(19)
(11) EP 4 400 239 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.07.2024  Patentblatt  2024/29

(21) Anmeldenummer: 23151373.0

(22) Anmeldetag:  12.01.2023
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B23B 45/00(2006.01)
B25D 17/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B25D 17/00; B25D 2250/121; B25D 2250/091; B25D 2250/245; B25F 5/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(71) Anmelder: Hilti Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • SELTMANN, Daniel
    86899 Landsberg am Lech (DE)
  • UNSÖLD, Michael
    86929 Penzing (DE)

(74) Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft Corporate Intellectual Property 
Feldkircherstrasse 100 Postfach 333
9494 Schaan
9494 Schaan (LI)

   


(54) ELEKTROHANDWERKZEUG MIT EINER LÖSBAR AM MASCHINENGEHÄUSE BEFESTIGTEN AKKUMULATOREINHEIT


(57) Elektrohandwerkzeug, insbesondere Schlaghammer, mit einer entlang einer Schlagachse (X) angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit (1) für ein Werkzeug, einer nachfolgend in einem Maschinengehäuse (2) untergebrachten Antriebseinheit für das Werkzeug sowie einem gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit (1) am Maschinengehäuse (2) angeordneten Haltegriff (3), wobei mindestens eine lösbar am Maschinengehäuse (2) befestigte Akkumulatoreinheit (8a; 8b) zur elektrischen Energieversorgung vorgesehen ist, wobei im Bereich des Maschinengehäuses (2) mindestens eine quer zur Schlagachse (X) verlaufende Gehäuseausnehmung (7a; 7b) zur austauschbaren Unterbringung der Akkumulatoreinheit (8a; 8b) vorgesehen ist, in welcher die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) derart angeordnet ist, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse (X) in Radialrichtung innerhalb der Querabmessung der Antriebseinheit liegt.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeug, insbesondere einen Schlaghammer, mit einer entlang einer Schlagachse X angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit für ein Werkzeug, einer nachfolgend in einem Gehäuse untergebrachten Antriebseinheit für das Werkzeug sowie einem gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit am Maschinengehäuse angeordneten Haltegriff, wobei mindestens eine lösbar bezüglich des Maschinengehäuses befestigte Akkumulatoreinheit zur elektrischen Energieversorgung der Antriebseinheit vorgesehen ist.

[0002] Das Einsatzgebiet der Erfindung erstreckt sich auf schnurlose, also batteriebetriebene Elektrohandwerkzeuge, insbesondere in sogenannter Inline-Bauart. Hierbei orientieren sich die Komponenten Werkzeugaufnahmeeinheit, Maschinengehäuse sowie ein üblicherweise hieran angeordneter Haltegriff entlang der Schlagachse, um effizient die erforderliche manuelle Druckkraft auf einen Meißel als Werkzeug aufzubringen sowie eine möglichst präzise Handhabung des hier interessierenden Elektrohandwerkzeugs zu ermöglichen. Dabei ist die mindestens eine austauschbare Akkumulatoreinheit zur elektrischen Energieversorgung von außen her zugänglich am oder im Gehäuse anzuordnen. Es ist jedoch auch denkbar, die erfindungsgemäße Lösung auf andere batteriebetriebene Elektrowerkzeuge anzuwenden, bei welchen eine bauraumoptimale Integration einer Akkumulatoreinheit erfolgen soll. Eine Akkumulatoreinheit besteht aus einem meist aus Kunststoff gefertigten Gehäuse mit elektrischen Kontakten, worin mehrere wiederaufladbare Akkuzellen untergebracht und miteinander elektrisch verbunden sind. Die Akkumulatoreinheit stellt ein relativ empfindliches und sicherheitsrelevantes Bauteil eines Elektrohandwerkzeugs dar. Im Falle einer Beschädigung kann es in Einzelfällen durch eine exotherme Reaktion zu Schädigungen kommen, was bei der Positionierung der Akkumulatoreinheit relativ zum übrigen Elektrohandwerkzeug zu beachten ist.

Stand der Technik



[0003] Die JP 2016 165784 A offenbart ein gattungsgemäßes Elektrohandwerkzeug in Inline-Bauart. Entlang der Werkzeugachse ist eine Werkzeugaufnahmeeinheit, ein Maschinengehäuse zur schwingungsgedämpften Unterbringung einer Antriebseinheit sowie ein rückwärtig des Maschinengehäuses angeformter Haltegriff vorhanden. Im Innenbereich des Haltegriffs sind Akkumulatoreinheiten benachbart zueinander an der der innenliegenden Antriebseinheit benachbarten Gehäusestirnseite derart angeordnet, dass diese nicht die Funktionalität des Haltegriffs behindern. Auf diese Weise sind die Akkumulatoreinheiten zum Austausch zugänglich und stören bei dieser Platzierung nicht wesentlich die Inline-Bauart. Die unmittelbare Nähe zu einer Bedienerhand birgt jedoch ein Verletzungsrestrisiko im Falle eines Defekts.

[0004] Aus der US 5 208 525 A geht eine elektrische Energieversorgungsanordnung für schnurlose Geräte hervor, bei welcher eine teilweise die Maschinengehäuseform mit ausbildende Akkumulatoreinheit lösbar am Maschinengehäuse angebracht ist. Die lösbare Anbringung erfolgt im Bereich des Handgriffes, und zwar im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik außenseitig hieran. Allerdings beinhaltet diese Vorveröffentlichung in Bezug auf Elektrohandwerkzeuge lediglich derartige Bohr- und Sägewerkzeuge, die nicht in gattungsgemäßer Inline-Bauart ausgebildet sind. Vielmehr steht insbesondere der Bereich des Haltegriffes radial von der Werkzeugachse ab, was zwar im Falle eines Bohrwerkzeugs eine bedienerseitige Abstützung gegen das Maschinendrehmoment ermöglicht, gleichzeitig aber die Vibrationseigenschaften des Elektrohandwerkzeugs verschlechtert.

[0005] In der DE 29 513 651 U1 ist ein batteriegespeistes Elektrohandwerkzeug offenbart, in dessen Haltegriff eine Ausnehmung zur kompletten Unterbringung einer Akkumulatoreinheit mit integriert ist. Die Akkumulatoreinheit ist per Rastmitteln mit dem den Handgriff ausbildenden Teil des Maschinengehäuses lösbar verbunden. Problematisch bei dieser technischen Lösung erweist sich die Tatsache, dass der Bauraum im Haltegriffbereich eines Maschinengehäuses begrenzt ist und zur Unterbringung in diesem Bereich nur Akkumulatoreinheiten mit geringer Energiekapazität und entsprechend kleinen Abmessungen in Betracht kommen.

[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein speziell in Inline-Bauweise ausgebildetes schnurloses Elektrohandwerkzeug der gattungsgemäßen Art dahingehend weiter zu verbessern, dass einerseits eine oder mehrere lösbar hiermit zu befestigenden Akkumulatoreinheiten höherer Energiekapazität in einfacher Weise hieran austauschbar angeordnet sind und andererseits das Werkzeughandling verbessert wird.

Offenbarung der Erfindung



[0007] Die Aufgabe wird ausgehend von einem Elektrohandwerkzeug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Die nachfolgenden abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.

[0008] Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass das Maschinengehäuse eines in Inline-Bauart gestalteten Elektrohandwerkzeugs mindestens eine quer zur Schlagachse X verlaufende Gehäuseausnehmung zur austauschbaren Unterbringung der mindestens einen Akkumulatoreinheit vorgesehen ist, in welcher die Akkumulatoreinheit derart angeordnet ist, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse X innerhalb der Querabmessung der Antriebseinheit liegt.

[0009] Mit anderen Worten ist die mindestens eine Akkumulatoreinheit im Bereich der Schlagachse X innerhalb eines Genauigkeitsbereichs positioniert, der es ermöglicht, dass in Radialrichtung der Gesamtschwerpunkt nicht weiter von der Schlagachse X entfernt ist, als die geometrischen Abmessungen der Antriebseinheit in Radialrichtung, insbesondere als der Durchmesser eines Schlagwerks, falls das Elektrohandwerkzeug als Schlaghammer ausgebildet ist.

[0010] Vorteilhafterweise ändert das Gewicht der mindestens einen Akkumulatoreinheit auf diese Weise nicht wesentlich den Gesamtschwerpunkt. Dies führt zu einer Verbesserung des Schwingungsverhaltens in alle Richtungen und damit des Handlings eines erfindungsgemäß ausgebildeten Elektrohandwerkzeugs, insbesondere hinsichtlich einer einfachen manuellen Meißelführung sowie einer Verdrehen des Elektrohandwerkzeugs entlang der Schlagachse X mit minimalem Kraftaufwand des Benutzers.

[0011] Die mindestens eine Gehäuseausnehmung zur Unterbringung einer oder mehrerer Akkumulatoreinheiten ist vorzugsweise bezüglich der Schlagachse X zwischen der Antriebseinheit und dem Haltegriff innerhalb des Maschinengehäuses angeordnet. Denn an dieser Stelle lässt sich durch Gehäuseverlängerung hinreichend Bauraum auch für relativ großbauende oder mehrere Akkumulatoreinheiten schaffen. Eine Anordnung der Gehäuseausnehmung zwischen Antriebseinheit und Haltegriff ermöglicht ferner eine gegen kritische Lastfälle geschützte Unterbringung der Akkumulatoreinheit. Durch die innenliegende Lage der elektrischen Anschlusskontakte sind diese ferner vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt. Außerdem ermöglicht diese Anordnung der Gehäuseausnehmung im Kontext zu den benachbarten Baueinheiten eine minimale maschineninterne Verkabelungslänge, was höhere Stromflüsse bei geringeren Querschnitten gestattet. Ferner wird hierdurch die elektromagnetische Verträglichkeit des Elektrohandwerkzeugs verbessert.

[0012] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist die Gehäuseausnehmung von der Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses zugänglich, so dass eine zugeordnete Akkumulatoreinheit von unten bzw. von oben her hierin einsteckbar ist. Die Unterbringung der Akkumulatoreinheit ist erfindungsgemäß gegenüber der geometrischen Abmessung der Gehäuseausnehmung derart dimensioniert, dass diese die Akkumulatoreinheit vollständig aufnimmt, um die vorstehend geschilderten technischen Vorteile zu erzielen.

[0013] Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform kann dies auch dadurch umgesetzt werden, dass die Gehäuseausnehmung an eine der Flankenseiten des Maschinengehäuses angeordnet ist, so dass sich eine Akkumulatoreinheit seitlich hierin einstecken lässt. Insbesondere eine linksseitige Anordnung am Maschinengehäuse gestattet für Rechtshänder, die den Haltegriff des Maschinengehäuses mit der rechten Hand ergreifen, eine Montage und Demontage der Akkumulatoreinheit mit der linken Hand.

[0014] Die erfindungsgemäße Gehäuseausnehmung kann optional auch durchgehend durch das Maschinengehäuse verlaufen, also hinsichtlich der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen von oben nach unten durchgehend bzw. quer dazu seitlich verlaufend. Über die hierdurch einander gegenüberliegenden Ausnehmungsöffnungen kann die Akkumulatoreinheit beidseitig montiert oder demontiert werden, so dass sich die vorstehend beispielhaft angegebene Rechtshänder-Beschränkung hierdurch aufheben lässt.

[0015] Im Rahmen durchgehender Gehäuseausnehmungen ist es jedoch auch denkbar, von jeder Ausnehmungsöffnung her je eine Akkumulatoreinheit einzustecken, welche sich in diesem Falle sogar über das Maschinengehäuse in Radialrichtung hinaus erstrecken können, da diese Anordnung einen kompensatorischen Effekt hinsichtlich des Gesamtschwerpunkts erzeugt.

[0016] Vorzugsweise ist die mindestens eine Akkumulatoreinheit derart bezüglich des Maschinengehäuses angeordnet, dass diese vollständig innerhalb der Gehäuseausnehmung platzierbar ist, welche symmetrisch bezüglich zweier rechtwinklig zueinander angeordneter Maschinenebenen A und B gelegen ist, welche auf der Schnittlinie mit der Schlagachse X des Elektrohandwerkzeugs übereinstimmen. Dabei bildet die Maschinenebene A eine bezüglich des Elektrohandwerkzeugs senkrechte Ebene, wohingegen die quer hierzu angeordnete Maschinenebene B eine bezüglich des Elektrohandwerkzeugs waagerechte Ebene in einer waagerechten Halteposition des Elektrohandwerkzeugs bildet.

Detailbeschreibung anhand Zeichnung



[0017] Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht eines Elektrohandwerkzeugs mit verschiedenen Optionen für die Anordnung einer Akkumulatoreinheit hieran, und
Fig. 2
eine perspektivische Ansicht desselben Elektrohandwerkzeugs mit Verdeutlichung der Lage der Maschinenebenen A und B.


[0018] Gemäß Fig. 1 besteht ein als Schlaghammer ausgebildetes batteriebetriebenes Elektrohandwerkzeug im Wesentlichen aus einer entlang einer Schlagachse X angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit 1 zur lösbaren Befestigung eines - nicht weiter dargestellten - Stemmmeißels als Werkzeug sowie einem in Axialrichtung nachfolgenden Gehäuse 2 zur Unterbringung einer - hier nicht erkennbaren - innenliegenden Antriebseinheit für das Werkzeug. Die Antriebseinheit umfasst im Falle des Schlaghammers die an sich bekannte Kombination eines Elektromotors mit Getriebe und Schlagwerk.

[0019] Axial gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit 1 ist am Maschinengehäuse 2 ein Handgriff 3 angeordnet, welcher direkt am Maschinengehäuse 2 angeformt ausgebildet ist.

[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Maschinengehäuse 2 dreiteilig aufgebaut und besteht aus einem vorderen Gehäuseteil 4, einem mittleren Gehäuseteil 5 sowie einem hinteren Gehäuseteil 6. Während das vordere Gehäuseteil 4 der Werkzeugaufnahmeeinheit 1 zugeordnet ist, ist das hintere Gehäuseteil 6 dem Haltegriff 3 zugeordnet.

[0021] Das mittlere Gehäuseteil 5 des Maschinengehäuses 2 weist eine quer zur Schlagachse X verlaufende senkrechte Gehäuseausnehmung 7a zur austauschbaren Unterbringung einer Akkumulatoreinheit 8a auf. In der Gehäuseausnehmung 7a lässt sich die zugeordnete Akkumulatoreinheit 8a derart anordnen, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse X innerhalb der Querabmessung der Antriebseinheit liegt. Dies bedeutet, dass sich der Gesamtschwerpunkt des Elektrohandwerkzeugs bezüglich der Schlagachse X nicht nach außerhalb der Querabmessung der innenliegenden Antriebseinheit ändert bei montierter Akkumulatoreinheit.

[0022] In Kombination mit diesem Ausführungsbeispiel ist auch eine alternative Variante illustriert, bei welcher die Gehäuseausnehmung von den Flankenseiten des Maschinengehäuses her quer zu der vorstehend beschriebenen senkrechten Gehäuseausnehmung 7a verläuft. In diese waagerecht verlaufende Gehäuseausnehmung 7b lässt sich eine Akkumulatoreinheit 8b unterbringen und von der Seite her montieren und demontieren. Demgegenüber ist die Gehäuseausnehmung 7a an der Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses 2 angeordnet.

[0023] Dabei kann sowohl die senkrechte Gehäuseausnehmung 7a als auch die waagerechte Gehäuseausnehmung 7b durchgehend durch das Maschinengehäuse verlaufen, so dass sich einander gegenüberliegende Ausnehmungsöffnungen bilden.

[0024] Die im Bereich des mittleren Gehäuseteils 5 des Maschinengehäuses 2 angeordnete Gehäuseausnehmung 7a bzw. 7b ist bezüglich der Schlagachse X zwischen der innenliegend sich an die Werkzeugaufnahmeeinheit 1 anschließenden Antriebseinheit einerseits und dem Haltegriff 3 andererseits angeordnet.

[0025] Die Akkumulatoreinheit 8a; 8b weist jeweils ein Kunststoffgehäuse 9 aus einem Kunststoffmaterial auf, woran sich elektrische Kontakte 10 befinden, die nach innen an im Kunststoffgehäuse 9 untergebrachte wiederaufladbare - hier nicht erkennbare - Akkuzellen verbunden sind.

[0026] Die Akkumulatoreinheit 8a bzw. 8b lässt sich über einen Clipmechanismus per Einhandbetätigung lösbar vollständig innerhalb der zugeordneten Gehäuseausnehmung 7a bzw. 7b befestigen.

[0027] Die Fig. 2 verdeutlicht die Lage der senkrechten Maschinenebene A sowie der waagerechten Maschinenebene B bezüglich der Schlagachse X. Die Schnittlinie zwischen beiden Maschinenebenen A und B liegt auf der Schlagachse X. Diesbezüglich ist die durchgängige Gehäuseausnehmung 7a im mittleren Gehäuseteil 5 symmetrisch bezüglich sowohl der Maschinenebene A als auch der Maschinenebene B positioniert. Die hierin lösbar befestigte Akkumulatoreinheit 8a ist ebenso symmetrisch bezüglich der zugeordneten Gehäuseausnehmung 7a sowie beider Maschinenebenen A und B angeordnet, derart, dass der Gesamtschwerpunkt erfindungsgemäß bezüglich der Schlagachse X in Radialrichtung innerhalb der Querabmessung der innenliegenden Antriebseinheit liegt.

[0028] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Es sind vielmehr auch Abwandlungen hiervon denkbar, welche vom Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche mit umfasst sind. So ist es beispielsweise auch möglich, mehr als eine Akkumulatoreinheit innerhalb einer Gehäuseausnehmung unterzubringen, solange die Gesamtschwerpunktlage bezüglich der Schlagachse X hierdurch nicht über die erfindungsgemäße Definition hinausgeht.

Bezugszeichenliste



[0029] 
1
Werkzeugaufnahmeeinheit
2
Maschinengehäuse
3
Haltegriff
4
vorderes Gehäuseteil
5
mittleres Gehäuseteil
6
hinteres Gehäuseteil
7
Gehäuseausnehmung
8
Akkumulatoreinheit
9
Kunststoffgehäuse
10
elektrische Kontakte
X
Schlagachse
A
senkrechte Maschinenebene
B
waagerechte Maschinenebene



Ansprüche

1. Elektrohandwerkzeug, insbesondere Schlaghammer, mit einer entlang einer Schlagachse (X) angeordneten Werkzeugaufnahmeeinheit (1) für ein Werkzeug, einer nachfolgend in einem Maschinengehäuse (2) untergebrachten Antriebseinheit für das Werkzeug sowie einem gegenüberliegend der Werkzeugaufnahmeeinheit (1) am Maschinengehäuse (2) angeordneten Haltegriff (3), wobei mindestens eine lösbar am Maschinengehäuse (2) befestigte Akkumulatoreinheit (8a; 8b) zur elektrischen Energieversorgung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Maschinengehäuses (2) mindestens eine quer zur Schlagachse (X) verlaufende Gehäuseausnehmung (7a; 7b) zur austauschbaren Unterbringung der Akkumulatoreinheit (8a; 8b) vorgesehen ist, in welcher die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) derart angeordnet ist, dass der Gesamtschwerpunkt bezüglich der Schlagachse (X) in Radialrichtung innerhalb der Querabmessung der Antriebseinheit liegt.
 
2. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a) an der Unterseite und/oder der Oberseite des Maschinengehäuses (2) angeordnet ist.
 
3. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7b) an eine der Flankenseiten des Maschinengehäuses (2) angeordnet ist.
 
4. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a; 7b) durchgehend durch das Maschinengehäuse (2) verläuft, so dass sich zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungsöffnungen bilden.
 
5. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseausnehmung (7a; 7b) bezüglich der Schlagachse (X) zwischen der innenliegenden Antriebseinheit und dem Haltegriff (3) innerhalb des Maschinengehäuses (2) angeordnet ist.
 
6. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagachse (X) auf der Schnittlinie zweier rechtwinklig zueinander angeordneter Maschinenebenen (A, B) verläuft, wobei die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) symmetrisch bezüglich beider Maschinenebenen (A, B) positioniert ist.
 
7. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) über einen Clipmechanismus per Einhandbetätigung lösbar vollständig innerhalb der Gehäuseausnehmung (7a; 7b) befestigt ist.
 
8. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die im Maschinengehäuse (2) untergebrachte Antriebseinheit einen Elektromotor mit nachgeschaltetem Schlagwerk umfasst.
 
9. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltegriff (3) direkt am Maschinengehäuse (2) angeformt ausgebildet ist.
 
10. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreinheit (8a; 8b) ein Kunststoffgehäuse (9) mit mindestens einer hierin untergebrachten wiederaufladbaren Akkuzelle aufweist.
 




Zeichnung







Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente