[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Steuereinheit zum Betreiben eines Reinigungsgerätes
und ein Reinigungsgerät.
[0002] Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Verfahren
und eine verbesserte Steuereinheit zum Betreiben eines Reinigungsgerätes sowie ein
verbessertes Reinigungsgerät zu schaffen.
[0003] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren und eine Steuereinheit zum
Betreiben eines Reinigungsgerätes sowie durch ein Reinigungsgerät mit den Merkmalen
der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0004] Es wird eine Möglichkeit geschaffen, um einem Nutzer eines Reinigungsgerätes nach
jedem Beladen und nach jeder Reinigung des Beladungsguts eine Verschmutzungssituation
des Beladungsguts anzeigen zu können, beispielsweise in Form eines Beladungsreinigungsstatus.
Die Anzeige kann den Nutzer darüber informieren, ob und wann er die Spülmaschine beladen
oder entladen kann. Eine entsprechende Erkennung kann dabei im Hintergrund beispielsweise
durch bereits vorhandene Sensorik erfolgen.
[0005] Durch den vorgestellten Ansatz wird ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgerätes
mit einem Spülraum zum Aufnehmen von Beladungsgut, einer Spülraumtür zum Verschließen
des Spülraumes und einer Bilderfassungseinrichtung zum Erfassen des Spülraumes vorgestellt,
wobei das Verfahren einen Schritt des Einlesens von Bilddaten über eine Schnittstelle
von der Bilderfassungseinrichtung ansprechend auf ein Türbetätigungssignal, das ein
Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert, einen Schritt des Auswertens
der Bilddaten unter Verwendung von Referenzbilddaten und mindestens einem Geräteparameter,
der einen aktuellen Betriebsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert, um ein Auswerteergebnis
zu erhalten, und einen Schritt des Bereitstellens eines Ansteuersignals abhängig von
dem Auswerteergebnis zur Ausgabe an eine Benutzerschnittstelle umfasst, wobei das
Ansteuersignal eine Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung
für einen Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert.
[0006] Das Verfahren kann beispielsweise für eine Spülmaschine, eine Waschmaschine, einen
Waschtrockner oder auch andere Reinigungsgeräte eingesetzt werden, die beispielsweise
einen Spülraum aufweisen. Der Spülraum kann beispielsweise als ein von der Spülraumtür
verschließbarer Aufnahmeraum bezeichnet werden, in den zu reinigendes Beladungsgut
eingebracht werden kann. Das Beladungsgut kann dabei beispielsweise Geschirr sein
oder beispielsweise auch technische oder medizinische Werkzeuge, wie sie beispielsweise
in Laboratorien eingesetzt werden können. Beispielsweise kann die Bilderfassungseinrichtung
als eine Kamera ausgeführt sein, die beispielsweise in einem Bereich der Spülraumtür
angeordnet sein kann. Durch die Position der Bilderfassungseinrichtung kann vorteilhafterweise
der Spülraum möglichst vollumfänglich erfasst und somit ein Abbild des Spülraumes
erstellt werden. Vorteilhafterweise kann dies immer dann erfolgen, wenn die Spülraumtür
geöffnet und zusätzlich oder alternativ geschlossen wurde. Die Referenzbilddaten können
beispielsweise auf einer geräteinternen Speichereinheit hinterlegt sein oder beispielsweise
von einer geräteexternen Cloud eingelesen werden. Zusätzlich kann der Geräteparameter
eingelesen werden, der von einem Gerätesensor des Reinigungsgerätes erfasst werden
kann. Der aktuelle Betriebsstatus kann dabei das eingeschaltete Reinigungsgerät, das
ausgeschaltete Reinigungsgerät, einen Reinigungsvorgang des Reinigungsgerätes, einen
Programmstartzeitpunkt eines Reinigungsprogrammes des Reinigungsgerätes oder beispielsweise
ein Programmende des Reinigungsprogrammes repräsentieren und entsprechend in den Schritt
des Auswertens und somit in das Auswerteergebnis mit einfließen. Weiterhin kann das
Ansteuersignal im Schritt des Bereitstellens vor dem Bereitstellen unter Verwendung
des Auswerteergebnisses erzeugt werden. Die Benutzerschnittstelle, an welche das Ansteuersignal
ausgegeben wird, kann vorteilhafterweise als eine Anzeigevorrichtung, eine Eingabevorrichtung
oder als eine beides vereinende Bedienvorrichtung ausgeformt sein. Die Benutzerschnittstelle
oder Bedienvorrichtung kann beispielsweise auch als Teil eines mobilen Endgerätes,
wie beispielsweise ein Smartphone oder ein Tablet, ausgeführt sein. Vorteilhafterweise
kann einem Nutzer des Reinigungsgerätes demnach eine Information bezüglich des Beladungsguts
übermittelt werden, auf Basis dessen er handeln kann. Das bedeutet, dass er beispielsweise
darüber informiert werden kann, wenn beispielsweise schmutziges Geschirr in dem Reinigungsgerät
ist und beispielsweise noch ausreichend Platz für weiteres Geschirr vorhanden ist.
In diesem Fall kann dem Nutzer beispielsweise über die Benutzerschnittstelle, die
beispielsweise als eine LED oder ein Display ausgeformt sein kann, eine entsprechende
Meldung hinsichtlich des Beladungsreinigungszustands angezeigt werden. Vorteilhafterweise
kann nach jedem Öffnen der Tür über die Benutzerschnittstelle sofort für einen Nutzer
angezeigt werden, welchen Beladungsreinigungsstatus die Geschirrteile in der Maschine
aktuell haben. Vorteilhafterweise kann ein Durchführen unnötiger Spülprozesse verhindert
werden, in denen bereits sauberes Geschirr nochmal gereinigt würde, und somit wird
eine Nachhaltigkeit verbessert.
[0007] Gemäß einer Ausführungsform können die im Schritt des Auswertens verwendeten Referenzbilddaten
ein Leerstandbild, das einen leeren Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert,
und zusätzlich oder alternativ in einem vorangegangenen Schritt des Einlesens eingelesene
Bilddaten sein. Die Referenzbilddaten können beispielsweise auf einer Speichereinheit
des Reinigungsgerätes hinterlegt sein oder beispielsweise über eine Cloud abgerufen
werden. Weiterhin können beispielsweise die in dem vorangegangenen Schritt des Einlesens
eingelesenen Bilddaten auf der Speichereinheit abgespeichert oder in der Cloud hinterlegt
werden. Vorteilhafterweise kann dadurch ein aktuell relevantes Auswerteergebnis erhalten
werden.
[0008] Ferner kann im Schritt des Bereitstellens das Ansteuersignal zur Ausgabe an die Benutzerschnittstelle
bereitgestellt werden, die in das Reinigungsgerät integriert sein kann. Die Benutzerschnittstelle
kann dabei beispielsweise als geräteinterne Anzeigeeinheit oder Bedienvorrichtung
ausgeführt sein. Die Benutzerschnittstelle kann beispielsweise zusätzlich eine LED
umfassen, um beispielsweise auf einen Beladungsreinigungszustand des Beladungsguts
hindeuten zu können. Dadurch kann die Status-Anzeige für den Nutzer immer gut sichtbar
realisiert werden, sodass auch bei einem Einräumen von Geschirrteilen vorteilhafterweise
sofort zu erkennen ist, ob die Beladung in dem Reinigungsgerät sauber oder noch verschmutzt
ist. Somit kann auch ein Nachhaltigkeitsgedanke durch Anzeige des Beladungsreinigungsstatus
zu jedem Zeitpunkt und zu jeder Situation verfolgt werden.
[0009] Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Bereitstellens das Ansteuersignal
zur Ausgabe an die Benutzerschnittstelle bereitgestellt werden, die als Teil eines
mobilen Endgerätes ausgeführt sein kann. Das mobile Endgerät kann beispielsweise als
ein Smartphone oder ein Tablet ausgeführt sein. Die Benutzerschnittstelle kann in
diesem Fall beispielsweise als ein reinigungsgeräteexternes Display ausgeführt sein,
an welches das Ansteuersignal drahtlos ausgegeben werden kann.
[0010] Im Schritt des Bereitstellens kann das Ansteuersignal bereitgestellt werden, um dem
Nutzer die Signalisierungsinformation mittels einer Farbkodierung, als Text oder als
Symbol über die Benutzerschnittstelle signalisieren zu können. Bei der Farbkodierung
kann beispielsweise eine Farbe einem Beladungsstatus und einer Handlungsempfehlung
zugeordnet sein. Beispielsweise kann die Farbe Grün mit einem Status "leer und beladungsbereit"
zugeordnet sein. Gelb kann beispielsweise einem Status "schmutzig und weitere Beladung
möglich" zugeordnet sein. Orange kann vorteilhafterweise auf einen Status "Spülvorgang
und Nachladen möglich" hindeuten. Rot kann beispielsweise auf einen Status "Reinigungsvorgang
und nicht mehr nachladen" hindeuten. Die Farbe Blau kann einen Status "sauber und
zur Entladung bereit" signalisieren. Die Farben sind hierbei lediglich beispielhaft
gewählt. Es können vorteilhafterweise auch andere Farben für die Farbkodierung verwendet
werden. Vorteilhafterweise können dies solche Farben sein, die für einen Nutzer intuitiv
interpretierbar sein können.
[0011] Außerdem kann das Verfahren einen Schritt des Aufbereitens der Bilddaten vor dem
Schritt des Auswertens umfassen, um aufbereitete Bilddaten erhalten zu können, wobei
im Schritt des Auswertens die aufbereiteten Bilddaten unter Verwendung der Referenzbilddaten
und des mindestens einen Geräteparameters ausgewertet werden können, um das Auswerteergebnis
erhalten zu können. Im Schritt des Aufbereitens können die erfassten Bilddaten beispielsweise
hinsichtlich Schärfe, Helligkeit, Schwarz-Weiß-Farbgebung und Kanten oder Konturen
korrigiert werden. Vorteilhafterweise kann dadurch eine genauere Auswertung im Schritt
des Auswertens erfolgen.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform kann das Verfahren einen Schritt des Speicherns der Bilddaten
als neue Referenzbilddaten umfassen. Vorteilhafterweise kann der Schritt des Speicherns
vor oder nach dem Schritt des Auswertens durchgeführt oder angesteuert werden.
[0013] Ferner können in einem wiederholten Schritt des Einlesens ansprechend auf ein weiteres
Türbetätigungssignal, das ein weiteres Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert,
neue Bilddaten über die Schnittstelle zu der Bilderfassungseinrichtung eingelesen
werden. In einem wiederholten Schritt des Auswertens können die neuen Bilddaten unter
Verwendung der neuen Referenzbilddaten und mindestens einem Geräteparameter ausgewertet
werden, der einen aktuellen Betriebsstatus des Reinigungsgerätes repräsentieren kann,
um ein neues Auswerteergebnis erhalten zu können. In einem wiederholten Schritt des
Bereitstellens kann ein weiteres Ansteuersignal abhängig von dem neuen Auswerteergebnis
an die Benutzerschnittstelle bereitgestellt werden, wobei das weitere Ansteuersignal
eine neue Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung für
einen Nutzer hinsichtlich eines neuen Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentieren
kann. Das bedeutet, dass die Schritte des Verfahrens vorteilhafterweise wiederholt
durchführbar sind, sodass dem Nutzer vorteilhafterweise immer eine aktuelle Handlungsempfehlung
abhängig von dem Beladungszustand angeboten werden kann. Vorteilhafterweise kann auf
diese Weise ein Komfort für den Nutzer verbessert werden, da er direkt erkennen kann,
ob ein Beladen oder Nachladen des Reinigungsgerätes aktuell möglich ist oder nicht.
Vorteilhafterweise kann durch das Verfahren ein aktueller Beladungsreinigungsstatus
ermittelt werden und dem Anwender angezeigt werden.
[0014] Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist,
um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden
Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante
der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
schnell und effizient gelöst werden.
[0015] Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter
Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein
Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit
einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder
ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt
werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter
Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu
bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten
Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement
realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
[0016] Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode,
der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher,
einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird
das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt,
so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung
der Schritte des Verfahrens nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet
werden.
[0017] Es wird weiterhin ein Reinigungsgerät zum Reinigen von Beladungsgut vorgestellt.
Das Reinigungsgerät weist einen Spülraum zum Aufnehmen des Beladungsguts, eine Spülraumtür
zum Verschließen des Spülraumes, eine an der Spülraumtür angeordnete Bilderfassungseinrichtung
zum Erfassen des Spülraumes und eine Steuereinheit in einer zuvor genannten Variante
auf. Die Steuereinheit ist dabei mit der Bilderfassungseinrichtung datenübertragungsfähig
verbunden.
[0018] Das Reinigungsgerät kann beispielsweise als ein alltagstaugliches Haushaltgerät ausgeformt
sein oder alternativ auch im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen
Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät,
einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage
eingesetzt werden. Der Spülraum kann auch als Aufnahmeraum bezeichnet werden. Beispielsweise
kann das Reinigungsgerät einen oder mehrere Aufnahmekörbe aufweisen, die als Einschübe
ausgeformt und ausgebildet sein können, um das Beladungsgut aufzunehmen. Das Reinigungsgerät
kann beispielsweise als ein Einbaugerät ausgeführt sein, dessen Frontseite in eingebautem
Zustand einer Außenseite der Spülraumtür entsprechen kann. Die Bilderfassungseinrichtung
kann vorteilhafterweise eine Kamera sein, die an der Spülraumtür angeordnet sein kann.
Dadurch kann die Bilderfassungseinrichtung vorteilhafterweise den Spülraum erfassen,
beispielsweise bei einem Öffnen oder Schließen der Spülraumtür.
[0019] Ferner kann das Reinigungsgerät eine Benutzerschnittstelle zum Signalisieren einer
Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes
aufweisen. Dabei kann die Benutzerschnittstelle als geräteinterne Anzeigevorrichtung
oder als geräteinterne Eingabevorrichtung ausgeführt sein. Die Benutzerschnittstelle
kann vorteilhafterweise als ein berührungsempfindliches Display ausgeführt sein und
beispielsweise zumindest eine LED umfassen, die in unterschiedlichen Farben leuchten
kann.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Schnittdarstellung eines Reinigungsgerätes gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 2
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgerätes;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Spülraumtür für ein
Reinigungsgerät;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster Bilddaten für ein
Reinigungsgerät;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster Bilddaten für ein
Reinigungsgerät;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster Bilddaten für ein
Reinigungsgerät;
- Figur 7
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster Bilddaten für ein
Reinigungsgerät;
- Figur 8
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Betreiben eines
Reinigungsgerätes;
- Figur 9
- ein Blockschaltbild einer Steuereinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel für ein Reinigungsgerät;
und
- Figur 10
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Entscheidungskette für ein Verfahren
zum Betreiben eines Reinigungsgerätes.
[0021] Figur 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Reinigungsgerätes 100 gemäß
einem Ausführungsbeispiel. Das Reinigungsgerät 100 ist hier beispielsweise als eine
Spülmaschine ausgeführt, die ausgebildet ist, um Beladungsgut 102, wie beispielsweise
Geschirr, unter Verwendung eines Verfahrens zu reinigen, wie es beispielsweise in
Figur 8 näher beschrieben ist. Durch das Verfahren wird demnach eine verschmutzte,
saubere und/oder noch nicht ausgeräumte Spülmaschine, beziehungsweise Beladung und
somit ein Beladungsreinigungsstatus der Geschirrteile erkannt. Das Reinigungsgerät
100 weist einen Spülraum 104 zum Aufnehmen des Beladungsguts 102 auf, weiterhin eine
Spülraumtür 106 zum Verschließen des Spülraumes 104, eine an der Spülraumtür 106 angeordnete
Bilderfassungseinrichtung 108 zum Erfassen des Spülraumes 104 sowie eine Steuereinheit
110, die mit der Bilderfassungseinrichtung 108 datenübertragungsfähig verbunden ist.
[0022] Genauer gesagt ist die Bilderfassungseinrichtung 108 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
mittig an einer Innenseite der Spülraumtür 106 angeordnet. Die Steuereinheit 110 ist
dabei ausgebildet, um das zuvor erwähnte Verfahren anzusteuern und/oder durchzuführen.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist das Reinigungsgerät 100 zusätzlich eine Benutzerschnittstelle
112 auf, die ausgebildet ist, um eine Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich
eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes zu signalisieren, wobei die Benutzerschnittstelle
112 als geräteinterne Anzeigevorrichtung oder als geräteinterne Eingabevorrichtung
ausgeführt ist. In einem alternativen Ausführungsbeispiel kann die Benutzerschnittstelle
112 als Teil eines mobilen Endgerätes ausgeführt sein.
[0023] Weiterhin weist das Reinigungsgerät 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Beleuchtungseinrichtung
114 auf, die ausgebildet ist, um den Spülraum 104 zu beleuchten. Die Beleuchtungseinrichtung
114 wird dabei beispielsweise dann aktiviert, wenn die Bilderfassungseinrichtung 108
den Spülraum 104 erfassen soll. Anders ausgedrückt wird die Beleuchtungseinrichtung
114 eingeschaltet, wenn die Bilderfassungseinrichtung 108 ein Abbild des Spülraumes
104 aufnimmt. Unter Verwendung der Beleuchtungseinrichtung 114 und das dadurch bewirkte
Ausleuchten des Spülraumes 104 können auch schwer einsehbare Bereiche im Spülraum
104 von der Bilderfassungseinrichtung 108 erfasst werden. Das Abbild wird dann in
Form von Bilddaten von der Steuereinheit 110 eingelesen und verarbeitet und darauf
basierend ein Ansteuersignal zur Ausgabe der Handlungsempfehlung von der Steuereinheit
110 an die Benutzerschnittstelle 112 bereitgestellt.
[0024] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist das Reinigungsgerät 100 zusätzlich eine Mehrzahl
von Aufnahmekörben auf, die hier als Besteckkorb 116, Oberkorb 118 und Unterkorb 120
ausgeformt sind. Die Aufnahmekörbe 116, 118, 120 sind dabei übereinander als Einschübe
angeordnet.
[0025] Anders ausgedrückt werden Reinigungsgeräte 100, wie beispielsweise Spülmaschinen,
in Haushalten täglich genutzt. Einerseits werden sie mit dreckigem Geschirr 102 befüllt,
und nachdem die Geschirraufnahmen, die hier als Körbe 116, 118, 120 beschrieben wurden,
ausreichend befüllt sind, wird ein entsprechendes Spülprogramm gestartet, und andererseits
wird nach dem Spülprozess das saubere und trockene Geschirr 102 zur Wiederverwendung
in Küchenschränke eingeräumt. In diesem gesamten Beladungs- und Entladungsprozess,
der sich über mehrere Tage hinweg ziehen kann, ist es für den Anwender nicht so einfach
zu erkennen, ob das in dem Reinigungsgerät 100 befindliche Beladungsgut 102 jetzt
sauber oder noch dreckig ist. Bei den meisten Geschirrteilen befindet sich der Schmutz
im unteren Bereich und daher auch nicht sofort sichtbar. Wenn dazu noch unterschiedliche
Personen das Reinigungsgerät 100 ein-/ausräumen bzw. ein-/ausschalten, kann es unübersichtlich
werden. Im schlimmsten Fall wird Beladungsgut 102, das schon einmal gespült wurde,
noch einmal gespült, was jedoch nicht nachhaltig ist.
[0026] Vorteilhaft wäre, wenn ein Sensor, wie beispielsweise die Bilderfassungseinrichtung
108 als integrierte Kamera im Geschirrspüler, dies erkennt und es für den Anwender
anschaulich und schnell erkennbar dargestellt wird. Die Bilderfassungseinrichtung
108 überwacht die Geschirrteile derart, dass dem Anwender gezeigt werden kann, ob
das Beladungsgut 102 noch schmutzig oder bereits zum Ausräumen sauber ist. Hierfür
wird beispielsweise die Benutzerschnittstelle 112 als Bedienblende oder als mobiles
Endgerät herangezogen. Eine Status-Anzeige am Display oder an der Blende ist dabei
am schnellsten zu erkennen.
[0027] Figur 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines
Reinigungsgerätes 100. Das hier dargestellte Reinigungsgerät 100 entspricht beispielsweise
dem in Figur 1 beschriebenen Reinigungsgerät. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist
die Spülraumtür 106 lediglich partiell geöffnet dargestellt. Auch hier weist das Reinigungsgerät
100 die Bilderfassungseinrichtung 108 sowie die Beleuchtungseinrichtung 114 auf. Des
Weiteren ist das Reinigungsgerät 100 gegenüber dem in Figur 1 beschriebenen Reinigungsgerät
100 nachbeladen mit weiterem Beladungsgut, das gemäß diesem Ausführungsbeispiel schmutzig
ist und hierbei als eine Pfanne 200 dargestellt ist.
[0028] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Spülraumtür
106 für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der Figuren
1 bis 2 beschrieben wurde. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist an der Spülraumtür
106, genauer gesagt an einer Türkante 300 die Benutzerschnittstelle 112 als Bedienblende
angeordnet, die gemäß diesem Ausführungsbeispiel sowohl eine Anzeigeeinheit 301, eine
Leuchteinheit 302, sowie eine Menüauswahleinheit 304 und eine Programmwahleinheit
306 aufweist. Weiterhin weist die Benutzerschnittstelle 112 eine Einschalteinheit
308 zum Einschalten und Ausschalten des Reinigungsgerätes auf.
[0029] Die Menüauswahleinheit 304 sowie die Programmwahleinheit 306 sind dabei gemäß diesem
Ausführungsbeispiel tastenartig ausgeführt oder sind beispielsweise als berührungsempfindliche
Bereiche an der Türkante 300 ausgeführt. Die Menüauswahleinheit 304 ist dabei ausgebildet,
um beispielsweise Geräteeinstellungen zu verändern oder anzupassen. Über die Programmwahleinheit
306 kann der Nutzer beispielsweise ein Reinigungsprogramm aus einer Mehrzahl von Reinigungsprogrammen
für den nächsten Spülgang auswählen. Diese unterscheiden sich beispielsweise in ihrem
Ressourcenverbrauch und/oder in einer Reinigungstemperatur. Die Anzeigeeinheit 301
ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel als ein Display ausgeformt, auf dem einem Nutzer
Informationen angezeigt werden, beispielsweise den Beladungsreinigungszustand oder
Beladungsstatus in Textform oder als Symbol. Die Leuchteinheit 302 ist beispielsweise
als eine LED ausgeformt, die in unterschiedlichen Farben leuchten kann. Eine Farbe
ist dabei jeweils einem Beladungsstatus zugeordnet, sodass der Nutzer den Beladungsstatus
auch aus der Entfernung identifizieren kann.
[0030] Beispielsweise ist eine grün leuchtende LED mit einem auf der Anzeigeeinheit 301
angezeigten oder anzeigbaren Beladungsstatus "Maschine leer! Beladen möglich" gekoppelt,
weiterhin eine gelb leuchtende LED mit einem Beladungsstatus "Verschmutzt! Beladen
möglich", eine orange leuchtende LED mit einem Beladungsstatus "Spülprozess! Nachladen
möglich", eine rot leuchtende LED mit einem Beladungsstatus "Spülprozess! Nicht beladen"
und eine blau leuchtende LED mit einem Beladungsstatus "Sauber! Bitte Maschine entladen".
[0031] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster
Bilddaten 400 für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der
Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde. Die Bilddaten 400 repräsentieren dabei ein durch
die Bilderfassungseinrichtung des Reinigungsgeräts aufgenommenes Abbild des leeren
Spülraumes 104, welches beispielsweise einem Leerstandbild entspricht. Das Leerstandbild
wird beispielsweise als Referenzbild für das in Figur 1 erwähnte und in Figur 8 beschriebene
Verfahren herangezogen oder ist dafür heranziehbar. Beispielsweise sind die Bilddaten
400 gemäß diesem Ausführungsbeispiel bezüglich ihrer Schärfe, Helligkeit, Schwarz-Weiß-Färbung
und Kanten korrigiert und somit lediglich optional verarbeitet dargestellt. Der Spülraum
104 ist hier zudem ausgehend von der Spülraumtür erfasst, wie sie beispielsweise in
Figur 3 beschrieben wurde.
[0032] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster
Bilddaten 500 für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der
Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde. Die Bilddaten 500 ähneln dabei den in Figur 4 beschriebenen
Bilddaten, wobei in Figur 5 Beladungsgut 102 im Spülraum 104 erfasst wurde.
[0033] Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster
Bilddaten 600 für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der
Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde. Die Bilddaten 600 ähneln dabei den in Figur 5 beschriebenen
Bilddaten. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist mehr Beladungsgut 102 dargestellt
als in Figur 5. Das bedeutet, dass das Reinigungsgerät in einer Zeit zwischen den
Aufnahmen aus Figur 5 und Figur 6 nachbeladen wurde.
[0034] Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels erfasster
Bilddaten 700 für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der
Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde. Die Bilddaten 700 ähneln dabei den in Figur 6 beschriebenen
Bilddaten. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist mehr Beladungsgut 102 dargestellt
als in Figur 6. Das bedeutet, dass das Reinigungsgerät in einer Zeit zwischen den
Aufnahmen aus Figur 6 und Figur 7 nachbeladen wurde. Weiterhin optional ist das Beladungsgut
102 gemäß diesem Ausführungsbeispiel nach einem Reinigungsvorgang dargestellt und
somit sauber. Das bedeutet, dass gemäß diesem Ausführungsbeispiel das Reinigungsgerät
bereit für einen Entladungsvorgang durch den Nutzer ist.
[0035] Figur 8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 800
zum Betreiben eines Reinigungsgerätes, wie es beispielsweise in mindestens einer der
Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde. Das Verfahren 800 wird dabei von einer Steuereinheit
angesteuert und/oder durchgeführt, wie sie beispielsweise in Figur 1 beschrieben wurde.
Das Verfahren 800 umfasst dabei einen Schritt 802 des Einlesens von Bilddaten über
eine Schnittstelle von der Bilderfassungseinrichtung ansprechend auf ein Türbetätigungssignal,
das ein Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert. Das bedeutet, dass ein
Türbetätigungssignal immer dann empfangen wird, wenn die Gerätetür geöffnet oder geschlossen
wurde. Weiterhin umfasst das Verfahren 800 einen Schritt 804 des Auswertens der Bilddaten
unter Verwendung von Referenzbilddaten und mindestens eines Geräteparameters, der
einen aktuellen Betriebsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert, um ein Auswerteergebnis
zu erhalten. Die Referenzbilddaten repräsentieren dabei gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ein Leerstandbild, das einen leeren Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert,
und/oder sind in einem vorangegangenen Schritt des Einlesens eingelesene Bilddaten.
Der Betriebsstatus zeigt dabei beispielsweise an, ob das Reinigungsgerät eingeschaltet,
ausgeschaltet ist und/oder welches Reinigungsprogramm aktiviert ist. In einem Schritt
806 des Bereitstellens wird ein Ansteuersignal abhängig von dem Auswerteergebnis zur
Ausgabe an eine Benutzerschnittstelle bereitgestellt, beispielsweise an eine in das
Reinigungsgerät integrierte Anzeigevorrichtung oder Eingabevorrichtung, oder an einen
Teil eines mobilen Endgerätes und somit geräteextern und drahtlos, wobei das Ansteuersignal
eine Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung für einen
Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert. Diese
Handlungsempfehlung hängt somit beispielsweise mit einem Beladungsreinigungszustand
zusammen.
[0036] Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird das Ansteuersignal bereitgestellt, um dem Nutzer
die Signalisierungsinformation mittels einer Farbkodierung, als Text oder als Symbol
über die Benutzerschnittstelle zu signalisieren. Beispielsweise repräsentiert grün
ein leeres und bereites Reinigungsgerät. Gelb repräsentiert beispielsweise schmutziges
Geschirr und eine mögliche weitere Beladung. Orange repräsentiert beispielsweise einen
aktuellen Spülvorgang, wobei ein Nachladen möglich ist, und Rot repräsentiert beispielsweise
einen Reinigungsvorgang, bei dem ein Nachladen nicht mehr möglich ist. Blau repräsentiert
beispielsweise sauberes Beladungsgut, welches zur Entladung bereit ist. Diese beispielhaft
erwähnten Zustände umfassen implizit eine Handlungsempfehlung für den Nutzer.
[0037] Zusätzlich umfasst das Verfahren 800 gemäß einem Ausführungsbeispiel einen Schritt
808 des Aufbereitens der Bilddaten vor dem Schritt 804 des Auswertens, um aufbereitete
Bilddaten zu erhalten, wobei im Schritt 804 des Auswertens die aufbereiteten Bilddaten
unter Verwendung der Referenzbilddaten und des mindestens einen Geräteparameters ausgewertet
werden, um das Auswerteergebnis zu erhalten. Der Geräteparameter kann sich dabei beispielsweise
auf einen Betriebszustand des Reinigungsgerätes beziehen. Weiterhin optional umfasst
das Verfahren 800 einen Schritt 810 des Speicherns der Bilddaten als neue Referenzbilddaten.
Der Schritt 810 des Speicherns erfolgt dabei, beispielsweise wie hier gezeigt, vor
oder alternativ nach dem Schritt 804 des Auswertens.
[0038] Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind die Schritte 802, 804, 806, 808, 810 des Verfahrens
800 wiederholbar oder werden wiederholt durchgeführt, sodass in einem wiederholten
Schritt 802 des Einlesens ansprechend auf ein weiteres Türbetätigungssignal, das ein
weiteres Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert, neue Bilddaten über
die Schnittstelle zu der Bilderfassungseinrichtung eingelesen werden. In einem wiederholten
Schritt 804 des Auswertens werden dann die neuen Bilddaten unter Verwendung der neuen
Referenzbilddaten und mindestens einem Geräteparameter ausgewertet, der einen aktuellen
Betriebsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert, um ein neues Auswerteergebnis
zu erhalten. In einem wiederholten Schritt 806 des Bereitstellens wird ferner ein
weiteres Ansteuersignal abhängig von dem neuen Auswerteergebnis an die Benutzerschnittstelle
bereitgestellt, wobei das weitere Ansteuersignal eine neue Signalisierungsinformation
zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich eines neuen
Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert. Auf diese Weise kann dem Nutzer
immer eine aktuelle Signalisierungsinformation bereitgestellt und somit eine aktuelle
Handlungsempfehlung signalisiert werden.
[0039] Figur 9 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuereinheit 110 gemäß einem Ausführungsbeispiel
für ein Reinigungsgerät, wie es beispielsweise in mindestens einer der Figuren 1 bis
2 beschrieben wurde. Die Steuereinheit 110 ist dabei ausgebildet, um ein Verfahren
zum Betreiben eines Reinigungsgerätes anzusteuern oder durchzuführen, wie es beispielsweise
in Figur 8 beschrieben wurde. Die Steuereinheit 110 weist dazu eine Einleseeinheit
900 zum Einlesen von Bilddaten 400, 500, 600, 700 über eine Schnittstelle von der
Bilderfassungseinrichtung 108, ansprechend auf ein Türbetätigungssignal 902, das ein
Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert, weiterhin eine Auswerteeinheit
904 sowie eine Bereitstelleinheit 906 auf. Die Auswerteeinheit 904 ist ausgebildet,
um die Bilddaten 400, 500, 600, 700 unter Verwendung von Referenzbilddaten 908 und
mindestens eines Geräteparameters 910 auszuwerten, der einen aktuellen Betriebsstatus
des Reinigungsgerätes repräsentiert, um ein Auswerteergebnis 912 zu erhalten. Die
Bereitstelleinheit 906 ist ausgebildet, um ein Ansteuersignal 914 abhängig von dem
Auswerteergebnis 912 zur Ausgabe an die Benutzerschnittstelle 112 bereitzustellen,
wobei das Ansteuersignal 914 eine Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer
Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes
repräsentiert.
[0040] Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Einleseeinheit 900 ferner ausgebildet, um
die eingelesenen Bilddaten 400, 500, 600, 700 zu verarbeiten und als aufbereitete
Bilddaten 916 der Auswerteeinheit 904 bereitzustellen. Weiterhin werden die Bilddaten
400, 500, 600, 700 gespeichert und als neue Referenzbilddaten für einen späteren Durchgang
des Verfahrens, wie es in Figur 8 beschrieben wurde, verwendet. Der spätere Durchgang
des Verfahrens wird dabei von einem weiteren Türbetätigungssignal 918 angestoßen,
das ein weiteres Öffnen oder Schließen der Spülraumtür repräsentiert. Demnach ist
die Einleseeinheit 900 ausgebildet, um ansprechend auf das weitere Türbetätigungssignal
918 neue Bilddaten 920 über die Schnittstelle zu der Bilderfassungseinrichtung 108
einzulesen. Folglich ist die Auswerteeinheit 904 ausgebildet, um die neuen Bilddaten
920 unter Verwendung der neuen Referenzbilddaten und mindestens einem Geräteparameter
910 auszuwerten, der einen aktuellen Betriebsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert,
um ein neues Auswerteergebnis 922 zu erhalten. Die Bereitstelleinheit 906 ist dabei
beispielsweise ausgebildet, um ein weiteres Ansteuersignal 924 abhängig von dem neuen
Auswerteergebnis 922 an die Benutzerschnittstelle 112 bereitzustellen, wobei das weitere
Ansteuersignal 924 eine neue Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung
für einen Nutzer hinsichtlich eines neuen Beladungsstatus des Reinigungsgerätes repräsentiert.
[0041] Figur 10 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Entscheidungskette
1000 für ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgerätes, wie es beispielsweise
in Figur 8 beschrieben wurde. Die Entscheidungskette 1000 umfasst demnach ebenfalls
die in Figur 8 beschriebenen Schritte des Verfahrens oder steht in Zusammenhang mit
denselben und ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel lediglich erweitert beschrieben.
Demnach ist die Entscheidungskette 1000 für ein Reinigungsgerät durchführbar, wie
es beispielsweise in einer der Figuren 1 bis 2 beschrieben wurde.
[0042] Ein Block 1002 repräsentiert eine Beladung oder eine Entladung des Reinigungsgerätes
mit oder von Beladungsgut durch einen Nutzer. Nachfolgend wird in einem Block 1004
das Öffnen und/oder Schließen der Spülraumtür durch einen Türbewegungssensor registriert,
woraufhin in einem Block 1006 Bilddaten aufgenommen und verarbeitet werden. Diese
werden in einem Block 1008 gespeichert. Nach dem im Block 1002 beschriebenen Beladen
oder Entladen des Reinigungsgerätes und zusätzlich oder optional nach dem im Block
1006 beschriebenen Aufnehmen und Verarbeiten der Bilddaten erfolgt in einem Block
1010 ein Bildvergleich, der Teil einer Auswertung der erfassten Bilder ist. Dazu umfasst
die Entscheidungskette 1000 ferner einen Block 1012, in dem ein letztes Bild sowie
ein Leerstandbild als Referenzbilddaten abgerufen werden. In einem Block 1014 wird
mindestens ein Geräteparameter abgefragt, der beispielsweise einem Maschinenstatus
entspricht. Dieser Status bezieht sich beispielsweise darauf, ob das Reinigungsgerät
eingeschaltet, ausgeschaltet oder in Betrieb ist und repräsentiert beispielsweise
eine aktuell laufende Spülphase. Nachfolgend auf den Block 1010 folgt gemäß diesem
Ausführungsbeispiel der Block 1016, in dem überprüft wird, ob das Reinigungsgerät
eingeschaltet ist oder ausgeschaltet.
[0043] Ist das Reinigungsgerät ausgeschaltet, so folgt gemäß diesem Ausführungsbeispiel
in einem Block 1018 ein Vergleich der Bilddaten mit einem letzten Bild und/oder mit
einem Leerstandbild und somit mit den Referenzbilddaten. In einem Block 1020 wird
daraufhin entschieden, ob die aktuellen Bilddaten gleich sind mit dem Leerstandbild,
woraufhin in einem Block 1022 eine Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer
Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes
bereitgestellt wird. Die Signalisierungsinformation sagt dabei beispielsweise aus,
dass das Reinigungsgerät leer und zur Beladung bereit ist. Wenn die aktuellen Bilddaten
mit dem letzten Bild gleich sind, wird in einem Block 1024 eine Signalisierungsinformation
bereitgestellt, die beispielsweise aussagt, dass die Beladung nicht verändert wurde,
das Beladungsgut verschmutzt ist und eine weitere Beladung des Reinigungsgerätes möglich
ist. Wenn dagegen die aktuellen Bilddaten ungleich dem Leerstandbild und dem letzten
Bild sind, wird in einem Block 1026 ermittelt, dass das Reinigungsgerät weiter beladen
wurde und das Beladungsgut verschmutzt ist. Weiterhin ist eine weitere Beladung möglich.
[0044] Ist das Reinigungsgerät eingeschaltet, so folgt gemäß diesem Ausführungsbeispiel
auf den Block 1016 ein Block 1028, bei dem überprüft wird, ob sich das Reinigungsgerät
in einem Spülbetrieb befindet. Genauer gesagt wird überprüft, ob das Spülprogramm
gestartet oder beendet ist. Wurde das Programm gestartet, so folgt in einem Block
1030 ein Vergleich eines aktuellen Bilds mit einem zuletzt aufgenommenen Bild. Sind
beide Bilder gleich, so wird in einem Block 1032 gefolgert, dass sich die Beladung
nicht geändert hat. Sind beide Bilder ungleich wird in einem Block 1034 erschlossen,
dass Geschirr nachgelegt wurde. Nachfolgend für beide Fälle wird in einem Block 1036
eine Signalisierungsinformation bereitgestellt, die beispielsweise aussagt, dass sich
das Reinigungsgerät im Spülbetrieb befindet und ein Nachladen möglich ist. Ab einer
Reinigungsphase ist dies jedoch nicht mehr möglich, sodass ab Beginn der Reinigungsphase
in einem Block 1038 die Signalisierungsinformation aktualisiert wird, die dies repräsentiert.
[0045] Wurde das Programm beendet, so folgt auf den Block 1028 in einem Block 1040 ein erneuter
Vergleich eines aktuellen Bilds mit einem zuletzt aufgenommenen Bild. Sind beide Bilder
gleich, so wird in einem Block 1042 gefolgert, dass sich die Beladung nicht geändert
hat. Nachfolgend wird in einem Block 1044 erschlossen, dass die Beladung sauber ist
und das Geschirr entladen werden kann. Wenn sich dagegen beide Bilder voneinander
unterscheiden, so wird in einem Block 1046 ein weiterer Vergleich des aktuellen Bildes
mit dem Leerstandbild durchgeführt. Wenn dabei die verglichenen Bilder ungleich sind,
wird in einem Block 1048 gefolgert, dass das Beladungsgut entnommen wurde und anschließend
folgt auch hier der Block 1044. Sind die Bilder in dem im Block 1046 durchgeführten
Vergleich gleich, so wird in einem Block 1050 gefolgert, dass der Spülraum, der beispielsweise
auch als Spülinnenraum bezeichnet wird, geleert wurde. Nachfolgend wird in einem Block
1052 eine Signalisierungsinformation bereitgestellt, die beispielsweise aussagt, dass
das Reinigungsgerät leer und bereit für einen Beladungsvorgang ist.
[0046] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel werden im Anschluss an die von den Blöcken 1026,
1024, 1022, 1036, 1038, 1044, 1052 bereitgestellten Signalisierungsinformationen in
einem Block 1054 eine Display- und LED-Anzeige aktualisiert, die zuvor als Benutzerschnittstelle
oder Teil einer solchen beschrieben wurden. Beispielsweise kann nachfolgend auf den
Block 1054 in einem Block 1056 eine Variable für ein mobiles Endgerät aktualisiert
werden. Weiterhin kann nachfolgend auf den Block 1054 ein Block 1058 ein Beladen oder
Entladen von Geschirrteilen durch einen Nutzer repräsentieren.
[0047] In anderen Worten ausgedrückt kann durch den Einsatz einer Kamera im Innenraum der
Spülmaschine das Ein- und Ausräumen der Geschirrteile überwacht und ein Beladungsreinigungsstatus
ermittelt werden. Dabei werden unterschiedlich zeitlich aufgenommene Bilder untereinander
verglichen. Anhand der Bildinformationen aus dem Beladungs- und Spülprozess sowie
weiterer Maschinenparameter, wie beispielsweise Startzeitpunkt, Betrieb, Spülphase
und Ende des Spülprozesses, wird auf den Beladungsreinigungsstatus geschlossen. Hierfür
wird jeweils nach einem Beladungsschritt, das bedeutet immer nach einem "Tür öffnen"
und "Tür schließen", aus dem Innenraum ein Foto aufgenommen und mit den zeitlichen
und prozesstechnischen Daten abgelegt. Im Beladungsprozess werden diese Bilder untereinander
für eine erste Beladungsstatusprognose verglichen, beispielsweise außerhalb des Spülprozesses.
Ist die Spülmaschine vollständig befüllt und ein Spülprogramm gestartet, wird ein
aktuelles Bild vom Spülinnenraum aufgenommen. Dieses Bild wird dabei für mehrere wichtige
Auswertungen herangezogen, wie beispielsweise zum Ermitteln eines Beladungsstatus
zum Start der Spülmaschine, das bedeutet vor der Reinigung, zum Ermitteln eines Nachlegestatus
während der Reinigung, wobei erkannt wird, ob im Spülprozess etwas Neues dazukommt
oder das Bild wird als letztes aufgenommenes Bild als Startbild für die nachfolgende
Maschinenentladung nach der Reinigung verwendet, um den Entladungsprozess zu überwachen
und den Beladungsreinigungsstatus der Geschirrteile abzuschätzen und sichtbar anzuzeigen.
[0048] Bei jeder dieser Phasen wird immer ein Bildvergleich durchgeführt und die Beladungsstatusanzeige
aktualisiert. Die Anzeige kann dabei unterschiedlich erfolgen, beispielsweise durch
eine einfache Farb-LED, durch die Displayanzeige oder direkt auf dem mobilen Endgerät,
wie Smartphone oder Tablet. Auf einer Bedienblende des Reinigungsgerätes stellt die
Steuereinheit den Status beispielsweise in fünf einfach verständlichen Symbolen oder
Texten dar und/oder mittels Farbkodierung über eine Farb-LED. Nachfolgend sind die
Status mit einer beispielhaft zugeordneten Farbkodierung aufgezählt:
- "Spülmaschine ist leer und Beladung bereit!" [Grün];
- "Beladung ist verschmutzt, weitere Beladung möglich!" [Gelb];
- "Es wird gespült, Nachladen möglich!" oder [Orange];
- "Es wird gespült, bitte nicht mehr Nachladen!" [Rot];
- "Beladung ist sauber und zur Entladung bereit!" [Blau].
[0049] Die farbliche LED-Anzeige ist insbesondere bei vollintegrierten Spülmaschinen im
Zwischenspalt der Holzfronten beispielsweise bei geschlossener Tür sehr gut und vom
weiten schnell zu erkennen.
1. Verfahren (800) zum Betreiben eines Reinigungsgerätes (100), wobei das Reinigungsgerät
(100) einen Spülraum (104) zum Aufnehmen von Beladungsgut (102), eine Spülraumtür
(106) zum Verschließen des Spülraumes (104) und eine Bilderfassungseinrichtung (108)
zum Erfassen des Spülraumes (104) aufweist, wobei das Verfahren (800) die folgenden
Schritte umfasst:
- Einlesen (802) von Bilddaten (400; 500; 600; 700) über eine Schnittstelle von der
Bilderfassungseinrichtung (108) ansprechend auf ein Türbetätigungssignal (902), das
ein Öffnen oder Schließen der Spülraumtür (106) repräsentiert;
- Auswerten (804) der Bilddaten (400; 500; 600; 700) unter Verwendung von Referenzbilddaten
(908) und mindestens einem Geräteparameter (910), der einen aktuellen Betriebsstatus
des Reinigungsgerätes (100) repräsentiert, um ein Auswerteergebnis (912) zu erhalten;
und
- Bereitstellen (806) eines Ansteuersignals (914) abhängig von dem Auswerteergebnis
(912) zur Ausgabe an eine Benutzerschnittstelle (112), wobei das Ansteuersignal (914)
eine Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung für einen
Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus des Reinigungsgerätes (100) repräsentiert.
2. Verfahren (800) gemäß Anspruch 1, wobei die im Schritt (804) des Auswertens verwendeten
Referenzbilddaten (908) ein Leerstandbild, das einen leeren Beladungsstatus des Reinigungsgerätes
(100) repräsentiert, und/oder in einem vorangegangenen Schritt (802) des Einlesens
eingelesene Bilddaten (400; 500; 600; 700) sind.
3. Verfahren (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (806)
des Bereitstellens das Ansteuersignal (914) zur Ausgabe an die Benutzerschnittstelle
(112) bereitgestellt wird, die in das Reinigungsgerät (100) integriert ist.
4. Verfahren (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (806)
des Bereitstellens das Ansteuersignal (914) zur Ausgabe an die Benutzerschnittstelle
(112) bereitgestellt wird, die als Teil eines mobilen Endgerätes ausgeführt ist.
5. Verfahren (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (906)
des Bereitstellens das Ansteuersignal (914) bereitgestellt wird, um dem Nutzer die
Signalisierungsinformation mittels einer Farbkodierung, als Text oder als Symbol über
die Benutzerschnittstelle (112) zu signalisieren.
6. Verfahren (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Schritt (808)
des Aufbereitens der Bilddaten (400; 500; 600; 700) vor dem Schritt (806) des Auswertens,
um aufbereitete Bilddaten (400; 500; 600; 700) zu erhalten, wobei im Schritt (806)
des Auswertens die aufbereiteten Bilddaten (400; 500; 600; 700) unter Verwendung der
Referenzbilddaten (908) und des mindestens einen Geräteparameters (910) ausgewertet
werden, um das Auswerteergebnis (912) zu erhalten.
7. Verfahren (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Schritt (810)
des Speicherns der Bilddaten (400; 500; 600; 700) als neue Referenzbilddaten.
8. Verfahren (800) gemäß Anspruch 7, wobei in einem wiederholten Schritt (802) des Einlesens
ansprechend auf ein weiteres Türbetätigungssignal (918), das ein weiteres Öffnen oder
Schließen der Spülraumtür (106) repräsentiert, neue Bilddaten (920) über die Schnittstelle
zu der Bilderfassungseinrichtung (108) eingelesen werden, wobei in einem wiederholten
Schritt (804) des Auswertens die neuen Bilddaten (920) unter Verwendung der neuen
Referenzbilddaten und mindestens einem Geräteparameter (910) ausgewertet werden, der
einen aktuellen Betriebsstatus des Reinigungsgerätes (100) repräsentiert, um ein neues
Auswerteergebnis (922) zu erhalten, und wobei in einem wiederholten Schritt (806)
des Bereitstellens ein weiteres Ansteuersignal (924) abhängig von dem neuen Auswerteergebnis
(922) an die Benutzerschnittstelle (112) bereitgestellt wird, wobei das weitere Ansteuersignal
(924) eine neue Signalisierungsinformation zum Signalisieren einer Handlungsempfehlung
für einen Nutzer hinsichtlich eines neuen Beladungsstatus des Reinigungsgerätes (100)
repräsentiert.
9. Steuereinheit (110), die ausgebildet ist, um die Schritte (802, 804, 806, 808, 810)
des Verfahrens (800) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche in entsprechenden Einheiten
(900, 904, 906) auszuführen und/oder anzusteuern.
10. Computer-Programmprodukt mit Programmcode zur Durchführung des Verfahrens (800) nach
einem der Ansprüche 1 bis 8, wenn das Computer-Programmprodukt auf einer Steuereinheit
(110) gemäß Anspruch 9 ausgeführt wird.
11. Reinigungsgerät (100) zum Reinigen von Beladungsgut (102), das die folgenden Merkmale
aufweist:
- einen Spülraum (104) zum Aufnehmen des Beladungsguts (102);
- eine Spülraumtür (106) zum Verschließen des Spülraumes (104);
- eine an der Spülraumtür (106) angeordnete Bilderfassungseinrichtung (108) zum Erfassen
des Spülraumes (104); und
- eine Steuereinheit (110) gemäß Anspruch 9, wobei die Steuereinheit (110) mit der
Bilderfassungseinrichtung (108) datenübertragungsfähig verbunden ist.
12. Reinigungsgerät (100) gemäß Anspruch 11, mit einer Benutzerschnittstelle (112) zum
Signalisieren einer Handlungsempfehlung für einen Nutzer hinsichtlich eines Beladungsstatus
des Reinigungsgerätes (100), insbesondere wobei die Benutzerschnittstelle (112) als
geräteinterne Anzeigevorrichtung oder als geräteinterne Eingabevorrichtung ausgeführt
ist.