[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen temperaturabhängigen Schalter.
[0003] Derartige temperaturabhängige Schalter dienen in an sich bekannter Weise dazu, die
Temperatur eines Gerätes zu überwachen. Hierzu wird der Schalter beispielsweise über
eine seiner Außenflächen in thermischen Kontakt mit dem zu schützenden Gerät gebracht,
so dass die Temperatur des zu schützenden Gerätes die Temperatur des im Inneren des
Schalters angeordneten Schaltwerks beeinflusst.
[0004] Der Schalter wird dabei typischerweise über Anschlussleitungen elektrisch in Reihe
in den Versorgungsstromkreis des zu schützenden Gerätes geschaltet, so dass unterhalb
der Ansprechtemperatur des Schalters der Versorgungsstrom des zu schützenden Gerätes
durch den Schalter fließt.
[0005] Bei dem aus der
DE 10 2013 109 291 A1 bekannten Schalter ist das Schaltwerk im Inneren eines Schaltergehäuses angeordnet.
Bei dem Schaltergehäuse handelt es sich um ein geschlossenes Gehäuse, in dem das Schaltwerk
gegen außen abgedichtet ist. Das Schaltergehäuse ist zweiteilig aufgebaut. Es weist
ein Unterteil auf, das von einem Deckelteil verschlossen wird. Das Deckelteil ist
an dem Unterteil befestigt. Das Unterteil weist hierzu einen hochgezogenen, umlaufenden
Rand auf, dessen freier, oberer Rand auf das Deckelteil umgebogen bzw. umgebördelt
ist.
[0006] Das in dem Schaltergehäuse angeordnete temperaturabhängige Schaltwerk weist ein Federelement,
an dem ein bewegliches Kontaktteil befestigt ist, sowie ein mit dem beweglichen Kontaktteil
zusammenwirkendes Bimetallelement auf. Das Federelement drückt das bewegliche Kontaktteil
gegen einen stationären Gegenkontakt, der auf der Innenseite des Schaltergehäuses
an dem Deckel angeordnet ist. Mit seinem äußeren Rand stützt sich das als Feder-Schnappscheibe
ausgebildete Federelement im Unterteil des Schaltergehäuses ab, so dass der elektrische
Strom von dem Unterteil durch die Feder-Schnappscheibe und das bewegliche Kontaktteil
in den stationären Gegenkontakt und von da in das Deckelteil fließt.
[0007] Für das temperaturabhängige Schaltverhalten des Schaltwerks ist im Wesentlichen ein
temperaturabhängiges Bimetallelement verantwortlich, welches bei den aus der
DE 10 2013 109 291 A1 und der
DE 10 2011 119 637 B4 bekannten Schaltern scheibenförmig ausgestaltet ist und häufig auch als Bimetall-Schnappscheibe
bezeichnet wird. Dieses Bimetallelement ist meist als mehrlagiges, aktives, blechförmiges
Bauteil aus zwei, drei oder vier miteinander verbundenen Komponenten mit unterschiedlichen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten ausgebildet. Die Verbindung der einzelnen Lagen
aus Metallen oder Metalllegierungen sind bei derartigen Bimetallelementen meist stoffschlüssig
oder formschlüssig und werden beispielsweise durch Walzen erreicht.
[0008] Ein derartiges Bimetallelement weist bei tiefen Temperaturen, unterhalb der Ansprechtemperatur
des Bimetallelements, eine erste stabile geometrische Konfiguration (Tieftemperaturkonfiguration)
und bei hohen Temperaturen, oberhalb der Ansprechtemperatur des Bimetallelements,
eine zweite stabile geometrische Konfiguration (Hochtemperaturkonfiguration) auf.
Das Bimetallelement springt temperaturabhängig nach Art einer Hysterese von seiner
Tieftemperaturkonfiguration in seine Hochtemperaturkonfiguration.
[0009] Erhöht sich also die Temperatur des Bimetallelements infolge einer Temperaturerhöhung
bei dem zu schützenden Gerät über die Ansprechtemperatur des Bimetallelements hinaus,
so schnappt dieses von seiner Tieftemperaturkonfiguration in seine Hochtemperaturkonfiguration
um. Hierbei arbeitet das Bimetallelement so gegen das Federelement, dass es das bewegliche
Kontaktteil von dem stationären Gegenkontakt abhebt, so dass der Schalter öffnet und
das zu schützende Gerät abgeschaltet wird und sich nicht weiter aufheizen kann.
[0010] Sofern keine Rückschaltsperre vorgesehen ist, schnappt das Bimetallelement wieder
in seine Tieftemperaturkonfiguration zurück, so dass der Schalter wieder geschlossen
wird, sobald sich die Temperatur des Bimetallelements infolge einer Kühlung des zu
schützenden Gerätes unterhalb der sogenannten Rücksprungtemperatur des Bimetallelements
absenkt.
[0011] Das Bimetallelement ist in seiner Tieftemperaturkonfiguration vorzugsweise mechanisch
kräftefrei in dem Schaltergehäuse gelagert, wobei das Bimetallelement auch nicht zur
Führung des Stroms eingesetzt wird. Dies hat den Vorteil, dass das Bimetallelement
eine längere Lebensdauer aufweist und dass sich der Schaltpunkt, also die Ansprech-
bzw. Schalttemperatur des Bimetallelements, auch nach vielen Schaltzyklen nicht verändert.
[0012] Bei den aus der
DE 10 2013 109 291 A1 und der
DE 10 2011 119 637 B4 bekannten Schaltern ist das als Feder-Schnappscheibe ausgestaltete Federelement jeweils
im Bereich seines äußeren Randes in dauerhaftem Kontakt mit dem Unterteil. Bei dem
Schalter aus der
DE 10 2011 119 637 B4 ist ein Teil des äußeren Randes der Feder-Schnappscheibe mit dem Unterteil des Schaltergehäuses
stoffschlüssig verbunden. Bei dem Schalter aus der
DE 10 2013 109 291 A1 liegt die Feder-Schnappscheibe auf einer im Unterteil vorgesehenen umlaufenden Schulter
auf und ist zwischen dieser Schulter und einem als Distanzring ausgestalteten Distanzelement
eingeklemmt und dadurch mechanisch fixiert. In beiden Fällen ist die Feder-Schnappscheibe
also sowohl in der Tieftemperaturstellung des Schaltwerks als auch in der Hochtemperaturstellung
des Schaltwerks mit dem stromführenden Schaltergehäuse dauerhaft galvanisch verbunden.
[0013] Durch die permanente galvanische Verbindung der Feder-Schnappscheibe mit dem stromführenden
Unterteil des Schaltergehäuse wird bei den erwähnten Schaltern dafür gesorgt, dass
der Übergangswiderstand zwischen der Feder-Schnappscheibe und dem Unterteil des Schaltergehäuse
sehr gering ist. Auf diese Weise wird eine mögliche Fehlerquelle eliminiert, die bei
der abschließenden Durchgangsprüfung eines fertig montierten temperaturabhängigen
Schalters auftauchen kann. Es ist nämlich möglich, dass aufgrund von Fertigungstoleranzen
der Übergangswiderstand zwischen dem Unterteil des Gehäuses und der Feder-Schnappscheibe
so groß ist, dass der fertige temperaturabhängige Schalter als Ausschuss verworfen
werden muss.
[0014] Umgekehrt werden die meisten aus dem Stand der Technik bekannten Schalter mit Federelementen
versehen, die mit ihrem Rand lose, also frei beweglich auf dem inneren Boden des Unterteils
des Schaltergehäuses oder einer innen in dem Unterteil umlaufenden Schulter aufliegen.
Ein derartiger Schalter ist beispielsweise aus der
DE 43 45 350 A1 bekannt. Es versteht sich, dass ein solch lose aufliegendes Federelement wesentlich
mehr mechanische Freiheitsgrade hat, so dass sich das Federelement beim Umschnappen
des Schaltwerks zwischen der Tieftemperaturstellung und der Hochtemperaturstellung
(und umgekehrt) freier innerhalb des Schaltergehäuses bewegen kann. Dies wirkt sich
grundsätzlich positiv auf die Lebensdauer des Schaltwerks und die Langzeitkonstanz
der Schalttemperatur dessen aus. Durch die hier nicht vorgesehene permanente galvanische
Verbindung zwischen dem Federelement und dem stromführenden Schaltergehäuse ergeben
sich andererseits jedoch die oben genannten Nachteile, d.h. insbesondere ein erhöhter
Ausschuss sowie ein erhöhter Übergangswiderstand.
[0015] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
temperaturabhängigen Schalter bereitzustellen, bei dem die oben genannten Nachteile
auf konstruktiv einfache Weise verhindert oder zumindest weitestgehend reduziert werden.
Dabei ist es insbesondere eine Aufgabe, einen aus möglichst wenigen Bauteilen zusammengesetzten
Schalter bereitzustellen, der einfach montierbar ist und dessen Lebensdauer und/oder
Schaltleistung im Vergleich zu den bisher bekannten temperaturabhängigen Schaltern
erhöht werden kann.
[0016] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen temperaturabhängigen Schalter gemäß
Anspruch 1 gelöst, welcher folgende Bauteile aufweist:
- ein Schaltergehäuse mit einem Unterteil und einem das Unterteil verschließenden Deckelteil;
- ein temperaturabhängiges Schaltwerk, welches in dem Schaltergehäuse angeordnet ist
und ein bewegliches Kontaktteil, ein Bimetallelement und ein mit dem beweglichen Kontaktteil
zusammenwirkendes Federelement aufweist, wobei das Schaltwerk dazu eingerichtet ist,
zwischen einer Tieftemperaturstellung, in der es das bewegliche Kontaktteil gegen
eine im Inneren des Schaltergehäuses angeordnete Kontaktfläche drückt und damit eine
elektrische Verbindung zwischen einem ersten elektrischen Außenanschluss des Schalters
und einem zweiten elektrischen Außenanschluss des Schalters herstellt, und einer Hochtemperaturstellung,
in der es das bewegliche Kontaktteil von der Kontaktfläche beabstandet hält und damit
die elektrische Verbindung zwischen dem ersten elektrischen Außenanschluss und dem
zweiten elektrischen Außenanschluss unterbricht, temperaturabhängig zu schalten; und
- ein Distanzelement, welches im Inneren des Schaltergehäuse zwischen dem Unterteil
und dem Deckelteil angeordnet ist;
wobei zumindest ein Abschnitt des Federelements zwischen dem Distanzelement und dem
Schaltergehäuse angeordnet und durch ein Zusammenwirken von dem Distanzelement und
dem Schaltergehäuse lagefixiert ist, und
wobei zumindest ein Abschnitt des Bimetallelements zwischen dem Federelement und dem
Distanzelement angeordnet ist und sich in der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks
an dem Distanzelement abstützt.
[0017] Ähnlich wie bei dem aus der
DE 10 2013 109 291 A1 bekannten Schalter wird das Federelement des temperaturabhängigen Schaltwerks auch
bei dem erfindungsgemäßen Schalter durch ein im Inneren des Schaltergehäuses angeordnetes
Distanzelement in seiner Lage fixiert. Genauer gesagt, ist das Federelement durch
ein Zusammenwirken von dem Distanzelement und dem Schaltergehäuse in seiner Lage fixiert.
Damit ist gemeint, dass sowohl das Distanzelement als auch das Schaltergehäuse zur
Fixierung der Lage des Federelements beitragen. Sowohl das Distanzelement als auch
das Schaltergehäuse üben jeweils eine Kraft auf das Federelement aus, wodurch dieses
in seiner Lage fixiert wird. Ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Distanzelement
und dem Federelement einerseits sowie zwischen dem Schaltergehäuse und dem Federelement
andererseits kann, muss hierzu jedoch nicht zwangsläufig erfolgen. Schaltergehäuse
und Distanzelement können jeweils auch mittelbar mit dem Federelement verbunden sein.
[0018] Anders als bei dem aus der
DE 10 2013 109 291 A1 bekannten Schalter erfüllt das Distanzelement bei dem erfindungsgemäßen Schalter
jedoch mehrere Funktionen gleichzeitig. Es erfüllt die beiden bereits bekannten Funktionen,
nämlich dass es dazu eingerichtet ist, das Unterteil und das Deckelteil auf Distanz
zueinander zu halten, und dass es dazu eingerichtet ist, das Federelement in seiner
Lage zu fixieren. Zusätzlich erfüllt das Federelement erfindungsgemäß noch eine dritte
Funktion, nämlich dass es als Gegenlager dient, an dem sich das Bimetallelement in
der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks abstützen kann.
[0019] Somit lassen sich mit Hilfe eines einzigen Bauteils in Form eines Distanzelements
gleich mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. Hierdurch wird nicht nur der konstruktive
Aufbau des Schalters, sondern auch dessen Montage vereinfacht. Zudem wirkt sich die
zuletzt genannte zusätzliche Funktion des Schalters als Widerlager für das Bimetallelement
auch positiv auf die Lebensdauer des Schalters aus.
[0020] Bei den oben zitierten Schaltern stützt sich das Bimetallelement in seiner Hochtemperaturstellung
nämlich typischerweise entweder an dem Federelement selbst oder an dem Deckelteil
des Schaltergehäuses ab. Eine Abstützung an dem Federelement hat den Nachteil, dass
dieses insbesondere nach vielen Schaltzyklen hierdurch mechanisch stark belastet wird
und beschädigt werden kann. Eine Abstützung an dem Deckelteil des Schaltergehäuses
ist demgegenüber weniger problematisch, erfordert jedoch einerseits, dass das Schaltwerk
bezüglich der Fertigungstoleranzen sehr exakt an die Fertigungstoleranzen der Gehäusebauteile
angepasst ist, und andererseits, dass sich das Bimetallelement in seiner Hochtemperaturkonfiguration
meist sehr stark durchbiegen muss, bis es mit seinem äußeren Rand des Deckelteil erreicht
und mit seinem Zentrum das bewegliche Kontaktteil nach unten drückt.
[0021] Durch das an dem Distanzelement vorgesehenen Widerlager sind nun jedoch die Fertigungstoleranzen
des Schaltwerks weitestgehend unabhängig von den Fertigungstoleranzen des Schaltergehäuses.
Zudem muss sich das Bimetallelement nur geringfügig durchbiegen, da das Distanzelement
sehr nahe an diesem und dem Federelement angeordnet sein kann. Ein mechanischer Verschleiß
an dem Distanzelement ist ebenfalls unbedenklich, da dieses beispielsweise im Vergleich
zu dem Federelement wesentlich stabiler ausgestaltet sein kann.
[0022] Die oben erwähnten Vorteile, die sich durch die permanente galvanische Verbindung
zwischen dem Federelement und dem stromführenden Schaltergehäuse ergeben, lassen sich
mit Hilfe des Distanzelements auch bei dem erfindungsgemäßen Schalter realisieren.
[0023] Die oben genannte Aufgabe ist somit vollständig gelöst.
[0024] Während sich das Federelement in der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks an dem
Distanzelement abstützt, ist das Federelement in der Tieftemperaturstellung des Schaltwerks
vorzugsweise beabstandet von dem Distanzelement. Das Federelement berührt das Distanzelement
in der Tieftemperaturstellung des Schalters somit also nicht.
[0025] Gemäß einer Ausgestaltung weist der zumindest eine Abschnitt des Federelements, der
zwischen dem Distanzelement und dem Schaltergehäuse angeordnet ist und durch ein Zusammenwirken
von dem Distanzelement und dem Schaltergehäuse lagefixiert ist, einen Außenrand des
Federelements auf.
[0026] Mit anderen Worten wird das Federelement vorzugsweise randseitig durch das Zusammenwirken
von Distanzelement und Schaltergehäuse in seiner Lage fixiert. Besonders bevorzugt
weist der zumindest eine Abschnitt des Federelements einen radial äußeren Rand des
Federelements auf. Dies hat den Vorteil einer möglichst platzsparenden, randseitigen
Lagerung des Federelements, während der zentrale Bereich des Federelements frei zugänglich
für das Schaltwerk ist.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der zumindest eine Abschnitt des Bimetallelements,
der zwischen dem Federelement und dem Distanzelement angeordnet ist und sich in der
Hochtemperaturstellung des Schaltwerks an dem Distanzelement abstützt, einen Außenrand
des Bimetallelements auf.
[0028] Mit anderen Worten stützt sich das Bimetallelement in der Hochtemperaturstellung
des Schaltwerks mit seinem Außenrand an dem Distanzelement ab. Dieser Außenrand ist
in der Tieftemperaturstellung des Schaltwerks vorzugsweise beabstandet von dem Distanzelement.
Auch hierdurch lässt sich eine möglichst platzsparende Anordnung des Schaltwerks realisieren.
Zudem kann das Distanzelement platzsparend am radial äußeren Rand des Schaltwerks
platziert werden, ohne dass dieses die übrigen Bauteile des Schaltwerks beeinträchtigt.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der zumindest eine Abschnitt des Federelements,
der zwischen dem Distanzelement und dem Schaltergehäuse angeordnet ist, (i) mittelbar
oder unmittelbar zwischen dem Distanzelement und dem Unterteil eingeklemmt oder (ii)
mittelbar oder unmittelbar zwischen dem Distanzelement und dem Deckelteil eingeklemmt.
[0030] Eine solche klemmende Anordnung zwischen Distanzelement und Unterteil oder zwischen
Distanzelement und Deckelteil ist besonders einfach zur Realisierung der Lagefixierung
des Federelements. Das Federelement lässt sich damit während der Montage des Schalters
einfach an der gewünschten Stelle in das Innere des Schaltergehäuses einlegen, das
Distanzelement darauf oder darunter platzieren und das Schaltergehäuse dann verschließen,
indem das Deckelteil an dem Unterteil befestigt wird oder umgekehrt. Die Lagefixierung
des Federelements entsteht dann automatisch, sobald das Deckelteil an dem Unterteil
fixiert ist. Ein zusätzlicher Aufwand im Montageprozess entsteht dadurch nicht.
[0031] Mit "mittelbar eingeklemmt" ist vorliegend gemeint, dass das Federelement zwar von
dem Distanzelement und dem Unterteil oder dem Distanzelement und dem Deckelteil gemeinsam
eingeklemmt wird, es jedoch nicht zwingend unmittelbar an diesen beiden Bauteilen
anliegen muss. Weitere Gehäusebauteile oder -elemente können jeweils dazwischen angeordnet
sein. Insbesondere kann beispielsweise eine Isolierfolie oder sonstige Zwischenschicht
zwischen den genannten Bauteilen angeordnet sein.
[0032] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Distanzelement einen Distanzring auf.
[0033] Besonders bevorzugt ist das Distanzelement als Distanzring ausgestaltet. Das Distanzelement
kann also als Standard-Bauteil ausgestaltet sein. Zusätzliche Kosten entstehen durch
das Vorsehen des Distanzelements nicht oder, wenn überhaupt, nur geringfügig. Das
Distanzelement selbst kann aus einem elektrisch leitfähigen Material (z.B. Metall)
oder aus einem elektrisch nicht-leitfähigen Material (z.B. Kunststoff) sein.
[0034] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung hat das Distanzelement einen im Wesentlichen L-förmigen
Querschnitt.
[0035] Mit einem "im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt" ist vorliegend gemeint, dass die
Querschnittsfläche des Distanzelements eine Form aufweist, die einer L-Form zumindest
ähnlich ist. Vorzugsweise entspricht die Form der Querschnittsfläche einer L-Form
[0036] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist eine dem Bimetallelement zugewandte erste
Seite des Federelements der Kontaktfläche zugewandt.
[0037] Das Bimetallelement ist somit also auf der gleichen Seite des Federelements angeordnet,
auf der auch die Kontaktfläche des stationären Gegenkontakts angeordnet ist. Sofern
die Kontaktfläche des stationären Gegenkontakts oberhalb des Federelements angeordnet
ist, ist also auch das Bimetallelement oberhalb des Federelements angeordnet. Ist
hingegen die Kontaktfläche des stationären Gegenkontakts unterhalb des Federelements
angeordnet, so ist auch das Bimetallelement unterhalb des Federelements angeordnet.
Dies hat den Vorteil, dass das Bimetallelement und das Federelement sowohl in der
Tieftemperaturstellung des Schaltwerks als auch in der Hochtemperaturstellung des
Schaltwerks jeweils in die gleiche Richtung gewölbt sein können. In der Hochtemperaturstellung
des Schaltwerks kann das Bimetallelement beispielsweise mit seinem Zentrum unmittelbar
gegen einen zentralen Bereich des Federelements drücken, um das bewegliche Kontaktteil
von der Kontaktfläche des stationären Gegenkontakts abzuheben.
[0038] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung steht das Distanzelement in einer ersten Richtung
von der ersten Seite des Federelements ab und weist eine Abstützfläche auf, an der
sich der zumindest eine Abschnitt des Bimetallelements in der Hochtemperaturstellung
des Schaltwerks abstützt, wobei die Abstützfläche quer, vorzugsweise orthogonal, zu
der ersten Richtung ausgerichtet ist.
[0039] Unter dem Begriff "quer" wird vorliegend nicht zwangsläufig eine orthogonale bzw.
senkrechte Ausrichtung verstanden. Stattdessen wird damit jede Art der Ausrichtung
verstanden, die nicht parallel ist. Somit fällt auch eine schräge Ausrichtung unter
einem Winkel ungleich 0° unter den Begriff "quer".
[0040] In der Tieftemperaturstellung des Schaltwerks ist der zumindest eine Abschnitt des
Bimetallelements vorzugsweise beabstandet von der Abstützfläche.
[0041] Durch die beschriebene, im Wesentlichen L-förmige Querschnittsform des Distanzelements
kann dieses sehr einfach als eine Art Haltekralle fungieren, an der sich das Bimetallelement
in der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks randseitig abstützen kann. Gleichzeitig
liegt das Distanzelement vorzugsweise plan auf dem Federelement auf und fungiert als
Niederhalter des Federelements, mit Hilfe dessen das Federelement in seiner Lage innerhalb
des Schaltergehäuses fixiert wird.
[0042] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Distanzelement durch ein Zusammenwirken
des Unterteils und des Deckelteils in dem Schaltergehäuse eingeklemmt.
[0043] Dies hat den Vorteil, dass das Distanzelement automatisch nach dem Verschließen des
Schaltergehäuses in seiner Lage fixiert ist. Ebenso ist dadurch auch automatisch der
zumindest eine Abschnitt des Federelements nach dem Verschließen des Schaltergehäuses
in seiner Lage fixiert. Das Distanzelement kann mittelbar oder unmittelbar zwischen
dem Unterteil und dem Deckelteil eingeklemmt sein. Sofern sowohl das Unterteil als
auch das Deckelteil als auch das Distanzelement aus einem elektrisch leitfähigen Material
ausgestaltet sind, ist zumindest zwischen dem Distanzelement und dem Unterteil oder
zwischen dem Distanzelement und dem Deckelteil ein Isolierelement, vorzugsweise in
Form einer Isolierfolie, angeordnet.
[0044] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Federelement zwischen seinem Außenrand
und einem inneren Bereich zumindest einen Ausgleichsabschnitt auf, der in radialer
Richtung federnd ausgebildet ist und eine mechanische Verformung des Federelements
ermöglicht.
[0045] Der zumindest eine Ausgleichsabschnitt hat den Vorteil, dass dadurch innere Verformungen,
die aufgrund der randseitigen Einspannung des Federelements beim Schalten des Schaltwerks
entstehen können, ausgeglichen oder zumindest reduziert werden. Solche inneren Verformungen
sowie die dabei auftretenden inneren Kräfte würden anderenfalls zu einer mechanischen
Belastung und Alterung des Federelements führen, was die Lebensdauer der damit ausgestatteten
Schalter begrenzen würde.
[0046] Unter einem solchen "Ausgleichsabschnitt" wird vorliegend also ein Bereich des Federelements
verstanden, der in radialer Richtung nachgebend oder federnd ausgebildet ist und innerhalb
des Federelements eine radiale Ausweich- oder Ausdehnungsbewegung ermöglicht, obwohl
der Außenrand des Federelements fest eingespannt ist und sich daher in radialer Richtung
nicht oder zumindest nur sehr geringfügig bewegen kann. Ein Ausgleichsabschnitt kann
daher auch als Ausdehnungsstruktur bezeichnet werden.
[0047] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das bewegliche Kontaktteil stoffschlüssig
an dem Federelement befestigt.
[0048] Beispielsweise ist das bewegliche Kontaktteil mit dem Federelement verlötet oder
verschweißt. Dies ermöglicht eine einfache und preiswerte Montage des Schaltwerks,
weil das Kontaktteil beim Zusammenbau nicht verrutschen kann. Vorzugsweise ist das
bewegliche Kontaktteil in einem zentralen, mittleren Bereich des Federelements angeordnet.
[0049] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Bimetallelement unverlierbar, aber mit
Spiel an dem beweglichen Kontaktteil (und dem Federelement) gehalten.
[0050] Damit bilden das Federelement, das Bimetallelement und das bewegliche Kontaktteil
eine Einheit, so dass sich das Schaltwerk als gesondertes Halbfertigteil montieren
und zwischenlagern lässt. Ebenso ist auch eine gesonderte Prüfung des Schaltwerks
möglich, da das Bimetallelement unverlierbar, aber mit Spiel, also entsprechend lose,
an dem beweglichen Kontaktteil gehalten ist und sich somit ungehindert zwischen seiner
Tieftemperaturkonfiguration und seiner Hochtemperaturkonfiguration verformen kann.
[0051] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind das Bimetallelement und das Federelement
jeweils im Wesentlichen scheibenförmig ausgestaltet und das bewegliche Kontaktteil
ist zentral an dem Federelement befestigt. Besonders bevorzugt ist sowohl das Federelement
als auch das Bimetallelement jeweils kreisscheibenförmig ausgestaltet.
[0052] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der erste elektrische Außenanschluss des Schalters
außen an dem Deckelteil angeordnet und der zweite elektrische Außenanschluss des Schalters
außen an dem Unterteil angeordnet.
[0053] Dies sorgt für eine leichte elektrische Anschließbarkeit des temperaturabhängigen
Schalters.
[0054] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Unterteil einen freien, oberen Rand
auf, der auf das Deckelteil umgebördelt oder umgebogen ist.
[0055] Hierdurch wird eine möglichst einfache und stabile Art der Befestigung zwischen Unterteil
und Deckelteil bewirkt, wie sie beispielsweise aus der
DE 10 2013 109 291 A1 bekannt ist.
[0056] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in ihrer jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0057] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittansicht des temperaturabhängigen Schalters gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel, wobei sich der Schalter in seiner Tieftemperaturstellung befindet;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten temperaturabhängigen Schalters,
wobei sich der Schalter in seiner Hochtemperaturstellung befindet;
- Fig. 3
- eine schematische Schnittansicht des temperaturabhängigen Schalters gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel, wobei sich der Schalter in seiner Tieftemperaturstellung befindet;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht des temperaturabhängigen Schalters gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel, wobei sich der Schalter in seiner Tieftemperaturstellung befindet;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht des temperaturabhängigen Schalters gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel, wobei sich der Schalter in seiner Tieftemperaturstellung befindet;
und
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht des temperaturabhängigen Schalters gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel, wobei sich der Schalter in seiner Tieftemperaturstellung befindet.
[0058] Fig. 1-6 zeigen fünf verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schalters
jeweils in einer schematischen Schnittansicht. Der Schalter ist darin jeweils in seiner
Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
[0059] Der Schalter 10 ist rotationssymmetrisch ausgebildet und hat in einer Draufsicht
betrachtet eine kreisrunde Form. Der Schalter 10 weist ein Schaltergehäuse 12 auf,
in dem ein temperaturabhängiges Schaltwerk 14 angeordnet ist. Das Schaltergehäuse
12 umfasst ein topfartiges Unterteil 16, das von einem Deckelteil 18 verschlossen
ist. Das Unterteil 16 weist einen hochstehenden Rand 20 auf, der im Bereich seines
freien oberen Endes nach innen umgebogen oder umgebördelt ist und dadurch das Deckelteil
18 unter Zwischenlage einer Isolierfolie 22 an dem Unterteil 16 klemmt bzw. fixiert.
[0060] Das Unterteil 16 wie auch das Deckelteil 18 sind aus einem elektrisch leitenden Material,
vorzugsweise aus Metall, gefertigt. In dem vorliegend gezeigten Ausführungsbeispiel
ist das Unterteil 16 ein tiefgezogenes Stahlgehäuse, was zu einer vergleichsweise
hohen Druckresistenz führt. Zwischen dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18 ist die
Isolierfolie 22 angeordnet, die der elektrischen Isolation der beiden Schaltergehäuse-Bauteile
16, 18 dient.
[0061] Das Deckelteil 18 verschließt das Unterteil 16 vollständig. Die Isolierfolie 22 sorgt
zusätzlich zu der elektrischen Isolation auch für eine ausreichende mechanische Abdichtung
zwischen dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18, so dass das Innere des Schaltergehäuses
12 nach außen hin abgedichtet ist. Hierdurch wird verhindert, dass Flüssigkeiten oder
Verunreinigungen von außen in das Gehäuseinnere eintreten.
[0062] Das im Inneren des Schaltergehäuses angeordnete Schaltwerk 14 weist ein temperaturunabhängiges
Federelement 24 und ein temperaturabhängiges Bimetallelement 26 auf. Das Federelement
24 ist vorzugsweise als kreisscheibenförmige Feder-Schnappscheibe ausgestaltet.
[0063] Das temperaturabhängige Bimetallelement 26 ist vorzugsweise als Bimetallscheibe ausgestaltet,
welche zwei temperaturabhängige Konfigurationen, eine geometrische Tieftemperaturkonfiguration
(siehe Fig. 1) und eine geometrische Hochtemperaturkonfiguration (siehe Fig. 2) aufweist.
Im Bereich des Zentrums 28 des Federelements 24 ist ein Kontaktteil 30 an dem Federelement
24 befestigt. Dieses Kontaktteil 30 ist stoffschlüssig mit dem Federelement 24 verbunden.
Beispielsweise ist das Kontaktteil 30 an dem Federelement 24 angeschweißt oder angelötet.
Da sich das Kontaktteil 30 bei einem Schaltvorgang gemeinsam mit dem Federelement
24 relativ zu dem Schaltergehäuse 12 mitbewegt, wird das Kontaktteil 30 auch als "bewegliches
Kontaktteil" bezeichnet.
[0064] Das Bimetallelement 26 ist unverlierbar, aber mit Spiel an dem beweglichen Kontaktteil
30 gehalten. Ein zentral im Bimetallelement 26 vorgesehenes Durchgangsloch 32 hat
einen Innendurchmesser, der etwas größer ist als ein in dem unteren Bereich ausgeprägter
Außendurchmesser des beweglichen Kontaktteils 30. Da der Außendurchmesser des beweglichen
Kontaktteils 30 in dessen oberen Bereich jedoch größer als dieser Innendurchmesser
des Durchgangslochs 32 ist und das Federelement 24 unterhalb des Bimetallelements
26 angeordnet ist und mit dem beweglichen Kontaktteil 30 fest verbunden ist, kann
sich das Bimetallelement 26 trotz seiner Bewegungsfreiheit nicht unbeabsichtigt von
dem Schaltwerk 14 lösen. Das Federelement 24, das Bimetallelement 26 und das bewegliche
Kontaktteil 30 stellen somit eine unverlierbare Einheit des Schaltwerks 14 dar, die
als Halbfabrikat vorproduzierbar ist und bei der Montage des Schalters 10 als Ganzes
in das Schaltergehäuse 12 eingesetzt werden kann.
[0065] In der in Fig. 1 gezeigten Tieftemperaturstellung des Schaltwerks 14 drückt das Federelement
24 das bewegliche Kontaktteil 30 gegen eine Kontaktfläche 34, die auf der Unterseite
eines stationären Kontaktteils 36 angeordnet ist. Das stationäre Kontaktteil 36 ist
in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel auf einer dem Unterteil 16 zugewandten
Unterseite 38 des Deckelteils 18 angeordnet.
[0066] Im Bereich seines radial äußeren Außenrandes 40 ist das Federelement 24 in dem Schaltergehäuse
12 fixiert. Genauer gesagt, ist ein radial äußerer Abschnitt 42, der den Außenrand
40 des Federelements 24 bildet, in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen
einem Distanzelement 44 und dem Unterteil 16 des Schaltergehäuses 12 eingeklemmt.
Das Distanzelement 44 ist seinerseits ebenfalls in dem Schaltergehäuse 12 zwischen
dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18 eingeklemmt. Das Distanzelement 44 ist mittelbar
zwischen dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18 eingeklemmt und unmittelbar zwischen
dem Federelement 24 und der Isolierfolie 22 angeordnet.
[0067] Bei der Montage des in Fig. 1 gezeigten Schalters 10 wird also zunächst das Schaltwerk
14 in das Unterteil 16 eingesetzt. Anschließend wird das Distanzelement 44 auf dem
äußeren Randabschnitt 42 des Federelements 24 platziert und dann das Deckelteil unter
Zwischenlage der Isolierfolie 22 auf das Distanzelement 44 aufgelegt. Zuletzt wird
der obere, hochstehende Rand 20 des Unterteils nach innen hin umgebogen bzw. umgebördelt,
wodurch das Deckelteil 18 von oben auf das Distanzelement 44 gedrückt wird, wobei
dieses wiederum auf das Federelement 24 drückt, wodurch das Federelement 24 in dem
Schaltergehäuse 12 lagefixiert ist. Es versteht sich, dass die Lagefixierung lediglich
den äußeren Randabschnitt 42 des Federelements 24 betrifft, der zentrale Bereich 28
des Federelements 24 zusammen mit dem beweglichen Kontaktteil 30 jedoch nach wie vor
innerhalb des Schaltergehäuses 12 beweglich ist.
[0068] Das Distanzelement 44 ist als ein Distanzring ausgestaltet, der einen im Wesentlichen
L-förmigen Querschnitt hat. Dieser Distanzring 44 steht in einer ersten Richtung,
welche hier der Vertikalrichtung entspricht und in Fig. 1 schematisch mit dem Pfeil
46 angedeutet ist, von einer ersten Seite 48 des Federelements 24 ab. Bei dieser ersten
Seite 48 des Federelements 24 handelt es sich um die (Ober-)Seite des Federelements
24, die dem Bimetallelement 26 sowie der Kontaktfläche 34 zugewandt ist.
[0069] Das Distanzelement 44 weist ferner eine Abstützfläche 50 auf, welche quer zu der
ersten Richtung 46 ausgerichtet ist und dem Bimetallelement 26 zugewandt ist.
[0070] Ein äußerer Abschnitt 52, der einen Außenrand 54 des Bimetallelements 26 aufweist,
ist zwischen dem Federelement 24 und dem Distanzelement 44 angeordnet. Genauer gesagt,
ist dieser Abschnitt 52 des Bimetallelements 26 zwischen der Abstützfläche 50 und
dem Federelement 24 angeordnet. Mit diesem äußeren Abschnitt 52 stützt sich das Bimetallelement
26 in der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks 14 an dem Distanzelement 44 bzw.
an der daran angeordneten Abstützfläche 50 ab (siehe Fig. 2).
[0071] In der in Fig. 1 gezeigten, geschlossenen Schaltstellung des Schalters 10, in der
sich das Schaltwerk 14 in seiner Tieftemperaturstellung befindet, drückt das Federelement
26 also das bewegliche Kontaktteil 30 gegen die an dem stationären Kontaktteil 36
angeordnete Kontaktfläche 34. Da das Federelement 24 mit seinem äußeren Randabschnitt
42 in permanentem galvanischen Kontakt mit dem Unterteil 16 ist, stellt das Schaltwerk
14 somit in der in Fig. 1 gezeigten Tieftemperaturstellung eine elektrisch leitende
Verbindung zwischen einem ersten Außenanschluss 56 und einem zweiten Außenanschluss
58 her. Als erster Außenanschluss 56 fungiert hier beispielsweise die Außenseite des
Deckelteils 18. Sofern das Deckelteil 18 nicht gesamthaft aus Metall ausgestaltet
ist, kann auch nur ein Teil dessen aus Metall oder einem elektrisch leitfähigen Material
ausgestaltet sein, wobei dieser Teil mit dem stationären Kontaktteil 36 verbunden
ist und nach außen geführt ist. Beispielsweise kann in dem Deckelteil 18 oberhalb
des stationären Kontaktteils 36 ein Durchschusskontakt im Deckelteil 18 angeordnet
sein, wie er beispielsweise aus der
DE 103 01 803 B4 bekannt ist. Als zweiter Außenanschluss 58 fungiert bei dem in Fig. 1 gezeigten Schalter
10 vorzugsweise eine Außenseite des Unterteils 16.
[0072] In der Tieftemperaturstellung des Schalters 10 kann somit ein elektrischer Strom
von dem ersten Außenanschluss 56 durch das Deckelteil 18 in das stationäre Kontaktteil
36 und von dort über das bewegliche Kontaktteil 30, das Federelement 24 in das Unterteil
16 und somit schlussendlich zu dem zweiten Außenanschluss 58 (oder umgekehrt) schließen.
Das Bimetallelement 26 ist in dieser Tieftemperaturstellung des Schalters 10 mehr
oder weniger kräftefrei gelagert.
[0073] Erhöht sich nun ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Situation die Temperatur des
durch den Schalter 10 zu überwachenden Geräts und damit auch die Temperatur des Schalters
10 sowie des darin eingesetzten Schaltwerks 14 über eine Ansprechtemperatur des Bimetallelements
26 hinaus, so schnappt das Bimetallelement 26 aus seiner in Fig. 1 gezeigten Tieftemperaturkonfiguration
in seine in Fig. 2 gezeigte Hochtemperaturkonfiguration um. Die Oberseite des Bimetallelements
26 schnappt dabei von einer konvexen Krümmung in eine konkave Krümmung um. Das Bimetallelement
26 stützt sich dann mit seinem äußeren Randabschnitt 52 von unten an der Abstützfläche
50 des Distanzelements 44 ab. Gleichzeitig drückt das Bimetallelement 26 mit seinem
Zentrum das bewegliche Kontaktteil 30 nach unten und hebt dieses von der Kontaktfläche
34 ab. Während dieser Schaltbewegung übt das Bimetallelement 26 eine Kraft aus, die
entgegen der von dem Federelement 24 in der Tieftemperaturstellung auf das Kontaktteil
30 ausgeübten Kraft wirkt. Hierdurch schnappt auch das Federelement 24 von seiner
in Fig. 1 gezeigten ersten an der Oberseite konvexen Form in seine in Fig. 2 gezeigte
an der Oberseite konkave Form um.
[0074] Der Stromfluss durch den Schalter 10 wird hierdurch unterbrochen. Der Schalter ist
damit geöffnet.
[0075] Um dem Federelement 24 die Möglichkeit zu geben, sich zum Zeitpunkt des Umschnappens
aus der in Fig. 1 gezeigten Situation in die in Fig. 2 gezeigte Situation trotz seiner
randseitigen Einspannung mechanisch ausdehnen zu können, weist das Federelement 24
vorzugsweise mehrere Ausgleichsabschnitte 60 auf. Diese Ausgleichsabschnitte 60 ermöglichen
eine Ausdehnung und Stauchung des Federelements 24 in radialer Richtung, wodurch insbesondere
innere Verspannungen oder Verformungen des Federelements 24 vermieden werden. Die
Ausgleichsabschnitte 60 können ähnlich ausgestaltet sein, wie dies in der
DE 10 2013 109 291 A1 offenbart ist.
[0076] Ein weiterer Vorteil der festen Einspannung des Außenrandes 40 des Federelements
24 besteht darin, dass es aufgrund der permanenten mechanischen und elektrischen Verbindung
zwischen Federelement 24 und Schaltergehäuse 12 während eines Schaltvorgangs nicht
zur Ausbildung von Funken und/oder Lichtbögen kommen kann, wie dies häufig bei Schaltwerken
der Fall ist, bei denen sich das Federelement während des Schaltvorgangs randseitig
von dem Schaltergehäuse abhebt. Hierdurch kann ein Kontaktabbrand wirksam vermieden
werden.
[0077] Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des Schalters 10 in einer schematischen
Schnittansicht. Auch hier ist die Tieftemperaturstellung des Schalters 10 gezeigt,
in der das Schaltwerk 14 die elektrisch leitende Verbindung zwischen dem ersten Außenanschluss
56 und dem zweiten Außenanschluss 58 herstellt. Das Schaltwerk 14 ist hier grundsätzlich
gleich aufgebaut wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Es ist jedoch um 180° gedreht,
sozusagen "auf dem Kopf' in das Schaltergehäuse 12 eingesetzt.
[0078] Das Federelement 24 ist mit seinem Randabschnitt 42 zwischen dem Deckelteil 18 und
dem Distanzelement 44 geklemmt angeordnet. Das Distanzelement 44 ist wiederum in dem
Schaltergehäuse 12 zwischen dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18 geklemmt angeordnet,
wobei es gemäß diesem zweiten Ausführungsbeispiel nun zwischen dem Federelement 24
und dem Unterteil 16 unter Zwischenlage der Isolierfolie 22 eingeklemmt ist.
[0079] Das Distanzelement 44 hat wiederum einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt und
weist eine Abstützfläche 50 auf, an der sich das Bimetallelement 26 in seiner Hochtemperaturkonfiguration
mit seinem Außenrandabschnitt 52 abstützen kann. Die erste Seite 48 des Federelements
24 ist auch hier sowohl dem Bimetallelement 26 als auch der Kontaktfläche 34 zugewandt.
Die erste Seite 48 des Federelements 24 zeigt hier jedoch nach unten. Das stationäre
Kontaktteil 36 mit der daran angeordneten Kontaktfläche 34 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel
jedoch nicht mehr an dem Deckelteil 18, sondern nun an dem Unterteil 16 angeordnet.
[0080] Das generelle Schaltverhalten des Schaltwerks 14 ändert sich jedoch nicht, weshalb
die Hochtemperaturstellung des Schalters 10 zu der in Fig. 3 gezeigten zweiten Ausführungsform
der Einfachheit halber nicht nochmals extra gezeigt ist.
[0081] Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schalters 10,
wobei der Schalter 10 hier grundsätzlich ähnlich aufgebaut ist wie in dem in Fig.
1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel. Das Federelement 24 ist wiederum mit
seinem Außenrandabschnitt 42 zwischen dem Distanzelement 44 und dem Unterteil 16 des
Schaltergehäuses 12 eingeklemmt. Das Schaltwerk 14 ist jedoch etwas anders aufgebaut.
Zwar ist auch hier die erste Seite 48 des Federelements 24 dem Bimetallelement 26
wie auch der Kontaktfläche 34 zugewandt. Das Bimetallelement 26 liegt hier jedoch
von oben auf einem an dem beweglichen Kontaktteil 30 vorgesehenen, umlaufenden Bund
62 auf. Das Federelement 24 liegt von der gegenüberliegenden unteren Seite an diesem
Bund 62 an. Das bewegliche Kontaktteil 30 ist hier nicht zwangsläufig stoffschlüssig
mit dem Federelement 24 verbunden. Stattdessen weist das Federelement 24 hier eine
zentrale Durchgangsöffnung 64 auf, in die der unter dem Bund 62 befindliche Teil des
beweglichen Kontaktteils 30 formschlüssig eingebracht ist.
[0082] Ein weiterer Unterschied zu dem in Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel
besteht darin, dass das stationäre Kontaktteil 36 nicht an der Unterseite 38 des Deckelteils
18 angeordnet ist. Stattdessen ist in dem in Fig. 4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel
in dem Schaltergehäuse 12 ein Kontaktträgerelement 66 angeordnet, an dem das stationäre
Kontaktteil 36 befestigt ist. Das Kontaktträgerelement 66 fungiert als eine Art Unterdeckel,
der zwischen dem Unterteil 16 und dem Deckelteil 18 eingeklemmt ist. Genauer gesagt
ist der Rand 68 dieses Kontaktträgerelements 66 zwischen dem Deckelteil 18 und dem
Distanzelement 44 unter Zwischenlage der Isolierfolie 22 eingeklemmt.
[0083] Das Kontaktträgerelement 66 ist vorzugsweise aus einem elektrisch leitenden Material,
beispielsweise aus Metall. Besonders bevorzugt weist das Kontaktträgerelement 66 eine
dünnere Wandstärke auf als das darüber angeordnete Deckelteil 18 des Schaltergehäuses
12.
[0084] Der wesentliche Vorteil des hier zusätzlich vorgesehenen Kontaktträgerelements 66
besteht darin, dass hierdurch Fertigungstoleranzen am Schaltergehäuse 12 sowie am
Schaltwerk 14 auf einfache konstruktive Art und Weise ausgeglichen werden können.
Je nach Kundenwunsch kann das als Unterdeckel ausgestaltete Kontaktträgerelement 66
nämlich derart vorgeformt sein, dass sich ein gewünschter Kontaktdruck in der Tieftemperaturstellung
des Schaltwerks 14 ergibt. Ist beispielsweise bei einer hohen erforderlichen Leistungsfähigkeit
des Schalters 10 ein hoher Kontaktdruck zwischen dem stationären Kontaktteil 36 und
dem beweglichen Kontaktteil 30 gewünscht, so kann ein anders geformtes Kontaktträgerelement
66 in das Schaltergehäuse 12 eingesetzt werden, als wenn niedrigere Leistungsfähigkeiten
des Schalters erforderlich sind. Mit anderen Worten lässt sich der Kontaktdruck zwischen
dem Schaltwerk 14 und dem stationären Kontaktteil 36 mit Hilfe des Kontaktträgerelements
66 sehr einfach einstellen, ohne dass hierfür das Schaltergehäuse 12 an sich verändert
werden muss. Es versteht sich, dass mit der Einstellung des jeweiligen Kontaktdrucks
automatisch auch eine entsprechende Einstellung der Übergangswiderstände zwischen
dem Schaltwerk 14 und dem stationären Kontaktteil 36 erfolgt. Die Tatsache, dass diese
Einstellung mehr oder weniger alleine durch die Form des Kontaktträgerelements 66
bestimmt werden kann, bietet einen enormen Kostenvorteil, da somit Schalter auf verschiedenste
technische Spezifikationen adaptierbar sind, ohne an dem Schaltwerk 14 oder dem Schaltergehäuse
12 etwas ändern zu müssen.
[0085] Auch das in Fig. 5 gezeigte vierte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schalters
10 folgt diesem Prinzip. Anders als in dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist hier lediglich die Kontaktfläche 34 unmittelbar auf der Unterseite des Kontaktträgerelements
66 angeordnet. Ein extra stationäres Kontaktteil 36 entfällt.
[0086] Auch das in Fig. 6 gezeigte fünfte Ausführungsbeispiel folgt dem zuvor erwähnten
Prinzip. Hier ist das Kontaktträgerelement 66 allerdings als ein zweites Federelement
70 ausgestaltet, an dem das Kontaktteil 36 mitsamt seiner daran angeordneten Kontaktfläche
34 befestigt ist. Durch dieses zweite Federelement 70 lässt sich der Kontaktdruck
zwischen dem beweglichen Kontaktteil 30 und der Kontaktfläche 34 noch weiter erhöhen,
wodurch sich der Übergangswiderstand zwischen diesen beiden Bauteilen noch weiter
verringern lässt. Das zweite Federelement 70 übt auf das Kontaktteil 36 eine Kraft
aus, die der Kraft, welche das erste Federelement 24 auf das bewegliche Kontaktteil
30 ausübt, entgegengesetzt ist.
[0087] Abschließend sei zu den in Fig. 4-6 gezeigten Ausführungsbeispielen noch erwähnt,
dass der zweite Außenanschluss 58 des Schalters hier jeweils etwas anders ausgestaltet
ist als gemäß der in Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsformen. Der Außenanschluss 58 ist
hier nämlich als eine im Unterteil 16 vorgesehene Einbuchtung ausgestaltet, in die
ein umlaufender Anschlussring 72 eingesetzt werden kann, welcher vorzugsweise mit
dem Unterteil 16 verschweißt wird. Dieser Anschlussring 58 kann nicht nur als elektrischer
Anschluss fungieren, sondern auch während der Fertigung des Schalters 10 mit dem Transportband
verbunden sein.
1. Temperaturabhängiger Schalter (10), aufweisend:
- ein Schaltergehäuse (12) mit einem Unterteil (16) und einem das Unterteil (16) verschließenden
Deckelteil (18);
- ein temperaturabhängiges Schaltwerk (14), welches in dem Schaltergehäuse (12) angeordnet
ist und ein bewegliches Kontaktteil (30), ein Bimetallelement (26) und ein mit dem
beweglichen Kontaktteil (30) zusammenwirkendes Federelement (24) aufweist, wobei das
Schaltwerk (14) dazu eingerichtet ist, zwischen einer Tieftemperaturstellung, in der
es das bewegliche Kontaktteil (30) gegen eine im Inneren des Schaltergehäuses (12)
angeordnete Kontaktfläche (34) drückt und damit eine elektrische Verbindung zwischen
einem ersten elektrischen Außenanschluss (56) des Schalters (10) und einem zweiten
elektrischen Außenanschluss (58) des Schalters (10) herstellt, und einer Hochtemperaturstellung,
in der es das bewegliche Kontaktteil (30) von der Kontaktfläche (34) beabstandet hält
und damit die elektrische Verbindung zwischen dem ersten elektrischen Außenanschluss
(56) und dem zweiten elektrischen Außenanschluss (58) unterbricht, temperaturabhängig
zu schalten; und
- ein Distanzelement (44), welches im Inneren des Schaltergehäuses (12) zwischen dem
Unterteil (16) und dem Deckelteil (18) angeordnet ist;
wobei zumindest ein Abschnitt (42) des Federelements (24) zwischen dem Distanzelement
(44) und dem Schaltergehäuse (12) angeordnet und durch ein Zusammenwirken von dem
Distanzelement (44) und dem Schaltergehäuse (12) lagefixiert ist, und
wobei zumindest ein Abschnitt (52) des Bimetallelements (26) zwischen dem Federelement
(24) und dem Distanzelement (44) angeordnet ist und sich in der Hochtemperaturstellung
des Schaltwerks (14) an dem Distanzelement (44) abstützt.
2. Temperaturabhängiger Schalter gemäß Anspruch 1, wobei der zumindest eine Abschnitt
(42) des Federelements (24), der zwischen dem Distanzelement (44) und dem Schaltergehäuse
(12) angeordnet ist, einen Außenrand (40) des Federelements (24) aufweist.
3. Temperaturabhängiger Schalter gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der zumindest eine Abschnitt
(52) des Bimetallelements (26), der zwischen dem Federelement (24) und dem Distanzelement
(44) angeordnet ist, einen Außenrand (54) des Bimetallelements (26) aufweist.
4. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-3, wobei der zumindest eine
Abschnitt (42) des Federelements (24), der zwischen dem Distanzelement (44) und dem
Schaltergehäuse (12) angeordnet ist, (i) mittelbar oder unmittelbar zwischen dem Distanzelement
(44) und dem Unterteil (16) eingeklemmt ist oder (ii) mittelbar oder unmittelbar zwischen
dem Distanzelement (44) und dem Deckelteil (18) eingeklemmt ist.
5. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-4, wobei das Distanzelement
(44) einen Distanzring aufweist.
6. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-5, wobei das Distanzelement
(44) einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt hat.
7. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-6, wobei eine dem Bimetallelement
(26) zugewandte erste Seite (48) des Federelements (24) der Kontaktfläche (34) zugewandt
ist.
8. Temperaturabhängiger Schalter gemäß Anspruch 7, wobei das Distanzelement (44) in einer
ersten Richtung (46) von der ersten Seite (48) des Federelements (24) absteht und
eine Abstützfläche (50) aufweist, an der sich der zumindest eine Abschnitt (52) des
Bimetallelements (26) in der Hochtemperaturstellung des Schaltwerks (14) abstützt,
wobei die Abstützfläche (50) quer, vorzugsweise orthogonal, zu der ersten Richtung
(46) ausgerichtet ist.
9. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-8, wobei das Distanzelement
(44) durch ein Zusammenwirken des Unterteils (16) und des Deckelteils (18) in dem
Schaltergehäuse (12) eingeklemmt ist.
10. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-9, wobei das Federelement
(24) zwischen einem Außenrand (54) und einem inneren Bereich (28) zumindest einen
Ausgleichsabschnitt (60) aufweist, der in radialer Richtung federnd ausgebildet ist
und eine mechanische Verformung des Federelements (24) ermöglicht.
11. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-10, wobei das bewegliche
Kontaktteil (30) stoffschlüssig an dem Federelement (24) befestigt ist.
12. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-11, wobei das Bimetallelement
(26) unverlierbar, aber mit Spiel an dem beweglichen Kontaktteil (30) gehalten ist.
13. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-12, wobei das Bimetallelement
(26) und das Federelement (24) jeweils im Wesentlich scheibenförmig sind und das bewegliche
Kontaktteil (30) zentral an dem Federelement (24) befestigt ist.
14. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-13, wobei der erste elektrische
Außenanschluss (56) außen an dem Deckelteil (18) angeordnet ist und der zweite elektrische
Außenanschluss (58) außen an dem Unterteil (16) angeordnet ist.
15. Temperaturabhängiger Schalter gemäß einem der Ansprüche 1-14, wobei das Unterteil
(16) einen freien, oberen Rand (20) aufweist, der auf das Deckelteil (18) umgebördelt
oder umgebogen ist.