[0001] Die Erfindung betrifft ein Gelenkband insbesondere für Glastüren, mit zwei um eine
Schwenkachse gelenkig miteinander verbundenen Bandteilen sowie mit einer zwischen
den beiden Bandteilen wirksamen Rastvorrichtung, die im Wesentlichen aus mindestens
einem dem ersten Bandteil zugeordneten, gegen die Wirkung wenigstens eines Federelements
beweglich geführten Riegelelement und einem dem zweiten Bandteil zugeordneten Schließkörper
mit mindestens einer mit dem Riegelelement in einer Raststellung zusammenwirkenden
Rastausnehmung besteht, wobei der Schließkörper zwischen zwei am zweiten Bandteil
ausgebildeten Bandstegen koaxial zur Schwenkachse angeordnet und in verschiedenen
Winkelstellungen seiner Rastausnehmung arretierbar ist.
[0002] Derartige Gelenkbänder, die beispielsweise für Möbeltüren oder auch eine Glastür
einer Duschabtrennung eingesetzt werden können, sind aus der
DE 10 2005 025 278 B3 und der
EP 3 741 944 A1 bekannt. Mit Hilfe der einstellbaren Rastvorrichtung kann die Schließlage der an
dem Gelenkband angeschlagenen Tür eingestellt werden, indem der koaxial zur Schwenkachse
zwischen den beiden Bandstegen des zweiten Bandteils angeordnete Schließkörper mit
seiner Rastausnehmung so eingestellt wird, dass die Tür die gewünschte Winkellage
einnimmt, wenn das Riegelelement von dem Federelement in die Rastausnehmung gedrückt
wird.
[0003] Damit die derart einmal gefundene Schließstellung der Tür bzw. des Scharniers sich
nicht ungewollt wieder verändert, ist es notwendig, den Schließkörper in seiner korrekten
Winkelstellung am zweiten Bandteil zuverlässig zu arretieren. Dies wird bei dem Stand
der Technik dadurch bewirkt, dass die beiden Bandstege am zweiten Bandteil jeweils
in einer Ebene parallel zur Schwenkachse geteilt ausgeführt sind und eine fest am
zweiten Bandteil ausgebildete erste Klemmbacke und eine an einem lösbaren Spannmittelteil
ausgebildete zweite Klemmbacke umfassen, die mittels einer Verschraubung und ggf.
einer Rasteinrichtung gegeneinander anstellbar sind. Dabei spannen die Klemmbacken
Endabschnitte des Schließkörpers zwischen sich ein und sichern somit dessen Position
relativ zum zweiten Bandteil und damit die gewünschte Winkelstellung der Rastausnehmung.
[0004] Probleme bereitet bei den bekannten Gelenkbändern die Montage der einzelnen Bestandteile
zum fertigen Gelenkband, insbesondere der Einbau des Schließkörpers und dessen Einstellung
in der korrekten Winkellage, denn der Einbau und insbesondere die Einstellung der
Schließlage (Nulllage) können nur erfolgen, solange die Klemmbacken durch ausreichendes
Öffnen der Verschraubung die dazwischen liegenden Endabschnitte des Schließkörpers
so weit freigeben, dass dieser relativ zum zweiten Bandteil in die gewünschte Position
eingestellt werden kann. Eine genaue Einstellung ist dabei sehr schwer zu erreichen,
insbesondere dann, wenn der Einstellvorgang im montierten Zustand des Gelenkbands
mit daran angebrachter Tür erfolgen soll. Das Türgewicht führt nämlich dazu, dass
der Schließkörper seine koaxiale Positionierung zur Schwenkachse während des Einstellvorgangs
nicht beibehält, sondern bei dem Montage- und/oder Einstellvorgang mit verhältnismäßig
großer Kraft quer zur Richtung der Schwenkachse belastet wird, was ein genaues Arbeiten
erschwert.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und die Montage und Einstellung
des Gelenkbands zu erleichtern.
[0006] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, dass das zweite Bandteil zumindest
teilweise quer zur Schwenkachse geteilt/teilbar ausgeführt ist und ein erstes, den
einen der beiden Bandstege aufweisendes Stegteil und ein zweites, den anderen der
beiden Bandstege aufweisendes Stegteil umfasst, wobei die beiden Stegteile mittels
mindestens eines Verbindungselements lösbar miteinander verbindbar/verbunden sind.
[0007] Die Erfindung verlässt somit den im Stand der Technik bekannten Weg mit zweiteilig
ausgestalteten, in einer Ebene parallel zur Schwenkachse geteilten Bandstegen. Vielmehr
ist bei der Erfindung das zweite Bandteil geteilt ausgeführt, und zwar in einer Ebene,
die quer oder rechtwinklig zur Schwenkachse verläuft. Der Schließkörper kann in vorteilhafter
Ausgestaltung einen die Rastausnehmung(en) aufweisenden Mittenabschnitt sowie zwei
an einander gegenüber liegenden Endseiten des Mittenabschnitts relativ zu diesem drehfest
angeordnete und vorzugsweise im Querschnitt reduzierte Gelenkzapfen aufweisen, die
im montierten Zustand an den Bandstegen des zweiten Bandteils festgelegt sind. Die
Bandstege können durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Teilung des zweiten Bandteils
in einer Teilungsrichtung oder -ebene quer zur Schwenkachse vollumfänglich geschlossen
gestaltet sein, indem sie beispielsweise umfangsseitig geschlossene Ringaufnahmen
bilden, in die die Gelenkzapfen des Schließkörpers einfassen. Die Montage des Schließkörpers
ist bei der Erfindung auch mit geschlossen gestalteten Bandstegen problemlos möglich.
Zu diesem Zweck nämlich können die beiden zunächst voneinander separierten Stegteile
mit den daran ausgebildeten Bandstegen an den beiden Enden des Schließkörper montiert
werden, indem sie in Richtung der Schwenkachse an diesen angesteckt werden, so dass
die beiden Bandstege die endseitig am Schließkörper ausgebildeten Gelenkzapfen o.dgl.
umschließen. Anschließend werden die beiden Stegteile mit Hilfe des dafür vorgesehenen
Verbindungselements, das vorzugsweise von mindestens einer zwischen den beiden Stegteilen
wirksamen Schraubverbindung gebildet wird, fest miteinander verbunden, wobei diese
Verbindung bei der nachfolgenden Justage des Schließkörpers in die gewünschte Winkelstellung
nicht gelöst werden muss.
[0008] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann das zweite Bandteil ein die beiden
Stegteile im Bereich ihrer Teilungsebene überdeckendes Sicherungsteil umfassen, das
im miteinander verbundenen Zustand der Stegteile mit diesen verbunden, vorzugsweise
verschraubt ist. Durch die Anordnung des Sicherungsteils wird das zwischen den Stegteilen
wirksame Verbindungselement, in der bevorzugten Ausführungsform also die vorgesehene
Schraubverbindung, entlastet und sichergestellt, dass sich die Verbindung zwischen
den Stegteilen nicht unabsichtlich lösen kann.
[0009] Um die eingestellte, gewünschte Drehposition des an den Bandstegen gelagerten Schließkörpers
festzulegen, können verschiedenen Maßnahmen vorgesehen werden. Zum Beispiel kann der
Schließkörper in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mittels an den Bandstegen
vorgesehenen Drehsicherungselementen drehfest arretierbar sein. Bei diesen Drehsicherungselementen
kann es sich besonders bevorzugt um Klemmschrauben, z.B. Madenschrauben, handeln,
die die Bandstege quer durchsetzen und gegen den daran gelagerten Schließkörper bzw.
dessen Gelenkzapfen anstellbar sind.
[0010] Vorteilhaft ist es, wenn die beiden Stegteile mit miteinander zusammenwirkenden Formschlussführungen
versehen sind. Damit wird in besonders einfacher Weise sichergestellt, dass bei der
Montage des Gelenkbands die beiden Stegteile in genauer Ausrichtung der Bandstege
zueinander miteinander verbunden werden, so dass der Schließkörper genau koaxial zur
Schwenkachse zwischen den beiden Bandstegen gelagert ist.
[0011] Die Rastvorrichtung kann ein das Riegelelement quer zur Schwenkachse beweglich aufnehmendes
Gehäuse aufweisen, das um den Mittenabschnitt des Schließkörpers drehbar gelagert
ist. Das Riegelelement kann in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung an seiner
zum Schließkörper gerichteten Vorderseite mit mindestens einer drehbar gelagerten
Druckrolle versehen sein, die zur Verrastung mit dem Schließkörper mit der an diesem
ausgebildeten Rastausnehmung zusammenwirkt.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand eines
Beispiels näher erläutert wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Gelenkband nach der Erfindung in einer perspek-tivischen Darstellung;
- Fig. 2
- den Gegenstand der Fig. 1 im Horizontalschnitt;
- Fig. 3
- den Gegenstand der Fig. 1 und 2 in einem Vertikalschnitt durch das zweiten Bandteil;
- Fig. 4
- das Gelenkband nach den Fig. 1 bis 3 in einer ersten perspektivischen, auseinandergezogenen
Darstellung seiner Einzelbauteile (Explosionsansicht) in einer ersten Blickrichtung;
und
- Fig. 5
- das Gelenkband in einer zweiten Explosionsansicht mit anderer Blickrichtung.
[0013] Das in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete Gelenkband dient als Scharnierbeschlag
für eine Glastüre, die an einer (nicht dargestellten) Wand befestigt ist. Das Gelenkband
10 weist ein erstes Bandteil 11 und ein zweites Bandteil 12 auf, die um eine Schwenkachse
13 gelenkig miteinander verbunden sind. Während das erste Bandteil 11 mit einer Befestigungsplatte
14 mit zwei Langlöchern 15 versehen ist, mit denen es an der Wand festgeschraubt werden
kann, weist das zweite Bandteil 12 zwei Klemmbacken 16 auf, zwischen denen die zu
haltende Glastür eingespannt gehalten wird, wie dies beispielsweise für die Tür einer
Duschabtrennung bekannt ist.
[0014] Das Gelenkband 10 ist mit einer insgesamt mit 17 bezeichneten Rastvorrichtung ausgestattet,
die ein dem ersten Bandteil 11 zugeordnetes Riegelelement 18 aufweist, das in einem
an der Befestigungsplatte 14 mit Schrauben 19 befestigten Gehäuse 20 aufgenommen ist.
Das Riegelelement 18 ist in dem Gehäuse 20 quer zur Schwenkachse 13 beweglich. Es
wird von zwei Druckfedern 21 vorgespannt, die in Federaufnahmen 22 im Riegelelement
18 einfassen und dort gegen die der Schwenkachse abgewandte Rückseite des Riegelelements
18 drücken. Mit ihren aus den Federaufnahmen herausragenden Enden stützen sich die
Federn an der Befestigungsplatte 14 ab. Diese ist hierfür mit zwei kurzen Sacklöchern
23 versehen, die im montierten Zustand des Gehäuses 20 koaxial zu den Federaufnahmen
22 im Riegelelement 18 ausgerichtet sind und zusammen mit diesen sicherstellen, dass
die Druckfedern 21 nicht seitlich ausknicken können.
[0015] Das Riegelelement 18 ist an seiner zur Schwenkachse 13 gerichteten Vorderseite 24
mit zwei drehbar gelagerten Druckrollen 25 versehen.
[0016] Diese wirken mit einem dem zweiten Bandteil 12 zugeordneten Schließkörper 26 zusammen,
der als Bestandteil der Rastvorrichtung 17 koaxial zur Schwenkachse 13 an dem zweiten
Bandteil 12 montiert ist. Der Schließkörper 26 hat einen Mittenabschnitt 27 mit zwei
in ihrer Höhenlage an die Position der Druckrollen 25 angepassten Ringabsätzen 28,
in denen jeweils eine Rastausnehmung 29 in Form einer konkaven Einziehung vorgesehen
ist, in die die Druckrollen 25 am Riegelelement 18 zur Positionierung der Ruhestellung
der Tür einfassen können. Das Gehäuse 20 mit dem darin verschieblich aufgenommenen
Riegelelement 18 ist um den Mittenabschnitt 27 des Schließkörpers 26 drehbar gelagert.
Der Schließkörper 26 weist an seinem oberen und unteren Ende jeweils einen Gelenkzapfen
30 auf, mit denen er am zweiten Bandteil 12 festgelegt ist. Dabei ist das zweite Bandteil
12 gemäß der Erfindung quer zur Schwenkachse 13, bei dem Ausführungsbeispiel also
in einer horizontalen Richtung oder Ebene E geteilt/teilbar ausgeführt. Somit umfasst
das zweite Bandteil 12 ein erstes Stegteil 31 mit einem ersten Bandsteg 32 und ein
zweites Stegteil 33 mit einem zweiten Bandsteg 34. Die beiden Bandstege 32 und 34
sind als umfangsseitig geschlossene Ringaufnahmen 35 ausgebildet, in die die Gelenkzapfen
29 des Schließkörpers 26 mit sehr geringem Spiel einfassen.
[0017] Wie man insbesondere in den Fig.4 und 5 gut erkennen kann, sind die beiden Stegteile
31, 33 mittels Schraubverbindungen lösbar miteinander verbindbar/verbunden. Die Anordnung
ist bei der gezeigten Ausführungsform so, dass je eine Zylinderkopfschraube 36 durch
ein parallel zur Gelenkachse 13 vorgesehenes Loch in dem einen der beiden Stegteile
in eine dazu passend am anderen Stegteil vorgesehene Gewindebohrung 37 eingeschraubt
werden kann, um die beiden Stegteile miteinander zu verbinden. An den Kontaktflächen
der beiden Stegteile 31, 33 sind miteinander zusammenwirkende Formschlussführungen
nach Art einer Nut 38 und Feder 39 vorgesehen, die eine exakte Positionierung der
beiden Teile zueinander gewährleisten. Die Montage des Schließkörpers 26 zusammen
mit dem darauf montierten Gehäuse 20 und dem darin aufgenommenen Riegelelement 18
am zweiten Bandteil 12 kann einfach bei voneinander getrennten Stegteilen 31, 33 erfolgen,
indem die Gelenkzapfen 30 von innen in die zugehörigen, ringförmig geschlossenen Bandstege
32, 34 eingesteckt werden. Anschließend können die beiden Stegteile 31, 33 mit den
beiden Zylinderkopfschrauben 36 miteinander verschraubt werden. Der Schließkörper
26 ist dann praktisch spielfrei an den Bandstegen 32, 34 angelenkt und kann durch
Verdrehen um die Schwenkachse 13 stufenlos genau in die gewünschte Stellung eingestellt
werden, in der die Ruheposition oder Nulllage zwischen den beiden Bandteilen 11, 12
erreicht ist. In dieser gewünschten Stellung wird der Schließkörper 26 dann mittels
Madenschrauben 40 gegen Verdrehen gesichert, die hierzu die Bandstege 32, 34 in Gewindebohrungen
41 quer durchsetzen und gegen die in den Ringaufnahmen 35 gelagerten Gelenkzapfen
29 des Schließkörpers 26 anstellbar sind und diesen fest an den Bandstegen einklemmen.
[0018] Zur Sicherung der beiden Stegteile 31, 33 gegeneinander und insbesondere auch zur
Entlastung der diese miteinander verschraubenden Schrauben 36 ist das zweite Bandteil
12 mit einem die beiden Stegteile 31, 33 im Bereich ihrer Teilungsebene E überdeckenden
Sicherungsteil 42 versehen, das im miteinander verbundenen Zustand der Stegteile 31,
33 mit diesen mit insgesamt vier Senkkopfschrauben 43 verschraubt ist, wobei je zwei
dieser Schrauben 43 in zugehörige Gewindebohrungen 44o am oberen der beiden Stegteile
31 und 44u am unteren Stegteil 33 eingeschraubt sind.
[0019] Mit der Erfindung ist es in besonders einfacher Weise möglich, die Ruheposition/Nulllage
des Gelenkbands bzw. der von diesem getragenen Tür einzustellen, ohne dass es dabei
infolge von zu viel Spiel zwischen den Bandstegen des zweiten Bandteils und dem davon
aufgenommenen Schließkörper zu Ungenauigkeiten/Schwierigkeiten kommen. Ein Nachstellen
der gewünschten Position ist nach einfachem Lösen und anschließendem Wiederfestziehen
der von der Seite besonders leicht zugänglichen Madenschrauben problemlos möglich.
1. Gelenkband insbesondere für Glastüren, mit zwei um eine Schwenkachse (13) gelenkig
miteinander verbundenen Bandteilen (11,12) sowie mit einer zwischen den beiden Bandteilen
(11,12) wirksamen Rastvorrichtung (17), die im Wesentlichen aus mindestens einem dem
ersten Bandteil (11) zugeordneten, gegen die Wirkung wenigstens eines Federelements
(21) beweglich geführten Riegelelement (18) und einem dem zweiten Bandteil (12) zugeordneten
Schließkörper (26) mit mindestens einer mit dem Riegelelement (18) in einer Raststellung
zusammenwirkenden Rastausnehmung (29) besteht, wobei der Schließkörper (26) zwischen
zwei am zweiten Bandteil (12) ausgebildeten Bandstegen (32,34) koaxial zur Schwenkachse
(13) angeordnet und in verschiedenen Winkelstellungen seiner Rastausnehmung (29) arretierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bandteil (12) zumindest teilweise quer zur Schwenkachse (13) geteilt/teilbar
ausgeführt ist und ein erstes, den einen der beiden Bandstege (32) aufweisendes Stegteil
(31) und ein zweites, den anderen der beiden Bandstege (34) aufweisendes Stegteil
(33) umfasst, wobei die beiden Stegteile (31,33) mittels mindestens eines Verbindungselements
(36) lösbar miteinander verbindbar/verbunden sind.
2. Gelenkband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließkörper (26) einen die Rastausnehmung(en) (29
)aufweisenden Mittenabschnitt (27) sowie zwei an einander gegenüber liegenden Endseiten
des Mittenabschnitts (27) relativ zu diesem drehfest angeordnete und vorzugsweise
im Querschnitt reduzierte Gelenkzapfen (30) aufweist, die im montierten Zustand an
den Bandstegen (32,34) des zweiten Bandteils (12) festgelegt sind.
3. Gelenkband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandstege (32,34) umfangsseitig geschlossene Ringaufnahmen (35) bilden, in die
die Gelenkzapfen (30) des Schließkörpers (26) einfassen.
4. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement von mindestens einer zwischen den beiden Stegteilen (31,33)
wirksamen Schraubverbindung (36,37) gebildet wird.
5. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bandteil (12) ein die beiden Stegteile (31,33) im Bereich ihrer Teilungsebene
(E) überdeckendes Sicherungsteil (42) umfasst, das im miteinander verbundenen Zustand
der Stegteile (31,33) mit diesen verbunden, vorzugsweise verschraubt ist.
6. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließkörper (26) mittels an den Bandstegen (32,34) vorgesehenen Drehsicherungselementen
(40) drehfest arretierbar ist
7. Gelenkband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherungselemente Klemmschrauben (40) sind, die die Bandstege (32,34) quer
durchsetzen und gegen den daran gelagerten Schließkörper (26) bzw. dessen Gelenkzapfen
(30) anstellbar sind.
8. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stegteile (31,33) mit miteinander zusammenwirkenden Formschlussführungen
(38,39) versehen sind.
9. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (17) ein das Riegelelement (18) quer zur Schwenkachse (13) beweglich
aufnehmendes Gehäuse (20) aufwiest, das um den Mittenabschnitt (27) des Schließkörpers
(26) drehbar gelagert ist.
10. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelelement (18) an seiner zum Schließkörper gerichteten Vorderseite (24) mit
mindestens einer drehbar gelagerten Druckrolle (25) versehen ist, die zur Verrastung
mit dem Schließkörper (26) mit der an diesem ausgebildeten Rastausnehmung (29) zusammenwirkt.