[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchtvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, eine Scheinwerfervorrichtung
mit einer solchen Leuchtvorrichtung und ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Leuchtvorrichtung
und/oder einer solchen Scheinwerfervorrichtung.
[0002] Es sind Scheinwerfervorrichtungen für Kraftfahrzeuge bekannt, die flache, zweidimensionale
Schriftzüge und/oder Embleme aufweisen, wobei diese Schriftzüge und/oder Embleme mittels
einer Beleuchtung hervorgehoben werden. Zusätzlich ist bekannt, dass diese Schriftzüge
und/oder Embleme vorzugsweise mittels Laserung oder Aluminiumbedampfung transparenter
Blenden ausgebildet werden. Allerdings sind die gestalterischen Möglichkeiten und/oder
die visuelle Wirkung von solchen Schriftzügen und/oder Emblemen auf Grund der flachen
und zweidimensionalen Ausgestaltung begrenzt.
[0003] Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2021 107 611 A1 ist eine individuell anpassbare Scheinwerfervorrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt.
Die Scheinwerfervorrichtung weist eine Leuchtvorrichtung auf, wobei die Leuchtvorrichtung
einen individuell an einen Kundenwunsch anpassbaren Einsatz aufweist. Weiterhin weist
die Scheinwerfervorrichtung eine Zugriffsöffnung zum Einsetzen oder Entfernen des
Einsatzes auf.
[0004] Die europäische Patentanmeldung
EP 3 616 994 A1 zeigt eine Scheinwerfervorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer Beleuchtungsformungseinheit
zur Erzeugung von zumindest einer Lichtverteilung, und zumindest einem Bauteil, das
diffraktive optische Elemente umfasst. Die Scheinwerfervorrichtung umfasst zusätzlich
eine Weißlichtquelle, die dazu eingerichtet ist, Weißlicht in Richtung der diffraktiven
optischen Elemente zu emittieren. Die diffraktiven optischen Elemente sind dazu eingerichtet,
das von der zumindest einen Weißlichtquelle emittierte Weißlicht unter Ausbildung
von an dem zumindest einen Bauteil visuell erkennbaren Effekten zu beugen. Dabei ist
ein Bereich des zumindest einen Bauteils, an dem die visuell erkennbaren Effekte ausgebildet
werden, für einen außenstehenden Betrachter sichtbar.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtvorrichtung für ein Kraftfahrzeug,
eine Scheinwerfervorrichtung mit einer solchen Leuchtvorrichtung und ein Kraftfahrzeug
mit einer solchen Leuchtvorrichtung und/oder einer solchen Scheinwerfervorrichtung
zu schaffen, wobei die genannten Nachteile zumindest teilweise behoben, vorzugsweise
vermieden sind.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst, indem die vorliegende technische Lehre bereitgestellt wird,
insbesondere die Lehre der unabhängigen Ansprüche sowie der in den abhängigen Ansprüchen
und der Beschreibung offenbarten Ausführungsformen.
[0007] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst, indem eine Leuchtvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
geschaffen wird. Die Leuchtvorrichtung weist mindestens ein dreidimensionales Zeichenelement
und mindestens eine Lichtquelle auf. Das mindestens eine Zeichenelement weist eine
erste Oberfläche und eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche
auf, wobei das mindestens eine Zeichenelement zumindest im Bereich der zweiten Oberfläche
als Symbol ausgebildet ist oder ein Symbol darstellt. Weiterhin ist das mindestens
eine Zeichenelement für sichtbares Licht zwischen der ersten Oberfläche und der zweiten
Oberfläche zumindest bereichsweise durchlässig ausgebildet. Die mindestens eine Lichtquelle
und das mindestens eine Zeichenelement sind derart relativ zueinander angeordnet,
dass Licht der mindestens einen Lichtquelle über die erste Oberfläche in das mindestens
eine Zeichenelement eingekoppelt und über die zweite Oberfläche diffus ausgekoppelt
werden kann. Vorteilhafterweise ist es möglich, mittels der Leuchtvorrichtung das
Kraftfahrzeug - sowohl einen Innenraum als auch eine Außenbeplankung, insbesondere
eine Scheinwerfervorrichtung - in einfacher Weise zu verzieren, insbesondere zu individualisieren,
um damit eine Design-Differenzierung zu anderen Kraftfahrzeugherstellern zu erzielen.
Vorteilhafterweise verleiht die Leuchtvorrichtung dem Kraftfahrzeug eine eindrucksvolle
Optik.
[0008] Im Kontext der vorliegenden technischen Lehre ist ein Symbol insbesondere ein dem
menschlichen Verstand zugängliches oder für den menschlichen Verstand verständliches
Zeichen. Besonders bevorzugt ist das Symbol ein Schriftzeichen, besonders bevorzugt
ein Buchstabe, ein Zahlzeichen, eine Ligatur, ein Interpunktionszeichen, ein Piktogramm,
ein Schriftzug oder ein Emblem.
[0009] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das mindestens eine Zeichenelement direkt
in einem Strahlengang der mindestens einen Lichtquelle angeordnet, wobei der Strahlengang
in der
[0010] Leuchtvorrichtung gerade ausgebildet ist. Dabei ist die erste Oberfläche vorzugsweise
senkrecht zu dem Strahlengang ausgerichtet.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung zusätzlich
mindestens ein Reflexionselement auf. Dabei sind die mindestens eine Lichtquelle,
das mindestens eine Reflexionselement und das mindestens eine Zeichenelement derart
relativ zueinander angeordnet, dass Licht der mindestens einen Lichtquelle an dem
mindestens einen Reflexionselement in Richtung des mindestens einen Zeichenelements
umgelenkt wird und über die erste Oberfläche in das mindestens eine Zeichenelement
eingekoppelt wird. Damit weist der Strahlengang in der Leuchtvorrichtung mindestens
einen Knick auf.
[0012] Vorzugsweise ist in dem Strahlengang der mindestens einen Lichtquelle zwischen der
mindestens einen Lichtquelle und dem mindestens einen Zeichenelement eine Vorsatzoptik,
insbesondere mindestens eine Linse, angeordnet.
[0013] Besonders bevorzugt ist das mindestens eine Zeichenelement in bestimmungsgemäßer
Einbaulage geodätisch oberhalb der mindestens einen Lichtquelle angeordnet. Alternativ
oder zusätzlich ist die zweite Oberfläche des mindestens einen Zeichenelements in
bestimmungsgemäßer Einbaulage derart angeordnet, dass eine Normalenrichtung der zweiten
Oberfläche geodätisch nach oben ausgerichtet ist. Alternativ oder zusätzlich ist das
mindestens eine Zeichenelement in bestimmungsgemäßer Einbaulage derart angeordnet,
dass die zweite Oberfläche geodätisch oberhalb der ersten Oberfläche angeordnet ist.
[0014] Vorzugsweise weist die Leuchtvorrichtung zusätzlich mindestens eine Blende auf. Die
mindestens eine Blende umgreift das mindestens eine Zeichenelement in einer Ebene
parallel zu der ersten Oberfläche und zu der zweiten Oberfläche. Besonders bevorzugt
umgreift die mindestens eine Blende das mindestens eine Zeichenelement mit einem Abstand.
Besonders bevorzugt ist die mindestens eine Blende eingerichtet, um Licht zumindest
teilweise, vorzugsweise nahezu komplett, zu absorbieren und/oder zurückzustreuen oder
zurückzureflektieren.
[0015] Vorzugsweise ist die Leuchtvorrichtung derart ausgebildet, dass in bestimmungsgemäßer
Einbaulage das mindestens eine Zeichenelement für einen Betrachter der Leuchtvorrichtung
sichtbar ist. Besonders bevorzugt ist die zweite Oberfläche des mindestens einen Zeichenelements
für den Betrachter sichtbar, wobei das mindestens eine Zeichenelement als ein dreidimensional
ausgebildetes Symbol erkennbar ist.
[0016] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das mindestens eine
Zeichenelement ein transparentes Material aufweist. Alternativ weist das mindestens
eine Zeichenelement ein transluzentes Material auf. Alternativ besteht das mindestens
eine Zeichenelement aus einem transparenten Material. Alternativ besteht das mindestens
eine Zeichenelement aus einem transluzenten Material. Insbesondere erzeugen verschiedene
Materialien verschiedene optische Effekte, sodass vorteilhafterweise anhand der Auswahl
des Materials des mindestens einen Zeichenelements ein gewünschter optischer Effekt
erzeugt wird.
[0017] Besonders bevorzugt wird das Material zumindest in Abhängigkeit von einem Transmissionsgrad,
einem Reflexionsgrad, und/oder einem Absorptionsgrad ausgewählt. Insbesondere wird
durch die Auswahl von Materialien mit verschiedenen Transmissionsgraden, Reflexionsgraden,
und/oder Absorptionsgraden Einfluss auf ein Erscheinungsbild des mindestens einen
Zeichenelements genommen.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite Oberfläche
zumindest bereichsweise - vorzugsweise in dem Bereich, in dem das Symbol angeordnet
und/oder ausgebildet ist- poliert und/oder als Hochglanzoberfläche, insbesondere hochglanzpoliert,
ausgebildet ist. Alternativ ist die zweite Oberfläche zumindest bereichsweise - vorzugsweise
in dem Bereich, in dem das Symbol angeordnet und/oder ausgebildet ist - diffus streuend
ausgebildet. Insbesondere erzeugen verschiedene Ausgestaltungen der zweiten Oberfläche
verschiedene optische Effekte, sodass vorteilhafterweise anhand der Auswahl der Ausgestaltung
der zweiten Oberfläche des mindestens einen Zeichenelements ein gewünschter optischer
Effekt erzeugt wird. Vorteilhafterweise ist es mittels verschiedener Kombination von
dem Material des mindestens einen Zeichenelements und der Ausbildung der zweiten Oberfläche
möglich, vielfältige optische Effekte zu erzielen.
[0019] Vorzugsweise ist die zumindest bereichsweise diffus streuend ausgebildete zweite
Oberfläche als Lambertscher Streuer ausgebildet. Besonders bevorzugt ist die zweite
Oberfläche zumindest bereichsweise - vorzugsweise in dem Bereich, in dem das Symbol
angeordnet und/oder ausgebildet ist - genarbt ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich
ist die zweite Oberfläche zumindest bereichsweise - vorzugsweise in dem Bereich, in
dem das Symbol angeordnet und/oder ausgebildet ist - teil-genarbt ausgebildet. Alternativ
oder zusätzlich ist die zweite Oberfläche zumindest bereichsweise - vorzugsweise in
dem Bereich, in dem das Symbol angeordnet und/oder ausgebildet ist - mattiert ausgebildet.
[0020] In einer Ausgestaltung weist das mindestens eine Zeichenelement ein transparentes
Material auf oder besteht aus einem transparenten Material, wobei die zweite Oberfläche
zusätzlich zumindest bereichsweise diffus streuend, besonders bevorzugt mattiert,
ausgebildet ist. Vorteilhafterweise wird bei dieser Ausgestaltung die zweite Oberfläche
des mindestens einen Zeichenelements gleichmäßig beleuchtet, wodurch das im Bereich
der zweiten Oberfläche ausgebildete Symbol weitestgehend unabhängig vom Betrachtungswinkel
sichtbar ist.
[0021] In einer alternativen Ausgestaltung weist das mindestens eine Zeichenelement ein
transluzentes Material auf oder besteht aus einem transluzenten Material, wobei die
zweite Oberfläche zusätzlich zumindest bereichsweise poliert, besonders bevorzugt
als Hochglanzoberfläche, ausgebildet ist. Dadurch verteilt sich das Licht der mindestens
einen Lichtquelle diffus in dem mindestens einen Zeichenelement, wobei das mindestens
eine Zeichenelement vorteilhaft komplett leuchtet.
[0022] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die mindestens eine
Lichtquelle eine LED ist. Vorteilhafterweise beleuchtet eine LED als die mindestens
eine Lichtquelle das mindestens eine Zeichenelement effektiv und kostengünstig. In
einer Ausgestaltung ist die mindestens eine Lichtquelle eine Laserdiode.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der mindestens einen
Lichtquelle eine Helligkeitssteuerung zugeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich ist
der mindestens einen Lichtquelle eine Farbsteuerung zugeordnet. Vorteilhafterweise
kann mittels der Helligkeits - und/oder Farbsteuerung ein optischer Effekt der Leuchtvorrichtung
individuell eingestellt werden.
[0024] Besonders bevorzugt ist die Helligkeitssteuerung und/oder die Farbsteuerung eingerichtet,
um die mindestens eine Lichtquelle zur Aussendung von gepulstem Licht anzusteuern.
Alternativ oder zusätzlich ist die Helligkeitssteuerung und/oder die Farbsteuerung
eingerichtet, um das Licht der Lichtquelle - insbesondere periodisch - aufzuhellen
und/oder abzudunkeln.
[0025] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtvorrichtung
eine Mehrzahl an Zeichenelementen aufweist. Dabei bildet die Mehrzahl an Zeichenelementen
einen Schriftzug und/oder ein Emblem. Alternativ oder zusätzlich sind die Mehrzahl
an Zeichenelementen einteilig, insbesondere materialeinheitlich, miteinander ausgebildet.
Alternativ oder zusätzlich bildet das eine Zeichenelement für sich genommen einen
Schriftzug und/oder ein Emblem. Vorteilhafterweise wird damit eine Ästhetik, eine
Individualisierung und/oder eine Sichtbarkeit des Schriftzugs und/oder des Emblems
in dem Innenraum des Kraftfahrzeugs und/oder an der Außenbeplankung des Kraftfahrzeugs
- insbesondere in der Scheinwerfervorrichtung-verbessert. Darüber hinaus ist es möglich,
einen verbesserten Markenschutz durch komplexere Markenschriftzüge zu realisieren.
[0026] Vorzugsweise weist der Schriftzug einen Hinweis auf eine in dem Kraftfahrzeug - insbesondere
in der Scheinwerfervorrichtung - integrierte Technik auf. Besonders bevorzugt ist
der Schriftzug "DIGITAL LIGHT" oder "Digital Light". Alternativ oder zusätzlich ist
der Schriftzug "HIGH PERFORMANCE" oder "High Performance". Alternativ oder zusätzlich
ist der Schriftzug "MULTIBEAM" oder "Multibeam". Alternativ oder zusätzlich ist der
Schriftzug "LED TECHNOLOGY", "LED-TECHNOLOGY", "LED Technology", oder "LED-Technology".
Alternativ oder zusätzlich weist der Schriftzug einen Hinweis auf einen Hersteller
des Kraftfahrzeugs auf. Alternativ oder zusätzlich ist der Schriftzug "Daimler", "DAIMLER",
"Daimler Truck", oder "DAIMLER TRUCK". Alternativ oder zusätzlich ist der Schriftzug
"MERCEDES-BENZ" oder "Mercedes-Benz".
[0027] In einer Ausgestaltung weisen alle Zeichenelemente der Mehrzahl an Zeichenelemente
ein identisches transparentes oder transluzentes Material auf oder bestehen daraus.
Alternativ weist ein erstes Zeichenelement der Mehrzahl an Zeichenelemente ein erstes
Material - insbesondere ein erstes transparentes Material oder ein erstes transluzentes
Material - auf oder besteht daraus, und ein zweites von dem ersten Zeichenelement
verschiedenes Zeichenelement der Mehrzahl an Zeichenelemente weist ein zweites von
dem ersten Material verschiedenes Material - insbesondere ein zweites transparentes
Material oder ein zweites transluzentes Material - auf oder besteht daraus.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltung sind alle zweiten Oberflächen der Mehrzahl an Zeichenelemente
identisch ausgebildet - insbesondere poliert oder diffus streuend. Alternativ sind
zwei zweite Oberflächen der Mehrzahl an Zeichenelemente verschieden ausgebildet. Insbesondere
ist eine zweite Oberfläche eines ersten Zeichenelements der Mehrzahl an Zeichenelemente
poliert ausgebildet und eine zweite Oberfläche eines zweiten Zeichenelements der Mehrzahl
an Zeichenelemente ist diffus streuend ausgebildet.
[0029] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtvorrichtung
eine Mehrzahl an Lichtquellen aufweist. Vorteilhafterweise ist es mittels der Mehrzahl
an Lichtquellen in einfacher Weise möglich, verschiedene optische Effekte zu erzeugen.
[0030] In einer Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung genau ein Zeichenelement und eine
Mehrzahl an Lichtquellen auf. Dabei ist die Mehrzahl an Lichtquellen dem Zeichenelement
zugeordnet, sodass Licht der Mehrzahl an Lichtquellen in das den Lichtquellen zugeordnete
Zeichenelement eingekoppelt wird. Vorzugsweise sind die verschiedenen Lichtquellen
eingerichtet, um verschieden farbiges Licht zu emittieren. Somit wird in Abhängigkeit
von einer Ansteuerung der Mehrzahl an Lichtquellen zum Emittieren von Licht das Zeichenelement
mit einer anderen Farbe beaufschlagt. Damit wird vorteilhafterweise eine verschieden
farbige Beleuchtung des Zeichenelements realisiert.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung eine Mehrzahl an Zeichenelementen
und eine Mehrzahl an Lichtquellen auf, wobei jeder Lichtquelle der Mehrzahl an Lichtquellen
genau ein Zeichenelement der Mehrzahl an Zeichenelemente zugeordnet ist, sodass Licht
einer Lichtquelle in das der Lichtquelle zugeordnete Zeichenelement eingekoppelt wird.
Damit ist es vorteilhafterweise möglich, einzelne Zeichenelemente der Mehrzahl an
Zeichenelemente individuell zu beleuchten.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung eine Mehrzahl an Zeichenelementen
und eine Mehrzahl an Lichtquellen auf, wobei jeder Lichtquelle der Mehrzahl an Lichtquellen
mindestens ein Zeichenelement der Mehrzahl an Zeichenelemente zugeordnet ist, sodass
Licht einer Lichtquelle in das mindestens eine der Lichtquelle zugeordnete Zeichenelement
eingekoppelt wird.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung eine Mehrzahl an Zeichenelementen
und eine Mehrzahl an Lichtquellen auf, wobei jedem Zeichenelement der Mehrzahl an
Zeichenelemente mindestens eine Lichtquelle der Mehrzahl an Lichtquellen zugeordnet
ist, sodass Licht mindestens einer Lichtquelle in das der Lichtquelle zugeordnete
Zeichenelement eingekoppelt wird.
[0034] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtvorrichtung
ein Trägerelement aufweist. Dabei ist die erste Oberfläche des Zeichenelements mit
dem Trägerelement verbunden und das Trägerelement ist für sichtbares Licht zumindest
bereichsweise durchlässig ausgebildet. Vorteilhafterweise ist mittels des Trägerelements
ein modularer Aufbau der Leuchtvorrichtung und damit eine vielfältige Integration
der Leuchtvorrichtung in das Kraftfahrzeug möglich.
[0035] Vorzugsweise sind die mindestens eine Lichtquelle und das Trägerelement derart relativ
zueinander angeordnet, dass Licht der Lichtquelle über eine erste Trägeroberfläche
in das Trägerelement eingekoppelt werden kann. Weiterhin ist das mindestens eine Zeichenelement
mit der ersten Oberfläche auf einer zweiten Trägeroberfläche des Trägerelements angeordnet.
Besonders bevorzugt ist die mindestens eine Blende auf der zweiten Trägeroberfläche
angeordnet.
[0036] In einer Ausgestaltung weist die Leuchtvorrichtung eine Mehrzahl an Zeichenelementen
und das Trägerelement auf, wobei alle Zeichenelemente der Mehrzahl an Zeichenelemente
auf der zweiten Trägeroberfläche angeordnet sind.
[0037] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Leuchtvorrichtung ein flächiges
Designbauteil auf. Das mindestens eine Zeichenelement ist in das flächige Designbauteil
integriert. Vorteilhafterweise wird damit das mindestens eine Zeichenelement in einfacher
Weise in der Leuchtvorrichtung angeordnet und befestigt. Weiterhin erweitert das Designbauteil
die modulare Ausgestaltung der Leuchtvorrichtung.
[0038] In einer Ausgestaltung weist das flächige Designbauteil eine Aussparung auf, wobei
das mindestens eine Zeichenelement in der Aussparung angeordnet ist. Das flächige
Designbauteil und das mindestens eine Zeichenelement sind relativ zueinander derart
angeordnet, dass das flächige Designbauteil das mindestens eine Zeichenelement in
einer Ebene parallel zu der ersten Oberfläche und zu der zweiten Oberfläche insbesondere
beabstandet umgreift. Besonders bevorzugt ist das flächige Designbauteil als die mindestens
eine Blende ausgebildet.
[0039] In einer alternativen Ausgestaltung weist das flächige Designbauteil eine Aussparung
auf, wobei das Trägerelement in der Aussparung angeordnet ist. Vorzugsweise ist das
Trägerelement mit dem flächigen Designbauteil verklipst, verschraubt und/oder verklebt.
Besonders bevorzugt weist die Leuchtvorrichtung zusätzlich die mindestens eine Blende
auf, wobei die mindestens eine Blende mechanisch mit dem flächigen Designbauteil verbunden
ist.
[0040] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtvorrichtung
eine Abdeckung aufweist. Die Abdeckung ist durchsichtig und in Strahlrichtung hinter
der zweiten Oberfläche angeordnet. Vorteilhafterweise wird das mindestens eine Zeichenelement
von der Abdeckung in einfacher Weise geschützt - insbesondere vor Umwelteinflüssen
und/oder ungewollten Berührungen - ohne dabei die Sichtbarkeit des mindestens einen
Zeichenelements zu mindern.
[0041] Vorzugsweise ist die Abdeckung optisch klar. Besonders bevorzugt weist die Abdeckung
ein transparentes Material auf. Alternativ besteht die Abdeckung aus einem transparenten
Material.
[0042] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung übergreift die Abdeckung das mindestens
eine Zeichenelement und das flächige Designbauteil.
[0043] Die Aufgabe wird auch gelöst, indem eine Scheinwerfervorrichtung mit einer erfindungsgemäßen
Leuchtvorrichtung oder einer Leuchtvorrichtung nach einer oder mehreren der zuvor
erläuterten Ausführungsformen geschaffen wird. In Zusammenhang mit der Scheinwerfervorrichtung
ergeben sich insbesondere die Vorteile, die bereits in Zusammenhang mit der Leuchtvorrichtung
erläutert wurden. Darüber hinaus wird die Scheinwerfervorrichtung individuell - vorteilhafterweise
mittels dreidimensionaler Schriftzüge und/oder Embleme - gestaltet, um damit ein ansprechendes
Design zu verwirklichen.
[0044] Vorzugsweise ist ein Scheinwerferglas der Scheinwerfervorrichtung als die Abdeckung
der Leuchtvorrichtung ausgebildet.
[0045] In einer Ausgestaltung weist die Scheinwerfervorrichtung eine Beleuchtungseinrichtung
- als eigentliches Scheinwerferlicht - und die mindestens eine Lichtquelle auf, wobei
die mindestens eine Lichtquelle von der Beleuchtungseinrichtung verschieden ist. Besonders
bevorzugt emittiert die mindestens eine Lichtquelle Licht mit einer ersten Lichtfarbe,
insbesondere einer ersten Wellenlänge, und die Beleuchtungseinrichtung emittiert Licht
mit einer zweiten von der ersten Lichtfarbe verschiedenen Lichtfarbe, insbesondere
einer zweiten von der ersten Wellenlänge verschiedenen Wellenlänge.
[0046] In einer alternativen Ausgestaltung ist die - als eigentliches Scheinwerferlicht
vorgesehene - Beleuchtungseinrichtung der Scheinwerfervorrichtung die mindestens eine
Lichtquelle. Besonders bevorzugt ist das in das mindestens eine Zeichenelement eingekoppelte
Licht Streulicht der Beleuchtungseinrichtung. Vorteilhafterweise wird damit ungenutztes
nach vorne abgestrahltes Licht der Beleuchtungseinrichtung genutzt, um das mindestens
eine Zeichenelement zu beleuchten.
[0047] Die Aufgabe wird auch gelöst, indem ein Kraftfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen
Leuchtvorrichtung oder einer Leuchtvorrichtung nach einer oder mehreren der zuvor
erläuterten Ausführungsformen geschaffen wird. In Zusammenhang mit dem Kraftfahrzeug
ergeben sich insbesondere die Vorteile, die bereits in Zusammenhang mit der Leuchtvorrichtung
erläutert wurden.
[0048] In einer Ausgestaltung ist die Leuchtvorrichtung in die Scheinwerfervorrichtung integriert,
sodass das Kraftfahrzeug eine erfindungsgemäße Scheinwerfervorrichtung oder eine Scheinwerfervorrichtung
nach einer oder mehreren der zuvor erläuterten Ausführungsformen aufweist.
[0049] Vorzugsweise ist die Abdeckung der Leuchtvorrichtung in die Außenbeplankung des Kraftfahrzeugs
integriert. Alternativ ist die Abdeckung der Leuchtvorrichtung in ein Interior-Bauteil
des Kraftfahrzeugs integriert.
[0050] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0051] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines ersten und zweiten Ausführungsbeispiels der Leuchtvorrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der Leuchtvorrichtung,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels der Leuchtvorrichtung,
und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Scheinwerfervorrichtung.
[0052] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten und zweiten Ausführungsbeispiels
einer Leuchtvorrichtung 1, insbesondere für ein Kraftfahrzeug 3.
[0053] Die Leuchtvorrichtung 1 weist ein dreidimensionales Zeichenelement 5 und eine Lichtquelle
7, insbesondere eine LED, auf. Das Zeichenelement 5 weist eine erste Oberfläche 9.1
und eine der ersten Oberfläche 9.1 gegenüberliegende zweite Oberfläche 9.2 auf. Dabei
ist das Zeichenelement 5 zumindest im Bereich der zweiten Oberfläche 9.2 als Symbol
11 ausgebildet oder stellt ein Symbol 11 dar. Weiterhin ist das Zeichenelement 5 für
sichtbares Licht zwischen der ersten Oberfläche 9.1 und der zweiten Oberfläche 9.2
zumindest bereichsweise durchlässig ausgebildet. Die Lichtquelle 7 und das Zeichenelement
5 sind derart relativ zueinander angeordnet, dass Licht der Lichtquelle 7 über die
erste Oberfläche 9.1 in das Zeichenelement 5 eingekoppelt und über die zweite Oberfläche
9.2 diffus ausgekoppelt werden kann.
[0054] Vorzugsweise ist die Leuchtvorrichtung 1 derart ausgebildet, dass in bestimmungsgemäßer
Einbaulage das Zeichenelement 5 für einen Betrachter der Leuchtvorrichtung 1 sichtbar
ist. Besonders bevorzugt ist die zweite Oberfläche 9.2 des Zeichenelements 5 für den
Betrachter sichtbar, wobei das Zeichenelement 5 als ein dreidimensional ausgebildetes
Symbol 11 erkennbar ist. Insbesondere ist die Leuchtvorrichtung 1 in eine Außenbeplankung
oder ein Interior-Bauteil des Kraftfahrzeugs 3 integriert, sodass das Symbol 11 entweder
für einen Betrachter außerhalb des Kraftfahrzeugs 3 oder einen Betrachter in einem
Innenraum des Kraftfahrzeugs 3 sichtbar ist. Besonders bevorzugt ist das Zeichenelement
5 in bestimmungsgemäßer Einbaulage geodätisch oberhalb der Lichtquelle 7 angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich ist die zweite Oberfläche 9.2 des Zeichenelements 5 in
bestimmungsgemäßer Einbaulage derart angeordnet, dass eine Normalenrichtung der zweiten
Oberfläche 9.2 geodätisch nach oben ausgerichtet ist. Alternativ oder zusätzlich ist
das Zeichenelement 5 in bestimmungsgemäßer Einbaulage derart angeordnet, dass die
zweite Oberfläche 9.2 geodätisch oberhalb der ersten Oberfläche 9.1 angeordnet ist.
[0055] Vorzugsweise weist das Zeichenelement 5 ein transparentes Material auf. Alternativ
weist das Zeichenelement 5 ein transluzentes Material auf. Alternativ besteht das
Zeichenelement 5 aus einem transparenten Material. Alternativ besteht das Zeichenelement
5 aus einem transluzenten Material.
[0056] Insbesondere ist die zweite Oberfläche 9.2 zumindest bereichsweise - vorzugsweise
in dem Bereich, in dem das Symbol 11 angeordnet und/oder ausgebildet ist - poliert
und/oder als Hochglanzoberfläche, insbesondere hochglanzpoliert, ausgebildet. Alternativ
ist die zweite Oberfläche 9.2 zumindest bereichsweise - vorzugsweise in dem Bereich,
in dem das Symbol 11 angeordnet und/oder ausgebildet ist - diffus streuend ausgebildet.
Vorzugsweise ist eine zumindest bereichsweise diffus streuend ausgebildete zweite
Oberfläche 9.2 als Lambertscher Streuer ausgebildet, wobei die zweite Oberfläche 9.2
zumindest bereichsweise genarbt, teil-genarbt, oder mattiert ausgebildet ist.
[0057] Optional weist die Leuchtvorrichtung 1 eine Helligkeitssteuerung 17 und/oder eine
Farbsteuerung 19 auf, wobei die Helligkeitssteuerung 17 und/oder die Farbsteuerung
19 der Lichtquelle 7 zugeordnet ist.
[0058] In dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 a) ist das Zeichenelement 5 direkt
in einem Strahlengang 13 der Lichtquelle 7 angeordnet. Der Strahlengang 13 in der
Leuchtvorrichtung 1 gerade ausgebildet.
[0059] In dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 b) weist die Leuchtvorrichtung 1
zusätzlich ein Reflexionselement 15 auf. Dabei sind die Lichtquelle 7, das Reflexionselement
15 und das Zeichenelement 5 derart relativ zueinander angeordnet, dass Licht der Lichtquelle
7 an dem Reflexionselement 15 in Richtung des Zeichenelements 5 umgelenkt wird und
über die erste Oberfläche 9.1 in das Zeichenelement 5 eingekoppelt wird. Damit weist
der Strahlengang 13 in der Leuchtvorrichtung 1 einen Knick auf.
[0060] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der
Leuchtvorrichtung 1.
[0061] Gleiche und funktionsgleiche Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen
versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird.
[0062] Die Leuchtvorrichtung 1 weist eine Mehrzahl an Zeichenelementen 5, eine erste Lichtquelle
7.1 und eine zweite Lichtquelle 7.2 auf. Zusätzlich weist die Leuchtvorrichtung 1
eine Blende 21 und ein Trägerelement 23 auf.
[0063] Die Mehrzahl an Zeichenelemente 5 bilden einen Schriftzug 25 - insbesondere den Schriftzug
"DIGITAL LIGHT".
[0064] Insbesondere ist der ersten Lichtquelle 7.1 mindestens ein Zeichenelement 5 der Mehrzahl
an Zeichenelemente 5 zugeordnet. Vorzugsweise sind die Zeichenelemente 5 des Teil-Schriftzuges
"DIGITAL" der ersten Lichtquelle 7.1 zugeordnet. Zusätzlich ist der zweiten Lichtquelle
7.2 mindestens ein Zeichenelement 5 der Mehrzahl an Zeichenelemente 5 zugeordnet.
Vorzugsweise sind die Zeichenelemente 5 des Teil-Schriftzuges "LIGHT" der zweiten
Lichtquelle 7.2 zugeordnet.
[0065] Die Blende 21 umgreift die Mehrzahl an Zeichenelemente 5 in einer Ebene parallel
zu der ersten Oberfläche 9.1 - wird hier durch die Blende 21 verdeckt - und zu der
zweiten Oberfläche 9.2. Besonders bevorzugt ist die mindestens eine Blende 21 eingerichtet,
um Licht zumindest teilweise, vorzugsweise nahezu komplett, zu absorbieren.
[0066] Das Trägerelement 23 ist für sichtbares Licht zumindest bereichsweise durchlässig
ausgebildet. Besonders bevorzugt ist die Blende 21 auf einer zweiten Trägeroberfläche
des Trägerelements 23 angeordnet.
[0067] Die Zeichenelemente 5 sind jeweils mit der ersten Oberfläche auf der zweiten Trägeroberfläche
des Trägerelements 23 angeordnet.
[0068] Die erste Lichtquelle 7.1, die zweite Lichtquelle 7.2, das Reflexionselement 15,
das Trägerelement 23 und die Mehrzahl an Zeichenelemente 5 sind derart relativ zueinander
angeordnet, dass Licht der ersten Lichtquelle 7.1 und der zweiten Lichtquelle 7.2
über eine erste Trägeroberfläche des Trägerelements 23 in das Trägerelement 23 eingekoppelt
und über die zweite Oberfläche 9.2 diffus ausgekoppelt werden kann. Insbesondere sind
beispielhaft drei Strahlengänge 13 eingezeichnet. Dabei wird das Licht der ersten
Lichtquelle 7.1 und der zweiten Lichtquelle 7.2 mittels des Reflexionselements 15
in Richtung der Mehrzahl an Zeichenelemente 5 umgelenkt, wobei das Licht über die
erste Trägeroberfläche in das Trägerelement 23 eingekoppelt wird. Anschließend wird
das Licht durch das Trägerelement 23 zu den Zeichenelementen 5 geleitet und in die
Zeichenelemente 5 eingekoppelt. Mittels jeweils drei Pfeile ist eine diffuse Auskopplung
des Lichts im Bereich der zweiten Oberflächen 9.2 der Buchstaben "D", "I" und "L"
dargestellt.
[0069] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels der
Leuchtvorrichtung 1.
[0070] Das vierte Ausführungsbeispiel der Leuchtvorrichtung 1 weist eine Mehrzahl an Zeichenelemente
5, die Lichtquelle 7, die Blende 21, das Trägerelement 23, ein flächiges Designbauteil
27, und eine Abdeckung 29 auf. Analog zu Figur 2 bilden die Mehrzahl an Zeichenelemente
5 insbesondere einen Schriftzug 25.
[0071] Die Mehrzahl an Zeichenelemente 5, die Blende 21 und das Trägerelement 23 sind analog
zu Figur 2 relativ zueinander angeordnet. Weiterhin sind die Mehrzahl an Zeichenelemente
5, die Blende 21 und das Trägerelement 23 in einer Aussparung des flächigen Designbauteils
27 angeordnet, wobei vorzugsweise die Blende 21 und/oder das Trägerelement 23 mit
dem flächigen Designbauteil 27 verklipst, verschraubt und/oder verklebt ist.
[0072] Die Abdeckung 29 ist durchsichtig und ist in Strahlrichtung 13 hinter der zweiten
Oberfläche 9.2 der Mehrzahl an Zeichenelemente 5 angeordnet. Besonders bevorzugt übergreift
die Abdeckung 29 die Mehrzahl an Zeichenelemente 5 und das flächige Designbauteil
27.
[0073] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Scheinwerfervorrichtung
31 mit der Leuchtvorrichtung 1.
[0074] Die Scheinwerfervorrichtung 31 weist die Leuchtvorrichtung 1 auf. Dabei weist die
Leuchtvorrichtung 1 eine Mehrzahl an Zeichenelemente 5, die Lichtquelle 7, die Reflexionselemente
15, die Blende 21, das Trägerelement 23 und das flächige Designbauteil 27 auf. Analog
zu Figur 2 und Figur 3 bilden die Mehrzahl an Zeichenelemente 5 insbesondere einen
Schriftzug 25.
[0075] Besonders bevorzugt weist die Scheinwerfervorrichtung 31 eine Beleuchtungseinrichtung
33 als eigentliches Scheinwerferlicht oder - gleichbedeutend - Scheinwerferstrahler
auf, wobei die Beleuchtungseinrichtung 33 und die Lichtquelle 7 identisch sind. Damit
ist insbesondere das in das mindestens eine Zeichenelement 5 eingekoppelte Licht Streulicht
der Beleuchtungseinrichtung 33.
1. Leuchtvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug (3), mit mindestens einem dreidimensionalen
Zeichenelement (5) und mindestens einer Lichtquelle (7, 7.1, 7.2), wobei
- das mindestens eine Zeichenelement (5) eine erste Oberfläche (9.1) und eine der
ersten Oberfläche (9.1) gegenüberliegende zweite Oberfläche (9.2) aufweist, wobei
- das mindestens eine Zeichenelement (5) zumindest im Bereich der zweiten Oberfläche
(9.2) als Symbol (11) ausgebildet ist oder ein Symbol (11) darstellt, wobei
- das mindestens eine Zeichenelement (5) für sichtbares Licht zwischen der ersten
Oberfläche (9.1) und der zweiten Oberfläche (9.2) zumindest bereichsweise durchlässig
ausgebildet ist, und wobei
- die mindestens eine Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) und das mindestens eine Zeichenelement
(5) derart relativ zueinander angeordnet sind, dass Licht der Lichtquelle (7, 7.1,
7.2) über die erste Oberfläche (9.1) in das Zeichenelement (5) eingekoppelt und über
die zweite Oberfläche (9.2) diffus ausgekoppelt werden kann.
2. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei das Zeichenelement (5) ein transparentes
oder transluzentes Material aufweist oder aus einem transparenten oder transluzenten
Material besteht.
3. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweite Oberfläche
(9.2) zumindest bereichsweise
- poliert und/oder als Hochglanzoberfläche, insbesondere hochglanzpoliert, oder diffus
streuend, insbesondere
- genarbt, oder
- teil-genarbt oder
- mattiert
ausgebildet ist.
4. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mindestens
eine Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) eine LED ist.
5. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der mindestens einen
Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) eine Helligkeitssteuerung (17) und/oder Farbsteuerung (19)
zugeordnet ist.
6. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Mehrzahl an
Zeichenelementen (5), wobei die Mehrzahl an Zeichenelementen (5) einen Schriftzug
(25) und/oder ein Emblem bildet.
7. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Mehrzahl an
Lichtquellen (7, 7.1, 7.2), wobei insbesondere jeder Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) der
Mehrzahl an Lichtquellen (7, 7.1, 7.2) mindestens ein Zeichenelement (5) zugeordnet
ist, sodass Licht einer Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) in das der Lichtquelle (7, 7.1,
7.2) zugeordnete Zeichenelement (5) eingekoppelt wird.
8. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Trägerelement
(23), wobei die erste Oberfläche (9.1) des mindestens einen Zeichenelements (5) mit
dem Trägerelement (23) verbunden ist, und wobei das Trägerelement (23) für sichtbares
Licht zumindest bereichsweise durchlässig ausgebildet ist.
9. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem flächigen
Designbauteil (27), wobei das mindestens eine Zeichenelement (5) in das flächige Designbauteil
(27) integriert ist, wobei das flächige Designbauteil (27) insbesondere eine Aussparung
aufweist, wobei vorzugsweise das Trägerelement (23) in der Aussparung angeordnet ist.
10. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Abdeckung
(29), wobei die Abdeckung (29) durchsichtig ist, und wobei die Abdeckung (29) in Strahlrichtung
(13) hinter der zweiten Oberfläche (9.2) angeordnet ist.
11. Scheinwerfervorrichtung (31) mit einer Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei vorzugsweise
- ein Scheinwerferglas der Scheinwerfervorrichtung (31) als eine Abdeckung (29) der
Leuchtvorrichtung (1) ausgebildet ist, und/oder
- eine Beleuchtungseinrichtung (33) der Scheinwerfervorrichtung (31) die mindestens
eine Lichtquelle (7, 7.1, 7.2) ist.
12. Kraftfahrzeug (3) mit einer Leuchtvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
insbesondere mit einer Scheinwerfervorrichtung (31) nach Anspruch 11.