GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Festschmierstoffzusammensetzung, ein Verfahren
zum Schmieren einer Kette und die Verwendung der Festschmierstoffzusammensetzung zum
Schmieren.
HINTERGRUND
[0002] Bei vielen technischen Anwendungen kommen Schmierstoffe insbesondere zur Verringerung
von Reibung und Verschleiß zum Einsatz. Je nach Konsistenz und Aggregatszustand des
Schmierstoffs unterscheidet man zwischen flüssigen Schmierstoffen (wie Schmieröle),
Schmierfetten, Festschmierstoffen und auch gasförmigen Schmierstoffen.
[0003] Festschmierstoffe, die auch als Trockenschmierstoffe bezeichnet werden können, enthalten
typischerweise Partikel oder Plättchen, die leicht aufeinander gleiten und somit die
Reibung verringern können. Festschmierstoffe können insbesondere eingesetzt werden,
wenn man Bauteile schmieren will, aber a) eine staubige Umgebungsbedingung existiert;
b) ölartige Schmierstoffe leicht abgeschleudert werden können (zum Beispiel beim Schmieren
von Ketten); c) man bei Berührung eine starke Verschmutzung von Kleidung verhindern
will; d) man unbedingt ein Abtropfen des Schmierstoffes verhindern will; e) man nicht
leicht mit Gleitlacken arbeiten kann, weil man viele bewegliche Teile im Schmierkontakt
hat.
[0004] Herkömmliche Festschmierstoffe, die insbesondere auch als Kettenschmierstoffe eingesetzt
werden können, basieren meist auf Wachsen und enthalten als Festschmierstoffe schwarze
Festschmierstoffe (z.B. MoS
2/Graphit); PTFE; hexagonales Bornitrid (BN); Schichtsilikate (z.B. keramische Festschmierstoffe);
schwermetallhaltige anorganische Salze (z.B. Molybdändithiocarbamat (MoDTC)) oder
Certrifluorid (CeF
3)) oder Polymere wie Polyethylen oder Polypropylen.
[0005] Wachse können aber nur in einem eingeschränkten Temperaturbereich eingesetzt werden.
Häufig verwendete Wachse sind zum Beispiel Alox 2213C oder D. Dabei handelt es sich
in der Basis um oxidierte Paraffinwachse, bei denen die durch Oxidation entstandenen
Carbonsäurefunktionalitäten mit Erdalkalihydroxiden/Oxiden neutralisiert wurden. Für
die Anwendung der Trocken-Kettenschmierung bei Raumtemperatur werden oft Wachse mit
einem Schmelzpunkt um die 40-50°C eingesetzt. Bei tiefen Temperaturen (z.B. in der
Fahrradkettenschmierung nicht unüblich bis -20°C) sind diese Wachse extrem hart und
haben schlechte Schmiereigenschaften bzw. können sogar die Kettenglieder in ihrer
Beweglichkeit einschränken. Bei hohen Temperaturen (Sonneneinstrahlung; mechanische
Belastung (z.B. Motorradketten) schmelzen die Wachse und verlieren ihre Konsistenz
- es droht ein Abtropfen oder bei schnellen Bewegungen ein Abschleudern des Schmierstoffes.
[0006] Aber auch die eingesetzten Festschmierstoffe weisen Nachteile auf: schwarze Festschmierstoffe
wie MoS
2 oder Graphit haben ein hohes Verschmutzungspotential, PTFE ist problematisch im Hinblick
auf Mikroplastik und per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS); hexagonales Bornitrid
ist sehr teuer; Schichtsilikate haben eine schlechtere Perfomance, schwermetallhaltige
anorganische Salze enthalten Schwermetalle und sind meist nicht weiß und auch Polymere
wie Polyethylen oder Polypropylen sind problematisch im Hinblick auf Mikroplastik.
[0007] Mikroplastik ist aufgrund seiner meist schlechten biologischen Abbaubarkeit ein mehr
und mehr ernstzunehmendes Umweltproblem. Über die Nahrungskette reichert sich Mikroplastik
ebenfalls im menschlichen Körper an und führt zu noch nicht vollständig erforschten
Gesundheitsproblemen. Besonders kritisch sind fluorierte Polymere zu betrachten, weil
diese extrem schlecht abgebaut werden können. Kettenschmierung führt meist zu Schmierstoff-Verlusten.
Im Bereich der Motorrad- und Fahrradketten bedeutet das zwangsläufig einen gewissen
Eintrag in die Umwelt.
[0009] Es mag daher einen Bedarf geben für eine Festschmierstoffzusammensetzung, die die
oben beschriebenen Nachteile reduzieren oder idealerweise überwinden kann.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0010] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Festschmierstoffzusammensetzung
bereitzustellen, die insbesondere zur Schmierung von Ketten geeignet ist und sich
dabei besonders gut und zielgenau auftragen lässt, die weiß ist und die im Wesentlichen
frei von Mikroplastik und PFAS ist und trotzdem eine ähnlich gute Performance wie
bestehende PTFE-basierte Festschmierstoffzusammensetzungen hat.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0011] Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben umfangreiche Studien zur Lösung dieser
Aufgabe durchgeführt und insbesondere herausgefunden, dass durch eine Kombination
von mindestens drei hellen Feststoffen, einem Fettsäureamid, einer Dicarbonsäure oder
einem Salz davon und Bornitrid ein Ersatz für eine PTFE-basierte Festschmierstoffzusammensetzung
bereitgestellt werden kann, der nicht nur ähnlich gute Eigenschaften wie mit PTFE
ermöglicht, sondern überraschenderweise eine weit bessere Performance bezüglich der
Schmierwirkung aufweist, die viel länger anhält. Zusätzlich kann ein sehr guter Korrosionsschutz
erreicht werden. Zusammen mit einer Schmierfettbasis und einem Lösungsmittel bzw.
einem Treibmittel kann eine so erhaltene Festschmierstoffzusammensetzung besonders
gut und zielgenau zum Beispiel auf eine Kette aufgetragen werden.
[0012] Die vorliegende Erfindung betrifft dementsprechend eine Festschmierstoffzusammensetzung
(Trockenschmierstoffzusammensetzung), die eine Festschmierstoffmischung umfasst, die
ein Fettsäureamid, eine Dicarbonsäure oder ein Salz davon und Bornitrid umfasst oder
daraus besteht. Die Festschmierstoffzusammensetzung umfasst ferner eine Schmierfettbasis
und ein Lösungsmittel und/oder ein Treibmittel.
[0013] Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Schmieren einer
Kette, wobei das Verfahren das Bereitstellen einer Festschmierstoffzusammensetzung,
wie sie hierin beschrieben ist, und das Auftragen der Festschmierstoffzusammensetzung
auf eine Kette umfasst.
[0014] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Festschmierstoffzusammensetzung,
wie sie hierin beschrieben ist, zum Schmieren, insbesondere zum Schmieren einer Kette.
[0015] Weitere Aufgaben und Vorteile von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
anhand der folgenden detaillierten Beschreibung und der beigefügten Abbildungen ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
[0016] Abbildung 1 ist eine fotografische Darstellung des Kettenprüfstands AU01, der zur
Ermittlung der Verlustleistung der Festschmierstoffzusammensetzung verwendet wurde.
[0017] Abbildung 2 ist eine schematische Darstellung eines Kettenantriebs.
[0018] Abbildung 3 ist eine fotografische Darstellung des Kettenantriebs, wie er in dem
in Abbildung 1 gezeigten Kettenprüfstand AU01 verwendet wird.
[0019] Abbildung 4 ist ein Diagramm, das die Verlustleistung in Abhängigkeit der Zeit auf
dem Kettenprüfstand für zwei beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung
zeigt.
[0020] Abbildung 5 ist ein Diagramm, das die Verlustleistung in Abhängigkeit der Zeit auf
dem Kettenprüfstand für eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung
und zwei Wettbewerberprodukte zeigt.
[0021] Abbildung 6 ist ein Diagramm, das die Verlustleistung in Abhängigkeit der Zeit auf
dem Kettenprüfstand für eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Anmeldung
und ein PTFE-haltiges Wettbewerberprodukt zeigt.
[0022] Abbildung 7 ist eine fotografische Darstellung von Prüfblechen, die mit einer Festschmierstoffzusammensetzung
gemäß beispielhafter Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung oder mit Wettbewerberprodukten
behandelt wurden, nach einem Salzsprühtest gemäß DIN EN ISO 9227.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0023] Im Folgenden werden nähere Details der vorliegenden Erfindung und weitere Ausführungsformen
davon beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die folgende detaillierte
Beschreibung beschränkt, sondern sie dient lediglich der Veranschaulichung der erfindungsgemäßen
Lehren.
[0024] Es sei darauf hingewiesen, dass Merkmale, die im Zusammenhang mit einer beispielhaften
Ausführungsform beschrieben werden, mit jeder anderen beispielhaften Ausführungsform
kombiniert werden können. Insbesondere können Merkmale, die im Zusammenhang mit einer
beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Festschmierstoffzusammensetzung
beschrieben werden, mit jeder anderen beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Festschmierstoffzusammensetzung sowie mit jeder beispielhaften Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Verfahrens sowie jeder beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Verwendung kombiniert werden und umgekehrt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes
vermerkt ist.
[0025] Wenn ein Begriff mit einem unbestimmten oder bestimmten Artikel, wie zum Beispiel
"ein", "eine", "eines", "der", "die" und "das", im Singular bezeichnet wird, schließt
dies auch den Begriff im Plural mit ein und umgekehrt, sofern der Kontext nicht eindeutig
anderes festlegt. Die Ausdrücke "aufweisen" bzw. "umfassen", wie sie hier verwendet
werden, schließen nicht nur die Bedeutung von "enthalten" oder "beinhalten" ein, sondern
können auch "bestehen aus" und "im Wesentlichen bestehen aus" bedeuten.
[0026] In einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Festschmierstoffzusammensetzung,
die insbesondere zur Schmierung von Ketten geeignet ist.
[0027] Der Ausdruck "Festschmierstoffzusammensetzung", wie er hierin verwendet wird, kann
insbesondere bedeuten, dass die Schmierstoffzusammensetzung nach dem Auftragen auf
den zu schmierenden Gegenstand einen sich trocken anfühlenden Schmierstofffilm bildet,
also dass etwaiges Lösungsmittel weitestgehend verdampft bzw. etwaiges Treibmittel
sich weitestgehend verflüchtigt. Dementsprechend kann die Festschmierstoffzusammensetzung
auch als eine Trockenschmierstoffzusammensetzung bezeichnet werden.
[0028] Die Festschmierstoffzusammensetzung umfasst eine Festschmierstoffmischung, eine Schmierfettbasis
und ein Lösungsmittel und/oder ein Treibmittel (oder besteht daraus). Die Festschmierstoffmischung
wiederum umfasst ein Fettsäureamid, eine Dicarbonsäure oder ein Salz davon, und Bornitrid
(oder besteht daraus). Selbstverständlich können auch mehrere der einzelnen Komponenten
enthalten sein, zum Beispiel zwei oder mehr Fettsäureamide, zwei oder mehr Dicarbonsäuren
oder Salze davon oder auch ein oder mehrere Dicarbonsäuren und ein oder mehrere Salze
davon.
[0029] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst das Fettsäureamid ein Amid oder
Diamid einer gesättigten oder ungesättigten, aliphatischen oder aromatischen, linearen
oder verzweigten, substituierten oder unsubstituierten Fettsäure mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen,
die optional eine oder mehrere Hydroxylgruppen aufweist. Die Fettsäure kann insbesondere
10 bis 28 Kohlenstoffatome, insbesondere 12 bis 26 Kohlenstoffatome, insbesondere
16 bis 24 Kohlenstoffatome, aufweisen. Die Bedeutung der Begriffe "gesättigt", "ungesättigt",
"aliphatisch", "aromatisch", "linear", "verzweigt", und "unsubstituiert", wie sie
hier verwendet werden, entspricht den jeweiligen etablierten Bedeutungen davon, wie
sie einem Fachmann bekannt sind. Der Begriff "substituiert", wie hierin verwendet,
bedeutet, dass ein oder mehrere, insbesondere 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 Wasserstoffatome
der jeweiligen Gruppen durch einen Substituenten substituiert sind. Beispiele für
geeignete Substituenten umfassen Hydroxylgruppen, Hydroxyalkylgruppen (Ether), Thiolgruppen,
Thioalkylgruppen (Thioether), =O, Estergruppen, Amidgruppen, Nitrilgruppen und Nitrogruppen,
insbesondere eine oder mehrere Hydroxylgruppen. Wenn zwei oder mehr Substituenten
vorhanden sind, können diese gleich oder verschieden sein und können miteinander verbunden
sein unter Bildung eines Rings.
[0030] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst das Fettsäureamid mindestens eines
aus der Gruppe, bestehend aus Stearinsäureamid (Stearamid), Ölsäureamid (Oleamid),
Palmitinsäureamid (Palmitamid), Erucasäureamid (Erucamid), Ricinolsäureamid, Distearylethylendiamid
(Stearylstearindiamid), Dioleylethylendiamid (Oleamidoleindiamid), Dipalmitylethylendiamid
(Palmitamidpalmitindiamid) und Kombinationen davon. Von diesen hat sich Stearinsäureamid
als besonders geeignet für die Lösung der Aufgabe der Erfindung erwiesen.
[0031] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffmischung 1
bis 80 Gew.-%, insbesondere 5 bis 50 Gew.-%, insbesondere 10 bis 40 Gew.-%, eines
oder mehrerer Fettsäureamide.
[0032] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Dicarbonsäure eine gesättigte
oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische, lineare oder verzweigte, substituierte
oder unsubstituierte Dicarbonsäure mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen. Die Dicarbonsäure
kann insbesondere 4 bis 16 Kohlenstoffatome, insbesondere 6 bis 12 Kohlenstoffatome,
insbesondere 8 bis 10 Kohlenstoffatome, aufweisen.
[0033] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffmischung ein
Salz der Dicarbonsäure. Insbesondere kann es sich hierbei um ein Dinatriumsalz, ein
Dikaliumsalz, ein Dicalciumsalz, ein Diammoniumsalz, ein Mononatriumsalz, ein Monokaliumsalz,
ein Monocalciumsalz, ein Monoammoniumsalz oder Kombination hiervon handeln. Beispielsweise
kann die Festschmierstoffmischung ein Dinatriumsalz einer Dicarbonsäure und ein Mononatriumsalz
der gleichen oder einer anderen Dicarbonsäure handeln. Auch Kombinationen verschiedener
Kationen sind möglich. Ein Natriumsalz, insbesondere ein Dinatriumsalz, einer Dicarbonsäure
hat sich als besonders vorteilhaft für die Lösung der Aufgabe der Erfindung erwiesen.
[0034] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffmischung 10
bis 95 Gew.-%, insbesondere 30 bis 90 Gew.-%, insbesondere 40 bis 85 Gew.-%, eines
oder mehrere Dicarbonsäure oder Salze davon.
[0035] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform ist das Bornitrid ein Bornitrid mit hexagonaler
Kristallstruktur. Hierdurch können besonders gute Schmiereigenschaften verwirklicht
werden.
[0036] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffmischung 1
bis 20 Gew.-%, insbesondere 2 bis 15 Gew.-%, insbesondere 3 bis 10 Gew.-%, Bornitrid.
[0037] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform ist das Gewichtsverhältnis von Fettsäureamid,
Dicarbonsäure oder Salz davon und Bornitrid wie folgt:
(Fettsäureamid) : (Dicarbonsäure/Salz) : (Bornitrid)=(5-15) : (70-92) : (3-15)
[0038] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform sind das Fettsäureamid und Bornitrid im
Gewichtsverhältnis von 6:1 bis 2:1, insbesondere 5:1 bis 3:1, insbesondere circa 4:1,
enthalten.
[0039] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffzusammensetzung
5 bis 20 Gew.-%, insbesondere 7 bis 15 Gew.-%, insbesondere 8 bis 12 Gew.-%, der Festschmierstoffmischung.
[0040] Die Festschmierstoffzusammensetzung umfasst neben der Festschmierstoffmischung ferner
eine Schmierfettbasis sowie ein Lösungsmittel und/oder ein Treibmittel.
[0041] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Schmierfettbasis ein Seifenfett.
Hierbei kann es sich insbesondere um ein Fettsäuresalz, ganz besonders ein Calciumsulfonatkomplex-Fett,
handeln. Ein Calciumsulfonatkomplex-Fett zeichnet sich durch einen besonders breiten
Temperaturbereich, insbesondere auch im Tieftemperaturbereich, aus.
[0042] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffzusammensetzung
10 bis 40 Gew.-%, insbesondere 15 bis 30 Gew.-%, insbesondere 20 bis 25 Gew.-%, der
Schmierfettbasis.
[0043] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform liegt das Gewichtsverhältnis von Festschmierstoffmischung
und Schmierfettbasis im Bereich von 1:5 bis 5:1, insbesondere im Bereich von 1:3 bis
1:1, insbesondere bei etwa 1:2.
[0044] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform enthält die Festschmierstoffzusammensetzung
ein Lösungsmittel. Unter einem "Lösungsmittel" wird im Rahmen der vorliegenden Anmeldung
insbesondere eine chemische Verbindung verstanden, die in der Lage ist, andere Substanzen,
insbesondere die oben beschriebenen Bestandteile, zu lösen oder zumindest anzulösen.
[0045] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst das Lösungsmittel einen Kohlenwasserstoff.
Auch Kombinationen von mehreren Kohlenwasserstoffen oder von einem oder mehreren Kohlenwasserstoffen
und einem weiteren Lösungsmittel sind möglich. Vorzugsweise handelt es sich um ein
halogenfreies Lösungsmittel, insbesondere ein halogenfreier Kohlenwasserstoff.
[0046] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform ist es vorteilhaft, wenn das Lösungsmittel
einen hohen Dampfdruck bzw. eine niedrige Siedetemperatur, zum Beispiel einen Siedepunkt
bei 101,3 kPa von weniger 80 °C, insbesondere weniger als 60 °C, aufweist. Hierdurch
kann in vorteilhafter Weise ein schnelles und im Wesentlichen vollständiges Verdunsten
des Lösungsmittels nach dem Auftragen der Festschmierstoffzusammensetzung auf das
zu schmierende Bauteil erreicht werden unter Ausbildung eines sich trocken anfühlenden
Schmierstofffilms.
[0047] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform enthält die Festschmierstoffzusammensetzung
ein Treibmittel. In diesem Fall kann man die Festschmierstoffzusammensetzung auch
als eine Festschmierstoffaerosolformulierung bezeichnen. Unter einem "Treibmittel"
wird im Rahmen der vorliegenden Anmeldung insbesondere eine flüssige oder gasförmige
Substanz verstanden, die typischerweise druckverflüssigt oder komprimiert vorliegt
und in der Lage ist, durch ihren Druck andere Substanzen, insbesondere Flüssigkeiten
oder Feststoffe, zu fördern und ggf. auch zu zerstäuben.
[0048] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst das Treibmittel ein Flüssiggas,
insbesondere Propan und/oder Butan. Vorzugsweise handelt es sich um ein halogenfreies
Treibmittel, insbesondere ein halogenfreies Flüssiggas. Das Treibmittel kann auch
zusätzlich ein Lösungsmittel enthalten, insbesondere ein Lösungsmittel wie oben beschrieben.
[0049] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Festschmierstoffzusammensetzung
30 bis 90 Gew.-%, insbesondere 50 bis 80 Gew.-%, insbesondere 60 bis 70 Gew.-%, des
Lösungsmittels und/oder des Treibmittels.
[0050] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform ist die Festschmierstoffzusammensetzung
im Wesentlichen frei von Plastik, insbesondere Mikroplastik, und/oder per- und polyfluorierten
Alkylsubstanzen (PFAS). Unter "im Wesentlichen frei" wird im Rahmen der vorliegenden
Anmeldung verstanden, dass Plastik, insbesondere Mikroplastik, und/oder PFAS, höchstens
in technisch nicht vermeidbarer Menge (auf Grund der Ubiquität dieser Substanzen)
enthalten sind und insbesondere kein Plastik, insbesondere kein Mikroplastik, und/oder
keine PFAS, sowie keine Ausgangsmaterialien hierfür, der Festschmierstoffzusammensetzung
bewusst zugegeben wird.
[0051] Die Herstellung der Festschmierstoffzusammensetzung unterliegt keinen besonderen
Einschränkungen oder Vorgaben und kann von einem Fachmann unter Verwendung der beschriebenen
Bestandteile in an sich bekannter Weise durchgeführt werden. In vorteilhafter Weise
werden die festen Bestandteile durch Erwärmen in flüssige Form (soweit möglich) gebracht,
um eine gute Durchmischung zu erleichtern.
[0052] Die Festschmierstoffzusammensetzung kann in einen geeigneten Behälter, zum Beispiel
eine Flasche oder eine Dose, insbesondere eine Tropfflasche, eine Sprühflasche, eine
Sprühdose oder eine Aerosoldose, gefüllt und abgepackt werden und somit für den Gebrauch
bereitgestellt werden.
[0053] In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Schmieren
einer Kette, wobei das Verfahren das Bereitstellen einer Festschmierstoffzusammensetzung,
wie sie hierin beschrieben ist, und das Auftragen der Festschmierstoffzusammensetzung
auf eine Kette umfasst.
[0054] Das Auftragen der Festschmierstoffzusammensetzung auf die Kette kann insbesondere
durch Tropfen oder Sprühen der Festschmierstoffzusammensetzung direkt auf die Kette
erfolgen.
[0055] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform handelt es sich bei der Kette um ein Teil
eines Fortbewegungsmittels, insbesondere eines Zweirads, insbesondere eines Fahrrads
oder eines Motorrads.
[0056] In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung einer
Festschmierstoffzusammensetzung, wie sie hierin beschrieben ist, zum Schmieren, insbesondere
zum Schmieren einer Kette. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform handelt es sich
bei der Kette um ein Teil eines Fortbewegungsmittels, insbesondere eines Zweirads,
insbesondere eines Fahrrads oder eines Motorrads.
[0057] Die vorliegende Erfindung wird weiterhin an Hand der folgenden Beispiele beschrieben,
die aber lediglich der Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Lehren dienen und in keiner
Weise den Umfang der vorliegenden Erfindung beschränken sollen.
Beispiele
[0058] Im Folgenden werden experimentelle Daten von Ausführungsformen einer beispielhaften
erfindungsgemäßen Festschmierstoffzusammensetzung und von Wettbewerbsprodukten beschrieben
Hierbei wurden für die untersuchten Proben der Verlustleistung der Festschmierstoffzusammensetzung
auf dem Kettenprüfstand AU01 und das korrosionsschützende Verhalten im Salzspraytest
nach DIN EN ISO 9227 ermittelt.
Untersuchte Proben:
[0059] erfindungsgemäße Festschmierstoffzusammensetzung:
Festschmierstoffmischung:
12% eines einfach ungesättigten Fettsäureamids (C16-C24), 84% eines Dinatriumsalzes
einer kurzkettigen Dicarbonsäure 3% hexagonales Bornitrid;
Seifenfett aus der Klasse der Calciumsulfonatkomplex-Fette als Schmierfettbasis;
| Ausführungsform 1A) |
mit Lösungsmittel |
| Ausführungsform 1B) |
mit Treibmittel als Aerosol |
Wettbewerbsprodukt A: Wachs mit keramischen Festschmierstoffen
Wettbewerbsprodukt B: geschmolzenes Wachs mit Feststoffen. Bestandteile:
Paraffin, MoSz und WS2 (Wolframdisulfid)
Wettbewerbsprodukt C: PTFE-Öl
Wettbewerbsprodukt D: Trockenschmierstoff (ohne nähere Beschreibung)
Wettbewerbsprodukt E: PTFE-Öl
Wettbewerbsprodukt F: Trockenschmiermittel mit PTFE
Wettbewerbsprodukt G: Wachs mit PTFE und keramischen Feststoffen
Prüfmethode Kettenprüfstand:
[0060] Abbildung 1 ist eine fotografische Darstellung des Kettenprüfstands AU01, der zur Ermittlung
der Verlustleistung der Festschmierstoffzusammensetzung verwendet wurde.
[0061] Mit Hilfe des Kettenprüfstands kann der Einfluss eines Kettenschmierstoffs auf den
Leistungsverlust des Gesamtantriebs ermittelt werden. Aus den Messwerten und deren
Veränderung über die Zeit lassen sich Rückschlüsse auf die Haltbarkeit, die Qualität
und die Reibungsminderung des Schmierfilms ziehen.
[0062] Für die Ermittlung der Verlustleistung wird ein Prüflauf mit definierten Mess- und
Belastungsbedingungen über 20 Stunden gefahren. Während der Versuche werden die Drehzahl
und das Drehmoment am Antrieb (Kurbel) sowie am Abtrieb (Ritzel) gemessen (siehe
Abbildung 2). Aus den Wirkungsgrad- und Verlustleistungsverläufen wird die Effektivität des Kettenantriebes
beurteilt.
[0063] Das Prüffeld ist auf eine konstante Temperatur von 22°C konditioniert. Die Drehmomentsensoren
liefern pro Umdrehung 4 Signale und die Abweichung sowie Wiederholbargenauigkeit liegt
bei 0,03%.
[0064] Abbildung 3 ist eine fotografische Darstellung des Kettenantriebs wie er in dem in Abbildung
1 gezeigten Kettenprüfstand AU01 verwendet wird.
Ergebnisse auf dem Kettenprüfstand
[0065]
- 1. Prüflauf einer typischen erfindungsgemäßen Ausführung des Trockenkettenschmierstoffs
1) in verschiedenen Applikationsformen:
In dem in Abbildung 4 gezeigten Diagramm sieht man zwei mal den erfindungsgemäßen Trockenkettenschmierstoff
1) - einmal als Liquidprodukt in der Tropfflasche 1B) und einmal als Aerosol 1A).
In beiden Prüfläufen ist die Differenz zwischen Startwert und Endwert gering, woraus
man schließen kann, dass der Schmierfilm bis zur Beendigung des Prüflaufes intakt
ist. Die Verlustleistung ist mit 5,2 bzw. 5,9 Watt überraschenderweise extrem niedrig
für einen Trockenkettenschmierstoff und konnte in dieser Größenordnung noch nie bei
einem Wettbewerbsprodukt gefunden werden.
- 2. Vergleich zwischen einer typischen erfindungsgemäßen Ausführungsform 1) und typischen
sehr guten Wettbewerbsprodukten:
In dem in Abbildung 5 gezeigten Diagramm sieht man die beispielhafte erfindungsgemäße Ausführungsform 1B)
und zwei Wettbewerbsprodukte, die einen typischen Trockenkettenschmierstoff Verlustlauf
aufweisen. Die meisten Schmierstoffe in dieser Kategorie haben einen durchschnittlich
guten Anfangswert, aber nach und nach geht der Schmierstoff im Kettenantrieb verloren
bis zum völligen Schmierfilmabriss (Wettbewerbsprodukt B). Wettbewerbsprodukt A) hält
auf dem Kettenprüfstand bis zum Ende durch, hat aber eine sehr hohe durchschnittliche
Verlustleistung, was zu einem hohen Verschleiß an den Materialien und zu einer Ineffizienz
des Antriebes führt.
- 3. Vergleich mit PTFE-haltigen Schmierstoffen:
In dem in Abbildung 6 gezeigten Diagramm sieht man die beispielhafte erfindungsgemäße Ausführungsform 1B)
im Vergleich mit einem Öl das große Mengen PTFE enthält.
[0066] Öle weisen aufgrund ihrer geringeren Inneren Reibung im Vergleich zu Trockenkettenschmierstoffen
tendenziell ohnehin niedrigere Reibwerte und langzeitstabile Schmierfilme auf - in
diesem Fall helfen aber nicht mal größere Mengen PTFE, um ähnlich gute Verlustleistungen
zu erzeugen.
[0067] Neben dem Nachteil, dass PTFE als Mikroplastik angesehen wird und als PFAS eingestuft
werden muss, kann es in der Leistungsfähigkeit in Bezug auf Reibwertabsenkung durch
die beispielhafte erfindungsgemäße Ausführungsform deutlich übertroffen werden.
Korrosionsschützendes Verhalten im Salzspraytest nach DIN EN ISO 9227:
[0068] Eine weitere geforderte Eigenschaft von Trockenkettenschmierstoffen ist ihre korrosionsschützende
Wirkung. Um auch widrige Umwelteinflüsse zu simulieren, wurde u.a. der Salzsprühtest
nach DIN EN ISO 9227 gewählt. In
Abbildung 7 sieht man die Prüfbleche nach einer Testdauer von 24h. Erfreulicherweise hat der
erfindungsgemäße Trockenschmierstoff gemäß der beispielhaften Ausführungsformen 1A)
und 1B) einen sehr positiven Effekt auf den Korrosionsschutz des Gesamtsystems. Die
Wettbewerber D) bis G) haben diesen Test nicht bestanden.
[0069] Die vorliegende Erfindung wurde an Hand spezifischer Ausführungsformen und Beispiele
beschrieben. Die Erfindung ist aber nicht hierauf beschränkt und verschiedene Modifikationen
hiervon sind möglich, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
1. Festschmierstoffzusammensetzung, umfassend
eine Festschmierstoffmischung, umfassend
ein Fettsäureamid,
eine Dicarbonsäure oder ein Salz davon, und
Bornitrid;
eine Schmierfettbasis;
ein Lösungsmittel und/oder ein Treibmittel.
2. Festschmierstoffzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Fettsäureamid ein Amid
oder Diamid einer gesättigten oder ungesättigten, aliphatischen oder aromatischen,
linearen oder verzweigten, substituierten oder unsubstituierten Fettsäure mit 8 bis
30 Kohlenstoffatomen umfasst, die optional eine oder mehrere Hydroxylgruppen aufweist.
3. Festschmierstoffzusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Fettsäureamid ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Stearinsäureamid, Ölsäureamid, Palmitinsäureamid,
Erucasäureamid, Ricinolsäureamid, Distearylethylendiamid, Dioleylethylendiamid, Dipalmitylethylendiamid
und Kombinationen davon.
4. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Dicarbonsäure
eine gesättigte oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische, lineare oder verzweigte,
substituierte oder unsubstituierte Dicarbonsäure mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen umfasst.
5. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Festschmierstoffmischung
ein Salz der Dicarbonsäure umfasst, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einem Dinatriumsalz, einem Dikaliumsalz, einem Dicalciumsalz, einem Diammoniumsalz,
einem Mononatriumsalz, einem Monokaliumsalz, einem Monocalciumsalz und einem Monoammoniumsalz.
6. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Bornitrid
ein Bornitrid mit hexagonaler Kristallstruktur ist.
7. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Festschmierstoffmischung
Folgendes umfasst:
1 bis 80 Gew.-%, insbesondere 5 bis 50 Gew.-%, insbesondere 10 bis 40 Gew.-%, des
Fettsäureamids,
10 bis 95 Gew.-%, insbesondere 30 bis 90 Gew.-%, insbesondere 40 bis 85 Gew.-%, der
Dicarbonsäure oder des Salzes davon,
1 bis 20 Gew.-%, insbesondere 2 bis 15 Gew.-%, insbesondere 3 bis 10 Gew.-%, Bornitrid.
8. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Gewichtsverhältnis
von Fettsäureamid, Dicarbonsäure oder Salz davon und Bornitrid wie folgt ist:
9. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei mindestens
eines der folgenden Merkmale (A) bis (E) erfüllt ist:
(A) wobei das Fettsäureamid und Bornitrid im Gewichtsverhältnis von 6:1 bis 2:1 enthalten
sind;
(B) wobei die Schmierfettbasis ein Seifenfett, insbesondere ein Fettsäuresalz, ganz
besonders ein Calciumsulfonatkomplex-Fett, umfasst;
(C) wobei die Festschmierstoffzusammensetzung ein Lösungsmittel enthält, insbesondere
einen Kohlenwasserstoff;
(D) wobei die Festschmierstoffzusammensetzung ein Treibmittel enthält, wobei das Treibmittel
ein Flüssiggas umfasst, insbesondere Propan und/oder Butan;
(E) wobei das Gewichtsverhältnis von Festschmierstoffmischung und Schmierfettbasis
im Bereich von 1:5 bis 5:1, insbesondere im Bereich von 1:3 bis 1:1, insbesondere
bei etwa 1:2, liegt.
10. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, umfassend
5 bis 20 Gew.-%, insbesondere 7 bis 15 Gew.-%, insbesondere 8 bis 12 Gew.-%, der Festschmierstoffmischung,
10 bis 40 Gew.-%, insbesondere 15 bis 30 Gew.-%, insbesondere 20 bis 25 Gew.-%, der
Schmierfettbasis,
30 bis 90 Gew.-%, insbesondere 50 bis 80 Gew.-%, insbesondere 60 bis 70 Gew.-%, des
Lösungsmittels und/oder des Treibmittels.
11. Festschmierstoffzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Festschmierstoffzusammensetzung
im Wesentlichen frei von Plastik, insbesondere Mikroplastik, und/oder per- und polyfluorierten
Alkylsubstanzen (PFAS) ist.
12. Verfahren zum Schmieren einer Kette, umfassend
Bereitstellen einer Festschmierstoffzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
11;
Auftragen der Festschmierstoffzusammensetzung auf eine Kette.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Kette ein Teil eines Fortbewegungsmittels, insbesondere
eines Zweirads, insbesondere eines Fahrrads oder eines Motorrads, ist.
14. Verwendung einer Festschmierstoffzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11
zum Schmieren.
15. Verwendung nach Anspruch 14 zum Schmieren einer Kette, insbesondere die Kette eines
Fortbewegungsmittels, insbesondere eines Zweirads, insbesondere eines Fahrrads oder
eines Motorrads.