[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein transportables Gebäude umfassend ein Gerüst,
wobei an dem Gerüst Fassadenelemente lösbar befestigt sind.
[0002] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung einen Bausatz für ein transportables Gebäude
sowie ein System für ein transportables Gebäude.
Technologischer Hintergrund
[0003] Transportable Gebäude im weitesten Sinn, welche ein Gerüst und an dem Gerüst lösbar
befestigte Wandelemente umfassen, sind im Stand der Technik bekannt. Beispielsweise
sind sogenannte mobile Tiny-Houses bekannt, welche auf einem Anhänger transportiert
werden können. Derartige mobile Tiny-Houses können ein Gerüst aufweisen, an dem Wandelemente,
gegebenenfalls auch lösbar, befestigt sind.
[0004] Der Aufbau und gegebenenfalls Abbau solcher transportabler Gebäude ist jedoch zeitaufwändig
und nur unter Einsatz von Werkzeugen möglich. Zudem kann der Auf-und Abbau nicht von
einer einzelnen Person durchgeführt werden.
[0005] Ferner sind Zelte bekannt, welche eine an einem leichten, innenliegenden Gerüst befestigbare
Zelthaut aufweisen. Derartige Zelte erfüllen jedoch meist nicht die hohen Ansprüche
an Standsicherheit, Witterungsresistenz und Wärmedämmfähigkeit, welche für eine dauerhaftere
Nutzung an ein Gebäude zu stellen sind.
Darstellung der Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein transportables Gebäude
zu schaffen, welches schnell und unkompliziert auf- und abgebaut werden kann und zudem
äußerst flexibel nutzbar ist.
[0007] Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe wird ein transportables Gebäude
umfassend ein Gerüst vorgeschlagen, wobei an dem Gerüst Fassadenelemente lösbar befestigt
sind, wobei ferner vorgesehen ist, dass die Fassadenelemente mit Druckknopfverriegelungen
an dem Gerüst befestigt sind.
[0008] Das transportable Gebäude kann auch als mobiles Habitat bezeichnet werden.
[0009] An dem Gerüst des erfindungsgemäßen Gebäudes sind Fassadenelemente befestigt. Die
Lösbarkeit der Fassadenelemente wird durch die Verwendung von Druckknopfverriegelungen
ermöglicht. Unter einer Druckknopfverriegelung wird eine Halterung mit einem Druckknopf
verstanden, wobei in die Halterung ein Haltestift lösbar eingesetzt werden kann. Hierfür
weist die Halterung auf der dem Druckknopf gegenüberliegenden Seite eine Aufnahme
für den Haltestift auf. Der Haltestift bzw. ein Kopf des Haltestifts kann unter Überwindung
eines mechanischen Widerstandes in die Aufnahme hineingepresst werden und verrastet
dabei in der Aufnahme. Durch Drücken des Druckknopfes wird der Haltestift bzw. der
Kopf entgegen der Verrastung aus der Halterung wieder herausgedrückt und die Verriegelung
gelöst. Derartige Druckknopfverriegelungen werden auch als Pushlock-Verriegelungen
bezeichnet.
[0010] Aufgrund der losbären Befestigung mittels der Druckknopfverriegelungen können die
Fassadenelemente einfach und unkompliziert an dem Gerüst befestigt und von diesem
wieder gelöst werden. Hierdurch wird ein unkomplizierter Auf- und Abbau des transportablen
Gebäudes ermöglicht. Da die Fassadenelemente zudem bevorzugt einzeln und unabhängig
voneinander an dem Gerüst befestigt und von dem Gerüst gelöst werden können, können
der Auf- und Abbau des transportablen Gebäudes auch von einer einzelnen Person durchgeführt
werden.
[0011] Aufgrund des einfachen Auf- und Abbaus und der soliden und dennoch einfachen Bauweise
kann das transportable Gebäude für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise
zu Reisezwecken, für Sportveranstaltungen, als temporäre Forschungsunterkunft sowie
für andere freizeitliche oder berufliche Nutzungen, verwendet werden.
[0012] Die Fassadenelemente bilden bevorzugt die, weiter bevorzugt einzige, Außenwandung
des transportablen Gebäudes. Dies bedeutet, dass die Fassadenelemente eine Außenhaut
des transportablen Gebäudes bilden und das transportable Gebäude nach außen gegen
Witterungseinflüsse abdichten. Somit können die Fassadenelemente, wie weiter unten
erläutert wird, auch eine Dämmung aufweisen. Es sind insbesondere bevorzugt keine
zusätzlichen Wandelemente vorgesehen. Die Fassadenelemente können zudem statisch relevante
Bauteile zur Stabilisierung des transportablen Gebäudes sein. Die Fassadenelemente
weisen somit bevorzugt bauphysikalisch relevante Eigenschaften auf und sind insbesondere
keine rein dekorativen Elemente.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das transportable Gebäude werkzeugfrei errichtbar
ist.
[0014] Dies bedeutet, dass das transportable Gebäude ohne Einsatz von zusätzlichen Werkzeugen
wie Schraubenschlüsseln, Schraubendrehern oder ähnlichem, aufgebaut und wieder abgebaut
werden kann.
[0015] Mit besonderem Vorteil ist daher weiter vorgesehen, dass das Gerüst werkzeugfrei
errichtbar ist und dass die Fassadenelemente werkzeugfrei an dem Gerüst befestigbar
sind.
[0016] Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die Fassadenelemente ausschließlich mittels
den Druckknopfverriegelungen an dem Gerüst befestigt sind.
[0017] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Gerüst ein in einer Bodenebene angeordnetes Bodengerüst
und ein an dem Bodengerüst befestigtes Traggerüst aufweist, wobei die Fassadenelemente
an dem Traggerüst befestigt sind.
[0018] Das Traggerüst befindet sich somit im Wesentlichen oberhalb des Bodengerüstes bzw.
oberhalb der Bodenebene. Die Fassadenelemente sind an dem Traggerüst befestigt und
befindet sich somit ebenfalls oberhalb des Bodengerüstes bzw. oberhalb der Bodenebene.
Sind alle Fassadenelemente an dem Gerüst befestigt, so bilden diese eine im Wesentlichen
geschlossene Außenwand des transportablen Gebäudes.
[0019] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Gebäude, insbesondere das Traggerüst
mit den am Traggerüst befestigten Fassadenelementen, als Kuppel ausgebildet ist.
[0020] Durch die Kuppelform des transportablen Gebäudes beziehungsweise des Traggerüstes
mit den am Traggerüst befestigen Fassadenelementen wird ein besonders stabiles und
robustes Gebäude geschaffen, welches auch raueren Wetterbedingungen, insbesondere
Wind oder Sturm, problemlos standhalten kann. Durch die Kuppelbauweise entsteht ein
transportables Gebäude, welches in seiner äußeren Erscheinungsform einem klassischen
Rund- oder Kuppelzelt ähnelt, aufgrund seines robusten Aufbaus jedoch auch für eine
dauerhaftere Nutzung geeignet ist.
[0021] Wenn das transportable Gebäude als Kuppel ausgebildet ist, umfasst das transportable
Gebäude bevorzugt sowohl im Wesentlichen vertikal als auch horizontal angeordnete
Fassadenelemente.
[0022] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das transportable Gebäude keine Haustechnik, insbesondere
keine Nasszellen und/oder keine Kücheninstallationen aufweist.
[0023] Durch Verzicht auf Haustechnik wie Nasszellen und Kücheninstallationen werden der
Auf- und Abbau des transportablen Gebäudes besonders vereinfacht. Zudem wird die Transportfähigkeit
des Gebäudes, insbesondere im demontierten Zustand, verbessert.
[0024] Mit besonderem Vorteil ist vorgesehen, dass das Gebäude, insbesondere das Bodengerüst
und/oder das Traggerüst einen n-eckigen Grundriss aufweist, wobei n zwischen 5 und
13, bevorzugt zwischen 8 und 10, liegt, wobei n besonders bevorzugt 9 ist.
[0025] Der Grundriss des Gebäudes beziehungsweise des Bodengerüstes und des Traggerüsts,
und damit bevorzugt auch der Grundriss jeder horizontalen Schnittebene oberhalb der
Bodenebene ist bevorzugt n-eckig ausgestaltet, wobei der Grundriss insbesondere bevorzugt
9-eckig ist. Durch eine n-eckige Ausgestaltung des Grundrisses kann die Kuppelform
gut angenähert werden. Zudem kann bei einem n-eckigen Grundriss, insbesondere des
Traggerüsts, auf gebogene oder gewölbte Fassadenelemente verzichtet werden. Insbesondere
können die Fassadenelemente als plane oder ebene Fassadenelemente ausgebildet sein.
Dies vereinfacht die Herstellung des transportablen Gebäudes beziehungsweise des Gerüstes
und der Fassadenelemente. Ferner ist eine plane, ebene oder flächige Ausgestaltung
der Fassadenelemente für die Dichtigkeit der aus den Fassadenelementen gebildeten
Außenhaut oder Außenwandung des transportablen Gebäudes vorteilhaft. Insbesondere
wenn die Fassadenelemente, wie weiter unten erläutert, eine den Rand des jeweiligen
Fassadenelements umlaufende Gummidichtung aufweisen, welche bevorzugt an den nachstehend
beschriebenen Trägerelementen und Verbindungselementen anliegt, bzw. an diese angepresst
wird, ist eine plane, ebene oder flächige Ausgestaltung der Fassadenelemente vorteilhaft,
da die Anlageflächen der Trägerelemente und der Verbindungselemente für die Gummidichtung
bevorzugt ebenfalls plan, eben oder flächig ausgestaltet sind.
[0026] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass das Traggerüst Trägerelemente umfasst, wobei die
Trägerelemente, bevorzugt horizontal angeordnete, erste Trägerelemente zur Aussteifung
des Gebäudes in einer Horizontalrichtung und, bevorzugt zumindest teilweise vertikal
angeordnete, zweite Trägerelemente zur Aussteifung des Gebäudes in einer Vertikalrichtung
umfassen.
[0027] Das Traggerüst, an welchem in bevorzugter Weise die Fassadenelemente befestigt sind,
wird somit aus Trägerelementen gebildet. Die Trägerelemente sind in etwa gitterartig
angeordnet und umfassen im Wesentlichen horizontal angeordnete erste Trägerelemente
sowie zumindest teilweise vertikal angeordnete zweite Trägerelemente. Unter einem
zumindest teilweise vertikal angeordneten Trägerelement wird dabei ein Trägerelement
verstanden, dessen eines Ende vertikal oberhalb dessen gegenüberliegenden zweiten
Endes angeordnet ist. Ein zumindest teilweise vertikal angeordneten Trägerelement
weist somit eine vertikale Ausrichtungskomponente auf, kann aber zusätzlich auch eine
horizontale Ausrichtungskomponente aufweisen.
[0028] Wenn das Gebäude, insbesondere das Traggerüst mit den am Traggerüst befestigten Fassadenelementen,
als Kuppel ausgebildet ist, so sind die ersten Trägerelement horizontal ausgerichtete
Ringe bzw. horizontal ausgerichtete n-Ecke bildend miteinander verbunden. Mehrere
dieser Ringe bzw. n-Ecke können in unterschiedlichen Höhen oberhalb der Bodenebene
angeordnet sein, wobei die höher angeordneten Ringe oder n-Ecke kleinere Radien oder
Durchmesser aufweisen. Die zumindest teilweise vertikal angeordneten zweiten Trägerelemente
verlaufen dabei ausgehend von der Bodenebene des Bodengerüstes zunächst weitestgehend
vertikal nach oben. Die in größerer Höhe angeordneten zweiten Trägerelemente verlaufen
jedoch stärker zur Vertikalen geneigt, um zusammen mit den aus den ersten Trägerelementen
gebildeten Ringen oder n-Ecken die Kuppelform auszubilden. In der vertikalen Richtung
können mehrere der zweiten Trägerelemente übereinander und aneinander anschließend
angeordnet sein. Insgesamt wird somit durch die ersten und zweiten Trägerelemente
ein Traggerüst gebildet, welches das Skelett einer Kuppel darstellt. Die Fassadenelemente
sind an dem Traggerüst lösbar befestigt, und decken die offenen Bereiche des Traggerüsts
ab, bzw. verschließen diese Bereiche.
[0029] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trägerelemente Mehrkant-Profile, weiter bevorzugt
Mehrkant-Hohlprofile, sind.
[0030] Mehrkant-Profile, insbesondere Mehrkant-Hohlprofile weisen ein geringes Gewicht bei
gleichzeitig hoher Stabilität und Belastbarkeit auf.
[0031] Mit weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Trägerelemente in einer Querschnittsebene
senkrecht zu einer Längsrichtung des jeweiligen Trägerelements gesehen V-förmig ausgebildet
sind.
[0032] Die Trägerelemente sind bevorzugt im Wesentlichen länglich oder stabförmig ausgebildet
und weisen entsprechend eine Längsrichtung auf. In einer Querschnittsebene senkrecht
zu der Längsrichtung gesehen sind die Trägerelemente V-förmig ausgebildet und weisen
somit gewissermaßen zwei Schenkel auf, welche in einem Winkel zueinander stehen.
[0033] Durch die V-förmige Ausgestaltung weisen die Trägerelemente des Traggerüstes nach
außen gerichtete und in einem Winkel zueinander ausgerichtete Anlageflächen für die
Fassadenelemente auf. Da diese Anlageflächen aufgrund der V-förmigen Ausgestaltung
in einem Winkel zueinander stehen, können die bevorzugt eben bzw. plan ausgebildeten
Fassadenelemente mit einem Randbereich flächig auf die Anlageflächen aufgelegt werden,
wodurch das transportable Gebäude gegen Witterungseinflüsse abgedichtet wird.
[0034] Bevorzugt beträgt ein Winkel zwischen Schenkeln der V-förmig ausgebildeten Trägerelemente
zwischen 141° und 160°.
[0035] Der von Schenkeln der V-förmig ausgebildeten Trägerelemente eingeschlossene Winkel
ist dabei entsprechend des Grundrisses und der Form des Gebäudes zu wählen. Wenn das
Gebäude, insbesondere das Traggerüst mit den am Traggerüst befestigten Fassadenelementen,
als Kuppel ausgebildet ist, so ist der Winkel zumindest für die zweiten zumindest
teilweise vertikal angeordneten Trägerelemente von der Höhe, in der das jeweiliges
Trägerelement angeordnet ist, abhängig. Da die zweiten Trägerelemente im Bereich des
Scheitelpunktes der Kuppel eine große horizontale Ausrichtungskomponente aufweisen,
ist der Winkel für diese zweiten Trägerelemente größer zu wählen als für jene zweiten
Trägerelemente, welche nah an der Bodenebene angeordnet sind.
[0036] Mit weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Trägerelemente, insbesondere
die zweiten Trägerelemente, Mehrkant-Hohlprofile sind, und dass Verstärkungselemente,
bevorzugt Verstärkungsstreben oder Verstärkungsplatten, innerhalb der Mehrkant-Hohlprofile
angeordnet sind.
[0037] Dabei sind bevorzugt die zweiten Trägerelemente und insbesondere bevorzugt jene zweiten
Trägerelemente, welche im Bereich des Scheitelpunktes der Kuppel angeordnet sind,
mit Verstärkungselementen versehen.
[0038] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass das Traggerüst Verbindungselemente umfasst, wobei
die Trägerelemente mit den Verbindungselementen lösbar verbunden sind.
[0039] Das Traggerüst ist somit bevorzugt aus ersten und zweiten Trägerelementen und Verbindungselementen
aufgebaut. Die Trägerelemente sind mit den Verbindungselementen lösbar verbunden.
Aufgrund der lösbaren Verbindbarkeit der Trägerelemente mit den Verbindungselementen
kann ein einfacher und unkomplizierter Auf- und Abbau des transportablen Gebäudes
gewährleistet werden.
[0040] Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Druckknopfverriegelungen an den
Verbindungselementen angeordnet sind. Insbesondere sind die Halterungen umfassend
die Druckknöpfe an den Verbindungselementen angeordnet. Die Halterungen umfassend
die Druckknöpfe können in den Verbindungselementen mittels Verschraubung fixiert sein.
Die in die Halterungen einsetzbaren Haltestifte sind bevorzugt an den Fassadenelementen
angeordnet.
[0041] Da die Druckknopfverriegelungen an den Verbindungselementen angeordnet sind, sind
die Fassadenelemente an den Verbindungselementen lösbar befestigt.
[0042] Bevorzugt sind mindestens zwei, weiter bevorzugt vier, Druckknopfverriegelungen an
jedem Verbindungselement angeordnet.
[0043] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Fassadenelemente Haltestifte aufweisen, wobei
die Haltestifte in den Druckknopfverriegelungen eingerastet sind.
[0044] Die Haltestiften können dabei als Gewindestifte ausgebildet und insbesondere in die
Fassadenelemente eingeschraubt sein. An dem von den Fassadenelementen abstehenden
Ende weisen die Haltestifte einen bevorzugt kugelförmigen Kopf auf, welcher in der
jeweiligen Druckknopfverriegelung einrastet. Wie vorstehend erläutert kann durch Druck
auf den Druckknopf der Druckknopfverriegelung die Verrastung wieder gelöst werden.
[0045] Mit weiterem Vorteil ist vorgesehen, dass die Verbindungselemente im Wesentlichen
kreuzförmige Hohlprofile mit vier Armen sind, wobei in je einen Arm eines kreuzförmigen
Hohlprofils ein Trägerelement eingeführt und mittels eines Rastmittels befestigt ist.
[0046] Somit laufen bei je einem Verbindungselement jeweils vier Trägerelemente zusammen
und sind in die kreuzförmig angeordneten Arme eingeführt und eingerastet. Durch die
kreuzförmige Ausgestaltung der Verbindungselemente wird ein gitterartiger Aufbau des
Traggerüsts bewirkt. Die Verbindungselemente erfüllen bevorzugt eine Doppelfunktion.
Zum einen dienen sie zur Verbindung der Trägerelemente untereinander und somit zum
Aufbau des Traggerüstes. Zum anderen dienen die Verbindungselemente gleichzeitig der
Befestigung der Fassadenelemente mittels der an den Verbindungselementen vorgesehenen
Druckknopfverriegelungen.
[0047] Mit weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass das Rastmittel eine Drucktastenfederklammer
ist.
[0048] Die Drucktastenfederklammern können in den bevorzugt als Mehrkant-Profilen ausgebildeten
Trägerelementen angeordnet sein.
[0049] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trägerelemente an den Verbindungselementen ausschließlich
mittels Rastmitteln, insbesondere mittels Drucktastenfederklammern, befestigt sind.
Mit anderen Worten sind sämtliche Bauteile des Traggerüsts, insbesondere die Trägerelemente
und die Verbindungselemente, ausschließlich mittels einer systemischen Befestigungsmöglichkeit,
welche durch die Rastmittel, insbesondere die Drucktastenfederklammern, realisiert
wird, miteinander verbunden.
[0050] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Arme der Verbindungskreuze derart zueinander ausgerichtet
und/oder abgewinkelt sind, so dass das Gebäude, insbesondere das Traggerüst mit den
am Traggerüst befestigten Fassadenelementen, als Kuppel ausgebildet ist.
[0051] Die Arme der Verbindungskreuze liegen insbesondere nicht in einer Ebene. Dies ist
insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Traggerüst als Kuppel ausgebildet ist. Es
können dann im Wesentlichen gerade Trägerelemente vorgesehen sein und die Kuppelform
wird durch die relative Ausrichtung der Arme der Verbindungskreuze zueinander definiert.
[0052] Mit weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Arme in einer Querschnittsebene
senkrecht zu einer Längsrichtung des jeweiligen Arms gesehen V-förmig ausgebildet
sind.
[0053] Ebenso wie die Trägerelemente können auch die Arme der Verbindungselemente in etwa
V-förmig ausgebildet sein. Hierdurch weisen auch die Verbindungselemente Anlageflächen
für die Fassadenelemente auf.
[0054] Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass ein Winkel zwischen Schenkeln der
V-förmig ausgebildeten Arme zwischen 141° und 160° beträgt.
[0055] Die jeweiligen Winkel entsprechen dabei jenen Winkel, die die jeweils in die Arme
eingesetzten Trägerelemente aufweisen.
[0056] Mit weiterem Vorteil ist vorgesehen, dass das Traggerüst ein, bevorzugt im Wesentlichen
ring- oder kranzförmiges, in einem Scheitelpunkt der Kuppel angeordnetes Zentralverbindungselement
umfasst, wobei das Zentralverbindungselement Druckknopfverriegelungen aufweist.
[0057] Das im Wesentlichen ring- oder kranzförmigen Zentralverbindungselement dient als
Verbindungselement für die im Scheitelpunkt des bevorzugt als Kuppel ausgebildeten
Traggerüsts zusammenlaufenden zweiten Trägerelemente. Hierfür weist das Zentralverbindungselement
eine der Anzahl der zusammenlaufenden Trägerelemente entsprechende Menge an Armen
auf, welche im Wesentlichen radial oder sternförmig von dem Zentralverbindungselement
abstehen.
[0058] Durch die ring- oder kranzförmige Ausgestaltung des Zentralverbindungselementes wird
die Tragkraftfähigkeit der Kuppel des transportablen Gebäudes im Bereich des Scheitelpunktes
der Kuppel wesentlich verbessert. Zur Befestigung der Fassadenelemente weist auch
das Zentralverbindungselement eine entsprechende Anzahl von Druckknopfverriegelungen
auf.
[0059] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Trägerelemente und/oder die Verbindungselemente
aus Aluminium bestehen oder Aluminium umfassen.
[0060] Insbesondere sind die Trägerelemente durch ein Strangpressverfahren hergestellt.
Die Trägerelemente können somit stranggepresste Trägerelemente sein.
[0061] Mit weiterem Vorteil ist vorgesehen, dass die Fassadenelemente auf einer Außenseite
des Traggerüsts angeordnet sind.
[0062] Für den Auf- oder Zusammenbau des transportablen Gebäudes werden somit bevorzugterweise
zunächst das Bodengerüst und das Traggerüst aus den Trägerelementen und Verbindungselementen
aufgebaut. Anschließend werden von außen die Fassadenelemente aufgesetzt, sodass die
bevorzugt vorgesehenen Haltestifte der Fassadenelemente in die Druckknopfverriegelungen
der Verbindungselemente einrasten. Der Abbau erfolgt in umgekehrter Weise.
[0063] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Fassadenelemente trapezförmig ausgebildet
sind, wobei die Haltestifte in Ecken der trapezförmig ausgebildeten Fassadenelemente
angeordnet sind.
[0064] Eine trapezförmige Ausgestaltung bietet sich insbesondere bei einer kuppelförmigen
Ausbildung des transportablen Gebäudes an. Bei einer Ausgestaltung als Kuppel verlaufen
die im Wesentlichen vertikal verlaufenden zweiten Trägerelemente im Bereich des Scheitelpunktes
der Kuppel zusammen, sodass der in Umfangsrichtung gesehene Abstand der vertikalen
Trägerelemente nach oben abnimmt. Um diesen abnehmenden Abstand gerecht zu werden,
können die Fassadenelemente trapezförmig ausgebildet sein. Unter einer trapezförmigen
Ausgestaltung wird unter anderem auch eine quadratische oder rechteckige Ausgestaltung
verstanden. Quadratische oder rechteckig ausgestaltete Fassadenelemente können insbesondere
im unteren Bereich des Traggerüsts nahe der Bodenebene vorteilhaft sein.
[0065] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Fassadenelemente je eine einen Rand umlaufende
Gummidichtung aufweisen.
[0066] Die Fassadenelemente sind bevorzugt plattenförmig bzw. als Platten ausgebildet und
weisen einen umlaufenden Rand auf. Dieser umlaufende Rand ist jeweils mit einer Gummidichtung
versehen. Beim Aufsetzen der Fassadenelemente auf das Traggerüst kommen die Dichtungen
auf den Anlageflächen der Tragelemente und der Verbindungselemente zu liegen und sorgen
für eine Abdichtung des transportablen Gebäudes gegenüber Witterungseinflüssen wie
Wind, Schnee oder Regen. Darüber hinaus wird durch die umlaufenden Gummidichtungen
ein unerwünschter Wärmeverlust durch Spalte zwischen den Fassadenelementen verringert.
[0067] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Fassadenelemente eine Holzrahmenkonstruktion und/oder
eine Dämmung aufweisen.
[0068] Durch die Ausgestaltung als Holzrahmenkonstruktion und durch die Versehung der Fassadenelemente
mit einer Dämmung kann eine Wärmedämmfähigkeit erzielt werden, welche der von bekannten
Wohnwagen und Wohnmobilen entspricht oder diese sogar übertrifft.
[0069] Mit weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass, die Fassadenelemente, bevorzugt
auf einer ersten Seite und/oder auf einer zweiten Seite, eine Beschichtung, insbesondere
eine HPL-Beschichtung, aufweisen.
[0070] Die erste Seite entspricht dabei bevorzugt beim transportablen Gebäude der Innenseite
des transportablen Gebäudes und die zweite Seite entspricht dabei bevorzugt beim transportablen
Gebäude der Außenseite des transportablen Gebäudes. Eine HPL-Beschichtung ist eine
Beschichtung aus einem unter Hochdruck verpressten Laminat. Die HPL-Beschichtung kann
dabei eine Stärke von 1 mm bis 5 mm, bevorzugt von 3 mm aufweisen. HPL verfügt über
eine sehr hohe Witterungsbeständigkeit. Darüber hinaus ist die Dichte von HPL besonders
hoch, was dazu beiträgt, dass es extrem langlebig ist.
[0071] Bevorzugt kann ferner vorgesehen sein, dass die Fassadenelemente Befestigungsaufnahmen
aufweisen, und dass Tragbügel vorgesehen sind, welche in die Befestigungsaufnahmen
einsetzbar sind.
[0072] Die Befestigungsaufnahmen in den Fassadenelementen und die zum Einsetzen in die Befestigungsaufnahmen
vorgesehenen Tragbügel erleichtern den Auf- und Abbau des transportablen Gebäudes.
So können die Tragbügel in die Befestigungsaufnahmen eingesetzt werden, sodass die
Fassadenelemente einfach zu tragen sind. Nach Befestigung der Fassadenelemente an
dem Traggerüst können die Haltegriffe wieder entfernt werden.
[0073] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Bodengerüst Bodenverbindungselemente und Bodenträgerelemente
umfasst, wobei die Bodenträgerelemente mit den Bodenverbindungselementen lösbar verbunden
sind, und wobei Bodenplatten auf dem Bodengerüst angeordnet sind.
[0074] Ähnlich dem Traggerüst ist somit auch das Bodengerüst aus Bodenverbindungselementen
und Bodenträgerelementen aufgebaut. Die Bodenverbindungselemente dienen analog zu
den Verbindungselementen des Traggerüstes als zentrale Verbindungsteile zum Aufbau
des Bodengerüstes. Die Bodenträgerelemente sind lösbar mit den Bodenverbindungselementen
verbunden und bilden ein im Wesentlichen ebenes Gerüst für die Bodenebene aus. Auf
das Bodengerüst sind Bodenplatten aufgelegt, um eine begehbare Bodenfläche und einen
Witterungsschutz nach unten bereitzustellen.
[0075] Bei einer Ausgestaltung des transportablen Gebäudes in Form einer Kuppel und/oder
mit einem n-eckigen Grundriss ist bevorzugt vorgesehen, dass die Bodenträgerelemente
und die Bodenverbindungselemente in Art eines Spinnennetzes angeordnet sind. Ein Teil
der Bodenträgerelemente ragt somit radial von einem Zentrum des Bodengerüsts nach
außen. Weitere Bodenträgerelemente sind in Form von Ringen angeordnet, welche das
Zentrum umlaufen.
[0076] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bodenträgerelemente Mehrkant-Profile, bevorzugt
Mehrkant-Hohlprofile, weiter bevorzugt Vierkant-Hohlprofile sind, und dass die Bodenträgerelemente
einen bevorzugt mittig angeordneten Flansch oder einen seitlich angeordneten Flansch
aufweisen.
[0077] Der Flansch dient dabei insbesondere dazu, die auf das Bodengerüst aufgelegten Bodenplatten
gegen ein Verrutschen zu sichern. Auch die Bodenplatten können, wie die Fassadenelemente,
umlaufende Gummidichtungen aufweisen.
[0078] Mit weiterem Vorteil ist vorgesehen, dass die Bodenverbindungselemente Hohlprofile
mit mindestens vier als Auflager ausgebildeten Armen sind, wobei in je einem als Auflager
ausgebildeten Arm ein Bodenträgerelement eingeführt und mittels eines Rastmittels
befestigt ist, wobei das Rastmittel bevorzugt eine Drucktastenfederklammer ist.
[0079] Die Bodenverbindungselemente weisen ähnlich wie die Verbindungselemente des Traggerüsts
ebenfalls vier Arme auf. Diese Arme sind jedoch im Wesentlichen in einer Ebene ausgerichtet.
Zum vereinfachten Einsetzen der Bodenträgerelemente können die Arme in Form von Auflagern,
insbesondere U-förmigen Auflagern, ausgebildet sein. Auch für die Befestigung der
Bodenträgerelemente an den Bodenverbindungselementen können Rastmittel in Form von
Drucktastenfederklammern vorgesehen sein.
[0080] Wie die Trägerelemente und die Verbindungselemente des Traggerüsts können auch die
Bodenträgerelemente an den Bodenverbindungselementen ausschließlich mittels den Rastmitteln,
insbesondere ausschließlich mittels Drucktastenfederklammern, befestigt sein. Mit
anderen Worten sind bevorzugt auch sämtliche Bauteile des Bodengerüsts, insbesondere
die Bodenträgerelemente und die Bodenverbindungselemente, ausschließlich mittels einer
einzigen systemischen Befestigungsmöglichkeit, welche durch die Rastmittel, insbesondere
die Drucktastenfederklammern, realisiert wird, miteinander verbunden.
[0081] Mit weiterem Vorteil ist vorgesehen, dass die Bodenverbindungselemente einen unteren
Lastabschnitt aufweisen, wobei die Lastabschnitte in Stützfüße eingesetzt sind.
[0082] Die Stützfüße stellen vergrößerte Auflagefläche bereit, damit das transportable Gebäude
sicher auch auf weichen Böden steht und ein Verrutschen oder Einsinken des transportablen
Gebäudes in das Erdreich verhindert wird. Zudem wird durch die Stützfüße das Bodengerüst,
und damit das gesamte transportable Gebäude umfassend die Bodenebene höher platziert
als der Untergrund des natürlichen Bodens. Hierdurch wird ein Kontakt mit Niederschlagswasser
und Bodenfeuchte vermieden. Die Stützfüße weisen zu den Lastabschnitten komplementäre
Aufnahmen auf, in die die Lastabschnitte eingesetzt werden können. Die Stützfüße können
aus Kunststoff, zum Beispiel aus synthetischem Polyamid, gebildet sein.
[0083] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass das Bodengerüst ein, bevorzugt im Wesentlichen sternförmiges,
in einem Zentrum des Bodengerüsts angeordnetes Bodenzentralverbindungselement umfasst,
wobei das Bodenzentralverbindungselement radial und sternförmig abstehende, als Auflager
ausgebildete Arme aufweist, wobei in die radial und sternförmig abstehenden Arme Bodenträgerelemente
eingeführt und mittels Rastmitteln befestigt sind.
[0084] Ein sternförmiges, im Zentrum angeordnetes Bodenzentralverbindungselement ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn der Grundriss des Bodengerüstes n-eckig ist. In diesem Fall
ist es ferner besonders vorteilhaft, wenn ausgehend vom Bodenzentralverbindungselement
radial nach außen verlaufende Bodenträgerelemente vorgesehen sind.
[0085] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Gebäude ein an dem Traggerüst schwenkbar befestigtes
Türelement aufweist, wobei das Türelement bevorzugt eine Flügelklapptür ist.
[0086] Um im Traggerüst eine Aussparung für das Türelement zu schaffen, können in den Armen
der bevorzugt als kreuzförmige Hohlprofile ausgebildeten Verbindungselemente, welche
in Richtung der Aussparung ragen, verkürzte Trägerelemente angeordnet sein, welche
nur einseitig mit dem Verbindungselement verbunden sind. Zudem ist es möglich, dass
die Arme, welche in Richtung der Aussparung ragen, verlängert sind. Auch in den verlängerten
Armen können Halterungen der Druckknopfverriegelungen angeordnet sein. Die die Aussparung
für das Türelement begrenzenden Fassadenelemente sind entsprechend geometrisch angepasst
und zumindest an den verlängerten Armen mittels Druckknopfverriegelungen befestigt.
[0087] Eine weitere Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe besteht in einem
Bausatz für ein transportables Gebäude, insbesondere für ein vorbeschriebenes transportables
Gebäude, umfassend zumindest Trägerelemente zur Bildung eines Traggerüsts und Bodenträgerelemente
zur Bildung eines Bodengerüsts, wobei aus dem Traggerüst und dem Bodengerüst ein Gerüst
für ein transportables Gebäude gebildet werden kann, wobei der Bausatz ferner Fassadenelemente
und Druckknopfverriegelungen zur lösbaren Befestigung der Fassadenelemente an dem
Gerüst umfasst.
[0088] Eine noch weitere Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe besteht in einem
System für ein transportables Gebäude umfassend einen vorbeschriebenen Bausatz und
einen Transportanhänger zur Aufnahme und zum Transport des Bausatzes.
[0089] Sämtliche hinsichtlich des vorbeschriebenen transportablen Gebäudes erläuterten Merkmale,
Ausgestaltungen und Funktionen können in entsprechender Weise auch auf den Bausatz
und auf das System übertragen werden.
[0090] Der Transportanhänger ist insbesondere als Anhänger für ein Kraftfahrzeug ausgebildet.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0091] Die Erfindung wird näher anhand der beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht eines transportables Gebäude,
- Fig. 1b
- eine perspektivische Ansicht eines transportablen Gebäudes,
- Fig. 2
- ein Gerüst für ein transportables Gebäude,
- Fig. 3
- ein Bodengerüst für ein transportables Gebäude,
- Fig. 4
- ein Bodengerüst für ein transportables Gebäude mit aufgelegten Bodenplatten,
- Fig. 5a
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Trägerelements,
- Fig. 5b
- eine Querschnittsdarstellung des ersten Trägerelements,
- Fig. 6a
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Trägerelements,
- Fig. 6b
- eine Querschnittsdarstellung des zweiten Trägerelements,
- Fig. 7
- ein Verbindungelement,
- Fig. 8
- ein Verbindungelement mit Druckknopfverriegelungen,
- Fig. 9
- mit einem Verbindungselement verbundene Trägerelemente,
- Fig. 10
- eine Drucktastenfederklammer,
- Fig. 11
- eine Druckknopfverriegelung mit einem Haltestift,
- Fig. 12
- ein Fassadenelement,
- Fig. 13
- eine Schnittansicht eines Fassadenelements,
- Fig. 14
- ein Zentralverbindungselement,
- Fig. 15a
- eine perspektivische Darstellung eines Bodenträgerelements mit einem mittigen Flansch,
- Fig. 15b
- eine Querschnittsdarstellung des Bodenträgerelements mit mittigem Flansch,
- Fig. 16a
- eine perspektivische Darstellung eines Bodenträgerelements mit einem seitlichen Flansch,
- Fig. 16b
- eine Querschnittsdarstellung des Bodenträgerelements mit seitlichem Flansch,
- Fig. 17
- ein Bodenverbindungselement,
- Fig. 18
- einen Stützfuß,
- Fig. 19
- ein Bodenzentralverbindungselement, und
- Fig. 20
- eine Flügelklapptür für ein transportables Gebäude.
Ausführliche Beschreibung der Figuren
[0092] Fig. 1a zeigt eine Seitenansicht eines transportablen Gebäudes 100 im Einklang mit
der Erfindung. Fig. 1b zeigt das transportable Gebäude 100 in einer perspektivischen
Ansicht. Das transportable Gebäude 100 umfasst ein in Fig. 2 dargestelltes Gerüst
10, an dem Fassadenelemente 11 lösbar befestigt sind. Die lösbare Befestigung der
Fassadenelemente 11 erfolgt mittels Druckknopfverriegelungen 12, welche weiter unten
näher erläutert werden. Das transportable Gebäude 100 ist werkzeugfrei, das heißt
ohne zusätzlichen Einsatz von Schraubenschlüsseln, Schraubendreher oder ähnlichem
errichtbar. Das Gerüst 10 des transportablen Gebäudes 100 umfasst ein in einer Bodenebene
13 angeordnetes Bodengerüst 14 und ein an dem Bodengerüst 14 befestigtes Traggerüst
15. Die Fassadenelemente 11 sind an dem Traggerüst 15 befestigt. Das Bodengerüst 14
ist in Fig. 3 näher gezeigt.
[0093] Das transportable Gebäude 100, insbesondere das Traggerüst 15 mit den am Traggerüst
15 befestigten Fassadenelementen 11, ist als Kuppel 16 ausgebildet und weist, wie
aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, einen 9-eckigen Grundriss 17 auf.
[0094] Das Traggerüst 15 nach Fig. 2 umfasst Trägerelemente 18. Die Trägerelemente 18 umfassen
horizontal angeordnete erste Trägerelemente 18a, welche zur Aussteifung des transportablen
Gebäudes 100 in einer Horizontalrichtung ausgebildet sind. Jeweils mehrere der horizontal
ausgerichteten ersten Trägerelemente 18a sind horizontal ausgerichtete Ringe 19 bildend
miteinander verbunden, welche mit zunehmender Höhe über der Bodenebene 13 einen geringeren
Durchmesser aufweisen. Ferner umfasst das Gerüst 10 zumindest teilweise vertikal angeordnete
zweite Trägerelemente 18b zur Aussteifung des Gebäudes 100 in einer Vertikalrichtung.
Aufgrund der Kuppelform verlaufen die vertikal ausgerichteten zweiten Trägerelemente
18b ausgehend von der Bodenebene 13 hin zum Scheitelpunkt 20 der Kuppel 16 aufeinander
zu. Mit zunehmender Höhe über der Bodenebene 13 weisen die zumindest teilweise vertikal
angeordneten zweiten Trägerelemente 18b somit auch eine horizontale Ausrichtungskomponente
auf.
[0095] Die Trägerelemente 18, 18a, 18b sind nach den Fig. 5a und 5b als Mehrkant-Hohlprofile
21 ausgebildet und sind in einer Querschnittsebene senkrecht zu einer Längsrichtung
des jeweiligen Trägerelementes 18, 18a, 18b V-förmig ausgebildet. Aufgrund der V-förmigen
Ausbildung weisen die Trägerelemente 18, 18a, 18b gewissermaßen zwei Schenkel 22 auf,
welche in einem Winkel 23 zwischen bevorzugt 140° und 160° zueinander stehen. Der
Winkel 23 ist dabei abhängig von der Höhe, in der das jeweilige Trägerelement 18,
18a, 18b im Gerüst 10 nach Fig. 2 angeordnet ist. Einige der Trägerelemente 18, 18a,
18b, insbesondere jene zweite Trägerelemente 18, 18b, welche im Bereich des Scheitelpunktes
20 der Kuppel 16 zusammenlaufen, können zudem Verstärkungselemente 24 in Form von
Verstärkungsplatten 24a im Inneren aufweisen. Ein derartiges zweites Trägerelement
18, 18b ist in den Fig. 6a und 6b dargestellt. Aufgrund der V-förmigen Ausgestaltung
weisen die Trägerelemente 18, 18a, 18b außenseitig Anlageflächen 25 auf, an welchen
die Fassadenelemente 11 bei der Befestigung an dem Gerüst 10 anliegen können.
[0096] Die Trägerelemente 18, 18a, 18b sind mittels in den Fig. 7 und 8 dargestellten Verbindungselementen
26 verbunden. Die Verbindungselemente 26 sind im Wesentlichen kreuzförmig ausgebildete
Hohlprofile mit vier Armen 27. In jeden der Arme 27 ist, wie in Fig. 9 gezeigt, eines
der Trägerelemente 18, 18a, 18b endseitig eingeführt. Zur Befestigung des jeweiligen
Trägerelementes 18, 18a, 18b in dem Arm 27 des Verbindungselements 26 sind Drucktastenfederklammern
28 vorgesehen (Fig. 10), welche im Inneren des jeweiligen Trägerelementes 18, 18a,
18b angeordnet sind. Die Arme 27 der Verbindungselemente 26 sind entsprechend den
Trägerelementen 18, 18a, 18b in etwa V-förmig ausgebildet und zudem zueinander geneigt
ausgerichtet beziehungsweise abgewinkelt und definieren somit die Kuppelform des transportablen
Gebäudes 100.
[0097] Die Verbindungselemente 26 weisen nach Fig. 7 Löcher 29 auf, in denen die Druckknopfverriegelungen
12, wie in Fig. 8 gezeigt, zur Befestigung der Fassadenelemente 11 angeordnet sind.
Eine Druckknopfverriegelung 12 ist beispielhaft in Fig. 11 gezeigt. Die Druckknopfverriegelung
12 umfasst eine Halterung 30 mit einem Druckknopf 31. In die Halterung 30 kann auf
der dem Druckknopf 31 gegenüberliegenden Seite ein Haltestift 32 eingeführt und eingerastet
werden. In der Fig. 11 ist der Haltestift 32 in dem in der Halterung 30 eingerasteten
Zustand gezeigt. Die den Druckknopf 31 umfassenden Halterungen 30 der Druckknopfverriegelungen
12 sind, wie in Fig. 8 gezeigt, in den Löchern 29 der Verbindungselemente 26 angeordnet.
Die Haltestifte 32 sind in den Ecken 33 der Fassadenelementen 11 befestigt, von denen
eines beispielhaft in Fig. 12 gezeigt ist. Die Fassadenelemente 11 werden von außen
händisch auf das Gerüst 10 derart aufgesetzt, dass die Haltestifte 32 in die Halterungen
30 der Druckknopfverriegelung 12 eingeführt werden und in diesen einrasten.
[0098] Die Fassadenelemente 11 sind nach den Fig. 12 und 13 im Wesentlichen trapezförmig
ausgebildet, wobei an den Ecken 33 der Fassadenelemente 11 die Haltestifte 32 eingesetzt
sind. Jedes Fassadenelement 11 ist wie in der Schnittansicht nach Fig. 13 gezeigt
aus einer Holzrahmenkonstruktion 34 gefertigt und weist im Inneren eine Dämmung 35
auf. Die Fassadenelemente 11 sind außenseitig mit einer HPL-Beschichtung 36 versehen.
Zudem sind die Fassadenelemente 11 mit einer den Rand 37 der Fassadenelemente 11 umlaufenden
Gummidichtung 38 versehen. Wird ein derartiges Fassadenelement 11 mit dem Gerüst 10
verbunden, so sorgt die Gummidichtung 38 für eine wind- und wasserfeste Abdichtung
des Gebäudes 100.
[0099] Zurückkehrend zur Fig. 2 weist das Traggerüst 15 im Scheitelpunkt 20 der Kuppel 16
ein in Fig. 14 einzeln dargestelltes Zentralverbindungselement 39 auf. An dem Zentralverbindungselement
39 laufen neun der zumindest teilweise vertikal angeordneten zweiten Trägerelemente
18b zusammen. Das Zentralverbindungselement 39 weist eine entsprechende Anzahl von
Armen 40 auf, welche in etwa sternförmig radial von dem Zentralverbindungselement
39 abstehen. In den Armen 40 sind die zweiten Trägerelemente 18b aufgenommen und befestigt.
Zudem weist auch das Zentralverbindungselement 39 Druckknopfverriegelungen 12 zur
Befestigung der Fassadenelemente 11 auf.
[0100] Das Bodengerüst 14 nach Fig. 3 ist entsprechend dem 9-eckigen Grundriss 17 in etwa
spinnennetzartig aufgebaut und weist radial und ringförmig verlaufende Bodenträgerelemente
41a, 41b auf, welche ebenfalls als Mehrkant-Hohlprofile ausgebildet sind. Zudem sind
Bodenverbindungselemente 42 vorgesehen, mittels welcher die Bodenträgerelemente 41a,
41b analog zu den Trägerelementen 18, 18a, 18b des Traggerüsts 15 miteinander verbunden
sind.
[0101] Die Bodenträgerelemente 41a, 41b sind, wie in den Fig. 15a, 15b, 16a und 16b gezeigt,
als Vierkant-Hohlprofile 43 ausgebildet und weisen je einen Flansch 44 auf. Die Flansche
44 der am Rand des Bodengerüstes 14 angeordneten Bodenträgerelemente 41b sind seitlich
angeordnet (Fig. 16a und 16b). Die Flansche 44 der inneren Bodenträgerelemente 41a
sind hingegen mittig angeordnet. Die Flansche 44 dienen dazu, auf das Bodengerüst
14 aufgesetzte Bodenplatten 45 sicher zu positionieren, wie dies in Fig. 4 gezeigt
ist.
[0102] Ein beispielhaftes Bodenverbindungselement 42 ist in Fig. 17 gezeigt. Das Bodenverbindungselement
42 weist vier in etwa kreuzförmig ausgerichtete Arme 46 auf, welche gegenüber den
Armen 27 der Verbindungselemente 26 des Traggerüstes 15 jedoch als Auflager 47 ausgebildet
sind. Die Bodenträgerelemente 41a, 41b sind jeweils in einen Arm 46 eines solchen
Bodenverbindungselementes 42 eingesetzt. Jedes Bodenverbindungselement 42 weist zudem
einen Lastabschnitt 48 auf, welcher nach unten von dem Bodengerüst 14 absteht. Damit
das transportable Gebäude 100 sicher auch auf weichem Boden aufgestellt werden kann,
sind Stützfüße 49 vorgesehen, in die der Lastabschnitt 48 des jeweiligen Bodenverbindungselementes
42 eingesetzt werden kann. Ein derartiger Stützfuß 49 ist in Fig. 18 gezeigt. Im Zentrum
50 (Fig. 3) des Bodengerüsts 14 ist ein sternförmiges Bodenzentralverbindungselement
51 angeordnet. Das Bodenzentralverbindungselement 51 weist nach Fig. 19 neun radial
abstehende, als Auflager ausgebildete Arme 52 für die angrenzenden Bodenträgerelemente
41a auf.
[0103] Zurückkehrend zur Fig. 1 weist das transportable Gebäude 100 zudem ein Türelement
53 auf, welches an dem Traggerüst 15 schwenkbar befestigt ist. Das Türelement 53 ist,
wie in Fig. 20 gezeigt, als Flügelklapptür 54 ausgebildet. Nach Fig. 2 sind die Arme
27a der Verbindungselemente 26a, welche in Richtung der Aussparung für das Türelement
53 ragen, verlängert. Auch in den verlängerten Armen 27a können Halterungen 30 für
Druckknopfverriegelung 12 angeordnet sein. Die das Türelement 53 begrenzenden Fassadenelemente
11b sind nach Fig. 1 entsprechend geometrisch ausgestaltet.
[0104] Die in den Figuren gezeigten Bauteile des transportablen Gebäudes 100 bilden gemeinsam
einen Bausatz für ein transportables Gebäude 100.
Liste der Bezugszeichen
[0105]
- 100
- Transportables Gebäude
- 10
- Gerüst
- 11
- Fassadenelement
- 11b
- Fassadenelement
- 12
- Druckknopfverriegelung
- 13
- Bodenebene
- 14
- Bodengerüst
- 15
- Traggerüst
- 16
- Kuppel
- 17
- Grundriss
- 18
- Trägerelement
- 18a
- Erstes Trägerelement
- 18b
- Zweites Trägerelement
- 19
- Ring
- 20
- Scheitelpunkt
- 21
- Mehrkant-Hohlprofil
- 22
- Schenkel
- 23
- Winkel
- 24
- Verstärkungselement
- 24a
- Verstärkungsplatte
- 25
- Anlagefläche
- 26
- Verbindungselement
- 26a
- Verbindungselement
- 27
- Arm
- 27a
- Verlängerter Arm
- 28
- Drucktastenfederklammer
- 29
- Loch
- 30
- Halterung
- 31
- Druckknopf
- 32
- Haltestift
- 33
- Ecke
- 34
- Holzrahmenkonstruktion
- 35
- Dämmung
- 36
- HPL-Beschichtung
- 37
- Rand
- 38
- Gummidichtung
- 39
- Zentralverbindungselement
- 40
- Arm
- 41a
- Bodenträgerelement
- 41b
- Bodenträgerelement
- 42
- Bodenverbindungselement
- 43
- Vierkant-Hohlprofil
- 44
- Flansch
- 45
- Bodenplatte
- 46
- Arm
- 47
- Auflager
- 48
- Lastabschnitt
- 49
- Stützfuß
- 50
- Zentrum
- 51
- Bodenzentralverbindungselement
- 52
- Arm
- 53
- Türelement
- 54
- Flügelklapptür
1. Transportables Gebäude (100) umfassend ein Gerüst (10), wobei an dem Gerüst (10) Fassadenelemente
(11) lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassadenelemente (11) mittels Druckknopfverriegelungen (12) an dem Gerüst (10)
befestigt sind.
2. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das transportable Gebäude werkzeugfrei errichtbar ist, wobei bevorzugt das Gerüst
(10) werkzeugfrei errichtbar ist, und wobei bevorzugt die Fassadenelemente (11) werkzeugfrei
an dem Gerüst (10) befestigbar sind.
3. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst (10) ein in einer Bodenebene (13) angeordnetes Bodengerüst (14) und ein
an dem Bodengerüst (14) befestigtes Traggerüst (15) aufweist, wobei die Fassadenelemente
(11) an dem Traggerüst (15) befestigt sind.
4. Transportables Gebäude (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebäude, insbesondere das Traggerüst (15) mit den am Traggerüst (15) befestigten
Fassadenelementen (11), als Kuppel (16) ausgebildet ist, und/oder dass das Gebäude,
insbesondere das Bodengerüst (14) und/oder das Traggerüst (15), einen n-eckigen Grundriss
(17) aufweist, wobei n zwischen 5 und 13, bevorzugt zwischen 8 und 10, liegt, wobei
n besonders bevorzugt 9 ist.
5. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst (15) Trägerelemente (18, 18a, 18b) umfasst, wobei die Trägerelemente
(18, 18a, 18b), bevorzugt horizontal angeordnete, erste Trägerelemente (18, 18a) zur
Aussteifung des Gebäudes in einer Horizontalrichtung und, bevorzugt zumindest teilweise
vertikal angeordnete, zweite Trägerelemente (18, 18b) zur Aussteifung des Gebäudes
in einer Vertikalrichtung umfassen.
6. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (18, 18a, 18b) Mehrkant-Profile, bevorzugt Mehrkant-Hohlprofile
(21), sind, und/oder dass die Trägerelemente (18, 18a, 18b) in einer Querschnittsebene
senkrecht zu einer Längsrichtung des jeweiligen Trägerelements (18, 18a, 18b) gesehen
V-förmig ausgebildet sind, wobei bevorzugt ein Winkel (23) zwischen Schenkeln (22)
der V-förmig ausgebildeten Trägerelemente (18, 18a, 18b) zwischen 141° und 160° beträgt.
7. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (18, 18a, 18b), insbesondere die zweiten Trägerelemente (18, 18b),
Mehrkant-Hohlprofile (21) sind, und dass Verstärkungselemente (24), bevorzugt Verstärkungsstreben
oder Verstärkungsplatten (24a), innerhalb der Mehrkant-Hohlprofile (21) angeordnet
sind.
8. Transportables Gebäude (100) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst (15) Verbindungselemente (26) umfasst, wobei die Trägerelemente (18,
18a, 18b) mit den Verbindungselementen (26) lösbar verbunden sind, wobei bevorzugt
die Druckknopfverriegelungen (12) an den Verbindungselementen (26) angeordnet sind,
wobei weiter bevorzugt mindestens zwei, noch weiter bevorzugt vier, Druckknopfverriegelungen
(12) an jedem Verbindungselement (26) angeordnet sind.
9. Transportables Gebäude (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassadenelemente (11) Haltestifte (32) aufweisen, wobei die Haltestifte (32)
in den Druckknopfverriegelungen (12) eingerastet sind.
10. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (26) im Wesentlichen kreuzförmige Hohlprofile mit vier Armen
(27) sind, wobei in je einen Arm (27) eines kreuzförmigen Hohlprofils ein Trägerelement
(18, 18a, 18b) eingeführt und mittels eines Rastmittels befestigt ist, wobei das Rastmittel
bevorzugt eine Drucktastenfederklammer (28) ist.
11. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (27) der Verbindungselemente (26) derart zueinander ausgerichtet und/oder
abgewinkelt sind, so dass das Gebäude, insbesondere das Traggerüst (15) mit den am
Traggerüst (15) befestigten Fassadenelementen (11), als Kuppel (16) ausgebildet ist,
und/oder dass die Arme (27) in einer Querschnittsebene senkrecht zu einer Längsrichtung
des jeweiligen Arms (27) gesehen V-förmig ausgebildet sind.
12. Transportables Gebäude (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassadenelemente (11) auf einer Außenseite des Traggerüsts (15) angeordnet sind,
und/oder dass die Fassadenelemente (11) trapezförmig ausgebildet sind, wobei die Haltestifte
(32) bevorzugt in Ecken (33) der trapezförmig ausgebildeten Fassadenelemente (11)
angeordnet sind, und/oder dass die Fassadenelemente (11) je eine einen Rand (37) umlaufende
Gummidichtung (38) aufweisen, und/oder dass die Fassadenelemente (11) eine Holzrahmenkonstruktion
(34) und/oder eine Dämmung (35) aufweisen, und/oder dass die Fassadenelemente (11)
bevorzugt auf einer ersten Seite und/oder auf einer zweiten Seite eine Beschichtung,
insbesondere eine HPL-Beschichtung (36), aufweisen.
13. Transportables Gebäude (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodengerüst (14) Bodenverbindungselemente (42) und Bodenträgerelemente (41a,
41b) umfasst, wobei die Bodenträgerelemente (41a, 41b) mit den Bodenverbindungselementen
(42) lösbar verbunden sind, und wobei Bodenplatten (45) auf dem Bodengerüst (14) angeordnet
sind, wobei die Bodenträgerelemente (41a, 41b) bevorzugt Mehrkant-Profile, weiter
bevorzugt Mehrkant-Hohlprofile, insbesondere bevorzugt Vierkant-Hohlprofile (43),
sind, und dass die Bodenträgerelemente (41a, 41b) ganz besonders bevorzugt einen mittig
angeordneten Flansch (44) oder einen seitlich angeordneten Flansch (44) aufweisen.
14. Transportables Gebäude (100) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenverbindungselemente (42) Hohlprofile mit mindestens vier als Auflager (47)
ausgebildeten Armen (46) sind, wobei in je einem als Auflager (46) ausgebildeten Arm
(47) ein Bodenträgerelement (41a, 41b) eingeführt und mittels eines Rastmittels befestigt
ist, wobei das Rastmittel bevorzugt eine Drucktastenfederklammer (28) ist, und/oder
dass die Bodenverbindungselemente (42) einen unteren Lastabschnitt (48) aufweisen,
wobei die Lastabschnitte (48) in Stützfüße (49) eingesetzt sind.
15. Bausatz für ein transportables Gebäude (100), insbesondere für ein transportables
Gebäude (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, umfassend zumindest Trägerelemente
(18, 18a, 18b) zur Bildung eines Traggerüsts (15) und Bodenträgerelemente (41a, 41b)
zur Bildung eines Bodengerüsts (14), wobei aus dem Traggerüst (15) und dem Bodengerüst
(14) ein Gerüst (10) für ein transportables Gebäude (100) gebildet werden kann, wobei
der Bausatz ferner Fassadenelemente (11) und Druckknopfverriegelungen (12) zur lösbaren
Befestigung der Fassadenelemente (11) an dem Gerüst (10) umfasst.