[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stator, insbesondere für einen Elektromotor,
enthaltend ein Statorblechpaket und Spulen mit einzelnen Drahtenden.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Elektromotor mit einem Stator.
[0003] Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine mit einem Stator.
[0004] Ein Elektromotor besteht für gewöhnlich und im Wesentlichen aus einem stationären
Stator und einen relativ zum Stator beweglichen Rotor.
[0005] Der Stator verfügt über eine Anzahl an Polzähnen, um die jeweils ein Wickeldraht
zum Erzeugen einer Wickelspule gewickelt ist. Mit Hilfe der Wickelspulen kann ein
Magnetfeld erzeugt werden, durch welches der Rotor in Rotation versetzt werden kann.
Die freien Enden des Wickeldrahts jeder Wickelspule dienen zur Kontaktierung mit einem
Verschaltungsring (auch Verschaltring genannt) verbunden. Darüber hinaus ragen die
freien Ende des Wickeldrahts über ein Ende des Stators heraus.
[0006] Die Verwendung in Werkzeugmaschinen stellt oftmals eine hohe mechanische Belastung
für den Elektromotor dar. Dadurch, dass die Werkzeugmaschinen häufig Stürzen, Stößen
oder anderen Misshandlungen ausgesetzt werden, kann es zu unterschiedlichen Beschädigungen
am Elektromotor oder einzelnen Komponenten des Elektromotors kommen.
[0007] Problematisch ist hierbei oftmals, dass die freien Enden des Wickeldrahts besonders
empfindlich auf die mechanischen Belastungen reagieren und durch diese beschädigt
werden können.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das vorstehend beschriebene Problem zu lösen.
[0009] Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch den Gegenstand des Anspruchs 1, 6 und 7.
Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den entsprechenden Unteransprüchen
beschrieben.
[0010] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch einen Stator, insbesondere für einen Elektromotor,
enthaltend ein Statorblechpaket und Spulen mit einzelnen Drahtenden.
[0011] Erfindungsgemäß ist eine Schutzvorrichtung vorgesehen, die in radialer Anordnung
um die Drahtenden mit einem ersten Ende des Stators verbindbar ist.
[0012] Hierdurch kann auf einfache Art und Weise ein effektiver Schutz für die Drahtenden
erzeugt werden.
[0013] Es ist dabei möglich, dass die Schutzvorrichtung ringförmig ausgebildet ist. Hierdurch
kann die Schutzvorrichtung passend an dem Stator positioniert werden.
[0014] Entsprechend einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann es möglich sein, dass die
Schutzvorrichtung mehrteilig ausgestaltet ist. Hierdurch kann auf einfache Art und
Weise mögliche Fertigungstoleranzen des Stators ausgeglichen werden. Die einzelnen
Teile der Schutzvorrichtung muss dadurch nicht als perfekter Kreis an dem Stator angeordnet
sein.
[0015] Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann es möglich sein, dass
die Schutzvorrichtung wenigstens eine taschenförmige Einbuchtung zum Aufnehmen der
Drahtenden enthält.
[0016] Entsprechend einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann es möglich sein, dass die
Schutzvorrichtung eine Verbindungseinrichtung zum wiederlösbaren Verbinden der Schutzvorrichtung
mit dem ersten Ende des Stators enthält.
[0017] Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann es möglich sein, dass
die Schutzvorrichtung wenigstens eine axiale Aussparung enthält zum Aufnehmen und
Halten eines Lagerbocks.
[0018] Entsprechend einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann es möglich sein, dass die
Einbuchtung mehrteilig ausgestaltet ist. Hierdurch können Fertigungstoleranzen ausgeglichen
und die Menge an Isoliermasse oder Klebstoff, der in die Einbuchtungen eingeführt
werden kann, individuell angepasst werden.
[0019] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch einen Elektromotor mit einem Stator.
[0020] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch eine Werkzeugmaschine mit einem Stator.
[0021] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In der Figur
ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen
weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0022] In der Figur sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
beziffert.
[0023] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Seitenansicht auf eine Werkzeugmaschine mit einem Elektromotor;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht auf einen Elektromotor mit einem Stator und einer Schutzvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einem montierten Zustand;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht auf den Elektromotor mit dem Stator und der Schutzvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform in einem demontierten Zustand;
- Figur 4
- perspektivische Ansicht auf die Schutzvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform;
- Figur 4a
- perspektivische Ansicht auf die Schutzvorrichtung gemäß einer mehrteiligen Ausführungsform;
- Figur 5
- eine Schnittansicht durch ein erstes Ende des Elektromotors und die Schutzvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform;
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht auf den Elektromotor mit dem Stator und einer Schutzvorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform in einem montierten Zustand;
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht auf den Elektromotor mit dem Stator und der Schutzvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform in einem demontierten Zustand;
- Figur 8
- perspektivische Ansicht auf die Schutzvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform;
- Figur 9
- eine Schnittansicht durch ein erstes Ende des Elektromotors und die Schutzvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform;
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht auf den Elektromotor mit dem Stator und einer Schutzvorrichtung
gemäß einer dritten Ausführungsform in einem montierten Zustand;
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht auf den Elektromotor mit dem Stator und der Schutzvorrichtung
gemäß der dritten Ausführungsform in einem demontierten Zustand;
- Figur 12
- perspektivische Ansicht auf die Schutzvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform;
und
- Figur 13
- eine Schnittansicht durch ein erstes Ende des Elektromotors und die Schutzvorrichtung
gemäß der dritten Ausführungsform.
[0024] Figur 1 zeigt eine Werkzeugmaschine 1 in Ausgestaltung eines Akku-Schraubers.
[0025] Alternativ kann die Werkzeugmaschine 1 auch in Form eines Bohrhammers, eines Schleifgeräts,
einer Säge oder dergleichen ausgestaltet sein.
[0026] Wie in Figur 1 angedeutet, enthält die Werkzeugmaschine 1 im Wesentlichen ein Gehäuse
2, einen Handgriff 3, eine Werkzeugaufnahme 4 sowie eine Energieversorgung 5. Im Inneren
des Gehäuses 2 der Werkzeugmaschine 1 ist darüber hinaus ein Elektromotor 6, eine
Getriebeeinrichtung 7, eine Abtriebswelle 9 sowie eine Steuerungseinrichtung 10 enthalten.
[0027] An einem vorderen Ende der Handgriffs 3 ist ein Betätigungsschalter 3a angeordnet,
mit dem die Werkzeugmaschine 1 aktiviert werden kann.
[0028] Der Elektromotor 6 dient zum Erzeugen eines Drehmoments und ist so mit der Getriebeeinrichtung
7 verbunden, dass ein von dem Elektromotor 6 erzeugtes Drehmoment auf die Getriebeeinrichtung
7 übertragen werden kann. Von der Getriebeeinrichtung 7 wird das Drehmoment über die
Abtriebswelle 9 auf die Werkzeugaufnahme 4 übertragen. Die Werkzeugaufnahme 4 dient
zum Aufnehmen und Halten eines Werkzeugs. Bei dem Werkzeug kann es sich im Falle eines
Akku-Schraubers um ein Schrauberbit oder Bohrer handeln.
[0029] Das Werkzeug ist in den Figuren nicht gezeigt.
[0030] Die Energieversorgung 5 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Akkumulator
ausgestaltet. Alternativ kann die Energieversorgung 5 auch als Stromkabel zum Verbinden
der Werkzeugmaschine 1 mit einer Netzstromquelle ausgestaltet sein. Das Stromkabel
ist in den Figuren nicht gezeigt.
[0031] Die Steuerungseinrichtung 10 dient zum Steuern und Regeln der unterschiedlichen Funktionen
der Werkzeugmaschine 1.
[0032] Der Elektromotor enthält im Wesentlichen einen Stator 11, einen Rotor 12, eine Rotorwelle
13, eine Schutzvorrichtung 14 und einen Lagerbock 15.
[0033] Der Stator 11 enthält im Wesentlichen ein Statorblechpaket 16, eine Wickelstütze
17, sechs Spulen 18 und einen Verschaltring 19.
[0034] Der Stator 11 ist zylindrisch ausgestaltet und enthält ein erstes Ende 11a sowie
zweites Ende 11b. An dem ersten Ende 11a des Stators 11 ist der Verschaltring 19 und
die Schutzvorrichtung 14 positioniert. Gegenüber an dem zweiten Ende 11b des Stators
11 ist die Wickelstütze 17 positioniert.
[0035] Das Statorblechpaket 16 besteht aus einzelnen Blechen, die zu einem zylindrischen
StatorPaket verbunden sind. In das Innere des Blechpakets ragen radial angeordnet
sechs Polzähne 20. Um jeden Polzahn 20 ist ein Wickeldraht 21 gebunden, um die Spule
18 zu erzeugen.
[0036] Wie in Figur 3 gezeigt, ragen die Enden 23 eines jeden Wickeldrahts 21 in Richtung
B über das erste Ende 11a des Stators 11 hinaus und sind mit dem Verschaltring 19
verbunden.
[0037] Wie in Figur 2, 7 und 10 angedeutet, ist jedes Ende 23 eines Wickeldrahts 21 durch
ein Klemmelement 24 mit dem Verschaltring 19 elektrisch verbunden.
[0038] Der Rotor 12 enthält im Wesentlichen ein Rotorblechpaket und ist drehbar im Inneren
des Stators 11 positioniert. Das Rotorblechpaket besteht ebenfalls aus einzelnen Blechen,
die zu einem zylindrischen Paket zusammengefügt sind.
[0039] Die Rotorwelle 13 ist im Wesentlichen als länglicher Zylinder ausgestaltet und drehfest
in dem Rotor 12 positioniert. Wie vorstehend erwähnt, dient die Rotorwelle 13 zum
Übertragen eines Drehmoments von dem Elektromotor 6 auf die Getriebeeinrichtung 7.
[0040] Der Lagerbock 15 dient zum Lagern des Elektromotors 6 innerhalb des Gehäuses 2 der
Werkzeugmaschine 1.
[0041] Wie in den Figuren gezeigt, ist der Lagerbock 15 im Wesentlichen als kreisrunde Scheibe
25 mit drei gleichmäßig beanstandenden Montageelementen 26 ausgestaltet. In der Mitte
der kreisrunden Scheibe 25 ist eine Vertiefung 25a angedeutet, die zur Aufnahme und
Lagerung eines Endes 11a der Rotorwelle 13 dient. Die Montageelemente 26 ragen in
Richtung A von der Scheibe 25 ab. Mit Hilfe der Montageelemente 26 wird der Lagerbock
15 mit dem ersten Ende 11a des Stators 11 wiederlösbar verbunden.
[0042] Figur 2 und 3 zeigen den Stator 11 des Elektromotors 6 mit einer Schutzvorrichtung
14 gemäß einer ersten Ausführungsform. In Figur 2 ist der Elektromotor 6 mit der Schutzvorrichtung
14 gemäß der ersten Ausführungsform in einem montierten (d.h. zusammengebauten) Zustand
gezeigt.
[0043] In Figur 3 ist der Elektromotor 6 mit der Schutzvorrichtung 14 gemäß der ersten Ausführungsform
in einem demontierten (d.h. auseinander gebauten) Zustand gezeigt.
[0044] Wie insbesondere in Figur 4 gezeigt, enthält die Schutzvorrichtung 14 gemäß der ersten
Ausführungsform im Wesentlichen ein ringförmiges Trägerelement 27, eine erste, zweite
und dritte Einbuchtung 28a, 28b, 28c, eine Verbindungseinrichtung 29 sowie eine erste,
zweite und dritte axiale Aussparung 30a, 30b, 30c. Die Schutzvorrichtung 14 ist derartig
ausgestaltet, dass diese wiederlösbar mit dem ersten Ende 11a des Stators 11 verbunden
werden kann.
[0045] Das ringförmiges Trägerelement 27 enthält eine kreisförmige zentrale Aussparung 31,
die im montierten Zustand um das erste Ende 11a des Stators 11 positioniert ist.
[0046] Die erste, zweite und dritte Einbuchtung 28a, 28b, 28c sind im Wesentlichen bogenförmig
ausgestaltet und ringförmig an einer äußeren Mantelfläche 32 des Trägerelements 27
angeordnet. Jede der Einbuchtungen 28a, 28b, 28c ist taschenförmig mit einer äußeren
Seitenwand 33 ausgestaltet. Die Höhe HS der Seitenwand 33 überragt dabei in Richtung
A das Trägerelement 27. Die taschenförmigen Einbuchtungen 28a, 28b, 28c dienen dazu,
die Klemmelemente 24 verbunden mit einem Wickeldrahtende 23 sowie eine flüssige Isoliermasse
aufzunehmen und zu Halten.
[0047] Anstelle der Isoliermasse kann auch ein flüssiger Klebstoff in die Einbuchtung eingeführt
werden.
[0048] Weder die Isoliermasse noch der Klebstoff sind in den Figuren dargestellt.
[0049] Jede Einbuchtung 28a, 28b, 28c ist so ausgestaltet, dass vier Klemmelemente 24 mit
den Wickeldrahtenden 23 aufgenommen werden können und zusätzlich wenigstens so viel
Isoliermasse in die Einbuchtung 28a, 28b, 28c eingebracht werden kann, dass jedes
Klemmelement 24 mit dem Wickeldrahtende 23 von der Isoliermasse ummantelt und dadurch
isoliert werden kann.
[0050] Die Verbindungseinrichtung 29 gemäß der ersten Ausführungsform ist in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel durch drei Hülsen 34 mit jeweils einer zentralen Aussparung sowie
durch sechs Verbindungsstege 35 verwirklicht. Wie in Figur 4 gezeigt sind die Verbindungsstege
35 ungefähr in gleichmäßigen Abständen zueinander an der äußeren Seitenwand 33 angeordnet.
[0051] Alternativ können auch mehr oder weniger als drei Hülsen 34 und/oder mehr oder weniger
sechs Verbindungsstege 35 vorhanden sein. Durch die Hülsen 34 werden Schrauben zum
Befestigen der Schutzvorrichtung mit dem ersten Ende 11a des Stators 11 getrieben.
Die Schrauben sind in den Figuren nicht gezeigt.
[0052] Mit Hilfe der Verbindungsstege wird die Schutzvorrichtung 14 mit dem ersten Ende
11a des Stator 11 verklemmt.
[0053] Jede axiale Aussparung 31 dient zum Aufnehmen und Halten des Lagerbocks 15. Die drei
Montageelemente 26 des Lagerbocks 15 sind dabei in den korrespondierend ausgestalteten
Aussparungen 31 positioniert.
[0054] In Figur 4a ist eine Schutzvorrichtung 14 gemäß einer weiteren Ausführungsform gezeigt.
Diese Schutzvorrichtung 14 ist in drei gleichmäßigen, kreisbogenförmigen Teilen 14a,
14b, 14c ausgestaltet, die an dem ersten Ende 11a des Stators 11 positioniert sind.
[0055] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Schutzvorrichtung 14 auch in mehr oder
weniger als drei gleichmäßigen, kreisbogenförmigen Teilen 14a, 14b, 14c ausgestaltet
sein.
[0056] Figur 8 zeigt eine Schutzvorrichtung 14 gemäß einer zweiten Ausführungsform. Die
Schutzvorrichtung 14 gemäß der zweiten Ausführungsform unterscheidet sich von der
Schutzvorrichtung 14 gemäß der ersten Ausführungsform dadurch, dass die äußere Mantelflächen
32 der taschenförmigen Einbuchtungen 28a, 28b, 28c höher sind.
[0057] Mit anderen Worten: die Höhe HS der äußeren Mantelflächen 32 der Schutzvorrichtung
14 gemäß der zweiten Ausführungsform ist größer als die Höhe HS der äußeren Mantelflächen
32 der Schutzvorrichtung 14 gemäß der ersten Ausführungsform.
[0058] Die höheren Mantelflächen 32 dienen zum Vergrößern des Volumens der taschenförmigen
Einbuchtungen 28a, 28b, 28c, wodurch ein größeres Volumen an Isoliermasse in jede
Einbuchtung 28a, 28b, 28c eingeführt und eine höhere Isolierwirkung für das Wickeldrahtende
23 erzeugt werden kann.
[0059] Darüber hinaus sind bei der Schutzvorrichtung 14 gemäß der zweiten Ausführungsform
die Verbindungsstege 35 integraler Bestandteil der äußeren Mantelfläche 32 der taschenförmigen
Einbuchtungen 28a, 28b, 28c. Wie in Figur 4 gezeigt ragen bei der Schutzvorrichtung
14 gemäß der ersten Ausführungsform die Verbindungsstege 35 in Richtung A über die
obere Kante 32a der äußeren Mantelflächen 32 der Einbuchtungen 28a, 28b, 28c hinaus.
Im Gegensatz dazu enden bei der Schutzvorrichtung 14 gemäß der zweiten Ausführungsform
die oberen Enden 35a der Verbindungsstege 35 auf Höhe der oberen Kante 32a der äußeren
Mantelflächen 32 der Einbuchtungen 28a, 28b, 28c.
[0060] Figur 12 zeigt eine Schutzvorrichtung 14 gemäß einer dritten Ausführungsform Die
Schutzvorrichtung 14 gemäß der dritten Ausführungsform unterscheidet sich von der
Schutzvorrichtung 14 gemäß der ersten Ausführungsform dadurch, dass jede taschenförmige
Einbuchtung 28a, 28b, 28c drei gleichmäßig beabstandet angeordnete Trennelemente 36
zum Erzeugen von vier Kammern 37 aufweist. Die vier Kammern 37 weisen dabei im Wesentlichen
gleich große Volumen auf.
[0061] Des Weiteren ist das Volumen jeder Kammer 37 wenigstens genauso groß wie das Volumen
eines Klemmelements 24 mit einem Ende 23 eines Wickeldrahts 21. Hierdurch kann das
Klemmelement 24 mit dem Wickeldrahtende 23 in eine Kammer 37 aufgenommen werden.
[0062] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Volumen einer Kammer 37 etwas größer
als das Volumen eines Klemmelements 24 mit einem Wickeldrahtende 23, sodass in ausreichendem
Masse eine Isoliermasse zusätzlich zu dem Klemmelement 24 mit dem Wickeldrahtende
23 in die Kammer 37 eingeführt werden. Es muss dabei wenigstens so viel Isoliermasse
in die Kammer 37 eingeführt werden, dass das Klemmelement mit dem Wickeldrahtende
23 vollständig von der Isoliermasse umschlossen ist.
[0063] Es ist gemäß einer alternativen Ausführungsform außerdem möglich, dass mehr oder
weniger als drei Trennelemente 36 in jeder taschenförmigen Einbuchtung 28a, 28b, 28c
vorhanden sind, sodass dementsprechend mehr oder weniger als vier Kammern 24 erzeugt
werden.
Bezugszeichenliste:
[0064]
- 1
- Werkzeugmaschine
- 2
- Gehäuse
- 3
- Handgriff
- 3a
- Betätigungsschalter
- 4
- Werkzeugaufnahme
- 5
- Energieversorgung
- 6
- Elektromotor
- 7
- Getriebeeinrichtung
- 8
- Steuerungseinheit
- 9
- Abtriebswelle
- 11
- Stator
- 11a
- erstes Ende des Stators
- 11b
- zweites Ende des Stators
- 12
- Rotor
- 13
- Rotorwelle
- 14
- Schutzvorrichtung
- 14a
- kreisbogenförmiger Teil der Schutzvorrichtung
- 14b
- kreisbogenförmiger Teil der Schutzvorrichtung
- 14c
- kreisbogenförmiger Teil der Schutzvorrichtung
- 15
- Lagerbock
- 16
- Statorblechpaket
- 17
- Wickelstütze
- 18
- Spule
- 19
- Verschaltring
- 20
- Polzahn
- 21
- Wickeldraht
- 23
- Ende eines Wickeldrahts
- 24
- Klemmelement
- 25
- kreisrunde Scheibe des Lagerbocks
- 25a
- Vertiefung
- 26
- Montageelement
- 27
- Trägerelement
- 28a
- erste Einbuchtung
- 28b
- zweite Einbuchtung
- 28c
- dritte Einbuchtung
- 29
- Verbindungseinrichtung
- 30a
- erste axiale Aussparung
- 30b
- zweite axiale Aussparung
- 30c
- dritte axiale Aussparung
- 31
- kreisförmige zentrale Aussparung
- 32
- äußere Mantelfläche
- 32a
- obere Kante der äußeren Mantelfläche der Einbuchtungen
- 33
- Seitenwand
- 34
- Hülse
- 35
- Verbindungssteg
- 35a
- oberes Ende des Verbindungsstegs
- 36
- Trennelement
- 37
- Kammer
- HS
- Höhe der Seitenwand
1. Stator (11), insbesondere für einen Elektromotor (6), enthaltend ein Statorblechpaket
(16) und Spulen (18) mit einzelnen Drahtenden (23),
gekennzeichnet durch eine Schutzvorrichtung (14), die in radialer Anordnung um die Drahtenden (23) mit
einem ersten Ende (11a) des Stators (11) verbindbar ist.
2. Stator (11) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (14) mehrteilig ausgestaltet ist.
3. Stator (11) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (14) wenigstens eine taschenförmige Einbuchtung (28a, 28b,
28c) zum Aufnehmen der Drahtenden (23) enthält.
4. Stator (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (14) eine Verbindungseinrichtung (29) zum wiederlösbaren Verbinden
der Schutzvorrichtung (14) mit dem ersten Ende (11a) des Stators (11) enthält.
5. Stator (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (14) wenigstens eine axiale Aussparung (30a. 30b, 30c) enthält
zum Aufnehmen und Halten eines Lagerbocks (15).
6. Stator (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (28a, 28b, 28c) mehrteilig ausgestaltet ist.
7. Elektromotor (1) mit einem Stator (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Werkzeugmaschine (1) mit einem Stator (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
6.