[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und eine Behälteranordnung umfassend eine Trägerstruktur und einen auf der Trägerstruktur
lösbar anbringbaren Transportbehälter nach Anspruch 15.
[0002] Aus
EP 0 555 533 B1 ist ein stapelbarer Koffer für transportable Werkzeugmaschinen mit einem kasten-
oder schalenförmigen Unterteil und einem an dem Unterteil hochschwenkbar angelenkten
Deckel bekannt. Zur vertikalen Stapelung mehrerer Koffer wird das Unterteil eines
oberen Koffers auf dem Deckel des unmittelbar darunter angeordneten unteren Koffers
aufgesetzt. Um beim Stapeln eine korrekte Relativlage zwischen den Koffern zu gewährleisten
sind am Boden der Unterteile und an der Oberseite des Deckels zueinander komplementäre
Steckzentriermittel, speziell am Boden des Unterteils angeformte und nach unten ragende
Erhebungen, die in Deckelvertiefungen einsteckbar sind, angeordnet. Zur lösbaren festen
Verbindung der Koffer des Kofferstapels sind mehrere Verbindungsmittel entlang des
Wandumfangs des Unterteils der Koffer verteilt angeordnet. Speziell sind dabei erste
Verbindungsmittel in Form eines laschenartigen Klappteils im Bereich der Oberseite
des Unterteils und zweite Verbindungsmittel in Form von rippenartigen Vorsprüngen
im bodennahen Bereich des Unterteils angeordnet. Das laschenartiges Klappteil ist
dabei um eine rechtwinklig zur Stapelrichtung verlaufende Achse verschwenkbar am Unterteil
gelagert und mit einem rippenartigen Vorsprung des Unterteils eines aufgesetzten Koffers
koppelbar. Über an dem Deckel angeordnete dritte Verbindungsmittel, die ebenfalls
als rippenartige Vorsprünge ausgebildet sind, erfolgt bei der Koppelung des Unterteils
eines aufgesetzten Koffers über das laschenartige Klappteil des Unterteils des unteren
Koffers gleichzeitig auch eine Koppelung des Deckels des unteren Koffers. Durch eine
parallel zur Stapelachse verlagerbare Anordnung des laschenartigen Klappenteils an
dem Unterteil ist darüber hinaus auch eine Koppelung nur des Deckels, d.h. ohne gleichzeitige
Koppelung mit den rippenartigen Vorsprüngen des Unterteils eines aufgesetzten Koffers,
möglich. Das laschenartige Klappteil ist folglich zwischen einer eine Kopplungsstellung
zwischen zwei aufeinandergesetzten Koffern ermöglichenden angehobenen Position und
einer eine Verschlußstellung zur Fixierung des Deckels gegenüber dem zugeordneten
Unterteil ermöglichenden Position verlagerbar.
[0003] Weiter ist aus
DE 10 2018 121 479 A1 eine Behälteranordnung, mit mindestens zwei vertikal stapelbaren Behältern bekannt,
die ein kastenförmiges Unterteil und einen schwenkbar daran angelenkten Deckel umfassen.
Die Behälter weisen dabei im Bereich einer hinteren Deckelrückleiste, die erhöht über
der Deckelfläche ausgeformt ist, eine mehrteilige Steckaufnahmeöffnung zur Aufnahme
von Steckvorsprüngen an dem Bodenteil eines oberen Behälters auf. Durch einen an der
Frontseite angeordneten, senkrecht zur Stapelungsrichtung verschiebbaren Schieberiegel
ist eine vordere Koppelungsverbindung zwischen aufeinandergestapelten Behältern herstellbar.
Speziell übergreift der Schieberiegel dabei durch Einschieben in Richtung der Deckelrückleiste
mit einem Hakenende zwei Ansatzlappen im Boden des oberen Behälters sowie einen hierzu
parallelen Ansatzlappen im Deckel des unteren Behälters. Durch Verschieben des Schieberiegels
weg von der Frontplatte gerät das Hakenende außer Eingriff mit den Ansatzlappen, wodurch
die vordere Kopplungsverbindung aufgehoben ist und die Behälter voneinander gelöst
werden können. Über einen von dem Schieberiegel getrennten Schwenkriegel ist eine
lösbare Verbindung von Korpus und Deckel herstellbar.
[0004] Nachteilig bei aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen ist, dass eine Ver- oder
Entriegelung des Deckels durch einen Benutzer sowie eine Sicherung gestapelter Behälter
in einem gekoppelten Zustand aufwendig ist und gegebenenfalls mehrere Handgriffe erfordert,
beispielsweise um ein Verriegelungselement für einen Deckel zunächst in einer Position
zu halten, in der der Deckel geschlossen werden kann, um anschließend den Deckel über
das Verriegelungselement zu verriegeln. Weiter sind zur Verriegelung eines Deckels
einerseits und zur Sicherung der Kopplung zweier Behälter andererseits mehrere und
oftmals aufwendige herzustellende bzw. komplexe Verriegelungs- und Kopplungsstrukturen
an den Behältern erforderlich.
[0005] Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe, einen auf einer Trägerstruktur, beispielsweise
einem anderen Transportbehälter, anordenbaren Transportbehälter bereitzustellen, der
einen Verriegelungsmechanismus zur Sicherung eines Behälteroberteils an einem Behälterunterteil
sowie einen Kopplungsmechanismus zur Sicherung des Behälters an der Trägerstruktur
aufweist, wobei die Verriegelung des Behälteroberteils an dem Behälterunterteil sowie
die Sicherung des Behälters an der Trägerstruktur auf einfache Weise erfolgt und wobei
ein einfaches Entriegeln des an dem Behälterunterteil gesicherten Behälteroberteils
sowie ein einfaches Entsichern des Behälters aus der gesicherten Anordnung an der
Trägerstruktur, insbesondere unabhängig voneinander, möglich ist. Weiter sollen der
Verriegelungsmechanismus sowie der Kopplungsmechanismus vorteilhaft herstellbar sein,
insbesondere möglichst wenige und konstruktionstechnisch wenig komplexe Bauteile aufweisen.
Zudem soll eine Behälteranordnung umfassend einen derartigen Transportbehälter sowie
eine Trägerstruktur bereitgestellt werden.
[0006] Gelöst werden diese Aufgaben mit einem Transportbehälter nach Anspruch 1 sowie einer
Behälteranordnung nach Anspruch 15. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen
der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0007] Der erfindungsgemäße Transportbehälter zum lösbaren Anbringen auf einer Trägerstruktur,
beispielsweise auf einem die Trägerstruktur aufweisenden weiteren Behälter oder eine
die Trägerstruktur aufweisende Adapterplatte, umfasst ein Unterteil sowie ein Oberteil,
das mit dem Unterteil einen Aufnahmeraum einschließt und über ein Gelenk zum wahlweisen
Verschließen oder Freigeben des Aufnahmeraums schwenkbar mit dem Unterteil verbunden
ist. Bei dem Transportbehälter kann es sich insbesondere um einen Behälter für Werkzeuge
oder Werkzeugteile, beispielsweise eine Bit-Box, handeln. Die bevorzugt aus einem
Kunststoff, beispielsweise aus Polypropylen, ausgebildeten Unter- sowie Oberteile
können dabei kasten- oder schalenförmig ausgebildet sein und jeweils einen eigenen
Aufnahmeraum, speziell einen zu einer Seite hin offenen Aufnahmeraum, einschließen.
Es ist allerdings grundsätzlich auch möglich, dass das Oberteil oder das Unterteil
in Form eines Deckels, der keinen eigenen Aufnahmeraum einschließt, ausgebildet ist.
Zur lösbaren Sicherung des Oberteils in der auf dem Unterteil aufsitzenden, den Aufnahmeraum
verschließenden bzw. einer geschlossenen Position weist der Transportbehälter weiter
ein zwischen einer Verschließstellung und einer Öffnungsstellung bewegliches Verschließelement
auf. Weiter umfasst der Transportbehälter ein zwischen einer Haltestellung und einer
Lösestellung bewegliches Halteelement, über das der Transportbehälter in einer Koppelstellung,
in der das Unterteil mit seiner Unterseite an der Trägerstruktur angeordnet ist, insbesondere
auf der Trägerstruktur ansteht bzw. aufliegt, fixierbar ist. Insbesondere weist die
Unterseite des Unterteils dabei zumindest ein Koppelelement auf, das in der Koppelstellung
mit zumindest einem entsprechenden Gegenelement der Trägerstruktur gekoppelt ist,
speziell in Eingriff stehend mit diesem angeordnet ist. Das Koppelelement kann beispielsweise
ein Eingriffssteg sein, der in der Koppelstellung in eine entsprechend ausgestaltete
Eingriffsaufnahme der Trägerstruktur eingreift.
[0008] Erfindungsgemäß sind das Verschließelement und das Halteelement zwei unabhängig bzw.
entkoppelt voneinander betätigbare, elastisch auslenkbare Segmente eines an dem Unterteil
angeordneten Sicherungselements. Die elastische Auslenkbarkeit des Verschließ- und
Halteelements ist dabei im Hinblick auf eine normale bzw. gewöhnliche Betätigung dieser
Elemente durch einen Benutzer zum Öffnen des Transportbehälters bzw. Lösen des Transportbehälters
von einer Trägerstruktur zu verstehen, wobei nach Wegfall der die Auslenkung bewirkenden
Kraft das Verschließ- bzw. Halteelement in die jeweilige Grundstellung zurückkehrt.
Bevorzugt ist das Sicherungselement dabei einstückig, insbesondere integral bzw. einteilig,
besonders bevorzugt aus Kunststoff, beispielsweise aus Acrylnitril-Butadien-Styrol,
gebildet.
[0009] Speziell weist das erfindungsgemäße, aus der die Grundstellung bildenden Verschließstellung
elastisch auslenkbare Verschließelement eine Rastnase bzw. einen Raststeg auf, die
in der Verschließstellung bei Anordnung des Oberteils in der den Aufnahmeraum verschließenden,
geschlossenen Position in eine korrespondierende Rastaufnahme des Oberteils eingreift.
Aufgrund der Ausgestaltung der Verschließstellung als die Grundstellung wird die Rastnase
dabei auch in dieser eingreifenden Anordnung gehalten. Das Oberteil ist hierdurch
gegen ein Öffnen gesichert an dem Unterteil angeordnet. Entsprechend hierzu wird die
Rastnase bei Auslenkung des Verschließelements in die Öffnungsstellung außer Eingriff
mit der Rastaufnahme gebracht, wodurch der Transportbehälter durch Verschwenken des
Oberteils um die durch das Gelenk gebildete Schwenkachse geöffnet werden kann. Bei
einem Schließen des Oberteils wird das Verschließelement vorzugsweise durch Anstehen
der Rastnase an der Außenseite der Rastaufnahme, die vorzugsweise eine entsprechend
ausgebildete Einführschräge aufweist, kurzzeitig aus der Verschließstellung ausgelenkt,
um anschließend, bei vollständig geschlossenem Transportbehälter, automatisch, d.h.
ohne dass ein weiterer Handgriff durch einen Benutzer erforderlich ist, in der Rastaufnahme
zu verrasten.
[0010] Weiter umfasst das aus der die Grundstellung bildenden Haltestellung elastisch auslenkbare
Halteelement ein Rastelement, insbesondere einen Rasthaken, zum lösbaren Eingriff
in eine Halteaufnahme der Trägerstruktur. Speziell greift das Rastelement bei Anordnung
des Transportbehälters in der Koppelstellung und Anordnung des Halteelements in der
Haltestellung in die Halteaufnahme der Trägerstruktur ein. Durch das in die Halteaufnahme
eingreifenden Rastelement ist der Transportbehälter vor einem Abheben bzw. Entfernen
gesichert an der Trägerstruktur fixiert. Durch die Ausgestaltung des Halteelements
mit der die Grundstellung bildenden Haltestellung wird das Rastelement dabei insbesondere
auch in der in die Halteaufnahme eingreifenden Stellung gehalten. Zum Lösen des Transportbehälters
von der Trägerstruktur wird das Halteelement von der Haltestellung in die Lösestellung
ausgelenkt, wodurch das Rastelement außer Eingriff mit der Halteaufnahme der Trägerstruktur
gebracht wird. Anschließend kann der Transportbehälter, beispielsweise unter Ausbringen
eines an der Unterseite des Unterteils angeordneten, als Koppelelement dienenden Eingriffsstegs
aus einer entsprechenden Eingriffsaufnahme der Trägerstruktur von der Trägerstruktur
abgenommen werden. Bei der genannten Ausgestaltung mit dem als Eingriffssteg ausgestalteten
Koppelelement wird beim Anordnen des Transportbehälters in der Koppelstellung an der
Trägerstruktur vorzugsweise zunächst der Eingriffssteg in die Eingriffsaufnahme der
Trägerstruktur eingebracht und der Transportbehälter anschließend derart in Richtung
der Trägerstruktur geschwenkt, dass das Rastelement in die Halteaufnahme eingreift.
Vorzugsweise wird das Halteelement dabei durch Anstehen des Rastelements an der Außenseite
der Halteaufnahme, die insbesondere eine entsprechende Einführschräge aufweisen kann,
kurzzeitig aus der Haltestellung ausgelenkt und verrastet anschließend, bei vollständig
in der Koppelstellung angeordnetem Transportbehälter automatisch, ohne dass ein weiterer
Handgriff durch einen Benutzer erforderlich ist, in der Halteaufnahme.
[0011] Durch die Entkoppelung des Halteelements und des Verschließelements erfolgt bei einem
Betätigen bzw. Auslenken des einen Elements kein Auslenken bzw. Betätigen des anderen
Elements. Speziell verbleibt das Halteelement bei Auslenken des Verschließelements
in die Öffnungsstellung in der die Grundstellung bildenden Haltestellung. Bei einem
Öffnen des Transportbehälters bleibt dieser somit weiterhin gesichert an einer Trägerstruktur
fixiert angeordnet. Analog hierzu verbleibt das Verschließelement bei Auslenken des
Halteelements in die Lösestellung in der Verschließstellung, so dass bei einem Abnehmen
des Transportbehälters von der Trägerstruktur kein Öffnen des Transportbehälters erfolgt.
Durch die erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Transportbehälters, bei dem das Verschließelement
und das Halteelement als voneinander entkoppelt betätigbare Segmente bzw. Bereiche
eines einzigen Sicherungselements ausgebildet sind, ist eine herstellungs- bzw. konstruktionstechnisch
vorteilhafte und einfach zu bedienende Ausgestaltung eines Verriegelungsmechanismus
zur lösbaren Verriegelung des Behälteroberteils an dem Behälterunterteil sowie eines
Sicherungsmechanismus zur lösbaren Sicherung des Transportbehälters an einer Trägerstruktur
gegeben, bei der insbesondere das Verriegeln des Transportbehälters und das Sichern
an der Trägerstruktur getrennt voneinander erfolgt.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Transportbehälters ist das Oberteil über
ein an einer ersten Seite des Unterteils, insbesondere der Rückseite des Unterteils,
angeordnetes Gelenk zum wahlweisen Verschließen oder Freigeben des Aufnahmeraums schwenkbar
mit dem Unterteil verbunden und das Sicherungselement an einer zweiten Seite des Unterteils,
insbesondere einer der Rückseite gegenüberliegenden Vorderseite des Unterteils, angeordnet.
Durch die genannte Anordnung des Gelenks und des das Verschließelement aufweisenden
Sicherungselements ist ein konstruktions- bzw. herstellungstechnisch vorteilhafter
Transportbehälter gegeben, der ein einfaches Bedienen des Verschließelements und Öffnen
des Transportbehälters ermöglicht und das Oberteil sicher in der geschlossenen Stellung
hält.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das Verschließelement und das Halteelement
an gegenüberliegenden Seiten des Sicherungselements angeordnet. Bevorzugt ist die
Rastnase dabei an oder nahe der in Richtung des Oberteils weisenden Oberseite des
Sicherungselements und das Rastelement, insbesondere das als Rasthaken ausgebildete
Rastelement, an oder nahe der in Richtung einer Trägerstruktur weisenden Unterseite
des Sicherungselements angeordnet. Hierdurch ist eine konstruktionstechnisch vorteilhafte
Ausgestaltung des Sicherungselements mit den voneinander entkoppelten Verschließ-
und Halteelementen gegeben, die ein sicheres Halten des Oberteils in der geschlossenen
Stellung sowie des Transportbehälters an der Trägerstruktur ermöglicht. Insbesondere
ermöglicht die genannte Ausgestaltung auch ein einfaches und getrennt voneinander
erfolgendes Betätigen des Verschließ- und Halteelements.
[0014] Das Halteelement ist bevorzugt zwischen zwei vertikal verlaufenden Trennschlitzen
des Sicherungselements angeordnet. Die Trennschlitze erstrecken sich dabei insbesondere
von der Außenkante der das Halteelement aufweisenden Seite des Sicherungselements
nach innen, beispielsweise bis etwa auf ein Drittel oder etwa die Hälfte der Höhe
des Sicherungselements. Bevorzugt ist das Halteelement seitlich durch die beiden vertikal
verlaufenden Trennschlitze begrenzt. Über den zwischen den beiden Trennschlitzen angeordneten
Verbindungsbereich ist das Halteelement dabei mit dem restlichen Sicherungselement
verbunden. Durch die Trennschlitze ist dabei eine Entkoppelung des Halteelements von
dem Verschließelement gegeben. Zur Unterstützung der Entkopplung kann das Sicherungselement
weiter, speziell an dem zwischen den beiden Trennschlitzen angeordneten Verbindungsbereich,
ein Anlageelement, insbesondere einen Anlagesteg, aufweisen, das an dem Unterteil
anliegt oder bei Betätigung des Halteelements oder des Verschließelements an dem Unterteil
ansteht. Durch die beschriebene Ausgestaltung ist ein einfach herzustellendes und
robustes Sicherungselement mit einem von dem Verschließelement entkoppelt betätigbaren
Halteelement gegeben. Insbesondere können die Trennschlitze dabei auch auf einfache
Weise nach Fertigung eines Grundkörpers für das Sicherungselement eingebracht werden.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Sicherungselement starr, d.h. insbesondere
fest und an der Verbindungsstelle unbeweglich, mit dem Unterteil verbunden. Hierdurch
ist sichergestellt, dass sich das Sicherungselement bei einer Betätigung des Halteelements
oder des Verschließelements nicht ungewollt mitbewegt und hierdurch die Betätigung
bzw. das Auslenken des Halteelements oder des Verschließelements beeinträchtigt. Vorzugsweise
ist das Sicherungselement über zumindest eine Befestigungseinrichtung lösbar an dem
Unterteil angebracht. Durch die lösbare Anordnung ist insbesondere auch ein Austausch
eines defekten Sicherungselements auf einfache Weise möglich. Bevorzugt ist die Befestigungseinrichtung
dabei durch einen an dem Sicherungselement angeordneten Befestigungshaken und eine
an dem Unterteil angeordnete und zum Einhaken des Befestigungshakens ausgebildete
Befestigungsaufnahme gebildet. Der Befestigungshaken und/oder die Befestigungsaufnahme
können Bestandteil des Sicherungselements bzw. des Unterteils sein, d.h. insbesondere
integral mit diesen ausgebildet sein. Es ist allerdings auch ein nachträgliches Anbringen
des Befestigungshakens und/oder der Befestigungsaufnahme an dem Sicherungselement
bzw. dem Unterteil möglich. In einer alternativen Ausgestaltung ist auch das Vorsehen
der Befestigungsaufnahme an dem Sicherungselement und des Befestigungshakens an dem
Unterteil des Transportbehälters möglich. Besonders bevorzugt ist das Sicherungselement
über zwei Befestigungseinrichtungen an dem Unterteil angebracht ist. Das Halteelement
ist dabei bevorzugt zwischen den zumindest zwei Befestigungseinrichtungen angeordnet
und insbesondere durch zwei vertikal verlaufende Trennschlitze von diesen getrennt.
Durch die beschriebenen Ausgestaltungen ist das Sicherungselement einfach und sicher
an dem Unterteil angebracht bzw. anbringbar. Zur Gewährleistung einer sicheren Positionierung
des Sicherungselements an dem Unterteil, insbesondere auch bei einer Betätigung des
Verschließ- oder Halteelements, kann das Sicherungselement einen zwischen zwei Befestigungseinrichtungen
angeordneten Anlagesteg aufweisen, der bei an dem Unterteil angebrachtem Sicherungselement
an oder nahe an dem Unterteil liegt. Ergänzend oder alternativ hierzu kann die Außenkante
derjenigen Seite des Sicherungselements, die das Halteelement aufweist, als eine an
oder nahe an dem Unterteil anliegende Anlagekante ausgebildet sein. Vorzugsweise weist
das Sicherungselement dabei seitlich des Halteelements je eine Anlagekante auf.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verschließelement einen Eingriffsabschnitt
zum Ziehen des Verschließelements von der Verschließstellung nach außen in die Öffnungsstellung
auf. Der Eingriffsabschnitt ist dabei bei einer an der Oberseite des Sicherungselements
angeordneten Rastnase insbesondere oberhalb der Rastnase angeordnet bzw. durch den
oberhalb der Rastnase angeordneten Bereich des Sicherungselements gebildet. In einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das Halteelement, speziell auf der von
dem Transportbehälter abgewandten bzw. nach außen weisenden Seite, einen Betätigungsabschnitt
zum Drücken des Halteelements von der Haltestellung in die Lösestellung auf. Das Halteelement
und somit das Rastelement wird bei dem Aufbringen einer Kraft gegen den Betätigungsabschnitt
folglich in Richtung des Transportbehälters ausgelenkt. Durch die beschriebenen Ausgestaltungen
ist eine einfache Betätigung des Verschließ- bzw. Halteelements gegeben. Neben der
beschriebenen Ausgestaltung ist dabei grundsätzlich auch eine entsprechend umgekehrte
Ausgestaltung des Verschließ- und Halteelements, speziell derart, dass das Halteelement
einen Eingriffsabschnitt zum Ziehen des Halteelements in die Lösestellung und das
Verschließelement einen Betätigungsabschnitt zum Drücken in die Öffnungsstellung aufweist,
denkbar.
[0017] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Unterseite des Unterteils zumindest
ein Koppelelement auf, das in der Koppelstellung mit einem Gegenelement der Trägerstruktur
gekoppelt ist, insbesondere mit diesem in Eingriff steht. Bevorzugt weist die Unterseite
des Unterteils einen Eingriffssteg auf, der in der Koppelstellung in eine korrespondierende
Eingriffsaufnahme der Trägerstruktur eingreift. Für eine einfache, schnelle und sichere
Anordnung des Transportbehälters an der Trägerstruktur ist der zumindest eine Eingriffssteg
an oder nahe der das Gelenk aufweisenden Rückseite, insbesondere an der rückseitigen
Kante, des Unterteils angeordnet. In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Unterteil
mehrerer Eingriffsstege zum Eingriff in eine entsprechend ausgestaltete Eingriffsaufnahme
der Trägerstruktur auf. Die Eingriffsaufnahme kann dabei insbesondere auch mehrere,
die Aufnahme je eines Eingriffsstegs ermöglichende Abschnitte aufweisen. Bevorzugt
sind die Eingriffsstege dabei entlang der Rückseite, speziell entlang der rückseitig
verlaufenden Kante der Unterseite des Unterteils angeordnet.
[0018] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Transportbehälter als stapelbarer Transportbehälter
ausgestaltet. Die Oberseite des Oberteils weist dabei speziell eine zur Stapelung
eines gleichartigen, beispielweise identischen, Transportbehälters ausgebildete Trägerstruktur
zur Anordnung des Unterteils des gleichartigen Transportbehälters an dieser auf. Bevorzugt
weist das Oberteil dabei zumindest eine Halteaufnahme für das Rastelement des gleichartigen
Transportbehälters auf. Besonders bevorzugt weist die Oberseite weiter zumindest ein
Gegenelement, insbesondere eine Eingriffsaufnahme, zur Koppelung mit einem an der
Unterseite eines gleichartigen Transportbehälters angeordneten Koppelelements, speziell
einem Eingriffssteg, auf. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die
Oberseite des Oberteils zumindest zwei derartige Gegenelemente, insbesondere zwei
Eingriffsaufnahmen, auf, die bevorzugt jeweils auch als Halteaufnahmen dienen können.
Eine Ausgestaltung der Halteaufnahme analog zur bzw. als Eingriffsaufnahme stellt
eine besonders bevorzugte Variante dar, da hierdurch ein Einbringen der Rastnase und
des Rastelements sowohl in die Eingriffsaufnahme als auch in die als solche betrachtete
Halteaufnahme möglich ist. Die Halteaufnahme kann in dieser vorteilhaften Ausgestaltung
folglich auch als Eingriffsaufnahme verwendet werden. Entsprechendes umgekehrtes gilt
für die Eingriffsaufnahme. Ein Eingriffssteg eines gleichartigen Transportbehälters
greift dabei in der Koppelstellung in eine erste Eingriffsaufnahme und der Befestigungshaken
des gleichartigen Transportbehälters in eine zweite, als Halteaufnahme dienende Eingriffsaufnahme
ein. Bei der genannten Ausgestaltung kann ein gleichartiger Transportbehälter insbesondere
in zwei, insbesondere um 180° zueinander gedrehten, Stellungen an dem Oberteil angebracht
werden.
[0019] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des stapelbaren Transportbehälters weist
die Oberseite des Oberteils zumindest zwei gegenüber einer Deckfläche nach oben vorstehende
Überstände auf, insbesondere einen an oder nahe der das Sicherungselement aufweisenden
Vorderseite angeordneten vorderen Überstand und einen an oder nahe der das Gelenk
aufweisenden Rückseite angeordneten hinteren Überstand. Die Überstände weisen dabei
jeweils zumindest eine Eingriffsaufnahme auf, die bevorzugt in Richtung des anderen
Überstands hin geöffnet bzw. aus Sicht des Transportbehälters nach innen gerichtet
sind. Hierdurch ist ein einfaches und sicheres Anordnen eines gleichartigen Transportbehälters
in der Koppelstellung und somit eine einfache und sichere Stapelung mehrerer gleichartiger
Transportbehälter gegeben.
[0020] Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine Behälteranordnung, die einen oben beschriebenen
Transportbehälter sowie eine zumindest eine Halteaufnahme aufweisende Trägerstruktur
zur lösbaren Anbringung des Transportbehälters an dieser umfasst. Die Trägerstruktur
kann dabei beispielsweise an einem weiteren, insbesondere gleichartigen Transportbehälter
oder an einer Adapterplatte angeordnet sein. Bevorzugt weist die Trägerstruktur weiter
ein zur Koppelung mit einem Koppelelement des Transportbehälters geeignetes Gegenelement,
insbesondere eine Eingriffsaufnahme, die zur Aufnahme eines an der Unterseite des
Transportbehälters angeordneten Eingriffsstegs geeignet ist, auf.
[0021] Diese und weitere Merkmale sowie Vorteile und Wirkungen des erfindungsgemäßen Transportbehälters
sowie der erfindungsgemäßen Behälteranordnung ergeben sich aus dem nachfolgenden unter
Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Die Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Perspektivansicht eines stapelbaren Transportbehälters in einer geschlossenen
Stellung;
- Fig. 2
- eine zweite Perspektivansicht des stapelbaren Transportbehälters aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine dritte Perspektivansicht des stapelbaren Transportbehälters aus Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Darstellung des stapelbaren Transportbehälters aus Fig. 1 in einer teilweise
geöffneten Stellung;
- Fig. 5
- eine Darstellung des stapelbaren Transportbehälters aus Fig. 1 in einer vollständig
geöffneten Stellung;
- Fig. 6
- eine Darstellung des stapelbaren Transportbehälters aus Fig. 1 in einer teilweise
geöffneten Stellung ohne an dem Unterteil angebrachtem Sicherungselement;
- Fig. 7
- eine erste Darstellung des Sicherungselements des in Fig. 1 gezeigten stapelbaren
Transportbehälters;
- Fig. 8
- eine zweite Darstellung des Sicherungselements des in Fig. 1 gezeigten stapelbaren
Transportbehälters;
- Fig. 9
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 1 im Bereich des Sicherungselements;
- Fig. 10
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 1 im Bereich des Sicherungselements
mit in Öffnungsstellung ausgelenktem Verschließelement;
- Fig. 11
- eine Stapelanordnung zweier stapelbarer Transportbehälter in Koppelstellung;
- Fig. 12
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 10;
- Fig. 13
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 10, wobei das Halteelement des oberen
Transportbehälters in der Lösestellung angeordnet ist;
- Fig. 14
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Fig. 10, wobei das Verschließelement des
oberen Transportbehälters in der Öffnungsstellung angeordnet ist;
- Fig. 15
- eine Perspektivansicht auf die Stapelanordnung aus Fig. 10, wobei das Verschließelement
des oberen Transportbehälters in der Öffnungsstellung angeordnet ist;
- Fig. 16
- eine Perspektivansicht auf die Stapelanordnung aus Fig. 10 mit dem Oberteil des oberen
Transportbehälters in einer teilweise geöffneten Stellung.
[0022] Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen verschiedene perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 in einer geschlossenen Stellung. Der Transportbehälter
1 umfasst dabei ein Unterteil 2 sowie ein Oberteil 3, das über ein an der Rückseite
des Unterteils 2 und des Oberteils 3 angeordnetes Gelenk 4 mit dem Unterteil 4 verbunden
ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Gelenk 4 speziell durch eine,
eine Schwenkachse A bildende Stahlachse gebildet, die in mit Öffnungen versehenen,
in Fig. 2 dargestellten Führungen an der Rückseite des Oberteils 2 und des Unterteils
3 gelagert ist. Durch Verschwenken des Oberteils 3 um die Schwenkachse A kann der
Transportbehälter 1 von der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten geschlossenen Stellung,
in der das Oberteil 3 auf dem Unterteil 2 aufsitzt, über die in Fig. 4 gezeigte teilweise
geöffnete Stellung in die in Fig. 5 gezeigte vollständig geöffnete Stellung verbracht
werden. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, sind das Unterteil 2 und das Oberteil 3 kasten-
bzw. schalenförmig ausgestaltet, wobei sowohl das Unterteil 2 als auch das Oberteil
3 einen Aufnahmeraum 5 zur Aufnahme von Gegenständen in diesen umschließen. In dem
vorliegend gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Transportbehälter 1 zur Aufnahme
von Werkzeugteilen, speziell von Werkzeugbits, vorgesehen. Der beispielhaft gezeigte
Transportbehälter 1 weist hierfür eine Vielzahl von Führungsaufnahmen 6 an den Innenseiten
des Ober- und Unterteils 2, 3 auf, in die nicht gezeigte Halteleisten, die zur geordneten
Halterung von Werkzeugbits dienen, einsteckbar sind.
[0023] An der Vorderseite des Unterteils 2 ist ein in Fig. 7 und Fig. 8 im Detail gezeigtes
Sicherungselement 7 angebracht, über das ein unten näher beschriebenes Sichern des
Oberteils 3 in der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten geschlossenen Stellung sowie ein
ebenfalls unten näher beschriebenes Sichern des Transportbehälters 1 an einer Trägerstruktur,
vorliegend einem gleichartigen Transportbehälter 1, erfolgt. Zur Befestigung des Sicherungselements
7 an dem Unterteil 2 sind auf der dem Unterteil 2 zugewandten Rückseite des Sicherungselements
7 zwei Befestigungshaken 8 angeordnet, die in Befestigungsaufnahmen 9 an der Vorderseite
des Unterteils 2, die insbesondere in Fig. 6 gezeigt sind, eingehängt bzw. eingeclipst
werden. Die Anbringung des Sicherungselements 7 über die in die Befestigungsaufnahmen
9 eingreifenden Befestigungshaken 8 ist auch den Querschnittsdarstellungen aus Fig.
9 und Fig. 10 entnehmbar. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Befestigungshaken
8 integral mit dem Sicherungselement 7 ausgebildet. Es sind jedoch auch Befestigungsmittel
zur Anbringung des Sicherungselements 7 an dem Unterteil 2 denkbar, die nachträglich
an dem Sicherungselement 7 angebracht sind, beispielsweise separat ausgebildete und
nachträglich an dem Sicherungselement 7 angebrachte Befestigungshaken 8. In einer
alternativen Ausgestaltung ist insbesondere auch das Vorsehen von Befestigungsaufnahmen
an dem Sicherungselement 7 und Befestigungshaken an dem Unterteil 2 denkbar. Das bei
Sicherungselement 7 weist weiter einen Anlagesteg 25 zwischen den Befestigungshaken
8 sowie je eine unterhalb der Befestigungshaken 8 angeordnete Anlagekante 26 auf,
die bei an dem Unterteil 2 angebrachten Sicherungselement 7 an oder nahe der Vorderseite
des Unterteils 2 angeordnet sind.
[0024] Zur Sicherung des Oberteils 3 in der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten geschlossenen
Stellung sowie zur Sicherung des Transportbehälters 1 an einer Trägerstruktur, wie
der unten in Bezug auf Fig. 11 bis Fig. 16 beschriebene Sicherung zweier aufeinandergestapelter
Transportbehälter 1, 1', weist das in Fig. 7 und Fig. 8 im Detail gezeigte, einstückig
und bevorzugt aus Kunststoff ausgebildete Sicherungselement 7 zwei unabhängig voneinander
betätigbare, elastisch auslenkbare Segmente auf. Speziell weist das Sicherungselement
7 ein den oberen Bereich des Sicherungselements 7 bildendes Verschließelement 10 sowie
ein Halteelement 11, das zwischen zwei vertikal von unten bis auf etwa ein Drittel
der Höhe des Sicherungselement 7 verlaufenden Trennschlitzen 12 angeordnet ist, auf.
[0025] Das Verschließelement 10 weist auf der dem Unterteil 2 bzw. dem Oberteil 3 zugewandten
Rückseite eine Rastnase 13 zur Sicherung des Oberteils 3 in der in Fig. 1 bis Fig.
3 gezeigten geschlossenen Stellung auf. Speziell greift die Rastnase 13 dabei in der
in Fig. 9 gezeigten, die Grundstellung des Verschließelements 10 bildenden Verschließstellung
in eine korrespondierende Rastaufnahme 14 an der Vorderseite des Oberteils 3 ein.
Die Rastaufnahme 14 ist dabei speziell eine im Bereich der Unterkante des Oberteils
3 angeordnete, insbesondere integral mit dem Oberteil 3 ausgebildete, Rastleiste bzw.
ein Raststeg. Zum Öffnen des Transportbehälters 1 werden die Rastnase 13 und die Rastaufnahme
14 außer Eingriff gebracht. Speziell wird dabei das Verschließelement 10 durch Eingreifen
in einen oberhalb der Rastnase 13 angeordneten Eingriffsabschnitt 15 und Ziehen des
Verschließelements 10 nach außen aus der in Fig. 9 gezeigten Verschließstellung in
die in Fig. 10 gezeigte Öffnungsstellung ausgelenkt. Das Auslenken des Verschließelements
10 ist dabei auch in Fig. 4 durch die entlang des Sicherungselements 7 eingezeichnete,
gestrichelte Linie dargestellt. Wie weiter in Fig. 4 gezeigt ist, kann das Oberteil
3 bei in der Öffnungsstellung angeordnetem Verschließelement 10 um die Schwenkachse
A geschwenkt und somit der Transportbehälter 1 geöffnet werden. Bei fehlender Krafteinwirkung,
das heißt speziell bei fehlendem Eingriff in den Eingriffsabschnitt 15 und Ziehen
des Verschließelements 10 nach außen, bewegt sich das Verschließelement 10 wieder
in die die Grundstellung bildende Verschließstellung zurück. Beim Schließen des Oberteils
3 wird die Rastnase 13 des in der Verschließstellung angeordneten Verschließelements
10 durch Anliegen an einer (Einführ-) Schräge unterhalb der Rastaufnahme 14 zunächst
kurzzeitig nach außen gedrückt und verrastet anschließend, bei vollständig geschlossenem
Oberteil 3, durch Zurückbewegen des elastischen Verschließelements 10 in die die Grundstellung
bildende Verschließstellung automatisch in der Rastaufnahme 14, so dass das Oberteil
3 in der geschlossenen Stellung gesichert ist.
[0026] Wie auch in Fig. 10 gezeigt ist, erfolgt bei einer Betätigung des Verschließelements
10, speziell einem Ziehen des Verschließelements 10 von der Verschließstellung nach
außen in die Öffnungsstellung, keine Auslenkung des Halteelements 11. Das heißt das
Halteelement 11 verbleibt bei einer Betätigung des Verschließelements 10 in seiner
in Fig. 9 und Fig. 10 gezeigten Grundstellung.
[0027] Das Halteelement 11 weist zur Sicherung des Transportbehälters 1 an einer Trägerstruktur
ein den unteren Bereich des Halteelements 11 bildendes Rastelements 16, das vorliegend
in Form eines Rasthaken ausgebildet ist, auf. Das Rastelement16 greift in der die
Grundstellung bildenden Haltestellung in eine hierzu entsprechende Halteaufnahme der
Trägerstruktur ein. Die Sicherung des Transportbehälters 1 an einer Trägerstruktur
und die Funktionsweise des Halteelements 11 ist untenstehend in Bezug auf Fig. 11
bis Fig. 16 näher anhand der Sicherung zweier übereinandergestapelter, in einer Koppelstellung
angeordneter Transportbehälter 1, 1' beschrieben. Die Betätigung des Halteelements
11 erfolgt durch Drücken gegen eine zwischen den Trennschlitzen 12 angeordneten Betätigungsabschnitt
17 des Halteelements 11. Hierdurch wird das Halteelement 11 in Richtung des Transportbehälters
1 ausgelenkt und der Rasthaken 16 (weiter) in eine für diesen vorgesehene Aussparung
18 im unteren Bereich des Unterteils 2 eingebracht. Das Halteelement 11 bewegt sich
bei fehlender Krafteinwirkung, das heißt speziell bei fehlendem Drücken gegen den
Betätigungsabschnitt 17 in Richtung des Transportbehälters 1, wieder in die die Grundstellung
bildende Haltestellung zurück.
[0028] Wie insbesondere in Fig. 2 gezeigt ist, weist der Transportbehälter 1, speziell an
der der Rückseite zugewandten Unterkante, mehrere Koppelelemente in Form von Eingriffsstegen
19 auf, die zum Eingriff in ein hierzu entsprechendes Gegenelement, insbesondere eine
Eingriffsaufnahme, an der Trägerstruktur dienen. An der Oberseite des Oberteils 3
weist der Transportbehälter 1 zwei gegenüber einer Deckfläche 20 nach oben vorstehende
Überstande 21, 22 auf. Insbesondere weist der Transportbehälter 1 einen an der Vorderseite
angeordneten ersten, vorderen Überstand 21 und einen an der Rückseite angeordneten
zweiten, hinteren Überstand 22 auf. Die Überstande 21, 22 weisen dabei jeweils eine
in Richtung des anderen Überstands 22, 21 hin offene Eingriffsaufnahme 23, 24 auf.
Speziell weist der vordere Überstand 21 eine nach innen bzw. hinten offene vordere
Eingriffsaufnahme 23 und der hintere Überstand 22 eine nach innen bzw. vorne offene
hintere Eingriffsaufnahme 24 auf. Die Eingriffsaufnahmen 23, 24 dienen, wie auch im
Folgenden beschrieben ist, zur Aufnahme der Eingriffsstege 19 sowie des Rastelements
16 eines auf das Oberteil 3 aufgestapelten weiteren gleichartigen Transportbehälters
1. Die Eingriffsaufnahmen 23, 24 sind in dem vorliegend gezeigten Ausführungsbeispiel
als durchgängige, sich entlang der Oberseite des Oberteils 3 erstreckende Eingriffsnuten
bzw. Steckleisten ausgestaltet. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen, beispielsweise
eine Unterteilung der Eingriffsaufnahmen 23, 24 in mehrere, die Aufnahme der Eingriffsstege
19 und des Rastelements 16 eines weiteren gleichartigen Transportbehälters 1 ermöglichende
Abschnitte denkbar.
[0029] Fig. 11 bis Fig. 16 zeigen die Stapelung zweier oben beschriebener identischer Transportbehälter
1, 1' entlang einer Stapelachse S aufeinander. Speziell ist dabei das Unterteil 2
eines oberen Transportbehälters 1 auf dem Oberteil 3' eines unteren Transportbehälters
1' angeordnet. Lediglich aus Gründen der besseren Darstellbarkeit sind in den Fig.
11 bis Fig. 16 nicht alle Bezugszeichen eingezeichnet.
[0030] Um die Stapelung der Transportbehälter 1, 1' in der in Fig. 11 und Fig. 12 gezeigten
Koppelstellung, zu erhalten, werden in einem ersten Schritt die Eingriffsstege 19
des oberen Transportbehälters 1 unter Schrägstellung der Transportbehälter 1, 1' in
die hintere Eingriffsaufnahme 24' des unteren Transportbehälters 1' eingeführt bzw.
eingeschuht. Anschließend wird die Vorderseite des oberen Transportbehälters 1 nach
unten in Richtung des unteren Transportbehälters 1' verschwenkt. Das Rastelement 16
des Halteelements 11 des oberen Transportbehälters 1 liegt bei diesem Koppelvorgang
zunächst an der Oberseite des vorderen Überstands 21 an, wodurch dieses kurzzeitig
nach innen, d.h. in die Aussparung 18 hinein, ausgelenkt wird. Anschließend, d.h.
bei vollständigem Verschwenken der Vorderseite des oberen Transportbehälters 1 nach
unten in die in Fig. 11 und Fig. 12 gezeigte Koppelstellung, verrastet das Rastelement
16 durch das Bewegen des elastisch ausgebildeten Halteelements 11 zurück in die die
Grundstellung bildende Haltestellung in der vorderen Eingriffsaufnahme 23' des unteren
Transportbehälters 1'. Durch das Eingreifen der Eingriffsstege 19 des oberen Transportbehälters
1 in die hintere Eingriffsaufnahme 24' des unteren Transportbehälters 1' und das Eingreifen
des Rastelements 16 in die vordere Eingriffsaufnahme 23' sind die beiden aufeinandergestapelten
Transportbehälter 1, 1'in der Koppelstellung vor einem Abheben bzw. Lösen voneinander
gesichert angeordnet. Neben der in Fig. 11 und Fig. 12 beispielhaft gezeigten gestapelten
Anordnung der Transportbehälter 1, 1' ist bei der gezeigten Ausgestaltung der Transportbehälter
1, 1', speziell aufgrund der spiegelsymmetrischen Ausgestaltung der Eingriffsaufnahmen
23',24', die sowohl zur Aufnahme der Eingriffsstege 19 als auch des Rastelements 16
dienen können, auch eine um 180° gedrehte Stapelung der beiden Transportbehälter 1,
1', nämlich derart, dass die Eingriffsstege 19 des oberen Transportbehälters 1 in
die vordere Eingriffsaufnahme 23' des unteren Transportbehälters 1' und das Rastelement
16 in die hintere Eingriffsaufnahme 24' eingreift, möglich.
[0031] Das Lösen der beiden aufeinandergestapelten Transportbehälter 1, 1' ist in Fig. 13,
insbesondere durch die eingezeichneten Pfeile, skizziert. Das Halteelement 11 wird
hierbei durch Drücken auf den Betätigungsabschnitt 17 von der in Fig. 12 gezeigten
Haltestellung in die in Fig. 13 gezeigte Lösestellung ausgelenkt, wodurch das Rastelement
16 außer Eingriff mit der vorderen Eingriffsaufnahme 23' des unteren Transportbehälters
1' gebracht wird. In dieser Anordnung des Halteelements 11 kann der obere Transportbehälter
1 von dem unteren Transportbehälter 1' abgehoben werden. Speziell wird dabei zunächst
die Vorderseite des oberen Transportbehälters 1 nach oben bzw. weg von dem unteren
Transportbehälter 1' bewegt und anschließend werden die Eingriffsstege 19 aus der
hinteren Eingriffsaufnahme 24' ausgeführt. Wie in Fig. 13 gezeigt ist, bleibt das
Verschließelement 10 des Sicherungselements 7 des oberen Transportbehälters 1 bei
der Betätigung des Halteelements 11 in der die Grundstellung bildenden Verschließstellung.
Bei der Entkoppelung von dem unteren Transportbehälter 1' erfolgt somit kein ungewolltes
Öffnen des oberen Transportbehälters 1.
[0032] Fig. 14 bis Fig. 16 zeigen das Öffnen des oberen Transportbehälters 1 bei dessen
Anordnung auf dem unteren Transportbehälter 1'. Speziell wird dabei das Verschließelement
10 durch Eingreifen in den Eingriffsabschnitt 15 und Ziehen des Verschließelements
10 nach außen in die in Fig. 14 und Fig. 15 gezeigte Öffnungsstellung ausgelenkt und
anschließend das Oberteil 3, wie in Fig. 16 gezeigt ist, um die Schwenkachse A nach
oben geschwenkt. Wie auch oben bereits beschrieben, verbleibt das Halteelement 11
des Sicherungselements 7 dabei in seiner die Grundstellung bildenden Haltestellung,
so dass der obere Transportbehälter 1 bei dem beschriebenen Öffnen nicht von dem unteren
Transportbehälter 1' gelöst wird.
[0033] Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf
die oben beispielhaft beschriebene Ausgestaltung beschränkt ist. Beispielsweise ist
neben der gezeigten Koppelung zweier gleichartiger Transportbehälter auch die Anbringung
eines Transportbehälters auf einer die Trägerstruktur aufweisenden Adapterplatte oder
einem anderen gleichartigen, jedoch nicht identischen, die Trägerstruktur aufweisenden
Behälter möglich. Weiter ist auch das Vorsehen anders ausgestalteter Eingriffsstege
sowie das vorsehen von mehr oder weniger Eingriffsstegen oder anderer Koppelelemente
sowie eine andere Ausgestaltung der Eingriffsaufnahmen möglich. Grundsätzlich ist
auch eine Ausgestaltung eines Transportbehälters mit mehreren Sicherungselementen
denkbar.
Bezugszeichen
[0034]
- 1
- Transportbehälter
- 2
- Unterteil
- 3
- Oberteil
- 4
- Gelenk
- 5
- Aufnahmeraum
- 6
- Führungsaufnahmen
- 7
- Sicherungselement
- 8
- Befestigungshaken
- 9
- Befestigungsaufnahme
- 10
- Verschließelement
- 11
- Halteelement
- 12
- Trennschlitze
- 13
- Rastnase
- 14
- Rastaufnahme
- 15
- Eingriffsabschnitt
- 16
- Rastelement
- 17
- Betätigungsabschnitt
- 18
- Aussparung
- 19
- Eingriffssteg
- 20
- Deckfläche
- 21
- Erster, vorderer Überstand
- 22
- Zweiter, hinterer Überstand
- 23
- Erste, vordere Eingriffsaufnahme
- 24
- Zweite, hintere Eingriffsaufnahme
- 25
- Anlagesteg
- 26
- Anlagekante
- A
- Schwenkachse
- S
- Stapelachse
1. Transportbehälter (1) zum lösbaren Anbringen auf einer Trägerstruktur, aufweisend
ein Unterteil (2), ein Oberteil (3), das mit dem Unterteil (2) einen Aufnahmeraum
(5) einschließt und über ein Gelenk (4) schwenkbar mit dem Unterteil (2) verbunden
ist, ein zwischen einer Verschließstellung und einer Öffnungsstellung bewegliches
Verschließelement (10) zum lösbaren Sichern des Oberteils (3) in einer den Aufnahmeraum
(5) verschließenden Position sowie ein zwischen einer Haltestellung und einer Lösestellung
bewegliches Halteelement (11), über das der Transportbehälter (1) in einer Koppelstellung,
in der die Unterseite des Unterteils (2) an der Trägerstruktur angeordnet ist, fixierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließelement (10) und das Halteelement (11) zwei entkoppelt voneinander
betätigbare Segmente eines an dem Unterteil (2) angeordneten Sicherungselements (7)
sind, wobei das aus der die Grundstellung bildenden Verschließstellung elastisch auslenkbare
Verschließelement (10) eine Rastnase (13) zum Eingriff in eine Rastaufnahme (14) des
Oberteils (3) und das aus der die Grundstellung bildenden Haltestellung elastisch
auslenkbare Halteelement (11) ein Rastelement (16) zum lösbaren Eingriff in der Koppelstellung
des Transportbehälters (1) in eine Halteaufnahme (23, 24) der Trägerstruktur aufweist.
2. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3) über ein an einer ersten Seite des Unterteils (2), insbesondere
der Rückseite des Unterteils (2), angeordnetes Gelenk (4) zum wahlweisen Verschließen
oder Freigeben des Aufnahmeraums (5) schwenkbar mit dem Unterteil (2) verbunden ist
und das Sicherungselement (7) an einer zweiten Seite des Unterteils (2), insbesondere
einer der Rückseite gegenüberliegenden Vorderseite des Unterteils (2), angeordnet
ist.
3. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (7) einstückig, insbesondere integral, ausgebildet ist, bevorzugt
aus Kunststoff.
4. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließelement (10) und das Halteelement (11) an gegenüberliegenden Seiten
des Sicherungselements (7) angeordnet sind, wobei bevorzugt die Rastnase (13) an oder
nahe der Oberseite des Sicherungselements (7) und das Rastelement (16) an oder nahe
der Unterseite des Sicherungselements (7) angeordnet ist.
5. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (11) zwischen zwei vertikal verlaufenden Trennschlitzen (12) des
Sicherungselements (7) angeordnet ist, insbesondere seitlich durch die beiden eine
Entkoppelung von dem Verschließelemente (10) bewirkenden Trennschlitze (12) begrenzt
ist.
6. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (7) starr mit dem Unterteil (2) verbunden ist.
7. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (7) über zumindest eine Befestigungseinrichtung lösbar an dem
Unterteil (2) angebracht ist, wobei die Befestigungseinrichtung bevorzugt einen an
dem Sicherungselement (7) und/oder dem Unterteil (2) angeordneten Befestigungshaken
(8) und eine an dem Unterteil (2) und/oder dem Sicherungselement (7) angeordnete Befestigungsaufnahme
(9) für den Befestigungshaken (8) umfasst.
8. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (7) über zwei Befestigungseinrichtungen an dem Unterteil (2)
angebracht ist, wobei das Halteelement (11) zwischen den zumindest zwei Befestigungseinrichtungen
angeordnet und insbesondere durch zwei vertikal verlaufende Trennschlitze (12) von
diesen getrennt ist.
9. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließelement (10) einen Eingriffsabschnitt (15) zum Ziehen des Verschließelements
(10) von der Verschließstellung nach außen in die Öffnungsstellung aufweist und/oder
das Halteelement (11) einen Betätigungsabschnitt (17) zum Drücken des Halteelements
(11) von der Haltestellung in die Lösestellung aufweist.
10. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Unterteils (2) zumindest ein Koppelelement aufweist, das in der
Koppelstellung mit einem Gegenelement gekoppelt ist, wobei die Unterseite des Unterteils
(2) bevorzugt einen als Koppelelement ausgestalteten Eingriffssteg (19) aufweist,
der in der Koppelstellung in eine das Gegenelement bildende Eingriffsaufnahme (23,
24) der Trägerstruktur eingreift.
11. Transportbehälter (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Eingriffssteg (19) an oder nahe der das Gelenk (4) aufweisenden
Rückseite des Unterteils (2) angeordnet ist, wobei der Transportbehälter (1) vorzugsweise
mehrerer Eingriffsstege (19) aufweist, die entlang einer im Bereich der Rückseite
verlaufenden Kante der Unterseite des Unterteils (2) angeordnet sind.
12. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Ausgestaltung als stapelbarer Transportbehälter (1), wobei die Oberseite des
Oberteils (3) eine zur Stapelung eines gleichartigen Transportbehälters (1') auf diesem
ausgebildete Trägerstruktur aufweist, insbesondere wobei das Oberteil (3) eine Halteaufnahme
(23, 24) für das Rastelement (16') des gleichartigen Transportbehälters (1') und besonders
bevorzugt zumindest eine Eingriffsaufnahme (23, 24) zur Koppelung mit einem Eingriffssteg
(19') an der Unterseite des Unterteils (2) eines gleichartigen Transportbehälters
(1'), aufweist.
13. Transportbehälter (1) nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch zumindest zwei an der Oberseite des Oberteils (3) angeordnete Eingriffsaufnahmen
(23, 24), bevorzugt als Halteaufnahmen ausgebildete Eingriffsaufnahmen (23, 24), wobei
insbesondere ein Eingriffssteg (19') eines gleichartigen Transportbehälters (1') in
der Kopplungsstellung in eine erste Eingriffsaufnahme (23, 24) und das Rastelement
(16') des gleichartigen Transportbehälters (1') in eine zweite Eingriffsaufnahme (24,
23) eingreift.
14. Transportbehälter (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Oberteils (3) zumindest zwei gegenüber einer Deckfläche (20) vorstehende
Überstände (21, 22) umfasst, insbesondere einen an oder nahe der das Sicherungselement
(7) aufweisenden Vorderseite angeordneten vorderen Überstand (21) und einen an oder
nahe der das Gelenk (4) aufweisenden Rückseite angeordneten hinteren Überstand (22),
die jeweils zumindest eine Eingriffsaufnahme (23, 24) aufweisen, besonders bevorzugt
eine in Richtung des anderen Überstands (21, 22) geöffnete Eingriffsaufnahme (23,
24).
15. Behälteranordnung umfassend einen Transportbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 14 und eine eine Halteaufnahme (24, 23) aufweisende Trägerstruktur zur lösbaren
Anbringung des Transportbehälters (1) an dieser, insbesondere umfassend einen die
Trägerstruktur aufweisenden Transportbehälter (1') oder eine die Trägerstruktur aufweisende
Adapterplatte.