[0001] Die Erfindung betrifft ein tragbares Arbeitsgerät der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Gattung.
[0002] Es sind tragbare Arbeitsgeräte, beispielsweise Motorkettensägen, bekannt, die eine
Auswurföffnung zur Spanabfuhr aus dem Kettenradraum in die Umgebung aufweisen. Üblicherweise
sind derartige Auswurföffnungen an der Unterseite des tragbaren Arbeitsgerätes, also
unterhalb des Lasttrums der Sägekette, ausgebildet. Ferner umfasst ein solches Arbeitsgerät
auch eine Auswurföffnung an der Vorderseite des Arbeitsgerätes. Über die an der Vorderseite
ausgebildete Auswurföffnung wird die Sägekette aus dem Kettenradraum in die Umgebung
geführt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein tragbares Arbeitsgerät der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, das eine gute Spanabfuhr erlaubt.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein tragbares Arbeitsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0005] Das erfindungsgemäße tragbare Arbeitsgerät umfasst ein Gehäuse, einen im Gehäuse
angeordneten Antriebsmotor, eine Führungsschiene mit einer Längsmittelachse und eine
Sägekette, wobei der Antriebsmotor über ein Antriebskettenrad die in einer Führungsnut
der Führungsschiene geführte Sägekette umlaufend antreibt, wobei durch die Führungsnut
eine Längsebene der Führungsschiene aufgespannt ist, wobei das Gehäuse ein Grundgehäuse
und einen Kettenraddeckel umfasst, wobei das Grundgehäuse und der Kettenraddeckel
einen Kettenradraum begrenzen, wobei das Gehäuse eine Vorderseite und eine Rückseite
umfasst, wobei die Führungsschiene an der Vorderseite aus dem Gehäuse ragt, wobei
das Gehäuse eine erste Längsseite und eine zweite Längsseite aufweist, über die die
Vorderseite und die Rückseite des Gehäuses verbunden sind, wobei insbesondere das
Gehäuse eine Oberseite und eine Unterseite aufweist, wobei an dem Gehäuse eine Auswurföffnung
zum Auswurf von Sägespänen aus dem Kettenradraum in die Außenumgebung ausgebildet
ist, wobei die Auswurföffnung einen ersten Abschnitt aufweist, der an der ersten Längsseite
des tragbaren Arbeitsgerätes ausgebildet ist und eine parallel zur Längsebene und
senkrecht zur Längsmittelachse der Führungsschiene gemessene Höhe h aufweist, wobei
die Höhe mindestens 5 mm, insbesondere mindestens 7,5 mm, insbesondere mindestens
10 mm beträgt. In anderen Worten weist der erste Abschnitt der Auswurföffnung eine
Höhe h auf, die in Projektion in Richtung senkrecht zur Längsebene auf die Längsebene
der Führungsschiene mindestens 5 mm, insbesondere mindestens 7,5 mm, bevorzugt mindestens
10 mm beträgt.
[0006] Es hat sich gezeigt, dass durch die seitliche Ausbildung der Auswurföffnung am Gehäuse
die Späne besonders gut abgeführt werden können. Dies ist insbesondere bei tragbaren
Arbeitsgeräten mit kurzen Führungsschienen von Vorteil, wie beispielsweise bei einem
Gehölzschneider. Bei derartigen Arbeitsgeräten nutzt der Bediener oftmals die gesamte
Länge der Führungsschiene aus, und taucht diese mit ihrer gesamten Länge in das Werkstück
ein. Stößt das Gehäuse mit seiner Vorderseite an dem Werkstück an, kann dies zu einem
Verschluss einer an der Vorderseite des Gehäuses ausgebildeten Auswurföffnung führen.
Eine Spanabfuhr ist nicht mehr optimal möglich. Durch die seitliche Anordnung der
Auswurföffnung können die Späne durch die Auswurföffnung auch dann in die Außenumgebung
gefördert werden, wenn der Gehölzschneider mit seiner Vorderseite am Werkstück anliegt.
Des Weiteren hat sich die seitliche Anordnung der Auswurföffnung auch bei Holzlängsschnitten
als besonders vorteilhaft ergeben. Die sich bei Längsschnitten bildenden Sägespäne
sind besonders lang, wodurch die Abfuhr dieser Späne erschwert ist. Hier hat sich
die seitliche am Gehäuse angeordnete Auswurföffnung als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0007] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Auswurföffnung zumindest teilweise durch
eine Aussparung am Kettenraddeckel gebildet ist. Somit erfolgt die Abfuhr der Späne
aus dem Kettenradraum in die Außenumgebung insbesondere über den Kettenraddeckel.
Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Führungsschiene eine Längsoberseite und eine
bezogen auf die Längsmittelachse der Längsoberseite gegenüberliegende Längsunterseite
aufweist, wobei die Auswurföffnung im Bereich der Längsoberseite der Führungsschiene
angeordnet ist. Somit ist die Auswurföffnung an der Leertrumseite der Sägekette angeordnet.
[0008] Der erste Abschnitt der Auswurföffnung weist insbesondere eine in Richtung der Längsmittelachse
gemessene Länge auf, die größer als die Höhe der Auswurföffnung ist. Der erste Abschnitt
der Auswurföffnung ist in Blickrichtung auf den Kettenraddeckel senkrecht zur Längsebene
der Führungsschiene im Wesentlichen insbesondere rechteckförmig ausgebildet. Somit
ist der erste Abschnitt der Auswurföffnung ausreichend groß, um den Auswurf der Späne
über die Längsseite des Gehäuses zu ermöglichen. Die Auswurföffnung kann in alternativer
Ausführung auch eine Form aufweisen, beispielsweise kann sich die Auswurföffnung in
Form eines Dreiecks in Richtung zu der Führungsschiene öffnen
[0009] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Auswurföffnung derart ausgebildet ist, dass
sich der erste Abschnitt der Auswurföffnung in Richtung der Längsmittelachse der Führungsschiene
von einem ersten Ende bis zu einem zweiten Ende erstreckt, wobei die Auswurföffnung
derart ausgebildet ist, dass in Blickrichtung auf den Kettenraddeckel senkrecht auf
die Längsebene der Führungsschiene die Sägekette zwischen dem ersten Ende und dem
zweiten Ende des ersten Abschnittes der Auswurföffnung über mindestens 50%, insbesondere
über mindestens 65%, insbesondere über mindestens 80% der Länge, ganz insbesondere
über die vollständige Erstreckung des ersten Abschnittes der Auswurföffnung durch
das Gehäuse, insbesondere durch den Kettenraddeckel, verdeckt ist.
[0010] Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Abdeckbereich in Richtung von der Längsmittelachse
der Führungsschiene wegverlaufend senkrecht zur Längsmittelachse der Führungsschiene
und parallel zur Längsebene der Führungsschiene die Sägekette um mindestens 1,0 mm
überragt. In anderen Worten überragt der Abdeckbereich die Sägekette in einer Projektionsansicht
in Richtung senkrecht zur Längsebene auf die Längsebene der Führungsschiene um mindestens
1,0 mm in Richtung von der Längsmittelachse der Führungsschiene wegverlaufend.
[0011] Besonders insbesondere ist es vorgesehen, dass im Bereich der Auswurföffnung das
Gehäuse, insbesondere konisch, in Richtung zur Vorderseite des Gehäuses zuläuft, wobei
im zweiten Abschnitt der Auswurföffnung am ersten Ende der Auswurföffnung eine weitere
Aussparung am Gehäuse, insbesondere am Kettenraddeckel, vorgesehen ist, die in Blickrichtung
auf den Kettenraddeckel senkrecht zur Längsebene der Führungsschiene die Sägekette
freilegt. Durch die konische Ausbildung des Gehäuses zur Vorderseite des Gehäuses
hin, wird eine schlanke Gestaltung des Gehäuses an der Vorderseite ermöglicht. Dadurch
kann eine hohe Zugänglichkeit am Werkstück durch das Arbeitsgerät gewährleistet werden.
Dies ist insbesondere beim Entasten von Bäumen von Vorteil. Durch die weitere Aussparung
wird die Auswurföffnung, insbesondere an der Vorderseite des Gehäuses vergrößert.
Dadurch kann die Verengung der Auswurföffnung, resultierend aus der Konizität des
Gehäuses zur Vorderseite hin, kompensiert werden. Die Auswurföffnung ist somit ausreichend
groß, um ausreichend Spanauswurf sicherzustellen.
[0012] Es ist vorteilhaft vorgesehen, dass die Auswurföffnung einen zweiten Abschnitt umfasst,
der an der Vorderseite des Gehäuses ausgebildet ist. Somit können die Späne aus dem
Kettenradraum über den ersten Abschnitt der Auswurföffnung an der ersten Längsseite
des Gehäuses und über den zweiten Abschnitt der Auswurföffnung an der Vorderseite
des Gehäuses austreten. Vorzugsweise weist der zweite Abschnitt der Auswurfvorrichtung
in Blickrichtung auf die Vorderseite des Arbeitsgerätes in Richtung der Längsmittelachse
eine senkrecht zur Längsebene der Führungsschiene gemessene Mindestbreite auf. Die
Mindestbreite des zweiten Abschnittes der Auswurföffnung entspricht mindestens 10%,
vorzugsweise mindestens 20%, bevorzugt mindestens 30% der senkrecht zur Längsebene
der Führungsschiene gemessenen Breite des Gehäuses an der Vorderseite. Die Mindestbreite
des zweiten Abschnittes der Auswurföffnung ist insbesondere nicht größer als 50% der
Breite des Gehäuses an der Vorderseite.
[0013] Besonders bevorzugt weist das Arbeitsgerät eine weitere Auswurföffnung auf, wobei
die weitere Auswurföffnung vorzugsweise an der Unterseite des Gehäuses ausgebildet
ist. Dadurch kann bereits eine Vielzahl an Sägespänen, die durch die Sägekette in
den Kettenradraum befördert werden, durch die weitere Auswurföffnung, vorzugsweise
noch im Bereich des Lasttrums, in die Außenumgebung ausgeworfen werden.
[0014] Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Antriebsmotor ein Elektromotor ist.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung eine Ausführung des erfindungsgemäßen Arbeitsgerätes
mit Auswurföffnung mit einem ersten Abschnitt an der ersten Längsseite des Gehäuses
und mit einem zweiten Abschnitt an der Vorderseite des Gehäuses,
- Fig. 2
- in einer Seitendarstellung das Arbeitsgerät nach Fig. 1,
- Fig. 3
- in einer ausschnittsweisen Seitendarstellung die Auswurföffnung zur Spanabfuhr des
Arbeitsgerätes nach Fig. 1,
- Fig. 4
- in einer Darstellung von Vorne das Arbeitsgerät nach Fig. 1,
- Fig. 5
- in einer Darstellung von Unten das Arbeitsgerät nach Fig. 1 mit einer weiteren Auswurföffnung
zur Spanabfuhr und
- Fig. 6
- in einer Darstellung von Oben das Arbeitsgerät nach Fig. 1.
[0016] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Ausführung eines tragbaren, handgeführten Arbeitsgerätes
1 gezeigt. Der Begriff "tragbar" ist derart zu verstehen, dass im bestimmungsgemäßen
Betrieb des Arbeitsgerätes 1 das Arbeitsgerät 1 vom Bediener getragen wird. Das Arbeitsgerät
1 ist im Ausführungsbeispiel als ein Gehölzschneider ausgebildet. Ein Gehölzschneider
ist bevorzugt für das Schneiden von Geäst und kleinem Gehölz vorgesehen. Bevorzugter
Einsatz eines Gehölzscheiders ist insbesondere das Entasten von Bäumen. Das Arbeitsgerät
1 kann auch als Motorkettensäge ausgebildet sein. Das Arbeitsgerät 1 kann in alternativer
Ausführung auch einen Schaft aufweisen und beispielsweise als Hochentaster, als Baumpflegesäge
oder dergleichen ausgebildet sein.
[0017] Das Arbeitsgerät 1 umfasst ein Gehäuse 2. Das Arbeitsgerät 1 umfasst einen Antriebsmotor
3. Der Antriebsmotor 3 ist im Gehäuse 2 angeordnet. Ferner umfasst das Arbeitsgerät
1 eine Sägekette 6. Die Sägekette 6 ist über den Antriebsmotor 3 angetrieben. Die
Sägekette 6 ist in einer Führungsnut einer Führungsschiene 4 umlaufend angetrieben.
Der Antriebsmotor 3 treibt über seine Antriebswelle ein nicht näher dargestelltes
Antriebskettenrad an, das wiederum die Sägekette 6 um die Führungsschiene 4 in einer
Laufrichtung 33 umlaufend antreibt. Das Gehäuse 2 umfasst ein Grundgehäuse 7 und einen
Kettenraddeckel 8. Der Kettenraddeckel 8 ist auf dem Grundgehäuse 7 angeordnet und
überdeckt das Antriebskettenrad.
[0018] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, besitzt die Führungsschiene einen dem Gehäuse
2 abgewandt liegenden Umlenkbereich 34. Die Sägekette 6 besitzt ein erstes Trum 35,
ein sogenanntes Lasttrum, das sich in Laufrichtung 33 vom Umlenkbereich 34 zum Antriebskettenrad
bewegt. Die Sägekette 6 besitzt ein zweites Trum 36, ein sogenanntes Leertrum, das
sich vom Antriebskettenrad zum Umlenkbereich 34 bewegt.
[0019] Wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Antriebsmotor 3 im Ausführungsbeispiel als Elektromotor
ausgebildet. Das Arbeitsgerät 1 umfasst insbesondere mindestens einen lediglich schematisch
dargestellten ersten Akkupack 41. Der erste Akkupack 41 ist zur Versorgung des Antriebsmotors
3 mit elektrischer Energie vorgesehen. Das Arbeitsgerät 1 umfasst insbesondere einen
lediglich schematisch dargestellten zweiten Akkupack 42. Der zweite Akkupack 42 ist
zur Versorgung des Antriebsmotors 3 mit elektrischer Energie vorgesehen. Das Arbeitsgerät
1, insbesondere der Antriebsmotor 3 des Arbeitsgerätes 1, kann insbesondere auch lediglich
über einen der beiden Akkupacks 41, 42 betrieben werden. Im Ausführungsbeispiel sind
die beiden Akkupacks 41, 42 insbesondere in Reihe geschaltet. In einer alternativen
Ausgestaltung des Arbeitsgerätes 1 kann der Antriebsmotor 3 auch als Verbrennungsmotor
ausgebildet sein.
[0020] Wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt, umfasst die Führungsschiene 4 eine Längsmittelachse
5. Ferner umfasst das Arbeitsgerät 1 eine Längsebene 31, die durch die Führungsnut
der Führungsschiene 4 aufgespannt ist. Die Längsmittelachse 5 der Führungsschiene
4 liegt in der Längsebene 31. Die Längsmittelachse 5 verläuft mittig durch die Führungsschiene
4, wodurch die Führungsschiene 4 in Blickrichtung senkrecht auf die Längsebene 31
der Führungsschiene 4 durch die Längsmittelachse 5 in etwa zwei gleich große Teile
unterteilt ist. Ferner umfasst die Führungsschiene 4 eine Querebene 32. Die Querebene
32 ist orthogonal zur Längsebene 31 der Führungsschiene 4 ausgerichtet. Die Längsmittelachse
5 liegt in der Querebene 32.
[0021] Wie in Fig. 2 gezeigt, umfasst das Gehäuse 2 des Arbeitsgerätes 1 ein vorderes Ende
43 und ein hinteres Ende 44. Das vordere Ende 43 entspricht einer Vorderseite 10 des
Gehäuses 2. Die Führungsschiene 4 ist an dem Gehäuse 2 festgelegt und ragt an der
Vorderseite 10 aus dem Gehäuse 2. Das hintere Ende 44 entspricht der Rückseite 11
des Gehäuses 2. Das hintere Ende 44 ist in der vorliegenden Ausführung durch die Akkupacks
41, 42 gebildet. In einer alternativen Ausführung kann das hintere Ende 44 auch durch
einen Handgriff des Arbeitsgerätes 1 gebildet sein. Das Gehäuse 2 weist eine erste
Längsseite 12 und eine zweite Längsseite 13 auf (Fig. 4 bis 6). Über die Vorderseite
10 und die Rückseite 11 des Gehäuses 2 sind die erste Längsseite 12 und die zweite
Längsseite 13 miteinander verbunden.
[0022] Wie in Fig. 2 gezeigt, weist das Gehäuse 2 weist eine Oberseite 14 und eine Unterseite
15 auf. Die erste Längsseite 12 und die zweite Längsseite 13 sind über die Oberseite
14 und die Unterseite 15 miteinander verbunden. Die erste Längsseite 13 und die zweite
Längsseite 14 erstrecken sich im Wesentlichen in Richtung der Längsebene 31 der Führungsschiene
4.
[0023] Die Begriffe "oben" und "unten" beziehen sich auf eine Ausrichtung des Arbeitsgerätes
1, in welcher die Längsmittelachse 5 der Führungsschiene 4 in einer Horizontalebene
45 liegt und die Längsebene 31 der Führungsschiene 4 senkrecht zur Horizontalebene
45 ausgerichtet ist. Eine solche Ausrichtung des Arbeitsgerätes 1 ist in Fig. 2 gezeigt.
In dieser Ausrichtung ist das erste Trum 35 der Sägekette 6 auf einer Längsunterseite
17 der Führungsschiene 4 und das zweite Trum 36 der Sägekette 6 auf einer Längsoberseite
16 der Führungsschiene 4 angeordnet. Die Blickrichtung auf die Längsoberseite 16 der
Führungsschiene 4 entspricht selbstverständlich auch der Blickrichtung auf die Oberseite
14 des Gehäuses 2. Eine solche Blickrichtung ist in Fig. 6 gezeigt. Die Blickrichtung
auf die Längsunterseite 17 der Führungsschiene 4 entspricht auch der Blickrichtung
auf die Unterseite 15 des Gehäuses 2. Eine solche Blickrichtung ist beispielsweise
in Fig. 5 gezeigt.
[0024] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, umfasst das Arbeitsgerät 1 einen ersten Griff
47 zur Auflage einer Hand des Bedieners. Der erste Griff 47 ist an einem Griffgehäuse
49 ausgebildet. Das Griffgehäuse 49 ist Teil des Gehäuses 2. Das Arbeitsgerät 1 umfasst
ein Steuerelement 50 zum Betätigen des Antriebsmotors 3. Das Steuerelement 50 ist
dem ersten Griff 47 zugeordnet, d.h. dass im bestimmungsgemäßen Betrieb des Arbeitsgerätes
1 der Bediener das Steuerelement 50 mit der Hand betätigt, die auf dem ersten Griff
47 aufliegt. Das Arbeitsgerät 1 umfasst ein, vorzugsweise mechanisches, Sperrelement
51. Das Sperrelement 51 ist bevorzugt als Sperrhebel ausgebildet. Das Sperrelement
51 ist dazu ausgebildet, das Steuerelement 50 in einer Sperrstellung, vorzugsweise
mechanisch, zu sperren und in einer Betriebsstellung freizugeben. Möchte der Bediener
das Steuerelement 50 betätigen, muss dieser zuerst das Steuerelement 50 durch Betätigung
des Sperrelementes 51 entsperren. Anschließend kann der Bediener das Steuerelement
50 betätigen und den Antriebsmotor 3 ansteuern.
[0025] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, umfasst das Arbeitsgerät 1 neben dem ersten Griff
47 einen zweiten Griff 48. Der zweite Griff 48 dient zur Auflage der zweiten Hand
des Bedieners und ermöglicht dem Bediener eine verbesserte Führung des Arbeitsgerätes
1. Der zweite Griff 48 ist an dem Gehäuse 2, insbesondere im Bereich des Antriebsmotors
3, vorgesehen.
[0026] Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst das Arbeitsgerät 1 eine Fixiervorrichtung 37 zum Befestigen
der Führungsschiene 4. In einem Betriebszustand der Fixiervorrichtung 37 ist die Führungsschiene
4 am Gehäuse 2 geklemmt gehalten. In einem gelösten Zustand der Fixiervorrichtung
37 ist die Führungsschiene 4 in Richtung der Längsmittelachse 5 relativ gegenüber
dem Gehäuse 2 verschiebbar. Die Führungsschiene 4 kann in Richtung ihrer Längsmittelachse
5 von dem Gehäuse 2 weggeschoben werden, wodurch die Sägekette 6 gespannt werden kann.
Der Kettenraddeckel 8 ist Teil der Fixiervorrichtung 37. Im fixierten Zustand der
Fixiervorrichtung 37 ist die Führungsschiene 4 zwischen dem Kettenraddeckel 8 und
dem Grundgehäuse 7 geklemmt gehalten. Zur Befestigung des Kettenraddeckels 8 an dem
Gehäuse 2 ist eine Mutter 38 vorgesehen. Die Mutter 38 ist auf einem Bolzen 39, der
mit dem Gehäuse 2 fest verbunden ist, aufzuschrauben. Dabei wird über die Mutter 38
der Kettenraddeckel 8 gegen die Führungsschiene 4, und die Führungsschiene 4 gegen
das Grundgehäuse 7 gedrückt. Der Kettenraddeckel 8 deckt das vom Antriebsmotor 3 angetriebene
Kettenrad ab. Der Kettenraddeckel 8 ist insbesondere auf der ersten Längsseite 12
des Gehäuses 2 vorgesehen.
[0027] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, umfasst das Arbeitsgerät 1 eine Auswurföffnung
20 zum Auswurf von Sägespänen aus dem Kettenradraum 9 in eine Außenumgebung 30. Der
Kettenradraum 9 ist durch das Grundgehäuse 7 und den Kettenraddeckel 8 begrenzt. Die
Auswurföffnung 20 ist als Durchgangsöffnung im Gehäuse 2, insbesondere im Kettenraddeckel
8 gebildet, wodurch Späne über die Auswurföffnung 20 aus dem Kettenradraum 9 in die
Außenumgebung 30 gelangen können. Das Antriebskettenrad ist im Kettenradraum 9 angeordnet.
Die Sägekette 6 tritt im Bereich des ersten Trums 35 in den Kettenradraum ein, wird
über das Antriebskettenrad umgelenkt und tritt anschließend im Bereich des zweiten
Trums 36 aus dem Kettenradraum 9 wieder in die Außenumgebung 30 aus.
[0028] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, ist die Auswurföffnung 20 zumindest teilweise
an der ersten Längsseite 12 des Gehäuses 2 ausgebildet, wodurch die Späne über die
erste Längsseite 12 des Gehäuses 2 aus dem Kettenradraum 9 befördert werden. Die Auswurföffnung
20 ist im Bereich des zweiten Trums 36 angeordnet. In anderen Worten befindet sich
die Auswurföffnung 20 im Bereich der Führungsschiene 4, aus dem die Sägekette 6 aus
dem Gehäuse 2 ausläuft.
[0029] Ferner ist die Auswurföffnung 20 im Bereich der Längsoberseite 16 der Führungsschiene
4 angeordnet. In einer alternativen Ausführung ist die Auswurföffnung im Bereich des
ersten Trums 35, also im Bereich der Längsunterseite 17 der Führungsschiene 4 angeordnet.
[0030] In der vorliegenden Ausführung des Arbeitsgerätes 1 ist, wie in Fig. 5 gezeigt, eine
weitere Auswurföffnung 40 vorgesehen. Die weitere Auswurföffnung 40 ist an der Unterseite
15 des Gehäuses 2, insbesondere des Kettenraddeckels 8, vorgesehen. Somit können die
Späne durch die weitere Auswurföffnung 40 aus dem Kettenradraum 9 nach unten ausgeworfen
werden. Die weitere Auswurföffnung 40 ist im Bereich des ersten Trums 35 ausgebildet.
In anderen Worten befindet sich die weitere Auswurföffnung 20 im Bereich der Führungsschiene,
in den die Sägekette 6 im Kettenradraum zum Antriebskettenrad hinläuft. Die weitere
Auswurföffnung 40 ist im Ausführungsbeispiel lediglich an der Unterseite 15 des Gehäuses
2 ausgebildet. In einer alternativen Ausführung des Arbeitsgerätes 1 kann es auch
vorgesehen sein, dass auch die weitere Auswurföffnung 40 zumindest teilweise, insbesondere
vollständig an der ersten Längsseite 12 des Gehäuses 2 ausgebildet ist.
[0031] Wie in Fig. 1 gezeigt, weist die Auswurföffnung 20 einen ersten Abschnitt 21 und
einen zweiten Abschnitt 22 auf. Der erste Abschnitt 21 der Auswurföffnung 20 ist an
der ersten Längsseite 12 des Gehäuses 2 ausgebildet. Der zweite Abschnitt 22 ist an
der Vorderseite 10 des Gehäuses 2 ausgebildet. Der erste Abschnitt 21 und der zweite
Abschnitt 22 gehen im Ausführungsbeispiel insbesondere unmittelbar ineinander über,
wodurch die beiden Abschnitte 21, 22 eine einzige Öffnung, nämlich die Auswurföffnung
20 bilden. Die Sägekette 6 ist über den zweiten Abschnitt 22 der Auswurföffnung 20
vom Kettenradraum 9 nach außen geführt. Die Auswurföffnung 20 ist im Wesentlichen
durch eine Aussparung 23 am Kettenraddeckel 8 ausgebildet. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der erste Abschnitt 21 der Auswurföffnung 20 lediglich durch die Aussparung 23
des Kettenraddeckels 8 gebildet. Der zweite Abschnitt 22 der Auswurföffnung 23 ist
zumindest teilweise durch die Aussparung 23 des Kettenraddeckels 8 gebildet. Der zweite
Abschnitt 22 der Auswurföffnung 23 wird zumindest teilweise auch durch eine Aussparung
an der Vorderseite 10 des Grundgehäuses 7 gebildet.
[0032] Wie in Fig. 3 gezeigt, weist der erste Abschnitt 21 der Auswurföffnung 20 eine in
Blickrichtung auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 im Wesentlichen
rechteckförmige Kontur auf. In anderen Worten weist der erste Abschnitt 21 der Auswurföffnung
20 in Projektion in Richtung auf den Kettenraddeckel senkrecht zur Längsebene 31 auf
die Längsebene 31 eine rechteckige Kontur auf. Auch andere Konturen, die eine ausreichend
große Öffnung zur Abfuhr von Spänen bilden, sind alternativ denkbar. Der erste Abschnitt
21 weist eine parallel zur Längsebene 31 und senkrecht zur Längsmittelachse 5 der
Führungsschiene 4 gemessene Höhe h auf. In anderen Worten ist die Höhe h senkrecht
zur Querebene 32 gemessen. Die Höhe h des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung
20 beträgt mindestens 5 mm, insbesondere mindestens 7,5 mm, vorzugsweise mindestens
10 mm. Die Höhe h des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20 entspricht einem
Abstand zwischen einer Unterkante 61 der Auswurföffnung 20 und einer Oberkante 62
der Auswurföffnung 20. In der vorliegenden Ausführung ist die Unterkante 61 der Auswurföffnung
20 durch den Kettenraddeckel 8 gebildet. Die Oberkante 62 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
an dem Grundgehäuse 7 ausgebildet. Somit ist die Auswurföffnung 20 nach oben hin durch
das Gehäuse 2 begrenzt. Im Ausführungsbeispiel umfasst das als Gehölzschneider ausgebildete
Arbeitsgerät 1 einen Schmiermitteltank, der die Oberkante 62 der Auswurföffnung 20
bildet. Der Schmiermitteltank ist Teil des Gehäuses 2, insbesondere des Grundgehäuses
7. Somit ist die Auswurföffnung 20 vorliegend durch den Schmiermitteltank nach oben
hin begrenzt.
[0033] Wie in Fig. 3 gezeigt, erstreckt sich der erste Abschnitt 21 der Auswurföffnung 20
von einem ersten Ende 24 in Richtung der Längsmittelachse 5 bis zu einem zweiten Ende
25. Das erste Ende 24 ist am vorderen Ende 43 des Gehäuses 2, also an der Vorderseite
10 des Gehäuses 2 ausgebildet. Das zweite Ende 25 des Abschnittes 21 ist durch eine
Hochkante 27 an der Aussparung 23 des Kettenraddeckels 8 gebildet ist. Der erste Abschnitt
21 der Auswurföffnung 20 weist eine in Richtung der Längsmittelachse 5 gemessene Länge
1 auf, die dem Abstand zwischen dem ersten Ende 24 des ersten Abschnittes 21 und dem
zweiten Ende 25 des ersten Abschnittes 21 entspricht. Die Länge l des ersten Abschnittes
21 der Auswurföffnung 20 ist im Ausführungsbeispiel größer als die Höhe h des ersten
Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20. Die Länge l des ersten Abschnittes 21 beträgt
mindestens 10 mm, vorzugsweise mindestens 15 mm.
[0034] Wie in Fig. 3 gezeigt, weist das Gehäuse 2, insbesondere der Kettenraddeckel 8, einen
Abdeckbereich 28 zwischen dem ersten Ende 24 des ersten Abschnittes 21 und dem zweiten
Ende 25 des ersten Abschnittes 21 auf. Im Abdeckbereich 28 ist die Sägekette 6 in
Blickrichtung auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 der Führungsschiene
4 durch das Gehäuse 2, insbesondere durch den Kettenraddeckel 8, verdeckt. Im Abdeckbereich
28 ist die Unterkante 61 des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20 in Blickrichtung
auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 oberhalb der Längsoberseite
16 der Führungsschiene 4, insbesondere oberhalb der Sägekette 6, ausgebildet. Die
Auswurföffnung 20 weist eine im Abdeckbereich 28 des ersten Abschnittes 21 eine parallel
zur Längsebene 31 und senkrecht zur Längsmittelachse 5 der Führungsschiene 4 gemessene
Höhe h
1 auf. In anderen Worten ist die Höhe h
1 der Auswurföffnung 20 im Abdeckbereich 28 senkrecht zur Querebene 32 gemessen. Die
Höhe h
1 der Auswurföffnung 20 im Abdeckbereich 28 beträgt mindestens 5 mm, insbesondere mindestens
7,5 mm, vorzugsweise mindestens 10 mm. Die Höhe h
1 der Auswurföffnung 20 im Abdeckbereich 28 beträgt höchstens 30 mm, insbesondere höchstens
20 mm, ganz insbesondere höchstens 15 mm.
[0035] Wie in Fig. 3 gezeigt, weist das Gehäuse 2, insbesondere der Kettenraddeckel 8, einen
Offenbereich 29 zwischen dem ersten Ende 24 des ersten Abschnittes 21 und dem zweiten
Ende 25 des ersten Abschnittes 21 auf. Der Offenbereich 29 ist durch eine weitere
Aussparung 26 des Kettenraddeckels 8 gebildet. Im Offenbereich 29 ist die Sägekette
6 in Blickrichtung auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 der Führungsschiene
4 durch die weitere Aussparung 26 des Kettenraddeckels 8 freigelegt. Im Offenbereich
29 ist die Unterkante 61 des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20 in Blickrichtung
auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 unterhalb einer von der Führungsschiene
4 abgewandten Oberseite 18 der Sägekette 6 ausgebildet. In der vorliegenden Ausführung
beginnt der Offenbereich 29 unmittelbar an der Vorderseite 10 des Gehäuses 2, insbesondere
des Kettenraddeckels 8. Der Offenbereich 29 erstreckt sich von der Vorderseite 10
des Gehäuses 2 bis hin zum Abdeckbereich 28 über eine in Richtung der Längsmittelachse
5 der Führungsschiene 4 gemessenen Länge b. Die Länge b des Offenbereiches 29 ist
insbesondere kleiner 5 mm. In einer alternativen Ausführung des Arbeitsgerätes 1 ist
keine weitere Aussparung 26 vorgesehen. In einer solchen Ausführung umfasst das Gehäuse
2, insbesondere der Kettenraddeckel 8 keinen Offenbereich 29, sondern lediglich einen
Abdeckbereich 28.
[0036] Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Auswurföffnung 20 derart ausgebildet ist, dass in
Blickrichtung auf den Kettenraddeckel 8 senkrecht zur Längsebene 31 der Führungsschiene
4 die Sägekette 6 zwischen dem ersten Ende 24 und dem zweiten Ende 25 des ersten Abschnittes
21 der Auswurföffnung 20 über mindestens 50%, insbesondere über mindestens 65%, vorzugsweise
über mindestens 80% der Länge l des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20 durch
das Gehäuse 2, insbesondere durch den Kettenraddeckel 8, verdeckt ist. Demnach beträgt
eine in Richtung der Längsmittelachse 5 der Führungsschiene 4 gemessen Länge c des
Abdeckbereiches 28 mindestens 50%, insbesondere mindestens 65%, vorzugsweise mindestens
80% der Länge l des ersten Abschnittes 21 der Auswurföffnung 20. Im Abdeckbereich
beträgt der Abstand d zwischen der Unterkante 61 der Auswurföffnung 20 im ersten Abschnitt
21 und der Oberseite 18 der Sägekette 6 mindestens 1 mm, vorzugsweise mindestens 2
mm, insbesondere mindestens 3 mm.
[0037] Wie in Fig. 4 gezeigt, weist der zweite Abschnitt 22 der Auswurföffnung 20 in Blickrichtung
auf die Vorderseite 10 des Arbeitsgerätes 1 in Richtung der Längsmittelachse 5 eine
senkrecht zur Längsebene 31 der Führungsschiene 4 gemessene Mindestbreite b auf. Die
Mindestbreite b beträgt mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 20%, bevorzugt mindestens
30% der senkrecht zur Längsebene 31 der Führungsschiene 4 gemessenen Breite a des
Gehäuses 2 an der Vorderseite 10 im Bereich der Auswurföffnung 20 auf. Die Breite
a des Gehäuses 2 entspricht dem Abstand zwischen der ersten Längsseite 12 und der
zweiten Längsseite 13 an der Vorderseite 10 des Gehäuses 2 im Bereich der Auswurföffnung
20. Die Mindestbreite b des zweiten Abschnittes 22 der Auswurföffnung 20 beträgt mindestens
10 mm, vorzugsweise mindestens 12,5 mm, insbesondere mindestens 15 mm. Die senkrecht
zur Querebene 32 gemessene Höhe e des zweiten Abschnittes 22 der Auswurföffnung 20
beträgt mindestens 10 mm, vorzugsweise mindestens 15 mm, insbesondere mindestens 20
mm.
[0038] Wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt, läuft das Gehäuse 2 im Bereich der Auswurföffnung
20 zur Vorderseite 10 des Gehäuses 2 hin zu. Das Gehäuse 2 weist im Bereich der Auswurföffnung
20 insbesondere eine Konizität 63 auf. Das Gehäuse 2 läuft im Bereich der Auswurföffnung
20 konisch in Richtung zur Vorderseite 10 des Gehäuses 2 zu. Die weitere Aussparung
26 im ersten Abschnitt 21 der Auswurföffnung 20 am ersten Ende 24 der Auswurföffnung
20 führt zu einer Vergrößerung der Mindestbreite b des zweiten Abschnittes 22 der
Auswurföffnung 20 (Fig. 4).
1. Tragbares Arbeitsgerät
umfassend
ein Gehäuse (2), einen im Gehäuse (2) angeordneten Antriebsmotor (3), eine Führungsschiene
(4) mit einer Längsmittelachse (5) und eine Sägekette (6), wobei der Antriebsmotor
(3) über ein Antriebskettenrad die in einer Führungsnut der Führungsschiene (4) geführte
Sägekette (6) umlaufend antreibt, wobei durch die Führungsnut eine Längsebene (31)
der Führungsschiene (4) aufgespannt ist, wobei das Gehäuse (2) ein Grundgehäuse (7)
und einen Kettenraddeckel (8) umfasst, wobei das Grundgehäuse (7) und der Kettenraddeckel
(8) einen Kettenradraum (9) begrenzen,
wobei das Gehäuse (2) eine Vorderseite (10) und eine Rückseite (11) umfasst, wobei
die Führungsschiene (4) an der Vorderseite (10) aus dem Gehäuse (2) ragt,
wobei das Gehäuse (2) eine erste Längsseite (12) und eine zweite Längsseite (13) aufweist,
über die die Vorderseite (10) und die Rückseite (11) des Gehäuses (2) verbunden sind,
wobei insbesondere das Gehäuse (2) eine Oberseite (14) und eine Unterseite (15) aufweist,
wobei an dem Gehäuse (2) eine Auswurföffnung (20) zum Auswurf von Sägespänen aus dem
Kettenradraum (9) in die Außenumgebung (30) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurföffnung (20) einen ersten Abschnitt (21) aufweist, der an der ersten Längsseite
(12) des tragbaren Arbeitsgerätes (1) ausgebildet ist und eine parallel zur Längsebene
(31) und senkrecht zur Längsmittelachse (5) der Führungsschiene (4) gemessene Höhe
(h) aufweist, wobei die Höhe (h) mindestens 5 mm beträgt.
2. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurföffnung (20) zumindest teilweise durch eine Aussparung (23) am Kettenraddeckel
(8) gebildet ist.
3. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4) eine Längsoberseite (16) und eine bezogen auf die Längsmittelachse
(5) der Längsoberseite (16) gegenüberliegende Längsunterseite (17) aufweist, wobei
die Auswurföffnung (20) im Bereich der Längsoberseite (16) der Führungsschiene (4)
angeordnet ist.
4. Tragbares Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (21) der Auswurföffnung (20) eine in Richtung der Längsmittelachse
(5) gemessene Länge (l) aufweist, die größer als die Höhe (h) der Auswurföffnung (20)
ist.
5. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurföffnung (20) derart ausgebildet ist, dass sich der erste Abschnitt (21)
der Auswurföffnung (20) in Richtung der Längsmittelachse (5) der Führungsschiene (4)
von einem ersten Ende (24) bis zu einem zweiten Ende (25) erstreckt, wobei die Auswurföffnung
(20) derart ausgebildet ist, dass in Blickrichtung auf den Kettenraddeckel (8) senkrecht
zur Längsebene (31) der Führungsschiene (4) die Sägekette (6) zwischen dem ersten
Ende (24) und dem zweiten Ende (25) des ersten Abschnittes (21) der Auswurföffnung
(20) über mindestens 50%, insbesondere über mindestens 65%, insbesondere über mindestens
80% der Länge (l), ganz insbesondere über die vollständige Erstreckung des ersten
Abschnittes (21) der Auswurföffnung (20) von einem Abdeckbereich (28) des Gehäuses
(2), insbesondere des Kettenraddeckels (8), verdeckt ist.
6. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckbereich (28) in Richtung von der Längsmittelachse (5) der Führungsschiene
wegverlaufend senkrecht zur Längsmittelachse (5) der Führungsschiene (4) und parallel
zur Längsebene (31) der Führungsschiene (4) die Sägekette (6) um mindestens 1 mm überragt.
7. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Auswurföffnung (20) das Gehäuse (2), insbesondere konisch, in Richtung
zur Vorderseite (10) des Gehäuses (2) zuläuft, wobei im ersten Abschnitt (21) der
Auswurföffnung (20) am ersten Ende (24) der Auswurföffnung (20) eine weitere Aussparung
(26) am Gehäuse (2), insbesondere am Kettenraddeckel (8), vorgesehen ist, die in Blickrichtung
auf den Kettenraddeckel (8) senkrecht zur Längsebene (31) der Führungsschiene (4)
die Sägekette (6) freilegt.
8. Tragbares Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurföffnung (20) einen zweiten Abschnitt (22) umfasst, der an der Vorderseite
(10) des Gehäuses (2) ausgebildet ist.
9. Tragbares Arbeitsgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass in Blickrichtung auf die Vorderseite (10) des tragbaren Arbeitsgerätes (1) in Richtung
der Längsmittelachse (5) der zweite Abschnitt (22) der Auswurföffnung (20) eine senkrecht
zur Längsebene (31) der Führungsschiene (4) gemessene Mindestbreite (b) aufweist,
die mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 20%, bevorzugt mindestens 30% der senkrecht
zur Längsebene (31) der Führungsschiene (4) gemessenen Breite (a) des Gehäuses (2)
an der Vorderseite (10) entspricht.
10. Tragbares Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das tragbare Arbeitsgerät (1) eine weitere Auswurföffnung (40) aufweist, wobei die
weitere Auswurföffnung (40) vorzugsweise an der Unterseite (15) des Gehäuses (2) ausgebildet
ist.
11. Tragbares Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (3) ein Elektromotor ist.