Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung zur Verbindung einer Oberschiene
mit einer Führungsschiene für selbsttragende Storensysteme.
Stand der Technik
[0002] Aufhängevorrichtungen zur Verbindung einer Oberschiene mit einer Führungsschiene
für Storen sind bekannt. Bei einer Storenmontage werden üblicherweise Führungsschienen
für Storen an den Leibungen einer Fenster- oder Türöffnung befestigt und dienen der
Führung der einzelnen Lamellen von Storen. Zudem werden Oberschienen zur Aufnahme
der Lamellen von Storen über Oberschienenträger an Wänden oder Decken montiert, wobei
die Oberschienenträger unmittelbar an den Wänden oder Decken oder über Halte- oder
Aufhängevorrichtungen an den seitlichen Führungsschienen befestigt werden.
[0003] DE29601056U1 beschreibt eine winkelförmige Haltevorrichtung, welche oberhalb eines Fensters im
Bereich des Gebäudesturzes angebracht wird. Dabei ist die Oberschiene mittels Halteschellen
an den Horizontalschenkel der Haltevorrichtung aufgehängt, wobei die Halteschellen
an die Haltevorrichtung geschraubt sind. Zudem sind die Vertikalschenkel der Haltevorrichtung
an der Führungsschiene montiert, bzw. geschraubt.
[0004] DE102012022471A1 beschreibt einen Träger für eine Oberschiene einer Sonnenschutzanlage mit wenigstens
zwei Trägern, die zur Befestigung der Oberschiene vorgesehen und aus einem U-förmigen
Bügel mit einem bodenseitigen Verschluss gebildet ist, wobei die Oberschiene bei geöffneten
Verschlüssen in den Träger eingesetzt und durch Verschließen der Verschlüsse arretiert
wird.
[0005] In
AT520220A4 ist ein u-förmiger Montageträger mit einer Trägerbasis und einem ersten und zweiten
Trägerschenkel zur Montage von Oberschienen beschrieben, wobei der Montageträger im
Bereich eines Gebäudesturzes angebracht ist. In
DE202006004605U1 und
AT289364B sind weitere Aufhängevorrichtungen in Form von Montagebügeln offenbart, an welche
die Oberschiene befestigt werden kann. Bei allen bekannten Offenbarungen ist gemein,
dass die Oberschiene beziehungsweise der Oberschienenträger entweder an einer Decke
angeschraubt oder an einer Haltevorrichtung, teilweise auch Konsole genannt, angeschraubt
ist, welche dann an der Führungsschiene befestigt ist.
[0006] In
EP3599338 ist eine Aufhängungsvorrichtung zur Befestigung einer Oberschiene mit Storenpaket
beschrieben, welche mindestens einen Montagesteg, mittels welchem die Aufhängungsvorrichtung
an einem Objekt befestigt sein kann, und mindestens zwei Oberschienenträger beinhaltet,
welche wenigstens ein senkrecht vom Montagesteg abgewinkelt abstehendes Trägerschenkelpaar
zum Umklammern der Oberschiene bilden, wobei die Oberschienenträger zwei Fanghaken
zum Fassen der Oberschiene aufweisen. Der Montagesteg weist eine längliche Platte
auf und kann zwei quer zur longitudinalen Ausrichtung der länglichen Platte angeordnete
Montagefortsatzpaare aufweisen, auf welche die Trägerschenkel aufgestossen bzw. aufgesteckt
werden können. Der Montagesteg kann über einen seitlichen Bügel über eine Montagebohrung
mittels einer Schraube an einer Führungsschiene befestigt werden.
[0007] Nachteilig bei den bekannten Aufhängevorrichtungen ist, dass die Oberschienenträger
mit den Oberschienen jeweils an Vorrichtungen zum Verbinden einer Oberschiene mit
einer Führungsschiene oder direkt an einen Gebäudesturz geschraubt werden, oder dass
die Vorrichtungen zum Verbinden einer Oberschiene mit einer Führungsschiene über Montagebohrungen
mittels Schrauben an den Führungsschienen beziehungsweise an der Wand fixiert oder
verschraubt werden müssen. Diese Montagearbeiten führen zu einem erheblichen Zeitaufwand.
Nachteilig bei bekannten zusammensteckbaren Aufhängevorrichtungen ist die mangelnde
Stabilität und die limitierte Tragfähigkeit insbesondere bei stark beanspruchten Storen.
Es werden auch Führungsschienen mit vormontierten Aufhängevorrichtungen eingesetzt
was zu sperrigen Teilen und daher zu Mehrkosten in der Logistik beim Hersteller und
Kunden führt.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Aufhängevorrichtung
zur Verbindung einer Oberschiene mit einer Führungsschiene für Storen zu schaffen,
die eine erleichterte und vereinfachte Montage ermöglicht, mit möglichst wenig Material
eine hohe Tragfähigkeit aufweist, den Transport vereinfacht, und somit ökonomisch
ist.
Beschreibung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Aufhängevorrichtung zur Verbindung einer Oberschiene
mit einer Führungsschiene für selbsttragende Storensysteme mit einem Oberschienenabschnitt
und einem Führungsschienenabschnitt gelöst, wobei der Führungsschienenabschnitt zumindest
teilweise in mindestens eine Öffnung der Führungsschiene einsteckbar ist, und der
Oberschienenabschnitt einen zentralen Abschnitt mit einer Oberseite, einer Unterseite
und zwei Längskanten aufweist, wobei die Oberschiene über mindestens einen Oberschienenträger
an dem Oberschienenabschnitt befestigbar ist. Dabei weist der Oberschienenabschnitt
in Verlaufsrichtung parallel zu seiner Längsachse L mindestens ein flügelartiges Einsteckelement
mit einem fingerartigen Fortsatz auf, wobei der fingerartige Fortsatz parallel zur
Längsachse L und zur Längskante des zentralen Abschnitts beabstandet verlaufend und
von der Längskante des zentralen Abschnitts über einen Verbindungsfortsatz wegragend
angeordnet ist und mit dem zentralen Abschnitt verbunden ist, derart, dass eine Einschuböffnung
zwischen dem mindestens einen fingerartigen Fortsatz und dem zentralen Abschnitt des
Oberschienenabschnitts parallel zur Längsachse L verlaufend gebildet ist, in welche
der Oberschienenträger einsteckbar ist, so dass der Oberschienenträger im zusammengesteckten
Zustand auf der Oberseite des Oberschienenabschnitts aufliegt.
[0010] Ein Vorteil der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung liegt darin, dass auf einfache
Weise und ohne zusätzliche Befestigungsmittel, wie beispielsweise über Bohrung und
Schraube, der Führungsabschnitt in die Führungsschiene einsteckbar, beziehungsweise
der Oberschienenträger in den Oberschienenabschnitt einsteckbar ist. Dies führt dazu,
dass die Montage zur Verbindung einer Oberschiene mit einer Führungsschiene besonders
einfach und schnell ist, womit viel Zeit und Aufwand gespart werden können. Zudem
können die Aufhängevorrichtung, der Oberschienenträger und die Führungsschiene einzeln
und kompakt transportiert und vor Ort ohne viel Zeitaufwand zusammengesteckt werden,
wodurch Transportkosten und Montagekosten gespart werden.
[0011] Als Oberschienenabschnitt wird derjenige Abschnitt der Aufhängevorrichtung bezeichnet,
an welchen der Oberschienenträger beziehungsweise die Oberschiene montiert wird. Nach
der Montage der Oberschiene am Oberschienenträger bzw. am Oberschienenabschnitt ist
im zusammengesteckten Zustand die Längsachse L des Oberschienenabschnitts parallel
zur Längsachse der Oberschiene angeordnet und der zentrale Abschnitt des Oberschienenabschnitts
liegt auf seiner ganzen Länge auf der Oberschiene auf. Dies führt dazu, dass der Oberschienenabschnitt
mit dem eingesteckten Oberschienenträger und die im Oberschienenträger eingesteckte
und verspannte Oberschiene eine kompakte Einheit mit hoher Tragfähigkeit und Steifigkeit
bildet, was einen grossen Unterschied zu herkömmlichen Systemen darstellt. Wird die
Aufhängevorrichtung in die Führungsschiene eingesteckt, wird das gesamte Gewicht der
Oberschiene auf die Führungsschiene übertragen und von der Führungsschiene getragen.
[0012] Der zentrale Abschnitt des Oberschienenabschnitts weist vorzugsweise eine längliche
flache Form, vorzugsweise eine Platte, mit einer Oberseite, einer Unterseite und zwei
schmalen Längsseiten, auch Längskanten genannt, auf. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der zentrale Abschnitt des Oberschienenabschnitts im Randbereich entlang der
Längsachse L des Oberschienenabschnitts Sicken, vorzugsweise zwei seitliche parallele
Sicken, beziehungsweise Vertiefungen, auf zur Verstärkung der Form. Vorzugsweise liegen
die länglichen seitlichen Sicken, beziehungsweise Vertiefungen, nach der Montage mit
der Unterseite auf der montierten Oberschiene auf. Der Oberschienenabschnitt weist
zusätzlich in Verlaufsrichtung parallel zu seiner Längsachse L mindestens ein flügelartiges
Einsteckelement mit einem fingerartigen Fortsatz auf, wobei der fingerartige Fortsatz
parallel zur Längsachse L und zur Längskante des zentralen Abschnitts beabstandet
verlaufend und von der Längskante über einen Verbindungsfortsatz wegragend angeordnet
ist und mit dem zentralen Abschnitt verbunden ist, derart dass eine Einschuböffnung
zwischen dem mindestens einen fingerartigen Fortsatz des flügelartigen Einsteckelements
und dem zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts parallel zur Längsachse L verlaufend
gebildet ist. Das flügelartige Einsteckelement ist vorzugsweise an mindestens einer
Längskante des zentralen, länglichen flachen Abschnitts über einen Verbindungsfortsatz
wegragend angeordnet, derart dass die Längsachse des länglichen fingerartigen Fortsatzes
parallel zur Längsachse L des Oberschienenabschnitts angeordnet ist. In einer besonders
bevorzugten Ausführungsform steht das flügelartige Einsteckelement von den Sicken
des zentralen Abschnitts des Oberschienenabschnitts ab, vorzugsweise in seiner Fläche
schräg nach oben weg von der Grundfläche der Sicke.
[0013] Das flügelartige Einsteckelement weist einen Verbindungsfortsatz und einen fingerartigen
Fortsatz, besonders bevorzugt in Form einer länglichen rechteckigen Platte, auf, wobei
der fingerartige Fortsatz über den Verbindungsfortsatz wegragend vom Oberschienenabschnitt
angeordnet ist und mit dem zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts verbunden
ist. Vorzugsweise weist das flügelartige Einsteckelement, beziehungsweise der fingerartige
Fortsatz mit dem Verbindungsfortsatz zum Oberschienenabschnitt eine L-förmige Form
auf und bildet zusammen mit dem Oberschienenabschnitt eine U-förmige Form, wobei die
offene Seite der U-Form die Einschuböffnung bildet, in welche der Oberschienenträger
einsteckbar ist. So ist das flügelartige Einsteckelement mit dem fingerartigen Fortsatz
derart wegragend an einer Längsseite des Oberschienenabschnittes, vorzugsweise an
der Längskante des zentralen länglichen flachen Abschnitt des Oberschienenabschnitts,
angeordnet, dass die Längsachse des länglichen fingerartigen Fortsatzes parallel zur
Längsachse L des zentralen Abschnitts des Oberschienenabschnitts angeordnet ist und
sich eine U-förmige Einschuböffnung zwischen dem flügelartigen Einsteckelement und
dem zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts bildet. Das bedeutet, dass das
flügelartige Einsteckelement, ausgehend von einer Längskante des zentralen Abschnitts
des Oberschienenabschnitts, vorzugsweise zuerst über einen Verbindungsfortsatz senkrecht
zur Längsachse L des Oberschienenabschnittes wegragt und dann um eine 90° Kurve in
den fingerartigen Fortsatz und in eine Ausrichtung parallel zur Längsachse L des Oberschienenabschnittes
geht. Der Verbindungsfortsatz und der fingerartige Fortsatz bilden zusammen einen
L-förmigen Finger, welcher mit Abstand zum zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts
weggebogen ist. Die Einschuböffnung ist nicht durchgehend, da das flügelartige Einsteckelement
mit dem zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts verbunden ist. Die Einschuböffnung
weist vorzugsweise etwa eine Länge auf, welcher der Breite des Basisschenkels eines
Oberschienenträgers entspricht. Das flügelartige Einsteckelement ist Teil des Oberschienenabschnitts
und mit diesem einstückig verbunden. Vorzugsweise ist das flügelartige Einsteckelement,
beziehungsweise die längliche rechteckige Platte des fingerartigen Fortsatzes die
seitliche Erhöhung der Sicke.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Oberschienenabschnitt in Verlaufsrichtung
parallel zu seiner Längsachse L beidseitig an der schmalen Längskante des Oberschienenabschnitts,
vorzugsweise beidseitig an der schmalen Längskante des zentralen Abschnitts des Oberschienenabschnitts,
jeweils mindestens ein flügelartiges Einsteckelement wegragend auf, derart, dass je
eine Einschuböffnung zwischen den mindestens zwei fingerartigen Fortsätzen und dem
zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnittsgebildet ist. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform weist der Oberschienenabschnitt jeweils beidseitig zwei flügelartige
Einsteckelemente, also insgesamt vier Einsteckelemente, zum Einstecken von zwei Oberschienenträger
auf.
[0015] Vorzugsweise weist der Oberschienenabschnitt mindestens ein Rastmittel zum Positionieren
des Oberschienenträgers auf dem Oberschienenabschnitt der Aufhängevorrichtung auf.
Vorzugsweise ist das Rastmittel auf der Oberseite entlang der zentralen Längsachse
des Oberschienenabschnitts angeordnet. In einer weiteren Ausführungsform ist das Rastmittel
am fingerartigen Fortsatz des flügelartigen Einsteckelements angeordnet. Vorzugsweise
weist das Rastmittel die Form einer Noppe, einer Rastzunge oder eines Hakens auf,
welche am Oberschienenabschnitt, vorzugsweise entlang der zentralen Längsachse des
zentralen Abschnitts des Oberschienenabschnitts, oder am fingerartigen Fortsatz des
flügelartigen Einsteckelements angeformt ist. Beim Einstecken des Oberschienenträger
in die Einschuböffnung des Oberschienenabschnitts rastet das Rastmittel des Oberschienenabschnitts
vorzugsweise in eine entsprechende Aussparung im Oberschienenträger ein. Dies dient
der besseren Positionierung sowie der Sicherung der Position während der Montage.
[0016] Als Führungsschienenabschnitt wird derjenige Abschnitt der Aufhängevorrichtung verstanden,
welcher in eine Führungsschiene einsteckbar ist. Führungsschienen für Storen werden
in der Regel an den Leibungen einer Fenster- oder Türöffnung befestigt und dienen
der Führung der einzelnen Lamellen von Storen. Die Führungsschienen weisen vorzugsweise
an ihrer oberen Stirnseite eine oder mehrere Öffnungen auf, in welche die Aufhängevorrichtung
eingesteckt und über ein Befestigungsmittel, vorzugsweise ein Klemmelement oder Rastelement,
fixiert, beziehungsweise geklemmt oder eingerastet, werden kann.
[0017] Der Führungsschienenabschnitt weist vorzugsweise eine Form auf, welche komplementär
zu der einen oder mehreren Öffnungen der Führungsschiene ausgebildet ist und somit
formschlüssig in die eine oder mehrere Öffnungen der Führungsschiene einführbar ist.
Vorzugsweise wird der Führungsschienenabschnitt in die mindestens eine stirnseitige
Öffnung der Führungsschiene eingesteckt. In einer bevorzugten Ausführungsform weist
der in die Führungsschiene einsteckbare Führungsschienenabschnitt zwei parallel zueinander
liegende Schenkel auf, welche in zwei zu den Schenkeln komplementären Öffnungen der
Führungsschiene einsteckbar sind. Die Schenkel weisen vorzugsweise eine flache rechteckige
Form mit abgerundeten Ecken auf, wobei die beiden Schenkelflächen parallel zueinander
angeordnet sind. Vorzugsweise weist der Führungsschienenabschnitt, insbesondere bevorzugt
weisen die beiden Schenkel, je ein Befestigungsmittel, vorzugsweise ein Rastelement
oder ein Klemmelement, wie beispielsweise eine Noppe, auf zum Einrasten oder Klemmen
der Aufhängevorrichtung in der Führungsschiene und zum Fixieren der Aufhängevorrichtung
an der Führungsschiene. Das Befestigungsmittel kann auch ein anderes Rastmittel oder
ein in der Verbindungstechnik übliches Befestigungsmittel wie eine Schraube, ein Stift
oder eine Niete oder ein anderes Befestigungsmittel sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Führungsschienenabschnitt geklemmt oder eingerastet an der Führungsschiene
fixierbar und wird ohne Schraube oder zusätzliches Befestigungsmittel befestigt. In
einer besonders bevorzugten Ausführung wird die Fixierung kraftschlüssig durch Reibung
bzw. hohe Flächenpressung der Noppe im Profil durch Klemmen erreicht. Somit braucht
es keine Bohrung in der Führungsschiene wie bei herkömmlichen Systemen, welche neben
dem Arbeitsaufwand auch optisch ungünstig wäre.
[0018] Da die Führungsschienen vorzugsweise seitlich an den Leibungen einer Fenster- oder
Türöffnung angebracht sind und die Oberschiene idealerweise waagrecht zwischen zwei
Führungsschienen ausgerichtet ist, sind der Oberschienenabschnitt und der in der Führungsschiene
einsteckbare Führungsschienenabschnitt vorzugsweise in einem rechten Winkel zueinander
angeordnet.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem Oberschienenabschnitt und dem
Führungsschienenabschnitt ein Verbindungsabschnitt ausgestaltet, wobei der Verbindungsabschnitt
zwei zueinander parallele Verbindungsschenkel aufweist, deren Abstand vorzugsweise
grösser ist als der Abstand der zwei parallelen einsteckbaren Schenkel des Führungsschienenabschnitts.
Vorzugsweise ist der Abstand zwischen den zwei Verbindungsschenkeln so gewählt, dass
die Oberschiene zwischen die zwei Verbindungsschenkel geschoben werden kann und der
Abstand somit mindestens den Aussenabstand zwischen den zwei Schenkeln der Oberschiene
aufweist. Vorzugsweise weisen die Verbindungsschenkel einen Neigungswinkel β zur Längsachse
Q des Führungsschienenabschnitts von 15° bis 45°, vorzugsweise von 30° auf. Der Neigungswinkel
dient dazu, dass die Aufhängevorrichtung auch in Ecken von Gebäudevorsprüngen angebracht
werden kann, deren Ecken nicht ganz rechteckig ausgebildet sind.
[0020] Vorzugsweise weist der Verbindungsschenkel des Verbindungsabschnitts im Übergang
zum Schenkel des Führungsschienenabschnitts beidseits der schmalen Längsseiten des
Verbindungsschenkels je eine Schulter auf. Der Abstand der Schultern weist vorzugsweise
die Breite der Verbindungsschenkel auf und ist breiter als die Breite der Schenkel
des Führungsschienenabschnitts und vorzugsweise nicht breiter als die Breite der Führungsschiene.
Die Schulter des Verbindungsschenkels dient dazu, dass beim Einstecken des Führungsschienenabschnitts
in eine Öffnung der Führungsschiene der Führungsschienenabschnitt so weit in die Führungsschiene
eingesteckt werden kann, bis die Schulter des Verbindungsschenkels auf der Stirnseite
der Führungsschiene ansteht.
[0021] Besonders bevorzugt ist die Aufhängevorrichtung einstückig ausgebildet und wird vorzugsweise
als Formteil hergestellt. Vorzugsweise ist die Aufhängevorrichtung aus Stahlblech
gefertigt. Es ist auch möglich, die Aufhängevorrichtung aus anderen Metallen sowie
aus Kunststoff herzustellen.
[0022] Die vorliegende Erfindung betrifft zusätzlich ein Fix-System für selbsttragende Storensysteme
zum Aufhängen einer Oberschiene an einer Führungsschiene, umfassend eine Führungsschiene,
eine erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung und mindestens einen Oberschienenträger,
wobei der Oberschienenträger in die jeweilige Einschuböffnung des mindestens einen
flügelartigen Einsteckelements des Oberschienenabschnitts eingesteckt ist.
[0023] Als Oberschienenträger sind alle bekannten Träger zum Befestigen von Oberschienen
geeignet, wie beispielsweise Oberschienenträger mit Bügel oder vorzugsweise mit automatischer
Schliessvorrichtung. Insbesondere U-förmige Oberschienenträger mit einem Basisschenkel
und zwei Trägerschenkel werden verwendet. Besonders bevorzugt sind Oberschienenträger
mit automatischer Schliessfunktion der Trägerschenkel, bei welchen die Oberschienenträgerschenkel
einen Schwenkarm mit je einer nach innen vorstehende Raste aufweisen, in welche die
Oberschiene nach dem Einstecken in den Oberschienenträger einrastet oder eingehängt
werden kann. Vorzugsweise ist der Basisschenkel des U-förmigen Oberschienenträgers
derart ausgebildet, dass er relativ zur U-Form nach innen gerichtete Vertiefungen
zur Aufnahme der flügelartigen Einsteckelemente der Aufhängevorrichtung aufweist.
[0024] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Verwendung einer erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung
zum Aufhängen einer Oberschiene an einer Führungsschiene für selbsttragende Storensysteme.
Die Erfindung ist für Beschattungssysteme aller Art, auch Jalousie, Raffstore, Rollo,
Rollladen, Lamellenstoren, Senkrechtstoren, Markisen oder Plisseeanlage genannt, geeignet
und einsetzbar. Vorzugsweise eignet sich die erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung
als Teil eines Fix-Systems für Lamellenstoren.
[0025] Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Aufhängen einer Oberschiene an einer
Führungsschiene für selbsttragende Storensysteme umfassend die Schritte:
- I) Einstecken mindestens eines Oberschienenträgers in die jeweilige Einschuböffnung
des mindestens einen flügelartigen Einsteckelements des Oberschienenabschnitts der
erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung,
- II) Einstecken des Führungsschienenabschnitts der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung
in eine Öffnung der Führungsschiene,
- III) Einschieben der Oberschiene in den mindestens einen Oberschienenträger, und allenfalls
- IV) Befestigen der Oberschiene am Oberschienenträger, beispielsweise durch Schrauben
oder andere in der Verbindungstechnik üblichen Befestigungsmittel. Auch eine Befestigung
durch Schnapper ist möglich.
[0026] Zur Montage wird der Oberschienenträger vorzugsweise entlang der Längsrichtung L
in die mindestens eine Einschuböffnung des Oberschienenabschnitts eingesteckt. Üblicherweise
weist der Oberschienenträger eine U-förmige Form mit einer Basis und zwei Schenkeln,
auch Trägerschenkel genannt, auf, wobei die Basis vorzugsweise einen mittleren Teil
und jeweils seitlich des mittleren Teils zur Verstärkung zwei Vertiefungen oder Sicken
aufweist. Die flügelartigen Einsteckelemente des Oberschienenabschnitts sind vorzugsweise
komplementär zu den Sicken der Oberschienenträgerbasis ausgebildet, derart dass der
Übergang zwischen den Sicken und dem mittleren Teil der Basis in die Einschuböffnung
zwischen den flügelartigen Einsteckelementen und dem zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts
einsteckbar ist. Der mittlere Teil der Basis des U-förmigen Oberschienenträgers liegt
nach dem Einstecken auf dem länglichen flachen zentralen Abschnitt des Oberschienenabschnitts
auf. Nach dem Einstecken des mindestens einen Oberschienenträgers in den Oberschienenabschnitt
wird die Aufhängevorrichtung vorzugsweise in die Führungsschiene gesteckt. Diese Montage
erfolgt viel schneller als bei herkömmlichen Systemen, weil die verschiedenen Teile
zusammengesteckt werden können, ohne dass ein Bohren oder Schrauben nötig wäre. Anschliessend
wird die Oberschiene in die Oberschienenträger eingeschoben, bis die Oberschiene am
Oberschienenabschnitt ansteht. Die flügelartigen Einsteckelemente dienen dazu, dass
beim nachträglichen Einschieben der Oberschiene in die Oberschienenträger, die Oberschienenträger
nicht wieder vom Oberschienenabschnitt abgehoben werden. Somit ist der eingesteckte
Oberschienenträger sowohl in horizontaler Richtung wie auch in vertikaler Richtung
fixiert.
[0027] Zudem weisen die herkömmlichen Oberschienenträger im zentralen Mittelpunkt der Basis
eine Aussparung auf, welche bei den herkömmlichen Befestigungsmethoden zur Aufnahme
von Schrauben zum Festschrauben des Oberschienenträgers an eine Aufhängevorrichtung
verwendet wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
der Oberschienenabschnitt auf der Oberseite entlang der zentralen Längsachse ein Rastmittel
auf, welches in die Aussparung der Oberschienenträgerbasis einrastet und somit der
Oberschienenträger an gewünschter Position bleibt.
[0028] Die erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung, insbesondere als Teil des erfindungsgemässen
Fix-Systems ermöglicht eine stabile Verbindung von einer Oberschiene mit einer Führungsschiene
für Storen, bei welcher das Gewicht der Oberschiene über die Aufhängevorrichtung auf
die Führungsschiene übertragen wird und somit das ganze Gewicht von der Führungsschiene
getragen wird. Dieses System erlaubt daher die Montage von langen und schweren Lamellenstoren.
Die erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung ist daher hervorragend geeignet zum Aufhängen
einer Oberschiene an einer Führungsschiene für selbsttragende Storensysteme, insbesondere
für Lamellenstoren.
[0029] Weitere Vorteile der Erfindung folgen aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
die Erfindung anhand von in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert wird.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0030] Es zeigen:
Fig. 1A eine perspektivische Ansicht von schräg oben auf die Oberseite einer Aufhängevorrichtung,
Fig. 1B eine perspektivische Ansicht von schräg unten auf die Unterseite einer Aufhängevorrichtung,
Fig. 2A eine Seitenansicht einer Aufhängevorrichtung,
Fig. 2B eine Ansicht von oben auf eine Aufhängevorrichtung,
Fig. 3A einen Querschnitt durch die Längsachse Q der Aufhängevorrichtung aus Fig.
2.A,
Fig. 3B einen Querschnitt durch die Stirnseite der Führungsschiene mit eingestecktem
Führungsschienenabschnitt,
Fig. 4A eine perspektivische Ansicht auf eine Aufhängevorrichtung und auf zwei Oberschienenträger
kurz vor dem Einstecken in die Einschuböffnungen der Aufhängevorrichtung,
Fig. 4B eine perspektivische Ansicht auf eine Aufhängevorrichtung und auf zwei Oberschienenträger
nach dem Einstecken in die Einschuböffnungen der Aufhängevorrichtung,
Fig. 5A eine perspektivische Ansicht auf eine zweite Variante einer Aufhängevorrichtung
und auf zwei Oberschienenträger nach dem Einstecken in die Einstecköffnungen der Aufhängevorrichtung,
Fig. 5B eine schematische perspektivische Ansicht auf eine dritte Variante einer Aufhängevorrichtung
und auf zwei Oberschienenträger nach dem Einstecken in die Einstecköffnungen der Aufhängevorrichtung,
Fig. 6A eine perspektivische Ansicht auf ein Fix-System mit einer Aufhängevorrichtung,
zwei Oberschienenträger nach dem Einstecken in die Einstecköffnungen der Aufhängevorrichtung,
und mit einer Führungsschiene,
Fig. 6B einen Querschnitt durch einen Oberschienenträger eingesteckt in eine Aufhängevorrichtung
und mit montierter Oberschiene,
Fig. 7 eine schematische perspektivische Ansicht auf ein Fix-System mit einer Aufhängevorrichtung,
zwei Oberschienenträger nach dem Einstecken in die Einschuböffnungen der Aufhängevorrichtung,
einer Führungsschiene, einer montierten Oberschiene und einer Storenlamelle,
Fig. 8A eine perspektivische Ansicht auf eine weitere Aufhängevorrichtung und auf
zwei Oberschienenträger kurz vor dem Einstecken in die Einschuböffnungen der Aufhängevorrichtung,
Fig. 8B eine perspektivische Ansicht auf eine weitere Aufhängevorrichtung und auf
zwei Oberschienenträger nach dem Einstecken in die Einschuböffnungen der Aufhängevorrichtung.
[0031] In den Figuren sind für dieselben Elemente jeweils dieselben Bezugszeichen verwendet
und es gelten Erklärungen zu einem bestimmten Bezugszeichen für alle Figuren, wenn
nicht ausdrücklich etwas anders erwähnt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung
[0032] Figur 1A zeigt eine perspektivische Ansicht von schräg oben auf die Oberseite einer
Aufhängevorrichtung 1. Die Aufhängevorrichtung 1 umfasst einen Oberschienenabschnitt
4, einen Führungsschienenabschnitt 5, und einen Verbindungsabschnitt 16 zwischen dem
Oberschienenabschnitt 4 und dem Führungsschienenabschnitt 5. Der Oberschienenabschnitt
4 weist einen zentralen Abschnitt 27 mit einer Oberseite 6, einer Unterseite 7 und
zwei schmalen Längskanten 21 auf. Der zentrale Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts
4 weist eine längliche flache Form, vorzugsweise eine Platte, auf. Im Randbereich
entlang der Längsachse L des Oberschienenabschnitts 4 entlang der schmalen Längskanten
21 des zentralen Abschnitts 27 sind zwei seitliche parallele Sicken 9 zur Verstärkung
des Oberschienenabschnitts 4 angeordnet. Der Oberschienenabschnitt 4 weist in Verlaufsrichtung
parallel zu seiner Längsachse L an den schmalen Längskanten 21 beidseits je zwei,
d.h. insgesamt vier, flügelartige Einsteckelemente 29 auf, welche von den Sicken 9
abstehen. Die vier flügelartigen Einsteckelemente 29 weisen je einen fingerartigen
Fortsatz 11 in Form einer länglichen rechteckigen Platte auf und sind mit dem zentralen
Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts 4 über einen Verbindungsfortsatz 28 einstückig
verbunden. Die Längsachsen der länglichen fingerartigen Fortsätze 11 der flügelartigen
Einsteckelemente 29 verlaufen je parallel zur Längsachse L des Oberschienenabschnitts
4, und der fingerartige Fortsatz 11 verläuft parallel beabstandet zur Längsachse L
und zur Längskante 21 und ist von der Längskante 21 über einen Verbindungsfortsatz
28 wegragend angeordnet und mit dem zentralen Abschnitt 27 verbunden, derart dass
eine Einschuböffnung 12 zwischen dem fingerartigen Fortsatz 11 des flügelartigen Einsteckelements
29 und dem zentralen Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts 4 gebildet ist. In diese
Einschuböffnung 12 ist ein Oberschienenträger (in Fig. 4A dargestellt) einsteckbar.
Die Fläche der länglichen fingerartigen Fortsätze 11 ist schräg nach oben weg von
der Grundfläche der Sicke 9 ausgerichtet. Das flügelartige Einsteckelement 29 ist
Teil der Sicke 9, beziehungsweise ist teilweise an einer Seitenwand der Sicke angeordnet.
[stimmt das?]
[0033] Der Oberschienenabschnitt 4 weist auf der Oberseite 6 entlang der zentralen Längsachse
des Oberschienenabschnitts 4 ein Rastmittel 15 zum Positionieren des Oberschienenträgers
(in Fig. 4B dargestellt) auf dem Oberschienenabschnitt 4 der Aufhängevorrichtung 1
auf. Das Rastmittel 15 weist die Form einer Noppe auf und ist am zentralen Abschnitt
27 des Oberschienenabschnitts 4 angeformt.
[0034] Der Führungsschienenabschnitt 5 weist zwei parallel zueinander liegende Schenkel
13 auf, welche in zwei zu den Schenkeln 13 komplementären Öffnungen (in Fig. 3B dargestellt)
einer Führungsschiene (in Fig. 6A dargestellt) einsteckbar sind. Die Schenkel 13 weisen
eine flache rechteckige Form mit abgerundeten Ecken auf, wobei die beiden Schenkelflächen
parallel zueinander angeordnet sind. Die beiden parallel zueinander liegenden Schenkel
13 weisen je ein Befestigungsmittel 14, vorzugsweise ein Klemmelement in Form einer
Noppe, zum Klemmen der Aufhängevorrichtung 1 in die Führungsschiene und zum Fixieren
der Aufhängevorrichtung 1 an der Führungsschiene auf.
[0035] Der Oberschienenabschnitt 4 und der Führungsschienenabschnitt 5 sind in einem rechten
Winkel α (in Fig. 2A dargestellt) zueinander angeordnet. Das heisst, dass die Längsrichtung
L des Oberschienenabschnitts 4 in einem rechten Winkel α zur Längsrichtung Q des Führungsschienenabschnitts
5 angeordnet ist.
[0036] Der zwischen dem Oberschienenabschnitt 4 und dem Führungsschienenabschnitt 5 angeordnete
Verbindungsabschnitt 16 weist zwei zueinander parallele Verbindungssschenkel 17 auf,
deren Abstand grösser ist als der Abstand der zwei parallelen einsteckbaren Schenkel
13 des Führungsschienenabschnitts 4. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen den zwei
Verbindungsschenkeln 17 so gewählt, dass die Oberschiene (in Fig. 7 dargestellt) zwischen
die zwei Verbindungsschenkel 17 geschoben werden kann und der Abstand somit mindestens
den Aussenabstand der zwei Oberschienenschenkeln (in Fig. 7 dargestellt) aufweist.
Die Verbindungsschenkel 17 des Verbindungsabschnitts 16 weisen im Übergang zu den
Schenkeln 13 des Führungsschienenabschnitts 5 beidseits der schmalen Längsseiten der
Verbindungsschenkel 17 je eine Schulter 22 auf. Der Abstand der Schultern 22 weist
die Breite der Verbindungsschenkel 17 auf und ist breiter als die Breite der Schenkel
13 des Führungsschienenabschnitts 5. Die Schultern 22 der Verbindungsschenkel 17 dienen
dazu, dass beim Einstecken des Führungsschienenabschnitts 5 in eine Öffnung der Führungsschiene
der Führungsschienenabschnitt 5 so weit in die Führungsschiene eingesteckt werden
kann, bis die Schulter 22 auf der Stirnseite der Führungsschiene ansteht.
[0037] In Figur 1B ist die Aufhängevorrichtung 1 wie in Figur 1A beschrieben dargestellt,
in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten auf die Unterseite 7 des Oberschienenabschnitts
4.
[0038] Figur 2A zeigt eine Seitenansicht auf die Aufhängevorrichtung 1 wie in Figur 1A beschrieben
mit einem Oberschienenabschnitt 4, einem Führungsschienenabschnitt 5, und einem Verbindungsabschnitt
16 zwischen dem Oberschienenabschnitt 4 und dem Führungsschienenabschnitt 5. Die Verbindungsschenkel
17 weisen einen Neigungswinkel β zur Längsachse Q des Führungsschienenabschnitts 5
von 15° bis 45°, vorzugsweise von 30° auf. Der Neigungswinkel dient dazu, dass die
Aufhängevorrichtung auch in Ecken von Gebäudevorsprüngen angebracht werden kann, deren
Ecken nicht ganz rechteckig ausgebildet sind. Der Oberschienenabschnitt 4 und der
Führungsschienenabschnitt 5 sind in einem rechten Winkel α zueinander angeordnet.
Das heisst, dass die Längsachse L des Oberschienenabschnitts 4 in einem rechten Winkel
α zur Längsachse Q des Führungsschienenabschnitts 5 angeordnet ist.
[0039] Figur 2B zeigt eine Ansicht von oben auf die Aufhängevorrichtung 1 und insbesondere
auf die Oberseite 6 des Oberschienenabschnitts 4 der Aufhängevorrichtung 1 wie in
Figur 1A beschrieben. Dargestellt ist der zentrale Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts
4 mit den flügelartigen Einsteckelementen 29, welche vom zentralen Abschnitt 27 des
Oberschienenabschnitts 4 wegragen. Die vier flügelartigen Einsteckelemente 29 weisen
je einen Verbindungsfortsatz 28 und einen fingerartigen Fortsatz 11 auf und sind in
ihrer Längsrichtung parallel zur Längsachse L des Oberschienenabschnitts 4 an den
schmalen Längskanten 21 wegragend angebracht und bilden jeweils eine Einschuböffnung
12 zum Einstecken der Oberschienenträger (in Fig. 4A dargestellt). Ebenfalls dargestellt
sind die Verbindungsschenkel 17 des Verbindungsabschnitts 16.
[0040] Figur 3A zeigt einen Querschnitt durch eine Aufhängevorrichtung wie in Figur 1A beschrieben
mit einem Oberschienenabschnitt 4, einem Führungsschienenabschnitt 5, und einem Verbindungsabschnitt
16 zwischen dem Oberschienenabschnitt 4 und dem Führungsschienenabschnitt 5. Dargestellt
sind die zwei Sicken 9, welche seitlich vom zentralen Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts
4 im Randbereich entlang der Längsachse L des Oberschienenabschnitts 4 angeordnet
sind. Der Oberschienenabschnitt 4 weist auf der Oberseite 6 entlang der zentralen
Längsachse des Oberschienenabschnitts 4 ein Rastmittel 15 auf. Das Rastmittel 15 weist
die Form einer Noppe auf und ist am Oberschienenabschnitt 4 angeformt. Die beiden
parallel zueinander liegende Schenkel 13 des Führungsschienenabschnitts 5 weisen als
Befestigungsmittel 14 je eine Noppe zum Klemmen in der Führungsschiene und schraublosen
Fixieren der Aufhängevorrichtung 1 an der Führungsschiene auf.
[0041] In Figur 3B ist ein Querschnitt durch eine Führungsschiene 3 im Bereich der Stirnseite
der Führungsschiene 3 dargestellt. Die Führungsschiene 3 weist eine U Form auf mit
jeweils zwei seitlichen Öffnungen 19, deren Querschnitt komplementär zum Querschnitt
der Schenkel 13 des Führungsschienenabschnitts 5 ausgebildet ist. Zusätzlich ist die
U-Form der Führungsschiene ausgekleidet mit einem Keder als Dämpfungsprofil.
[0042] Figur 4A zeigt eine Aufhängevorrichtung 1 wie in Figur 1A beschrieben sowie zwei
U-förmige Oberschienenträger 8 mit je einer Oberschienenträgerbasis 25 mit einer Aussparung
23 im mittleren Teil im zentralen Mittelpunkt der Oberschienenträgerbasis 25, und
zwei seitlichen Oberschienenträgerschenkeln 26 mit je einem Schwenkarm, wobei die
Oberschienenträger 8 kurz vor dem Einstecken in die Einschuböffnungen 12 der Aufhängevorrichtung
dargestellt sind. Die Aussparung 23 dient dazu, dass beim Einstecken des Oberschienenträgers
8 in die Einschuböffnungen 12 der Aufhängevorrichtung 1 das Rastmittel 15 des Oberschienenabschnitts
4 der Aufhängevorrichtung 1 in die Aussparung 23 einrastet. Die Einsteckrichtung der
Oberschienenträger 8 in die Einschuböffnungen 12 ist mit dicken Pfeilen dargestellt.
In der in Figur 4A dargestellten Ausführungsform werden die zwei Oberschienenträger
8 von der Richtung der Seite des Kopfteils des Oberschienenabschnitts 4, welches den
Verbindungsschenkeln 17 abgewandt ist, in die Einschuböffnungen 12 gesteckt. Die Oberschienenträgerbasis
25 des Oberschienenträgers 8 weist einen mittleren Teil und jeweils seitlich des mittleren
Teils zur Verstärkung zwei Vertiefungen oder Sicken auf. Die fingerartigen Fortsätze
11 und die Verbindungsfortsätze 28 des flügelartigen Einsteckelements 29 sind komplementär
zu den Sicken der Oberschienenträgerbasis 25 ausgebildet, derart dass die Sicken der
Oberschienenträgerbasis 25 in die Einschuböffnungen 12 zwischen den fingerartigen
Fortsätzen 11 und dem zentralen Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts 4 einsteckbar
sind. Der mittlere Teil der Oberschienenträgerbasis 25 liegt nach dem Einstecken auf
dem länglichen flachen zentralen Abschnitt 27 des Oberschienenabschnitts 4, auf.
[0043] In Figur 4B ist eine wie in Figur 4A beschriebene Aufhängevorrichtung 1 und zwei
Oberschienenträger 8 dargestellt, wobei die Oberschienenträger 8 in die Einschuböffnungen
12 der Aufhängevorrichtung 1 eingesteckt sind. Das Rastmittel 15 des Oberschienenabschnitts
4 der Aufhängevorrichtung 1 ist in die Aussparung 23 der Oberschienenträger 8 eingerastet
und hält die Oberschienenträger 8 in Position. Zudem wird die Basis 25 der Oberschienenträger
8 von den fingerartigen Fortsätzen 11 der flügelartigen Einsteckelemente 29 gehalten,
derart, dass die eingesteckten Oberschienenträger 8 in der Höhe nicht verschiebbar
sind. Dazu weist die Oberschienenträgerbasis 25 vorzugsweise seitlich auf beiden Seiten
jeweils eine Vertiefung auf, in welche die fingerartigen Fortsätze 11 einschiebbar
sind. Die Basis 25 der Oberschienenträger 8 liegt auf dem zentralen Abschnitt 27 des
Oberschienenabschnitts 4 auf.
[0044] Figur 5A zeigt eine zweite Ausführungsform einer Aufhängevorrichtung 1 mit zwei eingesteckten
Oberschienenträgern 8. Im Unterschied zu der in Figur 4B beschriebenen Version sind
die zwei Einschuböffnungen 12 der flügelartigen Einsteckelementen 11 an der schmalen
Längskante 21 des Oberschienenabschnitts 4 zueinander gerichtet, und die Oberschienenträger
8 werden nacheinander von der Mitte des Oberschienenabschnitts 4 in entgegengesetzter
Richtung in die Einschuböffnungen 12 geschoben. Die beiden entgegengesetzten Richtungen
sind mit Pfeilen dargestellt. Das Rastmittel 15 weist die Form einer Rastzunge auf,
welche entlang der zentralen Längsachse des Oberschienenabschnitts 4 angeformt ist,
derart, dass die Zunge beim Einschieben nach unten gedrückt wird und in die Aussparung
23 der Oberschienenträgerbasis 25 einschnappt. Zum Entfernen wird die Rastzunge 15
wieder nach unten gedrückt und der Oberschienenträger 8 herausgezogen.
[0045] Figur 5B zeigt eine dritte Ausführungsform einer Aufhängevorrichtung 1 mit zwei eingesteckten
Oberschienenträgern 8. Die zwei Einschuböffnungen 12 der flügelartigen Einsteckelementen
11 sind wie in Figur 5A beschrieben an der schmalen Längskante 21 des Oberschienenabschnitts
4 zueinander gerichtet, und die Oberschienenträger 8 werden nacheinander von der Mitte
des Oberschienenabschnitts 4 in entgegengesetzter Richtung in die Einschuböffnungen
12 geschoben. Die beiden entgegengesetzten Richtungen sind mit Pfeilen dargestellt.
Das Rastmittel 15 ist in dieser Version nicht entlang der zentralen Längsachse des
Oberschienenabschnitts 4 angeformt, sondern als Haken am Kopf der jeweiligen fingerartigen
Fortsätze 11 angeformt, derart, dass die Basis 25 des Oberschienenträgers 8 beim Einschieben
in den Haken 15 einrastet.
[0046] In Figur 6A ist die in Figur 4B beschriebene Ausführungsform der Aufhängevorrichtung
1 mit zwei Oberschienenträgern 8 gezeigt, wobei die beiden Schenkel des Führungsschienenabschnitts
in eine Führungsschiene 3 eingeschoben sind. Die Aufhängevorrichtung 1 mit zwei eingesteckten
Oberschienenträgern 8 und der Führungsschiene 3 wird auch als Fix-System 18 bezeichnet.
[0047] Figur 6B zeigt einen Querschnitt durch einen Oberschienenträger 8 eingesteckt in
eine Aufhängevorrichtung 1, wie in den Figuren 1A und 4B beschrieben und mit montierter
Oberschiene 2. Durch das Einschieben der Oberschiene 2 in den Oberschienenträger 8
werden die vorab geöffneten Schwenkarme des Oberschienenträgerschenkels 26 geschlossen.
Die Oberschiene 2 kann noch längs verschoben werden. Die Oberschiene 2 wird in Endposition
mit einem Befestigungsmittel 10 am Oberschienenträger 8 befestigt, vorzugsweise mit
einer Schraube verschraubt.
[0048] Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht auf ein Fix-System mit einer Aufhängevorrichtung
1, wie in den Figuren 1A und 4B beschrieben, zwei Oberschienenträger 8 nach dem Einstecken
in die Einschuböffnungen 12 der Aufhängevorrichtung 1, und einer Führungsschiene 3,
sowie teilweise eine montierte Oberschiene 2 und eine Storenlamelle 20, die über einen
Führungsbolzen an der Stirnseite der Lamelle 20 in die Längsöffnung der Führungsschiene
3 eingeführt ist.
[0049] Figur 8A zeigt eine Aufhängevorrichtung 1 wie in Figur 4A beschrieben, wobei das
Befestigungsmittel 14 des Führungsschienenabschnitts 5 in Form einer Noppe als Klemmelement
zusätzlich eine U-förmige, federnde Klemmzunge aufweist, welche um die Noppe angeordnet
ist, um ein erleichtertes Einstecken und Klemmen des Führungsschienenabschnittes 5
in eine Führungsschiene 3 (nicht dargestellt) zu ermöglichen, indem die Klemmzunge
ein Nachfedern erlaubt und die Kraftübertragung auf die Führungsschiene reduziert.
Die Klemmzunge ist so ausgestaltet, dass die Aufhängevorrichtung 1 dennoch genug fest
in der stirnseitigen Öffnung der Führungsschiene geklemmt und fixiert ist.
[0050] In Figur 8B sind eine wie in Figur 4B beschriebene Aufhängevorrichtung 1 und zwei
Oberschienenträger 8 dargestellt, wobei auch hier, wie in Figur 8A beschrieben, das
Befestigungsmittel 14 in Form einer Noppe als Klemmelement zusätzlich eine U-förmige
Klemmzunge zum erleichterten Einstecken und Klemmen des Führungsschienenabschnittes
5 in eine Führungsschiene 3 aufweist.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Aufhängevorrichtung
- 2
- Oberschiene
- 3
- Führungsschiene
- 4
- Oberschienenabschnitt
- 5
- Führungsschienenabschnitt
- 6
- Oberseite
- 7
- Unterseite
- 8
- Oberschienenträger
- 9
- Sicke, Vertiefung
- 10
- Befestigungsmittel Oberschienenträger
- 11
- fingerartiger Fortsatz
- 12
- Einschuböffnung
- 13
- Schenkel des Führungsschienenabschnitts
- 14
- Befestigungsmittel
- 15
- Rastmittel
- 16
- Verbindungsabschnitt
- 17
- Verbindungsschenkel
- 18
- Fix-System
- 19
- Öffnung der Führungsschiene
- 20
- Storenlamelle
- 21
- Schmale Längskante des Oberschienenabschnitts
- 22
- Schulter
- 23
- Aussparung Oberschienenträger
- 24
- Keder
- 25
- Oberschienenträgerbasis
- 26
- Oberschienenträgerschenkel
- 27
- Zentraler Abschnitt des Oberschienenabschnitts
- 28
- Verbindungsfortsatz
- 29
- Einsteckelement
- α
- rechter Winkel zwischen Längsachse L des Oberschienenabschnitts 4 und der Längsachse
Q des Führungsschienenabschnitts 5
- β
- Winkel
1. Aufhängevorrichtung (1) zur Verbindung einer Oberschiene (2) mit einer Führungsschiene
(3) für selbsttragende Storensysteme, mit einem Oberschienenabschnitt (4) und einem
Führungsschienenabschnitt (5), wobei
- der Führungsschienenabschnitt (5) zumindest teilweise in mindestens eine Öffnung
(19) der Führungsschiene (3) einsteckbar ist, und
- der Oberschienenabschnitt (4) einen zentralen Abschnitt (27) mit einer Oberseite
(6), einer Unterseite (7) und zwei Längskanten (21) aufweist, wobei die Oberschiene
(2) über mindestens einen Oberschienenträger (8) an dem Oberschienenabschnitt (4)
befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschienenabschnitt (4) in Verlaufsrichtung parallel zu seiner Längsachse L
mindestens ein flügelartiges Einsteckelement (29) mit einem fingerartigen Fortsatz
(11) aufweist, wobei der fingerartige Fortsatz (11) parallel zur Längsachse L und
zur Längskante (21) beabstandet verlaufend und von der Längskante (21) über einen
Verbindungsfortsatz (28) wegragend angeordnet ist und mit dem zentralen Abschnitt
(27) verbunden ist, derart, dass eine Einschuböffnung (12) zwischen dem mindestens
einen fingerartigen Fortsatz (11) und dem zentralen Abschnitt (27) des Oberschienenabschnitts
(4) parallel zur Längsachse L verlaufend gebildet ist, in welche der Oberschienenträger
(8) einsteckbar ist, so dass der Oberschienenträger (8) im zusammengesteckten Zustand
auf der Oberseite (6) des zentralen Abschnitts (27) des Oberschienenabschnitts (4)
aufliegt.
2. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschienenabschnitt (5) geklemmt oder eingerastet an der Führungsschiene
(3) fixierbar ist.
3. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschienenabschnitt (4) in Verlaufsrichtung parallel zu seiner Längsachse L
beidseitig jeweils mindestens ein flügelartiges Einsteckelement (29) wegragend aufweist,
derart, dass je eine Einschuböffnung (12) zwischen den mindestens zwei fingerartigen
Fortsätzen (11) der flügelartigen Einsteckelemente (29) und dem zentralen Abschnitt
(27) des Oberschienenabschnitts (4) gebildet ist.
4. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschienenabschnitt (4) und der in der Führungsschiene (3) einsteckbare Führungsschienenabschnitt
(5) in einem rechten Winkel (α) zueinander angeordnet sind.
5. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Führungsschiene (3) einsteckbare Führungsschienenabschnitt (5) zwei parallel
zueinander liegende Schenkel (13) aufweist, welche in zwei zu den Schenkeln (13) komplementären
Öffnungen (19) der Führungsschiene (3) einsteckbar sind.
6. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel (13) je ein Befestigungsmittel (14), vorzugsweise eine Noppe,
zum Fixieren der Aufhängevorrichtung (1) an der Führungsschiene (3) aufweisen.
7. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschienenabschnitt (4) mindestens ein Rastmittel (15) zum Positionieren des
Oberschienenträgers (8) auf dem Oberschienenabschnitt (4) der Aufhängevorrichtung
(1) aufweist.
8. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel (15) die Form einer Noppe oder eines Hakens aufweist, welche am Oberschienenabschnitt
(4) angeformt ist.
9. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel (15) auf der Oberseite (6) entlang der zentralen Längsachse des Oberschienenabschnitts
(4) angeordnet ist.
10. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Oberschienenabschnitt (4) und dem Führungsschienenabschnitt (5) ein
Verbindungsabschnitt (16) ausgestaltet ist, wobei der Verbindungsabschnitt (16) zwei
zueinander parallele Verbindungssschenkel (17) aufweist, deren Abstand vorzugsweise
grösser ist als der Abstand der zwei parallelen einsteckbaren Schenkel (13) des Führungsschienenabschnitts
(5).
11. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschenkel (17) einen Neigungswinkel β zur Längsachse Q des Führungsschienenabschnitts
(5) von 15° bis 45°, vorzugsweise von 30° aufweisen.
12. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschienenabschnitt (4) jeweils beidseitig zwei flügelartige Einsteckelemente
(29) zum Einstecken von zwei Oberschienenträger (8) aufweist.
13. Fix-System (18) zum Aufhängen einer Oberschiene (2) an einer Führungsschiene (3) für
selbsttragende Storensysteme umfassend eine Führungsschiene (3), eine Aufhängevorrichtung
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mindestens einen Oberschienenträger
(8), wobei der Oberschienenträger (8) in die jeweilige Einschuböffnung (12) des mindestens
einen flügelartigen Einsteckelements (29) des Oberschienenabschnitts (4) eingesteckt
ist, und wobei der Führungsschienenabschnitt (5) in die mindestens eine Öffnung (19)
der Führungsschiene (3) eingesteckt ist.
14. Verwendung einer Aufhängevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zum Aufhängen
einer Oberschiene (2) an einer Führungsschiene (3) für selbsttragende Storensysteme.
15. Verfahren zum Aufhängen einer Oberschiene (2) an einer Führungsschiene (3) für selbsttragende
Storensysteme umfassend die Schritte:
I) Einstecken mindestens eines Oberschienenträgers (8) in die jeweilige Einschuböffnung
(12) des mindestens einen flügelartigen Einsteckelements (29) des Oberschienenabschnitts
(4) der Aufhängevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
II) Einstecken des Führungsschienenabschnitts (5) der Aufhängevorrichtung (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 12 in die Öffnung (19) der Führungsschiene (3),
III) Einschieben der Oberschiene (2) in den mindestens einen Oberschienenträger (8).