[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen Übergang zwischen
einem ersten Fahrzeugteil und einem zweiten Fahrzeugteil eines mehrteiligen Fahrzeugs.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Fahrzeug mit einer solchen Führungsvorrichtung.
[0002] Gelenkig miteinander verbundene Fahrzeugteile eines Fahrzeugs, beispielsweise eines
Busses oder eines Schienenfahrzeugs, müssen bei ihrer Fahrt unterschiedlichen Bewegungen
folgen können. So müssen die Gelenke, insbesondere Drehbewegungen um eine vertikal
verlaufende Drehachse ermöglichen, die auftreten, wenn das Fahrzeug durch eine Kurve
fährt. Darüber hinaus müssen Nickbewegungen ermöglicht werden, wie sie auftreten,
wenn das Fahrzeug über eine Kuppe oder durch eine Senke fährt. Im gewissen Umfang
sollen auch Wankbewegungen (Torsionsbewegungen) erlaubt werden können, welche beispielsweise
auftreten, wenn die Fahrzeugteile gegeneinander um die Fahrzeuglängsachse verdreht
werden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die beschriebenen Bewegungen auch einander
überlagert auftreten können.
[0003] Der Übergang zwischen einem ersten Fahrzeugteil und einem zweiten Fahrzeugteil ist
üblicherweise so gestaltet, dass die Passagiere während der Fahrt von einem zum nächsten
Fahrzeugteil wechseln können. Über dem Gelenk ist dazu eine Übergangsplattform angeordnet,
auf der die Passagiere sich bewegen können. Um den Übergang herum erstreckt sich normalerweise
ein Falten- oder Wellenbalg, der die Passagiere vor Umgebungseinflüssen schützt.
[0004] Derartige Übergänge sind beispielsweise in der
DE 10 2013 218 547 B3 und der
EP 3 501 863 A1 offenbart. Die dort offenbarten Übergänge zwischen einem ersten Fahrzeugteil und
einem zweiten Fahrzeugteil sind mit einer Führungsvorrichtung ausgestattet, welche
eine Drehscheibe umfasst, die am ersten Fahrzeugteil befestigt ist und an ihrem freien
Ende drehbar in einer komplementär ausgebildeten Führungseinheit gelagert ist, die
am zweiten Fahrzeugteil angeordnet ist. Die Drehscheibe weist einen zumindest abschnittsweise
kreisbogenförmigen Verlauf auf, entlang welchem die Führungseinheit des zweiten Fahrzeugteils
bei einer Drehung um die vertikal verlaufende Drehachse bewegt werden kann, wodurch
der Übergang der Drehbewegung des ersten Fahrzeugteils relativ zum zweiten Fahrzeugteil
folgen kann.
[0005] Die in den beiden genannten Schriften offenbarten Führungseinheiten weisen eine Mehrzahl
von Bauteilen auf, die miteinander insbesondere mittels einer Schraubverbindung verbunden
sind. Hierdurch gestaltet sich die Montage und die Demontage vergleichsweise aufwändig
und langwierig. Darüber hinaus muss die Führungseinheit eine bestimmte Bauhöhe aufweisen,
damit die Verschraubungen ausreichend lang ausgeführt werden können. Hierdurch wird
ein bestimmtes Mindestgewicht vorgegeben, welches prinzipbedingt nicht unterschritten
werden kann.
[0006] Aufgabe einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Führungsvorrichtung
für einen Übergang eines Fahrzeugs der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher
es mit einfachen und kostengünstigen Mitteln möglich ist, eine Abhilfe für die oben
genannten Nachteile zu schaffen und insbesondere die Montage und Demontage zu vereinfachen
und das Gewicht zu senken. Des Weiteren liegt einer Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug zu schaffen, welches eine solche Führungsvorrichtung
aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den in den Ansprüchen 1 und 13 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Eine Ausführungsform der Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen Übergang
zwischen einem ersten Fahrzeugteil und einem zweiten Fahrzeugteil eines mehrteiligen
Fahrzeugs, welche mittels eines Gelenks miteinander verbindbar oder verbunden sind,
wobei die Führungsvorrichtung umfasst:
- ein am ersten Fahrzeugteil befestigbares oder befestigtes erstes Bodenteil mit einem
freien Ende,
- ein am zweiten Fahrzeugteil befestigbares oder befestigtes zweites Bodenteil mit einem
Aufnahmeabschnitt, in welchen das erste Bodenteil mit seinem freien Ende hineinragt,
wenn das erste Fahrzeugteil und das zweite Fahrzeugteil miteinander verbunden sind,
und
- eine Anzahl von im Bereich des freien Endes am ersten Bodenteil oder im Aufnahmeabschnitt
befestigbaren oder befestigten Gleitelementen, mit welchen das erste Bodenteil relativ
zum zweiten Bodenteil bewegbar im Aufnahmeabschnitt gelagert ist, wenn das erste Fahrzeugteil
und das zweite Fahrzeugteil miteinander verbunden sind.
[0009] Die Anzahl der Gleitelemente kann dem jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden
und kann insbesondere auch eins betragen, so dass ein einziges Gleitelement vorhanden
ist. Der Aufnahmeabschnitt kann dabei U-förmig ausgestaltet und zum freien Ende hin
geöffnet, ansonsten aber geschlossen sein, wenn das erste Fahrzeugteil und das zweite
Fahrzeugteil miteinander verbunden sind.
[0010] Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung umfasst im Wesentlichen das erste Bodenteil,
das zweite Bodenteil und die Gleitelemente in der gewählten Anzahl, wodurch die Anzahl
der Bauteile der gesamten Führungsvorrichtung gegenüber den aus dem Stand der Technik
bekannten Führungsvorrichtungen geringer ausfällt. Allein schon aufgrund der Reduzierung
der Anzahl der Bauteile werden die Montage und die Demontage vereinfacht. Eine geringere
Anzahl der Bauteile resultiert üblicherweise auch in einer Reduzierung des Gewichts
der Führungsvorrichtung, wodurch die Montage und die Demontage auch vereinfacht wird.
Zudem kann das betreffende Fahrzeug mit einem verminderten Energiebedarf betrieben
werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Gleitelement oder sind die Gleitelemente
entweder auf das erste Bodenteil aufsteckbar oder in den Aufnahmeabschnitt einsteckbar.
Eine Verschraubung der Gleitelemente ist nicht notwendig, wodurch die Montage und
die Demontage weiter vereinfacht werden. Aufgrund des Wegfalls der Verschraubungen
müssen das erste Bauteil und das zweite Bauteil keine für eine sichere Verschraubung
notwendige Mindesthöhen aufweisen, weshalb die Bauhöhe gegenüber bekannten Führungsvorrichtungen
weiter reduziert und das Gewicht vermindert werden kann.
[0012] Nach Maßgabe einer weiteren Ausführungsform kann
- das Gleitelement einen U-förmigen Querschnitt mit einem ersten Gleitelement-Schenkel,
einem zweiten Gleitelement-Schenkel und einen diese verbindenden Verbindungsschenkel
aufweisen, wobei
- der erste Gleitelement-Schenkel eine erste Oberfläche des ersten Bodenteils im Bereich
des freien Endes,
- der zweite Gleitelement-Schenkel eine zweite Oberfläche des ersten Bodenteils im Bereich
des freien Endes und
- der Verbindungsschenkel eine freie Stirnfläche des freien Endes des ersten Bodenteils
umschließen, wenn das erste Fahrzeugteil und das zweite Fahrzeugteil miteinander verbunden
sind.
[0013] Die erste Oberfläche kann dabei die obere Oberfläche und die zweite Oberfläche die
untere Oberfläche des ersten Bodenteils sein. Das erste Bodenelement wird sowohl an
der oberen Oberfläche als auch an der unteren Oberfläche im Bereich des freien Endes
vom Gleitelement bedeckt, so dass es nie zu einem direkten Kontakt zwischen dem ersten
Bodenteil und dem zweiten Bodenteil kommt. Ein aufgrund eines direkten Kontakts hervorgerufener
Verschleiß wird hierdurch verhindert. Zudem ist man in der Materialwahl für das erste
Bodenteil und das zweite Bodenteil weitgehend frei. Unabhängig von der Relativbewegung
des ersten Fahrzeugteils und des zweiten Fahrzeugteils im Betrieb des betreffenden
Fahrzeugs ist die gewünschte Führung des ersten Bodenteils im zweiten Bodenteil gewährleistet.
[0014] In einer weitergebildeten Ausführungsform kann zwischen dem Verbindungsschenkel und
dem freien Ende ein Zwischenraum verbleiben. Neben Drehbewegungen um eine vertikal
verlaufende Drehachse kommt es im Betrieb des betreffenden Fahrzeugs auch zu Nickbewegungen
des ersten Fahrzeugteils relativ zum zweiten Fahrzeugteil, wodurch sich das erste
Bodenteil und das zweite Bodenteil aufeinander zu oder voneinander wegbewegen. Der
Zwischenraum ist so bemessen, dass für den Fall, dass sich das erste Fahrzeugteil
und das zweite Fahrzeugteil aufeinander zu bewegen, das freie Ende des ersten Bodenteils
nicht am Verbindungsschenkel des Gleitelements anstößt. Eine Beschädigung des Gleitelements
wird daher verhindert und/oder der Verschleiß des Gleitelements reduziert.
[0015] Bei einer weitergebildeten Ausführungsform können
- das erste Fahrzeugteil und das zweite Fahrzeugteil mit dem Gelenk um eine vertikal
verlaufende Drehachse drehbar miteinander verbindbar oder verbunden sein,
- das erste Bodenteil nach Art einer Drehscheibe ausgebildet sein, wobei das freie Ende
kreisbogenförmig verlaufen, und
- der Aufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise komplementär zum freien Ende verlaufen.
[0016] In dieser Ausführungsform kann der Übergang den Drehbewegungen des ersten Fahrzeugteils
und des zweiten Fahrzeugteils relativ zueinander um eine vertikal verlaufende Drehachse
folgen. Derartige Drehbewegungen treten insbesondere bei Kurvenfahrten auf.
[0017] Bei einer weiteren Ausführungsform kann der Verbindungsschenkel des Gleitelements
eben verlaufen. Wie zuvor bereits erörtert, verbleibt zwischen dem Verbindungsschenkel
und dem freien Ende ein Zwischenraum, um die bei Nickbewegungen des ersten Fahrzeugteils
und des zweiten Fahrzeugteils auftretenden Verschiebungen aufeinander zu auszugleichen.
Insbesondere für den Fall, dass das freie Ende kreisbogenförmig ausgestaltet ist,
ist es hierzu nicht zwingend notwendig, dass der Zwischenraum gleichförmig ausgebildet
ist. Vielmehr kann der Abstand zwischen dem Verbindungsschenkel und dem freien Ende
variieren, solange der minimale Abstand ausreichend groß ist, um die üblicherweise
zu erwartenden Verschiebungen ausgleichen zu können. Insofern kann der Verbindungsschenkel
eben verlaufen und muss nicht an den Verlauf des kreisbogenförmigen freien Endes des
ersten Bodenteils angepasst werden. Daher kann das Gleitelement für unterschiedlich
verlaufende freie Enden des ersten Bodenteils verwendet werden, wodurch das Gleitelement
universell einsetzbar ist. Anpassungen des Gleitelements an spezielle Ausführungsformen
des Übergangs sind nicht notwendig.
[0018] Eine weitergebildete Ausführungsform kann sich dadurch auszeichnen, dass das Gleitelement
eine Anzahl von Positionierungsvorsprüngen aufweist, welche in komplementär ausgebildete
Ausnehmungen des ersten Bodenteils oder des zweiten Bodenteils eingreifen. Der umgekehrte
Fall, in welchem eine Positionierungsausnehmung des Gleitelements in einen Vorsprung
des ersten Bodenteils eingreifen, ist genauso denkbar. Wie erwähnt, kann je nach Ausführungsform
das Gleitelement in den Aufnahmeabschnitt eingesteckt werden. Mit den Positionierungsvorsprüngen
und den Ausnehmungen kann auf einfache Weise das Gleitelement wunschgemäß und mit
geringem Aufwand positioniert werden. Dabei ist der Begriff "komplementär" so zu verstehen,
dass ein Eingreifen der Positionierungsvorsprünge in die Ausnehmungen möglich ist.
Eine gewisse Relativbewegung der Positionierungsvorsprünge innerhalb der Ausnehmungen
kann dabei erwünscht sein. Insofern können die Positionierungsvorsprünge von der Form
und den Dimensionen her von den Ausnehmungen abweichen. Dabei können die Positionierungsvorsprünge
auch derart ausgestaltet sein, dass diese Teil einer Schnapp-, Clips- oder Rastverbindung
mit dem Bodenteil sind.
[0019] Nach Maßgabe einer weiteren Ausführungsform kann das Gleitelement aus einem Kunststoff
bestehen oder diesen umfassen. Wie erwähnt, soll das Gleitelement Relativbewegungen
des ersten Bodenteils relativ zum zweiten Bodenteil des Übergangs ausgleichen. Aufgrund
der Tatsache, dass der Kunststoff insbesondere gegenüber Metall ein weiches Material
ist, kann das erste Bodenteil weitgehend verschleißfrei im Gleitelement gelagert werden.
Der Verschleiß findet im Wesentlichen im Gleitelement statt, welches aber auf einfache
und kostengünstige Weise durch ein neues Gleitelement ersetzt werden kann, wenn der
Verschleiß ein bestimmtes Maß überschritten hat. Je nach Anwendungsfall kann das Gleitelement
als ein Mehrkomponentenbauteil ausgeführt sein. Abschnitte des Gleitelements, die
erwartungsgemäß einem stärkeren Verschleiß ausgesetzt sind als andere Abschnitte,
können aus einem entsprechend verschleißresistenten Kunststoff gefertigt sein.
[0020] Auch eine Faserverstärkung ist möglich. Andere Abschnitte wie der Verbindungsschenkel
können aus einem flexiblen Kunststoff gefertigt sein, um beispielsweise die Montage
und insbesondere das Aufstecken oder das Einstecken einfach zu halten.
[0021] Bei einer weiteren Ausführungsform kann es sich anbieten, dass das Gleitelement spritzgegossen
ist. Die Herstellung des Gleitelements im Spritzguss ermöglicht es, das Gleitelement
in hohen Stückzahlen zu geringen Kosten herzustellen. Alternativ könnte das Gleitelement
auch extrudiert oder gefräst sein. Eine Extrusion böte sich im Falle der flachen Gleitelemente
an, um die Kosten noch weiter zu senken bei ähnlichem Ergebnis. Das Fräsen der Gleitelemente
kann im Einzelfall aufgrund hoher Designfreiheit angebracht sein.
[0022] In einer weitergebildeten Ausführungsform kann das zweite Bodenteil als ein einteiliges
kreisringsektorförmiges Führungsprofil ausgebildet sein. Zwar sind auch mehrteilige
Ausführungsformen möglich, allerdings hat das einteilige kreisringsektorförmige Führungsprofil
den Vorteil, dass der Montageaufwand geringer ist als bei mehrteiligen Ausführungsformen.
Insbesondere entfallen Ausrichtungsarbeiten der Führungsprofile untereinander.
[0023] Bei einer weitergebildeten Ausführungsform kann das zweite Bodenteil aus Aluminium
bestehen. Üblicherweise sind die Bauteile von Führungsvorrichtungen für Übergänge
aus Edelstahl, insbesondere deshalb, da die Bauteile auch mit einem geringen Materialvolumen
eine ausreichende Stabilität bereitstellen und korrosionsbeständig sind. Allerdings
sind die Bauteile relativ schwer. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass mit der
vorschlagsgemäßen Führungsvorrichtung die Anzahl der Bauteile gegenüber bekannten
Führungsvorrichtungen reduziert werden kann, reduziert sich auch die Anzahl der Verschraubungen.
Daher ist es möglich, auch ein weicheres Material wie Aluminium zu verwenden, ohne
Abstriche bei der Stabilität machen zu müssen. Gleichzeitig ist Aluminium ein im Vergleich
zu Stahl leichterer Werkstoff, so dass auch mit der Materialwahl Gewicht eingespart
werden kann. Das zweite Bodenteil könnte bei Bedarf auch aus gerolltem Stahlblech
bestehen, was hinsichtlich des Gewichts Nachteile bedeuten würde, aber dafür eine
höhere Festigkeit zur Folge hätte.
[0024] Bei einer weiteren Ausführungsform können im zweiten Bodenteil in den Aufnahmeabschnitt
mündende Durchgangsbohrungen vorgesehen sein. Wie erwähnt, kann das Gleitelement mit
einer Anzahl von Positionierungsvorsprüngen ausgebildet sein. Diese Positionierungsvorsprünge
können so geformt sein, dass sie in die Durchgangsbohrungen eingreifen können. Die
Durchgangsbohrungen können auch als Schmutzabführbohrungen ausgestaltet sein, durch
welche sich im Aufnahmeabschnitt ansammelnder Schmutz abgeführt werden kann. Hierdurch
wird ein übermä-ßiger Verschleiß der Gleitelemente infolge einer Schmutzansammlung
vermieden.
[0025] Eine Ausbildung der Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem ersten Fahrzeugteil
und einem zweiten Fahrzeugteil, welche mittels eines Gelenks miteinander verbindbar
oder verbunden sind, aufweisend
- einen Übergang zwischen dem ersten Fahrzeugteil und dem zweiten Fahrzeugteil, und
- eine Führungsvorrichtung nach einem der zuvor diskutierten Ausführungsformen, die
im Übergang angeordnet ist.
[0026] Die technischen Effekte und Vorteile, die sich mit dem vorschlagsgemäßen Fahrzeug
erreichen lassen, entsprechen denjenigen, die für die vorliegende Führungsvorrichtung
erörtert worden sind. Zusammenfassend sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße
Führungsvorrichtung im Wesentlichen das erste Bodenteil, das zweite Bodenteil und
die Gleitelemente umfasst, wodurch die Anzahl der Bauteile gegenüber den aus dem Stand
der Technik bekannten Führungsvorrichtungen reduziert ist. Allein schon aufgrund der
Reduzierung der Bauteile werden die Montage und die Demontage vereinfacht und üblicherweise
das Gewicht der Führungsvorrichtung reduziert.
[0027] Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine prinzipielle Draufsicht auf einen Übergang zwischen einem ersten Fahrzeugteil
und einem zweiten Fahrzeugteil mit einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung,
- Figur 2
- eine isolierte Darstellung eines ersten Bodenteils und eines zweiten Bodenteils der
in Figur 1 dargestellten Führungsvorrichtung,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung eines Gleitelements,
- Figur 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch ein zweites Bodenteil beim Einstecken
des in Figur 3 dargestellten Gleitelements,
- Figur 5
- eine Schnittdarstellung durch das in Figur 4 dargestellte zweite Bodenteil mit eingestecktem
Gleitelement,
- Figur 6
- das in Figur 5 dargestellte zweite Bodenteil beim Einbringen des ersten Bodenteils
anhand einer Schnittdarstellung,
- Figur 7
- das in Figur 6 dargestellte zweite Bodenteil mit eingebrachtem ersten Bodenteil, wodurch
die Führungsvorrichtung fertig montiert ist, anhand einer Schnittdarstellung,
- Figur 8
- eine erste weitere Schnittdarstellung entlang der in Figur 1 definierten Schnittebene
X-X, und
- Figur 9
- eine zweite weitere Schnittdarstellung der entlang der in Figur 1 definierten Schnittebene
Y-Y.
[0028] In Figur 1 ist eine prinzipielle Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Führungsvorrichtung
10 im fertig montierten Zustand dargestellt. Die Führungsvorrichtung 10 ist in einem
Übergang 12 zwischen einem ersten Fahrzeugteil 14 und einem zweiten Fahrzeugteil 16
eines mehrgliedrigen Fahrzeugs 18 angeordnet. Das Fahrzeug 18 ist insbesondere zum
Personentransport ausgebildet und kann als ein Bus oder ein Schienenfahrzeug, beispielsweise
als eine Straßenbahn, ausgeführt sein. Die Anzahl der Fahrzeugteile 14, 16 ist dabei
prinzipiell frei wählbar, beträgt dabei aber mindestens zwei. Der Übergang 12 soll
es den Fahrgästen ermöglichen, sich auch während der Fahrt zwischen dem ersten Fahrzeugteil
14 und dem zweiten Fahrzeugteil 16 hin- und her zu bewegen. Der Übergang 12 wird von
einem hier nicht dargestellten Falten- oder Wellenbalg begrenzt, um die Fahrgäste
vor äußeren Einflüssen wie Wind und Regen zu schützen.
[0029] Das erste Fahrzeugteil 14 und das zweite Fahrzeugteil 16 sind mit einem Gelenk 20
miteinander verbunden. Das Gelenk 20 ermöglicht dabei zumindest eine Drehbewegung
des ersten Fahrzeugteils 14 relativ zum zweiten Fahrzeugteil 16 um eine vertikal verlaufende
erste Drehachse D1, wie sie beispielsweise bei einer Kurvenfahrt auftritt. Im dargestellten
Beispiel ist das Gelenk 20 so ausgeführt, dass darüber hinaus auch Drehbewegungen
um eine horizontal und senkrecht zur Hauptfahrtrichtung T verlaufende zweite Drehachse
D2 ermöglicht werden. Derartige Drehbewegungen um die zweite Drehachse D2, die auch
als Nickbewegungen bezeichnet werden, treten beispielsweise dann auf, wenn das Fahrzeug
18 über eine Kuppe oder durch eine Senke fährt.
[0030] Wie aus Figur 1 zu erkennen ist, umfasst die Führungsvorrichtung 10 ein erstes Bodenteil
22, welches am ersten Fahrzeugteil 14 befestigt ist, insbesondere mittels einer lösbaren
Schraubverbindung. Am zweiten Fahrzeugteil 16 ist ein zweites Bodenteil 24 ebenfalls
mittels einer lösbaren Schraubverbindung befestigt.
[0031] In Figur 2 sind das erste Bodenteil 22 abschnittsweise und separat und das zweite
Bodenteil 24 separat und beabstandet zueinander dargestellt. Man erkennt, dass das
erste Bodenteil 22 nach Art einer Drehscheibe ausgestaltet ist und ein freies Ende
26 aufweist, welches einen kreisbogenförmigen Verlauf aufweist. Das zweite Bodenteil
24 ist als ein einteiliges kreisringsektorförmiges Führungsprofil 28 ausgebildet,
welches beispielsweise aus Aluminium mittels eines Biegeprozesses hergestellt werden
kann. Bezugnehmend auf Figur 4, welche das zweite Bodenteil 24 anhand einer perspektivischen
Schnittdarstellung zeigt, ist erkennbar, dass das zweite Bodenteil 24 einen U-förmigen
Aufnahmeabschnitt 30 mit einem oberen Schenkel 32 und einem unteren Schenkel 34 bildet.
Wenn das erste Fahrzeugteil 14 und das zweite Fahrzeugteil 16 unter Verwendung des
Gelenks 20 miteinander verbunden sind und die Führungsvorrichtung 10 fertig montiert
ist, ragt das erste Bodenteil 22 mit seinem freien Ende 26 zumindest abschnittsweise
in den Aufnahmeabschnitt 30 hinein, was sich beispielsweise aus Figur 1 erkennen lässt
und worauf später noch genauer eingegangen wird.
[0032] Aus den Figuren 1 und 2 ist erkennbar, dass im Aufnahmeabschnitt 30 eine Vielzahl
von Gleitelementen 36 gleichmäßig verteilt angeordnet ist, in diesem Fall 15 Stück,
wobei die Anzahl keineswegs auf 15 beschränkt ist, sondern je nach Anwendungsfall
entsprechend gewählt werden kann. In Figur 3 ist ein Gleitelement 36 separat anhand
einer perspektivischen Darstellung gezeigt. Man erkennt, dass das Gleitelement 36
wie auch der Aufnahmeabschnitt 30 einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, der von
einem ersten Gleitelement-Schenkel 38, einem zweiten Gleitelement-Schenkel 40 und
einem diese verbindenden Verbindungsschenkel 42 gebildet wird. Der erste Gleitelement-Schenkel
40, der zweite Gleitelement-Schenkel 40 und der Verbindungsschenkel 42 verlaufen dabei
eben, worauf später noch genauer eingegangen wird.
[0033] Zudem weist das Gleitelement 36 im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Positionierungsvorsprünge
44 auf. Das Gleitelement 36 besteht aus Kunststoff und ist spritzgegossen.
[0034] Wie aus Figur 4 erkennbar, wird das Gleitelement 36 in den Aufnahmeabschnitt 30 des
zweiten Bodenteils 24 eingesteckt, wozu das Gleitelement 36 im Wesentlichen in die
mit dem Pfeil P gekennzeichnete Richtung bewegt wird. Das Gleitelement 36 ist dann
wunschgemäß positioniert, wenn die Positionierungsvorsprünge 44 in komplementär ausgebildete
Ausnehmungen 46 des zweiten Bodenteils 24 eingreifen, was sich insbesondere aus Figur
5 entnehmen lässt, die einen Schnitt durch das zweite Bodenteil 24 und durch das wunschgemäß
positionierte Gleitelement 36 zeigt. Die Ausnehmungen 46 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel
als in den Aufnahmeabschnitt 30 mündende Durchgangsbohrungen 48 ausgestaltet.
[0035] Wie bereits erwähnt und wie insbesondere aus der Figur 3 ersichtlich, verlaufen der
erste Gleitelement-Schenkel 38, der zweite Gleitelement-Schenkel 40 und der Verbindungsschenkel
42 eben. Das zweite Bodenteil 24 hingegen weist, wie ebenfalls erwähnt, eine Kreisringsektorform
auf (siehe insbesondere Figur 2). Infolgedessen weist der Aufnahmeabschnitt 30 eine
Wölbung auf, welche zumindest annäherungsweise einem Radius um die erste Drehachse
D1 folgt, wenn das erste Fahrzeugteil 14 und das zweite Fahrzeugteil 16 miteinander
verbunden sind. Da insbesondere der Verbindungsschenkel 42 des Gleitelements 36 eben
verläuft, ist das Gleitelement 36 nicht auf die Wölbung des Aufnahmeabschnitts 30
angepasst, wodurch die Herstellung des Gleitelements 36 vereinfacht wird und das Gleitelement
36 universell einsetzbar ist. Wie aus Figur 5 erkennbar, verbleibt zwischen dem Verbindungsschenkel
42 und dem zweiten Bodenteil 24 ein Abstand A, der sich entlang des Verlaufs des Aufnahmeabschnitts
30 ändert, ohne dass es jedoch zu einem Kontakt zwischen dem Verbindungsschenkel 42
und dem zweiten Bodenteil 24 kommt, was aber nicht zwingend der Fall sein muss.
[0036] In Figur 6 ist zu sehen, wie das erste Bodenteil 22 bei der Montage der Führungsvorrichtung
10 in den Aufnahmeabschnitt 30 eingebracht wird. Hierzu wird das erste Bodenteil 22
im Wesentlichen entlang der mit dem Pfeil P gekennzeichneten Richtung bewegt, wobei
das erste Bodenteil 22 mit dem freien Ende 26 in das Gleitelement 36 eingebracht wird,
bis das erste Bodenteil 22 die in Figur 7 dargestellte Position erreicht hat. In dieser
Position sind das erste Fahrzeugteil 14 und das zweite Fahrzeugteil 16 miteinander
verbunden und stehen dabei auf einem ebenen Boden. Man erkennt, dass in dieser Position
der erste Gleitelement-Schenkel 38 eine erste Oberfläche 56 des ersten Bodenteils
22 im Bereich des freien Endes 26 und der zweite Gleitelement-Schenkel 40 eine zweite
Oberfläche 58 des ersten Bodenteils 22 im Bereich des freien Endes 26 umschließen.
Die erste Oberfläche 56 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel die obere, begehbare
Oberfläche und die zweite Oberfläche 58 die untere Oberfläche des ersten Bodenteils
22.
[0037] Das erste Bodenteil 22 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel einteilig ausgestaltet
und steht über das erste Fahrzeugteil 14 über, infolgedessen sich das erste Bodenteil
22 aufgrund des Eigengewichts zum freien Ende 26 hin etwas nach unten biegt. Daher
liegt das erste Bodenteil 22 mit seiner zweiten Oberfläche 58 auf dem zweiten Gleitelement-Schenkel
40 auf, während ein kleiner Spalt zwischen der ersten Oberfläche 56 und dem ersten
Gleitelement-Schenkel 38 verbleibt. Aufgrund der im Betrieb auftretenden Kräfte kann
es aber zu einem Kontakt zwischen der ersten Oberfläche 56 und dem ersten Gleitelement-Schenkel
38 kommen.
[0038] Das freie Ende 26 des ersten Bodenteils 22 bildet eine freie Stirnfläche 50. Aus
Figur 7 ist zu erkennen, dass zwischen der freien Stirnfläche 50 und dem Verbindungsschenkel
42 des Gleitelements 36 ein Zwischenraum 52 verbleibt. Insbesondere dann, wenn es
zu Drehbewegungen des ersten Fahrzeugteils 14 relativ zum zweiten Fahrzeugteil 16
um die zweite Drehachse D2 kommt (vgl. Figur 1), wird das erste Bodenteil 22 innerhalb
des Gleitelements 36 vor- und zurückgeschoben. Der Zwischenraum 52 ist so bemessen,
dass es unter den im Betrieb des Fahrzeugs 18 üblicherweise auftretenden Drehbewegungen
um die zweite Drehachse D2 nicht zu einem Kontakt zwischen der freien Stirnfläche
50 und dem Verbindungsschenkel 42 kommt. Zudem ist das Gleitelement 36 so dimensioniert,
dass das erste Bodenteil 22 bei den im Betrieb des Fahrzeugs 18 üblicherweise auftretenden
Drehbewegungen um die zweite Drehachse D2 nicht aus dem Gleitelement 36 herausgezogen
wird.
[0039] Figur 8 ist eine Schnittdarstellung entlang der in Figur 1 definierten Schnittebene
X-X. Man erkennt, dass das zweite Bodenteil 24 Schraublöcher 54 aufweist, mit denen
das zweite Bodenteil 24 mit einem nicht gezeigten Bodensegment des zweiten Fahrzeugteils
16 verschraubt werden kann.
[0040] Figur 9 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der in Figur 1 definierten Schnittebene
Y-Y. Man erkennt, dass das zweite Bodenteil 24 weitere Durchgangsbohrungen 48 aufweist,
welche in den Aufnahmeabschnitt 30 münden. Diese Durchgangsbohrungen 48 dienen aber
nicht zur Positionierung des Gleitelements 36 im Aufnahmeabschnitt 30, sondern sind
als Schmutzabführbohrungen ausgestaltet, mit denen sich im Aufnahmeabschnitt 30 ansammelnder
Schmutz abgeführt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 10
- Führungsvorrichtung
- 12
- Übergang
- 14
- erstes Fahrzeugteil
- 16
- zweites Fahrzeugteil
- 18
- Fahrzeug
- 20
- Gelenk
- 22
- erstes Bodenteil
- 24
- zweites Bodenteil
- 26
- freies Ende
- 28
- Führungsprofil
- 30
- Aufnahmeabschnitt
- 32
- oberer Schenkel
- 34
- unterer Schenkel
- 36
- Gleitelement
- 38
- erster Gleitelement-Schenkel
- 40
- zweiter Gleitelement-Schenkel
- 42
- Verbindungsschenkel
- 44
- Positionierungsvorsprung
- 46
- Ausnehmung
- 48
- Durchgangsbohrung
- 50
- freie Stirnfläche
- 52
- Zwischenraum
- 54
- Schraubloch
- 56
- erste Oberfläche
- 58
- zweite Oberfläche
- A
- Abstand
- D1
- erste Drehachse
- D2
- zweite Drehachse
- P
- Pfeil P
- T
- Hauptfahrtrichtung
1. Führungsvorrichtung (10) für einen Übergang (12) zwischen einem ersten Fahrzeugteil
(14) und einem zweiten Fahrzeugteil (16) eines mehrteiligen Fahrzeugs (18), welche
mittels eines Gelenks (20) miteinander verbindbar oder verbunden sind, wobei die Führungsvorrichtung
(10) umfasst:
- ein am ersten Fahrzeugteil (14) befestigbares oder befestigtes erstes Bodenteil
(22) mit einem freien Ende (26),
- ein am zweiten Fahrzeugteil (16) befestigbares oder befestigtes zweites Bodenteil
(24) mit einem Aufnahmeabschnitt (30), in welchen das erste Bodenteil (22) mit seinem
freien Ende (26) hineinragt, wenn das erste Fahrzeugteil (14) und das zweite Fahrzeugteil
(16) miteinander verbunden sind, und
- eine Anzahl von im Bereich des freien Endes (26) am ersten Bodenteil (22) oder im
Aufnahmeabschnitt (30) befestigbaren oder befestigten Gleitelementen (36), mit welchen
das erste Bodenteil (22) relativ zum zweiten Bodenteil (24) bewegbar im Aufnahmeabschnitt
(30) gelagert ist, wenn das erste Fahrzeugteil (14) und das zweite Fahrzeugteil (16)
miteinander verbunden sind.
2. Führungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (36) oder die Gleitelemente (36) auf das erste Bodenteil (22) aufsteckbar
oder in den Aufnahmeabschnitt (30) einsteckbar sind.
3. Führungsvorrichtung (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Gleitelement (36) einen U-förmigen Querschnitt mit einem ersten Gleitelement-Schenkel
(38), einem zweiten Gleitelement -Schenkel (40) und einen diese verbindenden Verbindungsschenkel
(42) aufweist, wobei
- der erste Gleitelement-Schenkel (38) eine erste Oberfläche (56) des ersten Bodenteils
(22) im Bereich des freien Endes (26),
- der zweite Gleitelement-Schenkel (40) eine zweite Oberfläche (58) des ersten Bodenteils
(22) im Bereich des freien Endes (26) und
- der Verbindungsschenkel (42) eine freie Stirnfläche (50) des freien Endes (26) des
ersten Bodenteils (22) umschließen, wenn das erste Fahrzeugteil (14) und das zweite
Fahrzeugteil (16) miteinander verbunden sind.
4. Führungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verbindungsschenkel (42) und dem freien Ende (26) ein Zwischenraum (52)
verbleibt.
5. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das erste Fahrzeugteil (14) und das zweite Fahrzeugteil (16) mit dem Gelenk (20)
um eine vertikal verlaufende erste Drehachse (D1) drehbar miteinander verbindbar oder
verbunden sind,
- das erste Bodenteil (22) nach Art einer Drehscheibe ausgebildet ist, wobei das freie
Ende (26) kreisbogenförmig verläuft, und
- der Aufnahmeabschnitt (30) zumindest abschnittsweise komplementär zum freien Ende
(26) verläuft.
6. Führungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsschenkel (42) des Gleitelements (36) eben verläuft.
7. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (36) eine Anzahl von Positionierungsvorsprüngen (44) aufweist, welche
in komplementär ausgebildete Ausnehmungen (46) des ersten Bodenteils (22) oder des
zweiten Bodenteils (24) eingreifen.
8. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (36) aus einem Kunststoff besteht oder diesen umfasst.
9. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (36) spritzgegossen, extrudiert oder gefräst ist.
10. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bodenteil (24) als ein einteiliges kreisringsektorförmiges Führungsprofil
(28) ausgebildet ist.
11. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bodenteil (24) aus Aluminium besteht.
12. Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Bodenteil (24) in den Aufnahmeabschnitt (30) mündende Durchgangsbohrungen
(48) vorgesehen sind.
13. Fahrzeug (18) mit einem ersten Fahrzeugteil (14) und einem zweiten Fahrzeugteil (16),
welche mittels eines Gelenks (20) miteinander verbindbar oder verbunden sind, aufweisend
- einen Übergang (12) zwischen dem ersten Fahrzeugteil (14) und dem zweiten Fahrzeugteil
(16), und
- eine Führungsvorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, die im Übergang
(12) angeordnet ist.