TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für den Transport und die Lagerung
von Gütern auf mobilen und stationären Trägern und ihre Verwendung.
STAND DER TECHNIK
[0002] Transportboxen für Güter sind bekannt. So geht aus der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2005 02 031 A1 eine zerlegbare Mehrwege-Transportbox hervor, die ein Bodenteil, zwei Seitenwände,
eine Vorderwand, eine Rückwand und einen auf die Seitenwände sowie die Vorderwand
und Rückwand aufzulegenden Deckel aufweist. Die Bauteile sind durch Nut- /Federverbindungen
miteinander verbunden. Diese bekannten Transportboxen eignen sich nicht für die Sicherung
von schweren Gütern auf Paletten, insbesondere von schweren Gütern auf Europaletten,
beim Transport.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungsvorrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 aufzuzeigen, die einen gesicherten Innenraum
auf dem mobilen oder stationären Träger für die Güter bereitstellt.
LÖSUNG
[0005] Die Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der unabhängigen
Patentansprüche gelöst. Weitere bevorzugte erfindungsgemäße Ausgestaltungen sind den
abhängigen Patentansprüchen zu entnehmen.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0006] Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung, die hier je nach ihrer speziellen
Verwendung auch als Transportbox oder Safebox bezeichnet wird, und dient dem Transport
und der Lagerung von Gütern auf mobilen und immobilen stationären Trägern. Die Sicherungsvorrichtung
umfasst mindestens die folgenden, durch Schweißnähte verbundene Bauteile aus Leichtmetall
und/oder Leichtmetalllegierungen:
- ein Paar parallele, horizontale Standstreben mit jeweils zwei äußeren Standfüßen an
den Enden der Standstreben,
- zwei Paar parallele, vertikale Eckstreben jeweils an den Enden der horizontalen Standstreben,
- ein Paar parallele, horizontale, obere Längsstreben, die die oberen Enden von jeweils
zwei der vier vertikalen Eckstreben miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale Längsstreben, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale Querstreben, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale obere Querstreben, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben an deren Enden miteinander verbinden,
- eine horizontale Querstrebe, die die beiden horizontalen oberen Längsstreben im Bereich
ihrer Mitten miteinander verbindet, und
- vier in mindestens vier inneren Ecken der Sicherungsvorrichtung angeordneten Eckenverstärkungen.
[0007] Je nach Bedarf können weitere Quer- und/oder Längsstreben und/oder Diagonalstreben
eingebaut werden.
[0008] Zwischen den zwei äußeren Standfüßen an den Enden der Standstreben kann ein Zwischenraum
als Einfahröffnung für eine Hebevorrichtung frei bleiben. Wenn jeweils ein dritter
Standfuß mittig unterhalb der betreffenden Standstrebe angeordnet ist, können jeweils
zwei Zwischenräume als Einfahröffnungen für Hebevorrichtungen frei bleiben.
[0009] Die Eckstreben können jeweils an den Enden der horizontalen Standstreben und an den
Enden der zwei äußeren Standfüße bündig anliegen und so zwei zusammengesetzte Standfüße
bilden; oder sie können jeweils bündig auf der Oberseite der zwei äußeren Standfüße
stehen, wobei die horizontalen Standstreben auf der Oberseite der zwei äußeren Standfüße
bündig aufliegen und an die vertikalen Eckstreben anstoßen.
[0010] Die Unterseiten der Standfüße sind mit einem Belag als Standfläche verbunden. Bevorzugt
ist der Belag rutschfest und besteht aus Holz, Lamellenkappen, Einschlagdeckeln und/oder
Kunststoff.
[0011] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung weist mindestens eine arretierbare Sicherungsstange
auf, die unterhalb der Höhe einer Oberseite des mobilen oder stationären Trägers durch
mindestens zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen in den beiden horizontalen
unteren Querstreben oder durch mindestens zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen
in den beiden Standstreben verläuft.
[0012] Vorzugsweise ist die mindestens eine Sicherungsstange mithilfe eines Knaufs, einer
Scheibe oder einer Querstange mit einer größeren Abmessung als der Durchmesser der
Durchgangsbohrung an einem Ende und mithilfe eines Schließvorrichtung wie ein Vorhängeschloss,
eine Umzugsverplombung oder eine fixierte Querstange am anderen Ende arretierbar.
[0013] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung ist so mit der mindestens einen Sicherungsstange
gegen die Trennung von dem mobilen oder stationären Träger versehen ist, dass sich
die Güter in einem gesicherten Innenraum befinden.
[0014] Die Sicherungsvorrichtung kann die Form einer nach unten offenen Safebox mit vier
seitlichen vertikalen Wandverkleidungen und einer oberen horizontalen Wandverkleidung
haben, so dass die Sicherungsvorrichtung, über die Güter, die sich auf mobilen oder
stationären Trägern befinden, und die Träger selbst gestülpt werden kann.
[0015] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung weist ein vergleichsweise geringes Gewicht
und eine hohe Stabilität auf und ist verwindungssteif. Sie kann aus wenigen Bauteilen
in einfacher Weise hergestellt werden. Mithilfe der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung,
Transportbox oder Safebox können auch schwere Güter, die durch übliche und bekannte
Schrumpffolien nur schwer oder gar nicht gesichert werden können, auch bei unvollständiger
Beladung von Paletten kippsicher, rutschsicher und umsturzsicher transportiert werden.
Ebenso können empfindliche und/oder wertvolle Güter wie Gläser und Kunstwerke bruchsicher
und ohne eine Gefahr der Beschädigung sicher transportiert und gelagert werden. Nicht
zuletzt können plattenförmige Güter rutschsicher transportiert werden.
[0016] Die Sicherungsvorrichtung, Transportbox oder Safebox eignet sich für die Sicherung
von Fracht auf Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, auf und in Bahnwaggons, in Flugzeugen
und auf und in Schiffen eignen. In bestimmten Ausführungsformen kann eine beladene
Palette zusammen mit der Transportbox oder Safebox von allen Seiten mit Hebevorrichtungen
wie Gabelstaplern oder Krangabeln angehoben oder verladen werden. In bestimmten Ausführungsformen
als Transportbox kann das Verhalten der geladenen Güter beim Transport, insbesondere
beim Transport auf schlechten Wegstrecken, im Flugzeug bei Turbulenzen oder auf Schiffen
bei hohem Wellengang visuell beobachtet werden und gegebenenfalls zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
ergriffen werden.
[0017] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung ist in der Regel so gestaltet, dass sie
von sechs gedachten Rechtecken, sechs gedachten Quadraten oder vier gedachten Rechtecken
und zwei gedachten Quadraten begrenzt ist.
[0018] Vorzugsweise umfasst die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung mindestens vier Kopfbänder
als zusätzliche Verstärkung, um die von den Spanngurten ausgeübten Kräfte abzuleiten.
Bevorzugt stoßen die Enden der Kopfbänder an Knaggen an.
[0019] Bevorzugt sind bei der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung die Bauteile aus Leichtmetall
und/oder Leichtmetalllegierungen aus einer Gruppe ausgewählt, die aus Vierkantprofilen,
Rechteckprofilen und Eckenverstärkungen mit dreieckigem Grundriss besteht.
[0020] Vorzugsweise ist das Leichtmetall eloxiertes Aluminium, und die Leichtmetalllegierungen
sind Aluminium-Magnesium-Legierungen.
[0021] Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung haben die Vierkantprofile
einen Querschnitt der Abmessung 1 cm x 1 cm bis 15 cm x 15 cm und eine Wandstärke
von 1 mm bis 4 mm; und die Rechteckprofile haben einen Querschnitt der Abmessungen
a = 1 cm bis 10 cm und b = 2 cm bis 20 cm, wobei a kleiner als b ist. Die Eckenverstärkungen
sind gleichseitige oder nicht gleichseitige, rechtwinklige, dreieckige Aluminiumhohlkörper
mit einer Höhe von 1 cm bis 20 cm, Seitenlängen von 3 cm bis 15 cm und einer Hypotenuse
von 5 bis 20 cm.
[0022] Vorzugsweise haben die erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtungen Abmessungen einer
Länge A = 1000 mm bis 3500 mm, einer Breite B = 500 mm bis 2500 mm und einer Höhe
H = 500 mm bis 3000 mm.
[0023] Bevorzugt umgreift eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung eine Europalette der
Abmessungen 1200 mm x 800 mm x 144 mm (Länge x Breite x Höhe) oder eine EPAL 2-Palette
der Abmessungen 1200 mm x 1000 mm x 162 mm (Länge x Breite x Höhe) als mobile Träger
kantennah. Kantennah bedeutet dabei insbesondere, dass auch die nur mit einer Sicherungsstange
an dem mobilen Träger gesicherte Sicherungsvorrichtung nicht soweit gegenüber dem
mobilen Träger verkippt werden kann, dass die auf dem mobilen Träger angeordneten
Güter auch ohne Entfernen der Sicherungsstange zugänglich werden.
[0024] Die erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtungen kann am geschlossenen oberen Ende mindestens
einer vertikalen Eckstrebe eine Durchgangsbohrung zum Einschub und zur Lagerung der
mindestens einen Sicherungsstange aufweisen.
[0025] In der Ausführungsform als Safeboxn ist die Sicherungsvorrichtung an ihren vier vertikalen
Seiten und ihrer horizontale Oberseite mit jeweils einer Verkleidung ganzflächig verkleidet,
wobei ihre Unterseite offen bleibt.
[0026] Vorzugsweise sind die Verkleidungen aus einer Gruppe ausgewählt, die aus Platten
und Lochplatten aus einem Leichtmetall oder einer Leichtmetalllegierung, Platten und
Lochplatten aus Kunststoffen und Glas, Textilbahnen, Metallgittern, Kunststoffgittern,
Metallnetzen, Kunststoffnetzen und Textilnetzen besteht.
[0027] Bevorzugt sind die Verkleidungen mithilfe von Nieten, insbesondere Flachkopfnieten,
innenseitig auf den unteren und mittigen vertikalen und horizontalen Streben und außenseitig
auf den oberen Quer- und Längsstreben befestigt.
[0028] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung kann in ihrem Innenraum mindestens einen
Luftsack enthalten, der durch mindestens ein verschließbares Ventil oder Rückschlagventil
zwischen zwei Streben oder durch mindestens ein verschließbares Ventil oder Rückschlagventil
in einer Durchgangsbohrung oder in einer Öffnung in mindestens einer Verkleidung aufblasbar
ist. Damit können besonders empfindliche Güter sicher vor Beschädigung bewahrt werden.
[0029] Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung nahe der beiden Enden
der zwei horizontalen oberen Querstreben jeweils einen Kantenschutz für einen in Längsrichtung
gespannten Spanngurt und/oder nahe der beiden Enden der zwei horizontalen oberen Längsstreben
jeweils einen Kantenschutz für einen in Querrichtung gespannten Spanngurt auf. Außerdem
kann auf der Oberseite ihrer zwei horizontalen oberen Längsstreben jeweils mittig
ein Kantenschutz oder eine Ösenschraube für einen in Querrichtung gespannten Spanngurt
befestigt sein.
[0030] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung kann zwecks Sicherung gegen ihre Entwendung
und/oder gegen den Diebstahl der darin aufbewahrten Güter mithilfe der mindestens
einen Sicherungsstange an einem immobilen stationären Träger wie einer fixierten Euro-Palette
oder einer tischförmigen Platte befestigt werden.
[0031] Falls vorhanden, haben die Einfahröffnungen Abmessungen, die es erlauben, eine Transportgabel
oder eine Krangabel als Hebevorrichtung in den mobilen Träger einzufahren.
[0032] Vorzugsweise sind vorhandene Öffnungen in den Standfüßen mit Lamellenkappen oder
Einschlagdeckeln verschlossen. Gleiches gilt für gegebenenfalls noch offene Enden
von Streben.
[0033] Gemäß den erfindungsgemäßen Verwendungen dient die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung
dem kippsicheren, rutschsicheren, bruchsicheren, diebstahlsicheren und umsturzsicheren
Transport von Gütern auf mobilen Trägern und der zur diebstahlsicheren Lagerung der
Güter auf immobilen stationären Trägern.
[0034] Beispiele für solche Güter sind Schweißbahnen, Coils, aufgewickelte Metallbänder
und Metalldrähte, aufgewickelte Kunststoffbahnen und Glasfasern, Fässer für Flüssigkeiten
und Pulver, Zementsäcke, Pelletsäcke, Gipskartons, OSB-Platten, Glasplatten, Holzplatten,
Kunststoffplatten, Steinplatten, Getränkekartons, Kartons mit Lebensmitteln, Ziegel,
Bausteine, Transportkisten für Metallteile, Getränke und Lebensmittel, kunsthandwerkliche
Gegenstände und Kunstgegenstände. Diese Auflistung ist nicht abschließend, sondern
beispielhaft; sie untermauert die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtungen, Transportboxen und Safeboxen.
[0035] So sind die erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtungen, Transportboxen und Safeboxen
hervorragend zur Sicherung von beladenen mobilen Trägern auf den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen,
auf und in Bahnwaggons, in Flugzeugen, auf und in Schiffen und auf Transportgabeln
von Gabelstaplern und Krangabeln von Kränen als Hebevorrichtungen geeignet.
[0036] Die erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtungen, Transportboxen und Safeboxen können
zu Zwecken der Kontrolle, der Identifikation und der Verfolgung des Transportwegs
mit Zollplomben, Barcodes, Chips und/oder GPS-Trackern ausgerüstet werden.
[0037] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0038] Die in der Beschreibung genannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer
Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung
kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen Ausführungsformen erzielt
werden müssen.
[0039] Hinsichtlich des Offenbarungsgehalts - nicht des Schutzbereichs - der ursprünglichen
Anmeldungsunterlagen und des Patents gilt Folgendes: Weitere Merkmale sind den Zeichnungen
- insbesondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer
Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung - zu entnehmen.
Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen der Erfindung oder
von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche ist ebenfalls abweichend von den gewählten
Rückbeziehungen der Patentansprüche möglich und wird hiermit angeregt. Dies betrifft
auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen dargestellt sind oder bei deren
Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen unterschiedlicher
Patentansprüche kombiniert werden. Ebenso können in den Patentansprüchen aufgeführte
Merkmale für weitere Ausführungsformen der Erfindung entfallen, was aber nicht für
die unabhängigen Patentansprüche des erteilten Patents gilt.
[0040] Die in den Patentansprüchen und der Beschreibung genannten Merkmale sind bezüglich
ihrer Anzahl so zu verstehen, dass genau diese Anzahl oder eine größere Anzahl als
die genannte Anzahl vorhanden ist, ohne dass es einer expliziten Verwendung des Adverbs
"mindestens" bedarf. Wenn also beispielsweise von einem Element die Rede ist, ist
dies so zu verstehen, dass genau ein Element, zwei Elemente oder mehr Elemente vorhanden
sind. Die in den Patentansprüchen angeführten Merkmale können durch weitere Merkmale
ergänzt werden oder die einzigen Merkmale sein, die der Gegenstand des jeweiligen
Patentanspruchs aufweist.
[0041] Die in den Patentansprüchen enthaltenen Bezugszeichen stellen keine Beschränkung
des Umfangs der durch die Patentansprüche geschützten Gegenstände dar. Sie dienen
lediglich dem Zweck, die Patentansprüche leichter verständlich zu machen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0042] Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben.
- Fig. 1
- ist eine perspektivische Ansicht einer als solche nicht unter den Wortlaut der Patentansprüche
fallende Sicherungsvorrichtung, wobei in der Darstellung der Übersichtlichkeit halber
nicht alle Verbindungsstellen deren Bauteile eingezeichnet sind.
- Fig. 2
- ist eine Draufsicht auf eine Längsseite der nicht unter den Wortlaut der Patentansprüche
fallende Sicherungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
- Fig. 3
- ist eine Draufsicht auf eine Breitseite der nicht unter den Wortlaut der Patentansprüche
fallende Sicherungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
- Fig. 4
- ist eine Draufsicht von oben auf die nicht unter den Wortlaut der Patentansprüche
fallende Sicherungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
- Fig. 5
- ist eine perspektivische Draufsicht auf die als solche nicht unter den Wortlaut der
Patentansprüche fallende Sicherungsvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei die Sicherungsvorrichtung
mit Spanngurten 4 gesichert ist.
- Fig. 6
- ist eine Draufsicht auf eine Querseite einer als Safebox ausgebildeten erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung mit einer vertikalen Aluminiumplatte als Verkleidung und mit
Kantenschützern für nicht dargestellte quer- und längsgespannte Spanngurte auf einem
Boden oder einer Ladefläche, wobei die Position einer als mobiler Träger dienenden
Euro-Palette durch durchbrochene Linien angedeutet ist.
- Fig. 7
- ist eine Draufsicht auf eine Querseite einer weiteren als Safebox ausgebildeten erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung mit einer vertikalen Aluminiumplatte als Verkleidung, einer
Ösenschraube für einen mittigen Spanngurt und mit Kopfbändern mit Knaggen auf einem
Boden oder einer Ladefläche, wobei die Position einer als mobiler Träger dienenden
Euro-Palette durch durchbrochene Linien angedeutet ist.
- Fig. 8
- ist eine Draufsicht auf eine Oberseite einer weiteren als Safebox ausgebildeten erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung mit einer horizontalen Aluminiumplatte als Verkleidung und mit
Kantenschützer für quer- und längsgespannte Spanngurte, einer Nietreihe von Nieten,
wobei die verdeckten Streben durch durchbrochene Linien angedeutet sind, und mit einer
Durchgangsbohrung im Kopf einer vertikalen Eckstrebe zur Aufnahme und Lagerung einer
Sicherungsstange in der Eckstrebe.
- Fig. 9a
- ist eine Seitenansicht eines zusammengesetzten Standfußes einer erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung; und
- Fig.
- 9b ist ein Schnitt längs der Schnittfläche X-Y gemäß Fig. 9a durch den zusammengesetzten
Standfuß.
- Fig. 10
- ist eine Seitenansicht eines monolithischen Standfußes einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung.
- Fig. 11
- ist eine Draufsicht auf die Unterseite einer weiteren als Safebox ausgebildeten erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung mit einer Euro-Palette und mit einer die Euro-Palette durchquerenden
Sicherungsstange mit einer Scheibe und einer Schließvorrichtung; und
- Fig. 12 ist
- eine perspektivische Ansicht des Innenraums einer Abwandlung der Safebox gemäß Fig.
11 mit einer horizontalen mittleren Querstrebe, einer horizontalen oberen Querstrebe,
zwei Eckenverstärkungen und mit einer durchquerenden Sicherungsstange mit einem Knauf
und einem Vorhängeschloss.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0043] Eine in den
Fig. 1 bis 5 dargestellte, als Transportbox ausgebildete und als solche nicht unter den Wortlaut
der Patentansprüche fallende Sicherungsvorrichtung 1 ist aus neunzehn Aluminiumhohlteilen,
nämlich Vierkantrohren einer Wandstärke von 2 mm und eines rechteckigen Querschnitts
der Maße 40 mm x 60 mm, aufgebaut. Diese Bauteile sind durch Schweißnähte 3 miteinander
verbunden. Die Transportbox 1 hat eine Länge A von 1340 mm, eine Breite B von 920
mm und eine Höhe H von 1200 mm. Aufgrund dieser Abmessungen kann sie eine Euro-Palette
in Kantennähe umgreifen.
[0044] Die Transportbox 1 steht auf zwei parallelen Standstreben 1.1 die jeweils zwei Einfahröffnungen
1.1.2 für nicht dargestellte Transportgabeln von Gabelstaplern oder Krangabeln aufweisen.
Die Einfahröffnungen 1.1.2 sind zwischen jeweils drei Standfüßen 1.1.1 angeordnet.
Deren Unterseite ist mit einem rutschfesten Belag 1.1.3 aus Holz, Gummi, Kunststoff
oder Einschlagdeckeln bedeckt, der eine Standfläche 1.1.4 bildet. Die beiden parallelen
Standstreben 1.1 sind an ihren Enden durch jeweils eine untere Querstrebe 1.3 miteinander
verbunden.
[0045] Auf den beiden parallelen Standstreben 1.1 stehen insgesamt vier vertikale Pfosten
oder Eckstreben 1.2 auf. Die Eckstreben 1.2 sind auf den beiden Längsseiten der Transportbox
1 durch jeweils zwei parallel zueinander angeordnete mittlere Längsstreben 1.5, obere
Längsstreben 1.6, mittlere Querstreben 1.4 und obere Querstreben 1.7 miteinander verbunden.
[0046] Diese Anordnung wird durch eine mittlere obere Querstrebe 1.8 und durch dreieckige
Aluminiumhohlteile als Eckenverstärkungen 2 in den durch die Streben 1.7 und 1.6 gebildeten
Ecken verwindungssteif stabilisiert. Solche Eckenverstärkungen 2 können auch in weitere
Ecken der Transportbox 1 eingebaut werden.
[0047] Die Transportbox 1 kann beim Transport von Gütern z.B. auf einer Europalette mithilfe
von Spanngurten, die über die Enden der Pfosten 1.2 verlaufen und die Europalette
umgreifen, gesichert werden.
[0048] Mithilfe der Sicherungsvorrichtung oder Transportbox 1 können schwere Güter, die
durch übliche und bekannte Schrumpffolien nur schwer oder gar nicht gesichert werden
können, auch bei unvollständiger Beladung der Europalette kippsicher, rutschsicher
und umsturzsicher transportiert werden. Beispiele für solche Güter sind Schweißbahnen,
Coils, aufgewickelte Metallbänder und Metalldrähte, aufgewickelte Kunststoffbahnen
und Glasfasern, Fässer für Flüssigkeiten und Pulver, Zementsäcke und Transportkisten
für Metallteile, Getränke und Lebensmittel.
[0049] Außerdem zeichnet sich die Transportbox 1 durch ihr vergleichsweise geringes Gewicht
aus, sodass sie auch mit Vorteil für die Sicherung von Fracht auf Ladeflächen von
Kraftfahrzeugen, auf und in Bahnwaggons, in Flugzeugen, auf und in Schiffen und auf
Transportgabeln von Gabelstaplern und Krangabeln von Kränen verwendet werden kann.
Nicht zuletzt kann eine beladene Palette zusammen mit der erfindungsgemäßen Transportbox
1 von allen Seiten mit einem Gabelstapler oder einer Krangabel angehoben oder verladen
werden, was ein ganz besonderer Vorteil ist.
[0050] Zudem kann das Verhalten der geladenen Güter beim Transport, insbesondere beim Transport
auf schlechten Wegstrecken, im Flugzeug bei Turbulenzen oder auf Schiffen bei hohem
Wellengang visuell kontrolliert werden, damit gegebenenfalls zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
ergriffen werden können.
[0051] Die
Fig. 5 bis 6 zeigen als Safebox 1 ausgebildete erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtungen. Die erfindungsgemäße
Safebox 1 dient zum Beispiel dem Transport von Gütern auf mobilen Euro-Paletten 5
und der Lagerung von Gütern auf stationären Euro-Paletten 5. Das Grundgerüst der Safebox
1 umfasst zumindest die folgenden, durch Schweißnähte 3 verbundenen und anschließend
vorzugsweise eloxierten Bauteile aus Aluminium:
- ein Paar parallele, horizontale Standstreben 1.1 mit jeweils zwei Standfüßen 1.1.1
an den Enden der Standstreben 1.1 oder mit jeweils mindestens drei auf Deckung stehenden
Standfüßen 1.1.1, von denen jeweils zwei an den Enden der Standstreben 1.1 angeordnet
sind und der jeweils mindestens dritte Standfuß 1.1.1 mittig unterhalb der betreffenden
Standstrebe 1.1 angeordnet ist, sodass jeweils mindestens zwei Zwischenräume 1.1.2
als Einfahröffnungen 1.1.2 für Hebevorrichtungen frei bleiben,
- zwei Paar parallele, vertikale Eckstreben 1.2, die jeweils an den Enden der horizontalen
Standstreben 1.1 und an den Enden der zwei äußeren Standfüße 1.1.1 bündig anliegen
und so zwei zusammengesetzte Standfüße 1.1.1; 1.2 bilden oder die jeweils bündig auf
der Oberseite der zwei äußeren Standfüße 1.1.1 stehen, wobei die horizontalen Standstreben
1.1 auf der Oberseite der zwei äußeren Standfüße 1.1.1 bündig aufliegen und an die
vertikalen Eckstreben 1.2 anstoßen,
- ein Paar parallele, horizontale, obere Längsstreben 1.6, die die oberen Enden von
jeweils zwei der vier vertikalen Eckstreben 1.2 miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale Längsstreben 1.5, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben 1.2 im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale Querstreben 1.4, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben 1.2 im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- ein Paar parallele, horizontale obere Querstreben 1.7, die jeweils zwei der vier vertikalen
Eckstreben 1.2 an deren Enden miteinander verbinden,
- eine horizontale Querstrebe 1.8, die die beiden horizontalen oberen Längsstreben 1.6
im Bereich ihrer Mitten
miteinander verbindet, und
- vier in mindestens vier inneren Ecken der Sicherungsvorrichtung 1 angeordneten Eckenverstärkungen
2,
wobei Unterseiten der Standfüße 1.1.1 oder der zusammengesetzten Standfüße 1.1.1;
1.2 mit einem Belag 1.1.3 aus Lamellenkappen oder Einschlagdeckeln als Standfläche
1.1.4 verbunden sind.
[0052] Die Safebox 1 ist von sechs gedachten Rechtecken begrenzt. Sie umfasst vier Kopfbänder
1.9 als zusätzliche Verstärkung, deren Enden an Knaggen 1.10 anstoßen. Die Bauteile
1.1; 1.1.1; 1.2; 1.3; 1.4; 1.5; 1.6; 1.7; 1.8; 1.9; 1.10; 2 sind aus einer Gruppe
ausgewählt, die aus Vierkantprofilen, Rechteckprofilen und Eckenverstärkungen mit
dreieckigem Grundriss besteht. Die Vierkantprofile haben einen Querschnitt der Abmessung
1 cm x 1 cm bis 15 cm x 15 cm und eine Wandstärke von 1 mm bis 4 mm und die Rechteckprofile
einen Querschnitt der Abmessungen a = 1 cm bis 10 cm und b = 2 cm bis 20 cm, wobei
a kleiner als b ist, aufweisen und die Eckenverstärkungen 2 gleichseitige oder nicht
gleichseitige, rechtwinklige, dreieckige Aluminiumhohlkörper mit einer Höhe von 1
cm bis 20 cm, Seitenlängen von 3 cm bis 15 cm und einer Hypotenuse von 5 bis 20 cm
sind. Innerhalb dieser Bereiche kann der Fachmann je nach Verwendungszweck die gewünschten
und geeigneten Abmessungen auswählen. Die Safebox 1 hat eine typische Abmessung von
A = 1000 mm bis 3500 mm, B = 500 mm bis 2500 mm und H = 500 mm bis 3000 mm. Innerhalb
dieser Bereiche kann der Fachmann je nach Verwendungszweck die gewünschten und geeigneten
Abmessungen auswählen. Bevorzugt werden die Abmessungen so gewählt, dass die Safebox
1 eine Europalette 5 der Abmessungen 1200 mm x 800 mm x 144 mm (Länge x Breite x Höhe)
oder eine EPAL 2-Palette 5 der Abmessungen 1200 mm x 1000 mm x 162 mm (Länge x Breite
x Höhe) als mobile Träger 5 kantennah, das heißt mit minimalem horizontalem Spiel
von in jeder Richtung insgesamt vorzugsweise nicht mehr als 10 mm und noch mehr bevorzugt
nicht mehr als 6 mm, umschließt.
[0053] Zur Sicherung vor Wegnahme oder Diebstahl umfasst die Safebox 1 eine arretierbare
Sicherungsstange 4, die unterhalb der Oberseite des mobilen oder stationären Trägers
5 durch zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen 1.3.1 in den beiden horizontalen
unteren Querstreben 1.3 oder alternativ durch zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen
1.1.5 in den beiden Standstreben 1.1 verläuft. Die Sicherungsstange 6 wird mithilfe
eines Knaufs 6.1, einer Scheibe 6.1 oder einer Querstange 6.1 mit einer größeren Abmessung
als der Durchmesser der Durchgangsbohrung 1.1.5 an einem Ende und mithilfe einer Schließvorrichtung
6.2 wie z. B. einem Vorhängeschloss oder einer Umzugsverplombung am anderen Ende arretiert.
Zur Lagerung der Sicherungsstange 6 weist das Ende einer vertikalen Eckstrebe 1.2
eine Öffnung 1.2.1 zum Einschub und zur Lagerung auf.
[0054] Die vier vertikalen Seiten und ihre horizontale Oberseite der Safebox 1 sind mit
jeweils einer eloxierten Aluminiumplatte 7.1 v; 7.1h als Verkleidung 7 ganzflächig
verkleidet. Die Verkleidung 7 ist mithilfe von Nieten 7.1, insbesondere mit Flachkopfnieten
7.1 in Nietreihen 7.2,innenseitig auf den Streben 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 und 1.5 und außenseitig
auf den Streben 1.6, 1.7 und 1.8 befestigt.
[0055] Im Innenraum kann die Safebox 1 mindestens einen Luftsack enthalten, der durch mindestens
ein verschließbares Ventil oder Rückschlagventil in einer Durchgangsbohrung oder in
einer Öffnung in mindestens einer Verkleidung 7 aufblasbar ist (nicht dargestellt).
[0056] Die Safebox 1 weist nahe der beiden Enden der zwei horizontalen oberen Querstreben
1.7 jeweils einen Kantenschutz 8; 81 für einen in Längsrichtung gespannten Spanngurt
4 und nahe der beiden Enden der zwei horizontalen oberen Längsstreben 1.6 jeweils
einen Kantenschutz 8, 8q für einen in Querrichtung gespannten Spanngurt 4 auf. Zusätzlich
weist sie auf der Oberseite der zwei horizontalen oberen Längsstreben 1.7 jeweils
mittig eine Ösenschraube 9 für einen in Querrichtung gespannten Spanngurt 4 auf. Zwecks
Sicherung gegen ihre Entwendung und/oder gegen den Diebstahl der in der Safebox 1
aufbewahrten Güter wird die Safebox 1 mithilfe der Sicherungsstange 6; 6.1; 6.2 an
einer fixierten Euro-Palette 5 befestigt. Die Einfahröffnungen 1.1.2 der Safebox 1
haben Abmessungen, die es erlauben, dass eine Transportgabel oder eine Krangabel als
Hebevorrichtung in die mobile Euro-Palette 5 einfahrbar ist. Die vorhandenen Öffnungen
in den Standfüßen 1.1.1 sind mit Lamellenkappen oder Einschlagdeckeln 1.11 verschlossen.
[0057] Die Safebox 1 ist hervorragend für den kippsicheren, rutschsicheren, bruchsicheren,
diebstahlsicheren und umsturzsicheren Transport von Gütern auf mobilen Trägern 5 auf
den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, auf und in Bahnwaggons, in Flugzeugen, auf und
in Schiffen und auf Transportgabeln von Gabelstaplern und Krangabeln von Kränen als
Hebevorrichtungen oder zur diebstahlsicheren Lagerung der Güter auf immobilen stationären
Trägern 5 geeignet. Beispiele für solche Güter sind Schweißbahnen, Coils, aufgewickelte
Metallbänder und Metalldrähte, aufgewickelte Kunststoffbahnen und Glasfasern, Fässer
für Flüssigkeiten und Pulver, Zementsäcke, Pelletsäcke, Gipskartons, OSB-Platten,
Glasplatten, Holzplatten, Kunststoffplatten, Steinplatten, Getränkekartons, Kartons
mit Lebensmitteln, Ziegel, Bausteine, Transportkisten für Metallteile, Getränke und
Lebensmittel, kunsthandwerkliche Gegenstände und Kunstgegenstände. Zwecks Sicherung
gegen eine Entwendung der Safebox 1 und/oder gegen den Diebstahl von darin aufbewahrten
Gütern kann die Safebox 1 mithilfe der mindestens einen Sicherungsstange 6 an einem
immobilen stationären Träger 5 befestigt werden. Ein besonders hoher Diebstahlschutz
wird dabei dadurch erreicht, dass der immobile stationäre Träger auf einer Basisfläche,
beispielsweise einer Boden- oder Sockelfläche, aufsteht und oberhalb der Basisfläche
von der Sicherungsvorrichtung 1 allseitig vollständig abgedeckt wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0058]
- 1
- Sicherungsvorrichtung; Transportbox; Safebox
- 1.1
- Standstrebe; horizontale untere Längsstrebe
- 1.1.1
- Monolithischer Standfuß; zusammengesetzter Standfuß
- 1.1.2
- Einfahröffnung für Hebevorrichtung; Einfahröffnung für Transportgabel (nicht dargestellt)
- 1.1.3
- Belag; Holzbelag
- 1.1.4
- Standfläche
- 1.1.5
- Durchgangsbohrung
- 1.2
- Vertikale Eckstrebe, Pfosten
- 1.3
- Horizontale untere Querstrebe
- 1.4
- Horizontale mittlere Querstrebe
- 1.5
- Mittlere Längsstrebe
- 1.6
- Horizontale obere Längsstrebe
- 1.7
- Horizontale obere Querstrebe
- 1.8
- Mittlere, horizontale, obere Querstrebe
- 1.9
- Kopfband
- 1.10
- Knagge
- 1.11
- Lamellenkappe
- 1.12
- Befestigung; Senkkopfschraube
- 2
- Eckenverstärkung
- 3
- Schweißnaht
- 4
- Spanngurt
- 5
- Mobiler Träger; Euro-Palette; immobiler stationärer Träger; tischförmige Plattform
- 5.1
- Standfläche des mobilen Trägers 5; Standfläche einer Euro-Palette 5
- 6
- Sicherungsstange
- 6.1
- Knauf; Scheibe, Querstange
- 6.2
- Schließvorrichtung; Vorhängeschloss
- 6.3
- Durchgangsbohrung im Kopf der vertikalen Eckstrebe 1.2 zur Aufnahme und Lagerung der
Sicherungsstange 6 in der Eckstrebe 1.2
- 7
- Verkleidung; Platte und Lochplatte aus Aluminium; Platte und Lochplatte aus Polycarbonat
und Glas; Textilbahn; Metallgitter; Kunststoffgitter; Metallnetz; Kunststoffnetz;
Textilnetz
- 7v
- Vertikale Verkleidung 7
- 7h
- Horizontale Verkleidung 7
- 7.1
- Niet; Flachkopfniet
- 7.2
- Nietreihe
- 8
- Kantenschutz für Spanngurt
- 8q
- Kantenschutz für Spanngurt quer
- 8l
- Kantenschutz für Spanngurt längs
- 9
- Ösenschraube
- 10
- Boden; Ladefläche
- A
- Länge
- B
- Breite
- H
- Höhe
- X-Y
- Schnittfläche
1. Sicherungsvorrichtung (1) für den Transport und die Lagerung von Gütern auf mobilen
und immobilen stationären Trägern (5), mit mindestens folgenden, durch Schweißnähte
(3) verbundenen Bauteilen aus Leichtmetall und/oder Leichtmetalllegierungen:
- einem Paar paralleler, horizontaler Standstreben (1.1) mit jeweils zwei äußeren
Standfüßen (1.1.1) an den Enden der Standstreben (1.1),
- einem Paar unterer Querstreben (1.3) die die beiden parallelen Standstreben 1.1
an ihren Enden miteinander verbinden,
- zwei Paaren paralleler, vertikaler Eckstreben (1.2) jeweils an den Enden der horizontalen
Standstreben (1.1),
- einem Paar paralleler, horizontaler oberer Längsstreben (1.6), die die oberen Enden
von jeweils zwei der vier vertikalen Eckstreben (1.2) miteinander verbinden,
- einem Paar paralleler, horizontaler Längsstreben (1.5), die jeweils zwei der vier
vertikalen Eckstreben (1.2) im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- einem Paar paralleler, horizontaler Querstreben (1.4), die jeweils zwei der vier
vertikalen Eckstreben (1.2) im Bereich ihrer Mitten miteinander verbinden,
- einem Paar paralleler, horizontaler obere Querstreben (1.7), die jeweils zwei der
vier vertikalen Eckstreben (1.2) an deren Enden miteinander verbinden,
- einer weiteren oberen horizontalen Querstrebe (1.8), die die beiden horizontalen
oberen Längsstreben (1.6) im Bereich ihrer Mitten miteinander verbindet, und
- vier in vier inneren Ecken der Sicherungsvorrichtung (1) angeordneten Eckenverstärkungen
(2),
- wobei Unterseiten der Standfüße (1.1.1) mit einem Belag (1.1.3) als Standfläche
(1.1.4) verbunden sind,
gekennzeichnet durch mindestes eine arretierbare Sicherungsstange (4), die in ihrem arretierten Zustand
unterhalb der Höhe einer Oberseite des mobilen oder stationären Trägers (5)
(i) durch mindestens zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen (1.3.1) in
den beiden horizontalen unteren Querstreben (1.3) oder
(ii) durch mindestens zwei einander gegenüberliegende Durchgangsbohrungen (1.1.5)
in den beiden Standstreben (1.1) verläuft.
2. Sicherungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Sicherungsstange (6) an einem Ende mithilfe eines Knaufs (6.1),
einer Scheibe (6.1) oder einer Querstange (6.1) mit einer größeren Abmessung als der
Durchmesser der Durchgangsbohrungen (1.1.5) und am anderen Ende mithilfe einer Schließvorrichtung
(6.2) arretierbar ist.
3. Sicherungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der vertikalen Eckstreben (1.2) eine Öffnung (1.2.1) zum Einschub
und zur Lagerung der mindestens einen Sicherungsstange (6) aufweist.
4. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ihre vier vertikalen Seiten und ihre horizontale Oberseite mit jeweils einer Verkleidung
(7) ganzflächig verkleidet sind, wobei die Verkleidungen (7) optional aus der Gruppe
ausgewählt sind, welche aus Platten und Lochplatten aus einem Leichtmetall oder einer
Leichtmetalllegierung, Platten und Lochplatten aus Kunststoffen und Glas, Textilbahnen,
Metallgittern, Kunststoffgittern, Metallnetzen, Kunststoffnetzen und Textilnetzen
besteht.
5. Sicherungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungen (7) mithilfe von Nieten (7.1), vorzugsweise Flachkopfnieten, innenseitig
auf den horizontalen Standstreben (1.1), den unteren Querstreben (1.3), den vertikalen
Eckstreben (1.2), den horizontalen Längsstreben (1.5) und den horizontalen Querstreben
(1.4) und außenseitig auf den horizontalen oberen Längsstreben (1.6), den horizontalen
oberen Querstreben (1.7) und der weiteren oberen horizontalen Querstrebe (1.8) befestigt
sind.
6. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vier Kopfbänder (1.9) als zusätzliche Verstärkung, wobei die Enden der Kopfbänder
(1.9) optional an Knaggen (1.10) anstoßen.
7. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (1.1; 1.1.1; 1.2; 1.3; 1.4; 1.5; 1.6; 1.7; 1.8; 1.9; 1.10; 2) aus Leichtmetall
und/oder Leichtmetalllegierungen aus der Gruppe ausgewählt sind, welche aus Vierkantprofilen,
Rechteckprofilen und Eckenverstärkungen mit dreieckigem Grundriss besteht, wobei das
Leichtmetall optional eloxiertes Aluminium ist und die Leichtmetalllegierungen optional
Aluminium-Magnesium-Legierungen sind.
8. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Europalette der Abmessungen 1200 mm x 800 mm x 144 mm (Länge x Breite x
Höhe) oder eine EPAL 2-Palette der Abmessungen 1200 mm x 1000 mm x 162 mm (Länge x
Breite x Höhe) als mobilen Träger (5) kantennah umschließt.
9. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Innenraum mindestens einen Luftsack enthält, der durch mindestens ein verschließbares
Ventil oder Rückschlagventil zwischen zwei Streben (1.1; 1.2; 1.3; 1.4; 1.5; 1.6;
1.7; 1.8) oder durch mindestens ein verschließbares Ventil oder Rückschlagventil in
einer Durchgangsbohrung (1.1.5) oder in einer Öffnung in mindestens einer Verkleidung
(7) aufblasbar ist.
10. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- nahe der beiden Enden der zwei horizontalen oberen Querstreben (1.7) jeweils ein
Kantenschutz (8) für einen in Längsrichtung spannbaren Spanngurt (4) und/oder
- nahe der beiden Enden der zwei horizontalen oberen Längsstreben (1.6) jeweils ein
Kantenschutz (8) für einen in Querrichtung spannbaren Spanngurt (4) und/oder
- auf der Oberseite der zwei horizontalen oberen Längsstreben (1.7) jeweils mittig
ein Kantenschutz (8) oder eine Ösenschraube (9) für einen in Querrichtung spannbaren
Spanngurt (4)
befestigt ist.
11. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Eckstreben jeweils
(i) an den Enden der horizontalen Standstreben (1.1) und an den Enden der zwei äußeren
Standfüße (1.1.1) bündig anliegen und so zwei zusammengesetzte Standfüße (1.1.1; 1.2)
bilden oder
(ii) bündig auf der Oberseite der zwei äußeren Standfüße (1.1.1) stehen, wobei die
horizontalen Standstreben (1.1) auf der Oberseite der zwei äußeren Standfüße (1.1.1)
bündig aufliegen und an die vertikalen Eckstreben (1.2) anstoßen.
12. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vorhandene Öffnungen in den Standfüßen (1.1.1) mit Lamellenkappen oder Einschlagdeckeln
(1.11) verschlossen sind.
13. Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein dritter Standfuß (1.1.1) mittig unterhalb der betreffenden horizontalen
Standstreben (1.1) angeordnet ist, wobei zwei Zwischenräume (1.1.2) als Einfahröffnungen
(1.1.2) für Hebevorrichtungen frei bleiben, wobei die Einfahröffnungen (1.1.2) optional
solche Abmessungen haben, dass eine Transportgabel oder eine Krangabel als Hebevorrichtung
in den mobilen Träger (5) einfahrbar ist.
14. Verwendung einer Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (1) zwecks Sicherung gegen ihre Entwendung und/oder gegen
den Diebstahl von darin aufbewahrten Gütern mithilfe der mindestens einen Sicherungsstange
(6; 6.1; 6.2) an einem immobilen stationären Träger (5) befestigt wird, wobei optional
der immobile stationäre Träger (5) auf einer Basisfläche aufsteht und oberhalb der
Basisfläche von der Sicherungsvorrichtung (1) allseitig vollständig abgedeckt wird.
15. Verwendung einer Sicherungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Sicherungsvorrichtung (1) beladene mobile Trägern (5) auf den Ladeflächen
von Kraftfahrzeugen, auf und in Bahnwaggons, in Flugzeugen, auf und in Schiffen und
auf Transportgabeln von Gabelstaplern und Krangabeln von Kränen als Hebevorrichtungen
gesichert werden.