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(11) |
EP 4 417 766 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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21.08.2024 Patentblatt 2024/34 |
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Anmeldetag: 17.02.2023 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT
NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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KH MA MD TN |
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Anmelder: Bangratz, René |
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74076 Heilbronn (DE) |
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Erfinder: |
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- Bangratz, René
74076 Heilbronn (DE)
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Vertreter: Wimmer, Stephan |
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Birkenwaldstrasse 118 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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(57) Vorgeschlagen wird ein Geländerhalteprofil (100) zur Anbringung von Geländern (60),
aufweisend Geländerstäbe (12) an einem Baukörper (200), wobei das Geländerhalteprofil
(100) in an dem Baukörper (200) angeordnetem Zustand eine Abdeckblende (14) aufweist,
durch die Verbindungsmittel (36) abgedeckt sind.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Geländerhalteprofil nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Bekannt sind Vorrichtungen wie Geländer als Absturzsicherungen für Balkone, Terrassen
oder Loggien von Gebäuden. Die Geländer können in Tragprofilen angeordnet und eingespannt
gehalten sein. Als Tragprofile kommen insbesondere U-Profile zum Einsatz.
[0003] Geländer sind zur Sicherung weit verbreitet. Geländer können beispielsweise zur Sicherung
entlang einem Balkonrand oder vor Fenstern, insbesondere bodentiefen Fenstern, vorgesehen
sein. Eine herkömmliche Vorgehensweise zur Montage eines Geländers besteht darin,
Geländerpfosten mit Befestigungsflanschen zu verwenden. Die Befestigungsflansche der
Geländerpfosten können dann unmittelbar an einer horizontalen oder vertikalen Auflagefläche
eines Bauteils gesichert werden. Die Befestigungsflansche der Geländerpfosten können
als störend wahrgenommen werden. Die Befestigung kann kompliziert oder nicht hinreichend
stabil sein.
[0004] Herkömmliche Montageanordnungen für Geländer weisen unterschiedliche Nachteile auf.
Beispielsweise werden teilweise komplexe Ausgestaltungen und komplexe Haltergeometrien
eingesetzt, um eine sichere Befestigung zu erreichen. Diese Haltergeometrien sind
optisch nicht sehr ansehnlich.
[0005] Die
DE 22 32 804 C3 offenbart ein Rahmenprofil, wobei Querbohrungen im Steckprofil eine Höhe aufweisen,
die dem Durchmesser von zwei Sicherungsbolzen und der Wanddicke des Aufnahmeprofils
entspricht, diese Querbohrung in Verbindungsstellen vom Aufnahmeprofil unterteilt
ist und die beiden Sicherungsbolzen von entgegen gesetzten Seiten her eingetriebenen
Sicherungsbolzen so eingetrieben sind, dass deren Enden an beiden Seiten des angrenzenden
Aufnahmeprofils angepresst sind.
[0006] Eine Lösung für andere Konstruktionen und Positionen zur Befestigung von Balkonen
durch nicht sichtbare Befestigungsmittel an Baukörpern ist damit nicht offenbart.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verbesserungen im Hinblick auf die genannten
Nachteile herkömmlicher Ansätze zur Montage eines Geländers bereitzustellen.
Offenbarung der Erfindung
[0008] Die Erfindung wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs offenbart. Ausführungsformen
und Weiterbildungen sind Gegenstand der sich an den Hauptanspruch anschließenden weiteren
Ansprüche.
[0009] Es wird ein Geländerhalteprofil offenbart, wobei das Geländerhalteprofil an einem
Baukörper angeordnet ist und eine Abdeckblende aufweist, wodurch Verbindungsmittel,
mit denen das Geländerhalteprofil am Baukörper befestigt wird, abgedeckt sind.
[0010] Das erfindungsgemäße Geländerhalteprofil dient der Anbringung von Geländern, insbesondere
von Geländern aufweisend Geländerstäbe, an dem Baukörper. Es weist die genannte Abdeckblende
auf. Zur sicheren und sichtgeschützten Anordnung der Verbindungsmittel, mit denen
das Geländerhalteprofil am Baukörper befestigt wird, wird eine Innenseite eines Befestigungsschenkels
des Geländerhalteprofils zur Einbringung der Verbindungsmittel durch die erfindungsgemäße
Abdeckblende konstruktiv, funktional und optisch vorteilhaft abgedeckt.
[0011] Die Verbindungsmittel sind insbesondere als Halteschrauben wie Madenschrauben ausgebildet.
Die Verbindung des Geländerhalteprofils mit dem Baukörper mit den Madenschrauben wird
nach der Montage mit der Abdeckblende abgedeckt, so dass die Befestigungmittel des
Geländerhalteprofils am Baukörper nicht mehr sichtbar sind. Die Montage des Geländerhalteprofils
am Baukörper erfolgt vor der Anbringung der Abdeckblende. Die Befestigungsmittel werden
von der Außenseite des Geländerhalteprofils her in Richtung des Baukörpers eingebracht.
Die Abdeckung der Befestigungsmittel durch die Abdeckblende erfolgt dadurch, dass
nach der Verbindung des Geländerhalteprofils am Baukörper die Abdeckblende in Längserstreckung
des Geländerhalteprofils zwischen dem Geländerhalteprofil und Geländerstäben, die
als Brüstung für einen Balkon dienen, eingeschoben wird. Dann wird die Abdeckblende
mit der Innenseite des Befestigungsschenkels des Geländerhalteprofils, insbesondere
durch reversibles Ein- und Ausclipsen, mit dem Geländerhalteprofil verbunden. Die
Abdeckblende weist eine Deckfläche sowie Befestigungsstegn auf. Die Deckfläche kann
einen Überstand gegenüber der Position der Befestigungsstegn aufweisen. Mit dem Überstand
kann die Deckfläche und somit die Abdeckblende an einem Anschlag am Befestigungsschenkel
anliegen.
[0012] Zwischen der Befestigungsfläche des Geländerhalteprofils und der Abdeckblende entsteht
durch die reversible Verbindung ein Versorgungshohlraum, der durchgängig abgedeckt
ist. In diesem Versorgungshohlraum können beispielsweise Elektroleitungen und Kabel,
insbesondere Niederspannungsleitungen für eine Handlaufbeleuchtung o.dgl., angeordnet
werden.
[0013] Die Geländerstäbe weisen einen gewissen Abstand zu der genannten Befestigungsfläche
und nach deren Montage auch zur Abdeckblende auf, so dass zwischen den Geländerstäben
und der Abdeckblende zusätzlich ein Montagehohlraum vorhanden ist. Da die Abdeckblende
reversibel einbaubar und ggf. zur Verlegung neuer oder anderer Leitungen ausbaubar
ist, kann dieser Montagehohlraum dazu verwendet werden, die Abdeckblende zu entfernen,
die Verlegung der Leitungen oder Kabel durchzuführen und die Abdeckblende wieder einzuschieben
und einzuclipsen. Zum Ein- und Ausclipsen weist die Abdeckblende Nasen mit Einrastnasen
auf, die in Nuten des Geländerhalteprofils einrasten. Diese Einrastung kann ausgerastet
und die Abdeckblende wieder herausgezogen werden.
[0014] Das Geländerhalteprofil weist eine L-Form auf. Das L-förmig ausgebildete Geländerhalteprofil
kann so am Baukörper angeordnet werden, dass ein Aufsatzschenkel des L für die Anordnung
der Geländerstäbe nach unten in Richtung einer Bodenfläche zeigt. Das Geländerhalteprofil
kann auch um 180° gekippt angeordnet werden, so dass der Aufsatzschenkel nach oben
entgegengesetzt zur Bodenfläche zeigt. In diesem Fall sind die Geländerstäbe an einer
nach oben zeigenden Aufsatzfläche angeordnet. Die Abdeckblende ist von der dem Baukörper
abgewandten Seite her gut zur Montage und Demontage erreichbar.
[0015] An den Geländerstäben ist an ihrem nach oben, entgegengesetzt zu dem Befestigungsschenkel
für die Geländerstäbe zeigenden Ende, ein Handlauf mit einem Ober- und einem Untergurt
ausgebildet. Insbesondere zu deren Beleuchtung sind die genannten Kabel bzw. Leitungen
innerhalb der Abdeckblende und einem dem Baukörper zugewandten Anbringungsschenkel
des Geländerhalteprofils verlegt. Es kann aber auch an der Abdeckblende selbst, beispielsweise
in einer Nut oder an der Außenseite hin zu dem Montageraum und den Geländerstäben,
eine Beleuchtungseinrichtung wie beispielsweise ein LED-Band, angeordnet sein. Deren
Energieversorgung kann ebenfalls durch die im Versorgungshohlraum verlegten Kabel
erfolgen.
[0016] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Figurenbeschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung anhand der
beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- zeigt ein Geländerhalteprofil mit einer Abdeckblende an einem Baukörper in einer isometrischen
Ansicht,
- Fig. 2
- stellt die Anordnung des Geländerhalteprofils mit der Abdeckblende an einem ersten,
nach unten zeigenden Aufsatzschenkel des Geländerhalteprofils in einer Schnittansicht
dar,
- Fig. 3
- zeigt eine isometrische Ansicht des Geländerhalteprofils während der Montage,
- Fig. 4
- zeigt die Einbringung eines Verbindungsmittels durch einen Befestigungsschenkel des
Geländerhalteprofils in einer isometrischen Ansicht,
- Fig. 5
- stellt die isometrische Ansicht eines gegenüber Fig. 2 um 180° gedreht angeordneten
Geländerhalteprofils mit nach oben gedrehtem Aufsatzschenkel dar,
- Fig. 6a
- zeigt eine Abdeckblende in isometrischer Ansicht,
- Fig. 6b
- zeigt die Abdeckblende aus Fig. 6a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 7
- zeigt einen Hohlraum des Geländerhalteprofils in isometrischer Ansicht,
- Fig. 8
- stellt einen Längsschnitt durch das Geländerhalteprofil mit einer Abdeckblende dar,
- Fig. 9
- zeigt die isometrische Ansicht eines Geländers auf einem nach oben in Richtung der
Oberseite eines Baukörpers zeigenden Aufsatzschenkel des Geländerhalteprofils,
- Fig. 10
- stellt einen Längsschnitt durch das am Baukörper angeordneten Geländerhalteprofils
dar,
- Fig. 11
- zeigt die isometrische Ansicht eines Geländers auf einem nach unten in Richtung eines
Bodens zeigenden Aufsatzschenkel des Geländerhalteprofils,
- Fig. 12
- stellt einen Längsschnitt der Anordnung aus Fig. 11 dar,
- Fig. 13
- zeigt einen Untergurt eines Handlaufs für das Geländer in isometrischer Ansicht mit
Blick auf die Innenseite des Handlaufs,
- Fig. 14
- stellt eine Schrägansicht auf die Oberseite eines Obergurts des Handlaufs dar,
- Fig. 15
- zeigt in einer isometrischen Ansicht den aus Unter- und Obergurt zusammengesetzten
Handlauf,
- Fig. 16
- stellt in isometrischer Ansicht einen halbrund ausgebildeten Obergurt dar,
- Fig. 17
- zeigt in isometrischer Ansicht einen aus Untergurt und dem halbrund ausgebildeten
Obergurt zusammengesetzten Handlauf,
- Fig. 18
- stellt in isometrischer Ansicht einen rechteckig ausgebildeten Geländerstab dar und
- Fig. 19
- zeigt einen Geländerstab mit abgerundeten Ecken in isometrischer Ansicht.
[0018] In Fig. 1 ist ein Geländerhalteprofil 100 dargestellt. Das Geländerhalteprofil 100
ist zur Anbringung eines Geländers 60 an einem Baukörper 200, insbesondere einem Balkon
oder einer Terrasse, ausgebildet. Das Geländerhalteprofil 100 weist an seiner bauseitigen
Anbringungsseite eine Befestigungsfläche 10 auf, mit der das Geländerhalteprofil 100
an dem Baukörper 200 angeordnet und mit dem sie verbunden werden soll. Das Geländerhalteprofil
100 weist Geländerstäbe 12 und eine Abdeckblende 14 auf. Das Geländerhalteprofil 100
ist L-förmig ausgebildet und weist zwei zueinander im rechten Winkel angeordnete Schenkel,
einen Befestigungsschenkel 16 und einen Aufsatzschenkel 18, auf. Der Aufsatzschenkel
18 hat eine erste Aufsatzfläche 20. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Geländerstäbe
12 auf der ersten Aufsatzfläche 20 des Aufsatzschenkels 18 angeordnet. Der Befestigungsschenkel
16 wird an einer Stirnfläche 22 des Baukörpers 200 angeordnet und mit diesem verbunden.
Zwischen der Abdeckblende 14 und dem Befestigungsschenkel 16 ist ein reversibel durch
die Abdeckblende 14 verdeckbarer Versorgungshohlraum 19 durchgehend ausgebildet. Der
Versorgungshohlraum 19 ist kanalförmig ausgebildet. Dieser Versorgungshohlraum 19
dient der Einbringung von Kabeln und Elektroleitungen. Dies können beispielsweise
Niederspannungsleitungen für eine Handlaufbeleuchtung sein. Es entsteht ein durchgängig
verdeckter Versorgungshohlraum 19 zwischen der Abdeckblende 14 und dem Befestigungsschenkel
16, wodurch die genannten Kabel und sonstigen Leitungen gesichert sind. Es können
ebenfalls Kabel, Leitungen sowie Datenleitungen u.dgl. angeordnet werden, die zum
Betrieb von Solarpaneelen ausgebildet sind. Die Fig. 1 zeigt ebenfalls einen zwischen
den Geländerstäben 12 sowie der Abdeckblende 14 entstehenden Arbeitsraum, einen Montagehohlraum
21, der den Raum zur Montage der Abdeckblende 14 durch das Einschieben und wieder
Entfernen er Abdeckblende 14 ermöglicht. So können Kabel und Elektroleitungen erneuert,
ergänzt oder entfernt werden.
[0019] Fig. 2 zeigt das Geländerhalteprofil 100, das an dem Baukörper 200 angeordnet ist.
Die Anordnung erfolgt an einer abschließenden Vertikalfläche des Baukörpers 200 an
einer Stirnfläche 22 in einer "hängenden" Ausrichtung, wobei der Aufsatzschenkel 18
in einer unteren Position hin zu einem Boden horizontal positioniert ist. Die Geländerstäbe
12 werden auf der ersten Aufsatzfläche 20 des Aufsatzschenkels 18 aufgesetzt. Die
Geländerstäbe 12 sind Teil eines Geländers 60 für einen Balkon, eine Terrasse o.dgl.
Es kann auch jede andere Art von Geländer- oder Balkonbrüstung am Geländerhalteprofil
100 angeordnet werden. Zur Verkleidung ist die Abdeckblende 14 aufgesetzt, so dass
Verbindungsmittel des Geländerhalteprofils 100 mit dem Baukörper 200 von der Außenseite
mit Blick auf den Balkon nicht mehr sichtbar sind. Der Baukörper kann insbesondere
ein Balkon, eine Terrasse, o.dgl. sein.
[0020] Fig. 3 zeigt das Geländerhalteprofil 100 mit dem Aufsatzschenkel 18 sowie dem Befestigungsschenkel
16. Das Geländerhalteprofil 100 weist eine Öffnung 24 für ein Verbindungsmittel auf.
Des Weiteren sind am Aufsatzschenkel 18, hier sichtbar an der ersten Aufsatzfläche
20, Löcher 26 eingebracht, die zur Anbringung der Geländerstäbe 12 dienen. Das Loch
26 dient von einer Andruckfläche 25 gesehen dem Durchführen von Verbindungsmitteln
hin zum Baukörper, hier nicht dargestellt. Das Geländerhalteprofil 100 weist einen
Eckbereich 28 mit Hohlräumen 30 sowie einer Nut 32 auf. Es ist eine Verstärkungsstrebe
34 zur Stabilisierung des Eckbereichs 28 ausgebildet.
[0021] Fig. 4 zeigt, wie ein Verbindungsmittel 36 angeordnet wird. Das Verbindungsmittel
35 wird durch die Andruckfläche 25 in die Öffnung 24 eingebracht. Das Verbindungsmittel
36 ist als Halteschraube, insbesondere als Madenschraube, ausgebildet. Zu einer Montage
sind die Verbindungsmittel 36 durch die Andruckfläche 25 geführt, wobei die Verbindungsmittel
36 durch die Andruckfläche 25 hindurch in die Öffnung 24 eingebracht sind, wobei während
der Montage die Position des Verbindungsmittels 36 aufgrund eines gegenüber des Durchmessers
des Verbindungsmittels 36 größer ausgebildeten Durchmessers der Öffnung 24 und dadurch
die Position des Verbindungsmittels 36 begrenzt verstellbar ist. An der Andruckfläche
25 kann eine Unterlegplatte 38 aufgesetzt werden. Das Verbindungsmittel 36 ist durch
eine konusförmig ausgebildete Konusfläche 40 dazu geeignet, einen Kopfbereich des
Verbindungsmittels 36 aufzunehmen. Damit ist das Geländerhalteprofil 100 nach dem
Anziehen des Verbindungsmittels 36 kraftschlüssig mit dem Baukörper 26 verbunden.
Das Verbindungsmittel 36 ist durch das spätere Aufsetzen der Abdeckblende 30 optisch
dekorativ und nicht störend abgedeckt.
[0022] Fig. 5 stellt das Geländerhalteprofil 100 dar, das in einem weiteren Ausbildungsbeispiel
in einer Position um 180° gedreht zu den Figuren 1 - 4 angeordnet ist. Der Aufsatzschenkel
18 weist eine zweite Aufsatzfläche 42 auf, auf er die Geländerstäbe 12 aufgesetzt
sind.
[0023] Fig. 6a zeigt die Abdeckblende 14. Die Abdeckblende 14 weist eine Deckfläche 44 auf.
Die Deckfläche 44 erstreckt sich im montierten Zustand der Abdeckblende 14 parallel
zur Andruckfläche 25, hier nicht dargestellt, und überdeckt dadurch die Verbindungsmittel
36. An einer Anbringungsseite hin zum Befestigungsschenkel 16 sind zur Anbringung
zwei Befestigungsstege 46 ausgebildet. An den Befestigungsstegen 46 sind Einrastnasen
48 ausgebildet. Die Deckfläche 44 der Abdeckblende 14 weist Überstände 50 auf.
[0024] Fig. 6b zeigt die Abdeckblende 14, aufweisend die Deckfläche 44, mit den Überständen
50. An der Abdeckblende 14 sind Befestigungsstege 46 angeordnet, die Einrastnasen
48 aufweisen.
[0025] Fig. 7 stellt die Ausbildung eines Kopfbereichs 52 des Befestigungsschenkels 16 dar.
Die Einrastnase 48 des Befestigungsstegs 46 aus Fig. 6 greift in eine Nut 32' ein,
um die Befestigungssteg 46 an der Einführfläche 56 durch Einrasten der Einrastnase
48 in die Nut 32' sicher zu halten. Es ist ein Anschlag 54 ausgebildet, an dem der
Überstand 50 aus Fig. 6 anliegt. Die Einführfläche 56 kann gerade oder schräg ausgebildet
sein.
[0026] Fig. 8 stellt das Geländerhalteprofil 100 dar. Das Geländerhalteprofil 100 weist
eine Ecke 28 im 90°-Winkel auf zwischen dem Befestigungsschenkel 16 und dem Aufsatzschenkel
18, um die Befestigungsfläche 10 plan an der Stirnfläche 22 des Baukörpers 200 anzulegen,
sowie eine Verstärkungsstrebe 34 und eine Schrägfläche 58 auf, um der Konstruktion
Festigkeit zu verschaffen. Innerhalb des Geländerhalteprofils 100 sind insbesondere
im Eckbereich konstruktiv Hohlkörper 30 ausgebildet.
[0027] Fig. 9 stellt ein Geländer 60 mit Geländerstäben 12 dar. Die Geländerstäbe 12 können
in jeder geometrischen Form, insbesondere quadratisch, rechteckig, halbgerundet, mit
einem runden Durchmesser o.dgl. ausgestaltet sein. Die Geländerstäbe 12 sind in diesem
Ausführungsbeispiel mit einem "aufrechten" Geländerhalteprofil 100 dargestellt, so
dass eine zweite Aufsatzfläche 42 des Auflageschenkels 18 des Geländerhalteprofils
100 als Tragfläche der Anbringung der Geländerstäbe 12 dient. Die Geländerstäbe 12
sind miteinander durch einen Handlauf 62 verbunden.
[0028] Fig. 10 zeigt das Geländerhalteprofil 100 am Baukörper 200 in der "aufrechten" Konstruktion,
so dass die zweite Aufsatzfläche 42 des Aufsatzschenkels 18 nach oben in Richtung
weg vom Boden zeigt. Die Geländerstäbe 12 sind miteinander durch den Handlauf 62 verbunden.
[0029] Fig. 11 stellt ein Geländer 60 mit der "hängenden" Stellung des Geländerhalteprofils
100, so dass die Geländerstäbe 12 auf der ersten Aufsatzfläche 20 montiert werden.
Das Geländerhalteprofil 100 ist gegenüber dem in Fig. 10 dargestellten Geländerhalteprofil
100 um 180° gedreht angeordnet.
[0030] Fig. 12 zeigt die entsprechende Ausrichtung des Geländerhalteprofils 100 am Baukörper
200.
[0031] Fig. 13 zeigt einen Untergurt 64 für einen Handlauf 62. Der Untergurt 64 weist Untergurtschenkel
66 auf, die mit einer Rastnut 68 versehen sind.
[0032] Fig. 14 stellt einen Obergurt 70 mit einem Obergurtschenkel 72 auf. Der Obergurtschenkel
72 hat eine rundliche Einrastnase 74 zum Eingriff in die Rastnut 68 des Untergurts
64 aus Fig. 13.
[0033] Fig. 15 zeigt den zusammen geclipsten Untergurt 60 mit dem Obergurt 68 zu einem Handlauf
32. Der Obergurt 68 ist in einer Form mit einer flachen Handlauffläche 74 ausgebildet
[0034] Fig. 16 zeigt einen Obergurt 70'mit einem Gurtschenkel 70' sowie einer Einrastnase
72'.
[0035] Fig. 17 stellt einen Handlauf 62 mit dem Obergurt 70' dar. Der Obergurt 70'ist als
Handlaufhalbröhre ausgebildet, deren Gurtschenkel 72 mit der Einrastnase 74 in die
Rastnut 68 des Untergurts 64 eingerastet bzw. eingeclipst ist.
[0036] Fig. 18 zeigt einen Geländerstab 12 mit einem rechteckigen Querschnitt sowie mit
weiteren Lochausbildungen 76 zum Einbringen von weiteren Befestigungsmitteln zum Aufsetzen
der Handläufe 70 und 70'.
[0037] Fig. 19 zeigt einen Geländerstab 12 mit einem Querschnitt mit abgerundeten Kanten.
[0038] Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und den Zeichnungen dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
sein.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Befestigungsfläche
- 12
- Geländerstab
- 14
- Abdeckblende
- 16
- Befestigungsschenkel
- 18
- Aufsatzschenkel
- 19
- Versorgungshohlraum
- 20
- erste Aufsatzfläche
- 21
- Montagehohlraum
- 22
- Stirnfläche
- 24
- Öffnung
- 25
- Andruckfläche
- 26
- Loch
- 28
- Eckbereich
- 30
- Hohlraum
- 32
- Nut
- 32'
- Nut
- 34
- Verstärkungsstrebe
- 36
- Verbindungsmittel
- 38
- Unterlegplatte
- 40
- Konusfläche
- 42
- zweite Aufsatzfläche
- 44
- Deckfläche
- 46
- Befestigungssteg
- 48
- Einrastnase
- 50
- Überstand
- 52
- Kopfbereich
- 54
- Anschlag
- 56
- Einführfläche
- 58
- Schrägfläche
- 60
- Geländer
- 62
- Handlauf
- 64
- Untergurt
- 66
- Untergurtschenkel
- 68
- Rastnut
- 70
- Obergurt
- 70'
- Obergurt
- 72
- Obergurtschenkel
- 74
- Einrastnase
- 76
- Lochausbildung
- 100
- Geländerhalteprofil
- 200
- Baukörper
1. Geländerhalteprofil (100) zur Anbringung von Geländern (60), aufweisend Geländerstäbe
(12) an einem Baukörper (200), dadurch gekennzeichnet, dass das Geländerhalteprofil (100) in einer an dem Baukörper (200) angeordneten Zustand
eine Abdeckblende (14) aufweist, durch die Verbindungsmittel (36) abgedeckt sind.
2. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländerhalteprofil (100) L-förmig ausgebildet ist und zwei zueinander im rechten
Winkel angeordnete Schenkel, einen Befestigungsschenkel (16) und einen Aufsatzschenkel
(18), aufweist.
3. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Andruckfläche (25) Öffnungen (24) eingebracht sind, die der Befestigung des
Geländerhalteprofils (100) mittels den Verbindungsmitteln (36) dienen, die durch die
Öffnungen (24) hindurchgeführt werden.
4. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (14) durch Ein- und Ausclipsen reversibel mit dem Geländerhalteprofil
(100) verbindbar ist.
5. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleidung der Andruckfläche (25) die Abdeckblende (14) zur Abdeckung der Verbindungsmittel
(36) zwischen dem Befestigungsschenkel (16) und den Geländerstäben einschiebbar und
mit dem Befestigungsschenkel (16) flächenbündig reversibel verbindbar ist, so dass
die Verbindungsmittel (36) des Geländerhalteprofils (100) mit dem Baukörper (200)
in Blickrichtung auf den Baukörper (200) nicht mehr sichtbar sind.
6. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (14) eine Deckfläche (44) aufweist, wobei sich die Deckfläche (44)
im montierten Zustand der Abdeckblende (14) parallel zur Andruckfläche (25) erstreckt
und dadurch die Verbindungsmittel (36) überdeckt sind.
7. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Anbringungsseite hin zum Befestigungsschenkel (16) zur Anbringung zwei Befestigungsstegn
(46) ausgebildet sind, an denen Einrastnasen (48) zum Ein- und Ausclipsen ausgebildet
sind.
8. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (44) der Abdeckblende (14) Überstände (50) aufweist, die jeweils in
einem Anschlag (54) anliegen.
9. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastnasen (48) der Befestigungsstege (46) in Nuten (32, 32') eingreifen, um
die Befestigungsstege (46) durch Einrasten der Einrastnasen (48) in den Nuten (32,
32') zu halten oder sich wieder entnehmen zu lassen.
10. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abdeckblende (14) und der Andrückfläche (25) des Befestigungsschenkels
(16) ein reversibel durch die Abdeckblende (14) verdeckbarer Versorgungshohlraum (19)
durchgehend ausgebildet ist.
11. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Versorgungshohlraum (19) zur Verlegung von Versorgungsleitungen dient, die dort
anordenbar und wieder entnehmbar sind.
12. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen durch die Anordnung der Abdeckblende (14) verdeckt und gesichert
sind.
13. Geländerhalteprofil (100) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen Kabel oder Datenleitungen auch für Solarpaneele sind.
14. Geländerhalteprofil (100) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung eine Niederspannungsleitung zur Handlaufbeleuchtung ist.
15. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Geländerstäben (12) sowie der Abdeckblende (14) ein Montagehohlraum
(21) ausgebildet ist, der den Raum zur Montage der Abdeckblende (14) durch das Einschieben
und wieder Entfernen der Abdeckblende (14) ermöglicht
16. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatzschenkel (18) Löcher (26) aufweist, die dazu ausgebildet sind, um Befestigungsmittel
für dort anzubringende Geländerstäbe (12) zu befestigen.
17. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Montage des Geländers (60) Verbindungsmittel (36) durch eine Andruckfläche
(25) geführt sind, wobei die Verbindungsmittel (36) durch die Andruckfläche (25) hindurch
in die Öffnung (24) eingebracht sind, wobei während der Montage die Position des Verbindungsmittels
(36) aufgrund einer gegenüber des Durchmessers des Verbindungsmittels (36) größer
ausgebildeten Durchmessers der Öffnung (24) und dadurch die Position des Verbindungsmittels
(36) begrenzt verstellbar ist.
18. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Andruckfläche (25) eine Unterlegplatte (38) aufgesetzt ist.
19. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (36) durch eine konusförmig ausgebildete Konusfläche (40) dazu
ausgebildet ist, einen Kopfbereich des Verbindungsmittels (36) aufzunehmen.
20. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Geländerhalteprofils (100) an einer der Stirnfläche (22) des Baukörpers
(200) in einer hängenden Ausrichtung, wobei der Aufsatzschenkel (18) in einer unteren
Position in Richtung hin zu einem Boden horizontal positioniert ist, angeordnet ist
und Geländerstäbe (12) auf der ersten Aufsatzfläche (20) des Aufsatzschenkels (18)
aufgesetzt sind und zwischen der Abdeckplatte und den Geländerstäben (12) der Montagehohlraum
(21) ausgebildet ist.
21. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Geländerhalteprofils (100) an der Stirnfläche (22) des Baukörpers
(200) in einer gegenüber der hängenden Ausrichtung in um 180° gedrehten Position in
Richtung einer Oberfläche des Baukörpers (200) ausgerichtet ist, so dass die Geländerstäbe
(12) auf der zweiten Aufsatzfläche (42) angeordnet sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Geländerhalteprofil (100) zur Anbringung von Geländern (60), aufweisend Geländerstäbe
(12) an einem Baukörper (200), wobei das Geländerhalteprofil (100) in einer an dem
Baukörper (200) angeordneten Zustand eine Abdeckblende (14) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Geländerhalteprofil (100) L-förmig ausgebildet ist und zwei zueinander im rechten
Winkel angeordnete Schenkel, einen Befestigungsschenkel (16) und einen Aufsatzschenkel
(18), aufweist, und zur Verkleidung einer Andruckfläche (25) die Abdeckblende (14)
zur Abdeckung der Verbindungsmittel (36) zwischen dem Befestigungsschenkel (16) und
den Geländerstäben einschiebbar und mit dem Befestigungsschenkel (16) flächenbündig
reversibel verbindbar ist, so dass die Verbindungsmittel (36) des Geländerhalteprofils
(100) mit dem Baukörper (200) in Blickrichtung auf den Baukörper (200) nicht mehr
sichtbar sind und die Abdeckblende (14) eine Deckfläche (44) aufweist, wobei sich
die Deckfläche (44) im montierten Zustand der Abdeckblende (14) parallel zur Andruckfläche
(25) erstreckt und dadurch die Verbindungsmittel (36) überdeckt sind.
2. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass in eine Andruckfläche (25) Öffnungen (24) eingebracht sind, die der Befestigung des
Geländerhalteprofils (100) mittels den Verbindungsmitteln (36) dienen, die durch die
Öffnungen (24) hindurchgeführt werden.
3. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (14) durch Ein- und Ausclipsen reversibel mit dem Geländerhalteprofil
(100) verbindbar ist.
4. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an einer Anbringungsseite hin zum Befestigungsschenkel (16) zur Anbringung zwei Befestigungsstege
(46) ausgebildet sind, an denen Einrastnasen (48) zum Ein- und Ausclipsen ausgebildet
sind.
5. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (44) der Abdeckblende (14) Überstände (50) aufweist, die jeweils in
einem Anschlag (54) anliegen.
6. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Einrastnasen (48) von Befestigungsstegen (46) in Nuten (32, 32') eingreifen, um die
Befestigungsstege (46) durch Einrasten der Einrastnasen (48) in den Nuten (32, 32')
zu halten oder sich wieder entnehmen zu lassen.
7. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abdeckblende (14) und der Andrückfläche (25) des Befestigungsschenkels
(16) ein reversibel durch die Abdeckblende (14) verdeckbarer Versorgungshohlraum (19)
durchgehend ausgebildet ist.
8. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Versorgungshohlraum (19) zur Verlegung von Versorgungsleitungen dient, die dort
anordenbar und wieder entnehmbar sind.
9. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen durch die Anordnung der Abdeckblende (14) verdeckt und gesichert
sind.
10. Geländerhalteprofil (100) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen Kabel oder Datenleitungen auch für Solarpaneele sind.
11. Geländerhalteprofil (100) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung eine Niederspannungsleitung zur Handlaufbeleuchtung ist.
12. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Geländerstäben (12) sowie der Abdeckblende (14) ein Montagehohlraum
(21) ausgebildet ist, der den Raum zur Montage der Abdeckblende (14) durch das Einschieben
und wieder Entfernen der Abdeckblende (14) ermöglicht
13. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufsatzschenkel (18) Löcher (26) aufweist, die dazu ausgebildet sind, um Befestigungsmittel
für dort anzubringende Geländerstäbe (12) zu befestigen.
14. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Montage des Geländers (60) Verbindungsmittel (36) durch eine Andruckfläche
(25) geführt sind, wobei die Verbindungsmittel (36) durch die Andruckfläche (25) hindurch
in die Öffnung (24) eingebracht sind, wobei während der Montage die Position des Verbindungsmittels
(36) aufgrund einer gegenüber des Durchmessers des Verbindungsmittels (36) grö-ßer
ausgebildeten Durchmessers der Öffnung (24) und dadurch die Position des Verbindungsmittels
(36) begrenzt verstellbar ist.
15. Geländerhalteprofil (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Andruckfläche (25) eine Unterlegplatte (38) aufgesetzt ist.
16. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (36) durch eine konusförmig ausgebildete Konusfläche (40) der
Unterlegscheibe (38) dazu ausgebildet ist, einen Kopfbereich des Verbindungsmittels
(36) aufzunehmen.
17. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Geländerhalteprofils (100) an einer der Stirnfläche (22) des Baukörpers
(200) in einer hängenden Ausrichtung, wobei der Aufsatzschenkel (18) in einer unteren
Position in Richtung hin zu einem Boden horizontal positioniert ist, angeordnet ist
und Geländerstäbe (12) auf der ersten Aufsatzfläche (20) des Aufsatzschenkels (18)
aufgesetzt sind und zwischen der Abdeckplatte und den Geländerstäben (12) der Montagehohlraum
(21) ausgebildet ist.
18. Geländerhalteprofil (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Geländerhalteprofils (100) an der Stirnfläche (22) des Baukörpers
(200) in einer gegenüber der hängenden Ausrichtung in um 180° gedrehten Position in
Richtung einer Oberfläche des Baukörpers (200) ausgerichtet ist, so dass die Geländerstäbe
(12) auf der zweiten Aufsatzfläche (42) angeordnet sind.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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