[0001] Die Erfindung betrifft ein Gestell zum Aufnehmen von Fitnessgeräten mit zwei parallel
zueinander angeordneten Seitenrahmen und einem die Seitenrahmen miteinander verbindenden
Rückenrahmen.
[0002] Zum Einrichten eines Fitnessraumes, insbesondere eines privaten häuslichen Fitnessraumes,
ist neben der Vorhaltung von entsprechenden Fitnessgeräten, wie Hantelstangen und
-scheiben, Reckstangen, Seilen, Kabelzügen etc. üblicherweise auch ein Gestell vonnöten,
das einerseits als Grundgerüst für die Ausübung diverser Fitnessübungen dient und
andererseits zum Aufnehmen, d.h. zur Befestigung bzw. Aufbewahrung, der Fitnessgeräte
sowie etwaigem Zubehör fungiert. Ein solches Gestell wird in Fachkreisen auch als
"Power-Rack" bezeichnet. Nachfolgend werden die Begriffe "Gestell" und "Power-Rack"
daher synonym verwendet.
[0003] Oftmals sind übliche im Handel erhältliche Power-Packs nicht in ein gewöhnliches
Wohnumfeld integrierbar, sondern bedürfen eines eigenen Raumes. Ursache hierfür ist
zum einen der zur Aufstellung des Power-Packs und zur Durchführung der Übungen erforderliche
Platzbedarf, zum anderen auch dessen optische Gestaltung. So wird ein Power-Pack in
den meisten Wohnräumen als Störfaktor empfunden. Selbst in dafür prädestinierten Räumen,
wie z. B. Kellerräumen erschwert oder verhindert der Platzbedarf gerade
in Ballungsräumen mit kleinem Raumangebot die Nutzung eines Power-Packs.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind diverse Gestelle ("Power-Racks") der eingangs angegebenen
Art bekannt. So geht beispielsweise aus der
US 7,374,516 B2 ein Gestell mit zwei Seitenrahmen und einem Rückenrahmen hervor,
in dem ein Fitnessgerät
in Form einer Hantelstangenführung beweglich gelagert ist. Das bekannte Power-Pack hat
einen hohen Platzbedarf.
[0005] Aus der
WO 2014/128570 A2 ist zudem ein außerhalb der Nutzungszeiten zusammenfaltbares Gestell bekannt. Nachteilig
an diesem Power-Rack ist der hohe Aufwand für seinen Auf- und Abbau.
[0006] Das Dokument
US2007/270292 offenbart einen Gestell zum Aufnehmen von Fitnessgeräten.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Gestell anzugeben,
das aufwandsarm betrieben werden kann und in einen Wohnraum integrierbar ist.
[0008] Zur Lösung der genannten Aufgabe wird ein Gestell entsprechend den Merkmalen des
unabhängigen Patentanspruchs 1 ausgebildet. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in
den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die beiden Seitenrahmen über die Vorderseite
des Gestells hinaus ausziehbar sind.
[0010] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Gestells löst die genannte Aufgabe somit,
indem es von einem "Ruhezustand" in einen "Trainingszustand" und umgekehrt überführbar
ist. Im Ruhezustand bildet es einen durch den Rückenrahmen und die beiden Seitenrahmen
begrenzten Raum mit vergleichsweise geringem Platzbedarf aus, der zur Durchführung
von Fitnessübungen im Trainingszustand durch einfaches Ausziehen der Seitenrahmen
über die Vorderseite des Gestells hinaus auf ein für das Training angemessenes Maß
vergrößert werden kann. Die Lösung besteht somit in einem minimierbaren Power-Pack,
das zur Durchführung des Trainings durch Ausziehen der Seitenrahmen vergrößert werden
kann. Im Ruhezustand kann es hingegen platzsparend in den Wohnraum integriert sein.
Der im Inneren des minimierten Power-Packs vorhandene Raum kann für die Aufbewahrung
von Fitnessgeräten, z.B. Gewichten, Hantelstangen und einer Hantelbank verwendet werden,
so dass kein aufwändiger Auf- und Abbauvorgang nötig ist und zudem kein separater
Platz für die Aufbewahrung der Fitnessgeräte vorgehalten werden muss.
[0011] Die Seitenrahmen können beispielsweise mehrteilig ausgestaltet sein und über ein
Schiebesystem verfügen, das ein Ausziehen - ähnlich wie bei einer Schublade - gestattet.
Alternativ können die Seitenrahmen auch eine Teleskopführung aufweisen, dessen ineinandergreifende
Bestandteile zum Vergrößern auseinandergezogen bzw. zum Herstellen des Ruhezustands
ineinandergeschoben werden. Zudem kann die Bewegung zum Ausziehen bzw. Einschieben
der Seitenrahmen manuell oder mittels eines elektrischen Antriebs, z.B. eines Linearmotors,
bewirkt werden.
[0012] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die beiden Seitenrahmen an ihrer Oberseite mit
einem Deckenteil miteinander verbunden sind.
[0013] Auf diese Weise kann in einfacher Weise eine zusätzliche Versteifung des Gestells
erreicht werden.
[0014] Konkret ist vorgesehen, dass das Deckenteil zweiteilig ausgestaltet ist, wobei ein
erstes Teil fest mit den Seitenrahmen verbunden ist und ein zweites Teil an der Vorderseite
des Gestells derart klappbar mit dem ersten Teil verbunden ist, dass es im ausgezogenen
Zustand der Seitenrahmen aufgeklappt auf den Seitenrahmen aufliegt.
[0015] Diese Ausführungsform ermöglicht einerseits eine platzsparende Integration des Deckenteils
in das Gerüst und andererseits eine einfache Handhabung, da zum Herstellen des Trainingszustands
des Power-Packs lediglich das Deckenteil aufgeklappt und die Seitenrahmen herausgezogen
werden müssen. Durch das Aufliegen im ausgezogenen Zustand wird zudem die erforderliche
Stabilisierung des Gestells bewirkt.
[0016] In diesem Zusammenhang ist vorgesehen sein, dass das zweite Teil des Deckenteils
beidseitige Führungsschienen aufweist, in denen die Seitenrahmen beim Ausziehen und
im ausgezogenen Zustand geführt sind.
[0017] Hierdurch kann bei zusätzlicher Stabilisierung die Handhabung des Gestells beim Herstellen
des Trainingszustands noch weiter vereinfacht werden. Ein versehentliches fehlerhaftes
Zusammenfügen von Deckenteil und Seitenrahmen kann hierdurch weitgehend vermieden
werden.
[0018] Außerdem kann vorgesehen sein, dass das Deckenteil Querverstrebungen aufweist. Solche
Querverstrebungen können neben der Herstellung der erforderlichen Versteifung des
Gestells zusätzlich zum Absolvieren von Fitnessübungen dienen. Dazu können die Querverstrebungen
beispielsweise als Klimmzugstangen und/oder Hangelstangen ausgebildet sein.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gestells sieht vor,
dass der Rückenrahmen und/oder mindestens einer der Seitenrahmen Befestigungseinrichtungen
zum Montieren von Fitnessgeräten und/oder Aufbewahrungsmitteln aufweist.
[0020] Damit kann das Gestell gleichsam auch als Aufbewahrungsort für Fitnessgeräte und/oder
Zubehör genutzt werden. Dies dient insbesondere im Ruhezustand des Power-Packs in
vorteilhafter Weise zum nahezu unsichtbaren Verstauen der Fitnessgeräte bzw. des Zubehörs,
da kein zusätzlicher Aufbewahrungsplatz benötigt wird. Als Befestigungseinrichtungen
können beispielsweise Bohrungen und Langlöcher dienen, in die Montagemittel für Fitnessgeräte
bzw. Zubehör eingreifen und beispielsweise durch Verschraubungen befestigt werden.
Gleichermaßen können Klemmelemente und/oder Haken als Befestigungseinrichtungen vorgesehen
sein. Hierdurch kann das Gestell
in vielfältiger Weise zur Aufbewahrung beliebiger Fitnessgeräte und/oder Zubehörteile
angepasst werden.
[0021] Um eine besonders gute Integration des erfindungsgemäßen Gestells
in ein Wohnumfeld zu gewährleisten, kann zudem vorgesehen sein, dass der Rückenrahmen
und/oder die Seitenrahmen außenseitig verkleidet sind.
[0022] Auf diese Weise kann das Gestell gleichsam die Form eines Schranks annehmen, der
in einem Wohnumfeld üblicherweise eher Akzeptanz findet.
[0023] Die Außenverkleidung des Gestells kann zudem mit weiteren Elementen, z.B. Regalbretter
und/oder Befestigungen für Heimelektronik bzw. TV, versehen sein, um eine Mehrfachnutzung
des Gestells gemäß dieser Ausführungsform zu ermöglichen.
[0024] Konkret kann zudem vorgesehen sein, dass das Gestell an seiner Vorderseite zumindest
eine schwenkbare Tür aufweist. Somit können das Gestell und etwaiger Inhalt im Ruhezustand
vollständig verdeckt werden. Zum Herstellen des Trainingszustands wird die zumindest
eine Tür, bei der es sich bevorzugt um eine Klapp- oder Falttür handeln kann, weitmöglich
geöffnet. Anschließend werden die Seitenrahmen vorderseitig herausgezogen.
[0025] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gestells
kann vorgesehen sein, dass der Rückenrahmen an seiner zur Vorderseite des Gestells
ausgerichteten Fläche verspiegelt ist.
[0026] Damit kann eine Selbstkontrolle der Übungen während des Trainings ermöglicht werden.
Zudem kann eine optionale Innenbeleuchtung des Gestells auch bei fehlender oder zu
geringer Raumbeleuchtung für eine ausreichende Ausleuchtung des Trainingsplatzes dienen.
[0027] Um schließlich auch bei einem Außeneinsatz des Gestells bei widrigem Wetter oder
blendendem Sonnenlicht unbeeinflusst Trainingsübungen durchführen zu können, kann
eine rolladenartige Verkleidung vorgesehen sein, die als Wetterschutz des Gestells
an dessen Oberseite ausziehbar ist. Damit kann quasi eine Art ausfahrbares Dach des
Gestells erzeugt werden. Im eingefahrenen Zustand schützt die Polladenverkleidung
zudem das Gestell vor Witterungseinflüssen.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die Ausführungsbeispiele dienen hierbei lediglich zur Erläuterung einzelner Ausführungen
der Erfindung. Elemente der Ausführungsbeispiele können im Rahmen der Erfindung in
beliebiger Weise miteinander kombiniert werden.
[0029] Hierzu zeigen
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Power-Racks;
Figur 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Power-Racks;
Figuren 3 und 4 Prinzipbilder zur Erläuterung eines Übergangs von einem Ruhezustand
eines Power-Packs in einen Trainingszustandstand; und
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Power-Packs mit Verkleidung zur Außenaufstellung.
[0030] Gleiche oder einander entsprechende Elemente sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet.
[0031] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Gestells 10 zum Aufnehmen von
Fitnessgeräten und Durchführen von Fitnessübungen ("Power-Rack"). Das Ausführungsbeispiel
der Figur 1 stellt eine Basisversion des Gestells 10 dar. Das Gestell 10 weist dabei
zwei Seitenrahmen 11a, 11b auf, die durch einen Rückenrahmen 12 miteinander verbunden
sind. Seitenrahmen 11a, 11b und Rückenrahmen 12 können beispielsweise aus Edelstahl
gefertigt sein und durch Schraub-, Steck- oder Schweißverbindungen miteinander verwindungssteif
verbunden sein. Zur weiteren Stabilisierung kann ein Deckenteil 13 vorhanden sein,
mit dem die beiden Seitenrahmen an ihrer Oberseite verbunden sind. Das Deckenteil
13 kann beispielsweise durch Querstreben 13a gebildet sein, die neben der Funktion
zur Stabilisierung auch zur Durchführung von Fitnessübungen, wie Hangeln und/oder
Klimmzüge, dienen können. Optional kann die Standfestigkeit des Gestells 10 durch
einen - in Figur 1 nicht dargestellten - Sockel weiter erhöht werden.
[0032] Das Gestell 10 der Figur 1 ist in durchgezogener Linienführung in seinem Ruhezustand
dargestellt. Die Seitenrahmen 11a, 11b sind aus diesem Ruhezustand durch Ausziehen
über die Vorderseite des Gestells 10 hinaus in einen Trainingszustand überführbar,
der in Figur 1 in gestrichelter Linienführung angedeutet ist. Das Ausziehen der Seitenrahmen
11a, 11b kann manuell erfolgen. Alternativ kann aber auch ein motorisierter Antrieb
vorgesehen sein, der beispielsweise in Form eines Linearantriebs oder eines Kettenantriebs
ausgebildet ist.
[0033] Das Power-Rack bildet den Grundbaustein eines Fitnesscenters, insbesondere eines
Heim-Fitnesscenters, das in ein übliches Wohnumfeld integrierbar ist und das im Ruhezustand
einen geringen Platzbedarf benötigt. Um ein solches minimierbares Power-Rack ist eine
modulare Produkt- und Servicelandschaft gestaltbar, bei der es dem Anwender möglich
ist, nach und nach neue Trainingsgeräte hinzuzufügen und dabei schrittweise neue Trainingsfunktionen
zu erwerben.
[0034] Hierzu umfasst das Gestell 10 Befestigungseinrichtungen, mit denen Haltemittel (Haken,
Stangen etc.) für Trainingsgeräte und Zubehör am Gestell befestigt werden können.
Das Gestell 10 kann beispielsweise zur Aufnahme von Hantelablagen ("J-Hooks" oder
"Spotter-Stangen") dienen. Weiterhin können - entweder optional zum Nachrüsten oder
bereits werksmäßig vorgesehen - Haltevorrichtungen für weitere Übungen, wie z.B. "Landmine-Row"
oder "Battle Pope", vorhanden sein. Um mit einem Personal-Trainer online trainieren
zu können, können an verschiedenen Stellen des Gestells 10 Kameras montierbar sein,
um aus der Ferne Bewegungsabläufe einer trainierenden Person beurteilen und steuern
zu können.
[0035] Das Power-Rack kann zudem optional ab Werk oder nachträglich links und rechts mit
Kabelzügen bestückt werden, die für weitere Trainingsübungen genutzt werden können.
Diese Kabelzüge sind beispielsweise jeweils in eine Halterung eingebaut, die an die
beiden ausziehbaren Seitenrahmen 11a, 11b außen aufgesetzt werden kann. Alternativ
oder zusätzlich können auch Trainingsvorrichtungen für Langhanteltraining vorgesehen
sein. Um bei gleichzeitig montierten Kabelzügen Trainingsraum für das Langhanteltraining
zu schaffen, können die aufgesetzten Halterungen mit den eingebauten Kabelzügen (nach
vorne oder hinten) weggeklappt werden. Am vorderen Ende der Seitenrahmen 11a, 11b
ist zudem die Montage einer Langhantelführung wie bei einer Smith-Maschine (Multipresse)
möglich. Auch diese Option kann werksmäßig vorinstalliert oder nachrüstbar ausgeführt
sein. Das Smith-Maschinen-Modul wird mit einer an der Langhantel montierbaren Platte
geliefert, mittels der sie auch als Beinpresse genutzt werden kann. Um Cardio-Übungen
absolvieren zu können, kann zudem ein Ruderschlitten vorgesehen sein, mit dem beispielsweise
an dem oben erwähnten Kabelzug gerudert werden kann. Dieser Ruderschlitten kann wie
das übrige Zubehör im Power-Rack verstaut werden (z.B. eingeklappt werden), wenn sich
dieses in seinem Ruhezustand befindet.
[0036] Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Power-Packs. Das in Figur 2 gezeigte
Gestell 10 umfasst zunächst dieselben Komponenten wie das in Figur 1 gezeigte Ausführungsbeispiel,
so dass es einen Rückenrahmen 12 und zwei ausziehbare Seitenrahmen 11a, 11b umfasst.
Um das Power-Rack noch besser in einen Wohnraum integrieren zu können, weist das Gestell
10 bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 eine (schraffiert angedeutete) Verkleidung
20 auf. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Holz- oder Kunststoffverkleidung
der Seiten-, Rücken- und/oder Deckenflächen des Gestells 10 handeln, die an der Außenseite
des Gestells 10 eine an den Wohnraum angepasste Gestaltung, beispielsweise eine zu
anderen Möbeln passende Farbe und/oder Maserung, aufweist. An der Vorderseite des
Gestells 10 können zudem Türen 21, z.B. Klapp- oder Falttüren, vorgesehen sein. Diese
Türen 21 können im Ruhezustand (bei eingeschobenen Seitenrahmen 11a, 11b) geschlossen
werden, so dass das Gestell 10 das äußere Erscheinungsbild eines Schranks annimmt,
der gleichsam einen von außen nicht einsehbaren Aufbewahrungsort für Trainingsgeräte
und Zubehör bietet. Zum Herstellen des Trainingszustands werden die Türen 21 - wie
in Figur 2 durch Pfeile - angedeutet geöffnet, um die Seitenrahmen 11a,11b nach vorne
ausziehen zu können. Dabei werden auch etwaige Verstrebungen am Deckenteil 13 freigelegt,
so dass sie zur Durchführung von Übungen genutzt werden können. Die Frontverkleidung
in Form einer oder zweier Türen kann zudem verschiedene zusätzliche Funktionen erfüllen
und beispielsweise als TV Board, Bücherregal oder Projektionsfläche für einen Beamer
eingesetzt werden. Ebenso können die äußeren Seitenwände der Verkleidung als Regale
genutzt werden.
[0037] Die Innenseite des Rückenrahmens 12 kann zudem teilweise oder vollständig mit einem
Spiegel 22 versehen sein, der dem Anwender eine Selbstüberprüfung von Trainingsübungen
ermöglicht. Mit Rückwand kann das Gestell 10 zudem als eine Art Raumteiler verwendet
werden.
[0038] Um im Wohnumfeld den Fußboden zu schützen, kann im Inneren des Gestells 10 ein aufklappbarer
Sportboden vorgehalten werden.
[0039] Das Gestell 10 kann im Inneren ein Ordnungssystem für Gewichte, Stangen, Hantelbank
und anderes Zubehör enthalten, so dass das komplette Fitness-Center wie in einem Schrank
verstaut werden kann.
[0040] Figuren 3 und 4 zeigen schematisch den Übergang vom Ruhezustand zum Trainingszustand
des Gestells 10. Eine Besonderheit des in den Figuren 3 und 4 dargestellten Gestells
10 ist ein zweiteiliges Deckenteil 13, das zum Herstellen des Trainingszustands aufgeklappt
werden kann. Wie Figur 3 entnommen werden kann, weist das Deckenteil 13 ein erstes
Teil 23a auf, das auf den Seitenrahmen 11a, 11b und dem Rückenrahmen 12 montiert ist.
Beispielsweise kann das erste Teil 23a mit den Rahmen des Gestells 10 verschraubt
oder verschweißt sein. Mit dem ersten Teil 23a ist ein zweites Teil 23b klappbar verbunden.
Die Verbindung kann beispielsweise durch ein oder mehrere Scharniere erzeugt werden.
Im Ruhezustand ist das zweite Teil 23b nach unten geklappt. Zum Herstellen des Trainingszustands
wird es wie durch den Pfeil in Figur 3 angedeutet nach oben geklappt, bis es mit dem
ersten Teil 23a eine Ebene bildet.
[0041] Danach werden die Seitenrahmen 11a und 11b wie bereits zu Figuren 1 und 2 erläutert
manuell oder motorisch betrieben über die Vorderseite des Gestells 10 hinaus ausgezogen
(siehe Pfeil in Figur 4). Zur Unterstützung der Ausziehbewegung und zusätzlichen Stabilisierung
können an der Unterseite des zweiten Teils 23b des Deckenteils 13 Führungsschienen
vorgesehen sein, in denen die Seitenrahmen 11a, 11b geführt werden. Nach dem vollständigen
Ausziehen der Seitenrahmen 11a, 11b liegt das zweite Teil 23b auf den Seitenrahmen
11a, 11b auf.
[0042] Zum Herstellen des Ruhezustands werden die beschriebenen Schritte in umgekehrter
Reihenfolge durchgeführt, d.h., es werden die Seitenrahmen 11a, 11b in Richtung des
Rückenrahmens 12 eingeschoben und das zweite Teil 23b des Deckenteils 13 eingeklappt.
Sofern das Power-Rack wie in Figur 2 gezeigt verkleidet ist, ist bei der Montage der
Türen auf entsprechende Bewegungsfreiheit des einzuklappenden zweiten Teils 23b zu
achten.
[0043] Figur 5 zeigt schließlich eine Outdoor-Variante des Gestells 10 in einer Seitenansicht.
Bei dieser Variante ist das Gestell 10 außerhalb eines Wohnraumes im Freien, z.B.
im Garten eines Wohnhauses, aufgestellt. Um einerseits das Gestell 10 vor Wetter und
Witterungseinflüssen zu schützen und andererseits ein Training auch bei widrigen Wetterbedingungen
(Regen, Schneefall, starke Sonneneinstrahlung) durchführen zu können, ist eine rolladenartige
Verkleidung 50 vorgesehen, die in einer Haltevorrichtung 51 derart geführt ist, dass
sie einerseits das Gestell in seinem Ruhezustand vor äußeren Einflüssen schützt und
andererseits in einem ausgezogenen Zustand ein Schutzdach bildet, so dass eine trainierende
Person unbeeinträchtigt Übungen durchführen kann. Die solchermaßen gebildete wetterfeste
Verkleidung kann somit je nach Wetterlage zu einem Trainingsraum geöffnet werden.
Der Mechanismus der rolladenartigen Verkleidung 50 ähnelt demjenigen einer Rolladenbox.
Allerdings dient bei dem Gestell 10 der Rolladen nicht als Frontverkleidung, sondern
wie beschrieben als ausziehbares Dach. Im geschlossenen Zustand ist der Rolladen an
der Rückseite des Power-Packs heruntergefahren. Die Frontverkleidung besteht beispielsweise
aus Türen, die wie bei einem Schrank zur Seite geöffnet werden können. Die Türen stellen
im geöffneten Zustand gleichsam die linke und rechte Außenwand einer Mini-Trainingshalle
dar; das Rolladendach liegt dann auf diesen Seitenwänden auf, so dass ein nach vorne
offener Trainingsraum entsteht, in dem das Power-Rack enthalten ist. In den Türen
können ausziehbare Elemente eingebaut sein, die wie Schiebetüren zuerst nach vorne
ausgezogen und dann seitlich eingeklappt werden können. So entsteht ein abgeschlossener
Trainingsraum. Um auch in der kalten Jahreszeit trainieren zu können, kann eine Heizung,
z.B. mit Infrarotstrahlern, vorgesehen sein.
1. Gestell (10) zum Aufnehmen von Fitnessgeräten mit zwei parallel zueinander angeordneten
Seitenrahmen (11a, 11b) und einem die Seitenrahmen (11a, 11b) miteinander verbindenden
Rückenrahmen (12);
wobei die beiden Seitenrahmen (11a, 11b) über die Vorderseite des Gestells (10) hinaus
ausziehbar sind,
die beiden Seitenrahmen (11a, 11b) an ihrer Oberseite mit einem Deckenteil (13) miteinander
verbunden sind,
das Deckenteil (13) zweiteilig ausgestaltet ist, wobei ein erstes Teil (23a) fest
mit den Seitenrahmen (11a, 11b) verbunden ist und ein zweites Teil (23b) an der Vorderseite
des Gestells (10) derart klappbar mit dem ersten Teil (23a) verbunden ist, dass es
im ausgezogenen Zustand der Seitenrahmen (11a, 11b) aufgeklappt auf den Seitenrahmen
(11a, 11b) aufliegt und
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Teil (23b) des Deckenteils (13) beidseitige Führungsschienen aufweist,
in denen die Seitenrahmen (11a, 11b) beim Ausziehen und im ausgezogenen Zustand geführt
sind.
2. Gestell (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Deckenteil (13) Querverstrebungen (13a) aufweist.
3. Gestell (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rückenrahmen (12) und/oder mindestens einer der Seitenrahmen (11a, 11b) Befestigungseinrichtungen
zum Montieren von Fitnessgeräten und/oder Aufbewahrungsmitteln aufweist.
4. Gestell (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rückenrahmen (12) und/oder die Seitenrahmen (11a, 11b) außenseitig verkleidet
sind.
5. Gestell (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gestell (10) an seiner Vorderseite zumindest eine schwenkbare Tür (20, 21) aufweist.
6. Gestell (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rückenrahmen (12) an seiner zur Vorderseite des Gestells (10) ausgerichteten Fläche
verspiegelt ist.
7. Gestell (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine rolladenartige Verkleidung (50) vorgesehen ist, die als Wetterschutz des Gestells
(10) an dessen Oberseite ausziehbar ist.
1. A rack (10) for accommodating fitness equipment, comprising two lateral frames (11a,
11b) arranged parallel to one another, and a rear frame (12) connecting the lateral
frames (11a, 11b) to one another;
wherein
the two lateral frames (11a, 11b) can be extended beyond the front side of the rack
(10),
the two lateral frames (11a, 11b) are connected to one another at their upper side
by a top part (13),
the top part (13) is designed in two pieces, wherein a first piece (23a) is firmly
connected to the lateral frames (11a, 11b), and a second piece (23b) is connected
to the first piece (23a) at the front of the rack (10) by means of a hinge in such
a manner that it rests on the lateral frames (11a, 11b) in an unfolded state when
the lateral frames (11a, 11b) are extended and
characterized in that
the second piece (23b) of the top part (13) has guide rails on both sides, in which
the lateral frames (11a, 11b) are guided when pulled out and in the extended state.
2. The rack (10) according to claim 1,
characterized in that
the top part (13) has cross braces (13a).
3. The rack (10) according to claim 1 or 2,
characterized in that
the rear frame (12) and/or at least one of the lateral frames (11a, 11b) has fastening
devices for mounting fitness equipment and/or storage means.
4. The rack (10) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the rear frame (12) and/or the lateral frames (11a, 11b) are covered on the outside.
5. The rack (10) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the rack (10) has at least one pivoting door (20, 21) on its front side.
6. The rack (10) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the rear frame (12) is mirrored on its surface, facing the front of the rack (10).
7. The rack (10) according to any of the preceding claims,
characterized in that
a roller shutter-like covering (50) is provided, which can be pulled out from the
top of the rack (10) to protect it from the weather.
1. Châssis (10) destiné à recevoir des appareils de fitness, comportant deux cadres latéraux
(11a, 11b) disposés parallèlement l'un à l'autre et un cadre arrière (12) reliant
les cadres latéraux (11a, 11b) entre eux ;
dans lequel les deux cadres latéraux (11a, 11b) peuvent être déployés au-delà de la
face avant du châssis (10),
les deux cadres latéraux (11a, 11b) sont reliés l'un à l'autre sur leur face supérieure
par une partie de recouvrement (13),
la partie de recouvrement (13) est conçue en deux parties, dans lequel une première
partie (23a) est reliée de manière fixe aux cadres latéraux (11a, 11b) et une seconde
partie (23b) est reliée à la première partie (23a) de manière à pouvoir être repliée
sur la face avant du châssis (10) de telle sorte que, lorsque les cadres latéraux
(11a, 11b) sont à l'état déployé, elle repose sur les cadres latéraux (11a, 11b) en
étant dépliée, et
caractérisé en ce que
la seconde partie (23b) de la partie de recouvrement (13) présente des rails de guidage
des deux côtés, dans lesquels les cadres latéraux (11a, 11b) sont guidés lors du déploiement
et à l'état déployé.
2. Châssis (10) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie de recouvrement (13) présente des entretoises transversales (13a).
3. Châssis (10) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le cadre arrière (12) et/ou au moins l'un des cadres latéraux (11a, 11b) présentent
des dispositifs de fixation pour le montage d'appareils de fitness et/ou de moyens
de rangement.
4. Châssis (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le cadre arrière (12) et/ou les cadres latéraux (11a, 11b) sont revêtus côté extérieur.
5. Châssis (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le châssis (10) présente sur sa face avant au moins une porte pivotante (20, 21).
6. Châssis (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le cadre arrière (12) est réfléchissant sur sa surface orientée vers la face avant
du châssis (10).
7. Châssis (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un revêtement (50) de type volet roulant est prévu, lequel peut être déployé sur la
face supérieure du châssis (10) pour le protéger des intempéries.