[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Prüfung von mindestens
einem Schutzbereich an einem Flurförderzeug. Das Flurförderzeug ist mit mindestens
einer fahrzeugfest montierten Überwachungseinrichtung ausgestattet, die seitlich von
und/oder vor dem Flurförderzeug einen bodennahen Schutzbereich überwacht. Die Überwachungseinrichtung
erfasst eine Schutzbereichsverletzung, wenn ein Gegenstand oder eine Person sich in
dem Schutzbereich befindet Gegenwärtig ist es besonders für automatisierte Gabelfahrzeuge
vergleichsweise aufwendig, das Zusammenpassen von Last und Schutzfeldbreite sicherzustellen.
Hierfür fährt das Fahrzeug auf einen genau positionierten Prüfkörper zu oder an diesem
vorbei, um so die Abmessungen sicherzustellen. In der gegenwärtigen Praxis ist vorgesehen,
dass das Flurförderzeug mit einer vorbestimmten Personenschutzkonfiguration ausgeliefert
wird. Dies bedeutet, dass mehrere Schutzfelder seitlich und/oder vor dem Flurförderzeug
in ihren Abmessungen definiert sind. Nach der Auslieferung des Fahrzeugs, kann dann
vor Ort festgestellt werden, ob diese vorbestimmten Schutzfelder mit den vor Ort eingesetzten
Lasten und Lastträgern verträglich sind. Häufig werden die Schutzfelder auch mithilfe
einer genauen Positionierung von Prüf- und Testkörpern durchgeführt, die für Prüfzwecke
entsprechend angefahren werden.
JP 2015 170284 A offenbart ein Verfahren zur automatischen Überwachung von mindestens einem Schutzbereich,
das mit mindestens einer fahrzeugfestmontierten Überwachungseinrichtung ausgestattet
ist, die seitlich von und/oder vor dem Flurförderzeug jeweils einen Schutzbereich
überwacht und eine Schutzbereichsverletzung anzeigt, wenn ein Gegenstand oder eine
Person sich in dem Schutzbereich befindet, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
· Einschalten des mindestens einen Schutzbereichs an dem Flurförderzeug, · Aufnehmen
und Anheben eines Lastträgers.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Prüfung von mindestens
einem Schutzbereich an einem Flurförderzeug bereitzustellen, das mit geringem Aufwand
durchgeführt werden kann.
[0003] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen aus Anspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
[0004] Das erfindungsgemäße Verfahren ist vorgesehen und bestimmt zur automatischen Prüfung
von mindestens einem Schutzbereich an einem Flurförderzeug. Das Flurförderzeug ist
mit mindestens einer fahrzeugfest montierten Überwachungseinrichtung ausgestattet,
die seitlich von und/oder in Lastrichtung vor dem Flurförderzeug einen bodennahen
Schutzbereich überwacht. Die Überwachungseinrichtung zeigt eine Schutzbereichsverletzung
an, wenn ein Gegenstand oder eine Person sich in dem Schutzbereich befindet. Hierzu
sind folgende Verfahrensschritte vorgesehen:
- Einschalten des mindestens einen Schutzbereichs an dem Flurförderzeug,
- Aufnehmen und Anheben eines Lastträgers samt zur Schutzfeldkonfiguration passender
Last
- Prüfen, ob der mindestens eine Schutzbereich frei ist, wobei wenn mehrere Schutzbereiche
vorhanden sind bevorzugt geprüft wird, ob alle Schutzfelder unverletzt/frei sind.
[0005] Mit diesem aufgenommenen und angehobenen Lastträger wird geprüft, ob eine Schutzbereichsverletzung
durch den Lastträger oder eine auf diesem befindliche Last vorliegt. In diesem Fall
wird ein Schutzbereichsfehler angezeigt, der belegt, dass eine Schutzbereichsverletzung
aufgetreten ist. Hierzu wird zunächst bei angehobener Last geprüft, ob der Schutzbereich
frei ist, sind mehrere Schutzbereiche vorhanden so wird geprüft, ob alle Schutzbereiche
frei sind. Danach erfolgt ein Schritt, bei dem der Lastträger abgesenkt wird und damit
möglicherweise eine Schutzbereichsverletzung erzeugt. Tritt eine Schutzbereichsverletzung
auf, wird ein Schutzbereichs-Fehler generiert. Das erfindungsgemäße Verfahren kann
automatisch durchgeführt werden, was bedeutet, dass das Prüfen des mindestens einen
Schutzbereichs und das Aufnehmen eines Lastträgers automatisch ohne Eingreifen einer
Bedienperson durchgeführt werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil,
dass vor Ort in der praxisrelevanten Situation ein Konflikt zwischen verwendetem Lastträger
und vorgegebenem Schutzbereich des Flurförderzeugs geprüft werden kann. Dies kann
beispielsweise im Betrieb, bei einer Inbetriebnahme des Flurförderzeugs oder auch
regelmäßig bei Serviceterminen erfolgen. Ebenso kann das Verfahren durchgeführt werden,
wenn eine Änderung der verwendeten Lastträger oder der zu transportierenden Lasten
vorliegt.
[0006] In einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens erfolgt im Rahmen der automatischen
Prüfung auch ein Anheben und Absenken des aufgenommenen Lastträgers. Hierbei kann
die abgesenkte Position eine bodennahe Position sein, auf dem Boden liegen oder bis
zu einem vorbestimmten Höchstabstand reichen. Die Höhe bis zu der der Lastträger angehoben
werden muss, um zu prüfen, dass bei angehobenem Lastträger keine Schutzbereichsverletzung
auftritt, richtet sich nach der Geometrie und dem Anbringungsort der mindestens einen
fahrzeugfestmontierten Überwachungseinrichtung, die ein Mindesthöhe für die angehobene
Position des Lastträgers festlegen.
[0007] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der generierte Schutzbereichs-Fehler Informationen
dazu enthält, wo die Schutzbereichsverletzung aufgetreten ist. Dies erleichtert die
Fehlerbeseitigung.
[0008] In einer bevorzugten Weiterbildung ist ebenfalls vorgesehen, für den angehobenen
Lastträger zu überprüfen, ob ein Lastsensor anspricht. Spricht der Lastsensor nicht
auf den angehobenen Lastträger an, so wird ein Lastsensor-Fehler angezeigt. Auch kann
die Funktionsweise des Lastsensors bei Serviceterminen geprüft werden. Besonders vorteilhaft
ist die Überprüfung des Lastsensors im Rahmen des vorliegenden Verfahrens, da ein
nicht ansprechender Lastsensor entweder bedeutet, dass dieser defekt ist oder dass
sich keine Last bzw. kein Lastträger auf den Lasttragmitteln befindet. In diesem Fall
könnte ohne diese Abfrage zwar der Test der Schutzfeldabmessungen ohne Fehler absolviert
werden, da sich keine Last bzw. kein Lastträger auf den Lasttragmitteln bspw. Gabelzinken
befindet, die bzw. der das Schutzfeld bei abgesenkter Last verletzen kann. Es hat
aber in diesem Fall natürlich keine tatsächliche Überprüfung stattgefunden, wenn sich
keine Last bzw. kein Lastträger auf den Lasttragmitteln befindet. Die Abfrage des
Lastsensors bietet also eine zusätzliche Plausibilisierung zur Verhinderung falsch
positiver Testergebnisse falls versehentlich oder absichtlich vor dem Start des Tests
versäumt wurde eine Last bzw. einen Lastträger aufzunehmen.
[0009] In einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, einen Automatikbetrieb
für das Flurförderzeugs zu sperren, wenn einer der Fehler vorliegt. Die beiden Fehler
sind der Lastsensor-Fehler und der Schutzbereichs-Fehler. Bei beiden Fehlern sind
ein sicherer Betrieb und insbesondere ein sicherer Automatikbetrieb des Flurförderzeug
nicht gegeben.
[0010] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, das Flurförderzeug bis zum
Stillstand anzuhalten, bevor geprüft und die aufgenommene Last angehoben wird. Dies
bedeutet, dass das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt nur mit einem stehenden Flurförderzeug
durchgeführt wird.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist eine Steuerung vorgesehen, die dazu
ausgelegt ist, der mindestens einen fahrzeugfesten Überwachungseinrichtung Parameter
zu übergeben, die deren Schutzbereich definieren. Die Steuerung ist ferner dazu ausgelegt,
im Fehlerfall eine Anpassung des Schutzbereichs vorzunehmen und die Parameter um vorbestimmte
Korrekturwerte zu ändern. Auf diese Weise kann, wenn ein Lastträger beispielsweise
in den Schutzbereich hineinreicht, dieser entsprechend angepasst werden, sodass keine
Kollision mit dem Schutzbereich vorliegt. Als Fehlerfall wird für diesen Schritt angesehen,
dass ein Schutzbereichsfehler bei abgesenkter Last vorliegt. Bevorzugt werden die
Parameter für die Korrekturwerte wiederholt geändert, entweder bis kein Fehlerfall
mehr auftritt oder bis ein alternatives Abbruchkriterium für den Anpassungsprozess
erreicht wurde. Beispielsweise kann als alternatives Abbruchkriterium eine Höchstzahl
von Wiederholungen vorgesehen sein.
[0012] In einer bevorzugten Weiterbildung wird der Lastträger mit einem vorbestimmten Seitenversatz
aufgenommen. In der Regel kann die Aufnahme des Lastträgers, ausgehend von einer Mittelposition,
auch seitlich versetzt erfolgen. In der bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen,
dass ein vorbestimmter Seitenversatz, das ist ein maximaler Seitenversatz bei dem
automatischen Prüfverfahren verwendet werden kann, um so für den laufenden Betrieb
des Flurförderzeugs einen ausreichenden Abstand zwischen Lasttragmittel und Schutzbereich
sicherzustellen oder um umgekehrt sicherzustellen, dass auch bei maximalem Seitenversatz
in Richtung des Schutzfeldes dieses nicht verletzt wird und kein Schutzbereichs-Fehler
auftritt.
[0013] Bevorzugt ist als Überwachungseinrichtung zumindest ein Laserscanner vorgesehen.
In der Regel kann der Laserscanner mit einer primären Ausrichtung fahrzeugfest montiert
werden. Sein Überwachungsbereich kann dann in dieser montierten Position mithilfe
von Parametern eingestellt und angepasst werden. Eine fahrzeugfeste Montage umfasst
dabei nicht nur eine feste Montage an einem unbeweglichen Fahrzeugteil, sondern kann
auch eine Montage an einem beweglichen Fahrzeugteil umfassen und auch eine Justage
zulassen.
[0014] Bevorzugt ist das Flurförderzeug mit einem Lastteil ausgestattet, das ein höhenverstellbares
Lasttragmittel aufweist. Die Schutzbereiche besitzen einen vorbestimmten Abstand seitlich
zu dem oder den Lasttragmitteln. Als Überwachungseinrichtung für den mindestens einen
Schutzbereich ist bevorzugt ein Laserscanner vorgesehen.
[0015] Bevorzugt handelt es sich bei den Schutzbereichen um Personenschutzbereiche, bei
deren Verletzung das Flurförderzeug unverzüglich in einen sicheren Zustand versetzt
wird, also beispielsweise ausgeschaltet oder angehalten wird.
[0016] Das vorgesehene Verfahren ist besonders für automatisierte Flurförderzeuge vorgesehen.
- Figur 1
- zeigt insgesamt acht unterschiedliche Situationen, die während der Überprüfung eines
Lastträgers auftreten können und
- Figur 2
- zeigt ein Flussdiagramm zu dem automatischen Ablauf.
[0017] Figur 1 zeigt in einer schematischen Ansicht von oben ein Flurförderzeug 10 mit einem
Antriebsteil 12 und einem Lasttragmittel 14. Die für einen Lastträger vorgesehene
Fläche 16 ist gestrichelt dargestellt. Um diese Fläche herum sind zwei schraffierte
Bereiche 18, 20 seitlich von dem Flurförderzeug vorgesehen. Die Schutzbereiche 18,
20 werden von einem oder zwei Laserscannern an dem Flurförderzeug 10 erzeugt. Figur
1 in der Darstellung 1 zeigt die Situation, in der das Flurförderzeug 10 die vorgesehenen
Schutzbereiche 18, 20 erzeugt, die außerhalb der für den Lastträger vorgesehenen Fläche
16 liegen. Der Umstand, dass in der in Figur 1 dargestellten Konfiguration keine Schutzbereichsverletzung
erwartet wird, ist durch die Felder 22, 24 symbolisch dargestellt. Die Felder 22,
24 können beispielsweise in der Anzeige für die Bedienperson integriert sein oder
auch nur spezielle Speicherplätze in einer Steuerung symbolisieren. Hierbei ist angenommen,
dass bei der Überprüfung, ob die Felder 22, 24 verletzt werden, das Lasttragmittel
14 sich auf einer Höhe befindet, in der ein aufgenommener Lastträger die Scanebene
der Laserscanner schneidet und damit die Schutzfelder 20, 18 bei entsprechender Größe
des Lastträgers auslösen würden.
[0018] Figur 1 zeigt in Darstellung (2) im Wesentlichen die Situation aus Darstellung (1),
bei der ein Lastträger 26 aufgenommen ist. Der Lastträger 26 ist in dem vorbestimmten
Bereich 16 positioniert, sodass trotz einer Höhe des Lastträgers im Bereich der Schutzfelder
18, 20 weiterhin keine Verletzung eines Schutzbereichs 18 oder 20 vorliegt. Die entsprechenden
Zustände 22 und 24 zeigen weiterhin an, dass keine Verletzung vorliegt. Die weitere
Anzeige 28, die schematisch in der Mitte des Lastträgers 26 dargestellt ist, bezieht
sich auf den Zustand des Lastsensors. Dies ist zusätzlich in Figur 1 (3a) dargestellt.
In Darstellung (3a) stellt ein Lastsensor beim Anheben des Lasttragmittels 14 fest,
dass dieses leer ist, dass also keine Last und kein Lastträger (Palette o.ä.) aufgenommen
wurde. Das Anheben des Lasttragmittels erfolgt, um bei aufgenommener Last 26 zu überprüfen,
dass der Scanbereich der Laserscanner bzw. die Schutzfelder 18, 20 frei sind. Da also
vorgesehen ist, dass das Lasttragmittel nur bei aufgenommenem Lastträger angehoben
wird, liegt hier ein Fehler vor, der als Nicht i. O. 28'dargestellt ist. Dieser Fehler
kann seine Ursache in einem defekten Lastsensor oder in einem tatsächlich nicht aufgenommenen
Lastträger 26 haben.
[0019] Darstellung (3b) zeigt die Situation, dass ein Gegenstand 30 sich in der Schutzzone
18 befindet. In diesem Fall wird ein Signal Nicht i. O. 22' generiert, wodurch eine
automatische Fortführung des Verfahrens unterbrochen ist. Die Fehlerfälle fehlender
Lastträger und Gegenstand im Schutzbereich verhindern eine automatische Durchführung
des Verfahrens. Der Grund hierfür ist, dass eine erfolgreiche Überprüfung der Lastträgerdimension
nur erfolgen kann, wenn
- a) Überhaupt ein Lastträger aufgenommen wurde, was im Fall (3a) (und auch 3b) nicht
der Fall ist und
- b) der Schutzbereich 18, 20 frei von sonstigen Objekten sein muss, damit bei Auslösen
der Schutzfelder 18, 20 eindeutig feststeht, dass das Auslösen durch den Lastträger
26 erfolgt ist. Das Überprüfen der Schutzfelder 18, 20 auf Vorhandensein von Objekten
30 wird bei angehobenem Lasttragmittel durchgeführt, so dass der aufgenommene Lastträger
sich oberhalb der Scanebenen der Laserscanner befindet.
[0020] Figur 1 (2a) zeigt eine Situation, in der ein deutlich kleinerer Lastträger 32 aufgenommen
ist. Der kleinere Lastträger 32 besitzt einen größeren Abstand zu den Schutzbereichen
18 und 20.
[0021] Figur 1 (2b) zeigt eine Situation, in der der kleine Lastträger 32 mit einem seitlichen
Versatz 34 außermittig von dem Lasttragmittel aufgenommen ist. Die Darstellung in
(2b) zeigt, dass der kleinere Lastträger 32 immer noch Abstand zu dem Schutzbereich
18 besitzt, in dessen Richtung der Seitenversatz 34 erfolgt ist. Es liegt somit eine
Situation vor, die weiterhin in Ordnung ist.
[0022] Die Darstellung (3c) in Figur 1 zeigt eine Situation, wenn ein großer Lastträger
36 aufgenommen ist. Die Breite des dargestellten Lastträgers 36 ist dabei so, dass
diese sowohl in der Zone 38 als auch in der Zone 40 den jeweiligen Schutzbereich 18,
20 verletzt. Es liegt also eindeutig eine Situation vor, in der die Schutzbereiche
18 und 20 zu dicht an dem Lasttragmittel 14 angeordnet sind.
[0023] Von besonderem Interesse ist die in Darstellung (3d) von Figur 1 dargestellte Variante,
bei der das Lasttragmittel 36 außermittig angeordnet ist. Durch die außermittige Anordnung
des Lastträgers 36 tritt die Situation auf, dass keine Schutzbereichsverletzung für
den Schutzbereich 18 vorliegt. Lediglich die Zone 42 verletzt den Schutzbereich 20.
In der Situation aus Figur 3b kann bei einer Anpassung der Schutzbereiche der Schutzbereich
18 unverändert bleiben, während der Schutzbereich 20 weiter nach außen, also von dem
Lastträger 36 fortgesetzt wird. In einer alternativen Ausgestaltung ist es auch möglich,
auch den Schutzbereich 18 in dieser Situation weiter nach außen zu setzen, beispielsweise
weil eine symmetrische Anordnung der Schutzbereiche relativ zu dem Lasttragmittel
angestrebt wird.
[0024] Figur 2 erläutert an einem konkreten Ausführungsbeispiel den Ablauf des erfindungsgemäßen
Verfahrens. In einem Startschritt 100 erfolgt eine Aktivierung der Funktion über ein
Bedienelement (HMI) an dem Flurförderzeug. Nachfolgend auf die Aktivierung 100 beginnt
der Verfahrensabschnitt zur Plausibilisierung der Parameter für den Schutzbereich.
In einer ersten Abfrage 104 wird überprüft, ob das Fahrzeug sich im Stillstand befindet.
Befindet sich das Fahrzeug im Stillstand, wird in einer zweiten Abfrage 106 geprüft,
ob eine Last vorhanden ist. Dieser Prüfschritt umfasst auch die Situation, in der
ein leerer Lastträger auf den Lasttragmitteln angeordnet ist. Mit der zweiten Abfrage
106 wird auch der leere Lastträger als Last erkannt. Dieser Schritt beinhaltet insbesondere
das Anheben der Last, da nur in diesem Fall die Last nicht auf dem Boden aufsteht
und durch den Lastsensor sensiert werden kann. In einer dritten Abfrage 108 wird für
den Fall, dass eine Last in der zweiten Abfrage 106 festgestellt wurde, in einer dritten
Abfrage 108 erfasst, ob die Schutzbereiche frei sind. Dieser Schritt erfolgt bei angehobener
Last, um Schutzbereichsverletzungen eindeutig im Schutzbereich abgestellten Fremdobjekten,
die also nicht die Last oder der Lastträger selbst sind, zuordnen zu können. Die Last
und der Lastträger werden hierfür auf eine Höhe oberhalb der Scanebene der Laserscanner
angehoben. Kann die dritte Abfrage 108 bestätigt werden, so wird in Verfahrensschritt
110 die Plausibilisierung erfolgreich bestätigt.
[0025] Im Vorgang der Plausibilisierung mit den Verfahrensschritten 102 bis 110 sind weitere
Schritte vorgesehen. Für den Fall, dass die erste Abfrage 104 nicht einen Stillstand
des Fahrzeuges herstellt, wird in Schritt 112 der Stillstand des Flurförderzeugs herbeigeführt.
Nachdem der Stillstand erreicht wurde, kehrt das Verfahren zum Beginn der Plausibilisierung
102 zurück.
[0026] Wird bei der zweiten Abfrage 106 festgestellt, dass keine Last oder kein Lastträger
vorhanden ist, wird in Schritt 114 darauf abgestellt, dass eine Lastaufnahme erfolgt.
Die Lastaufnahme umfasst in diesem Fall auch die Situation, dass ein Lastsensor aktiviert
oder ausgetauscht wird, für den Fall, dass eine fehlende Last festgestellt wurde,
obwohl der Lastträger von dem Lasttragmittel aufgenommen wurde.
[0027] Wird in Schritt 108 eine Schutzfeldverletzung detektiert, so wird eine entsprechende
Fehlermeldung generiert, um in Schritt 116 den Testbereich freizuräumen und mit der
Schutzfeldüberprüfung fortfahren zu können. Die Detektion, ob der Schutzbereich frei
ist, erfolgt hierbei bei über die Scanebene angehobene Lastträger und/ oder Last.
[0028] Nach der erfolgreichen Plausibilisierung in Schritt 110 kann in einem zweiten Abschnitt
des Verfahrens das Heben und Senken der Lasten geprüft werden. In Schritt 118 beginnt
dieses Verfahren mit dem Absenken der Last. In einer vierten Abfrage 120 wird überprüft,
ob die Last vollständig abgesenkt wurde. Dies kann beispielsweise durch eine Hubhöhensensierung
erfolgen. Grundsätzlich ist es auch möglich, das Verfahren durchzuführen, wenn die
Last nicht komplett abgesenkt ist. Es kommt nur darauf an, dass die Höhe der Last
bzw. des Lastträgers so eingestellt wird, dass die bodennahe Scanebene der Sensoren
geschnitten wird. Wenn die Last abgesenkt ist, wird in einer fünften Abfrage 122 überprüft,
ob einer der Schutzbereiche verletzt wurde. Liegt eine Verletzung des Schutzbereiches
vor, so wird in Verfahrensschritt 124 festgestellt, dass der Test bezüglich Heben
und Senken nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte. Dies hat zwei Folgen: einerseits
wird in Schritt 126 eine Fehlermeldung generiert, die nach Möglichkeit auch die Information
enthält, welcher Schutzbereich verletzt wurde. Eine weitere Folge ist Schritt 128,
indem dem Flurförderzeug die Erlaubnis für den Automatikbetrieb entzogen wird. Dies
bedeutet, bis zur erfolgreichen Plausibilisierung kann das Fahrzeug nur manuell bedient
und betätigt werden. Die Sperrung des Automatikbetriebs 128 beendet den Fehlerfall
130. Wird in der fünften Abfrage 122 nicht festgestellt, dass einer der Schutzbereiche
verletzt wird, so wird in Schritt 132 festgestellt, dass die Plausibilisierung mit
Last bzw. mit Lastträger erfolgreich war. Dies beendet das Verfahren in Schritt 134.
[0029] Eine Besonderheit bei dem Verfahren ist, dass bei der vierten Abfrage 120 zum Lastabsenken
für den Fall, dass die Last nicht oder noch nicht abgesenkt ist, eine Wiederholungsschleife
136 vorgesehen ist. Hierzu ist ein Inkrement n definiert. Wird in der vierten Abfrage
120 festgestellt, dass die Last nicht abgesenkt ist, so wird das Inkrement um 1 erhöht.
Wird in 136 festgestellt, dass das Inkrement kleiner oder gleich einer Maximalzahl
ist, kehrt das Verfahren zu dem Absenkschritt 118 zurück und versucht weiter die Last
abzusenken. Wird dagegen festgestellt, dass das Inkrement größer als die Maximalzahl
ist, so wird mit Schritt 128 dem Flurförderzeug die Freigabe für den Automatikbetrieb
entzogen. Dies kann beispielsweise daran liegen, dass ein Hindernis sich unter dem
Lasttragmittel oder unter dem Lastträger befindet und ein vollständiges Absenken verhindert.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 10
- Flurförderzeug
- 12
- Antriebsteil
- 14
- Lasttragmittel
- 16
- Fläche
- 18
- schraffierter Schutzbereich
- 20
- schraffierter Schutzbereich
- 22
- Feld
- 24
- Feld
- 26
- Lastträger
- 28
- Anzeige
- 28'
- Fehleranzeige Nicht i.O.
- 28"
- Fehleranzeige Nicht i.O.
- 30
- Gegenstand
- 32
- kleinerer Lastträger
- 34
- seitlicher Versatz
- 36
- großer Lastträger
- 38
- Zone
- 40
- Zone
- 42
- Zone
- 100
- Startschritt
- 102
- Verfahrensschritt
- 104
- erste Abfrage
- 106
- zweite Abfrage
- 108
- dritte Abfrage
- 110
- Verfahrensschritt
- 112
- Verfahrensschritt
- 114
- Verfahrensschritt
- 118
- Verfahrensschritt
- 120
- vierte Abfrage
- 122
- fünfte Abfrage
- 124
- Verfahrensschritt
- 126
- Verfahrensschritt
- 128
- Verfahrensschritt
- 130
- Fehlerfall
- 132
- Verfahrensschritt
- 134
- Verfahrensschritt
- 136
- Wiederholungsschleife
1. Verfahren zur automatischen Prüfung von mindestens einem Schutzbereich (18, 20) an
einem Flurförderzeug (10), das mit mindestens einer fahrzeugfestmontierten Überwachungseinrichtung
ausgestattet ist, die seitlich von und/oder vor dem Flurförderzeug (10) jeweils einen
Schutzbereich (18, 20) überwacht und eine Schutzbereichsverletzung anzeigt, wenn ein
Gegenstand oder eine Person sich in dem Schutzbereich (18, 20) befindet, wobei das
Verfahren folgende Schritte aufweist:
• Einschalten des mindestens einen Schutzbereichs (18, 20) an dem Flurförderzeug (10),
• Aufnehmen und Anheben eines Lastträgers (26),
• Prüfen (108), ob der oder die Schutzbereiche (18, 20) frei sind,
• Absenken des Lastträgers, wenn der mindestens eine Schutzbereich frei ist,
• Prüfen, ob eine Schutzbereichsverletzung nach dem Absenken des Lastträgers (26)
auftritt,
• Generieren eines Schutzbereichs-Fehlers, wenn eine Schutzbereichsverletzung aufgetreten
ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben und Absenken des aufgenommenen Lastträgers (26) um eine vorbestimmte
Strecke durchgeführt wird, wobei eine abgesenkte Position bis auf den Boden reichen
kann oder einen vorbestimmten Höchstabstand zum Boden besitzt und eine angehobene
Position einen vorbestimmten Mindestabstand zum Boden besitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
• der generierte Schutzbereichs-Fehler Informationen dazu enthält, wo die Schutzbereichsverletzung
aufgetreten ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
gekennzeichnet, durch
• Prüfen, ob ein Lastsensor den angehobenen Lastträger (26) anzeigt, insbesondere
bevor der Lastträger zum Prüfen, ob eine Schutzbereichsverletzung auftritt, abgesenkt
wird,
• Anzeigen eines Lastsensor-Fehlers, wenn der Lastsensor nicht auf den angehobenen
Lastträger (26) anspricht.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet, durch
• Sperren eines Automatikbetriebs für das Flurförderzeug (10), wenn einer der Fehler
aufgetreten ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet, durch
• Anhalten des Flurförderzeugs (10) bis zum Stillstand bevor die aufgenommene Last
angehoben wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung vorgesehen ist, die dazu ausgelegt ist, der mindestens einen fahrzeugfesten
Überwachungseinrichtung Parameter zu übergeben, die deren Schutzbereich definieren,
wobei die Steuerung ferner dazu ausgelegt ist, im Fall eines Schutzbereichs-Fehlers
eine Anpassung des jeweiligen Schutzbereichs vorzunehmen und die Parameter um vorbestimmte
Korrekturwerte zu ändern.
8. Verfahren nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter für die Korrekturwerte wiederholt geändert werden, entweder bis kein
Fehlerfall zur Anpassung des mindestens einen Schutzbereichs mehr auftritt oder bis
eine Höchstzahl von Wiederholungen erreicht wurde.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastträger mit einem vorbestimmten Seitenversatz aufgenommen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Überwachungseinrichtung ein Laserscanner vorgesehen ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Flurförderzeug (10) ein Lastteil mit einem höhenverstellbaren Lasttragmittel
(14) aufweist, und die Schutzbereiche (18, 20) in einem vorbestimmten Abstand seitlich
der Lasttragmittel sich erstrecken.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mindestens einen Schutzbereich (18, 20) um einen oder mehrere Personenschutzbereiche
handelt, bei deren Verletzung das Flurförderzeug (10) gestoppt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein automatisiertes Flurförderzeug (10) handelt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfung des mindestens einen Schutzbereichs (18, 20) bei einer Erstinbetriebnahme
und/oder bei einer Wartung des Flurförderzeugs (10) erfolgt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Prüfung der Schutzbereiche im automatischen Betrieb während des
normalen Betriebes stichprobenartig durchgeführt wird.
1. A method for automatically checking at least one protected area (18, 20) on an industrial
truck (10), which is equipped with at least one monitoring apparatus that is firmly
mounted on the vehicle, monitors one protected area (18, 20) laterally of and/or one
protected area in front of the industrial truck (10), and indicates a violation of
the protected area when an object or a person is located in the protected area (18,
20), wherein the method has the following steps:
• Switching on the at least one protected area (18, 20) on the industrial truck (10),
• Picking up and lifting a load carrier (26),
• Checking (108) whether the protected area or areas (18, 20) are clear,
• Lowering the load carrier when the at least one protected area is clear,
• Checking whether a violation of the protected area occurs after the load carrier
(26) is lowered,
• Generating a protected area error when a violation of the protected area has occurred.
2. The method according to claim 1, characterized in that the lifting and lowering of the picked-up load carrier (26) is performed along a
predetermined path, wherein a lowered position can extend to the floor or has a predetermined
maximum distance from the floor and a lifted position has a predetermined minimum
distance from the floor.
3. The method according to claim 2,
characterized in that
• The generated protected area error contains information about where the violation
of the protected area has occurred.
4. The method according to claim 2 or 3,
characterized by
• Checking whether a load sensor indicates the lifted load carrier (26), in particular
before the load carrier is lowered to check whether a violation of the protected area
occurs,
• Indicating a load sensor error if the load sensor does not respond to the lifted
load carrier (26).
5. The method according to one of the preceding claims,
characterized by
• Disabling an automatic operating mode for the industrial truck (10) if an error
has occurred.
6. The method according to one of claims 1 to 5,
characterized by
• Halting the industrial truck (10) until it is stationary before the picked-up load
is lifted.
7. The method according to one of claims 1 to 6, characterized in that a control is provided, which is designed to transmit parameters to the at least one
vehicle-mounted monitoring apparatus that define its protected area, wherein the control
is also designed to adapt the corresponding protected area in the event of a protected
area error and to modify the parameters by a predetermined correction value.
8. The method according to claim 7, characterized in that the parameters for the correction value are repeatedly modified, either until an
error for adapting the at least one protected area no longer occurs or until a maximum
number of repetitions has been reached.
9. The method according to one of claims 1 to 8, characterized in that the load carrier is picked up with a predetermined lateral offset.
10. The method according to one of claims 1 to 9, characterized in that a laser scanner is provided as the monitoring apparatus.
11. The method according to one of claims 1 to 10, characterized in that the industrial truck (10) has a load part with a height-adjustable load-carrying
means (14), and the protected areas (18, 20) extend at a predetermined distance laterally
of the load-carrying means.
12. The method according to claim 11, characterized in that the at least one protected area (18, 20) is one or more personal protection areas,
upon violation of which the industrial truck (10) is stopped.
13. The method according to one of claims 1 to 12, characterized in that the industrial truck is an automated industrial truck (10).
14. The method according to one of claims 1 to 13, characterized in that the checking of the at least one protected area (18, 20) takes place during initial
commissioning and/or during maintenance of the industrial truck (10).
15. The method according to one of claims 1 to 14, characterized in that the automatic checking of the protected areas is performed in automatic mode during
normal operation by random sampling.
1. Procédé de contrôle automatique d'au moins une zone de protection (18, 20) sur un
chariot de manutention (10) équipé d'au moins un système de surveillance monté sur
véhicule, lequel surveille respectivement une zone de protection (18, 20) sur le côté
et/ou à l'avant du chariot de manutention (10) et indique une violation de zone de
protection lorsqu'un objet ou une personne se trouve dans la zone de protection (18,
20), dans lequel le procédé présente les étapes suivantes :
• activation de l'au moins une zone de protection (18, 20) sur le chariot de manutention
(10),
• réception et soulèvement d'un support de charge (26),
• contrôle (108) si la ou les zones de protection (18, 20) sont libres,
• abaissement du support de charge lorsque l'au moins une zone de protection est libre,
• contrôle si une violation de zone de protection apparaît après l'abaissement du
support de charge (26),
• génération d'une erreur de zone de protection lorsqu'une violation de zone de protection
est apparue.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le soulèvement et l'abaissement du support de charge (26) reçu sont effectués sur
une distance prédéterminée, dans lequel une position abaissée peut atteindre le sol
ou présenter un espacement maximal prédéterminé par rapport au sol et une position
soulevée présente un espacement minimal prédéterminé par rapport au sol.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
• l'erreur de zone de protection générée contient des informations concernant l'endroit
où est apparue la violation de zone de protection.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé par
• le contrôle si un capteur de charge indique le support de charge (26) soulevé, en
particulier avant l'abaissement du support de charge pour le contrôle de l'apparition
d'une violation de zone de protection,
• indication d'une erreur de capteur de charge lorsque le capteur de charge ne réagit
pas au support de charge (26) soulevé.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
• le verrouillage d'un mode automatique pour le chariot de manutention (10) lorsqu'une
des erreurs est apparue.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par
• l'arrêt du chariot de manutention (10) jusqu'à l'immobilisation avant le soulèvement
de la charge reçue.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu une commande, laquelle est conçue pour transmettre des paramètres à l'au
moins un système de surveillance fixé au véhicule, lesquels définissent la zone de
protection de celui-ci, dans lequel la commande est en outre conçue pour réaliser
une adaptation de la zone de protection respective en cas d'erreur de zone de protection
et pour modifier les paramètres selon des valeurs de correction prédéterminées.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les paramètres sont modifiés de façon répétée pour les valeurs de correction, soit
jusqu'à l'absence de cas d'erreur pour l'adaptation de l'au moins une zone de protection
ou jusqu'à l'atteinte d'un nombre maximal de répétitions.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le support de charge est reçu avec un décalage latéral prédéterminé.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un scanner laser est prévu en tant que système de surveillance.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le chariot de manutention (10) présente un élément de charge avec un moyen de support
de charge réglable en hauteur (14), et les zones de protection (18, 20) s'étendent
latéralement selon un espacement prédéterminé par rapport au moyen de support de charge.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'au moins une zone de protection (18, 20) consiste en une ou plusieurs zones de
protection des personnes, dont la violation entraîne l'arrêt du chariot de manutention
(10).
13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un chariot de manutention automatisé (10).
14. Procédé selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le contrôle de l'au moins une zone de protection (18, 20) a lieu lors d'une mise
en service initiale et/ou lors d'une maintenance du chariot de manutention (10).
15. Procédé selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le contrôle automatique des zones de protection dans le mode automatique est exécuté
de manière aléatoire pendant le mode normal.