[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeug, insbesondere einen Schlaghammer,
mit einer entlang einer Schlagachse X angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit für ein
Werkzeug, einer nachfolgend in einem Gehäuse untergebrachten Antriebseinheit für das
Werkzeug sowie einem gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit am Maschinengehäuse
angeordneten Haltegriff, wobei mindestens eine lösbar bezüglich des Maschinengehäuses
befestigte Akkumulatoreinheit zur elektrischen Energieversorgung der Antriebseinheit
vorgesehen ist.
[0002] Das Einsatzgebiet der Erfindung erstreckt sich auf schnurlose, also batteriebetriebene
Elektrohandwerkzeuge, insbesondere in sogenannter Inline-Bauart. Hierbei orientieren
sich die Komponenten Werkzeugaufnahmeeinheit, Maschinengehäuse sowie ein üblicherweise
hieran angeordneter Haltegriff entlang der Schlagachse, um effizient die erforderliche
manuelle Druckkraft auf einen Meißel als Werkzeug aufzubringen sowie eine möglichst
präzise Handhabung des hier interessierenden Elektrohandwerkzeugs zu ermöglichen.
Dabei ist die mindestens eine austauschbare Akkumulatoreinheit zur elektrischen Energieversorgung
von außen her zugänglich am oder im Gehäuse anzuordnen. Es ist jedoch auch denkbar,
die erfindungsgemäße Lösung auf andere batteriebetriebene Elektrowerkzeuge anzuwenden,
bei welchen eine bauraumoptimale Integration einer Akkumulatoreinheit erfolgen soll.
Eine Akkumulatoreinheit besteht aus einem meist aus Kunststoff gefertigten Gehäuse
mit elektrischen Kontakten, worin mehrere wiederaufladbare Akkuzellen untergebracht
und miteinander elektrisch verbunden sind. Die Akkumulatoreinheit stellt ein relativ
empfindliches und sicherheitsrelevantes Bauteil eines Elektrohandwerkzeugs dar. Im
Falle einer Beschädigung kann es in Einzelfällen durch eine exotherme Reaktion zu
Schädigungen kommen, was bei der Positionierung der Akkumulatoreinheit relativ zum
übrigen Elektrohandwerkzeug zu beachten ist.
Stand der Technik
[0003] Die
JP 2016 165784 A offenbart ein gattungsgemäßes Elektrohandwerkzeug in Inline-Bauart. Entlang der Werkzeugachse
ist eine Werkzeugaufnahmeeinheit, ein Maschinengehäuse zur schwingungsgedämpften Unterbringung
einer Antriebseinheit sowie ein rückwärtig des Maschinengehäuses angeformter Haltegriff
vorhanden. Im Innenbereich des Haltegriffs sind Akkumulatoreinheiten benachbart zueinander
an der der innenliegenden Antriebseinheit benachbarten Gehäusestirnseite derart angeordnet,
dass diese nicht die Funktionalität des Haltegriffs behindern. Auf diese Weise sind
die Akkumulatoreinheiten zum Austausch zugänglich und stören bei dieser Platzierung
nicht wesentlich die Inline-Bauart. Die unmittelbare Nähe zu einer Bedienerhand birgt
jedoch ein Verletzungsrestrisiko im Falle eines Defekts.
[0004] Aus der
US 5 208 525 A geht eine elektrische Energieversorgungsanordnung für schnurlose Geräte hervor, bei
welcher eine teilweise die Maschinengehäuseform mit ausbildende Akkumulatoreinheit
lösbar am Maschinengehäuse angebracht ist. Die lösbare Anbringung erfolgt im Bereich
des Handgriffes, und zwar im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik
außenseitig hieran. Allerdings beinhaltet diese Vorveröffentlichung in Bezug auf Elektrohandwerkzeuge
lediglich derartige Bohr- und Sägewerkzeuge, die nicht in gattungsgemäßer Inline-Bauart
ausgebildet sind. Vielmehr steht insbesondere der Bereich des Haltegriffes radial
von der Werkzeugachse ab, was zwar im Falle eines Bohrwerkzeugs eine bedienerseitige
Abstützung gegen das Maschinendrehmoment ermöglicht, gleichzeitig aber die Vibrationseigenschaften
des Elektrohandwerkzeugs verschlechtert.
[0005] In der
DE 29 513 651 U1 ist ein batteriegespeistes Elektrohandwerkzeug offenbart, in dessen Haltegriff eine
Ausnehmung zur kompletten Unterbringung einer Akkumulatoreinheit mit integriert ist.
Die Akkumulatoreinheit ist per Rastmitteln mit dem den Handgriff ausbildenden Teil
des Maschinengehäuses lösbar verbunden. Problematisch bei dieser technischen Lösung
erweist sich die Tatsache, dass der Bauraum im Haltegriffbereich eines Maschinengehäuses
begrenzt ist und zur Unterbringung in diesem Bereich nur Akkumulatoreinheiten mit
geringer Energiekapazität und entsprechend kleinen Abmessungen in Betracht kommen.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein speziell in Inline-Bauweise ausgebildetes
schnurloses Elektrohandwerkzeug der gattungsgemäßen Art dahingehend weiter zu verbessern,
dass einerseits eine oder mehrere lösbar hiermit zu befestigenden Akkumulatoreinheiten
höherer Energiekapazität in einfacher Weise hieran austauschbar angeordnet sind und
andererseits das Werkzeughandling verbessert wird.
Offenbarung der Erfindung
[0007] Die Aufgabe wird ausgehend von einem Elektrohandwerkzeug gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Die nachfolgenden
abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
[0008] Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass das Maschinengehäuse eines
in Inline-Bauart gestalteten Elektrohandwerkzeugs mindestens eine quer zur Schlagachse
X verlaufende Gehäuseausnehmung zur austauschbaren Unterbringung der mindestens einen
Akkumulatoreinheit vorgesehen ist, in welcher die Akkumulatoreinheit derart angeordnet
ist, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse X innerhalb der Querabmessung
der Antriebseinheit liegt.
[0009] Mit anderen Worten ist die mindestens eine Akkumulatoreinheit im Bereich der Schlagachse
X innerhalb eines Genauigkeitsbereichs positioniert, der es ermöglicht, dass in Radialrichtung
der Gesamtschwerpunkt nicht weiter von der Schlagachse X entfernt ist, als die geometrischen
Abmessungen der Antriebseinheit in Radialrichtung, insbesondere als der Durchmesser
eines Schlagwerks, falls das Elektrohandwerkzeug als Schlaghammer ausgebildet ist.
[0010] Vorteilhafterweise ändert das Gewicht der mindestens einen Akkumulatoreinheit auf
diese Weise nicht wesentlich den Gesamtschwerpunkt. Dies führt zu einer Verbesserung
des Schwingungsverhaltens in alle Richtungen und damit des Handlings eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Elektrohandwerkzeugs, insbesondere hinsichtlich einer einfachen manuellen
Meißelführung sowie einer Verdrehen des Elektrohandwerkzeugs entlang der Schlagachse
X mit minimalem Kraftaufwand des Benutzers.
[0011] Die mindestens eine Gehäuseausnehmung zur Unterbringung einer oder mehrerer Akkumulatoreinheiten
ist vorzugsweise bezüglich der Schlagachse X zwischen der Antriebseinheit und dem
Haltegriff innerhalb des Maschinengehäuses angeordnet. Denn an dieser Stelle lässt
sich durch Gehäuseverlängerung hinreichend Bauraum auch für relativ großbauende oder
mehrere Akkumulatoreinheiten schaffen. Eine Anordnung der Gehäuseausnehmung zwischen
Antriebseinheit und Haltegriff ermöglicht ferner eine gegen kritische Lastfälle geschützte
Unterbringung der Akkumulatoreinheit. Durch die innenliegende Lage der elektrischen
Anschlusskontakte sind diese ferner vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt.
Außerdem ermöglicht diese Anordnung der Gehäuseausnehmung im Kontext zu den benachbarten
Baueinheiten eine minimale maschineninterne Verkabelungslänge, was höhere Stromflüsse
bei geringeren Querschnitten gestattet. Ferner wird hierdurch die elektromagnetische
Verträglichkeit des Elektrohandwerkzeugs verbessert.
[0012] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist die Gehäuseausnehmung von der
Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses zugänglich, so dass eine zugeordnete
Akkumulatoreinheit von unten bzw. von oben her hierin einsteckbar ist. Die Unterbringung
der Akkumulatoreinheit ist erfindungsgemäß gegenüber der geometrischen Abmessung der
Gehäuseausnehmung derart dimensioniert, dass diese die Akkumulatoreinheit vollständig
aufnimmt, um die vorstehend geschilderten technischen Vorteile zu erzielen.
[0013] Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform kann dies auch dadurch umgesetzt
werden, dass die Gehäuseausnehmung an eine der Flankenseiten des Maschinengehäuses
angeordnet ist, so dass sich eine Akkumulatoreinheit seitlich hierin einstecken lässt.
Insbesondere eine linksseitige Anordnung am Maschinengehäuse gestattet für Rechtshänder,
die den Haltegriff des Maschinengehäuses mit der rechten Hand ergreifen, eine Montage
und Demontage der Akkumulatoreinheit mit der linken Hand.
[0014] Die erfindungsgemäße Gehäuseausnehmung kann optional auch durchgehend durch das Maschinengehäuse
verlaufen, also hinsichtlich der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
von oben nach unten durchgehend bzw. quer dazu seitlich verlaufend. Über die hierdurch
einander gegenüberliegenden Ausnehmungsöffnungen kann die Akkumulatoreinheit beidseitig
montiert oder demontiert werden, so dass sich die vorstehend beispielhaft angegebene
Rechtshänder-Beschränkung hierdurch aufheben lässt.
[0015] Im Rahmen durchgehender Gehäuseausnehmungen ist es jedoch auch denkbar, von jeder
Ausnehmungsöffnung her je eine Akkumulatoreinheit einzustecken, welche sich in diesem
Falle sogar über das Maschinengehäuse in Radialrichtung hinaus erstrecken können,
da diese Anordnung einen kompensatorischen Effekt hinsichtlich des Gesamtschwerpunkts
erzeugt.
[0016] Vorzugsweise ist die mindestens eine Akkumulatoreinheit derart bezüglich des Maschinengehäuses
angeordnet, dass diese vollständig innerhalb der Gehäuseausnehmung platzierbar ist,
welche symmetrisch bezüglich zweier rechtwinklig zueinander angeordneter Maschinenebenen
A und B gelegen ist, welche auf der Schnittlinie mit der Schlagachse X des Elektrohandwerkzeugs
übereinstimmen. Dabei bildet die Maschinenebene A eine bezüglich des Elektrohandwerkzeugs
senkrechte Ebene, wohingegen die quer hierzu angeordnete Maschinenebene B eine bezüglich
des Elektrohandwerkzeugs waagerechte Ebene in einer waagerechten Halteposition des
Elektrohandwerkzeugs bildet.
Detailbeschreibung anhand Zeichnung
[0017] Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren
näher dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Elektrohandwerkzeugs mit verschiedenen Optionen
für die Anordnung einer Akkumulatoreinheit hieran, und
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht desselben Elektrohandwerkzeugs mit Verdeutlichung der
Lage der Maschinenebenen A und B.
[0018] Gemäß Fig. 1 besteht ein als Schlaghammer ausgebildetes batteriebetriebenes Elektrohandwerkzeug
im Wesentlichen aus einer entlang einer Schlagachse X angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit
1 zur lösbaren Befestigung eines - nicht weiter dargestellten - Stemmmeißels als Werkzeug
sowie einem in Axialrichtung nachfolgenden Gehäuse 2 zur Unterbringung einer - hier
nicht erkennbaren - innenliegenden Antriebseinheit für das Werkzeug. Die Antriebseinheit
umfasst im Falle des Schlaghammers die an sich bekannte Kombination eines Elektromotors
mit Getriebe und Schlagwerk.
[0019] Axial gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit 1 ist am Maschinengehäuse 2 ein
Handgriff 3 angeordnet, welcher direkt am Maschinengehäuse 2 angeformt ausgebildet
ist.
[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Maschinengehäuse 2 dreiteilig aufgebaut und
besteht aus einem vorderen Gehäuseteil 4, einem mittleren Gehäuseteil 5 sowie einem
hinteren Gehäuseteil 6. Während das vordere Gehäuseteil 4 der Werkzeugaufnahmeeinheit
1 zugeordnet ist, ist das hintere Gehäuseteil 6 dem Haltegriff 3 zugeordnet.
[0021] Das mittlere Gehäuseteil 5 des Maschinengehäuses 2 weist eine quer zur Schlagachse
X verlaufende senkrechte Gehäuseausnehmung 7a zur austauschbaren Unterbringung einer
Akkumulatoreinheit 8a auf. In der Gehäuseausnehmung 7a lässt sich die zugeordnete
Akkumulatoreinheit 8a derart anordnen, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse
X innerhalb der Querabmessung der Antriebseinheit liegt. Dies bedeutet, dass sich
der Gesamtschwerpunkt des Elektrohandwerkzeugs bezüglich der Schlagachse X nicht nach
außerhalb der Querabmessung der innenliegenden Antriebseinheit ändert bei montierter
Akkumulatoreinheit.
[0022] In Kombination mit diesem Ausführungsbeispiel ist auch eine alternative Variante
illustriert, bei welcher die Gehäuseausnehmung von den Flankenseiten des Maschinengehäuses
her quer zu der vorstehend beschriebenen senkrechten Gehäuseausnehmung 7a verläuft.
In diese waagerecht verlaufende Gehäuseausnehmung 7b lässt sich eine Akkumulatoreinheit
8b unterbringen und von der Seite her montieren und demontieren. Demgegenüber ist
die Gehäuseausnehmung 7a an der Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses
2 angeordnet.
[0023] Dabei kann sowohl die senkrechte Gehäuseausnehmung 7a als auch die waagerechte Gehäuseausnehmung
7b durchgehend durch das Maschinengehäuse verlaufen, so dass sich einander gegenüberliegende
Ausnehmungsöffnungen bilden.
[0024] Die im Bereich des mittleren Gehäuseteils 5 des Maschinengehäuses 2 angeordnete Gehäuseausnehmung
7a bzw. 7b ist bezüglich der Schlagachse X zwischen der innenliegend sich an die Werkzeugaufnahmeeinheit
1 anschließenden Antriebseinheit einerseits und dem Haltegriff 3 andererseits angeordnet.
[0025] Die Akkumulatoreinheit 8a; 8b weist jeweils ein Kunststoffgehäuse 9 aus einem Kunststoffmaterial
auf, woran sich elektrische Kontakte 10 befinden, die nach innen an im Kunststoffgehäuse
9 untergebrachte wiederaufladbare - hier nicht erkennbare - Akkuzellen verbunden sind.
[0026] Die Akkumulatoreinheit 8a bzw. 8b lässt sich über einen Clipmechanismus per Einhandbetätigung
lösbar vollständig innerhalb der zugeordneten Gehäuseausnehmung 7a bzw. 7b befestigen.
[0027] Die Fig. 2 verdeutlicht die Lage der senkrechten Maschinenebene A sowie der waagerechten
Maschinenebene B bezüglich der Schlagachse X. Die Schnittlinie zwischen beiden Maschinenebenen
A und B liegt auf der Schlagachse X. Diesbezüglich ist die durchgängige Gehäuseausnehmung
7a im mittleren Gehäuseteil 5 symmetrisch bezüglich sowohl der Maschinenebene A als
auch der Maschinenebene B positioniert. Die hierin lösbar befestigte Akkumulatoreinheit
8a ist ebenso symmetrisch bezüglich der zugeordneten Gehäuseausnehmung 7a sowie beider
Maschinenebenen A und B angeordnet, derart, dass der Gesamtschwerpunkt erfindungsgemäß
bezüglich der Schlagachse X in Radialrichtung innerhalb der Querabmessung der innenliegenden
Antriebseinheit liegt.
[0028] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Es sind vielmehr auch Abwandlungen hiervon denkbar, welche vom Schutzbereich der nachfolgenden
Ansprüche mit umfasst sind. So ist es beispielsweise auch möglich, mehr als eine Akkumulatoreinheit
innerhalb einer Gehäuseausnehmung unterzubringen, solange die Gesamtschwerpunktlage
bezüglich der Schlagachse X hierdurch nicht über die erfindungsgemäße Definition hinausgeht.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Werkzeugaufnahmeeinheit
- 2
- Maschinengehäuse
- 3
- Haltegriff
- 4
- vorderes Gehäuseteil
- 5
- mittleres Gehäuseteil
- 6
- hinteres Gehäuseteil
- 7
- Gehäuseausnehmung
- 8
- Akkumulatoreinheit
- 9
- Kunststoffgehäuse
- 10
- elektrische Kontakte
- X
- Schlagachse
- A
- senkrechte Maschinenebene
- B
- waagerechte Maschinenebene
1. Elektrohandwerkzeug, insbesondere Schlaghammer, mit einer entlang einer Schlagachse
(X) angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit (1) für ein Werkzeug, einer nachfolgend in
einem Maschinengehäuse (2) untergebrachten Antriebseinheit für das Werkzeug sowie
einem gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit (1) am Maschinengehäuse (2) angeordneten
Haltegriff (3), wobei mindestens eine lösbar am Maschinengehäuse (2) befestigte Akkumulatoreinheit
(8a; 8b) zur elektrischen Energieversorgung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Maschinengehäuses (2) mindestens eine quer zur Schlagachse (X) verlaufende
Gehäuseausnehmung (7a; 7b) zur austauschbaren Unterbringung der Akkumulatoreinheit
(8a; 8b) vorgesehen ist, in welcher die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) derart angeordnet
ist, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse (X) in Radialrichtung innerhalb
der Querabmessung der Antriebseinheit liegt.
2. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a) an der Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses
(2) angeordnet ist.
3. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7b) an eine der Flankenseiten des Maschinengehäuses (2) angeordnet
ist.
4. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a; 7b) durchgehend durch das Maschinengehäuse (2) verläuft,
so dass sich zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungsöffnungen bilden.
5. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a; 7b) bezüglich der Schlagachse (X) zwischen der innenliegenden
Antriebseinheit und dem Haltegriff (3) innerhalb des Maschinengehäuses (2) angeordnet
ist.
6. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagachse (X) auf der Schnittlinie zweier rechtwinklig zueinander angeordneter
Maschinenebenen (A, B) verläuft, wobei die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) symmetrisch
bezüglich beider Maschinenebenen (A, B) positioniert ist.
7. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) über einen Clipmechanismus per Einhandbetätigung
lösbar vollständig innerhalb der Gehäuseausnehmung (7a; 7b) befestigt ist.
8. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die im Maschinengehäuse (2) untergebrachte Antriebseinheit einen Elektromotor mit
nachgeschaltetem Schlagwerk umfasst.
9. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltegriff (3) direkt am Maschinengehäuse (2) angeformt ausgebildet ist.
10. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) ein Kunststoffgehäuse (9) mit mindestens einer hierin
untergebrachten wiederaufladbaren Akkuzelle aufweist.