[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wärmeschutzelement nach den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 1.
[0002] Gattungsgemäße Wärmeschutzelemente können überall dort zur Anwendung gelangen, wo
die Umgebungstemperatur den zulässigen Temperaturbereich, insbesondere von als Wearables
bezeichneten kleinen, digitalen am Körper getragenen Geräten, übersteigt oder unterschreitet.
Derartige Wearables dienen dazu, Umgebungsparameter zu erfassen oder zu empfangen
und diese Informationen ihrem Träger zugänglich zu machen. Diese Umgebungsparameter
können sich auch auf Vitalparameter des menschlichen Körpers beziehen, was oftmals
ein Tragen direkt am Körper bzw. einen Hautkontakt voraussetzt. Eine besonders weit
verbreitete Ausführungsform eines Wearables ist daher die Smartwatch, die vom Nutzer
wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird.
[0003] Die Überwachung und Beobachtung von Vitalparametern, wie Herzfrequenz, Blutdruck
oder Sauerstoffsättigung, ist nicht nur zur Optimierung des Trainings und der Regeneration
vom Amateurbis hin zum Profisport kaum mehr wegzudenken, sondern kann darüber hinaus
der Minimierung von Gesundheitsrisiken außerhalb des Sports dienen. Eventuell ist
sogar eine ständige Überwachung notwendig oder aus anderen Gründen wünschenswert,
sodass die entsprechende Smartwatch, zu deren bekanntesten Vertretern die Apple Watch
und die Galaxy Watch gehören, möglichst nicht abgelegt werden soll. Einen unter diesen
Gesichtspunkten schwierigen Anwendungsfall stellt der Gang in eine Sauna dar. Zum
einen sorgen die hohen Temperaturen dafür, dass der menschliche Körper gewissermaßen
in eine Ausnahmesituation gebracht wird, in der die Erhebung von Vitalparametern umso
informativer sein kann. Und zum anderen übersteigen die Temperaturen einer Sauna den
zugelassenen Anwendungsbereich von Smartwatches deutlich.
[0004] Bisher ist aus dem Stand der Technik kein Ansatz bekannt, wie sich dieser Konflikt
auflösen lassen könnte. Die Vorliegende Erfindung setzt genau hier an und hat sich
daher zur Aufgabe gestellt, ein Wärmeschutzelement zur Verfügung zu stellen, das Wearables
und insbesondere Smartwatches gegen die Umgebungstemperatur isoliert, um somit einen
Saunagang zu ermöglichen, ohne die am Handgelenk getragene Smartwatch ablegen zu müssen.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1. Die erfindungsgemäße
Lösung sieht vor, dass das Wärmeschutzelement zum Schutz eines am menschlichen Körper
tragbaren Gegenstands, insbesondere einer Armbanduhr, einen Befestigungsabschnitt
und einen Isolierabschnitt umfasst, wobei der Befestigungsabschnitt dazu eingerichtet
ist, das Wärmeschutzelement relativ zum zu schützenden Gegenstand zu befestigen und
der Isolierabschnitt dazu eingerichtet ist, den Gegenstand gegen die Umgebungstemperatur
zu isolieren und dass das Wärmeschutzelement von der zu schützenden Armbanduhr manuell
trennbar ist.
[0006] Die vorliegende Erfindung ist zwar in erster Linie auf den Schutz von Smartwatches
in einer Sauna gerichtet, es liegt jedoch auf der Hand, dass der Gegenstand des Anspruchs
1 auf verschiedene um das Handgelenk tragbare Gegenstände, wie analoge Armbanduhren
oder andere am Handgelenk tragbare elektrische Geräte und sogar auf am Handgelenk
getragenen Schmuck, übertragbar ist.
[0007] Der Befestigungsabschnitt und der Isolierabschnitt können als Funktionsabschnitte
des Wärmeschutzelements auf verschiedene Art und Weise zueinander angeordnet sein.
Denkbar ist, dass der Befestigungsabschnitt den Isolierabschnitt vollständig umfasst.
Möglich ist auch, dass der Befestigungsabschnitt einen Bereich des Isolierabschnitts
bildet. Alternativ können Befestigungsabschnitt und Isolierabschnitt sich überschneidend
oder aber auch als zwei separate, aber miteinander verbindbare Elemente umgesetzt
sein.
[0008] Der Isolierabschnitt ist derart ausgebildet, dass er die Smartwatch gegen die Umgebungstemperatur
isolieren kann. Um eine Smartwatch oder ein vergleichbares kleines elektronisches
Gerät in einer Sauna tragen zu können, ist der Isolierabschnitt in Zusammenwirkung
mit dem gesamten Wärmeschutzelement darauf ausgelegt, dass die Umgebungstemperatur
der Smartwatch in einer Saunaumgebung von bis zu 110°C zumindest 15 Minuten lang unterhalb
von 50°C gehalten wird. Die Wärmeleitfähigkeit λ des für den Isolierabschnitt verwendeten
Materials liegt unterhalb von

, vorteilhafterweise unterhalb von

und besonders vorteilhafterweise unterhalb von

.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Befestigungsabschnitt
ein textiles und dehnbares Band, wobei das Band eine Breite aufweist und die Breite
größer ist als die Breite der zu schützenden Armbanduhr und wobei das Band eingerichtet
ist, einen Arm im Bereich des Handgelenks vollständig zu umschlingen. Vorteilhafterweise
ist das dehnbare textile Band als Stretchband ausgeführt, wodurch dessen Dehnbarkeit
über die eines Textils ohne Stretchanteil hinausgeht. Das dehnbare textile Band kann
geschlossen ausgeführt sein, wobei dessen Umfang und Dehnbarkeit derart ausgelegt
sind, dass das Band sowohl die zu schützende Smartwatch umschließt als auch verrutschfest
am Unterarm bzw. am Handgelenk des Trägers anliegt. Das dehnbare textile Band kann
jedoch auch offen ausgeführt sein, wobei dann ein zusätzlicher Schließmechanismus
vorgesehen ist, um einen guten Sitz des Wärmeschutzelements am Handgelenk zu gewährleisten.
Für einen bestmöglichen Wärmeschutz ist das dehnbare textile Band so breit ausgeführt,
dass es breiter ist als das Uhrengehäuse der zu schützenden Smartwatch, dass es dieses
vollständig umschließt und dass darüber hinaus auch der Bereich zwischen Uhrengehäuse
und Haut gegen die Umgebung wärmeisoliert ist. Der Isolierabschnitt kann bei der beschriebenen
Ausführung beispielsweise mittels einer größeren Materialstärke umgesetzt sein.
[0011] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist der
Befestigungsabschnitt eine Aufnehmung auf, wobei die Aufnehmung derart eingerichtet
ist, dass das Gehäuse der zu schützenden Smartwatch aufgenommen wird. Die Form der
Ausnehmung und die Form des Isolierabschnitts sind vorteilhafterweise derart aufeinander
abgestimmt sind, dass der Isolierabschnitt ohne Verrutschen in der Ausnehmung positioniert
bleibt. Isolierabschnitt und Befestigungsabschnitt können derart aneinander befestigt
sein, dass ein manuelles Trennen nicht mehr möglich ist. Für eine gute Temperaturisolierung
der zu schützenden Smartwatch ist es von Vorteil, wenn das Isolierelement in seinen
äußeren Abmessungen derart gestaltet ist, dass es das Uhrengehäuse möglichst eng und
über einen möglichst großen Bereich umschließt. Um während eines Saunagangs die aufgenommenen
Parameter auf einer als Smartwatch ausgeführten Armbanduhr ablesen zu können, ist
es dann nötig, das Wärmeschutzelement für einen kurzen Zeitraum von der Smartwatch
herunterzuschieben.
[0012] Um das Herunterschieben des Wärmeschutzelements von der Smartwatch und das Wiederausrichten
des Wärmeschutzelements zu erleichtern, kann das Wärmeschutzelement einen Griffbereich
umfassen, an dem der Träger das Wärmeschutzelement leicht greifen kann.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung ist die
Aufnehmung eine durchgehende Ausnehmung und sind die auf einer Smartwatch angezeigten
Informationen durch die Ausnehmung ablesbar, wobei die Ausnehmung mittels eines Klettverschlusses
manuell öffen- und verschließbar ist. Um die auf dem Display der Smartwatch bereitgestellten
Informationen bei Bedarf ablesen zu können, entspricht die Größe der Ausnehmung zumindest
der Größe des Uhrengehäuses der zu schützenden Smartwatch. Die als Ausnehmung gestaltete
Aufnehmung kann durch den Isolierabschnitt abgedeckt werden.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist der
Isolierabschnitt ein anderes Material auf als der Befestigungsabschnitt. Von Vorteil
ist dabei ein leichtes Material mit einem hohen spezifischen Wärmewiderstand, um die
zu schützende Smartwatch möglichst effektiv gegen die in einer Sauna auftretenden
Temperaturen isolieren zu können.
[0015] Denkbar ist, dass der Isolierabschnitt in Form einer dünnen Schicht eines besonders
wärmewiderstandsfähigen Materials gebildet ist, die von innen auf dem Befestigungsabschnitt
aufgebracht ist.
[0016] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst
das Material des Isolierabschnitts einen Kunststoff. Denkbar ist, dass für den Isolierabschnitt
ein fester Kunststoff zur Anwendung kommt und die Form des Isolierabschnitts der Form
des zu schützenden Uhrengehäuses nachempfunden ist.
[0017] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst
der Isolierabschnitt ein transparentes Material, sodass die auf einer Smartwatch angezeigten
Informationen ständig ablesbar sind. In Frage kommt hierfür beispielsweise ein transparenter
und hitzebeständiger Kunststoff. Prinzipiell denkbar ist jedoch auch der Einsatz von
Glas.
[0018] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der
Isolierabschnitt vom Befestigungsabschnitt manuell trennbar und manuell befestigbar.
Dazu kann beispielsweise die Ausnehmung im Befestigungsabschnitt einen Aufnahmeabschnitt
und der Isolierabschnitt einen zum Aufnahmeabschnitt passenden Klemmbereich umfassen.
In anderen Worten kann zum Ablesen des Displays der Isolierabschnitt, der in dieser
Ausführung als separates Element ausgeführt ist, einfach händisch abgenommen und wieder
aufgesteckt oder eingeclipst werden.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst
das Material des Befestigungsabschnitts Silikon, wobei der Befestigungsabschnitt derart
eingerichtet ist, dass das Wärmeschutzelement nach Art einer Armbanduhr am Handgelenk
befestigbar ist und wobei der Befestigungsabschnitt eine Ausnehmung aufweist, durch
die die auf einer Smartwatch angezeigten Informationen ablesbar sind und wobei der
Isolierabschnitt mit dem Befestigungsabschnitt derart zusammenwirkt, dass die Ausnehmung
des Befestigungsabschnitts mittels Klappen des Isolierabschnitts öffen- und verschließbar
ist. Der Befestigungsabschnitt kann als Silikonarmband ausgeführt sein, wobei zum
Befestigen desselben am Handgelenk des Trägers ein Verschluss nach Art eines Armbandes
einer Uhr vorgesehen sein kann. Denkbar ist jedoch auch, dass der Verschluss als Klettverschluss
ausgeführt ist. Zur Befestigung des Wärmeschutzelements am Handgelenk kann auch vorgesehen
sein, dass der Befestigungsabschnitt als Spange ausgeführt ist und diese am Handgelenk
festgeklemmt wird. Dafür ist der Befestigungsabschnitt über einen bestimmten Winkelbereich
offen ausgeführt und dazu derart ausgeführt, dass er sich reversibel aufbiegen lässt.
[0020] Zum sicheren und festen Verschließen der Ausnehmung durch den Isolierabschnitt und
damit zur Gewährleistung des thermischen Schutzes der Smartwatch kann neben dem Klappmechanismus
ein Einrastmechanismus vorgesehen sein.
[0021] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist das
Wärmeschutzelement ein Kühlelement auf. Das Kühlelement kann beispielsweise einen
oder mehrere kleine Kühlpacks umfassen, die dem Isolierelement zugeordnet sind. Durch
die zusätzliche aktive Kühlung kann ein noch besserer Wärmeschutz erzielt werden.
[0022] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung umfasst
das Kühlelement ein Phasenwechselmaterial. Das Phasenwechselmaterial geht ab einer
bestimmten Temperatur von einem festen in einen flüssigen Aggregatzustand über. Die
dafür benötigte Wärmeenergie entnimmt es seiner Umgebung, wobei die Wärmeenergie gespeichert
wird, solange die Temperatur über dem Schmelzpunkt des eingesetzten Phasenwechselmaterials
liegt.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der
Befestigungsabschnitt derart ausgebildet, dass das Wärmeschutzelement an der zu schützenden
Smartwatch befestigbar ist. Das Befestigen kann beispielsweise durch Aufklipsen des
Wärmeschutzelements auf der Smartwatch erfolgen. Insbesondere kann das Wärmeschutzelement
auf ein Gehäuse der Smartwatch aufklipsbar sein. Dafür kann vorgesehen sein, dass
der Befestigungsabschnitt zwei Klemmabschnitte umfasst, mittels derer das Aufklipsen
ermöglicht wird. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Befestigungsabschnitt
zwei federnde Zungen aufweist, die im aufgeklipsten Zustand an gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses der Smartwatch mit einem unteren Rand des Gehäuses verrastet sind.
[0024] Einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand
von Zeichnungen näher erläutert.
[0025] Für die folgenden Ausführungen gilt, dass gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet sind. Sofern in einer Figur Bezugszeichen enthalten sind, auf die in der
zugehörigen Figurenbeschreibung nicht näher eingegangen wird, so wird auf vorangehende
oder nachfolgende Figurenbeschreibungen verwiesen.
[0026] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Darstellung einer Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements,
- Figur 2
- eine Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements,
- Figur 3a
- eine Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements,
- Figur 3b
- eine Darstellung der Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements gemäß Figur
3a in geschlossenem Zustand,
- Figur 4
- eine Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements,
- Figur 5a
- eine Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements,
- Figur 5b
- eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements gemäß
Figur 5a und
- Figur 6
- eine Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements.
[0027] Figur 1 zeigt eine Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements 1 umfassend
einen Befestigungsabschnitt 2 und einen Isolierabschnitt 3. Das Wärmeschutzelement
1 ist als textiles stretchfähiges Band ausgeführt, das sich der Benutzer über das
Handgelenk zieht, um seine Smartwatch zu schützen. Um das An- und Ablegen des Wärmeschutzelements
1 sowie das Ablesen des Displays der Smartwatch zu erleichtern, ist ein Griffbereich
7 vorgesehen. Es ist gut erkennbar, dass das als durchgehendes Band ausgeführte Wärmeschutzelement
1 breiter ist als die zu schützende Smartwatch 4, die durch das Wärmeschutzelement
1 vollständig abgedeckt ist. Offensichtlich ist die gezeigte Ausführung des erfindungsgemäßen
Wärmeschutzelements 1 besonders dafür geeignet, für den Wärmeschutz aller möglichen
Formen und Größen von Smartwatches, analogen Armbanduhren und sogar Schmuck zur Anwendung
zu gelangen.
[0028] In der in der Figur 1 beschriebenen Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements
1 ist die genaue Ausführung des Isolierabschnitts 3 nicht zu erkennen. Dadurch wird
ein ruhiges und unauffälliges Design des Wärmeschutzelements 1 erreicht. Der Isolierabschnitt
3 kann in diesem Fall als Bereich mit größerer Materialstärke oder als zusätzliche,
von innen angebrachte Schicht eines sehr wärmewiderstandsfähigen Materials ausgeführt
sein.
[0029] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements 1
mit einem als textiles und stretchfähiges Band ausgeführten Befestigungsabschnitt
2, wobei der Befestigungsabschnitt 2 eine Ausnehmung 5 aufweist, die zur Aufnahme
des aus einem vom Befestigungsabschnitt 2 verschiedenen Material ausgeführten Isolierabschnitt
3 gebildet ist. Der Isolierabschnitt 3 ist in der gezeigten Ausführung mit dem Befestigungsabschnitt
2 verklebt oder vernäht.
[0030] Die Figuren 3a und 3b zeigen eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung mit
einer durchgehenden Ausnehmung 5, durch die die auf dem Display der Smartwatch 4 bereitgestellten
Informationen ablesbar sind. Der Befestigungsabschnitt 2 und der Isolierabschnitt
3 sind als textiles Band mit großer Materialstärke ausgeführt. Um die thermische Isolierung
der Smartwatch 4 zu gewährleisten, kann die Ausnehmung durch den Isolierabschnitt
3 per Klettverschluss 6 verschlossen werden. In der gezeigten Ausführung lässt sich
der Klettverschluss 6 entlang der Umfangsrichtung des Wärmeschutzelements 1 öffnen
und schließen. Eine leicht abgewandelte Ausführung des Klettverschlusses 6 sieht das
Schließen und Öffnen desselben in Querrichtung vor. Figur 3b zeigt das erfindungsgemäße
Wärmeschutzelement 1 aus Figur 3a mit geschlossenem Klettverschluss 6.
[0031] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements 1,
wobei der Befestigungsabschnitt 2 als offenes Band ausgeführt und per Klettverschluss
6 am Handgelenk des Trägers der zu schützenden Smartwatch 4 befestigbar ist. Der Befestigungsabschnitt
2 weist eine durchgehende Ausnehmung 5 auf, in der der als separates Element ausgeführte
Isolierabschnitt 3 manuell befestig- und herausnehmbar ist.
[0032] Die Figuren 5a und 5b zeigen eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements
1, wobei der Befestigungsabschnitt 2 derart ausgebildet ist, dass das Wärmeschutzelement
1 auf der zu schützenden Smartwatch 4 manuell festgeklipst werden kann. Isolierabschnitt
3 und Befestigungsabschnitt 2 sind als harten Kunststoff ausgeführt, der bei entsprechender
Materialstärke aber biegsam sein kann. Der Isolierabschnitt 2 weist in dieser Ausführung
ein transparentes Material auf, sodass der Träger der Smartwatch jederzeit die auf
dem Display angezeigten Informationen ablesen kann. Figur 5b zeigt eine Schnittansicht
der in Figur 5a gezeigten Smartwatch 4 samt erfindungsgemäßem Wärmeschutzelement 1.
Gut zu erkennen ist, wie der Befestigungsabschnitt 2 die zu schützende Smartwatch
4 umschließt und dadurch nicht nur einen festen Sitz des Wärmeschutzelements 1 auf
der Smartwatch 4 gewährleistet, sondern überdies einen Beitrag zur Isolation der Smartwatch
4 gegen die Umgebung leistet.
[0033] Figur 6 zeigt eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Wärmeschutzelements 1,
wobei der Befestigungsabschnitt 2 als Silikonarmband ausgeführt ist und sich mittels
eines Klettverschlusses 6 am Handgelenk befestigen lässt. Der Isolierabschnitt 3 ist
aus einem Kunststoff gebildet und verschließt als eine Art Deckel die in der Darstellung
der Figur 6 nicht zu sehende Ausnehmung 5 im Befestigungsabschnitt 2. Der Isolierabschnitt
3 lässt sich vom Befestigungsabschnitt 2 wegklappen und gibt im geöffneten Zustand
den Blick auf das Display der Smartwatch 4 frei. Zur Umsetzung des Klappmechanismus
ist der Isolierabschnitt zweiteilig ausgeführt, wobei ein Rahmenteil fest auf dem
Befestigungsabschnitt vorgesehen ist und den unbeweglichen Teil des Klappmechanismus
bzw. das Gegenstück zur Klappe bildet. Das als Klappe ausgeführte obere Teil ist gelenkig
mit dem Rahmenteil verbunden und lässt sich relativ zum Rahmenteil öffnen und schließen.
Gut zu erkennen ist auch in dieser Ausführung, dass der Befestigungsabschnitt 2 derart
breit ausgeführt ist, dass ein zusätzlicher Beitrag zur thermischen Isolation der
zu schützenden Smartwatch 4 geleistet wird.
Bezugszeichenliste:
[0034]
- 1
- Wärmeschutzelement
- 2
- Befestigungsabschnitt
- 3
- Isolierabschnitt
- 4
- Armbanduhr/Smartwatch
- 5
- Aufnehmung/Ausnehmung
- 6
- Klettverschluss
- 7
- Griffbereich
1. Wärmeschutzelement (1) zum Schutz eines am menschlichen Körper tragbaren Gegenstands,
insbesondere einer als Smartwatch ausgeführten Armbanduhr (4), wobei das Wärmeschutzelement
(1) einen Befestigungsabschnitt (2) und einen Isolierabschnitt (3) umfasst, wobei
der Befestigungsabschnitt (2) dazu eingerichtet ist, das Wärmeschutzelement (1) relativ
zum zu schützenden Gegenstand zu befestigen und der Isolierabschnitt (3) dazu eingerichtet
ist, den Gegenstand gegen die Umgebungstemperatur zu isolieren und wobei das Wärmeschutzelement
(1) von der zu schützenden Smartwatch (4) manuell trennbar ist.
2. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (2) ein textiles und dehnbares Band ist, wobei das Band
eine Breite aufweist und die Breite größer ist als die Breite der zu schützenden Smartwatch
und wobei das Band eingerichtet ist, einen Arm im Bereich des Handgelenks vollständig
zu umschlingen.
3. Wärmeschutzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (2) eine Aufnehmung (5) aufweist, wobei die Aufnehmung
(5) derart eingerichtet ist, dass das Gehäuse der zu schützenden Smartwatch (4) aufgenommen
wird.
4. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnehmung (5) eine durchgehende Ausnehmung (5) ist und die auf einer Smartwatch
(4) angezeigten Informationen durch die Ausnehmung (5) ablesbar sind, wobei die Ausnehmung
(5) mittels eines Klettverschlusses (6) manuell öffen- und verschließbar ist.
5. Wärmeschutzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierabschnitt (3) ein anderes Material aufweist als der Befestigungsabschnitt
(2).
6. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Isolierabschnitts (3) ein Kunststoff ist.
7. Wärmeschutzelement (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierabschnitt (3) ein transparentes Material umfasst, sodass die auf einer
Smartwatch (4) angezeigten Informationen ständig ablesbar sind.
8. Wärmeschutzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierabschnitt (3) vom Befestigungsabschnitt (2) manuell trennbar und manuell
befestigbar ist.
9. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Befestigungsabschnitts (2) Silikon umfasst, wobei der Befestigungsabschnitt
(2) derart eingerichtet ist, dass das Wärmeschutzelement (1) nach Art einer Smartwatch
am Handgelenk befestigbar ist und wobei der Befestigungsabschnitt (2) eine Ausnehmung
(5) aufweist, durch die die auf einer Smartwatch (4) angezeigten Informationen ablesbar
sind und wobei der Isolierabschnitt (3) mit dem Befestigungsabschnitt (2) derart zusammenwirkt,
dass die Ausnehmung (5) des Befestigungsabschnitts (2) mittels Klappen des Isolierabschnitts
(3) öffen- und verschließbar ist.
10. Wärmeschutzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutzelement (1) ein Kühlelement aufweist.
11. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement ein Phasenwechselmaterial umfasst.
12. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (2) derart ausgebildet ist, dass das Wärmeschutzelement
(1) an der zu schützenden Smartwatch (4) befestigbar ist.
13. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutzelement (1) auf ein Gehäuse der Smartwatch (4) aufklipsbar ist.
14. Wärmeschutzelement (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (2) zwei federnde Zungen aufweist, die im aufgeklipsten
Zustand an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses der Smartwatch (4) mit einem unteren
Rand des Gehäuses verrastet sind.