[0001] Die Erfindung betrifft einen Bagger, vorzugsweise Radbagger oder Kettenbagger, umfassend
einen Rahmen, der vorzugsweise durch einen fahrbaren Unterwagen sowie einen um eine
Drehachse drehbar auf dem Unterwagen angeordneten Oberwagen gebildet ist, sowie eine
mittelbar oder unmittelbar an dem Rahmen angebrachte Ausrüstung, wobei die Ausrüstung
mehrgliedrig mit einem Ausleger, einem Stiel und einem Löffel ausgebildet ist, wobei
der Ausleger einen Anfangsbereich und einen Endbereich aufweist und mit seinem Anfangsbereich
um zumindest eine Schwenkachse kraftbetätigt innerhalb seines Schwenkbereichs in zumindest
zwei Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem Rahmen angebracht ist, wobei weiterhin
der Stiel einen Anfangsbereich und einen Endbereich aufweist und um eine Schwenkachse,
die entweder an seinem Anfangsbereich oder von seinem Anfangsbereich in Richtung des
Endbereichs beabstandet vorgesehen ist, kraftbetätigt innerhalb seines Schwenkbereichs
in zwei Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem Endbereich des Auslegers angebracht
ist, und wobei der Löffel kraftbetätigt um eine Schwenkachse innerhalb seines Schwenkbereichs
in zwei Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem Endbereich des Stiels angebracht
ist, und wobei außerdem die Verschwenkung des Auslegers und/oder die Verschwenkung
des Stiels und/oder die Verschwenkung des Löffels in beiden jeweiligen Bewegungsrichtungen
jeweils durch einen motorisch antreibbaren Seilzug bewirkbar ist.
[0002] Aus der Praxis sind derartige Bagger in verschiedenen Ausführungen bekannt. Normalerweise
ist die Ausrüstung an dem Oberwagen angebracht.
[0003] Dabei werden die beweglichen Elemente der Ausrüstung wie Ausleger, Stiel und Löffel
üblicherweise von hydraulischen Zylindern angetrieben. Der Ausleger besteht dabei
zumeist aus einem geschweißten Stahlrahmen mit einzelnen Gelenken, die an bestimmten
Punkten an weiteren Gelenken von den hydraulischen Zylindern in Position gehalten
bzw. bewegt werden.
[0004] Nach und nach werden in der Industrie hydraulische Zylinder auch durch elektrische
Aktuatoren ersetzt, damit der entsprechende Bagger dann hydraulikfrei ist. Dies hat
unter anderem den Vorteil, dass elektrische Anwendungen, sofern sie richtig dimensioniert
sind, eine höhere Effizienz besitzen und zudem in der Regel wartungsfrei sind.
[0005] Auch sind Bagger bekannt, bei denen die Bewegung der beweglichen Elemente der Ausrüstung
wie Ausleger, Stiel und Löffel durch Seilzüge bewirkt wird.
[0006] Nachteilig hierbei ist, dass durch einen einzelnen Seilzug üblicherweise nur eine
Bewegung in einer Richtung, nämlich in der Zugrichtung des Seilzugs, bewirkt werden
kann, wobei diese entgegen der Gravitation ausgerichtet sein muss, da ansonsten ohne
eine Gegenkraft die Bewegung bereits von der Gravitation verursacht würde. Eine Bewegung
in Richtung der Gravitation ist durch einen solchen entgegen der Gravitation wirkenden
Seilzug allenfalls begrenzt steuerbar, da die Kraftwirkung auf die durch die Gravitation
bewirkte Kraft beschränkt ist und eine Bewegung auch nur in dem Umfang erfolgen kann,
wie sie durch die Gravitation bewirkt wird.
[0007] Für eine zweite Bewegungsrichtung ist somit ein zweiter Seilzug erforderlich, dessen
Kraftwirkung entgegen der des ersten Seilzugs erfolgt. Nachteilig ist weiterhin, dass
durch die jeweilige Seilführung der Arbeitsraum des Baggers teilweise erheblich eingeschränkt
wird.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und einen Bagger
anzugeben, der hydraulikfrei ist und ohne eine wesentliche Einschränkung des Arbeitsraums
einsetzbar ist.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Bagger dadurch gelöst, dass für die
Verschwenkung des Auslegers in seiner ersten Bewegungsrichtung ein erster Antrieb
mit einem an dem Oberwagen vorgesehenen Motor und mit einem von diesem antreibbaren
ersten Seilzug vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug von diesem Motor zu einem an dem
Ausleger in einem Abstand zu der Schwenkachse des Auslegers vorgesehenen ersten Kraftanlenkpunkt
verläuft, und dass für die Verschwenkung des Auslegers in seiner zweiten Bewegungsrichtung
ein zweiter Antrieb mit einem an dem Oberwagen vorgesehenen Motor und mit einem von
diesem antreibbaren zweiten Seilzug vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug von diesem
Motor zu einem an dem Ausleger in einem Abstand zu der Schwenkachse des Auslegers
vorgesehenen zweiten Kraftanlenkpunkt verläuft
und/oder
für die Verschwenkung des Stiels in seiner ersten Bewegungsrichtung ein erster Antrieb
mit einem an dem Ausleger vorgesehenen Motor und mit einem von diesem antreibbaren
ersten Seilzug vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug von diesem Motor zu einem ersten
Kraftanlenkpunkt verläuft, der an dem Stiel in Richtung des Anfangsbereichs des Stiels
gesehen vor der Schwenkachse des Stiels vorgesehen ist, und dass für die Verschwenkung
des Stiels in seiner zweiten Bewegungsrichtung ein zweiter Antrieb mit einem an dem
Ausleger vorgesehenen Motor und mit einem von diesem antreibbaren zweiten Seilzug
vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug von diesem Motor zu einem an der Unterseite des
Stiels in einem Abstand zu der Schwenkachse des Stiels vorgesehenen zweiten Kraftanlenkpunkt
verläuft
und/oder
dass für die Verschwenkung des Löffels ein einerseits an einem ersten Anlenkpunkt
am Stiel und andererseits an einem zweiten Anlenkpunkt am Löffel angelenktes mehrgliedriges,
vorzugsweise viergliedriges, Koppelgetriebe vorgesehen ist, wobei für die Verschwenkung
des Löffels in seiner ersten Bewegungsrichtung ein erster Antrieb mit einem an dem
Stiel vorgesehenen Motor und mit einem von diesem antreibbaren ersten Seilzug vorgesehen
ist, wobei dieser Seilzug von diesem Motor zu einem von der Schwenkachse des Löffels
beabstandeten ersten Kraftanlenkpunkt an dem Koppelgetriebe verläuft, und dass für
die Verschwenkung des Löffels in seiner zweiten Bewegungsrichtung ein zweiter Antrieb
mit einem an dem Stiel vorgesehenen Motor und mit einem von diesem antreibbaren zweiten
Seilzug vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug von diesem Motor über eine Umlenkrolle
zu einem zweiten Kraftanlenkpunkt an dem Koppelgetriebe verläuft, wobei die Umlenkrolle
an dem Stiel in Richtung der Schwenkachse des Löffels gesehen vor dem Anlenkpunkt
des Koppelgetriebes an dem Stiel vorgesehen ist.
[0010] Somit kann die Ausrüstung des erfindungsgemäßen Baggers der Ausrüstung eines konventionellen
hydraulischen Baggers sehr ähnlich sein oder sogar mit dieser gleich sein, wodurch
der erfindungsgemäße Bagger in ähnlicher oder gleicher Weise eingesetzt werden kann
wie ein konventioneller hydraulischer Bagger und hinsichtlich Reichweite, Bauraum
sowie des erreichbaren Arbeitsbereichs ähnlich oder sogar gleich ist. Durch die Seilzüge,
deren Antrieb keine Hydraulik benötigt, ist ein Verzicht auf Hydraulik möglich.
[0011] Dabei können für die verschiedenen Bewegungsrichtungen des Auslegers und/oder des
Stiels und/oder des Löffels jeweils ein erster Motor für die erste Bewegungsrichtung
und ein zweiter Motor für die zweite Bewegungsrichtung vorgesehen sein.
[0012] Vorzugsweise kann die Achse der an dem Stiel vorgesehenen Umlenkrolle in einer Linie
mit der Schwenkachse des Löffels liegen, so dass ein vereinfachter Aufbau der Ausrüstung
gewährleistet wird.
[0013] Weiterhin können der erste Kraftanlenkpunkt für die Verschwenkung des Löffels und
der zweite Kraftanlenkpunkt für die Verschwenkung des Löffels als ein einheitlicher
Kraftanlenkpunkt für die Verschwenkung des Löffels in beiden Richtungen ausgebildet
sein. Durch eine solche Ausgestaltung kann auf zusätzliche Bauteile verzichtet werden
und der Aufbau der Ausrüstung wird vereinfacht.
[0014] Vorteilhafterweise kann zumindest ein Motor als Elektromotor ausgebildet sein, und
vorzugsweise können mehrere Motoren jeweils als Elektromotor ausgebildet sein, und
ganz bevorzugt können alle Motoren jeweils als Elektromotor ausgebildet sein. Elektromotoren
bieten den Vorteil hoher erreichbarer Drehmomente auch bei geringen Drehzahlen. Zudem
sind sie wartungsarm und benötigen lediglich einen geringen Bauraum. Insbesondere
ist vorteilhaft, dass ein Bagger, der ausschließliche Elektromotoren hat, vollständig
elektrisch betrieben werden kann und insofern kein Hydrauliksystem benötigt. Insoweit
können derartige Bagger auch in Situationen mit einem erhöhten Sicherheitsanspruch
in Bezug auf einen möglichen Austritt schädlicher Substanzen, wie beispielsweise Hydraulikflüssigkeit
oder Diesel, eingesetzt werden.
[0015] Vorzugsweise kann die Umlenkrolle des Seilzugs für die Verschwenkung des Auslegers
in dessen zweiter Bewegungsrichtung am Oberwagen angeordnet sein. Durch eine solche
Ausgestaltung kann die Verschwenkung des Auslegers in dessen zweiter Bewegungsrichtung
durch den Seilzug umgesetzt werden ohne gleichzeitig Relativbewegungen zwischen Ober-
und Unterwagen des Baggers zu behindern. Insofern ist eine Drehbewegung des Oberwagens
um seine Drehachse gegenüber dem Unterwagenweiterhin ermöglicht.
[0016] Weiterhin kann die Umlenkrolle des Seilzugs für die Verschwenkung des Auslegers in
dessen zweiter Bewegungsrichtung an der Unterseite des Auslegers zwischen dem Anfangsbereich
des Auslegers und dem zweiten Kraftanlenkpunkt vorgesehen sein. Durch eine solche
Ausgestaltung kann die Verschwenkung des Auslegers in dessen zweiter Bewegungsrichtung
durch den Seilzug umgesetzt werden ohne gleichzeitig den Abstand zwischen dieser Umlenkrolle
und dem zweiten Kraftanlenkpunkt zu verändern.
[0017] Vorteilhafterweise kann der Ausleger eine gekrümmte Form oder eine stumpfwinklig
abgewinkelte Form haben. Beispielsweise ist eine im Wesentlichen einem Bumerang entsprechende
Form denkbar. Insofern weist der Ausleger beispielsweise eine "L" Form mit zwei in
etwa gleichlangen Schenkeln auf, die in einem Winkel, vorzugsweise von über 90°, zueinander
angeordnet sind. Die Schenkel können dort wo sie aufeinandertreffen dicker ausgestaltet
sein, wobei die beiden Schenkel sich von dort ausgehend verschmälern. Vorzugsweise
setzt sich diese gekrümmte Form oder stumpfwinklig abgewinkelte Form ebenfalls im
Stiel weiter fort. Durch eine solche Ausgestaltung kann einer der Löffel flexibler
positioniert und eine verbesserte Reichweite des Löffels erzielt werden.
[0018] Vorzugsweise kann zumindest ein Seilzug durch einen Hohlraum des Auslegers durchgeführt
sein, und vorzugsweise auch über eine Umlenkrolle geführt sein. Insofern ist der Seilzug
von äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Verschmutzung, geschützt. Überdies kann
ein versehentlicher Kontakt des Seilzuges mit anderen Elementen der Ausrüstung, beispielsweise
dem Löffel, oder anderen Objekten aus dem Umfeld des Baggers vermieden werden. Zudem
wird durch die Seilführung durch den Ausleger erreicht, dass der Arbeitsraum des Baggers
nicht eingeschränkt wird.
[0019] Weiterhin kann zumindest ein Seilzug durch einen Hohlraum des Stiels durchgeführt
sein, und vorzugsweise auch über eine Umlenkrolle geführt sein. Insofern ist der Seilzug
von äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Verschmutzung, geschützt. Überdies kann
ein versehentlicher Kontakt des Seilzuges mit anderen Elementen der Ausrüstung oder
anderen Objekten aus dem Umfeld des Baggers vermieden werden. Zudem wird durch die
Seilführung durch den Stiel erreicht, dass der Arbeitsraum des Baggers nicht eingeschränkt
wird.
[0020] Vorteilhafterweise kann bei zumindest einem Seilzug für die Verschwenkung des Auslegers
die Anordnung von Motor, Kraftanlenkpunkt, und ggf. Umlenkrolle derart gewählt sein,
dass im gesamten Schwenkbereich des Auslegers der Seilzug in seinem Bereich zwischen
Motor und Kraftanlenkpunkt bzw. Umlenkrolle und Kraftanlenkpunkt nicht mehr als 20
% des Abstandes zwischen der Schwenkachse des Auslegers und der Schwenkachse des Stiels
von demjenigen Teil des Auslegers entfernt ist, zu dem er in diesem Bereich in etwa
parallel verläuft. Durch eine derartige Anordnung kann erreicht werden, dass der Arbeitsraum
des Baggers nur geringfügig eingeschränkt wird. Zudem kann ein versehentlicher Kontakt
des Seilzuges mit anderen Elementen der Ausrüstung oder anderen Objekten aus dem Umfeld
des Baggers vermieden werden.
[0021] Vorzugsweise kann bei zumindest einem Seilzug für die Verschwenkung des Stiels die
Anordnung von Motor, Kraftanlenkpunkt, und ggf. Umlenkrolle derart gewählt sein, dass
im gesamten Schwenkbereich des Stiels der Seilzug in seinem Bereich zwischen Motor
und Kraftanlenkpunkt bzw. Umlenkrolle und Kraftanlenkpunkt nicht mehr als 20 % des
Abstandes zwischen der Schwenkachse des Stiels und der Schwenkachse des Löffels von
demjenigen Teil des Auslegers entfernt ist, zu dem er in diesem Bereich in etwa parallel
verläuft. Durch eine derartige Anordnung kann erreicht werden, dass der Arbeitsraum
des Baggers nur geringfügig eingeschränkt wird. Zudem kann ein versehentlicher Kontakt
des Seilzuges mit anderen Elementen der Ausrüstung oder anderen Objekten aus dem Umfeld
des Baggers vermieden werden.
[0022] Weiterhin kann zumindest ein Seilzug über eine Umlenkrolle geführt sein, die auf
dem Ausleger oder dem Stiel auf einem Abstandshalter angeordnet ist, wobei die Umlenkrolle
den Seilzug entweder von dem Ausleger oder dem Stiel wegdrückt oder ihn zu dem Ausleger
oder dem Stiel hinzieht. Insofern können zum Erhalt der gewünschten Hebelwirkungen
die notwendigen Winkel in der Führung des Seilzuges erreicht werden, wobei der Arbeitsraum
des Baggers nur geringfügig durch den Seilzug eingeschränkt wird.
[0023] Vorteilhafterweise können die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen
des Auslegers und/oder die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen des
Stiels und/oder die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen des Löffels
jeweils komplett unabhängig voneinander mit separaten und unabhängig voneinander steuerbaren
Motoren ausgebildet sein. Insofern kann der Ausleger und/oder der Stiel und/oder der
Löffel in jede ihrer Bewegungsrichtungen beliebig verschwenkt werden, wobei gleichzeitig
der Ausleger bzw. der Stiel bzw. der Löffel in beide Richtungen von einem unbeabsichtigten
Verschwenken abgehalten wird. Für eine Verschwenkung des jeweiligen Elements in die
eine Bewegungsrichtung wird der eine Motor für den Seilzug für die eine Bewegungsrichtung
des jeweiligen Elements angetrieben, und für eine Verschwenkung des jeweiligen Elements
in die andere Bewegungsrichtung wird der andere Motor für den Seilzug für die andere
Bewegungsrichtung des jeweiligen Elements angetrieben. Während ein Motor den ihm zugeordneten
Seilzug einholt ist es insofern notwendig, dass der jeweilige andere Motor den ihm
zugeordneten Seilzug ausgibt. Es ist insoweit möglich, die Seilzüge des jeweiligen
Elements der Ausrüstung bezüglich eines Verschwenkens in beide seiner Bewegungsrichtungen
gespannt zu halten.
[0024] Vorzugsweise können die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen des Auslegers
und/oder die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen des Stiels und/oder
die beiden Seilzüge für die beiden Bewegungsrichtungen des Löffels jeweils abhängig
voneinander mit einem einzigen zwei unterschiedliche Kurvenscheiben für die beiden
Seilzüge antreibenden Motor ausgebildet sein, wobei die Form der beiden Kurvenscheiben
jeweils auf die geometrischen Verhältnisse von Ausleger bzw. Stiel bzw. Löffel, die
Anordnung der Kurvenscheiben und die Position der Kraftanlenkpunkte abgestimmt ist.
Insofern kann durch eine Drehung der beiden Kurvenscheiben um dieselbe Drehachse desselben
Motors der Seilzug für die eine Bewegungsrichtung des zugehörigen Elements, also des
Auslegers, des Stiels oder des Löffels, ausgegeben werden und gleichzeitig der Seilzug
für die andere Bewegungsrichtung des zugehörigen Elements, also des Auslegers, des
Stiels oder des Löffels, eingezogen werden. Für eine Verschwenkung des jeweiligen
Elements in die eine Bewegungsrichtung wird der Motor des jeweiligen Elements in die
eine Drehrichtung angetrieben, und für eine Verschwenkung des jeweiligen Elements
in die andere Bewegungsrichtung wird der Motor des jeweiligen Elements in die andere
Drehrichtung angetrieben. Es ist insoweit möglich, die Seilzüge des jeweiligen Elements
der Ausrüstung bezüglich eines Verschwenkens in beide seiner Bewegungsrichtungen gespannt
zu halten.
[0025] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Ausleger mit seinem
Anfangsbereich um zwei verschiedene Schwenkachsen jeweils kraftbetätigt innerhalb
seines Schwenkbereichs in zumindest zwei Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem
Rahmen angebracht sein, wobei eine Schwenkachse horizontal und die andere Schwenkachse
vertikal ausgerichtet ist. Somit ist neben der für das Hoch- und Runterbewegen erforderlichen
horizontal ausgerichteten Schwenkachse auch ein seitliches Verschwenken durch die
vertikal ausgerichtete Schwenkachse möglich.
[0026] Im Folgenden werden in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Baggers in einem ersten Bewegungszustand,
- Fig. 2
- die Ausrüstung des Gegenstandes nach Fig. 1 in einem weiteren Bewegungszustand,
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines Ausschnitts des Gegenstandes nach Fig. 2,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Ausrüstung eines erfindungsgemäßen Baggers,
- Fig. 5
- eine Detailansicht eines Ausschnitts des Gegenstandes nach Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Detailausschnitt des Gegenstandes nach Fig. 1 in zwei verschiedenen Bewegungszuständen,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt des Gegenstandes nach Fig. 1 in verschiedenen Bewegungszuständen.
[0027] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0028] Fig. 1 zeigt einen als Kettenbagger ausgebildeten Bagger 1, umfassend einen fahrbaren
Unterwagen 2 und einen darauf um eine Drehachse drehbar angeordneten Oberwagen 3.
Auf dem Oberwagen 3 ist eine um eine Schwenkachse 4 Ausrüstung 5 schwenkbar angebracht.
Die Ausrüstung 5 ist mehrgliedrig ausgebildet und umfasst einen Ausleger 6, einen
Stiel 7 und einen Löffel 8. Der Ausleger 6 hat eine gekrümmte Form. Die Schwenkachse
4 ist an einem am Oberwagen 3 angeordneten Aufbaurahmen 38 vorgesehen.
[0029] Der Ausleger 6 weist einen Anfangsbereich und einen Endbereich auf, wobei sein Anfangsbereich
an der Schwenkachse 4 angebracht und innerhalb seines Schwenkbereichs in zwei Bewegungsrichtungen
kraftbetätigt verschwenkbar ist.
[0030] Der Stiel 7 weist ebenfalls einen Anfangsbereich und einen Endbereich auf. Der Stiel
7 ist um eine Schwenkachse 48 kraftbetätigt innerhalb seines Schwenkbereichs in zwei
Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem Endbereich des Auslegers 6 angebracht, wobei
die Schwenkachse 48 von dem Anfangsbereich des Stiels 7 in Richtung des Endbereichs
gesehen beabstandet vorgesehen ist.
[0031] Der Löffel 8 ist um eine Schwenkachse 49 in zwei Bewegungsrichtungen seines Schwenkbereichs
kraftbetätigt verschwenkbar an dem Endbereich des Stiels 7 angebracht.
[0032] Für die Verschwenkung des Auslegers 6 in seiner ersten Bewegungsrichtung ist ein
erster, nicht dargestellter Antrieb 9 mit einem an dem Aufbaurahmen 38, und somit
mittelbar am Oberwagen 3, vorgesehenen, nicht dargestellten Motor 10 und mit einem
von diesem antreibbaren ersten Seilzug 11 vorgesehen. Dieser erste Seilzug 11 verläuft
von diesem nicht dargestellten Motor 10 zu einem an dem Ausleger 6 in einem Abstand
zu der Schwenkachse 4 des Auslegers 6 vorgesehenen ersten Kraftanlenkpunkt 12. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die erste Bewegungsrichtung des Auslegers
6 einer Aufwärtsbewegung.
[0033] Für die Verschwenkung des Auslegers 6 in seine zweite Bewegungsrichtung ist ein zweiter
Antrieb 13 mit einem an dem Aufbaurahmen 38, und somit mittelbar am Oberwagen 3, vorgesehenen
Motor 14 und mit einem von diesem antreibbaren zweiten Seilzug 15 vorgesehen. Dieser
zweite Seilzug 15 verläuft von diesem Motor 14 über eine an dem Aufbaurahmen 38 angeordnete
Umlenkrolle 39 zu einem an dem Ausleger 6 in einem Abstand zu der Schwenkachse 4 des
Auslegers 6 vorgesehenen zweiten Kraftanlenkpunkt 16. Der Kraftanlenkpunkt 16 befindet
sich insofern auf der Unterseite des Auslegers 6, also auf der dem Kraftanlenkpunkt
12 gegenüberliegenden Seite des Auslegers 6. Bei der in Fig. 1 dargestellten Blickrichtung
liegt der Motor 10 auf derselben Achse wie der Motor 14 und ist insofern in Fig. 1
nicht dargestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die zweite Bewegungsrichtung
des Auslegers 6 einer Abwärtsbewegung.
[0034] Die Anordnung von Motor 10 bzw. 14, Kraftanlenkpunkt 12 bzw. 16 und der Umlenkrolle
39 ist derart gewählt, dass im gesamten Schwenkbereich des Auslegers 6 jeder Seilzug
11 bzw. 15 mit seinem zwischen Motor 10 und Kraftanlenkpunkt 12 beziehungsweise mit
seinem zwischen Umlenkrolle 39 und Kraftanlenkpunkt 16 befindlichen Bereich nicht
mehr als 20 % des Abstandes zwischen der Schwenkachse 48 des Auslegers 6 und der Schwenkachse
48 des Stiels 7 von demjenigen Teil des Auslegers 6 entfernt ist, zu dem er in diesem
Bereich in etwa parallel verläuft. Insofern wird verhindert, dass einer der Seilzüge
11 bzw. 15 in den Arbeitsraum der Ausrüstung 5 des Baggers 1 eingreift.
[0035] Für die Verschwenkung des Stiels 7 in seiner ersten Bewegungsrichtung ist ein erster,
nicht dargestellter Antrieb 17 mit einem an dem Ausleger 6 vorgesehenen, nicht dargestellten
Motor 18 und mit einem von diesem antreibbaren ersten Seilzug 19 vorgesehen. Dieser
erste Seilzug 19 verläuft von diesem, nicht dargestellten Motor 18 zu einem an dem
Stiel 7 in einem Abstand zu der Schwenkachse 48 des Stiels 7 vorgesehenen ersten Kraftanlenkpunkt
20. Dieser erste Kraftanlenkpunkt 20 ist an dem Stiel 7 in Richtung des Anfangsbereichs
des Stiels 7 gesehen vor der Schwenkachse 48 des Stiels 7 vorgesehen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel entspricht die erste Bewegungsrichtung des Stiels 7 einer Aufwärts-
bzw. Streckbewegung.
[0036] Für die Verschwenkung des Stiels 7 in seiner zweiten Bewegungsrichtung ist ein zweiter
Antrieb 21 mit einem an dem Ausleger 6 vorgesehenen Motor 22 und mit einem von diesem
antreibbaren zweiten Seilzug 23 vorgesehen. Dieser zweite Seilzug 23 verläuft von
diesem Motor 22 zu einem an dem Stiel 7 in einem Abstand zu der Schwenkachse 48 des
Stiels 7 vorgesehenen zweiten Kraftanlenkpunkt 24. Dieser zweite Kraftanlenkpunkt
24 ist an der Unterseite 25 des Stiels 7 in einem Abstand zu der Schwenkachse 48 des
Stiels 7 vorgesehen. Der zweite Seilzug 23 wird zudem durch eine am Ausleger 6 angeordnete
Umlenkrolle 26 umgelenkt. Aus der in Fig. 1 dargestellten Blickrichtung liegt der
Motor 18 auf derselben Achse wie der Motor 22 und ist insofern in Fig. 1 nicht dargestellt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die zweite Bewegungsrichtung des Stiels
7 einer Abwärts- bzw. Ranziehbewegung.
[0037] Die Anordnung von Motor 18 bzw. 22, Kraftanlenkpunkt 20 bzw. 24, und der Umlenkrolle
26 ist derart gewählt, dass im gesamten Schwenkbereich des Stiels 7 jeder Seilzug
19 bzw. 23 mit seinem zwischen Motor 18 und Kraftanlenkpunkt 20 bzw. mit seinem zwischen
Umlenkrolle 26 und Kraftanlenkpunkt 24 befindlichen Bereich nicht mehr als 20 % des
Abstandes zwischen der Schwenkachse 48 des Stiels 7 und der Schwenkachse 49 des Löffels
8 von demjenigen Teil des Stiels 7 entfernt ist, zu dem er in diesem Bereich in etwa
parallel verläuft. Insofern wird verhindert, dass einer der Seilzüge 19 bzw. 23 in
den Arbeitsraum der Ausrüstung 5 des Baggers 1 eingreift.
[0038] Für die Verschwenkung des Löffels 8 ist ein einerseits an einem ersten Anlenkpunkt
27 am Stiel 7 und andererseits an einem zweiten Anlenkpunkt 28 am Löffel 8 angelenktes,
viergliedriges Koppelgetriebe 29 vorgesehen.
[0039] Für die Verschwenkung des Löffels 8 in seiner ersten Bewegungsrichtung ist ein erster,
nicht dargestellter Antrieb 30 mit einem an dem Stiel 7 vorgesehenen, nicht dargestellten
Motor 31 und mit einem von diesem antreibbaren ersten Seilzug 32 vorgesehen. Dieser
erste Seilzug 32 verläuft von diesem nicht dargestellten Motor 31 zu einem von der
Schwenkachse 49 des Löffels 8 beabstandeten ersten Kraftanlenkpunkt 33 an dem Koppelgetriebe
29. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die erste Bewegungsrichtung des
Löffels 8 einer Öffnungsbewegung.
[0040] Für die Verschwenkung des Löffels 8 in seiner zweiten Bewegungsrichtung ist ein zweiter
Antrieb 34 mit einem an dem Stiel 7 vorgesehenen Motor 35 und mit einem von diesem
antreibbaren zweiten Seilzug 36 vorgesehen. Dieser zweite Seilzug 36 verläuft von
diesem zweiten Motor 35 über eine Umlenkrolle 37 zu dem von der Schwenkachse 49 des
Löffels 8 beabstandeten ersten Kraftanlenkpunkt 33 an dem Koppelgetriebe 29. Insofern
ist der Kraftanlenkpunkt 33 ein einheitlicher Kraftanlenkpunkt für die Verschwenkung
des Löffels 8 in beide Bewegungsrichtungen. Die Umlenkrolle 37 ist an dem Stiel 7
näher an der Schwenkachse 49 des Löffels 8 vorgesehen als der Anlenkpunkt 27 des Koppelgetriebes
29. Die Achse der an dem Stiel 7 vorgesehenen Umlenkrolle 37 liegt in einer Linie
mit der Schwenkachse 49 des Löffels 8. Aus der in Fig. 1 dargestellten Blickrichtung
liegt der Motor 31 auf derselben Achse wie der Motor 34 und ist insofern in Fig. 1
nicht dargestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die zweite Bewegungsrichtung
des Löffels 8 einer Schließbewegung.
[0041] Alle für die Bewegung der Ausrüstung 5 vorgesehenen Motoren sind als Elektromotoren
ausgebildet.
[0042] Fig. 2 zeigt die Ausrüstung 5 des Baggers 1 nach Fig. 1 in einem weiteren Bewegungszustand,
der sich von dem Bewegungszustand der Fig. 1 insoweit unterscheidet, als einerseits
der Ausleger 6 weiter nach vorne, also in Richtung des Löffels 8, verlagert ist. Insoweit
wurde der Ausleger 6 in seine zweite Bewegungsrichtung verschwenkt, indem der zweite
Antrieb 13 betätigt und der zweite Seilzug 15 teilweise eingeholt wurde. Dies geschieht,
in dem der Motor 14 des Antriebs 13 angetrieben wird und den Seilzug 15 auf eine Winde
42 aufwickelt. Der erste Seilzug 11 wurde entsprechend teilweise ausgelassen, da sonst
die Verschwenkung des Auslegers 6 in die zweite Bewegungsrichtung nicht möglich wäre.
Insoweit wurde der Ausleger 6 aus der Blickrichtung von Fig. 2 im Uhrzeigersinn um
seine Schwenkachse 4 verschwenkt.
[0043] Andererseits ist der Stiel 7 weiter nach vorne verlagert, also in Richtung des Löffels
8. Insofern wurde der Stiel 7 in seine erste Bewegungsrichtung verschwenkt, indem
der erste nicht dargestellte Antrieb 17 betätigt und der erste Seilzug 19 teilweise
eingeholt wurde. Dies geschieht, indem der nicht dargestellte Motor 18 des ersten
Antriebs 17 anfängt zu drehen und den ersten Seilzug 19 auf eine nicht dargestellte
Winde 51 aufwickelt. Hierfür wurde der zweite Seilzug 23 entsprechend teilweise ausgelassen,
da sonst die Verschwenkung des Stiels 7 in die zweite Bewegungsrichtung nicht möglich
wäre. Insoweit wurde der Stiel 7 aus der Blickrichtung von Fig. 2 gegen den Uhrzeigersinn
um seine Schwenkachse 48 verschwenkt.
[0044] Fig. 3 zeigt den ersten Antrieb 17 und den zweiten Antrieb 21 des Stiels 7, welche
auf dem in Fig. 3 nicht gezeigten Ausleger 6 angeordnet sind. Beide Antriebe 17 und
21 sind koaxial angeordnet, wobei die Motoren 18 und 22 jeweils unabhängig voneinander
betrieben werden können. Der Motor 18 des ersten Antriebs 17 wickelt bei Betätigung,
abhängig von der jeweiligen Drehrichtung, den ersten Seilzug 19 entweder auf die Winde
51 auf oder von der Winde 51 ab. Der Motor 22 des zweiten Antriebs 21 hingegen wickelt
bei Betätigung, abhängig von der jeweiligen Drehrichtung, den zweiten Seilzug 23 entweder
auf die Winde 52 auf oder von der Winde 52 ab. Bei einem Aufwickeln des ersten Seilzuges
19 auf die Winde 51 wird insoweit die ausgegebene Länge des ersten Seilzuges 19 reduziert
und der nicht gezeigte Stiel 7 in seine erste Bewegungsrichtung verschwenkt. Hierzu
muss zeitgleich der zweite Seilzug 23 von der Winde 52 abgewickelt werden, damit der
Stiel 7 nicht verklemmt. Hierbei ist die aufzuwickelnde Länge des ersten Seilzug 19
nicht notwendigerweise identisch mit der auszugebenden Länge des zweiten Seilzugs
23.
[0045] Für eine Verschwenkung des Stiels 7 in seine zweite Bewegungsrichtung muss entsprechend
der Motor 22 den zweiten Seilzug 23 auf die Winde 52 aufwickeln und zeitgleich muss
der Motor 18 den ersten Seilzug 19 von der Winde 51 abwickeln. Hierbei ist die auszugebene
Länge des ersten Seilzug 19 nicht notwendigerweise mit der aufzuwickelnden Länge des
zweiten Seilzugs 23 identisch.
[0046] Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Ausrüstung 5 eines erfindungsgemäßen
Baggers 1. Die Ausrüstung 5 unterscheidet sich insofern von der in Fig. 2 dargestellten
Ausrüstung 5, als die Seilzüge 11 und 15 von einem einzigen nicht dargestellten Motor
mit jeweils zwei Kurvenschreiben auf einer gemeinsamen Welle angetrieben sind. Dasselbe
gilt für die Seilzüge 19 und 23 sowie für die Seilzüge 32 und 36.
[0047] Insofern werden die beiden Seilzüge 11 und 15 für die beiden Bewegungsrichtungen
des Auslegers 6 jeweils abhängig voneinander mit einem einzigen, zwei unterschiedliche
Kurvenscheiben 43 und 44 antreibenden, nicht abgebildeten Motor angetrieben. Die Form
der beiden Kurvenscheiben 43 und 44 ist jeweils auf die geometrischen Verhältnisse
des Auslegers 6 und die Anordnung der Kurvenscheiben 43 und 44 sowie die Position
der Kraftanlenkpunkte 12 und 16 und der Umlenkrolle 39 abgestimmt. Die beiden Kurvenscheiben
43 und 44 sind an der Welle 46 des Motors angeordnet.
[0048] Die beiden Seilzüge 19 und 23 für die beiden Bewegungsrichtungen des Stiels 7 werden
jeweils abhängig voneinander mit einem einzigen, zwei unterschiedliche Kurvenscheiben
53 und 54 antreibenden, nicht abgebildeten Motor angetrieben. Die Form der beiden
Kurvenscheiben 53 und 54 ist jeweils auf die geometrischen Verhältnisse des Stiels
7 und die Anordnung der Kurvenscheiben 53 und 54 sowie die Position der Kraftanlenkpunkte
20 und 24 und der Umlenkrolle 26 abgestimmt. Die beiden Kurvenscheiben 53 und 54 sind
an der Welle 56 des Motors angeordnet.
[0049] Die beiden Seilzüge 32 und 36 für die beiden Bewegungsrichtungen des Löffels 8 sind
jeweils abhängig voneinander mit einem einzigen, zwei unterschiedliche Kurvenscheiben
63 und 64 antreibenden, nicht abgebildeten Motor ausgebildet. Die Form der beiden
Kurvenscheiben 63 und 64 ist jeweils auf die geometrischen Verhältnisse des Löffels
8 und die Anordnung der Kurvenscheiben 63 und 64 sowie die Position des Kraftanlenkpunkts
33 und der Umlenkrolle 37 abgestimmt. Die beiden Kurvenscheiben 63 und 64 sind an
der Welle 66 des Motors angeordnet.
[0050] Fig. 5 zeigt die Kurvenscheiben 53 und 54 sowie den zugehörigen Motor 45 des nicht
abgebildeten Stiels 7 des Gegenstandes nach Fig. 4. Der Motor 45 weist eine Welle
56 auf, an welcher beide Kurvenscheiben 53 und 54 angeordnet sind. Insofern verschwenkt
der Motor 45 bei einer Drehung seiner Welle 56 notwendigerweise beide Kurvenscheiben
53 und 54 gleichermaßen. Die Kurvenscheiben 53 und 54 sind jeweils in etwa halbkreisförmig
mit jeweils einer Lauffläche 57 bzw. 58 ausgestaltet, wobei die jeweilige Lauffläche
57 bzw. 58 die gewünschte Kurvengeometrie der Kurvenscheibe 53 bzw. 54 vorgibt. Die
Kurvenscheiben 53 und 54 nehmen die Welle 56 jeweils exzentrisch auf und weisen auf
der Welle 56 einen Drehwinkelversatz zueinander auf.
[0051] Der erste Seilzug 19 für die Verschwenkung des nicht abgebildeten Stiels 7 in seine
erste Bewegungsrichtung ist an der Lauffläche 57 der Kurvenscheibe 53 auf der der
Aufnahme der Welle 56 nahen Seite der Lauffläche 57 angeordnet. Insofern wickelt sich
der erste Seilzug 19 auf die Lauffläche 57 der Kurvenscheibe 53 auf, wenn der Motor
45 gegen den Uhrzeigersinn dreht.
[0052] Der zweite Seilzug 23 für die Verschwenkung des nicht abgebildeten Stiels 7 in seine
zweite Bewegungsrichtung ist an der Lauffläche 58 der Kurvenscheibe 54 auf der der
Aufnahme der Welle 56 gegenüberliegenden Seite der Lauffläche 58 angeordnet. Insofern
wickelt sich der zweite Seilzug 23 von der Lauffläche 58 der Kurvenscheibe 54 ab,
wenn der Motor 45 gegen den Uhrzeigersinn dreht.
[0053] Durch eine Drehung der Welle 56 kann insofern zeitgleich der erste Seilzug 19 aufgewickelt
und der zweite Seilzug 23 abgewickelt werden, wodurch eine Verschwenkung des nicht
abgebildeten Stiels 7 in seine erste Bewegungsrichtung ohne Verklemmen realisiert
wird. Dabei können durch die Geometrie der Laufflächen 57 bzw. 58 der jeweiligen Kurvenscheibe
53 und 54 und durch den eingestellten Drehwinkelversatz zwischen den beiden Kurvenscheiben
53 und 54 mit derselben Drehung unterschiedliche Längen des jeweiligen Seilzuges 19
bzw. 23 auf- bzw. abgewickelt werden. Insofern kann der Tatsache Rechnung getragen
werden, dass die für eine Verschwenkung ohne Verklemmen des nicht abgebildeten Stiels
7 auszugebene Länge des ersten Seilzug 19 nicht mit der aufzuwickelnden Länge des
zweiten Seilzugs 23 im gezeigten Ausführungsbeispiel identisch sein muss.
[0054] Fig. 6 zeigt das Koppelgetriebe 29 zur Bewegung des Löffels 8 des Gegenstandes nach
Fig. 1 in zwei verschiedenen Bewegungszuständen. Insofern ist in Fig. 6 links der
Bewegungszustand entsprechend der Darstellung in Fig. 1 abgebildet, wohingegen in
Fig. 6 rechts ein weiterer Bewegungszustand abgebildet ist. Dieser weitere Bewegungszustand
unterscheidet sich insofern von dem ersten Bewegungszustand, als der Löffel 8 in seine
erste Bewegungsrichtung, d. h. in der Darstellung gegen den Uhrzeigersinn, um seine
mit der Umlenkrolle 37 koaxial angeordnete Drehachse 49 verschwenkt ist. Um diese
Verschwenkung zu realisieren, wurde der erste Seilzug 32 teilweise aufgewickelt, wodurch
der erste Kraftanlenkpunkt 33 in Richtung des ersten Seilzuges 32 verlagert wurde.
Der erste Kraftanlenkpunkt 33 ist ein einheitlicher Kraftanlenkpunkt für die Verschwenkung
des Löffels 8 in beide Bewegungsrichtungen. Der zweite Seilzug 36 wurde teilweise
abgewickelt. Durch die Verlagerung des ersten Kraftanlenkpunktes 33 wurde ebenfalls
der zweite Anlenkpunkt 28 verlagert und insofern die Distanz zwischen dem ersten Anlenkpunkt
27 und dem zweiten Anlenkpunkt 28 reduziert. Der Löffel 8 wurde dadurch in seine erste
Bewegungsrichtung verschwenkt und somit geöffnet.
[0055] Fig. 7 zeigt Teile der Ausrüstung 5 des Gegenstandes nach Fig. 1 in verschiedenen
Bewegungszuständen. Dabei kennzeichnen der Buchstabe a sowie punktierte Linien den
ersten Bewegungszustand, wohingegen der Buchstabe b sowie durchgezogene Linien den
zweiten Bewegungszustand kennzeichnen. Insofern ist der Stiel 7 in seinem zweiten
Bewegungszustand (7b) im Vergleich zu seinem ersten Bewegungszustand (7a) in seine
erste Bewegungsrichtung verschwenkt. Der abgewickelte Teil des ersten Seilzuges 19a
des ersten Bewegungszustandes ist insofern länger als der abgewickelte Teil des ersten
Seilzuges 19b des zweiten Bewegungszustandes. Umgekehrt gilt für den abgewickelten
Teil des zweiten Seilzuges 23a des ersten Bewegungszustandes, dass dieser kürzer ist
als der abgewickelte Teil des zweiten Seilzuges 23b des zweiten Bewegungszustandes.
Hierdurch wird insbesondere deutlich, dass bei der Verschwenkung des Stiels 7 in seine
erste Bewegungsrichtung die aufgewickelte Länge des ersten Seilzuges (Unterschied
19a zu 19b) nicht identisch ist zu der abgewickelten Länge des zweiten Seilzuges (Unterschied
23a zu 23b).
1. Bagger (1), vorzugsweise Radbagger oder Kettenbagger, umfassend einen Rahmen (38),
der vorzugsweise durch einen fahrbaren Unterwagen (2) sowie einen um eine Drehachse
drehbar auf dem Unterwagen (2) angeordneten Oberwagen (3) gebildet ist, sowie eine
mittelbar oder unmittelbar an dem Rahmen (38) angebrachte Ausrüstung (5), wobei die
Ausrüstung (5) mehrgliedrig mit einem Ausleger (6), einem Stiel (7) und einem Löffel
(8) ausgebildet ist, wobei der Ausleger (6) einen Anfangsbereich und einen Endbereich
aufweist und mit seinem Anfangsbereich um zumindest eine Schwenkachse (4) kraftbetätigt
innerhalb seines Schwenkbereichs in zumindest zwei Bewegungsrichtungen verschwenkbar
an dem Rahmen (38) angebracht ist, wobei weiterhin der Stiel (7) einen Anfangsbereich
und einen Endbereich aufweist und um eine Schwenkachse (48), die entweder an seinem
Anfangsbereich oder von seinem Anfangsbereich in Richtung des Endbereichs beabstandet
vorgesehen ist, kraftbetätigt innerhalb seines Schwenkbereichs in zwei Bewegungsrichtungen
verschwenkbar an dem Endbereich des Auslegers (6) angebracht ist, und wobei der Löffel
(8) kraftbetätigt um eine Schwenkachse (49) innerhalb seines Schwenkbereichs in zwei
Bewegungsrichtungen verschwenkbar an dem Endbereich des Stiels (7) angebracht ist,
und wobei außerdem die Verschwenkung des Auslegers (6) und/oder die Verschwenkung
des Stiels (7) und/oder die Verschwenkung des Löffels (8) in beiden jeweiligen Bewegungsrichtungen
jeweils durch einen motorisch antreibbaren Seilzug (11, 15, 19, 23, 32, 36) bewirkbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass für die Verschwenkung des Auslegers (6) in seiner ersten Bewegungsrichtung ein erster
Antrieb mit einem an dem Oberwagen (3) vorgesehenen Motor und mit einem von diesem
antreibbaren ersten Seilzug (11) vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug (11) von diesem
Motor zu einem an dem Ausleger (6) in einem Abstand zu der Schwenkachse (4) des Auslegers
(6) vorgesehenen ersten Kraftanlenkpunkt (12) verläuft, und dass für die Verschwenkung
des Auslegers (6) in seiner zweiten Bewegungsrichtung ein zweiter Antrieb (13) mit
einem an dem Oberwagen (3) vorgesehenen Motor (14) und mit einem von diesem antreibbaren
zweiten Seilzug (15) vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug (15) von diesem Motor (14)
zu einem an dem Ausleger (6) in einem Abstand zu der Schwenkachse (4) des Auslegers
(6) vorgesehenen zweiten Kraftanlenkpunkt (16) verläuft
und/oder
für die Verschwenkung des Stiels (7) in seiner ersten Bewegungsrichtung ein erster
Antrieb (17) mit einem an dem Ausleger (6) vorgesehenen Motor (18) und mit einem von
diesem antreibbaren ersten Seilzug (19) vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug (19)
von diesem Motor (18) zu einem ersten Kraftanlenkpunkt (20) verläuft, der an dem Stiel
(7) in Richtung des Anfangsbereichs des Stiels (7) gesehen vor der Schwenkachse (48)
des Stiels (7) vorgesehen ist, und dass für die Verschwenkung des Stiels (7) in seiner
zweiten Bewegungsrichtung ein zweiter Antrieb (21) mit einem an dem Ausleger (6) vorgesehenen
Motor (22) und mit einem von diesem antreibbaren zweiten Seilzug (23) vorgesehen ist,
wobei dieser Seilzug (23) von diesem Motor (18) zu einem an der Unterseite des Stiels
(7) in einem Abstand zu der Schwenkachse (48) des Stiels (7) vorgesehenen zweiten
Kraftanlenkpunkt (24) verläuft
und/oder
dass für die Verschwenkung des Löffels (8) ein einerseits an einem ersten Anlenkpunkt
(27) am Stiel (7) und andererseits an einem zweiten Anlenkpunkt (28) am Löffel (8)
angelenktes mehrgliedriges, vorzugsweise viergliedriges, Koppelgetriebe (29) vorgesehen
ist, wobei für die Verschwenkung des Löffels (8) in seiner ersten Bewegungsrichtung
ein erster Antrieb mit einem an dem Stiel (7) vorgesehenen Motor und mit einem von
diesem antreibbaren ersten Seilzug (32) vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug (32)
von diesem Motor zu einem von der Schwenkachse (49) des Löffels (8) beabstandeten
ersten Kraftanlenkpunkt (33) an dem Koppelgetriebe (29) verläuft, und dass für die
Verschwenkung des Löffels (8) in seiner zweiten Bewegungsrichtung ein zweiter Antrieb
(34) mit einem an dem Stiel (7) vorgesehenen Motor (35) und mit einem von diesem antreibbaren
zweiten Seilzug (36) vorgesehen ist, wobei dieser Seilzug (36) von diesem Motor (35)
über eine Umlenkrolle (37) zu einem zweiten Kraftanlenkpunkt (33) an dem Koppelgetriebe
(29) verläuft, wobei die Umlenkrolle an dem Stiel (7) in Richtung der Schwenkachse
(49) des Löffels (8) gesehen vor dem Anlenkpunkt (27) des Koppelgetriebes (29) an
dem Stiel (7) vorgesehen ist.
2. Bagger (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der an dem Stiel (7) vorgesehenen Umlenkrolle (37) in einer Linie mit der
Schwenkachse (49) des Löffels liegt.
3. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kraftanlenkpunkt (33) für die Verschwenkung des Löffels (8) und der zweite
Kraftanlenkpunkt (33) für die Verschwenkung des Löffels (8) als ein einheitlicher
Kraftanlenkpunkt (33) für die Verschwenkung des Löffels (8) in beiden Richtungen ausgebildet
sind.
4. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Motor (14, 18, 22, 35) als Elektromotor ausgebildet ist, vorzugsweise
mehrere Motoren (14, 18, 22, 35) jeweils als Elektromotor ausgebildet sind, und ganz
bevorzugt alle Motoren (14, 18, 22, 35) jeweils als Elektromotor ausgebildet sind.
5. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (39) des Seilzugs (15) für die Verschwenkung des Auslegers (6) in
dessen zweiter Bewegungsrichtung am Oberwagen (3) angeordnet ist.
6. Bagger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle des Seilzugs für die Verschwenkung des Auslegers (6) in dessen zweiter
Bewegungsrichtung an der Unterseite des Auslegers (6) zwischen dem Anfangsbereich
des Auslegers (6) und dem zweiten Kraftanlenkpunkt (16) vorgesehen ist.
7. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (6) eine gekrümmte Form oder eine stumpfwinklig abgewinkelte Form hat.
8. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Seilzug (11, 15, 19, 23, 32, 36) durch einen Hohlraum des Auslegers
(6) durchgeführt ist, und vorzugsweise auch über eine Umlenkrolle geführt ist.
9. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Seilzug (11, 15, 19, 23, 32, 36) durch einen Hohlraum des Stiels (7)
durchgeführt ist, und vorzugsweise auch über eine Umlenkrolle geführt ist.
10. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Seilzug (11, 15) für die Verschwenkung des Auslegers (6) die
Anordnung von Motor, Kraftanlenkpunkt (12, 16), und ggf. Umlenkrolle (39) derart gewählt
ist, dass im gesamten Schwenkbereich des Auslegers (6) der Seilzug (11, 15) in seinem
Bereich zwischen Motor und Kraftanlenkpunkt (12, 16) bzw. Umlenkrolle (39) und Kraftanlenkpunkt
(12, 16) nicht mehr als 20 % des Abstandes zwischen der Schwenkachse (4) des Auslegers
(6) und der Schwenkachse (48) des Stiels (7) von demjenigen Teil des Auslegers (6)
entfernt ist, zu dem er in diesem Bereich in etwa parallel verläuft.
11. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Seilzug (19, 23) für die Verschwenkung des Stiels (7) die Anordnung
von Motor (18, 22), Kraftanlenkpunkt (20, 24), und ggf. Umlenkrolle (26) derart gewählt
ist, dass im gesamten Schwenkbereich des Stiels (7) der Seilzug (19, 23) in seinem
Bereich zwischen Motor (18, 22) und Kraftanlenkpunkt (20, 24) bzw. Umlenkrolle (26)
und Kraftanlenkpunkt (20, 24) nicht mehr als 20 % des Abstandes zwischen der Schwenkachse
(48) des Stiels (7) und der Schwenkachse (49) des Löffels (8) von demjenigen Teil
des Stiels (7) entfernt ist, zu dem er in diesem Bereich in etwa parallel verläuft.
12. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Seilzug (11, 15, 19, 23, 32, 36) über eine Umlenkrolle geführt ist,
die auf dem Ausleger (6) oder dem Stiel (7) auf einem Abstandshalter angeordnet ist,
wobei die Umlenkrolle den Seilzug entweder von dem Ausleger (6) oder dem Stiel (7)
wegdrückt oder ihn zu dem Ausleger (6) oder dem Stiel (7) hinzieht.
13. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seilzüge (11, 15) für die beiden Bewegungsrichtungen des Auslegers (6)
und/oder die beiden Seilzüge (19, 23) für die beiden Bewegungsrichtungen des Stiels
(7) und/oder die beiden Seilzüge (32, 36) für die beiden Bewegungsrichtungen des Löffels
(8) jeweils komplett unabhängig voneinander mit separaten und unabhängig voneinander
steuerbaren Motoren (13, 18, 22, 35) ausgebildet sind.
14. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seilzüge (11, 15) für die beiden Bewegungsrichtungen des Auslegers (6)
und/oder die beiden Seilzüge (19, 23) für die beiden Bewegungsrichtungen des Stiels
(7) und/oder die beiden Seilzüge (32, 36) für die beiden Bewegungsrichtungen des Löffels
(8) jeweils abhängig voneinander mit einem einzigen zwei unterschiedliche Kurvenscheiben
(43, 44, 53, 54, 63, 64) für die beiden Seilzüge (11, 15, 19, 23, 32, 36) antreibenden
Motor ausgebildet sind, wobei die Form der beiden Kurvenscheiben (43, 44, 53, 54,
63, 64) jeweils auf die geometrischen Verhältnisse von Ausleger (6) bzw. Stiel (7)
bzw. Löffel (8), die Anordnung der Kurvenscheiben (43, 44, 53, 54, 63, 64) und die
Position der Kraftanlenkpunkte (12, 16, 20, 24, 33) abgestimmt ist.
15. Bagger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (6) mit seinem Anfangsbereich um zwei verschiedene Schwenkachsen jeweils
kraftbetätigt innerhalb seines Schwenkbereichs in zumindest zwei Bewegungsrichtungen
verschwenkbar an dem Rahmen (38) angebracht ist, wobei eine Schwenkachse (4) horizontal
und die andere Schwenkachse vertikal ausgerichtet ist.