[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlusskappenanordnung zur Anordnung auf
einer Ausgabeöffnung eines als Tiegel oder Flasche ausgebildeten Gefäßes, wobei die
Verschlusskappenanordnung einen mehrteiligen Aufbau aufweist, umfassend eine Hüllkappe
und eine mit einer Verbindungseinrichtung zur lösbaren Verbindung der Verschlusskappenanordnung
mit der Ausgabeöffnung versehene und unabhängig von der Hüllkappe ausgebildete Innenkappe,
wobei die Innenkappe und die Hüllkappe über eine lösbare Verbindung, die als formschlüssige,
stoffschlüssige oder kraftschlüssige Verbindung ausgeführt sein kann, miteinander
verbunden sind.
[0002] Verschlusskappenanordnungen der eingangs genannten Art sind häufig als Materialhybride
ausgebildet, will heißen, dass die aus einer Mehrzahl von Komponenten zusammengesetzten
Verschlusskappenanordnungen Komponenten aufweisen, die aus unterschiedlichen Materialien
bestehen. Zumeist handelt es sich um Materialhybride oder Materialmixe aus Aluminium
und Kunststoff, sodass, insbesondere in dem Fall, wenn der jeweilige Materialanteil
eine bestimmte Größenordnung übersteigt, ein effektives Recycling eine Trennung der
Materialien voraussetzt. Dabei erweist sich die Trennung häufig als sehr aufwendig,
wobei insbesondere in dem Fall, wenn eine Trennung nicht wirtschaftlich durchführbar
ist, das minderwertige oder weniger wertvolle Material geopfert wird, um ein Recycling
des wertvolleren Materialanteils zu ermöglichen. Dies kann beispielsweise dadurch
geschehen, dass Verschlusskappenanordnungen, die sowohl Aluminium als auch Kunststoffkomponenten
aufweisen, zum Recycling eingeschmolzen werden, sodass eine Trennung der Materialien
in diesem Fall durch eine Verbrennung bzw. Vergasung des Kunststoffanteils erfolgt.
[0003] Ein möglichst umfangreiches Recycling einer aus mehreren Komponenten zusammengesetzten
Verschlusskappenanordnung wird also beispielsweise durch zwei unterschiedliche Ansätze
möglich, wobei bei dem ersten Ansatz die Verschlusskappenanordnung so beschaffen ist,
dass die einzelnen Komponenten auf möglichst einfache Art und Weise voneinander getrennt
werden können, oder bei dem zweiten Ansatz ein möglichst geringer Kunststoffanteil
angestrebt wird, um beim Opfern des Kunststoffmaterials den nicht recyclebaren Anteil
der Verschlusskappenanordnung auf ein Minimum zu beschränken.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verschlusskappenanordnung
vorzuschlagen, die ein vereinfachtes Recycling der verwendeten Materialien ermöglicht
bzw. sich durch einen besonders hohen Anteil an recyclebaren Materialien auszeichnet.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung die
Merkmale des Patentanspruchs 1 auf.
[0006] Erfindungsgemäß sind bei der Verschlusskappenanordnung die Innenkappe und die Hüllkappe
über eine lösbare Verbindung, die als formschlüssige, stoffschlüssige oder kraftschlüssige
Verbindung ausgeführt sein kann, miteinander verbunden, sodass die erfindungsgemäße
Verschlusskappenanordnung nicht in ihrer Gesamtheit einem Recyclingprozess zugeführt
werden muss, sondern bereits vor einem Recycling aufgrund von Materialschnittstellen
eine Aufteilung der Komponenten zur nachfolgenden Zuführung der Komponenten zu unterschiedlichen
Recyclingverfahren oder gegebenenfalls eine Trennung nicht recyclebarer oder nur mit
sehr hohem Aufwand recyclebarer Materialien von den Materialien mit vergleichsweise
besserer Recyclingeignung erfolgen kann.
[0007] Die erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung bietet auch die Möglichkeit, den Kunststoffanteil
auf ein möglichst geringes Maß, etwa kleiner als 10 Prozent, zu reduzieren und für
die übrigen Komponenten insbesondere in dem Fall, wenn diese aus einem einheitlichen
Material, wie insbesondere Aluminium, bestehen ein einheitliches Recyclingverfahren
zu wählen.
[0008] In jedem Fall ermöglicht somit die erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung eine
Vereinfachung des Recyclings.
[0009] Erfindungsgemäß ist der Kappeninnenteil in einem oberen Hülsenabschnitt als Klemmhülse
ausgebildet, die ein von einem kreisrunden Querschnitt eines Kragens, auf dem die
Steckkappe angeordnet ist, in der Kontur abweichenden Klemmquerschnitt aufweist.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Hüllkappe und die Innenkappe jeweils an ihrem
unteren Rand über konzentrische Kontaktflächen miteinander verbunden sind, sodass
einerseits die Materialschnittstelle bei Herstellung und Auflösung der Verbindung
leicht zugänglich ist und andererseits die Verbindung an einer Stelle erfolgt, die
bei einer Anordnung der Verschlusskappenanordnung auf einem Tiegel regelmäßig nicht
sichtbar ist, da die durch die unteren Ränder der Hüllkappe und der Innenkappe ausgebildete
Stirnfläche der Verschlusskappenanordnung regelmäßig eine zum Tiegel hin ausgebildete
Schattenfuge begrenzt.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Innenkappe eine an einem Kappenboden angeordnete
Dichtungsscheibe aufweist, wobei die Innenkappe zur Fixierung der Dichtungsscheibe
eine benachbart zum Kappenboden radial nach innen vorspringende Rastsicke aufweist,
sodass insbesondere bei Ausbildung der Dichtungsscheibe aus einem formelastischen
Material die Verbindung der Dichtungsscheibe zur Innenkappe automatisch mit Montage
der Dichtungsscheibe hergestellt wird und auch eine einfache Trennung erfolgen kann.
[0012] Vorzugsweise ist in einem zwischen der Innenkappe und der Hüllkappe ausgebildeten
Zwischenraum ein als Hülse ausgebildeter Kappeneinsatz angeordnet, der als unabhängiger
Masseanteil ausgebildet ist.
[0013] Wenn der Klemmquerschnitt zumindest eine von einem kreisrunden Querschnitt abweichende
Abflachung aufweist, derart, dass der Durchmesser des Klemmquerschnitts im Bereich
der Abflachung kleiner ist als der Außendurchmesser des Kragens, kann mit besonders
einfachen Mitteln die Ausbildung der notwendigen Klemmkraft ermöglicht werden.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Klemmquerschnitt eine Mehrzahl über den Umfang
verteilt angeordneter Abflachungen aufweist, sodass eine entsprechende Umfangsverteilung
der Klemmkraft die Folge ist.
[0015] Zur Erzielung einer über die Höhe des als Klemmhülse ausgebildeten Hülsenabschnitts
gleichmäßig wirkenden Klemmkraft ist es vorteilhaft, wenn zur Ausbildung eines Querschnittsübergangs
von einem Öffnungsrand des Kappeninnenteils zu dem als Klemmhülse ausgebildeten Hülsenabschnitt
ein Übergangsabschnitt ausgebildet ist, der den Querschnittsübergang vom kreisrunden
Querschnitt im Bereich des Öffnungsrands zum Klemmquerschnitt der Klemmhülse ausbildet.
Somit kann sichergestellt werden, dass die Klemmkraftausbildung über die Höhe des
als Klemmhülse ausgebildeten Hülsenabschnitts im Wesentlichen konstant ist.
[0016] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Verschlusskappenanordnung anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer ersten Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 3
- die in Fig. 1 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung;
- Fig. 4
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 5
- die in Fig. 4 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 6
- die in Fig. 4 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung;
- Fig. 7
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 8
- die in Fig. 7 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 9
- die in Fig. 7 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
IX-IX;
- Fig. 10
- die in Fig. 7 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
X-X;
- Fig. 11
- die in Fig. 7 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Draufsicht und Teilschnittdarstellung;
- Fig. 12
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 13
- die in Fig. 12 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 14
- die in Fig. 12 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XIV-XIV;
- Fig. 15
- die in Fig. 12 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XV-XV;
- Fig. 16
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in Explosionsdarstellung;
- Fig. 17
- die in Fig. 16 dargestellte Verschlusskappenanordnung in einer ersten Querschnittsdarstellung;
- Fig. 18
- die in Fig. 16 dargestellte Verschlusskappenanordnung in einer zweiten Querschnittsdarstellung;
- Fig. 19
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 20
- die in Fig. 19 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 21
- die in Fig. 19 dargestellte Verschlusskappenanordnung in einer Querschnittsdarstellung Schnittlinienverlauf
XXI-XXI;
- Fig. 22
- die in Fig. 19 dargestellte Verschlusskappenanordnung in einer Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXII-XXII;
- Fig. 23
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 24
- die in Fig. 23 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 25
- die in Fig. 23 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXV-XXV;
- Fig. 26
- die in Fig. 23 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXVI-XXVI;
- Fig. 27
- eine nicht erfindungsgemäße Verschlusskappenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform
in isometrischer Darstellung;
- Fig. 28
- die in Fig. 27 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 29
- die in Fig. 27 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Längsschnittdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXIX-XXIX;
- Fig. 30
- die in Fig. 27 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXX-XXX;
- Fig. 31
- eine Verschlusskappenanordnung gemäß einer Ausführungsform in isometrischer Darstellung;
- Fig. 32
- die in Fig. 31 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Explosionsdarstellung;
- Fig. 33
- die in Fig. 31 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Längsschnittdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXXIII-XXXIII;
- Fig. 34
- die in Fig. 31 dargestellte Verschlusskappenanordnung in Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf
XXXIV-XXXIV.
[0018] In den
Fig. 1 bis
3 ist eine Verschlusskappenanordnung 80 dargestellt, die insgesamt vier Komponenten
aufweist, wobei diese eine Hüllkappe 81, eine mit einem Kappengewinde 90 versehene
Innenkappe 82, einen in einem Zwischenraum zwischen der Hüllkappe 81 und der Innenkappe
82 angeordneten Kappeneinsatz 83 sowie eine an einem Kappenboden 84 angeordnete Dichtungsscheibe
85 umfassen. Mit Ausnahme der Dichtungsscheibe 85 bestehen im Fall der vorliegenden
Ausführungsformen sämtlichen weiteren Komponenten der Verschlusskappenanordnung 80
aus Metall, insbesondere Aluminium. Grundsätzlich ist es auch möglich, den Kappeneinsatz
83 aus einem Kunststoffmaterial auszubilden, insbesondere in dem Fall, wenn eine erste
radial äußere Verbindung 86 zwischen dem Kappeneinsatz 83 und der Hüllkappe 81 sowie
eine zweite radial innere Verbindung 87 zwischen dem Kappeneinsatz 83 und der mit
dem Kappengewinde 90 versehenen Innenkappe 82 als eine Press- oder Klebeverbindung
ausgeführt ist.
[0019] Wie
Fig. 2 zeigt, ist der Kappeneinsatz 83 hülsenartig ausgebildet, wobei im Fall des dargestellten
Ausführungsbeispiels sowohl auf seiner äußeren Mantelfläche 88 als auch auf seiner
inneren Mantelfläche 89 achsenparallel zu einer Mittelachse des Kappeneinsatzes 83
verlaufende Rippen 91, 92 vorgesehen sind. Für den Fall, dass die Verbindungen 86
bzw. 87 als Klebeverbindung ausgeführt werden, ermöglichen die Rippen 91, 92 auf den
Mantelflächen 88, 89 eine Vergrößerung der Klebefläche.
[0020] Zur Ausführung einer Verbindung 93 zwischen einer radialen Verbindungsrand 94 eines
an einem Öffnungsrand 95 der Innenkappe 82 ausgebildeten Verbindungskragens 96 mit
einem unteren Rand 97 der Hüllkappe 81 kann eine Klemm-, Klebe- oder Schweißverbindung
vorgesehen werden.
[0021] Zur Fixierung der Dichtungsscheibe 85 am Kappenboden 84 der Innenkappe 82 ist eine
Verrastung vorgesehen, derart, dass der Durchmesser der Dichtungsscheibe 85 zumindest
geringfügig größer gewählt als der durch eine benachbart den Kappenoden 84 in der
Innenkappe 82 ausgebildete Rastsicke definierte Innendurchmesser der Innenkappe 82.
[0022] Im Falle einer einheitlichen Materialwahl für die Hüllkappe 81, die Innenkappe 82
und den Kappeneinsatz 83 aus vorzugsweise Aluminium, muss lediglich die aus Kunststoff
gebildete Dichtungsscheibe 85 aus der Rastverbindung mit der Innenkappe 82 gelöst
werden, um nachfolgend die weiteren Kappenkomponenten zusammenhängend einem gemeinschaftlichen
Recycling zuzuführen.
[0023] Die in den
Fig. 4 bis
6 dargestellte Verschlusskappenanordnung 100 weist lediglich einer Hüllkappe 101, eine
mit einem Kappengewinde 105 versehene Innenkappe 102 sowie eine an einem Kappenboden
103 der Innenkappe 102 angeordnete Dichtungsscheibe 104 auf. Die Hüllkappe 101 und
die Innenkappe 102 sind jeweils an ihrem unteren Rand über konzentrische Kontaktflächen
miteinander verbunden, wobei die Verbindung als Klemm-, Klebe- oder Schweißverbindung
ausgeführt sein kann.
[0024] Die in den
Fig. 7 bis
11 dargestellte Verschlusskappenanordnung 110 ist insgesamt aus vier Komponenten zusammengesetzt,
nämlich eine aus einer Mantelhülle 111 und einem Kappenboden 112 gebildete Hüllkappe
113 sowie eine im Unterschied zu der Hüllkappe 113, welche aus einem Metall, insbesondere
Aluminium gebildet ist, aus einem Kunststoffmaterial gebildete Innenkappe 114 mit
einer in die Innenkappe 114 eingesetzten Dichtungsscheibe 115.
[0025] Bei der Verschlusskappenanordnung 110 übernimmt die aus einem Kunststoffmaterial
gebildete Innenkappe 114 neben der Bereitstellung eines Kappengewindes 126 die Funktion
einer Verbindungseinrichtung zur Verbindung der Mantelhülle 111 mit dem Kappenboden
112, welche zusammen die Hüllkappe 113 ausbilden. Um diese Verbindungsfunktion zu
realisieren, ist am Umfangsrand einer mit dem Kappengewinde 126 versehenen Kappenbasis
116 eine Verbindungshülse 117 ausgebildet, die sich konzentrisch zu einer Mantelhülle
118 der Kappenbasis 116 erstreckt und lediglich über einen am unteren Rand der Kappenbasis
116 ausgebildeten radialen Steg 119 mit der Kappenbasis 116 verbunden ist. Am freien
Ende der Verbindungshülse 117 ist diese sowohl auf einer Innenseite 120 als auch auf
einer Außenseite 121 mit einer umlaufend ausgebildeten Rastnut 122 bzw. einem Rastfortsatz
123 versehen, derart, dass eine an einem Randsteg 124 des Kappenbodens 112 ausgebildete
Rastsicke 125 mit der Rastnut 122 verrastet, wenn der Randsteg 124 des Kappenbodens
112 in einen zwischen der Mantelhülle 118 der Kappenbasis 116 und der Verbindungshülse
117 ausgebildeten Zwischenraum eingeführt wird.
[0026] Die Verbindung der Mantelhülle 111 mit der Innenkappe 114 erfolgt derart, dass die
Mantelhülle 111 auf die Verbindungshülse 117 der Innenkappe 114 soweit aufgeschoben
wird, bis ein an der Mantelhülle 111 ausgebildeter Randfalz 126 hinter dem Rastfortsatz
123 einrastet.
[0027] Zur Ausbildung einer Verdrehsicherung zwischen dem Kappenboden 112 und der Innenkappe
114 ist an der Innenseite 120 der Verbindungshülse 117 ein parallel zur Kappenachse
ausgebildeter Raststeg 128 vorgesehen, der mit einer im Randsteg 124 des Kappenbodens
112 ausgebildeten Rastnut 129 verrastet. Eine weitere Verdrehsicherung ist zwischen
dem Radialsteg 119 der Innenkappe 114 und einem unteren Rand 131 der Mantelhülle 111
ausgebildet, derart, dass ein am Radialsteg 119 ausgebildeter Rastvorsprung 130 in
einer Rastöffnung der Mantelhüle 111 eingreift. Darüber hinaus dient der Rastvorsprung
130 als Orientierungsanschlag der Kappe gegenüber einem hier nicht dargestellten Tiegel.
[0028] In den
Fig. 12 bis
34 sind in verschiedenen Ausführungsformen Verschlusskappenanordnungen 141, 142, 143,
144, 145 und 146 mit Stecckappen 150, 170, 200, 220, 240 und 260 dargestellt, die,
wie anhand des in
Fig. 12 dargestellten Ausführungsbeispiels der Steckkappe 150 gezeigt, vorzugsweise zur Positionierung
auf einem Kragen 151 bestimmt sind, der auf einem Flaschenhals eines beispielsweise
als Glasflasche ausgebildeten Behältnisses angeordnet ist. Regelmäßig dient dabei
der Kragen 151 zur Abdeckung einer im bzw. am Flaschenhals angeordneten Dosierpumpe
zur Abgabe einer in der Flasche aufgenommene Flüssigkeit, wie insbesondere eines Parfums.
[0029] Fig. 13 zeigt in einer Explosionsdarstellung die vom Kragen 151 abgezogene Steckkappe 150,
welche, wie in den
Fig. 13 und
15 dargestellt ist, bei Anordnung auf dem Kragen 151 über eine Klemmverbindung mit dem
Kragen 151 verbunden ist.
[0030] Wie aus eine Zusammenschau der
Fig. 13 und
15 hervorgeht, ist die Steckkappe 150 hülsenförmig ausgebildet und weist einen Hülsenteil
152 auf, der an einem Ende mit einem Kappenboden 153 versehen ist. Der Hülsenteil
152 weist über seinen Umfang verteilt angeordnete Federnnocken 154 auf, welche jeweils
eine durch zwei einander gegenüberliegende Einschnitte 155, 156 in einer Hülsenwandung
157 abgeteilte Nockenbasis 158 aufweisen, die mit einem radial nach innen gerichteten
Nocken 159 versehen ist, der im vorliegenden Fall durch eine Eindellung in der Hülsenwandung
157 ausgebildet ist.
[0031] Die Einschnitte 155, 156 sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie jeweils einen
in Umfangsrichtung des Hülsenteils 152 verlaufenden Horizontalabschnitt 160 und zwei
von den Enden des Horizontalabschnitts 160 abgehende Vertikalabschnitte 161 aufweisen,
wobei die Vertikalabschnitte 161 der zueinander parallelen Horizontalabschnitte 160
aufeinander zugerichtet sind. Die einander gegenüberliegenden Einschnitte 155 und
165 ermöglichen, dass der auf der Nockenbasis 158 ausgebildete Nocken 159 entgegen
einer federnden Rückstellbewegung radial nach außen bewegt werden kann.
[0032] Wie insbesondere
Fig. 13 zeigt, ist der Kragen 151 hülsenförmig ausgebildet und auf seiner äußeren Oberfläche
mit einer glatten Kontaktfläche 164 versehen. Auf seiner Innenseite weist der Kragen
151 eine Mehrzahl von über den Umfang verteilt angeordnete radial nach innen vorstehende
und vertikal verlaufende Klemmstege 165 auf. Bei Anordnung des Kragens 151 auf einem
hier nicht dargestellten Flaschenhals bzw. auf einem auf dem Flaschenhals angeordneten
Pumpenkörper einer Dosierpumpe ermöglichen die Klemmstege 165 die Ausbildung einer
Klemmverbindung zwischen dem Kragen 151 und dem Flaschenhals bzw. dem Pumpenkörper.
[0033] Wie sich aus einer Zusammenschau der
Fig. 14 und
15 ergibt, wird die eingangs erwähnte Klemmverbindung zwischen der Steckkappe 150 und
dem Kragen 151 dadurch bewirkt, dass die radial nach innen vorstehenden Federnocken
154 bei einem Aufschieben der Steckkappe 150 auf den Kragen 151 unter Vorspannung
gegen die Kontaktfläche 164 des Kragens 151 anliegen.
[0034] Die
Fig. 16 bis
18 dienen zur Erläuterung der Steckkappe 170, die einen Kappeninnenteil 171, eine Hüllkappe
172 sowie einen in einem zwischen dem Kappeninnenteil 171 und der Hüllkappe 172 ausgebildeten
Zwischenraum 173 eingesetzten, vorzugsweise als Kappengewicht ausgebildeten Kappeneinsatz
174 aufweist.
[0035] Das Kappeninnenteil 171 weist einen an einem Ende mit einem Kappenboden 175 versehenen
Hülsenteil 176 auf, der, wie insbesondere den
Fig. 16 und
17 zu entnehmen ist, an seinem unteren Ende mit einem radialen Kragen 177 versehen ist,
welcher an seinem äußeren Rand in eine umlaufend ausgebildeten axialen Randsteg 178
übergeht.
[0036] Der Hülsenteil 176 weist in einer Hülsenwandung 179 mehrere über den Umfang verteilt
angeordnete Federnocken 180 auf, die jeweils eine durch zwei parallele, hier vertikal
verlaufende Einschnitte 181, 182 in der Hülsenwandung 179 abgeteilte Nockenbasis 183
aufweisen, auf der ein Nocken 184 ausgebildet ist, der radial nach innen vorragt und
im vorliegenden Fall durch eine Eindellung ausgebildet ist.
[0037] Die Hüllkappe 172 ist ebenfalls hülsenförmig ausgebildet mit einem am oberen Ende
eines Hülsenteils 185 ausgebildeten Kappenboden 186 und einem am unteren Ende ausgebildeten
Öffnungsrand 187.
[0038] Der im Zwischenraum 173 angeordnete Kappeneinsatz 174 ist ebenfalls hülsenförmig
ausgebildet, wobei sowohl auf einer äußeren Oberfläche 189 als auch auf einer inneren
Oberfläche 190 in Längsrichtung des Kappeneinsatzes 174 verlaufende Rippen 191, 192
ausgebildet sind, derart, dass bei Anordnung des Kappeneinsatzes 174 im Zwischenraum
173 zwischen den horizontal verlaufenden Sicken 188 und den vertikal verlaufenden
Rippen 191 Kreuzungspunkte ausgebildet sind, in denen Klemmkräfte wirksam werden.
Ebenso erfolgt eine Klemmung zwischen den vertikal verlaufenden Rippen 192 und der
Hülsenwandung 179 des Kappeninnenteils 171.
[0039] Eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Kappeninnenteil 171 und der Hüllkappe 172
erfolgt zwischen dem Öffnungsrand 187 der Hüllkappe 172 und dem am Kragen 177 des
Kappeninnenteils 171 ausgebildeten Randsteg 178, wobei diese Verbindung wahlweise
als Pressverbindung, Klebeverbindung oder Schweißverbindung ausgeführt sein kann.
[0040] Wie insbesondere aus einer Zusammenschau der
Fig. 16 und
17 deutlich wird, dient die Steckkappe 170 bzw. der Kappeneinsatz 171 zur Anordnung
auf einem Kragen 193, der sich auf einem nicht näher dargestellten Flaschenhals oder
einem Pumpenkörper einer Dosierpumpe befindet. Der Kragen ist mit einer horizontal
umlaufend ausgebildeten Rastsicke 194 versehen, mit der die am Kappeninnenteil 171
ausgebildeten Federnocken 180 bei einem Aufschieben der Steckkappe 170 verrasten.
Um ein sicheres Verrasten des Kappeninnenteils 171 zu gewährleisten, ist am Kragen
193 durch einen radial nach außen vorstehenden Kragenabsatz 195 ein axialer Anschlag
ausgebildet.
[0041] Die
Fig. 19 bis
22 zeigen die Steckkappe 200, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau und ihrer Funktionsweise
dem Kappeninnenteil 171 der Steckkappe 170 entspricht, wobei die Steckkappe 200 im
Unterschied zum Kappeninnenteil 171 am unteren Rand eines Hülsenteils 205 weder einen
Kragen 177 noch einen Randsteg178 aufweist.
[0042] Die Steckkappe 200 dient zur verrasteten Anordnung auf einem in den
Fig. 20 und
21 dargestellten Kragen 202, der im Unterschied zu dem etwa in der
Fig. 16 dargestellten Kragen 193, der zur Kombination mit der mit dem Kappeninnenteil 171
versehenen Steckkappe 170 dient, keinen Kragenabsatz aufweist.
[0043] Abgesehen davon erfolgt die Ausbildung einer Rastverbindung zwischen der Steckkappe
200 und dem Kragen 202, der übereinstimmend mit dem Kragen 193 mit einer horizontal
umlaufend ausgebildeten Rastsicke 203 versehen ist, derart, dass wie in den
Fig. 21 und
22 dargestellt, bei einem Aufschieben der Steckkappe 200 auf den Kragen 202 die an den
Federnocken 180 ausgebildeten Nocken 184 in die Rastsicke 203 einrasten, wenn die
Federnocken 180 nach einer durch einen oberen Öffnungsrand 204 bewirkten, radial nach
außen gerichteten elastischen Deformation bei Erreichen der Rastsicke 203 in die Rastsicke
203 einfedern.
[0044] In den
Fig. 23 bis
26 ist in einer weiteren Ausführungsform die Stecckappe 220 dargestellt, die, wie insbesondere
den
Fig. 24 bis
26 zu entnehmen ist, einen Kappeninnenteil 221 und eine Hüllkappe 222 aufweist, die
jeweils einen Hülsenteil 223, 224 aufweisen, welcher an einem Ende durch einen Kappenboden
225 bzw. 226 verschlossen sind und am jeweiligen gegenüberliegenden Ende eine Kappenöffnung
mit einem jeweils durch einen unteren Rand des Hülsenteils 223 bzw. 224 gebildeten
Öffnungsrand 227 bzw. 228 aufweisen.
[0045] Das Kappeninnenteil 221 weist über den Umfang einer Hülsenwandung 231 verteilt angeordnete,
radial nach außen vorstehende Distanzeinrichtungen 229 auf, die im vorliegenden Fall
aus einer Mehrzahl von parallel zueinander in Längsrichtung des Hülsenteils 223 verlaufenden
Rippen 230 gebildet werden. In jeweils zwischen zwei Distanzeinrichtungen 229 angeordneten
Wandbereichen der Hülsenwandung 231 ist ein Federnocken 232 ausgebildet, der auf einer
durch zwei parallel und im vorliegenden Fall in Längsrichtung des Hülsenteils 223
verlaufende Einschnitte 233 in der Hülsenwandung 231 abgeteilten Nockenbasis 234 einen,
wie insbesondere die
Fig. 25 und
26 zeigen, radial nach innen vorragenden Nocken 235 aufweist. Wie
Fig. 25 zeigt, ist die Hülsenwandung 231 des Hülsenteils 223 im vorliegenden Fall mit drei
äquidistant über den Umfang verteilten Distanzeinrichtungen 229 versehen und weist
ebenfalls drei jeweils zwischen zwei Distanzeinrichtungen 229 angeordnete und äquidistant
über den Umfang verteilte Federnocken 232 auf.
[0046] Zur Verdeutlichung der Funktion der Federnocken 232 ist in
Fig. 25 mit strichpunktiertem Linienverlauf die Kontur eines Kragens 151 (
Fig. 13) abgebildet, der mit einer glatten äußeren Mantelfläche versehen ist. Zur Anordnung
der Steckkappe 220 auf dem Kragen 151 wird der aus dem Kappeninnenteil 221 und der
Hüllkappe 222 gebildete mechanische Verbund, bei dem der Hüllkappe 222 vorzugsweise
über eine zwischen den Distanzeinrichtungen 229 und einer Hülsenwandung 236 gebildete
reibschlüssige Verbindung hergestellt ist, auf den Kragen 151 aufgeschoben, wobei
die Federnocken 232 unter Ausbildung einer radial nach innen wirkende Vorspannkraft
in einen zwischen den Federnocken 232 und der Hülsenwandung 236 der Hüllkappe 222
gebildeten Federraum elastisch ausweichen. Die Steckkappe 220 wird durch die von den
Federnocken 232 auf den Kragen 151 ausgeübte Federkraft auf dem Kragen gesichert und
kann durch Überwindung der Federkraft auf dem Kragen angeordnet bzw. von diesem entfernt
werden. Die Verbindung zwischen dem Kappeninnenteil 221 und der Hüllkappe 222 kann
auch mittels Klebung oder Schweißung erfolgen.
[0047] In den
Fig. 27 bis
30 ist in einer weiteren Ausführungsform die Stecckappe 240 dargestellt, die im Fall
des vorliegend dargestellten Ausführungsbeispiels ein Kappeninnenteil 241 und eine
Hüllkappe 242 aufweist, wobei die Hüllkappe 242 ein Hülsenteil 243 mit einheitlichen
Durchmesser aufweist, der an einem Ende durch einen Kappenboden 244 verschlossen ist
und an seinem gegenüberliegenden Ende eine Kappenöffnung mit einem Öffnungsrand 245
aufweist. Das Kappeninnenteil 241 weist einen Hülsenteil 246 mit abgestuften Durchmesser
auf, derart, dass im Übergang von einem an einem Ende mit einem Kappenboden 247 verschlossenen
ersten Hülsenabschnitt 248 zu einem im Durchmesser größeren zweiten Hülsenabschnitt
249 ein erster Hülsenabsatz 250 ausgebildet ist, und im Übergang vom Hülsenabschnitt
249 zu einem radial nach außen versetzten Öffnungsrand 251 ein zweiter Hülsenabsatz
252 ausgebildet ist. Die Verbindung zwischen dem Kappeninnenteil 241 und der Hüllkappe242
kann im vorliegenden Fall durch Ausbildung einer Schweiß-, Press- oder Klebeverbindung
zwischen den Öffnungsrändern 245 und 251 erfolgen.
[0048] Zur fixierten Anordnung der Steckkappe 240 auf einem Kragen 253 ist der hülsenförmig
ausgebildete Kragen 253 auf der Außenseite einer Hülsenwandung 254 mit einer Mehrzahl
von über den Umfang der Hülsenwandung 254 verteilt angeordneten Klemmstegen 255 versehen,
die, wie insbesondere die
Fig. 28 und
30 zeigen, radial nach außen aus der Hülsenwandung 254 vorragen, sodass bei Anordnung
der Steckkappe 240 auf dem Kragen 253 zwischen dem Hülsenteil 246 des Kappeninnenteils
241 bzw. dem Hülsenabschnitt 249 und dem im vorliegenden Fall drei Klemmstegen 255
Klemmkräfte ausgebildet werden.
[0049] Wie insbesondere
Fig. 29 zeigt, dient bei Anordnung der Steckkappe 240 auf dem Kragen 253 der zwischen dem
Hülsenabschnitt 248 und dem Hülsenabschnitt 249 ausgebildete Hülsenabsatz 250 als
axialer Anschlag gegen einen oberen Kragenrand 256.
[0050] In den
Fig. 31 bis
34 ist als weitere Ausführungsform die Steckkappe 260 dargestellt, die, wie insbesondere
die
Fig. 44 und
45 zeigen, ein Kappeninnenteil 261 und eine Hüllkappe 262 aufweist, wobei sowohl das
Kappeninnenteil 261 als auch die Hüllkappe 262 hülsenförmig ausgebildet sind und jeweils
an einem Ende mit einem Kappenboden 263 bzw. 264 verschlossen sowie am jeweils gegenüberliegenden
Ende mit einem Öffnungsrand 265 bzw. 266 versehen sind. Zur Ausbildung eines die Steckkappe
260 in ihrer Gesamtheit ausbildenden mechanischen Verbunds sind das Kappeninnenteil
261 und die Hüllkappe 262 an ihren konzentrisch zueinander angeordneten Öffnungsränder
265, 266 mittels einer Press-, Klebe- oder Schweißverbindung miteinander verbunden.
[0051] Wie insbesondere aus einer Zusammenschau der
Fig. 33 und
34 deutlich wird, ist das Kappeninnenteil 261 in einem oberen Hülsenabschnitt als Klemmhülse
267 ausgebildet, die einen von einem kreisrunden Querschnitt 268 eines Kragens 269,
auf dem die Steckkappe 260 angeordnet ist, in der Kontur abweichenden Klemmquerschnitt
270 aufweist, der vorzugsweise an drei über den Umfang verteilt angeordneten Querschnittsabschnitten
Abflachungen 271 aufweist, sodass der Durchmesser des Klemmquerschnitts im Bereich
der Abflachung kleiner ist als der Außendurchmesser des Kragens 269.
[0052] Im vorliegenden Fall ist der Klemmquerschnitt 270 ausgehend von einer kreisrunden
Form dadurch ausgebildet, dass die Abflachungen 271 ausgehend von einem Innendurchmesser,
der größer ist als der Außendurchmesser des Kragens 269 radial einwärts deformiert
sind, sodass im Bereich der Abflachungen 271 entsprechende Klemmkräfte auf den Kragen
269 wirken, die eine klemmende Fixierung der Steckkappe 260 auf dem Kragen 269 ermöglichen.
[0053] Wie
Fig. 33 zeigt, ist zur Ausbildung eines Querschnittsübergangs vom Öffnungsrand 265 des Kappeninnenteils
261 zu der mit dem Klemmquerschnitt 270 versehenen Klemmhülse ein Übergangsabschnitt
272 ausgebildet, der den Querschnittsübergang vom kreisrunden Querschnitt im Bereich
des Öffnungsrands 265 zu dem in
Fig. 34 dargestellten Klemmquerschnitt 270 der Klemmhülse 267 ermöglicht.
[0054] Zur verbesserten Handhabung der Steckkappe 260, die insbesondere ein Abziehen der
Steckkappe 260 von dem Kragen 269 ermöglicht, ist ein oberer Griffteil 272 der Hüllkappe
262 mit einem gegenüber dem Öffnungsrand 266 radial nach außen vorstehendem Griffüberstand
273 versehen, der im vorliegenden Fall durch die Ausbildung eines Knaufteils realisiert
ist.
1. Verschlusskappenanordnung zur Anordnung auf einer Ausgabeöffnung eines als Tiegel
oder Flasche ausgebildeten Gefäßes, wobei die Verschlusskappenanordnung einen mehrteiligen
Aufbau aufweist, umfassend eine Hüllkappe (262) und eine mit einer Verbindungseinrichtung
zur lösbaren Verbindung der Verschlusskappenanordnung mit der Ausgabeöffnung versehene
und unabhängig von der Hüllkappe ausgebildete Innenkappe, wobei die Innenkappe und
die Hüllkappe über eine lösbare Verbindung, die als formschlüssige, stoffschlüssige
oder kraftschlüssige Verbindung ausgeführt sein kann, miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Kappeninnenteil (261) in einem oberen Hülsenabschnitt als Klemmhülse (267) ausgebildet
ist, die einen von einem kreisrunden Querschnitt eines Kragens (269), auf dem eine
Steckkappe (260) angeordnet ist, in der Kontur abweichenden Klemmquerschnitt (270)
aufweist.
2. Verschlusskappenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hüllkappe und die Innenkappe, jeweils an ihrem unteren Rand über konzentrische
Kontaktflächen miteinander verbunden sind.
3. Verschlusskappenanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenkappe eine an einem Kappenboden angeordnete Dichtungsscheibe aufweist, wobei
die Innenkappe zur Fixierung der Dichtungsscheibe eine benachbart zum Kappenboden
radial nach innen vorspringende Rastsicke aufweist.
4. Verschlusskappenanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klemmquerschnitt (270) zumindest eine von einem kreisrunden Querschnitt abweichende
Abflachung aufweist, derart, dass der Durchmesser des Klemmquerschnitts im Bereich
der Abflachung kleiner ist als der Außendurchmesser des Kragens (269).
5. Verschlusskappenanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klemmquerschnitt (270) eine Mehrzahl über den Umfang verteilt angeordneter Abflachungen
(271) aufweist.
6. Verschlusskappenanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung eines Querschnittsübergangs von einem Öffnungsrand (265) des Kappeninnenteils
zu dem als Klemmhülse (267) ausgebildeten Hülsenabschnitt ein Übergangsabschnitt ausgebildet
ist, der den Querschnittsübergang vom kreisrunden Querschnitt im Bereich des Öffnungsrands
zum Klemmquerschnitt (270) der Klemmhülse (267) ausbildet.