[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für eine ausziehbare Lade in einem Kühlschrank,
aufweisend zwei einander gegenüberliegende Seitenteile und zumindest eine quer zu
den beiden Seitenteilen verlaufende und mit den Seitenteilen verbundene Verbindungsleiste,
wobei zwischen den Seitenteilen und der damit verbundenen Verbindungsleiste ein Freiraum
verbleibt, wobei jeder Seitenteil durch eine Führungsschiene gebildet ist und zu jeder
Verbindungsleiste zwei Halteelemente vorgesehen sind, über welche die Verbindungsleiste
mit den Führungsschienen verbunden ist, wobei jedes Halteelement einen sich von der
Verbindungsleiste weg erstreckenden Halteschenkel aufweist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters eine Kombination der Tragvorrichtung mit einer ausziehbaren
Lade.
[0003] Zudem betrifft die Erfindung einen Kühlschrank mit einem Kühlgutraum in welchen zumindest
eine solche Tragvorrichtung eingesetzt ist.
[0004] Kühlschränke oder Gefrierschränke mit Tragvorrichtungen für eine im Kühlschrank oder
Gefrierschrank angeordnete ausziehbare Lade sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Die Tragvorrichtungen sind ausgebildet die Lade im Kühlschrank zuverlässig zu stützen
und für eine definierte Auszugsbewegung zu führen.
[0005] Die
DE 10 2013 016 430 A1 offenbart einen Kühlschrank, welcher eine oder mehrere Glasplatten aufweist, welche
in Kühlgutbehälterrippen eingelegt werden können. Die Glasplatten weisen vorder- und
rückseitig Halteleisten auf, welche jeweils mit einem Auszugssystem in Verbindung
stehen. Die Halteleisten und Auszugssysteme bilden einen Rahmen um die Glasplatten.
Die Auszugssysteme bestehen aus einer feststehenden Schiene und einer relativ dazu
bewegbaren Schiene und sind gegen Herausfallen aus dem Kühlschrank gesichert. Auf
jeweils zwei Auszugssysteme einer Glasplatte kann eine Schublade aufgesetzt werden,
welche auf der Glasplatte gleiten kann.
[0006] Die
DE 10 2010 004 219 A1 offenbart einen Kühlschrank mit Auflagerippen an seitlichen Innenwänden. Die Auflagerippen
dienen der Aufnahme von einzelnen Kühlschrankfächern oder Schubladen. Für die Aufnahme
einer Schublade wird zunächst ein Boden mit zwei leistenförmigen Rollenhalterungen
an zwei seitlichen Kanten in den Kühlschrank eingelegt. Pro Rollenhalterung können
vier Rollen vorgesehen sein. Die Schublade wird auf den Rollen geführt.
[0007] Nachteilig an den bekannten Konstruktionen ist unter anderem der unter der Schublade
vorgesehen Boden, welcher den Materialaufwand, das Gewicht und die Kosten der Tragvorrichtung
erhöht. Zudem ermöglicht der in die Kühlgutbehälterrippen oder Auflagerippen eingesetzte
Boden nur eine waagrechte Anordnung im Kühlschrank.
[0008] Die
EP 2 159 523 A1 betrifft einen Kühlschrank mit einem Trägersystem für eine Schublade. Das Trägersystem
weist zwei parallele Führungsschienen und mindestens einen Quersteg auf, welcher sich
von der ersten Führungsschiene zur zweiten Führungsschiene erstreckt und einen festen
Abstand zwischen den beiden Führungsschienen festlegt. Zwischen den Führungsschienen
und dem Quersteg verbleibt ein Freiraum. Der Quersteg ist über Seitenabschnitte mit
den Führungsschienen verbunden. Jeder Seitenabschnitt weist zwei Vorsprünge auf, welche
in zwei übereinander angeordneten Seitennuten einer jeweiligen Seitenwand des Kühlschranks
aufgenommen sind. Der Quersteg ist in einer Ausnehmung in einem der Vorsprünge aufgenommen.
Im Fall von zwei Querstegen sind diese in festem Abstand zueinander montiert.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Tragvorrichtung für eine
ausziehbare Lade in einem Kühlschrank, einer Kombination der Tragvorrichtung mit einer
ausziehbaren Lade und eines Kühlschranks mit einem Kühlgutraum, in welchen zumindest
eine solche Tragvorrichtung eingesetzt ist, jeweils der eingangs genannten Art, welche
die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermeiden oder zumindest verringern.
Insbesondere soll die Tragvorrichtung möglichst materialsparend, leichtgewichtig und
kostengünstig ausgebildet sein, die Lade zuverlässig im Kühlschrank stützen und bei
einer Auszugsbewegung führen und dennoch eine variable Positionierung der Lade im
Kühlschrank ermöglichen. Auch der Kühlschrank soll kostengünstig herstellbar sein.
[0010] Hierfür sieht die Erfindung eine Tragvorrichtung wie in Anspruch 1, eine Kombination
der Tragvorrichtung mit einer ausziehbaren Lade wie in Anspruch 9 und einen Kühlschrank
wie in Anspruch 10 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Hinsichtlich der Tragvorrichtung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass zwei quer zu
den beiden Seitenteilen verlaufende und über vier Halteelemente mit den Seitenteilen
verbundene Verbindungsleisten vorgesehen sind, welche einander gegenüber liegen und
gemeinsam mit den Seitenteilen und den vier Halteelementen einen umlaufenden Rahmen
bilden, wobei jeweils zwei mit dem selben Seitenteil verbundene Halteelemente voneinander
beabstandet sind. Die Tragvorrichtung dient somit der Stützung und Führung einer ausziehbaren
Lade in einem Kühlschrank. Wenn in dieser Beschreibung auf einen Kühlschrank Bezug
genommen wird, so ist hierunter auch ein Gefrierschrank zu verstehen. Die Tragvorrichtung
weist zwei einander gegenüberliegende Seitenteile und zumindest eine quer zu den beiden
Seitenteilen verlaufende und mit den Seitenteilen verbundene Verbindungsleiste auf.
Bevorzugt sind die beiden voneinander beabstandeten Seitenteile parallel zueinander
ausgerichtet, so dass sie in eine gleiche Richtung weisen. Die quer zu den beiden
Seitenteilen verlaufende Verbindungsleiste kann bevorzugt senkrecht zu den Seitenteilen
angeordnet sein. Zudem kann die Verbindungsleiste in einem vorderen Endbereich der
Seitenteile, in einem hinteren Endbereich der Seitenteile oder in einer Zwischenposition
zwischen dem vorderen und hinteren Endbereich der Seitenteile angeordnet sein. Da
die Tragvorrichtung keinen durchgehenden Boden aufweist, verbleibt zwischen den Seitenteilen
und der damit verbundenen Verbindungsleiste ein von Material freier Bereich, d.h.
ein Freiraum, wodurch der Materialaufwand, der Kostenaufwand und das Gewicht der Tragvorrichtung
gering gehalten werden. Um den Material- und Kostenaufwand sowie das Gewicht weiter
zu reduzieren, ist jeder Seitenteil durch eine Führungsschiene gebildet, auf welcher
die Lade aufliegen und verschoben werden kann. Somit wird auf aus dem Stand der Technik
bekannte Seitenstreben, auf welche die Führungsschienen erst montiert werden müssen,
verzichtet. Um die Verbindungsleiste mit den beiden Führungsschienen zu verbinden,
sind zu jeder Verbindungsleiste zwei Halteelemente vorgesehen, über welche die Verbindungsleiste
mit den Führungsschienen verbunden ist. Insbesondere ist die Verbindungsleiste über
ein erstes der Halteelemente mit einer der beiden Führungsschienen verbunden und über
ein zweites der Halteelemente mit der anderen der beiden Führungsschienen verbunden.
Somit verbindet jeweils ein Halteelement eine Führungsschiene mit einer Verbindungsleiste.
Bevorzugt sind die Halteelemente an den beiden Enden der Verbindungsleiste vorgesehen.
Um die Tragvorrichtung stabil im Kühlschrank positionieren zu können, weist jedes
Halteelement einen sich von der Verbindungsleiste weg erstreckenden Halteschenkel
auf. Bevorzugt erstreckt sich der Halteschenkel in einer Ebene parallel zu oder identisch
mit einer durch die Führungsschienen und die Verbindungsleiste aufgespannten Ebene.
Die Halteelemente sind bevorzugt aus Kunststoff gebildet.
[0012] Zudem sind zwei quer zu den beiden Seitenteilen verlaufende und über vier Halteelemente
mit den Seitenteilen verbundene Verbindungsleisten vorgesehen, welche einander gegenüber
liegen und gemeinsam mit den Seitenteilen und den vier Halteelementen einen umlaufenden
Rahmen bilden, wobei jeweils zwei mit dem selben Seitenteil verbundene Halteelemente
voneinander beabstandet sind. Somit sind vier Halteelemente vorgesehen, um die zwei
Verbindungsleisten mit den zwei Seitenteilen bzw. zwei Führungsschienen zu verbinden.
Bevorzugt ist eine der zwei Verbindungsleisten in einem vorderen Bereich der Seitenteile
und die andere der zwei Verbindungsleisten in einem hinteren Bereich der Seitenteile
angeordnet. Der durch die Seitenteile, die Verbindungsleisten und die Halteelemente
gebildete Rahmen weist im Grundriss bevorzugt die Form eines Rechtecks oder eines
Quadrats auf. Innerhalb des umlaufenden Rahmens verbleibt ein von Material freier
Freiraum. Der umlaufende Rahmen zeichnet sich durch hohe Stabilität aus und kann einfach
in einen Kühlschrank eingesetzt werden.
[0013] Wenn im Verlauf der Beschreibung auf Orts- und Richtungsangaben wie "oben", "unten,
"vorne", "hinten" oder "seitlich" Bezug genommen wird, so beziehen sich diese Angaben
auf einen Verwendungszustand der Tragvorrichtung oder des Kühlschranks, insbesondere
auf einen Zustand, in welchem die Tragvorrichtung betriebsbereit im Kühlschrank angeordnet
wurde. Der Begriff "vertikal" bedeutet in Richtung der Schwerkraft, von "oben" nach
"unten", oder umgekehrt.
[0014] Wenn die Halteelemente für eine lösbare Verbindung der Verbindungsleiste mit den
Führungsschienen ausgebildet sind und insbesondere die Halteelemente eine Öffnung
aufweisen, in welche ein Ende der Verbindungsleiste vorzugsweise lösbar eingesetzt
ist, können die Verbindungsleiste(n) und die Führungsschienen einzeln hergestellt,
getrennt voneinander transportiert und besonders einfach miteinander verbunden und
wieder voneinander gelöst werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die lösbare Verbindung
werkzeuglos hergestellt und wieder getrennt werden kann. Eine Steckverbindung, für
welche ein Ende der Verbindungsleiste in eine Öffnung der Halteelemente eingesetzt
bzw. eingesteckt wird, ist besonders bevorzugt. Die Öffnung der Halteelemente kann
eine Vertiefung im Halteelement oder ein Raum zwischen vom Halteelement abstehenden
Haltewänden sein. Auch die Führungsschienen können lösbar mit den Halteelementen verbunden
sein.
[0015] Um die Verbindungsleiste zuverlässig mit den Halteelementen zu verbinden, kann vorgesehen
sein, dass die Halteelemente über eine Rastverbindung mit der Verbindungsleiste verbunden
sind, wobei insbesondere ein federnder Rastvorsprung am Halteelement und eine korrespondierende
Vorsprungaufnahme, insbesondere eine Rastvertiefung oder eine Rasterhöhung, in oder
auf der Verbindungsleiste vorgesehen sind. Die Rastverbindung, welche auch als Schnappverbindung
bezeichnet werden kann, verhindert ein Auseinanderfallen der Verbindungsleiste und
der Halteelemente, insbesondere bevor oder während die Tragvorrichtung in einen Kühlschrank
eingesetzt wird. Hierfür kann der federnde Rastvorsprung auf einer federnden Zunge
am Halteelement angeordnet sein und in die Rastvertiefung, bspw. eine Sackbohrung
oder Durchgangsbohrung, in der Verbindungsleiste eingreifen oder mit der von einer
Hauptebene der Verbindungsleiste abstehenden Rasterhöhung, über welche der Rastvorsprung
beim Zusammensetzen ausgelenkt wird, zusammenwirken.
[0016] Für die Verbindung der Führungsschienen mit den Halteelementen kann vorgesehen sein,
dass die Halteelemente einen Montageschenkel aufweisen, an welchem die Führungsschiene
vorzugsweise lösbar befestigt ist. Beispielsweise kann die Führungsschiene auf den
Montageschenkel aufgesteckt oder in den Montageschenkel eingesteckt werden. Der Montageschenkel
kann bevorzugt senkrecht zu einer durch die Führungsschienen und die Verbindungsleiste(n)
aufgespannten Ebene ausgerichtet sein. Insbesondere kann der Montageschenkel senkrecht
zum Halteschenkel des Halteelements ausgerichtet sein.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Montageschenkel mehrere Durchgangsöffnungen
aufweist und die Führungsschiene zumindest ein Befestigungsselement, insbesondere
einen Vorsprung oder eine Schraube, aufweist oder damit verbunden ist, welches in
zumindest eine der Durchgangsöffnungen eingesetzt ist. Somit kann die Führungsschiene
über das Befestigungsselement, welches in eine Durchgangsöffnung eingesetzt wird,
mit dem Halteelement verbunden werden. Da mehrere Durchgangsöffnungen im Montageschenkel
vorgesehen sind, kann die Position der Führungsschiene in Bezug auf das Halteelement
und in Bezug auf die Verbindungsleiste geeignet festgelegt werden. Für eine besonders
stabile Befestigung der Führungsschiene am Halteelement können zumindest zwei Befestigungsselemente
einer Führungsschiene in entsprechende Durchgangsöffnungen im Montageschenkel eingesetzt
sein. Das Befestigungsselement kann dauerhaft oder lösbar mit der Führungsschiene
verbunden sein. Insbesondere kann das Befestigungsselement ein Stift, eine Schraube
oder eine Niete sein. Wenn das Befestigungsselement lösbar mit der Führungsschiene
verbunden ist, kann die Führungsschiene ebenfalls zumindest eine Durchgangsöffnung
aufweisen und das Befestigungsselement in die Durchgangsöffnung der Führungsschiene
und in eine der Durchgangsöffnungen des Montageschenkels eingesetzt sein.
[0018] Besonders vorteilhaft ist zudem, wenn die Führungsschiene schwenkbar mit dem Halteelement,
insbesondere mit dem Montageschenkel des Halteelements, verbunden ist. Hierfür kann
die Führungsschiene über ein einziges Befestigungsselement, welches in eine einzige
Durchgangsöffnung des Montageschenkels eingesetzt ist, mit dem Montageschenkel verbunden
sein. Auf diese Weise kann die Tragvorrichtung schräg in den Kühlschrank eingesetzt
werden, wobei eine vordere Verbindungsleiste eine andere Höhe im Kühlschrank als eine
hintere Verbindungsleiste aufweist. Somit kann auch eine von der Tragvorrichtung getragene
Lade schräg in den Kühlschrank eingesetzt werden.
[0019] Um die Tragvorrichtung in einer gewünschten Position im Kühlschrank befestigen zu
können, kann vorgesehen sein, dass die Halteelemente eine in eine Richtung von der
Verbindungsleiste weg verstellbare Feststellvorrichtung im Halteschenkel aufweisen.
Die verstellbare Feststellvorrichtung kann insbesondere ausgebildet sein, die Tragvorrichtung
im Kühlschrank zu verklemmen. Die verstellbare Feststellvorrichtung kann, insbesondere
manuell durch einen Benutzer, zwischen einer Freigabeposition, in welcher die verstellbare
Feststellvorrichtung eine Positionsänderung der Tragvorrichtung ermöglicht, und einer
Feststellposition, in welcher die verstellbare Feststellvorrichtung eine Positionsänderung
der Tragvorrichtung erschwert oder verhindert, verstellbar ausgebildet sein.
[0020] Besonders bevorzugt ist, dass die verstellbare Feststellvorrichtung eine mit einem
Innengewinde versehene Verstellöffnung im Halteschenkel und eine in die Verstellöffnung
eingeschraubte Verstellschraube aufweist, welche bevorzugt an einem von einem Schraubenkopf
der Verstellschraube abgewandten Ende einen elastischen Druckkörper aufweist. Auf
diese Weise kann durch Drehen der Verstellschraube eine Position des Druckkörpers
in Richtung zur Verbindungsleiste oder von der Verbindungsleiste weg, d.h. im Wesentlichen
parallel zur Richtung der Verbindungsleiste, verändert werden. Der elastische Druckkörper
ist ausgebildet, in der Feststellposition der Feststellvorrichtung gegen eine Seitenwand
im Innenraum des Kühlschranks zu drücken, ohne hierbei die Seitenwand zu beschädigen.
Beispielsweise kann der elastische Druckkörper aus einem vergleichsweise weichen Kunststoff
oder aus Gummi hergestellt sein und auf die Verstellschraube aufgeschraubt sein. Der
Schraubenkopf der Verstellschraube weist bevorzugt einen geriffelten bzw. gerändelten
Rand auf, um einem Benutzer der Tragvorrichtung das Drehen der Verstellschraube zu
erleichtern. Die Verstellschraube kann aus Kunststoff gefertigt sein.
[0021] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Halteelemente eine Klemmvorrichtung mit einem
elastischen Anlagekörper im Halteschenkel aufweisen, welcher Anlagekörper in einer
Richtung von der Verbindungsleiste weg einen äußersten Bereich des Halteelements bildet.
Der elastische Anlagekörper ist bevorzugt lösbar, bspw. abschraubbar oder abziehbar,
im Halteschenkel angeordnet, um ihn bei Bedarf austauschen zu können. Im montierten
Zustand ist der elastische Anlagekörper positionsfest im Halteschenkel angeordnet
und bildet eine seitliche Außenbegrenzung des Halteelements und der Tragvorrichtung.
Der Abstand der äußersten Endpunkte zweier einer Verbindungsleiste zugeordneter elastischer
Anlagekörper entspricht im Wesentlichen dem Abstand zweier Seitenwände im Innenraum
des Kühlschranks. Beim Einsetzen der Tragvorrichtung in einen Kühlschrank reibt somit
der elastische Anlagekörper an einer Seitenwand im Innenraum des Kühlschranks. Im
eingesetzten Zustand ist die Tragvorrichtung über die Klemmvorrichtung im Kühlschrank
verklemmt und unter Überwinden der Reibungskraft zwischen dem Anlagekörper und der
Seitenwand entnehmbar. Der elastische Anlagekörper kann aus einem vergleichsweise
weichen Kunststoff oder aus Gummi hergestellt sein.
[0022] Die Erfindung betrifft auch eine Kombination der Tragvorrichtung gemäß der vorangehenden
Beschreibung mit einer ausziehbaren Lade, welche zwei Seitenwände mit daran montierten
Ladenführungen, insbesondere Rollen oder Ladenschienen aufweist, welche Ladenführungen
in einem mit der Tragvorrichtung verbundenen Zustand der Lade an den Führungsschienen
der Tragvorrichtung anliegen. Die Ladenführungen werden beim Ausziehen der Lade in
Bezug auf die Tragvorrichtung verschoben und gleiten oder rollen dabei auf oder in
den Führungsschienen der Tragvorrichtung. Somit stützt die Tragvorrichtung die Lade.
Durch derartige Ladenschienen und Führungsschienen gebildete Auszugssysteme, insbesondere
Teleskopauszüge, Rollenauszüge oder Gleitauszüge, sind dem Fachmann bekannt.
[0023] Hinsichtlich des Kühlschranks mit einem Kühlgutraum ist erfindungsgemäß vorgesehen,
dass in den Kühlgutraum zumindest eine Tragvorrichtung gemäß der vorangehenden Beschreibung
eingesetzt ist, wobei der Kühlgutraum eine zur Entnahme von Kühlgut vorgesehene Vorderseite,
eine der Vorderseite gegenüberliegende Rückseite und zwei zwischen der Vorderseite
und der Rückseite angeordnete Seitenwände mit Fachträgern aufweist, auf welchen die
Halteelemente der Tragvorrichtung aufliegen. Somit werden die Führungsschienen der
Tragvorrichtung über die Halteelemente in einer gewünschten Position im Kühlschrank
gehalten. Die zumindest eine Verbindungsleiste legt hierbei den Abstand zwischen den
Führungsschienen fest, sodass ein Herabfallen der Führungsschienen von den Fachträgern
verhindert wird. Auf der Tragvorrichtung kann die ausziehbare Lade aufliegen. Hinsichtlich
des Zusammenwirkens der Tragvorrichtung mit dem Kühlschrank wird auch auf die vorangehende
Beschreibung der Tragvorrichtung verwiesen.
[0024] Eine besonders einfache und stabile Aufnahme der Tragvorrichtung im Kühlgutraum des
Kühlschranks lässt sich erzielen, wenn die Fachträger durch übereinander angeordnete
und durch Nuten voneinander beabstandete Leisten gebildet sind und die Halteschenkel
der Halteelemente in die Nuten eingesetzt sind. Auf diese Weise können die Halteelemente
weder nach oben noch nach unten unerwünscht aus den Nuten heraus verschoben werden.
Bevorzugt erstrecken sich die Leisten und die Nuten entlang einer Distanz, die größer
als die Länge der Führungsschienen mit daran montierten Halteelementen ist. Hierdurch
ermöglichen die Leisten eine variable Positionierung der Halteelemente in horizontaler
Richtung im Kühlgutraum. Bevorzugt sind die Leisten parallel zueinander angeordnet.
Zudem kann vorgesehen sein, dass die Höhe der Halteschenkel im Wesentlichen der Höhe
der Nuten entspricht, insbesondere zwischen 50% und 100%, besonders bevorzugt zwischen
80% und 90% der Höhe der Nuten beträgt. Hierdurch können die Halteschenkel ohne nennenswerten
Kraftaufwand in die Nuten eingesetzt werden.
[0025] Um die in den Kühlgutraum eingesetzte Tragvorrichtung in der gewählten Position fixieren
zu können, wird bevorzugt, dass der elastische Druckkörper der verstellbaren Feststellvorrichtung
in einem durch die Verstellschraube festgezogenen Zustand der Tragvorrichtung an einer
der Seitenwände des Kühlgutraums anliegt. Insbesondere drücken die Druckkörper beider
einer Verbindungsleiste zugeordneter Halteelemente in entgegengesetzte, von der Verbindungsleiste
weg weisende Richtungen nach außen, gegen die Seitenwände des Kühlgutraums, um die
Tragvorrichtung im Kühlgutraum zu fixieren. Der Druck der Druckkörper gegen die Seitenwände
des Kühlgutraums kann durch die Verstellschraube geeignet eingestellt und bei Bedarf,
bspw. zur Entnahme der Tragvorrichtung, gelöst werden.
[0026] Um die in den Kühlgutraum eingesetzte Tragvorrichtung in der gewählten Position fixieren
zu können, kann weiters vorgesehen sein, dass der elastische Anlagekörper der Klemmvorrichtung
an einer der Seitenwände des Kühlgutraums anliegt. Insbesondere drücken die Anlagekörper
beider einer Verbindungsleiste zugeordneter Halteelemente in entgegengesetzte, von
der Verbindungsleiste weg weisende Richtungen nach außen, gegen die Seitenwände des
Kühlgutraums, um die Tragvorrichtung im Kühlgutraum zu fixieren. Der Druck der Anlagekörper
gegen die Seitenwände des Kühlgutraums ist zum einen durch den Abstand der äußersten
Endpunkte zweier einer Verbindungsleiste zugeordneter Anlagekörper vorgegeben, welche
Abstand im Wesentlichen dem Abstand der zwei Seitenwände oder von zwei Nuten in gegenüberliegenden
Seitenwänden im Kühlgutraum entspricht. Zum anderen ist der Druck der Anlagekörper
gegen die Seitenwände des Kühlgutraums durch die Elastizität der Anlagekörper vorgegeben.
[0027] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten, nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Tragvorrichtung gemäß der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 2 zwei Verbindungsleisten und vier Halteelemente der Tragvorrichtung aus Fig.
1, ohne Führungsschienen;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Außenseite eines Halteelements der Tragvorrichtung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Innenseite des Halteelements aus Fig. 3,
vor einem Einsetzen einer Verbindungsleiste in das Halteelement;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Innenseite des Halteelements aus Fig. 3, nach
einem Einsetzen einer Verbindungsleiste in das Halteelement;
Fig. 6 das Halteelement aus Fig. 3 mit einer verstellbaren Feststellvorrichtung in
einer auseinandergezogenen Ansicht;
Fig. 7 das Halteelement aus Fig. 3 mit der verstellbaren Feststellvorrichtung in einem
zusammengebauten Zustand;
Fig. 8 die Tragvorrichtung aus Fig. 1 mit der verstellbaren Feststellvorrichtung;
Fig. 9 das Halteelement aus Fig. 3 mit einer Klemmvorrichtung mit einem elastischen
Anlagekörper für den Halteschenkel in einer auseinandergezogenen Ansicht;
Fig. 10 das Halteelement aus Fig. 3 mit der Klemmvorrichtung in einem zusammengebauten
Zustand;
Fig. 11 eine symbolische Darstellung einer durch die verstellbare Feststellvorrichtung
und/oder durch die Klemmvorrichtung ausgeübten Kraft auf die Seitenwände eines Kühlgutraums
eines Kühlschranks;
Fig. 12 eine für eine Kombination mit der Tragvorrichtung vorgesehene ausziehbare
Lade in einer perspektivischen Ansicht von unten;
Fig. 13 die Lade aus Fig. 12 in Kombination mit der Tragvorrichtung in einer perspektivischen
Ansicht von unten;
Fig. 14 die Lade aus Fig. 12 in Kombination mit der Tragvorrichtung in einer perspektivischen
Ansicht von oben;
Fig. 15 einen Abschnitt eines Kühlgutraums eines Kühlschranks mit darin eingesetzten
Tragvorrichtungen in einer Ansicht von vorne;
Fig. 16 den Abschnitt des Kühlgutraums aus Fig. 15 mit den darin eingesetzten Tragvorrichtungen
in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 17 einen Abschnitt eines Kühlgutraums eines Kühlschranks mit einer darin eingesetzten
Tragvorrichtung und einer darauf angeordneten Lade, in einer Ansicht von vorne;
Fig. 18 den Abschnitt des Kühlgutraums aus Fig. 17 mit der eingesetzten Tragvorrichtung
und der Lade in einem eingezogenen Zustand;
Fig. 19 den Abschnitt des Kühlgutraums aus Fig. 17 mit der eingesetzten Tragvorrichtung
und der Lade in einem herausgezogenen Zustand; und
Fig. 20 eine schräg in einen Kühlgutraum eines Kühlschranks eingesetzte Tragvorrichtung.
[0028] Fig. 1 zeigt eine Tragvorrichtung 1 gemäß der Erfindung mit zwei einander gegenüberliegenden
Seitenteilen 2 und zumindest einer, in der Darstellung gemäß Fig. 1 zwei, quer zu
den beiden Seitenteilen 2 verlaufenden und mit den Seitenteilen 2 verbundenen Verbindungsleisten
3. In einer nicht dargestellten Ausführungsform kann auch nur eine Verbindungsleiste
3 vorgesehen sein, sodass die Seitenteile 2 und die Verbindungsleiste 3 gemeinsam
in einem Grundriss die Form eines "U" oder eines "H" bilden. Zwischen den Seitenteilen
2 und der (den) damit verbundenen Verbindungsleiste(n) 3 verbleibt ein von Material
freier Freiraum 4. Deutliche erkennbar ist, dass jeder Seitenteil 2 durch eine Führungsschiene
5 gebildet ist. Zudem sind zu jeder Verbindungsleiste 3 zwei Halteelemente 6 vorgesehen,
über welche die Verbindungsleiste 3 mit den Führungsschienen 5 verbunden ist. Jedes
Halteelement 6 weist einen sich von der Verbindungsleiste 3 weg erstreckenden Halteschenkel
7 auf. Insbesondere erstreckt sich der Halteschenkel 7 in einer Richtung parallel
zur Längserstreckung der Verbindungsleiste 3. Die einander gegenüber liegenden Verbindungsleisten
3 bilden im Beispiel gemäß Fig. 1 gemeinsam mit den Seitenteilen 2 bzw. Führungsschienen
5 und den Halteelementen 6 einen umlaufenden Rahmen 8.
[0029] Fig. 2 zeigt die beiden Verbindungsleisten 3 der Tragvorrichtung 1 in einem mit jeweils
zwei Halteelementen 6 der Tragvorrichtung 1 verbundenem Zustand. Die Führungsschienen
5 der Tragvorrichtung 1 sind in der Darstellung gemäß Fig. 2 noch nicht oder nicht
mehr mit den Halteelementen 6 verbunden.
[0030] Fig. 3 zeigt eine von der Verbindungsleiste 3 weg weisende Außenseite 9 eines Halteelements
6 der Tragvorrichtung 1 und Fig. 4 zeigt eine der Verbindungsleiste 3 zugewandte Innenseite
10 des Halteelements 6 der Tragvorrichtung 1.
[0031] Insbesondere in Fig. 4 ist erkennbar, dass die Halteelemente 6 für eine lösbare Verbindung
der Verbindungsleiste 3 mit den in Fig. 4 nicht dargestellten Führungsschienen 5 ausgebildet
sein können und insbesondere die Halteelemente 6 eine Öffnung 11 aufweisen, in welche
ein Ende 12 der Verbindungsleiste 3 vorzugsweise lösbar einsetzbar bzw. einschiebbar
ist.
[0032] Im Beispiel gemäß Fig. 5 ist die Verbindungsleiste 3 bereits in die Öffnung 11 des
Halteelements 6 eingesetzt und somit mit dem Halteelement 6 verbunden.
[0033] Die Fig. 3 und 4 lassen weiters beispielhaft erkennen, dass die Halteelemente 6 über
eine Rastverbindung 13 mit der Verbindungsleiste 3 verbunden sind, wobei insbesondere
ein federnder Rastvorsprung 14 am Halteelement 6 und eine korrespondierende Vorsprungaufnahme
15, insbesondere eine Rastvertiefung 15a oder eine nur symbolisch dargestellte Rasterhöhung
15b, in oder auf der Verbindungsleiste 3 vorgesehen sind. Beim Einsetzen der Verbindungsleiste
3 in die Öffnung 11 des Halteelements 6 rastet der Rastvorsprung 14 in die Vorsprungaufnahme
15, im Beispiel gemäß Fig. 4 in die Rastvertiefung 15a ein, sodass die Rastverbindung
13 zwischen dem Halteelement 6 und der Verbindungsleiste 3 vor einem unerwünschten
Lösen geschützt ist. Die Verbindung zwischen dem Halteelement 6 und der Verbindungsleiste
3 könnte in einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform auch ohne eine
Rastverbindung 13, lediglich durch Einschieben der Verbindungsleiste 3 in das Halteelement
6, bspw. unter Überwinden einer Reibungskraft, erfolgen. Die Reibungskraft kann durch
passgenaues Fertigen der Öffnung 11 und der Verbindungsleiste 3 oder durch Druck vom
federnden Rastvorsprung 14 auf eine Oberfläche der Verbindungsleiste 3 erzielt werden.
[0034] Unter anderem die Fig. 1 zeigt beispielhaft, dass die Halteelemente 6 einen Montageschenkel
16 aufweisen, an welchem die Führungsschiene 5 vorzugsweise lösbar befestigt ist.
Beispielsweise in den Fig. 2 bis 7 ist der Montageschenkel 16 ohne daran befestigte
Führungsschiene 5 dargestellt. Der Montageschenkel 16 weist in den dargestellten Beispielen
mehrere Durchgangsöffnungen 17 auf. Für die Verbindung mit dem Montageschenkel 16
weist die Führungsschiene 5 bevorzugt zumindest ein Befestigungsselement 18, insbesondere
einen Vorsprung 18a in Form eines Stifts oder einer Niete (siehe Fig. 20) oder eine
Schraube 18b (siehe Fig. 20) auf, oder ist damit verbunden, welches Befestigungsselement
18 in zumindest eine der Durchgangsöffnungen 17 eingesetzt ist. Die Führungsschiene
5 kann über mehrere Befestigungsselemente 18 mit dem Montageschenkel 16 verbunden
sein. Wenn die Führungsschiene 5 jedoch schwenkbar mit dem Halteelement 6, insbesondere
mit dem Montageschenkel 16 verbunden sein soll, kann die Führungsschiene 5 über ein
einziges Befestigungsselement 18, welches in eine einzige Durchgangsöffnung 17 des
Montageschenkels 16 eingesetzt ist, mit dem Montageschenkel 16 verbunden sein.
[0035] Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Beispiel, gemäß welchem die Halteelemente 6 eine in eine
Richtung R1 von der Verbindungsleiste 3 weg verstellbare Feststellvorrichtung 19 im
Halteschenkel 7 aufweisen. In der auseinandergezogenen Darstellung in Fig. 6 ist erkennbar,
dass die verstellbare Feststellvorrichtung 19 mehrteilig aufgebaut sein kann. Insbesondere
kann die verstellbare Feststellvorrichtung 19 in einem in Fig. 7 dargestellten zusammengebauten
Zustand eine mit einem Innengewinde versehene Verstellöffnung 19a im Halteschenkel
7 und eine in die Verstellöffnung 19a eingeschraubte Verstellschraube 19b aufweisen,
welche bevorzugt an einem von einem Schraubenkopf 19c der Verstellschraube 19b abgewandten
Ende einen elastischen Druckkörper 19d aufweist. Im dargestellten Beispiel ist die
Verstellöffnung 19a in einer Blindnietmutter 19e ausgebildet, welche in einen Durchgang
19f im Halteelement 6, insbesondere im Halteschenkel 7, eingesetzt ist. Durch Drehen
der Verstellschraube 19b kann der Druckkörper 19d in eine von der Verbindungsleiste
3 weg weisende Richtung R1 ausgefahren werden, um die Feststellvorrichtung 19 in eine
Feststellposition zu überführen, oder der Druckkörper 19d kann in eine zu der Verbindungsleiste
3 hin weisende Richtung R2 eingezogen werden, um die Feststellvorrichtung 19 in eine
Freigabeposition zu überführen.
[0036] Im Beispiel gemäß Fig. 8 ist die Tragvorrichtung 1 mit der verstellbaren Feststellvorrichtung
19 dargestellt. Die Verstellschrauben 19b sind nur bei der linken Führungsschiene
5 erkennbar, während die Druckkörper 19d bei der rechten Führungsschiene 5 angedeutet
sind.
[0037] Die Fig. 9 und 10 zeigen ein Beispiel, gemäß welchem die Halteelemente 6 eine Klemmvorrichtung
20 mit einem elastischen Anlagekörper 20a im Halteschenkel 7 aufweisen, welcher Anlagekörper
20a in einem in Fig. 10 dargestellten zusammengebauten Zustand in einer Richtung R1
von der Verbindungsleiste 3 weg einen äußersten Bereich des Halteelements 6 bildet.
Hierzu ist in Fig. 10 erkennbar, dass der Anlagekörper 20a gegenüber dem Halteschenkel
7 in Richtung R1 vorspringt. Der Anlagekörper 20a kann auf einem Zapfen 20b der Klemmvorrichtung
20 im Halteschenkel 7 aufgeschraubt oder aufgesteckt sein. Beim Einsetzen der Tragvorrichtung
1 in einen Kühlschrank 21 reibt der Anlagekörper 20a bevorzugt an einer Innenwand
des Kühlschranks 21.
[0038] Fig. 11 zeigt symbolisch eine durch die verstellbare Feststellvorrichtung 19 und/oder
durch die Klemmvorrichtung 20 ausgeübte Kraft FN auf die Seitenwände 22 eines Kühlgutraums
23 eines Kühlschranks 21.
[0039] Fig. 12 zeigt beispielhaft eine für eine Kombination mit der Tragvorrichtung 1 vorgesehene
ausziehbare Lade 24 in einer perspektivischen Ansicht von unten. Die Lade 24 weist
bevorzugt zwei Seitenwände 25 mit daran montierten Ladenführungen 26, insbesondere
Rollen 26a oder Ladenschienen 26b auf, welche Ladenführungen 26 vorgesehen sind, in
einem mit der Tragvorrichtung 1 verbundenen Zustand der Lade 24 an den Führungsschienen
5 der Tragvorrichtung 1 anzuliegen.
[0040] Fig. 13 zeigt beispielhaft eine Kombination der Tragvorrichtung 1 mit der ausziehbaren
Lade 24 aus Fig. 12. Hierbei liegen die in Fig. 13 nicht sichtbaren Ladenführungen
26 an den Führungsschienen 5 der Tragvorrichtung 1 an.
[0041] Fig. 14 zeigt beispielhaft die Lade 24 in Kombination mit der Tragvorrichtung 1 in
einer perspektivischen Ansicht von oben.
[0042] Fig. 15 zeigt beispielhaft einen Abschnitt eines Kühlschranks 21 mit einem Kühlgutraum
23 in welchen zumindest eine Tragvorrichtung 1 eingesetzt ist. Im Beispiel gemäß Fig.
15 sind zwei vollständige Tragvorrichtungen 1 und zwei unvollständige Tragvorrichtungen
1, welchen die Führungsschienen 5 fehlen, in den Kühlgutraum 23 eingesetzt. Der Kühlgutraum
23 weist eine zur Entnahme von Kühlgut vorgesehene Vorderseite 27, eine der Vorderseite
27 gegenüberliegende Rückseite 28 und zwei zwischen der Vorderseite 27 und der Rückseite
28 angeordnete Seitenwände 22 mit Fachträgern 29 auf, auf welchen die Halteelemente
6 der Tragvorrichtung 1 aufliegen bzw. aufliegen können. Die Fachträger 29 sind im
Beispiel gemäß Fig. 15 durch übereinander angeordnete und durch Nuten 30 voneinander
beabstandete Leisten 31 gebildet und die Halteschenkel 7 der Halteelemente 6 sind
in die Nuten 30 eingesetzt.
[0043] Fig. 16 zeigt den Abschnitt des Kühlgutraums 23 mit den darin eingesetzten Tragvorrichtungen
1 in einer perspektivischen Ansicht. Die zwei unteren Tragvorrichtungen 1 weisen beispielhaft
verstellbare Feststellvorrichtungen 19 auf. In einem durch die Verstellschrauben 19b
festgezogenen Zustand der Tragvorrichtung 1, d.h. in der Feststellposition der Feststellvorrichtungen
19, liegen die (in Fig. 16 nicht sichtbaren) elastischen Druckkörper 19d der verstellbaren
Feststellvorrichtungen 19 an den Seitenwänden 22 des Kühlgutraums 23 an. Bevorzugt
liegen auch die elastischen Anlagekörper 20a der Klemmvorrichtung 20 an den Seitenwänden
22 des Kühlgutraums 23 an.
[0044] Fig. 17 zeigt beispielhaft einen Abschnitt eines Kühlgutraums 23 eines Kühlschranks
21 mit einer darin eingesetzten Tragvorrichtung 1 und einer darauf angeordneten Lade
24, in einer Ansicht von vorne.
[0045] Fig. 18 zeigt den Abschnitt des Kühlgutraums 23 mit der eingesetzten Tragvorrichtung
1 und der Lade 24, wobei die Lade 24 in den Kühlgutraum 23 eingezogen ist.
[0046] Fig. 19 zeigt den Abschnitt des Kühlgutraums 23 mit der eingesetzten Tragvorrichtung
1 und der Lade 24, wobei die Lade 24 aus dem Kühlgutraum 23 herausgezogen ist.
[0047] Fig. 20 zeigt eine schräg in einen Kühlgutraum 23 eines Kühlschranks 21 eingesetzte
Tragvorrichtung 1, wobei eine vordere Verbindungsleiste 3, 3a eine andere Höhe im
Kühlschrank 21 als eine hintere Verbindungsleiste 3, 3b aufweist. Insbesondere kann
die vordere Verbindungsleiste 3, 3a in eine andere Nut 30 als die hintere Verbindungsleiste
3, 3b eingreifen. Hierfür kann die Führungsschiene 5 schwenkbar mit dem Halteelement
6, insbesondere mit dem Montageschenkel 16 des Halteelements 6, verbunden sein.
1. Tragvorrichtung (1) für eine ausziehbare Lade (24) in einem Kühlschrank (21), aufweisend
zwei einander gegenüberliegende Seitenteile (2) und zumindest eine quer zu den beiden
Seitenteilen (2) verlaufende und mit den Seitenteilen (2) verbundene Verbindungsleiste
(3), wobei zwischen den Seitenteilen (2) und der damit verbundenen Verbindungsleiste
(3) ein Freiraum (4) verbleibt, wobei jeder Seitenteil (2) durch eine Führungsschiene
(5) gebildet ist und zu jeder Verbindungsleiste (3) zwei Halteelemente (6) vorgesehen
sind, über welche die Verbindungsleiste (3) mit den Führungsschienen (5) verbunden
ist, wobei jedes Halteelement (6) einen sich von der Verbindungsleiste (3) weg erstreckenden
Halteschenkel (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei quer zu den beiden Seitenteilen (2) verlaufende und über vier Halteelemente
(6) mit den Seitenteilen (2) verbundene Verbindungsleisten (3) vorgesehen sind, welche
einander gegenüber liegen und gemeinsam mit den Seitenteilen (2) und den vier Halteelementen
(6) einen umlaufenden Rahmen (8) bilden, wobei jeweils zwei mit dem selben Seitenteil
(2) verbundene Halteelemente (6) voneinander beabstandet sind.
2. Tragvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6) für eine lösbare Verbindung der Verbindungsleiste (3) mit den
Führungsschienen (5) ausgebildet sind und insbesondere die Halteelemente (6) eine
Öffnung (11) aufweisen, in welche ein Ende der Verbindungsleiste (3) vorzugsweise
lösbar eingesetzt ist.
3. Tragvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6) über eine Rastverbindung (13) mit der Verbindungsleiste (3)
verbunden sind, wobei insbesondere ein federnder Rastvorsprung (14) am Halteelement
(6) und eine korrespondierende Vorsprungaufnahme (15), insbesondere eine Rastvertiefung
(15a) oder eine Rasterhöhung (15b), in oder auf der Verbindungsleiste (3) vorgesehen
sind.
4. Tragvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6) einen Montageschenkel (16) aufweisen, an welchem die Führungsschiene
(5) vorzugsweise lösbar befestigt ist.
5. Tragvorrichtung (1) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageschenkel (16) mehrere Durchgangsöffnungen (17) aufweist und die Führungsschiene
(5) zumindest ein Befestigungsselement (18), insbesondere einen Vorsprung (18a) oder
eine Schraube (18b), aufweist oder damit verbunden ist, welches in zumindest eine
der Durchgangsöffnungen (17) eingesetzt ist.
6. Tragvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6) eine in eine Richtung (R1) von der Verbindungsleiste (3) weg
verstellbare Feststellvorrichtung (19) im Halteschenkel (7) aufweisen.
7. Tragvorrichtung (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Feststellvorrichtung (19) eine mit einem Innengewinde versehene
Verstellöffnung (19a) im Halteschenkel (7) und eine in die Verstellöffnung (19a) eingeschraubte
Verstellschraube (19b) aufweist, welche bevorzugt an einem von einem Schraubenkopf
(19c) der Verstellschraube (19b) abgewandten Ende einen elastischen Druckkörper (19d)
aufweist.
8. Tragvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6) eine Klemmvorrichtung (20) mit einem elastischen Anlagekörper
(20a) im Halteschenkel (7) aufweisen, welcher Anlagekörper (20a) in einer Richtung
(R1) von der Verbindungsleiste (3) weg einen äußersten Bereich des Halteelements (6)
bildet.
9. Kombination der Tragvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer ausziehbaren
Lade (24), welche zwei Seitenwände (25) mit daran montierten Ladenführungen (26),
insbesondere Rollen (26a) oder Ladenschienen (26b) aufweist, welche Ladenführungen
(26) in einem mit der Tragvorrichtung (1) verbundenen Zustand der Lade (24) an den
Führungsschienen (5) der Tragvorrichtung (1) anliegen.
10. Kühlschrank (21) mit einem Kühlgutraum (23) in welchen zumindest eine Tragvorrichtung
(1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 eingesetzt ist, wobei der Kühlgutraum (23) eine
zur Entnahme von Kühlgut vorgesehene Vorderseite (27), eine der Vorderseite (27) gegenüberliegende
Rückseite (28) und zwei zwischen der Vorderseite (27) und der Rückseite (28) angeordnete
Seitenwände (22) mit Fachträgern (29) aufweist, auf welchen die Halteelemente (6)
der Tragvorrichtung (1) aufliegen.
11. Kühlschrank (21) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachträger (29) durch übereinander angeordnete und durch Nuten (30) voneinander
beabstandete Leisten (31) gebildet sind und die Halteschenkel (7) der Halteelemente
(6) in die Nuten (30) eingesetzt sind.
12. Kühlschrank (21) gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Druckkörper (19d) der verstellbaren Feststellvorrichtung (19) in einem
durch die Verstellschraube (19b) festgezogenen Zustand der Tragvorrichtung (1) an
einer der Seitenwände (22) des Kühlgutraums (23) anliegt.
13. Kühlschrank (21) gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Anlagekörper (20a) der Klemmvorrichtung (20) an einer der Seitenwände
(22) des Kühlgutraums (23) anliegt.