Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen einer längswasserdichten
Kabelkontaktierung, ein längswasserdichte Kabelkontaktierung sowie eine Verwendung
von einem Dichtmittel mit Kapillarwirkung für eine längswasserdichte Kabelkontaktierung.
Hintergrund
[0002] Kabelkontaktierungen, insbesondere Kabelschuhe, sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich
bekannt. Kabelkontaktierungen ermöglichen hierbei in der Elektroinstallationstechnik
ein elektrisches Verbinden von Leitungen oder Litzen durch Schrauben, Stecken oder
Buchsenklemmen als Alternative zur Befestigung von Leitungen in Klemmen mittels Aderendhülsen.
Bekannte Kabelkontaktierungen, insbesondere Kabelschuhe, z.B. Rohrkabelschuhe, werden
üblicherweise bereitgestellt, in dem zunächst ein langes Metallrohr in eine Vielzahl
von kleinen Hülsen geschnitten wird. Anschließend wird ein Teil bzw. ein Bereich der
kleinen Hülse zusammengepresst. Darauffolgend wird in den gepressten Teil der Hülse
ein Loch gestanzt zum Ausbilden einer Schnittstelle. Anschließend werden die derart
ausgebildete Kabelkontaktierung verzinnt, vernickelt oder versilbert. Eine derart
ausgebildete Kabelkontaktierung ist hierbei nicht längswasserdicht, da durch einen
Spalt des zusammengepressten Teils bzw. Bereichs der Hülse weiterhin Flüssigkeiten
wie z.B. Wasser fließen, ströme und/oder durchtreten kann. Ein derartiges fließen,
strömen und/oder durchtreten von Flüssigkeit ist hierbei durch die Kapillarwirkung
bereitgestellt. Für einige Anwendungen ist es notwendig, dass eine Kabelkontaktierung
längswasserdicht ausgebildet ist. Bekannte längswasserdichte Kabelkontaktierungen,
werden üblicherweise bereitgestellt, in dem die bereitgestellte Kabelkontaktierung,
wie oben beschrieben hergestellt, im Inneren des Rohrabschnitts der Kabelkontaktierung
mit Lötzinn überzogen wird und nach dem Plätten und Lochen erneut Feuerverzinnt wird.
[0003] Ein Problem bei bekannten längswasserdichten Kabelkontaktierungen besteht jedoch
darin, dass deren Herstellung sehr zeitaufwendig, energieaufwendig und/oder kostenaufwendig
ist.
[0004] In diesem Zusammenhang hat sich nun herausgestellt, dass ein Bedarf besteht, eine
längswasserdichte Kabelkontaktierung bereitzustellen, der unter Einsatz von einfachen
Mitteln die Nachteile der Herstellung von bekannten längswasserdichten Kabelkontaktierungen
minimiert.
[0005] Diese und andere Aufgaben, die beim Lesen der folgenden Beschreibung noch genannt
werden oder vom Fachmann erkannt werden können, werden durch den Gegenstand der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden
Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
Zusammenfassung der Erfindung
[0006] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bereitstellen einer längswasserdichten Kabelkontaktierung
ist präsentiert. Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf: Bereitstellen einer
Kabelkontaktierung, welche eine Leiteraufnahme, einen Übergangsbereich und eine Schnittstelle
aufweist; Einbringen eines Dichtmittels mit Kapillarwirkung zumindest in den Übergangsbereich;
und Aushärten lassen des Dichtmittels zum Bereitstellen einer Dichtung zumindest in
dem Übergangsbereich.
[0007] Der Schritt "Bereitstellen einer Kabelkontaktierung" ist vorliegend breit zu verstehen
und umfasst das Herstellen einer Kabelkontaktierung mittels irgendeinem Herstellungsverfahren,
insbesondere mittels irgendeinem bekannten Herstellungsverfahren. Die bereitgestellte
Kabelkontaktierung kann ein Endprodukt, d. h. eine vollständig ausgeformte Kabelkontaktierung,
welche verzinnt, versilbert oder vernickelt ist, oder ein Vorprodukt, z.B. eine vollständig
ausgeformte Kabelkontaktierung, welche jedoch nicht verzinnt, versilbert oder vernickelt
ist, darstellen, ist darauf aber nicht beschränkt. Die Kabelkontaktierung kann hierbei
ein Kabelschuh sein, ist darauf aber nicht beschränkt.
[0008] Eine Leiteraufnahme ist ein Bereich der Kabelkontaktierung, in welchem ein Leiter,
z.B. ein Kabel, eingeführt und befestigt wird. Die Leiteraufnahme kann hierbei eine
Hülsenform oder eine zylindrische Rohrform haben, ist darauf aber nicht beschränkt.
Eine Schnittstelle ist ein Bereich der Kabelkontaktierung, an welchem die Kabelkontaktierung,
z.B. mittels einer Schraube, an einem weiteren elektrisch leitenden Element und/oder
einer weiteren elektrisch leitenden Vorrichtung befestigt ist. Die Schnittstelle ist
ausgebildet in dem ein Teil der Leiteraufnahme zusammengepresst wird und in den zusammengepressten
Teil ein Durchgangsloch gebohrt oder gestanzt wird. Ein Übergangsbereich ist ein Bereich
der Kabelkontaktierung, welcher zwischen der Schnittstelle und der Leiteraufnahme
liegt. In diesem Bereich verändert bzw. verjüngt sich die Form der Leiteraufnahme
zu der Form der Schnittstelle.
[0009] Der Begriff "Einbringen" beschreibt hierbei, dass das Dichtmittel, welches eine Kapillarwirkung
aufweist, in den Übergangsbereich der Kabelkontaktierung aufgetropft, hineingetropft,
auf den Übergangsbereich aufgestrichen und/oder durch Eintauchen des Übergangsbereiches
in das Dichtmittel aufgebracht wird. Ein Einbringen kann dosiert oder undosiert erfolgen,
ist darauf aber nicht beschränkt
[0010] Das Dichtmittels mit Kapillarwirkung ist vorliegend breit zu verstehen und umfasst
jedes Dichtmittel, welches aufgrund der Kapillarwirkung in den Spalt bei der zusammengepressten
Schnittstelle eindringen bzw. einfließen kann. Hierbei ist das Dichtmittel in der
Lage den Spalt und/oder in dem Spalt vorliegende Aussparungen vollständig oder zumindest
Teilweise zu füllen bzw. auszufüllen. Hierbei verdrängt das Dichtmittel in dem Spalt
und/oder in den Aussparungen in dem Spalt jegliche Luft, dringt in jegliche Aussparungen
und Unebenheiten des Spalts ein und dichtet somit den Spalt und/oder die in dem Spalt
befindlichen Aussparungen ab. Das Dichtmittel hat eine sehr niedrige Viskosität. Wenn
das Dichtmittel aushärtet, dann bildet das Dichtmittel eine flexible Dichtung, bestehend
aus einem semi-flexiblen Acrylpolymer oder Cyanoacrylat aus.
[0011] Durch das Einbringen eines Dichtmittels mit Kapillarwirkung in den Übergangsbereich,
wobei, aufgrund der Kapillarwirkung, das Dichtmittel in den Spalt der zusammengepressten
Schnittstelle eintritt und diesen abdichtet, kann ein Fluss, ein Strömen und/oder
ein Durchtreten von Flüssigkeiten durch die Kabelkontaktierung, insbesondere die Schnittstelle
der Kabelkontaktierung, zuverlässig unterbunden werden. Somit kann eine flüssigkeitsundurchlässige
längswasserdichte Kabelkontaktierung bereitgestellt werden, wobei die Bereitstellung
schneller, energieärmer und mit weniger Kosten verbunden ist.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens weist das Verfahren
ferner auf: vor oder nach dem Einbringen des Dichtmittels, senkrecht Ausrichten der
Kabelkontaktierung, wobei die Leiteraufnahme der ausgerichteten Kabelkontaktierung
oberhalb von der Schnittstelle ist.
[0013] Eine senkrechte Ausrichtung ist vorliegend breit zu verstehen und umfasst, dass die
Kabelkontaktierung derart ausgerichtet ist, dass sich das eingebrachte Dichtmittle
in dem Übergangsbereich, bedingt durch die auf das Dichtmittel wirkende Erdanziehungskraft,
sammelt bzw. zu diesem hinfließt. Oberhalb ist deshalb derart auszulegen, dass die
Leiteraufnahme weiter vom Erdmittelpunkt entfernt ist als die Schnittstelle.
[0014] Durch das senkrechte Ausrichten der Kabelkontaktierung kann ein Eindringen des Dichtmittels
mit Kapillarwirkung in den Spalt der zusammen gepressten Schnittstelle positiv beeinflusst
werden, sodass das Dichtmittel schneller in den Spalt eindringen kann. Dadurch kann
die Herstellungszeit der längswasserdichten Kabelkontaktierung reduziert werden.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Dichtmittels
mit Kapillarwirkung in den Übergangsbereich und der Leiteraufnahme eingebracht.
[0016] Durch das Einbringen des Dichtmittels sowohl in den Übergangsbereich als auch in
die Leiteraufnahme kann eine verbesserte Längswasserdichtigkeit bereitgestellt werden.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens weist das Verfahren
ferner den Schritt auf: Einbringen eines Abdeckelements zum Abdecken des Dichtmittels.
[0018] Der Begriff "Abdeckelement" umfasst jedes Element, mit welchem das Dichtmittel abgedeckt
werden kann. Beispielsweise ist das Abdeckelement aus einem Plastik, insbesondere
einem Elastomer, bereitgestellt.
[0019] Durch das Bereitstellen eines Abdeckelements über dem Dichtmittel kann ein Schutz
des Dichtmittels bzw. der Dichtung bereitgestellt werden. Somit kann zuverlässig eine
Schwächung oder Beschädigung des Dichtmittels beim Einbringen und Befestigen des Leiters
in der Leiteraufnahme reduziert werden.
[0020] Eine erfindungsgemäße längswasserdichte Kabelkontaktierung ist präsentiert, welche
mit dem Verfahren wie oben offenbart hergestellt worden ist.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform ist die erfindungsgemäße längswasserdichte Kabelkontaktierung
ein Rohrkabelschuh.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen längswasserdichten Kabelkontaktierung
ist das Dichtmittel feuchtigkeitsbeständig, temperaturbeständig und/oder chemikalienbeständig.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen längswasserdichten Kabelkontaktierung
weist das Dichtmittel eine Viskosität von kleiner gleich 10 cPs auf.
[0024] Durch eine derart gewählte niedrige Viskosität kann eine geeignete Kapillarwirkung
des Dichtmittels bereitgestellt werden.
[0025] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen längswasserdichten Kabelkontaktierung
umfasst das Dichtmittel einen Acrylpolymer oder Cyanoacrylat.
[0026] Eine erfindungsgemäße Verwendung eines Dichtmittels mit Kapillarwirkung zum Bereitstellen
einer längswasserdichten Kabelkontaktierung ist präsentiert.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
[0027] Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Figuren gegeben, darin ist zeigt
- Figur 1
- ein Flussdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bereitstellen einer längswasserdichten
Kabelkontaktierung;
- Figur 2a
- eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kabelkontaktierung, wenn
dieser nicht gecrimpt ist;
- Figur 2b
- eine schematische Schnittansicht eines Ausschnitts einer erfindungsgemäßen Kabelkontaktierung,
wenn dieser nicht gecrimpt ist;
- Figur 2c
- eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kabelkontaktierung, wenn
dieser gecrimpt ist.
Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen
[0028] Figur 1 zeigt ein Flussdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bereitstellen
einer längswasserdichten Kabelkontaktierung. In einem ersten Schritt des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird eine Kabelkontaktierung bereitgestellt. Die Kabelkontaktierung ist
hierbei ein Endprodukt, welches vorher mit einem konventionellen Herstellungsverfahren
für eine Kabelkontaktierung hergestellt worden ist. Die Kabelkontaktierung weist eine
Leiteraufnahme, einen Übergangsbereich und eine Schnittstelle auf. In einem weiteren
Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Dichtmittel mit Kapillarwirkung
zumindest in den Übergangsbereich eingebracht. Hierbei wird das Dichtmittel mit Kapillarwirkung
in den Übergangsbereich dosiert eingetropft. In einem weiteren Schritt des erfindungsgemäßen
Verfahrens härtet das Dichtmittel zum Bereitstellen einer Dichtung in zumindest dem
Übergangsbereich aus.
[0029] Optional weist das erfindungsgemäße Verfahren ferner, vor oder nach dem Einbringen
des Dichtmittels, den Schritt des senkrechten Ausrichtens der Kabelkontaktierung auf.
Hierbei ist die Leiteraufnahme der senkrecht ausgerichteten Kabelkontaktierung oberhalb
von der Schnittstelle.
[0030] Optional weist das erfindungsgemäße Verfahren ferner den Schritt auf des Einbringens
eines Abdeckelements zum Abdecken des Dichtmittels.
[0031] Figur 2a zeigt eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kabelkontaktierung,
wenn dieser nicht gecrimpt ist. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung 200 weist
eine Kabelkontaktierung 210 auf, welche eine Schnittstelle 201, einen Übergangsbereich
203 und eine Leiteraufnahme 202 hat. Die Schnittstelle 201 ist bereitgestellt indem
ein Bereich, welcher der Leiteraufnahme 202 ähnlich ist, zusammengepresst wird. Dabei
bekommt die Schnittstelle 201 eine ebene, zusammengepresste Form, wobei jedoch die
gesamte Schnittstelle 201 ein Spalt 211 durchzieht. Die Schnittstelle 201 weist ferner
eine Durchgangsbohrung 212 auf, mit welcher die Kabelkontaktierung, z.B. mittels einer
Schraube, an einem weiteren elektrisch leitenden Element befestigt werden kann. In
dem Übergangsbereich 203 ist ein Dichtmittel 220 bereitgestellt, welches den gesamten
Spalt 211 in der Schnittstelle 201 ausfüllt und abdichtet.
[0032] Figur 2b zeigt eine schematische Schnittansicht eines Ausschnitts C einer erfindungsgemäßen
Kabelkontaktierung 200, wenn dieser nicht gecrimpt ist. Hierbei ist erkennbar, dass
das Dichtmittel 220 in den Spalt 211 und in jeglichen Aussparungen innerhalb des Spaltes
211 eindringt und diese verschließt.
[0033] Figur 2c zeigt eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kabelkontaktierung
200, wenn dieser gecrimpt ist. Die Kabelkontaktierung 200 der Figur 2c unterscheidet
sich von der Kabelkontaktierung 200 der Figur 2a lediglich dadurch, dass ein Leiter
250, hier ein Kabel, in den Leiteraufnahme 202 eingebracht ist und dort mittels crimpen,
d.h. Zusammendrücken der Leiteraufnahme 202, der Kabelkontaktierung 210 in dem Bereich
der Leiteraufnahme 202 befestigt ist.
[0034] Die vorliegende Erfindung ist dabei allerdings nicht auf die vorhergehenden bevorzugten
Ausführungsbeispiele beschränkt, solange sie vom Gegenstand der folgenden Ansprüche
umfasst ist. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die Begriffe "umfassend" und
"aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließen und die unbestimmten
Artikel "eine" oder "ein" keine Vielzahl ausschließen. Darüber hinaus wird darauf
hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele
beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten
anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 200
- längswasserdichte Kabelkontaktierung
- 201
- Schnittstellt
- 202
- Leiteraufnahme
- 203
- Übergangsbereich
- 210
- Kabelkontaktierung
- 211
- Spalt
- 212
- Durchgangsbohrung
- 220
- Dichtungsmittel/Dichtung
- 250
- Leiter
1. Ein Verfahren zum Bereitstellen einer längswasserdichten Kabelkontaktierung (200),
aufweisend:
Bereitstellen einer Kabelkontaktierung (210), welche eine Leiteraufnahme (202), einen
Übergangsbereich (203) und eine Schnittstelle (201) aufweist;
Einbringen eines Dichtmittels (220) mit Kapillarwirkung zumindest in dem Übergangsbereich
(203);
Aushärten lassen des Dichtmittels (220) zum Bereitstellen einer Dichtung in zumindest
dem Übergangsbereich (203).
2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner aufweisend:
vor oder nach dem Einbringen des Dichtmittels (220),
senkrecht Ausrichten der Kabelkontaktierung (210),
wobei die Leiteraufnahme (202) der ausgerichteten Kabelkontaktierung (210) oberhalb
von der Schnittstelle (201) ist.
3. Das Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Dichtmittels (220) mit Kapillarwirkung in den Übergangsbereich (203) und
der Leiteraufnahme (202) eingebracht wird.
4. Das Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche, ferner aufweisend:
Einbringen eines Abdeckelements zum Abdecken des Dichtmittels (220).
5. Eine längswasserdichte Kabelkontaktierung (200), welche mit dem Verfahren gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 4 hergestellt worden ist.
6. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß Anspruch 5,
wobei die Kabelkontaktierung (210) ein Rohrkabelschuh ist.
7. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6,
wobei das Dichtmittel (220) feuchtigkeitsbeständig, temperaturbeständig und/oder chemikalienbeständig
ist.
8. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7,
wobei das Dichtmittel (220) eine Viskosität von kleiner gleich 10 cPs aufweist.
9. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 8,
wobei das Dichtmittel (220) einen Acrylpolymer oder einen Cyanoacrylat umfasst.
10. Verwendung eines Dichtmittels (120) mit Kapillarwirkung zum Bereitstellen einer längswasserdichten
Kabelkontaktierung (100).
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Ein Verfahren zum Bereitstellen einer längswasserdichten Kabelkontaktierung (200),
wobei die Kabelkontaktierung (210) ein Rohrkabelschuh ist, aufweisend:
Bereitstellen einer Kabelkontaktierung (210), welche eine Leiteraufnahme (202), einen
Übergangsbereich (203) und eine Schnittstelle (201) aufweist;
Einbringen eines Dichtmittels (220) mit Kapillarwirkung zumindest in dem Übergangsbereich
(203);
Aushärten lassen des Dichtmittels (220) zum Bereitstellen einer Dichtung in zumindest
dem Übergangsbereich (203).
2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner aufweisend:
vor oder nach dem Einbringen des Dichtmittels (220), senkrecht Ausrichten der Kabelkontaktierung
(210),
wobei die Leiteraufnahme (202) der ausgerichteten Kabelkontaktierung (210) oberhalb
von der Schnittstelle (201) ist.
3. Das Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Dichtmittels (220) mit Kapillarwirkung in den Übergangsbereich (203) und
der Leiteraufnahme (202) eingebracht wird.
4. Das Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche, ferner aufweisend:
Einbringen eines Abdeckelements zum Abdecken des Dichtmittels (220).
5. Eine längswasserdichte Kabelkontaktierung (200), welche mit dem Verfahren gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 4 hergestellt worden ist; wobei die Kabelkontaktierung (210) ein
Rohrkabelschuh ist;
wobei die Kabelkontaktierung (200) eine Leiteraufnahme (202), einen Übergangsbereich
(203) und eine Schnittstelle (201) aufweist; und wobei der Übergangsbereich eine Dichtung
aufweist.
6. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß Anspruch 5,
wobei das Dichtmittel (220) feuchtigkeitsbeständig, temperaturbeständig und/oder chemikalienbeständig
ist.
7. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 6,
wobei das Dichtmittel (220) eine Viskosität von kleiner gleich 10 cPs aufweist.
8. Die längswasserdichte Kabelkontaktierung (200) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7,
wobei das Dichtmittel (220) einen Acrylpolymer oder einen Cyanoacrylat umfasst.
9. Verwendung eines Dichtmittels (120) mit Kapillarwirkung zum Bereitstellen einer längswasserdichten
Kabelkontaktierung (100), wobei die Kabelkontaktierung (210) ein Rohrkabelschuh ist.