Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Tunnelleuchte.
Stand der Technik
[0002] Tunnelleuchten zur Beleuchtung von Tunnelanlagen sind hinreichend bekannt. Dabei
handelt es sich um Beleuchtungsgeräte, die in Verkehrstunneln, wie etwa Straßen- oder
Autobahntunneln, eingesetzt werden, um diese ausreichend und sicher zu beleuchten.
[0003] Derartige Tunnelleuchten, die zumindest über ein Leuchtmittel verfügen und weitere
technische Bauteile, wie beispielsweise ein Leuchtengehäuse, elektrische Kabel, Befestigungselemente
und dergleichen aufweisen, sind in der Regel extremen Beanspruchungen durch Schmutz,
Staub und Feuchtigkeit ausgesetzt, welche beispielsweise durch das Verkehrsaufkommen
bzw. durch den fließenden Verkehr bedingt sind.
[0004] Herkömmliche Tunnelleuchten weisen, wie beispielhaft in der
DE 20 2017 103 636 U1 gezeigt, ein an der Tunneldecke oder der Tunnelwand befestigbares Leuchtengehäuse
auf, das zur Abdeckung mit einer zumindest abschnittsweise lichtdurchlässig ausgebildeten
und lösbar mit dem Leuchtengehäuse verbindbaren Gehäuseabdeckung verbunden werden
kann.
[0005] Die Gehäuseabdeckung bekannter Tunnelleuchten kann beispielsweise einen Rahmen oder
Abdeckrahmen umfassen, in dem eine transparente Glas- oder Kunststoffabdeckung aufgenommen
ist, wobei an dem Abdeckrahmen und dem Leuchtengehäuse jeweilige Befestigungsvorrichtungen
vorgesehen sind, über welche der Abdeckrahmen lösbar an dem Leuchtengehäuse befestigt
werden kann.
[0006] Als Befestigungseinrichtungen zur lösbaren Befestigung der Gehäuseabdeckung am Leuchtengehäuse
sind Schnellverschlüsse oder Spannverschlüsse bekannt, die zum werkzeuglosen Herstellen
und Lösen der Verbindung eingerichtet sind. In herkömmlichen Tunnelleuchten sind die
Schnellverschlüsse oder Spannverschlüsse in der Regel über Nietverbindungen an der
Gehäuseabdeckung festgelegt.
[0007] Nachteilig kommt es bei den herkömmlichen Tunnelleuchten häufig zu Schäden an den
Schnellverschlüssen bzw. Spannverschlüssen, da die Nietverbindungen zur Befestigung
der Schnellverschlüsse an der Gehäuseabdeckung nicht ausreichend und zuverlässig über
einen längeren Zeitraum den Umgebungsbedingungen in einem Verkehrstunnel standhalten.
So kommt es hier aufgrund von Korrosions- und Verschleißerscheinungen durch die feuchte
und abgasbelastete Atmosphäre im Tunnel zu Brüchen in den Nietverbindungen bzw. zum
Ausbrechen der Schnellverschlüsse im Bereich der Nietverbindungen. Trotz der aus dem
Stand der Technik bekannten Lösungen bleibt daher ein zentrales Ziel der Weiterentwicklung
von Tunnelleuchten.
Darstellung der Erfindung
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Tunnelleuchte zur Verfügung
zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik überwindet und die insbesondere
eine stabile und solide, sowie zuverlässige lösbare Verbindung der Gehäuseabdeckung
und des Leuchtengehäuses gewährleistet, insbesondere über lange Einsatz- bzw. Betriebszeiten
der Tunnelleuchte. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vorrichtung gemäß
unabhängigem Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Aspekte, Details und Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den
Zeichnungen.
[0009] Die vorliegende Erfindung stellt eine Tunnelleuchte zur Verfügung, die zumindest
ein Leuchtengehäuse zur Aufnahme wenigstens einer Leuchte oder einer Leuchtmittelanordnung
und eine mit dem Leuchtengehäuse lösbar verbindbare Gehäuseabdeckung aufweist. Die
Gehäuseabdeckung und das Leuchtengehäuse sind über wenigstens eine werkzeuglos lösbare
Verschlusseinrichtung miteinander verbindbar, wobei die wenigstens eine Verschlusseinrichtung
zumindest einen an der Gehäuseabdeckung angeordneten Spannverschluss und eine am Leuchtengehäuse
angeordnete Verschlusshalterung aufweist. Die Erfindung zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, dass der Spannverschluss einen Einhängeabschnitt und die Gehäuseabdeckung
zumindest eine Verschlussaufnahme zur lösbaren, verliergesicherten Aufnahme des Einhängeabschnitts
an der Gehäuseabdeckung aufweist. Bevorzugt ist der Spannverschluss hängend an der
Gehäuseabdeckung befestigt, und zwar vorzugsweise derart, dass der Spannverschluss
mittels des Einhängeabschnittes schwenkbar an der Verschlussaufnahme der Gehäuseabdeckung
aufgenommen ist. Vorzugsweise ist damit der Spannverschluss lösbar an der Gehäuseabdeckung
montiert und diese entsprechend für die Montage im Tunnel vorbereitet.
[0010] Der Einhängeabschnitt und die Verschlussaufnahme sind vorliegend als korrespondierende
Elemente zu verstehen, über welche die verliergesicherte, lösbar und vorzugsweise
schwenkbare Befestigung des Spannverschlusses an der Gehäuseabdeckung realisiert wird.
[0011] Die Verschlusseinrichtung ist im vorliegenden Sinne als Schnellverschluss zu verstehen,
der sich von Hand, nämlich ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs öffnen und schließen
lässt, und zwar wiederholt und beliebig oft, beispielsweise um Wartungs- und/oder
Reinigungsarbeiten vorzunehmen oder um die Leuchte bzw. Leuchtmittel, Steuereinheiten
oder dergleichen Bestandteile der Tunnelleuchte austauschen, warten oder reparieren
zu können.
[0012] Insbesondere ist die Verschlusseinrichtung ein Schnellverschluss, über den in besonders
sicherer und solider Weise die Gehäuseabdeckung und das Leuchtengehäuse miteinander
verspannt werden können bzw. über die eine sichere Klemmverbindung zwischen Gehäuseabdeckung
und Leuchtengehäuse schnell und einfach hergestellt werden kann.
[0013] Unter dem Ausdruck "der Spannverschluss ist hängend an der Gehäuseabdeckung befestigt"
wird vorliegend verstanden, dass der Spannverschluss insbesondere unter Verzicht bzw.
unter Vermeidung einer Nietverbindung an der Gehäuseabdeckung angebracht ist. Die
"hängende Befestigung" ist somit insbesondere eine nicht starre bzw. bewegliche Anbringung
des Spannverschlusses an der Gehäuseabdeckung und kann daher auch als eine "Befestigung
mit Spiel" verstanden werden, nämlich als Befestigung die über ein bestimmtes, vorgegebenes
Maß ein Spiel zulässt. Die "hängende Befestigung" kann vorliegend auch als Aufhängung
oder Lagerung bzw. als stützlagernde bzw. schwimmende Halterung des Spannverschlusses
an der Gehäuseabdeckung bezeichnet werden.
[0014] Ganz besondere Vorteile ergeben sich für die erfindungsgemäße Tunnelleuchte durch
die hängende Befestigung des Spannverschlusses an der Gehäuseabdeckung, da die Verschlusseinrichtung
hierüber besonders solide, stabil und langlebig ist und eine höhere Beständigkeit
und Sicherheit aufweist. Damit ist ein sicheres, klemmendes Verbinden der Gehäuseabdeckung
mit dem Leuchtengehäuse verlässlich gewährleistet und zwar insbesondere über eine
lange Betriebsdauer der Tunnelleuchte, wodurch die Langlebigkeit und Sicherheit verbessert
wird und Verschleißerscheinungen minimiert werden.
[0015] Insbesondere vorteilhaft kann bei der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte auf eine Nietverbindung
zur Befestigung des Spannverschlusses verzichtet werden. Dadurch können bekannte Verschleißerscheinungen,
die im Zusammenhang mit Nietverbindungen in der Umgebung von Verkehrstunneln aufgrund
der dort herrschenden Bedingungen, wie Feuchtigkeit, Abgasbelastung usw. auftreten,
sicher verhindert und vermieden werden. Bei solchen Verschleißerscheinungen, die bei
bekannten Tunnelleuchten mit Nietverbindungen auftreten, handelt es sich zum Beispiel
um Auflösungserscheinungen und/oder Korrosion sowie um ein Ausbrechen der Nietverbindungen,
die mit der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte vermieden werden können, so dass die Verschlusseinrichtung
der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte deutlich verringerte Verschleißerscheinungen aufweist.
[0016] Weiterhin ergeben sich bei der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte besondere Vorteile
dadurch, dass durch die hängende und damit nicht starre Befestigung des Spannverschlusses
an der Gehäuseabdeckung ein Toleranzausgleich möglich ist. Dadurch können beispielsweise
temperaturbedingte Spannungen in der Gehäuseabdeckung oder im Leuchtengehäuse ebenso
ausgeglichen werden wie Spannungen, die durch Maßungenauigkeiten bzw. durch variabel
dimensionierte Dichtungen erzeugt werden. Ein durch Spannungskräfte verursachtes Ausbrechen
des Spannverschlusses wird somit bei der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte effektiv
verhindert.
[0017] Auch ist die Herstellung der erfindungsgemäßen Tunnelleuchte vereinfacht und kostengünstig,
da beispielsweise im Herstellungsverfahren gegenüber herkömmlichen Methoden auf den
Prozessschritt zur Erzeugung der Nietverbindung verzichtet werden kann. Vorteilhaft
kann vorliegend der Spannverschluss mit einfachster Handhabung lediglich in die Verschlussaufnahme
eingehängt werden.
[0018] Besonders vorteilhaft ist der Spannverschluss verliergesichert und lösbar an der
Gehäuseabdeckung befestigt. Vorteilhaft schützt die vorgesehene Verliersicherung den
Spannverschluss vor einem Herausfallen oder Herausrutschen aus der Verschlussaufnahme,
so dass der Spannverschluss zwar lösbar, jedoch stets sicher an der Gehäuseabdeckung
gehalten ist, auch wenn diese beispielsweise zu Wartungs- oder Tauscharbeiten vom
Leuchtengehäuse abgenommen ist. Die Handhabung ist damit besonders benutzerfreundlich.
[0019] Gemäß einer besonderen Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung weist die Gehäuseabdeckung
zumindest einen Abdeckrahmen zur Aufnahme einer transparenten Abdeckplatte auf, wobei
der Abdeckrahmen aus Metall, vorzugsweise aus Stahl oder Edelstahl hergestellt ist.
Der Abdeckrahmen weist in diesen bevorzugten Ausführungsformen eine entsprechende
zentrale Ausnehmung auf, in der die Abdeckplatte, beispielsweise eine Glasplatte,
insbesondere eine temperaturwechselbeständige Sicherheitsglasscheibe, aufgenommen
ist.
[0020] Besondere Vorteile ergeben sich darüber, dass die Verschlussaufnahme an der Gehäuseabdeckung
angeformt ist oder dass die Verschlussaufnahme an der Gehäuseabdeckung angeschweißt
ist. Alternativ ist es auch denkbar, dass die Verschlussaufnahme anderweitig befestigt,
beispielsweise angeschraubt sein kann.
[0021] Ganz besonders bevorzugt ist die Verschlussaufnahme am Abdeckrahmen der Gehäuseabdeckung
angeformt und einstückig mit diesem ausgebildet. Vorteilhaft kann hier bereits im
Fertigungsverfahren während der Herstellung des Abdeckrahmens die Verschlussaufnahme
auf einfache Weise durch Biegen und/oder Stanzen zusammen mit dem Abdeckrahmen hergestellt
und ausgebildet werden, wodurch sich eine weitere Vereinfachung bei der Herstellung
ergibt. Durch die einstückige Ausbildung der Verschlussaufnahme mit dem Abdeckrahmen
ergeben sich weiterhin zusätzliche Vorteile in der Stabilität und Haltbarkeit.
[0022] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Verschlussaufnahme zumindest
abschnittsweise hakenförmige ausgebildet. Hierzu weist die Verschlussaufnahme ein
hakenförmiges Eingriffsende für den Eingriff in den Einhängeabschnitt des Spannverschlusses
auf. Dadurch ist ein einfaches jedoch sicheres "Einhaken" der Verschlussaufnahme in
den Einhängeabschnitt des Spannverschlusses möglich.
[0023] Das hakenförmige Eingriffsende der Verschlussaufnahme weist in dieser bevorzugten
Ausführungsvariante vorteilhaft zumindest einen ersten Hakenabschnitt und zumindest
einen über einen Umkehrabschnitt an den ersten Hakenabschnitt anschließenden und im
Wesentlichen parallel zum ersten Hakenabschnitt verlaufenden zweiten Hakenabschnitt
auf. Das hakenförmige Eingriffsende ist in dieser Ausführung als im Wesentlichen U-förmiger
Haken ausgebildet, wobei der erste und zweite Hakenabschnitt jeweilige Schenkelabschnitte
und der Umkehrabschnitt den verbindenden Stegabschnitt bilden, so dass zwischen den
Hakenabschnitten ein Aufnahmeraum zur Aufnahme des Einhängeabschnitts des Spannverschlusses
ausgebildet ist.
[0024] Das hakenförmige Eingriffsende der Verschlussaufnahme weist zumindest einen Sicherungsabschnitt
auf, wobei der Sicherungsabschnitt zum Sichern des in dem hakenförmigen Eingriffsende
aufgenommenen Einhängeabschnitts des Spannverschlusses ausgebildet ist. Dadurch kann
beispielsweise die Verliersicherung gewährleistet werden.
[0025] Bevorzugt weist die Verschlussaufnahme an ihrem gehäuseabdeckungsseitigen Ende einen
mit der Gehäuseabdeckung verbundenen oder in die Gehäuseabdeckung übergehenden Tragabschnitt
auf. Ebenso bevorzugt ist die Verschlussaufnahme als Winkelelement ausgebildet, wobei
in dieser Variante vorteilhaft der Tragabschnitt gewinkelt ist und beispielsweise
mit dem ersten Hakenabschnitt einen Winkel von rund 90° oder mindestens 90° einschließt.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante ist der Einhängeabschnitt des Spannverschlusses
durch ein abschnittsweise flaches Rahmenelement mit einer Ausnehmung für den Eingriff
der Verschlussaufnahme gebildet. Das flache Rahmenelement kann auch als plättchenförmiges
Element mit einer zentralen Durchbrechung verstanden werden. Die Ausnehmung bzw. Durchbrechung
ist in Bezug auf ihre Dimension an die Geometrie des Eingriffsendes der Verschlussaufnahme
angepasst, so dass das in der Ausnehmung aufgenommene Eingriffsende der Verschlussaufnahme
stützlagernd gehalten, vorzugsweise aber nicht starr fixiert ist.
[0027] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Gehäuseabdeckung mit einer umlaufenden
Einfach- oder Doppeldichtung, insbesondere mit einer Profildichtung ausgestattet.
Die Profildichtung ist vorzugsweise aus einem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)
hergestellt. Insbesondere im Falle einer Doppeldichtung ist eine innenliegende, innere
Dichtung höher situiert.
[0028] Bei der vorliegenden Tunnelleuchte sind bevorzugt mehrere, vorzugsweise vier Verschlusseinrichtungen
vorgesehen, wobei insbesondere jeweils zwei Verschlusseinrichtungen an jeweiligen
Längsseitenwänden der Tunnelleuchte angeordnet sind. Die Verschlusseinrichtungen sind
vorzugsweise als Edelstahl-Sicherheits-Schnellverschlüsse ausgebildet, wodurch sich
eine besonders gute Beständigkeit ergibt, insbesondere auch eine Korrosionsbeständigkeit.
[0029] Die Tunnelleuchte ist vorteilhaft als Langfeldleuchte ausgebildet.
[0030] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder
in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0031] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Tunnelleuchte gemäß der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 2
- in perspektivischer Darstellung Leuchtengehäuse und Gehäuseabdeckung einer Tunnelleuchte
in voneinander getrenntem Zustand;
- Fig. 3
- schematisch dargestellt in seitlicher Ansicht einen Ausschnitt einer Gehäuseabdeckung
mit einem daran befestigten Spannverschluss;
- Fig. 4
- stark vereinfacht dargestellt eine perspektivische Darstellung eines Spannverschlusses;
- Fig. 5a
- schematisch dargestellt in perspektivischer Ansicht abschnittsweise einen Bereich
eines Eingriffsendes der Verschlussaufnahme zum hängenden Befestigen des Spannverschlusses;
- Fig. 5b
- stark vereinfacht und grob schematisch dargestellt einen Abschnitt des Eingriffsendes
der Verschlussaufnahme in seitlicher Ansicht und
- Fig. 6
- eine Ansicht eines Ausschnitts der Tunnelleuchte mit Verschlusseinrichtung im Schließzustand.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0032] Die in Figur 1 beispielhaft dargestellte Tunnelleuchte 1 ist im Wesentlichen länglich
ausgebildet und erstreckt sich ihrer Länge nach entlang einer Längsachse LA der Tunnelleuchte
1. Die Tunnelleuchte 1 weist ein Leuchtengehäuse 2 und eine lösbar mit dem Leuchtengehäuse
2 verbindbare bzw. lösbar verbundene Gehäuseabdeckung 3 auf, die im dargestellten
Beispiel einen Abdeckrahmen 3.1 aus Edelstahl umfasst, in dem eine transparente Abdeckplatte
aufgenommen ist, welche beispielsweise durch eine temperaturwechselbeständige Sicherheitsglasscheibe
gebildet ist. Die Gehäuseabdeckung 3 und das Leuchtengehäuse 2 sind in der Figur 2
in einem voneinander getrennten Zustand dargestellt.
[0033] Das im Wesentlichen rechteckförmige Leuchtengehäuse 2, welches ebenfalls vorzugsweise
aus Metall, insbesondere aus Stahl oder Edelstahl hergestellt ist, weist zwei, sich
in Richtung der Längsachse LA erstreckende, gegenüberliegende Längsseitenwände 2a
und zwei sich ebenfalls gegenüberliegende, senkrecht zur Längsachse LA verlaufende
und die Längsseitenwände 2a verbindende kurze Seitenwände bzw. Querseitenwände auf.
Für die Montage der Tunnelleuchte 1 auf eine bauseits im Tunnel vorhandene Unterkonstruktion
sind angeschweißte Befestigungslaschen bzw. höhenverstellbare Befestigungswinkel 19
vorgesehen.
[0034] Im dargestellten Beispiel sind das Leuchtengehäuse 2 sowie der Abdeckrahmen 3.1 der
Gehäuseabdeckung 3 aus formstabilem, gekantetem Edelstahlblech V4A, insbesondere aus
einem austenitischen, säurebeständigen Edelstahl der Werkstoff-Nummer 1.4571 (AISI
316Ti) mit hoher mechanischer Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit, gefertigt und
können zusätzlich gebeizt und passiviert oder elektropoliert ausgeführt sein.
[0035] In dem Leuchtengehäuse 2 der Tunnelleuchte 1 ist eine in den Figuren nicht sichtbare
Leuchte oder Leuchtmittelanordnung aufgenommen, wobei letztere beispielsweise durch
eine Vielzahl von Leuchtmitteln in Form von Leuchtdioden (LED) gebildet sein kann.
Für den Versorgungsanschluss bzw. zur Energie- bzw. Stromversorgung und/oder Ansteuerung
sind an einer der Querseiten des Leuchtengehäuses 2, nämlich stirnseitig, Kabelverschraubungen
bzw. entsprechende Verbindungsanschlüsse montiert, wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht.
[0036] Die Gehäuseabdeckung 3 und das Leuchtengehäuse 2 sind über wenigstens eine - im Beispiel
der Figuren 1 und 2 über vier - werkzeuglos lösbare Verschlusseinrichtungen 17 verbindbar
bzw. sind lösbar über die Verschlusseinrichtungen 17 verbunden. Die Verschlusseinrichtungen
17, welche im dargestellten Beispiel jeweils paarweise an den Längsseitenwänden 2a
der Tunnelleuchte 1 angeordnet sind, sind dabei als Edelstahl-Sicherheits-Schnellverschlüsse
ausgebildet und ebenfalls aus Edelstahl der Werkstoff-Nummer 1.4571 hergestellt.
[0037] Jede der Verschlusseinrichtungen 17 weist einen an der Gehäuseabdeckung 3 angeordneten
Spannverschluss 4 und eine am Leuchtengehäuse 2 angeordnete, als Gegenhalter dienende
Verschlusshalterung 5 auf, die mit dem Spannverschluss 4 zusammenwirkt. Der Spannverschluss
4 greift dabei über einen vorzugsweise in Form eines Hakens vorgesehenen Verbindungsabschnitt
in die beispielsweise bügelartig ausgebildete und als Gegenhalter dienende Verschlusshalterung
5 ein. Das Zusammenwirken des Spannverschlusses 4 und der Verschlusshalterung 5 können
vorliegend auch als klammerartige oder klemmende Zusammenwirkung verstanden werden,
so dass die Gehäuseabdeckung 3 und das Leuchtengehäuse 2 mittels der Verschlusseinrichtungen
17 zusammengespannt bzw. klemmend verbunden sind.
[0038] Im Gebrauchszustand der Tunnelleuchte 1, das heißt, wenn die Gehäuseabdeckung 3 und
das Leuchtengehäuse 2 über die Verschlusseinrichtungen 17 zusammengespannt bzw. klemmend
miteinander verbunden sind, ist der Innenraum der Tunnelleuchte 1 wirkungsvoll gegenüber
der Außenwelt abgeschirmt und die darin aufgenommenen Leuchtmittel sind geschützt,
wobei für die Erreichung einer besonders hohen Schutzart, beispielsweise einer so
genannten Schutzart IP66 (z.B. vollständiger Berührungsschutz, staubdicht und geschützt
vor starkem Strahlwasser bis 6 bar Wasserdruck) im Abdeckrahmen 3.1 eine umlaufende
Einfach- oder Doppeldichtung, insbesondere eine als Profildichtung ausgebildete Doppeldichtung
vorgesehen ist, die beispielsweise aus einem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)
hergestellt ist.
[0039] Bei der vorliegenden Tunnelleuchte 1 ist jeder Spannverschluss 4 der Verschlusseinrichtungen
17 hängend an der Gehäuseabdeckung 3 befestigt, wodurch den Verschlusseinrichtungen
17 vorteilhaft eine besonders hohe Beständigkeit gegenüber mechanischen sowie umgebungsbedingten
Beanspruchungen verliehen wird, so dass die Verschlusseinrichtungen 17 damit besonders
solide und langlebig sind und somit die sichere klemmende Wirkung beim Verbinden der
Gehäuseabdeckung 3 mit dem Leuchtengehäuse 2 über eine lange Lebensdauer verlässlich
gewährleisten.
[0040] Die hängende Befestigung des Spannverschlusses 4 an der Gehäuseabdeckung 3, welche
vorliegend beispielsweise auch als eine nicht starre bzw. unstarre Befestigung oder
als Lagerung bzw. als stützlagernde bzw. schwimmende Halterung des Spannverschlusses
4 an der Gehäuseabdeckung 3 verstanden werden kann, wird dadurch realisiert, dass
einerseits der Spannverschluss 4 einen Einhängeabschnitt 7 aufweist und andererseits
an der Gehäuseabdeckung 3 eine Verschlussaufnahme 9 zum hängenden Aufnehmen des Einhängeabschnitts
7 des Spannverschlusses 4 vorgesehen ist.
[0041] Die hängende Befestigung des Spannverschlusses 4 an der Gehäuseabdeckung 3 wird nachfolgend
anhand der Figuren 3 bis 6 mehr im Detail beschrieben.
[0042] Dabei ist in der Figur 3 ein Ausschnitt einer Gehäuseabdeckung 3 mit einem daran
befestigten Spannverschluss 4 in seitlicher Ansicht schematisch dargestellt. In Figur
4 ist ein Spannverschluss 4 isoliert und vereinfacht in perspektivischer Ansicht dargestellt.
Die Figuren 5a und 5b wiederum zeigen jeweils einen Bereich eines hakenförmigen Eingriffsendes
9.1 der Verschlussaufnahme 9 zum hängenden Befestigen des Spannverschlusses 4 und
schließlich ist in Figur 6 eine Ansicht eines Ausschnitts der Tunnelleuchte 1 mit
Verschlusseinrichtung 17 im Schließzustand dargestellt.
[0043] Der Spannverschluss 4 weist einen den Einhängeabschnitt 7 umfassenden Grundkörper
6 auf, an dem ein Schwenkkörper 8 angelenkt ist bzw. gelenkig befestigt ist. Der Einhängeabschnitt
7 am Grundkörper 6 des Spannverschlusses 4 ist im Beispiel der Figuren durch ein flaches,
im Wesentlichen platten- bzw. plättchenförmiges Rahmenelement 15 gebildet, welches
eine zentrale Ausnehmung 16 für den Eingriff der an der Gehäuseabdeckung 3 angeordneten
Verschlussaufnahme 9 aufweist.
[0044] Die auch als Durchbrechung oder Öffnung des Einhängeabschnitts 7 zu verstehende zentrale
Ausnehmung 16 in dem Rahmenelement 15 des Einhängeabschnitts 7 ist beispielsweise
im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet und ist in Bezug auf ihre Form und Dimension
auf die Geometrie des Eingriffsendes 9.1 der Verschlussaufnahme 9 abgestimmt. Im dargestellten
Beispiel nimmt die zentrale Ausnehmung 16 etwa eine Dimension von rund 10 mm entlang
einer Längsrichtung des Spannverschlusses 4, nämlich in Richtung einer Grundkörperachse
GA ein. Quer zur Grundkörperachse GA nimmt die zentrale Ausnehmung 16 im beispielhaft
dargestellten Fall etwa 19 mm ein.
[0045] Insbesondere ist eine quer zur Grundkörperachse GA verlaufende Länge der Ausnehmung
16 abgestimmt auf eine Breite b des Eingriffsendes 9.1 der Verschlussaufnahme 9, wobei
die Länge der Ausnehmung 16 geringfügig größer ist als die Breite b des Eingriffsendes
9.1 und zwar derart, dass das Rahmenelement 15 frei und nicht starr gelagert in der
Ausnehmung 16 aufgenommen ist.
[0046] Im eingehängten Zustand - das heißt, in dem hängend an der Gehäuseabdeckung 3 befestigten
Zustand des Spannverschlusses 4 - steht das hakenförmige Eingriffsende 9.1 der Verschlussaufnahme
9 in Eingriff in der zentralen Ausnehmung 16 des Einhängeabschnitts 7 des Spannverschlusses
4.
[0047] Die im Beispiel der Figuren als Winkelelement ausgebildete Verschlussaufnahme 9 ist
vorzugsweise einstückig mit dem Abdeckrahmen 3.1 der Gehäuseabdeckung 3 ausgebildet
und am Abdeckrahmen 3.1 angeformt. Die einstückig mit dem Abdeckrahmen 3.1 vorgesehene
Verschlussaufnahme 9 ist insbesondere zusammen mit dem Abdeckrahmen 3.1 durch Biegen
und/oder Stanzen gefertigt.
[0048] An ihrem, dem hakenförmigen Eingriffsende 9.1 gegenüberliegenden gehäuseabdeckungsseitigen
Ende weist die Verschlussaufnahme 9 einen mit der Gehäuseabdeckung 3 verbundenen bzw.
in diese übergehenden Tragabschnitt 10 auf, der in den dargestellten Beispielen gewinkelt
ausgebildet ist. An den Tragabschnitt 10 schließt ein erster Hakenabschnitt 11 an,
der wiederum über einen Umkehrabschnitt 12 mit einem zweiten Hakenabschnitt 13 verbunden
ist.
[0049] Die über den Umkehrabschnitt 12 verbundenen Hakenabschnitte 11, 13 bilden quasi einen
im Wesentlichen U-förmigen Haken, wobei sich der erste und zweite Hakenabschnitt 11,
13 entlang einer Hauptachse AE des Eingriffsendes 9.1 erstrecken und näherungsweise
parallel zueinander verlaufen, derart, dass zwischen den Hakenabschnitten 11, 13 ein
Aufnahmeraum 18 zur Aufnahme des plättchenförmigen Rahmenelements 15 des Einhängeabschnitts
7 am Spannverschluss 4 ausgebildet ist. Im Schließzustand der Tunnelleuchte 1 (vgl.
Figur 6) ist der erste Hakenabschnitt 11 direkt benachbart zu der Längsseitenwand
2a des Leuchtengehäuses 2 angeordnet und der zweite Hakenabschnitt 11 ist der Längsseitenwand
2a des Leuchtengehäuses 2 abgewandt.
[0050] Der erste Hakenabschnitt 11 schließt beispielsweise in einem Winkel β an den Tragabschnitt
10 an, wobei der Winkel β im Beispiel der Figuren größer als 90° ist und insbesondere
rund 92° beträgt. Im Schließzustand der Tunnelleuchte 1 (vgl. Figur 6) weist die Hauptachse
AE des Eingriffsendes 9.1, und damit auch der erste und zweite Hakenabschnitt 11,
13, somit eine geringe Neigung von etwa 2° gegenüber einer äußeren Fläche der Längsseitenwand
2a des Leuchtengehäuses 2 auf.
[0051] Am freien Ende des zweiten Hakenabschnitts 13 ist ein Sicherungsabschnitt 14 vorgesehen,
über den das im Aufnahmeraum 18 aufgenommene, plättchenförmige Rahmenelement 15 des
Einhängeabschnitts 7 vor einem Herausrutschen bzw. Herausfallen gesichert ist. Der
Spannverschluss 4 ist dadurch verliergesichert an der Gehäuseabdeckung 3 hängend befestigt.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Tunnelleuchte
- 2
- Leuchtengehäuse
- 2a
- Längsseitenwand
- 3
- Gehäuseabdeckung
- 3.1
- Abdeckrahmen
- 4
- Spannverschluss
- 5
- Verschlusshalterung, Gegenhalter
- 6
- Grundkörper
- 7
- Einhängeabschnitt
- 8
- Schwenkkörper
- 9
- Verschlussaufnahme
- 9.1
- Eingriffsende
- 10
- Tragabschnitt
- 11
- erster Hakenabschnitt
- 12
- Umkehrabschnitt
- 13
- zweiter Hakenabschnitt
- 14
- Sicherungsabschnitt
- 15
- Rahmenelement
- 16
- Ausnehmung
- 17
- Verschlusseinrichtung
- 18
- Aufnahmeraum
- 19
- Befestigungswinkel
- AE
- Hauptachse des Eingriffsendes
- b
- Breite des Eingriffsendes
- GA
- Grundkörperachse
- LA
- Längsachse
- β
- Winkel
1. Tunnelleuchte (1) aufweisend zumindest ein Leuchtengehäuse (2) zur Aufnahme wenigstens
einer Leuchte oder einer Leuchtmittelanordnung und eine mit dem Leuchtengehäuse (2)
lösbar verbindbare Gehäuseabdeckung (3), wobei die Gehäuseabdeckung (3) und das Leuchtengehäuse
(2) über wenigstens eine werkzeuglos lösbare Verschlusseinrichtung (17) verbindbar
sind, wobei die wenigstens eine Verschlusseinrichtung (17) zumindest einen an der
Gehäuseabdeckung (3) angeordneten Spannverschluss (4) und eine am Leuchtengehäuse
(2) angeordnete Verschlusshalterung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannverschluss (4) einen Einhängeabschnitt (7) und die Gehäuseabdeckung (3)
zumindest eine Verschlussaufnahme (9) zur lösbaren, verliergesicherten Aufnahme des
Einhängeabschnitts (7) an der Gehäuseabdeckung (3) aufweist.
2. Tunnelleuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannverschluss (4) hängend an der Gehäuseabdeckung (3) befestigt ist.
3. Tunnelleuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannverschluss (4) mittels des Einhängeabschnittes (7) schwenkbar an der Verschlussaufnahme
(9) der Gehäuseabdeckung (3) aufgenommen ist.
4. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseabdeckung (3) zumindest einen Abdeckrahmen (3.1) zur Aufnahme einer transparenten
Abdeckplatte aufweist, wobei der Abdeckrahmen (3.1) aus Metall, vorzugsweise aus Stahl
oder Edelstahl hergestellt ist.
5. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussaufnahme (9) an der Gehäuseabdeckung (3) angeformt oder angeschweißt
ist.
6. Tunnelleuchte (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussaufnahme (9) einstückig mit dem Abdeckrahmen (3.1) der Gehäuseabdeckung
(3) ausgebildet ist, wobei die einstückig mit dem Abdeckrahmen (3.1) vorgesehene Verschlussaufnahme
(9) vorzugsweise durch Biegen und/oder Stanzen gefertigt ist.
7. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussaufnahme (9) zumindest abschnittsweise hakenförmig ausgebildet ist.
8. Tunnelleuchte (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussaufnahme (9) ein hakenförmiges Eingriffsende (9.1) für den Eingriff
in den Einhängeabschnitt (7) des Spannverschlusses (4) aufweist.
9. Tunnelleuchte (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmige Eingriffsende (9.1) der Verschlussaufnahme (9) zumindest einen ersten
Hakenabschnitt (11) und zumindest einen über einen Umkehrabschnitt (12) an den ersten
Hakenabschnitt (11) anschließenden und im Wesentlichen parallel zum ersten Hakenabschnitt
(11) verlaufenden zweiten Hakenabschnitt (13) aufweist.
10. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmige Eingriffsende (9.1) der Verschlussaufnahme (9) zumindest einen Sicherungsabschnitt
(14) aufweist, wobei der Sicherungsabschnitt (14) zum Sichern des in dem hakenförmigen
Eingriffsende (9.1) aufgenommenen Einhängeabschnitts (7) des Spannverschlusses (4)
ausgebildet ist.
11. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussaufnahme (9) an ihrem gehäuseabdeckungsseitigen Ende einen mit der
Gehäuseabdeckung (3) verbundenen oder in die Gehäuseabdeckung (3) übergehenden Tragabschnitt
(10) aufweist und/oder dass die Verschlussaufnahme (9) einen winkelförmigen Querschnitt
aufweist.
12. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einhängeabschnitt (7) des Spannverschlusses (4) durch ein abschnittsweise flaches
Rahmenelement (15) mit einer Ausnehmung (16) zur Aufnahme der Verschlussaufnahme (9)
gebildet ist und/oder dass die Gehäuseabdeckung (3) mit einer umlaufenden Einfach-
oder Doppeldichtung, insbesondere mit einer Profildichtung ausgestattet ist, wobei
die Profildichtung vorzugsweise aus einem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) hergestellt
ist.
13. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweise vier Verschlusseinrichtungen (17) vorgesehen sind, wobei insbesondere
jeweils zwei Verschlusseinrichtungen (17) an jeweiligen Längsseitenwänden (2a) der
Tunnelleuchte (1) angeordnet sind.
14. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtungen (17) als Edelstahl-Sicherheits-Schnellverschlüsse ausgebildet
sind.
15. Tunnelleuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelleuchte (1) als Langfeldleuchte ausgebildet ist.