TECHNISCHER HINTERGRUND
[0001] Durch verschiedene Einstellungen am Wärmeerzeuger kann der Benutzerkomfort erhöht,
die Effizienz des Wärmeerzeugers verbessert und der Energieverbrauch des Wärmeerzeuger
gesenkt werden. Außerdem kann die Lebensdauer des Wärmeerzeugers durch einen für den
Wärmeerzeuger schonenden Betrieb verlängert werden.
[0002] Ein Wärmeerzeuger misst und nutzt dazu Werte von Temperatursensoren. Der Wärmeerzeuger
wird in Abhängigkeit der Werte von den Temperatursensoren und weiterer voreingestellter
minimaler und/oder maximaler Schwellenwerte betrieben. Da nachts für gewöhnlich der
Wärmebedarf niedriger ist als während des Tages, kann eine Konfiguration des Wärmeerzeugers
zusätzlich in Abhängigkeit der Zeit erfolgen. Dies ist jedoch nicht darauf beschränkt.
PROBLEMSTELLUNG
[0003] Da eine optimale Konfiguration eines Wärmeerzeugers häufig erst durch viel Aufwand
ermittelt werden kann und in vielen Fällen die erfolgten Einstellungen durch einen
Fachmann optimiert werden müssen, werden die Einstellungen des Wärmeerzeugers häufig
nicht oder nur geringfügig angepasst.
[0004] Dies führt meist dazu, dass zwar ein gewünschter Benutzerkomfort erfüllt wird, aber
die technisch erreichbare Energieeffizienz und Lebensdauer des Wärmeerzeugers häufig
nicht erreicht werden.
BESCHREIBUNG
[0005] Zur Lösung dieses Problems werden ein Verfahren, ein Computerprogrammprodukt und
ein System bereitgestellt, das eine automatisierte Konfiguration eines Wärmeerzeugers
ermöglicht.
[0006] Ein Wärmeerzeuger kann vorliegend ein einzelner Wärmeerzeuger und/oder ein Wärmeerzeugersystemverbund
umfassend zwei oder mehrere Wärmeerzeuger sein. Nicht-limitierende Beispiele für einen
Wärmeerzeuger sind eine Wärmepumpe, eine Gastherme, ein Gaskessel, ein Ölkessel, ein
Biomassekessel, ein elektrisches Heizgerät, wie ein Heizstab, etc. bzw. eine Kombination
davon.
[0007] Vorliegend kann ein Ermitteln einer Größe ein Erfassen einer Größe, ein Abfragen
einer Größe, ein Auslesen einer Größe aus einer Tabelle und/oder einem Speicher, ein
Berechnen einer Größe, ein Auswerten bezüglich einer jeweiligen Größe, ein Verarbeiten
von Daten zur Bestimmung einer Größe, und/oder ein Abtasten einer Größe sein oder
beinhalten.
[0008] Die Angabe "mindestens" bedeutet im Rahmen dieser Anmeldung "ein oder mehrere" ohne
eine numerische Beschränkung darzustellen.
[0009] Ein Ausgeben kann ein Übermitteln von entsprechenden Daten, ein visuelles Darstellen,
eine akustische Wiedergabe, und/oder ein Speichern von entsprechenden Daten etc. umfassen.
[0010] Ein Aspekt bezieht sich auf ein Verfahren zur Konfiguration eines Wärmeerzeugers,
wobei der Wärmeerzeuger dazu eingerichtet ist, Wärme für ein Gebäude und/oder für
Warmwasser zu erzeugen.
[0011] Das Verfahren umfasst die Schritte Ermitteln von Einstellungen und Kenndaten eines
Referenzwärmeerzeugers; Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten
Wärmemenge; und Ermitteln von Kenndaten des Wärmeerzeugers. Ein Weiterer Schritt des
Verfahrens ist das Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit
der Kenndaten des Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit der durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge, und in Abhängigkeit der ermittelten Einstellungen und Kenndaten
des Referenzwärmeerzeugers.
[0012] Kenndaten eines Wärmeerzeugers können beispielsweise eines oder mehrere aus der folgenden
Gruppe umfassen: eine maximale und/oder minimale Wärmeleistung, eine Sollvorlauftemperatur,
eine Sollrücklauftemperatur, ein Modulationsbereich (Anpassbarkeit der Wärmeleistung),
Soll-Betriebsintervallzeiten, Soll-Pausenzeiten, eine maximale Vorlauftemperatur,
eine Wärmeleistung, eine minimale Betriebsintervalldauer, eine maximale Betriebsintervalldauer,
eine minimale Betriebspausendauer etc.
[0013] Einstellungen eines Wärmeerzeugers können beispielsweise eines oder mehrere aus der
folgenden Gruppe umfassen: eine Heizkennlinie, ein Temperaturniveau, ein Heizleistungsniveau
(Modulationsniveau), ein oder mehrere Temperaturschwellenwerte, etc.
[0014] Mittels des Verfahrens kann ein Wärmeerzeuger besonders effizient konfiguriert werden,
da ein aufwändiges manuelles Ermitteln der Einstellungen basierend auf Gebäudedaten
und Nutzerangaben entfallen kann.
[0015] Vorteilhafterweise kann das Verfahren automatisiert, beispielsweise durch einen Computer
oder Server durchgeführt werden. Dadurch kann eine aufwändige Dateneingabe durch einen
Monteur vermieden werden.
[0016] Die Einstellungen können insbesondere in Abhängigkeit von Außentemperaturen und/oder
in Abhängigkeit der Zeit (Tagesverlauf, Wochenverlauf und/oder Jahresverlauf etc.)
ermittelt werden. Dadurch können Gewohnheiten der Gebäudenutzer und/oder der Einfluss
der Außentemperatur auf den Wärmebedarf durch das Gebäude, insbesondere bei weniger
gedämmten Gebäuden, besonders berücksichtigt werden.
[0017] Dazu kann es auch vorteilhaft sein, dass eine Wärmemenge des Referenzwärmeerzeugers
in Abhängigkeit einer Außentemperatur und/oder in Abhängigkeit der Zeit (Tagesverlauf,
Wochenverlauf und/oder Jahresverlauf etc.) ermittelt werden.
[0018] In manchen Ausgestaltungen kann das Verfahren den Schritt Ermitteln eines Wärmemengen-Zusammenhangs
zwischen der ermittelten durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und
den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers umfassen. Das
Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger kann dann in Abhängigkeit der Kenndaten
des Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit der durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten
Wärmemenge, und in Abhängigkeit des Zusammenhangs zwischen der ermittelten durch den
Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten
des Referenzwärmeerzeugers erfolgen. Dadurch kann ein Zusammenhang zwischen den Kenndaten,
den Einstellungen und der erzeugten Wärmemenge des Referenzwärmeerzeugers ermittelt
werden. Mittels dieses Zusammenhangs und durch Ersetzen der Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers
mit den Kenndaten des Wärmeerzeugers kann dann nach den Einstellungen des Wärmeerzeugers
als unbekannte Größe aufgelöst werden. Dadurch können die Einstellungen des Wärmeerzeugers
mit niedrigem Aufwand und auch bei einer geringen Datenmenge zuverlässig ermittelt
werden.
[0019] In manchen Ausführungsformen kann das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge unter Bezugnahme zu einem oder mehreren Wetterdaten erfolgen
und das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs zusätzlich in Abhängigkeit der einen
oder mehreren Wetterdaten erfolgen. Dadurch können Bedingungen, die einen Wärmemengenbedarf
und somit auch einen Wärmeerzeugerbetrieb wesentlich beeinflussen können, besonders
vorteilhaft berücksichtigt werden.
[0020] Die einen oder mehreren Wetterdaten können mittels eines oder mehrerer Sensoren eines
Wärmeerzeugers und/oder mittels Daten eines Wetterdienstes, insbesondere einer Wetterstation,
einer Wettersimulation und/oder einer Wetterdateninterpolation ermittelt werden. Dadurch
können die einen oder mehreren Wetterdaten besonders zuverlässig ermittelt werden.
[0021] In einer vorteilhaften Weiterentwicklung kann das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge für eine Warmwassererzeugung und/oder für eine Heizung, insbesondere
getrennt, erfolgen. Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs kann dann für die
Warmwassererzeugung und/oder für die Heizung erfolgen. Dadurch können verschiedene
Einsatzbereiche eines Wärmeerzeugers unterschieden werden, sodass besondere Anforderungen
an die Wärmeerzeugung des Wärmeerzeugers berücksichtigt werden und der Komfort der
Gebäudenutzer verbessert wird, während der Energieverbrauch/Brennstoffverbrauch reduziert
wird.
[0022] In einer besonders weiterentwickelten Ausgestaltung kann das Verfahren den Schritt
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes
umfassen. Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs kann dann zusätzlich in Abhängigkeit
der ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder der ermittelten Nutzungseigenschaften
des Gebäudes erfolgen. Dies führt dazu, dass die Genauigkeit der Konfiguration aufgrund
weiterer Daten, die für das Einstellen des Wärmeerzeugers verwendet werden, verbessert
werden kann.
[0023] In manchen Ausführungen kann der Referenzwärmeerzeuger ein vorhandener Wärmeerzeuger
sein, der dazu eingerichtet ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser des
Gebäudes zu erzeugen. In manchen Ausführungsformen kann der Referenzwärmeerzeuger
in Abhängigkeit mindestens eines vorhandenen Wärmeerzeugers bestimmt werden, der dazu
eingerichtet ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser des Gebäudes zu erzeugen.
Dadurch können Synergien besonders vorteilhaft genutzt werden.
[0024] In besonders flexiblen Ausgestaltungen kann das Verfahren die Schritte Ermitteln
von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes; Ermitteln
von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude; Ermitteln,
für jedes der weiteren Gebäude, eine durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen weiteren
Gebäudes erzeugten Wärmemenge; Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, von Einstellungen
und Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes; Ermitteln eines
Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
des Gebäudes und den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
der weiteren Gebäude umfassen. Außerdem kann das Verfahren den Schritt Bestimmen mindestens
eines Referenzwärmeerzeugers in Abhängigkeit des ermittelten Zusammenhangs zwischen
den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften des Gebäudes und
den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude
beinhalten, wobei das Bestimmen des mindestens einen Referenzwärmeerzeugers ein Bestimmen
einer durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und/oder ein Bestimmen
von Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers umfasst.
[0025] Dadurch kann das Verfahren besonders flexibel angewendet werden. Insbesondere können
dadurch Synergien von sehr ähnlichen Gebäuden genutzt werden. Außerdem führt dies
dazu, dass ein Mangel an Daten einfach und effizient kompensiert werden kann.
[0026] In einer Ausgestaltung mit besonders genauen Ergebnissen kann das Verfahren die Schritte
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes;
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude;
Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, eine durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen
weiteren Gebäudes erzeugten Wärmemenge; Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude,
von Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes;
Ermitteln eines Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder
Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude, den ermittelten durch den Wärmeerzeuger
des jeweiligen Gebäudes erzeugten Wärmemenge, und den ermittelten Einstellungen und
Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes umfassen.
[0027] Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/oder das Ermitteln von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger kann dann zusätzlich in Abhängigkeit des ermittelten Zusammenhangs
zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren
Gebäude, den ermittelten durch den Wärmeerzeuger des jeweiligen Gebäudes erzeugten
Wärmemenge, und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers des
jeweiligen weiteren Gebäudes erfolgen. Indem Daten weiterer Gebäude im Rahmen dieses
Verfahrens mitberücksichtigt werden, kann die Genauigkeit der Einstellungsergebnisse
verbessert werden.
[0028] Gebäudeeigenschaften können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe
umfassen: eine Wärmedämmung, ein Baujahr, ein Zeitpunkt und/oder ein Zeitraum der
letzten Sanierung, eine geographische Lage, Klima- und/oder Wetterdaten am Standort
des Gebäudes, eine geographische Höhe, eine Bauart, eine Gewerbefläche, eine Wohnfläche,
und ein Typ eines oder mehrerer Wärmeabnehmer, wie beispielsweise Niedertemperatur,
Brennwerttemperatur etc., und eine Anzahl der Wärmeabnehmer. Dies kann zu einer verbesserten
Genauigkeit der Einstellungen beitragen.
[0029] Nutzungseigenschaften können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe
umfassen: Anzahl der Bewohner, Nutzeranzahl, Thermostateinstellungen von Wärmeabnehmern,
Daten einer Nachtabsenkung, Anwesenheitszeiten, und Menge, Frequenz und/oder Zeitpunkt
einer Warmwasserentnahme. Dies kann zu einer verbesserten Genauigkeit der Einstellungen
und einem erhöhten Nutzerkomfort bei geringerem Energieverbrauch beitragen.
[0030] Wetterdaten können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe umfassen:
Heizgradtage, Temperaturverläufe, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Wind, Sonneneinstrahlung,
und Sonnenstunden. Dies kann zu einer verbesserten Genauigkeit der Einstellungen und
einem erhöhten Nutzerkomfort bei geringerem Energieverbrauch beitragen.
[0031] Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/oder das Ermitteln von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger kann in manchen Ausgestaltungen in Abhängigkeit einer oder mehrerer
Randbedingungen erfolgen. Randbedingungen können beispielsweise durch ein oder mehrere
Wetterdaten, eine oder mehrere Gebäudeeigenschaften, eine oder mehrere Nutzungseigenschaften,
eine oder mehrere Nutzereingaben, wie bspw. Soll-Temperaturen, ein oder mehrere Kenndaten
des Wärmeerzeugers, etc. vorgegeben sein. Dadurch kann sichergestellt werden, dass
mittels der ermittelten Einstellungen vorgegebene Anforderungen/Randbedingungen erfüllt
werden.
[0032] In manchen Ausgestaltungen kann das Verfahren zusätzlich die Schritte Bereitstellen
von einen oder mehreren Referenzeinstellungen für den Wärmeerzeuger; Validieren der
ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit der einen oder mehreren
Referenzeinstellungen für den Wärmeerzeuger; und Ausgeben des Validierungsergebnisses
umfassen. Dadurch können fehlerhafte Einstellungen, insbesondere aufgrund von Logikfehlern,
vermieden werde. Referenzeinstellungen können insbesondere Einstellungen weiterer
Wärmeerzeuger desselben und/oder eines ähnlichen Typs und/oder Einstellungen, die
einen maximalen Betriebsbereich des Wärmeerzeugers vorgeben, sein. Das Validieren
kann ein Vergleichen der Einstellungen umfassen.
[0033] In manchen Ausführungsformen kann das Verfahren für eine Mehrzahl an unterschiedlichen
Wärmeerzeugern und/oder eine Kombination von Wärmeerzeugern für das Gebäude durchgeführt
werden und das Verfahren den Schritt Bestimmen und Ausgeben einer/oder mehrerer Wärmeerzeuger
bzw. einer/oder mehrerer Kombinationen von Wärmeerzeugern in Abhängigkeit des Validierungsergebnisses
eines jeweiligen Wärmeerzeugers bzw. einer jeweiligen Kombination von Wärmeerzeugern
umfassen.
[0034] Vorteilhafterweise kann das Ausgeben ein Ausgeben der ermittelten Einstellungen der
jeweiligen Wärmeerzeuger bzw. der jeweiligen Kombination von Wärmeerzeugern umfassen.
[0035] Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf ein Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle,
die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veranlassen, die
Schritte eines zuvor beschriebenen Verfahrens auszuführen.
[0036] Ein anderer Aspekt stellt ein System dar umfassend Einheiten und/oder Schaltungen,
die zur Ausführung eines zuvor beschriebenen Verfahrens eingerichtet sind.
[0037] Vorliegend wurde ein Verfahren beschrieben, mittels dem die Einstellungen eines Wärmeerzeugers
an den Einsatzbereich des Wärmeerzeugers automatisiert angepasst werden können. Dies
kann vorrangig mittels der Kenndaten, der Einstellungen und der erzeugten Wärmemenge
eines Referenzwärmeerzeugers erfolgen. Des Weiteren werden für die Einstellungen des
Wärmeerzeugers die Kenndaten des Wärmeerzeugers herangezogen. In manchen Ausgestaltungen
kann der Wärmeerzeuger den Referenzwärmeerzeuger ersetzen oder dem Referenzwärmeerzeuger
als Hybridlösung hinzugefügt werden. In manchen Ausführungen kann der Referenzwärmeerzeuger
unter ähnlichen Rahmenbedingungen betrieben werden, wie sie bei dem Wärmeerzeuger
vorliegen. Durch das Verwenden dieser Zusammenhänge können Synergien besonders effizient
für die Konfiguration des Wärmeerzeugers genutzt und ein Konfigurationsaufwand reduziert
werden.
[0038] Vorteilhafterweise kann mittels der Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers, der Einstellungen
des Referenzwärmeerzeugers und der durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge
ein Zusammenhang, bspw. ein mathematischer Zusammenhang und/oder ein Zusammenhang
basierend auf künstlicher Intelligenz, ermittelt werden. Mittels dieses Zusammenhangs,
der durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und den Kenndaten des Wärmeerzeugers
können dann die Einstellungen als einzige unbekannte Größe ermittelt werden. Ein Zusammenhang
kann ggf. unter Berücksichtigung einer oder mehrerer Randbedingungen ermittelt werden.
In manchen Ausgestaltungen kann das Ermitteln des Zusammenhangs und das Auflösen auf
die unbekannte Größe (der Einstellungen des Wärmeerzeugers) zu einem Schritt zusammengefasst
werden.
[0039] Durch Hinzufügen weiterer Informationen, wie Gebäude-, Nutzungs-, Klima-und/oder
Wetterdaten etc., können zusätzliche Zusammenhänge Berücksichtigung finden, so dass
die Einstellungen des Wärmeerzeugers zusätzlich verbessert werden können.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0040]
- Fig. 1
- zeigt schematisch ein Verfahren gemäß einer Ausführungsform.
- Fig. 2
- zeigt schematisch ein Verfahren zum Bestimmen eines Referenzwärmeerzeugers, das insbesondere
mit einem anhand der Fig. 1, 3 und 4 gezeigten Verfahren kombinierbar ist.
- Fig. 3
- zeigt schematisch Verfahrensschritte, mittels derer ein anhand der Fig. 1 und/oder
2 gezeigtes Verfahren modifiziert werden kann.
- Fig. 4
- zeigt schematisch Verfahrensschritte, mittels derer ein anhand der Fig. 1, 2 und/oder
3 gezeigtes Verfahren modifiziert werden kann.
- Fig. 5
- zeigt schematisch ein System gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 6 bis 9
- zeigen schematisch verschiedene Ausgestaltungsformen eines Verfahrens.
DETAILLIERTE FIGURENBESCHREIBUNG
[0041] Fig. 1 zeigt schematisch ein Verfahren zur Konfiguration eines Wärmeerzeugers, wobei
der Wärmeerzeuger dazu eingerichtet ist, Wärme für ein Gebäude und/oder für Warmwasser
des Gebäudes zu erzeugen. Das Verfahren umfasst einen Schritt S11 Ermitteln von Einstellungen
und Kenndaten eines Referenzwärmeerzeugers und einen Schritt S12 Ermitteln einer durch
den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge. Weitere Schritte des Verfahrens sind
das Ermitteln S13 von Kenndaten des Wärmeerzeugers und das Ermitteln S16 von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit der Kenndaten des Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit
der durch den Wärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und in Abhängigkeit der ermittelten
Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers. Der Schritt S16 kann beispielsweise
mithilfe künstlicher Intelligenz, eines mathematischen Minimierungsproblems, mittels
maschinellen Lernens und/oder mittels Algorithmen, die dazu eingerichtet sind, Zusammenhänge
zwischen den Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers, der durch den
Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und den Kenndaten des Wärmeerzeugers zu
ermitteln und daraus Einstellungen für den Wärmeerzeuger abzuleiten, erfolgen.
[0042] Nicht-limitierende Beispiele für einen Wärmeerzeuger sind eine Wärmepumpe, eine Gastherme,
ein Gaskessel, ein Ölkessel, ein Biomassekessel, ein elektrisches Heizgerät, wie bspw.
ein Heizstab, etc. bzw. eine Kombination davon. Nicht limitierende Beispiele für Einstellungen
eines Wärmeerzeugers sind eine Heizkennlinie, ein Temperaturniveau, eine Hysterese,
eine Nachtabsenkung, ein oder mehrere Temperatursollwerte, ein oder mehrere Temperaturgrenzwerte,
eine oder mehrere Modulationskennlinien, ein Modulationsgrad, Einstellungen betreffend
einen Betrieb eines Gebläses und/oder eine Luftzufuhr, Einstellungen betreffend eine
Brennstoffzufuhr etc.
[0043] Nicht-limitierende Beispiele für Kenndaten eines Wärmeerzeugers sind eine maximale
und/oder eine minimale Heizleistung des Wärmeerzeugers, eine minimale Betriebsintervalldauer,
eine maximale Betriebsintervalldauer, eine minimale Pausenintervalldauer, eine minimale
und/oder eine maximale Sollvorlauftemperatur, eine Sollvorlauftemperatur, eine minimale
Regenerationszeit etc.
[0044] In manchen Ausführungsformen kann das Verfahren zusätzlich den optionalen Schritt
S15 Ermitteln eines Wärmemengen-Zusammenhangs zwischen der ermittelten durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers
umfassen. Das Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger kann dann in Abhängigkeit
der Kenndaten des Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit der durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge und in Abhängigkeit des Zusammenhangs zwischen der ermittelten
durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und den ermittelten Einstellungen
und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers erfolgen.
[0045] In manchen Ausführungsformen kann das Verfahren den optionalen Schritt S14 Ermitteln
von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes umfassen.
Das Ermitteln des Wärmemengenzzusammenhangs kann dann zusätzlich in Abhängigkeit der
ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder der ermittelten Nutzungseigenschaften des
Gebäudes erfolgen. Vorteilhafterweise kann das Ermitteln von Gebäudeeigenschaften
und/oder von Nutzungseigenschaften sowohl für das Gebäude als auch für den Referenzwärmeerzeuger
erfolgen, insbesondere wenn der Referenzwärmeerzeuger keine Wärme für das Gebäude,
sondern nur für ein oder mehrere weitere Gebäude erzeugt. Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs
kann dann zusätzlich in Abhängigkeit der ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder
der ermittelten Nutzungseigenschaften des Gebäudes und der einen oder mehreren weiteren
Gebäude erfolgen.
[0046] Gebäudeeigenschaften können vorteilhafterweise Eigenschaften eines Gebäudes sein,
die den Wärmemengenbedarf des Gebäudes beispielsweise aufgrund der Lage des Gebäudes,
der architektonischen Gestaltung des Gebäudes, und der Dämmung des Gebäudes und/oder
der verwendeten Baustoffe des Gebäudes etc. beeinflussen.
[0047] Nutzungseigenschaften können insbesondere Eigenschaften sein, die den Wärmemengenbedarf
des Gebäudes aufgrund der Nutzung des Gebäudes beeinflussen. So können beispielsweise
unterschiedliche gewerbliche und/oder private Nutzungen des Gebäudes den Wärmemengenbedarf
beeinflussen. Außerdem kann der Wärmemengenbedarf durch den Nutzerkreis, insbesondere
die Anzahl und die Art der Nutzung, beeinflusst werden.
[0048] Fig. 2 zeigt schematisch ein Verfahren zum Bestimmen eines Referenzwärmeerzeugers
gemäß einer Ausführungsform. Vorteilhafterweise kann das in Fig. 2 gezeigte Verfahren
mit dem in Fig. 1 gezeigten Verfahren kombiniert werden. In einem ersten Schritt S21
werden Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften des Gebäudes ermittelt.
Weitere Schritte des Verfahrens sind das Ermitteln S22 von Gebäudeeigenschaften und/oder
von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude; das Ermitteln S23 für jedes der weiteren
Gebäude einer durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen weiteren Gebäudes erzeugten
Wärmemenge; das Ermitteln S24, für jedes der weiteren Gebäude, von Einstellungen und
Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes; und Ermitteln S25 eines
Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
des Gebäudes und den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
der weiteren Gebäude.
[0049] Dann kann in einem Schritt S26 der Referenzwärmeerzeuger bestimmt werden. Das Bestimmen
des Referenzwärmeerzeugers kann ein Bestimmen einer durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge und/oder ein Bestimmen von Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers
umfassen. Das Bestimmen des Referenzwärmeerzeugers kann dann in Abhängigkeit des ermittelten
Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
des Gebäudes und den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften
der weiteren Gebäude erfolgen. Das Ermitteln eines Zusammenhangs kann wiederum beispielsweise
durch Lösen eines Minimusproblems, durch mathematische Formeln, durch Anwenden einer
künstlichen Intelligenz, durch Anwenden von Algorithmen etc. erfolgen.
[0050] Ein Referenzwärmeerzeuger kann in manchen Ausgestaltungen ein Wärmeerzeuger der weiteren
Gebäude sein. In manchen Ausgestaltungen kann der Referenzwärmeerzeuger ein fiktiver
Wärmeerzeuger sein, dessen Nutzungseigenschaften, Gebäudeeigenschaften, Einstellungen
und/oder Kenndaten im Rahmen des Schritts S26 spezifiziert werden. Ist der Referenzwärmeerzeuger
ein fiktiver Wärmeerzeuger, so können die Einstellungen und/oder Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers
beispielsweise an den zu konfigurierenden Wärmeerzeuger orientiert sein.
[0051] Fig. 3 zeigt weitere optionale Verfahrensschritte des in Fig. 1 gezeigten Verfahrens.
Diese optionalen Verfahrensschritte umfassen die Schritte S31 Ermitteln von Gebäudeeigenschaften
und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes; S32 Ermitteln von Gebäudeeigenschaften
und/oder von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude; S33 Ermitteln, für jedes der
weiteren Gebäude, einer durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen weiteren Gebäudes
erzeugten Wärmemenge; und S34 Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, von Einstellungen
und Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes. Ein weiterer Schritt
S35 ist das Ermitteln eines Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften
und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude, der ermittelten durch den Wärmeerzeuger
des jeweiligen Gebäudes erzeugten Wärmemenge, und den ermittelten Einstellungen und
Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes.
[0052] Das Ermitteln eines Zusammenhangs kann wie zuvor beschrieben in entsprechender Weise
erfolgen.
[0053] Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/oder das Ermitteln von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger kann dann zusätzlich in Abhängigkeit des ermittelten Zusammenhangs
zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren
Gebäude, der ermittelten durch den Wärmeerzeuger des jeweiligen Gebäudes erzeugten
Wärmemenge, und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers des
jeweiligen weiteren Gebäudes erfolgen.
[0054] Fig. 4 zeigt schematisch Verfahrensschritte, mittels derer ein anhand der Fig. 1
und 3 gezeigtes Verfahren validiert werden kann. Vorteilhafterweise können die anhand
von Fig. 4 gezeigten Verfahrensschritte mit den anhand der Fig. 1 bis 3 gezeigten
Verfahren kombiniert werden.
[0055] In Fig. 4 werden die Schritte S41 Bereitstellen von einer oder mehreren Referenzeinstellungen
für den Wärmeerzeuger; S42 Validieren der ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger
in Abhängigkeit der einen oder mehreren Referenzeinstellungen für den Wärmeerzeuger;
und S43 Ausgeben des Validierungsergebnisses schematisch gezeigt. Vorteilhafterweise
kann mittels der Referenzeinstellungen ein Einstellungsbereich vorgegeben werden.
Liegen die ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger beispielsweise innerhalb
eines durch die Referenzeinstellungen aufgespannten Einstellungsbereichs, so können
die ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger als korrekt erachtet werden.
[0056] Liegen die ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger außerhalb des aufgespannten
Einstellungsbereichs, so kann eine entsprechende Ausgabe erfolgen.
[0057] Vorteilhafterweise kann das Ermitteln von Einstellungen und Validieren der Einstellungen
wie anhand der Fig. 1 bis 4 gezeigt für eine Mehrzahl an unterschiedlichen Wärmeerzeugern
und/oder Kombinationen von Wärmeerzeugern für das Gebäude durchgeführt werden. Ein
entsprechendes Verfahren kann dann zusätzlich einen Schritt S44 Bestimmen und Ausgeben
einer oder mehrerer Wärmeerzeuger beziehungsweise einer oder mehrerer Kombinationen
von Wärmeerzeugern in Abhängigkeit des Validierungsergebnisses eines jeweiligen Wärmeerzeugers
beziehungsweise einer jeweiligen Kombination von Wärmeerzeugern umfassen.
[0058] Dies ermöglicht einem Fachmann, basierend auf den Validierungsergebnissen für einen
oder mehrere Wärmeerzeuger und/oder einen oder mehreren Wärmeerzeugerkombinationen
und deren ermittelten Einstellungen, schnell und effizient einen Wärmeerzeuger für
einen Anwendungsfall zu bestimmen, insbesondere für eine Sanierung oder einen Neubau
des Gebäudes. Vorteilhafterweise können dazu die ermittelten Einstellungen für den
Wärmeerzeuger bzw. die Wärmeerzeugerkombination und/oder die Validierungsergebnisse
des Wärmeerzeugers bzw. der Wärmeerzeugerkombination für einen oder mehrere Wärmeerzeuger
bzw. Wärmeerzeugerkombinationen, insbesondere alle weiteren Wärmeerzeuger bzw. Wärmeerzeugerkombinationen
ausgegeben werden.
[0059] Im Folgenden werden weitere mögliche Ausgestaltungen eines anhand der Fig. 1 bis
4 gezeigten Verfahrens erläutert.
[0060] In manchen Ausgestaltungen kann das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge unter Bezugnahme zu einem oder mehreren Wetterdaten erfolgen;
und das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs dann zusätzlich in Abhängigkeit der
einen oder mehreren Wetterdaten erfolgen.
[0061] Die einen oder mehreren Wetterdaten können insbesondere mittels eines oder mehrerer
Sensoren eines Wärmeerzeugers und/oder mittels Daten eines Wetterdienstes, insbesondere
einer Wetterstation, einer Wettersimulation und/oder einer Wetterdateninterpolation
ermittelt werden.
[0062] In manchen Ausführungsformen kann das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge für eine Warmwassererzeugung und/oder, insbesondere zusätzlich,
für eine Heizung erfolgen. Das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs kann dann entsprechend
für die Warmwassererzeugung und/oder für die Heizung, insbesondere getrennt voneinander,
erfolgen.
[0063] In manchen Ausgestaltungen kann der Referenzwärmeerzeuger ein vorhandener Wärmeerzeuger
sein, der dazu eingerichtet ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser des
Gebäudes zu erzeugen. In manchen Ausführungsformen kann der Referenzwärmeerzeuger
in Abhängigkeit mindestens eines vorhandenen Wärmeerzeugers bestimmt werden, der dazu
eingerichtet ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser des Gebäudes zu erzeugen.
[0064] Gebäudeeigenschaften können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe
umfassen: eine Wärmedämmung, ein Baujahr, ein Zeitpunkt und/oder Zeitraum der letzten
Sanierung, eine geographische Lage, Klima- und/oder Wetterdaten am Standort des Gebäudes,
eine geographische Höhe, eine Bauart, eine Gewerbefläche, eine Wohnfläche, und eine
oder mehrere Eigenschaften eines Wärmeabnehmers (Soll-Vorlauftemperatur, Speicherkapazitäten,
etc.).
[0065] Nutzungseigenschaften können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe
umfassen: Anzahl der Bewohner, Nutzeranzahl, Thermostateinstellungen von Wärmeabnehmern,
Daten einer Nachtabsenkung, Anwesenheitszeiten, und Menge, Frequenz und/oder Zeitpunkt
einer Warmwasserentnahme.
[0066] Wetterdaten können insbesondere eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe umfassen:
Heizgradtage, Temperaturverläufe, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Wind, Sonneneinstrahlung,
und Sonnenstunden.
[0067] In manchen Ausgestaltungen kann das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/oder
das Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit einer oder mehrerer
Randbedingungen erfolgen. Mittels der Randbedingungen können bereits bekannte Zusammenhänge
gesondert berücksichtigt werden. Außerdem kann mittels Randbedingungen die Validität
eines zuvor beschriebenen Verfahrens sichergestellt werden, da durch die Randbedingungen
mögliche Freiheitsgrade in dem Verfahren reduziert werden können.
[0068] Randbedingungen können insbesondere die Minimierungeines Energieverbrauchs, und/oder
das Erreichen gesetzlich vorgegebener Temperaturen, durch Wärmeabnehmer vorgegebene
Temperaturen und/oder durch die Kenndaten des Wärmeerzeugers vorgegebene Temperaturen,
etc. sein.
[0069] Vorteilhafterweise können die ermittelten Einstellungen für die Wärmeerzeuger ausgegeben
werden. Insbesondere können die ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger zur
Überprüfung in einen vorgegebenen Speicher gespeichert werden, und einem Fachmann
ausgegeben werden, insbesondere visuell ausgegeben werden und/oder in einem Speicher,
bspw. in einem Speicher für die Konfiguration des Wärmeerzeuger, gespeichert werden.
[0070] Vorteilhafterweise können ein oder mehrere, insbesondere alle Schritte anhand der
Fig. 1 bis 4 gezeigter Verfahren automatisiert, insbesondere mittels eines Computers,
ausgeführt werden.
[0071] In manchen Ausgestaltungen kann ein Computerprogrammprodukt Befehle umfassen, die
bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veranlassen, die Schritte
eines anhand der Fig. 1 bis 4 gezeigten Verfahrens auszuführen.
[0072] Fig. 5 zeigt schematisch ein System gemäß einer Ausführungsform. Das System umfasst
eine Datenermittlungseinheit, eine Recheneinheit, und eine Ausgabeeinheit. Mittels
der Datenermittlungseinheit können insbesondere die Schritte S11, S12, S13, S14, S21,
S22, S23, S24, S31, S32, S33, S34 und/oder S41 ausgeführt werden. Die Recheneinheit
kann insbesondere zur Ausführung der Schritte S15, S16, S25, S26, S35 und/oder S42
des anhand der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Verfahrens eingerichtet sein.
[0073] Die Ausgabeeinheit kann insbesondere zur Ausführung der Schritte S43 und/oder S44
und/oder zur Ausgabe der ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger eingerichtet
sein.
[0074] Die Fig. 6 bis 9 zeigen schematisch mögliche Ausgestaltungen eines Verfahrens. Fig.
6 zeigt dazu mögliche Datenquellen, wie interne Angebots- und Auftragsdatenbanken,
Gebäudeinformationen von externen Dienstleistern, Internet-of-Things (loT) Daten,
die insbesondere Daten des Wärmeerzeugers, externe Wetterdaten, Daten weiterer Wärmeerzeuger,
und/oder Daten des Referenzwärmeerzeugers bereitstellen können.
[0075] Fig. 7 zeigt schematisch Ausgestaltungen, wie die in Fig. 6 gezeigten Datenquellen
verwendet werden können. So können beispielsweise historische fremde Bestandsanlagen
und Gebäudeinformationen für einen bestimmten Wärmeerzeuger als Referenzwärmeerzeuger
oder für die Bestimmung des Referenzwärmeerzeugers verwendet werden. Gleichermaßen
können die historischen Internet-of-Things Daten von fremden Bestandsanlagen herangezogen
werden. Außerdem können Metainformationen (Kenndaten des Wärmeerzeugers, hier: der
zu installierenden Anlage) insbesondere inklusiv der Gebäudeinformationen, verwendet
werden. Vorteilhafterweise können historische Zeitreihendaten für die zu installierende
Anlage (Features - hier: Wetterdaten) ermittelt werden.
[0076] Liegen beispielsweise Daten (historische Metainformationen), wie Kennliniendaten,
Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften, einer zu ersetzenden Bestandsanlage
und zum Gebäude vor, so können diese vorteilhafterweise berücksichtigt werden.
[0077] Metainformationen und loT Daten können vorliegend Kenndaten, Einstellungen, Gebäudeeigenschaften,
und/oder Nutzungseigenschaften umfassen.
[0078] Fig. 8 zeigt schematisch verschiedene Ansätze zur Ermittlung der Einstellungen für
den Wärmeerzeuger. In einer Variante A werden relevante Parameter auf Basis der bisherigen
Installation und Simulation des erwarteten Energieverbrauchs für die zu installierende
Anlage ausgewählt. Dazu ist es jedoch erforderlich, dass entsprechende Parameterwerte
vorliegen.
[0079] Liegen diese Parameterwerte beispielsweise nicht vor, so kann mittels der Varianten
B1 und B2 eine Alternative gewählt werden. Gemäß der Variante B1 erfolgt eine Vorkonfiguration
durch eine approximatorische Selektion der Anlage. Als alternative Erweiterung der
Variante B1 kann mittels der Variante B2 eine Vorkonfiguration durch approximatorische
Selektion ähnlicher Konfigurationen mit anschließender Validierung mittels Simulation
des erwarteten Energieverbrauchs erfolgen. Die Varianten B1 und B2 ermöglichen somit
ein erfolgreiches Bestimmen der Einstellungen des Wärmeerzeugers eines Gebäudes, auch
wenn für das Gebäude nur wenige bis keine Daten vorliegen.
[0080] Die Varianten A, B1 und B2 können insbesondere mittels künstlicher Intelligenz, insbesondere
mittels maschinellen Lernens, durch Lösen eines Minimierungsproblems, durch Lösen
mathematischer Gleichungen und/oder durch Ausführen verschiedener Algorithmen erfolgen.
[0081] Fig. 9 zeigt schematisch eine mögliche weitere Vorgehensweise, wenn erfolgreich Einstellungen
für den Wärmeerzeuger ermittelt werden. Wie in Fig. 9 ersichtlich, liegt ein Set an
vorgeschlagenen individualisierten Parametern (Einstellungen) für einen Wärmeerzeuger
(insbesondere eine zu installierende Anlage) vor. Diese Einstellungen können dann
insbesondere ab Werk oder durch einen Fachmann bei der Installation am Wärmeerzeuger
eingestellt (aufgespielt und/oder übernommen) werden.
[0082] In den zuvor beschriebenen Verfahren, insbesondere den anhand der Figuren beschriebenen
Verfahren, können Verfahrensschritte zusammengefasst, aufgeteilt, in ihrer Reihenfolge
verändert, hinzugefügt und/oder weggelassen werden, ohne den Kern der Lehre zu beeinflussen.
[0083] Vorteilhafterweise können ein oder mehrere Verfahrensschritte, insbesondere alle
Verfahrensschritte und/oder die Kombination von Verfahrensschritten, eines zuvor beschriebenen
Verfahrens automatisiert, insbesondere durch einen oder mehrere Computer automatisiert,
durchgeführt werden.
[0084] Vorteilhafterweise kann ein zuvor beschriebenes Verfahren, insbesondere ein anhand
der zuvor beschriebenen Figuren gezeigtes Verfahren, mittels des in Fig. 5 gezeigten
Systems ausgeführt werden. In manchen Ausführungsformen können dem in Fig. 5 gezeigten
System Einheiten hinzugefügt, weggelassen, kombiniert und/oder in mehrere Einheiten
aufgeteilt werden, ohne den Kern der Lehre zu beeinflussen.
1. Verfahren zur Konfiguration eines Wärmeerzeugers, wobei der Wärmeerzeuger dazu eingerichtet
ist, Wärme für ein Gebäude und/oder für Warmwasser des Gebäudes zu erzeugen, umfassend
die Schritte:
Ermitteln von Einstellungen und Kenndaten eines Referenzwärmeerzeugers;
Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge;
Ermitteln von Kenndaten des Wärmeerzeugers;
Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit der Kenndaten des
Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit der durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge,
und in Abhängigkeit der ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers.
2. Verfahren nach Anspruch 1 umfassend den Schritt:
Ermitteln eines Wärmemengen-Zusammenhangs zwischen der ermittelten durch den Referenzwärmeerzeuger
erzeugten Wärmemenge und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers;
wobei
das Ermitteln von Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit der Kenndaten
des Wärmeerzeugers, in Abhängigkeit der durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten
Wärmemenge, und in Abhängigkeit des Zusammenhangs zwischen der ermittelten durch den
Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten
des Referenzwärmeerzeugers erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei
das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge unter Bezugnahme
zu einem oder mehreren Wetterdaten erfolgt; und
das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs zusätzlich in Abhängigkeit der einen oder
mehreren Wetterdaten erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei
die einen oder mehreren Wetterdaten mittels eines oder mehrerer Sensoren eines Wärmeerzeugers
und/oder mittels Daten eines Wetterdienstes, insbesondere einer Wetterstation, einer
Wettersimulation und/oder einer Interpolation ermittelt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
das Ermitteln einer durch den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge für eine
Warmwassererzeugung und/oder für eine Heizung erfolgt;
das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs für die Warmwassererzeugung und/oder für
die Heizung erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, umfassend die Schritte:
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes,
wobei
das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs zusätzlich in Abhängigkeit der ermittelten
Gebäudeeigenschaften und/oder der ermittelten Nutzungseigenschaften des Gebäudes erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
der Referenzwärmeerzeuger ein vorhandener Wärmeerzeuger ist, der dazu eingerichtet
ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser des Gebäudes zu erzeugen, oder
der Referenzwärmeerzeuger in Abhängigkeit mindestens eines vorhandenen Wärmeerzeugers
bestimmt wird, der dazu eingerichtet ist, Wärme für das Gebäude und/oder für Warmwasser
des Gebäudes zu erzeugen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 umfassend die Schritte:
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes;
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude;
Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, eine durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen
weiteren Gebäudes erzeugten Wärmemenge;
Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, von Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers
des jeweiligen weiteren Gebäudes;
Ermitteln eines Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder
Nutzungseigenschaften des Gebäudes und den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder
Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude;
Bestimmen des Referenzwärmeerzeugers in Abhängigkeit des ermittelten Zusammenhangs
zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften des Gebäudes
und den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren
Gebäude, wobei das Bestimmen des Referenzwärmeerzeugers ein Bestimmen einer durch
den Referenzwärmeerzeuger erzeugten Wärmemenge und/oder ein Bestimmen von Einstellungen
und Kenndaten des Referenzwärmeerzeugers umfasst.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umfassend die Schritte:
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften des Gebäudes;
Ermitteln von Gebäudeeigenschaften und/oder von Nutzungseigenschaften weiterer Gebäude;
Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, eine durch einen Wärmeerzeuger des jeweiligen
weiteren Gebäudes erzeugten Wärmemenge;
Ermitteln, für jedes der weiteren Gebäude, von Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers
des jeweiligen weiteren Gebäudes;
Ermitteln eines Zusammenhangs zwischen den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder
Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude, den ermittelten durch den Wärmeerzeuger
des jeweiligen Gebäudes erzeugten Wärmemenge, und den ermittelten Einstellungen und
Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen weiteren Gebäudes; wobei
das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/ oder das Ermitteln von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger zusätzlich in Abhängigkeit des ermittelten Zusammenhangs zwischen
den ermittelten Gebäudeeigenschaften und/oder Nutzungseigenschaften der weiteren Gebäude,
den ermittelten durch den Wärmeerzeuger des jeweiligen Gebäudes erzeugten Wärmemenge,
und den ermittelten Einstellungen und Kenndaten des Wärmeerzeugers des jeweiligen
weiteren Gebäudes erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
Gebäudeeigenschaften eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe umfassen:
- Wärmedämmung,
- Baujahr,
- Zeitpunkt oder Zeitraum der letzten Sanierung,
- geographische Lage,
- Klima- und/oder Wetterdaten am Standort des Gebäudes,
- geographische Höhe,
- Bauart,
- Gewerbefläche
- Wohnfläche, und
- Wärmeabnehmer.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei
Nutzungseigenschaften eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe umfassen:
- Anzahl der Bewohner,
- Nutzeranzahl,
- Thermostateinstellungen von Wärmeabnehmern,
- Daten einer Nachtabsenkung,
- Anwesenheitszeiten, und
- Menge, Frequenz und/oder Zeitpunkt einer Warmwasserentnahme.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei
Wetterdaten eines oder mehrere aus der folgenden Gruppe umfassen:
- Heizgradtage,
- Temperaturverläufe,
- Luftfeuchtigkeit,
- Niederschlag,
- Wind,
- Sonneneinstrahlung, und
- Sonnenstunden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei
das Ermitteln des Wärmemengen-Zusammenhangs und/oder das Ermitteln von Einstellungen
für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit einer oder mehrerer Randbedingungen erfolgt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 umfassend die Schritte:
Bereitstellen von einen oder mehreren Referenzeinstellungen für den Wärmeerzeuger;
Validieren der ermittelten Einstellungen für den Wärmeerzeuger in Abhängigkeit der
einen oder mehreren Referenzeinstellungen für den Wärmeerzeuger; und
Ausgeben des Validierungsergebnisses.
15. Verfahren zur Wahl eines Wärmeerzeugers für ein Gebäude, wobei das Verfahren nach
Anspruch 14 für eine Mehrzahl an unterschiedlichen Wärmeerzeugern und/oder eine Kombination
von Wärmeerzeugern für das Gebäude durchgeführt wird; und das Verfahren den Schritt
umfasst:
Bestimmen und Ausgeben einer/oder mehrerer Wärmeerzeuger bzw. einer/oder mehrerer
Kombinationen von Wärmeerzeugern in Abhängigkeit des Validierungsergebnisses eines
jeweiligen Wärmeerzeugers bzw. einer jeweiligen Kombination von Wärmeerzeugern.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Ausgeben ein Ausgeben der ermittelten Einstellungen
der jeweiligen Wärmeerzeuger bzw. der jeweiligen Kombination von Wärmeerzeugern umfasst.
17. Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch
einen Computer diesen veranlassen, die Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 16 auszuführen.
18. System umfassend Einheiten und/oder Schaltungen, die zur Ausführung eines Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 17 eingerichtet sind.