[0001] Die Erfindung betrifft ein Heizgerät und eine Verwendung eines Verbindungselementes.
[0002] Vormischende Heizgeräte weisen in der Regel einen, in einer Brennkammer angeordneten,
Brenner auf, dem ein Gemisch aus Brenngas und Verbrennungsluft zugeführt und verbrannt
wird. Die Verbrennungsprodukte können aus der Brennkammer über einen internen Abgaskanal
des Heizgerätes einer Abgasanlage zugeführt werden.
[0003] Bei modernen Heizgeräten bestehen Bestrebungen einer kompakten Bauweise, um den Raumbedarf
zu mindern. So ist es gelungen, übliche Heizgeräte zur Versorgung eines Wohnhauses
oder eines Teilbereiches wandhängend auszuführen. Trotzdem besteht der Wunsch Heizgeräte
noch kompakter auszuführen.
[0004] Die
DE 103 26 267 B4 beschreibt eine Gasmischvorrichtung für einen Gasbrenner mit einer Gasarmatur, die
über eine Gaszuleitung mit einem Mischraum verbunden ist. Es wird vorgeschlagen, in
der Gaszuleitung und an dem Mischraum ein Linearisierungselement anzuordnen. Die Kompaktheit
eines Heizgerätes kann somit jedoch nicht wesentlich verbessert werden.
[0005] Die
DE 10 2009 056 140 A1 offenbart ein Verfahren zum Betreiben eines modulierenden Vormischbrenner sowie einen
Gasbrenner. Es wird vorgeschlagen, dass stromaufwärts einer Mischeinrichtung im Verbrennungsluftkanal
eine Stromerzeugungseinheit, bestehend aus einer mit einem Generator gekoppelten Turbine,
anzuordnen ist, die ein Spannungssignal erzeugt, das in einer Regeleinrichtung verarbeitet
werden kann. Auch diese Ansätze können die Kompaktheit eines Heizgerätes nicht wesentlich
verbessern.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die mit Bezug auf den Stand der Technik
geschilderten Probleme zumindest teilwiese zu lindern und insbesondere, ein Heizgerät
vorzuschlagen, das eine sehr kompakte Bauweise aufweist.
[0007] Die Erfindung soll zudem einfach umzusetzen, einen sicheren Betrieb und eine lange
Standzeit des Heizgerätes ermöglichen.
[0008] Diese Aufgaben werden gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der hier vorgeschlagenen Lösung sind in den unabhängigen
Patentansprüchen angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die in den abhängigen
Patentansprüchen aufgeführten Merkmale in beliebiger, technologisch sinnvoller, Weise
miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren.
Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung
näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
dargestellt werden.
[0009] Hierzu trägt ein Heizgerät mit einem vormischenden Brenner bei, aufweisend ein rohrförmiges
Verbindungselement zwischen einem Gasventil und einer Verbrennungsluftzuführung des
Heizgerätes, wobei in dem Verbindungselement mindestens ein Bauteil des Heizgerätes
angeordnet ist. Weiter ist ein erstes Ende des Verbindungselementes mit der Verbrennungsluftzuführung
verbunden und in das zweite Ende ist das Bauteil in das Verbindungselement eingebracht.
[0010] Bei dem Heizgerät kann es sich um ein Gasheizgerät handeln. Dieses kann eine, als
Gebläse ausgebildete Fördereinrichtung umfassen, insbesondere ein Gebläse aufweisen,
das einen Massestrom (oder Volumenstrom) Verbrennungsluft bzw. ein Verbrennungsgemisch
aus Brennstoff (Brenngas) und Luft fördern kann. Die Verbrennungsluft kann dabei über
eine Verbrennungsluftzuführung zugeführt werden. Ein Gasventil ist dazu eingerichtet,
einen, einem vorgegebenen Verbrennungsluftverhältnis entsprechenden Massestrom (oder
Volumenstrom) Brenngas zuzusetzen. Anschließend kann das gebildete Verbrennungsgemisch
über einen Gemischkanal einem Brenner des Heizgerätes zugeführt und dort verbrannt
werden. Das Heizgerät kann hierfür einen pneumatischen oder elektronischen Gas-Luftverbund
bilden.
[0011] Der Brenner des Heizgerätes kann dabei in einer Brennkammer angeordnet ein. Diese
kann eine Brennertür aufweisen, durch die eine Zuführung des Verbrennungsgemisches
aus Brenngas und Verbrennungsluft in einen Brennerhohlraum eines gleichfalls an der
Brennertür angeordneten Brenners erfolgen. An bzw. in der Brennertür sind häufig weitere
Bauteile, wie beispielhaft Sensoren oder Elektroden einer Flammenüberwachung, angeordnet.
[0012] Das Heizgerät kann auch zur Verbrennung von Wasserstoff bzw. einem wasserstoffhaltigen
Gemisch aus Brenngasen eingerichtet sein. Hierzu kann der Brenner des Heizgerätes
eine Flammensperre aufweisen, beispielsweise in einem Brennerhohlraum beabstandet
zu einer Brenneroberfläche angeordnet. Eine Flammensperre kann insbesondere auftretende
Flammenrückschläge (Rückzündungen), also eine Flammenausbreitung in Richtung des Gemischkanals
des Heizgerätes verhindern.
[0013] Eine Zuführung des Brenngases in den Massestrom Verbrennungsluft kann in eine Verbrennungsluftzuführung
über ein Verbindungselement erfolgen. Derartige Verbindungselemente sind von Heizgeräten
nach dem Stand der Technik bekannt und dort häufig als Rohrstück ausgebildet, bei
dem ein erstes Ende mit der Verbrennungsluftleitung verbunden ist und ein zweites
Ende, beispielsweise mit einem Stopfen, verschlossen ist.
[0014] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Verbindungselement ein Teil einer monolithischen
Mischeinrichtung, umfassend eine Drosseleinrichtung (Venturi) zur Bildung eines pneumatischen
Gas-Luftverbundes sein. Die monolithische Mischeinrichtung kann beispielsweise mit
einem Aluminium-Druckgussverfahren hergestellt sein, Die Ausbildung des zu verschließenden
zweiten Endes des Verbindungselementes kann dabei durch den Produktionsprozess bedingt
sein. Eine derartige monolithische Mischeinrichtung kann somit einen, mit der Verbrennungsluftleitung
zu verbindenden, Lufteinlass, einen mit dem Gemischkanal zu verbindenden Gemischauslass,
einen zur Verbindung mit dem Gasventil eingerichteten Gaseinlass im Verbindungselement
sowie eine Öffnung im zweiten Ende des Verbindungselementes aufweisen.
[0015] Die Erfindung schlägt vor, dass ein erstes Ende des Verbindungselementes mit der
Verbrennungsluftzuführung verbunden ist und über das zweite Ende ein Bauteil in das
Verbindungselement eingebracht ist. Vorteilhaft ist das Bauteil so für Reparaturen
oder einen Austausch zugänglich. Dabei versteht sich, dass das Bauteil dichtend in
das Verbindungselement einzubringen ist oder das Verbindungselement anderweitig gasdicht
zu verschließen ist, um ein Austreten von Brenngas zu verhindern, beispielsweise mittels
eines Verschlusselementes.
[0016] Hierbei bedeutet die Formulierung, wonach das Bauteil in dem Verbindungselement angeordnet
ist, dass dieses vollständig im Inneren des Verbindungselementes angeordnet ist. Beispielsweise
kann das Bauteil in einem Verschlusselement zum gasdichten Verschließen des zweiten
Endes des Verbindungselementes verankert sein und in das Verbindungselement hineinragen.
Sofern notwendig kann ein Anschluss, insbesondere ein Anschlusskabel, das Verschlusselement
durchdringen und so aus dem Verbindungselement geführt werden. Das Bauteil kann auch
im Verbindungselement selbst verankert sein. Beispielsweise ein Rückschlagventil der
Gaszuführung kann im Verbindungselement derart angeordnet sein, dass es dessen gesamten
inneren Querschnitt des Verbindungselementes gasdicht einnimmt und eine Strömung nur
in einer Strömungsrichtung zulässt.
[0017] Das zweite Ende des Verbindungselementes kann (nach einem Einbringen des mindestens
einen Bauteils) auf beliebige Art und Weise gasdicht verschlossen sein, beispielsweise
mit einem Verschlusselement, das unter anderem eingeschraubt, gepresst oder geklebt
werden kann. Das Verschlusselement kann dabei als Deckel oder Stopfen ausgebildet
sein. Alternativ kann das zweite Ende auch durch Einbringen einer aushärtenden Verschlussmasse
(beispielsweise ein Dichtstoff oder Montagekleber) verschlossen werden.
[0018] Gemäß einer Ausgestaltung kann die Verbrennungsluftzuführung und das Brenngasventil
und/ oder eine Leitung vom Brenngasventil zum Verbindungselement (etwa) parallel angeordnet
sein und das Verbindungselement (etwa) senkrecht zu Verbrennungsluftzuführung und
Brenngasventil und/ oder der Leitung vom Brenngasventil zum Verbindungselement ausgerichtet
sein und das Verbindungselement in Strömungsrichtung des Heizgerätes gesehen vor der
Fördereinrichtung in die Verbrennungsluftzuführung münden.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Verbindungselement an dem zweiten Ende einen Befestigungssitz
für das Bauteil aufweisen. Der Befestigungssitz kann beispielsweise durch eine Nut
oder einen auskragenden Bereich begrenzt sein oder einen anderen Innendurchmesser
als das Verbindungselement aufweisen. Der Befestigungssitz kann auch ein Gewinde sein.
[0020] Heizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine Bauteil
die Zuführung des Massestromes Brenngas sichert, überprüft oder unterstützt.
[0021] Bei dem Bauteil kann es sich insbesondere um ein Bauteil handeln, dass die Funktion
des Gasventils überwacht und/ oder unterstützt. Beispielhaft kann das Bauteil aus
folgender Gruppe ausgewählt sein:
- Einer ansteuerbaren oder manuellen Einstelleinrichtung des Verbrennungsluftverhältnisses.
Dabei kann die ansteuerbare Einstelleinrichtung ein Schrittmotor des Gasventils sein
und die manuelle Einstelleinrichtung eine Einstellschraube.
- Ein Rückschlagventil, das ein Rückströmen von Brenngas in Richtung des Gasventils
verhindert.
- Ein Sensor, beispielsweise ein Temperatursensor, Drucksensor und/ oder ein Durchflusssensor
für das zuzuführende Brenngas.
[0022] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Bauteil ein Schrittmotor oder eine manuelle Einstelleinrichtung
sein, die in Wirkverbindung mit einem im Verbindungselement verschieblich angeordneten
Stellelement steht. Das Stellelement kann insbesondere dazu eingerichtet sein, einen
für den Massestrom zur Verfügung stehenden Strömungsquerschnitt und so den zuzusetzenden
Massestrom Brenngas einzustellen. Somit kann ein Teil der Funktionalität des Gasventils,
ein Einstellen eines vorgegebenen Massestromes Brenngas, in das Verbindungselement
integriert werden. Dabei kann eine manuelle Einstelleinrichtung über das zweite Ende
des Verbindungselementes zugänglich sein.
[0023] Gemäß einer Ausgestaltung kann das als Rohrstück ausgebildete Verbindungselement
(weitestgehend) gerade ausgeführt sein und ggf. einen T-Anschluss zur Verbindung mit
dem Gasventil umfassen.
[0024] Nach einem weiteren Aspekt wird auch eine Verwendung eines Verbindungselementes des
Gasventils zu einer Verbrennungsluftzuführung zur Umhausung eines Bauteils eines Heizgerätes
vorgeschlagen. Bei dem Bauteil kann es sich dabei insbesondere um ein Bauteil handeln,
das die Funktion es Gasventils überprüft oder unterstützt.
[0025] Die Erläuterungen zum Heizgerät können auch zur näheren Charakterisierung der Verwendung
herangezogen werden, und umgekehrt.
[0026] Vorsorglich sei angemerkt, dass die hier verwendeten Zahlwörter ("erste", "zweite",
...) vorrangig (nur) zur Unterscheidung von mehreren gleichartigen Gegenständen, Größen
oder Prozessen dienen, also insbesondere keine Abhängigkeit und/oder Reihenfolge dieser
Gegenstände, Größen oder Prozesse zueinander zwingend vorgeben. Sollte eine Abhängigkeit
und/oder Reihenfolge erforderlich sein, ist dies hier explizit angegeben oder es ergibt
sich offensichtlich für den Fachmann beim Studium der konkret beschriebenen Ausgestaltung.
Soweit ein Bauteil mehrfach vorkommen kann ("mindestens ein"), kann die Beschreibung
zu einem dieser Bauteile für alle oder ein Teil der Mehrzahl dieser Bauteile gleichermaßen
gelten, dies ist aber nicht zwingend.
[0027] Hier werden somit ein Heizgerät und eine Verwendung eines Verbindungselementes angegeben,
welche die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest teilweise
lösen. Insbesondere tragen das Heizgerät und die Verwendung zumindest dazu bei, kleine
Bauformen von Heizgeräten zu ermöglichen. Zudem kann eine Standzeit des in das Verbindungselement
einzubringenden mindestens einen Bauteils gesteigert werden, da diese nicht mit korrosiven
Medien, wie Wasser oder Sauerstoff, in Berührung kommt. Zudem kann das durch das Verbindungselement
strömende Brenngas eine Kühlung des mindestens einen Bauteils bewirken.
[0028] Als weiterer Vorteil erfordert die Erfindung nur unwesentliche bauliche Änderungen
an einem Heizgerät. So ist bei vielen Heizgeräten nach dem Stand der Technik ein geeignetes
Verbindungselement bereits vorhanden, so dass auch eine Nachrüstung eines (zusätzlichen)
Bauteils durch die Erfindung ermöglicht werden kann.
[0029] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der beiliegenden
Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die angeführten
Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht
explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten
Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der
vorliegenden Beschreibung zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass
die Figuren und insbesondere die dargestellten Größenverhältnisse nur schematisch
sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein hier vorgeschlagenes Heizgerät, und
- Fig. 2 und 3:
- eine Darstellung eines Verbindungselementes mit Gasventil.
[0030] Fig. 1 zeigt beispielhaft und schematisch ein hier vorgeschlagenes Heizgerät 1. Dieses
kann über eine Verbrennungsluftleitung 4 Verbrennungsluft durch eine Fördereinrichtung
2 ansaugen und über ein Gasventil 5 ein Gas aus einer Gaszuführung 21, beispielsweise
Wasserstoff, dem angesaugten Massestrom Verbrennungsluft zusetzen. Das Verbrennungsgemisch
20 aus Brennstoff und Verbrennungsluft kann nunmehr über einen Gemischkanal 11 einem,
in einer Brennkammer 8 angeordneten, Brenner 3 zugeführt werden. Die Verbrennungsprodukte
können über einen Abgaskanal 9 aus der Brennkammer 8 einer Abgasleitung (Abgasanlage)
10 zugeführt werden. Der Brenner 3 ist an einer Brennertür 6 befestigt, in der auch
eine Flammenüberwachung 12 angeordnet sein kann, beispielsweise ein UV-Sensor. Der
UV-Sensor kann, vor den hohen Temperaturen des Brenners 3 geschützt, außerhalb der
Brennkammer 8 angeordnet sein. Das Heizgerät kann zudem ein Regel- und Steuergerät
7 aufweisen. Das Heizgerät 1 kann zur Verbrennung von Wasserstoff als Brennstoff eingerichtet
sein.
[0031] Es wird darauf hingewiesen, dass die Darstellung gemäß Fig. 1 rein schematisch ist
und keinen Rückschluss auf Position oder Anordnung der Bauteile im Heizgerät bzw.
zueinander ermöglicht. So kann insbesondere die Verbrennungsluftleitung 4 zumindest
teilweise parallel zur Abgasleitung 10 verlaufen.
[0032] Fig. 2 zeigt beispielhaft ein Verbindungselement 14 des Heizgerätes 1 das einen Massestrom
Brenngas vom Gasventil 5 zur Verbrennungsluftzuführung 4 leitet. Das Verbindungselement
14 umfasst ein erstes Ende 15, das mit der Verbrennungsluftzuführung 4 verbunden ist.
In ein zweites Ende 16 des Verbindungselementes 14 ist ein Bauteil 13 einbringbar
bzw. eingebracht. In der Fig. 2 ist das Bauteil 13 beispielhaft ein Temperatursensor
17. Als T-Anschluss ist das Gasventil 5 mit dem Verbindungselement 14 verbunden. Das
Verbindungselement 14 kann dabei Teil einer monolithischen Mischeinrichtung 22 sein,
die einen Lufteinlass zur Verbindung mit der Verbrennungsluftleitung 4, einen Gaseinlass
zur Verbindung mit dem Gasventil 5, einen Gemischauslass zur Verbindung mit dem Gemischkanal
11 sowie ein zweites Ende 16 des Verbindungselementes 14 als weitere Öffnung aufweisen,
in die, wie hier vorgeschlagen, ein Bauteil 13 eingebracht werden kann und die gasdicht
zu verschließen ist.
[0033] Fig. 3 zeigt analog zu Fig. 2 ein Verbindungselement 14, in das ein Schrittmotor
18 zur Steuerung des zuzusetzenden Massestromes Brenngas (und damit des Verbrennungsluftverhältnisses
(Lambda) der Verbrennung) angeordnet ist. Der Schrittmotor kann ein Stellelement 19
umfassen, das eine Öffnungsposition der Verbindung des Gasventils 5 einstellen kann.
Mit anderen Worten kann das Stellelement 19 den Strömungsquerschnitt der Verbindung
bzw. des T-Anschlusses des Gasventils 5 an das Verbindungselement 14 und damit den
Massestrom Brenngas einstellen. Auch dieses Verbindungselement 14 kann Teil einer
monolithischen Mischeinrichtung 22 sein.
[0034] Die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Verbindungselemente 14 werden so oder in ähnlicher
Form bereits an Heizgeräten 1 nach dem Stand der Technik eingesetzt. Daher ist eine
Umsetzung der vorliegenden Erfindung einfach und unkompliziert möglich.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Heizgerät
- 2
- Fördereinrichtung
- 3
- Brenner
- 4
- Verbrennungsluftleitung
- 5
- Gasventil
- 6
- Brennertür
- 7
- Regel- und Steuergerät
- 8
- Brennkammer
- 9
- Abgaskanal
- 10
- Abgasleitung
- 11
- Gemischkanal
- 12
- Flammenüberwachung
- 13
- Bauteil
- 14
- Verbindungselement
- 15
- erstes Ende
- 16
- zweites Ende
- 17
- Temperatursensor
- 18
- Schrittmotor
- 19
- Stellelement
- 20
- Verbrennungsgemisch
- 21
- Gaszuführung
- 22
- monolithische Mischeinrichtung
1. Heizgerät (1) mit einem vormischenden Brenner (3) aufweisend ein rohrförmiges Verbindungselement
(14) zwischen einem Gasventil (5) und einer Verbrennungsluftzuführung (4) des Heizgerätes
(1), wobei in dem Verbindungselement (14) mindestens ein Bauteil (13) des Heizgerätes
(1) angeordnet ist, ein erstes Ende (15) des Verbindungselementes (14) mit der Verbrennungsluftzuführung
(4) verbunden ist, und in das zweite Ende (16) das mindestens eine Bauteil (13) in
das Verbindungselement (14) eingebracht ist.
2. Heizgerät (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (14) ein gerades Rohrstück
ist.
3. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Verbrennungsluftzuführung
(4) und Brenngasventil (5) und/ oder eine Leitung vom Brenngasventil (5) zum Verbindungselement
(14) parallel angeordnet sind und das Verbindungselement senkrecht zu Verbrennungsluftzuführung
(4) und Brenngasventil (5) und/ oder der Leitung vom Brenngasventil (5) zum Verbindungselement
(14) angeordnet ist und das Verbindungselement (14) in Strömungsrichtung des Heizgerätes
(1) gesehen vor der Fördereinrichtung (2) in die Verbrennungsluftzuführung (4) mündet.
4. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement
(14) an dem zweiten Ende (16) einen Befestigungssitz für das Bauteil (13) aufweist.
5. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine Bauteil
(13) die Zuführung des Massestromes Brenngas sichert, überprüft oder unterstützt.
6. Heizgerät nach Anspruch 5, wobei das mindestens eine Bauteil (13) ausgewählt aus folgender
Gruppe ist:
- einer ansteuerbaren oder manuellen Einstelleinrichtung des Verbrennungsluftverhältnisses,
- ein Rückschlagventil,
- ein Temperatursensor (17).
7. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Bauteil (13) ein Schrittmotor
(18) oder eine manuelle Einstelleinrichtung ist und in Wirkverbindung mit einem im
Verbindungselement (14) verschieblich angeordneten Stellelement (19) steht, und das
Stellelement (19) dazu eingerichtet ist, einen für den Massestrom Brenngas zur Verfügung
stehenden Strömungsquerschnitt einzustellen und so den zuzusetzenden Massestrom Brenngas
zu steuern.
8. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Verbindung zum Gasventil
(5) weitestgehend senkrecht in das Verbindungselement (14) mündet.
9. Heizgerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement
(14) Teil einer monolithischen Mischeinrichtung (22) ist.
10. Verwendung eines Verbindungselementes (14) des Gasventils (5) zu einer Verbrennungsluftzuführung
(4) zur Umhausung eines Bauteils (13) eines Heizgerätes (1).