[0001] Die vorliegende Anmeldung ist eine Teilanmeldung zu der europäischen Patentanmeldung
Nr.
17 709 650.0 vom 8. März 2017, auf die vollinhaltlich Bezug genommen wird.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Flächen-Reinigungsmaschine, umfassend einen Reinigungskopf
mit einer angetriebenen Reinigungswalzeneinheit mit einer Rotationsachse.
[0003] Aus der
WO 2010/041185 A1 ist eine Flächen-Reinigungsmaschine mit rotierenden Bürsten bekannt.
[0004] Aus der
US 7,665,174 B2 ist ein Reinigungskopf für eine Bodenreinigungsmaschine bekannt.
[0005] Aus der
US 4,173,054 ist ein Bodenreiniger bekannt, welcher einen Handgriff, einen Hauptkörper, einen
Walzenmechanismus mit einer Walze mit einem Reinigungsgürtel, einen Scraper und eine
Schmutzfluidaufnahme umfasst.
[0006] Aus der
WO 2013/106762 A2 ist eine Oberflächenreinigungsmaschine mit einer Reinigungswalze und einer Antriebseinheit
zum Antrieb der Reinigungswalze bekannt. Es ist eine Schmutzschale vorgesehen, in
welche die Reinigungswalze bei der Rotation Schmutz kehrt. Die Schmutzschale kann
geöffnet werden.
[0007] Aus der
US 7,921,497 B2 ist ein Flurschrubbgerät bekannt, welches manuell betrieben ist und eine Antriebswalze
umfasst, die an eine Schrubbwalze gekoppelt ist.
[0009] Aus der
US 4,875,246 ist eine tragbare Bodenreinigungsvorrichtung bekannt, welche eine durch einen elektrischen
Motor angetriebene Walze aufweist.
[0010] Aus der
DE 20 2009 013 434 U1 ist eine Vorrichtung zur Fußboden-Nassreinigung mit einer Bürste, welche um eine
Rotationsachse drehbar ist, bekannt.
[0012] Aus der
US 6,026,529 ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Böden oder andere Hartflächen bekannt.
[0013] Aus der
WO 2005/087075 A1 ist eine Bodenreinigungsmaschine mit einem Handgriff bekannt, welcher schwenkbar
an einer Basis angeordnet ist.
[0015] Aus der
US 3,789,449 ist ein Hartboden-Reinigungsgerät bekannt.
[0016] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flächen-Reinigungsmaschine der eingangs
genannten Art bereitzustellen, welche bei einfacher Bedienbarkeit optimierte Reinigungsergebnisse
liefert.
[0017] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Flächen-Reinigungsmaschine erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass in einem Reinigungsbetrieb die Flächen-Reinigungsmaschine über
die Reinigungswalzeneinheit und eine weitere Stützeinrichtung an einer zu reinigenden
Fläche abgestützt ist, ein Antriebsmotor für die Reinigungswalzeneinheit vorgesehen
ist, und eine Schmutzfluidtankeinrichtung vorgesehen ist, welche an dem Reinigungskopf
abnehmbar angeordnet ist.
[0018] Die weitere Stützeinrichtung ist beispielsweise eine Walzeneinheit mit einer oder
mehreren Walzen und insbesondere mit einer oder mehreren Reinigungswalzen (wie mit
einer oder mehreren Kehrwalzen), und/oder die Stützeinrichtung ist mindestens eine
Rolle oder umfasst eine Rolle, und/oder die Stützeinrichtung ist mindestens ein Gleitelement
oder umfasst ein solches. Es lässt sich dadurch eine zusätzliche Abstützung bilden.
Insbesondere lässt sich so auf einfache Weise ein selbstfahrender und selbstlenkender
Reinigungskopf realisieren. Die Stützeinrichtung kann für den Fahrantrieb (vollständig
oder teilweise) sorgen. Die Stützeinrichtung kann auch für einen Fahrantrieb oder
einen zusätzlichen Fahrantrieb des Reinigungskopfs verwendet werden. Sie kann ferner
für eine zusätzliche oder alleinige Lenkung des Reinigungskopfs ausgebildet sein.
[0019] Die Reinigungswalzeneinheit umfasst oder ist eine einteilige oder mehrteilige Reinigungswalze
mit einer einzigen Rotationsachse. Bei einer mehrteiligen Reinigungswalzeneinheit
weisen alle Untereinheiten die gleiche koaxiale Rotationsachse auf und im Reinigungsbetrieb
erfolgt eine Rotation aller Untereinheiten um die gleiche Rotationsachse in der gleichen
Rotationsrichtung mit der gleichen Rotationsgeschwindigkeit und der Antriebsmotor
treibt alle Untereinheiten an.
[0020] Durch eine abnehmbare Schmutzfluidtankeinrichtung an dem Reinigungskopf lässt sich
der Weg für Schmutzfluid von der Reinigungswalzeneinheit zu der Schmutzfluidtankeinrichtung
klein halten, so dass eine einfache Einkopplung möglich ist.
[0021] Durch die Abnehmbarkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung von dem Reinigungskopf lässt
sich diese auf einfache Weise entleeren und auch reinigen. Sie kann eine große Menge
an Schmutzfluid einschließlich einer Flüssigkeit aufnehmen. Insbesondere lässt sich
die Schmutzfluidtankeinrichtung als Ganzes von dem Reinigungskopf abnehmen beziehungsweise
als Ganzes in diesen einsetzen, so dass ein hoher Befüllungsgrad für die Schmutzfluidtankeinrichtung
auch mit Flüssigkeit erreicht werden kann.
[0022] Es ist dadurch sogar möglich, eine Einkopplung von Schmutzfluid von der Reinigungswalzeneinheit
zu der Schmutzfluidtankeinrichtung sauggebläsefrei zu realisieren beziehungsweise
es kann zur Unterstützung ein Sauggebläse vorgesehen werden, welches einen relativ
geringen Leistungsbedarf und dadurch einen relativ geringen Energiebedarf aufweist.
[0023] Die Flächen-Reinigungsmaschine lässt sich dadurch energiesparend betreiben. Dadurch
ist es wiederum möglich, die Flächen-Reinigungsmaschine und insbesondere den Antriebsmotor
mit einer vorzugsweise wiederaufladbaren Batterieeinrichtung mit elektrischem Strom
zu versorgen. Die Flächen-Reinigungsmaschine lässt sich dadurch netzunabhängig bedienen.
[0024] Günstig ist es, wenn die Reinigungswalzeneinheit eine Wischwalzeneinheit ist oder
umfasst. Es lässt sich dadurch eine Nassreinigung insbesondere an einem Hartboden
durchführen. Insbesondere wird die Wischwalzeneinheit befeuchtet und durch die Rotation
an der Wischwalzeneinheit lässt sich dann eben entsprechend ein zu reinigender Boden
befeuchten und es lässt sich Schmutz anlösen und durch die Rotation an der Wischwalzeneinheit
mechanisch ablösen und mitnehmen.
[0025] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Reinigungswalzeneinheit eine Wischwalzeneinheit
und eine Kehrwalzeneinheit. Die Anordnung ist dabei insbesondere derart, dass die
Kehrwalzeneinheit bezüglich eines normalen Reinigungsbetriebs der Wischwalzeneinheit
vorgeschaltet ist. Es lässt sich so insbesondere vor einem Wischvorgang an einer zu
reinigenden Fläche ein Kehrvorgang durchführen. Die Kehrwalzeneinheit kann dabei insbesondere
eine zusätzliche Abstützung des Reinigungskopfs an einer zu reinigenden Fläche bilden.
[0026] Es ist dann günstig, wenn die Flächen-Reinigungsmaschine in dem Reinigungsbetrieb
über die Wischwalzeneinheit und die Kehrwalzeneinheit auf der zu reinigenden Fläche
abgestützt ist. Es lässt sich so beispielsweise auf einfache Weise ein selbstfahrender
und selbstlenkender Reinigungskopf ("Reinigungsroboter") realisieren, welcher sowohl
einen Kehrvorgang als auch einen (Nass-)Wischvorgang an der zu reinigenden Fläche
durchführen kann.
[0027] Es ist dann günstig, wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung eine gemeinsame Aufnahme
(einen gemeinsamen Behälter) für Kehrgut von der Kehrwalzeneinheit und für Schmutzfluid
von der Wischwalzeneinheit umfasst. Kehrgut ist das Schmutzfluid von der Kehrwalzeneinheit.
Durch die Schmutzfluidtankeinrichtung lässt sich entsprechend Schmutzfluid von der
zu reinigenden Fläche aufnehmen.
[0028] Es kann alternativ auch vorgesehen sein, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung getrennte
Aufnahmen für Kehrgut von der Kehrwalzeneinheit und für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit
umfasst. Es kann so beispielsweise eine eigene Aufnahme für trockenes Schmutzfluid
(für Kehrgut) und für nasses Schmutzfluid (für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit)
vorgesehen sein.
[0029] Insbesondere sind eine oder mehrere Aufnahmen (Aufnahmebehälter) der Schmutzfluidtankeinrichtung
für Schmutzfluid lösbar an dem Reinigungskopf zwischen der Kehrwalzeneinheit und der
Wischwalzeneinheit positioniert. Es ergibt sich dadurch ein platzsparender Aufbau
des Reinigungskopfs. Dieser lässt sich insbesondere selbstfahrend und selbstlenkend
realisieren.
[0030] Günstig ist es, wenn die Reinigungswalzeneinheit eine oder mehrere Reinigungswalzen
oder Teil-Reinigungswalzen umfasst, welche von dem gleichen Antriebsmotor angetrieben
sind, wobei unterschiedliche Reinigungswalzen oder Teil-Reinigungswalzen gleich orientierte
Rotationsachsen haben oder unterschiedlich orientierte Rotationsachsen haben. Es ergeben
sich so optimierte Betriebsmöglichkeiten insbesondere auch für einen selbstfahrenden
und selbstlenkenden Reinigungskopf. Bei unterschiedlich orientierten Rotationsachsen
kann beispielsweise über unterschiedliche Ansteuerungen bezüglich Rotationsgeschwindigkeit
und/oder Rotationsrichtung eine Lenkbarkeit auf einfache Weise realisiert werden.
[0031] Günstig ist es, wenn eine Längserstreckungsachse der Schmutzfluidtankeinrichtung
parallel zu der (insbesondere einzigen) Rotationsachse der Reinigungswalzeneinheit
orientiert ist. Die Längserstreckungsachse der Schmutzfluidtankeinrichtung verläuft
zwischen einer ersten Stirnseite und einer zweiten gegenüberliegenden Stirnseite der
Schmutzfluidtankeinrichtung. Sie gibt die längste Erstreckung der Schmutzfluidtankeinrichtung
vor. Es ergibt sich dadurch eine platzsparende Anordnung der Schmutzfluidtankeinrichtung
an dem Reinigungskopf.
[0032] Es ist ferner günstig, wenn eine Motorachse des Antriebsmotors quer und insbesondere
senkrecht zu einer Längserstreckungsachse der Schmutzfluidtankeinrichtung orientiert
ist. Die Motorachse des Antriebsmotors entspricht einer Rotorachse des Antriebsmotors.
Durch die Querorientierung zu der Längserstreckungsachse der Schmutzfluidtankeinrichtung
ergibt sich ein platzsparender Aufbau.
[0033] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung zwischen
der Reinigungswalzeneinheit und dem Antriebsmotor angeordnet ist. Dadurch ergibt sich
ein kurzer Einkopplungsweg zum Einkoppeln von Schmutzfluid ausgehend von der Reinigungswalzeneinheit
in die Schmutzfluidtankeinrichtung. Dadurch wiederum genügt es, ein Sauggebläse mit
einer relativ geringen Leistung zum Absaugen von Schmutzfluid zu verwenden beziehungsweise
es ist eine sauggebläsefreie Ausbildung möglich.
[0034] Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine Getriebeeinrichtung zur Drehmomentübertragung
vorgesehen, welche zwischen dem Antriebsmotor und der Reinigungswalzeneinheit angeordnet
ist, wobei die Schmutzfluidtankeinrichtung eine Oberseite und eine Unterseite aufweist,
wobei die Unterseite einem Reinigungswalzenhalter der Reinigungswalzeneinheit zugewandt
ist und die Oberseite der Unterseite abgewandt ist, und wobei die Getriebeeinrichtung
an der Unterseite oder an der Oberseite der Schmutzfluidtankeinrichtung vorbeigeführt
ist. Die Getriebeeinrichtung sorgt für die Drehmomentübertragung von dem Antriebsmotor
zu der Reinigungswalzeneinheit. Die Reinigungswalzeneinheit ist beabstandet zu dem
Antriebsmotor positioniert. Die Getriebeeinrichtung sorgt insbesondere für eine Drehzahluntersetzung,
Drehmomentumlenkung und gegebenenfalls für eine Überbrückung von Abständen. Durch
die Vorbeiführung der Getriebeeinrichtung an der Unterseite beziehungsweise Oberseite
der Schmutzfluidtankeinrichtung ergibt sich ein einfacher kompakter Aufbau. Grundsätzlich
ist es auch möglich, dass die Getriebeeinrichtung durch eine durchgehende Öffnung
in der Schmutzfluidtankeinrichtung durchgeführt ist. Bei einer Vorbeiführung der Getriebeeinrichtung
an der Unterseite beziehungsweise Oberseite ergibt sich im Vergleich dazu eine vereinfachte
Abnehmbarkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung von dem Reinigungskopf und eine vereinfachte
Ausbildung der Schmutzfluidtankeinrichtung.
[0035] Bei einer Ausführungsform weist die Schmutzfluidtankeinrichtung eine Ausnehmung auf,
in welcher bei an dem Reinigungskopf fixierter Schmutzfluidtankeinrichtung mindestens
ein Teilbereich der Getriebeeinrichtung positioniert ist. Durch den entsprechenden
Freiraum der Ausnehmung wird ein Raum bereitgestellt, in dem die Getriebeeinrichtung
positioniert werden kann. Dadurch ergibt sich eine optimierte Anpassung der geometrischen
Gestalt der Schmutzfluidtankeinrichtung an den Reinigungskopf.
[0036] Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Gerätekörper vorgesehen, an welchem der Reinigungskopf
angeordnet ist, wobei an dem Gerätekörper mindestens eine der folgenden Einrichtungen
positioniert ist: eine Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit; eine Ventileinrichtung
für die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit zu dem Reinigungskopf; eine Batterieeinrichtung
für den Antriebsmotor; eine Haltestabeinrichtung zum Halten und/oder Führen der Flächen-Reinigungsmaschine;
eine Filtereinrichtung für Reinigungsflüssigkeit; mindestens teilweise der Antriebsmotor.
Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau. Insbesondere lassen sich Elemente der
Flächen-Reinigungsmaschine, welche ein relativ hohes Gewicht aufweisen, wie beispielsweise
der Antriebsmotor, weit unten in der Nähe zu dem Reinigungskopf positionieren. An
dem Gerätekörper lässt sich ferner beispielsweise eine abnehmbare Tankeinrichtung
für Reinigungsflüssigkeit positionieren. An dem Gerätekörper lässt sich insbesondere
geschützt in dem Gehäuse eine Ventileinrichtung für die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit
zu dem Reinigungskopf und auch eine Filtereinrichtung für die Reinigungsflüssigkeit
positionieren. Ferner lässt sich die Batterieeinrichtung optimiert positionieren,
insbesondere wenn der Antriebsmotor selber an dem Gerätekörper angeordnet ist. Es
kann auch vorgesehen sein, dass zumindest teilweise der Antriebsmotor in dem Gerätekörper
positioniert ist. Beispielsweise wird der Gerätekörper dazu verwendet, den Antriebsmotor
an der Flächen-Reinigungsmaschine zu "verankern".
[0037] Günstig ist es, wenn der Antriebsmotor mindestens teilweise zwischen dem Gerätekörper
und dem Reinigungskopf angeordnet ist, wobei er insbesondere mindestens teilweise
in dem Gerätekörper angeordnet ist. Dadurch lässt sich beispielsweise eine Batterieeinrichtung
auf optimierte Weise an dem Gerätekörper anordnen. Ferner lässt sich auf einfache
Weise eine Drehmomentübertragung von dem Antriebsmotor zu der Reinigungswalzeneinheit
an dem Reinigungskopf realisieren. Der Antriebsmotor lässt sich dabei (bezogen auf
einen ordnungsgemäßen Betrieb mit auf der zu reinigenden Fläche aufgestützter Reinigungswalzeneinheit)
relativ weit unten anordnen, so dass sich eine einfache Bedienbarkeit ergibt. Es lässt
sich bei einer solchen Anordnung auch auf einfache Weise eine Schwenkbarkeit zwischen
dem Reinigungskopf und dem Gerätekörper realisieren.
[0038] Günstig ist es, wenn der Reinigungskopf um eine Schwenkachse relativ zu dem Antriebsmotor
und/oder dem Gerätekörper schwenkbar ist, wobei die Schwenkachse insbesondere parallel
oder koaxial zu einer Motorachse des Antriebsmotors orientiert ist. Dadurch ergeben
sich erweiterte Bedienungsmöglichkeiten; es wird der Zugang zu räumlich beengten Bereichen
der zu reinigenden Fläche verbessert, da der Gerätekörper angepasst zu dem Reinigungskopf
umpositioniert werden kann. Ein entsprechendes Schwenklager lässt sich auf einfache
Weise ausbilden, indem beispielsweise eine Kapselung des Antriebsmotors als Innenhülse
und eine an dem Gerätekörper angeordnete Außenhülse so ausgebildet sind, dass ein
Schwenklager realisiert ist.
[0039] Bei einem Ausführungsbeispiel weist ein Reinigungswalzenhalter, an dem die Reinigungswalzeneinheit
positioniert ist, eine Aufnahmekammer mit einem Aufnahmeraum für die Schmutzfluidtankeinrichtung
auf. Die Aufnahmekammer kann dabei mehrkammerig ausgebildet sein und der Aufnahmeraum
kann mehrere Unterräume umfassen. Grundsätzlich können dabei Unterräume fluidwirksam
miteinander verbunden sein oder fluidwirksam voneinander getrennt sein.
[0040] Insbesondere ist der Aufnahmekammer eine Fixierungseinrichtung zugeordnet, durch
welche die Schmutzfluidtankeinrichtung an der Aufnahmekammer fixierbar ist, wobei
die Fixierungseinrichtung für die Abnehmbarkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung von
dem Reinigungskopf lösbar ausgebildet ist und insbesondere ist die Fixierungseinrichtung
so ausgebildet, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung an der Aufnahmekammer durch Formschluss
in einer Halteposition gehalten ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine
Fixierung der Schmutzfluidtankeinrichtung an der Aufnahmekammer erreichen. Ferner
lässt sich die Schmutzfluidtankeinrichtung auf einfache Weise abnehmen, um diese zu
entleeren und gegebenenfalls zu reinigen. Ferner kann die Fixierungseinrichtung so
ausgebildet sein, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung mit einer Eingangsmündung definiert
zu der Reinigungswalzeneinheit positioniert ist. Dadurch kann insbesondere eine Abstreif-Leiteinrichtung
definiert zu der Reinigungswalzeneinheit positioniert werden.
[0041] Bei einem konstruktiv einfachen Ausführungsbeispiel umfasst die Fixierungseinrichtung
mindestens eine schwenkbare Klappe oder ist eine solche. Durch die schwenkbare Klappe
lässt sich auf einfache Weise die Aufnahmekammer derart freigeben, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung
eingesetzt werden kann beziehungsweise entnommen werden kann. Durch die Klappe, wenn
sie auf die Schmutzfluidtankeinrichtung wirkt, kann ferner eine Halteposition der
Schmutzfluidtankeinrichtung gesichert werden. Weiterhin lässt sich die Klappe so ausbilden,
dass sie eine gewisse Vorspannung ausübt, um die Schmutzfluidtankeinrichtung definiert
an der Aufnahmekammer zu positionieren, um insbesondere eine Eingangsmündung der Schmutzfluidtankeinrichtung
und/oder gegebenenfalls eine Abstreif-Leiteinrichtung definiert relativ zu der Reinigungswalzeneinheit
zu positionieren.
[0042] Günstigerweise ist dabei eine Schwenkachse der mindestens einen Klappe mindestens
näherungsweise parallel zu einer Rotationsachse der Reinigungswalzeneinheit ausgerichtet.
Dadurch ergibt sich ein einfacher konstruktiver Aufbau. Die Schmutzfluidtankeinrichtung
lässt sich auf einfache Weise entnehmen und wiedereinsetzen.
[0043] Es ist dann günstig, wenn die mindestens eine Klappe auf eine Oberseite der Schmutzfluidtankeinrichtung
wirkt, welche einer Unterseite abgewandt ist, wobei die Unterseite der Schmutzfluidtankeinrichtung
bei an dem Reinigungskopf fixierter Schmutzfluidtankeinrichtung einem Boden der Aufnahmekammer
zugewandt ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine Halteposition der Schmutzfluidtankeinrichtung
an der Aufnahmekammer sichern. Ferner lässt sich eine definierte Positionierung erreichen.
[0044] Es ist dann günstig, wenn die mindestens eine Klappe als Niederhalter ausgebildet
ist, welche die Schmutzfluidtankeinrichtung in Relation zu der Reinigungswalzeneinheit
definiert positioniert und/oder in dem Aufnahmeraum positioniert und insbesondere
die Schmutzfluidtankeinrichtung in einer Halteposition gegen einen Boden der Aufnahmekammer
drückt. Dadurch lässt sich für einen Bediener auf einfache Weise die Schmutzfluidtankeinrichtung
entnehmen beziehungsweise wiedereinsetzen und es lässt sich gewissermaßen eine automatische
Positionierung erreichen; der Bediener muss sich um die genaue Positionierung nicht
kümmern.
[0045] Beispielsweise ist die mindestens eine Klappe federbelastet und/oder derart elastisch
ausgebildet, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung in dem Aufnahmeraum mit einer Vorspannung
gehalten ist. Diese Vorspannung sorgt dafür, dass die Eingangsmündung der Schmutzfluidtankeinrichtung
in einer definierten Position zu der Reinigungswalzeneinheit liegt.
[0046] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist an der Oberseite der Schmutzfluidtankeinrichtung
mindestens eine Ausnehmung angeordnet und die mindestens eine Klappe weist mindestens
ein Gegenelement zum Eintauchen in die mindestens eine Ausnehmung auf. Dadurch lässt
sich insbesondere auf einfache Weise eine Sperrung der Beweglichkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung
an der Aufnahmekammer in einer Herausnahmerichtung erreichen.
[0047] Es ist dann ferner günstig, wenn die mindestens eine Ausnehmung mindestens eine Hinterschneidung
aufweist und das mindestens eine Gegenelement ein an die mindestens eine Hinterschneidung
angepasstes Sperrelement aufweist, welches bei geschlossener mindestens einen Klappe
eine Beweglichkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung in einer Richtung von einem Boden
der Aufnahmekammer weg sperrt. Es lässt sich dadurch ein Formschluss erreichen, welcher
in der Halteposition der Schmutzfluidtankeinrichtung ein Herausfallen sichert. Ferner
lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Positionierung der Schmutzfluidtankeinrichtung
relativ zu der Reinigungswalzeneinheit erreichen.
[0048] Insbesondere sind die Aufnahmekammer und die Schmutzfluidtankeinrichtung so aneinander
angepasst ausgebildet, dass in einer Halteposition der Schmutzfluidtankeinrichtung
an der Aufnahmekammer eine Beweglichkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung quer zu einer
Senkrechten eines Bodens der Aufnahmekammer gesperrt ist. Dadurch ergibt sich auf
einfache Weise eine Fixierung. Der Boden sorgt dann für eine Sperrung der Beweglichkeit
parallel zu der Senkrechten des Bodens und die Klappe sorgt für eine Sperrung der
Beweglichkeit in der Gegenrichtung hierzu.
[0049] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Schmutzfluidtankeinrichtung einen oder mehrere
Klappdeckel auf. Durch Öffnen des Klappdeckels lässt sich die Schmutzfluidtankeinrichtung
entleeren und gegebenenfalls lässt sich diese auf einfache Weise reinigen. Der Klappdeckel
bildet insbesondere eine Oberseite der Schmutzfluidtankeinrichtung aus, auf welche
die mindestens eine Klappe der Fixierungseinrichtung wirken kann.
[0050] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Schmutzfluidtankeinrichtung als Einheit ausgebildet.
Diese kann dabei eine Kammer oder mehrere Kammern umfassen. Sie ist dabei als Ganzes
von dem Reinigungskopf abnehmbar beziehungsweise in diesen einsetzbar. Es ist grundsätzlich
auch möglich, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung voneinander getrennte Untereinheiten
aufweist, welche individuell von dem Reinigungskopf entnehmbar sind beziehungsweise
an diesem einsetzbar sind.
[0051] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Reinigungswalzeneinheit zweiteilig ausgebildet
(ist eine zweiteilige Reinigungswalze) mit einem ersten Teil und einem zweiten Teil,
wobei dem ersten Teil der Reinigungswalzeneinheit eine erste Kammer der Schmutzfluidtankeinrichtung
und dem zweiten Teil der Reinigungswalzeneinheit eine zweite Kammer der Schmutzfluidtankeinrichtung
zugeordnet ist, und insbesondere der Antriebsmotor auf einen mittleren Bereich, welcher
zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil liegt, wirkt. Der mittlere Bereich ist
beispielsweise der mittlere Bereich einer Welle. Dadurch ergibt sich eine platzsparende
und konstruktiv einfache Ausbildung für die Drehmomentenübertragung von dem Antriebsmotor
zu der Reinigungswalzeneinheit mit der (genau einen) Rotationsachse. Insbesondere
kann dadurch der Antriebsmotor so positioniert werden, dass seine Motorachse quer
zu der Rotationsachse der Reinigungswalzeneinheit liegt.
[0052] Günstig ist es, wenn eine Abstreif-Leiteinrichtung für Schmutzfluid vorgesehen ist,
welche auf die Reinigungswalzeneinheit wirkt und welche an einer Eingangsmündung der
Schmutzfluidtankeinrichtung angeordnet ist. Durch die Abstreif-Leiteinrichtung lässt
sich Schmutz von der Reinigungswalzeneinheit ablösen und der abgelöste Schmutz lässt
sich insbesondere in die Schmutzfluidtankeinrichtung über die Eingangsmündung einkoppeln.
[0053] Insbesondere ist die Abstreif-Leiteinrichtung so angeordnet und ausgebildet, dass
Schmutzfluid, welches durch die Reinigungswalzeneinheit mitgenommen ist, der von der
Reinigungswalzeneinheit durch Abstreifen abgelöst wird und zu der Eingangsmündung
der Schmutzfluidtankeinrichtung geleitet wird. Das Einkoppeln von Schmutzfluid an
der Eingangsmündung in die Schmutzfluidtankeinrichtung kann zumindest teilweise über
einen Pralleffekt auch durch Wirkung der Zentrifugalkraft erfolgen. Es kann mindestens
teilweise Schmutzfluid über die Abstreif-Leiteinrichtung an der Eingangsmündung in
die Schmutzfluidtankeinrichtung geschleudert werden.
[0054] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abstreif-Leiteinrichtung so ausgebildet
ist, dass Schmutzfluid sauggebläsefrei durch die Abstreif-Leiteinrichtung an der Eingangsmündung
der Schmutzfluidtankeinrichtung in die Schmutzfluidtankeinrichtung geleitet wird.
Die Abstreif-Leiteinrichtung ist dann insbesondere direkt an der Eingangsmündung der
Schmutzfluidtankeinrichtung angeordnet. Insbesondere bildet die Abstreif-Leiteinrichtung
dann selber eine Wandung der Eingangsmündung. Es ergibt sich so insgesamt ein konstruktiv
einfacher Aufbau der Flächen-Reinigungsmaschine, da kein Sauggebläse mit Gebläsemotor,
Unterdruckleitungen und dergleichen vorgesehen werden muss. Ferner muss kein Abscheider
vorgesehen werden.
[0055] Es ist ferner günstig, wenn bezogen auf eine Rotationsrichtung der Reinigungswalzeneinheit
die Abstreif-Leiteinrichtung der Eingangsmündung nachgeordnet ist. Dadurch lässt sich
Schmutzfluid von der Reinigungswalzeneinheit über einen Abstreifeffekt lösen und in
die Schmutzfluidtankeinrichtung leiten.
[0056] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abstreif-Leiteinrichtung in einen Besatz
der Reinigungswalzeneinheit ragt. Dadurch lässt sich über einen Abstreifeffekt Schmutzfluid
von der Reinigungswalzeneinheit lösen.
[0057] Günstig ist es, wenn die Abstreif-Leiteinrichtung an einer Kante, welche in den Besatz
der Reinigungswalzeneinheit ragt, und welche der Eingangsmündung zugewandt ist, abgerundet
oder abgefast ist. Dadurch ergibt sich eine Schonung von Besatzfasern. Ferner lässt
sich der Rotationsantrieb der Reinigungswalzeneinheit energiesparend betreiben.
[0058] Es ist dann insbesondere günstig, wenn die Abstreif-Leiteinrichtung mit einer Tiefe
von mindestens 5 % einer Dicke des Besatzes in den Besatz, bezogen auf einen feuchten
Besatz, ragt.
[0059] Es ist grundsätzlich möglich, dass die Abstreif-Leiteinrichtung an einem Reinigungswalzenhalter
angeordnet ist. Bei einer Ausführungsform ist die Abstreif-Leiteinrichtung an der
Schmutzfluidtankeinrichtung angeordnet und mit der Schmutzfluidtankeinrichtung von
dem Reinigungskopf abnehmbar. Bei einer Positionierung der Schmutzfluidtankeinrichtung
an einer Halteposition an dem Reinigungskopf ist dann automatisch die Abstreif-Leiteinrichtung
definiert "korrekt" zu der Reinigungswalzeneinheit positioniert.
[0060] Insbesondere ist die Abstreif-Leiteinrichtung durch ein oder mehrere Kantenelemente
gebildet, das heißt durch eine oder mehrere Leisten gebildet, welche entsprechende
Kanten aufweisen, welche insbesondere in den Besatz der Reinigungswalzeneinheit ragen
können. Vorzugsweise bildet ein Kantenelement zumindest teilweise eine Wandung der
Eingangsmündung.
[0061] Es ist ferner günstig, wenn an dem Reinigungskopf ein Kehrelement angeordnet ist,
durch welches der Reinigungswalzeneinheit Grobschmutz zur Mitnahme durch die Reinigungswalzeneinheit
zuführbar ist.
[0062] Insbesondere ist eine Eingangsmündung der Schmutzfluidtankeinrichtung zwischen der
Abstreif-Leiteinrichtung und dem Kehrelement positioniert. Dadurch kann Grobschmutz,
welcher über das Kehrelement der Reinigungswalzeneinheit zugeführt wurde, von der
Reinigungswalzeneinheit mitgenommen werden und an der Abstreif-Leiteinrichtung abgestreift
werden.
[0063] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Batterieeinrichtung und insbesondere
wiederaufladbare Batterieeinrichtung zur Versorgung des Antriebsmotors mit elektrischer
Energie vorgesehen ist. Dadurch lässt sich die Flächen-Reinigungsmaschine stromnetzunabhängig
betreiben. Es ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit.
[0064] Es ist ferner vorteilhaft, wenn der Antriebsmotor zwischen der Batterieeinrichtung
und dem Reinigungskopf angeordnet ist. Es ergibt sich dadurch eine optimierte Positionierbarkeit
der Batterieeinrichtung.
[0065] Es ist ferner günstig, wenn eine Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit vorgesehen
ist. Es lässt sich dadurch die zu reinigende Fläche direkt oder indirekt (durch Befeuchtung
der Reinigungswalzeneinheit) befeuchten. Die Reinigungsflüssigkeit ist insbesondere
Wasser, welcher ein chemisches Reinigungsmittel zugemischt sein kann. Durch die Reinigungsflüssigkeit
lässt sich Schmutz auf der zu reinigenden Fläche anfeuchten, um eine verbesserte Lösbarkeit
zu erhalten.
[0066] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist die Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
bezogen auf die Schwerkraftrichtung oberhalb der Reinigungswalzeneinheit positioniert,
wenn die Flächen-Reinigungsmaschine in einem ordnungsgemäßen Reinigungsbetrieb bei
auf der zu reinigenden Fläche aufgesetzter Reinigungswalzeneinheit betrieben wird.
Eine Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit zu dem Reinigungskopf und insbesondere zu der
Reinigungswalzeneinheit erfolgt dann allein unter Schwerkraftwirkung. Es muss keine
zusätzliche Pumpe für die Förderung von Reinigungsflüssigkeit vorgesehen werden.
[0067] Günstig ist es, wenn eine Eingangsmündung der Schmutzfluidtankeinrichtung eine Längserstreckungsrichtung
aufweist, welche parallel zu einer Rotationsachse der Reinigungswalzeneinheit orientiert
ist. Dadurch lässt sich Schmutzfluid über einen großen Längenbereich in die Schmutzfluidtankeinrichtung
einkoppeln.
[0068] Die Flächen-Reinigungsmaschine ist insbesondere als handbetätigte oder handgeführte
Flächen-Reinigungsmaschine ausgebildet. Durch die Abstützung über die Reinigungswalzeneinheit
an der zu reinigenden Fläche kann ein Bediener an einem dem Reinigungskopf abgewandten
Ende die Flächen-Reinigungsmaschine halten (so dass diese nicht umkippen kann) und
auf der zu reinigenden Fläche führen.
[0069] Bei einer Ausführungsform ist der Reinigungskopf selbstfahrend und selbstlenkend
ausgebildet. Es lässt sich dadurch ein Reinigungsroboter und insbesondere Wischroboter
realisieren. Die Reinigungswalzeneinheit ist insbesondere eine Wischwalzeneinheit
mit einer oder mehreren Wischwalzen. Eine solche Wischwalze kann dann insbesondere
eine Nassreinigung an einer Fläche und insbesondere an einem Hartboden durchführen.
Es kann auch eine Kehrfunktion realisiert sein. Eine solche Kehrfunktion lässt sich
beispielsweise über eine getrennte Kehrwalzeneinheit und/oder über eine Kehrkante,
welche einer Wischwalzeneinheit realisieren. Durch die selbstfahrende und selbstlenkende
Ausbildung des Reinigungskopfs kann eine automatische Flächenreinigung durchgeführt
werden.
[0070] Insbesondere umfasst die Flächen-Reinigungsmaschine den Reinigungskopf und die ortsfeste
Station, gegenüber welcher der Reinigungskopf verfahrbar ist, wobei die ortsfeste
Station für mindestens eines der Folgenden vorgesehen ist: Aufbewahrung des Reinigungskopfs
in einem Nicht-Reinigungsbetrieb des Reinigungskopfs; Aufladen einer Batterieeinrichtung,
welche am Reinigungskopf angeordnet ist; definiertes Entladen oder Teil-Entladen der
Batterieeinrichtung, welche an dem Reinigungskopf angeordnet ist; Reinigung der Reinigungswalzeneinheit
des Reinigungskopfs; Entleerung der Schmutzfluidtankeinrichtung; Befüllen der Tankeinrichtung
für Reinigungsflüssigkeit mit Reinigungsflüssigkeit. Die ortsfeste Station bildet
eine Art von Docking-Station für den Reinigungskopf.
[0071] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn ein Fahrantrieb des Reinigungskopfs über
die Reinigungswalzeneinheit und/oder die weitere Stützeinrichtung vorgesehen ist.
Dadurch lässt sich der Reinigungskopf selbstfahrend ausbilden.
[0072] Aus den gleichen Gründen ist es günstig, wenn eine Lenkbarkeit des Reinigungskopfs
über die Reinigungswalzeneinheit und/oder durch die weitere Stützeinrichtung vorgesehen
ist. Dadurch lässt sich ein selbstlenkender Reinigungskopf insbesondere für einen
Wischroboter realisieren.
[0073] Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass ein Rotationsantrieb von einer
oder mehreren Reinigungswalzen der Reinigungswalzeneinheit über den Antriebsmotor
in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung erfolgt. Dadurch lässt sich beispielsweise
eine Richtungsumkehrung für eine Verfahrbewegung des Reinigungskopfs realisieren.
Ferner lässt sich dadurch eine Lenkbarkeit realisieren.
[0074] Bei einer Ausführungsform umfasst die Reinigungswalzeneinheit mindestens eine erste
Reinigungswalzen mit einer ersten Orientierung der Rotationsachse und eine zweite
Reinigungswalze mit einer zweiten Orientierung der Rotationsachse, wobei die erste
Orientierung und die zweite Orientierung in einem Winkel verschieden von 0° und 180°
zueinander liegen. Insbesondere sind die Reinigungswalzen der Reinigungswalzeneinheit
dreiecksförmig zueinander angeordnet. Es lässt sich so auf einfache Weise ein Fahrantrieb
und auch ein Lenkantrieb für den Reinigungskopf erreichen. Die Reinigungswalzen der
Reinigungswalzeneinheit (welche insbesondere Wischwalzen sind) sind für die Reinigung
zuständig und für die selbstfahrende und selbstlenkende Ausbildung. Durch unterschiedliche
Rotationsgeschwindigkeiten bzw. durch unterschiedliche Rotationssinne an der ersten
Reinigungswalze und der zweiten Reinigungswalze lässt sich auf einfache Weise eine
Lenkbarkeit realisieren. Ferner ergibt sich eine gute Reinbarkeit an Ecken, Kanten,
Anschlüssen von Wänden und dergleichen.
[0075] Insbesondere ist eine keilförmige Anordnung der ersten Reinigungswalze und der zweiten
Reinigungswalze an dem Reinigungskopf vorgesehen, wobei insbesondere eine Keilspitze
im Bereich eines vorderen Endes des Reinigungskopfs liegt. Dadurch lässt sich auf
einfache Weise eine selbstfahrende und selbstlenkende Realisierung für den Reinigungskopf
erreichen. Es ergibt sich ein hoher Reinigungseffekt für randnahe Bereiche.
[0076] Es ist ferner günstig, wenn eine Rotation der ersten Reinigungswalze und eine Rotation
der zweiten Reinigungswalze unabhängig voneinander antreibbar sind, wobei insbesondere
durch entsprechende Ansteuerung der ersten Reinigungswalze und der zweiten Reinigungswalze
eine Richtungsänderung des Reinigungskopfs ermöglicht ist. Es ergibt sich so bei konstruktiv
einfachem Aufbau eine Lenkbarkeit für eine selbstfahrende und selbstlenkende Ausbildung
des Reinigungskopfs.
[0077] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Flächen-Reinigungsmaschine;
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Darstellung eines Reinigungskopfs der Flächen-Reinigungsmaschine
gemäß Figur 1, wobei ein Anschluss an einen Gerätekörper angedeutet ist;
- Figur 3
- eine Seitenansicht des Reinigungskopfs gemäß Figur 2 mit abgenommener Schmutzfluidtankeinrichtung;
- Figur 4
- eine Teilschnittansicht in der Ebene E gemäß Figur 1;
- Figur 5
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A gemäß Figur 4 mit fixierter Schmutzfluidtankeinrichtung;
- Figur 6
- die gleiche Ansicht wie Figur 5, wobei eine Fixierungseinrichtung in einer solchen
Stellung ist, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung entnehmbar ist;
- Figur 7
- die gleiche Ansicht wie Figur 5 in einer Zwischenstellung;
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Schmutzfluidtankeinrichtung;
- Figur 9
- eine Ansicht der Schmutzfluidtankeinrichtung gemäß Figur 8 in der Richtung B;
- Figur 10
- eine Seitenansicht der Schmutzfluidtankeinrichtung gemäß Figur 8 in der Richtung C;
- Figur 11
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Flächen-Reinigungsmaschine
mit einer ortsfesten Station und einem selbstfahrenden Reinigungskopf;
- Figur 12
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines selbstfahrenden
Reinigungskopfs;
- Figur 13
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs D bei dem Reinigungskopf gemäß Figur 12;
- Figur 14
- eine Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines selbstfahrenden Reinigungskopfs;
- Figur 15
- eine Explosionsdarstellung des Reinigungskopfs gemäß Figur 14;
- Figur 16
- eine schematische Teil-Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Reinigungskopfs; und
- Figur 17
- eine schematische Teil-Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Reinigungskopfs.
[0078] Ein Ausführungsbeispiel einer Flächen-Reinigungsmaschine, welches in Figur 1 gezeigt
ist und in den Figuren 2 bis 10 in Teildarstellung gezeigt ist und mit 10 bezeichnet
ist, ist insbesondere als handgehaltene und handgeführte BodenReinigungsmaschine für
Hartböden ausgebildet.
[0079] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 umfasst einen Gerätekörper 12 und einen Reinigungskopf
14. Der Reinigungskopf 14 ist an dem Gerätekörper 12 angeordnet.
[0080] Bei einem Reinigungsvorgang an einer zu reinigenden Fläche 16 stützt sich die Flächen-Reinigungsmaschine
10 über eine Reinigungswalzeneinheit 18 und insbesondere eine einzige Reinigungswalzeneinheit
18 an der zu reinigenden Fläche 16 ab. Die Reinigungswalzeneinheit 18 weist eine einzige
Rotationsachse auf (siehe unten). Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist eine Reinigungswalze,
die einteilig oder mehrteilig sein kann. Bei der unten beschriebenen Ausführungsform
ist die Reinigungswalzeneinheit 18 eine zweiteilige Reinigungswalze.
[0081] Der Gerätekörper 12 weist eine Längsachse 20 auf. Die Flächen-Reinigungsmaschine
10 ist stielgehalten beziehungsweise stielgeführt. Dazu sitzt an dem Gerätekörper
12 eine Haltestabeinrichtung 22.
[0082] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Haltestabeinrichtung 22 einen (insbesondere
genau einen) Haltestab 24, welcher eine Längserstreckung parallel zur Längsachse 20
aufweist. An einem oberen Bereich der Haltestabeinrichtung 22 ist ein Griff 26 und
insbesondere ein Bügelgriff angeordnet. Ein Bediener kann an diesem Griff 26 einhändig
die Flächen-Reinigungsmaschine 10 halten und auf der zu reinigenden Fläche 16 (mit
aufgestützter Reinigungswalzeneinheit 18) führen.
[0083] Die Haltestabeinrichtung 22 kann bezüglich einer Länge in der Längsachse 20 längenveränderlich
oder längenfest ausgebildet sein.
[0084] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 ist in ihren Abmessungen so ausgebildet, dass bei
auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgestützter Reinigungswalzeneinheit 18 ein Bediener
ein Reinigungsvorgang an der zu reinigenden Fläche 16 bequem mit einem abgewinkelten
Haltearm durchführen kann. Insbesondere liegt eine Länge der Flächen-Reinigungsmaschine
10 in der Längsachse 20 zwischen der Reinigungswalzeneinheit 18 und dem Bügelgriff
26 in einem Bereich zwischen 60 cm und 130 cm.
[0085] An dem Griff 26 sind insbesondere ein oder mehrere Bedienungselemente angeordnet.
Beispielsweise ist ein Schalter angeordnet, über den die Flächen-Reinigungsmaschine
10 für einen Reinigungsbetrieb einschaltbar beziehungsweise ausschaltbar ist. Durch
diesen Schalter ist der Betrieb eines Antriebsmotors 28 für einen Rotationsbetrieb
der Reinigungswalzeneinheit 18 schaltbar. Ferner kann ein Schalter zur Betätigung
einer Ventileinrichtung 38 (siehe unten) vorgesehen sein.
[0086] Der Gerätekörper 12 umfasst ein Gehäuse 30, in welchem Komponenten der Flächen-Reinigungsmaschine
10 geschützt angeordnet sind.
[0087] An dem Gehäuse 30 ist ein Halter 32 angeordnet. An dem Halter 32 ist eine Tankeinrichtung
34 für Reinigungsflüssigkeit (insbesondere Wasser mit oder ohne einem zusätzlichen
Reinigungsmittel) abnehmbar angeordnet.
[0088] An dem Gehäuse 30 ist am Halter 32 eine Tankaufnahme 36 für die Tankeinrichtung 34
angeordnet. Ein entsprechender Auslass der Tankeinrichtung 34 ist mit der Tankaufnahme
36 verbindbar.
[0089] In dem Gehäuse 30 ist der Tankaufnahme 36 nachgeordnet eine Ventileinrichtung 38
positioniert.
[0090] Von der Ventileinrichtung 38 führen eine oder mehrere Fluidleitungen 40 zu dem Reinigungskopf
14.
[0091] Die Ventileinrichtung 38 weist ein Sperrventil auf, über welches die Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit
aus der Tankeinrichtung 34 zu dem Reinigungskopf 14 schaltbar sperrbar ist. Der Ventileinrichtung
38 kann eine Filtereinrichtung 39 für Reinigungsflüssigkeit zugeordnet sein. Die Filtereinrichtung
39 ist insbesondere dem Sperrventil vorgeschaltet und zwischen der Ventileinrichtung
38 und der Tankaufnahme 36 angeordnet.
[0092] Bei offenem Sperrventil kann Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 34 durch
die Fluidleitung oder Fluidleitungen 40 zu dem Reinigungskopf 14 strömen und die zu
reinigende Fläche 16 beaufschlagen.
[0093] An dem Reinigungskopf 14 sind dazu eine oder mehrere Auslassmündungen für Reinigungsflüssigkeit
vorgesehen. Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass die Auslassmündung oder Auslassmündungen
so angeordnet sind, dass die zu reinigende Fläche 16 direkt mit Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt wird.
[0094] Bei einer vorteilhaften Variante sind die Auslassmündung oder Auslassmündungen so
angeordnet, dass die Reinigungswalzeneinheit 18 und insbesondere ein Besatz 42 der
Reinigungswalzeneinheit 18 mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlag wird. Bei einer Beaufschlagung
der Reinigungswalzeneinheit 18 über Reinigungsflüssigkeit wird dann die zu reinigende
Fläche 16 indirekt mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt.
[0095] Der Besatz 42 ist insbesondere aus einem textilen Material hergestellt.
[0096] Der Ventileinrichtung 38 ist ein Schalter zugeordnet, durch welchen der Benutzer
einstellen kann, ob das Sperrventil der Ventileinrichtung 38 gesperrt ist (das heißt
der Zufluss von Reinigungsflüssigkeit zu dem Reinigungskopf 14 gesperrt ist), oder
ob das Sperrventil offen ist (das heißt der Zufluss für Reinigungsflüssigkeit aus
der Tankeinrichtung 34 zu dem Reinigungskopf 14 freigegeben ist).
[0097] Dieser Schalter kann an dem Gehäuse 30 angeordnet sein. Es ist grundsätzlich auch
möglich, dass der Schalter an dem Griff 26 angeordnet ist.
[0098] Bei einem Ausführungsbeispiel ist in dem Gehäuse 30 eine Batterieeinrichtung 44 zur
elektrischen Energieversorgung des Antriebsmotors 28 angeordnet. Die Batterieeinrichtung
44 ist wiederaufladbar. Dadurch lässt sich die Flächen-Reinigungsmaschine 10 unabhängig
von einer Netzversorgung betreiben.
[0099] Es ist aber grundsätzlich auch möglich, dass die Flächen-Reinigungsmaschine 10 über
Netzstrom betrieben wird. Es ist dann eine entsprechende Anschlusseinrichtung für
Netzstrom an der Flächen-Reinigungsmaschine 10 angeordnet.
[0100] Die Batterieeinrichtung 44 kann dabei abnehmbar von dem Gerätekörper 12 sein, um
an einem entsprechenden Ladegerät eine Wiederaufladung durchführen zu können.
[0101] Es kann auch vorgesehen sein, dass in den Gerätekörper 12 eine entsprechende Ladeeinrichtung
integriert ist und eine Wiederaufladung ohne Entfernen der Batterieeinrichtung 44
von dem Gerätekörper 12 durchführbar ist. Entsprechende Anschlussbuchsen sind beispielsweise
an dem Haltestab 24 angeordnet.
[0102] Der Antriebsmotor 28 ist ein Elektromotor. Er weist eine Motorachse 46 auf. Die Motorachse
46 ist koaxial zu einer Rotationsachse des Antriebsmotors 28.
[0103] Der Antriebsmotor 28 sitzt zwischen dem Reinigungskopf 14 und dem Gehäuse 30 an dem
Gerätekörper 12.
[0104] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Motorachse 46 in einem Winkel zu der Längsachse
20 des Gerätekörpers 12 (und des Haltestabs 24) orientiert. Der
[0105] Winkel zwischen der Motorachse 46 und der Längsachse 20 liegt beispielsweise im Bereich
zwischen 150° und 170°.
[0106] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Reinigungskopf 14 um eine Schwenkachse 48 (vgl.
die Figuren 2 und 3) bezüglich des Gerätekörpers 12 schwenkbar. Diese Schwenkbarkeit
ist in Figur 2 durch den Doppelpfeil mit dem Bezugszeichen 50 angedeutet.
[0107] Insbesondere ist die Schwenkachse 48 koaxial zu der Motorachse 46.
[0108] Bei einer Ausführungsform ist der Antriebsmotor 28 an einer Innenhülse 52 angeordnet.
Diese Innenhülse 52 bildet vorzugsweise eine Kapselung des Antriebsmotors 28.
[0109] An dem Gerätekörper 12 sitzt fest eine Außenhülse 54. Die Innenhülse 52 sitzt in
der Außenhülse 54. Die Innenhülse 52 ist dabei um die Schwenkachse 48 relativ zu der
Außenhülse 54 schwenkbar, wobei die Innenhülse 52 in der Außenhülse 54 schwenkbar
gelagert ist. Die Innenhülse 52 und die Außenhülse 54 bilden ein Schwenklager 56 für
die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfes 14 relativ zu dem Gerätekörper 12. Der Antriebsmotor
28 ist dabei um die Schwenkachse 48 relativ zu dem Gerätekörper 12 schwenkbar. Entsprechende
Zuleitungen von der Batterieeinrichtung 44 zu dem Antriebsmotor 28 sind so angeordnet
und ausgebildet, dass sie die Schwenkbarkeit erlauben. Entsprechend sind die Fluidleitung
40 oder die Fluidleitungen 40 so ausgebildet, dass sie diese Schwenkbarkeit erlauben.
[0110] Das Schwenklager 56 weist eine Grundstellung auf, welche beispielsweise dadurch definiert
ist, dass (die einzige) eine Rotationsachse 58 der Reinigungswalzeneinheit 18 senkrecht
zu der Ebene E gemäß Figur 1 orientiert ist. Eine Verschwenkung um die Schwenkachse
58 gegenüber dieser Grundstellung äußert sich in einer Winkelstellung der Rotationsachse
58 zu der Ebene E.
[0111] Das Schwenklager 56 ist insbesondere derart eingestellt, dass ein bezogen auf einen
normalen Reinigungsbetrieb besonderer Kraftaufwand notwendig ist, um eine Verschwenkung
des Reinigungskopfes 14 aus seiner Grundstellung zu bewirken.
[0112] Die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfes 14 um die Schwenkachse 48 ermöglicht verbesserte
Reinigungsmöglichkeiten auch an schwerer zugänglichen Stellen, indem gewissermaßen
der Gerätekörper 12 mit der Haltestabeinrichtung 22 gegenüber der zu reinigenden Fläche
16 "umpositioniert" werden kann.
[0113] Der Reinigungskopf 14 weist einen Reinigungswalzenhalter 60 auf, an welchem die Reinigungswalzeneinheit
18 um die Rotationsachse 58 rotierbar sitzt. Der Reinigungswalzenhalter 60 ist drehfest
mit der Innenhülse 52 verbunden.
[0114] Der Reinigungswalzenhalter 60 weist einen Haltebereich 62 für die Reinigungswalzeneinheit
18 auf, und eine Aufnahmekammer 64 für eine Schmutzfluidtankeinrichtung 66 (vgl. beispielsweise
Figur 3).
[0115] Die Aufnahmekammer 64 ist zwischen dem Haltebereich 62 und der Innenhülse 52 positioniert.
Die Innenhülse 52 ist insbesondere mit einer Außenseite der Aufnahmekammer 64 fest
verbunden.
[0116] Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist über eine Getriebeeinrichtung 68 drehmomentwirksam
an den Antriebsmotor 28 gekoppelt.
[0117] Die Getriebeeinrichtung 68 verbindet drehmomentwirksam eine Motorwelle des Antriebsmotors
28 (welche um die Motorachse 46 rotiert) mit einer Welle 70 für die Reinigungswalzeneinheit
18.
[0118] Die Getriebeeinrichtung 68 umfasst bei einem Ausführungsbeispiel einen Drehzahluntersetzer.
Dieser dient zu einer Herabsetzung einer Drehzahl im Vergleich zur Drehzahl der Motorwelle.
Beispielsweise weist ein Standard-Elektromotor Drehzahlen in der Größenordnung von
7000 Umdrehungen pro Minute auf. Der Drehzahluntersetzer sorgt für eine Herabsetzung
der Drehzahl auf beispielsweise circa 400 Umdrehungen pro Minute.
[0119] Der Drehzahluntersetzer kann in der Innenhülse 52 oder außerhalb der Innenhülse 52
an dem Reinigungswalzenhalter 60 angeordnet sein.
[0120] Der Drehzahluntersetzer ist beispielsweise als Planetenradgetriebe ausgebildet.
[0121] Die Getriebeeinrichtung 68 weist ferner ein Winkelgetriebe auf, welches für eine
Drehmomentumlenkung sorgt, um einen Antrieb der Reinigungswalzeneinheit 18 mit der
Rotationsachse 58 quer (und insbesondere senkrecht) zur Motorachse 46 zu bewirken.
Das Winkelgetriebe ist insbesondere dem Drehzahluntersetzer nachgeschaltet.
[0122] Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Winkelgetriebe ein oder mehrere Zahnräder
auf, welche drehfest an eine entsprechende Welle des Drehzahluntersetzers gekoppelt
sind. Diese wirken auf ein Kegelzahnrad zur Winkelumsetzung.
[0123] Die Getriebeeinrichtung 68 umfasst bei einem Ausführungsbeispiel ferner einen Riemen,
welcher drehmomentwirksam an das Winkelgetriebe gekoppelt ist und auf die Welle 70
wirkt. Der Riemen überbrückt den Abstand zwischen der Welle 70 und dem Winkelgetriebe
und sorgt für eine Drehzahluntersetzung.
[0124] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Reinigungswalzeneinheit 18 zweiteilig ausgebildet
mit einem ersten Teil 72 und einem zweiten Teil 74. Der erste Teil 72 sitzt drehfest
an einer ersten Seite der Welle 70 und der zweite Teil 74 sitzt drehfest an einer
der ersten Seite der Welle 70 gegenüberliegenden zweiten Seite.
[0125] In einem Zwischenbereich 76 zwischen dem ersten Teil 72 und dem zweiten Teil 74 ist
die Getriebeeinrichtung 68 geführt und an die Welle 70 angekoppelt. Sie weisen die
gleiche Rotationsachse 58 auf.
[0126] Die Reinigungswalzeneinheit 18 beziehungsweise der erst Teil 72 und der zweite Teil
74 der Reinigungswalzeneinheit 18 weisen eine Hülse 78 auf (vgl. beispielsweise Figur
5), welche zylindrisch ausgebildet ist. An der Hülse 78 ist der Besatz 42 angeordnet.
Über die Hülse 78 ist die Reinigungswalzeneinheit 18 beziehungsweise der erste Teil
72 und der zweite Teil 74 an der Welle 70 fixiert.
[0127] Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist so an dem Reinigungskopf 14 angeordnet, dass die
Rotationsachse 58 senkrecht zu der Längsachse 20 orientiert ist.
[0128] Die Reinigungswalzeneinheit 18 weist eine Länge längs der Rotationsachse 58 zwischen
einer ersten Stirnseite 80 (welche an dem ersten Teil 72 gebildet ist) und einer zweiten
Stirnseite 82 (welche an dem zweiten Teil 74 gebildet ist) auf, welche erheblich größer
ist als eine entsprechende Breite des Gerätekörpers 12 senkrecht zu der Längsachse
20. Insbesondere liegt eine Länge der Reinigungswalzeneinheit 18 zwischen der ersten
Stirnseite 80 und der zweiten Stirnseite 82 bei mindestens 20 cm und vorzugsweise
bei mindestens 25 cm.
[0129] Die Aufnahmekammer 64 weist einen Boden 84 (vgl. beispielsweise Figur 5) auf. An
dem Boden 84 ist quer zu diesem orientiert eine Aufnahmekammerwandung 86 angeordnet.
Die Aufnahmekammerwandung 86 und der Boden 84 der Aufnahmekammer 64 definieren einen
Aufnahmeraum 88 für die Schmutzfluidtankeinrichtung 66.
[0130] Dem Boden 84 gegenüberliegend ist der Aufnahmeraum 88 offen. Über eine entsprechende
Seite 90 ist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 aus dem Aufnahmeraum 88 entnehmbar
beziehungsweise in diesen einsetzbar. Eine Entnahmerichtung beziehungsweise Einsetzrichtung
92 (vgl. Figur 6) ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden 84 (und senkrecht zu
der Rotationsachse 58).
[0131] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Aufnahmekammerwandung 86 an einem Wandungsbereich
94 der Aufnahmekammerwandung 86 eine Stufe 96 auf. Der Wandungsbereich 94 ist dabei
dem Haltebereich 62 zugewandt.
[0132] Die Stufe 96 ist ferner nahe zu dem Boden 84 angeordnet.
[0133] Der Aufnahmekammer 64 ist eine Fixierungseinrichtung 98 zugeordnet, über welche die
Schmutzfluidtankeinrichtung 66 an der Aufnahmekammerwandung 86 in einer Halteposition
100 (Figur 5) fixierbar ist. Die Fixierung erfolgt insbesondere durch Formschluss.
[0134] Bei einer Ausführungsform umfasst die Fixierungseinrichtung 98 eine Klappe 102, welche
um eine Schwenkachse 104 mittels eines Schwenklagers 106 schwenkbar an dem Reinigungskopf
14 angeordnet ist. Das Schwenklager 106 ist dabei an oder in der Nähe der Innenhülse
52 positioniert.
[0135] Die Schwenkachse 104 ist parallel zu der Rotationsachse 58 der Rotationswalze 18
orientiert.
[0136] In der Halteposition 100 wirkt die Klappe 102 auf die Schmutzfluidtankeinrichtung
66 und hält diese an der Aufnahmekammer 64 in dem Aufnahmeraum 88.
[0137] Zur Entnahme der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 von dem Reinigungskopf 14 ist ausgehend
von dieser Halteposition 100 die Klappe 102 in Richtung des Gerätekörpers 12 schwenkbar
(vgl. in Figur 6, angedeutet durch das Bezugszeichen 108), um die Schmutzfluidtankeinrichtung
66 freizugeben, so dass diese in der Entnahmerichtung 92 an der Seite 90 aus dem Aufnahmeraum
88 herausnehmbar ist und von dem Reinigungskopf 14 abnehmbar ist.
[0138] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 (Figuren 8 bis 10) ist als Einheit ausgebildet.
Sie weist eine erste Kammer 110 auf, welche dem ersten Teil 72 der Reinigungswalzeneinheit
18 zugeordnet ist, und weist eine zweite Kammer 112 auf, welche dem zweiten Teil 74
der Reinigungswalzeneinheit 18 zugeordnet ist.
[0139] Die erste Kammer 110 nimmt Schmutzfluid auf, welches von dem ersten Teil 72 der Reinigungswalzeneinheit
18 stammt, und die zweite Kammer 112 nimmt Schmutzfluid auf, welches von dem zweiten
Teil 74 der Reinigungswalzeneinheit 18 kommt.
[0140] Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass die erste Kammer 110 und die zweite Kammer
112 fluidwirksam miteinander verbunden sind, und dabei beispielsweise fluidwirksam
mit einer gemeinsamen Entleerungsöffnung verbunden sind.
[0141] Es kann auch vorgesehen sein, dass die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112
fluiddicht voneinander getrennt sind und jede Kammer 110, 112 eine eigene Auslassöffnung
aufweist.
[0142] Die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112 sind beabstandet; zwischen der ersten
Kammer 110 und der zweiten Kammer 112 weist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eine
Ausnehmung 114 auf. Die Ausnehmung 114 ist bezogen auf eine Längserstreckungsachse
116 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in einen mittleren Bereich der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 angeordnet.
[0143] Wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in der Halteposition 100 an dem Reinigungskopf
14 fixiert ist, dann ist die Längserstreckungsachse 116 parallel zu der Rotationsachse
58 der Reinigungswalzeneinheit 18 orientiert.
[0144] Die Längserstreckungsachse 116 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 verläuft zwischen
einem ersten äußeren Ende 118 und einem zweiten äußeren Ende 120 der Schmutzfluidtankeinrichtung
66, wobei die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 zwischen dem ersten äußeren Ende 118
und dem zweiten äußeren Ende 120 ihre größten Längenabmessungen aufweist.
[0145] Die Ausnehmung 114 dient zur Durchführung mindestens eines Teilbereichs der Getriebeeinrichtung
68. Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist mittig angetrieben. Die Getriebeeinrichtung
68 überbrückt die Distanz zwischen dem Antriebsmotor 28 und der Welle 70. Die Ausnehmung
114 spart an der Schmutzfluidtankeinrichtung 86 gewissermaßen den Raumbereich aus,
welcher die Getriebeeinrichtung 68 aufnimmt.
[0146] Es kann vorgesehen sein, dass die Aufnahmekammer 64 einen jeweiligen Aufnahmeraum
88 für die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112 aufweist.
[0147] Es ist auch möglich, dass ein gemeinsamer Aufnahmeraum 88 für die erste Kammer 110
und die zweite Kammer 112 vorgesehen ist.
[0148] Die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112 sind über eine Brücke 122 miteinander
verbunden, so dass die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eine Einheit bildet und als
Ganzes von dem Reinigungskopf 14 abnehmbar ist beziehungsweise in diesen einsetzbar
ist.
[0149] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eine Deckelklappe
124 auf, welche schwenkbar über beabstandete Schwenklager 126a, 126b an der ersten
Kammer 110 und der zweiten Kammer 112 sitzt.
[0150] Die Deckelklappe 124 kann aufgeklappt werden, um eine entsprechende Entleerungsöffnung
für die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112 bereitzustellen und um gegebenenfalls
die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in einem Innenraum reinigen zu können.
[0151] Bei einem Ausführungsbeispiel, welches in den Figuren 8 bis 10 gezeigt ist, sind
die erste Kammer 110 und die zweite Kammer 112 fluiddicht voneinander getrennt. Die
Deckelklappe 124 ist eine gemeinsame Deckelklappe sowohl für die erste Kammer 110
als auch die zweite Kammer 112. Durch Öffnen der Deckelklappe 124 können dann sowohl
die erste Kammer 110 als auch die zweite Kammer 112 entleert werden beziehungsweise
es ist ein Zugang zu der ersten Kammer 110 und der zweiten Kammer 112 bereitgestellt,
um eine entsprechende Reinigung durchführen zu können.
[0152] Die Deckelklappe ist mit der ersten Kammer 110 und/oder der zweiten Kammer 112 und/oder
der Brücke 122 derart fixierbar, dass bei geschlossener Deckelklappe 124 eine fluiddichte
Schmutzfluidtankeinrichtung 66 (bis auf eine Eingangsmündung) bereitgestellt ist.
[0153] Es ist grundsätzlich möglich, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 auch mechanisch
getrennte Kammern umfasst, wobei dann jeweils eine Kammer dem ersten Teil 72 und dem
zweiten Teil 74 der Reinigungswalzeneinheit 18 zugeordnet ist. In diesem Falle müssen
dann die entsprechenden Teile der Schmutzfluidtankeinrichtung getrennt von dem Reinigungskopf
14 entnommen werden beziehungsweise eingesetzt werden.
[0154] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 weist eine Unterseite 128 auf, welche an einer
Außenseite des Bodens 84 jeweils an der ersten Kammer 110 und an der zweiten Kammer
112 gebildet ist. Sie weist ferner eine der Unterseite 128 gegenüberliegende Oberseite
130 auf, welche an einer Außenseite der Deckelklappe 124 gebildet ist.
[0155] An der Oberseite 130 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 und damit an der Deckelklappe
124 ist eine Ausnehmung 132 (oder sind mehrere Ausnehmungen 132) gebildet. Die Ausnehmung
oder Ausnehmungen 132 sind rinnenförmig und weisen eine Hinterschneidungsfläche 134
auf.
[0156] Die Klappe 102 weist ein Gegenelement 136 (oder mehrere Gegenelemente 136) auf, welche
zur Kooperation mit der Ausnehmung 132 dienen.
[0157] An dem Gegenelement 136 oder den Gegenelementen 136 ist ein Sperrelement 138 angeordnet
(Figuren 5 bis 7), welches zur Kooperation mit der Hinterschneidungsfläche 134 dient.
Wenn das Gegenelement 136 mit seinem Sperrelement 138 in die Ausnehmung 132 eingetaucht
ist und die Halteposition 100 erreicht ist, dann liegt das Sperrelement 138 an der
Hinterschneidungsfläche 134 an. Dadurch ist die Klappe 102 gegenüber Wegschwenken
von der Oberseite 130 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 gesperrt. Es muss ein entsprechender
Kraftaufwand ausgeübt werden, um das Sperrelement 138 von der Hinterschneidungsfläche
134 weg zu führen.
[0158] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ist in Relation zu der Klappe 102 und der Aufnahmekammer
64 so positioniert, dass, wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in der Halteposition
100 an der Aufnahmekammer 64 positioniert ist, das Sperrelement 138 in die Ausnehmung
132 eingetaucht ist und entsprechend an der Hinterschneidungsfläche 134 anliegt und
damit die Halteposition 100 sichert.
[0159] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eine an die
Stufe 96 angepasste Stufe 140 (vgl. beispielsweise Figur 6) auf.
[0160] Wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in den Aufnahmeraum 88 eingesetzt ist, dann
sperrt die Aufnahmekammerwandung 86 eine Beweglichkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 in dem Aufnahmeraum 88 in den Querrichtungen zu der Entnahme-/Einsetzrichtung 92.
[0161] Diese Formschlusssperrung wird gegebenenfalls durch die Stufen 96, 140 unterstützt.
[0162] Der Boden 84 der Aufnahmekammer 64 verhindert ein "Austauchen" der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 beim Einsetzen.
[0163] Wenn die Klappe 102 geschlossen wird und das Sperrelement 138 in der Ausnehmung 132
mit Anlage an der Hinterschneidungsfläche 134 positioniert ist, dann erfolgt eine
Sperrung der Beweglichkeit parallel zu der Entnahmerichtung 92 um die Halteposition
100 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 an der Aufnahmekammer 64 ist gesichert.
[0164] Die Klappe 102 ist insbesondere als Niederhalter ausgebildet, welche für eine definierte
Positionierung der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 in Relation zu der Reinigungswalzeneinheit
18 sorgt.
[0165] Die Klappe 102 ist insbesondere derart elastisch angeordnet beziehungsweise ausgebildet,
dass in der Halteposition 100 die Klappe 102 eine entsprechende Positionierungskraft
ausübt und insbesondere dabei die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 gegen den Boden 84
und auch den Wandungsbereich 94 gedrückt wird. Das Drücken gegen den Wandungsbereich
94 wird auch durch Kooperation der Stufe 96 an den Wandungsbereich 94 mit der Stufe
140 in der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 unterstützt.
[0166] Es kann vorgesehen sein, dass die Klappe 102 beispielsweise an dem Schwenklager 106
federgestützt ist. Alternativ oder zusätzlich kann die Klappe 102 derart beispielsweise
an dem Gegenelement 136 ausgebildet sein, dass eine entsprechende elastische Kraft
auf die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ausübbar ist.
[0167] Der Reinigungskopf 14 weist eine Abstreif-Leiteinrichtung 142 (vgl. Figur 5) auf,
welche auf die Reinigungswalzeneinheit 18 (und dabei auf den ersten Teil 72 und den
zweiten Teil 74) wirkt und dazu dient, von der Reinigungswalzeneinheit 18 mitgenommenes
Schmutzfluid (insbesondere Wasser mit Schmutzpartikeln) zu lösen und einer Eingangsmündung
144 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66, welche in der Halteposition 100 an dem Reinigungskopf
14 fixiert ist, zuzuführen. Dadurch wird dann Schmutzfluid in die Schmutzfluidtankeinrichtung
66 eingekoppelt.
[0168] Die Eingangsmündung 144 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ist schlitzartig ausgebildet
(Figur 9). Sie umfasst einen ersten Teil 146, welcher eine Eingangsmündung für die
erste Kammer 110 ist, und umfasst einen zweiten Teil 148, welcher eine Eingangsmündung
für die zweite Kammer 112 ist.
[0169] Bei dem in Figur 9 gezeigten Ausführungsbeispiel weisen der erste Teil 146 und der
zweite Teil 148 jeweils eine größere Länge in der Längserstreckungsachse 116 auf als
die zugeordnete Kammer 110 beziehungsweise 112. Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66
weist am Ende der Eingangsmündung 144 an dem ersten Teil 146 und an dem zweiten Teil
148 eine jeweilige Wandung auf, um über den ersten Teil 146 und den zweite Teil 148
der Eingangsmündung 144 eingesammeltes Schmutzfluid jeweils der ersten Kammer 110
beziehungsweise der zweiten Kammer 112 zuführen zu können.
[0170] Der erste Teil 146 der Eingangsmündung 144 ist dem ersten Teil 72 der Reinigungswalzeneinheit
18 zugeordnet. Der zweite Teil 148 der Eingangsmündung 144 ist dem zweiten Teil 74
der Reinigungswalzeneinheit 18 zugeordnet. Der erste Teil 146 und der zweite Teil
148 der Eingangsmündung 144 sind beabstandet zueinander entsprechend der Beabstandung
des ersten Teils 72 und des zweiten Teils 74.
[0171] Vorzugsweise weisen der erste Teil 146 und der zweite Teil 148 jeweils eine Länge
in der Längserstreckungsachse 116 auf, welcher mindestens näherungsweise einer entsprechenden
Besatzlänge des ersten Teils 72 beziehungsweise des zweiten Teils 74 der Reinigungswalzeneinheit
18 längs der Rotationsachse 58 entspricht.
[0172] Die Abstreif-Leiteinrichtung 142 ist so ausgebildet, dass über sie Schmutzfluid von
der Reinigungswalzeneinheit 18 abstreift und in die Eingangsmündung 144 leitet.
[0173] Es ist dabei möglich, dass bei rotierender Reinigungswalzeneinheit 18 ein Leiteffekt
über die Wirkung der Zentrifugalkraft erzielt wird und gewissermaßen Schmutzfluid
in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 geschleudert wird.
[0174] Die Abstreif-Leiteinrichtung 142 ist beabstandet zu der Rotationsachse 58.
[0175] Bei einer Ausführungsform (vgl. beispielsweise Figur 5) ragt die Abstreif-Leiteinrichtung
142 mit einer Tiefe T in den Besatz 42 der Reinigungswalzeneinheit 18. Die Tiefe T
liegt insbesondere mindestens bei 5 % einer Dicke D (Figur 5) des Besatzes 42 der
Reinigungswalzeneinheit 18 bezogen auf einen feuchten Zustand des Besatzes 42.
[0176] Die Abstreif-Leiteinrichtung 142 ist insbesondere durch ein oder mehrere Kantenelemente
150 gebildet. Beispielsweise ist dem ersten Teil 72 und dem zweiten Teil 74 der Reinigungswalzeneinheit
18 ein jeweiliges Kantenelement 150 zugeordnet.
[0177] Ein Kantenelement 150 ist als Leiste ausgebildet, welche entsprechend in den Besatz
42 der Reinigungswalzeneinheit 18 an dem ersten Teil 72 und dem zweiten Teil 74 ragt.
[0178] Das Kantenelement 150 weist eine relativ kleine Dicke auf, welche insbesondere kleiner
ist als eine Dicke D des Besatzes 42.
[0179] Bei einem Ausführungsbeispiel sind das Kantenelement 150 oder die Kantenelemente
150 gekrümmt ausgebildet.
[0180] Die Abstreif-Leiteinrichtung 142 mit dem Kantenelement 150 oder den Kantenelementen
150 bildet insbesondere eine Wandung der Eingangsmündung 144.
[0181] Das oder die Kantenelemente 150 sind an einer Kante, welcher die Eingangsmündung
144 zugewandt ist, abgerundet oder abgefast ausgebildet. Dadurch werden Fasern des
Besatzes 42 geschont und es muss bei der Rotation der Reinigungswalzeneinheit 18 eine
geringe Kraft überwunden werden. Dadurch wiederum wird ein Energiespareffekt erzielt.
Diese Abrundung an der Kante ist in Figur 5 mit dem Bezugszeichen 151 angedeutet.
[0182] Es kann grundsätzlich vorgesehen sein, dass die Abstreif-Leiteinrichtung 142 an dem
Reinigungswalzenhalter 60 angeordnet ist.
[0183] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sitzt die Abstreif-Leiteinrichtung 142 an der
Schmutzfluidtankeinrichtung 66.
[0184] Diese weist eine Wandung 152 auf, welche in der Halteposition 100 dem Wandungsbereich
94 zugewandt ist. Das oder die Kantenelemente 150 sind an der entsprechenden Wandung
152 der ersten Kammer 110 und der zweiten Kammer 112 angeordnet.
[0185] Die entsprechende Abstreif-Leiteinrichtung 142 ist dabei vorzugsweise außerhalb der
Deckelklappe 124 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 angeordnet.
[0186] Bei dieser Ausführungsform wird die Abstreif-Leiteinrichtung 142 von dem Reinigungskopf
14 abgenommen, wenn die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 von diesem abgenommen wird.
[0187] Es ist ferner vorgesehen, dass an dem Reinigungskopf 14 der Reinigungswalzeneinheit
18 zugeordnet eine Abdeckung 154 positioniert ist. Die Abdeckung 154 ist nachfolgend
der Abstreif-Leiteinrichtung 142 (mit dem oder den Kantenelementen 150) angeordnet.
Das Kantenelement 150 ist so gekrümmt ausgebildet, dass es an einer entsprechenden
Krümmung der Reinigungswalzeneinheit 118 mit dem Besatz 42 angepasst ist.
[0188] Grundsätzlich kann die Abdeckung 154 den Besatz 42 berühren oder in diesen eindringen,
wobei das Eindringen vorzugsweise in einer geringeren Tiefe erfolgt als das Eindringen
der Abstreif-Leiteinrichtung 142 über die Tiefe T.
[0189] Bei einem Ausführungsbeispiel mündet die Fluidleitung 40 beziehungsweise münden die
Fluidleitungen 40 in einen Bereich 156 zwischen der Abdeckung 154 und der Abstreif-Leiteinrichtung
142. In diesem Bereich kann dann die Reinigungswalzeneinheit 18 mit Reinigungsflüssigkeit
aus der Tankeinrichtung 34 beaufschlagt werden.
[0190] Insbesondere weist der Bereich 146 eine Länge längs der Rotationsachse 58 auf, welche
mindestens näherungsweise einer entsprechenden Länge des ersten Teils 72 beziehungsweise
des zweiten Teils 74 der Reinigungswalzeneinheit 18 entspricht, um eine gleichmäßige
Flüssigkeitsbeaufschlagung der Reinigungswalzeneinheit 18 über deren Länge zu ermöglichen.
[0191] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abdeckung 154 an der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 angeordnet.
[0192] Es muss dann entsprechend dafür gesorgt werden, dass eine geeignete Ankopplung der
Fluidleitung 40 oder Fluidleitungen 40 erreicht ist.
[0193] Bezogen auf eine Rotationsrichtung 158 (vgl. Figur 5) der Reinigungswalzeneinheit
18 in einem Reinigungsbetrieb ist die Abstreif-Leiteinrichtung 142 mit ihrem Kantenelement
150 oder ihren Kantenelementen 150 der Eingangsmündung 144 nachgeordnet. Dadurch ist
ein "Einschleudern" von Schmutzfluid, welches zuvor durch die Reinigungswalzeneinheit
18 von der zu reinigenden Fläche 16 mitgenommen wurde und in Richtung der Abstreif-Leiteinrichtung
142 transportiert wurde, über die Abstreif-Leiteinrichtung 142 in die Eingangsmündung
144 und dadurch in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ermöglicht.
[0194] Der Reinigungswalzeneinheit 18 ist bei einer Ausführungsform ferner ein Kehrelement
160 zugeordnet, welches dazu dient, Grobschmutz der Reinigungswalzeneinheit 18 zuzuführen.
Dieser kann dann mit der Reinigungswalzeneinheit 18 mitgenommen werden.
[0195] Die Eingangsmündung 144 ist zwischen der Abstreif-Leiteinrichtung 142 an dem Kehrelement
160 angeordnet.
[0196] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Kehrelement 160 an dem Reinigungswalzenhalter
60 an dem Haltebereich 62 positioniert. Das Kehrelement 160 ist so ausgestaltet, dass
es zumindest in einem Winkelpositionsbereich (wenn die Flächen-Reinigungsmaschine
10 nicht zu steil aufgestellt ist) der Flächen-Reinigungsmaschine 10 bezogen auf die
Längsachse 20 zu der zu reinigenden Fläche 16 auf die zu reinigende Fläche 16 für
die Kehrfunktion einwirken kann.
[0197] Das Kehrelement 160 ist beispielsweise schwenkbar an dem Reinigungswalzenhalter 60
angeordnet und/oder es ist elastisch ausgebildet.
[0198] Insbesondere ragt das Kehrelement 160 in den Besatz 42 der Reinigungswalzeneinheit
18. Es kann aber den Besatz 42 auch nur berühren oder beabstandet zu diesem sein.
[0199] Bezogen auf die Rotationsrichtung 158 der Reinigungswalzeneinheit 18, wenn diese
durch den Antriebsmotor 28 in ihrer Rotationsbewegung angetrieben ist, folgt auf die
zu reinigende Fläche 16 zunächst das Kehrelement 160, dann ein Führungsbereich 162
des Reinigungswalzenhalters 60, welcher in seiner Form (hohl-)zylindrisch ist und
an die Reinigungswalzeneinheit 18 angepasst ist, dann die Eingangsmündung 144, darauf
die Abstreif-Leiteinrichtung 142 mit dem oder den Kantenelementen 150 und anschließend
die Abdeckung 154, wobei der Bereich 156 zwischen der Abdeckung 154 und der Abstreif-Leiteinrichtung
142 liegt.
[0200] Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Flächen-Reinigungsmaschine 10 sauggebläsefrei
ausgebildet. Schmutzfluid, welches durch die Reinigungswalzeneinheit 18 mitgenommen
wird, wird nicht durch ein zusätzliches Sauggebläse in die Schmutzfluidtankeinrichtung
66 eingesaugt, sondern die Abstreif-Leiteinrichtung 142 sorgt allein dafür, dass Schmutzfluid
in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eingekoppelt wird.
[0201] Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass das Einkoppeln noch durch ein zusätzliches
Sauggebläse unterstützt wird.
[0202] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 funktioniert wie folgt:
In einem Reinigungsbetrieb ist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 an dem Reinigungskopf
14 in der Halteposition 100 fixiert.
[0203] Für einen Reinigungsvorgang wird die Flächen-Reinigungsmaschine 10 allein über die
Reinigungswalzeneinheit 18 auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgesetzt. Der Antriebsmotor
28 treibt die Reinigungswalzeneinheit 18 in einer Rotationsbewegung um die (einzige)
Rotationsachse 58 in der Rotationsrichtung 158 an.
[0204] Die Reinigungswalzeneinheit 18 wird mit Reinigungsfluid aus der Tankeinrichtung 34
beaufschlagt.
[0205] Schmutz an der zu reinigenden Fläche 16 wird, wenn der angefeuchtete Besatz 42 der
Reinigungswalzeneinheit 18 auf ihn wirkt, angefeuchtet, um dessen Lösbarkeit zu erleichtern.
[0206] Die Rotation der Reinigungswalzeneinheit 18 bewirkt eine mechanische Einwirkung auf
Schmutz auf der zu reinigenden Fläche 16, um eine bessere Lösbarkeit von der zu reinigenden
Fläche 16 zu erhalten.
[0207] Eventueller Grobschmutz kann mit dem Kehrelement 160 der Reinigungswalzeneinheit
18 zugeführt werden.
[0208] Schmutzfluid (Schmutzpartikel, Reinigungsflüssigkeit mit gelöstem Schmutz) wird durch
die Reinigungswalzeneinheit 18 mitgenommen und an der Abstreif-Leiteinrichtung 142
wird das Schmutzfluid von der Reinigungswalzeneinheit 18 gelöst und (unter anderem
unter Wirkung der Zentrifugalkraft) in die Eingangsmündung 144 geleitet und gelangt
von dort in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66. Die Abstreif-Leiteinrichtung 142 sorgt
durch Abstreifen für eine Lösung von Schmutzfluid aus dem Besatz 42 der Reinigungswalzeneinheit
18.
[0209] Das Einkoppeln von Schmutzfluid in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 erfolgt insbesondere
sauggebläsefrei.
[0210] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ist abnehmbar an dem Reinigungskopf 14 positioniert.
[0211] Die Klappe 102 sorgt für eine Sicherung der Halteposition 100. In der Halteposition
100 ist die Eingangsmündung 144 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 auch in Relation
zu der Abstreif-Leiteinrichtung 142 so bezüglich der Reinigungswalzeneinheit 18 ausgerichtet,
dass die entsprechende Lösefunktion und Einkopplungsfunktion wie oben beschrieben
erreicht ist.
[0212] Die Klappe 102 sorgt mit ihrer Funktion als Niederhalter dafür, dass entsprechend
das Kantenelement 150 oder die Kantenelemente 150 mit der Tiefe T in den Besatz 42
eingedrückt werden, um eine optimale Ablösefunktion durch Abstreifen zu erreichen.
[0213] Insbesondere ist die Abstreif-Leiteinrichtung 142 an der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 angeordnet und mit dieser von dem Reinigungskopf 14 abnehmbar.
[0214] Die Klappe 102 drückt mit ihrem Gegenelement 136 und dem daran angeordneten Sperrelement
138 auf die Oberseite 130 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 und sichert dadurch die
Halteposition, in der auch die oben beschriebene relative Positionierung der Abstreif-Leiteinrichtung
142 zu der Reinigungswalzeneinheit 18 erreicht ist.
[0215] Es wird eine formschlüssige Halterung der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 an der Aufnahmekammer
64 in der Halteposition 100 bereitgestellt.
[0216] Zum Abnehmen der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 (Figur 3, Figuren 6, 7) wird die
Klappe 102 geöffnet. Sie wird in Richtung des Gerätekörpers 12 verschwenkt. Um das
Sperrelement 138 aus der Ausnehmung 132 mit der Hinterschneidungsfläche 134 herauszuführen,
muss eine entsprechende elastische Verformung des Gegenelements 136 durchgeführt werden.
[0217] Bei vollständig geöffneter Klappe 102 (Figur 6) kann dann der Schmutzfluidtank 66
entnommen werden (vgl. Figur 3).
[0218] Durch Öffnen der Deckelklappe 124 der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 kann dieser
entleert werden und gegebenenfalls beispielsweise durch Ausspülen gereinigt werden.
[0219] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 weist beispielsweise ein Fassungsvermögen von
circa 150 ml auf.
[0220] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 weist einen relativ geringen Energiebedarf auf,
da kein Sauggebläse vorgesehen werden muss und Schmutzfluid direkt von der Reinigungswalzeneinheit
18 mit "minimiertem Weg" in die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 eingekoppelt wird.
[0221] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 lässt sich deshalb optimiert mit einer wiederaufladbaren
Batterieeinrichtung 44 betreiben.
[0222] Durch die erfindungsgemäße Flächen-Reinigungsmaschine lässt sich eine Feuchtreinigung
von Hartböden mit hohem Automatisierungsgrad durchführen. Der Kraftaufwand beim Wischen
wird durch die mechanische Unterstützung über die angetriebene Rotationswalze 18 reduziert
beziehungsweise eliminiert. Die Befeuchtung der Reinigungswalzeneinheit 18 ermöglicht
es einem Bediener, einen Reinigungsvorgang durchzuführen, ohne dass er mit Schmutzfluid
in Kontakt kommt.
[0223] Außerdem folgt in einem Reinigungsbetrieb bis zu einem gewissen Grade eine Selbstreinigung
der Reinigungswalzeneinheit 18.
[0224] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 ist zwischen der Reinigungswalzeneinheit 18 und
dem Antriebsmotor 28 angeordnet. Eine Längserstreckungsrichtung der Eingangsmündung
144, welche parallel zu der Längserstreckungsachse 116 liegt, ist parallel zur Rotationsachse
58 der Reinigungswalzeneinheit 18 und quer und insbesondere senkrecht zu der Motorachse
46. Ferner ist diese Längserstreckungsachse der Eingangsmündung 144 quer und insbesondere
senkrecht zu der Längsachse 20.
[0225] Es kann vorgesehen sein, dass der Antriebsmotor 28 auch genutzt wird, um eine oder
mehrere Saugturbinen anzutreiben, die entsprechend mit einem Innenraum der Schmutzfluidtankeinrichtung
66 in fluidwirksamer Verbindung stehen, um einen Unterdruck zu erzeugen, der das Einkoppeln
von Schmutzfluid in die Schmutzfluidtankeinrichtung verbessert.
[0226] Grundsätzlich lässt sich die Flächen-Reinigungsmaschine 10 auch im Netzbetrieb betreiben.
[0227] Das Kehrelement 160 kann auch an der Schmutzfluidtankeinrichtung 66 angeordnet sein.
[0228] Es kann ein Überlastschutz vorgesehen sein. Dieser ist beispielsweise als mechanischer
Überlastschutz ausgebildet, welcher beispielsweise eine Rutschkupplung umfasst. Es
kann alternativ oder zusätzlich ein elektronischer Überlastschutz vorgesehen sein,
welcher beispielsweise eine Überstromabschaltung durchführt.
[0229] Bei einem normalen Reinigungsbetrieb ist die Tankeinrichtung 34 bezogen auf die Gravitationsrichtung
oberhalb des Reinigungskopfs 14 angeordnet. Dadurch kann Reinigungsflüssigkeit pumpenfrei
unter Wirkung der Schwerkraft von der Tankeinrichtung 34 zu dem Reinigungskopf 14
strömen, um die zu reinigende Fläche 16 direkt oder indirekt über die Reinigungswalzeneinheit
18 mit Reinigungsflüssigkeit zu beaufschlagen.
[0230] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 kann so ausgebildet sein, dass das Kehrelement
160 erst wirksam wird, wenn eine bestimmte Winkellage bezogen auf die Längsachse 20
zu der zu reinigenden Fläche 16 eingestellt wird und insbesondere ein Winkel zwischen
der zu reinigenden Fläche 16 und der Längsachse unterhalb eines Höchstwinkels liegt.
[0231] In einem Reinigungsbetrieb wird die Flächen-Reinigungsmaschine 10 durch einen Benutzer
geführt über die zu reinigende Fläche 16 bewegt. Durch den Rotationsantrieb der Reinigungswalzeneinheit
18 ist für eine Bewegung senkrecht zu der Rotationsachse 58 nach vorne kein oder nur
ein geringer Kraftaufwand notwendig. Richtungsänderungen werden durch den Bediener
über eine entsprechende Kraft initiiert.
[0232] Ein weiteres Beispiel einer Reinigungsmaschine 202 (Figuren 11 bis 13) umfasst eine
ortsfeste Station 204 (Docking-Station) und einen Reinigungskopf 206. Der Reinigungskopf
206 ist selbstfahrend und selbstlenkend ausgebildet. Er kann Reinigungsvorgänge und
insbesondere Wischvorgänge an der zu reinigenden Fläche 16 selbständig durchführen.
[0233] Der Reinigungskopf 206 umfasst eine Reinigungswalzeneinheit 208 (vergleiche Figur
13), einen Antriebsmotor 210 für die Reinigungswalzeneinheit 208, eine Batterieeinrichtung
212 zur Versorgung des Antriebsmotors 206 mit elektrischer Energie, eine Schmutzfluidtankeinrichtung
214 zur Aufnahme von Schmutzfluid, und eine Tankeinrichtung 216 für Reinigungsflüssigkeit.
[0234] Die Schmutzfluidtankeinrichtung 214 und/oder die Tankeinrichtung 216 für Reinigungsfluid
sind insbesondere abnehmbar an dem Reinigungskopf 206 angeordnet.
[0235] Die ortsfeste Station 204 kann verschiedene Aufgaben erfüllen, wie Aufbewahrung (Lagerung)
des Reinigungskopfs 206 in einem Nicht-Reinigungsbetrieb; Aufladung der wiederaufladbaren
Batterieeinrichtung 212; Entladung oder Teil-Entladung der Batterieeinrichtung 212
nach Abschluss eines Reinigungsbetriebs; Entleerung der Schmutzfluidtankeinrichtung
214 nach Beendigung eines Reinigungsbetriebs; Befüllen der Tankeinrichtung 216 für
Reinigungsfluid; Reinigung der Reinigungswalzeneinheit 208 nach Abschluss eines Reinigungsbetriebs.
[0236] Es ist insbesondere eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, dass der Reinigungskopf
206 "bei Bedarf", wie beispielsweise bei Detektion einer unteren Schwelle für die
Ladung der Batterieeinrichtung 212, und/oder Erreichen einer oberen Schwelle für einen
Füllstand der Schmutzfluidtankeinrichtung 214, und/oder Erreichen einer unteren Schwelle
für die Befüllung der Tankeinrichtung 216, automatisch zu der ortsfesten Station 204
zurückkehrt.
[0237] Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Reinigungskopf 206 ein Anschluss 218 angeordnet,
über welchen die ortsfeste Station 204 auf den Reinigungskopf 206 einwirken kann,
beispielsweise für eine Ladung der Batterieeinrichtung 212 (oder Entladung), oder
zu einer Entleerung der Schmutzfluidtankeinrichtung 214, oder zu einer Befüllung der
Tankeinrichtung 216.
[0238] Es kann dabei ein einziger Anschluss 218 mit verschiedenen Unteranschlüssen vorgesehen
sein, oder es können entsprechend getrennte Anschlüsse vorgesehen sein.
[0239] Der Reinigungskopf 206 hat einen Körper 220, an welchem entsprechend die Reinigungswalzeneinheit
208, der Antriebsmotor 210, die Batterieeinrichtung 212, die Schmutzfluidtankeinrichtung
214 und die Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit 216 angeordnet sind.
[0240] Bei einem Ausführungsbeispiel (Figur 13) umfasst die Reinigungswalzeneinheit 208
des Reinigungskopfs 206 eine erste Reinigungswalze 222 mit einer ersten Orientierung
224 einer entsprechenden Rotationsachse. Sie umfasst ferner eine zweite Reinigungswalze
226 mit einer zweiten Orientierung 228 der Rotationsachse.
[0241] Die erste Orientierung 224 und die zweite Orientierung 228 liegen in einem von 0°
und 180° verschiedenen Winkel zueinander, das heißt sie sind nicht koaxial zueinander.
Es ergibt sich dadurch eine keilförmige Ausbildung mit einer tatsächlichen oder gedachten
Keilspitze 230 (vergleiche Figur 12) an einem vorderen Ende des Reinigungskopfs 206.
[0242] Es ist vorgesehen, dass die erste Reinigungswalze 222 und die zweite Reinigungswalze
226 mit der Rotationsachse mit der ersten Orientierung 224 und der zweiten Orientierung
228 durch den gleichen Antriebsmotor 210 angetrieben sind. Es ist dazu ein entsprechendes
Getriebe vorgesehen.
[0243] Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass für jede Reinigungswalze ein eigener
Antriebsmotor vorgesehen ist.
[0244] Insbesondere weist jede Reinigungswalze 222, 226 der Reinigungswalzeneinheit 208
wiederum Teilwalzen 232a, 232b auf, wobei die Teilwalzen 232a, 232b an einer Welle
234 sitzen und ein Angriffsbereich für den Antriebsmotor 210 (bzw. entsprechend das
Getriebe) an der Welle 234 an einem mittleren Bereich der entsprechenden ersten Reinigungswalze
222 bzw. 226 bezogen auf die jeweiligen Teilwalzen 232a, 232b angeordnet ist. Es erfolgt
dann für jede Reinigungswalze 222, 226 ein Mittenangriff.
[0245] Es ist insbesondere möglich, beispielsweise über entsprechende Ausbildung eines Getriebes,
dass die erste Reinigungswalze 222 und die zweite Reinigungswalze 226 mit unterschiedlichen
Rotationsgeschwindigkeiten und gegebenenfalls mit unterschiedlichen Rotationsrichtungen
betreibbar sind.
[0246] Ein Fahrantrieb des Reinigungskopfs 206 erfolgt durch entsprechende Rotation an der
Reinigungswalzeneinheit 208. Eine Lenkung lässt sich durch unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten
und/oder Rotationsrichtungen für die erste Reinigungswalze 222 und die zweite Reinigungswalze
226 erreichen.
[0247] Ansonsten funktioniert der Reinigungskopf 206 wie oben beschrieben.
[0248] In einem Reinigungsbetrieb fährt der Reinigungskopf 206 über die zu reinigende Fläche
216. Die Reinigungswalzen 222, 226 der Reinigungswalzeneinheit 208 werden über Reinigungsflüssigkeit
der Tankeinrichtung 216 "befeuchtet".
[0249] Von der zu reinigenden Fläche 16 gelöster Schmutz wird durch die Reinigungswalzen
222, 226 mitgenommen, an einem Abstreifer, welcher insbesondere fest mit der Schmutzfluidtankeinrichtung
214 verbunden sein kann, gelöst und in die Schmutzfluidtankeinrichtung 214 befördert.
[0250] Der Reinigungskopf 206 kann durch seine selbstfahrende und selbstlenkende Ausbildung
Reinigungstätigkeiten und insbesondere Wischtätigkeiten selbstständig als "Wischroboter"
durchführen.
[0251] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Reinigungskopfs 240 einer erfindungsgemäßen
Flächen-Reinigungsmaschine (Figuren 14, 15) umfasst einen Körper 242. An diesem ist
eine um eine Rotationsachse 244 rotativ antreibbare Wischwalzeneinheit 246 angeordnet.
Es ist ein entsprechender Antriebsmotor vorgesehen (in Figur 14 nicht gezeigt).
[0252] Beabstandet zu der Wischwalzeneinheit 246 ist an dem Körper 242 ein rotativ um eine
Rotationsachse 248 antreibbare Kehrwalzeneinheit 250 angeordnet.
[0253] Die Kehrwalzeneinheit 250 und die Wischwalzeneinheit 246 bilden eine Reinigungswalzeneinheit
252 des Reinigungskopfs 240.
[0254] Die Kehrwalzeneinheit 250 kann einen eigenen Antriebsmotor umfassen oder es kann
der Antriebsmotor für die Wischwalzeneinheit 246 auch zum Antrieb der Kehrwalzeneinheit
250 vorgesehen sein.
[0255] Insbesondere wenn getrennte Antriebsmotoren für die Wischwalzeneinheit 246 und für
die Reinigungswalzeneinheit 252 vorgesehen sind, dann ist eine Vorrichtung zum Antrieb
der Wischwalzeneinheit 256 und der Kehrwalzeneinheit 250 mit gleicher Rotationsgeschwindigkeit
vorgesehen.
[0256] An dem Körper 242 ist eine abnehmbare Schmutzfluidtankeinrichtung 254 angeordnet.
Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Schmutzfluidtankeinrichtung 254 einen Behälter
256 (einen Tank) zur Aufnahme von Schmutzfluid.
[0257] Der Behälter 256 ist so angeordnet, dass von der Wischwalzeneinheit 246 her kommendes
"nasses" Schmutzfluid in dem Behälter 256 aufnehmbar ist.
[0258] Es ist insbesondere ein Abstreifer 258 (Abstreif-Leiteinrichtung 258) der Wischwalzeneinheit
246 zugeordnet, welcher für eine entsprechende Ablösung von Schmutzfluid von Besatz
der Wischwalzeneinheit 246 und Zuführung zu dem Behälter 256 sorgt.
[0259] Der Abstreifer 258 ist bei einem Ausführungsbeispiel fest mit dem Behälter 256 verbunden.
[0260] Der Behälter 256 der Schmutzfluidtankeinrichtung 254 ist so angeordnet, dass er auch
Kehrgut von der Kehrwalzeneinheit 250 aufnehmen kann; Kehrgut ist das von der Kehrwalzeneinheit
250 bereitgestellte "trockene" Schmutzfluid.
[0261] Der Kehrwalzeneinheit 250 ist eine Kehrkante 262 zugeordnet, welche rampenförmig
ausgebildet ist. Die Kehrkante 262 sorgt für eine Zuführung von Kehrgut zu dem Behälter
256.
[0262] Wie oben erwähnt ist insbesondere der Behälter 256 lösbar von dem Reinigungskopf
240.
[0263] Es ist dabei insbesondere vorgesehen, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung 254 und
dabei insbesondere der Behälter 256 zwischen der Wischwalzeneinheit 246 und der Kehrwalzeneinheit
250 positioniert sind. Er bildet eine gemeinsame Aufnahme von Schmutzfluid der Reinigungswalzeneinheit
252 und dabei der Wischwalzeneinheit 246 und der Kehrwalzeneinheit 250.
[0264] An dem Körper 242 ist eine Tankeinrichtung 260 für Reinigungsflüssigkeit angeordnet.
Reinigungsflüssigkeit lässt sich aus dieser der Wischwalzeneinheit 246 insbesondere
"von oben her" bereitstellen.
[0265] Wenn der Reinigungskopf 240 korrekt auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgestellt
ist, dann ist die Tankeinrichtung 260 in Bezug auf die zu reinigende Fläche 16 oberhalb
des Behälter 256 positioniert.
[0266] Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass der Reinigungskopf 240 über
die Reinigungswalzeneinheit 252 und dabei sowohl über die Wischwalzeneinheit 246 als
auch über die Kehrwalzeneinheit 250 auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgestützt ist.
[0267] Bezogen auf die Wischwalzeneinheit 246 bildet die Kehrwalzeneinheit 250 eine weitere
Stützeinrichtung für die Abstützung auf der zu reinigenden Fläche 16.
[0268] Ein zumindest teilweiser Fahrantrieb (siehe unten) des Reinigungskopfs 240 zur Bewegung
auf der zu reinigenden Fläche 16 erfolgt über eine Rotationsbewegung der Wischwalzeneinheit
246 und/oder der Kehrwalzeneinheit 250.
[0269] Es kann eine entsprechende Lenkeinrichtung für eine Lenkung vorgesehen sein.
[0270] Bei dem Reinigungskopf 240 weist die Schmutzfluidtankeinrichtung 254 eine gemeinsame
Aufnahme 256 für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit 246 und der Kehrwalzeneinheit
250 auf.
[0271] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Reinigungskopfs 270 (Figur 16) umfasst
eine Reinigungswalzeneinheit 272 eine Wischwalzeneinheit 274 und eine Kehrwalzeneinheit
276. Die Wischwalzeneinheit 274 und die Kehrwalzeneinheit 276 sind so in Bezug nebeneinander
angeordnet und insbesondere einander berührend angeordnet, dass eine Schmutzfluidtankeinrichtung
278 eine gemeinsame Aufnahme 280 für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit 274 und
der Kehrwalzeneinheit 276 umfasst.
[0272] Die Berührung zwischen Kehrwalzeneinheit 276 und Wischwalzeneinheit 274 ist dabei
insbesondere derart, dass Borsten der Kehrwalzeneinheit 276 in einen Besatz der Wischwalzeneinheit
274 eintauchen.
[0273] Es ist ein Abstreifer 282 vorgesehen, welcher Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit
274 löst und einen Transport in die Aufnahme 280 ermöglicht.
[0274] Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Kehrwalzeneinheit 276 so bezüglich der Wischwalzeneinheit
274 angeordnet ist, dass Schmutzfluid von der Kehrwalzeneinheit 276 auf die Wischwalzeneinheit
274 übertragen wird und dann "gemeinsames" Schmutzfluid von dem Abstreifer 282 gelöst
und in die Schmutzfluidtankeinrichtung 278 befördert wird.
[0275] Ansonsten funktioniert der Reinigungskopf 270 wie oben beschrieben.
[0276] Insbesondere ist er selbstfahrend und selbstlenkend ausgebildet.
[0277] Bei einem alternativen oder kombinatorischen Ausführungsbeispiel eines Reinigungskopfs
290 (Figur 17) ist zu einer Wischwalzeneinheit entsprechend der Wischwalzeneinheit
246 bei dem Reinigungskopf 240, mit zugehöriger Schmutzfluidtankeinrichtung 256, eine
weitere Stützeinrichtung 292 vorgesehen. Diese weitere Stützeinrichtung dient zur
Abstützung des Reinigungskopfs 290 an der zu reinigenden Fläche 214.
[0278] Die weitere Stützeinrichtung 292 ist insbesondere beabstandet zu der Wischwalzeneinheit
246 positioniert.
[0279] Beispielsweise ist der Behälter 256 für Schmutzfluid zwischen der weiteren Stützeinrichtung
292 und der Wischwalzeneinheit 246 positioniert.
[0280] Die weitere Stützeinrichtung 292 dient zur Abstützung des Reinigungskopfs 290 gemeinsam
mit der Wischwalzeneinheit 246 (und gegebenenfalls einer Kehrwalzeneinheit 250) an
der zu reinigenden Fläche 16.
[0281] Beispielsweise umfasst die weitere Stützeinrichtung 292 ein oder mehrere Gleitelemente
wie Gleitkufen.
[0282] Es ist auch möglich, dass die weitere Stützeinrichtung 292 eine oder mehrere Rollen
umfasst.
[0283] Es kann dabei grundsätzlich die weitere Stützeinrichtung 292 so angetrieben sein,
dass sie zumindest den Fahrantrieb des Reinigungskopfs 290 auf der zu reinigenden
Fläche unterstützt.
[0284] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die weitere Stützeinrichtung 292 lenkbar ausgebildet.
Dies ist in Figur 17 durch das Bezugszeichen 294 angedeutet.
[0285] Die Lenkbarkeit, welche insbesondere steuerbar ist, ist beispielsweise über eine
oder mehrere Lenkrollen erreicht, wobei ein entsprechender Lenkantrieb 296 mit insbesondere
einem Elektromotor vorgesehen ist.
[0286] Durch den Lenkantrieb 296 lässt sich der selbstlenkende Reinigungskopf 290 lenken.
[0287] Beispielsweise lässt sich die weitere Stützeinrichtung 292 mit dem Lenkantrieb 296
auch an dem Reinigungskopf 240 mit Wischwalzeneinheit 246 und Kehrwalzeneinheit 250
oder an dem Reinigungskopf 270 mit Wischwalzeneinheit 274 und Reinigungswalzeneinheit
272 realisieren.
[0288] Es lässt sich grundsätzlich auch an dem Reinigungskopf 206 realisieren.
Bezugszeichenliste
[0289]
- 10
- Flächen-Reinigungsmaschine
- 12
- Gerätekörper
- 14
- Reinigungskopf
- 16
- Zu reinigende Fläche
- 18
- Reinigungswalzeneinheit
- 20
- Längsachse
- 22
- Haltestabeinrichtung
- 24
- Haltestab
- 26
- Griff
- 28
- Antriebsmotor
- 30
- Gehäuse
- 32
- Halter
- 34
- Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
- 36
- Tankaufnahme
- 38
- Ventileinrichtung
- 39
- Filtereinrichtung
- 40
- Fluidleitung
- 42
- Besatz
- 44
- Batterieeinrichtung
- 46
- Motorachse
- 48
- Schwenkachse
- 50
- Doppelpfeil
- 52
- Innenhülse
- 54
- Außenhülse
- 56
- Schwenklager
- 58
- Rotationsachse
- 60
- Reinigungswalzenhalter
- 62
- Haltebereich
- 64
- Aufnahmekammer
- 66
- Schmutzfluidtankeinrichtung
- 68
- Getriebeeinrichtung
- 70
- Welle
- 72
- Erster Teil
- 74
- Zweiter Teil
- 76
- Zwischenbereich
- 78
- Hülse
- 80
- Erste Stirnseite
- 82
- Zweite Stirnseite
- 84
- Boden
- 86
- Aufnahmekammerwandung
- 88
- Aufnahmeraum
- 90
- Seite
- 92
- Entnahme-/Einsetzrichtung
- 94
- Wandungsbereich
- 96
- Stufe
- 98
- Fixierungseinrichtung
- 100
- Halteposition
- 102
- Klappe
- 104
- Schwenkachse
- 106
- Schwenklager
- 108
- Richtung
- 110
- Erste Kammer
- 112
- Zweite Kammer
- 114
- Ausnehmung
- 116
- Längserstreckungsachse
- 118
- Erstes äußeres Ende
- 120
- Zweites äußeres Ende
- 122
- Brücke
- 124
- Deckelklappe
- 126a
- Schwenklager
- 126b
- Schwenklager
- 128
- Unterseite
- 130
- Oberseite
- 132
- Ausnehmung
- 134
- Hinterschneidungsfläche
- 136
- Gegenelement
- 138
- Sperrelement
- 140
- Stufe
- 142
- Abstreif-Leiteinrichtung
- 144
- Eingangsmündung
- 146
- Erster Teil
- 148
- Zweiter Teil
- 150
- Kantenelement
- 151
- Abrundung, Abfasung
- 152
- Wandung
- 154
- Abdeckung
- 156
- Bereich
- 158
- Rotationsrichtung
- 160
- Kehrelement
- 162
- Führungsbereich
- 202
- Reinigungsmaschine
- 204
- Ortsfeste Station
- 206
- Reinigungskopf
- 208
- Reinigungswalzeneinheit
- 210
- Antriebsmotor
- 212
- Batterieeinrichtung
- 214
- Schmutzfluidtankeinrichtung
- 216
- Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
- 218
- Anschluss
- 220
- Körper
- 222
- Erste Reinigungswalze
- 224
- Erste Orientierung
- 226
- Zweite Reinigungswalze
- 228
- Zweite Orientierung
- 230
- Keilspitze
- 232a
- Teilwalze
- 232b
- Teilwalze
- 234
- Welle
- 240
- Reinigungskopf
- 242
- Körper
- 244
- Rotationsachse
- 246
- Wischwalzeneinheit
- 248
- Rotationsachse
- 250
- Kehrwalzeneinheit
- 252
- Reinigungswalzeneinheit
- 254
- Schmutzfluidtankeinrichtung
- 256
- Behälter
- 258
- Abstreifer
- 260
- Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
- 262
- Kehrkante
- 270
- Reinigungskopf
- 272
- Reinigungswalzeneinheit
- 274
- Wischwalzeneinheit
- 276
- Kehrwalzeneinheit
- 278
- Schmutzfluidtankeinrichtung
- 280
- Aufnahme
- 282
- Abstreifer
- 290
- Reinigungskopf
- 292
- Weitere Stützeinrichtung
- 294
- "Lenkbarkeit"
- 296
- Lenkantrieb
1. Flächen-Reinigungsmaschine, umfassend einen Reinigungskopf (14; 206; 240) mit einer
angetriebenen Reinigungswalzeneinheit (18; 208; 252) mit einer Rotationsachse (58),
wobei in einem Reinigungsbetrieb die Flächen-Reinigungsmaschine über die Reinigungswalzeneinheit
(272) und eine weitere Stützeinrichtung (292) an einer zu reinigenden Fläche (16)
abgestützt ist, einen Antriebsmotor (28; 210) für die Reinigungswalzeneinheit (18;
208; 272), und eine Schmutzfluidtankeinrichtung (66; 214; 254; 278), welche an dem
Reinigungskopf (14; 206; 240) abnehmbar angeordnet ist.
2. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalzeneinheit (18; 208; 252) eine Wischwalzeneinheit (246) ist oder
umfasst.
3. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalzeneinheit (252) eine Wischwalzeneinheit (246; 274) und eine Kehrwalzeneinheit
(250; 276) umfasst,
und insbesondere, dass die Flächen-Reinigungsmaschine in dem Reinigungsbetrieb über
die Wischwalzeneinheit (246; 274) und die Kehrwalzeneinheit (250; 276) auf der zu
reinigenden Fläche (16) abgestützt ist,
und insbesondere, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (278) eine gemeinsame Aufnahme
(256) für Kehrgut von der Kehrwalzeneinheit (276) und für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit
(274) umfasst,
und insbesondere, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (254) getrennte Aufnahmen für
Kehrgut von der Kehrwalzeneinheit (250) und für Schmutzfluid von der Wischwalzeneinheit
(246) umfasst,
und insbesondere, dass ein oder mehrere Behälter (256) der Schmutzfluidtankeinrichtung
(254) für Schmutzfluid lösbar an dem Reinigungskopf (240) zwischen der Kehrwalzeneinheit
(250) und der Wischwalzeneinheit (246) positioniert sind.
4. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mindestens eines der Folgenden:
die weitere Stützeinrichtung (292) ist eine Walzeneinheit mit einer oder mehreren
Walzen und insbesondere mit einer oder mehreren Reinigungswalzen, und/oder die Stützeinrichtung
ist oder umfasst mindestens eine Rolle, und/oder die Stützeinrichtung ist oder umfasst
mindestens ein Gleitelement;
die Reinigungswalzeneinheit (18; 208) umfasst eine oder mehrere Reinigungswalzen (222,
226) oder Teil-Reinigungswalzen, welche von dem gleichen Antriebsmotor (210) angetrieben
sind, wobei unterschiedliche Reinigungswalzen (222, 226) oder Teil-Reinigungswalzen
gleich orientierte Rotationsachsen haben oder unterschiedlich orientierte Rotationsachsen
(224, 228) haben;
eine Längserstreckungsachse (116) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66) ist parallel
zu der Rotationsachse (58) der Reinigungswalzeneinheit (18) orientiert;
eine Motorachse (46) des Antriebsmotors (28) ist quer und insbesondere senkrecht zu
einer Längserstreckungsachse (116) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66) orientiert.
5. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) zwischen der Reinigungswalzeneinheit (18) und
dem Antriebsmotor (28) angeordnet ist,
und insbesondere gekennzeichnet durch eine Getriebeeinrichtung (68) zur Drehmomentübertragung, welche zwischen dem Antriebsmotor
(28) und der Reinigungswalzeneinheit (18) angeordnet ist, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) eine Oberseite (130) und eine Unterseite (128) aufweist, wobei die Unterseite
(128) einem Reinigungswalzenhalter (60) der Reinigungswalzeneinheit (18) zugewandt
ist und die Oberseite (130) der Unterseite (128) abgewandt ist, und dass die Getriebeeinrichtung
(68) an der Unterseite (128) oder der Oberseite (130) der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) vorbeigeführt ist,
und insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) eine Ausnehmung (114) aufweist, in welcher bei
an dem Reinigungskopf (14) fixierter Schmutzfluidtankeinrichtung (66) mindestens ein
Teilbereich der Getriebeeinrichtung (68) positioniert ist.
6. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Gerätekörper (12), an welchem der Reinigungskopf (14) angeordnet ist, wobei
an dem Gerätekörper (12) mindestens eine der folgenden Einrichtungen positioniert
ist: eine Tankeinrichtung (34) für Reinigungsflüssigkeit; eine Ventileinrichtung (38)
für die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit zu dem Reinigungskopf (14); eine Batterieeinrichtung
(44) für den Antriebsmotor (28); eine Haltestabeinrichtung (22) zum Halten und/oder
Führen der Flächen-Reinigungsmaschine; eine Filtereinrichtung (39) für Reinigungsflüssigkeit;
mindestens teilweise der Antriebsmotor (28),
und insbesondere, dass der Antriebsmotor (28) mindestens teilweise zwischen dem Gerätekörper
(12) und dem Reinigungskopf (14) angeordnet ist, wobei er insbesondere teilweise in
dem Gerätekörper (12) angeordnet ist,
und insbesondere, dass der Reinigungskopf (14) um eine Schwenkachse (48) relativ zu
dem Antriebsmotor (28) und/oder dem Gerätekörper (12) schwenkbar ist, wobei die Schwenkachse
(48) insbesondere parallel oder koaxial zu einer Motorachse (46) des Antriebsmotors
(28) orientiert ist.
7. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Reinigungswalzenhalter (60) eine Aufnahmekammer (64) mit einem Aufnahmeraum (88)
für die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) aufweist,
und insbesondere, dass der Aufnahmekammer (64) eine Fixierungseinrichtung (98) zugeordnet
ist, durch welche die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) an der Aufnahmekammer (64)
fixierbar ist, wobei die Fixierungseinrichtung (98) für die Abnehmbarkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) von dem Reinigungskopf (14) lösbar ausgebildet ist und insbesondere die Fixierungseinrichtung
(98) so ausgebildet ist, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) an der Aufnahmekammer
(64) durch Formschluss in einer Halteposition (100) gehalten ist,
und insbesondere, dass die Fixierungseinrichtung (98) mindestens eine schwenkbare
Klappe (102) ist oder umfasst,
und insbesondere, dass eine Schwenkachse (104) der mindestens einen Klappe (102) mindestens
näherungsweise parallel zu einer Rotationsachse (58) der Reinigungswalzeneinheit (18)
ausgerichtet ist,
und insbesondere, dass die mindestens eine Klappe (102) auf eine Oberseite (130) der
Schmutzfluidtankeinrichtung (66) wirkt, welche einer Unterseite (128) abgewandt ist,
wobei die Unterseite (128) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66) bei an dem Reinigungskopf
(14) fixierter Schmutzfluidtankeinrichtung (66) einem Boden (84) der Aufnahmekammer
(64) zugewandt ist,
und insbesondere, dass die mindestens eine Klappe (102) als Niederhalter ausgebildet
ist, welche die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) in Relation zu der Reinigungswalzeneinheit
(18) definiert positioniert und/oder in dem Aufnahmeraum (88) positioniert und insbesondere
die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) in einer Halteposition (100) gegen einen Boden
(84) der Aufnahmekammer (64) drückt,
und insbesondere, dass die mindestens eine Klappe (102) federbelastet ist und/oder
derart elastisch ausgebildet ist, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) in dem
Aufnahmeraum (88) mit einer Vorspannung gehalten ist,
und insbesondere, dass an der Oberseite (130) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66)
mindestens eine Ausnehmung (132) angeordnet ist und die mindestens eine Klappe (102)
mindestens ein Gegenelement (136) zum Eintauchen in die mindestens eine Ausnehmung
(132) aufweist,
und insbesondere, dass die mindestens eine Ausnehmung (132) mindestens eine Hinterschneidung
(134) aufweist und das mindestens eine Gegenelement (136) ein an die mindestens eine
Hinterschneidung (134) angepasstes Sperrelement (138) aufweist, welches bei geschlossener
mindestens einen Klappe (102) eine Beweglichkeit der Schmutzfluidtankeinrichtung (66)
in einer Richtung (92) von einem Boden (84) der Aufnahmekammer (64) weg sperrt,
und insbesondere, dass die Aufnahmekammer (64) und die Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) so aneinander angepasst ausgebildet sind, dass in einer Halteposition (100) der
Schmutzfluidtankeinrichtung (66) an der Aufnahmekammer (64) eine Beweglichkeit der
Schmutzfluidtankeinrichtung (66) quer zu einer Senkrechten eines Bodens (84) der Aufnahmekammer
(64) gesperrt ist.
8. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) einen oder mehrere Deckelklappen (124) aufweist
und/oder dass die Schmutzfluidtankeinrichtung (66) als Einheit ausgebildet ist.
9. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalzeneinheit (18) zweiteilig ausgebildet ist mit einem ersten Teil
(72) und einem zweiten Teil (74), wobei dem ersten Teil (72) der Reinigungswalzeneinheit
(18) eine erste Kammer (110) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66) und dem zweiten
Teil (74) der Reinigungswalzeneinheit (18) eine zweite Kammer (112) der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) zugeordnet ist, und insbesondere der Antriebsmotor (28) auf einen mittleren Bereich,
welcher zwischen dem ersten Teil (72) und dem zweiten Teil (74) liegt, wirkt.
10. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) für Schmutzfluid, welche auf die Reinigungswalzeneinheit
(18; 252) wirkt und welche an einer Eingangsmündung (144) der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66; 254) angeordnet ist,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) so angeordnet und ausgebildet
ist, dass Schmutzfluid, welches durch die Reinigungswalzeneinheit (18; 252) mitgenommen
ist, durch Abstreifen von der Reinigungswalzeneinheit (18; 252) gelöst wird und zu
der Eingangsmündung (144) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66; 254) geleitet wird,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) so ausgebildet ist,
dass Schmutzfluid sauggebläsefrei durch die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) an
der Eingangsmündung (144) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66; 254) in die Schmutzfluidtankeinrichtung
(66; 254) geleitet wird,
und insbesondere, dass bezogen auf eine Rotationsrichtung (158) der Reinigungswalzeneinheit
(18; 252) die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) der Eingangsmündung (144) nachgeordnet
ist,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) in einen Besatz (42)
der Reinigungswalzeneinheit (18; 252) ragt,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) an einer Kante, welche
in den Besatz (42) ragt und welche der Eingangsmündung (144) zugewandt ist, abgerundet
oder abgefast ist,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) mit einer Tiefe (T)
von mindestens 5 % einer Dicke (D) des Besatzes (42) in den Besatz (42), bezogen auf
einen feuchten Besatz (42), ragt,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) an der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66; 254) angeordnet ist und mit der Schmutzfluidtankeinrichtung (66; 254) von dem
Reinigungskopf (14; 240) abnehmbar ist,
und insbesondere, dass die Abstreif-Leiteinrichtung (142; 258) durch ein oder mehrere
Kantenelemente (150) gebildet ist, wobei insbesondere ein Kantenelement (150) zumindest
teilweise eine Wandung der Eingangsmündung (144) bildet.
11. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reinigungskopf (14) mindestens ein Kehrelement (160) angeordnet ist, durch
welches der Reinigungswalzeneinheit (18) Grobschmutz zur Mitnahme durch die Reinigungswalzeneinheit
(18) zuführbar ist,
und insbesondere, dass eine Eingangsmündung (144) der Schmutzfluidtankeinrichtung
(66) zwischen einer Abstreif-Leiteinrichtung (142) und dem mindestens einen Kehrelement
(160) positioniert ist.
12. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Batterieeinrichtung (44) und insbesondere wiederaufladbare Batterieeinrichtung
(44) zur Versorgung des Antriebsmotors (28; 210) mit elektrischer Energie,
und insbesondere, dass der Antriebsmotor (28; 210) zwischen der Batterieeinrichtung
(44) und dem Reinigungskopf (14; 206) angeordnet ist.
13. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Tankeinrichtung (34; 260) für Reinigungsflüssigkeit,
und insbesondere, dass die Tankeinrichtung (34; 260) für Reinigungsflüssigkeit bezogen
auf die Schwerkraftrichtung oberhalb der Reinigungswalzeneinheit (18; 252) positioniert
ist, wenn die Flächen-Reinigungsmaschine in einem ordnungsgemäßen Reinigungsbetrieb
bei auf der zu reinigenden Fläche (16) aufgesetzter Reinigungswalzeneinheit (18; 252)
betrieben wird.
14. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Eingangsmündung (144) der Schmutzfluidtankeinrichtung (66) eine Längserstreckungsrichtung
aufweist, welche parallel zu einer Rotationsachse (58) der Reinigungswalzeneinheit
(18) orientiert ist.
15. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als handbetätigte oder handgeführte Flächen-Reinigungsmaschine.
16. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungskopf (206; 240; 270; 290) selbstfahrend und selbstlenkend ausgebildet
ist,
und insbesondere
gekennzeichnet durch den Reinigungskopf (206; 240; 270; 290) und eine ortsfeste Station (204), gegenüber
welcher der Reinigungskopf (206; 240; 270; 290) verfahrbar ist, wobei die ortsfeste
Station (204) für mindestens eines der Folgenden vorgesehen ist:
- Aufbewahrung des Reinigungskopfs (206; 240; 270; 290) in einem Nicht-Reinigungsbetrieb
des Reinigungskopfs (206; 240; 270; 290);
- Aufladen einer Batterieeinrichtung (212), welche am Reinigungskopf (206; 240; 270;
290) angeordnet ist;
- definiertes Entladen oder Teil-Entladen der Batterieeinrichtung (212), welche an
dem Reinigungskopf (206; 240; 270; 290) angeordnet ist;
- Reinigung der Reinigungswalzeneinheit (208; 252) des Reinigungskopfs (206; 240;
270; 290);
- Entleerung der Schmutzfluidtankeinrichtung (214; 254; 278);
- Befüllen einer Tankeinrichtung (216; 260) für Reinigungsflüssigkeit mit Reinigungsflüssigkeit.
17. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen Fahrantrieb des Reinigungskopfs (206; 240; 270; 290) über die Reinigungswalzeneinheit
(208; 252) und/oder die weitere Stützeinrichtung (292) und/oder gekennzeichnet durch eine Lenkbarkeit des Reinigungskopfs (206; 240; 270; 290) über die Reinigungswalzeneinheit
(208; 252) und/oder durch die weitere Stützeinrichtung (292).
18. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rotationsantrieb von einer oder mehreren Reinigungswalzen (222, 226) der Reinigungswalzeneinheit
(206) über den Antriebsmotor (210) in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung
erfolgt.
19. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalzeneinheit (208) mindestens eine erste Reinigungswalze (222) mit
einer ersten Orientierung (224) der Rotationsachse und eine zweite Reinigungswalze
(226) mit einer zweiten Orientierung (228) der Rotationsachse umfasst, wobei die erste
Orientierung (224) und die zweite Orientierung (226) in einem Winkel verschieden von
0° und 180° zueinander liegen,
und insbesondere gekennzeichnet durch eine keilförmige Anordnung der ersten Reinigungswalze (222) und der zweiten Reinigungswalze
(226), wobei insbesondere eine Keilspitze (230) im Bereich eines vorderen Endes des
Reinigungskopfs (204) liegt,
und insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass eine Rotation der ersten Reinigungswalze (222) und eine Rotation der zweiten Reinigungswalze
(226) unabhängig voneinander antreibbar sind, wobei insbesondere durch entsprechende
Ansteuerung der ersten Reinigungswalze (222) und der zweiten Reinigungswalze (226)
eine Richtungsänderung des Reinigungskopfs (204) ermöglicht ist.