[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Aufbewahren
eines Feuerzeuges sowie ein System aus der besagten Vorrichtung und einem Feuerzeug.
[0002] Feuerzeuge haben auf Grund ihrer vergleichsweise geringen Größe eine Tendenz, leicht
verloren zu gehen oder schwer aufzufinden zu sein. Im Stand der Technik sind verschiedene
Ansätze bekannt, Vorrichtungen zum Aufbewahren von Feuerzeugen bereitzustellen. In
der Druckschrift
US 6 196 382 B1 wird eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Feuerzeugs beschrieben, die die im Querschnitt
oval ausgebildet ist und einen ersten und zweiten Endbereich aufweist, bei der die
Endbereiche parallel zueinander angeordnet sind und durch mindestens eine Hohlschiene
verbunden sind, wobei der erste Endbereich eine Öffnung zum Einführen eines Feuerzeugs
in die Vorrichtung ausbildet, wobei der zweite Endbereich geschlossen ausgebildet
ist. Die Vorrichtung weist rippenartige Strukturen auf, die aus einem anderen Material
als die eigentliche Vorrichtung ausgebildet sind, und zum Halten eines Feuerzeuges
in der Vorrichtung vorgesehen sind. Weiteren Stand der Technik zum Hintergrund der
Erfindung bilden die Druckschriften
US 2010 / 0 650 731 A1 und
US D 851 828 S.
[0003] Es besteht die Aufgabe, eine Vorrichtung bereitzustellen, die bequem handhabbar und
mit geringem Materialaufwand zum Aufnehmen und Transportieren eines Feuerzeuges geeignet
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 und ein
System mit den Merkmalen von Anspruch 12 gelöst. Weitere Ausführungsformen und Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, den Figuren und den Ausführungsbeispielen.
Die Ausführungsformen der Erfindung sind in vorteilhafter Weise kombinierbar.
[0005] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Transportieren
eines Feuerzeuges, die einen ersten Endbereich und einen zweiten Endbereich aufweist,
die jeweils über einen bestimmten Teil des Umfanges eine kreisrunde Form aufweisen,
die Endbereiche parallel zueinander angeordnet und durch mindestens eine, zu beiden
Endbereichen etwa senkrecht verlaufenden, zwischen 10% und 50% des Umfangs der Endbereiche
breiten Schiene verbunden sind, und bei der Vorrichtung mindestens der erste Endbereich
einen Steg aufweist, der in Form einer zur Schiene weisenden Ausbuchtung ausgebildet
ist, und im Bereich zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich in der
Schiene eine reversibel verformbare Verdickung des Materials der Vorrichtung ausgebildet
ist.
[0006] Die Erfindung ermöglicht vorteilhaft ein sicheres Aufbewahren und Transportieren
eines Feuerzeuges. Dabei ist die kreisrunde Form der Endbereiche durch Formschluss
insbesondere für ein Clipper-Feuerzeug geeignet. Clipper-Feuerzeuge sind seit etwa
1980 auf dem Markt; die Vorrichtung erfüllt einen seit langem bestehenden Bedarf,
ein handliches Mittel zur Aufbewahrung und zum Transport eines entsprechenden Feuerzeuges
bereitzustellen. Die jeweils über einen bestimmten Umfang der Endbereich kreisrunde
Form ist dahingehend auszulegen, dass der Gesamteindruck von einer kreisrunden Erscheinung
der Endbereiche geprägt ist.
[0007] Die erfindungsgemäße reversibel verformbare Verdickung stellt einen Bereich mit erhöhter
Materialdicke dar, die durch ein Verformen der Verdickung eine erhöhte Materialspannung
bewirkt. Dadurch wird das Feuerzeug fest in der Halterung gehalten. Das ist besonders
vorteilhaft, weil es einem Risiko des Feuerzeugs, verloren zu gehen, entgegenwirkt.
[0008] Zudem verleiht die runde Ausbildung der Vorrichtung im Bereich der Endbereiche eine
hohe Stabilität. Ein Druck durch eingeführte Gegenstände kann dabei in alle Richtungen
gleichmäßig wirken.
[0009] Durch die Vorrichtung wird zudem ein bequemes Auffinden eines Feuerzeugs z.B. in
einer Tasche oder einem Rucksack ermöglicht. Zudem ermöglicht die Vorrichtung vorteilhaft
ein Aufbewahren und Bereitstellen eines Feuerzeugs im Bereich eines Tisches oder ähnlichen
Einrichtungen, so dass es schnell aufgefunden werden kann. Die Vorrichtung erspart
also Zeit. Zudem kann es als Accessoire in Form einer Kette, Gürtelkette oder eines
Schlüsselanhängers getragen werden.
[0010] Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr handlich, da sie sich bequem
in der Hand halten lässt, wobei der Daumen auf der Vorrichtung abstützbar ist. Die
Vorrichtung ist also auch vorteilhaft bedienungsfreundlich und ergonomisch.
[0011] Besonders bevorzugt ist daher, dass die Verdickung beim Einführen eines Feuerzeuges
reversibel verformbar ist. Reversibel bedeutet hier, dass das Material nach dem Wirken
des eingeführten Feuerzeuges auf die Verdickung wieder in seinen ursprünglichen räumlichen
Zustand zurückkehrt, wenn das Feuerzeug wieder aus der Vorrichtung entnommen wurde.
[0012] Vorzugsweise führt ein Verformen der Verdickung zu einem Biegen der Vorrichtung.
Dabei bewirkt das Biegen, dass sich die Materialspannung erhöht, wodurch ein festes
Halten in der Vorrichtung gewährleistet ist. Nach einem Entnehmen des Feuerzeugs verringert
sich die Materialspannung wieder.
[0013] Vorzugsweise besteht die Vorrichtung aus einem Stück. Ein einstückiges Bereitstellen
ist vorteilhaft gegenüber mehrstückigen Vorrichtungen, die z.B. eine Auskleidung aufweisen,
weil Kräfte, die auf das Material der Vorrichtung wirken, direkt im Material übertragen
werden. Dadurch erhöht sich die Materialspannung, durch die das Feuerzeug in der Halterung
gehalten wird. Das ist vorteilhaft zu herkömmlichen Halterungen, die z.B. eine Auskleidung
aus einem zweiten Material aufweisen, um ein Feuerzeug durch Reibungskräfte in einer
entsprechenden Vorrichtung zu halten.
[0014] Vorzugsweise verläuft vom Steg eine Aussparung vom ersten Endbereich in Richtung
des zweiten Endbereichs. Vorzugsweise verringert sich die Tiefe der Aussparung in
Richtung des zweiten Endbereiches graduell. Die Form der Aussparung ist besonders
zum formschlüssigen Aufnehmen und Halten eines Clipper-Feuerzeuges geeignet.
[0015] Bevorzugt ist die Verdickung in der Aussparung angeordnet. Die Lage der Verdickung
in der Aussparung wirkt sich vorteilhaft auf die Veränderung der Materialspannung
der Vorrichtung beim Einführen eines Feuerzeuges in die Vorrichtung aus. Besonders
bevorzugt ist die Verdickung über die gesamte Breite der Aussparung ausgebildet.
[0016] Bevorzugt weist mindestens ein Endbereich eine offene Ringstruktur auf. Die runde
Struktur der Endbereiche kann damit eine Öffnung aufweisen, so dass sie keinen geschlossenen
Ring bildet. Hierdurch wird eine klammerartige Struktur bereitgestellt, die eine größere
Flexibilität in Bezug auf aufzunehmende Gegenstände aufweist. Wenn z.B. der obere
Ring, also der erste Endbereich, geöffnet ist, kann ein Feuerzeug auch zur Vorderseite
hin in die Vorrichtung eingeführt bzw. ihr wieder entnommen werden.
[0017] Die Vorrichtung weist ein Material ausgewählt aus der Gruppe Metalle, metallische
Werkstoffe, Keramik und polymere Werkstoffe auf. Dabei kann die Vorrichtung ausschließlich
aus einem dieser Materialien bestehen, oder mehrere der besagten Materialien aufweisen,
oder zusätzlich zu den besagten Materialien weitere Materialien aufweisen. Insbesondere
weist die Vorrichtung einen polymeren Werkstoff auf. Polymere Werkstoffe sind geeignet,
eine Materialspannung bereitzustellen, die zur Funktion der Erfindung erforderlich
ist. Ein bevorzugtes Polymer ist Polyamid.
[0018] Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung einen Riefen aufweisenden Adapter, der im Bereich
des zweiten Endbereiches anzuordnen ist. Der Adapter ist ein separates Teil und ergänzt
die Vorrichtung. Er wird vorteilhaft bereitgestellt, um verschiedene Accessoires wie
Ketten, Bänder und/oder Karabinerhaken etc. auch auf der Unterseite zu befestigen.
Auf diese Weise können auch verschiedene Adapter mit unterschiedlichen Accessoires
bereitgestellt werden, die dem jeweiligen Bedarf bzw. der Situation angepasst sind.
Der Adapter kann aus dem gleichen Material bestehen wie die Vorrichtung. Alternativ
kann die Vorrichtung auch aus einem anderen Material bestehen. Die Riefen des Adapters
bewirken eine vorteilhafte Elastizität des Adapters, die ein leichteres Einsetzen
des Adapters in die Vorrichtung ermöglicht.
[0019] Besonders bevorzugt weist der Adapter mindestens ein zum Einrasten ausgebildetes
Teil auf, das mit einer entsprechenden Einrichtung im zweiten Endbereich kompatibel
ist, so dass der Adapter im zweiten Endbereich einrasten kann. Die Funktion des Einrastens
des Adapters im zweiten Endbereich wird durch die Riefen bewirkte Elastizität begünstigt.
Das Einrasten kann mit dem Halten des Adapters durch ein in die Vorrichtung eingeführtes
Feuerzeug synergistisch wirken.
[0020] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein System aus einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung und einem Feuerzeug. Die Vorteile des Systems entsprechen den Vorteilen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0021] Vorzugsweise weist das Feuerzeug einen über den größten Teil seines Umfanges eine
kreisrunde Form auf. Insbesondere ist das Feuerzeug ein Clipper-Feuerzeug.
[0022] Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine vordere Perspektivansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
- Figur 2
- eine Vorderansicht (A) und eine Schnittansicht (B) der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
- Figur 3
- eine hintere Perspektivansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
- Figur 4
- eine vordere Perspektivansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit Adapter.
- Figur 5
- eine Vorderansicht (A) und eine Schnittansicht (B) der Vorrichtung gemäß Fig. 4.
- Figur 6
- eine hintere Perspektivansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4.
- Figur 7
- eine Vorderansicht (A) und eine untere Perspektivansicht (B) der Vorrichtung gemäß
Fig. 4.
[0023] Eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Transportieren eines Feuerzeuges gemäß der Darstellung
von Fig. 1 kann auch als Halterung eines Feuerzeuges bezeichnet werden. Die Vorrichtung
weist in der Ausführungsform gemäß der Darstellung von Fig. 1 einen ersten ringförmigen
Endbereich 10 und eine zweiten ringförmigen Endbereich 20 auf. Die beiden Endbereiche
10, 20 sind parallel zueinander angeordnet. Der erste Endbereich 10 und der zweite
Endbereich 20 sind jeweils über den größten Teil ihres Umfanges kreisrund ausgebildet.
Die Vorrichtung 1 besteht aus einem Polyamid. Das Material weist eine Materialspannung
auf, die benötigt wird, um einen Gegenstand in der Vorrichtung zu halten. Alternativ
kann die Vorrichtung 1 auch aus anderen Materialien bestehen oder diese aufweisen,
z.B. andere Polymere, keramische Werkstoffe, metallische Werkstoffe, Metalle oder
Metalllegierungen.
[0024] Der Endbereich 10 weist einen Steg 15 auf, der als Ausbuchtung des Endbereichs 10
ausgebildet ist. Der Steg 15 bildet eine Unterbrechung der runden Struktur. Der Steg
15 ermöglicht zusätzlich zur im Übrigen runden Form der Endbereiche 10, 20 eine passgenaue
Aufnahme eines Feuerzeuges, insbesondere eines Clipper-Feuerzeuges. Der Steg weist
eine Breite von 8 bis 12 mm auf. Dadurch kann ein Feuerzeug, insbesondere ein Clipper-Feuerzeug,
im Bereich des Steges anliegen und vor unerwünschtem Rotieren bzw. Wackeln geschützt
in der Vorrichtung aufgenommen werden.
[0025] Die Vorrichtung 1 weist an der Außenseite eine äußere Oberfläche 2 und an der Innenseite
eine innere Oberfläche 3 auf. Die Seite der Vorrichtung 1 mit dem Steg 15 wird als
hintere Seite der Vorrichtung 1 bezeichnet, die ihr gegenüberliegende Seite als Vorderseite,
die des ersten Endbereichs 10 als Oberseite und die des zweiten Endbereichs 20 als
Unterseite.
[0026] Die beiden Endbereiche 10, 20 sind durch eine Schiene 30 verbunden. Die Schiene 30
ist an der hinteren Seite der Vorrichtung 1 angeordnet, so dass sie z.B. in der Draufsicht
gemäß Fig. 2 auf einer Seite der Vorrichtung 1 angeordnet sind, so dass die Vorrichtung
1 einen nach der anderen Seite hin weitgehend offenen Bereich bildet. Die hintere
Schiene 30 ist im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 etwa 50% des Umfanges der Vorrichtung
1 breit. Die Schiene 30 kann auch geringere Breiten aufweisen. Der Steg 15 ist dabei
in Richtung der Schiene 30 ausgebildet.
[0027] Vom Steg 15 verläuft eine Aussparung 151 über einen größeren Teil der Schiene 30
vom ersten Endbereich 10 zum zweiten Endbereich 20. Dabei verringert sich die Tiefe
der Aussparung 151 von oben nach unten, d.h. die Tiefe verringert sich, bis die Aussparung
151 oberhalb des zweiten Endbereiches in die innere Oberfläche 3 übergeht.
[0028] In der Aussparung 151 ist im mittleren Bereich zwischen dem ersten Endbereich 10
und zweiten Endbereich 20 eine Verdickung 60 ausgebildet. Die Verdickung 60 ist reversibel
verformbar. Die Verdickung 60 ist stufenförmig ausgebildet, so dass sie im zur Oberseite
gerichteten Bereich in einem Winkel von etwa 45° aus der Oberfläche der Aussparung
151 hervorgeht. Die Verdickung 60 weist einen senkrechten Bereich auf, der in die
innere Oberfläche 3 im Bereich der Aussparung 151 übergeht.
[0029] In Fig. 2 ist die Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1 in einer Vorderansicht (A) mit einer
eingezeichneten senkrechten Achse A-A gezeigt, entlang der die Vorrichtung 1 in einer
geschnittenen Ansicht (B) dargestellt ist. Dabei ist in der geschnittenen Ansicht
(B) die beschriebene Ausbildung der Verdickung 60 deutlicher zu sehen.
[0030] In Fig. 3 ist die Vorrichtung 1 perspektivisch von hinten dargestellt. Hier ist insbesondere
die Ausbildung des Steges 15 und der Verlauf der Aussparung 151 von außen zu sehen.
[0031] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt,
die im Unterschied zu der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 zusätzlich einen Adapter
50 aufweist. Der Adapter 50 wird im zweiten Endbereich 20 angeordnet. Der Adapter
50 ist insbesondere ein separates Teil und ergänzt die Vorrichtung 1, um bequem verschiedene
Accessoires wie Ketten, Bänder und/oder Karabinerhaken an der Vorrichtung 1 zu befestigen.
[0032] Der Adapter 50 besteht aus dem gleichen Material wie die Vorrichtung 1. Alternativ
kann der Adapter 50 auch aus einem anderen Material bestehen. Der Adapter 50 ist im
Umfang größer als die Innenseite 3 im Bereich des zweiten Endbereichs 20. Der Adapter
50 kann auf diese Weise in der Vorrichtung 1 gehalten werden, indem er auf die Struktur
des zweiten Endbereichs 20 gelegt wird und durch einen aus Richtung des ersten Endbereichs
10 in die Vorrichtung 1 eingeführten Gegenstand in der Vorrichtung 1 gehalten wird.
Alternativ kann der Adapter 50 auch mit einem zum Einrasten ausgebildeten Teil bereitgestellt
werden, die mit einer entsprechenden Einrichtung im zweiten Endbereich 20 kompatibel
ist, so dass der Adapter 50 im zweiten Endbereich 20 einrastet. Damit wird der Adapter
50 auch ohne eingeführten Gegenstand in der Vorrichtung 1 gehalten.
[0033] Der Adapter 50 weist hier Riefen 51 auf, die jeweils in 90° zueinander durch den
Bereich der Oberkante des Adapters 50 verlaufen. Die Riefen 51 begünstigen den Mechanismus
des Einsetzens und Einrastens des Adapters 50 in die Vorrichtung 1 durch eine Elastizität
des einzurastenden Adapters 50. Der Adapter 50 weist weiterhin einen ersten Vorsprung
52 und einen zweiten Vorsprung 53 auf (siehe Fig. 5), die beim Einführen des Adapters
50 in den Endbereich 20 an und im Bereich der Unterkante der Innenseite 3 des Endbereichs
20 einrastet. Um den Adapter 50 wieder aus der Vorrichtung 1 zu entfernen, also auszurasten,
übt man einen Druck auf die zwei Seiten des Adapters 50 aus, an denen die Vorsprünge
52, 53 angeordnet sind.
[0034] In Fig. 5 ist die Vorrichtung 1 mit dem Adapter 50 in einer Vorderansicht (A) mit
einer eingezeichneten senkrechten Achse A-A gezeigt, entlang der die Vorrichtung in
einer geschnittenen Ansicht (B) dargestellt ist. Dabei entspricht die Darstellung
der Vorrichtung 1 Fig. 2.
[0035] In Fig. 6 ist die Vorrichtung 1 mit dem Adapter 50 in einer Ansicht perspektivisch
von hinten dargestellt. Dabei entspricht die Darstellung der Vorrichtung 1 Fig. 3.
[0036] In Fig. 7 ist die Vorrichtung 1 mit dem Adapter 50 gezeigt, wobei der Adapter 50
in den zweiten Endbereich 20 der Vorrichtung 1 eingesetzt ist. Die Vorrichtung 1 mit
dem Adapter 50 ist in Vorderansicht (A) und unterer Perspektivansicht (B) dargestellt.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- äußere Oberfläche
- 3
- innere Oberfläche
- 10
- erster Endbereich
- 15
- Steg
- 151
- Aussparung
- 20
- zweiter Endbereich
- 30
- Schiene
- 50
- Adapter
- 51
- Riefen
- 52
- erster Vorsprung
- 53
- zweiter Vorsprung
- 60
- Verdickung
1. Vorrichtung (1) zum Aufnehmen und Transportieren eines Feuerzeuges, die einen ersten
Endbereich (10) und einen zweiten Endbereich (20) aufweist, die jeweils über einen
bestimmten Teil des Umfanges eine kreisrunde Form aufweisen, die Endbereiche (10,
20) parallel zueinander angeordnet und durch mindestens eine, zu beiden Endbereichen
(10, 20) etwa senkrecht verlaufenden, zwischen 10% und 50% des Umfangs der Endbereiche
breiten Schiene (30) verbunden sind, und bei der Vorrichtung (1) mindestens der erste
Endbereich (10) einen Steg (15) aufweist, der in Form einer zur Schiene (30) weisenden
Ausbuchtung ausgebildet ist, und im Bereich zwischen dem ersten Endbereich (10) und
dem zweiten Endbereich (20) in der Schiene (30) eine reversibel verformbare Verdickung
(60) des Materials der Vorrichtung (1) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, bei der die Verdickung (60) beim Einführen eines
Feuerzeuges in die Vorrichtung (1) reversibel verformbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, bei der ein Verformen der Verdickung (60) zu einem
Biegen der Vorrichtung (1) führt.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, die aus einem Stück besteht.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der vom Steg (15) eine Aussparung
(151) vom ersten Endbereich (10) in Richtung des zweiten Endbereichs (20) verläuft.
6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 5, bei der sich die Tiefe der Aussparung (151) in Richtung
des zweiten Endbereiches (20) graduell verringert.
7. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, bei der die Verdickung (60) in
der Aussparung (151) angeordnet ist.
8. Vorrichtung (1) nach Anspruch 7, bei der die Verdickung (60) über die gesamte Breite
der Aussparung (151) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der mindestens ein Endbereich
(10, 20) eine offene Ringstruktur aufweist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, die einen Riefen (51) aufweisenden
Adapter (50) umfasst, der im Bereich des zweiten Endbereiches (20) anzuordnen ist.
11. Vorrichtung (1) nach Anspruch 10, bei der der Adapter (50) mindestens ein zum Einrasten
ausgebildetes Teil aufweist, das mit einer entsprechenden Einrichtung im zweiten Endbereich
(20) kompatibel ist, so dass der Adapter (50) im zweiten Endbereich (20) einrasten
kann.
12. System aus einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 und einem Feuerzeug.
13. System nach Anspruch 12, bei dem das Feuerzeug einen kreisrunden Umfang aufweist.