[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegesystem mit einer Filtereinheit,
insbesondere ein Wäschepflegesystem umfassend ein Wäschepflegegerät und eine Filtereinheit.
[0002] In wasserführenden Wäschepflegegeräten kommen häufig Filtereinheiten zum Einsatz,
etwa um beim Betrieb eines Wäschepflegeprogramms zum Pflegen von Wäsche entstehende
Verunreinigungen, beispielsweise Mikroplastikpartikel, aus deren Abwasser zu filtern.
Es kann notwendig sein, die für den Benutzer zwecks Austausches oder Wartung zugänglichen
Filtereinheiten von Zeit zu Zeit zu wechseln und/oder zu reinigen.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wäschepflegesystem umfassend ein
Wäschepflegegerät, eine Filtereinheit und ein Filtergehäuse bereitzustellen, bei dem
ein Betrieb eines Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegerät nur möglich ist, wenn
die Filtereinheit in das Filtergehäuse eingesetzt ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen nach den unabhängigen
Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche,
der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0005] Gemäß einem ersten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe gelöst durch ein Wäschepflegesystem,
umfassend ein Wäschepflegegerät, eine Filtereinheit und ein Filtergehäuse, in welches
die Filtereinheit aufnehmbar ist, wobei das Wäschepflegegerät eine Steuerung, einen
Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, eine mit dem Laugenbehälter fluidtechnisch
verbundene Abpumpleitung und eine Pumpe aufweist, welche ausgebildet ist, Waschflüssigkeit
aus dem Laugenbehälter und durch die Abpumpleitung aus dem Wäschepflegegerät abzupumpen,
wobei die Abpumpleitung einen Abpumpleitungsabschnitt aufweist, wobei die abgepumpte
Waschflüssigkeit stromabwärts des Abpumpleitungsabschnitts innerhalb des Filtergehäuses
strömt, und wobei die Filtereinheit ausgebildet ist, die durch den Abpumpleitungsabschnitt
abgepumpte Waschflüssigkeit innerhalb des Filtergehäuses zu filtern, um Verunreinigungen,
insbesondere Mikroplastik, aus der Waschflüssigkeit zu entfernen, wobei das Wäschepflegesystem
eine Erfassungsvorrichtung umfasst, welche ausgebildet ist, in einen ersten Schaltzustand
zu schalten, wenn die Filtereinheit in dem Filtergehäuse aufgenommen ist, und welche
ausgebildet ist, in einen zweiten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit
in dem Filtergehäuse nicht aufgenommen ist, wobei die Steuerung des Wäschepflegegeräts
ausgebildet ist, basierend auf dem ersten Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe während eines Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
freizugeben, und basierend auf dem zweiten Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung
die Aktivierung der Pumpe während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
zu sperren.
[0006] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung eine in das Filtergehäuse
eingesetzte Filtereinheit erkennen kann, um einen Betrieb des Wäschepflegeprogramms
des Wäschepflegegeräts zu verhindern, wenn eine Filterung von abzupumpender Waschflüssigkeit
aufgrund einer nicht eingesetzten Filtereinheit nicht möglich ist. Ferner kann die
Steuerung des Wäschepflegegeräts basierend auf dem ersten und/oder zweiten Schaltzustand
der Erfassungsvorrichtung ausgebildet sein, optische und/oder akustische Signale an
eine Benutzerschnittstelle auszugeben, insbesondere an einen Bildschirm und/oder einen
Lautsprecher des Wäschepflegegeräts, welche einem Benutzer des Wäschepflegegeräts
anzeigen, ob die Filtereinheit in dem Filtergehäuse eingesetzt ist oder nicht eingesetzt
ist.
[0007] Der Abpumpleitungsabschnitt kann ein innerhalb des Wäschepflegegeräts angeordneter
interner Abpumpleitungsabschnitt oder ein außerhalb des Wäschepflegegeräts angeordneter
externer Abpumpleitungsabschnitt sein.
[0008] Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege
eingesetzt wird, wie beispielsweise eine Waschmaschine, ein Waschtrockner oder ein
Wäschetrockner. Insbesondere wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät
verstanden. Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet
wird, und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
[0009] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Erfassungsvorrichtung ausgebildet,
in den ersten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit in dem Filtergehäuse
in einer vorbestimmten Position aufgenommen ist, und in den zweiten Schaltzustand
zu schalten, wenn die Filtereinheit in dem Filtergehäuse nicht in der vorbestimmten
Position aufgenommen ist.
[0010] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung eine in das Filtergehäuse
eingesetzte Filtereinheit erkennen kann, um einen Betrieb des Wäschepflegeprogramms
des Wäschepflegegeräts zu verhindern, wenn eine Filterung von abzupumpender Waschflüssigkeit
aufgrund einer nicht korrekt eingesetzten Filtereinheit nicht möglich ist. Ferner
kann die Steuerung des Wäschepflegegeräts basierend auf dem ersten und/oder zweiten
Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung ausgebildet sein, optische und/oder akustische
Signale an eine Benutzerschnittstelle auszugeben, insbesondere an einen Bildschirm
und/oder einen Lautsprecher des Wäschepflegegeräts, welche einem Benutzer des Wäschepflegegeräts
anzeigen, ob die Filtereinheit in dem Filtergehäuse korrekt eingesetzt ist oder nicht
korrekt eingesetzt ist.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Filtergehäuse durch einen Filterdeckel
verschließbar, wobei die Filtereinheit ein Element umfasst, welches ausgebildet ist,
eine Kraft auf das Filtergehäuse auszuüben, welche entgegengesetzt zu einer vorbestimmten
Einsetzrichtung der Filtereinheit in das Filtergehäuse wirkt, wobei der Filterdeckel
im verschlossenen Zustand ausgebildet ist, der Kraft des Elements entgegenzuwirken.
[0012] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass ermöglicht wird, dass die Erhebung
der Filtereinheit das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung nur bei geschlossenem
Filterdeckel kontaktiert. Damit kann ein korrekter Einsatz der Filtereinheit in dem
Filtergehäuse erkannt werden.
[0013] Die Kraft kann insbesondere eine Federkraft, eine Magnetkraft, ein Drehmoment und/oder
die Schwerkraft sein. Das Element kann insbesondere ein Federelement sein. Der Filterdeckel
kann im verschlossenen Zustand insbesondere ausgebildet sein, die Filtereinheit in
die vorbestimmte Position zu schieben und/oder in der vorbestimmten Position zu fixieren,
um ein Schalten der Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu ermöglichen.
In der vorbestimmten Position kann zumindest eines der nachfolgend beschriebenen Schaltelemente
und/oder zumindest einer der der nachfolgend beschriebenen Magnetsensoren und/oder
eines der nachfolgend beschriebenen Sensorelemente aktiviert werden. Das Element,
insbesondere das Federelement, kann durch eine der nachstehend beschriebenen Erhebungen
der Filtereinheit umfasst sein oder ein separates Bauteil der Filtereinheit sein.
Das Federelement kann aus Kunststoff gebildet sein.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Erfassungsvorrichtung ein an einer
Außenoberfläche des Filtergehäuses angeordnetes Schaltelement, wobei an einer Oberfläche
der Filtereinheit eine Erhebung, insbesondere ein Stift, eine Nocke oder eine Kontaktfeder,
angeordnet ist, wobei eine Oberfläche des Filtergehäuses eine Öffnung aufweist, wobei
die Erhebung der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses
ein Kontaktelement des Schaltelements zu betätigen.
[0015] Damit kann beispielsweise bei Einwegfiltern eine materialeffiziente Erfassung erfolgen,
ob die Filtereinheit in dem Filtergehäuse aufgenommen ist. Die Erhebung kann beispielsweise
als Kunststoffteil mittels Kunststoffspritzguss direkt an die Filtereinheit angeformt
sein.
[0016] Die Öffnung kann eine bewegliche Membran und/oder eine bewegliche Dichtung, insbesondere
einen O-Ring oder einen Wellendichtring, aufweisen. Dadurch kann eine elektrische
Isolation und/oder eine galvanische Trennung zwischen Kontaktelement und Erhebung
erreicht werden.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Erhebung der Filtereinheit ausgebildet,
durch die Öffnung des Filtergehäuses das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung
zu betätigen, um zwei elektrische Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu verbinden,
und die Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten, wobei das Kontaktelement
ausgebildet ist, die zwei elektrischen Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu
unterbrechen, insbesondere mittels einer mit dem Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder,
wenn das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0018] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine effiziente Erfassung erfolgen
kann, ob die Filtereinheit in dem Filtergehäuse aufgenommen ist.
[0019] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Erhebung der Filtereinheit ausgebildet,
durch die Öffnung des Filtergehäuses das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung
zu betätigen, um zwei elektrische Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu unterbrechen,
und die Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten, wobei das Kontaktelement
ausgebildet ist, die zwei elektrischen Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu
verbinden, insbesondere mittels einer mit dem Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder,
wenn das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0020] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass sich eine Manipulation, beispielsweise
durch dauerhaftes Festklemmen des Kontaktschalters erkennen lässt.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Erhebung der Filtereinheit ausgebildet,
durch die Öffnung des Filtergehäuses das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung
zu betätigen, um zwei elektrische Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu verbinden
und zwei weitere elektrische Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu unterbrechen,
und die Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten, wobei das Kontaktelement
ausgebildet ist, insbesondere mittels einer mit dem Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder,
die zwei elektrischen Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu unterbrechen und
die zwei weiteren elektrischen Kontakte des Kontaktelements elektrisch zu verbinden,
wenn das Kontaktelement der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0022] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass sowohl der erste Schaltzustand
als auch der zweite Schaltzustand aktiv erkannt werden können, womit Einsetzfehler
der Filtereinheit und/oder Manipulationsversuche effizient verhindert werden können.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist an der Oberfläche der Filtereinheit zumindest
eine zweite Erhebung, insbesondere zumindest ein zweiter Stift, zumindest eine zweite
Nocke oder zumindest eine zweite Kontaktfeder, angeordnet, welche entlang der vorbestimmten
Einsetzrichtung von der Erhebung beabstandet ist, wobei die zumindest eine zweite
Erhebung der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses das
Kontaktelement des Schaltelements zu betätigen, um zumindest ein erstes Signal der
Erfassungsvorrichtung zu erzeugen, wobei die Steuerung des Wäschepflegegeräts ausgebildet
ist, basierend auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest ersten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
freizugeben.
[0024] Damit wird der Vorteil erreicht, dass sich mit insbesondere einem Kontaktelement
ein komplexer Signalverlauf der Erfassungsvorrichtung erzeugen lässt, der schwierig
zu manipulieren ist.
[0025] Die Erfassungsvorrichtung kann somit kurzzeitig beim Einsetzen oder Herausnehmen
der Filtereinheit das zumindest erste Signal erfassen, was durch die Steuerung ausgewertet
werden kann. Dies kann beispielsweise ein Überfahren des Kontaktelements mit der zumindest
zweiten Erhebung der Filtereinheit sein. So kann beispielsweise beim Einsetzen der
Filtereinheit ein Vorpuls durch die Erfassungseinrichtung generiert werden, der von
der Steuerung erfasst werden kann.
[0026] Insbesondere kann die zumindest zweite Erhebung eine Vielzahl von Erhebungen umfassen.
Die Vielzahl von Erhebungen kann in definierten Abständen zueinander auf der Filtereinheit
angeordnet sein und beim Einsetzen oder Herausnehmen das Kontaktelement in einer zeitlichen
Reihenfolge betätigen. Die Steuerung kann ausgebildet sein, basierend auf der zeitlichen
Betätigung und/oder auf Abständen und/oder Längen der Erhebungen eine Bitfolge von
Information zu ermitteln und insbesondere dieser Bitfolge von Information eine Identifikationsnummer
der Filtereinheit zuzuordnen. Die Steuerung des Wäschepflegegeräts kann ausgebildet
sein, basierend auf der Identifikationsnummer die Aktivierung der Pumpe während des
Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts freizugeben.
[0027] Die vorbestimmte Einsetzrichtung kann eine, in Bezug auf die Folge der Erhebungen,
eindimensionale Bewegung der Filtereinheit sein, beispielsweise eine axiale Schubbewegung
einer zylindrischen Filtereinheit oder eine Drehbewegung eines Bajonettverschlusses
einer zylindrischen Filtereinheit.
[0028] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Erfassungsvorrichtung ein an der
Außenoberfläche des Filtergehäuses angeordnetes weiteres Schaltelement, wobei die
Oberfläche des Filtergehäuses eine weitere Öffnung aufweist, welche winklig, insbesondere
senkrecht, zu einer vorbestimmten Einsetzrichtung der Filtereinheit von der Öffnung
beabstandet ist, wobei an der Oberfläche der Filtereinheit eine dritte Erhebung, insbesondere
ein dritter Stift, eine dritte Nocke oder eine dritte Kontaktfeder, angeordnet ist,
welche winklig, insbesondere senkrecht, zur vorbestimmten Einsetzrichtung von der
Erhebung beabstandet ist, wobei die dritte Erhebung der Filtereinheit ausgebildet
ist, durch die weitere Öffnung des Filtergehäuses ein weiteres Kontaktelement des
weiteren Schaltelements zu betätigen, um zumindest ein zweites Signal der Erfassungsvorrichtung
zu erzeugen, wobei die Steuerung des Wäschepflegegeräts ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand und dem zweiten Signal der Erfassungsvorrichtung eine
Aktivierung der Pumpe während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts freizugeben.
[0029] Dadurch kann das zweite Signal weniger abhängig, insbesondere bei zur vorbestimmten
Einsetzrichtung senkrechten Anordnung der dritten Erhebung zur Erhebung unabhängig,
von der Einschub- bzw. Auszuggeschwindigkeit der Filtereinheit entlang bzw. entgegen
der vorbestimmten Einsetzrichtung sein.
[0030] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist an der Oberfläche der Filtereinheit zumindest
eine vierte Erhebung, insbesondere zumindest ein vierter Stift, zumindest eine vierte
Nocke oder zumindest eine vierte Kontaktfeder, angeordnet, welche entlang der vorbestimmten
Einsetzrichtung von der dritten Erhebung beabstandet ist, wobei die zumindest eine
vierte Erhebung der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die weitere Öffnung des Filtergehäuses
das weitere Kontaktelement des weiteren Schaltelements zu betätigen, um zumindest
ein drittes Signal der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen, wobei die Steuerung des
Wäschepflegegeräts ausgebildet ist, basierend auf dem ersten Schaltzustand und dem
zumindest dritten Signal der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der Pumpe während
des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts freizugeben.
[0031] Damit wird der Vorteil erreicht, dass sich mit dem weiteren Kontaktelement ein komplexer
Signalverlauf der Erfassungsvorrichtung erzeugen lässt, der schwierig zu manipulieren
ist.
[0032] Die Erfassungsvorrichtung kann somit kurzzeitig beim Einsetzen oder Herausnehmen
der Filtereinheit das zumindest dritte Signal erfassen, was durch die Steuerung ausgewertet
werden kann. Dies kann beispielsweise ein Überfahren des weiteren Kontaktelements
mit der zumindest vierten Erhebung der Filtereinheit sein. So kann beispielsweise
beim Einsetzen der Filtereinheit ein Vorpuls durch die Erfassungseinrichtung generiert
werden, der von der Steuerung erfasst werden kann.
[0033] Insbesondere kann die zumindest vierte Erhebung eine Vielzahl von Erhebungen umfassen.
Die Vielzahl von Erhebungen kann in definierten Abständen zueinander auf der Filtereinheit
angeordnet sein und beim Einsetzen oder Herausnehmen das Kontaktelement in einer zeitlichen
Reihenfolge betätigen. Die Steuerung kann ausgebildet sein, basierend auf der zeitlichen
Betätigung und/oder auf Abständen und/oder Längen der Erhebungen eine Bitfolge von
Information zu ermitteln und insbesondere dieser Bitfolge von Information eine Identifikationsnummer
der Filtereinheit zuzuordnen. Die Steuerung des Wäschepflegegeräts kann ausgebildet
sein, basierend auf der Identifikationsnummer die Aktivierung der Pumpe während des
Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts freizugeben.
[0034] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Erfassungsvorrichtung einen Magnetsensor,
insbesondere einen Reed-Kontakt oder einen Hall-Sensor, wobei an einer Oberfläche
der Filtereinheit ein magnetisches Element, insbesondere ein ferromagnetisches Element
oder ein Permanentmagnet, angeordnet ist, wobei der Magnetsensor ausgebildet ist,
eine Annäherung des magnetischen Elements an den Magnetsensor zu erfassen, um die
Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten.
[0035] Damit lässt sich eine leichte Trennung der wasserführenden und stromführenden Bereiche
des Filtergehäuses erreichen, d.h. eine elektrische und/oder galvanische Trennung
zwischen Erfassungsvorrichtung und Waschflüssigkeit innerhalb des Filtergehäuses.
[0036] Die Oberfläche des Filtergehäuses ist hierbei bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet
und weist eine Dicke von ungefähr 1 mm auf. Magnetfelder typischer Magneten können
einen üblichen Magnetsensor, wie einen Reed-Kontakt, beispielsweise über einige mm
bis cm Abstand betätigen. Dazwischenliegende (Kunststoff-) Wände und Luftspalte haben
dabei höchstens geringfügige Auswirkungen. Mit einer solchen Anordnung lässt sich
daher auch sehr leicht eine galvanische Trennung zwischen wasserführendem und stromführendem
Bereich erreichen.
[0037] Wird ein Reed-Kontakt verwendet, dann kann über diesen der erste Schaltzustand und/oder
der zweite Schaltzustand effizient aktiv erfasst werden.
[0038] Wird als Magnetsensor ein analog messender Sensor, beispielsweise ein Hall-Sensor,
verwendet, dann können dessen Schaltschwelle analog, digital, oder bevorzugt per Software,
welche durch die Steuerung implementiert sein kann, generiert werden. Mit einem analogen
Sensor lässt sich beispielsweise neben dem Vorhandensein eines geeigneten Magnetfelds
auch dessen Stärke ermitteln. Bei Verwendung eines mehrdimensionalen Magnetsensors
lässt sich auch die lokale Richtung des Magnetfelds am Ort des Magnetsensors erfassen.
[0039] In einer Ausführungsform ist an einer Außenoberfläche des Filtergehäuses ein Permanentmagnet
so angeordnet sein, dass ein Magnetfeld des Permanentmagneten durch den Magnetsensor
verläuft und einen magnetischen Kreis bildet. Das magnetische Element kann hierbei
als ferromagnetische Element ausgebildet und kann ausgebildet sein, bei Annäherung
an eine entsprechende Innenoberfläche des Filtergehäuses den magnetischen Kreis zu
verkürzen, und dadurch eine Koppelung zwischen dem Magnetsensor und dem Permanentmagneten
erreichen, womit das Magnetfeld an dem Magnetsensor konzentriert werden kann und eine
Schaltschwelle des Magnetsensors überschritten werden kann.
[0040] Damit lässt sich eine leichte Trennung der wasserführenden und stromführenden Bereiche
des Filtergehäuses erreichen, d.h. eine elektrische und/oder galvanische Trennung
zwischen Erfassungsvorrichtung und Waschflüssigkeit innerhalb des Filtergehäuses.
Die Filtereinheit kann hierbei ein gegenüber einem Permanentmagneten materialeffizientes
ferromagnetisches Element umfassen.
[0041] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist an der Oberfläche der Filtereinheit zumindest
ein weiteres magnetisches Element, insbesondere ein weiteres ferromagnetisches Element
oder ein weiterer Permanentmagnet, angeordnet, wobei das weitere magnetische Element
entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung von dem magnetischen Element beabstandet
ist, wobei der Magnetsensor ausgebildet ist, eine Annäherung des weiteren magnetischen
Elements an den Magnetsensor zu erfassen, um zumindest ein viertes Signal der Erfassungsvorrichtung
zu erzeugen, wobei die Steuerung des Wäschepflegegeräts ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest vierten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
freizugeben.
[0042] Damit wird der Vorteil erreicht, dass mit nur einem Magnetsensor sich ein komplexer
Signalverlauf erzeugen lässt, der schwierig zu manipulieren ist.
[0043] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Magnetsensor in einer Einstülpung
einer Oberfläche des Filtergehäuses angeordnet, welche in das Innere des Filtergehäuses
hineinragt, und das magnetische Element ist an einer Aussparung der Filtereinheit,
insbesondere ringförmig um die Aussparung, angeordnet, wobei die Einstülpung der Oberfläche
des Filtergehäuses beim Einsetzen der Filtereinheit in das Filtergehäuse in die Aussparung
der Filtereinheit eingreift.
[0044] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Filtereinheit eine fünfte Erhebung,
insbesondere einen Stift oder eine Nocke, auf, welche an einer Oberfläche der Filtereinheit
angeordnet ist, wobei an einer Innenoberfläche des Filtergehäuses ein Permanentmagnet
entlang einer vorbestimmten Einsetzrichtung der Filtereinheit in das Filtergehäuse
beweglich gelagert ist, insbesondere auf einer Führungsschiene, wobei an der Innenoberfläche
des Filtergehäuses ein, insbesondere aus einem ferromagnetischen Element bestehendes,
elastisches Element angeordnet ist, welches ausgebildet ist, den Permanentmagnet entgegen
der vorbestimmten Einsetzrichtung zu bewegen, wobei die fünfte Erhebung der Filtereinheit
ausgebildet ist, den Permanentmagneten entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung beim
Einsetzen der Filtereinheit in das Filtergehäuse zu bewegen, wobei die Erfassungsvorrichtung
einen zweiten Magnetsensor, insbesondere einen Reed-Kontakt oder einen Hall-Sensor,
umfasst, wobei der zweite Magnetsensor ausgebildet ist, eine Annäherung des Permanentmagnets
an den zweiten Magnetsensor zu erfassen, um die Erfassungsvorrichtung in den ersten
Schaltzustand zu schalten.
[0045] Damit lässt sich eine leichte Trennung der wasserführenden und stromführenden Bereiche
des Filtergehäuses erreichen, d.h. eine elektrische und/oder galvanische Trennung
zwischen Erfassungsvorrichtung und Waschflüssigkeit innerhalb des Filtergehäuses.
Ferner lässt sich die Filtereinheit besonders energieeffizient herstellen, da auf
magnetische Elemente an der Filtereinheit verzichtet werden kann.
[0046] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Erfassungsvorrichtung zumindest
ein Sensorelement, welches ausgebildet ist, Sensordaten zu erfassen, wobei die Erfassungsvorrichtung
ausgebildet ist, basierend auf den Sensordaten in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wobei das Sensorelement zur Erfassung der Sensordaten ausgebildet ist: einen Strömungswiderstand
und/oder Druck der Waschflüssigkeit, insbesondere in der Pumpe zu messen, eine Leitfähigkeit
eines elektrischen Bauteils der Filtereinheit zu messen, eine Wasserverdrängung der
Filtereinheit innerhalb des Filtergehäuses kapazitiv zu messen, die Filtereinheit,
insbesondere ein induktives Element der Filtereinheit, induktiv zu messen und/oder
die Filtereinheit, insbesondere eine Vielzahl von Erhebungen der Filtereinheit, innerhalb
des Filtergehäuses optisch zu erfassen.
[0047] Zur Messung der Leitfähigkeit des elektrischen Bauteils der Filtereinheit kann beispielsweise
an der Filtereinheit ein elektrisch leitfähiges Bauteil angeordnet sein, welches den
Kontakt zwischen zwei Elektroden der Erfassungseinrichtung schließen kann, die in
das Filtergehäuse hineinragen. Hierbei können die Elektroden von der Erfassungseinrichtung
galvanisch getrennt sein.
[0048] Eine Leitfähigkeit eines elektrischen Bauteils der Filtereinheit kann beispielsweise
gemessen werden, indem der Umstand ausgenutzt wird, dass das Filtergehäuse im Betrieb
des Wäschepflegegeräts, beispielsweise beim Abpumpen der Waschflüssigkeit, mit Wasser
gefüllt ist. Dabei lässt sich mit kapazitiven Messmethoden ein aus Kunststoff bestehendes
Verdrängungsvolumen detektieren, welches durch die Filtereinheit verursacht wird,
beispielsweise durch an die Filtereinheit angeformte Kunststoffkörper.
[0049] Das induktive Element der Filtereinheit kann insbesondere ein Eisenblech sein.
[0050] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegesystems gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 2a,b
- schematische Ansichten einer Filtereinheit und eines Filtergehäuses in einem Wäschepflegesystem
gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 3a,b
- schematische Ansichten einer Filtereinheit mit einer Erhebung und eines Filtergehäuses
in einem Wäschepflegesystem gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 3c
- ein Signal einer Erfassungsvorrichtung in einem Wäschepflegesystem gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 4a,b
- schematische Ansichten einer Filtereinheit mit einer Erhebung und eines Filtergehäuses
in einem Wäschepflegesystem gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 5a,b
- schematische Ansichten einer Filtereinheit mit einer Erhebung und eines Filtergehäuses
in einem Wäschepflegesystem gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 6a-e
- schematische Ansichten einer Filtereinheit mit einem magnetischen Element und eines
Filtergehäuses in einem Wäschepflegesystem gemäß Ausführungsformen;
- Fig. 6f
- ein Signal einer Erfassungsvorrichtung in einem Wäschepflegesystem gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 7a,b
- schematische Ansichten eines Magnetsensors in einem Wäschepflegesystem gemäß einer
Ausführungsform; und
- Fig. 8a,b
- schematische Ansichten einer Filtereinheit mit einer Erhebung und eines Filtergehäuses
in einem Wäschepflegesystems gemäß einer Ausführungsform.
[0051] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegesystems 200, umfassend ein
Wäschepflegegerät 100, wie beispielsweise eine Waschmaschine. Das Wäschepflegegerät
100 umfasst einen in Fig. 1 nur schematisch dargestellten Laugenbehälter 105 zur Aufnahme
von Waschflüssigkeit, welcher über eine Wasserzuführungsleitung 103 mit einem Wasseranschluss
101 fluidtechnisch verbunden sein kann, um dem Laugenbehälter 105 die Waschflüssigkeit
zuzuführen.
[0052] In den Laugenbehälter 105 kann durch einen Benutzer des Wäschepflegegeräts 100 Wäsche
eingeführt werden, welche während eines Wäschepflegeprogramms Verunreinigungen, insbesondere
Mikroplastik, an die Waschflüssigkeit abgeben kann.
[0053] Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine in Fig. 1 nur schematisch dargestellte Steuerung
107, eine in der Fig. 1 nicht dargestellte Filtereinheit 115 und ein Filtergehäuse
109, in welches die Filtereinheit 115 aufnehmbar ist.
[0054] Wie ferner in der Fig. 1 dargestellt, weist das Wäschepflegegerät 100 eine mit dem
Laugenbehälter 105 fluidtechnisch verbundene Abpumpleitung 111 und eine Pumpe 113
auf, welche ausgebildet ist, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 105 und durch
die Abpumpleitung 111 aus dem Wäschepflegegerät 100 abzupumpen. Die Abpumpleitung
111 weist einen Abpumpleitungsabschnitt 111-1 auf, wobei die abgepumpte Waschflüssigkeit
stromabwärts des Abpumpleitungsabschnitts 111-1 innerhalb des Filtergehäuses 109 strömt.
[0055] Wie in der Fig. 1 dargestellt, kann der Abpumpleitungsabschnitt 111-1 ein innerhalb
des Wäschepflegegeräts 100 angeordneter interner Abpumpleitungsabschnitt sein. Auch
wenn dies in der Figur 1 nicht dargestellt ist, kann der Abpumpleitungsabschnitt 111-1
alternativ ein außerhalb des Wäschepflegegeräts 100 angeordneter externer Abpumpleitungsabschnitt
sein. Entsprechend kann das Filtergehäuse 109 mit der Filtereinheit 115 innerhalb
des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet sein, oder außerhalb des Wäschepflegegeräts
100 angeordnet sein.
[0056] Die Filtereinheit 115 ist ausgebildet, die durch den Abpumpleitungsabschnitt 111-1
abgepumpte Waschflüssigkeit innerhalb des Filtergehäuses 109 zu filtern, um die Verunreinigungen,
insbesondere das Mikroplastik, aus der Waschflüssigkeit zu entfernen.
[0057] Das Wäschepflegesystem 200 umfasst eine in der Fig. 1 nicht dargestellte Erfassungsvorrichtung,
welche ausgebildet ist, in einen ersten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit
115 in dem Filtergehäuse 109 aufgenommen ist, und welche ausgebildet ist, in einen
zweiten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit 115 in dem Filtergehäuse
109 nicht aufgenommen ist.
[0058] Die Steuerung 107 des Wäschepflegegeräts 100 ist ausgebildet, basierend auf dem ersten
Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der Pumpe 113 während eines
Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts 100 freizugeben, und basierend auf dem
zweiten Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung die Aktivierung der Pumpe 113 während
des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts 100 zu sperren.
[0059] Die Erfassungsvorrichtung kann zumindest ein Sensorelement umfassen, welches ausgebildet
ist, Sensordaten zu erfassen. Die Erfassungsvorrichtung kann ausgebildet sein, basierend
auf den Sensordaten in den ersten Schaltzustand zu schalten. Das Sensorelement zur
Erfassung der Sensordaten kann ausgebildet sein: einen Strömungswiderstand und/oder
Druck der Waschflüssigkeit, insbesondere in der Pumpe 113 zu messen, eine Leitfähigkeit
eines elektrischen Bauteils der Filtereinheit 115 zu messen, eine Wasserverdrängung
der Filtereinheit 115 innerhalb des Filtergehäuses 109 kapazitiv zu messen, die Filtereinheit
115, insbesondere ein induktives Element der Filtereinheit 115, induktiv zu messen
und/oder die Filtereinheit 115, insbesondere eine Vielzahl von Erhebungen der Filtereinheit
115, innerhalb des Filtergehäuses 109 optisch zu erfassen.
[0060] Fig. 2a und 2b zeigen schematische Ansichten einer Filtereinheit 115 und eines Filtergehäuses
109 in einem Wäschepflegesystem 200 gemäß einer Ausführungsform.
[0061] Das Wäschepflegesystem 200 kann das in der Fig. 1 gezeigte Wäschepflegesystem 200
sein. Das Filtergehäuse 109 kann einen schwenkbar angeordneten Filterdeckel 119 umfassen,
welcher beispielsweise mittels eines Scharniers 121 an dem Filtergehäuse 109 schwenkbar
befestigt ist.
[0062] Wie in der Fig. 2a dargestellt ist, kann in einem geöffneten Zustand des Filterdeckels
119 die Filtereinheit 115 durch einen Benutzer entlang einer vorbestimmten Einsetzrichtung
117 in das Filtergehäuse 109 eingeführt werden. Die vorbestimmte Einsetzrichtung 117
kann insbesondere parallel zu zumindest einer Innenwand des Filtergehäuses 109 verlaufen.
[0063] Wie in der Fig. 2b dargestellt ist, kann die Filtereinheit 115 in einer vorbestimmten
Position in dem Filtergehäuse 109 angeordnet werden, in welcher die Filtereinheit
115 beispielsweise bei geschlossenem Filterdeckel 119 vollständig in dem Filtergehäuse
109 aufgenommen ist.
[0064] Die Erfassungsvorrichtung kann ausgebildet sein, in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wenn die Filtereinheit 115 in dem Filtergehäuse 109 in der vorbestimmten Position
aufgenommen ist, und in den zweiten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit
115 in dem Filtergehäuse 109 nicht in der vorbestimmten Position aufgenommen ist.
[0065] Fig. 3a bis 5b zeigen schematische Ansichten einer Filtereinheit 115 mit einer Erhebung
123 und eines Filtergehäuses 109 in einem Wäschepflegesystem 200 gemäß Ausführungsformen.
Das Wäschepflegesystem 200 kann das in der Fig. 1 gezeigte Wäschepflegesystem 200
sein. Die Erhebung 123, insbesondere ein Stift, eine Nocke oder eine Kontaktfeder,
kann an einer Oberfläche der Filtereinheit 115 angeordnet sein.
[0066] Die Erfassungsvorrichtung kann ein an einer Außenoberfläche des Filtergehäuses 109
angeordnetes Schaltelement umfassen, welches ein Kontaktelement 125 und elektrische
Kontakte 127 sowie, wie in den Figuren 5a und 5b gezeigt, weitere elektrische Kontakte
133 umfassen kann. Eine der Oberfläche der Filtereinheit 115 zugewandte Oberfläche
des Filtergehäuses 109 kann eine Öffnung aufweisen. Die Erhebung 123 der Filtereinheit
115 kann ausgebildet sein, durch die Öffnung des Filtergehäuses 109 das Kontaktelement
125 des Schaltelements zu betätigen.
[0067] Wie bereits zu den Figuren 2a und 2b beschrieben, kann das Filtergehäuse 109 durch
einen Filterdeckel 119 verschließbar sein. Die Erhebung 123 der Filtereinheit 115
kann ein insbesondere aus Kunststoff geformtes Federelement umfassen, welches ausgebildet
ist, eine Federkraft auf das Filtergehäuse 109 auszuüben, welche entgegengesetzt zu
der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 der Filtereinheit 115 in das Filtergehäuse 109
wirkt. Der Filterdeckel 119 kann im verschlossenen Zustand ausgebildet sein, der Federkraft
des Federelements entgegenzuwirken.
[0068] Wie in den Fig. 3a und 3b dargestellt, kann die Erhebung 123 der Filtereinheit ausgebildet
sein, durch die Öffnung des Filtergehäuses 109 das Kontaktelement 125 der Erfassungsvorrichtung
zu betätigen, um zwei elektrische Kontakte 127 des Kontaktelements 125 elektrisch
zu verbinden, und die Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten.
Die zwei elektrischen Kontakte 127 können in einem Schaltkreis 131 der Erfassungsvorrichtung
angeordnet sein.
[0069] Das Kontaktelement 125 kann ferner ausgebildet sein, die zwei elektrischen Kontakte
127 des Kontaktelements 125 elektrisch zu unterbrechen, insbesondere mittels einer
mit dem Kontaktelement 125 verbundenen Kontaktelementfeder 129, wenn das Kontaktelement
125 der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0070] Fig. 3c zeigt ein Signal einer Erfassungsvorrichtung in einem Wäschepflegesystem
200 gemäß einer Ausführungsform. Das Wäschepflegesystem 200 kann das zu den Fig. 3a
und 3b beschriebene Wäschepflegesystem 200 sein. Wie in der Figur 3c beispielhaft
dargestellt ist, kann der erste Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung einem ersten
Signallevel 149 eines Signals der Erfassungsvorrichtung zugeordnet sein und kann der
zweite Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung einem zweiten Signallevel 151, insbesondere
einem Nulllevel, eines Signals der Erfassungsvorrichtung zugeordnet sein.
[0071] Der in der Figur 3c dargestellte Verlauf des Signals der Erfassungsvorrichtung kann
beispielsweise bei einem Wechsel der Filtereinheit 115 basierend auf dem zu den Figuren
3a und 3b beschriebenen Verbinden und Unterbrechen des Kontaktelement 125 erfolgen.
Wie durch den in der Figur 3c dargestellten zweiten Zeitabschnitt 155 gezeigt, kann
durch eine Entnahme der Filtereinheit 115 das Signal auf den zweiten Signallevel 151
sinken. Wie durch die in der Figur 4c dargestellten ersten Zeitabschnitte 153 dargestellt,
kann vor der Entnahme und nach dem Einsetzen der neuen bzw. gereinigten Filtereinheit
115 das Signal der Erfassungsvorrichtung auf dem ersten Signallevel sein.
[0072] Somit kann eine Änderung des Schaltzustands der Erfassungsvorrichtung durch die Steuerung
107 registriert und ausgewertet werden. Ein Austausch der Filtereinheit 115 kann so
einer Signalfolge der Erfassungsvorrichtung entsprechen. Damit kann die Erfassung
durch die Erfassungsvorrichtung beispielsweise nicht durch ein einfaches Festklemmen
des Kontaktelements 125 überlistet werden, da bei einem Wechsel der Filtereinheit
115, wie vorstehend und nachstehend beschrieben, ein einfacher oder auch mehrfacher)
Wechsel des Signalzustands durch die Steuerung 107 erwartet und abgefragt werden kann.
[0073] Wie in den Fig. 4a und 4b dargestellt, kann die Erhebung 123 der Filtereinheit alternativ
zu der Darstellung in den Fig. 3a und 3b ausgebildet sein, durch die Öffnung des Filtergehäuses
109 das Kontaktelement 125 der Erfassungsvorrichtung zu betätigen, um zwei elektrische
Kontakte 127 des Kontaktelements 125 elektrisch zu unterbrechen, und die Erfassungsvorrichtung
in den ersten Schaltzustand zu schalten. Das Kontaktelement 125 kann ferner ausgebildet
sein, die zwei elektrischen Kontakte des Kontaktelements 125 elektrisch zu verbinden,
insbesondere mittels der mit dem Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder 129,
wenn das Kontaktelement 125 der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die
Erfassungsvorrichtung in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0074] Wie in den Fig. 5a und 5b dargestellt, kann die Erhebung 123 der Filtereinheit alternativ
zu der Darstellung in den Fig. 3a bis 4b ausgebildet sein, durch die Öffnung des Filtergehäuses
109 das Kontaktelement 125 der Erfassungsvorrichtung zu betätigen, um zwei elektrische
Kontakte 127 des Kontaktelements 125 elektrisch zu verbinden und zwei weitere elektrische
Kontakte 133 des Kontaktelements 125 elektrisch zu unterbrechen, um die Erfassungsvorrichtung
in den ersten Schaltzustand zu schalten. Das Kontaktelement 125 kann ferner ausgebildet
sein, insbesondere mittels einer mit dem Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder
129, die zwei elektrischen Kontakte 127 des Kontaktelements 125 elektrisch zu unterbrechen
und die zwei weiteren elektrischen Kontakte 133 des Kontaktelements 125 elektrisch
zu verbinden, wenn das Kontaktelement 125 der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert
wird, um die Erfassungsvorrichtung in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
[0075] Wie in den Fig. 3a,b und 4a bis 4b dargestellt, kann das Kontaktelement 125 an einer
zu der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 senkrechten Außenoberfläche des Filtergehäuses
109 angeordnet sein. Auch wenn dies in den Fig. 3a,b und 4a bis 4b nicht dargestellt
ist, kann das Kontaktelement 125 alternativ an einer zu der vorbestimmten Einsetzrichtung
117 parallelen Außenoberfläche des Filtergehäuses 109 angeordnet sein.
[0076] Auch wenn dies in den Figuren 3a bis 5b nicht dargestellt ist, kann an der Oberfläche
der Filtereinheit 115 zumindest eine zweite Erhebung, insbesondere zumindest ein zweiter
Stift, zumindest eine zweite Nocke oder zumindest eine zweite Kontaktfeder, angeordnet
sein, welche entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 von der Erhebung 123 beabstandet
ist. Die zumindest eine zweite Erhebung der Filtereinheit 115 kann ausgebildet sein,
durch die Öffnung des Filtergehäuses 109 das Kontaktelement 125 des Schaltelements
zu betätigen, um zumindest ein erstes Signal der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen,
wobei die Steuerung 107 des Wäschepflegegeräts 100 ausgebildet ist, basierend auf
dem ersten Schaltzustand und dem zumindest ersten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe 113 während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
100 freizugeben.
[0077] Auch wenn dies in den Figuren 3a bis 5b nicht dargestellt ist, kann die Erfassungsvorrichtung
ein an der Außenoberfläche des Filtergehäuses 109 angeordnetes weiteres Schaltelement
umfassen. Die Oberfläche des Filtergehäuses 109 kann eine weitere Öffnung aufweisen,
welche winklig, insbesondere senkrecht, zu der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 der
Filtereinheit 115 von der Öffnung beabstandet ist. An der Oberfläche der Filtereinheit
115 kann eine in den Figuren 3a bis 5b nicht dargestellte dritte Erhebung, insbesondere
ein dritter Stift, eine dritte Nocke oder eine dritte Kontaktfeder, angeordnet sein,
welche winklig, insbesondere senkrecht, zur vorbestimmten Einsetzrichtung 117 von
der Erhebung 123 beabstandet ist. Die dritte Erhebung der Filtereinheit 115 kann ausgebildet
sein, durch die weitere Öffnung des Filtergehäuses 109 ein weiteres Kontaktelement
des weiteren Schaltelements zu betätigen, um ein zweites Signal der Erfassungsvorrichtung
zu erzeugen, wobei die Steuerung 107 des Wäschepflegegeräts 100 ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand und dem zweiten Signal der Erfassungsvorrichtung eine
Aktivierung der Pumpe 113 während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
100 freizugeben.
[0078] Auch wenn dies in den Figuren 3a bis 5b nicht dargestellt ist, kann an der Oberfläche
der Filtereinheit 115 zumindest eine vierte Erhebung, insbesondere zumindest ein vierter
Stift, zumindest eine vierte Nocke oder zumindest eine vierte Kontaktfeder, angeordnet
sein, welche entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 von der dritten Erhebung
beabstandet ist. Die zumindest eine vierte Erhebung der Filtereinheit 115 kann ausgebildet
sein, durch die weitere Öffnung des Filtergehäuses 109 das weitere Kontaktelement
des weiteren Schaltelements zu betätigen, um zumindest ein drittes Signal der Erfassungsvorrichtung
zu erzeugen, wobei die Steuerung 107 des Wäschepflegegeräts 100 ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest dritten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe 113 während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
100 freizugeben.
[0079] Fig. 6a bis 6e zeigen schematische Ansichten einer Filtereinheit 115 mit einem magnetischen
Element 135 und eines Filtergehäuses 109 in einem Wäschepflegesystem 200 gemäß Ausführungsformen.
Das Wäschepflegesystem 200 kann das in der Fig. 1 gezeigte Wäschepflegesystem 200
sein.
[0080] Die Erfassungsvorrichtung kann einen Magnetsensor 137, insbesondere einen Reed-Kontakt
oder einen Hall-Sensor, umfassen. An einer Oberfläche der Filtereinheit 115 kann das
magnetische Element 135, insbesondere ein ferromagnetisches Element oder ein Permanentmagnet,
angeordnet sein. Der Magnetsensor 137 kann ausgebildet sein, eine Annäherung des magnetischen
Elements 135 an den Magnetsensor 137 zu erfassen, um die Erfassungsvorrichtung in
den ersten Schaltzustand zu schalten.
[0081] Wie in den Fig. 6a und 6b dargestellt, kann der Magnetsensor 137 an einer zu der
vorbestimmten Einsetzrichtung 117 senkrechten Außenoberfläche des Filtergehäuses 109
angeordnet sein. Wie in den Figuren 6c bis 6e dargestellt ist, kann der Magnetsensor
137 alternativ an einer zu der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 parallelen Außenoberfläche
des Filtergehäuses 109 angeordnet sein.
[0082] Wie in den Fig. 6c bis 6e dargestellt, kann an der, insbesondere zu der Einsetzrichtung
117 parallelen, Oberfläche der Filtereinheit 115, zumindest ein weiteres magnetisches
Element 145, insbesondere ein weiteres ferromagnetisches Element oder ein weiterer
Permanentmagnet, angeordnet sein. Das weitere magnetische Element 145 kann entlang
der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 von dem magnetischen Element 135 beabstandet
sein. Der Magnetsensor 137 kann ausgebildet sein, eine Annäherung des weiteren magnetischen
Elements 145 an den Magnetsensor 137 zu erfassen, um zumindest ein viertes Signal
der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen, wobei die Steuerung 107 des Wäschepflegegeräts
100 ausgebildet ist, basierend auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest vierten
Signal der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der Pumpe 113 während des Wäschepflegeprogramms
des Wäschepflegegeräts 100 freizugeben.
[0083] Hierbei kann, wie in der Fig. 6d und 6e dargestellt ist, während des entlang der
vorbestimmten Einsetzrichtung 117 Einsetzens der Filereinheit 115 in das Filtergehäuse
109 das weitere magnetische Element 145 an dem Magnetsensor 137 vorbeigeführt werden.
[0084] Fig. 6f zeigt ein Signal einer Erfassungsvorrichtung in einem Wäschepflegesystem
200 gemäß einer Ausführungsform. Das Wäschepflegesystem 200 kann das zu den Fig. 6c-e
beschriebene Wäschepflegesystem 200 sein. Wie in der Figur 6f beispielhaft dargestellt
ist, kann der erste Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung einem ersten Signallevel
149 eines Signals der Erfassungsvorrichtung zugeordnet sein und kann der zweite Schaltzustand
der Erfassungsvorrichtung einem zweiten Signallevel 151, insbesondere einem Nulllevel,
eines Signals der Erfassungsvorrichtung zugeordnet sein.
[0085] Wie durch den in der Figur 6f dargestellten zweiten Zeitabschnitt 155 gezeigt, kann
durch ein Fehlen der Filtereinheit 115 das Signal auf dem zweiten Signallevel 151
sein. Wie durch die in der Figur 4c dargestellten ersten Zeitabschnitt 153 dargestellt,
kann nach dem Einsetzen der Filtereinheit 115 das Signal der Erfassungsvorrichtung
auf dem ersten Signallevel sein, wenn das magnetischen Element 135 durch den Magnetsensor
137 erfasst wird, insbesondere wenn die Filtereinheit 115 in dem Filtergehäuse 109
in der vorbestimmten Position aufgenommen ist.
[0086] Ein Vorpuls des Signals der Erfassungsvorrichtung kann beispielsweise beim Einsetzen
der Filtereinheit 115 entlang der Einsetzrichtung 117 durch Erfassung des weiteren
magnetischen Elements 145 durch den Magnetsensor 137 während eines dritten Zeitabschnitts
157 erzeugt werden. Entsprechend kann ein Nachpuls des Signals der Erfassungsvorrichtung
beispielsweise beim Herausführen der Filtereinheit 115 entgegen der Einsetzrichtung
117 durch Erfassung des weiteren magnetischen Elements 145 durch den Magnetsensor
137 erzeugt werden. Zwischen dem Vorpuls und dem Hauptpuls kann das Signal der Erfassungsvorrichtung
während eines vierten Zeitabschnitts 159 auf dem zweiten Signallevel 151 sein.
[0087] Ein analoger Signalverlauf kann bei einer mechanischen Betätigung gemäß der zu den
Figuren 3a bis 5b beschriebenen Ausführungsformen mit der zweiten Erhebung der Filtereinheit
115 erreicht werden.
[0088] Auch wenn dies in den Figuren 6a bis 6e nicht dargestellt ist, kann der Magnetsensor
137 in einer Einstülpung einer Oberfläche des Filtergehäuses 109 angeordnet sein,
welche in das Innere des Filtergehäuses 109 hineinragt. Das magnetische Element 135
kann an einer Aussparung der Filtereinheit 115, insbesondere ringförmig um die Aussparung,
angeordnet sein. Die Einstülpung der Oberfläche des Filtergehäuses 109 kann beim Einsetzen
der Filtereinheit 115 in das Filtergehäuse 109 in die Aussparung der Filtereinheit
115 eingreifen.
[0089] Auch wenn dies in den Figuren 6c bis 6e nicht dargestellt ist, kann zusätzlich oder
alternativ das weitere magnetische Element 135 an einer weiteren Aussparung der Filtereinheit
115, insbesondere ringförmig um die weitere Aussparung, angeordnet sein. Die Einstülpung
der Oberfläche des Filtergehäuses 109 kann beim Einsetzen der Filtereinheit 115 in
das Filtergehäuse 109 in die weitere Aussparung der Filtereinheit 115 eingreifen.
[0090] Fig. 7a und 7b zeigen schematische Ansichten eines Magnetsensors 137 in einem Wäschepflegesystem
200 gemäß einer Ausführungsform. Das Wäschepflegesystem 200 kann das zu den Fig. 6a-e
beschriebene Wäschepflegesystem 200 sein. Wie in den Fig. 7a und 7b gezeigt, kann
an einer Außenoberfläche des Filtergehäuses 137 ein Permanentmagneten 161 so angeordnet
sein, dass ein Magnetfeld des Permanentmagneten 161 durch den Magnetsensor 137 verläuft
und einen magnetischen Kreis bildet. Das als ferromagnetische Element ausgebildete
magnetische Element 135 kann ausgebildet sein, bei Annäherung an eine entsprechende
Innenoberfläche des Filtergehäuses 137 den magnetischen Kreis zu verkürzen, und dadurch
eine Koppelung zwischen dem Magnetsensor 137 und dem Permanentmagneten 161 erreichen,
womit das Magnetfeld an dem Magnetsensor 137 konzentriert werden kann und eine Schaltschwelle
des Magnetsensors 137 überschritten werden kann.
[0091] Fig. 8a und 8b zeigen schematische Ansichten einer Filtereinheit 115 mit einer Erhebung
123 und eines Filtergehäuses 109 in einem Wäschepflegesystems 200 gemäß einer Ausführungsform.
Das Wäschepflegesystem 200 kann das in der Fig. 1 gezeigte Wäschepflegesystem 200
sein.
[0092] Die Filtereinheit 115 kann eine fünfte Erhebung 139, insbesondere einen Stift oder
eine Nocke, aufweisen, welche an einer Oberfläche der Filtereinheit 115 angeordnet
ist. An einer Innenoberfläche des Filtergehäuses 109 kann ein Permanentmagnet 141
entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 der Filtereinheit 115 in das Filtergehäuse
109 beweglich gelagert sein, insbesondere auf einer Führungsschiene 143. An der Innenoberfläche
des Filtergehäuses 109 kann ein, insbesondere aus einem ferromagnetischen Element
bestehendes, elastisches Element angeordnet sein, welches ausgebildet ist, den Permanentmagnet
141 entgegen der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 zu bewegen.
[0093] Die fünfte Erhebung 139 der Filtereinheit 115 ist ausgebildet, den Permanentmagneten
141 entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung 117 beim Einsetzen der Filtereinheit
115 in das Filtergehäuse 109 zu bewegen. Die Erfassungsvorrichtung kann einen zweiten
Magnetsensor 1, insbesondere einen Reed-Kontakt oder einen Hall-Sensor, umfassen.
Der zweite Magnetsensor 147 kann ausgebildet sein, eine Annäherung des Permanentmagneten
141 an den zweiten Magnetsensor 147 zu erfassen, um die Erfassungsvorrichtung in den
ersten Schaltzustand zu schalten.
[0094] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0095] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0096]
- 100
- Wäschepflegegerät
- 101
- Wasseranschluss
- 103
- Wasserzuführungsleitung
- 105
- Laugenbehälter
- 107
- Steuerung
- 109
- Filtergehäuse
- 111
- Abpumpleitung
- 111-1
- Abpumpleitungsabschnitt
- 113
- Pumpe
- 115
- Filtereinheit
- 117
- Vorbestimmte Einsetzrichtung
- 119
- Filterdeckel
- 121
- Scharnier
- 123
- Erhebung
- 125
- Kontaktelement
- 127
- Elektrische Kontakt
- 129
- Kontaktelementfeder
- 131
- Schaltkreis
- 133
- Weitere elektrische Kontakte
- 135
- Magentisches Element
- 137
- Magnetsensor
- 139
- Fünfte Erhebung
- 141
- Permanentmagnet
- 143
- Führungsschiene
- 145
- Weiteres magnetisches Element
- 147
- Zweiter Magnetsensor
- 149
- Erstes Signallevel
- 151
- Zweites Signallevel
- 153
- Erster Zeitabschnitt
- 155
- Zweiter Zeitabschnitt
- 157
- Dritter Zeitabschnitt
- 159
- Vierter Zeitabschnitt
- 161
- Weiterer Permanentmagnet
- 200
- Wäschepflegesystem
1. Wäschepflegesystem (200), umfassend ein Wäschepflegegerät (100), eine Filtereinheit
(115) und ein Filtergehäuse (109), in welches die Filtereinheit (115) aufnehmbar ist,
wobei das Wäschepflegegerät (100) eine Steuerung (107), einen Laugenbehälter (105)
zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, eine mit dem Laugenbehälter (105) fluidtechnisch
verbundene Abpumpleitung (111) und eine Pumpe (113) aufweist, welche ausgebildet ist,
Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter (105) und durch die Abpumpleitung (111) aus
dem Wäschepflegegerät (100) abzupumpen, wobei die Abpumpleitung (111) einen Abpumpleitungsabschnitt
(111-1) aufweist, wobei die abgepumpte Waschflüssigkeit stromabwärts des Abpumpleitungsabschnitts
(111-1) innerhalb des Filtergehäuses (109) strömt, und wobei die Filtereinheit (115)
ausgebildet ist, die durch den Abpumpleitungsabschnitt (111-1) abgepumpte Waschflüssigkeit
innerhalb des Filtergehäuses (109) zu filtern, um Verunreinigungen, insbesondere Mikroplastik,
aus der Waschflüssigkeit zu entfernen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Wäschepflegesystem (200) eine Erfassungsvorrichtung umfasst, welche ausgebildet
ist, in einen ersten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit (115) in dem
Filtergehäuse (109) aufgenommen ist, und welche ausgebildet ist, in einen zweiten
Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit (115) in dem Filtergehäuse (109)
nicht aufgenommen ist,
wobei die Steuerung (107) des Wäschepflegegeräts (100) ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der Pumpe
(113) während eines Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts (100) freizugeben,
und basierend auf dem zweiten Schaltzustand der Erfassungsvorrichtung die Aktivierung
der Pumpe (113) während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts (100) zu
sperren.
2. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung ausgebildet ist, in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wenn die Filtereinheit (115) in dem Filtergehäuse (109) in einer vorbestimmten Position
aufgenommen ist, und in den zweiten Schaltzustand zu schalten, wenn die Filtereinheit
(115) in dem Filtergehäuse (109) nicht in der vorbestimmten Position aufgenommen ist.
3. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtergehäuse (109) durch einen Filterdeckel (119) verschließbar ist, wobei die
Filtereinheit (115) ein Element umfasst, welches ausgebildet ist, eine Kraft auf das
Filtergehäuse (109) auszuüben, welche entgegengesetzt zu einer vorbestimmten Einsetzrichtung
(117) der Filtereinheit (115) in das Filtergehäuse (109) wirkt, wobei der Filterdeckel
(119) im verschlossenen Zustand ausgebildet ist, der Kraft des Elements entgegenzuwirken.
4. Wäschepflegesystem (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung ein an einer Außenoberfläche des Filtergehäuses (109) angeordnetes
Schaltelement umfasst, wobei an einer Oberfläche der Filtereinheit (115) eine Erhebung
(123), insbesondere ein Stift, eine Nocke oder eine Kontaktfeder, angeordnet ist,
wobei eine Oberfläche des Filtergehäuses (109) eine Öffnung aufweist, wobei die Erhebung
(123) der Filtereinheit (115) ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses
(109) ein Kontaktelement (125) des Schaltelements zu betätigen.
5. Wäschepflegesystem (200) nach einem der Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses
(109) das Kontaktelement (125) der Erfassungsvorrichtung zu betätigen, um zwei elektrische
Kontakte (127) des Kontaktelements (125) elektrisch zu verbinden, und die Erfassungsvorrichtung
in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wobei das Kontaktelement (125) ausgebildet ist, die zwei elektrischen Kontakte (127)
des Kontaktelements (125) elektrisch zu unterbrechen, insbesondere mittels einer mit
dem Kontaktelement (125) verbundenen Kontaktelementfeder (129), wenn das Kontaktelement
(125) der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
6. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (123) der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses
(109) das Kontaktelement (125) der Erfassungsvorrichtung zu betätigen, um zwei elektrische
Kontakte (127) des Kontaktelements (125) elektrisch zu unterbrechen, und die Erfassungsvorrichtung
in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wobei das Kontaktelement (125) ausgebildet ist, die zwei elektrischen Kontakte des
Kontaktelements (125) elektrisch zu verbinden, insbesondere mittels einer mit dem
Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder (129), wenn das Kontaktelement der
Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung in den
zweiten Schaltzustand zu schalten.
7. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (125) der Filtereinheit ausgebildet ist, durch die Öffnung des Filtergehäuses
(109) das Kontaktelement (125) der Erfassungsvorrichtung zu betätigen, um zwei elektrische
Kontakte (127) des Kontaktelements (125) elektrisch zu verbinden und zwei weitere
elektrische Kontakte (133) des Kontaktelements (125) elektrisch zu unterbrechen, und
die Erfassungsvorrichtung in den ersten Schaltzustand zu schalten,
wobei das Kontaktelement (125) ausgebildet ist, insbesondere mittels einer mit dem
Kontaktelement verbundenen Kontaktelementfeder (129), die zwei elektrischen Kontakte
(127) des Kontaktelements (125) elektrisch zu unterbrechen und die zwei weiteren elektrischen
Kontakte (133) des Kontaktelements (125) elektrisch zu verbinden, wenn das Kontaktelement
(125) der Erfassungsvorrichtung nicht kontaktiert wird, um die Erfassungsvorrichtung
in den zweiten Schaltzustand zu schalten.
8. Wäschepflegesystem (200) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Filtereinheit (115) zumindest eine zweite Erhebung, insbesondere
zumindest ein zweiter Stift, zumindest eine zweite Nocke oder zumindest eine zweite
Kontaktfeder, angeordnet ist, welche entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung (117)
von der Erhebung (123) beabstandet ist,
wobei die zumindest eine zweite Erhebung der Filtereinheit (115) ausgebildet ist,
durch die Öffnung des Filtergehäuses (109) das Kontaktelement (125) des Schaltelements
zu betätigen, um zumindest ein erstes Signal der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen,
wobei die Steuerung (107) des Wäschepflegegeräts (100) ausgebildet ist, basierend
auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest ersten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe (113) während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
(100) freizugeben.
9. Wäschepflegesystem (200) nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung ein an der Außenoberfläche des Filtergehäuses (109) angeordnetes
weiteres Schaltelement umfasst, wobei die Oberfläche des Filtergehäuses (109) eine
weitere Öffnung aufweist, welche winklig, insbesondere senkrecht, zu einer vorbestimmten
Einsetzrichtung (117) der Filtereinheit (115) von der Öffnung beabstandet ist,
wobei an der Oberfläche der Filtereinheit (115) eine dritte Erhebung, insbesondere
ein dritter Stift, eine dritte Nocke oder eine dritte Kontaktfeder, angeordnet ist,
welche winklig, insbesondere senkrecht, zur vorbestimmten Einsetzrichtung (117) von
der Erhebung (123) beabstandet ist,
wobei die dritte Erhebung der Filtereinheit (115) ausgebildet ist, durch die weitere
Öffnung des Filtergehäuses (109) ein weiteres Kontaktelement des weiteren Schaltelements
zu betätigen, um ein zweites Signal der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen, wobei die
Steuerung (107) des Wäschepflegegeräts (100) ausgebildet ist, basierend auf dem ersten
Schaltzustand und dem zweiten Signal der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der
Pumpe (113) während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts (100) freizugeben.
10. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Filtereinheit (115) zumindest eine vierte Erhebung, insbesondere
zumindest ein vierter Stift, zumindest eine vierte Nocke oder zumindest eine vierte
Kontaktfeder, angeordnet ist, welche entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung (117)
von der dritten Erhebung beabstandet ist,
wobei die zumindest eine vierte Erhebung der Filtereinheit (115) ausgebildet ist,
durch die weitere Öffnung des Filtergehäuses (109) das weitere Kontaktelement des
weiteren Schaltelements zu betätigen, um zumindest ein drittes Signal der Erfassungsvorrichtung
zu erzeugen, wobei die Steuerung (107) des Wäschepflegegeräts (100) ausgebildet ist,
basierend auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest dritten Signal der Erfassungsvorrichtung
eine Aktivierung der Pumpe (113) während des Wäschepflegeprogramms des Wäschepflegegeräts
(100) freizugeben.
11. Wäschepflegesystem (200) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung einen Magnetsensor (137), insbesondere einen Reed-Kontakt
oder einen Hall-Sensor, umfasst, wobei an einer Oberfläche der Filtereinheit (115)
ein magnetisches Element (135), insbesondere ein ferromagnetisches Element oder ein
Permanentmagnet, angeordnet ist,
wobei der Magnetsensor (137) ausgebildet ist, eine Annäherung des magnetischen Elements
(135) an den Magnetsensor (137) zu erfassen, um die Erfassungsvorrichtung in den ersten
Schaltzustand zu schalten.
12. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Filtereinheit (115) zumindest ein weiteres magnetisches Element
(145), insbesondere ein weiteres ferromagnetisches Element oder ein weiterer Permanentmagnet,
angeordnet ist, wobei das weitere magnetische Element (145) entlang der vorbestimmten
Einsetzrichtung (117) von dem magnetischen Element (135) beabstandet ist,
wobei der Magnetsensor (137) ausgebildet ist, eine Annäherung des weiteren magnetischen
Elements (145) an den Magnetsensor (137) zu erfassen, um zumindest ein viertes Signal
der Erfassungsvorrichtung zu erzeugen, wobei die Steuerung (107) des Wäschepflegegeräts
(100) ausgebildet ist, basierend auf dem ersten Schaltzustand und dem zumindest vierten
Signal der Erfassungsvorrichtung eine Aktivierung der Pumpe (113) während des Wäschepflegeprogramms
des Wäschepflegegeräts (100) freizugeben.
13. Wäschepflegesystem (200) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetsensor (137) in einer Einstülpung einer Oberfläche des Filtergehäuses (109)
angeordnet ist, welche in das Innere des Filtergehäuses (109) hineinragt, und wobei
das magnetische Element (135) an einer Aussparung der Filtereinheit (115), insbesondere
ringförmig um die Aussparung, angeordnet ist, wobei die Einstülpung der Oberfläche
des Filtergehäuses (109) beim Einsetzen der Filtereinheit (115) in das Filtergehäuse
(109) in die Aussparung der Filtereinheit (115) eingreift.
14. Wäschepflegesystem (200) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (115) eine fünfte Erhebung (139), insbesondere einen Stift oder
eine Nocke, aufweist, welche an einer Oberfläche der Filtereinheit (115) angeordnet
ist, wobei an einer Innenoberfläche des Filtergehäuses (109) ein Permanentmagnet (141)
entlang einer vorbestimmten Einsetzrichtung (117) der Filtereinheit (115) in das Filtergehäuse
(109) beweglich gelagert ist, insbesondere auf einer Führungsschiene (143), wobei
an der Innenoberfläche des Filtergehäuses (109) ein, insbesondere aus einem ferromagnetischen
Element bestehendes, elastisches Element angeordnet ist, welches ausgebildet ist,
den Permanentmagnet (141) entgegen der vorbestimmten Einsetzrichtung (117) zu bewegen,
wobei die fünfte Erhebung (139) der Filtereinheit (115) ausgebildet ist, den Permanentmagneten
(141) entlang der vorbestimmten Einsetzrichtung (117) beim Einsetzen der Filtereinheit
(115) in das Filtergehäuse (109) zu bewegen, wobei die Erfassungsvorrichtung einen
zweiten Magnetsensor (147), insbesondere einen Reed-Kontakt oder einen Hall-Sensor,
umfasst,
wobei der zweite Magnetsensor (147) ausgebildet ist, eine Annäherung des Permanentmagnets
(141) an den zweiten Magnetsensor (147) zu erfassen, um die Erfassungsvorrichtung
in den ersten Schaltzustand zu schalten.
15. Wäschepflegesystem (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung zumindest ein Sensorelement umfasst, welches ausgebildet
ist, Sensordaten zu erfassen, wobei die Erfassungsvorrichtung ausgebildet ist, basierend
auf den Sensordaten in den ersten Schaltzustand zu schalten, wobei das Sensorelement
zur Erfassung der Sensordaten ausgebildet ist: einen Strömungswiderstand und/oder
Druck der Waschflüssigkeit, insbesondere in der Pumpe (113) zu messen, eine Leitfähigkeit
eines elektrischen Bauteils der Filtereinheit (115) zu messen, eine Wasserverdrängung
der Filtereinheit (115) innerhalb des Filtergehäuses (109) kapazitiv zu messen, die
Filtereinheit (115), insbesondere ein induktives Element der Filtereinheit (115),
induktiv zu messen und/oder die Filtereinheit (115), insbesondere eine Vielzahl von
Erhebungen der Filtereinheit (115), innerhalb des Filtergehäuses (109) optisch zu
erfassen.