[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebe-Schiebe-Einrichtung mit Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1.
[0002] Eine Hebe-Schiebe-Einrichtung ist bspw. aus
EP 2 476 829 A1 bekannt. Die dortige Hebe-Schiebe-Konstruktion weist zur Einbruchssicherung ein erstes
Riegelelement auf, welches an einem Blendrahmen befestigt ist, sowie ein zweites Riegelelement,
welches an einem Flügelrahmen befestigt ist, der relativ zum Blendrahmen verschiebbar
ist. Das zweite Riegelelement ist als ein Riegelzapfen ausgebildet, der bei geschlossener
Stellung des Flügelrahmens in einen Hohlraum des ersten Riegelelements (hohles Profil)
eindringt. Der Hohlraum am ersten Riegelelement weist eine untere Begrenzung sowie
eine obere Begrenzung auf, die als Aushebeschutz für den flügelseitigen Riegelzapfen
dient. Der Riegelzapfen kann somit entsprechend dem Hub zwischen der abgesenkten und
der angehobenen Stellung des Flügelrahmens innerhalb des Raums des ersten Riegelelements
bewegt werden. Eine weitere Bewegung des Flügels und des Riegelzapfens über die angehobene
Stellung hinaus soll durch die obere Begrenzung des Hohlraums blockiert werden. Neben
einem vergleichsweise komplexen Aufbau ist von Nachteil, dass die Riegelelemente präzise
eingebaut und beim Einbau sowie nach einer Setzphase der Hebe-Schiebe-Einrichtung
präzise justiert werden müssen, damit bei geschlossener Stellung des Flügelrahmens
ein Bewegen in die abgesenkte und angehobene Lage des Flügelrahmens durch die Riegelelemente
nicht behindert wird, ein Anheben des Flügelrahmens über die angehobene Stellung hinaus
jedoch zuverlässig blockiert wird.
[0003] Eine weitere Hebe-Schiebe-Einrichtung mit ortsfestem Rahmen und relativ dazu verschiebbarem
Flügel ist aus
EP 3 425 149 A1 bekannt. Diese Hebe-Schiebe-Einrichtung weist ein Rahmen-Riegelelement, ein Laufwagen-Riegelelement
und ein Flügel-Riegelelement auf. Das Rahmen-Riegelelement und das Laufwagen-Riegelelement
wirken in der geschlossenen Stellung des Flügels derart zusammen, dass der Flügel
gegenüber einem Anheben über die angehobene Lage hinaus (Ausheben) gesichert ist.
Das Rahmen-Riegelelement und das Flügel-Riegelelement wirken in der geschlossenen
Stellung des Flügels und bei Flügel in abgesenkter Lage derart zusammen, dass der
Flügel gegen ein Verschieben in die offene Stellung gesichert ist. Die Hebe-Schiebe-Einrichtung
weist einen vergleichsweise komplexen Aufbau mit einer hohen Anzahl an Komponenten
auf.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einbruchhemmende Hebe-Schiebe-Einrichtung
mit einem konstruktiv einfachen und stabilen Aufbau anzugeben.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Hebe-Schiebe-Einrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0006] Bei der Hebe-Schiebe-Einrichtung handelt es sich um eine Tür- oder Fensteranordnung,
die insbesondere als Hebe-Schiebe-Tür oder Hebe-Schiebe-Fenster ausgebildet sein kann.
[0007] Die Hebe-Schiebe-Einrichtung weist einen (ortsfesten) Rahmen und einen relativ zum
Rahmen zwischen einer offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung entlang einer
Verschiebeachse (z) verschiebbaren Flügel auf. Die Hebe-Schiebe-Einrichtung kann für
ein manuelles Verschieben des Flügels durch eine Bedienperson (bspw. durch Greifen
einer Handhabe) oder für ein motorisches Verschieben des Flügels durch eine Antriebseinrichtung
eingerichtet sein. In letzterem Fall kann an der Hebe-Schiebe-Einrichtung eine Antriebseinrichtung
zum Verschieben des Flügels angeordnet sein, die zwischen Rahmen und Flügel wirkt.
[0008] Der Flügel ist entlang einer Hubachse (y) und relativ zu mindestens einem den Flügel
tragenden Laufwagen, vorzugsweise zu zwei oder mehr den Flügel tragenden Laufwagen,
zwischen einer abgesenkten Lage und einer angehobenen Lage bewegbar bzw. verlagerbar.
Die Hebe-Schiebe-Einrichtung kann für ein manuelles Bewegen des Flügels zwischen einer
abgesenkten Lage und einer angehobenen Lage durch eine Bedienperson oder für ein motorisches
Bewegen durch eine Antriebseinrichtung eingerichtet sein. In ersterem Fall kann ein
manuell betätigbares und zwischen Rahmen und Flügel wirkendes Getriebe vorgesehen
sein, welches eine Bedienperson mittels einer Handhabe, bspw. durch Verschwenken einer
Handhabe, betätigen kann. In letzterem Fall kann an der Hebe-Schiebe-Einrichtung eine
motorische Antriebseinrichtung zum Anheben und Absenken des Flügels angeordnet sein,
die zwischen Rahmen und Flügel wirkt.
[0009] Weiter ist mindestens ein mit dem Rahmen verbundenes erstes Riegelelement (Rahmen-Riegelelement)
vorgesehen. Zudem ist ein zweites Riegelelement (Laufwagen-Riegelelement) an einem
entlang der Hubachse ortsfesten Teil des Laufwagens angeordnet. Der ortsfeste Teil
des Laufwagens ändert seine Position entlang der Hubachse nicht, wenn der Flügel angehoben
oder abgesenkt wird.
[0010] Eines der Riegelelemente kann einen T-förmigen Querschnitt aufweisen und das jeweils
andere Riegelelement kann einen zum T-förmigen Querschnitt zumindest teilweise komplementären
Querschnitt, vorzugsweise überwiegend komplementären, insbesondere einen C-förmigen
Querschnitt, aufweisen. Die Riegelelemente sind derart eingerichtet, dass das zweite
Riegelelement - in der geschlossenen Stellung des Flügels und unabhängig von dessen
Lage entlang der Hubachse (y) - das mindestens eine erste Riegelelement untergreift,
so dass der Flügel (in der geschlossenen Stellung) entlang der Hubachse gegen ein
über die abgesenkte Lage (ggf. zusätzlich eines Spiels zwischen erstem Riegelelement
und zweitem Riegelelement) hinausgehendes Anheben gesichert ist.
[0011] Mit anderen Worten sind die Riegelelemente derart eingerichtet, dass das zweite Riegelelement
das mindestens eine erste Riegelelement - in der geschlossenen Stellung des Flügels
und unabhängig von dessen Lage entlang der Hubachse (y) - derart untergreift, dass
der Flügel (in der geschlossenen Stellung) entlang der Hubachse (y) aus der abgesenkten
Lage heraus, wenn überhaupt, nur um ein zwischen dem ersten Riegelelement und dem
zweiten Riegelelement bestehendes Spiel anhebbar ist oder angehoben werden kann. Dieses
Spiel beträgt insbesondere weniger als 1 mm (Millimeter), vorzugsweise weniger als
0,8 mm, weiter vorzugsweise weniger als 0,6 mm, höchst vorzugsweise weniger als 0,5
mm, mithin also nur wenige Zehntel Millimeter.
[0012] Mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung ist eine einbruchhemmende Hebe-Schiebe-Einrichtung
mit einem konstruktiv einfachen und stabilen Aufbau geschaffen. So ist durch die Riegelelemente,
von denen eines einen T-förmigen Querschnitt und das andere einen hierzu zumindest
teilweise komplementären Querschnitt aufweist, in der geschlossenen Stellung des Flügels
eine besonders stabile Einbruchssicherung gegen Ausheben des Flügels gegeben. Dabei
wird das Riegelelement mit T-förmigem Querschnitt durch das andere Riegelelement umgriffen.
Dies bietet einen hohen Widerstand gegen Einbruch. Für die vorgeschlagene Ausgestaltung
ist nur eine vergleichsweise geringe Anzahl von Bauelementen erforderlich. Dies reduziert
Montageaufwand und Montagezeit. Indem die Riegelelemente direkt am Rahmen bzw. am
Laufwagen befestigt werden, ist keine Vormontage von Teilen erforderlich. Auch eine
Nachrüstung der Riegelelemente an bestehenden Hebe-SchiebeEinrichtungen ist möglich.
[0013] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann der Untergriff des zweiten Riegelelements
(am ersten Riegelelement) mit einem Spiel erfolgen, das weniger als 10 Prozent, vorzugsweise
weniger als 8 Prozent, weiter vorzugsweise weniger als 6 Prozent, höchst vorzugsweise
weniger als 5 Prozent, eines Hubwegs des Flügels zwischen der abgesenkten Lage und
der angehobenen Lage beträgt. Dies trägt zu einer kompakten Ausgestaltung der Riegelelemente
bei, was Material- und Bauraumbedarf reduziert. Zudem wird eine potentielle Aushebebewegung
des Flügels (Einbruchsversuch) praktisch von Anfang an verhindert. In einer konkreten
Ausführung der Hebe-Schiebe-Einrichtung kann der Hubweg bspw. 7 mm betragen, wobei
das Spiel zwischen den Riegelelementen nur wenige Zehntel Millimeter beträgt, wie
oben erläutert.
[0014] In vorteilhafter Weise können die Riegelelemente derart positioniert sein, dass diese
bei geschlossener Stellung des Flügels entlang der Verschiebachse (z), insbesondere
am hinteren (in Rahmenmitte befindlichen) Flügelende, miteinander in Untergriff sind.
Dies trägt zu einer guten Einbruchhemmung bei, da hiermit das hintere Flügelende gesichert
ist, welches im Vergleich zum vorderen Flügelende (am Rahmen verriegelbar) regelmäßig
geringer gesichert ist.
[0015] Im Konkreten können die Riegelelemente derart eingerichtet sein, dass das Riegelelement
mit T-förmigem Querschnitt von dem Riegelelement mit zumindest teilweise komplementärem
Querschnitt in der geschlossenen Stellung des Flügels von zwei gegenüberliegenden
Seiten (des Riegelelements mit T-förmigem Querschnitt) untergriffen oder umgriffen
wird. Eine solcher beidseitiger Untergriff bzw. Umgriff sorgt für eine besonders stabile
Kopplung der Riegelelemente und begünstigt somit eine hohe Einbruchssicherheit.
[0016] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann am zweiten Riegelelement (Laufwagen-Riegelelement)
eine Nut, insbesondere eine T-Nut oder eine schwalbenschwanzförmige Nut, ausgebildet
sein, die sich entlang oder parallel zur Verschiebeachse (z) erstreckt, wobei das
erste Riegelelement (Rahmen-Riegelelement) bei geschlossener Stellung des Flügels
zumindest abschnittsweise, vorzugsweise zum überwiegenden Teil oder vollständig, in
der Nut aufgenommen ist. Dies trägt zu einer besonders stabilen Kopplung der Riegelelemente
in geschlossener Stellung des Flügels bei. Zudem wird durch derartige Nuten eine Herstellung
der Riegelelemente begünstigt.
[0017] In zweckmäßiger Weise kann das zweite Riegelelement (Laufwagen-Riegelelement) einander
gegenüberliegende (und den lichten Nutquerschnitt verjüngende) Nutrandabschnitte aufweisen,
die das erste Riegelelement bei geschlossener Stellung des Flügels von gegenüberliegenden
Seiten untergreifen. Dies begünstigt eine Kopplung der Riegelelemente untereinander.
So wird durch die Nutrandabschnitte einerseits ein Untergriff oder Umgriff des ersten
Riegelelements erzielt (bspw. eines Kopfabschnitts des ersten Riegelelements) und
andererseits eine Führung des ersten Riegelelements (bspw. eines Schaftabschnitts
des ersten Riegelelements).
[0018] Im Konkreten kann das erste Riegelelement als zumindest ein am Rahmen befestigter
Pilzkopfzapfen ausgebildet sein. Hierbei handelt es sich um ein in der Beschlagtechnik
bewährtes Konstruktionselement, welches hohen Zug- und Schubbelastungen standhalten
kann. Zudem handelt es sich hier um ein kompaktes Riegelelement (Materialbedarf und
Bauraum gering). Der Pilzkopfzapfen kann mittels einer Schraube am Rahmen verschraubt
sein. Der Pilzkopfzapfen ist dazu eingerichtet und/oder bestimmt, um mit der im zweiten
Riegelelement ausgebildeten Nut, insbesondere einer T-Nut, zu korrespondieren bzw.
in diese einzugreifen. Auch der Einsatz mehrerer entlang oder parallel zur Verschiebeachse
(z) hintereinander angeordneter und jeweils mittels einer Schraube am Rahmen verschraubten
Pilzkopfzapfen ist grundsätzlich denkbar.
[0019] Alternativ hierzu kann das erste Riegelelement einen Riegelkörper aufweisen, der
sich mit einem T-förmigen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt (mit einer definierten
Länge) entlang oder parallel zur Verschiebeachse (z) erstreckt und am Rahmen befestigt
ist. Dies trägt zu einer noch stabileren Kopplung der Riegelelemente bei, da aufgrund
größerer Kontaktflächen höhere Kräfte übertragen werden können. Der Riegelkörper kann
mittels einer oder vorzugsweise mittels mehrerer Schrauben am Rahmen verschraubt sein.
Dies trägt zu einer vergleichsweise stabilen Verankerung des Riegelkörpers am Rahmen
bei. Der Riegelkörper kann insbesondere drei, vorzugsweise angesenkte, Durchgangsbohrungen
zur Befestigung (bspw. am Rahmen) mittels drei Schrauben aufweisen.
[0020] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann das zweite Riegelelement (Laufwagen-Riegelelement)
einen T-förmigen Querschnitt mit seitlichen Vorsprüngen aufweisen, wobei die seitlichen
Vorsprünge in geschlossener Stellung des Flügels jeweils das mindestens eine erste
Riegelelement (Rahmen-Riegelelement) untergreifen. Auch hiermit lässt sich eine stabile
Kopplung der Riegelelemente erzielen, die ein Anheben des Flügels über die angehobene
Stellung hinaus (Ausheben) verhindern und somit die Einbruchssicherheit erhöhen.
[0021] Im Konkreten können die seitlichen Vorsprünge jeweils einen rechteckigen oder trapezförmigen
Querschnitt aufweisen. Vorsprünge mit einem rechteckigen Querschnitt sind vergleichsweise
einfach in der Herstellung. Vorsprünge mit einem trapezförmigen Querschnitt können
aufgrund der vergleichsweise großen Vorsprungoberflächen und einer sich ggf. ergebenden
Keilwirkung noch höhere Kräfte übertragen. Dies kann die Einbruchssicherheit ggf.
nochmals erhöhen.
[0022] In zweckmäßiger Weise können die die seitlichen Vorsprünge an ihrem dem Rahmen zugewandten
Ende (entlang der Schwerkraftrichtung nach unten, bspw. in Richtung eines bodenseitigen
Rahmenprofils) jeweils eine Aussparung aufweisen, die jeweils mit einem Absatz am
ersten Riegelelement korrespondieren. Der bzw. die Absätze dienen jeweils zum Abstützen
eines seitlichen Vorsprungs "von unten". Neben einer Führungsfunktion beim Verschieben
des Flügels lässt sich auch eine Abstützung der seitlichen Vorsprünge erzielen. Die
Aussparung(en) erstrecken sich jeweils entlang oder parallel zur Verschiebeachse.
Der oder die Absätze erstrecken sich jeweils entlang oder parallel zur Verschiebeachse.
[0023] In vorteilhafter Weise kann das erste Riegelelement (Rahmen-Riegelelement) mindestens
einen oder zwei Übergriffabschnitte aufweisen, die bei geschlossener Stellung des
Flügels jeweils einen der seitlichen Vorsprünge des zweiten Riegelelements übergreifen.
Dies erlaubt eine stabile Kopplung der Riegelelemente, wobei der oder die übergreifenden
Abschnitte ein Anheben des Flügels über die angehobene Stellung hinaus zuverlässig
verhindert. Die Übergriffabschnitte sind vorzugsweise einander gegenüberliegend angeordnet,
so dass die Übergriffabschnitte die seitlichen Vorsprünge jeweils umgreifen. Die Übergriffabschnitte
können in ihrer Gesamtheit eine im Wesentlichen C-förmige Geometrie ausbilden. Unterhalb
der Übergriffabschnitte kann jeweils ein vorzugsweise mit den seitlichen Vorsprüngen
des zweiten Riegelelements korrespondierender, insbesondere hierzu komplementärer,
Freiraum ausgebildet sein.
[0024] In zweckmäßiger Weise kann das das erste Riegelelement (Rahmen-Riegelelement) mehrteilig
ausgebildet sein, insbesondere aus zwei spiegelsymmetrischen Teilen. Eine mehrteilige
Ausführung des ersten Riegelelements trägt zu einer platzsparenden Bauweise bei, da
das erste und zweite Riegelelement nicht übereinander angeordnet werden müssen, sondern
nebeneinander angeordnet sein können. Zudem ist die Montage erleichtert, da die beiden
Teile des ersten Riegelelements und das zweite Riegelelement in beliebiger Reihenfolge
montiert werden können. Eine spiegelsymmetrische Ausgestaltung der Teile trägt zu
einer effizienten Fertigung bei, da die Anzahl unterschiedlicher Bauteile reduziert
werden kann. Die Teile des ersten Riegelelements weisen jeweils ein oder mehrere Durchgänge
auf, über die die Teile jeweils mittels Schrauben am Rahmen befestigbar sind.
[0025] Wie zuvor bereits angedeutet, kann das erste Riegelelement am Rahmen befestigt sein,
insbesondere mittels einer oder mehreren Schrauben am Rahmen verschraubt sein. Dies
trägt zu einer konstruktiv einfachen und besonders stabilen Ankopplung des ersten
Riegelelements am Rahmen bei.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert, wobei gleiche
oder funktional gleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind, ggf.
jedoch lediglich einmal. Es zeigen:
- Fig.1
- eine Ausführungsform einer Hebe-Schiebe-Einrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig.2
- eine vergrößerte Ansicht des in Figur 1 markierten Ausschnitts (Detail A);
- Fig.3a,b
- einen Laufwagen der Hebe-Schiebe-Einrichtung in einer perspektivischen Vorderansicht
(Figur 3a) und einer perspektivischen Rückansicht (Figur 3b) ;
- Figur 4
- einen Schnitt durch den Laufwagen und die Riegelelemente im am Rahmen montierten Zustand;
- Figur 5
- einen Abschnitt des Rahmens der Hebe-Schiebe-Einrichtung mit daran montiertem ersten
Riegelelement in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 6-8
- den Bewegungsablauf beim Entriegeln der Hebe-Schiebe-Einrichtung bzw. beim Anheben
und Verschieben des Flügels jeweils in vergrößerter Teilansicht; und
- Figur 9
- eine alternative Ausgestaltungsmöglichkeit der Riegelelemente in einer Schnittansicht
durch Laufwagen und Riegelelemente im am Rahmen montierten Zustand.
[0027] Eine Ausführungsform einer Hebe-Schiebe-Einrichtung ist in Figur 1 perspektivisch
dargestellt und insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Die Einrichtung 10
weist einen ortsfesten, gebäudeseitigen Rahmen 12 auf, in welchen ein optionaler Festflügel
14 integriert ist. Die Einrichtung 10 weist außerdem einen verschiebbaren Flügel 16
auf, der entlang einer mit "z" bezeichneten Verschiebeachse zwischen der in Figur
1 dargestellten geschlossenen Stellung und einer (nicht dargestellten) geöffneten
Stellung verschiebbar ist.
[0028] Der Flügel 16 ist mittels einer Hebeeinrichtung 28 (vgl. Fig.3a) zwischen einer abgesenkten
Stellung und einer angehobenen Stellung entlang einer mit "y" bezeichneten Hubachse
bewegbar (vgl. Fig.1). Die Hubachse y verläuft vertikal (entlang der Schwerkraftrichtung
g) und orthogonal zu der (horizontalen) Verschiebeachse z.
[0029] Die Hebeeinrichtung 28 ist Teil eines Laufwagens 20 (vgl. Figuren 3a und 3b) und
wird motorisch oder über eine Handhabe bzw. einen Handgriff 18 betätigt, wozu der
Handgriff 18 aus seiner in Figur 1 dargestellten nach oben ragenden Lage um einen
Winkel von bspw. 90° oder 180° verschwenkt wird.
[0030] Diese Bewegung des Handgriffs 18 wird über an sich bekannte und daher nicht dargestellte
Übertragungselemente auf die Hebeeinrichtung 28 übertragen. Die Hebeeinrichtung 28
weist eine nach oben weisende Tragfläche 30 auf, mit welcher der Flügel 16 getragen
wird und dadurch anhebbar und absenkbar ist.
[0031] Der Laufwagen 20 weist einen Teil auf, der bezogen auf die Hubachse y ortsfest ist.
Dieser Teil des Laufwagens 20 umfasst bspw. Laufrollen 22, die in Richtung der Hubachse
y gesehen fortwährend in Kontakt mit bodenseitigen Schienen 24 des ortsfesten Rahmens
12 verbleiben, und Wangen 32 zur Lagerung der Laufrollen 22, die ebenfalls in Richtung
der Hubachse y gesehen unbewegbar sind.
[0032] Die Hebeeinrichtung 28 ist an dem Laufwagen 20 angeordnet und in den Figuren 3a und
3b in einer bezogen auf die Hubachse abgesenkten Stellung dargestellt. Eine Betätigung
aus dieser abgesenkten Stellung der Hebeeinrichtung 28 heraus bewirkt eine Hubbewegung
der Tragfläche 30 und somit des Flügels 16 (entgegen der Schwerkraftrichtung g) nach
oben.
[0033] An den Wangen 32 des Laufwagens 20 und somit an einem Teil des Laufwagens 20, der
in Richtung der Hubachse y nicht bewegbar ist, ist ein Laufwagen-Riegelelement 34
befestigt, welches stellenweise als zweites Riegelelement 34 bezeichnet ist. Das Laufwagen-Riegelelement
34 weist vorzugsweise einen Befestigungsabschnitt 36 zur Befestigung an einer Wange
32 oder an beiden Wangen 32 auf sowie einen Riegelabschnitt 38, der sich vom Befestigungsabschnitt
36 seitlich weg erstreckt (vgl. auch Figur 4). Am unteren Ende des Befestigungsabschnitts
36 kann eine bspw. dreieckförmige Aussparung 37 ausgebildet sein, in welche die Schiene
24 eindringen kann.
[0034] Im Beispiel bilden der Befestigungsabschnitt 36 und der Riegelabschnitt 38 eine L-Form
aus (vgl. Figur 4). Der Befestigungsabschnitt 36 und der Riegelabschnitt 38 sind miteinander
einstückig ausgebildet. Die Verbindung zwischen dem Laufwagen-Riegelelement 34 und
dem entlang der Hubachse y ortsfesten Teil des Laufwagens 20, insbesondere mit mindestens
einer Wange 32 des Laufwagen 20, erfolgt vorzugsweise mittels einer Schraubverbindung
40.
[0035] Der Rahmen 12 weist ein bodenseitiges Rahmenprofil 42 auf, welches zur Anordnung
und Befestigung eines in allen Raumrichtungen ortsfesten Rahme-Riegelelements 44 dient,
welches stellenweise als erstes Riegelelement 44 bezeichnet ist (vgl. Figur 3a, 3b,
4 und 5). Das Rahmen-Riegelelement 44 kann als separates Bauteil bereitgestellt sein
und mit dem bodenseitigen Rahmenprofil 42 verbunden werden, insbesondere verschraubt
sein.
[0036] Das Rahmen-Riegelelement 44 weist einen Riegelkörper 45 mit einem T-förmigen Querschnitt
auf. Der Riegelkörper 45 erstreckt sich im eingebautem Zustand mit dem T-förmigen
Querschnitt entlang oder parallel zur Verschiebeachse z. Der Riegelkörper 45 weist
einen sich in einer horizontalen Ebene erstreckenden Riegelabschnitt 46 und einen
demgegenüber im Querschnitt verjüngten Befestigungsabschnitt 48 auf. Im Beispiel ist
das Rahmen-Riegelelement 44 mittels drei Schrauben 47 am Rahmen 12 bzw. am bodenseitigen
Rahmenprofil 42 verschraubt, wozu im Riegelkörper 45 entsprechende Durchgänge für
die Schrauben 47 ausgebildet sind.
[0037] Das Laufwagen-Riegelelement 34 weist insbesondere im Riegelabschnitt 38 einen zum
T-förmigen Querschnitt des Rahmen-Riegelelements 44 komplementären Querschnitt, vorzugsweise
einen C-förmigen Querschnitt auf (vgl. Figur 4). Am Laufwagen-Riegelelement 34, insbesondere
an dessen Riegelabschnitt 38, ist eine Nut 50, hier beispielhaft eine T-Nut 50 ausgebildet,
die sich im eingebauten Zustand entlang oder parallel zur Verschiebeachse z erstreckt.
Das Rahmen-Riegelelement 44 ist bei geschlossener Stellung des Flügels 16 zumindest
abschnittsweise in der Nut 50 aufgenommen. So kann sich das Rahmen-Riegelelement 44
entlang der Verschiebeachse z teilweise, zum überwiegenden Teil oder vollständig in
der Nut 50 befinden. In der Nut 50 aufgenommen ist zumindest der Riegelabschnitt 46
des Rahmen-Riegelelements 44.
[0038] Das Rahmen-Riegelelement 44 weist einander gegenüberliegende und den lichten Nutquerschnitt
verjüngende Nutrandabschnitte 52 und 54 auf, die das Rahmen-Riegelelement 44, insbesondere
dessen Riegelabschnitt 46, von zwei gegenüberliegenden Seiten aus untergreifen. Der
Untergriff des Laufwagen-Riegelelement 34 am Rahmen-Riegelelement 44 erfolgt mit einem
Spiel, welches weniger als 10 Prozent eines Hubwegs des Flügels 16 zwischen der abgesenkten
Lage und der angehobenen Lage des Flügels 16 beträgt.
[0039] Das Laufwagen-Riegelelement 34 und das Rahmen-Riegelelement 44 sind derart positioniert,
dass diese bei geschlossener Stellung des Flügels 16 entlang der Verschiebeachse z
am hinteren (in geschlossener Stellung des Flügels 16 in der Mitte des Rahmens 12
befindlichen) Flügelende 16' miteinander in Übergriff sind.
[0040] Die vorgeschlagene Ausgestaltung hat die Wirkung, dass das Laufwagen-Riegelelement
34 - in der geschlossenen Stellung des Flügels 16 und unabhängig von dessen Lage entlang
der Hubachse y - das Rahmen-Riegelelement 44 derart untergreift, dass der Flügel 16
(in der geschlossenen Stellung) entlang der Hubachse (y) aus der abgesenkten Lage
heraus, wenn überhaupt, nur um ein zwischen dem Laufwagen-Riegelelement 34 und dem
Rahmen-Riegelelement 44 bestehendes Spiel angehoben werden kann, wie oben erläutert.
Damit ist eine Aushebesicherung realisiert, die zu einem erhöhten Einbruchsschutz
beiträgt.
[0041] Die Figuren 6 bis 8 veranschaulichen den Bewegungsablauf beim Entriegeln der Hebe-Schiebe-Einrichtung
10 bzw. beim Anheben und Verschieben des Flügels 16 ausgehend von der geschlossenen
Stellung des Flügels 16.
[0042] In Figur 6 ist der Flügel 16 in der geschlossenen Stellung und befindet sich in der
bezogen auf die Hubachse z abgesenkten Lage. Das erste Riegelelement 44 und das zweite
Riegelelement 34 befinden sich entlang der Verschiebeachse z in Überdeckung und das
zweite Riegelelement 34 untergreift das erste Riegelelement 44 (C-T-Verbindung greift
ineinander). Somit ist, abgesehen von einem etwaigen Spiel zwischen den Riegelelementen
34, 44, der Flügels 16 entlang der Hubachse y gegen ein Anheben aus der abgesenkten
Lage gesichert. Mit anderen Worten kann der Flügel 16 entlang der Hubachse y aus der
abgesenkten Lage heraus, wenn überhaupt, nur um ein zwischen dem Laufwagen-Riegelelement
34 und dem Rahmen-Riegelelement 44 bestehendes Spiel angehoben werden. Ein manipulatives
Anheben des Flügels 16 aus der abgesenkten Stellung heraus wird somit verhindert.
[0043] In Figur 7 wurde der Flügel 16 mittels der Hebeeinrichtung 28, bspw. infolge einer
Betätigung durch den Handgriff 18, in die relativ zur Hubachse y angehobene Lage verbracht,
wobei sich der Flügel 16 noch in geschlossener Stellung befindet. Beim Anheben des
Flügels 16 bewegt sich der Laufwagen 20, abgesehen von der die Tragfläche 30 aufweisenden
und mit den Wangen 32 gekoppelten Komponente, kopplungsbedingt (Kopplung zwischen
Komponente mit Tragfläche 30 und Wangen 32) nach vorne (in Figur 7 nach links). Das
erste Riegelelement 44 und das zweite Riegelelement 34 befinden sich entlang der Verschiebeachse
z nicht in Überdeckung. Das zweite Riegelelement 34 untergreift das erste Riegelelement
44 nicht mehr (C-T-Verbindung freigegeben).
[0044] Figur 8 zeigt eine Situation, in der sich der Flügel 16 in der relativ zur Hubachse
y angehobenen Lage befindet und entlang der Verschiebeachse z ein Stück weit in Richtung
der offenen Stellung verschoben wurde, wobei der Laufwagen 20 und das zweite Riegelelement
34 das (rahmenfeste) erste Riegelelement 44 passiert haben. Wie gezeigt, bewegen sich
die Riegelelemente 34, 44 nur entlang der Verschiebeachse z (horizontal) zueinander
und müssen sich in geschlossener Stellung des Flügels 16 in Überdeckung befinden bzw.
einander untergreifen.
[0045] Figur 9 zeigt eine alternative Ausgestaltungsmöglichkeit der Riegelelemente 34, 44
in einer Schnittansicht durch Laufwagen 20 und Riegelelemente 34, 44 im am Rahmen
12 montierten Zustand.
[0046] Die Hebe-Schiebe-Einrichtung 10 gemäß der vorliegenden Ausgestaltung entspricht weitestgehend
der im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 8 beschriebenen Ausführungsform, so dass
zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dortigen Ausführungen verwiesen wird.
[0047] Im Unterschied dazu sind die Riegelelemente 34, 44 anders (vice versa) ausgebildet.
[0048] Das Laufwagen-Riegelelement 34 gemäß der vorliegenden Ausführungsform weist ebenfalls
einen Befestigungsabschnitt 36 zur Befestigung an einer Wange 32 oder an beiden Wangen
32 des Laufwagens 20 sowie einen Riegelabschnitt 38 auf. Das Laufwagen-Riegelelement
34 weist einen T-förmigen Querschnitt mit seitlichen Vorsprüngen 60, 62 auf, wobei
die seitlichen Vorsprünge 60, 62 das Rahmen-Riegelelement 44 untergreifen. Die seitlichen
Vorsprünge 60, 62 weisen im Beispiel jeweils einen trapezförmigen Querschnitt auf
(vom bodenseitigen Profil 42 abgewandte Fläche der Vorsprünge jeweils angewinkelt).
[0049] Das Rahmen-Riegelelement 44 ist vorliegend mehrteilig ausgebildet, und zwar aus zwei
spiegelsymmetrischen Teilen 44', 44'', die jeweils am Rahmen bzw. am bodenseitigen
Rahmenprofil 42 befestigt, insbesondere mittels Schrauben 47 verschraubt sind. Das
Rahmen-Riegelelement 44 weist an seinen Teilen 44', 44'' jeweils einen Übergriffabschnitt
49, 49' auf, wobei die Übergriffabschnitte 49, 49' jeweils einen der seitlichen Vorsprünge
60, 62 übergreifen. Das Rahmen-Riegelelement 44 ist an seinen Übergriffabschnitten
49, 49' komplementär zu den seitlichen Vorsprüngen 60, 62 ausgebildet. Im Konkreten
sind an den Übergriffabschnitten 49, 49' jeweils Freiräume 51, 51' ausgebildet, die
eine zu den seitlichen Vorsprüngen 60, 62 komplementäre Kontur aufweisen.
[0050] Die seitlichen Vorsprünge 60, 62 weisen an ihrem dem Rahmen 12, insbesondere dem
bodenseitigen Rahmenprofil 42, zugewandten Ende jeweils eine Aussparung 53, 53' auf,
die jeweils einem Absatz 55, 55' an den Teilen 44', 44" des Rahmen-Riegelelements
44 korrespondieren. Im montierten Zustand erstrecken sich die Aussparung 53, 53' und
die Absätze 55, 55' jeweils entlang oder parallel zur Verschiebeachse z.
[0051] Auch bei der vorliegenden Ausgestaltung wird die Wirkung erreicht, dass das Laufwagen-Riegelelement
34 (mit seinen seitlichen Vorsprüngen 60, 62) - in der geschlossenen Stellung des
Flügels 16 und unabhängig von dessen Lage entlang der Hubachse y - das Rahmen-Riegelelement
44 (an seinen Übergriffabschnitten 49, 49') derart untergreift, dass der Flügel 16
(in der geschlossenen Stellung) entlang der Hubachse (y) aus der abgesenkten Lage
heraus, wenn überhaupt, nur um ein zwischen dem Laufwagen-Riegelelement 34 und dem
Rahmen-Riegelelement 44 bestehendes Spiel angehoben werden kann, wie oben erläutert.
Auch hiermit ist eine zu einem höheren Einbruchsschutz beitragende Aushebesicherung
realisiert.
1. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10), insbesondere Hebe-Schiebe-Tür oder Hebe-Schiebe-Fenster,
mit einem Rahmen (12) und einem relativ zum Rahmen (12) zwischen einer offenen Stellung
und einer geschlossenen Stellung entlang einer Verschiebeachse (z) verschiebbaren
Flügel (16), der entlang einer Hubachse (y) und relativ zu mindestens einem den Flügel
(16) tragenden Laufwagen (20) zwischen einer abgesenkten Lage und einer angehobenen
Lage bewegbar ist, wobei mindestens ein mit dem Rahmen (12) verbundenes erstes Riegelelement
(44) vorgesehen ist und wobei ein zweites Riegelelement (34) an einem entlang der
Hubachse (z) ortsfesten Teil des Laufwagens (20) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Riegelelemente (34, 44) einen T-förmigen Querschnitt aufweist und das jeweils
andere Riegelelement (44, 34) einen zum T-förmigen Querschnitt zumindest teilweise
komplementären Querschnitt, insbesondere einen C-förmigen Querschnitt, aufweist, wobei
das zweite Riegelelement (34) - in der geschlossenen Stellung des Flügels (16) und
unabhängig von dessen Lage entlang der Hubachse (y) - das mindestens eine erste Riegelelement
(44) untergreift, so dass der Flügel (16) entlang der Hubachse (y) gegen ein über
die abgesenkte Lage hinausgehendes Anheben gesichert ist.
2. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergriff des zweiten Riegelelements (34) mit einem Spiel erfolgt, das weniger
als 10 Prozent eines Hubwegs des Flügels (16) zwischen der abgesenkten Lage und der
angehobenen Lage beträgt.
3. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelelemente (34, 44) derart positioniert sind, dass diese bei geschlossener
Stellung des Flügels (16) entlang der Verschiebachse (z), insbesondere am hinteren
Flügelende (16'), miteinander in Untergriff sind.
4. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelelemente (34, 44) derart eingerichtet sind, dass das Riegelelement mit
T-förmigem Querschnitt von dem Riegelelement mit zumindest teilweise komplementärem
Querschnitt in der geschlossenen Stellung des Flügels (16) von zwei gegenüberliegenden
Seiten her untergriffen oder umgriffen wird.
5. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Riegelelement (34) eine Nut (50), insbesondere eine T-Nut (50) oder eine
schwalbenschwanzförmige Nut, ausgebildet ist, die sich entlang oder parallel zur Verschiebeachse
(z) erstreckt, wobei das erste Riegelelement (44) bei geschlossener Stellung des Flügels
(16) zumindest abschnittsweise in der Nut (50) aufgenommen ist.
6. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach dem voranstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Riegelelement (34) einander gegenüberliegende Nutrandabschnitte (52, 54)
aufweist, die das erste Riegelelement (44) bei geschlossener Stellung des Flügels
(16) untergreifen.
7. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Riegelelement (44) als zumindest ein am Rahmen (12) befestigter Pilzkopfzapfen
ausgebildet ist.
8. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Riegelelement (44) einen Riegelkörper (45) aufweist, der sich mit einem
T-förmigen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt entlang oder parallel zur Verschiebeachse
(z) erstreckt und am Rahmen (12) befestigt ist.
9. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Riegelelement (34) einen T-förmigen Querschnitt mit seitlichen Vorsprüngen
(60, 62) aufweist, wobei die seitlichen Vorsprünge (60, 62) jeweils das mindestens
eine erste Riegelelement (44) untergreifen.
10. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach dem voranstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Vorsprünge (60, 62) jeweils einen rechteckigen oder trapezförmigen
Querschnitt aufweisen.
11. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der beiden voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Vorsprünge (60, 62) an ihrem dem Rahmen (12) zugewandten Ende jeweils
eine Aussparung (53, 53') aufweisen, die jeweils mit einem Absatz (55, 55') am ersten
Riegelelement (44) korrespondieren.
12. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der drei voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Riegelelement (44) mindestens einen Übergriffabschnitt (49, 49') aufweist,
der bei geschlossener Stellung des Flügels (16) jeweils einen der seitlichen Vorsprünge
(60, 62) des zweiten Riegelelements (34) übergreift.
13. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der vier voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Riegelelement (44) mehrteilig ausgebildet ist, insbesondere aus zwei spiegelsymmetrischen
Teilen (44', 44").
14. Hebe-Schiebe-Einrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Riegelelement (44) am Rahmen (12) befestigt ist, insbesondere am Rahmen
(12) verschraubt ist.