(19)
(11) EP 4 414 501 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
14.08.2024  Patentblatt  2024/33

(21) Anmeldenummer: 24156469.9

(22) Anmeldetag:  08.02.2024
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21H 13/28(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
D21H 11/12; B65D 75/46; B65D 75/522; B65D 85/34; D21H 27/10; D21H 13/28
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA
Benannte Validierungsstaaten:
GE KH MA MD TN

(30) Priorität: 08.02.2023 DE 202023100603 U

(71) Anmelder: cartomat Willich GmbH
47877 Willich (DE)

(72) Erfinder:
  • GRIPS, Hans
    47877 Willich (DE)

(74) Vertreter: Cohausz & Florack 
Patent- & Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB Bleichstraße 14
40211 Düsseldorf
40211 Düsseldorf (DE)

   


(54) PAPIERERZEUGNIS ZUR HERSTELLUNG WENIGSTENS EINER VERPACKUNG UND VERPACKUNG


(57) Die Erfindung betrifft ein Papiererzeugnis (1), insbesondere Papierbahn (1), zur Herstellung wenigstens einer Verpackung (12), vorzugsweise Lebensmittelverpackung (12), insbesondere für Obst und/oder Gemüse, umfassend wenigstens eine Papierschicht (2). Um Verpackungen bei guten mechanischen Eigenschaften ökologischer herstellen zu können, wird vorgeschlagen, dass die Papierschicht Hanffasern (8) umfasst. Die Erfindung betrifft ferner eine Verpackung (12), vorzugsweise Lebensmittelverpackung (12), insbesondere für Obst und/oder Gemüse.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Papiererzeugnis, insbesondere Papierbahn, zur Herstellung wenigstens einer Verpackung, vorzugsweise Lebensmittelverpackung, insbesondere für Obst und/oder Gemüse, umfassend wenigstens eine Papierschicht. Ferner betrifft die Erfindung eine entsprechende Verpackung.

[0002] Verpackungen sind in unterschiedlichen Ausgestaltungen und für unterschiedliche Packgüter bekannt. So sind beispielsweise Lebensmittelverpackungen bekannt, die zum Verpacken von Lebensmitteln wie etwa Obst und/oder Gemüse vorgesehen sind.

[0003] Unabhängig von dem in der Verpackung zu verpackenden Packgut werden Verpackungen aus ökologischen Gründen heute häufig aus Papiererzeugnissen, wie etwa Papierbahnen, hergestellt. So ist es beispielsweise bekannt, gefüllte Verpackungen aus Papierbahnen herzustellen, indem in einer sogenannten Schlauchbeutelmaschine eine Papierbahn inline zu einem Schlauch geformt, der Schlauch mit Packgut gefüllt und sukzessive Abschnitte des gefüllten Schlauchs verschlossen und vom übrigen Schlauch abgetrennt werden.

[0004] Die Papiererzeugnisse weisen entsprechend ihrer Bezeichnung typischerweise wenigstens eine Papierschicht auf. Dabei kommt im Stand der Technik in aller Regel Holz als Faserstoff für die Papierschicht zum Einsatz. Holzfasern ermöglichen eine hohe Reiß- und Nassfestigkeit, sodass sichergestellt werden kann, dass das Papiererzeugnis und die Verpackung den bei der Herstellung und Füllung der Verpackung sowie im Gebrauch auftretenden Belastungen standhalten. Allerdings lassen sich mit entsprechenden Papiererzeugnissen Verpackungen in ökologischer Hinsicht noch nicht in zufriedenstellender Weise herstellen.

[0005] Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Papiererzeugnis und die Verpackung jeweils der eingangs genannten und zuvor näher beschriebenen Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass Verpackungen bei guten mechanischen Eigenschaften ökologischer hergestellt werden können.

[0006] Diese Aufgabe ist bei einem Papiererzeugnis nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Papierschicht Hanffasern umfasst.

[0007] Die genannte Aufgabe ist ferner bei einer Verpackung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11 dadurch gelöst, dass die Verpackung aus einem Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt ist.

[0008] Die Erfindung hat erkannt, dass die Verpackung umweltfreundlicher hergestellt werden kann, ohne dabei auf gute mechanische Eigenschaften der Verpackung verzichten zu müssen, wenn die Papierschicht Hanffasern umfasst. Hanf bietet gegenüber Holz den Vorteil, dass es deutlich schneller wächst und im Winter als Zwischenfrucht auf Feldern angebaut werden kann, die andernfalls möglicherweise brach liegen würden. Zudem kann Hanf als Tiefwurzler dem Grundwasser Nitrit entziehen und so zu einer hohen Grundwasserqualität beitragen. Gleichzeitig lassen sich mit Hanffasern ähnlich gute mechanische Eigenschaften, wie Reißfestigkeit und Nassfestigkeit, der Papierschicht realisieren wie mit Holzfasern. Aufgrund seiner großen Faserlänge ermöglicht Hanf insbesondere eine hohe Reißfestigkeit, was bei Verpackungen hinsichtlich der auf diese insbesondere beim Herstellen und Befüllen wirkenden Belastungen von besonderer Bedeutung ist.

[0009] Bei dem Papiererzeugnis kann es sich insbesondere um eine Papierbahn handeln. Eine bahnförmige Ausgestaltung ermöglicht es, einfach und schnell eine Vielzahl an Verpackungen herzustellen, beispielsweise mittels einer Schlauchbeutelmaschine. Dabei kommen die Vorteile der Erfindung besonders zum Tragen, da bei der Weiterverarbeitung von Papierbahnen in Schlauchbeutelmaschinen das Packgut typischerweise aus verhältnismäßig großer Höhe, beispielsweise ca. 1 m, in den aus der Papierbahn gebildeten Schlauch fällt und somit große Zugkräfte auf die Papierbahn wirken. Unabhängig davon kann die Länge der Papierbahn zweckmäßigerweise wenigstens 10-mal, vorzugsweise wenigstens 25-mal, insbesondere wenigstens 50-mal, so groß sein wie die Breite der Papierbahn. Alternativ oder zusätzlich kann die Papierbahn zu einer Rolle aufgerollt sein. Als Rollenware lassen sich insbesondere lange Papierbahnen besonders einfach handhaben.

[0010] Das Papiererzeugnis kann beispielsweise mehrere Papierschichten aufweisen. Dann kann es sich aus den vorstehenden Gründen anbieten, wenn jede der Papierschichten Hanffasern aufweist. Der Einfachheit halber ist es jedoch bevorzugt, wenn das Papiererzeugnis lediglich eine Papierschicht aufweist. Unabhängig davon kann das Papiererzeugnis neben der wenigstens einen Papierschicht beispielsweise noch eine oder mehrere andere Schichten aufweisen, beispielsweise wenigstens eine Schutzschicht etwa zum Schutz der Papierschicht vor Feuchtigkeit und/oder Flüssigkeit.

[0011] Die Papierschicht kann als Faserstoff insbesondere Zellstoff aufweisen. Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Papierschicht neben Zellstoff auch noch andere Faserstoffe, wie beispielsweise Holzstoff und/oder Altpapierstoff, umfasst. Hinsichtlich einer hohen Qualität der Verpackung ist es jedoch bevorzugt, wenn es sich bei den in der Papierschicht, insbesondere den im Papiererzeugnis insgesamt, enthaltenen Fasern wenigstens überwiegend, insbesondere wenigstens im Wesentlichen, um Zellstofffasern handelt. Altpapierstoffe haben zudem den Nachteil, dass sie nicht in direkten Kontakt mit Lebensmitteln gelangen dürfen, weshalb Altpapieranteile insbesondere bei Lebensmittelverpackungen zu vermeiden sind.

[0012] Unabhängig von der Zusammensetzung des Faserstoffs der Papierschicht kann die Papierschicht neben dem Faserstoff auch noch weitere Stoffe umfassen. So kann die Papierschicht beispielsweise Füllstoffe, wie etwa Kaolin und/oder Talkum, Farbstoffe, Leimungsstoffe, wie etwa Harze, und/oder andere im Stand der Technik bekannte Hilfsstoffe enthalten.

[0013] Bei der Verpackung handelt es sich vorzugsweise um eine Lebensmittelverpackung, die zum Verpacken eines Lebensmittels vorgesehen sein kann. Bei Lebensmitteln und deren Verpackungen wird typischerweise besonders auf Umweltfreundlichkeit geachtet, sodass die Vorteile der Erfindung besonders zum Tragen kommen. Aus demselben Grund kann es besonders bevorzugt sein, wenn die Lebensmittelverpackung für Obst und/oder Gemüse, vorzugsweise Agrarprodukte, vorgesehen ist. Unabhängig davon, ob es sich bei der Verpackung um eine Lebensmittelverpackung handelt oder nicht, kann die Verpackung zweckmäßigerweise ein Packgut umfassen, auch wenn dies nicht zwingend erforderlich ist. Aus den vorstehenden Gründen kann das Packgut dann bevorzugt ein Lebensmittel, vorzugsweise ein Obst und/oder Gemüse, insbesondere ein Agrarprodukt, sein.

[0014] Die Verpackung kann beispielsweise ein Füllvolumen von wenigstens 200 ml, vorzugsweise wenigstens 400 ml, insbesondere wenigstens 500 ml, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Verpackung beispielsweise ein Füllvolumen von höchstens 10 l, vorzugsweise höchstens 7 l, insbesondere höchstens 5 l, aufweisen. Grundsätzlich unabhängig vom Füllvolumen kann die Verpackung ein Füllgewicht von wenigstens 100 g, vorzugsweise wenigstens 150 g, insbesondere wenigstens 200 g, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Verpackung ein Füllgewicht von höchstens 5 kg, vorzugsweise höchstens 3 kg, insbesondere höchstens 2,5 kg, aufweisen.

[0015] Bei einer ersten besonders bevorzugten Ausgestaltung des Papiererzeugnisses enthält der Zellstoff der Papierschicht wenigstens 30 Gew.-% an Hanffasern bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht. Dies trägt zu einer ökologischen Ausgestaltung und hohen Reißfestigkeit des Papiererzeugnisses bei. Aus demselben Grund ist es umso mehr bevorzugt, wenn der Anteil an Hanffasern im Zellstoff der Papierschicht wenigstens 40 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 50 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht beträgt. Ein besonders reißfestes und zugleich umweltfreundliches Papiererzeugnis wird ermöglicht, wenn der Zellstoff der Papierschicht bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht wenigstens 60 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 70 Gew.-%, insbesondere wenigstens 80 Gew.-%, an Hanffasern enthält. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Zellstoff der Papierschicht bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht bis zu wenigstens im Wesentlichen 100 Gew.-% an Hanffasern enthält. Da die Herstellung von Hanffasern jedoch recht aufwendig ist, kann es sich aus Kostengründen jedoch anbieten, wenn der Zellstoff der Papierschicht höchstens 95 Gew.-% an Hanffasern bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht enthält. Aus demselben Grund kann es besonders bevorzugt sein, wenn der Anteil an Hanffasern im Zellstoff der Papierschicht höchstens 90 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 85 Gew.-%, insbesondere höchstens 80 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht beträgt. Unabhängig davon kann es sich beispielsweise bei zwei oder mehr Papierschichten im Papiererzeugnis aus den vorstehenden Gründen auch anbieten, wenn der Zellstoff des Papiererzeugnisses insgesamt einen entsprechenden Gewichtsanteil an Hanffasern bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs des Papiererzeugnisses enthält. Ganz grundsätzlich kann mit dem Gesamtgewicht eines Zellstoffs insbesondere das Gesamtgewicht des Zellstoffs im wenigstens im Wesentlichen trockenen Zustand gemeint sein.

[0016] Grundsätzlich unabhängig vom Hanffaseranteil kann die Papierschicht Getreidefasern aufweisen. Getreidefasern sind besonders kostengünstig, sodass auf diese Weise die Herstellungskosten reduziert werden können. Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei den Getreidefasern um Weizenfasern handelt. Alternativ oder zusätzlich kann es sich anbieten, wenn der Zellstoff der Papierschicht wenigstens 5 Gew.-% an Getreidefasern, insbesondere Weizenfasern, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht enthält. Besonders bevorzugt kann es aus Kostengründen sein, wenn der Anteil an Getreidefasern, insbesondere Weizenfaser, im Zellstoff der Papierschicht wenigstens 10 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 15 Gew.-%, insbesondere wenigstens 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht beträgt. Da die Faserlänge von Getreide und insbesondere Weizen jedoch deutlich geringer ist als die von Hanf, kann es sich im Hinblick auf eine hohe Reißfestigkeit des Papiererzeugnisses alternativ oder zusätzlich auch anbieten, wenn der Zellstoff der Papierschicht höchstens 70 Gew.-% an Getreidefasern, insbesondere Weizenfasern, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht enthält. Aus demselben Grund kann es sich besonders anbieten, wenn der Anteil an Getreidefasern, insbesondere Weizenfasern, im Zellstoff der Papierschicht höchstens 60 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 50 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht enthält. Unabhängig davon kann es sich beispielsweise bei zwei oder mehr Papierschichten im Papiererzeugnis auch anbieten, wenn der Zellstoff des Papiererzeugnisses insgesamt einen entsprechenden Anteil an Getreidefasern, insbesondere Weizenfasern, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs des Papiererzeugnisses aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann es der Einfachheit halber bevorzugt sein, wenn der Zellstoff der Papierschicht, insbesondere der Zellstoff des Papiererzeugnisses, wenigstens im Wesentlichen aus Hanffasern und Getreidefasern, insbesondere Weizenfasern, besteht. Dann weist der Zellstoff also vorzugsweise neben den Hanffasern und Getreidefaser, insbesondere Weizenfasern, keine anderen Faserarten auf.

[0017] In ökologischer Hinsicht kann es sich alternativ oder zusätzlich auch anbieten, wenn die Papierschicht bezogen auf das Gesamtgewicht der Papierschicht höchstens 10 Gew.-% an Holzfasern enthält. Aus demselben Grund kann es sich umso mehr anbieten, wenn der Anteil an Holzfasern in der Papierschicht höchstens 5 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Papierschicht beträgt. Beispielsweise wenn das Papiererzeugnis zwei oder mehr Papierschichten aufweist, kann es sich aus den genannten Gründen auch anbieten, dass das Papiererzeugnis einen entsprechenden Anteil an Holzfasern bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses aufweist. Ein besonders umweltfreundliches Papiererzeugnis wird dabei ermöglicht, wenn die Papierschicht, insbesondere das Papiererzeugnis, wenigstens im Wesentlichen frei von Holzfasern ist.

[0018] Nicht nur in ökologischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf ein einfaches Recycling kann es sich anbieten, wenn das Papiererzeugnis wenigstens 80 Gew.-% an Papier bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses enthält. Aus demselben Grund kann es sich umso mehr anbieten, wenn der Anteil an Papier in dem Papiererzeugnis wenigstens 90 Gew.-%, insbesondere wenigstens 95 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses beträgt. Dabei ist das Papiererzeugnis besonders ökologisch und einfach zu recyceln, wenn das Papiererzeugnis wenigstens im Wesentlichen aus Papier gebildet ist, also vorzugsweise der Anteil an Papier in dem Papiererzeugnis wenigstens im Wesentlichen 100 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses beträgt. Entsprechende Papiererzeugnisse werden auch als Monomaterial bezeichnet und lassen sich besonders einfach insgesamt als Altpapier entsorgen. Ganz grundsätzlich kann unter dem Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses insbesondere das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses im wenigstens im Wesentlichen trockenen Zustand verstanden werden.

[0019] Aus ökologischer Sicht und im Hinblick auf ein einfaches Recycling kann es sich alternativ oder zusätzlich auch anbieten, wenn das Papiererzeugnis höchstens 10 Gew.-% an Kunststoffen bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses enthält. Aus demselben Grund kann es sich umso mehr anbieten, wenn der Anteil an Kunststoffen in dem Papiererzeugnis höchstens 5 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses beträgt. Besonders umweltfreundlich und einfach zu recyceln ist das Papiererzeugnis dabei, wenn es wenigstens im Wesentlichen frei von Kunststoffen ist.

[0020] Um eine hohe Reißfestigkeit zu erreichen, kann es sich anbieten, wenn die mittlere Faserlänge der Hanffasern und/oder des Zellstoffs der Papierschicht wenigstens 2 mm beträgt. Dabei kann eine besonders hohe Reißfestigkeit erzielt werden, wenn die Hanffasern und/oder der Zellstoff der Papierschicht eine mittlere Faserlänge von wenigstens 4 mm, vorzugsweise wenigstens 5 mm, insbesondere wenigstens 6 mm, beträgt. Alternativ oder zusätzlich kann es zweckmäßig sein, wenn die mittlere Faserlänge der Hanffasern und/oder des Zellstoffs der Papierschicht höchstens 20 mm beträgt. Besonders zweckmäßig kann es sein, wenn die Hanffasern und/oder der Zellstoff der Papierschicht eine mittlere Faserlänge von höchstens 15 mm, vorzugsweise höchstens 12 mm, insbesondere höchstens 10 mm, besonders bevorzugt höchstens 8 mm, aufweist. Beispielsweise bei zwei oder mehr Papierschichten im Papiererzeugnis kann es sich aus den vorstehenden Gründen anbieten, wenn der Zellstoff des Papiererzeugnisses insgesamt eine entsprechende mittlere Faserlänge aufweist. Die Faserlänge kann beispielsweise gemäß der Norm ISO 16065-1 bestimmt werden. Dabei wird die Faserlänge durch automatische, optische Analyse im Verfahren mit polarisiertem Licht gemessen.

[0021] Die Papierschicht und/oder das Papiererzeugnis kann beispielsweise eine flächenbezogene Masse von wenigstens 50 g/m2 aufweisen. Entsprechend starke Papierschichten bzw. Papiererzeugnisse können eine hohe Zugfestigkeit aufweisen und eignen sich daher besonders für die Herstellung von Verpackungen. Dies gilt umso mehr, wenn die flächenbezogene Masse der Papierschicht und/oder des Papiererzeugnisses wenigstens 60 g/m2, vorzugsweise wenigstens 70 g/m2, beträgt. Besonders bevorzugt ist im Hinblick auf die Reißfestigkeit eine flächenbezogene Masse der Papierschicht und/oder des Papiererzeugnisses von wenigstens 80 g/m2. Alternativ oder zusätzlich kann die Papierschicht und/oder das Papiererzeugnis eine flächenbezogene Masse von höchstens 130 g/m2 aufweisen. So kann sichergestellt werden, dass das Papiererzeugnis hinreichend flexibel ist, um daraus in einfacher Weise eine Verpackung formen zu können. Aus diesem Grund bietet es sich umso mehr an, wenn die flächenbezogene Masse der Papierschicht und/oder des Papiererzeugnisses höchstens 120 g/m2, vorzugsweise höchstens 110 g/m2, beträgt. Besonders bevorzugt ist hinsichtlich der Flexibilität eine flächenbezogene Masse der Papierschicht und/oder des Papiererzeugnisses von höchstens 100 g/m2. Ganz grundsätzlich kann unter der flächenbezogenen Masse einer Papierschicht und/oder des Papiererzeugnisses insbesondere die flächenbezogenen Masser der Papierschicht oder des Papiererzeugnisses im wenigstens im Wesentlichen trockenen Zustand gemeint sein.

[0022] Um eine einfache und schnelle Herstellung der Verpackung zu ermöglichen, kann das Papiererzeugnis eine siegelfähige Beschichtung aufweisen. Dann kann die Verpackung wenigstens abschnittsweise einfach und schnell durch Siegeln verschlossen werden. Die siegelfähige Beschichtung kann zweckmäßigerweise aus einem Siegelmedium gebildet sein. Dabei wird ein besonders zuverlässiges Verschließen der Verpackung ermöglicht, wenn das Siegelmedium ein Heißsiegelmedium ist. Unabhängig davon kann sich die siegelfähige Beschichtung beispielsweise wenigstens im Wesentlichen über das gesamte Papiererzeugnis erstrecken. Ressourcenschonender und zugleich kostengünstiger ist es jedoch, wenn die siegelfähige Beschichtung lediglich abschnittsweise vorgesehen ist. Dann kann die siegelfähige Beschichtung insbesondere in einem oder mehreren zu siegelnden Abschnitten des Papiererzeugnisses vorgesehen sein und das Papiererzeugnis im Übrigen vorzugsweise frei von Siegelmaterial sein. Unabhängig davon, ob die siegelfähige Beschichtung lediglich abschnittsweise vorgesehen ist oder nicht, kann die siegelfähige Beschichtung einfach und zweckmäßig auf die Papierschicht aufgetragen sein, beispielsweise mittels einer Druckmaschine.

[0023] Unabhängig von einer Siegelschicht kann zweckmäßigerweise wenigstens eine Oberfläche des Papiererzeugnisses bedruck sein. Beispielsweise kann die Oberfläche mit einem Dekor und/oder mit Informationen zu einem in der Verpackung zu verpackendem Packgut bedruckt sein.

[0024] Alternativ oder zusätzlich zu einer bedruckten Oberfläche kann das Papiererzeugnis wenigstens eine Öffnung, insbesondere Durchgangsöffnung, aufweisen. Die Öffnung kann beispielsweise in einfacher Weise durch Stanzen in das Papiererzeugnis eingebracht werden. Unabhängig davon kann die Öffnung beispielsweise eine Einsichtöffnung sein, die ein Hineinsehen in das Innere der Verpackung ermöglichen kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Öffnung auch eine Lüftungsöffnung zum Luftaustausch zwischen dem Inneren der Verpackung und der Umgebung sein. Unabhängig vom Zweck der Öffnung kann zudem wenigstens ein Netz vorgesehen sein, das sich über die wenigstens eine Öffnung erstreckt. So kann verhindert werden, dass Packgut durch die Öffnung aus der Verpackung herausfallen kann. Dabei kann es sich aus ökologischen Gründen und im Hinblick auf ein einfaches Recycling anbieten, wenn das Netz wenigstens im Wesentlichen aus Cellulose gebildet ist.

[0025] Bei einer ersten besonders bevorzugten Ausgestaltung der Verpackung ist die Verpackung als Beutel, Tüte und/oder Sack ausgebildet. Bei entsprechenden Verpackungen wird das Packgut typischerweise fallend in die Verpackungen gefüllt, wobei verhältnismäßig große Zugkräfte auf das Verpackungsmaterial wirken, sodass die Vorteile der Erfindung besonders zum Tragen kommen. Alternativ oder zusätzlich kann die Verpackung eine Schlauchbeutelverpackung sein. Schlauchbeutelverpackungen können beispielsweise in Schlauchbeutelmaschinen besonders einfach und schnell hergestellt werden.

[0026] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen jeweils schematisch
Fig. 1A-B
ein Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Papiererzeugnisses in einer Draufsicht und einem Längsschnitt entlang der in der Fig. 1A dargestellten Schnittebene IB-IB,
Fig. 2A-B
eine erfindungsgemäße Verpackung in einer perspektivischen Ansicht von vorne und hinten.


[0027] In den Fig. 1A-B ist ein Ausschnitt eines Papiererzeugnisses 1 in Form einer Papierbahn 1 in einer Draufsicht (Fig. 1A) und einem Längsschnitt entlang der in der Fig. 1A dargestellten Schnittebene IB-IB (Fig. 1B) dargestellt. Das Papiererzeugnis 1 weist eine Papierschicht 2 und eine auf die Papierschicht 2 aufgetragene siegelfähige Beschichtung 3 auf, die vorliegend aus einem Heißsiegelmedium gebildet ist. Dabei ist die siegelfähige Beschichtung 3 lediglich abschnittsweise vorgesehen. So erstreckt sich jeweils ein Längssiegelstreifen 4 der siegelfähigen Beschichtung 3 entlang der gegenüberliegenden Längsränder des Papiererzeugnisses 1. Zudem erstrecken sich in regelmäßigen Abständen Quersiegelstreifen 5 der siegelfähigen Beschichtung von einem Längsrand zum gegenüberliegenden Längsrand des Papiererzeugnisses 1. Die übrigen Bereiche des Papiererzeugnisses 1 sind frei von Siegelmaterial.

[0028] Das dargestellte und insoweit bevorzugte Papiererzeugnis 1 weist neben der Papierschicht 2 und der siegelfähigen Beschichtung 3 keine weiteren Schichten auf. Grundsätzlich ist es jedoch denkbar, dass das Papiererzeugnis 1 eine oder mehrere weitere Schichten aufweist. So könnte beispielsweise auf einer oder beiden Seiten der Papierschicht 2 eine Schutzschicht zum Schutz der Papierschicht etwa gegen Feuchtigkeit vorgesehen sein. Dann könnte die siegelfähige Beschichtung 3 beispielsweise auf die bzw. eine der Schutzschichten aufgetragen sein.

[0029] Neben der Papierschicht 2 und der siegelfähigen Beschichtung 3 weist das Papiererzeugnis 1 vorliegend mehrere Öffnungen 6 auf, die in Längsrichtung des Papiererzeugnisses 1 regelmäßig verteilt angeordnet sind. Die Öffnungen 6 können beispielsweise in die Papierschicht 2 hineingestanzt sein. Im dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die Öffnungen 6 einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer recht großen Querschnittsfläche auf. Dabei sind die Öffnungen 6 jeweils mit einem Netz 7 aus Cellulose überspannt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Packgut aus den aus dem Papiererzeugnis 1 herzustellenden Verpackungen herausfällt. Alternativ könnten anstatt einer großen Öffnung 6 auch mehrere kleinere Öffnungen vorgesehen sein. Je nach Verhältnis der Größen der Öffnungen und des zu verpackenden Packguts könnte dann auch auf die Netze 7 verzichtet werden.

[0030] Die Papierschicht 2 weist Hanffasern 8 und Weizenfasern 9 auf, die eine mittlere Länge von beispielsweise 6 mm bis 8 mm aufweisen können. Dabei kann der Anteil der Hanffasern 8 im Zellstoff der Papierschicht 2 beispielsweise 50 Gew.-% bis 80 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht 2 betragen. Der Anteil der Weizenfasern 9 im Zellstoff der Papierschicht 2 kann beispielsweise 20 Gew.-% bis 50 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht 2 betragen. Dabei kann der Zellstoff der Papierschicht 2 wenigstens im Wesentlichen durch die Hanffasern 8 und die Weizenfasern 9 gebildet sein.

[0031] Neben dem die Hanffasern 8 und Weizenfasern 9 umfassenden Zellstoff kann die Papierschicht 2 im Stand der Technik bekannte Hilfsstoffe, wie Füllstoffe und/oder Farbstoffe, enthalten. Die Papierschicht 2 ist jedoch vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen frei von Holzfasern.

[0032] Die Papierschicht 2 kann beispielsweise eine flächenbezogene Masse zwischen 80 g/m2 und 100 g/m2 aufweisen. Dabei macht die Papierschicht 2 vorliegend wenigstens 95 Gew.-% des Gesamtgewichts des Papiererzeugnisses 1 aus, sodass auch das Papiererzeugnis 1 insgesamt eine flächenbezogene Masse zwischen 80 g/m2 und 100 g/m2 aufweisen kann.

[0033] Das als Papierbahn 1 ausgestaltete Papiererzeugnis 1 weist eine Vielzahl von Verpackungsabschnitten 10 auf, aus denen jeweils eine Verpackung hergestellt werden kann. Dies kann beispielsweise in an sich bekannter Weise in einer Schlauchbeutelmaschine erfolgen. Dabei wird das Papiererzeugnis 1 an einem seiner beiden Längsenden kontinuierlich zu einem Schlauch geformt, sodass die Längssiegelstreifen 4 aneinander anliegen. Währenddessen wird sukzessive der jeweils das entsprechende Längsende des Papiererzeugnisses 1 bildende Verpackungsabschnitt 10 mit Packgut gefüllt, an den aneinander anliegenden Längssiegelstreifen 4 und den zum jeweiligen Verpackungsabschnitt 10 gehörenden Quersiegelstreifen 5 durch Heißsiegeln verschlossen und schließlich entlang einer Trennlinie 11 vom übrigen Teil des Papiererzeugnisses 1 getrennt.

[0034] In den Fig. 2A-B ist eine aus dem Papiererzeugnis 1 hergestellte Verpackung 12 in Form einer Schlauchbeutelverpackung 12 in einer perspektivischen Ansicht von vorne (Fig. 2A) und hinten (Fig. 2B) dargestellt. Bei der Verpackung 12 kann es sich beispielsweise um eine Lebensmittelverpackung 12 für Obst und/oder Gemüse, insbesondere für Agrarprodukte, handeln.

[0035] Die Verpackung 12 weist an ihrer Vorderseite 13 die Öffnung 6 mit dem sich über diese erstreckenden Netz 7 auf. Durch die Öffnung 6 ist das Innere der Verpackung 12 und ein darin aufgenommenes, vorliegend nicht dargestelltes, Packgut sichtbar. Dabei wird durch das Netz 7 verhindert, dass das Packgut versehentlich durch die Öffnung 6 aus der Verpackung 12 herausfällt.

[0036] An ihrer Rückseite 14 weist die Verpackung 12 eine Längssiegelnaht 15 auf, die durch das Heißsiegeln der Längssiegelstreifen 4 des Papiererzeugnisses 1 entstanden ist. Zudem weist die Verpackung 12 an ihrem oberen und unteren Ende jeweils eine Quersiegelnaht 16 auf, die durch das Heißsiegeln des entsprechenden Quersiegelstreifens 5 des Papiererzeugnisses 1 entstanden ist.

[0037] Anders als in den Fig. 2A-B dargestellt, könnte die Verpackung 12 beispielsweise auch an einem ihrer Längsenden umgeschlagen sein. So könnte beispielsweise ein Verpackungsboden erzeugt werden, mit dem die Verpackung 12 aufrecht auf eine Fläche gestellt werden kann.

Bezugszeichenliste



[0038] 
1
Papiererzeugnis, Papierbahn
2
Papierschicht
3
Beschichtung
4
Längssiegelstreifen
5
Quersiegelstreifen
6
Öffnung
7
Netz
8
Hanffaser
9
Weizenfaser
10
Verpackungsabschnitt
11
Trennlinie
12
Schlauchbeutelverpackung
13
Vorderseite
14
Rückseite
15
Längssiegelnaht
16
Quersiegelnaht



Ansprüche

1. Papiererzeugnis (1), insbesondere Papierbahn (1), zur Herstellung wenigstens einer Verpackung (12), vorzugsweise Lebensmittelverpackung (12), insbesondere für Obst und/oder Gemüse, umfassend wenigstens eine Papierschicht (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Papierschicht Hanffasern (8) umfasst.
 
2. Papiererzeugnis nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zellstoff der Papierschicht (2) bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht (2) wenigstens 30 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 40 Gew.-%, insbesondere wenigstens 50 Gew.-%, und/oder höchstens 95 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 90 Gew.-%, insbesondere höchstens 85 Gew.-%, an Hanffasern (8) enthält.
 
3. Papiererzeugnis nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Papierschicht (2) Getreidefasern (9), insbesondere Weizenfasern (9), umfasst und dass, vorzugsweise, der Zellstoff der Papierschicht (2) bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs der Papierschicht (2) wenigstens 5 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 10 Gew.-%, insbesondere wenigstens 15 Gew.-%, und/oder höchstens 70 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 60 Gew.-%, insbesondere höchstens 50 Gew.-%, an Getreidefasern (9), insbesondere Weizenfasern (9), enthält und/oder wenigstens im Wesentlichen aus Hanffasern (8) und Getreidefasern (9), insbesondere Weizenfasern (9), besteht.
 
4. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Papierschicht (2) bezogen auf das Gesamtgewicht der Papierschicht (2) höchstens 10 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 5 Gew.-%, an Holzfasern enthält, insbesondere wenigstens im Wesentlichen frei von Holzfasern ist.
 
5. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Papiererzeugnis (1) bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses (1) wenigstens 80 Gew.-%, vorzugsweise wenigstens 90 Gew.-%, insbesondere wenigstens 95 Gew.-%, an Papier enthält, besonders bevorzugt wenigstens im Wesentlichen aus Papier gebildet ist, und/oder dass das Papiererzeugnis (1) bezogen auf das Gesamtgewicht des Papiererzeugnisses (1) höchstens 10 Gew.-%, vorzugsweise höchstens 5 Gew.-%, an Kunststoffen enthält, insbesondere wenigstens im Wesentlichen frei von Kunststoffen ist.
 
6. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die mittlere Faserlänge der Hanffasern und/oder des Zellstoffs der Papierschicht (2) wenigstens 2 mm, vorzugsweise wenigstens 4 mm, insbesondere wenigstens 5 mm, und/oder höchstens 20 mm, vorzugsweise höchstens 15 mm, insbesondere höchstens 12 mm, beträgt.
 
7. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Papierschicht (2) und/oder das Papiererzeugnis (1) eine flächenbezogene Masse von wenigstens 50 g/m2, vorzugsweise wenigstens 60 g/m2, insbesondere wenigstens 70 g/m2, und/oder höchstens 130 g/m2, vorzugsweise höchstens 120 g/m2, insbesondere höchstens 110 g/m2, aufweist.
 
8. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Papiererzeugnis (1), insbesondere abschnittsweise, eine siegelfähige Beschichtung (3) zum wenigstens abschnittsweisen Verschließen der Verpackung (12) durch Siegeln aufweist.
 
9. Papiererzeugnis nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Oberfläche des Papiererzeugnisses (1), insbesondere mit einem Dekor und/oder mit Informationen zu einem in der Verpackung (12) zu verpackenden Packgut, bedruckt ist.
 
10. Papiererzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Papiererzeugnis (1) wenigstens eine Öffnung (6), insbesondere Einsichtöffnung (6) und/oder Lüftungsöffnung (6), aufweist und dass, vorzugsweise, ein sich über die Öffnung (6) erstreckendes, insbesondere wenigstens im Wesentlichen aus Cellulose gebildetes, Netz (7) zum Verhindern eines Herausfallens von Packgut aus der Verpackung (12) vorgesehen ist.
 
11. Verpackung (12), vorzugsweise Lebensmittelverpackung (12), insbesondere für Obst und/oder Gemüse,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verpackung (12) aus einem Papiererzeugnis (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt ist.
 
12. Verpackung (12) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verpackung (12) als Beutel, Tüte und/oder Sack und/oder als Schlauchbeutelverpackung (12) ausgebildet ist.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht