[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Textilbearbeitungsvorrichtung und ein Textilbearbeitungsverfahren.
[0002] Textilbearbeitungsvorrichtungen und Textilbearbeitungsverfahren sind prinzipiell
aus dem Stand der Technik bekannt. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung,
eine verbesserte Textilbearbeitungsvorrichtung und ein verbessertes Textilbearbeitungsverfahren
bereitzustellen.
[0003] Diese Aufgabe wird zunächst gelöst durch eine Textilbearbeitungsvorrichtung, umfassend
eine Bearbeitungskammer, eine Textilbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, ein
Textil an die Bearbeitungskammer bereitzustellen, eine Dampfbereitstellungseinheit,
die ausgebildet ist, Wasserdampf mit einer vorgegebenen Dampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen, eine Dampferfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Dampfparameter
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu erfassen, und eine
Dampfregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
zu ändern.
[0004] Die Textilbearbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung dient dazu,
ein Textil mit zumindest einem Bearbeitungsschritt zu bearbeiten. Bei dem Textil handelt
es sich beispielsweise um ein Kleidungsstück, wie eine Hose, eine Bluse oder ein Hemd.
Das Textil ist dabei beispielsweise in einem vorgelagerten Bearbeitungsschritt zumindest
teilweise gefertigt oder veredelt worden.
[0005] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst zunächst eine Bearbeitungskammer. Die Bearbeitungskammer
ist ein zumindest teilweise umschlossener Raum, in dem das Textil bearbeitet, das
heißt behandelt werden kann. Die Bearbeitung erfolgt dabei unter anderem mit Dampf,
wobei das Textil in der Bearbeitungskammer einem Dampf ausgesetzt wird, wie im Folgenden
beschrieben. Durch eine Dampfbehandlung kann insbesondere eine Glättung und gleichzeitig
eine Desinfektion sowie Desodorierung des Textils erreicht werden.
[0006] Die Bearbeitungskammer umfasst dazu beispielsweise zumindest eine Wand, beispielsweise
zwei Wände, weiter beispielsweise zwei Wände, einen Boden und ein Dach. Die Bearbeitungskammer
dient insbesondere dazu, einen Bearbeitungsraum für das Textil bereitzustellen, in
dem zumindest abschnittsweise eine kontrollierte und definierte Atmosphäre geschaffen
werden kann, wie im Folgenden noch erläutert werden wird.
[0007] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst weiter eine Textilbereitstellungseinheit,
durch die das Textil an die Bearbeitungskammer bereitgestellt werden kann. Dabei stellt
die Textilbereitstellungseinheit im einfachsten Fall eine Halterung für das Textil
dar, wie beispielsweise eine Klammer, einen Haken oder einen Kleiderbügel, an der
bzw. dem das Textil befestigt ist.
[0008] In einer Ausführungsform ist die Textilbereitstellungseinheit ausgebildet, das Textil
durch eine Fortbewegung, beispielsweise durch einen Vortrieb, an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen. Weiter beispielsweise kann die Textilbereitstellungseinheit auch
ausgebildet sein, das Textil, insbesondere nach der Bearbeitung, aus der Bearbeitungskammer
wieder zu entfernen.
[0009] Insbesondere kann die Textilbereitstellungseinheit auch ausgebildet sein, das Textil
aus einem vorherigen Bearbeitungsschritt des Textils an die Bearbeitungskammer und
damit an die Textilbearbeitungsvorrichtung selbst bereitzustellen.
[0010] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst ebenso eine Dampfbereitstellungseinheit,
die ausgebildet ist, Wasserdampf mit zumindest einer vorgegebenen Dampfeigenschaft
an die Bearbeitungskammer bereitzustellen. Die Dampfbereitstellungseinheit umfasst
dazu beispielsweise einen oder mehrere Dampfzerstäuber oder Dampfdüsen oder hat Zugriff
auf solche Dampfzerstäuber oder Dampfdüsen, die ausgebildet sind, Wasserdampf, beispielsweise
aus einem Reservoir, an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
[0011] Der Wasserdampf kann beispielsweise durch Erhitzung von in einem Reservoir bereitgehaltenen
Wasser erzeugt und dann der bzw. den Düsen zugeführt werden.
[0012] Der Wasserdampf weist dabei zumindest eine vorgegebene Dampfeigenschaft auf. Eine
Dampfeigenschaft ist beispielsweise eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit
und/oder eine Dampfsättigung. Diese ist vorgegeben, beispielsweise durch eine Voreinstellung
in der Dampfbereitstellungseinheit und/oder eine Voreinstellung des Dampferzeugungsprozesses.
Eine Dampfeigenschaft kann auch eine Bereitstellungsdauer sein bzw. diese umfassen.
Beispielsweise kann der Wasserdampf über eine Zeitdauer von einer Sekunde, zehn Sekunden,
30 Sekunden, einer Minute und/oder 90 Sekunden an die Bearbeitungskammer bereitgestellt
werden.
[0013] Die Dampfeigenschaft ist dabei eine Eigenschaft, die der Dampf unmittelbar vor oder
bei der Bereitstellung an die Bearbeitungskammer aufweist. Insbesondere kann die zumindest
eine vorgegebene Dampfeigenschaft eine dem durch die Textilbearbeitungsvorrichtung
entsprechende Dampfeigenschaft sein.
[0014] Beispielsweise kann es sich bei dem Textil um ein Produkt aus einer Kunstfaser, wie
beispielsweise Polyamid, handeln, die zur Bearbeitung höhere Temperaturen und/oder
kürzere Bereitstellungsdauern und/oder niedrigere Dampfdrücke benötigt und/oder erlaubt,
wobei dann die vorgegebene Dampfeigenschaft beispielsweise eine höhere Dampftemperatur,
wie beispielsweise 130°C, und/oder eine kürzere Bereitstellungsdauer, wie beispielsweise
30 Sekunden, und/oder ein niedrigerer Dampfdruck, wie beispielsweise 0,2 bar, ist
bzw. umfasst.
[0015] Wenn es sich bei dem Textil hingegen um ein Produkt aus einer Naturfaser, wie beispielsweise
Baumwolle, handelt, die zur Bearbeitung niedrigere Temperaturen und/oder längere Bereitstellungsdauern
und/oder höhere Dampfdrücke benötigt und/oder erlaubt, kann die vorgegebene Dampfeigenschaft
beispielsweise eine niedrigere Dampftemperatur, wie beispielsweise 120°C, und/oder
eine längere Bereitstellungsdauer, wie beispielsweise 90 Sekunden, und/oder ein höherer
Dampfdruck, wie beispielsweise 1,0 bar sein bzw. umfassen.
[0016] Das Bereitstellen des Wasserdampfes an die Bearbeitungskammer kann dabei insbesondere
regelmäßig, periodisch und/oder anlassbezogen erfolgen. Beispielsweise kann der Wasserdampf
jede Minute, alle 30 Sekunden, alle zehn Sekunden oder jede Sekunde an die Bearbeitungskammer
bereitgestellt werden. Alternativ oder zusätzlich kann der Wasserdampf bei jedem erneuten
Bereitstellen eines Textils an die Bearbeitungskammer erfolgen. Dies kann beispielsweise
durch einen Schalter, einen Bewegungssensor und/oder eine Kamera erfasst werden.
[0017] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst weiter eine Dampferfassungseinheit, die
ausgebildet ist, zumindest einen Dampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs zu erfassen. Ein Dampfparameter ist beispielsweise eine Dampftemperatur,
ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit und/oder eine Dampfsättigung des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten Wasserdampfes.
[0018] Beispielsweise ist ein Dampfparameter eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine
Dampffeuchtigkeit und/oder eine Dampfsättigung des unmittelbar durch die Dampfbereitstellungseinheit
bereitgestellten Wasserdampfes bzw. wird der Dampfparameter unmittelbar an der Dampfbereitstellungseinheit
erfasst.
[0019] Alternativ oder zusätzlich kann ein Dampfparameter auch eine Dampftemperatur, ein
Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit und/oder eine Dampfsättigung des sich in der Bearbeitungskammer
einstellenden Dampf-Luft-Gemisches sein bzw. wird der Dampfparameter an einem von
der Dampfbereitstellungseinheit beabstandeten Ort wie beispielsweise einem Mittel-
oder Zentralpunkt der Bearbeitungskammer und/oder an dem bzw. in der Nähe des Textils
erfasst.
[0020] Ein solcher Dampfparameter kann über geeignete Sensoren, insbesondere einen oder
mehrere Temperatursensoren, einen oder mehrere Drucksensoren und/oder einen oder mehrere
Sättigungssensoren erfolgen. Die Sensoren können dabei beispielsweise in und/oder
an der Bearbeitungskammer und/oder in und/oder an der Textilbearbeitungsvorrichtung
angeordnet sein.
[0021] Der Dampfparameter kann dabei insbesondere regelmäßig, periodisch und/oder anlassbezogen
erfasst werden. Beispielsweise kann der Dampfparameter jede Minute, alle 30 Sekunden,
alle zehn Sekunden, jede Sekunde, alle 500 Millisekunden oder jede Millisekunde erfasst
werden. Alternativ oder zusätzlich kann der Dampfparameter bei jedem erneuten Bereitstellen
eines Textils an die Bearbeitungskammer erfolgen. Dies kann beispielsweise durch einen
Schalter, einen Bewegungssensor und/oder eine Kamera erfasst werden. Weiter alternativ
oder zusätzlich kann der Dampfparameter in Abhängigkeit des Bereitstellens des Wasserdampfes
an die Bearbeitungskammer erfolgen, beispielsweise gleichzeitig mit oder zeitlich
vor oder nach dem Bereitstellen des Wasserdampfes erfolgen, beispielsweise eine Sekunde,
zehn Sekunden, 30 Sekunden oder eine Minute vor oder nach dem Bereitstellen des Wasserdampfes.
[0022] Der erfasste Dampfparameter kann dabei mit der zumindest einen vorgegebenen Dampfeigenschaften
übereinstimmen oder proportional dazu sein, muss dies aber nicht.
[0023] Wenn beispielsweise eine Dampftemperatur des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs unmittelbar an der Dampfbereitstellungseinheit erfasst wird, so kann
die Dampfeigenschaft, die durch die Dampfregeleinheit geändert wird, mit dem erfassten
Dampfparameter übereinstimmen oder proportional dazu sein.
[0024] Wenn hingegen die Dampfeigenschaft beispielsweise eine Dampftemperatur des sich in
der Bearbeitungskammer einstellenden Dampf-Luft-Gemisches ist, so kann der Dampfparameter
nicht mit der Dampfeigenschaft übereinstimmen und/oder nicht dazu proportional sein.
[0025] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst weiter eine Dampfregeleinheit, die ausgebildet
ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter zumindest eine Dampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu ändern.
[0026] Die Dampfregeleinheit kann dabei als einfaches Regelglied aufgebaut sein, beispielsweise
als PID-Regler. Alternativ oder zusätzlich kann die Dampfregeleinheit auch eine mikroprozessor-
oder computergestützte Regelung umfassen und/oder Zugriff darauf haben. Ebenso kann
die Dampfregeleinheit Zugriff auf die Dampfbereitstellungseinheit haben, um so eine
Dampfeigenschaft zu ändern.
[0027] Das Ändern der Dampfeigenschaft erfolgt dabei insbesondere durch Ändern eines Wertes
der vorgegebenen Dampfeigenschaft. Beispielsweise kann so durch die Dampfregeleinheit
ein Wert einer Dampfeigenschaft erhöht oder verringert werden. Beispielsweise kann
die Dampfeigenschaft geändert werden, weil ein erfasster Dampfparameter, also ein
Ist-Parameter, von einem Soll-Parameter abweicht, insbesondere um einen vorbestimmten
Schwellwert abweicht.
[0028] Das Ändern der Dampfeigenschaft kann dabei insbesondere regelmäßig, periodisch und/oder
anlassbezogen erfolgen. Beispielsweise kann die Dampfeigenschaft jede Minute, alle
30 Sekunden, alle zehn Sekunden, jede Sekunde, alle 500 Millisekunden oder jede Millisekunde
geändert werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Dampfeigenschaft in Abhängigkeit
des Erfassens des Dampfparameters erfolgen, beispielsweise gleichzeitig mit oder zeitlich
vor oder nach dem Erfassen des Dampfparameters erfolgen, beispielsweise eine Sekunde,
zehn Sekunden, 30 Sekunden oder eine Minute vor oder nach dem Erfassen des Dampfparameters.
[0029] Wenn nun, bezogen auf das oben genannte Ausführungsbeispiel, ein Textil aus Polyester
an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird und der Wasserdampf mit 130°C über einen
Zeitraum von 30 Sekunden an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird, kann beispielsweise
unmittelbar nach dem Ablauf der Bereitstellungsdauer von 30 Sekunden ein Dampfparameter
erfasst werden, beispielsweise in der Nähe des Textils. Dieser erfasste Dampfparameter
kann dabei beispielsweise eine sich nach der Bereitstellungsdauer in der Atmosphäre
der Bearbeitungskammer eingestellte Dampftemperatur von 110°C sein. Dieser kann insbesondere
deshalb 110°C betragen, da das Textil aus einem besonders dichten oder schweren Stoff
besteht, wodurch dich der Dampf nicht ideal ausbreiten kann.
[0030] Hierzu kann beispielsweise für das Textil ein Soll-Parameter von 115°C hinterlegt
sein, wobei der Schwellwert 3°C beträgt. Aufgrund dessen wird dann in Reaktion auf
die Abweichung von 5°C des erfassten Dampfparameter-Ist-Wertes von dem Dampfparameter-Soll-Wert,
die Dampftemperatur des Wasserdampfes, der, nach einer Ruhezeit von beispielsweise
30 Sekunden, erneut an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird, geändert.
[0031] Diese Änderung kann dabei beispielsweise eine Erhöhung der Dampftemperatur des Wasserdampfes
um 3°C von 130°C auf 133°C umfassen und sodann der Wasserdampf mit der erhöhten Dampftemperatur
an die Bearbeitungskammer bereitgestellt werden.
[0032] Diese Textilbearbeitungsvorrichtung hat dabei den Vorteil, dass ein Textil besonders
schonend und individuell bearbeitet werden kann. Insbesondere ist es durch diese Textilbearbeitungsvorrichtung
möglich, dass Faktoren, wie beispielsweise Textildicke, Textilgröße und/oder Textilgewicht
automatisch berücksichtigt werden können, ohne dass es einer Verstellung der Textilbearbeitungsvorrichtung
erfordert.
[0033] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Dampfbereitstellungseinheit
ausgebildet ist, plasmaaktivierten Wasserdampf an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
Hierzu ist die Dampfbereitstellungseinheit insbesondere als Plasmadampfbereitstellungseinheit
ausgebildet. Plasmaaktivierter Wasserdampf hat dabei insbesondere die Eigenschaft
sowohl desinfizierend als auch desodorierend auf das Textil zu wirken.
[0034] Plasmaaktivierter Wasserdampf ist dabei beispielsweise Wasserdampf, der aus plasmaaktivertem
Wasser erzeugt wurde und/oder Wasserdampf, der plasmaaktiviert wurde. Plasmaaktivierter
Wasserdampf kann beispielsweise mithilfe einer dielektrischen Barriereentladungs-Plasmadüse
(sogenannte Dielectric Barrier Discharge, DBD) in Kombination mit einem Wasserverdampfer
erzeugt werden. Typischerweise wird so ein Plasma unter Normaldruck, d.h. atmosphärischem
Druck erzeugt.
[0035] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass sie besonders gute Reinigungsergebnisse
erzeugt. Insbesondere werden durch diese Weiterbildung eine besonders gute Desinfektion
und Desodorierung des Textils erreicht.
[0036] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Dampferfassungseinheit
weiter ausgebildet ist, einen Plasmadampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen, und wobei die Dampfregeleinheit weiter
ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
[0037] Ein Plasmadampfparameter ist, zusätzlich zu den oben beschriebenen allgemeinen Dampfparametern,
ein Parameter, der sich auf die Plasmaaktivierung bezieht. Beispielsweise ist ein
Plasmadampfparameter ein durch die Plasmaaktivierung erzeugter Ionisierungsgrad des
Wasserdampfs. Dieser kann durch geeignete Sensoren in bzw. an der Bearbeitungskammer,
beispielsweise einem Kondensator, erfasst werden.
[0038] Eine Plasmadampfeigenschaft ist, zusätzlich zu den oben beschriebenen allgemeinen
Dampfeigenschaften, eine Eigenschaft, die sich auf die Plasmaaktivierung bezieht.
Beispielsweise ist eine Plasmadampfeigenschaft eine Pulsdauer, eine Frequenz und/oder
eine Leistung, mit der das Wasser bzw. der Wasserdampf bei der Plasmaaktivierung beaufschlagt
wird.
[0039] Es versteht sich, dass die die Dampfregeleinheit auch ausgebildet ist, in Erwiderung
auf einen erfassten Dampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
[0040] Es versteht sich weiterhin, dass die Dampfregeleinheit auch ausgebildet ist, in Erwiderung
auf einen erfassten Plasmadampfparameter eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten Wasserdampfs, insbesondere des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktivierten Wasserdampfs bereitzustellen.
[0041] Plasmaaktivierter Wasserdampf wirkt insbesondere desodorierend und/oder desinfizierend.
Deshalb wird ein Textil, das mit plamsaaktiviertem Wasserdampf bearbeitet, d.h. behandelt
wird, besonders sauber.
[0042] Dadurch hat diese Weiterbildung den Vorteil, dass sie sich besonders gut für die
Desodorierung und/oder Desinfektion eines Textils eignet.
[0043] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass sie weiter
eine Heißluftbereitstellungseinheit umfassts, die ausgebildet ist, Heißluft mit einer
vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
[0044] Die Heißluftbereitstellungseinheit weist dazu beispielsweise ein Gebläse und einen
Erhitzer auf. Die Heißluftbereitstellungseinheit ist ausgebildet, die Heißluft mit
zumindest einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
Eine Heißlufteigenschaft ist dabei beispielsweise eine Heißlufttemperatur, eine Heißluftrestfeuchte
und/oder eine Heißluftmenge. Diese ist vorgegeben, beispielsweise durch eine Voreinstellung
in der Heißluftbereitstellungseinheit und/oder eine Voreinstellung des Heißlufterzeugungsprozesses.
Eine Heißlufteigenschaft kann auch eine Bereitstellungsdauer sein bzw. diese umfassen.
Beispielsweise kann die Heißluft über eine Zeitdauer von einer Sekunde, zehn Sekunden,
30 Sekunden, einer Minute und/oder 90 Sekunden an die Bearbeitungskammer bereitgestellt
werden.
[0045] Die Heißlufteigenschaft ist dabei eine Eigenschaft, die die Heißluft unmittelbar
vor oder bei der Bereitstellung an die Bearbeitungskammer aufweist. Insbesondere kann
die zumindest eine vorgegebene Heißlufteigenschaft eine dem durch die Textilbearbeitungsvorrichtung
entsprechende Heißlufteigenschaft sein.
[0046] Wenn es sich bei dem Textil wie in dem oben genannten Beispiel um ein Produkt aus
einer Kunstfaser, wie beispielsweise Polyester, handelt, das zur Trocknung höhere
Temperaturen und/oder kürzere Bereitstellungsdauern benötigt und/oder erlaubt, dann
kann die vorgegebene Heißlufteigenschaft beispielsweise eine höhere Heißlufttemperatur,
wie beispielsweise 150°C, und/oder eine kürzere Bereitstellungsdauer, wie beispielsweise
20 Sekunden, sein bzw. umfassen.
[0047] Wenn es sich bei dem Textil hingegen um ein Produkt aus einer Naturfaser, wie beispielsweise
Baumwolle, handelt, die zur Trocknung höhere Temperaturen benötigt und/oder längere
Bereitstellungsdauern und/oder erlaubt, kann die vorgegebene Heißlufteigenschaft beispielsweise
eine höhere Heißlufttemperatur, wie beispielsweise 180°C, und/oder eine längere Bereitstellungsdauer,
wie beispielsweise 60 Sekunden, sein bzw. umfassen.
[0048] Das Bereitstellen der Heißluft an die Bearbeitungskammer kann dabei insbesondere
regelmäßig, periodisch und/oder anlassbezogen erfolgen. Beispielsweise kann die Heißluft
jede Minute, alle 30 Sekunden, alle zehn Sekunden oder jede Sekunde an die Bearbeitungskammer
bereitgestellt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Heißluft nach jedem Bereitstellen
von Wasserdampf, insbesondere von plasmaaktivertem Wasserdampf, an die Bearbeitungskammer
erfolgen.
[0049] Die Heißluftbereitstellungseinheit dient dabei dazu, das Textil nach der Bearbeitung
durch Wasserdampf, insbesondere plasmaaktivertem Wasserdampf, mit Heißluft zu trocknen
und so mögliche Dampf- oder Wasserresiduen in dem Textil zu entfernen. Weiter dient
die Heißluftbereitstellungseinheit dazu, das Textil zu glätten und insbesondere durch
Andrücken an eine Wand der Bearbeitungskammer auch zu bügeln.
[0050] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil nach dem Bearbeitungsschritt
des Bereitstellens des Wasserdampfs, insbesondere des plasmaaktivierten Wasserdampfs,
getrocknet werden kann. Somit kann das Textil nach dem Bearbeiten unmittelbar einem
weiteren Bearbeitungsschritt, wie beispielsweise einem Verpacken, zugeführt werden.
[0051] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass sie weiter
eine Heißlufterfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Heißluftparameter der an
die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu erfassen, und eine Heißluftregeleinheit,
die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern, umfasst.
[0052] Beispielsweise ist ein Heißluftparameter eine Heißlufttemperatur, eine Heißluftrestfeuchte
und/oder eine Heißluftmenge der unmittelbar durch die Heißluftbereitstellungseinheit
bereitgestellten Heißluft bzw. wird der Heißluftparameter unmittelbar an der Heißluftbereitstellungseinheit
erfasst.
[0053] Alternativ oder zusätzlich kann ein Heißluftparameter auch eine Heißlufttemperatur,
eine Heißluftrestfeuchte und/oder eine Heißluftmenge des sich in der Bearbeitungskammer
einstellenden Heißluft-Luft-Gemisches sein bzw. wird der Heißluftparameter an einem
von der Heißluftbereitstellungseinheit beabstandeten Ort wie beispielsweise einem
Mittel- oder Zentralpunkt der Bearbeitungskammer und/oder an dem bzw. in der Nähe
des Textils erfasst.
[0054] Ein solcher Heißluftparameter kann über geeignete Sensoren, insbesondere einen oder
mehrere Temperatursensoren, einen oder mehrere Drucksensoren und/oder einen oder mehrere
Feuchtigkeitssensoren erfolgen. Die Sensoren können dabei beispielsweise in und/oder
an der Bearbeitungskammer und/oder in und/oder an der Textilbearbeitungsvorrichtung
angeordnet sein.
[0055] Der Heißluftparameter kann dabei insbesondere regelmäßig, periodisch und/oder anlassbezogen
erfasst werden. Beispielsweise kann der Heißluftparameter jede Minute, alle 30 Sekunden,
alle zehn Sekunden, jede Sekunde, alle 500 Millisekunden oder jede Millisekunde erfasst
werden. Alternativ oder zusätzlich kann der Heißluftparameter in Abhängigkeit des
Bereitstellens des Wasserdampfes, insbesondere des plasmaaktiverten Wasserdampfes
an die Bearbeitungskammer erfolgen, beispielsweise gleichzeitig mit oder zeitlich
vor oder nach dem Bereitstellen des Wasserdampfes erfolgen, beispielsweise eine Sekunde,
zehn Sekunden, 30 Sekunden oder eine Minute vor oder nach dem Bereitstellen des Wasserdampfes.
Weiter alternativ oder zusätzlich kann der Heißluftparameter in Abhängigkeit des Bereitstellens
der Heißluft an die Bearbeitungskammer erfolgen, beispielsweise gleichzeitig mit oder
zeitlich vor oder nach dem Bereitstellen der Heißluft erfolgen, beispielsweise eine
Sekunde, zehn Sekunden, 30 Sekunden oder eine Minute vor oder nach dem Bereitstellen
der Heißluft.
[0056] Der erfasste Heißluftparameter kann dabei mit der zumindest einen vorgegebenen Heißlufteigenschaft
übereinstimmen oder proportional dazu sein, muss dies aber nicht.
[0057] Wenn beispielsweise eine Heißlufttemperatur der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Heißluft unmittelbar an der Heißluftbereitstellungseinheit erfasst wird, so kann die
Heißlufteigenschaft, die durch die Heißluftregeleinheit geändert wird, mit dem erfassten
Heißluftparameter übereinstimmen oder proportional dazu sein.
[0058] Wenn hingegen die Heißlufteigenschaft beispielsweise eine Heißlufttemperatur des
sich in der Bearbeitungskammer einstellenden Heißluft-Luft-Gemisches ist, so kann
der Heißluftparameter nicht mit der Heißlufteigenschaft übereinstimmen und/oder nicht
dazu proportional sein.
[0059] Die Textilbearbeitungsvorrichtung umfasst weiter eine Heißluftregeleinheit, die ausgebildet
ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter zumindest eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0060] Die Heißluftregeleinheit kann dabei als einfaches Regelglied aufgebaut sein, beispielsweise
als PID-Regler. Alternativ oder zusätzlich kann die Heißluftregeleinheit auch eine
mikroprozessor- oder computergestützte Regelung umfassen und/oder Zugriff darauf haben.
Ebenso kann die Heißluftregeleinheit Zugriff auf die Heißluftbereitstellungseinheit
haben, um so eine Heißlufteigenschaft zu ändern. Insbesondere kann die Heißluftregeleinheit
mit der oben beschriebenen Dampfregeleinheit übereinstimmen bzw. kann eine gemeinsame
Regeleinheit sowohl Dampfregel- als auch Heißluftregelaufgaben übernehmen. Alternativ
kann die Heißluftregeleinheit auch unabhängig von der Dampfregeleinheit aufgebaut
bzw. davon unabhängig sein.
[0061] Das Ändern der Heißlufteigenschaft erfolgt dabei insbesondere durch Ändern eines
Wertes der vorgegebenen Heißlufteigenschaft. Beispielsweise kann so durch die Heißluftregeleinheit
ein Wert einer Heißlufteigenschaft erhöht oder verringert werden. Beispielsweise kann
die Heißlufteigenschaft geändert werden, weil ein erfasster Heißluftparameter, also
ein Ist-Parameter, von einem Soll-Parameter abweicht, insbesondere um einen vorbestimmten
Schwellwert abweicht.
[0062] Das Ändern der Heißlufteigenschaft kann dabei insbesondere regelmäßig, periodisch
und/oder anlassbezogen erfolgen. Beispielsweise kann die Heißlufteigenschaft jede
Minute, alle 30 Sekunden, alle zehn Sekunden, jede Sekunde, alle 500 Millisekunden
oder jede Millisekunde geändert werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Heißlufteigenschaft
in Abhängigkeit des Erfassens des Heißluftparameters erfolgen, beispielsweise gleichzeitig
mit oder zeitlich vor oder nach dem Erfassen des Heißluftparameters erfolgen, beispielsweise
eine Sekunde, zehn Sekunden, 30 Sekunden oder eine Minute vor oder nach dem Erfassen
des Heißluftparameters.
[0063] Wenn nun, bezogen auf das oben genannte Ausführungsbeispiel, ein Textil aus Polyester
an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird und die Heißluft mit 150°C über einen
Zeitraum von 20 Sekunden an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird, kann beispielsweise
unmittelbar nach dem Ablauf der Bereitstellungsdauer von 20 Sekunden ein Heißluftparameter
erfasst werden, beispielsweise in der Nähe des Textils. Dieser erfasste Heißluftparameter
kann dabei beispielsweise eine sich nach der Bereitstellungsdauer in der Atmosphäre
der Bearbeitungskammer eingestellte Heißlufttemperatur von 120°C sein. Dieser kann
insbesondere deshalb 120°C betragen, da das Textil besonders aus einem besonders dichten
oder schweren Stoff besteht, wodurch sich die Heißluft nicht ideal ausbreiten kann.
[0064] Hierzu kann beispielsweise für das Textil ein Soll-Parameter von 125°C hinterlegt
sein, wobei der Schwellwert 3°C beträgt. Aufgrund dessen wird dann in Reaktion auf
die Abweichung von 5°C des erfassten Heißluftparameter-Ist-Wertes von dem Heißluftparameter-Soll-Wert,
die Heißlufttemperatur der Heißluft, die, nach einer Ruhezeit von beispielsweise 10
Sekunden, erneut an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird, geändert.
[0065] Diese Änderung kann dabei beispielsweise eine Erhöhung der Heißlufttemperatur der
Heißluft um 3°C von 150°C auf 153°C umfassen und sodann die Heißluft mit der erhöhten
Heißlufttemperatur an die Bearbeitungskammer bereitgestellt werden.
[0066] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil besonders präzise getrocknet
werden kann.
[0067] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Heißluftregeleinheit
weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0068] Das Ändern der Heißlufteigenschaft kann dabei insbesondere wie oben beschrieben erfolgen,
wobei nicht ausschließlich der erfasste Heißluftparameter für die Regelung bzw. Änderung
zugrunde gelegt wird, sondern zusätzlich der erfasste Dampfparameter, der ebenfalls
wie oben beschrieben erfasst werden kann.
[0069] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil besonders präzise getrocknet
werden kann. Insbesondere kann so bei der Trocknung mit Heißluft ein Dampfparameter
berücksichtigt werden.
[0070] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Heißluftregeleinheit
weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter eine
Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0071] Das Ändern der Heißlufteigenschaft kann dabei insbesondere wie oben beschrieben erfolgen,
wobei nicht ausschließlich der erfasste Heißluftparameter für die Regelung bzw. Änderung
zugrunde gelegt wird, sondern zusätzlich der erfasste Plasmadampfparameter, der ebenfalls
wie oben beschrieben erfasst werden kann.
[0072] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil besonders präzise getrocknet
werden kann. Insbesondere kann so bei der Trocknung mit Heißluft ein Plasmadampfparameter
berücksichtigt werden.
[0073] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Dampfregeleinheit
weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter eine Dampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu ändern.
[0074] Das Ändern der Dampfeigenschaft kann dabei insbesondere wie oben beschrieben erfolgen,
wobei nicht ausschließlich der erfasste Dampfparameter für die Regelung bzw. Änderung
zugrunde gelegt wird, sondern zusätzlich der erfasste Heißluftparameter, der ebenfalls
wie oben beschrieben erfasst werden kann.
[0075] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil besonders präzise getrocknet
werden kann. Insbesondere kann so bei der Bearbeitung mit Wasserdampf ein Heißluftparameter
berücksichtigt werden.
[0076] Die Textilbearbeitungsvorrichtung kann dadurch weitergebildet werden, dass die Dampfregeleinheit
weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter eine Plasmadampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
[0077] Das Ändern der Plasmadampfeigenschaft kann dabei insbesondere wie oben beschrieben
erfolgen, wobei nicht ausschließlich der erfasste Plasmadampfparameter für die Regelung
bzw. Änderung zugrunde gelegt wird, sondern zusätzlich der erfasste Heißluftparameter,
der ebenfalls wie oben beschrieben erfasst werden kann.
[0078] Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass das Textil besonders präzise getrocknet
werden kann. Insbesondere kann so bei der Bearbeitung mit plasmaaktiviertem Wasserdampf
ein Heißluftparameter berücksichtigt werden.
[0079] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenso gelöst durch ein Textilbearbeitungsverfahren,
umfassend die Schritte Bereitstellen eines Textils an eine Bearbeitungskammer, Bereitstellen
von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer, Erfassen eines Dampfparameters des an die
Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs und Ändern einer Dampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs in Erwiderung auf den
erfassten Dampfparameter.
[0080] Das Textilbearbeitungsverfahren kann dadurch weitergebildet werden, dass der Schritt
des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer ein Bereitstellen von
plasmaaktiviertem Wasserdampf an die Bearbeitungskammer umfasst.
[0081] Das Textilbearbeitungsverfahren kann dadurch weitergebildet werden, dass der Schritt
des Erfassens eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs ein Erfassen eines Plasmadampfparameters des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs umfasst, und wobei der Schritt des
Änderns einer Dampfeigenschaft ein Ändern des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter
umfasst.
[0082] Das Textilbearbeitungsverfahren kann dadurch weitergebildet werden, dass es weiter
den Schritt Bereitstellen von Heißluft an die Bearbeitungskammer umfasst.
[0083] Das Textilbearbeitungsverfahren kann dadurch weitergebildet werden, dass es weiter
die Schritte Erfassen eines Heißluftparameters der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Heißluft und Ändern einer Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Heißluft in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter umfasst.
[0084] Es versteht sich, dass einzelne oder sämtliche Schritte der oben beschriebenen Ausführungsformen
des Textilbearbeitungsverfahrens ganz oder teilweise durch die oben beschriebenen
Ausführungsformen der Textilbearbeitungsvorrichtung, insbesondere der oben beschriebenen
Ausführungsformen der Textilbereitstellungseinheit, der Dampfbereitstellungseinheit,
der Dampferfassungseinheit, der Dampfregeleinheit, der Heißluftbereitstellungseinheit,
der Heißlufterfassungseinheit und/oder der Heißluftregeleinheit durchgeführt werden
können.
[0085] Bezüglich der Ausgestaltungen und Vorteile des Textilbearbeitungsverfahrens wird
zusätzlich auf die Ausgestaltungen und Vorteile der oben beschriebenen Ausführungsformen
zur Textilbearbeitungsvorrichtung verwiesen.
[0086] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Verwendung zumindest
einer Ausführungsform einer zuvor genannten Textilbearbeitungsvorrichtung zur Desinfektion
eines an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Textils.
[0087] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Verwendung zumindest
einer Ausführungsform einer zuvor genannten Textilbearbeitungsvorrichtung zur Desodorierung
eines an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Textils.
[0088] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Verwendung zumindest
einer Ausführungsform eines zuvor genannten Textilbearbeitungsverfahrens zur Desinfektion
eines an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Textils.
[0089] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Verwendung zumindest
einer Ausführungsform eines zuvor genannten Textilbearbeitungsverfahrens zur Desodorierung
eines an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Textils.
[0090] Ausführungsformen der Textilbearbeitungsvorrichtung und des Textilbearbeitungsverfahrens
werden nun beispielhaft anhand der beiliegenden Figuren beschrieben, in denen
- Fig. 1
- eine schematische Seiten-Außenansicht von Ausführungsformen einer Textilbearbeitungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Außenansicht von Ausführungsformen einer Textilbearbeitungsvorrichtung
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Innenansicht von Ausführungsformen einer Textilbearbeitungsvorrichtung
gemäß Fig. 1 und
- Fig. 4
- ein schematisches Ablaufdiagramm von Ausführungsformen eines Textilbearbeitungsverfahrens
zeigen, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Merkmale bezeichnen.
[0091] Fig. 1 zeigt eine schematische Seiten-Außenansicht von Ausführungsformen einer Textilbearbeitungsvorrichtung
1. Die Textilbearbeitungsvorrichtung ist hier beispielhaft in Tunnelform, insbesondere
beispielhaft als sogenannter Tunnelfinisher, abgebildet, in dem mehrere einzelne Be-
und/oder Verarbeitungsschritte des Textils ausgeführt werden können.
[0092] Dabei weist die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 beispielhaft, von links nach rechts,
einen Wassernebelabschnitt 10, einen Wasserdampfabschnitt 20 und einen Heißluftabschnitt
30 auf.
[0093] Mithilfe einer Textilbereitstellungseinheit 40 wird ein durch die Textilbearbeitungsvorrichtung
1 zu bearbeitendes Textil 2 entlang der Textilförderungsrichtung T an die Textilbearbeitungsvorrichtung
1 bereitgestellt. Die Textilbereitstellungseinheit 40 ist dabei beispielhaft als eine
Textilfördereinheit dargestellt, die mithilfe eines nicht gezeigten Vortriebs das
Textil 2 an die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 bereitstellt und durch diese, insbesondere
durch die drei Abschnitte Wassernebelabschnitt 10, Wasserdampfabschnitt 20 und Heißluftabschnitt
30, hindurch befördert und am Ende auch aus der Textilbearbeitungsvorrichtung 1 wieder
hinausbefördert. Abgebildet ist dabei auch ein bearbeitetes Textil 3, das von der
Textilbereitstellungsvorrichtung 40 nach der Bearbeitung an einen weiteren Be- oder
Verarbeitungsschritt übergeben kann.
[0094] Die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 umfasst weiter eine im Inneren ausgebildete Bearbeitungskammer,
die aus perspektivischen Gründen nicht abgebildet ist. Dabei ist die Textilbereitstellungseinheit
40 ausgebildet das zu bearbeitende Textil 2 an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
Die Bearbeitungskammer erstreckt sich dabei über die gesamte Breite der Textilbearbeitungsvorrichtung
1 und insbesondere auch über die gesamte Breite des Wassernebelabschnitts 10, des
Wasserdampfabschnitts 20 und des Heißluftabschnitts 30.
[0095] Dazu umfasst die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 in dem Wassernebelabschnitt 10 zumindest
eine Nebelbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Wassernebel mit einer vorgegebenen
Nebeleigenschaft an die Bearbeitungskammer und damit an das daran bereitgestellte
Textil bereitzustellen. Dieser Wassernebelabschnitt 10 dient dazu, das Textil anzufeuchten.
[0096] In dem Wasserdampfabschnitt 20 umfasst die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 eine Dampfbereitstellungseinheit,
die ausgebildet ist, Wasserdampf mit einer vorgegebenen Dampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer
und damit an das daran bereitgestellte Textil bereitzustellen und eine Dampferfassungseinheit,
die ausgebildet ist, einen Dampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs zu erfassen. Der Wasserdampfabschnitt 20 dient insbesondere dazu, das
Textil zu desinfizieren und zu desodorieren.
[0097] Die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 umfasst ferner eine Dampfregeleinheit, die ausgebildet
ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter eine Dampfeigenschaft des an die
Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu ändern.
[0098] Dabei kann die Dampfbereitstellungseinheit insbesondere ausgebildet sein, plasmaaktivierten
Wasserdampf an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
[0099] Weiter insbesondere kann die Dampferfassungseinheit ausgebildet sein, einen Plasmadampfparameter
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen,
und die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet sein, in Erwiderung auf den erfassten
Plasmadampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
[0100] In dem Heißluftabschnitt 30 umfasst die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 eine Heißluftbereitstellungseinheit,
die ausgebildet ist, Heißluft mit einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer
und damit an das daran bereitgestellte Textil bereitzustellen und optional eine Heißlufterfassungseinheit,
die ausgebildet ist, einen Heißluftparameter der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Heißluft zu erfassen. Der Heißluftabschnitt 30 dient insbesondere dazu, das Textil
zu trocknen und zu glätten.
[0101] Die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 kann weiter eine Heißluftregeleinheit umfassen,
die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0102] Dabei kann die Heißluftregeleinheit insbesondere ausgebildet sein, in Erwiderung
auf den durch die Dampferfassungseinheit erfassten Dampfparameter eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0103] Die Heißluftregeleinheit kann auch weiter ausgebildet sein, in Erwiderung auf den
durch die Dampferfassungseinheit erfassten Plasmadampfparameter eine Heißlufteigenschaft
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu ändern.
[0104] Die Dampfregeleinheit kann dabei ausgebildet sein, in Erwiderung auf den durch die
Heißlufterfassungseinheit erfassten Heißluftparameter eine Dampfeigenschaft des an
die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu ändern.
[0105] Die Dampfregeleinheit kann weiter ausgebildet sein, in Erwiderung auf den durch die
Heißlufterfassungseinheit erfassten Heißluftparameter eine Plasmadampfeigenschaft
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
[0106] Durch eine Bedieneinheit 60 können durch einen menschlichen Bediener Bearbeitungsprogramme
ausgewählt werden, beispielsweise für ein Textil aus einer Kunstfaser, wie Polyester,
oder für ein Textil aus einer Naturfaser, wie Baumwolle, wobei in den Bearbeitungsprogrammen
individuelle Bearbeitungseigenschaften vorgegeben sind. Insbesondere ist es durch
die Bedieneinheit 60 möglich, zumindest eine Nebeleigenschaft des in dem Wassernebelabschnitt
10 bereitgestellten Wassernebels, zumindest eine Dampfeigenschaft bzw. eine Plasmadampfeigenschaft
des in dem Wasserdampfabschnitt 20 bereitgestellten (plasmaaktivierten) Wasserdampfs
und/oder zumindest eine Heißlufteigenschaft der in dem Heißluftabschnitt 30 bereitgestellten
Heißluft vorzugeben. Alternativ oder zusätzlich können über die Bedieneinheit 60 auch
einzelne der oben genannten oder weitere Eigenschaften durch einen menschlichen Bediener
aktiviert/deaktiviert und/oder verändert werden.
[0107] Fig. 2 zeigt eine schematische perspektivische Außenansicht von Ausführungsformen
einer Textilbearbeitungsvorrichtung 1 gemäß Fig. 1. Dabei ist in dieser Ansicht insbesondere
die sich über die gesamte Breite der Textilbearbeitungsvorrichtung 1 erstreckende
Bearbeitungskammer 50 zu sehen. Diese wird von nicht mit Bezugszeichen versehenen
Seiten-, Boden und Dachelementen der jeweiligen Abschnitte begrenzt, wodurch sich
in der Bearbeitungskammer 50 ein regelbares Klima einstellen kann, das von der Außenatmosphäre
um die Textilbearbeitungsvorrichtung 1 verschieden und konfigurierbar ist.
[0108] Alternativ oder zusätzlich können auch drei individuelle Bearbeitungskammer, das
heißt eine Wassernebelkammer, eine Dampfkammer und eine Heißluftkammer vorgesehen
sein, die optional unterschiedliche Größen und/oder Dimensionen aufweisen können.
Diese individuellen Bearbeitungskammern können dabei auch durch geeignete Mechanismen
voneinander atmosphärisch getrennt sein, beispielsweise durch öffen- und schließbare
Trennwände oder -türen.
[0109] Fig. 3 zeigt eine schematische Innenansicht von Ausführungsformen einer Textilbearbeitungsvorrichtung
1 gemäß Fig. 1. Dabei ist vereinfacht dargestellt, wie eine Seitenwand 52 gegenüber
einer anderen Seitenwand 51 der Textilbearbeitungsvorrichtung 1 aufgeklappt ist, sodass
ein Abschnitt der Bearbeitungskammer 50 sichtbar ist. Ebenfalls vereinfacht dargestellt
ist, dass der gezeigte Abschnitt der Bearbeitungskammer 50 den Wassernebelabschnitt
10, den Wasserdampfabschnitt 20 und den Heißluftabschnitt 30 umfasst.
[0110] Abgebildet in Fig. 3 ist insbesondere auch, dass der Wassernebelabschnitt 10, der
Wasserdampfabschnitt 20 und der Heißluftabschnitt 30 jeweils durch geeignete Elemente
auf jeder Seite der Textilbearbeitungsvorrichtung 1 zusammen mit dem Abschnitt der
Bearbeitungskammer 50 gebildet wird.
[0111] Das Textil 2 wird dabei durch die nicht im Detail gezeigte Textilförderungseinheit
entlang der Textilförderungsrichtung T durch die Bearbeitungskammer 50 transportiert.
Dazu ist das Textil an einer Textilbefestigungseinheit 41 befestigt, die durch die
Textilförderungseinheit bewegt wird.
[0112] Zunächst durchläuft das Textil 2 entlang Textilförderungsrichtung T den Wassernebelabschnitt
10, der dabei eine oder mehrere Nebelbereitstellungseinheiten 11 umfasst, die ausgebildet
sind, Wassernebel mit einer vorgegebenen Nebeleigenschaft an die Bearbeitungskammer
50 bereitzustellen.
[0113] Danach durchläuft das Textil 2 entlang Textilförderungsrichtung T den Wasserdampfabschnitt
20, der dabei eine oder mehrere Dampfbereitstellungseinheiten 21 umfasst, die ausgebildet
sind, Wasserdampf, insbesondere plasmaaktivierten Wasserdampf, mit einer vorgegebenen
Dampfeigenschaft bzw. einer Plasmadampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer 50 bereitzustellen.
[0114] Zuletzt durchläuft das Textil 2 entlang Textilförderungsrichtung T den Heißluftabschnitt
30, der dabei eine oder mehrere Heißluftbereitstellungseinheiten 31 umfasst, die ausgebildet
sind, Heißluft mit einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer
50 bereitzustellen.
[0115] An der Befestigungseinheit 41 ist dabei eine Erfassungseinheit 15 angeordnet, die
ausgebildet ist, einen Dampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs zu erfassen und/oder einen Plasmadampfparameter des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen und/oder einen Heißluftparameter
der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu erfassen.
[0116] Eine nicht abgebildete Regeleinheit ist dabei ausgebildet, die von der Erfassungseinheit
erfassten Parameter auszuwerten und in Erwiderung darauf, einen oder mehrere Eigenschaften
des Wasserdampfs, insbesondere des plasmaaktivierten Wasserdampfs und/oder der Heißluft
anzupassen.
[0117] Fig. 4 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm von Ausführungsformen eines Textilbearbeitungsverfahrens
1000, das insbesondere von bzw. durch die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Textilbearbeitungsvorrichtung
1 durchgeführt werden kann.
[0118] Das Textilbearbeitungsverfahrens 1000 umfasst dabei zunächst den Schritt 1100 des
Bereitstellens eines Textils an eine Bearbeitungskammer.
[0119] In einem darauffolgenden Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens 1000 den
Schritt 1200 des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer. In einem
darauffolgenden Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens 1000 den Schritt
1300 des Erfassens eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs.
[0120] In einem darauffolgenden Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens 1000 den
Schritt 1400 des Änderns einer Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter.
[0121] In einem darauffolgenden optionalen Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens
1000 den Schritt 1500 des Bereitstellens von Heißluft mit einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft
an die Bearbeitungskammer.
[0122] In einem darauffolgenden optionalen Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens
1000 den Schritt 1600 des Erfassens eines Heißluftparameters der an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten Heißluft.
[0123] In einem darauffolgenden optionalen Schritt umfasst das Textilbearbeitungsverfahrens
1000 den Schritt 1700 des Änderns einer Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten Heißluft in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter.
[0124] Dabei kann optional der Schritt 1200 des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer
ein Bereitstellen von plasmaaktiviertem Wasserdampf an die Bearbeitungskammer umfassen.
[0125] Ebenso optional kann der Schritt 1300 des Erfassens eines Dampfparameters des an
die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs ein Erfassen eines Plasmadampfparameters
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs umfassen.
[0126] Ebenso optional kann der Schritt 1400 des Änderns einer Dampfeigenschaft ein Ändern
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs in Erwiderung
auf den erfassten Plasmadampfparameter umfassen.
[0127] Nach dem Schritt 1700 kann das Verfahren erneut beim Schritt 1100 beginnen.
[0128] Die Textilbearbeitungsvorrichtung und das Textilbearbeitungsverfahren können insbesondere
in den folgenden Beispiel-Ausführungsformen ausgestaltet sein:
Beispiel 1: Textilbearbeitungsvorrichtung, umfassend:
- eine Bearbeitungskammer,
- eine Textilbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, ein Textil an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen,
- eine Dampfbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Wasserdampf mit einer vorgegebenen
Dampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen,
- eine Dampferfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Dampfparameter des an die
Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu erfassen, und
- eine Dampfregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
zu ändern.
Beispiel 2: Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Beispiel 1, wobei
die Dampfbereitstellungseinheit ausgebildet ist, plasmaaktivierten Wasserdampf an
die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
Beispiel 3: Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Beispiel 2, wobei
die Dampferfassungseinheit weiter ausgebildet ist, einen Plasmadampfparameter des
an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen,
und
wobei die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten
Plasmadampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
Beispiel 4: Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Beispiele,
weiter umfassend:
- eine Heißluftbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Heißluft mit einer vorgegebenen
Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
Beispiel 5: Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Beispiel 4, weiter
umfassend:
- eine Heißlufterfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Heißluftparameter der an
die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu erfassen, und
- eine Heißluftregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter
eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu
ändern.
Beispiel 6: Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Beispiel 5, wobei
die Heißluftregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu
ändern.
Beispiel 7: Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Beispiele
5 oder 6, wobei die Heißluftregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf
den erfassten Plasmadampfparameter eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten Heißluft zu ändern.
Beispiel 8: Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Beispiele
5 bis 7, wobei die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den
erfassten Heißluftparameter eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs zu ändern.
Beispiel 9: Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Beispiele
5 bis 8, wobei die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den
erfassten Heißluftparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
Beispiel 10: Textilbearbeitungsverfahren, umfassend die folgenden Schritte:
- Bereitstellen eines Textils an eine Bearbeitungskammer;
- Bereitstellen von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer;
- Erfassen eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs;
und
- Ändern einer Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter.
Beispiel 11: Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Beispiel 10, wobei
der Schritt des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer ein Bereitstellen
von plasmaaktiviertem Wasserdampf an die Bearbeitungskammer umfasst.
Beispiel 12: Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Beispiel 11, wobei
der Schritt des Erfassens eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs ein Erfassen eines Plasmadampfparameters des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs umfasst, und wobei der Schritt des
Änderns einer Dampfeigenschaft ein Ändern des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter
umfasst.
Beispiel 13: Textilbearbeitungsverfahren nach einem der vorhergehenden Beispiele 10
bis 12, weiter umfassend den Schritt:
- Bereitstellen von Heißluft mit einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer.
Beispiel 14: Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Beispiel 13, weiter
umfassend die Schritte:
- Erfassen eines Heißluftparameters der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft,
und
- Ändern einer Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft
in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter.
[0129] Nachfolgend werden Merkmale strukturiert wiedergegeben. Diese können beliebig untereinander
und auch mit anderen hierin offenbarten Merkmalen kombiniert werden:
- 1. Textilbearbeitungsvorrichtung, umfassend:
- eine Bearbeitungskammer,
- eine Textilbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, ein Textil an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen,
- eine Dampfbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Wasserdampf mit einer vorgegebenen
Dampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen,
- eine Dampferfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Dampfparameter des an die
Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu erfassen,
- eine Dampfregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
zu ändern
- eine Heißluftbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Heißluft mit einer vorgegebenen
Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
- eine Heißlufterfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Heißluftparameter der an
die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu erfassen, und
- eine Heißluftregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter
eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu
ändern, wobei die Heißluftregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den
erfassten Dampfparameter eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Heißluft zu ändern.
- 2. Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Merkmal 1, wobei die Dampfbereitstellungseinheit
ausgebildet ist, plasmaaktivierten Wasserdampf an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
- 3. Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Merkmal 2, wobei die Dampferfassungseinheit
weiter ausgebildet ist, einen Plasmadampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen, und
wobei die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten
Plasmadampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
- 4. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Merkmale, wobei die
Heißluftregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter
eine Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft zu
ändern.
- 5. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Merkmale, wobei die
Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter
eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
zu ändern.
- 6. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Merkmale, wobei die
Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter
eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten plasmaaktiverten
Wasserdampfs zu ändern.
- 7. Textilbearbeitungsverfahren, umfassend die folgenden Schritte:
- Bereitstellen eines Textils an eine Bearbeitungskammer;
- Bereitstellen von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer;
- Erfassen eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs;
- Ändern einer Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
- Bereitstellen von Heißluft mit einer vorgegebenen Heißlufteigenschaft an die Bearbeitungskammer.
- Erfassen eines Heißluftparameters der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft,
- Ändern einer Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft
in Erwiderung auf den erfassten Heißluftparameter; und
- Ändern einer Heißlufteigenschaft der an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Heißluft
in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter.
- 8. Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Merkmal 7, wobei der Schritt
des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer ein Bereitstellen von
plasmaaktiviertem Wasserdampf an die Bearbeitungskammer umfasst.
- 9. Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Merkmal 8, wobei der Schritt
des Erfassens eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs ein Erfassen eines Plasmadampfparameters des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs umfasst, und
wobei der Schritt des Änderns einer Dampfeigenschaft ein Ändern des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter
umfasst.
Bezugszeichenliste
[0130]
- 1
- Textilbearbeitungsvorrichtung
- 2
- zu bearbeitendes Textil
- 3
- bearbeitetes Textil
- 10
- Wassernebelabschnitt
- 11
- Nebelbereitstellungseinheit
- 15
- Erfassungseinheit
- 20
- Wasserdampfabschnitt
- 21
- Dampfbereitstellungseinheit
- 30
- Heißluftabschnitt
- 31
- Heißluftbereitstellungseinheit
- 40
- Textilbereitstellungseinheit
- 41
- Textilbefestigungseinheit
- 50
- Bearbeitungskammer
- 51
- Seitenwand
- 52
- Seitenwand
- 60
- Bedieneinheit
- 1000
- Verfahren
- 1100
- Verfahrensschritt
- 1200
- Verfahrensschritt
- 1300
- Verfahrensschritt
- 1400
- Verfahrensschritt
- 1500
- Verfahrensschritt
- 1600
- Verfahrensschritt
- 1700
- Verfahrensschritt
- T
- Textilförderungsrichtung
1. Textilbearbeitungsvorrichtung, umfassend:
- eine Bearbeitungskammer,
- eine Textilbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, ein Textil an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen,
- eine Dampfbereitstellungseinheit, die ausgebildet ist, Wasserdampf mit einer vorgegebenen
Dampfeigenschaft an die Bearbeitungskammer bereitzustellen,
- eine Dampferfassungseinheit, die ausgebildet ist, einen Dampfparameter des an die
Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs zu erfassen, und
- eine Dampfregeleinheit, die ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter
eine Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
zu ändern.
2. Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch 1, wobei die Dampfbereitstellungseinheit
ausgebildet ist, plasmaaktivierten Wasserdampf an die Bearbeitungskammer bereitzustellen.
3. Textilbearbeitungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch 2, wobei die Dampferfassungseinheit
weiter ausgebildet ist, einen Plasmadampfparameter des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu erfassen, und
wobei die Dampfregeleinheit weiter ausgebildet ist, in Erwiderung auf den erfassten
Plasmadampfparameter eine Plasmadampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
plasmaaktiverten Wasserdampfs zu ändern.
4. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Textilbereitstellungseinheit
dazu ausgebildet ist, das Textil durch Fortbewegung und/oder Vortrieb an die Bearbeitungskammer
bereitzustellen.
5. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine
Dampfeigenschaft eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit, eine
Dampfsättigung und/oder eine Bereitstellungsdauer ist.
6. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Dampfparameter
eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit und/oder eine Dampfsättigung
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs ist.
7. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dampfparameter
unmittelbar an der Dampfbereitstellungseinheit erfasst wird.
8. Textilbearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dampfparameter
an einem von der Dampfbereitstellungseinheit beabstandeten Ort erfasst wird.
9. Textilbearbeitungsverfahren, umfassend die folgenden Schritte:
- Bereitstellen eines Textils an eine Bearbeitungskammer;
- Bereitstellen von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer;
- Erfassen eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs;
und
- Ändern einer Dampfeigenschaft des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs
in Erwiderung auf den erfassten Dampfparameter.
10. Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 9, wobei der Schritt
des Bereitstellens von Wasserdampf an die Bearbeitungskammer ein Bereitstellen von
plasmaaktiviertem Wasserdampf an die Bearbeitungskammer umfasst.
11. Textilbearbeitungsverfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 10, wobei der Schritt
des Erfassens eines Dampfparameters des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten
Wasserdampfs ein Erfassen eines Plasmadampfparameters des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs umfasst, und
wobei der Schritt des Änderns einer Dampfeigenschaft ein Ändern des an die Bearbeitungskammer
bereitgestellten plasmaaktiverten Wasserdampfs in Erwiderung auf den erfassten Plasmadampfparameter
umfasst.
12. Textilbearbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei das Textil durch
Fortbewegung und/oder Vortrieb an die Bearbeitungskammer bereitgestellt wird.
13. Textilbearbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei eine Dampfeigenschaft
eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit, eine Dampfsättigung
und/oder eine Bereitstellungsdauer ist.
14. Textilbearbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei ein Dampfparameter
eine Dampftemperatur, ein Dampfdruck, eine Dampffeuchtigkeit und/oder eine Dampfsättigung
des an die Bearbeitungskammer bereitgestellten Wasserdampfs ist.
15. Textilbearbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei der Dampfparameter
unmittelbar an einer Dampfbereitstellungseinheit und/oder an einem von der Dampfbereitstellungseinheit
beabstandeten Ort erfasst wird.