[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Materialsammelbehälter eines Saugbaggers.
Der Materialsammelbehälter weist eine sich in Längsrichtung erstreckende Behälterwand,
einen schwenkbaren Deckel sowie eine Dichtung zwischen der Oberkante des Materialsammelbehälters
und dem Deckel auf. Die Erfindung betrifft auch einen Saugbagger mit einem derartigen
Materialsammelbehälter.
[0002] Einen besonderen Anwendungsfall im Bereich der mobilen Arbeitsmaschinen stellen die
sogenannten Saugbagger dar, die regelmäßig mit einem Materialsammelbehälter zur Aufnahme
von aufgesaugtem Material ausgerüstet sind.
[0003] Aus der
DE 38 37 670 A1 ist ein derartiger Saugbagger bekannt, umfassend einen pneumatischen Saugrüssel,
einen Sammelbehälter für das aufgesaugte Erdreich oder vergleichbares Material, in
den der Saugrüssel mündet und in dem das aufgesaugte Material aus dem Saugluftstrom
abgeschieden wird, sowie ein an den Sammelbehälter angeschlossenes Sauggebläse zur
Erzeugung des Saugluftstroms. Zu den weiteren üblichen Bestandteilen der Saugbagger
gehören Führungselemente für den Saugrüssel und Filter zum Reinigen der Saugluft,
bevor diese den Sammelbehälter wieder verlässt und an die Umgebung abgegeben wird.
Bei der in dieser Druckschrift beschriebenen Bauform des Saugbaggers wird ein Sammelbehälter
verwendet, der alternativ um jeweils eine von zwei in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden
Kippachsen zur jeweiligen Fahrzeugseite hin verkippt werden kann, um das im Sammelbehälter
abgeschiedene Material auszuschütten.
[0004] Die
EP 3 436 306 B1 beschreibt ein Fahrzeug, insbesondere einen Saugbagger mit einem Fahrzeuggestell,
einem auskippbaren Materialsammelbehälter, der in einer parallel zur Fahrzeuglängsachse
verlaufenden Kippachse aufgehängt ist, mit einer Teleskopiereinrichtung und mindestens
einem Drehantrieb, welcher am behälterseitigen Ende mindestens eines Teleskoparms
angeordnet ist, um eine Drehung des Materialsammelbehälters um die Kippachse zu ermöglichen.
[0005] Die
DE 10 2016 105 850 B4 zeigt einen Materialsammelbehälter eines Saugbaggers, wobei der Materialsammelbehälter
mittels eines mindestens zweigeteilten Deckels verschlossen werden kann. Der Materialsammelbehälter
besitzt eine ebene Oberkante, auf welcher der Deckel in einer Arbeitsposition aufliegt,
um den Behälter dicht zu verschließen, sodass darin ein Unterdruck erzeugbar ist.
[0006] Die
EP 0 749 870 A1 betrifft ein Nutzfahrzeug in Form eines Kippers, welcher nach hinten entleerbar ist.
Der Kipper umfasst einen Behälter, der von einer selbsttragenden Wand gebildet wird,
die aus einfachen Stahlblechen besteht. Die Wand ist U-förmig ausgebildet und durch
Segmente gebildet, die winklig zueinander stehen.
[0007] Die
CN 202243117 U zeigt einen Lastkraftwagen, der einen Wagenkasten und eine obere Abdeckung umfasst.
Der Wagenkasten ist nach oben offen. Die obere Abdeckung ist auf der Oberseite des
Wagenkastens angeordnet und verschließt die Öffnung. Der Wagenkasten besteht aus einer
Bodenplatte und einer Wagenwand, die sich nach oben um die Bodenplatte erstreckt.
Die obere Abdeckung besteht aus einer Deckplatte und Seitenwänden, die nach unten
um die obere Platte herum verlaufen. Die obere Abdeckung ist am Wagenkasten befestigt,
sodass die Seitenwände an der Außenseite der Wagenwand positioniert sind. Eine an
der oberen Abdeckung angeordnete Dichtung dient dazu, dass keine Gase aus dem Wagenkasten
austreten.
[0008] Aus der
DE 10 2017 108 731 B4 geht ein Saugbagger mit einer schwenkbaren Filtereinheit hervor, welcher einen auskippbaren
Materialsammelbehälter und einen diesen in einer Arbeitsposition verschließenden Deckel
aufweist. Auch dieser Materialsammelbehälter besitzt eine ebene Oberkante.
[0009] Allgemeine Materialbehälter von Baufahrzeugen können in zwei grundsätzliche Bauformen
untergliedert werden. Während für den Transport von Flüssigkeiten und Gasen oft runde
Behälter genutzt werden, kommen bei Baufahrzeugen zum Transport von Erdmaterial und
dergleichen meist Kippbehälter mit eckigem Querschnitt zum Einsatz. Runde Behälter,
wie beispielsweise die eines Tankfahrzeuges, sind in der Herstellung recht aufwändig,
da sie möglichst gleichförmig gebaut werden müssen, um dem herrschenden Überdruck
standzuhalten. Sie stellen aber bei vergleichsweise geringem Gewicht ein optimales
Ladevolumen und eine hohe Druckfestigkeit bereit. Ein weiterer Nachteil ist, dass
das Entleeren des runden Behälters zumeist durch eine kleine Öffnung im Heck erfolgt,
was längere Be- und Entladezeiten verursacht. Im Gegensatz dazu erfolgt das Beladen
und Entleeren eines Kippbehälters durch eine große Öffnung viel schneller und einfacher.
Jedoch weist auch der Kippbehälter einen hohen Fertigungsaufwand auf, da bedingt durch
die vielen nötigen Aussteifungen an der weitgehend ebenen Behälterwand, für eine gewünschte
hohe Steifigkeit, viele Schweißnähte erforderlich sind. Es ergeben sich dadurch ein
höheres Eigengewicht, viele Angriffsflächen für Korrosion und Bruchstellen oder Undichtigkeiten
an den Schweißnähten.
[0010] Da der Saugbagger zur Materialaufnahme Unterdruck verwendet, ist es von besonderer
Bedeutung, dass der durch eine Gebläseeinheit erzeugte Unterdruck möglichst verlustfrei
bis zu einem Saugstutzen kommuniziert wird, um dort Material aufzunehmen. Die bekannten
Saugbagger, die einen durch einen Deckel zu verschließenden Materialsammelbehälter
besitzen, weisen jedoch erhebliche Nachteile auf. Der für den Saugvorgang notwendige
Unterdruck lässt sich mit den eingesetzten Ventilatoreinheiten nur erzeugen, wenn
die Sammelkammer dicht verschlossen ist und keine Nebenluft zieht. Die Dichtwirkung
zwischen Deckel und Sammelkammer kann schon durch aus der Herstellung resultierende
Bautoleranzen massiv beeinträchtigt werden. Um die Dichtwirkung zu gewährleisten,
wird im Kontaktbereich zwischen Deckel und Saugkammer daher eine Dichtung eingesetzt.
Es bleibt aber auch in diesem Fall das Problem, dass vor allem während des Entleerungsvorgangs
oftmals Teile des aus der Sammelkammer entleerten Materials auf der ebenen Oberkante
der Sammelkammer oder der Dichtung zurückbleiben, die dann beim Schließen des Deckels
die Dichtwirkung erheblich beeinträchtigen und/oder die Dichtung beschädigen können.
Das im Dichtungsbereich liegen gebliebene Saugmaterial muss daher manuell entfernt
werden, bevor der Deckel geschlossen wird. Dies führt zu einem Arbeitsaufwand und
teils zur Gefährdung des Bedienpersonals, denn die zu säubernden Bereiche sind schlecht
zu erreichen. Hinzu kommt, dass die zumeist verwendeten im Querschnitt runden Dichtschnüre
durch horizontale Bewegungen, beispielsweise während der Fahrt, oder durch häufige
Öffnungsbewegungen des Deckels aus ihrer Halterung herauswandern. Dies führt wiederum
zu Undichtigkeiten oder zu Beschädigungen der Dichtung.
[0011] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit ausgehend vom Stand der Technik
darin, einen verbesserten Materialsammelbehälter eines Saugbaggers bereitzustellen,
welcher eine hohe Steifigkeit, bei geringem Material- und Fertigungsaufwand, sowie
gleichzeitig eine verbesserte Unterdruckdichtheit gewährleistet, um den erforderlichen
Saugunterdruck mit geringem Energieaufwand bereitzustellen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Materialsammelbehälter gemäß dem beigefügten Anspruch
1 bzw. durch einen Saugbagger mit einem solchen Behälter gemäß Anspruch 12 gelöst.
[0013] Der erfindungsmäßige Materialsammelbehälter ist für den Einsatz als Bestandteil eines
Saugbaggers konzipiert. Der Materialsammelbehälter erstreckt sich in Längsrichtung
des Saugbaggers und umfasst eine sich in dieser Richtung erstreckende Behälterwand.
Die Längsrichtung entspricht der Fahrtrichtung des Saugbaggers. Die Behälterwand ist
an ihren beiden Stirnseiten durch eine vordere bzw. eine hintere Stirnwand verschlossen,
sodass ein muldenförmiger Behälterinnenraum ausgebildet ist. Ein Deckel des Materialsammelbehälters
ist schwenkbar an einer Deckelachse gelagert. Der Deckel verschließt den Materialsammelbehälter
in einer Verschlussposition an seiner Oberseite und öffnet ihn in einer Entleerungsposition,
um den Materialsammelbehälter entleeren zu können, d. h. das aufgesaugte Material
entnehmen zu können. Es ist dafür zunächst unerheblich, ob der Materialsammelbehälter
durch Verschwenken und Auskippen oder z. B. mithilfe eines Greifers geleert wird.
Weiterhin weist der Materialsammelbehälter eine Dichtung auf, die zwischen seiner
Oberkante und dem Deckel so angeordnet ist, dass der Materialsammelbehälter in der
Verschlussposition des Deckels abgedichtet ist, um den für den Saugbetrieb nötigen
Unterdruck im Materialsammelbehälter aufbauen zu können. In der Verschlussposition
ist der Materialsammelbehälter somit gasdicht verschlossen, wofür auch die Behälterwand
und die Stirnwände, jedenfalls im für den Betrieb des Saugbaggers erforderlichen Unterdruckbereich,
dicht miteinander verbunden sein müssen.
[0014] Der Materialsammelbehälter weist im Wesentlichen einen u-förmigen oder muldenförmigen
Querschnitt auf, wobei die Bodenfläche, die Seitenflächen und die Stirnflächen gasdicht
gestaltet sind und die Oberseite des Behälters durch den verschwenkbaren Deckel gasdicht
verschließbar ist.
[0015] Die Behälterwand besitzt mehrere Seitensegmentflächen, die an Versteifungskanten
ineinander übergehen. Die Versteifungskanten verlaufen in Längsrichtung des Materialsammelbehälters,
bevorzugt parallel zur Fahrzeuglängsachse. Besonders bevorzugt verlaufen mehrere oder
alle derartigen Versteifungskanten parallel zueinander. Weiterhin sind mindestens
einige, vorzugsweise die Mehrzahl der Seitensegmentflächen winklig zueinander stehend
angeordnet, sodass auf diese Weise der u-förmige Querschnitt des Materialsammelbehälters
gebildet wird. Die Behälterwand weißt eine Oberkante auf, welche durch einen abgekanteten
Abschnitt der Behälterwand als Hohlprofil ausgebildet ist, welches jedenfalls an der
zum Deckel gerichteten Oberseite geschlossen ist, vorzugsweise umfänglich geschlossen
ist. Daraus resultiert, dass die Oberkante eine glatte, insbesondere nicht von Schweißnähten
gestörte Oberfläche aufweist. Ein Vorteil dieser Ausführung ist, dass die glatte Oberfläche
einem Verschleiß entgegengewirkt, wenn das Saugmaterial beim Entleeren des Behälters
an der Kante entlang ausgekippt wird. Außerdem kommt es trotz der starken Verwirbelungen
im Saugbehälter nicht zu unerwünschten Ablagerungen oder Geräuschbildungen an Schweißnähten.
[0016] Durch das Zusammenwirken des gewählten u-förmigen Querschnitts, der Hohlprofilgestaltung
der Oberkante und des segmentartigen Aufbaus der Behälterwand mit den ausgebildeten
Versteifungskanten erreicht man eine hohe Steifigkeit des Materialsammelbehälters
bei gleichzeitig geringem Materialeinsatz, insbesondere unter Verwendung vergleichsweise
dünner Wandstärken. Der Materialsammelbehälter lässt sich damit für einem Betriebsdruck,
nämlich einen Unterdruck von bis zu -0,65 bar dimensionieren, ohne dass beim Betrieb
des Saugbaggers irreversible Verformungen am Materialsammelbehälter auftreten.
[0017] Bevorzugt sind mehrere aneinandergrenzende Seitensegmentflächen einstückig ausgebildet,
d. h. die zwischen ihnen verlaufenden Versteifungskanten sind nicht durch einen Fügevorgang
sondern durch Umformen hergestellt. Besonders bevorzugt stehen aneinander angrenzende,
zueinander geneigte Segmentflächen an ihrer eingeschlossenen Versteifungskante in
einem Winkel von >90° bis <180°, bevorzugt von 110° bis 170°. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform sind mehrere Segmentflächen aus einem einzigen Blechstück geformt
und durch umgeformte Versteifungskanten untereilt.
[0018] Es ist festzuhalten, dass aus fertigungstechnischen Gründen in vielen Fällen nicht
die gesamte Behälterwand aus einem einzigen Stück herstellbar sein wird. Erfindungsgemäß
wird aber angestrebt, die durch Fügevorgänge (z. B. Schweißen oder Falzen) miteinander
zu verbindenden Stücke in ihrer Anzahl gering und stattdessen mit großer Flächenausdehnung
herzustellen. Die Versteifungskanten werden dann als Sicken oder mit ähnlicher Gestaltung
gebildet, sodass sich die Flächensteifigkeit erhöht, gleichzeitig aber für Leckage
anfällige Verbindungen vermieden werden. Natürlich können einzelne Abschnitte des
Materialsammelbehälters auch zusätzlich mit Versteifungselementen, z. B. Streben ausgerüstet
werden.
[0019] Bevorzugt ist die Breite von nicht zusätzlich versteiften Seitensegmentflächen nicht
größer als das 150-fache, besonders bevorzugt nicht größer als das 100-fache ihrer
jeweiligen Materialstärke oder Dicke. Die Dimensionierung und das Ermitteln optimierter
geometrischer Verhältnisse einer Seitensegmentfläche erfolgt vorzugsweise unter Nutzung
geeigneter Modellrechnungen, beispielsweise mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode
(FEM). Unter Einbezug der geometrischen Verhältnisse, der Aufteilung der Lagerkräfte,
Ermittlung der Linienlasten sowie maximalen Biegemomente und der daraus resultierenden
Biegespannungen kann eine geeignete Dimensionierungsformel bestimmt werden, sodass
die Streckgrenze R
e des Materials ermittelt werden kann. Nachfolgend wird eine Formel angegeben, die
sich besonders für die Bestimmung von R
e eignet:

wobei:
Re = Streckgrenze des Materials
p = Bemessungsunterdruck in N/mm2
x = Verhältnis aus Segmentlänge l zu Segmentbreite b
t = Blechstärke
b = Segmentbreite
l = Segmentlänge
[0020] Mit Hilfe dieser Dimensionierungsformel können näherungsweise die optimale Segmentbreite
der Seitensegmentflächen und die Position der Versteifungskanten in der Behälterwand
ermittelt werden, sodass ein größtmögliches Volumen zur Aufnahme von Saugmaterial
bei einer gleichzeitig hohen Eigensteifigkeit des Materialsammelbehälters erreicht
wird. Die Behälterwand des Materialsammelbehälters, gebildet aus den mit der zuvor
genannten Dimensionierungsformel ermittelten Seitensegmentflächen, sollte auf ihre
Tragfähigkeit mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) simuliert und geprüft werden.
[0021] Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform wird an den Seitensegmentflächen, welche
vorzugsweise eine Breite größer als das 150-fache ihrer Materialstärke aufweisen,
mindestens ein zusätzliches Aussteifungselement angeordnet. Dieses kann beispielsweise
in der Form eines Querbalkens oder eines Profils, bevorzugt auf der Außenseite der
Segmentfläche ausgebildet sein, sodass die Steifigkeit der Segmentfläche erhöht und
Verformungen verhindert werden.
[0022] Bevorzugt besitzt der Materialsammelbehälter eine oder mehrere Bodensegmentflächen,
welche an der Unterseite als Boden des Materialsammelbehälters ausgebildet sind. Auch
die Bodensegmentflächen gehen vorzugsweise an Versteifungskanten ineinander über.
Zusätzliche Steifigkeit kann in diesem Bereich aber auch durch ergänzende Aussteifungselemente
erzeugt werden, die bevorzugt an der Außenseite der Bodensegmentflächen angeordnet
sind. Anwendung kann dies vor allem im Bereich der Aufstandsflächen oder anderen Krafteinleitungspunkten
finden.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt der Materialsammelbehälter eine besonders
versteifte Seitensegmentfläche, welche auf derjenigen Seite des Materialsammelbehälters
angeordnet ist, über welche dieser zum Entleeren kippbar ist.
[0024] Diese versteifte Seitensegmentfläche weist zusätzliche Aussteifungselemente, vorzugsweise
an der Außenseite auf. Dadurch ist ebenfalls eine erhöhte Steifigkeit gewährleistet,
sodass auch beim Entleeren keine Verformungen oder Beschädigungen der Behälterwand
zu befürchten sind. Durch die an der Innenseite dennoch weitgehend ebene und hindernisfreie
Gestaltung der versteiften Seitensegmentfläche kann das Saugmaterial in der Entleerungsposition
des Materialsammelbehälters leichter und ohne Rückstände an dieser Fläche entlang
gleiten.
[0025] Die Dichtung, welche zur Abdichtung zwischen der Oberkante und dem Deckel verläuft,
ist in einer Nut eingelassen, die an der zum Materialsammelbehälter gerichteten Unterseite
des Deckels verläuft und die sich in der Verschlussposition des Deckels parallel zur
Oberkante des Materialsammelbehälters erstreckt. Es ist darauf aufmerksam zu machen,
dass in abgewandelten Ausführungen die Dichtung auch in anderer geeigneter Weise befestigt
werden kann, soweit die Gasdichtigkeit zwischen der Oberkante und dem Deckel dennoch
gewährleistet ist.
[0026] Bevorzugt besitzt die Dichtung einen rechteckigen Querschnitt, der passend zur Breite
der Nut gewählt ist, sodass die Dichtung straff in der Nut sitzt und auch bei auftretenden
Erschütterungen oder Bewegungen nicht aus der Nut herausspringt. Die abzudichtende
Oberkante verläuft mindestens entlang der Seitenwände einer Sammelkammer des Materialsammelbehälters,
bevorzugt entlang der Seitenwände des gesamten Materialsammelbehälters, wenn dieser
insgesamt vom Deckel abgedichtet werden soll. Die Oberkante ist in ihrem Verlauf vorzugsweise
durch zwei Kantenflächen gebildet, welche winklig aufeinander zulaufen, sodass die
Kantenflächen der Oberkante einen Winkel α einschließen und eine Stoßlinie bilden,
welche in der Dichtebene verläuft. Die Oberkante weist an der Stoßlinie der aufeinander
zulaufenden Kantenflächen eine Breite auf, die bevorzugt kleiner als die Breite der
Nut ausgebildet ist, sodass in der Verschlussposition die Oberkante in die Dichtung
eintaucht bzw. in diese hineingedrückt wird. Dadurch bildet sich eine Dichtlinie,
entlang derer die Dichtung die Oberkante beidseitig umschließt. Dies führt zu einer
gleichbleibend hohen Dichtwirkung, auch wenn es zu Toleranzen im Verlauf der Oberkante
oder ggf. zu kleineren Beschädigungen kommt. Außerdem besteht ein wesentlicher Vorteil
dieser bevorzugten Gestaltung der Oberkante darin, dass an dieser keine horizontal
liegende Fläche verbleibt, auf welcher sich bei geöffnetem Deckel Materialreste ablagern
können. Insbesondere fallen auch beim Entleeren des Materialsammelbehälters sämtliche
Teile des aufgesaugten Materials sofort von der Oberkante ab, sodass sie beim Schließen
des Deckels nicht mehr zwischen Dichtung und Oberkante eingeklemmt werden. Die Ausführung
der Oberkante durch die beiden zueinander geneigten Kantenflächen, die an der Stoßkante
vorzugsweise einstückig sind und ohne Unebenheiten ineinander übergehen, führt durch
die profilbedingte Steifigkeit außerdem zu einer hohen Eigenstabilität der Oberkante
und gleichzeitig zur Schonung der Dichtung, da eine scharfe, die Dichtung ggf. verletzende
Kante vermieden wird. Besonders bevorzugt weist die Dichtung eine geschlossene Oberfläche
oder zumindest mit geringer Porosität auf, sodass Partikel des Saugmaterials sich
nicht in Poren absetzen und somit die Dichtung verschleißen können. Dies garantiert
zum einen eine einfachere Reinigung als auch eine Langlebigkeit der Dichtung.
[0027] Die beschriebene Kombination eines erfindungsgemäß geformten Materialsammelbehälters
mit der erfindungsgemäß an dessen Deckel angebrachten Dichtung, die mit einer entsprechend
ausgestalteten Oberkante zusammenwirkt, führt zu einem stabilen, vergleichsweise leichten
und dennoch gasdichten Materialsammelbehälter. Der u-förmige Querschnitt steift den
Materialsammelbehälter derart aus, dass auch bei dem erforderlichen Unterdruck im
Behälter eine Verwindung bzw. Verformung der Oberkante sicher vermieden wird. Dies
ist eine wichtige Voraussetzung für ein dauerhaft dichtes Verschließen durch den die
Dichtung tragenden Deckel. Gleichzeitig wird durch die im Querschnitt bevorzugt trapezartig
geformte Oberkante vermieden, dass Schmutzpartikel oder andere Ablagerungen dort anhaften
und damit die Dichtwirkung beeinträchtigen könnten. Durch die kombinierte Anwendung
dieser Merkmale ist es möglich, mit einem Ventilator oder Gebläse des Saugbaggers
einen vergleichsweise stabilen Unterdruck im Materialsammelbehälter zu erzeugen und
die aufgrund von Undichtigkeiten am Behälter andernfalls auftretenden Druckverluste
zu minimieren. Der am Saugstutzen des Saugbaggers benötigte dynamische Unterdruck
kann daher mit weniger Energieaufwand erzeugt werden.
[0028] Bevorzugt ist die Dichtung weichdichtend, sodass Bewegungen besser abgefangen werden
und Bautoleranzen, die aus der Fertigung des Materialsammelbehälters resultieren,
besser ausgeglichen werden. Die Oberkante der Sammelkammer kann aufgrund des weichdichtenden
Materials der Dichtung vorzugsweise etwa 3-15 mm in die Dichtung gepresst werden.
Dabei stellt sich eine bessere Dichtwirkung ein, da sich die Dichtung an die Rundung
der Oberkante anpasst. Somit können recht große Bautoleranzen auf einer größeren Ebene
ausgeglichen werden. Der üblicherweise bei Saugbaggern erzeugte Unterdruck von bis
zu -0,65 bar kann daher mit weniger Energieaufwand aufrechterhalten werden. Mit steigendem
Unterdruck während des Arbeitsvorgangs des Saugbaggers wird der Deckel inklusive der
Dichtung stärker angesaugt. Da sich die Dichtung formschlüssig innerhalb der Nut im
Deckel befindet, kann die Dichtung nur in Richtung der Oberkante ausweichen und dichtet
den Materialsammelbehälter somit stärker ab.
[0029] Bevorzugt ist die Oberkante des Materialsammelbehälters im Querschnitt dreieckig
oder trapezförmig gestaltet, insbesondere in der Art eines Hohlprofils. Vorzugsweise
beträgt der Winkel α, der durch die zwei Kantenflächen der Oberkante gebildet wird,
etwa 20° bis 120°, besonders bevorzugt zwischen 45° und 90°. Dieser Winkelbereich
führt zu einer hohen Steifigkeit des Profils, sodass einer Verformung der Oberkante
durch den Unterdruck in der Sammelkammer und durch den Aufpressdruck des Deckels entgegengewirkt
wird. Aufgrund dessen wird die Lebensdauer der Dichtung des Materialsammelbehälters
verlängert. Weiterhin haben die derart geneigten Kantenflächen der Oberkante den Vorteil,
dass sich kein bzw. kaum Saugmaterial an den Kantenflächen festsetzen kann. Je kleiner
dabei der eingeschlossene Winkel, desto größer der SelbstReinigungseffekt, der an
den Kantenflächen auftritt. Damit entfällt auch der aus dem Stand der Technik bekannte
manuelle Reinigungsprozess, wodurch wiederum ein reibungsloser Arbeitsablauf des Saugbaggers
gewährleistet wird. Weiterhin wird durch die innere, geneigte Kantenfläche der Saugstrom
in der Sammelkammer so abgelenkt, dass das im Saugstrom befindliche Saugmaterial die
innenliegende Kantenfläche und die sich innerhalb der Nut befindliche Dichtung weniger
verschleißt.
[0030] Bevorzugt weist die Oberkante an der Stoßlinie der Kantenflächen einen Außenradius
im Bereich von 8-65 mm, besonders bevorzugt 10-25 mm auf. Daraus resultiert, dass
die Oberkante eine glatte und gleichzeitig für die Dichtwirkung ausreichend breite
Fläche aufweist. Ein Vorteil dieser Ausführung ist, dass die Dichtung in der Verschlussposition
geschont wird, da die Kraft, die beim Auflegen des Deckels auf die Oberkante entsteht,
auf eine abgerundete Fläche einwirkt. Zum anderen wird durch die glatte Oberfläche
einem Verschleiß in der Entleerungsposition entgegengewirkt, wenn das Saugmaterial
an der Kante entlang ausgekippt wird.
[0031] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Saugbagger mit einem Materialsammelbehälter
gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen. Vorzugsweise ist der Materialsammelbehälter
so am Fahrzeug befestigt, dass er in Richtung einer Längsseite des Fahrzeugs ausgekippt
werden kann. Insbesondere ist ein Auskippen des Materialsammelbehälters auf beiden
Fahrzeugseiten ermöglicht.
[0032] Gleichzeitig ist es zweckmäßig, wenn eine erhöhte Position der Kippachse vorgesehen
ist, um ein Entleeren des Materialsammelbehälters auf unterschiedlich hohe Flächen,
beispielsweise ein nebenstehendes Fahrzeug zu gestatten. Bevorzugt verläuft die Kippachse
in einer Symmetrieebene des Materialsammelbehälters, die besonders bevorzugt in einem
Ruhe-, Arbeits- oder Transportzustand eine Fahrzeuglängsachse einschließt.
[0033] Bevorzugt weist der Materialsammelbehälter neben oben genannten Merkmalen weitere
Bestandteile auf. Der Materialsammelbehälter umfasst vorzugsweise einen Sauganschluss
an seiner hinteren Stirnwand und eine Saugstromführung, die vom Sauganschluss durch
die bereits erwähnte Sammelkammer zu einer Filtereinheit und nach dieser über einem
Ventilator zu einem Abluftauslass führt. Weiterhin umfasst der Materialsammelbehälter
bevorzugt an seinen beiden Stirnwänden jeweils ein Drehlager, welche eine Aufhängung
des Materialsammelbehälters in der Kippachse gestatten.
[0034] Der Materialsammelbehälter besitzt durch seine mit Versteifungskanten versehene Bauform
erhebliche Vorteile gegenüber den vorbekannten Behälterformen, wie sie bei Saugbaggern
bisher Anwendung finden. Durch die weiterhin realisierbare große Öffnung des Materialsammelbehälters,
welche durch einen Deckel verschließbar ist, ist ein schnelles Entnehmen des darin
befindlichen Saugmaterials möglich. Weiterhin kann durch die Versteifungskanten in
der Behälterwand auf gesonderte Aussteifungen verzichtet oder deren Anzahl jedenfalls
reduziert werden, sodass bei einer hohen Steifigkeit des Materialsammelbehälters ein
geringes Eigengewicht erzielbar ist. Schließlich steht ein größeres Volumen zum Sammeln
von Material zur Verfügung als bei den herkömmlichen Materialsammelbehältern. Durch
die Kombination der mit Versteifungskanten versehenen Behälterwand und der als Hohlprofil
geformten Oberkante wird ein sehr steifer Rand erzielt und gleichzeitig eine optimierte
Kontaktfläche zur Dichtung im Deckel bereitgestellt.
[0035] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, unter Bezugnahme
auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Gesamtansicht eines erfindungsmäßigen Materialsammelbehälters;
- Fig. 2
- einen Detailausbruch aus der Ansicht des Material-sammelbehälters gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine zweite perspektivische Gesamtansicht des Materialsammelbehälters;
- Fig. 4
- einen Querschnitt der Behälterwand des Materialsammelbehälters in einem frühen Stadium
der Dimensionierung;
- Fig. 5
- eine vereinfachte Schnittansicht der Behälterwand im Bereich seiner Oberkante;
- Fig. 6
- eine vereinfachte Schnittansicht des Materialsammelbehälters im Bereich einer Dichtung;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Materialsammelbehälters;
- Fig. 8
- eine perspektivische Gesamtansicht des Materialsammelbehälters.
[0036] Fig.1 zeigt eine erste perspektivische Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Materialsammelbehälters
01. In der dargestellten Ausführungsform ist der Materialsammelbehälter geschlossen
und weist einen Deckel 06 auf, welcher in diesem Fall einteilig ausgebildet ist. Es
sind auch Ausführungsformen mit mehrteiligen Deckeln möglich. Der Materialsammelbehälter
besitzt mindestens eine Sammelkammer 23 (Fig. 6), in welche aufzunehmendes Material
eingesaugt wird. Weiterhin verläuft längs durch den Materialsammelbehälter eine Kippachse
18, in welcher der Materialsammelbehälter 01 am Fahrgestell eines Saugbaggers (nicht
gezeigt) aufhängbar ist. Weiterhin umfasst der Materialsammelbehälter 01 an einer
Stirnwand einen Sauganschluss 16. Ebenfalls an den Stirnwänden ist jeweils ein Drehlager
22 angeordnet, wobei sich die Kippachse 18 durch diese Drehlager 22 erstreckt.
[0037] In Fig. 2 ist eine Detailansicht des Materialsammelbehälters gezeigt (Ausbruch A),
deren Einzelheiten weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 6 erläutert werden.
[0038] Fig.3 zeigt eine zweite perspektivische Gesamtansicht des Materialsammelbehälters
01. In der dargestellten Ausführungsform ist der Materialsammelbehälter 01 geschlossen.
In Längsrichtung des Fahrgestells (nicht gezeigt) des Saugbaggers verläuft längs durch
den Materialsammelbehälter die Kippachse 18, um welche der Materialsammelbehälter
01 zum Entleeren bei geöffnetem Deckel gekippt werden kann.
[0039] Der Materialsammelbehälter 01 besitzt eine Behälterwand 02, welche eine Vielzahl
von Seitensegmentflächen 09 umfasst, die jeweils an Versteifungskanten 04 ineinander
übergehen. Die Versteifungskanten 04 verlaufen parallel zur Längsrichtung des Materialsammelbehälters.
In dieser Ausführungsform umfasst die Behälterwand 02 auf jeder Seite acht Segmentflächen
09 und zusätzlich eine Bodensegmentfläche 10. Die aneinander angrenzenden Seitensegmentflächen
09 sind winklig zueinander ausgerichtet, wobei die Behälterwand an jeder Versteifungskante
nach innen abknickt, im oberen Bereich der Behälterwand um etwa 10°-20° und beim Übergang
zur Bodensegmentfläche um etwa 90°. Anders ausgedrückt schließen unmittelbar benachbarte
Seitensegmentflächen einen Winkel im Bereich ≥90° bis <180° ein. Die Versteifungskanten
werden mithilfe der o.g. FEM-Berechnung im Konstruktionsprozess so positioniert, dass
sie die Gesamtsteifigkeit des Materialsammelbehälters erhöhen, im Vergleich zu einer
nicht mit Versteifungskanten versehenen Behälterwand.
[0040] Die Seitensegmentflächen 09 besitzen bevorzugt eine Breite nicht größer als das 150-fache
ihrer Materialstärke. Wenn eine Materialstärke von beispielsweise 4mm gewählt ist,
beträgt die Breite der Seitensegmentfläche ≤40cm.
[0041] Für eine weitere Erhöhung der Steifigkeit der Behälterwand sind in der dargestellten
Ausführungsform mehrere Aussteifungselemente 11 als Querstreben an der Außenseite
der Bodensegmentfläche 10 und in Längsrichtung angeordnet, welche als Hohlprofil ausgebildet
sein können. Derartige Aussteifungselemente können bei Bedarf auch an einzelnen Seitensegmentflächen
und/oder den Stirnseiten angebracht sein, bevorzugt an deren Außenseite.
[0042] In der in Fig. 1 und 3 gezeigten Ausführungsform weisen auch die Stirnwände 03 Segmentflächen
und Versteifungskanten auf. Die Stirnwände stehen im Wesentlichen senkrecht zu den
Seitensegmentflächen 09 der Behälterwand 02. Dies erhöht die Steifigkeit des gesamten
Materialsammelbehälters.
[0043] Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht der Behälterwand 02, einschließlich einer Oberkante
08 des Materialsammelbehälters 01 in einer frühen Dimensionierungsphase. Beispielsweise
durch Nutzung von FEM-Simulationen (siehe oben) kann der Querschnitt des Behälters
und die Position der Versteifungskanten schrittweise optimiert werden, bis die gewünschte
Druckfestigkeit erreicht ist.
[0044] Die Seitensegmentfläche, welche auf der Kippseite des Materialsammelbehälters angeordnet
ist, sollte eine möglichst große und gerade Fläche ausbilden, sodass das Saugmaterial
in einer Entleerungsposition leichter und mit geringerem Widerstand aus dem Behälter
herausgleiten kann.
[0045] Die Seitensegmentflächen 09 können aus einem Blechstück an der Versteifungskante
04 gekantet sein oder mehrteilig ausgebildet sein, sodass sie an den Versteifungskanten
04 miteinander verbunden sind, bevorzugt durch Schweißen. Die Versteifungskanten sind
also, abhängig von den Abmessungen und dem Fertigungsprozess, als Abkantungen/Sicken
im Material der Behälterwand oder als Schweiß- oder Falznähte zwischen den Seitensegmentflächen
ausgeformt.
[0046] Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des Materialsammelbehälters 01 im Bereich der Oberkante
08. Die Oberkante 08 bildet mindestens den oberen Rand der Sammelkammer 23, kann in
abgewandelten Ausführungen aber auch den oberen Rand des gesamten Materialsammelbehälters
01 umfassen. Die Oberkante 08 verläuft somit am oberen Ende der Seitenwände mindestens
der Sammelkammer 23. Die Oberkante 08 weist zwei winklig aufeinander zulaufende Kantenflächen
13 auf, die einen Winkel α einschließen. Dieser Winkel beträgt vorzugsweise 20° bis
160°, besonders bevorzugt 45° bis 90° sodass die Kantenflächen 13 eine größere oder
geringere Neigung gegenüber der Horizontalen aufweisen. Die zwei Kantenflächen 13
sind winklig aufeinander zulaufend geneigt und bilden einen dreieckigen bzw. dachförmigen,
vorzugsweise hohlen Querschnitt. Alternativ kann der Querschnitt der Oberkante 08
auch trapezförmig gewählt sein. Auch aus Stabilitätsgründen ist die Kante bevorzugt
als Hohlprofil gestaltet.
[0047] Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht des Materialsammelbehälters 01 in einer Verschlussposition,
in welcher der Deckel 06 auf der Oberkante 08 aufliegt. Der Deckel 06 ist bevorzugt
als eine im Wesentlichen ebene Platte ausgebildet. Alternativ kann der Deckel 06 zwei-
oder mehrteilig ausgebildet sein oder Erhöhungen und/oder Vertiefungen aufweisen.
Auf der Unterseite des Deckels 06 verläuft eine Nut 12, in welche eine Dichtung 07
mit einem rechteckigen Querschnitt formschlüssig eingelassen ist. Die Nut 12 kann
zusätzlich auf ihrer offenen Seite eine durchgehende oder abschnittsweise Verengung
besitzen, um das Herausfallen der Dichtung 07 zu verhindern. Unterhalb der Nut 12
und in der Verschlussposition in die Dichtung 07 eintauchend verläuft die Oberkante
08.
[0048] Die Position des Deckels 06 ist in der Verschlussposition so gewählt, dass sich die
Oberkante 08 in die Dichtung 07 eindrückt, beispielsweise etwa um 1/4 bis 1/2 der
Dicke der Dichtung 07.
[0049] Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht des Materialsammelbehälters 01, wobei ich der Deckel
06 in seiner Verschlussposition befindet. Der Deckel 06 verschließt den Materialsammelbehälter
01 in der Weise, dass sich die Oberkante 08 in die Dichtung 07 eindrückt (Fig. 6).
Die eine oder die mehreren Seitensegmentflächen 09, welche auf der Kippseite des Materialsammelbehälters
01 angeordnet ist/sind, bildet/bilden eine im Vergleich zu den gegenüberliegenden
Seitensegmentflächen große und an ihrer Innenseite hindernisfreie Fläche, sodass das
Saugmaterial in der Entleerungsposition, d. h. bei gekipptem Materialsammelbehälter
leicht und mit geringem Widerstand aus dem Behälter herausgleiten kann. An der Außenseite
der besagten großen Seitensegmentfläche 09 sind daher mehrere quer zur Längserstreckung
der Segmentfläche verlaufende Aussteifungselemente 11 angeordnet, welche die Seitensegmentfläche
jeweils an mehreren Punkten abstützen. Diese Aussteifungselemente 11 können gleichzeitig
die Halterung für die Kippachse 18 und für die stirnseitig positionierten Drehlager
22 bilden.
[0050] An der Außenseite der Bodensegmentfläche 10 sind weitere Aussteifungselemente 11
angeordnet, welche als Quer- und Längsstreben geformt sind, wobei die in Längsrichtung
verlaufenden Aussteifungselemente 11 vorzugsweise als Hohlprofil ausgebildet sind.
[0051] Der Materialsammelbehälter 01 weist in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise
eine Höhe von ca. 1,8 m (bei geschlossenem Deckel) und eine Breite von ca. 1,9 m bis
2,4 m (an der breitesten Stelle) auf. Die Länge des Behälters liegt im Bereich von
3,5 m bis 4 m. Natürlich sind andere Abmessungen möglich, angepasst an den auszurüstenden
Saugbagger.
[0052] Fig. 8 zeigt nochmals eine Gesamtansicht des Materialsammelbehälters, etwa in einer
der Fig. 1 entsprechenden Perspektive. In der hier dargestellten Ansicht ist der Materialsammelbehälter
01 geöffnet, wobei der Deckel zur Vereinfachung nicht gezeichnet ist. Die Behälterwand
02 setzt sich auf jeder Längsseite aus acht Seitensegmentflächen 09 und an der Unterseite
der Bodensegmentfläche 10 zusammen. In dieser Ausführungsform schließen die aneinander
angrenzenden Seitensegmentflächen 09 jeweils einen Winkel im Bereich von ≥70° bis
<180° ein. Die Behälterwand besitzt bevorzugt eine Materialstärke von 4 mm, die Breite
der einzelnen Seitensegmentflächen 09 beträgt auf der von der Kippachse 18 abgewandten
Seite zwischen aufeinanderfolgenden Versteifungskanten etwa 35 cm.
[0053] In der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform weisen auch die Stirnwände 03 Seitensegmentflächen
09 und Versteifungskanten auf. Die Stirnwände 03 stehen im Wesentlichen senkrecht
zu den Seitensegmentflächen 09 der Behälterwand 02. Dies erhöht, wie bereits oben
beschrieben, die Steifigkeit des gesamten Materialsammelbehälters. Die Materialstärke
und die Breite der an den Stirnseiten verbauten Segmente entsprechen denjenigen an
der von der Kippachse abgewandten Seite des Behälters. Weiterhin ist aus Fig. 8 ersichtlich,
dass im Materialsammelbehälter neben der Sammelkammer 23 weitere Kammern vorgesehen
sind, in denen z. B. Filtereinheiten und die Ventilatoreinheit untergebracht sind.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 01
- Materialsammelbehälter
- 02
- Behälterwand
- 03
- Stirnwände
- 04
- Versteifungskante
- 05
- -
- 06
- Deckel
- 07
- Dichtung
- 08
- Oberkante
- 09
- Seitensegmentflächen
- 10
- Bodensegmentfläche
- 11
- Aussteifungselement
- 12
- Nut
- 13
- Kantenflächen
- 14
- -
- 15
- -
- 16
- Sauganschluss
- 17
- -
- 18
- Kippachse
- 19
- -
- 20
- -
- 21
- -
- 22
- Drehlager
- 23
- Sammelkammer
1. Materialsammelbehälter (01) eines Saugbaggers, wobei sich der Materialsammelbehälter
(01) in Längsrichtung des Saugbaggers erstreckt und eine Steifigkeit aufweist, welche
einem Unterdruck standhält, der dem Betriebsunterdruck des Saugbaggers entspricht,
umfassend:
- eine sich in der Längsrichtung erstreckende Behälterwand (02), welche an ihren beiden
Stirnseiten mit Stirnwänden (03) verbunden ist;
- einen schwenkbaren Deckel (06), welcher in einer Verschlussposition den Materialsammelbehälter
(01) an seiner Oberseite verschließt sowie in einer Entleerungsposition offenlegt;
- eine Dichtung (07), welche in der Verschlussposition zwischen einer Oberkante (08)
des Materialsammelbehälters (01) und dem Deckel (06) verläuft, um den Materialsammelbehälter
(01) abzudichten, sodass in diesem ein Unterdruck erzeugbar ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Materialsammelbehälter (01) einen im Wesentlichen u-förmigen Querschnitt besitzt;
- die Behälterwand (02) mehrere sich in der Längsrichtung erstreckende Seitensegmentflächen
(09) besitzt, die an Versteifungskanten (04) ineinander übergehen, wobei zumindest
einige aneinander angrenzende Seitensegmentflächen (09) winklig zueinander stehen;
- die Behälterwand (02) eine abgekantete Oberkante (08) aufweist, welche als Hohlprofil
ausgebildet ist;
- die Dichtung (07) in einer Nut (12) an der zur Oberkante (08) gerichteten Seite
des Deckels (06) eingelassen ist;
- die Oberkante (08) durch zwei winklig aufeinander zulaufende Kantenflächen (13)
gebildet ist, wobei die Breite der Oberkante (08) an der Stoßlinie der aufeinander
zulaufenden Kantenflächen (13) schmaler als die Breite der Nut (12) ist, wobei in
der Verschlussposition des Deckels (06) die Oberkante in die Dichtung (07) eintaucht.
2. Materialsammelbehälter (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest mehrere aneinandergrenzende Seitensegmentflächen (09), einschließlich der
zwischen ihnen verlaufenden Versteifungskanten (04) einstückig ausgebildet sind.
3. Materialsammelbehälter (01) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite von nicht zusätzlich versteiften Seitensegmentflächen (09) nicht größer
als das 150-fache, bevorzugt nicht größer als das 100-fache ihrer Materialstärke ist.
4. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er eine oder mehrere Bodensegmentflächen (10) besitzt.
5. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite mindestens einer der Seitensegmentflächen (09) mindestens ein
zusätzliches Aussteifungselement angeordnet.
6. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Seitensegmentflächen (09), die sich auf derjenigen Seite des
Materialsammelbehälters befindet, über welche dieser zum Entleeren kippbar ist, zusätzliche
Aussteifungselemente (11) besitzt.
7. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei aufeinander zulaufenden Kantenflächen (13) der Oberkante (08) einen Winkel
α von 20° bis 90° einschließen.
8. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (08) an der Stoßlinie der aufeinander zulaufenden Kantenflächen (13)
einen Außenradius im Bereich von 8 bis 65 mm aufweist.
9. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (08) der Behälterwand (02) im Querschnitt dreieckig oder trapezförmig
gestaltet ist.
10. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (08) durch einen abgekanteten Abschnitt der Behälterwand (02) gebildet
ist.
11. Materialsammelbehälter (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Seitensegmentflächen (09) durch folgende Formel definiert ist:

wobei:
Re = Streckgrenze des Materials
p = Bemessungsunterdruck in N/mm2
x = Verhältnis aus Segmentlänge l zu Segmentbreite b t = Blechstärke
b = Segmentbreite
l = Segmentlänge
12. Saugbagger mit:
- einem Fahrzeuggestell mit einer Längsrichtung;
- einem auskippbarem Materialsammelbehälter (01), der in einer parallel zur Längsrichtung
verlaufenden Kippachse (18) aufgehängt ist;
dadurch gekennzeichnet, dass der Materialsammelbehälter (01) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgestaltet ist.
13. Saugbagger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialsammelbehälter (01) weiterhin einen Sauganschluss (16) an seiner hinteren
Stirnwand (03) und eine Saugstromführung besitzt, die vom Sauganschluss (16) durch
eine Sammelkammer (23) zu einer Filtereinheit (17) führt, und dass der Materialsammelbehälter
(01) weiterhin an seinen beiden Stirnseiten jeweils ein Drehlager (22) besitzt, welche
eine Aufhängung des Materialsammelbehälters (01) in der Kippachse (18) gestatten.
14. Saugbagger nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (06) in der Verschlussposition den gesamten Materialsammelbehälter (01)
an seiner Oberseite verschließt, und dass in der Verschlussposition die Dichtung (07)
zwischen der Oberkante (08) des Materialsammelbehälters (01) und dem Deckel (06) verläuft,
um den gesamten Materialsammelbehälter (01) abzudichten, sodass in diesem ein Unterdruck
erzeugbar ist.
1. A material collection container (01) of a suction excavator, wherein the material
collection container (01) extends in the longitudinal direction of the suction excavator
and has a rigidity which withstands a negative pressure corresponding to the operating
negative pressure of the suction excavator, comprising:
- a container wall (02) extending in the longitudinal direction and which is connected
at its two end faces to end walls (03);
- a pivotable lid (06) which, in a closed position, closes the material collection
container (01) on its upper side and opens it in an emptying position;
- a seal (07) extending in the closed position between an upper edge (08) of the material
collection container (01) and the lid (06) in order to seal the material collection
container (01) so that a negative pressure can be generated in it;
characterized in that
- the material collection container (01) has a substantially U-shaped cross-section;
- the container wall (02) has a plurality of side segment faces (09) extending in
the longitudinal direction and merging into one another at stiffening edges (04),
wherein at least some adjacent side segment faces (09) are at an angle to one another;
- the container wall (02) has a folded upper edge (08) which is designed as a hollow
profile;
- the seal (07) is embedded in a groove (12) on the side of the lid (06) directed
toward the upper edge (08);
- the upper edge (08) is formed by two edge surfaces (13) which converge at an angle,
wherein the width of the upper edge (08) at the joint line of the converging edge
surfaces (13) is narrower than the width of the groove (12), wherein the upper edge
enters the seal (07) in the closed position of the lid (06).
2. The material collection container (01) according to claim 1, characterized in that at least a plurality of adjacent side segment faces (09), including the stiffening
edges (04) extending between them, are integrally formed.
3. The material collection container (01) according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the width of side segment faces (09) which are not additionally reinforced is not
greater than 150 times, preferably not greater than 100 times, their material thickness.
4. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 3, characterized in that it has one or more floor segment surfaces (10).
5. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 4, characterized in that at least one additional reinforcing element is arranged on the outside of at least
one of the side segment faces (09).
6. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 5, characterized in that at least one of the side segment faces (09), which is located on that side of the
material collection container via which it can be tilted for emptying, has additional
reinforcing elements (11).
7. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 6, characterized in that the two converging edge surfaces (13) of the upper edge (08) enclose an angle α of
20° to 90°.
8. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 7, characterized in that the upper edge (08) has an outer radius in the range of from 8 to 65 mm on the abutting
line of the converging edge surfaces (13).
9. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 7, characterized in that the upper edge (08) of the container wall (02) is triangular or trapezoidal in cross
section.
10. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 9, characterized in that the upper edge (08) is formed by a folded portion of the container wall (02).
11. The material collection container (01) according to any of claims 1 to 10,
characterized in that at least some of the side segment faces (09) are defined by the following formula:

wherein:
Re = yield strength of the material
P = rated negative pressure in N/mm2
x = ratio of segment length I to segment width b
t = sheet thickness
b = segment width
I = segment length
12. A suction excavator comprising:
- a vehicle frame having a longitudinal direction;
- a tiltable material collection container (01) which is suspended in a tilt axis
(18) extending parallel to the longitudinal direction;
characterized in that the material collection container (01) is designed according to any of claims 1 to
11.
13. The suction excavator according to claim 12, characterized in that the material collection container (01) furthermore has a suction connection (16)
on its rear end wall (03) and a suction flow guide leading from the suction connection
(16) through a collection chamber (23) to a filter unit (17), and in that the material collection container (01) furthermore has a pivot bearing (22) on its
two end faces, which pivot bearing allows the material collection container (01) to
be suspended in the tilt axis (18).
14. The suction excavator according to either claim 12 or claim 13, characterized in that the lid (06) closes the entire material collection container (01) on its upper side
in the closed position, and in that, in the closed position, the seal (07) extends between the upper edge (08) of the
material collection container (01) and the lid (06) in order to seal the entire material
collection container (01) so that a negative pressure can be generated in it.
1. Conteneur collecteur de matériaux (01) d'une excavatrice aspiratrice, le conteneur
collecteur de matériaux (01) s'étendant dans la direction longitudinale de l'excavatrice
aspiratrice et faisant preuve d'une rigidité qui résiste à une dépression qui correspond
à la dépression de service de l'excavatrice aspiratrice, comprenant:
- une paroi (02) de conteneur s'étendant dans la direction longitudinale, laquelle
est assemblée sur ses deux faces frontales avec des parois frontales (03) ;
- un couvercle (06) pivotant, lequel dans une position de fermeture ferme le conteneur
collecteur de matériaux (01) sur sa face supérieure et l'ouvre dans une position de
vidage ;
- un joint (07), lequel dans la position de fermeture s'écoule entre une arête supérieure
(08) du conteneur collecteur de matériaux (01) et le couvercle (06), pour assurer
l'étanchéité du conteneur collecteur de matériaux (01), de telle sorte qu'une dépression
puisse être générée dans celui-ci ;
caractérisé en ce que
- le conteneur collecteur de matériaux (01) détient une section transversale sensiblement
en forme de U ;
- la paroi (02) de conteneur détient plusieurs surfaces (09) de segments latéraux
s'étendant dans la direction longitudinale, qui passent les unes dans les autres sur
des arêtes de renfort (04), au moins certaines surfaces (09) de segments latéraux
mutuellement adjacentes étant placées sous un angle les unes par rapport aux autres
;
- la paroi (02) de conteneur comporte une arête supérieure (08) chanfreinée, laquelle
est conçue sous la forme d'un profilé creux ;
- le joint (07) est incorporé dans une rainure (12) sur la face du couvercle (06)
qui est dirigée vers l'arête supérieure (08) ;
- l'arête supérieure (08) est formée de deux surfaces d'arête (13) convergeant l'une
vers l'autre sous un angle, la largeur de l'arête supérieure (08) sur la ligne d'aboutement
des surfaces d'arête (13) convergeant l'une vers l'autre étant plus étroite que la
largeur de la rainure (12), dans la position de fermeture du couvercle (06), l'arête
supérieure plongeant dans le joint (07).
2. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins plusieurs surfaces (09) de segments latéraux mutuellement adjacentes sont
conçues d'un seul tenant, en incluant les arêtes de renfort (04) s'écoulant entre
elles.
3. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la largeur de surfaces (09) de segments latéraux qui ne sont pas renforcées en supplément
n'est pas supérieure à 150 fois, de préférence n'est pas supérieure à 100 fois leur
épaisseur de matière.
4. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 3, caractérisé en ce qu'il détient une ou plusieurs surfaces (10) de segments de fond inférieur.
5. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 4, caractérisé en ce que sur la face extérieure d'au moins l'un des surfaces (09) de segments latéraux est
placé au moins un élément de renfort supplémentaire.
6. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 5, caractérisé en ce qu'au moins l'une des surfaces (09) de segments latéraux qui se trouve sur la face du
conteneur collecteur de matériaux par-dessus laquelle celui-ci est susceptible d'être
basculé pour être vidé détient des éléments de renfort (11) supplémentaires.
7. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 6, caractérisé en ce que les deux surfaces d'arête (13) convergeant l'une vers l'autre de l'arête supérieure
(08) incluent un angle α de 20° à 90°.
8. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 7, caractérisé en ce que l'arête supérieure (08) sur la ligne d'aboutement des surfaces d'arête (13) convergeant
l'une vers l'autre présente un rayon extérieur de l'ordre de 8 à 65 mm.
9. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 7, caractérisé en ce que l'arête supérieure (08) de la paroi (02) de conteneur est conçue de forme triangulaire
ou trapézoïdale dans sa section transversale.
10. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 9, caractérisé en ce que l'arête supérieure (08) est constituée d'une section chanfreinée de la paroi (02)
de conteneur.
11. Conteneur collecteur de matériaux (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 10,
caractérisé en ce qu'au moins certaines des surfaces (09) de segments latéraux sont définies par la formule
suivante :

dans laquelle :
Re = limite d'élongation du matériau
P = dépression de dimensionnement en N/mm2
x = rapport de la longueur de segment 1 à la largeur de segment b
t = épaisseur de la tôle
b = largeur de segment
l = longueur de segment
12. Excavatrice aspiratrice avec :
- un châssis de véhicule ayant une direction longitudinale;
- un conteneur collecteur de matériaux (01) susceptible d'être basculé, qui est accroché
dans un axe de basculement (18) s'écoulant à la parallèle de la direction longitudinale
;
caractérisée en ce que le conteneur collecteur de matériaux (01) est conçu selon l'une quelconque des revendications
1 à 11.
13. Excavatrice aspiratrice selon la revendication 12, caractérisée en ce que le conteneur collecteur de matériaux (01) détient par ailleurs un raccord d'aspiration
(16) sur sa paroi frontale (03) arrière et un guidage du flux d'aspiration, qui mène
du raccord d'aspiration (16) à travers une chambre collectrice (23) vers une unité
filtrante (17) et en ce que le conteneur collecteur de matériaux (01) détient par ailleurs sur ses deux faces
frontales chaque fois un palier pivotant (22), lesquels admettent un accrochage du
conteneur collecteur de matériaux (01) dans l'axe de basculement (18).
14. Excavatrice aspiratrice selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que dans la position de fermeture, le couvercle (06) ferme l'ensemble du conteneur collecteur
de matériaux (01) sur sa face supérieure et en ce que dans la position de fermeture, le joint (07) s'écoule entre l'arête supérieure (08)
du conteneur collecteur de matériaux (01) et le couvercle (06), pour assurer l'étanchéité
de l'ensemble du conteneur collecteur de matériaux (01), de sorte qu'une dépression
puisse être générée dans celui-ci.