[0001] Die Erfindung betrifft ein Harscheisen, welches aus einem in einem Stück geformten
Blech besteht und zum lösbaren Ankoppeln an einen Pin-Vorderbacken einer Tourenskibindung
vorgesehen ist, um eine an der Kopplungsstelle von einem Scharnierstift des Harscheisens
definierte Schwenkachse schwenkbar ist, eine unter Wirkung eines Skischuhs mit der
Oberseite des Skis in Kontakt kommende Trittplatte und zwei von der Trittplatte abragende
und mit Zacken versehene Seitenteile zum Eingreifen in den Untergrund aufweist.
[0002] Harscheisen werden beim Tourengehen dann verwendet, wenn ein harter oder vereister
schneeiger Untergrund begangen wird und die standardmäßig benützten Steigfelle ihre
Wirksamkeit verlieren. Drückt der in die Tourenskibindung eingesetzte Skischuh beim
Tourengehen auf die Trittplatte, dringen die Zacken in den Untergrund ein. Wird während
der Gehbewegung die Ferse des Skischuhs vom Ski hochgehoben, schwenkt das Harscheisen
um die Schwenkachse nach oben, entweder bis das Harscheisen gegen die Sohle des Skischuhs
stößt oder bis die Seitenteile des Harscheisens nach unten nicht mehr über die Gleitfläche
des Skis hinausragen.
[0003] Ein Harscheisen der eingangs genannten Art ist aus der
EP 2 327 457 A2 bekannt. Das Harscheisen weist einen Körper auf, welcher aus einem Stück Blech geformt
ist und eine Trittplatte umfasst, von welcher die mit Zacken geformten Seitenteile
unter skiparallel ausgerichteten Linien nach unten gebogen sind. Das Harscheisen weist
einen Scharnierstift auf, welcher in nutartige Aufnahmen am rückwärtigen Ende einer
Basisplatte eines Pin-Vorderbackens einer Tourenskibindung lösbar eingerastet werden
kann. Der Pin-Vorderbacken weist seitlich nach außen ausschwenkbar Haltebacken auf,
an deren einander zugewandten Innenseiten Pins angebracht sind, die dazu bestimmt
sind, in Aufnahmelöcher an den seitlichen Flanken der Sohle eines Skischuhs einzugreifen.
Nachdem sich die Pins gegenüber der Skioberseite und der Schwenkachse des Harscheisens
in einer erhöhten Position befinden, ist die Position der Skischuhsohle eines in die
Tourenbindung eingesetzten Skischuhs gegenüber der Trittplatte des Harscheisens insofern
ungünstig, weil beim Gehen der Tourengeher den Skischuh nicht soweit nach unten bewegen
kann, dass die Zacken an den Seitenteilen optimal in den Untergrund eingreifen könnten.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesbezüglich Abhilfe zu schaffen
und sicherzustellen, dass beim Tourengehen das Harscheisen einen besseren Halt im
Untergrund gewährleistet, indem die Zacken an den Seitenteilen beim Gehen unter der
Einwirkung des Skischuhs auf die Trittplatte weiter in den Untergrund gedrückt werden.
[0005] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass auf der Trittplatte
eine Erhebung mit einem die Auflagestelle für die Skischuhsohle bildenden Scheitelbereich
ausgeformt ist, dessen Mitte bzw. dessen höchste Stelle sich gegenüber der Schwenkachse
des Harscheisens in einem in vertikaler Richtung ermittelten Abstand von 7,00 mm bis
12,00 mm befindet.
[0006] Die gemäß der Erfindung vorgesehene Erhebung auf der Trittplatte verringert daher
permanent den Abstand der Trittplatte zur Skischuhsohle, sodass der Skischuh beim
Tourengehen in der Lage ist, die Seitenteile mit ihren Zacken wesentlich weiter in
den Untergrund zu drücken. Auch bei der Verwendung von Steighilfen bleiben erfindungsgemäß
ausgeführte Harscheisen vorteilhafterweise funktionsfähig.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführung erstreckt sich die Erhebung quer zur Skilängsrichtung
und über zumindest einen Teil der Breite der Trittplatte. Auf diese Weise wird eine
besonders stabile Auflagestelle für die Skischuhsohle geschaffen. Bei einer weiteren
vorteilhaften Ausführung umfasst die Erhebung einen den Scheitelbereich aufweisenden
und sich in Skiquerrichtung erstreckenden mittleren Abschnitt sowie zwei randseitige
Abschnitte. Der Scheitelbereich am mittleren Abschnitt befindet sich dabei bevorzugt
in einer konstanten Höhe, die randseitigen Abschnitte bestehen insbesondere aus mehreren
Flächen, die vom Scheitelbereich ausgehend zur Oberseite der Trittplatte hin abfallen.
Diese Ausgestaltung ist für die Stabilität der Erhebung ebenfalls von Vorteil.
[0008] Die Skischuhsohle lässt sich auf der Erhebung dann besonders gut abstützen, wenn
sich der Scheitelbereich in Skiquerrichtung über 20,00 mm bis 80,00 mm, insbesondere
bis 50,00 mm, erstreckt. Eine Ausführung des mittleren Abschnittes der Erhebung mit
zwei zueinander satteldachartig verlaufenden, durch den Scheitelbereich miteinander
verbundenen Seitenflanken ist diesbezüglich ebenfalls besonders vorteilhaft.
[0009] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung ist der Scheitelbereich als Plateau gestaltet,
welches bei am Ski aufliegendem Harscheisen parallel zur Skioberseite verläuft oder
in Richtung Scharnierstift geringfügig geneigt ist, insbesondere unter einem Winkel
von bis zu 3° relativ zur Skioberseite. Die Ausführung des Scheitelbereiches als Plateau
gestattet eine flächige Abstützung der Skischuhsohle auf der Erhebung.
[0010] Bei alternativen Ausführungen ist entweder der Scheitelbereich gerundet, insbesondere
als in Skiquerrichtung verlaufende Rundung gestaltet, oder es ist der mittlere Abschnitt
der Erhebung insgesamt gerundet oder die Erhebung selbst ist insgesamt, beispielsweise
kuppelförmig, gerundet. Derartige Ausgestaltungen gestatten eine gute Abstützung von
unterschiedlich ausgeführten Skischuhsohlen, sodass solche Harscheisen mit den üblichen
Skischuhtypen verwendbar sind.
[0011] In diesem Zusammenhang ist es ferner von Vorteil, wenn bei mit dem Pin-Vorderbacken
gekoppelten Harscheisen sich die Mitte oder die höchste Stelle des Scheitelbereiches
der Erhebung in einem in Skilängsrichtung ermittelten Abstand von 55,00 mm bis 90,00
mm, insbesondere von 60,00 mm bis 85,00 mm, von den Spitzen der Pins befindet.
[0012] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung,
die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Schrägansicht eines mit einem Vorderbacken gekoppelten Harscheisens,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Harscheisen und Vorderbacken in einer Lage beim An-
bzw. Entkoppeln des Harscheisens und
Fig. 3 eine Seitenansicht des mit dem Vorderbacken gekoppelten Harscheisens, mit einem
Teil eines in den Vorderbacken eingesetzten Skischuhs.
[0013] In der Beschreibung und in den Ansprüchen sind Angaben wie "vertikal" und "horizontal",
"Oberseite", "Unterseite", "Skilängsrichtung", "Skiquerrichtung" und dgl. auf einen
am nicht dargestellten Ski positionierten, mit einem Harscheisen gekoppelten Vorderbacken
bezogen, Angaben wie "vorne", "rückwärtig", "quer" und dergleichen beziehen sich auf
Positionen bezüglich der Skispitze bzw. dem Skiende.
[0014] Die Figuren zeigen ein Harscheisen 4 und einen zum Ankoppeln des Harscheisens 4 geeigneten,
in den Figuren beispielhaft gezeigten Vorderbacken, welcher ein Pin-Vorderbacken einer
zum Tourengehen und zum Abfahren geeigneten Tourenskibindung ist. Der Vorderbacken
weist einen Basisteil 1, welcher beispielsweise mittels nicht dargestellter Schrauben
auf der Oberseite eines nicht dargestellten Skis befestigbar ist, und ferner zwei
von Federn beaufschlagte seitlich ausschwenkbar angeordnete Haltebacken 2 mit jeweils
einem Pin 3 auf. Die beiden Pins 3 sind zum Verbinden des Vorderbackens mit einem
in die Tourenskibindung eingesetzten Skischuh, respektive dessen Skischuhsohle, vorgesehen
und greifen dazu in seitlich im vorderen Bereich der Skischuhsohle ausgebildete Öffnungen
ein. Im Eingriff mit dem Skischuh definieren die beiden Pins 3 eine Achse, um welche
der im Vorderbacken gehaltene Skischuh beim Tourengehen in bekannter Weise geschwenkt
bzw. gehoben und abgesenkt werden kann. Die beiden Haltebacken 2 sind in eine seitlich
verschwenkte offene Position bringbar, in welcher die beiden Pins 3 voneinander derart
weit beabstandet sind, dass kein Eingriff mit dem Skischuh vorliegt.
[0015] Wie Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen umfasst das Harscheisen 4 einen Körper, welcher in einem
Stück aus einem Blech, insbesondere Stahl- oder Aluminiumblech, geformt ist und eine
Trittplatte 7 und zwei zu dieser unter einem rechten Winkel und parallel zueinander
verlaufende Seitenteile 8 aufweist. Die Trittplatte 7 weist an ihrem vorderen Endbereich
zwei in Skilängsrichtung verlaufende seitliche Fortsätze 7a auf, deren Enden über
einen Scharnierstift 6 miteinander in Verbindung sind, sodass der zwischen den beiden
Fortsätzen 7a verlaufenden Abschnitt des Scharnierstiftes 7 in einer in passender
Länge ausgeführten, in transversaler Richtung verlaufenden, im Beispiel mehrteiligen
nutförmigen Aufnahme 5 (Fig. 1) am rückwärtigen Ende des Basisteils 1 einrastbar ist.
Die Längsachse des Scharnierstiftes 7 bildet bei eingerastetem Harscheisen 4 die Schwenkachse
s (Fig. 2, Fig.3) des Harscheisens 4.
[0016] Die einzelnen Teile der nutförmige Aufnahme 5 sind nach oben soweit offen, dass der
Scharnierstift 6 das Harscheisens 4 in seiner im Wesentlichen senkrechten Position,
wie in Fig. 2 gezeigt, von oben einrastbar ist und, wenn das Harscheisen 4 nicht mehr
gebraucht wird, durch Zug aus der nutförmigen Aufnahme 5 entfernbar ist. Bei einer
alternativen Ausführung ist eine einteilige nutförmige Aufnahme 5 in entsprechender
Länge vorgesehen.
[0017] Die Seitenteile 8 des Harscheisens 4 weisen in der aktiven Stellung (Fig. 1 und Fig.
3) nach rückwärts gerichtete Zacken 8a auf. Ist das Harscheisen 4 mit dem Vorderbacken
gekoppelt stehen die Seitenteile 8 seitlich des Skis nach unten über und reichen über
die Gleitfläche des Skis hinaus. Jeder Seitenteil 8 weist drei Zacken 8a mit unterschiedlichen
Längen auf, wobei der vorderste Zacken 8a die geringste und er am weitesten rückwärtig
befindliche Zacken 8a die größte Länge aufweist. Diese Ausgestaltung der Zacken 8a
bewirkt beim Weitergleiten des Skis einen Auftrieb des Harscheisens 4. Eine gezackte
Gestaltung der Seitenteile 8 ist üblich und sorgt dafür, dass das Harscheisen 4 gut
in harten oder vereisten Schnee eindringen kann.
[0018] Auf der Trittplatte 7 ist eine Erhebung 9 ausgeformt, an der Unterseite der Trittplatte
7 befindet sich daher eine entsprechend gegengleich ausgebildete Vertiefung. Die Erhebung
9 erstreckt sich in Skiquerrichtung über einen Großteil der Breite B (größte Breite,
Fig. 1) der Trittplatte 7 und setzt sich insbesondere aus einem mittleren Abschnitt
10 und zwei randseitigen Abschnitten 11 zusammen. Der mittlere Abschnitt 10 weist
zwei zueinander satteldachartig verlaufende, durch einen als Plateau, eine ebene Fläche,
gestalteten Scheitelbereich 10b miteinander verbundene Seitenflanken 10a auf. Bei
der dargestellten Ausführung ist das Plateau gleichseitig trapezförmig gestaltet und
erstreckt sich in Skilängsrichtung über 15,00 mm bis 25,0 mm, in Querrichtung über
20,00 mm bis 80,00 mm, insbesondere bis 50,00 mm. Das Plateau kann Richtung Scharnierstift
6 geringfügig geneigt sein. Der Scheitelbereich 10b bildet die Auflagestelle für die
Skischuhsohle und befindet sich gegenüber der Schwenkachse s des Harscheisens 4 in
einem in vertikaler Richtung ermittelten konstanten Abstand h von 7,00 mm bis 12,00
mm. Die beiden randseitigen Abschnitte 11 sind von in Richtung zur Oberseite der Trittplatte
7 abfallenden Flächen gebildet.
[0019] Bei einer alternativen Ausführung ist der Scheitelbereich 10b als in Skiquerrichtung
verlaufende Rundung gestaltet.
[0020] Fig. 3 zeigt den vorderen Abschnitt eines in den Pin-Vorderbacken eingesetzten Skischuhs
12 mit einer im Ballenbereich verdickten Sohle. Die Sohle ist in Kontakt mit der Erhebung
9 und drückt das Harscheisen 4 nach unten, die Trittplatte 7 würde in dieser Lage
mit der Skioberseite in Kontakt sein. Für eine optimale Wirkung der Erhebung 9 bei
der Verwendung üblicher Skischuhe befindet sich die
[0021] Mitte ihres Scheitelbereiches 10b, wie Fig. 3 zeigt, in einem in Skilängsrichtung
ermittelten Abstand a von 55,00 mm bis 90,00 mm, insbesondere 60,00 mm bis 85,00 mm,
von den Spitzen der Pins 3. Bei einer gerundeten Ausführung wird der Abstand a bis
zur höchsten Stelle des Scheitelbereiches 10b bzw. bis zur höchsten Stelle der Erhebung
9 ermittelt.
[0022] Die Trittplatten 7 der Harscheisen 4 sind bei Entlastung durch den Tourengeher locker
in Kontakt mit dem Untergrund und können leicht nach vorne über den Untergrund, Schnee
oder Eis, gezogen werden, bei Belastung werden sie vom Skischuh durch das Gewicht
des Tourengehers in den Untergrund gedrückt. Die Erhebung 9 sorgt dafür, dass die
mit den Pins 3 in Verbindung stehende und sich in einer erhöhten Position gegenüber
der Trittplatte 3 befindliche Skischuhsohle die Zacken 8a tiefer in den Untergrund
eindringen lässt als es ohne Erhebung der Fall wäre.
[0023] Das Harscheisen 4 wird insbesondere derart ausgeführt, dass bei einer üblichen Ausführung
der Zacken 8a der Seitenteile 8 der längste Zacken 8a in der Größenordnung von 15,00
mm tiefer eindringt als bei Ausführungen ohne Erhebung 9.
[0024] Es sind weitere alternative Ausgestaltungen der Erhebung 9 möglich, beispielsweise
mit einem insgesamt gerundeten mittleren Abschnitt oder als insgesamt gerundet oder
kuppelförmig. Die Erhebung 9 kann ferner über die gesamte zur Verfügung stehende Breite
B des Harscheisens 4 ausgebildet sein.
[0025] Eine sonstige rippenartige Ausgestaltung der Trittplatte 7, wie in den Figuren gezeigt,
erhöht insgesamt die Stabilität des Harscheisens 4.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Basisteil
- 2
- Haltebacken
- 3
- Pin
- 4
- Harscheisen
- 5
- Aufnahme
- 6
- Scharnierstift
- 7
- Trittplatte
- 7a
- Fortsatz
- 8
- Seitenteil
- 8a
- Zacken
- 9
- Erhebung
- 10, 11
- Abschnitte der Erhebung
- 10a
- Seitenflanke
- 10b
- Scheitelbereich
- 12
- Skischuh
- a
- Abstand
- h
- Höhe
- s
- Schwenkachse
1. Harscheisen (4), welches aus einem in einem Stück geformten Blech besteht und zum
lösbaren Ankoppeln an einen Pin-Vorderbacken einer Tourenskibindung vorgesehen ist,
um eine an der Kopplungsstelle von einem Scharnierstift (6) des Harscheisens (4) definierte
Schwenkachse (s) schwenkbar ist, eine unter Wirkung eines Skischuhs mit der Oberseite
des Skis in Kontakt kommende Trittplatte (7) und zwei von der Trittplatte (7) abragende
und mit Zacken (8a) versehene Seitenteile (8) zum Eingreifen in den Untergrund aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Trittplatte (7) eine Erhebung (9) mit einem die Auflagestelle für die Skischuhsohle
bildenden Scheitelbereich (10b) ausgeformt ist, dessen Mitte bzw. dessen höchste Stelle
sich gegenüber der Schwenkachse (s) des Harscheisens (4) in einem in vertikaler Richtung
ermittelten Abstand (h) von 7,00 mm bis 12,00 mm befindet.
2. Harscheisen (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erhebung (9) quer zur Skilängsrichtung und über zumindest einen Teil der
Breite (B) der Trittplatte (7) erstreckt.
3. Harscheisen (4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (9) einen den Scheitelbereich (10b) aufweisenden sich in Skiquerrichtung
erstreckenden mittleren Abschnitt (10) und zwei randseitige Abschnitte (11) aufweist.
4. Harscheisen (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Scheitelbereich (10b) in Skiquerrichtung über 20,00 mm bis 80,00 mm, insbesondere
bis 50,00 mm, erstreckt.
5. Harscheisen (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Abschnitt (10) zwei zueinander satteldachartig verlaufende, durch den
Scheitelbereich (10b) miteinander verbundene Seitenflanken (10a) aufweist.
6. Harscheisen (4) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelbereich (10b) ein Plateau ist, welches bei am Ski aufliegendem Harscheisen
parallel zur Skioberseite verläuft oder in Richtung Scharnierstift geneigt ist.
7. Harscheisen (4) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelbereich (10b) gerundet ist, insbesondere als eine in Skiquerrichtung
verlaufende Rundung gestaltet ist.
8. Harscheisen (4) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Abschnitt (10) der Erhebung (9) gerundet ist.
9. Harscheisen (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung insgesamt gerundet, beispielsweise kuppelförmig gerundet gestaltet ist.
10. Harscheisen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei mit dem Pin-Vorderbacken gekoppelten Harscheisen (4) sich die Mitte oder die
höchste Stelle des Scheitelbereiches (10b) der Erhebung (9) in einem in Skilängsrichtung
ermittelten Abstand (a) von 55,00 mm bis 90,00 mm, insbesondere von 60,00 mm bis 85,00
mm, von den Spitzen der Pins (3) befindet.