GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme oder Abgabe
von Produkten in einem Kombiautomaten. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Rücknahme oder Ausgabe von Produkten mit einem Kombiautomaten.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Warenverkaufsautomaten oder kurz Verkaufsautomaten, die häufig auch als Selbstverkäufer
bezeichnet werden, werden seit langem für den Verkauf von Lebensmitteln, Getränken,
Zigaretten oder anderer Gegenstände eingesetzt und können in einer Vielzahl unterschiedlicher
Ausgestaltungen ausgebildet sein, so beispielsweise als Süßwarenautomaten, Getränkeautomaten,
Zigarettenautomaten, Gemischtwarenautomaten und dergleichen. Im Falle eines Kombiautomaten
können ebenso Pfandgüter in den Automaten zurückgegeben werden.
[0003] Bei den Pfandgütern kann es sich um Produkte wie beispielsweise PET-Flaschen, CO2-Flaschen,
Glasflaschen, Getränkedosen, Mehrwegartikel oder Ähnliches handeln, die in einem Rücknahmesystem
gesammelt werden sollen.
[0004] Die
DE 11 37 588 B zeigt einen Verkäuferautomaten mit einem Schubfach für senkrecht gelagerten Waren.
Das Schubfach wird an dem Handgriff händisch herausgezogen, und kann entlang von Schienen
verfahren werden. Über einen beweglichen Boden, der schwenkbar gelagert ist, wird
das Produkt nach oben zur Ausgabe hinbewegt. Der bewegliche Boden ist dabei über einen
Führungsbolzen in einem abgeknickten Schlitz geführt.
[0005] Dadurch kann der Boden geneigt werden, sodass das Produkt nach oben bewegt wird.
[0006] In der
DE 17 02 485 U ist ein weiterer Verkaufsautomat gezeigt, der ein Schubfach mit einer schwenkbaren
Ebene aufweist. Ein Zurückschieben des Schubfachs bei noch eingelegter Ware soll hier
verhindert werden. Dies erfolgt durch eine schwenkbare Ebene, die einen Hebel ausbildet,
der durch eine Sperrklinke in der gekippten Stellung blockiert wird. Wird das Produkt
entnommen, so schwenkt der Hebel in die horizontale Position, wodurch das Schubfach
wieder hineingefahren werden kann.
[0007] Nachteilig müssen derartige Schubfächer händisch bewegt werden, wobei eine automatische
und zeitoptimierte Ein- oder Ausgabe der Waren nicht umgesetzt werden kann. Ebenso
ist eine Warenrückgabe mit Schubfächern nicht möglich, da das Pfandprodukt innerhalb
des Automaten nicht in einen Sammelbehälter oder Ähnliches abgegeben werden kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0008] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte Aufnahme oder Abgabe von Produkten in einem Kombiautomaten bereitzustellen.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Aufnahmevorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 und/oder durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
14 gelöst.
[0010] Demgemäß ist vorgesehen:
- Eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme oder Abgabe von Produkten in einem Kombiautomaten,
mit einer Aufnahmeeinheit zur Aufnahme zumindest eines Produkts, wobei das Produkt
durch eine Ausgabeöffnung in die Aufnahmeeinheit einlegbar oder aus dieser entnehmbar
ist, mit einer Transporteinheit zum geführten Lagern und Ver-schieben der Aufnahmeeinheit,
wobei die Aufnahmeeinheit durch die Transporteinheit automatisiert zumindest in Richtung
der Ausgabeöffnung und/oder weg von der Ausgabe-öffnung bewegbar ist, wobei die Transporteinheit
eine Öffnung aufweist, sodass das Produkt aus der Aufnahmeeinheit durch die Öffnung
in einen Auffangbehälter abgebbar ist.
- Ein Verfahren zur Rücknahme oder Ausgabe von Produkten mit einen Kombiautomaten, insbesondere
zur Rücknahme von Pfandgütern wie CO2-Flaschen, umfassend die Schritte: Bereitstellen
einer Ablagemöglichkeit für zumindest ein Produkt auf eine Aufnahmeeinheit durch eine
Ausgabeöffnung; Verschieben der Aufnahmeeinheit entlang einer Transporteinheit, wobei
die Aufnahmeeinheit durch die Transporteinheit automatisiert zumindest in Richtung
der Ausgabeöffnung und/oder weg von der Ausgabeöffnung bewegt wird, Abgeben des Produkts
durch eine Öffnung in der Transporteinheit, sodass das Produkt aus der Aufnahmeeinheit
durch die Öffnung in einen Auffangbehälter abgegeben wird.
[0011] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Erkenntnis besteht darin, dass durch
die Transporteinheit die Aufnahmeeinheit an unterschiedliche Positionen innerhalb
des Kombiautomaten bewegt werden kann, um zumindest ein Produkt abzugeben bzw. aufzunehmen
und das Produkt zuvor bzw. anschließend an eine gewünschte Position innerhalb des
Kombiautomaten zu befördern.
[0012] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Idee besteht darin, die Aufnahmeeinheit
mit der Transporteinheit derart zu koppeln, dass ein Produkt, das in der Aufnahmeeinheit
gelagert ist, durch eine Öffnung in der Transporteinheit abgegeben werden kann, insbesondere
in einen Auffangbehälter bzw. zumindest einen Schacht, und bevorzugt in eine Richtung
nach unten oder oben. Bei dem Produkt kann es sich insbesondere um einen Pfandbehälter
wie eine CO2-Flasche bzw. andere Güter handeln, die zur Mehrfachverwendung ausgebildet
sind.
[0013] Darüber hinaus kann mit einer derartigen Aufnahmevorrichtung eine ausgerichtete Aufnahme
von Pfandbehältern bzw. Güter derart erfolgen, dass eine anschließende ausgerichtete
Lagerung der Pfandbehälter aufeinander sowie nebeneinander möglich sein kann. Dadurch
kann zum einen eine Beschädigung der Pfandbehälter vermieden werden, und gleichzeitig
eine platzsparende Lagerung erfolgen.
[0014] Bei der Öffnung in der Transporteinheit kann es sich um einen Durchgang handeln,
der direkt unterhalb der Aufnahmeeinheit angeordnet ist. Bevorzugt ist die Öffnung
größer als ein Produkt bzw. Pfandprodukt, sodass das Produkt, insbesondere im liegenden
Zustand, durch die Öffnung befördert werden kann. Handelt es sich beispielsweise um
einen CO2-Kombiautomat, so ist die Öffnung bevorzugt derart ausgebildet, dass eine
Flasche bzw. ein Zylinder im liegenden Zustand durch die Öffnung vertikal nach unten
oder nach oben befördert werden kann.
[0015] Die Öffnung kann als rechteckiger Durchbruch in der Transporteinheit vorgesehen sein.
Ebenso kann die Öffnung eine beliebige Form aufweisen.
[0016] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Transporteinheit einen Schlitten
aufweisen, wobei die Öffnung an einer Bodenseite des Schlittens angeordnet ist. Der
Schlitten ist insbesondere dazu ausgebildet, die Transporteinheit entlang einer bestimmten
Richtung zu bewegen. Die Richtung verläuft insbesondere quer zu der Richtung, in welcher
die Aufnahmeeinheit in Richtung der Ausgabeöffnung oder von dieser wegbewegt werden
kann. Dadurch kann der Schlitten dazu ausgebildet sein, die Aufnahmeeinheit in Richtung
der Ausgabeöffnung hin oder von dieser weg zu bewegen und die Transporteinheit quer
zu der Ausgabeöffnung zu verschieben. Dadurch kann das zumindest eine Produkt an einer
gewünschten Position innerhalb des Kombiautomaten abgegeben werden, die unabhängig
von der Ausgabeöffnung gewählt werden kann.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung kann die Transporteinheit zumindest ein Führungselement
aufweisen, wobei die Aufnahmeeinheit entlang des Führungselements verschiebbar ist.
Die Führungselemente sind insbesondere mit dem Schlitten integriert. Die Führungselemente
können beispielsweise als abgewinkelte Blechelemente ausgebildet sein, an welchen
sich die Aufnahmeeinheit abstützen bzw. einrasten kann. Ist die Öffnung als rechteckiger
Durchbruch in der Transporteinheit vorgesehen, so können die Führungselemente an zwei
gegenüberliegenden Seiten der Öffnung ausgeformt sein, insbesondere als abgekantete
Blechteile, die aus dem Material zur Ausbildung der Öffnung geformt sein können.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform können zwei Führungselemente als Anschlagselemente ausgebildet
sein, wobei die Aufnahmeeinheit Rollen aufweist, die entlang der Anschlagselemente
führbar sind. Die Anschlagselemente können als eine Art Hinterschnitt ausgeformt sein,
insbesondere als abgewinkelte Blechelemente. Durch die Anschlagselemente kann die
Aufnahmeeinheit an einer gewünschten Position bezüglich der Einheit, insbesondere
bezüglich des Schlittens, gehalten werden, da diese durch die Anschlagselemente gegenüber
einer vertikalen Bewegung gehalten werden. Insbesondere bilden die Anschlagselemente
Begrenzungselemente aus, die ein vertikales Verschieben der Aufnahmeeinheit nach oben
verhindern. Des Weiteren verhindert die Transporteinheit an sich, dass die Aufnahmeeinheit
vertikal nach unten verschoben wird. Dadurch kann die Aufnahmeeinheit in einer Schiene
zwischen den Anschlagselementen und der Transporteinheit hin und her bewegt werden.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Transporteinheit an zumindest
einer Führungsschiene gelagert sein, sodass die Transporteinheit quer zu der Ausgabeöffnung
verfahrbar ist. Dadurch kann das Produkt zu einer beliebigen Position innerhalb, oder
auch außerhalb, des Automaten bewegt werden, um dort durch die Öffnung abgegeben zu
werden. Des Weiteren kann ein Produkt von einer beliebigen Position innerhalb, oder
auch außerhalb, des Automaten in die Aufnahmeeinheit eingelegt werden, und dann zu
der Ausgabeöffnung bewegt zu werden.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann an der zumindest einen Führungsschiene
eine Führungskontur ausgebildet sein und die Aufnahmeeinheit kann zumindest einen
Führungsbolzen aufweisen, sodass bei Kontakt des Führungsbolzens entlang der Führungskontur
die Aufnahmeeinheit in Richtung der Ausgabeöffnung bewegbar ist. Dadurch kann ein
automatisiertes Bewegen des Produkts hin zu der Ausgabeöffnung erfolgen, sodass ein
ergonomisches Entnehmen oder Einlegen des Produkts gewährleistet werden kann. Auf
eine zusätzlich motorisierte Einheit kann dadurch für diese Bewegung verzichtet werden.
[0022] Die Führungsschienen können parallel zueinander angeordnet sein, wobei eine der Führungsschienen
näher an der Ausgabeöffnung angeordnet sein kann als die andere Führungsschiene. Die
Führungskontur kann einteilig mit der zumindest einen Führungsschiene ausgebildet
sein, insbesondere mit der Führungsschiene, die weiter weg von der Ausgabeöffnung
angeordnet ist. Ebenso kann die Führungskontur als eigenes Bauelement ausgebildet
sein, dass mit der zumindest einen Führungsschiene befestigt ist, insbesondere verschraubt
oder verschweißt. Die Führungskontur kann bevorzugt zwischen den beiden Führungsschienen
angeordnet sein, um mit dem Führungsbolzen, der an der Transporteinheit angeordnet
ist, in Kontakt zu kommen.
[0023] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann die Führungskontur in einem
Randbereich der zumindest einen Führungsschiene ausgeformt sein, sodass eine Ausgabe
oder Aufnahme des Produkts in dem Randbereich möglich ist. Damit kann die Führungsschienen
beispielsweise parallel zu einer Frontseite des Kombiautomaten innerhalb des Kombiautomaten
angeordnet sein, wobei an einer rechten oder linken Seite des Kombiautomaten die Ausgabeöffnung
angeordnet werden kann.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung kann die Führungskontur zumindest abschnittsweise eine
Teilkreisform beschreiben, sodass der Führungsbolzen durch Kontakt entlang der Führungskontur
in Richtung der Ausgabeöffnung bewegt wird. Dadurch kann ein verhaken des Bolzens
in der Führungskontur verhindert werden, wenn die Führungskontur als stetige Form
ausgebildet ist. Ebenso kann verhindert werden, dass die Aufnahmeeinheit ruckartig
nach vorne in Richtung der Ausgabeöffnung bewegt wird, wodurch das Produkt an einem
Herausfallen gehindert wird.
[0025] Gemäß einer Ausführungsform kann durch Kontakt des Führungsbolzens entlang der Führungskontur
die Aufnahmeeinheit relativ zu der Transporteinheit bewegbar sein. Insbesondere kann
die Aufnahmeeinheit innerhalb der Führungselemente durch den Kontakt zwischen dem
Führungsbolzen und der Führungskontur bewegt werden.
[0026] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Aufnahmeeinheit eine Schwenkeinrichtung
aufweisen, wobei die Schwenkeinrichtung in Richtung der Öffnung verschwenkbar ist,
sodass das Produkt durch die Öffnung abgegeben werden kann. Die Schwenkeinrichtung
kann einseitig gelagert sein, sodass eine Schwenkachse ausgebildet wird. Von dieser
einseitigen Lagerung kann die Schwenkeinrichtung als eine Art Kragarm ausgebildet
sein, wobei die Schwenkeinrichtung bevorzugt eine Auflagefläche für das zumindest
eine Produkt ausbildet. Dabei kann die Schwenkeinrichtung beispielsweise eine Vertiefung
aufweisen, sodass eine sichere Aufnahme des Produkts gewährleistet werden kann. Wird
die Schwenkeinrichtung nun in Richtung der Öffnung verschwenkt, so wird das Produkt
aus der Vertiefung gelöst und durch die Öffnung befördert. Die Schwenkachse ist dabei
bevorzugt horizontal ausgerichtet, sodass durch ein Verschwenken um eine horizontale
Achse nach unten das Produkt nach unten abgegeben werden kann. Ebenso kann durch ein
Verschwenken nach oben, das Produkt nach oben abgegeben werden. Die Auflagefläche
kann derart gebogen ausgebildet sein, dass zum einen die Vertiefung ausgeformt wird,
und zum anderen zumindest eine Abrollkante ausgeformt wird, über welche das Produkt
abgleiten bzw. abrollen kann.
[0027] Insbesondere kann die Schwenkeinrichtung eine Vertiefung aufweisen, wobei an zwei
gegenüberliegenden Seiten der Vertiefung jeweils eine Abrollkante ausgeformt ist.
Dadurch kann das Produkt an zwei gegenüberliegenden Seiten von der Schwenkeinrichtung
abrollen, und insbesondere nach oben oder nach unten abgegeben werden.
[0028] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Schwenkeinrichtung in einem Rahmen
gehalten sein, wobei der Rahmen an einer Seite offen ausgebildet ist, sodass das Produkt
an dieser offenen Seite durch die Ausgabeöffnung ausgebbar ist. Offen bedeutet, dass
der Rahmen nicht umlaufend ausgeformt ist, sondern lediglich drei Seiten aufweist.
Der Rahmen ist dabei bevorzugt Teil der Aufnahmeeinheit, und kann beispielsweise U-förmig
ausgebildet sein. Vorteilhafterweise kann das Produkt durch die Ausgabeöffnung auch
auf die Schwenkeinrichtung aufgelegt werden und insbesondere in die Aufnahmevorrichtung
eingelegt bzw. eingegeben werden.
[0029] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Schwenkeinrichtung an der offenen
Seite über den Rahmen überstehen. Dadurch muss der Rahmen nicht komplett bis zur Ausgabeöffnung
bewegt werden, um das auf der Schwenkeinrichtung gelagerte Produkt von der Ausgabeöffnung
erreichbar zu lagern.
[0030] Gemäß einer Weiterbildung kann die Schwenkeinrichtung über einen Elektromotor angetrieben
werden, wobei eine Antriebswelle des Elektromotors mit der Schwenkeinrichtung verbunden
ist, sodass durch Rotation der Antriebswelle eine Auslenkung der Schwenkeinrichtung
um die Antriebswelle erfolgen kann. Die Antriebswelle kann die Schwenkachse ausbilden.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens kann die Transporteinheit
an zumindest einer Führungsschiene gelagert sein, sodass die Transporteinheit quer
zu der Ausgabeöffnung verfahrbar ist, wobei an der zumindest einen Führungsschiene
eine Führungskontur ausgebildet ist und die Aufnahmeeinheit zumindest einen Führungsbolzen
aufweist, sodass bei Kontakt des Führungsbolzens entlang der Führungskontur die Aufnahmeeinheit
in Richtung der Ausgabeöffnung bewegt wird und das Produkt durch die Ausgabeöffnung
entnommen oder eingelegt werden kann. Für das Verfahren gelten dieselben Merkmale
und Vorteile, wie bezüglich der Aufnahmevorrichtung beschrieben.
[0032] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen
der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im
Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale der Erfindung.
Insbesondere wird dabei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen
zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNG
[0033] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren
der Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform einer Aufnahmeeinheit;
- Fig. 2
- eine Ausführungsform einer Aufnahmevorrichtung;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine weitere Seitenansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung aus Fig. 2;
- Fig. 5
- eine weitere Ansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung aus Fig. 2;
- Fig. 6
- die Aufnahmevorrichtung bei einer Abgabe eines Produkts;
- Fig. 7
- die Aufnahmevorrichtung bei einer Abgabe eines Produkts;
- Fig. 8
- die Aufnahmevorrichtung bei einer Abgabe eines Produkts;
- Fig. 9
- eine Aufnahmevorrichtung mit Führungsschienen;
- Fig. 10
- eine Aufnahmevorrichtung mit Führungsschienen;
- Fig. 11
- eine Aufnahmevorrichtung mit Führungsschienen;
- Fig. 12
- eine Aufnahmevorrichtung mit Führungsschienen;
- Fig. 13
- eine Ausführungsform eines Kombiautomaten.
[0034] Die beiliegenden Figuren der Zeichnung sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen
der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0035] In den Figuren der Zeichnung sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente,
Merkmale und Komponenten - sofern nichts Anderes ausgeführt ist - jeweils mit denselben
Bezugszeichen versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0036] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Aufnahmeeinheit 3. Die Aufnahmeeinheit 3
ist zur Aufnahme eines Produkts 2 ausgebildet, das insbesondere als Pfandprodukt,
wie eine CO2-Flasche, ausgebildet sein kann. Die Aufnahmeeinheit 3 weist eine Schwenkeinrichtung
14 auf, die an einem Rahmen 15 gelagert ist. Die Lagerung erfolgt an einer Antriebswelle
16 eines Elektromotors, wobei die Antriebswelle 16 gleichzeitig eine Schwenkachse
17 für die Schwenkeinrichtung 14 ausbildet. Der Rahmen 15 ist an einer Seite offen
ausgeformt, sodass die Schwenkeinrichten 14 den Rahmen 15 an der offenen Seite überragt.
Dadurch kann eine leichtere Entnahme des Produkts 2 aus einem Kombiautomaten sichergestellt
werden, wie beispielsweise in Fig. 13 gezeigt.
[0037] An dem Rahmen 15 sind Rollen 10 angeordnet, sodass die Aufnahmeeinheit 3 bezüglich
einer Transporteinheit 5, wie in Figur 2 dargestellt, bewegt werden kann. Insbesondere
können vier Rollen 10 vorgesehen sein, wobei jeweils eine Rolle 10 in einem Eckbereich
des Rahmens 15 angeordnet ist. Insbesondere liegen die Rollen 10 bevorzugt auf einer
Ebene, um eine Bewegungsebene auszubilden.
[0038] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Aufnahmevorrichtung 1. Die Aufnahmeeinheit
3 ist dabei in der Transporteinheit 5 gelagert. Die Aufnahmeeinheit 3 kann durch die
Transporteinheit 5 automatisiert zumindest in Richtung einer Ausgabeöffnung des Kombiautomaten
und/oder weg von der Ausgabeöffnung bewegt werden. Dazu weist die Transporteinheit
5 Führungselemente 8 auf, in welchen die Rollen 10 gelagert werden können. Die Führungselemente
8 können beispielsweise als Anschlagselemente 9 ausgeführt sein, wobei ein vertikales
Verschieben der Rollen 10 nach oben durch die Anschlagselemente 9 verhindert wird.
Ein vertikales Verschieben der Rollen 10 nach unten wird durch die Transporteinheit
5 verhindert, sodass quasi Führungsschienen für die Rollen 10 ausgebildet werden.
Die Führungselemente 8 können als L-förmig abgekantete Blechelemente ausgeformt sein,
die aus dem Material, das aus einer Öffnung 6 entnommen ist, ausgebildet sind. Durch
die Öffnung 6 kann das Produkt 2, welches auf der Schwenkeinrichtung 14 der Aufnahmeeinheit
3 gelagert ist, abgegeben werden. In der dargestellten Ausführungsform kann das Produkt
2 nach unten durch die Öffnung 6, insbesondere in einen Auffangbehälter oder einen
Schacht, abgegeben werden. Dadurch kann eine ausgerichtete Lagerung der Produkte 2
erfolgen.
[0039] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung 1 aus Fig.
2, wobei die Schwenkeinrichtung 14 quasi in einen Querschnitt erkennbar ist. Die Schwenkeinrichtung
14 ist demnach als eine Art Kragarm ausgeformt, der an der Antriebswelle 16 gelagert
ist. Der Kragarm bildet eine Auflagefläche für das Produkt 2 auf, und weist dazu insbesondere
eine Vertiefung auf. Dadurch kann das Produkt 2 sicher auf der Schwenkeinrichtung
14 gelagert werden. Die Vertiefung kann beispielsweise V-förmig ausgeformt sein, sodass
das Produkt 2 gegenüber einem Abrollen nach rechts bzw. links gehindert werden kann.
[0040] Fig. 4 zeigt eine weitere Seitenansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung 1
aus Fig. 2. Ein Elektromotor 18 ist außerhalb des Rahmens 15 vorgesehen, um die Antriebswelle
16 anzusteuern. Das Produkt 2 überragt den Rahmen 15 an der offenen Seite des Rahmens
15, sodass dieses ergonomisch an eine Ausgabeöffnung geführt werden kann. Die Aufnahmeeinheit
3 weist an der Unterseite einen Führungsbolzen 13 auf, der bezüglich der Figuren 9-12
näher beschrieben wird.
[0041] Fig. 5 zeigt eine weitere Ansicht der Ausführung der Aufnahmevorrichtung 1 aus Fig.
2. Der Elektromotor 18 sowie der Führungsbolzen 3 sind in einem hinteren Bereich der
Aufnahmeeinheit 3 bzw. der Transporteinheit 5 vorgesehen, wobei diese Elemente außerhalb
des Rahmens 15 angeordnet sind.
[0042] Die Antriebswelle 16 ist insbesondere formschlüssig mit der Schwenkeinrichtung 14
verbunden, sodass eine Bewegung der Antriebswelle 16 direkt in eine Bewegung der Schwenkeinrichtung
14 umgesetzt wird. Der Antrieb kann beispielsweise ebenso durch ein Zahnrad, Riemen
oder eine Schnecke erfolgen. Ebenso ist ein Antrieb mit einer Zahnstange, einem Seil,
hydraulisch oder pneumatischen denkbar.
[0043] Fig. 6 zeigt die Aufnahmevorrichtung 1 bei einer Abgabe eines Produkts 2. Das Produkt
2 wird durch die Öffnung 6 nach unten durch die Transporteinheit 5 abgegeben. Die
Abgabe erfolgt insbesondere zwischen den beiden Führungselementen 8 und zwischen den
Rollen 10. Dadurch wird die Einheit, welche eine Verschiebung der Aufnahmeeinheit
3 relativ zu der Transporteinheit 5 ermöglicht, durch die Abgabe des Produkts 2 nicht
beeinflusst. Die Schwenkeinrichtung 14 kann daher durch die Öffnung 6 bewegt werden,
um das Produkt abzugeben. Dies ist in der folgenden Figur 7 gezeigt.
[0044] Fig. 7 zeigt die Aufnahmevorrichtung 1 bei einer Abgabe eines Produkts 2. Das Produkt
2 rollt über eine Abrollkante der Schwenkeinrichtung 14, und kann anschließend beispielsweise
in einem Behälter oder einem Schacht aufgefangen werden.
[0045] Fig. 8 zeigt die Aufnahmevorrichtung 1 bei einer Abgabe eines Produkts 2 in einer
weiteren Ausführung. Hierbei wird das Produkt 2 nach oben hin abgegeben, und kann
ebenso an einer weiteren Abrollkante von der Schwenkeinrichtung 14 abrollen.
[0046] Die Schwenkeinrichtung 14 kann eine Abrollkante aufweisen, sodass das Produkt 2 an
zwei gegenüberliegenden Seiten der Schwenkeinrichtung 14 abgegeben werden kann. Eine
der Abrollkanten dient zur Abgabe des Produkts nach unten durch die Öffnung 6, die
weitere gegenüberliegende Abrollkante dient zur Abgabe des Produkts 2 nach oben unabhängig
von der Öffnung 6.
[0047] Die Figuren 9 bis 12 zeigen die Transporteinheit 5 gelagert an Führungsschienen 11.
Die Führungsschienen 11 sind parallel zueinander angeordnet, wobei die in den Abbildungen
fordere Führungsschiene näher an einer Ausgabeöffnung angeordnet sein kann. Die Ausgabeöffnung
4 ist beispielsweise in Figur 13 dargestellt, wodurch die Lage der Führungsschienen
11 in dem Kombiautomaten 19 verdeutlicht werden kann. Durch die Führungsschienen 11
kann die Transporteinheit 5 zu der Ausgabeöffnung 4 hinbewegt werden, um das Einlegen
eines Produkts 2 auf die Aufnahmeeinheit 3 zu ermöglichen. Des Weiteren kann die Transporteinheit
5 quer zu der Ausgabeöffnung 4 verfahren werden, um das Produkt 2 an einer beliebigen
Position innerhalb oder außerhalb des Automaten abzugeben. Die Verfahrrichtungen sind
durch die Pfeile in Figur 10 dargestellt.
[0048] Die Figuren 11 und 12 zeigen eine Führungskontur 12, die zwischen den beiden Führungsschienen
11 vorgesehen ist. Die Führungskontur 12 kann einteilig mit einer Führungsschiene
11 ausgeformt sein. Ebenso kann die Führungskontur 12 mit der Führungsschiene 11 verschweißt
oder an diese angeschraubt werden. Insbesondere ist die Führungskontur 12 als Bauteil
ausgeführt, das eine zumindest abschnittsweise teilkreisförmige Seitenkante aufweist.
Entlang dieser Seitenkante kann der Führungsbolzen 13 geführt werden, wodurch eine
Bewegung der Aufnahmeeinheit 3 ausgelöst wird. Der Führungsbolzen 13 ist daher an
der Aufnahmeeinheit 3 angeordnet, sodass die Aufnahmeeinheit 3 in Richtung der Ausgabeöffnung
4 bewegt werden kann, wenn der Führungsbolzen die Führungskontur kontaktiert, und
die Transporteinheit 5 entlang der Führungsschienen 11 bewegt wird.
[0049] Vorteilhafterweise kann mit einer Bewegung der Transporteinheit 5 in eine erste Bewegungsrichtung
ein Bewegen der Aufnahmeeinheit 3 in eine zweite Bewegungsrichtung ausgelöst werden.
Die beiden Bewegungsrichtungen sind insbesondere quer zueinander gerichtet. Dadurch
kann das Produkt 2 zum einen zu der Aufnahmeöffnung 4 hin und zum anderen zumindest
teilweise durch die Aufnahmeöffnung 4 hindurchbewegt werden. Ein einfaches und ergonomisches
Entnehmen bzw. Einlegen des Produkts kann dabei gewährleistet werden.
[0050] Wie in Figur 12 gezeigt, überragt das Produkt 2 die Führungsschiene 11, wenn die
Transporteinheit 5 an einem Seitenbereich angeordnet ist, an welchem sich die Führungskontur
12 befindet. Hingegen kann in der in Figur 11 dargestellten Ausführung das Produkt
2 durch die Öffnung 6 nach unten hin abgegeben werden, und zwar dann, wenn sich die
Transporteinheit 5 an einer Position befindet, an welche die Führungskontur 12 nicht
angeordnet ist. Die Führungskontur 12 ist bevorzugt horizontal ausgerichtet, sodass
der Führungsbolzen 13 horizontal entlang der Führungskontur 12 geführt werden kann.
[0051] Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform des Kombiautomaten 19 mit einer Aufnahmevorrichtung
1. In der Detailansicht A ist das Innere des Kombiautomaten 19 im Bereich der Ausgabeöffnung
4 dargestellt. Hierbei ist die Aufnahmevorrichtung 1 erkennbar. Die Aufnahmevorrichtung
1 befindet sich in dieser Darstellung beispielsweise in der Position, wie in Figur
12 gezeigt. Durch die Aufnahmevorrichtung 1 kann das Produkt 2 in Richtung einer Frontseite
20 des Kombiautomaten 19 bewegt werden, und dadurch näher an die Ausgabeöffnung 4
heranrücken. Durch die Möglichkeit, die Aufnahmeeinheit 3 relativ zu der Transporteinheit
5 zu bewegen, kann das Produkt 2 auch weg von der Ausgabeöffnung 4 bewegt werden,
um anschließend innerhalb des Kombiautomaten 19 an einer beliebigen Position abgegeben
zu werden. Diese Position kann weiterhin über Führungsschienen 11 erreicht werden,
an welchen die Transporteinheit 5 verfahren werden kann.
[0052] In einer weiteren Ausführung können mehrere Konturführungen durch unterschiedliche
Führungskonturen 12 ausgeformt werden. Dadurch kann eine Tiefe des Automaten optimal
ausgenutzt werden. Des Weiteren kann ermöglicht werden, dass die Schwenkeinrichtung
14 durch die Ausgabeöffnung 4 hindurchragen kann, um ein einfaches Einlegen bzw. Entnehmen
des Produkts 2 zu ermöglichen. Anschließend kann die Schwenkeinrichtung von der Ausgabeöffnung
4 nach hinten wegbewegt werden, um die Aufnahmeeinheit 3 innerhalb des Automaten zu
verfahren.
[0053] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend
vollständig beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige
Art und Weise modifizierbar.
[0054] So können beispielsweise Sensoren oder zumindest eine Lichtschranke vorgesehen sein,
um zu erkennen, welche Art von Produkt in die Aufnahmeeinheit 3 eingelegt wurde. Anschließend
kann das erkannte Produkt 2 gezielt einsortiert oder gegebenenfalls auch abgelehnt
werden. So kann beispielsweise ein fehlerhaft eingelegtes Produkt oder auch Müll erkannt
werden, welcher demnach nicht in den Kombiautomaten 19 eingeführt werden soll.
[0055] In einer weiteren Ausführung kann ein fehlerhaft erkanntes Produkt beispielsweise
nicht nach unten, sondern nach oben abgegeben werden, oder andersherum. Durch die
Schwenkeinrichtung 14 kann daher eine Sortierung erfolgen, wodurch eine Auswahl von
Produkten nach oben, und eine andere Auswahl von Produkten nach unten abgegeben werden
können. Dabei können einzelne Produkte beispielsweise auch in einen Abfallbehälter
entsorgt werden.
[0056] Insgesamt kann durch die stufenlose Verfahrmöglichkeiten eine schonende Behandlung
der Produkte 2 ermöglicht werden, wobei sich die Aufnahmevorrichtung 1 ebenso für
Glasflaschen eignet.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Aufnahmevorrichtung
- 2
- Produkt
- 3
- Aufnahmeeinheit
- 4
- Ausgabeöffnung
- 5
- Transporteinheit
- 6
- Öffnung
- 7
- Schlitten
- 8
- Führungselement
- 9
- Anschlagselement
- 10
- Rolle
- 11
- Führungsschiene
- 12
- Führungskontur
- 13
- Führungsbolzen
- 14
- Schwenkeinrichtung
- 15
- Rahmen
- 16
- Antriebswelle
- 17
- Schwenkachse
- 18
- Elektromotor
- 19
- Kombiautomat
- 20
- Frontseite
1. Aufnahmevorrichtung (1) zur Aufnahme oder Abgabe von Produkten (2) in einem Kombiautomaten
(19),
mit einer Aufnahmeeinheit (3) zur Aufnahme zumindest eines Produkts (2),
- wobei das Produkt durch eine Ausgabeöffnung (4) in die Aufnahmeeinheit (3) einlegbar
oder aus dieser entnehmbar ist,
mit einer Transporteinheit (5) zum geführten Lagern und Verschieben der Aufnahmeeinheit
(3),
- wobei die Aufnahmeeinheit (3) durch die Transporteinheit (5) automatisiert zumindest
in Richtung der Ausgabeöffnung (4) und/oder weg von der Ausgabeöffnung (4) bewegbar
ist, und
- wobei die Transporteinheit (5) eine Öffnung (6) aufweist, die derart ausgebildet
und angeordnet ist, dass das Produkt (2) aus der Aufnahmeeinheit (3) durch die Öffnung
(6) in einen Auffangbehälter abgebbar ist.
2. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transporteinheit (5) einen Schlitten (7) aufweist, wobei die Öffnung (6) an einer
Bodenseite des Schlittens (7) angeordnet ist.
3. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transporteinheit (5) zumindest ein Führungselement (8) aufweist, wobei die Aufnahmeeinheit
(3) entlang des Führungselements (8) verschiebbar ist.
4. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Führungselemente (8) als Anschlagselemente (9) ausgebildet sind, wobei die Aufnahmeeinheit
(3) Rollen (10) aufweist, die entlang der Anschlagselemente (10) führbar sind.
5. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transporteinheit (5) an zumindest einer Führungsschiene (11) gelagert ist, sodass
die Transporteinheit (5) quer zu der Ausgabeöffnung (4) verfahrbar ist.
6. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der zumindest einen Führungsschiene (11) eine Führungskontur (12) ausgebildet
ist und die Aufnahmeeinheit (3) zumindest einen Führungsbolzen (13) aufweist, sodass
bei Kontakt des Führungsbolzens (13) entlang der Führungskontur (12) die Aufnahmeeinheit
(3) in Richtung der Ausgabeöffnung (4) bewegbar ist.
7. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungskontur (12) in einem Randbereich der zumindest einen Führungsschiene
(11) ausgeformt ist, sodass eine Ausgabe oder Aufnahme des Produkts (2) in dem Randbereich
möglich ist.
8. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungskontur (12) zumindest abschnittsweise eine Teilkreisform beschreibt,
sodass der Führungsbolzen (13) durch Kontakt entlang der Führungskontur (12) in Richtung
der Ausgabeöffnung (4) bewegt wird.
9. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass durch Kontakt des Führungsbolzens (13) entlang der Führungskontur (12) die Aufnahmeeinheit
(3) relativ zu der Transporteinheit (5) bewegbar ist.
10. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinheit (3) eine Schwenkeinrichtung (14) aufweist, wobei die Schwenkeinrichtung
(14) in Richtung der Öffnung (6) verschwenkbar ist, sodass das Produkt (2) durch die
Öffnung (6) abgegeben werden kann.
11. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkeinrichtung (14) in einem Rahmen (15) gehalten ist, wobei der Rahmen (15)
an einer Seite offen ausgebildet ist, sodass das Produkt (2) an dieser offenen Seite
durch die Ausgabeöffnung (4) ausgebbar ist.
12. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkeinrichtung (14) an der offenen Seite über den Rahmen (15) übersteht.
13. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkeinrichtung (14) über einen Elektromotor (18) angetrieben wird, wobei
eine Antriebswelle (16) des Elektromotors (18) mit der Schwenkeinrichtung (13) verbunden
ist, sodass durch Rotation der Antriebswelle (16) eine Auslenkung der Schwenkeinrichtung
(14) um die Antriebswelle (16) erfolgen kann.
14. Verfahren zur Rücknahme oder Ausgabe von Produkten (2) mit einem Kombiautomaten, insbesondere
zur Rücknahme von Pfandgütern wie CO2-Flaschen, mit den Schritten:
Bereitstellen einer Ablagemöglichkeit für zumindest ein Produkt (2) auf eine Aufnahmeeinheit
(3) durch eine Ausgabeöffnung (4);
Verschieben der Aufnahmeeinheit (3) entlang einer Transporteinheit (5), wobei die
Aufnahmeeinheit (3) durch die Transporteinheit (5) automatisiert zumindest in Richtung
der Ausgabeöffnung (4) und/oder weg von der Ausgabeöffnung (4) bewegt wird;
Abgeben des Produkts (2) durch eine Öffnung (6) in der Transporteinheit (5), sodass
das Produkt (2) aus der Aufnahmeeinheit (3) durch die Öffnung (6) in einen Auffangbehälter
abgegeben wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transporteinheit (5) an zumindest einer Führungsschiene (11) gelagert ist, sodass
die Transporteinheit (5) quer zu der Ausgabeöffnung (4) verfahrbar ist, wobei an der
zumindest einen Führungsschiene (11) eine Führungskontur (12) ausgebildet ist und
die Aufnahmeeinheit (3) zumindest einen Führungsbolzen (13) aufweist, sodass bei Kontakt
des Führungsbolzens (13) entlang der Führungskontur (12) die Aufnahmeeinheit (3) in
Richtung der Ausgabeöffnung (3) bewegt wird und das Produkt (2) durch die Ausgabeöffnung
(3) entnommen oder eingelegt werden kann.