[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung aus zumindest zwei Verpackungsprozessketten
zum Verpacken von schüttfähiger Ware, wobei jede der Verpackungsprozessketten eine
Mehrzahl fördertechnisch miteinander verbundener Verpackungsprozessstationen aufweist,
welche jeweils zum Ausführen zumindest eines Prozessschritts der jeweiligen Verpackungsprozesskette
eingerichtet sind. Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechendes Verfahren.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Verpackungsprozessketten bestehend aus mehreren Verpackungsprozessstationen
bekannt, welche in sich geschlossen sind und deren Verpackungsprozessstationen fest
miteinander verkettet sind (mechanisch oder auf den Prozess bezogen). Nachteilig ist
dabei, dass häufig die verwendeten Verpackungsprozessstationen unterschiedlich stark
ausgelastet sind und daher einige der Verpackungsprozessstationen nicht voll ausgelastet
bzw. ineffizient betrieben werden.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung aus zumindest zwei Verpackungsprozessketten
zum Verpacken von schüttfähiger Ware bzw. ein entsprechendes Verfahren derart zu verbessern,
dass die Auslastung der darin verwendeten Verpackungsprozessstationen optimiert und
die Flexibilität der Verpackungsprozessketten erhöht wird.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche. In den abhängigen
Ansprüchen sind jeweils vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0005] Demgemäß ist vorgesehen, dass eine erste der Verpackungsprozessketten zum Erzeugen
eines ersten Verpackungsgebindetyps und eine zweite der Verpackungsprozessketten zum
Erzeugen eines zweiten Verpackungsgebindetyps eingerichtet ist, wobei sich der erste
und der zweite Verpackungsgebindetyp unterscheiden, wobei die zumindest zwei Verpackungsprozessketten
zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation aufweisen, welche eine Verpackungsprozessstation
der ersten Verpackungsprozesskette und eine Verpackungsprozessstation der zweiten
Verpackungsprozesskette ist. Durch diese Mehrfach-Nutzung (=Multi-Nutzung) besteht
die Möglichkeit, ein oder mehrere nicht voll ausgelastete Verpackungsprozessstationen,
statt wie bisher in eine nun in zumindest zwei Verpackungsprozessketten einzubinden,
so dass die Gesamtmaschinenauslastung erhöht wird.
[0006] Der eine Verpackungsgebindetyp kann eine Mehrzahl kleinere Verpackungseinheiten,
beispielsweise Säcke, umfassen und ein Stückgutstapel aus Säcken sein. Der andere
Verpackungsgebindetyp kann einen größeren Behälter, beispielsweise einen Kartonverpackungsbehälter
wie einen Oktabin, umfassen. Es kann vorgesehen sein, dass die fertigen Verpackungsgebinde
jeweils mit Folie umwickelt sind. Es kann vorgesehen sein, dass jede Verpackungsprozessstation
ein Startprodukt empfängt, während der Bearbeitung gegebenenfalls ein Zwischenprodukt
entsteht und schließlich ein Endprodukt die betreffende Verpackungsprozessstation
verlässt. Ein Endprodukt einer vorherigen Verpackungsprozessstation dient dann erneut
als Startprodukt für eine nachfolgende Verpackungsprozessstation. Ein Ladungsträgerstapel
ist beispielsweise das Startprodukt für eine Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
und ein einzelner Ladungsträger ist das Endprodukt der Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung.
Ein einzelner Ladungsträger und ein abgefüllter Sack oder mehrere abgefüllte Säcke
aus einer Abfüllmaschine sind Startprodukte für eine Palettiervorrichtung. Das Endprodukt
einer Palettiervorrichtung ist ein Stückgutstapel aus Säcken auf einem Ladungsträger.
Unter einem Ladungsträger können u.a. folgende Begriffe verstanden werden: Slip sheets,
Kartons, Paletten, trays, oder allgemein Ladungsträger aus diversen Materialien oder
auch die Sonderlage als unterste Lage eine Stückgustapels bei so genannten palettenlose
Linien beziehungsweise palettenlosen Verpackungsprozessketten.
[0007] Es kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
zum Ausüben einer ersten technischen Funktion innerhalb der ersten Verpackungsprozesskette
und einer zweiten technischen Funktion innerhalb der zweiten Verpackungsprozesskette
eingerichtet ist, wobei sich die erste und die zweite technische Funktion unterscheiden.
Durch diesen Mehrfach-Zweck (=Multi-Zweck) kann vorgesehen sein, dass eine Verpackungsprozessstation
mit einem mehrere Funktionen umfassenden Funktionsspektrum zum Ausüben der einen Funktion
in der ersten Verpackungsprozesskette und zum Ausüben der zweiten Funktion in der
zweiten Verpackungsprozesskette verwendet wird. Hierdurch kann die Effizienz der Anordnung
weiter gesteigert werden, bzw. auf das Bereitstellen von zwei Verpackungsprozessstationen,
welche jeweils nur eine der Funktionen ausführen können, verzichtet werden.
[0008] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
zum Ausüben unterschiedlicher Prozessschritte umfassend die erste technische Funktion
und die zweite technische Funktion zumindest zweimal in dieselbe Verpackungsprozesskette
fördertechnisch eingebunden ist. Die Auslastung kann dadurch weiter gesteigert werden,
wenn nämlich die gemeinsame Verpackungsprozessstation sowohl in beide Verpackungsprozessketten
eingebunden ist und gleichzeitig zum Ausführen unterschiedlicher Funktionen eingerichtet
ist, so dass die Verpackungsprozessstation beispielsweise für die erste Funktion von
beiden Verpackungsprozessketten verwendet wird und zusätzlich von einer oder beiden
Verpackungsprozessketten in einem anderen Prozessstadium ein weiteres Mal angefahren
wird, so dass dann die zweite Funktion ausgeführt wird.
[0009] Ferner kann vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Verpackungsprozessketten eine
unterschiedliche Anzahl an fördertechnisch miteinander verbundener Verpackungsprozessstationen
aufweisen.
[0010] Außerdem kann die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation an unterschiedlichen
Positionen innerhalb der zumindest zwei Verpackungsprozessketten liegen. Beispielsweise
kann die gemeinsame Verpackungsprozessstation in der einen Verpackungsprozesskette
am Anfang liegen, in der anderen Verpackungsprozesskette hingegen eingebettet zwischen
eine vorherige und eine nachfolgende Verpackungsprozessstation.
[0011] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
befüllte Verpackungseinheiten der einen Verpackungsprozesskette und leere Verpackungseinheiten
der anderen Verpackungsprozesskette bearbeitet. Dies kann bedeuten, dass der Befüllvorgang
der Verpackungseinheiten der einen Verpackungsprozesskette vor Erreichen der gemeinsamen
Verpackungsprozessstation und der Befüllvorgang der Verpackungseinheiten der anderen
Verpackungsprozesskette nach dem Verlassen der gemeinsamen Verpackungsprozessstation
erfolgt. Es kann vorgesehen sein, dass die Verpackungseinheiten der einen Verpackungsprozesskette
Säcke sind. Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Verpackungseinheiten der anderen
Verpackungsprozesskette Kartonverpackungsbehälter sind. Es kann vorgesehen sein, dass
die Säcke vor Erreichen der gemeinsamen Verpackungsprozessstation und die Kartonverpackungsbehälter
nach Verlassen der gemeinsamen Verpackungsprozessstation befüllt werden.
[0012] Ferner kann vorgesehen sein, dass zumindest der überwiegende Anteil der Fördertechnik
einer ersten der Verpackungsprozessketten aus fest installierten Fördermitteln besteht,
und zumindest der überwiegende Anteil der Fördertechnik einer zweiten der Verpackungsprozessketten
aus mobilen Fördermitteln besteht. "Überwiegender Anteil" fest installierte Fördermittel
kann bedeuten, dass mehr als 50% der Wegstrecke fest installierte Fördermittel sind.
"Überwiegender Anteil" mobile Fördermittel kann bedeuten, dass mehr als 50% der Wegstrecke
mobile Fördermittel sind. Die Prozentangabe bezieht sich auf die Wegstrecke. Der Weg
zu einem Lager ist nicht in der Wegstrecke / Verpackungsprozesskette enthalten. Alternativ
ist es denkbar in beiden Verpackungsprozessketten fest installierte Fördermittel für
den Transport der Startprodukte, Zwischenprodukte und/oder Endprodukte einzusetzen
und für den Fall, dass ein höherer Durchsatz benötigt wird, ergänzend mobile Fördermittel
bzw. Transporteinheiten einzusetzen. Als mobile Transporteinheiten können beispielsweise
AGVs (automated guided vehicle), shuttles, mobile Roboter, FTFs (fahrerloses Transportfahrzeug),
FTS (fahrerloses Transportsystem), Drohnen und/oder Gabelstapler zum Einsatz kommen.
Als stationäre bzw. fest installierte Fördermittel können beispielsweise
Rollenbahnen oder Gurtförderer zum Einsatz kommen. Die fest installierten Fördermittel
und die mobilen Fördermittel sind somit unter dem Begriff Fördertechnik zu verstehen.
Damit bedeutet fördertechnisch miteinander verbundene Verpackungsprozessstationen,
dass fest installierte Fördermittel und/oder mobile Fördermittel zum Einsatz kommen
können, um die Verpackungsprozessstationen miteinander zu verbinden. Es kann insbesondere
vorgesehen sein, dass bei einer Verpackungsprozesskette mit hohem Durchsatz fest installierte
Fördertechnik verwendet wird und bei einer Verpackungsprozesskette mit hoher Flexibilität
und geringem Durchsatz die einzelnen Verpackungsprozessstationen über mobile Transporteinheiten
verbunden sind. Die mobilen Fördermittel weisen den Vorteil auf, dass im Falle eines
Störfalls an einer der involvierten Verpackungsprozessstationen die betroffene Produktionsprozesskette
nicht vollständig abgeschaltet werden muss, sondern die ausgefallene Verpackungsprozessstation
umfahren werden kann. Sofern mobile Transporteinheiten vorhanden sind, kann dieser
Vorteil selbst für die fest miteinander verkettete Verpackungsprozesskette genutzt
werden. Der Einsatz mobiler Transporteinheiten weist ferner gegenüber fest miteinander
verketteten Verpackungsprozessstationen den Vorteil auf, dass im Wartungsfall mehr
Platz zwischen den Verpackungsprozessstationen vorhanden ist, wodurch die Wartungsarbeiten
erleichtert werden.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten zumindest
eine Abfüllmaschine zum Füllen einer Verpackungseinheit mit schüttfähiger Ware aufweisen.
Die Abfüllmaschinen können beispielsweise FFS-Maschinen, Rundpackmaschinen oder Reihenpackmaschinen
sein. Es kann vorgesehen sein, dass eine Abfüllmaschine zum Befüllen von Säcken für
die eine Verpackungsprozesskette und eine Abfüllmaschine zum Befüllen von Kartonverpackungsbehälter
für die andere Verpackungsprozesskette vorgesehen ist.
[0014] Ferner kann vorgesehen sein, dass beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten
zumindest eine Ladungsträgervereinzelungsmaschine aufweisen. Es kann vorgesehen sein,
dass beide Verpackungsprozessketten eine gemeinsam genutzte Ladungsträgervereinzelungsmaschine
als die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation aufweisen. Die Ladungsträgervereinzelungsmaschine
kann ferner zum Auflegen von Folienblättern auf den vereinzelten Ladungsträger eingerichtet
sein.
[0015] Ferner können beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten zumindest eine Verpackungsprozessstation
zum Beladen eines Ladungsträgers mit zumindest einer Verpackungseinheit aufweisen.
Beispielsweise kann eine der Verpackungsprozessketten einen Lagenpalettierer, einen
Palettierroboter oder eine manuelle Palettierungsstation zum Erzeugen von auf Ladungsträgern
gestapelten Stückgutstapeln, beispielsweise aus einer Mehrzahl Säcke, aufweisen. Die
andere der Verpackungsprozessketten kann eine Kartonverpackungsbehälter-Aufrichtstation
aufweisen, bei welcher beispielsweise ein Oktabin auf einem Ladungsträger aufgerichtet
wird.
[0016] Beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten können ferner zumindest eine Ladungssicherungsmaschine
aufweisen. Diese kann beispielsweise eine Verpackungsprozessstation zum Erzeugen einer
Folienummantelung bzw. Folienumhüllung um einen Stückgutstapel oder einen Oktabin
sein, beispielsweise eine Haubenstretchmaschine, eine Haubenschrumpfmaschine, eine
Wickelstretchmaschine, eine Wickelschrumpfmaschine oder ein Verpackungsroboter. Die
Folienumhüllung dient vor allem als Witterungsschutz, Produktschutz, und/oder als
Ladungsstabilisierung des Stückgutstapels. Die Ladungssicherungsmaschine kann ebenfalls
als gemeinsame Verpackungsprozessstation in beide Verpackungsprozessketten integriert
sein. Die Ladungssicherungsmaschine kann zum Erzeugen einer Folienummantelung um einen
Stückgutstapel eingerichtet sein, beispielsweise im Rahmen einer ersten der Verpackungsprozessketten.
Die Ladungssicherungsmaschine kann ferner zum Erzeugen einer Folienummantelung um
einen Kartonverpackungsbehälter eingerichtet sein, beispielsweise im Rahmen der zweiten
der Verpackungsprozessketten. Die Ladungssicherungsmaschine kann ferner zum Erzeugen
von Folieninlets in Kartonverpackungsbehälter eingerichtet sein. Somit kann vorgesehen
sein, dass die Ladungssicherungsmaschine Teil der ersten Verpackungsprozesskette ist,
mit der ersten technischen Funktion des Erzeugens einer Folienummantelung um einen
Stückgutstapel. Die Ladungssicherungsmaschine kann ferner Teil der zweiten Verpackungsprozesskette
sein, mit der zweiten technischen Funktion des Erzeugens eines Folieninlets im Kartonverpackungsbehälter.
Nach dem Verlassen der Ladungssicherungsmaschine kann der mit dem Inlet ausgekleidete
Kartonverpackungsbehälter an einer Abfüllstation befüllt werden, anschließend an einer
Verschließstation mit einem Deckel verschlossen werden und anschließend erneut die
Ladungssicherungsmaschine ansteuern, um den befüllten und mit einem Deckel verschlossenen
Kartonverpackungsbehälter im Rahmen der ersten technischen Funktion mit einer Folienummantelung
zu versehen. Ein geeignetes Verfahren zum innenseitigen Auskleiden eines einseitig
offenen Behälters, beispielsweise eines Oktabins, mit einem Inlet, beispielsweise
einer Kunststofffolie, ist in der
DE 10 2009 014 581 B4 beschrieben.
[0017] Ferner kann auch bei so genannten palettenlosen Linien, d.h. bei Stückgutstapeln,
die nicht auf einem Ladungsträger gestapelt sind, eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
vorhanden sein. Ein erster Verpackungsgebindetyp kann in diesem Fall ein Sack sein,
der Stückgutstapel kann ein zweiter Verpackungsgebindetyp sein. Für die Erzeugung
des Stückgutstapels wird die Verpackungsprozessstation mindestens zweimal angefahren,
da der Stückgutstapel nach dem Überziehen der ersten Folie im Stapelwender um 180°
gewendet wird und anschließend der Verpackungsprozessstation mit einer zweiten Folie
überzogen wird.
[0018] Ferner kann vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Verpackungsprozessketten dazu
eingerichtet sind, automatisiert bzw. ohne zwischenzeitlichen Zu- oder Eingriff eines
Bedieners abzulaufen. Es wird somit auf jeglichen zwischenzeitlichen Einsatz eines
Bedieners bzw. jegliche Zwischenaufgabe, verzichtet, wie beispielsweise, dass ein
manuell bedienter Gabelstapler einen Stückgutstapel zum Stretch Hood bringt, wo dieser
anschließend mit Folie überzogen wird.
[0019] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Verpacken von schüttfähiger Ware,
insbesondere zum Betreiben einer Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
aufweisend die Schritte:
Betreiben zumindest einer ersten und einer zweiten Verpackungsprozesskette zum Verpacken
von schüttfähiger Ware und Erzeugen einer ersten Verpackungsgebinde-Art mittels der
ersten und einer zweiten Verpackungsgebinde-Art mittels der zweiten Verpackungsprozesskette,
wobei die erste und die zweite Verpackungsprozesskette jeweils die Prozessschritte
aufweisen:
Vereinzeln von Ladungsträgern;
Bereitstellen von Verpackungseinheiten;
Befüllen der Verpackungseinheiten;
Verladen der Verpackungseinheiten auf Ladungsträger;
Transportieren der Verpackungseinheiten mittels Fördermitteln;
Fixieren der Verpackungseinheiten auf den Ladungsträgern mittels Folie;
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Schritte an einer von beiden Verpackungsprozessketten
gemeinsam genutzten Verpackungsprozessstation erfolgt.
[0020] Beispielsweise kann das Vereinzeln von Ladungsträgern und/oder das Fixieren der Verpackungseinheiten
auf Ladungsträgern mittels Folie an einer von beiden Verpackungsprozessketten gemeinsam
genutzten Verpackungsprozessstation erfolgen.
[0021] Ferner kann vorgesehen sein, dass bei zumindest einer der Verpackungsprozessketten
zumindest zwei der Prozessschritte an derselben Verpackungsprozessstation erfolgen.
Beispielsweise kann ein erster Prozessschritt an der betreffenden Verpackungsprozessstation
erfolgen, anschließend ein oder mehrere nachfolgende Prozessschritte an einer oder
mehreren anderen Verpackungsprozessstationen erfolgen, und dann ein zweiter Prozessschritt
wieder an der betreffenden Verpackungsprozessstation erfolgen. Dabei kann beim ersten
an der Verpackungsprozessstation erfolgenden Prozessschritt eine erste technische
Funktion, wie zum Beispiel das Auskleiden eines Kartonverpackungsbehälters, beispielsweise
ein Oktabin, mit einem Folieninlet, und bei dem zweiten an der Verpackungsprozessstation
erfolgenden Prozessschritt eine zweite technische Funktion, wie zum Beispiel das Fixieren
der Verpackungseinheit auf einem Ladungsträger mittels Folie erfolgen.
[0022] Ferner kann vorgesehen sein, dass die zumindest zwei an derselben Verpackungsprozessstation
erfolgenden Prozessschritte an der von beiden Verpackungsprozessketten gemeinsam genutzten
Verpackungsprozessstation erfolgen. Dabei kann neben den oben beschriebenen Prozessschritten
der einen Verpackungsprozesskette, Auskleiden eines Kartonverpackungsbehälters mit
einem Inlet und Fixieren der Verpackungseinheit auf einem Ladungsträger mittels Folie,
zusätzlich ein Prozessschritt der anderen Verpackungsprozesskette an derselben Verpackungsprozessstation
erfolgen, wie beispielsweise das Fixieren eines aus mit Schüttgut befüllten Säcken
gebildeten Stückgutstapels auf einem Ladungsträger mittels Folie. Dabei kann insbesondere
vorgesehen sein, dass die unterschiedlichen an derselben Verpackungsprozessstation
erfolgenden Prozessschritte nacheinander bzw. nicht gleichzeitig bzw. zu unterschiedlichen
Zeitpunkten erfolgen.
[0023] Ferner kann vorgesehen sein, dass eine der Verpackungsprozessketten zusätzlich den
folgenden Schritt aufweist: Verschließen der befüllten Verpackungseinheiten mit einem
Deckel. Diese Verpackungsprozesskette kann außerdem ferner den oben beschriebenen
Prozessschritt des Auskleidens eines Kartonverpackungsbehälters mit einem Folieninlet
aufweisen. Es ist denkbar, dass eine erste Verpackungsprozesskette fünf Schritte aufweist,
welche umfassen: Befüllen von Säcken mit Schüttgut, Vereinzeln von Ladungsträgern,
Erzeugen von Stückgutstapeln aus den abgefüllten Säcken, wobei diese auf vereinzelten
Ladungsträgern gestapelt werden, Fixieren des Stückgutstapels auf dem Ladungsträger
mittels Folie sowie das Transportieren der jeweiligen Produkte zwischen den einzelnen
Stationen mittels beispielsweise fest installierter Fördertechnik. Es ist denkbar,
dass eine zweite Verpackungsprozesskette sieben Schritte aufweist, welche umfassen:
Vereinzeln von Ladungsträgern, Aufrichten eines Kartonverpackungsbehälters auf einem
vereinzelten Ladungsträger, Auskleiden des Kartonverpackungsbehälters mit einem Folieninlet,
Füllen des ausgekleideten Kartonverpackungsbehälters mit Schüttgut, Verschließen des
Kartonverpackungsbehälters mit einem Deckel, Fixieren des befüllten und mit einem
Deckel verschlossenen Kartonverpackungsbehälters mittels Folie auf dem Ladungsträger
und Transportieren der jeweiligen Produkte zwischen den einzelnen Stationen, beispielsweise
mittels mobilen Transporteinheiten.
[0024] Die Erfindung weist ferner den Vorteil einer einfachen Skalierbarkeit auf: Zur Erhöhung
der Kapazität kann beispielsweise nur eine weitere Kartonverpackungsbehälter-Füllstation
zugeschaltet werden. Für die vor- und nachgeschalteten Prozessschritte können die
existierenden Verpackungsprozessstationen verwendet werden, solange deren Kapazität
ausreichend ist. Ist dies nicht der Fall, kann die erforderliche Gesamtkapazität der
zum Engpass führenden Verpackungsprozessstation durch Hinzufügen weiterer Verpackungsprozessstationen
desselben Zwecks erreicht werden.
[0025] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachstehenden Figur erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
[0026] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Anordnung von zwei
Verpackungsprozessketten 10, 20, welche teilweise gemeinsam genutzte Verpackungsprozessstationen
aufweisen. Die Verpackungsprozesskette 10 besteht aus den fördertechnisch miteinander
verbundenen Verpackungsprozessstationen Abfüllmaschine 11, Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
100, Palettiervorrichtung 12 und Ladungssicherungsmaschine 200. In der Abfüllmaschine
11 werden Säcke 31 mit Schüttgut befüllt. Die befüllten Säcke 31, welche die Endprodukte
der Abfüllmaschine 11 darstellen, werden im gezeigten Ausführungsbeispiel über fest
installierte Fördermittel 30 zur Palettiervorrichtung 12 befördert. Die Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
100 hat als Endprodukt einzelne Ladungsträger 15, die wie beispielhaft gezeigt ebenfalls
über fest installierte Fördermittel 30 zur Palettiervorrichtung 12 transportiert werden.
In der Palettiervorrichtung 12 werden die Säcke 31 auf einem Ladungsträger 15 zu einem
Stückgutstapel 32 palettiert, welcher wiederum das Endprodukt der Palettiervorrichtung
12 darstellt. Die Stückgutstapel 32 werden über fest installierte Fördermittel 30
zur Ladungssicherungsvorrichtung 200 befördert und dort mit einer Folie überzogen.
Diese dient der Stabilisierung des Stückgutstapels 32 sowie als Witterungs- und Transportschutz.
Das Endprodukt der Ladungssicherungsmaschine 200 ist betreffend die Verpackungsprozesskette
10 ein fertig verpackter Stückgutstapel 33. Die verpackten Stückgutstapel 33 können
mit einem konventionellen Gabelstapler, fest installierten Fördermitteln oder über
mobile Transporteinheiten entweder in ein Lager, zu einem Abstellbereich oder direkt
in einen Container oder Lkw transportiert werden. Die Verpackungsprozesskette 10 weist
einen hohen Durchsatz auf und die einzelnen Verpackungsprozessstationen sind vorzugsweise
über stationäre bzw. fest installierte Fördermittel 30 miteinander verbunden.
[0027] Die Verpackungsprozesskette 20 besteht aus den fördertechnisch miteinander verbundenen
Verpackungsprozessstationen Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung 100, Oktabinaufrichtstation
21, Ladungssicherungsmaschine 200, Oktabin-Füllstation 22, Oktabin-Deckel- und Verschließstation
23. Die Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung 100 hat als Endprodukt einzelne Ladungsträger
15, die im gezeigten Ausführungsbeispiel mit mobilen Transporteinheiten 40 zur Oktabinaufrichtstation
21 transportiert werden. Das Endprodukt der Oktabinaufrichtstation 21 ist ein aufgerichtetes
Oktabin 41 bzw. ein Kartonverpackungsbehälter auf einem Ladungsträger 15. Ein aufgerichtetes
Oktabin 41 auf einem Ladungsträger 15 wird zur Ladungssicherungsmaschine 200 transportiert.
Dort wird ein Folieninlet in den Oktabin 41 abgegeben. Das Oktabin mit Folieninlet
42 auf einem Ladungsträger 15 ist ein Zwischenprodukt. Danach wird das Oktabin mit
Folieninlet auf einem Ladungsträger 15 zur Oktabin-Füllstation 22 transportiert. Dort
wird ein schüttfähiges Produkt in das Oktabin mit Folieninlet 42 abgefüllt. Anschließend
wird das befüllte Oktabin mit Folieninlet 42 auf einem Ladungsträger 15 zur Oktabin-Deckel-
und Verschließstation 23 transportiert. Dort wird ein Deckel auf das befüllte Oktabin
mit Folieninlet 42 auf einem Ladungsträger 15 gelegt und verschlossen, so dass das
Zwischenprodukt Oktabin mit Deckel 43 auf einem Ladungsträger 15 entsteht. Anschließend
wird das Oktabin mit Deckel 43 auf einem Ladungsträger 15 wiederum zur Ladungssicherungsmaschine
200 transportiert. Dort wird eine Folie über das Oktabin mit Deckel 43 übergezogen.
Diese dient der Stabilisierung des Oktabins sowie als Witterungs- und Transportschutz.
Das verpackte Oktabin 44 steht auf einem Ladungsträger 15, dies ist das Endprodukt.
Diese Endprodukte können dann mit einem konventionellen Gabelstapler, fest installierten
Fördermitteln 30 oder über mobile Transporteinheiten 40 entweder in ein Lager, zu
einem Abstellbereich oder direkt in einem Container oder Lkw transportiert werden.
Die Verpackungsprozesskette 20 hat eine hohe Flexibilität, einen geringen Durchsatz
und die einzelnen Verpackungsprozessstationen sind vorzugsweise über mobile Transporteinheiten
40 miteinander verbunden.
[0028] Die Ladungssicherungsmaschine 200 wird in Form einer Multi-Nutzung für die beiden
Verpackungsprozessketten 10 und 20 für die gleiche Funktion verwendet: Für die Verpackung
der Stückgutstapel 32 aus Verpackungsprozesskette 10 und für die Verpackung der Oktabins
mit Deckel 43 aus Verpackungsprozesskette 20. Die Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
100 wird ebenfalls in Form einer Multi-Nutzung für die beiden Verpackungsprozessketten
10 und 20 für die gleiche Funktion verwendet: Die Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
100 stellt vereinzelte Ladungsträger 15 für die Palettiervorrichtung 12 in der Verpackungsprozesskette
10 und für die Oktabin-Aufrichtstation 21 in der Verpackungsprozesskette 20 zur Verfügung.
Die Ladungssicherungsmaschine 200 wird ferner in Form eines Multi-Zwecks für unterschiedliche
Funktionen eingesetzt: Für das Einlegen eines Inlets in die aufgerichteten Oktabins
41 aus der Verpackungsprozesskette 20, für die Verpackung der Stückgutstapel 32 aus
Verpackungsprozesskette 10 sowie für die Verpackung der Oktabins mit Deckel 43 aus
Verpackungsprozesskette 20. Das bedeutet, mindestens eine Verpackungsprozessstation
kann gleichzeitig für mehrere Verpackungsprozessketten für die gleiche Funktion (Multi-Nutzung)
verwendet werden und/oder für eine oder mehrere Verpackungsprozessketten für unterschiedliche
Funktionen (Multi-Zweck) verwendet werden.
[0029] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 10
- erste Verpackungsprozesskette
- 11
- Abfüllmaschine
- 12
- Palettiervorrichtung
- 15
- Ladungsträger
- 20
- zweite Verpackungsprozesskette
- 21
- Oktabin-Aufrichtstation
- 22
- Oktabin-Füllstation
- 23
- Oktabin Deckel- und Verschließstation
- 30
- fest installierte Fördermittel
- 31
- Säcke
- 32
- Stückgutstapel
- 33
- verpackte Stückgutstapel
- 40
- mobile Fördermittel
- 41
- Oktabin
- 42
- Oktabin mit Inlet
- 43
- Oktabin mit Inlet, Füllung und Deckel
- 44
- verpackter Oktabin
- 100
- Ladungsträgervereinzelungsvorrichtung
- 200
- Ladungssicherungsmaschine
1. Anordnung aus zumindest zwei Verpackungsprozessketten (10, 20) zum Verpacken von schüttfähiger
Ware, wobei jede der Verpackungsprozessketten (10, 20) eine Mehrzahl fördertechnisch
miteinander verbundener Verpackungsprozessstationen (11, 12, 21, 22, 23, 100, 200)
aufweist, welche jeweils zum Ausführen zumindest eines Prozessschritts der jeweiligen
Verpackungsprozesskette (10, 20) eingerichtet sind, und wobei eine erste der Verpackungsprozessketten
(10) zum Erzeugen eines ersten Verpackungsgebindetyps (33) und eine zweite der Verpackungsprozessketten
(20) zum Erzeugen eines zweiten Verpackungsgebindetyps (44) eingerichtet ist, wobei
sich der erste und der zweite Verpackungsgebindetyp (33,44) unterscheiden,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Verpackungsprozessketten (10, 20) zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
(100, 200) aufweisen, welche eine Verpackungsprozessstation (100, 200) der ersten
Verpackungsprozesskette (10) und eine Verpackungsprozessstation (100, 200) der zweiten
Verpackungsprozesskette (20) ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
(100, 200) zum Ausüben einer ersten technischen Funktion innerhalb der ersten Verpackungsprozesskette
(10) und einer zweiten technischen Funktion innerhalb der zweiten Verpackungsprozesskette
(20) eingerichtet ist, wobei sich die erste und die zweite technische Funktion unterscheiden.
3. Anordnung nach Anspruch 2, wobei die zumindest eine gemeinsame Verpackungsprozessstation
(100, 200) zum Ausüben unterschiedlicher Prozessschritte umfassend die erste technische
Funktion und die zweite technische Funktion zumindest zweimal in dieselbe Verpackungsprozesskette
(20) fördertechnisch eingebunden ist.
4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) eine unterschiedliche Anzahl an fördertechnisch miteinander verbundener Verpackungsprozessstationen
(11, 12, 21, 22, 23, 100, 200) aufweisen.
5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine gemeinsame
Verpackungsprozessstation (100, 200) an unterschiedlichen Positionen innerhalb der
zumindest zwei Verpackungsprozessketten (10, 20) liegt.
6. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine gemeinsame
Verpackungsprozessstation (200) befüllte Verpackungseinheiten (31) der einen Verpackungsprozesskette
(10) und leere Verpackungseinheiten (41) der anderen Verpackungsprozesskette (20)
bearbeitet.
7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest der überwiegende
Anteil der Fördertechnik (30, 40) einer ersten der Verpackungsprozessketten (10, 20)
aus fest installierten Fördermitteln (30) besteht, und zumindest der überwiegende
Anteil der Fördertechnik (30, 40) einer zweiten der Verpackungsprozessketten (20)
aus mobilen Fördermitteln (40) besteht.
8. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) zumindest eine Abfüllmaschine (11, 22) zum Füllen einer Verpackungseinheit
(31, 41) mit schüttfähiger Ware aufweisen.
9. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) zumindest eine Ladungsträgervereinzelungsmaschine (100) aufweisen.
10. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) zumindest eine Verpackungsprozessstation (12, 21) zum Beladen eines Ladungsträgers
(15) mit zumindest einer Verpackungseinheit (31, 41) aufweisen.
11. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei beide der zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) zumindest eine Ladungssicherungsmaschine (200) aufweisen.
12. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die zumindest zwei Verpackungsprozessketten
(10, 20) dazu eingerichtet sind, automatisiert bzw. ohne zwischenzeitlichen Zu- oder
Eingriff eines Bedieners abzulaufen.
13. Verfahren zum Verpacken von schüttfähiger Ware, insbesondere zum Betreiben einer Anordnung
nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend die Schritte:
Betreiben zumindest einer ersten und einer zweiten Verpackungsprozesskette (10, 20)
zum Verpacken von schüttfähiger Ware und Erzeugen einer ersten Verpackungsgebinde-Art
(33) mittels der ersten und einer zweiten Verpackungsgebinde-Art (44) mittels der
zweiten Verpackungsprozesskette (10, 20), wobei die erste und die zweite Verpackungsprozesskette
(10, 20) jeweils die Prozessschritte aufweisen:
Vereinzeln von Ladungsträgern (15);
Bereitstellen von Verpackungseinheiten (31, 41);
Befüllen der Verpackungseinheiten (31, 41);
Verladen der Verpackungseinheiten (31, 41) auf Ladungsträgern (15);
Transportieren der Verpackungseinheiten (31, 41) mittels Fördermitteln (30, 40);
Fixieren der Verpackungseinheiten (31, 41) auf den Ladungsträgern (15) mittels Folie;
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Schritte an einer von beiden Verpackungsprozessketten (10, 20)
gemeinsam genutzten Verpackungsprozessstation (100, 200) erfolgt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem zumindest bei einer der Verpackungsprozessketten
(10, 20) zumindest zwei der Prozessschritte an derselben Verpackungsprozessstation
(100, 200) erfolgen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die zumindest zwei an derselben Verpackungsprozessstation
(100, 200) erfolgenden Prozessschritte an der von beiden Verpackungsprozessketten
(10, 20) gemeinsam genutzten Verpackungsprozessstation (100, 200) erfolgen.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei eine der Verpackungsprozessketten
(20) zusätzlich den folgenden Schritt aufweist:
Verschließen der befüllten Verpackungseinheiten (42) mit einem Deckel.