Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Toiletten-Spülvorrichtung, insbesondere eine Steuerungsvorrichtung
zum manuellen und automatischen Doppelspülen.
Stand der Technik
[0002] Bei herkömmlichen gewöhnlichen Toiletten wird das Spülen durch eine manuelle Betätigung
ausgelöst, während intelligente Toiletten über eine automatische sensorische Spülfunktion
verfügen. Mit steigendem Lebensstandard, insbesondere mit zunehmender Beachtung von
Hygiene und Sicherheit, besteht der Bedarf zahlreiche Nutzer, dass heimische Toiletten
zu intelligenten Toiletten umgerüstet werden. Allerdings sind einerseits die Wasserleitungsrohre
bereits fest in den Wänden und Böden verlegt, so dass eine Umrüstung der Wasserrohre
einen erheblichen baulichen Aufwand bedeutet und in vielen Fällen eine Zerstörung
von Wänden und Böden nicht gestattet ist. Andererseits ist eine vollständige Umrüstung
zu einer intelligenten Toilette mit hohen Kosten verbunden. Es wurden daher intelligente
WC-Aufsätze entwickelt, die separat demontiert und montiert werden können, wobei der
gewöhnliche WC-Sitz durch einen intelligenten WC-Aufsatz ersetzt wird. Dies bedeutet
mit anderen Worten für eine gewöhnliche Toilette, dass durch das Anbringen eines intelligenten
WC-Aufsatzes eine automatische sensorische Spülfunktion realisiert wird, was eine
einfache und bequeme Umrüstung sowie eine effektive Kosteneinsparung ermöglicht.
[0003] Allerdings ist ein intelligenter WC-Aufsatz nicht kostengünstig, so dass bei zahlreichen
Nutzern für eine Reinigung des weiblichen Intimbereichs oder des Gesäßes Bedarf einer
einfacheren Art der Umrüstung für automatisches sensorisches Spülen besteht. Außerdem
muss bei einer Umrüstung einer Toilette mit einem verborgenen Spülkasten, einschließlich
einem in einem Gehäuseelement aufgenommenen Spülkasten, das Steuerungsmodul für das
automatische sensorische Spülen und das Steuerungsmodul für das manuelle Spülen miteinander
vereint werden. Weil aber am Markt verschiedene Ausführungen von Toiletten vorhanden
sind, sind die Konstruktionen für ein manuelles Spülen unterschiedlich, so dass es
keine Einheitlichkeit gibt und eine Umrüstung schwierig ist.
Erfindung
[0004] Die Erfindung stellt eine Steuerungsvorrichtung zur Verfügung, die ein manuelles
und automatisches Doppelspülen ermöglicht. Sie ist vielseitig, kostengünstig und für
die meisten Toiletten geeignet, einschließlich der Möglichkeit einer Umrüstung gewöhnlicher
Toiletten mit manueller Spülung. Das technische Problem wird erfindungsgemäß gelöst
durch eine Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen, die
ein manuelles Bedienteil, eine automatische Steuerungsplatine sowie eine Luftpumpe
aufweist, wobei an dem manuellen Bedienteil eine Spültaste vorgesehen ist, wobei die
Spültaste in Steuerverbindung mit einem Ablassventil steht, wobei die automatische
Steuerungsplatine mit der Luftpumpe in Steuerverbindung steht, und wobei die Luftpumpe
in Steuerverbindung mit dem Ablassventil steht. Die Steuerungsvorrichtung weist ferner
ein Steuergehäuse auf, wobei die automatische Steuerungsplatine und die Luftpumpe
in dem Steuergehäuse angeordnet sind, wobei ein Lufteinlass des Steuergehäuses über
eine erste Luftleitung mit der Spültaste verbunden ist, wobei ein Luftauslass des
Steuergehäuses durch eine zweite Luftleitung mit dem Ablassventil verbunden ist, wobei,
wenn die Spültaste manuell gedrückt wird, Luft unter manuellem Druck durch die erste
Luftleitung über die zweite Luftleitung in das Ablassventil einströmt, um einen Wasserabfluss
zu starten, und wobei, wenn die Luftpumpe aktiviert wird, Luft durch das zweite Luftleitung
in das Ablassventil strömt, um einen Wasserabfluss zu starten.
[0005] Bei einem automatischen Spülen steuert die automatische Steuerungsplatine die Luftpumpe
an, um Luft zu pumpen, wobei ein Einströmen von Luft durch die zweite Luftleitung
in das Ablassventil das automatische Spülen bewirkt. Bei einem manuellen Spülen wird
die Spültaste des manuellen Bedienteils zur manuellen Steuerung gedrückt, wobei Luft
in die erste Luftleitung gedrückt wird und über die zweite Luftleitung in das Ablassventil
gelangt, um den Wasserabfluss zu starten. Die automatische Steuerungsplatine und die
Luftpumpe sind in dem Steuergehäuse angeordnet, wobei zusammen mit dem manuellen Bedienteil
automatisches und manuelles Spülen kombiniert werden kann. Es versteht sich, dass
auch bei einer Aufrüstung und Umrüstung einer ursprünglich vorhandenen gewöhnlichen
Toilette kein Austausch durch einen intelligenten WC-Aufsatz erforderlich ist. Dadurch,
dass das Steuergehäuse durch die erste Luftleitung mit der Spültaste verbunden ist,
kann die Montageposition des Steuergehäuses konstruktionsbedingt flexibel vorgenommen
werden, ohne dass die Konstruktion oder die Art der Anbringung des ursprünglichen
manuellen Bedienteils beeinträchtigt werden, so dass eine sehr gute Anpassungsfähigkeit
gegeben ist.
[0006] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ferner ein elektromagnetisches Ventil
umfasst, das in dem Steuergehäuse angeordnet ist. Ein normalerweise geschlossener
Anschluss des elektromagnetischen Ventils ist
mit einem Luftauslass der Luftpumpe verbunden. Ein normalerweise geöffneter Anschluss
des elektromagnetischen
Ventils ist mit der ersten Luftleitung verbunden, und ein Luftauslass des elektromagnetischen
Ventils ist mit der zweiten Luftleitung verbunden. Falls im normalen Zustand die Spültaste
gedrückt wird, strömt Luft durch die erste Luftleitung in das elektromagnetische Ventil
und anschließend zu der zweiten Luftleitung. Bei automatischem Spülen andererseits
ist der normalerweise geöffnete Anschluss des elektromagnetischen Ventils geschlossen,
während der normalerweise geschlossene Anschluss des elektromagnetischen Ventils geöffnet
ist. Nach dem Start der Luftpumpe strömt Luft unmittelbar aus dem elektromagnetischen
Ventil in die zweite Luftleitung ein. Die Konstruktion ist aufgrund der Steuerung
durch das elektromagnetische Ventil einfach aufgebaut.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Steuergehäuse eine
obere Abdeckung und einen unteren Gehäusekörper umfasst, wobei die Luftpumpe in dem
unteren Gehäusekörper angeordnet ist, wobei die automatische Steuerungsplatine in
dem unteren Gehäusekörper angeordnet ist und sich oberhalb der Luftpumpe befindet,
und wobei zwischen der oberen Abdeckung und dem unteren Gehäusekörper ein Dichtungsring
vorgesehen ist. Der Dichtungsring verbessert die Dichtigkeit des Steuergehäuses und
erleichtert die Anbringung des Steuergehäuses innerhalb des Wasserkastens oder in
einer anderen feuchten Umgebung.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die obere Abdeckung und
der untere Gehäusekörper in Schnappverbindung miteinander stehen.
[0009] Vorzugsweise ist an dem unteren Gehäusekörper eine Durchgangsöffnung zur Durchführung
einer Datenleitung vorgesehen, wobei die Datenleitung von einem Dichtungsabschluss
umgeben ist, der in der Durchgangsöffnung passend eingesetzt ist.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass es sich bei der automatischen
Steuerungsplatine um eine Spülsignal-Empfangseinrichtung handelt. Wenn ein externer
Tastendruck erfolgt oder ein Induktionsgeräteteil ein Spülsignal an die automatische
Steuerungsplatine sendet, aktiviert die automatische Steuerungsplatine nach dem Erhalt
des Spülsignals die Luftpumpe. Oder es handelt sich bei der automatischen Steuerungsplatine
um eine Spülsignal-Sendeeinrichtung. Im Falle der unmittelbaren Erzeugung eines automatischen
Spülsignals durch die automatische Steuerungsplatine wird die Luftpumpe zum automatischen
Spülen aktiviert. Oder die automatische Steuerungsplatine sendet ein Signal, um einen
intelligenten WC-Aufsatz zur Ausführung entsprechender funktioneller Aktionen zu veranlassen,
beispielsweise einer Reinigung des weiblichen Intimbereichs, einer Trocknung etc.
[0011] Eine vorteilhaften Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die automatische
Steuerungsplatine und die Luftpumpe über eine externe Stromquelle mit Strom versorgt
werden, oder dass eine in das Steuergehäuse eingebaute Stromquelle die automatische
Steuerungsplatine und die Luftpumpe mit Strom versorgt.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die eigebaute Stromquelle eine Batterie.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass zwei Spültasten, zwei
erste Luftleitungen, zwei zweite Luftleitungen und zwei elektromagnetische Ventile
vorhanden sind.
Figurenbeschreibung
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einem Ausführungsbeispiel im Zusammenhang
mit den Figuren beschrieben.
Figur 1 zeigt eine dreidimensionale Explosionsansicht der Steuerungsvorrichtung zum
manuellen und automatischen Doppelspülen.
Figur 2 zeigt eine dreidimensionale Ansicht der Steuerungsvorrichtung zum manuellen
und automatischen Doppelspülen.
Figur 3 zeigt eine Darstellung der Luftströmungsrichtung während einer manuellen Steuerung
des Spülens bei der Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen.
Figur 4 zeigt eine Darstellung der Luftströmungsrichtung während einer automatischen
Steuerung des Spülens bei der Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen
Doppelspülen.
Ausführungsbeispiel
[0015] Wie in Figur 1 bis Figur 4 gezeigt, weist die Steuerungsvorrichtung zum manuellen
und automatischen Doppelspülen ein (nicht in der Figur gezeigtes) manuelles Bedienteil,
eine automatische Steuerungsplatine 20 sowie eine Luftpumpe 30 auf, wobei an dem manuellen
Bedienteil eine Spültaste vorgesehen ist, wobei die Spültaste in Steuerverbindung
mit einem (nicht in der Figur gezeigten) Ablassventil steht, wobei die automatische
Steuerungsplatine 20 mit der Luftpumpe 30 in Steuerverbindung steht, wobei die Luftpumpe
30 in Steuerverbindung mit dem Ablassventil steht, wobei die Steuerungsvorrichtung
ferner ein Steuergehäuse 40 aufweist, und wobei die automatische Steuerungsplatine
20 und die Luftpumpe 30 in dem Steuergehäuse 40 angeordnet sind. Ein Lufteinlass des
Steuergehäuses 40 ist über eine erste Luftleitung 50 mit der Spültaste des manuellen
Bedienteils verbunden. Ein Luftauslass des Steuergehäuses 40 ist durch eine zweite
Luftleitung 60 mit dem Ablassventil verbunden. Wenn die Spültaste manuell gedrückt
wird, strömt Luft unter manuellem Druck durch die erste Luftleitung 50 über die zweite
Luftleitung 60 in das Ablassventil ein, um einen Wasserabfluss zu starten. Wenn die
Luftpumpe 30 aktiviert wird, strömt Luft durch die zweite Luftleitung 60 in das Ablassventil,
um einen Wasserabfluss zu starten. Es versteht sich, dass das manuelle Bedienteil
eine Konstruktion nach dem Stand der Technik sein kann, ebenso wie die Konstruktion
sowie das Prinzip des Ablassventils und des Einströmens von Luft in das Ablassventil
zum Starten der Wasserabfluss nach dem Stand der Technik ausgebildet sein können,
so dass eine detaillierte Beschreibung an dieser Stelle entbehrlich ist. Bei der vorliegenden
Konzeption sind die automatische Steuerungsplatine und die Luftpumpe allerdings in
dem Steuergehäuse integriert, wobei die erste Luftleitung mit der Spültaste und die
zweite Luftleitung mit dem Ablassventil verbunden ist. So kann nicht nur ein manuelles
und ein automatisches Spülen zur Verfügung gestellt werden, sondern es bedarf auch
nicht zwingend eines intelligenten WC-Aufsatzes. Der Ort der Anbringung des Steuergehäuses
ist nicht beschränkt, was nicht nur eine hohe Anpassungsfähigkeit bedeutet, sondern
auch eine einfache Umrüstung von herkömmlichen Toiletten ermöglicht.
[0016] Vorteilhafterweise weist die Steuerungsvorrichtung ferner ein elektromagnetisches
Ventil 70 auf, das in dem Steuergehäuse 40 angeordnet ist. Ein normalerweise geschlossener
Anschluss des elektromagnetischen Ventils ist mit einem Luftauslass der Luftpumpe
30 verbunden. Ein normalerweise geöffneter Anschluss des elektromagnetischen Ventils
ist mit der ersten Luftleitung 50 verbunden, und ein Luftauslass des elektromagnetischen
Ventils ist mit der zweiten Luftleitung 60 verbunden, so dass im normalen Zustand
die erste Luftleitung und die zweite Luftleitung durchgängig miteinander verbunden
sind und Luft aus der ersten Luftleitung in die zweite Luftleitung einströmen kann,
so dass jederzeit durch eine manuelle Betätigung der Spültaste das manuelle Spülen
durchgeführt werden kann. Falls ein automatisches Spülen gewünscht ist, unterbricht
das elektromagnetische Ventil die Verbindung zwischen der ersten Luftleitung und der
zweiten Luftleitung, wobei gleichzeitig eine Verbindung zwischen der Luftpumpe und
der zweiten Luftleitung hergestellt wird, so dass aus der Luftpumpe ausströmende Luft
in die zweite Luftleitung einströmen kann.
[0017] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass das Steuergehäuse 40 eine obere Abdeckung 42 und
einen unteren Gehäusekörper 44 umfasst, wobei die Luftpumpe 30 in dem unteren Gehäusekörper
44 angeordnet ist, wobei die automatische Steuerungsplatine 20 in dem unteren Gehäusekörper
44 angeordnet ist und sich oberhalb der Luftpumpe befindet, und wobei zwischen der
oberen Abdeckung 42 und dem unteren Gehäusekörper 44 ein Dichtungsring 46 vorgesehen
ist. Bei dieser technischen Lösung erstreckt sich von der Wand des unteren Gehäusekörpers
eine Absatz, an welchem sich die automatische Steuerungsplatine abstützt. Des Weiteren
ist vorteilhaft vorgesehen, dass die obere Abdeckung und der untere Gehäusekörper
in Schnappverbindung miteinander stehen.
[0018] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass an dem unteren Gehäusekörper 44 eine Durchgangsöffnung
48 zur Durchführung einer Datenleitung 80 vorgesehen ist, wobei die Datenleitung von
einem Dichtungsabschluss 82 umgeben ist, der in der Durchgangsöffnung passend eingesetzt
ist.
[0019] Vorteilhafterweise handelt es sich bei der automatischen Steuerungsplatine 20 um
eine Spülsignal-Empfangseinrichtung oder um eine Spülsignal-Sendeeinrichtung. Es versteht
sich somit, dass die Steuerungsvorrichtung bei gewöhnlichen Toiletten Verwendung finden
kann, ebenso wie eine kombinierte Verwendung mit einem intelligenten WC-Aufsatz möglich
ist. Falls über einen externen Sensor oder eine externe Taste ein Spülsignal gesendet
wird, kann die automatische Steuerungsplatine nach dem Empfang des Signals die Luftpumpe
in Gang setzen. Ebenso kann die automatische Steuerungsplatine das Funktionsmodul
eines intelligenten WC-Aufsatzes ansteuern, um es in Gang zu setzen.
[0020] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die automatische Steuerungsplatine 20 und die Luftpumpe
30 über eine externe Stromquelle mit Strom versorgt werden, oder dass eine in das
Steuergehäuse 40 eingebaute Stromquelle die automatische Steuerungsplatine und die
Luftpumpe mit Strom versorgt. Es ist ferner bevorzugt, dass die eingebaute Stromquelle
eine Batterie ist.
[0021] Vorzugsweise sind zwei Spültasten, zwei erste Luftleitungen, zwei zweite Luftleitungen
und zwei elektromagnetische Ventile vorgesehen. Eine Spültaste wirkt also mit einer
ersten Luftleitung, einer zweiten Luftleitung und einem elektromagnetischen Ventil
zusammen und entspricht einer großen Spülung, während die andere Spültaste mit einer
weiteren ersten Luftleitung, einer weiteren zweiten Luftleitung und einem weiteren
elektromagnetischen Ventil zusammenwirkt und einer kleinen Spülung entspricht.
[0022] Vorstehend wurden lediglich vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben,
ohne dass diese eine Beschränkung des Umfangs der Erfindung bedeuten. Im Umfang der
vorliegenden Erfindung und dem Inhalt der Beschreibung liegende äquivalente Modifikationen
oder Ausgestaltungen fallen sämtlich unter den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.
1. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen, umfassend ein
manuelles Bedienteil, eine automatische Steuerungsplatine sowie eine Luftpumpe, wobei
an dem manuellen Bedienteil eine Spültaste vorgesehen ist, wobei die Spültaste in
Steuerverbindung mit einem Ablassventil steht, wobei die automatische Steuerungsplatine
in Steuerverbindung mit der Luftpumpe steht, und wobei die Luftpumpe in Steuerverbindung
mit dem Ablassventil steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung ferner ein Steuergehäuse aufweist, wobei die automatische
Steuerungsplatine und die Luftpumpe in dem Steuergehäuse angeordnet sind, wobei ein
Lufteinlass des Steuergehäuses über eine erste Luftleitung mit der Spültaste verbunden
ist, wobei ein Luftauslass des Steuergehäuses über eine zweite Luftleitung mit dem
Ablassventil verbunden ist, wobei, wenn die Spültaste manuell gedrückt wird, Luft
durch die erste Luftleitung über die zweite Luftleitung in das Ablassventil strömt
und einen Wasserabfluss startet, und wobei, wenn die Luftpumpe aktiviert wird, Luft
durch die zweite Luftleitung in das Ablassventil strömt, um einen Wasserabfluss zu
starten.
2. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein elektromagnetisches Ventil umfasst ist, das in dem Steuergehäuse angeordnet
ist, wobei ein normalerweise geschlossener Anschluss des elektromagnetischen Ventils
mit einem Luftauslass der Luftpumpe verbunden ist, wobei ein normalerweise geöffneter
Anschluss des elektromagnetischen Ventils mit der ersten Luftleitung verbunden ist,
und wobei ein Luftauslass des elektromagnetischen Ventils mit der zweiten Luftleitung
verbunden ist.
3. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse eine obere Abdeckung und einen unteren Gehäusekörper umfasst, wobei
die Luftpumpe in dem unteren Gehäusekörper angeordnet ist, wobei die automatische
Steuerungsplatine in dem unteren Gehäusekörper angeordnet ist und sich oberhalb der
Luftpumpe befindet, und wobei zwischen der oberen Abdeckung und dem unteren Gehäusekörper
ein Dichtungsring vorgesehen ist.
4. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die obere Abdeckung und dem unteren Gehäusekörper in Schnappverbindung miteinander
stehen.
5. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem unteren Gehäusekörper eine Durchgangsöffnung zur Durchführung einer Datenleitung
vorgesehen ist, wobei die Datenleitung von einem Dichtungsabschluss umgeben ist, der
in der Durchgangsöffnung eingesetzt ist.
6. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der automatischen Steuerungsplatine um eine Spülsignal-Empfangseinrichtung
oder um eine Spülsignal-Sendeeinrichtung handelt.
7. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Steuerungsplatine und die Luftpumpe über eine externe Stromquelle
mit Strom versorgt werden, oder dass eine in das Steuergehäuse eingebaute Stromquelle
die automatische Steuerungsplatine und die Luftpumpe mit Strom versorgt.
8. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der eingebauten Stromquelle um eine Batterie handelt.
9. Steuerungsvorrichtung zum manuellen und automatischen Doppelspülen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei Spültasten, zwei erste Luftleitungen, zwei zweite Luftleitungen und zwei elektromagnetische
Ventile vorhanden sind.