[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trinksystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Es sind im Stand derTechnik Trinksysteme beschrieben, die den Genussvon mit in Luft
eingebrachten Duftstoffen versetztem Wasser ermöglichen, das dann infolge einer sensorischen
Wahrnehmung dessogenannten retronasalen Riechens, bei dem die in der Luft transportieren
über den Mund und den Rachenraum aufgenommenen Duftstoffe zwar geruchssensorisch wahrgenommen,
aber vom Gehirn als Geschmack interpretiert werden, einen von dem Geschmack reinen
Wassers verschiedenen Geschmack aufzuweisen scheint. Je nach Auswahl des Duftstoffes
scheint so das Trinkwasser z.B. nach Orange, Pfefferminz oder dergleichen zu schmecken,
obwohl die als Getränkzu sich genommene Substanz weiterhin bloßes Trinkwasser ist.
[0003] Ein solches Trinksystem ist z.B. in der
WO 2019/016096 A1 offenbart. Ein von den in dieser Offenlegungsschrift bezeichneten Erfindern basierend
auf den dort offenbarten Prinzipien entwickeltesTrinksystem ist am Markt unter dem
Markennamen Air Up
® erhältlich. Bestandteil diesesTrinksystems ist ein Trinkbehälter, dort in Form einer
Trinkflasche, in den, ausgehend von einer Trinköffnung an einem oberen Ende ein Trinkhalm
bis an oder nahe an einem unteren Ende des Gefäßes gelegenen Grund ragt. In einem
Abschnitt, der nahe an der Trinköffnung gelegen ist, ist in einer Außenwand des Trinkhalms
eine Öffnung von gegenübereinem Querschnitt des Trinkhalms geringerem Durchmesservorgesehen.
Weiterer Bestandteil des Trinksystems ist ein auf den Trinkbehälter aufsetzbares,
bzw. an diesem festlegbares Duftreservoir, welches eine Einström- und eine Ausströmöffnung
aufweist. Das Duftreservoir ist mit einem Duftstoff beladen, der an das Duftreservoirvon
der Einströmöffnung bis zur Ausströmöffnungdurchströmende Luft abgegeben wird. Ist
das Duftreservoiran dem Trinkgefäß angeordnet, ist die Ausströmöffnung strömungstechnisch
mit der Öffnung in der Außenwand des Trinkhalms verbunden. Wenn nun ein Benutzer des
Trinksystems an dem Trinkhalm saugt, dadurch einen Strom von in dem Trinkgefäß enthaltenem
Getränk, nämlich Wasser, auslöst, so entstehtan der Öffnung in der Außenwand des Trinkhalms
ein Unterdruck durch den über das Duftreservoir Luft angesaugt wird, die beim Durchströmen
des Duftreservoirs mit dem Duftstoff beladen wird und dann zusammen mit dem angesaugten
Wasser in den Mund- und Rachenbereich des Benutzers gelangt, dort den vorstehen genannten
Effektder Sinneswahrnehmungdurch retronasales Riechen hervorruft und somit den angestrebten,
durch die Art des Duftstoffes bestimmten Geschmackseindruck.
[0004] Wenngleich das bekannte Trinksystem grundsätzlich funktioniert, bestehen dort Probleme
und Nachteile, die in einem von den Benutzern als unangenehm empfundenen Trinkgefühl
bzw. Trinkverhalten beim Verwenden des bekannten Trinksystems führen. Die Benutzer
beschreiben das Trinkgefühl bei Verwendung der bekannten Air Up
® Flasche als "blubberig" oder auch als ein Gefühl, "als ob man durch einen Halm trinkt,
der ein Loch hat".
[0005] Dieser beim Verwenden des Air Up
® Trinksystems festzustellende Effekt beruht auf folgenden Ursachen: Die für ein Ansaugen
der mit dem Duftstoff beladenen Luft vorgesehene Öffnung (Ansaugöffnung) in der Außenwand
des Trinkhalms befindet sich bei den bekannten Trinksystemen der Marke Air Up
® etwa 220 mm oberhalb des unteren Endes des in das Trinkgefäß hineinragendenTrinkhalmes.
So wirkt bei fast vollständig entleerterFlasche, z.B. mit einem Restfüllstand von
noch etwa 10 mm an der Ansaugöffnung ein Unterdruck, den 210 mm Wassersäule generieren.
[0006] Dies entspricht einem Druck von etwa 2,1 hPa.
[0007] Ist die bei dem Air Up
® Trinksystem das Trinkgefäß (die Trinkflasche) bis zu der dort als maximale Füllstand
vorgegebenen Markierung maximal befüllt, ergibt sich ein Füllstand von 150 mm oberhalb
der Einströmöffnungam unteren Ende des Trinkhalmes, und es wirkt im Trinkhalm der
entsprechende Gegendruck. Dadurch reduziert sich in diesem Fall der Unterdruck der
Wassersäule, der an der Position der Ansaugöffnung zum Ansaugen der mit Duftstoff
befrachteten Luft wirkt, auf etwa 680 hPa.
[0008] Damit ergibt sich eine Differenz des bei minimalem und des bei maximalem Füllstand
der Trinkflasche des Air Up
® Trinksystems an derAnsaugöffnungfürdie mit Duftstoff beladene Luft wirkenden Unterdrucks
von rund 310%, bezogen auf den Minimalwert. Dies ist ein sehr hoher Wert.
[0009] Die Auswirkungdes an der Ansaugöffnung wirkenden statischen Unterdrucks bei dem Air
Up
® Trinksystem zeigt sich auch darin, dass ein Benutzer versucht, ohne ein an der Trinkflasche
festgelegtes Duftreservoirdurch Saugen an dem Trinkhalm Flüssigkeit aus derTrinkflasche
zu trinken, lediglich Luft durch die Ansaugöffnung ansaugen kann, nicht jedoch Flüssigkeit
aus derTrinkflasche. Dies liegt an demvorstehend bereits erläuterten statischen Unterdruck,
der an derAnsaugöffnungvorherrscht. Dieser ist so groß, dass er durch die Saugleistung
eines normal trinkenden Benutzers nicht überwunden werden kann.
[0010] Die Konstrukteure des Air Up
® Trinksystems sind diesem Problem dadurch begegnet, dass die Einström- und die Ausströmöffnung
des Duftreservoirs jeweils einen sehr kleinen Durchmesser haben, der zwischen 0,5
und 1 mm liegt. Dabei weist die Ausströmöffnung des Duftreservoirs konsequenterweise
einen Durchmesserauf, der mit der Ansaugöffnung im Trinkhalm korrespondiert. In diesem
System stellt das Duftreservoir somit eine Drossel dar, die in der Strömung der mit
dem Duftstoff befrachteten Luft einen Druckabfall verursacht. Dieser Druckabfall in
der Drossel kompensiertden größten Teil desstatischen Unterdrucksan der Ansaugöffnung,
so dass sich ein Gleichgewichtszustand einstellt, der bestimmt, in welchem Verhältnis
sich mit dem Duftstoff befrachtete Luft und aus dem Trinkgefäß angesaugtes Wasser
mischen.
[0011] Da derstatische Unterdruck im Trinkhalm aber mit der Änderung des Füllstandes stark
schwankt, ändert sich dadurch das Mischungsverhältnis von Luft und Wasser je weiter
die Flasche entleert wird. Das System ist also instabil.
[0012] Diesem Problem wiederum sucht das Air Up
® Trinksystem in der aktuellen Konstruktion dadurch zu begegnen, dass sich der Querschnitt
desTrinkhalmes ausgehend vom unteren Ende, an dem die zu trinkende Flüssigkeit angesaugt
wird, verjüngt und zwar bis zur Ansaugöffnungfür die mit Duftstoff beladene Luft.
Im weiteren, in der Länge ca. 18 mm messenden Verlauf, also von der Ansaugöffnung
bis zu dem oberen Ende des Trinkhalmes, aus demderAnwendertrinkt, bleibt der Querschnitt
desTrinkhalmes dann konstant. Die Verringerung des Querschnittes von der unteren Öffnung
des Trinkhalms bis zu dem Abschnitt, in dem die Ansaugöffnung liegt, beträgt bei dem
Air Up
® Trinksystem rund 65 %. Der Querschnitt desTrinkhalms wird in seiner Fläche also auf
etwa ein Drittel zurückgeführt. Diese Verringerung des Querschnittes bewirkt eine
reziproke Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit, also auf das Dreifache. Durch diese
Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit wird ein dynamischer Unterdruck in der zu trinkenden
Flüssigkeit erzeugt, der sich zu dem an der Ansaugöffnung vorherrschenden statischen
Unterdruck addiert.
[0013] Bei einer angenommenen Strömungsgeschwindigkeit von 10 Meter pro Sekunde im verjüngten
Ende des Trinkhalmes entwickelt sich, konstante Trinkgeschwindigkeit vorausgesetzt,
bei einer Verringerung des Querschnitts um 2/3 ein dynamischer Unterdruck von rund
450 hPa. Dieser dynamische Unterdruck ist relevant im Verhältnis zum statischen Unterdruck,
der im Trinkhalm an der Ansaugöffnung für die mit Duftstoff beladene Luft wirkt.
[0014] Bei maximal gefüllter Trinkflasche beträgt der vorstehende Wert des dynamischen Unterdrucks
im Trinkhalm des Air Up
® Trinksystems rund 65%, bzw. etwa 2/3, des minimalen statischen Unterdrucks im Trinkhalm
an der Ansaugöffnung. Bei minimal gefüllterTrinkflasche liegt dieserWert hingegen
bei rund 25%, bzw. 1/4, dann an der Ansaugöffnung im Trinkhalm herrschenden statischen
Unterdruckes.
[0015] Die Tatsache, dass im Gegensatzzum statischen Unterdruck derdynamische Unterdruck
bei gleichförmigem Trinken konstant ist, führt also dazu, dass der an der Einströmstelle
der parfümierten Luft wirkende Unterdruck wenigerstark schwankt, nämlich nicht um
die vorstehend bestimmten rund 310 % bei einemTrinkhalm mit konstanter Querschnittsfläche,
sondern lediglich um 220 %, jeweils bezogen auf den Minimalwert.
[0016] Nun ist allerdings beim Gebrauch durch einen Nutzerdie Strömungsgeschwindigkeit des
Fluids im Trinkhalm gerade nicht konstant. Vielmehr steigt diese zu Beginn des Trinkvorganges
von null auf einen Maximalwert an, fällt zum Ende desTrinkvorgangs vom Maximalwert
wieder auf null ab. Zwischen zwei Schluckvorgängen des Benutzers schwankt die Strömungsgeschwindigkeit
zudem. Insoweitträgt auch die Verengung des Querschnittes des Trinkhalmes zur Instabilität
des bekannten Trinksystems bei.
[0017] Die Verengung des Querschnittes ersetzt insoweit zwar die allmählich über die Entleerung
der Flasche entstehende große Veränderung der statischen Druckverhältnisse durch die
Überlagerung mit dem dynamischen Unterdruck und eine so erhaltene relativ gesehen
kleinere Veränderung. Allerdings wird der dynamische Druck und werden so die Druckverhältnisse
im Trinkhalm an der Ansaugöffnung von Pulsationen überlagert, die durch Einschwingvorgänge
und Unregelmäßigkeiten der Strömungsgeschwindigkeit hervorgerufen werden. Neben dem
Einfluss der vorste hend beschriebenen Druckverhältnisse wird das Trinkverhalten des
Air Up
® Trinksystems auch noch durch ein weiteres Phänomen beeinträchtigt, das der hiesige
Erfinder als "Seifenblasen-Effekt" bezeichnet. Es können sich nämlich in dem Strom
desan der Ansaugöffnung mit bedufteter Luftversehenen Wassers Blasen, deren Durchmesser
wesentlich größer ist als der Durchmesser der Einströmstelle. Die Größe der Luftblasen
hängt an dieser Stelle ab von der Strömungsgeschwindigkeit und der Oberflächenspannung
an der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft. Tatsächlich kommt es bei dem Air Up
® Trinksystem an dieser Stelle zur Bildung sehr großer Luftblasen, die dabei sogar
den gesamten Querschnitt des Trinkhalmes ausfüllen können.
[0018] Die insbesondere auch in ihrer Größe und Ausdehnung unregelmäßigen Luftblasen führen
zudem zu einer weiteren Instabilität des Systems durch die durch die Luftblasen oberhalb
der Ansaugöffnung verursachten Schwankungen der mittleren Dichte der Wassersäule und
damit des wirkenden statischen Unterdruckes.
[0019] Ausgehend von dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik und den aufgezeigten
Problemen ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Trinksystem der eingangs
genannten Art zu verbessern, insbesondere ein stabileres und angenehmeresTrinkverhalten
zu erhalten.
[0020] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Trinksystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 12 bezeichnet.
[0021] Ein erfindungsgemäßesTrinksystem beinhaltet dabei zunächst ein Trinkgefäß. Dieses
Trinkgefäß umfasst einen Aufnahmeraum für eine Flüssigkeit. Weiterhin beinhaltet das
Trinksystem einen an dem Trinkgefäß angeordneten, in den Aufnahmeraum hineingeführten
Trinkhalm. Der Trinkhalm hat ein erstes Ende, an dem er eine Einlassöffnung aufweist.
Mit diesem ersten Ende ragt der Trinkhalm in Richtung eines Grundes des Aufnahmeraums.
DerTrinkhalm hat fernerein zweites Ende, an derer eine Trinköffnungaufweist. Im Bereich
des zweiten Endes steht der Trinkhalm von dem Trinkgefäß vor. Zwischen der Einlassöffnung
und der Auslassöffnung ist in dem Trinkhalm ein Saugkanal gebildet. Das Trinksystem
beinhaltet ferner einen mit Duftstoff beladenen, eine Einströmöffnung für Luft und
eine Ausströmöffnungfür mit Duftstoff angereicherte Luft aufweisendes Duftreservoir.
DerTrinkhalm des Trinksystems ist zum Ansaugen von aus der Ausströmöffnung des Duftreservoirs
austretender, mit Duftstoff angereicherter Luft mit der Ausströmöffnungverbunden,
bzw. verbindbar.
[0022] Wenn insoweit das erfindungsgemäße Trinksystem merkmalsmäßig noch mit dem vorbekannten
Trinksystem übereinstimmt, ist hingegen das besondere an dem erfindungsgemäßen Trinksystem,
dass es eine Injektorpumpenanordnung aufweist, die an dem Trinkhalm angeschlossen
oder in diesem integriert ist. Die Injektorpumpenanordnung weist einen von einer Außenwandung
umgebenen Hauptströmweg auf, der mit dem Saugkanal verbunden oder Bestandteil des
Saugkanals ist. Die Injektorpumpenanordnung weist zudem eine durch die Außenwandung
geführte Ansaugöffnung auf, die mit der Ausströmöffnungdes Duftreservoirs strömungstechnisch
verbunden oderverbindbar ist.
[0023] Die erfindungsgemäßvorgesehene Injektorpumpenanordnung weist in einer zu dem zweiten
Ende des Trinkhalms hin zeigenden Richtung jedenfalls folgende, in dem Hauptströmweg
integrierte Komponenten auf:
- eine Treibdüse,
- eine derTreibdüse strömungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Expansionskammer
und
- eine der Expansionskammerströmungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Fangdüse.
[0024] Die Ansaugöffnung mündet in die Expansionskammerder Injektorpumpenanordnung.
[0025] Erfindungsgemäß wird also die aus dem Duftreservoirzuströmende, mit Duftstoff angereicherte
Luft nicht wie beim Stand derTechnik durch ein simples Loch im Trinkhalm angesaugt.
Vielmehr geschieht dies durch die, nach Art einer Wasserstrahlpumpe funktionierende,
mit den ElementenTreibdüse, Expansionskammer und Fangdüse gebildete Injektorpumpenanord
nung. Beim Saugen an dem zweiten Ende des Trinkhalms wird in dem Aufnahmeraum befindliche
Flüssigkeit, typischerweise Wasser, eingesaugt und gelangt durch die Treibdüse in
die Expansionskammer. Dort wird durch den entstehenden Unterdruck überdie Ansaugöffnung
mit Duftstoff angereicherte Luft aus dem Duftreservoir angesaugt.
[0026] Diese mit Duftstoff angereicherte Luft strömt an dieser Stelle in die Expansionskammer
ein und wird vom Flüssigkeitsstrom mitgerissen. An die Expansionskammer schließt sich
die Fangdüse an, die den Flüssigkeitsstrom in den oder in dem Saugkanal des Trinkhalms
weiterleitet. Diese Fangdüse trägt dazu bei, die Druckverhältnisse im Trinkhalm zu
stabilisieren, und verbessert so das Trinkgefühl.
[0027] DerTreibdüse kann ein konisch sich zu derTreibdüse verjüngenderEinlauftrichter strömungstechnisch
vorgeschaltet sein. Ein solcher Einlauftrichter bewirkt, dass die Treibdüse gleichzeitig
als Drossel im Flüssigkeitsstrom wirkt und damit einen konstanten Widerstand schafft,
der den durch das Einströmen der mit Duftstoff angereicherten Luft durch die Ansaugöffnungerzeugten
Druckabfall überlagert und so für den Nutzerein verbessertes, weil gleichförmigeres,
Trinkgefühl bewirkt.
[0028] Der Einlauftrichter kann vorzugsweise sehr kurz gebildet sein mit einem steilen Kegelwinkel.
Insbesondere kann der Einlauftrichter eine Länge aufweisen, die 50% bis 150% des Durchmessers
einer an einem Zuströmende gelegenen Zuströmöffnung beträgt. Der Durchmesser dieser
Zuströmöffnung kann mit Vorteil 2,5 bis 4-mal so groß sein wie der DurchmesserderTreibdüse,
insbesondere 3 bis 3,5-mal so groß, z.B. etwa 3-mal so groß.
[0029] In einerwie vorstehend beschriebenen Gestaltung ist die vorstehend beschriebene Wirkung
des Einlauftrichters besonders gut.
[0030] Das erfindungsgemäße Trinksystem kann weiterhin eine der Fangdüse strömungstechnisch,
insbesondere unmittelbar, nachgeschaltete Mischkammer aufweisen, die einen größeren
Durchmesser aufweist als der sich an diese Mischkammer anschließende Saugkanal. In
einersolchen Ausgestaltung wird die in der vorstehend dargelegten Injektorpumpenanordnung
erzeugte Mischung aus der dem Aufnahmeraum entnommenen Flüssigkeit und der mit Duftstoffangereichterten
Luft in einer Mischkammerdadurch verwirbelt, dass die Strömung beim Eintritt in die
Mischkammer ablöst und dabei von einer laminaren in eine turbulente Strömung überführt
wird. Durch das Verwirbeln in der Mischkammer werden aus den von der durch die Ansaugöffnungeingesaugten
Luft gebildeten großen Luftblasen kleinere Luftblasen gebildet, die in entsprechend
größererZahl und gleichmäßig in dem Flüssigkeitsstrom verteilt vorliegen. Auch dies
führt zu einer Verbesserung des Trinkgefühls beim Gebrauch des erfindungsgemäßen Trinksystems.
[0031] Die Mischkammer kann insbesondere in Richtung des zweiten Endes des Trinkhalms sich
konisch verjüngend ausgeführt sein, insbesondere mit einem Konuswinkel von 3 bis 15
Grad. Die Länge der Mischkammer kann zwischen dem 5 und 10-Fachen des Durchmessers
der Fangdüse betragen. In einersolchen Gestaltung hat sich die Mischkammer als besonderseffektiv
hinsichtlich des Aufbrechens und feinen Verteilens der aus der Ansaugöffnung austretenden
Luftblasen erwiesen.
[0032] Für ein Vermischen der angesaugten, mit dem Duftstoff beladenen Luft und der angesaugten
Flüssigkeit, typischerweise dem Wasser, kann optional auch eine andere Einrichtung
alternativ oder auch zusätzlich vorgesehen sein, nämlich ein statischer Mischer. Ein
solcher statischer Mischer ist durch eine in denTrinkhalm, genauerin den in diesemgebildeten
Strömungskanal integrierten Einschub odereinen solchen Einbau, bzw. eine dort integrierte
Struktur in Form einer unterbrochenen Helix gebildet sein. Auch eine solche Struktur
wandelt eine laminare Strömung in eine turbulente Strömung um und leistet so dem oben
beschriebenen Effekt einer Verringerungder Größe dervon der Flüssigkeit mitgeführten
Luftblasen und deren homogener Verteilung in dem Flüssigkeitsstrom Vorschub.
[0033] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäßvorgesehene Injektorpumpenanordnungan beliebiger
Stelle in der Längserstreckung des Trinkhalms vorgesehen sein. Mit Vorteil kann diese,
vorzugsweise inklusive einer optional vorgesehenen Mischkammer, an dem ersten Ende
des Trinkhalmes angeordnet werden. Bei einer solchen Anordnung bestehtderVorteil,
dass in der Expansionskammer statischer Überdruck wirkt und nicht statischer Unterdruck,
wie dies bei der aus dem Stand derTechnik bekannten Konstruktion des Air Up
®-Sytems am Ort der dort in der Außenwand desTrinkhalms vorgesehenen Ansaugöffnungder
Fall ist. Bei einer wie vorgeschlagenen Platzierung der Injektorpumpenanordnung am
ersten Ende des Trinkhalms überwindet diese den in der Expansionskammerwirkenden statischen
Überdruck mühelos.
[0034] Bei einer Platzierung der Injektorpumpenanordnungam ersten Ende des Trinkhalms ist
es vorteilhaft, zwischen der Ansaugöffnung der Injektorpumpenanordnung und der Ausströmöffnung
des Duftreservoirs, z.B. in diese beiden Öffnungen verbind enden Luftleitung, eine
Rückschlagarmatur anzuordnen, die ein Durchströmen mit der mit Duftstoff angereicherten
Luft nur in Richtung der Ansaugöffnung ermöglicht. So kann verhindert werden, dass
Flüssigkeit durch die Ansaugöffnungzu dem Duftreservoir gelangen und in dieseseindringen
kann. Eine solche Rückschlagarmatur kann mit Vorteil als Pilzventil, insbesondere
aus Silikon, ausgeführt werden. Ein solches Pilzventil öffnetdadurch, dass ein Rand
eines Pilztellers des Ventils in Umfangsrichtung gedehnt und hochgeklappt wird.
[0035] Der Vorteil einer wie vorstehend zuletzt beschriebenen Lösung ist besonders stabiles
und angenehmesTrinkverhalten mit Bildung vor sehr kleinen Blasen, die sich im Trinkhalm
sehrgut vermischen. Allerdings müssen auch zu Beginn desTrinkvorganges der Trinkhalm
einschließlich der Injektorpumpenanordnungzunächstgeleert, muss also das Volumen vom
Benutzerdes Trinksystems zunächst einmal ohne Zufuhr von mit Duftstoff angereicherter
Luft getrunken werden, so dass das Geschmackserlebnis sich erst verzögert einstellt.
[0036] Weitere Vorteile und Merkmale eines erfindungsgemäßen Trinksystems ergeben sich aus
der nachstehenden Beschreibung möglicher Ausgestaltungsvarianten anhand der beigefügten
Figuren. Dabei zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Trinksystems in einer möglichen
Ausgestaltungsvariante;
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Trinksystems in einer alternativen
möglichen Ausgestaltungsvariante;
- Figur 3:
- in einer schematischen Darstellung und vergrößerteine Injektorpumpenanordnung eines
erfindungsgemäßen Trinksystems mit vorgeschaltetem Einlauftrichter und nachgeschalteter
Mischkammer;
- Figur 4:
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Trinksystems in einer weiteren
möglichen Ausgestaltungsvariante;
- Figur 5:
- in zwei Darstellungen a. und b. vergrößert den in Fig. 4 mit V bezeichneten Ausschnitt
zur Veranschaulichung des dort angeordneten Ventils, einmal in geschlossener(Figur
5a) und einmal in geöffneter(Figur5b) Position;
- Figur 6:
- eine Aufsicht auf das in Figur 4 dargestellte Trinksystem von oben;
- Figur 7:
- in zwei Darstellungen a. und b. vergrößert den in Fig. 6 mit VII bezeichneten Ausschnitt
zur Veranschaulichung der dort vorgesehenen Einströmöffnung und dem zugeordneten Luftmengenreglerin
zwei unterschiedlichen Positionen;
- Figur 8:
- eine der Fig. 4 vergleichbare Darstellung einerweiteren, gegenüberder in Figur 4 gezeigten
Ausführungsform durch die Ergänzung eines statischen Mischers abgewandelte Ausführungsform;
und
- Figur 9:
- in drei Darstellungen a. bis c. vergrößert den in dem statischen Mischer verwendeten
Einsatz in Form einer unterbrochenen Helix.
[0037] In den Figuren sind verschiedene mögliche Ausgestaltungsvarianten der Erfindung in
schematischen Darstellungen gezeigt. Dabei sind diese Darstellungen nicht zwingend
maßstabsgerecht und auch nicht detailgetreu. Sie dienen vielmehr der Veranschaulichung
und näheren Erläuterung des erfindungsgemäßen Prinzips und zeigen die für die Erfindung
wesentlichen Elemente auf.
[0038] In den Figuren 1 und 2 sind zunächst zwei mögliche Ausgestaltungsvarianten eines
erfindungsgemäßen Trinksystems 1 (Figur 1), bzw. 1' (Figur 2) gezeigt. Diese beiden
Gestaltungsvarianten sind in weiten Teilen gleich aufgebaut und können daher nachfolgend
insoweit gemeinsam beschrieben werden. Das jeweilige Trinksystem 1, 1' beinhaltet
ein Trinkgefäß in Form einer Trinkflasche 2. Die Trinkflasche 2 umschließt einen Aufnahmeraum
3, in dem, in der Figur 1 durch eine leicht gewellte Füllstandslinie angedeutet, eine
Flüssigkeit aufgenommen werden kann, typischerweise Wasser bzw.Trinkwasser. An einem
oberen Ende ist die Trinkflasche 2 mit einem Deckel 4 verschlossen.
[0039] In den Aufnahmeraum 3 hinein erstreckt sich ein Trinkhalm 5, der mit einem ersten
Ende 6 in Richtung eines Grundes des Aufnahmeraums 3, mithin in Richtung eines Bodens
derTrinkflasche 2 ragt, und der mit einem zweiten Ende 7 durch den Deckel 4 hindurch
von derTrinkflasche 2 vorsteht. Zwischen den beiden Enden 6, 7 ist in dem Trinkhalm
ein Saugkanal 8 gebildet.
[0040] Bestandteil des Trinksystems 1 ist ferner ein Duftreservoir9, dass durch einen Behälter
gebildet ist, in dem ein Duftstoff gespeichert ist. Das Duftreservoir9 weist eine
Einströmöffnung 10 sowie eine Auströmöffnung 11 auf.
[0041] Weiterhin ist eine Injektorpumpenanordnung 12 zu erkennen, die in dergezeigten Gestaltungsvariante
der Figur 1 nahe dem Boden derTrinkflasche 2 an dem ersten Ende des Trinkhalms 5 angeordnet
ist. Diese Injektorpumpenanordnung weist eine Treibdüse 14 auf, die einströmseitig
mit einem Einlauftrichter 13 verbunden ist. Dieser verfügt über eine erweiterte Einlassöffnung,
die konisch bis auf den verengten Durchmesser derTreibdüse 14 hin sich verjüngend
zuläuft. Die Einlassöffnung des Einlauftrichters 13 hat einen Durchmesser der etwa
dreimal so groß ist wie der Durchmesser derTreibdüse 14.
[0042] An die Treibdüse 14 schließt sich eine Expansionskammer 15 an, die ihrerseits wiederum
sich konisch verjüngend auf eine Fangdüse 16 mit verringertem Durchmesser zuläuft.
An die Fangdüse 16 schließt sich eine Mischkammer 18 an, die sich in eine mersten
Abschnitt konisch aufweitet und in einem zweiten Abschnitt konisch wiederverjüngt
auf einen Durchmesser, der in etwa dem Innendurchmesser des Saugkanals 8 in dem Trinkhalm
5 entspricht. Die Konuswinkel der Mischkammer 18 können insbesondere zwischen 3° und
15° liegen. Die Länge der Mischkammer 18 kann insbesondere zwischen dem5-fachen und
dem 10-fachen des Durchmessers der Fangdüse 16 betragen.
[0043] Im Bereich derExpansionskammer 15 ist in der Wandung der Injektionspumpenanordnung
12 eine Ansaugöffnung 17 gebildet. Die Ansaugöffnung 17 ist jeweils strömungstechnisch
mit der Ausströmöffnung 11 des Duftreservoirs9 verbunden. Bei dem in der Figur 1 gezeigten
Trinksystem 1 gemäß Figur 1 ist dies über eine Luftleitung 19 realisiert, die direkt
an die Ausströmöffnung 11 des Duftreservoirs 9 verbunden ist. Bei dem Trinksystem
1' nach Figur 2 ist hingegen eine Luftleitung 20 an die Ansaugöffnung 17 angeschlossen
und endet mit einem freien Ende 21 in einem Kopfraum 22 derTrinkflasche 2. In diesen
Kopfraum 22 mündet auch die Ausströmöffnung 11 des Duftreservoirs9, so dass sich eine
strömungstechnische Verbindung ergibt, die auch als indirekt aufgefasst werden kann.
[0044] Den beiden in den Figuren 1 und 2 gezeigten Varianten ist aber der prinzipielle Aufbau
und die Wirkung der Injektorpumpenanordung 12 gemein:
Wenn ein Benutzer desTrinksystems 1, bzw. des Trinksystems 1' an dem zweiten Ende
7 des Trinkhalms 5 saugt, so sorgt der so erzeugte Unterdruck dafür, dass in der Trinkflasche
2, in dem Aufnahmeraum 3, befindliche Flüssigkeit, typischerweise Wasser, durch den
Einführtrichter 13 eingesaugt wird. Die Flüssigkeit wird dann durch die Treibdüse
14 geführt und aufgrund der Querschnittsverengung an dieserStelle beschleunigt. Die
so beschleunigte Flüssigkeit tritt dann in die Expansionskammer 15 ein, in der der
beschleunigte Flüssigkeitsstrahl einen Unterdruckerzeugt. Dieser Unterdruck wirkt
auf die Ansaugöffnung 17, so dass durch diese hindurch Luft angesaugt wird, die aus
dem Duftreservoir9 nachströmt und entsprechend mit dort aufgenommenem Duftstoff angereichert
ist. Diese Luft wird von der durch die Expansionskammer 15 strömenden Flüssigkeit
mitgerissen und strömt zusammen mit der Flüssigkeit durch die Fangdüse 16 und in die
dahinterliegende Mischkammer 18. Dort weitetsich der Flüssigkeitsstrom zunächst auf
und verengtsich dann wieder bis auf etwa den Querschnitt des Saugkanals 8 des Trinkhalms
5, in den die mit der bedufteten Luft beladene Flüssigkeit dann übergeht. Bei diesem
Durchgang durch die Mischkammer 18 findet eine feine Durchmischung der Flüssigkeit
mit der Luft statt, es bilden sich ausgehend von wenigen größeren Luftblasen in der
Flüssigkeit viele kleine solche Blasen.
[0045] Die erfindungsgemäße Anordnung verbessert das Trinkgefühl füreinen Benutzerder Trinkvorrichtung
1 bzw. 1' gegenüberdem bekannten Stand derTechnik deutlich. Diese ist auf verschiedene
Aspekte zurückzuführen. So bewirkt etwa der Einlauftrichter 13, dass die Treibdüse
14 nicht nur den Strom dereinlaufenden Flüssigkeit beschleunigt und dadurch einen
Unterdruck generiert, der an der Ansaugöffnung 17 wird. Die Treibdüse 14 wird durch
den Einlauftrichter 13 zugleich auch als Drossel im Flüssigkeitsstrom und schafft
so einen konstanten Widerstand, der den Druckabfall durch das Einströmen der aus dem
Duftreservoir 9 angesaugten Luft überlagert und subjektiv für ein verbessertes, da
gleichförmigeres Trinkgefühl sorgt. Die am Ende der Expansionskammer 15 angeordnete
Fangdüse 16 trägt ebenfalls dazu bei die Druckverhältnisse im Trinkhalm 5 zu stabilisieren,
und verbessert somit ebenfalls das Trinkgefühl.
[0046] Auch die Mischkammer 18, die in der wie vorstehend beschriebenen Weise eine Verringerung
der Größe der mit dem Flüssigkeitsstrom mitgerissenen Luftblasen und eine intensive
und gleichmäßige Durchmischung der Luftblasen mit der Flüssigkeit erbringt, trägt
zu einerVerbesserungdesTrinkgefühls bei.
[0047] In Figur 3 ist in einer vergrößerten Darstellung eine mögliche Ausgestaltungsvariante
einer Injektorpumpenanordnung 12 mit vorgeschaltetem Einlauftrichter 13 und nachgeschalteter
Mischkammer 18 gezeigt. Zu erkennen sind die vorstehend beschriebenen Komponenten
der Injektorpumpenanordnung 12. Weiterhin ist ein fest angeformter Leitungsstutzen
erkennbar, der in der Ansaugöffnung 17 mündet und an den z.B. eine der Luftleitungen
19 oder 20 angeschlossen werden kann.
[0048] Die Figuren 4 bis 7 zeigen eine weitere mögliche Ausführungsform einesTrinksystems
1". Dieses ist im Aufbau in weiten Teilen identisch, jedenfalls analog gebildet zu
den Trinksystemen 1 und 1' gemäß den Figuren 1 und 2. Insoweit kann hier auf die vorstehende
Beschreibung Bezug genommen und verwiesen werden. Nachstehend werden insoweit vor
allem die abweichenden Gestaltungen und Merkmale erläutert.
[0049] Auch das Trinksystem 1" hat als zentrale Komponente eine Injektorpumpenanordnung
12 mit den einzelnen Komponenten, wie sie vorstehend beschrieben sind. Auch die Injektorpumpenanordnung
12 des Trinksystems 1" arbeitet nach dem vorstehend beschriebenen Prinzip. Allerdings
ist bei der Injektorpumpenanordnung 12 des Trinksystems 1" die Ansaugöffnung 17 über
einen mit kurzem, insbesondere gegenüber den Strömungswegen in den Trinksystemen 1
und 1' deutlich kürzerem, Strömungsweg ausgebildeten Leitungsabschnitt 24 an die Ausströmöffnung
11' des Duftreservoirs 9' angeschlossen, somit weitgehend ohne eine dazwischen angeordnete
Luftleitung 19 bzw. 20, wie diese in den Ausführungsformen derTrinksysteme 1 und 1'
vorgesehen sind. Um dies zu erreichen weist insbesondere das Duftreservoir9' eine
andere Form auf, ist hier direkt an derSeitenwand derTrinkflasche 2 angeordnet. Dazu
kann das Duftreservoir 9' z.B. fest mit der Seitenwand verbunden sein und über eine
hier nicht näher gezeigte Revisionsöffnung mit einer den eigentlichen Duft- oder Aromastofftragenden
Kartusche oder einem ähnlichen Bauteil bestückt werden. Diese Kartusche oder das ähnliche
Bauteil kann dann, wenn der Duftstoff ausgelaugt ist, ausgetauscht oder auch mit einem
Duftstoff neu befüllt werden.
[0050] Dadurch, dass der Leitungsabschnitt 24 nun in dem Trinksystem 1" deutlich verkürzt
ist im Vergleich zu den Luftleitungen 19 und 20 in den Trinksystemen 1 und 1' ist
ein deutlich geringeresTotvolumen gebildet, so dass beim Trinken der Duftstoff unmittelbarer,
bzw. ohne zeitlichen Versatz dem Trinkenden mit der aufgenommenen Flüssigkeit zugeführt
wird.
[0051] Weiterhin ist das Trinksystem 1" mit verschiedenen Ventilen versehen, um Rückströmungen
zu vermeiden bzw. um das Nachströmen von Luft beim Trinken zu gewährleisten. So ist
in dem Deckel 4 derTrinkflasche 2 desTrinksystems 1" eine Belüftungsöffnung 25 vorgesehen,
überdie Luft in den Aufnahmeraum 3 der Trinkflasche 2 nachgeführt werden kann, wenn
dort ein Unterdruckentsteht. Diese Belüftungsöffnung 25 ist mit einem Ventil 26 verschlossen,
das z.B. die Form eines sog. Pilzventils aufweisen kann, wie dies in der vergrößerten
Darstellung in Figur 5 gezeigt ist. Der Ventilkörper des Ventils 26 ist aus einem
elastischen Material, z.B. Silikon oder einem anderen Kunststoff gebildet und ist
im Normalzustand in einerwie in Figur 5a gezeigten verschlossenen Position, in der
es die Belüftungsöffnung 25 verschließt. Herrscht nun im Aufnahmeraum 3 ein gewisser
Unterdruck, wie er beim Saugen an dem Trinkhalm 5 entsteht, so wird der Ventilkörper
des Ventils 26 in den Aufnahmeraum hineingezogen und verformt sich derart, dass er
die Belüftungsöffnung 25 freigibt und so Luft in den Aufnahmeraum 3 nachströmen kann.
[0052] Ein ähnliches Ventil 27 ist an der Ausströmöffnung 11' des Duftreservoirs 9' angeordnet.
Dieses öffnet, wenn in dem Leitungsabschnitt 24 aufgrund desvorstehend im Zusammenhang
mit der Erläuterung der auch hier verwendeten Injektorpumpenaordnung 12 beschriebenen
Effekts ein Unterdruck anliegt, so dass Luft durch das Duftreservoir 9' hindurch nachströmen
und hierbei Duftstoff aufnehmen und mitführen kann. Das Ventil 27 dient anderseits
als Rückschlagarmatur, schließt, wenn in dem Leitungsabschnitt 24 ein Überdruck, bzw.
wenn in dem Duftreservoir 9' im Vergleich zu dem Leitungsabschnitt 24 ein Unterdruck
herrscht, und verhindert so ein Vordringen von Flüssigkeit aus dem Aufnahmeraum 3
in das Duftreservoir 9'.
[0053] Ein weiteres Ventil 28 ist schließlich im Bereich der Einströmöffnung 10' des Duftreservoirs
9' angeordnet. Dieses verschließt diese Einströmöffnung 10' im Normalfall und kann
somit insbesondere auch verhindern, dass flüchtiger Duftstoff durch die Einströmöffnung
10' aus dem Duftreservoir9' entweicht, insbesondere bei längerem Nichtgebrauch desTrinksystems
1". Wenn durch Saugen eines Nutzersan dem zweiten Ende 7 des Trinkhalms 5 aufgrund
der vorstehend beschriebenen Effekte an der Ansaugöffnung 17 ein Unterdruck erzeugt
wird, so wirkt dieser auch in das Duftreservoir 9' hinein und öffnet dadurch das Ventil
28.
[0054] Eine weitere Besonderheit, die in dem Trinksystem 1" verwirklicht ist, die aber -
ebenso wie die Ausgestaltung mit einem oder mehreren der Ventile 26, 27 und 28 - auch
in ansonsten abweichend gestalteten Trinksystemen, wie den Trinksystemen 1 und 1'
umgesetzt werden kann, ist ein Luftmengenregler29, der im Bereich der Einströmöffnung
10' vorgesehen ist. Dieser Luftmengenreglerist gebildet durch einen drehbar an dem
Duftreservoir 9' angebrachten Teller 30, an dem ein Griffhebel 31 zum Verdrehen desTellers
30 angeordnet ist. DerTeller erstreckt sich ausgehend von einer Rotationsachse in
unterschiedlicher Weite, mit variierendem Durchmesser, hier mit einem kontinuierlich
sich verjüngenden Durchmesser. Dabei sind die Abmessungen des Tellers 30 so gewählt
und ist derTeller 31 so angeordnet, dass er in einer passenden Drehstellung in Bereichen
mit großem Durchmesser die Einströmöffnung 10' vollständig überdeckt, in einer veränderten
Drehstellung mit Bereichen mit geringerem Durchmesser die Einströmöffnung 10' teilweise
oderauch in Gänze freigibt. So lässt sich die Einströmöffnung 10' mit dem Luftmengenregler29
nicht nurverschließen und öffnen, sondern es lässt sich auch ein Öffnungsquerschnitt
und damit die zuströmende Luftmenge regulieren. Dies kann insbesondere genutzt werden,
um so die Menge des beim Saugen an dem zweiten Ende 7 des Trinkhalms 5 in dem Strom
der eingesaugten Flüssigkeit mitgeführten Duftstoffs zu regulieren und so die Intensität
des Dufterlebnisses, bzw. des durch das retronasale Riechen vorgetäuschten Geschmackserlebnisseszu
beeinflussen und zu bestimmen.
[0055] Neben derTatsache, dass ein solcher Luftmengenregler29 auch im Zusammenhang mit anderen
Verwirklichungen des Trinksystems eingesetzt werden kann, können hier auch andere
konstruktive Gestaltungen gewählt werden, z.B. in Form von die Einströmöffnung mit
variierender Überdeckung abdeckenden Schiebern oder dergleichen.
[0056] In den Figuren 8 und 9 ist schließlich eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Trinksystems 1" gezeigt. Dieses entspricht in den wesentlichen Gestaltungsmerkmalen
dem vorstehend anhand der Figuren 4 bis 7 beschriebenen Ausgestaltungsvariante, so
dass auf die vorstehende Beschreibungdieser Figuren Bezug genommen werden kann, die
entsprechend auch für die in den Figuren 8 und 9 gezeigte Variante Gültigkeit hat.
Der Unterschied der in den Figuren 8 und 9 gezeigten Ausgestaltungsform besteht nun
in einem hier zusätzlich zu der Mischkammer 18 vorgesehenen statischen Mischer 32,
der in den Strömungskanal, bzw. den Saugkanal des Trinkhalms integriert, bzw. unmittelbar
an diesen angeschlossen ist. Bei diesem statischen Mischer 32 handelt es sich um einen
in den Strömungskanal platzierten Einsatz bzw. einen dort integrierten Einbau in Form
einer unterbrochenen helixförmigen Prallwand 33, wie sie in den Figuren 9 a bis c
in drei Ansichten, einer dreidimensionalen Ansicht (Figur 9a), einerSeitenansicht
(Figur 9b) und einer Ansicht von oben, also in Richtung der Längserstreckung des Strömungskanals
bei eingesetzer Prallwand 33, (Figur 9c) genauerdargestellt ist. Dieser Mischer 32
wird deshalb als "statisch" bezeichnet, da er keine bewegten Teile aufweist. Eine
laminar in diesen statischen Mischer eintretende Strömung wird durch die Helixsegmente
der Prallwand 33 in eine turbulente Strömung überführt, so dass in diesem Mischer
32 eine Auftrennungvon in dem Flüssigkeitsstrom mitgeführten, über die Injektorpumpenanordnung
12 aufgenommenen, größeren Luftblasen in eine höhere Anzahl von kleineren Luftblasen
und eine homogene Vermengung dieser Luftblasen mit dem Flüssigkeitsstrom erreicht
wird. Auch wenn hier der statische Mischer 32 als ein zusätzliches Element zu der
Mischkammer 18 und letztgenannternachgeschaltete angeordnetgezeigt ist, kann dieser
auch anstelle der Mischkammer 18 zum Einsatz kommen oder auch in einer der Mischkammer
18 vorgeschalteten Anordnung.
[0057] In den gezeigten Ausgestaltungsvarianten nach den Figuren 1, 2, 4 und 8 ist die Injektorpumpenanordnung
12 jeweils an dem ersten Ende 6 des Trinkhalms 5 angeordnetgezeigt und als eigenständigesTeil.
Die Injektorpumpenanordnung 12 kann allerdings auch an eineranderen Position des Trinkhalms
5, insbesondere nahe dessen zweiten Ende 7 angeordnet, bzw. an einer beliebigen Position
in den Trinkhalm integriert sein. Auch kann die optional vorgesehene Mischkammer18
an einer von der Injektorpumpenanordnung 12 entfernt gelegenen Position integriert
sein. Wesentlich ist allein, dass eine mögliche Mischkammer 18 strömungstechnisch
gesehen hinterder Expansionskammer 15, bzw. hinter der Fangdüse 16 angeordnet ist.
Die vorstehend beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsformen sind lediglich
als mögliche Beispiele zu verstehen. Dem Fachmann werden weitere Gestaltungsformen
in den Sinn kommen, die ebenfalls dem Prinzip dieser Erfindung genügen und von dessen
Vorteilen profitieren.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1, 1', 1"
- Trinksystem
- 2
- Trinkflasche
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Deckel
- 5
- Trinkhalm
- 6
- erstes Ende
- 7
- zweites Ende
- 8
- Saugkanal
- 9, 9'
- Duftreservoir
- 10, 10'
- Einströmöffung
- 11, 11'
- Ausströmöffnung
- 12
- Injektorpumpenanordnung
- 13
- Einlauftrichter
- 14
- Treibdüse
- 15
- Expansionskammer
- 16
- Fangdüse
- 17
- Ansaugöffnung
- 18
- Mischkammer
- 19
- Luftleitung
- 20
- Luftleitung
- 21
- freies Ende
- 22
- Kopfraum
- 23
- Leitungsstutzen
- 24
- Leitungsabschnitt
- 25
- Belüftungsöffnung
- 26
- Ventil
- 27
- Ventil
- 28
- Ventil
- 29
- Luftmengenregler
- 30
- Teller
- 31
- Griffhebel
- 32
- statischer Mischer
- 33
- helixförmige Prallwand
Weitere Ausführungsformen
[0059]
- 1. Trinksystem (1, 1', 1") mit
- einem einen Aufnahmeraum (3) für eine Flüssigkeit bestimmenden Trinkgefäß (2),
- einem an dem Trinkgefäß (2) angeordneten, in den Aufnahmeraum (3) hineingeführten,
mit einem eine Einlassöffnung aufweisenden ersten Ende (6) in Richtung eines Grundes
des Aufnahme raums (3) ragenden und mit einem eine Trinköffnung aufweisenden zweiten
Ende (7) und mit einem zwischen der Einlassöffnung und der Auslassöffnung einen Saugkanal
(8) aufweisenden, von dem Trinkgefäß (2) vorstehenden Trinkhalm (5),
- einem mit Duftstoff beladenen, eine Einströmöffnung (10, 10') für Luft und eine Ausströmöffnung(11,
11') für mit Duftstoff angereicherte Luft aufweisenden Duftreservoir (9, 9'),
wobei derTrinkhalm (5) zum Ansaugen von aus der Ausströmöffnung (11, 11') des Duftreservoirs
(9, 9') austretender, mit Duftstoff angereicherter Luft mit der Ausströmöffnung (11,
11') verbunden oder verbindbar ist,
gekennzeichnet durch
eine Injektorpumpenanordnung(12), die an dem Trinkhalm (5) angeschlossen oder in diesem
integriert und mit einem von einer Außenwandung umgebenen Hauptströmweg mit dem Saugkanal
(8) verbunden oderBestandteil von dem Saugkanal (8) ist und die eine durch die Außenwandunggeführte
Ansaugöffnung (17) aufweist, die mit der Ausströmöffnung (11, 11') des Duftreservoirs
(9, 9') strömungstechnisch verbunden oder verbindbar ist, wobei die Injektorpumpenanordnung(12)
in einer zu dem zweiten Ende des Trinkhalms (5) hin zeigenden Richtung jedenfalls
folgende, in dem Hauptströmweg integrierte Komponenten aufweist:
- eine Treibdüse (14),
- eine derTreibdüse (14) strömungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Expansionskammer(15)
und
- eine der Expansionskammer(15) strömungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Fangdüse
(16),
wobei die Ansaugöffnung(17) in die Expansionskammer (15) mündet.
- 2. Trinksystem (1, 1', 1") nach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnung(12)
einenderTreibdüse (14) strömungstechnisch vorgeschalteten konisch zu derTreibdüse
(14) sich verjüngenden Einlauftrichter (13) aufweist.
- 3. Trinksystem (1, 1', 1") nach 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauftrichter
(13) an einer an einem Zuströmende gelegenen Zuströmöffnung einen Durchmesser aufweist,
der 2,5 bis 4-mal, insbesondere 3 bis 3,5-mal, so groß ist wie ein Durchmesser der
Treibdüse (14).
- 4. Trinksystem (1, 1', 1") nach 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauftrichter
(13) eine in Richtung des Saugkanals (8) genommene axiale Längserstreckung von 50%
bis 150% des Durchmessers der Zuströmöffnung aufweist.
- 5. Trinksystem (1, 1', 1") nach 1 bis 4, gekennzeichnetdurch eine der Fangdüse (16)
strömungstechnisch, insbesondere unmittelbar, nachgeschaltete, gegenüberdem sich an
diese anschließenden Saugkanal (8) durchmesservergrößerten Mischkammer (18).
- 6. Trinksystem (1, 1', 1") nach 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (18)
in Richtung deszweiten Endes(7) des Trinkhalms (5) konisch sich verjüngend ausgeführt
ist.
- 7. Trinksystem (1, 1', 1") nach 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mischkammer
(18) mit einem Konuswinkel von 3° bis 15° konisch verjüngt.
- 8. Trinksystem (1, 1', 1") nach 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer
(18) eine in Richtung desSaugkanals (8) genommene axiale Längserstreckung zwischen
dem 5 und 10-Fachen eines Durchmessers der Fangdüse (16) beträgt.
- 9. Trinksystem (1,1', 1") nach 1 bis 8, gekennzeichnetdurch eine in dem Saugkanal
(8) oder mit diesem in gleicher Längserstreckung verbunden ein statischer Mischer
(32) vorgesehen ist mit einem darin angeordneten oderausgeformten unterbrochen helixförmig
gebildeten Prallwandelement (33).
- 10. Trinksystem (1, 1', 1") nach 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnung(12)
im Bereich desersten Endes(6) desTrinkhalmes (5) angeordnet ist.
- 11. Trinksystem (1, 1', 1") nach 10, gekennzeichnetdurch eine zwischen der Ansaugöffnung(17)
der Injektorpumpenanordnung (12) und der Ausströmöffnung (11, 11') des Duftreservoirs
(9, 9') angeordnete Rückschlagarmatur (28), die ein Durchströmen mit der mit Duftstoff
angereicherten Luft nur in Richtung der Ansaugöffnung(17) ermöglicht.
- 12. Trinksystem (1, 1', 1") nach 11, gekennzeichnet durch ein Pilzventil, insbesondere
aus Silikon, als Rückschlagarmatur (28).
1. Injektorpumpenanordnungfürein Trinksystem, umfassend:
- einen von einer Außenwandung umgebenen Hauptströmweg; sowie
- eine durch die Außenwandung geführte Ansaugöffnung(17), die mit einer Ausströmöffnung
(11, 11') eines Duftreservoirs (9, 9') strömungstechnisch verbindbar ist.
2. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnung (12) folgende in dem Hauptströmweg integrierte Komponenten
aufweist:
- eine Treibdüse (14),
- eine der Treibdüse (14) strömungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Expansionskammer
(15) und
- eine der Expansionskammer strömungstechnisch unmittelbar nachgeschaltete Fangdüse
(16),
- wobei die Ansaugöffnung(17) in die Expansionskammer (15) mündet.
3. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnung (12) mit einem Saugkanal (8) eines Trinkhalms (5) verbindbar
ist.
4. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 2, umfassend einen der Treibdüse (14) strömungstechnisch
vorgeschalteten, konisch zu der Treibdüse (14) sich verjüngenden Einlauftrichter (13).
5. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauftrichter (13) an einer an einem Zuströmende gelegenen Zuströmöffnung einen
Durchmesser aufweist, der 2,5 bis 4-mal, insbesondere 3 bis 3,5-mal, so groß ist wie
ein Durchmesser der Treibdüse (14).
6. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauftrichter (13) eine axiale Längserstreckung in Richtung des Hauptströmwegs
aufweist, die 50% bis 150% des Durchmessers der Zuströmöffnung beträgt.
7. Injektorpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, weiterhin umfassend eine
der Fangdüse (16) strömungstechnisch nachgeschaltete Mischkammer (18), wobei die Mischkammer
(18) vorzugsweise der Fangdüse (16) unmittelbar nachgeschaltet ist.
8. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (18) in Richtung des Hauptströmwegs konisch sich verjüngend ausgeführt
ist.
9. Injektorpumpenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mischkammer (18) mit einem Konuswinkel von 3° bis 15° konisch verjüngt.
10. Injektorpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (18) in Hauptströmrichtung eine axiale Längserstreckung zwischen
dem 5- und 10-fachen eines Durchmessers der Fangdüse (16) beträgt.
11. System umfassend eine Injektorpumpenanordnung(12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einen Trinkhalm (5), wobei der Trinkhalm (5) umfasst:
- ein erstes Ende (6) mit einer Einlassöffnung;
- ein zweites Ende (7) mit einer Auslassöffnung; und
- einen Saugkanal (8) zwischen der Einlassöffnung und der Auslassöffnung; wobei
- der Trinkhalm (5) mit der Injektorpumpenanordnung (12) verbunden ist oder in die
Injektorpumpenanordnung (12) integriert ist.
12. System nach Anspruch 11, weiter umfassend einen statischen Mischer (32), der in dem
Saugkanal (8) vorgesehen ist oder mit dem Saugkanal (8) verbunden ist, wobei der statische
Mischer (32) ein Prallwandelelement (33) umfasst, das vorzugsweise unterbrochen helixförmig
gebildet ist.
13. System nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnung(12) im Bereich des ersten Endes (6) des Trinkhalmes (5)
angeordnet ist.
14. System nach Anspruch 13, weiter umfassend eine zwischen der Ansaugöffnung (17) der
Injektorpumpenanordnung(12) und der Ausströmöffnung(11, 11') angeordnete Rückschlagarmatur
(28), die ein Durchströmen mit Duftstoff angereicherter Luft nur in Richtung der Ansaugöffnung
(17) ermöglicht.
15. System nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorpumpenanordnungeine der Fangdüse (16) strömungstechnisch nachgeschaltete
Mischkammer (18) aufweist, die gegenüber dem sich an die Mischkammer anschließenden
Saugkanal (8) durchmesservergrößert ist.