GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft das Gebiet der Beleuchtungssysteme, welche mit Schienenabschnitten
gebildet sind. Hierbei bezieht sich die Erfindung auf einen Verbinder sowie ein Einspeisebauteil
zur Verwendung in einem Beleuchtungssystem. Ferner betrifft die Erfindung eine Beleuchtungsanordnung,
die mindestens einen derartigen Verbinder und/oder mindestens ein derartiges Einspeisebauteil
aufweist.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Beleuchtungssysteme mit Kanälen oder Schienen und mit Leuchteinheiten, die mit den
Kanälen oder Schienen koppelbar sind, sind als solche bereits bekannt. Die Kanäle
oder Schienen sind vielfach mit Stromschienen mit elektrischen Leitern ausgestattet,
die die Versorgung der Leuchteinheiten ermöglichen. Derartige Beleuchtungssysteme
sind vielfältig anwendbar und ermöglichen eine flexible, ansprechende Beleuchtung.
[0003] Auch ist bereits beschrieben worden, Stromschienenabschnitte von aufeinanderfolgenden
Abschnitten des Kanals bzw. der Schiene mit Hilfe eines Verbinders elektrisch zu koppeln.
[0004] Ein Beleuchtungssystem mit einem Kanal zur Aufnahme mindestens einer Leuchteinheit
und mit mindestens einem in den Kanal einsetzbaren Verbinder, mittels desselben Stromschienenabschnitte
elektrisch miteinander gekoppelt werden können, ist in der
DE 10 2016 225 199 A1 beschrieben. Der Verbinder weist bewegbare Schnapper auf, um Längsrippen im Innenbereich
des Kanals rastend zu hintergreifen. Die
DE 10 2016 225 199 A1 beschreibt weiterhin eine Stromeinspeiseeinheit zum Einspeisen von elektrischem Strom
in die Stromschiene des Kanals.
[0005] Bei herkömmlichen Beleuchtungssystemen wird für Verbinderbauteile zum elektrischen
Verbinden zweier Schienenabschnitte vielfach eine interne Verkabelung mittels einzelner
Kabel oder Adern verwendet. Eine derartige Bauweise beinhaltet somit eine Vielzahl
einzelner leitender Verbindungen, deren Ausführung einen vergleichsweise hohen Aufwand
erfordert, um die gewünschte Zuverlässigkeit sicherzustellen. Zudem wird innerhalb
eines Gehäuses herkömmlicher Verbinderbauteile mit interner Verkabelung relativ viel
Bauraum benötigt. Zum Einen ist hierbei herkömmlicherweise genügend Platz im Gehäuse
bereitzustellen, um die Verkabelung durchführen zu können, zum Anderen ist bei herkömmlichen
Verbindern ferner zum Beispiel eine relativ große Mindesthöhe erforderlich, um sicherzustellen,
dass beim Biegen der Adern oder Kabel deren diesbezüglicher Toleranzbereich eingehalten
werden kann.
[0006] Wenngleich somit bekannte Beleuchtungssysteme bereits sehr ansprechend, flexibel
und zuverlässig sind, wäre es gleichwohl wünschenswert, über eine alternative Bauweise
zu verfügen, mit der relativ einfach sowie mit vorzugsweise gleichen oder geringeren
Kosten eine hohe Zuverlässigkeit beim Verbinden von Schienenabschnitten und/oder beim
Einspeisen von elektrischer Energie und/oder Signalen in diese ermöglicht wird. Zudem
wäre es wünschenswert, eine kompaktere Bauweise zur Verfügung zu haben, die ein Verbinden
von Schienenabschnitten und/oder eine derartige Einspeisung ermöglicht.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0007] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Weg
zum Verbinden zweier Schienenabschnitte eines Beleuchtungssystems und/oder zum Einspeisen
von elektrischer Energie und/oder Signalen in einen derartigen Schienenabschnitt aufzuzeigen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Verbinder mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und/oder durch ein Einspeisebauteil mit den Merkmalen des Anspruchs 15 und/oder
durch eine Beleuchtungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 16 und/oder durch
eine Beleuchtungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 17 gelöst.
[0009] Vorgeschlagen wird dementsprechend ein Verbinder, der mit jeweils einem Verbinderabschnitt
desselben in Schienenabschnitte eines Beleuchtungssystems einsetzbar ist. Die Schienenabschnitte
sind jeweils mit einer Leiteranordnung für eine Versorgung von mit den Schienenabschnitten
koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versehen.
Der Verbinder ist dafür ausgebildet, die Leiteranordnungen mindestens zweier der Schienenabschnitte
elektrisch miteinander zu koppeln. Hierbei weist der Verbinder eine Leiterplatte mit
Leiterbahnen auf, und der Verbinder weist Kontaktelemente auf, die jeweils mit der
Leiterplatte fest verbunden und zum Kontaktieren jeweils eines Leiters einer der Leiteranordnungen
der mindestens zwei Schienenabschnitte ausgebildet sind. Erfindungsgemäß ermöglicht
der Verbinder ein elektrisches Koppeln einander korrespondierender der Leiter der
Leiteranordnungen der mindestens zwei Schienenabschnitte mittels einer elektrischen
Kopplung einander zugeordneter der Kontaktelemente unter Verwendung mindestens einer
der Leiterbahnen.
[0010] Ferner wird erfindungsgemäß ein Einspeisebauteil, das in mindestens einen Schienenabschnitt
eines Beleuchtungssystems einsetzbar ist, vorgeschlagen. Der Schienenabschnitt ist
hierbei mit einer Leiteranordnung für eine Versorgung von mit dem Schienenabschnitt
koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versehen.
Das Einspeisebauteil ist dafür ausgebildet, die Leiteranordnung des Schienenabschnitts
mindestens mit dem elektrischen Betriebsstrom zu speisen. Das Einspeisebauteil weist
eine Leiterplatte mit Leiterbahnen auf. Ferner weist das Einspeisebauteil Kontaktelemente
auf, die jeweils mit der Leiterplatte fest verbunden und zum Kontaktieren jeweils
eines Leiters der Leiteranordnung des Schienenabschnitts ausgebildet sind. Hierbei
ermöglicht das Einspeisebauteil erfindungsgemäß ein elektrisches Koppeln von Leitern
der Leiteranordnung des Schienenabschnitts mit diesen korrespondierenden Leitern einer
Zuleitung unter Verwendung mindestens einer der Leiterbahnen.
[0011] Erfindungsgemäß wird darüber hinaus eine Beleuchtungsanordnung mit mindestens zwei
Schienenabschnitten, mindestens einem erfindungsgemäßen Verbinder, und mindestens
einer Beleuchtungseinrichtung geschaffen. Die Schienenabschnitte sind hierbei jeweils
mit einer Leiteranordnung versehen. Die Beleuchtungseinrichtung ist mit einem der
Schienenabschnitte gekoppelt und durch dessen Leiteranordnung mindestens mit elektrischem
Betriebsstrom versorgbar. Der Verbinder ist mit jeweils einem Verbinderabschnitt desselben
in die Schienenabschnitte eingesetzt und koppelt die Leiteranordnungen der Schienenabschnitte
elektrisch miteinander.
[0012] Weiterhin wird erfindungsgemäß eine Beleuchtungsanordnung mit mindestens einem Schienenabschnitt,
mindestens einem erfindungsgemäßen Einspeisebauteil, und mindestens einer Beleuchtungseinrichtung
bereitgestellt. Der Schienenabschnitt ist mit einer Leiteranordnung versehen, und
die Beleuchtungseinrichtung ist mit dem Schienenabschnitt gekoppelt und durch dessen
Leiteranordnung mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versorgbar. Hierbei ist
das Einspeisebauteil in den Schienenabschnitt eingesetzt und speist die Leiteranordnung
des Schienenabschnitts mindestens mit dem elektrischen Betriebsstrom.
[0013] Eine der Erfindung zu Grunde liegende Idee besteht darin, den Verbinder intern kabellos
auszuführen, indem elektrischer Strom, oder beispielsweise elektrischer Strom und
ein Steuerungssignal, über die Leiterbahn(en) einer Platine oder Leiterplatte von
einem Schienenabschnitt zum nächsten an der Verbindungsstelle weitergeleitet werden
kann/können. Auf diese Weise kann vermieden werden, innerhalb des Verbinders Kabel
oder Adern, beispielsweise in flexibler Ausführung, anzuordnen, zu befestigen und
zu kontaktieren. Die Platine oder Leiterplatte als solche kann von einem Typ sein,
der aus einer Mehrzahl dem Fachmann als solcher bekannter Typen von Leiterplatten
ausgewählt ist.
[0014] Eine weitere der Erfindung zu Grunde liegende Idee besteht darin, in analoger Weise
eine Einspeisemöglichkeit bereitzustellen, die in einem Einspeisebauteil eine interne
Verkabelung weitgehend vermeidet.
[0015] Die Nutzung der Leiterplatte und deren Leiterbahn(en) zur elektrischen Kopplung der
Schienenabschnitte, oder für das Einspeisen, macht eine weiter gesteigerte Zuverlässigkeit
des Beleuchtungssystems möglich. Ein Losewerden von Kabeln oder Adern wird vermieden.
Die Leiterplatte, mit der festen Verbindung der Kontaktelemente mit dieser, kann kostengünstig,
mit hoher Genauigkeit und automatisiert hergestellt werden. Zudem können der Verbinder
und das Einspeisebauteil jeweils in einfacher Weise zusammengebaut werden.
[0016] Die Leiterplatte, beispielsweise eine PCB (im Englisch abgekürzt für printed circuit
board), kann zudem platzsparend verbaut werden. Bauraumbedarf für die Unterbringung
von Kabeln oder einzeln isolierter Adern, unter Berücksichtigung beispielsweise deren
Toleranzbereichs, etwa deren minimaler Biegeradien, wird vermieden. Auf diese Weise
kann der Verbinder vorteilhaft kompakt und platzsparend gebaut werden. Auch ein kompaktes
und platzsparendes Einspeisebauteil wird auf diese Weise ermöglicht.
[0017] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
weiteren Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
[0018] In einer Ausgestaltung sind die Kontaktelemente elastisch federnd ausgebildet. Dies
ermöglicht eine zuverlässige Kontaktierung. Es kann somit insbesondere sichergestellt
werden, dass die Kontaktelemente jeweils den zugeordneten Leiter mit einer definierten
und hinreichenden Kraft kontaktieren, wobei der Verbinder zweckmäßig handhabbar und
ohne übermäßige Kraftaufbringung in die Schienenabschnitte einsetzbar ist.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung weist der Verbinder ein Gehäuseteil auf. Hierbei liegen
die Kontaktelemente jeweils, in Abwesenheit einer auf das Kontaktelement einwirkenden
externen Kraft, an einem Bereich des Gehäuseteils federnd vorgespannt an. Auf diese
Weise können die Kontaktelemente jeweils, ohne eine hinreichende extern aufgebrachte
Kraft, beispielsweise in einem nicht in die Schienenabschnitte eingesetzten Zustand,
eine eindeutig definierte Stellung einnehmen. Hierdurch kann insbesondere vermieden
werden, dass die Kontaktelemente übermäßig vom Verbinder hervorstehen. Somit wird
vorteilhaft das Einsetzen erleichtert und Beschädigungen an für den Betrachter sichtbaren
Bereichen der Schienenabschnitte, etwa durch Verkratzen, werden vermieden.
[0020] Insbesondere ist in einer Weiterbildung die Leiterplatte in einem Innenbereich des
Gehäuseteils aufgenommen. In dieser Weise kann die Leiterplatte gut geschützt und
befestigt werden, ferner kann ein unerwünschter Zugang zur Leiterplatte und deren
Leiterbahnen verhindert werden. Insbesondere kann durch die Nutzung der Leiterplatte
und deren Leiterbahnen, statt einer raumgreifenden Bauweise mit Kabeln oder Adern
zur internen elektrischen Kopplung, ein mit dem Gehäuseteil gebildetes Gehäuse des
Verbinders kompakt und platzsparend gebaut werden.
[0021] Gemäß einer Weiterbildung sind die Kontaktelemente jeweils mit einem Anlageabschnitt
ausgebildet, welcher in Abwesenheit der auf das Kontaktelement einwirkenden externen
Kraft federnd vorgespannt innenseitig an dem Gehäuseteil anliegt. Somit wird die definierte
Stellung der Kontaktelemente, in der keine oder keine ausreichende externe, insbesondere
mechanische, Kraft auf diese einwirkt, zuverlässig und in einer durch das Gehäuseteil
geschützten Weise sichergestellt.
[0022] In einer Ausgestaltung weist das Gehäuseteil Seitenwände auf, die jeweils mit Aussparungen
versehen sind, wobei die Kontaktelemente und die Aussparungen derart angeordnet und
ausgebildet sind, dass durch die Aussparungen jeweils ein zum Kontaktieren eines Leiters
vorgesehener Kontaktierabschnitt eines der Kontaktelemente nach außen vorsteht. Somit
wird ein guter Schutz von strom- und/oder signalführenden elektrisch leitfähigen Bauteilen
im Inneren des Gehäuseteils und zugleich die Kontaktierung der Leiter der Leiteranordnungen
der Schienenabschnitte ermöglicht.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung liegen die Kontaktelemente in Abwesenheit der auf das Kontaktelement
einwirkenden externen Kraft federnd vorgespannt in einem Randbereich der dem Kontaktelement
jeweils zugeordneten Aussparung innenseitig an der Seitenwand an. Hierdurch kann die
definierte Stellung der Kontaktelemente in Abwesenheit einer hinreichenden externen
Kraft in einfacher Weise ermöglicht werden.
[0024] Gemäß einer Ausgestaltung schließen die Seitenwände an einen Boden des Gehäuseteils
an, wobei die Leiterplatte im Wesentlichen parallel zu dem Boden angeordnet ist. Insbesondere
bilden die Seitenwände zusammen mit dem Boden und mit weiteren Wänden des Gehäuseteils
eine kastenartige Form. Auf diese Weise kann ein Verbinder geschaffen werden, der
platzsparend in die Schienenabschnitte einsetzbar ist, beispielsweise in kanalartige
Schienenabschnitte. Zudem kann mit einer derartigen Anordnung der Leiterplatte beispielsweise
in einfacher, platzsparender Weise eine Kontaktierung von Leitern erreicht werden,
die an den Schienenabschnitten seitlich des eingesetzten Verbinders angeordnet sind.
Beispielsweise kann für eine derartige Kontaktierung mit der Ausrichtung der Leiterplatte
im Wesentlichen parallel zu dem Boden eine einseitig, insbesondere mit den Kontaktelementen,
bestückte Leiterplatte verwendet werden.
[0025] In einer Ausgestaltung sind die Seitenwände ferner mit Rasteinrichtungen zum rastenden
Halten des Verbinders in den Schienenabschnitten ausgebildet. Der Verbinder kann somit
in einfacher Weise in den Schienenabschnitten montiert und bei Bedarf wieder entnommen
werden. Die Rasteinrichtungen wirken hierbei zum mechanischen Halten des Verbinders
in einer Weise, die unabhängig von einer durch die Kontaktelemente aufgebrachten Kraftwirkung
ist. Die Kontaktelemente können somit gezielt an die Anforderungen der Kontaktierung
angepasst werden, wohingegen die Rasteinrichtungen zur mechanischen Halterung ausgebildet
sind.
[0026] Beispielsweise können die Rasteinrichtungen jeweils mit einem elastisch zurückweichenden
Abschnitt der Seitenwand gebildet sein. Dies ermöglicht die Ausbildung von Rasteinrichtungen
in einfacher, kostengünstiger Weise.
[0027] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Verbinder mit einer I-artigen Grundform ausgebildet,
wobei die Verbinderabschnitte als freie, miteinander fluchtende Endbereiche des Verbinders
ausgebildet sind. Ein derartiger Verbinder ermöglicht die Kopplung zweier parallel
zueinander ausgerichteter, miteinander fluchtender Schienenabschnitte, beispielsweise
zum Aufbau einer langen, geradlinigen Schiene.
[0028] In einer anderen Ausgestaltung ist der Verbinder mit einer X-artigen Grundform oder
mit einer L-artigen Grundform oder mit einer T-artigen Grundform ausgebildet, wobei
die Verbinderabschnitte als sich armartig erstreckende Bereiche des Verbinders ausgebildet
sind. Derartige Verbinder ermöglichen Anordnungen von Schienenabschnitten, die Kreuzungen,
Ecken und/oder Verzweigungen beinhalten. Somit lassen sich Schienensysteme für Beleuchtungszwecke
mit einer Vielfalt unterschiedlichster Anordnungen der Schienenabschnitte realisieren.
[0029] In einer noch weiteren Ausgestaltung kann der Verbinder mit einer Y-artigen Grundform
oder einer sternartigen Grundform ausgebildet sein, wobei die Verbinderabschnitte
als sich armartig erstreckende Bereiche des Verbinders ausgebildet sind. Bei einer
Ausbildung des Verbinders mit einer sternartigen Grundform ist eine Anzahl der Verbinderabschnitte
insbesondere größer als vier, und kann beispielsweise fünf oder sechs betragen. Noch
weitere ansprechende und nützliche Anordnungen der Schienenabschnitte können auf diese
Weise implementiert werden.
[0030] Bei einer Ausgestaltung ist der Verbinder mit einer X-artigen Grundform ausgebildet,
wobei die Verbinderabschnitte als sich armartig erstreckende Bereiche des Verbinders
ausgebildet sind. Gemäß dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Verbinder zwei
Leiterplatten mit jeweils einer im Wesentlichen L-artigen Grundform aufweist, jeweils
eine Anzahl der Kontaktelemente an einer der beiden Leiterplatten angeordnet sind,
jeweils zwei der Verbinderabschnitte einer der beiden Leiterplatten zugeordnet sind,
und die beiden Leiterplatten derart angeordnet sind, dass Scheitelbereiche jeweils
der im Wesentlichen L-artigen Grundform derselben einander benachbart sind. Dies ermöglicht
es, in einfacher Weise den Verbinder mit einer an die X-artige Grundform angepassten
Anordnung zweier Leiterplatten auszustatten. Hierbei ist insbesondere eine elektrische
Verbindung über eine Trennstelle zwischen den beiden mit im Wesentlichen L-artiger
Grundform gebildeten Leiterplatten hinweg, die sich in jenem Bereich befindet, in
dem die Scheitelbereiche der Grundformen einander benachbart sind, nicht vorgesehen.
Dies vereinfacht den Aufbau des Verbinders mit X-artiger Grundform erheblich und vermeidet
die Verwendung von flexiblen Kabeln oder Adern. Zugleich wird auf diese Weise, unter
Nutzung jeweils der Leiterbahnen der beiden Leiterplatten, die elektrische Kopplung
der Leiter der Leiteranordnungen zweier zueinander paarweise im Winkel angeordneter,
insbesondere im Wesentlichen rechtwinkliger zueinander stehender, Schienenabschnitte
ermöglicht. Somit kann eine Vielfalt von Beleuchtungssystemen mit unterschiedlichsten
Formen gestaltet werden.
[0031] Bei einer anderen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Verbinder mit einer
X-artigen Grundform ausgebildet ist, die Verbinderabschnitte als sich armartig erstreckende
Bereiche des Verbinders ausgebildet sind und die Leiterplatte des Verbinders eine
im Wesentlichen X-artige Grundform aufweist. Mit einer derartigen Ausgestaltung kann
mittels der Leiterbahnen eine elektrische Kopplung der Leiter der Leiteranordnungen
aller der Schienenabschnitte, in die der Verbinder mit den Verbinderabschnitten eingesetzt
ist, oder stattdessen die elektrische Kopplung der Leiter der Leiteranordnungen zweier
zueinander paarweise im Winkel angeordneter, insbesondere im Wesentlichen rechtwinkliger
zueinander stehender, Schienenabschnitte, ermöglicht werden. Bei einer wiederum anderen
Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Verbinder mit einer sternartigen Grundform
ausgebildet ist, die Verbinderabschnitte als sich armartig erstreckende Bereiche des
Verbinders ausgebildet sind und die Leiterplatte des Verbinders eine im Wesentlichen
sternartige Grundform aufweist. Auch bei einer derartigen Ausgestaltung können mittels
der Leiterbahnen die Leiteranordnungen aller der Schienenabschnitte oder einiger dieser,
etwa paarweise je zweier, in einem Winkel von insbesondere weniger als 90 Grad zueinander
angeordneter der Schienenabschnitte, elektrisch gekoppelt werden.
[0032] In einer Ausgestaltung sind die Verbinderabschnitte jeweils länglich ausgebildet.
Platzsparende, schlanke Verbinderabschnitte werden auf diese Weise möglich, mit Hilfe
derer eine Mehrzahl von Leitern der Leiteranordnung jedes der Schienenabschnitte kontaktierbar
sind.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltung sind die Verbinderabschnitte mit einer im Wesentlichen
viereckigen Querschnittsform, insbesondere langgestreckt quaderförmig, ausgebildet.
Eine derartige Querschnittsform ist beispielsweise zum Einsatz in kanalartig ausgebildeten
Schienenabschnitten gut geeignet.
[0034] Die Verbinderabschnitte können sich beispielsweise jeweils im Wesentlichen geradlinig
entlang einer Längserstreckungsrichtung dieser erstrecken. Hierbei können die Verbinderabschnitte
in Schienenabschnitte eingesetzt werden, die insgesamt oder zumindest in Endbereichen
dieser geradlinig ausgebildet sind.
[0035] In alternativen Ausgestaltungen können die Verbinderabschnitte stattdessen jeweils
eine entlang deren Längserstreckung gekrümmte oder gebogene Form aufweisen und hierbei
zum Beispiel jeweils einem Kreisbogenabschnitt folgen. In Ausgestaltungen mit einem
oder mehreren gekrümmten oder gebogenen Verbinderabschnitten sind der dem Verbinderabschnitt
jeweils zugeordnete Bereich der Leiterplatte sowie der Schienenabschnitt, in den der
Verbinderabschnitt einsetzbar ist, ebenfalls gekrümmt oder gebogen ausgebildet.
[0036] Kombinationen von geradlinig und gekrümmt oder gebogen ausgebildeten Verbinderabschnitten
des Verbinders sind in weiteren Ausgestaltungen ebenfalls möglich.
[0037] In einer Ausgestaltung umfassen die Kontaktelemente des Verbinders Kontaktelemente,
die jeweils zum Kontaktieren von Leitern zur Bereitstellung einer Betriebs-Gleichspannung
für die Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere einer Betriebs-Gleichspannung von
im Wesentlichen 48 Volt, ausgebildet sind.
[0038] In einer weiteren Ausgestaltung ist die Leiteranordnung, mit der die Schienenabschnitte
jeweils versehen sind, ferner für eine Bereitstellung eines Steuerungssignals zur
Ansteuerung einer oder mehrerer der mit den Schienenabschnitten koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen
eingerichtet. Somit kann ein flexibler und vielseitiger Betrieb der Beleuchtungseinrichtungen
ermöglicht werden.
[0039] In einer Weiterbildung umfassen die Kontaktelemente des Verbinders Kontaktelemente,
die jeweils zum Kontaktieren von Leitern zur Bereitstellung des Steuerungssignals,
insbesondere eines DALI-Signals, ausgebildet sind. Auf diese Weise gelingt es, ein
in einem Schienenabschnitt bereitstehendes Steuerungssignal auch in einem oder mehreren
weiteren Schienenabschnitten bereitzustellen.
[0040] Gemäß einer Weiterbildung sind in den Verbinderabschnitten jeweils mindestens vier
der Kontaktelemente angeordnet, wobei von den mindestens vier Kontaktelementen mindestens
zwei Kontakteelemente zum Kontaktieren der Leiter zur Bereitstellung der Betriebs-Gleichspannung
und mindestens zwei Kontaktelemente zum Kontaktieren der Leiter zur Bereitstellung
des Steuerungssignals vorgesehen sind.
[0041] Gemäß einer Ausgestaltung sind die Kontaktelemente jeweils auf der Leiterplatte angelötet.
Die Befestigung und Kontaktierung der Kontaktelemente auf der Leiterplatte mittels
einer Lötverfahrens kann in einfacher und automatisierbarer Weise erfolgen. Eine derartige
Lötverbindung ist zudem zuverlässig.
[0042] In einer Ausgestaltung sind die Kontaktelemente jeweils mit einem Befestigungsabschnitt
für die feste Verbindung mit der Leiterplatte und einem auf den Befestigungsabschnitt
folgenden, gekröpften, federnden Zwischenabschnitt ausgebildet. Auf diese Weise gelingt
es, die Kontaktelemente federnd auszubilden und zugleich mittels der Kröpfung des
Zwischenabschnitts durch auf derselben Leiterplatte angeordnete Kontaktelemente Leiter
der Leiteranordnungen zu kontaktieren, die bezüglich der Leiterplatte auf unterschiedlichen
Höhen angeordnet sind.
[0043] In einer Weiterbildung ist die Leiterplatte mit langgestreckten Leiterplattenabschnitten,
die jeweils einem der Verbinderabschnitte zugeordnet sind und sich in dem jeweils
zugeordneten Verbinderabschnitt erstrecken, ausgebildet. Ferner weist bei dieser Ausgestaltung
der Leiterplattenabschnitt jeweils an einem Rand desselben einen Ausschnitt zur bereichsweise
Aufnahme eines zugeordneten der Kontaktelemente auf. Auf diese Weise kann der Platz
innerhalb des Verbinderabschnitts gut ausgenutzt werden, zudem trägt die Aussparung
zu einer platzsparenden Gestaltung des Verbinders in einer Querrichtung desselben
bei.
[0044] In einer Ausgestaltung verläuft eine Richtung, entlang der die Kontaktelemente beim
Einsetzen des Verbinders in die Schienenabschnitte jeweils federnd zurückweichen können,
im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung des Verbinderabschnittes,
in dem das Kontaktelement angeordnet ist, und im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsfläche
der Leiterplatte. Ein derartiger Verbinder kann beispielsweise gut geeignet sein,
mittels der Kontaktelemente seitlich in den Schienenabschnitten angeordnete Leiter
zu kontaktieren.
[0045] Die erfindungsgemäße Beleuchtungsanordnung, die den erfindungsgemäßen Verbinder umfasst,
kann ferner zusätzlich in einer Ausgestaltung das erfindungsgemäße Einspeisebauteil
zum Speisen der Leiteranordnung eines der Schienenabschnitte beinhalten.
[0046] Die oben dargelegten Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in analoger
Weise auf den Verbinder und auf das Einspeisebauteil sowie die Beleuchtungsanordnungen
mit dem Verbinder und/oder dem Einspeisebauteil anwendbar. Hierbei ist das Einspeisebauteil
vorzugsweise für ein Einsetzen in nur einen der Schienenabschnitte vorgesehen, insbesondere
mit einer I-artigen Grundform ausgebildet und weiter bevorzugt, insbesondere hinsichtlich
der Gehäuseteile, der Leiterplatte und der Anordnung der Kontaktelemente, wie einer
der oben beschriebenen Verbinderabschnitte ausgebildet. In einer bevorzugten Ausgestaltung
weist das Einspeisebauteil vier Kontaktelemente auf, von denen zwei zum Kontaktieren
der Leiter zur Bereitstellung der Betriebs-Gleichspannung und zwei zum Kontaktieren
der Leiter zur Bereitstellung des Steuerungssignals vorgesehen sind.
[0047] Es ist jedoch ferner denkbar, den erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbinder, der
in zwei oder mehr Schienenabschnitte einsetzbar ist, in weiteren beispielhaften Varianten
mit einer zusätzlichen Einspeisefunktion, die der Einspeisefunktion des Einspeisebauteils
entspricht, auszubilden.
[0048] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen
der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im
Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung.
Insbesondere wird dabei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen
zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNG
[0049] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der Zeichnungen angegebenen
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen hierbei:
- Fig. 1
- einen Verbinder mit einer I-artigen Grundform gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Explosionsansicht, mit einem kastenartigen Gehäuseteil,
einer Leiterplatte mit an dieser angeordneten Kontaktelementen sowie einem deckelartigen
Gehäuseteil;
- Fig. 2
- den Verbinder der Fig. 1, zusammengebaut, perspektivisch;
- Fig. 3
- den Verbinder der Fig. 1 in einer Draufsicht, wobei das deckelartige Gehäuseteil weggelassen
und die Leiterplatte sichtbar ist;
- Fig. 4
- den Verbinder der Fig. 1 in einem Längsschnitt;
- Fig. 5
- einen Verbinder mit einer X-artigen Grundform gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Explosionsansicht, mit einem kastenartigen Gehäuseteil,
zwei Leiterplatten mit an diesen angeordneten Kontaktelementen sowie einem deckelartigen
Gehäuseteil;
- Fig. 6
- den Verbinder der Fig. 5, zusammengebaut, in einer Draufsicht;
- Fig. 7
- den Verbinder der Fig. 5, zusammengebaut, perspektivisch;
- Fig. 8
- den Verbinder der Fig. 5 in der Draufsicht der Fig. 6, wobei das deckelartige Gehäuseteil
weggelassen ist und die Leiterplatte sichtbar sind;
- Fig. 9
- das kastenartige Gehäuseteil des Verbinders der Fig. 5 in einer Draufsicht, welche
einen Innenbereich des kastenartigen Gehäuseteils zeigt;
- Fig. 10
- einen Verbinder mit einer L-artigen Grundform gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Explosionsansicht, mit einem kastenartigen Gehäuseteil,
einer Leiterplatte mit an dieser angeordneten Kontaktelementen sowie einem deckelartigen
Gehäuseteil;
- Fig. 11
- den Verbinder der Fig. 10, zusammengebaut, perspektivisch;
- Fig. 12
- den Verbinder der Fig. 10 in einer Draufsicht, wobei das deckelartige Gehäuseteil
weggelassen und die Leiterplatte sichtbar ist;
- Fig. 13
- einen Verbinder mit einer T-artigen Grundform gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Explosionsansicht, mit einem kastenartigen Gehäuseteil,
einer Leiterplatte mit an dieser angeordneten Kontaktelementen sowie einem deckelartigen
Gehäuseteil;
- Fig. 14
- den Verbinder der Fig. 13 in einer Draufsicht, wobei das deckelartige Gehäuseteil
weggelassen und die Leiterplatte sichtbar ist;
- Fig. 15
- den Verbinder der Fig. 13, zusammengebaut, perspektivisch;
- Fig. 16
- einen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Unteransicht, umfassend einen Verbinder gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 17
- einen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel,
in einer perspektivischen Unteransicht, umfassend einen Verbinder gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 18
- eine Schnittansicht A' - A' der Beleuchtungsanordnung der Fig. 17;
- Fig. 19
- eine Schnittansicht B' - B' der Beleuchtungsanordnung der Fig. 16;
- Fig. 20
- eine Schnittansicht C' - C' der Beleuchtungsanordnung der Fig. 16;
- Fig. 21
- eine Schnittansicht D' - D' der Beleuchtungsanordnung der Fig. 17; und
- Fig. 22
- ein Einspeisebauteil gemäß einem Ausführungsbeispiel.
[0050] Die beiliegenden Zeichnungen sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen
der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0051] In den Figuren sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente, Merkmale
und Komponenten - sofern nichts anderes angegeben ist - jeweils mit denselben Bezugszeichen
versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0052] Fig. 1-15 zeigen Verbinder 1, 101, 201, 301 gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Fig. 22 illustriert ein Einspeisebauteil 401 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Verbinder 1, 101, 201, 301 und das Einspeisebauteil 401 können in unterschiedlichster
Auswahl und Kombination dieser zusammen mit profilartigen Schienenabschnitten, Beleuchtungseinrichtungen
und weiteren Komponenten eines Schienenleuchtensystems baukastenartig zum Aufbau von
Beleuchtungsanordnungen verwendet werden. Fig. 16-21 zeigen ausschnittsweise Beleuchtungsanordnungen
1000 bzw. 2000 gemäß Ausführungsbeispielen zur Illustration, wobei viele weitere Gestaltungen
von Beleuchtungsanordnungen unter Verwendung der Verbinder 1, 101, 201 und/oder 301
und/oder des Einspeisebauteils 401 denkbar sind.
[0053] Fig. 1-4 zeigen den Verbinder 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Der Verbinder
1 weist eine I-artige Grundform in der Art eines langgestreckten Quaders auf. Freie,
miteinander fluchtende Endbereiche des Verbinders 1 bilden hierbei zwei längliche,
quaderartige Verbinderabschnitte 2 und 3. Der Verbinder 1 ist im Bereich eines stumpfen
Stoßes zweier koaxial zueinander angeordneter und insbesondere geradliniger ausgebildeter
Schienenabschnitte eines Beleuchtungssystems in diese einsetzbar, wobei der Verbinderabschnitt
2 in den einen der Schienenabschnitte und der Verbinderabschnitt 3 in den anderen
der Schienenabschnitte eingesetzt wird.
[0054] Der Verbinder 1 weist ein kompaktes, platzsparendes Gehäuse auf, das mit einem kastenartigen
Gehäuseteil 6 und einem deckelartigen Gehäuseteil 10 gebildet ist. Die Gehäuseteile
6, 10 können beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein, zum Beispiel
mittels Spritzgießen. Nach Zusammenbau des Verbinders 1 verschließt das deckelartige
Gehäuseteil 10 passend eine in Fig. 1 und 2 obere Längsseite des Gehäuseteils 6.
[0055] Das Gehäuseteil 6 weist entlang von Längsseiten desselben im Wesentlichen ebene Seitenwände
16 auf und ist ferner mit im Wesentlichen ebenen stirnseitigen Wänden 16a versehen.
Die Seitenwände 16 und die Wände 16a sind mit einem im Wesentlichen ebenen Boden 18
des Gehäuseteils 6 verbunden und insbesondere einstückig mit dem Boden 18 gebildet.
Hierbei schließen die Seitenwände 16 und die Wände 16a entlang eines umlaufenden Randbereichs
des Bodens 18 an diesen an, bilden mit dem Boden 18 eine kastenartige Form und umschließen
einen Innenbereich des Gehäuseteils 6.
[0056] Die Seitenwände 16 weisen jeweils mehrere rechteckige, sich von einem vom Boden 18
abgewandten Rand der Seitenwand 16 ausgehend in die Seitenwand 16 erstreckende Aussparungen
46, 47 auf, durch die der Innenbereich des Gehäuseteils 6 zugänglich ist. Jede Seitenwand
16 weist zwei Aussparungen 46 und zwei Aussparungen 47 auf, wobei die Aussparungen
47 zwischen den Aussparungen 46 angeordnet sind. Die Aussparungen 46 sind tiefer als
die Aussparungen 47 ausgebildet.
[0057] Die Seitenwände 16 sind ferner mit Rastausnehmungen 43 versehen, die einer Verbindung
der Gehäuseteile 6 und 10 dienen. Ferner weisen die Seitenwände 16 jeweils mehrere,
in Fig. 1-4 beispielhaft vier, Rasteinrichtungen 55 auf, die zum rastenden Halten
des Verbinders 1 in den Schienenabschnitten ausgebildet sind. Die Rasteinrichtungen
55 sind jeweils als mit einem elastisch bewegbaren Abschnitt der Seitenwand 16 und
einer außenseitig angeordneten Rastnase gebildet.
[0058] Das deckelartige Gehäuseteil 10 weist an beiden Längsseiten desselben in einem Mittenbereich
Rastelemente 13 auf, die dafür ausgebildet sind, zum Verbinden der Gehäuseteile 6
und 10 mit jeweils einer der Rastausnehmungen 43 zu verrasten. Ferner weist das deckelartige
Gehäuseteil 10 in dessen entgegengesetzten Endbereichen jeweils eine Durchgangsöffnung
14 auf, durch die jeweils eine Schraube 15 zum Verbinden der Gehäuseteile 6, 10 einführbar
ist. Die Schraube 15 ist in einen zugeordneten, am Gehäuseteil 6 ausgebildeten Schraubdom
49 einschraubbar.
[0059] Das Gehäuseteil 10 weist an dessen Längsseiten ferner mehrere Fortsätze 11 und 12
auf, deren Positionen jenen der Aussparungen 46 bzw. 47 korrespondieren. Die Fortsätze
11 erstrecken sich nach dem Zusammenbau des Verbinders 1 wandartig in einen Teil der
Aussparung 46 hinein, wohingegen die Fortsätze 12 kleiner als die Fortsätze 11 ausgebildet
sind und die weniger tiefen Aussparungen 47 an deren vom Boden 18 abgewandten, offenen
Seiten abschließen.
[0060] In dem Innenbereich des Gehäuseteils 6 ist parallel zu dem Boden 18 eine länglich
ausgebildete Leiterplatte 19, die beispielsweise als eine PCB (im Englischen abgekürzt
für printed circuit board) ausgebildet ist, aufgenommen. Die Leiterplatte 19 ist als
ein durchgehendes Stück ausgebildet und weist zwei langgestreckte Leiterplattenabschnitte
25 und 26 auf. Der Leiterplattenabschnitt 25 ist dem Verbinderabschnitt 2 zugeordnet
und erstreckt sich in diesem, während der Leiterplattenabschnitt 26 dem Verbinderabschnitt
3 zugeordnet ist und sich in diesem erstreckt. Die Leiterplattenabschnitte 25, 26
sind in einem Mittenbereich der Leiterplatte 19, in dem die Leiterplatte 19 beidseits
an Längsrändern dieser symmetrisch mit Ausschnitten 32 versehen ist, einstückig verbunden.
Die Leiterplatte 19 weist Leiterbahnen 22 auf, von denen nur einige schematisch und
abschnittsweise in Fig. 1 zur Illustration skizziert sind.
[0061] Auf der Leiterplatte 19 sind bei dem ersten Ausführungsbeispiel acht elastisch federnde
Kontaktelemente 61-64, 71-74 jeweils angelötet und auf diese Weise auf der Leiterplatte
19 kontaktiert und mit der Leiterplatte 19 fest verbunden.
[0062] Die Kontaktelemente 61-64, 71-74 sind jeweils einstückig, insbesondere aus einem
Metallmaterial, ausgebildet und weisen jeweils einen Befestigungsabschnitt 82, einen
auf den Befestigungsabschnitt 82 folgenden federnden Zwischenabschnitt 84, einen auf
den Zwischenabschnitt 84 folgenden Kontaktierabschnitt 86 und einen auf den Kontaktierabschnitt
86 folgenden Anlageabschnitt 88 auf.
[0063] Hierbei ist der Befestigungsabschnitt 82 für die feste Verbindung des Kontaktelements
61-64, 71-74 mit der Leiterplatte 19 ausgebildet. Der Zwischenabschnitt 84 ist mit
einer Kröpfung versehen, wodurch er eine Positionierung des Kontaktierabschnitts 86
in einer Richtung quer zur Haupterstreckungsebene der Leiterplatte 19 ermöglicht.
Der Anlageabschnitt 88 dient einer definierten Positionierung des Kontaktierabschnitts
86 in einer Richtung Q, in der das Kontaktelement 61-64, 71-74 seine federnde Beweglichkeit
aufweist, bei Abwesenheit einer auf den Kontaktierabschnitt 86 wirkenden externen
Kraft F. Der Kontaktierabschnitt 86 ist abschnittsweise vorstehend ausgebildet, um
in einer nachfolgend näher beschriebenen Weise Leiter eines der Schienenabschnitte
zu kontaktieren.
[0064] Im Leiterplattenabschnitt 25 sind die vier Kontaktelemente 61, 62, 71 und 72 angeordnet.
Im Leiterplattenabschnitt 26 sind die vier Kontaktelemente 63, 64, 73 und 74 angeordnet.
Senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Leiterplatte 19 betrachtet sind die Kontaktierabschnitte
86 der Kontaktelemente 61, 62, 63 und 64 in einer von der Haupterstreckungsebene beanstandeten
ersten Ebene angeordnet und die Kontaktierabschnitte 86 der Kontaktelemente 71, 72,
73 und 74 in einer von dieser Haupterstreckungsebene beabstandeten zweiten Ebene angeordnet,
wobei die ersten und zweiten Ebenen verschieden sind. Während die Kontaktelemente
71-74 mit deren Kontaktierabschnitten 86 vollständig auf einer Seite der Leiterplatte
19 angeordnet sind, die dem Boden 18 zugewandt ist, haben die Kontaktelemente 61-64
mit deren Kontaktierabschnitten 86 einen größeren Abstand zu dem Boden 18 als die
Kontaktelemente 71-74.
[0065] Jeder der beiden Leiterplattenabschnitte 25, 26 weist zwei symmetrisch angeordnete
Ausschnitte 31 an den entgegengesetzten Längsrändern der Leiterplatte 19 auf. Jeweils
einer der Ausschnitte 31 ist einem der Kontaktelemente 61-64 zugeordnet. Auf diese
Weise kann ein Bereich jedes der Kontaktelemente 61-64, insbesondere Teile des Zwischenabschnitts
84, des Kontaktierabschnitts 86 und des Anlageabschnitts 88, in die zugeordnete Aussparung
31 hineinstehen und von dieser mit Spiel für ein elastisches Einfedern aufgenommen
werden.
[0066] Zum Zusammenbau des Verbinders 1 werden die Kontaktelemente 61-64 und 71-74 jeweils
zu einer Längsmittelebene der Leiterplatte 19 hin und somit paarweise zueinander nach
innen gedrückt. Dann wird die Leiterplatte 19 mit den Kontaktelementen 61-64, 71-74
in den Innenbereich des Gehäuseteils 6 eingefügt, das Gehäuseteil 10 aufgesetzt, die
Rastelemente 13 und Rastausnehmungen 43 verrastet und die Schrauben 15 eingeschraubt.
Nach dem Zusammenbau stehen die Kontaktierabschnitte 86 der Kontaktelemente 71-74
jeweils durch eine zugeordnete der Aussparungen 47 nach außen vom Verbinder 1 vor,
und die Kontaktierabschnitte 86 der Kontaktelemente 61-64 stehen jeweils durch eine
zugeordnete der Aussparungen 46 nach außen vom Verbinder 1 vor.
[0067] Jedes der Kontaktelemente 61-64, 71-74 kann somit jeweils in einer Richtung Q zum
Innenbereich des Gehäuseteils 6 und zu einer Längsmittelebene des Verbinderabschnitts
2 bzw. 3 hin elastisch federnd zurückweichen. Die Richtung Q ist in Fig. 3 nur für
die Kontaktelemente 63 und 72 beispielhaft gezeigt und verläuft analog bei den anderen
Kontaktelementen 61, 62, 64, 71, 73, 74. Die Richtung Q verläuft jeweils im Wesentlichen
quer zu einer Längserstreckungsrichtung X des Verbinderabschnittes 2 bzw. 3, in dem
das Kontaktelement 61-64, 71-74 angeordnet ist, und im Wesentlichen parallel zu der
Haupterstreckungsfläche der Leiterplatte 19.
[0068] In Abwesenheit einer ausreichenden, auf das Kontaktelement 61-64, 71-74 einwirkenden
externen Kraft F, siehe beispielhaft Fig. 3 für das Kontaktelement 71, liegt jeweils
der Anlageabschnitt 88 federnd vorgespannt in einem Randbereich der dem Kontaktelement
61-64, 71-74 jeweils zugeordneten der Aussparungen 46 und 47 innenseitig an der Seitenwand
16 des Gehäuseteils 6 an. Gegenüber dem Kontaktierabschnitt 86 ist hierzu der Anlageabschnitt
88 in Richtung Q zurückversetzt. Auf diese Weise befindet sich in einem Zustand, in
dem der Verbinder 1 nicht in Schienenabschnitte eingesetzt ist und von außen keine
ausreichenden Kräfte F auf die Kontaktelemente 61-64, 71-74 aufgebracht werden, jedes
der Kontaktelemente 61-64, 71-74 in einer definierten Position, insbesondere in Querrichtung
des Verbinders 1. Hierdurch stehen die Kontaktierabschnitte 86 in definierter Weise,
weder zu wenig noch übermäßig, nach außen vor.
[0069] Die Aussparungen 31 sind derart dimensioniert, dass die Kontaktelemente 61-64 jeweils
in der gewünschten Weise in das Gehäuseteil 6 einfedern können.
[0070] Im Innenbereich des Gehäuseteils 6 ist eine Rippenstruktur 48 vorgesehen. Im Bereich
von Paaren der gegenüberliegend angeordneten Kontaktelemente 61, 62 und 63, 64 beinhaltet
die Rippenstruktur 48 jeweils eine Längsrippe 48a. Die Leiterplatte 19 liegt im zusammengebauten
Verbinder 1 auf den Schraubdomen 49 und den Längsrippen 48a auf. Querrippen 48b, 48c
der Rippenstruktur 48, die im Bereich der Aussparungen 46 bzw. 47 angeordnet sind,
stabilisieren das kastenartige Gehäuseteil 6 zusätzlich und verhindern als Anschläge
für die Kontaktelemente 61-64, 71-74 ein übermäßiges Eindrücken dieser in das Gehäuseteil
6.
[0071] Fig. 4 zeigt in einer Schnittansicht des Verbinders 1, in einer mittigen Schnittebene
entlang der Längserstreckungsrichtung X und senkrecht zum Boden 18, die kompakte und
platzsparende Aufnahme der Leiterplatte oder PCB 19, innerhalb des mit den Gehäuseteilen
6 und 10 ausgebildeten Gehäuses des Verbinders 1. Zudem illustriert Fig. 4 dieses
kompakte, mit geringen Abmessungen, beispielsweise auch in einer Richtung senkrecht
zum Boden 18, gebildete Gehäuse des Verbinders 1.
[0072] Einen Verbinder 101 mit einer X-artigen Grundform gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
zeigen Fig. 5-9. Längliche, quaderartige Verbinderabschnitte 102-105 sind als sich
armartig von einem Kreuzungsbereich weg erstreckende Bereiche des Verbinders 101 ausgebildet.
Die beiden Verbinderabschnitte 102 und 104 erstrecken sich entlang einer Längserstreckungsrichtung
X der Abschnitte 102, 104, und die beiden Verbinderabschnitte 103 und 105 erstrecken
sich entlang einer Längserstreckungsrichtung Y der Abschnitte 103, 105. Die Richtungen
X und Y verlaufen im Wesentlichen rechtwinklig zueinander, wobei andere Kreuzungswinkel
jedoch alternativ denkbar sind.
[0073] Der Verbinder 101 weist ein kastenartiges Gehäuseteil 106 und ein deckelartiges Gehäuseteil
110 auf, die jeweils in einer Draufsicht eine X-artige Grundform aufweisen. Das Gehäuseteil
106 ist analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel mit einem Boden 118 sowie ebenen
Seitenwänden 116 parallel zur Richtung X und ebenen Seitenwänden 117 parallel zur
Richtung Y ausgebildet. Die Seitenwände 116, 117 schlie-ßen an den Boden 118 einstückig
an und sind in dem Kreuzungsbereich in Eckbereichen miteinander verbunden. Im Bereich
freier Enden der Verbindungsabschnitte 102, 104 sind die Seitenwände 116 durch jeweils
eine stirnseitige ebene Wand 116a verbunden. Im Bereich freier Enden der Verbindungsabschnitte
103, 105 sind die Seitenwände 117 durch jeweils eine stirnseitige ebene Wand 117a
verbunden. Die Wände 116, 117, 116a, 117a und der Boden 118 bilden gemeinsam eine
kastenartige Form mit X-artiger Basisfläche aus.
[0074] Die Seitenwände 116, 117 weisen analog zum ersten Ausführungsbeispiel jeweils Aussparungen
146, 147 und Rastausnehmungen 143 auf. Ferner sind die Seitenwände 116, 117 jeweils
mit Rasteinrichtungen 155, 155a zum rastenden Halten des Verbinders 101 in Schienenabschnitten,
in die der Verbinder 101 mit den Verbinderabschnitten 102-105 einsetzbar ist, ausgebildet.
Hierbei sind die Rasteinrichtungen 155 wie beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet.
Die Rasteinrichtungen 155a sind ebenfalls als elastisch bewegbare Bereiche der Seitenwand
116 bzw. 117 gebildet, unterscheiden sich jedoch von den Rasteinrichtungen 155 darin,
dass die Rasteinrichtungen 155a einen schmaleren sich beim Einrasten elastisch biegenden
Abschnitt als die Rasteinrichtungen 155 aufweisen, der die außenseitige Rastnase mit
dem Rest der Seitenwand 116 bzw. 117 verbindet. Die Einrichtungen 155a erfordern somit
weniger Kraft zum Rasten als die Einrichtungen 155. In Bezug auf den Kreuzungsbereich
sind die Rasteinrichtungen 155 distal und die Rasteinrichtungen 155a proximal angeordnet.
Die unterschiedliche Ausbildung der Rasteinrichtungen 155, 155a trägt der eng benachbarten
Anordnung der Rasteinrichtungen 155a mit zugleich quer zueinander stehenden Wirkungsrichtungen
dieser Rechnung.
[0075] Das Gehäuseteil 106 ist ferner im Innenbereich desselben mit einer Rippenstruktur
148 ausgebildet, die analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel Längsrippen 148a und
Querrippen 148b, 148c aufweist. Zudem weist das Gehäuseteil 106 in dem Innenbereich
angeordnete Schraubdome 149 auf.
[0076] Das Gehäuseteil 110 ist analog dem ersten Ausführungsbeispiel mit Durchgangsöffnungen
114 für Schrauben 15 sowie mit Fortsätzen 111, 112 und Rastelementen 113 versehen.
[0077] Im Innenbereich des Gehäuseteils 106 sind zwei Leiterplatten 119 und 120 mit jeweils
einer im Wesentlichen L-artigen Grundform aufgenommen und jeweils im Wesentlichen
parallel zum Boden 118 angeordnet. Die Leiterplatten 119, 120 liegen auf den Längsrippen
148 und den Schraubdomen 149 auf.
[0078] Die Leiterplatten 119, 120 sind derart angeordnet, dass Scheitelbereiche 129 der
L-artigen Grundform jeder Leiterplatte 119, 120 in dem Kreuzungsbereich einander benachbart
sind. In dem Scheitelbereich 129 verläuft ein Außenrand der Leiterplatten 119, 120
jeweils schräg, im Wesentlichen in einem Winkel von 45 Grad, zu Erstreckungsrichtungen
von langgestreckten Leiterplattenabschnitten 125, 126 bzw. 127, 128, die Schenkel
der L-artigen Grundform bilden. Auf diese Weise wird ein Überlappen der Leiterplatten
119, 120 in dem Kreuzungsbereich vermieden. Die schräg verlaufenden Bereiche des Außenrandes
sind jeweils etwa in deren Mitte mit einer halbrunden Ausnehmung 129a versehen, wobei
die Ausnehmungen 129a gemeinsam eine runde Öffnung für eine mittige Schraube 15 bilden.
[0079] Jede der Leiterplatten 119, 120 ist mit Leiterbahnen 122 bzw. 123 versehen, die in
Fig. 5 nur schematisch angedeutet sind. Über eine Trennstelle T hinweg, an der die
beiden Leiterplatten 119, 120 in den Scheitelbereichen 129 aneinander angrenzen, ist
keine elektrische Verbindung vorgesehen.
[0080] Der Verbinder 101 weist insgesamt sechzehn elastisch federnde Kontaktelemente 161-168,
171-178 auf. Acht Kontaktelemente 161-164, 171-174 sind an der Leiterplatte 119 und
acht Kontaktelemente 165-168, 175-178 an der Leiterplatte 120 angeordnet. Die Kontaktelemente
161-164, 171-174 sowie 165-168, 175-178 sind ausgebildet wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Ferner unterscheidet sich die Anordnung der Kontaktelemente 161-164, 171-174 sowie
165-168, 175-178 an der Leiterplatte 119 bzw. 120 und deren feste Verbindung mit der
Leiterplatte 119 bzw. 120 von dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich darin, dass
bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5-9 die Kontaktelemente 171-178 mit deren Anlageabschnitt
88 nicht jeweils zu einer Mitte des Verbinders, sondern zu dem freien Ende des zugeordneten
der Verbinderabschnitte 102-105 hin weisen. Die Kontaktelemente 161-168, 171-178 liegen
in der oben für das erste Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise innenseitig am Gehäuseteil
106 federnd vorgespannt an. Zur bereichsweisen Aufnahme der Kontaktelemente 161-168
weisen die Leiterplatten 119, 120 analog dem ersten Ausführungsbeispiel Ausschnitte
131 auf. Die Leiterplatten 119, 120 können in gleicher Weise ausgebildet und mit Kontaktelementen
161-164, 171-174 bzw. 165-168, 175-178 bestückt sein.
[0081] Der Leiterplattenabschnitt 125 der Leiterplatte 119 ist dem Verbinderabschnitt 102
zugeordnet und verläuft in diesem. Der Leiterplattenabschnitt 126 der Leiterplatte
119 ist dem Verbinderabschnitt 103 zugeordnet und verläuft in diesem. Der Leiterplattenabschnitt
127 der Leiterplatte 120 ist dem Verbinderabschnitt 104 zugeordnet und verläuft in
diesem. Der Leiterplattenabschnitt 128 der Leiterplatte 120 ist dem Verbinderabschnitt
105 zugeordnet und verläuft in diesem.
[0082] Das deckelartige Gehäuseteil 110 kann vorzugsweise mit einer Markierung 198, 199
versehen sein, die einer Monteursperson Auskunft gibt, welche der Verbinderabschnitte
102-105 jeweils der gleichen Leiterplatte 119 oder 120 zugeordnet sind.
[0083] In einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels, die in den Figuren nicht dargestellt
ist, kann statt der beiden separaten Leiterplatten 119, 120 eine durchgehende Leiterplatte,
die eine X-artige Grundform aufweist, vorgesehen sein. In einer solchen Variante können
auf der Leiterplatte Leiterbahnen vorgesehen sein, die eine elektrische Kopplung wie
oben für die Ausführung mit zwei getrennten Leiterplatten 119, 120 beschrieben ermöglichen,
oder es können beispielsweise Leiterbahnen vorgesehen sein, die es ermöglichen, einander
korrespondierende der Kontaktelemente 161-168, 171-178 aller Verbinderabschnitte 102-105
elektrisch zu koppeln.
[0084] Ein Verbinder 201 mit einer L-artigen Grundform gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
ist in Fig. 10-12 illustriert. Der Verbinder 201 weist langgestreckt quaderartige,
armartige Verbinderabschnitte 202 und 203 auf, wobei eine Längserstreckungsrichtung
X des Verbinderabschnitts 202 in etwa senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung
Y des Verbinderabschnitts 203 verläuft. Andere Winkel zwischen den Richtungen X und
Y sind jedoch alternativ vorstellbar.
[0085] Der Verbinder 201 weist ein kastenartiges Gehäuseteil 206, ein deckelartiges Gehäuseteil
210 und eine mit elastisch federnden Kontaktelementen 261-264, 271-274 bestückte Leiterplatte
219 mit schematisch gezeigten Leiterbahnen 222 auf.
[0086] Das Gehäuseteil 206 mit L-artiger Grundform weist der Längserstreckungsrichtung X
parallele ebene Seitenwände 216 und der Längserstreckungsrichtung Y parallele ebene
Seitenwände 217 auf, die jeweils an einen Boden 218 anschließen und gemeinsam mit
ebenen stirnseitigen Wänden 216a, 217a eine kastenartige Form bilden.
[0087] Die Seitenwände 216, 217 weisen analog den vorstehenden Ausführungsbeispielen jeweils
Aussparungen 246, 247 und Rastausnehmungen 243 auf. Ferner sind die Seitenwände 216,
217 jeweils mit Rasteinrichtungen 255, 255a zum rastenden Halten des Verbinders 201
in Schienenabschnitten, in die der Verbinder 201 mit den Verbinderabschnitten 202,
203 einsetzbar ist, ausgebildet. Die mit weniger Kraft rastbaren Rasteinrichtungen
255a, entsprechend den Einrichtungen 155a, sind an der L-artigen Grundform innenseitig
nahe einem Vereinigungsbereich der Verbinderabschnitte 202, 203 angeordnet. Die Einrichtungen
255 sind jeweils wie die Einrichtungen 55, 155 ausgebildet.
[0088] Das Gehäuseteil 206 ist analog dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel in dessen
Innenbereich mit Schraubdomen 249 sowie einer Rippenstruktur 248 mit Längsrippen 248a
und Querrippen 248b, 248c ausgebildet. Auf den Längsrippen 248 und den Schraubdomen
249 liegt die Leiterplatte 219 auf.
[0089] Die Leiterplatte 219 weist eine im Wesentlichen L-artige Grundform auf, wobei Leiterplattenabschnitte
225 und 226 Schenkel dieser Grundform bilden. Die Leiterplatte 219 ist ausgebildet
und mit den Kontaktelementen 261-264, 271-274 versehen wie jede der beiden Leiterplatten
119 oder 120 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Die Kontaktelemente 261-264, 271-274
sind ausgebildet und liegen innenseitig an dem Gehäuseteil 206 an wie bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel. Hierbei ist die Leiterplatte 219 in jedem der beiden Leiterplattenabschnitte
225 und 226 mit symmetrisch zur Richtung X bzw. Y angeordneten Ausschnitten 231 zur
bereichsweisen, elastisch bewegbaren Aufnahme der Kontaktelemente 261-264 ausgestattet.
[0090] Wie die Leiterplatte 119, 120 ist die Leiterplatte 219 in einem Scheitelbereich 229
der L-artigen Grundform mit einem schrägen Außenrandbereich versehen, der in einem
Winkel von im Wesentlichen 45 Grad jeweils zu den Richtungen X und Y verläuft. Mittig
im schräg verlaufenden Außenrandbereich ist eine halbrunde Ausnehmung 229a vorgesehen,
die Platz für eine Schraube 15 schafft.
[0091] Analog den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen weist das deckelartige Gehäuseteil
210 Fortsätze 211 und 212, Rastelemente 213 für ein Zusammenwirken mit den Rastausnehmungen
243, und Durchgangsöffnungen 214 für Schrauben 15 auf. Auch das Gehäuseteil 10 hat
eine L-artige Grundform.
[0092] Fig. 13-15 zeigen einen Verbinder 301 mit einer T-artigen Grundform gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel mit sich armartig von einem Verzweigungsbereich weg erstreckenden,
länglichen, quaderartigen Verbinderabschnitten 302, 303 und 304. Die Verbinderabschnitte
302 und 304 erstrecken sich entlang einer Längserstreckungsrichtung X, während sich
der Verbinderabschnitt 303 entlang einer Längserstreckungsrichtung Y erstreckt, die
im Wesentlichen senkrecht zur Richtung X verläuft.
[0093] Der Verbinder 301 weist ein kastenartiges Gehäuseteil 306, ein deckelartiges Gehäuseteil
310 und eine mit elastisch federnden Kontaktelementen 361-366, 371-376 bestückte Leiterplatte
319 mit schematisch gezeigten Leiterbahnen 322 auf. Die Gehäuseteile 306 und 310 sowie
die Leiterplatte 319 weisen eine im Wesentlichen T-artige Grundform auf.
[0094] Das Gehäuseteil 306 weist der Richtung X parallele ebene Seitenwände 316 und der
Richtung Y parallele ebene Seitenwände 317 auf, die jeweils an einen ebenen Boden
318 anschließen und zusammen mit ebenen stirnseitigen Wänden 316a, 317a eine kastenartige
Form mit T-artiger Basisfläche bilden. Im Vereinigungsbereich der Verbinderabschnitte
302-304 läuft eine der Seitenwände 316 durch, während zwei weitere Seitenwände 316
mit jeweils einer Seitenwand 317 in einem Eckbereich verbunden sind.
[0095] Analog den vorstehenden Ausführungsbeispielen sind Aussparungen 346, 347, Rastausnehmungen
343, Rasteinrichtungen 355, 355a, Schraubdome 349 und eine Rippenstruktur 348 mit
Längsrippen 348a und Querrippen 348b, 348c vorgesehen, wobei die Leiterplatte 319
auf den Schraubdomen 349 nebst deren seitlichen Verbindungsrippen und auf den Längsrippen
348 aufliegt. Die mit geringerer Kraft rastbaren Rasteinrichtungen 355a, entsprechend
den Einrichtungen 155a und 255a, sind an der T-artigen Grundform beidseits nahe einem
Vereinigungsbereich der Verbinderabschnitte 302-304 angeordnet, auf jener Seite des
Verbinders 301, auf der der Verbinderabschnitt 303 von den fluchtenden Verbinderabschnitten
302, 304 rechtwinklig absteht.
[0096] Die Leiterplatte 319 hat eine im Wesentlichen T-artige Grundform. Leiterplattenabschnitte
325, 326 und 327 bilden Arme dieser Grundform, sind jeweils einem der Verbinderabschnitte
302, 303 bzw. 304 zugeordnet und erstrecken sich in dem zugeordneten Verbinderabschnitt
302, 303 bzw. 304.
[0097] Die Leiterplatte 319 ist mit zwölf Kontaktelementen 361-366 und 371-376 versehen,
die jeweils mit der Leiterplatte 319 durch Löten fest verbunden und auf der Leiterplatte
319 kontaktiert sind. Hierbei sind die Kontaktelemente 361-366 paarweise ausgebildet
und an dem jeweils zugeordneten Verbinderabschnitt 302, 303 bzw. 304 angeordnet wie
die Kontaktelemente 161-164, 165-168 oder 261-264, und die Kontaktelemente 371-376
sind paarweise ausgebildet und an dem jeweils zugeordneten Verbinderabschnitt 302,
303 bzw. 304 angeordnet wie die Kontaktelemente 171-174, 175-178 oder 271-274. Die
Kontaktelemente 361-366, 371-376 liegen wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen
in Abwesenheit jeweils der externen Kraft F jeweils mit dem Anlageabschnitt 88 innenseitig
am Gehäuseteil 306 an.
[0098] In jedem der drei Leiterplattenabschnitte 325, 326 und 327 ist die Leiterplatte 319
mit symmetrisch zu dessen Längserstreckungsrichtung X bzw. Y angeordneten Ausschnitten
331 zur bereichsweisen Aufnahme der Kontaktelemente 361-366 ausgebildet.
[0099] Analog den ersten bis dritten Ausführungsbeispielen weist das deckelartige Gehäuseteil
310 Fortsätze 311 und 312, Rastelemente 313 für ein Zusammenwirken mit den Rastausnehmungen
343, und Durchgangsöffnungen 314 für Schrauben 15 auf.
[0100] In weiteren Varianten der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele kann die
Anzahl der Verbinderabschnitte und/oder können die Winkel zwischen diesen weiter variiert
werden.
[0101] Zum Beispiel kann in einer Variante des vierten Ausführungsbeispiels vorgesehen sein,
dass die Verbinderabschnitte 302 und 304 nicht fluchtend und parallel zueinander ausgerichtet
sind, sondern einen Winkel kleiner als 180 Grad miteinander einschließen. Auf diese
Weise kann zum Beispiel ein Verbinder mit einer Y-artigen Grundform gebildet werden.
[0102] Ferner ist es zum Beispiel in einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels möglich,
mehr als vier Verbinderabschnitte vorzusehen, die beispielsweise gleichmäßig um ein
Zentrum herum angeordnet sich armartig von diesem erstrecken und paarweise Winkel
kleiner als 90 Grad miteinander einschließen. In dieser Weise kann eine sternartige
Grundform des Verbinders gebildet werden, wobei der Verbinder dann zum Beispiel eine
Leiterplatte mit entsprechender sternartiger Grundform aufweist. In einer weiteren
Variante wäre es denkbar, die mehr als vier Verbinderabschnitte ungleichmäßig mit
unterschiedlichen Winkeln zwischen einander benachbarten Verbinderabschnitten um das
Zentrum anzuordnen.
[0103] Eine Beleuchtungsanordnung 1000 gemäß einem Ausführungsbeispiel ist perspektivisch
und abschnittsweise in Fig. 16 von einer Seite gezeigt, die im montierten Zustand
einer Unterseite dieser entspricht. Die Beleuchtungsanordnung 1000 umfasst Schienenabschnitte
901 und 902, die profilartig und gleichartig ausgebildet sind. Die Schienenabschnitte
901 und 902 weisen jeweils eine Leiteranordnung 950, siehe insbesondere die Querschnittsdarstellung
in Fig. 20, zur Versorgung von mit den Schienenabschnitten 901, 902 koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen
990 mit elektrischem Betriebsstrom und einem Steuerungssignal, insbesondere einem
DALI-Signal, auf. Eine mit dem Schienenabschnitt 902 mechanisch und elektrisch gekoppelte
Beleuchtungseinrichtung 990 ist beispielhaft in Fig. 16 als ein Strahler dargestellt,
wobei es sich versteht, dass Beleuchtungseinrichtungen anderer Typen mittels der Schienenabschnitte
901, 902 versorgbar sind. Die Schienenabschnitte 901, 902 sind beispielsweise für
ein Aufmontieren auf eine Decke einer Räumlichkeit vorgesehen und bilden somit gemeinsam
eine Deckenaufbauschiene. Alternativ sind Schienenabschnitte 901, 902, die zum Beispiel
in eine derartige Decke eingebaut werden oder von einer derartigen Decke abgehängt
werden können, ebenfalls denkbar.
[0104] Die Schienenabschnitte 901, 902 sind mittels eines L-Zwischenstücks 910 miteinander
verbunden, derart, dass die Schienenabschnitte 901, 902 und das L-Zwischenstück 910
eine im Wesentlichen rechtwinklige Ecke bilden. Das L-Zwischenstück 910 ist als ein
rein mechanisches Verbindungsstück ohne elektrische Funktion ausgebildet.
[0105] Die Beleuchtungsanordnung 1000 umfasst ferner einen Verbinder 201 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel, der mit dessen Verbinderabschnitt 203 in den Schienenabschnitt
901 und mit dem Verbinderabschnitt 202 in den Schienenabschnitt 901 eingesetzt ist.
Ein Scheitelbereich des Verbinders 201, in dem die Verbinderabschnitte 202, 203 verbunden
sind, ist in dem L-Zwischenstück 910, dessen Innenkontur in geometrischer Hinsicht
im Wesentlichen jener der Schienenabschnitte 901, 902 entsprechen kann, aufgenommen.
[0106] Die Schienenabschnitte 901, 902 sind beispielhaft kanalartig ausgebildet. Die Leiteranordnung
950 jedes Schienenabschnitts 901, 902 weist seitlich beidseits in einem Innenraum
des Schienenabschnitts 901, 902 einen aus einem isolierenden Material gefertigten
Haltekörper sowie in diesem gehaltene, von dem Innenraum her kontaktierbare Leiter
951-954 auf, die sich entlang einer Längsrichtung des Schienenabschnitts 901, 902
erstrecken.
[0107] Die Leiter 951 und 953 dienen der Bereitstellung einer Betriebs-Gleichspannung für
die Beleuchtungseinrichtungen 990, insbesondere einer Betriebs-Gleichspannung von
im Wesentlichen 48 Volt. Zur Bereitstellung eines Steuerungssignals, insbesondere
eines DALI-Signals, zur Ansteuerung der Beleuchtungseinrichtungen 990 dienen die Leiter
952 und 954.
[0108] Der Verbinder 201 koppelt die Leiteranordnungen 950 der Schienenabschnitte 901 und
902 elektrisch miteinander. Hierzu kontaktieren die Kontaktelemente 263, 264 die Leiter
951 bzw. 953 und die Kontaktelemente 273, 274 die Leiter 952 bzw. 954 des Schienenabschnitts
901. Ferner kontaktieren die Kontaktelemente 261, 262 die korrespondierenden Leiter
951 bzw. 953 und die Kontaktelemente 271, 272 die korrespondierenden Leiter 952 bzw.
954 des Schienenabschnitts 902.
[0109] Unter Verwendung der Leiterbahnen 222 des Verbinders 201 sind die Kontaktelemente
261 und 263, 262 und 264, 271 und 273 sowie 272 und 274 jeweils derart miteinander
elektrisch gekoppelt, dass mit Hilfe der Kontaktelemente 261-264 die Betriebsspannung
und mit Hilfe der Kontaktelemente 271-274 das Steuerungssignal von einem der Schienenabschnitte
901, 902 in den anderen weitergeleitet werden können.
[0110] Bevorzugt erfolgt bei dem Verbinder 201, und auch bei den anderen Verbindern 1, 101,
301, eine Weiterleitung von Betriebsstrom und Steuerungssignal über Leiterbahnen 22,
122, 123, 222, 322 der durchgehenden Leiterplatten 19, 119 oder 120, 219, 319, ohne
beispielsweise ein weiteres Verarbeiten des Steuerungssignals oder Schalten von Betriebsstrom
auf der Leiterplatte 19, 119, 120, 219, 319. Über die Leiterbahnen 22, 122, 123, 222,
322 hinausgehende elektronische Bauteile sind somit auf der Leiterplatte 19, 119,
120, 219, 319 nicht erforderlich und bevorzugt nicht vorgesehen. In Varianten wäre
es jedoch denkbar, ein oder mehrere elektronische Bauteile beispielsweise zur Verarbeitung
oder Interpretierung des Steuerungssignals und zum wahlweisen Weiterleiten oder Nicht-Weiterleiten
des Betriebsstroms auf der Leiterplatte 119, 119, 120, 219, 319 vorzusehen.
[0111] Beim Einsetzen des Verbinders 201 in die Schienenabschnitte 901, 902 rasten die Rasteinrichtungen
255, 255a hinter Innenkanten im Bereich einer offenen Seite der Schienenabschnitte
901, 902 ein, siehe Fig. 20. Die Kontaktelemente 261-264, 271-274 federn beim Einsetzen
des Verbinders 201 in der Richtung Q jeweils in das Gehäuseteil 206 ein und bringen
für die Kontaktierung eine hinreichende und geeignete Federkraft auf. Ein Entnehmen
des Verbinders 201 ist in einfacher Weise durch Hintergreifen von Griffleisten 250,
die an den freien Enden der Verbinderabschnitte 202, 203 am Gehäuseteil 206 ausgebildet
sind, und Aufbringen einer Kraft zum Lösen der Rasteinrichtungen 255, 255a erfolgen.
Entsprechende Griffleisten 50, 150, 350 sind auch an den Gehäuseteilen 6, 106, 306
der Verbinder 1, 101, 301 vorgesehen.
[0112] Eine Beleuchtungsanordnung 2000 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel zeigt Fig.
17 perspektivisch von einer Unterseite, analog der Darstellung in Fig. 16.
[0113] Die Beleuchtungsanordnung 2000 weist drei gleichartige Schienenabschnitte 901, 902,
903 auf, die nach Art eines T miteinander mechanisch unter Zwischenschaltung eines
T-Zwischenstücks 920 gekoppelt sind. Wie das L-Zwischenstück 910 ist das T-Zwischenstück
920 ebenfalls ein rein mechanisches Verbindungsstück ohne elektrische Funktion. Die
elektrische Kopplung der Leiteranordnungen 950 aller der Schienenabschnitte 901-903
miteinander, durch Kopplung der korrespondierenden Leiter 951-954, erfolgt mittels
des Verbinders 301, der mit den Verbinderabschnitten 302-304 in die Schienenabschnitte
903, 902 bzw. 901 eingesetzt ist. Über die Leiterbahnen 322 sind die Kontaktelemente
361, 363 und 366, die Kontaktelemente 362, 364, 365, die Kontaktelemente 371, 373,
376, und die Kontaktelemente 372, 374, 375 jeweils elektrisch miteinander gekoppelt.
[0114] Weitere Beleuchtungsanordnungen können gebildet werden, in denen zwei koaxial angeordnete
Schienenabschnitte 901, 902 mittels des Verbinders 1 miteinander gekoppelt werden.
In diesem Fall kann ein gerades Zwischenstück zwischen den Schienenabschnitten 901,
902 zur mechanischen Kopplung vorgesehen sein. Bei dem Verbinder 1 sind über die Leiterbahnen
22 die Kontaktelemente 61 und 63, die Kontaktelemente 62 und 64, die Kontaktelemente
71 und 73 sowie die Kontaktelemente 72 und 74 jeweils miteinander elektrisch gekoppelt.
[0115] Der X-artige geformte Verbinder 101 entspricht hinsichtlich dessen elektrischer Funktion
zwei in dem Scheitelbereich aneinander gefügter L-förmiger Verbinder 201, wobei über
die diagonale Trennstelle T weder Steuerungssignale noch Betriebsstrom hinweg weitergeleitet
werden. Die Markierung 198, 199 dient dazu, einer Monteursperson aufzuzeigen, welche
angeschlossenen Schienenabschnitte elektrisch gekoppelt werden.
[0116] Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen in Fig. 1-21 sind die Verbinderabschnitte
2, 3, 102-105, 202, 203 und 302-304 jeweils entlang deren Längserstreckungsrichtung
X bzw. Y geradlinig ausgebildet. Für ein Zusammenwirken mit Schienenabschnitten, die
nicht wie die Schienenabschnitte 901-903 geradlinig, sondern gebogen ausgebildet sind,
können in Varianten eine oder mehrere der Verbinderabschnitte 2, 3, 102-105, 202,
203 und 302-304 entlang jeweils der Längserstreckung des Verbinderabschnitts 2, 3,
102-105, 202, 203 bzw. 302-304 gebogen oder gekrümmt ausgebildet sein. Bei einem gebogenen
oder gekrümmten Verbinderabschnitt 2, 3, 102-105, 202, 203 oder 302-304 folgt dann
die Form jeweils des zugeordneten Leiterplattenabschnitts 25, 26, 125-128, 225, 226
bzw. 325-327 der Biegung bzw. Krümmung des Verbinderabschnitts 2, 3, 102-105, 202,
203 oder 302-304. Die Seitenwände 16, 116, 117, 216, 217, 316 oder 317 weichen bei
der gebogenen oder gekrümmten Ausführung dann von einer ebenen Form ab.
[0117] Fig. 22 zeigt ein Einspeisebauteil 401 gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Das Einspeisebauteil 401 weist ein kastenartiges Gehäuseteil 406 und
ein deckelartiges Gehäuseteil 410, die analog dem ersten Ausführungsbeispiel, jedoch
kürzer als die Gehäuseteile 6, 10, ausgebildet sind. Das Gehäuseteil 410 weist beispielsweise
ebenfalls Fortsätze 411, 412 auf, die Aussparungen in Seitewänden 416 des Gehäuseteils
406 abschließen.
[0118] Im Inneren des Gehäuseteils 406 ist eine Leiterplatte, in Fig. 22 nicht näher gezeigt,
angeordnet. Auf der Leiterplatte sind Kontaktelemente 461, 462, 471, 472 angeordnet
und mit der Leiterplatte mittels Verlöten fest verbunden und auf der Leiterplatte
kontaktiert. Die Kontaktelemente 461, 462, 471, 472 sind wie die Kontaktelemente 61,
62, 71, 72 des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet und angeordnet und liegen in
der oben für den Verbinder 1 beschriebenen Weise bei Abwesenheit der externen Kraft
F innenseitig bereichsweise am Gehäuseteil 406, jeweils in einem Randbereich der Aussparung,
an. Die Leiterplatte des Einspeisebauteils 401 kann somit in etwa der linken Hälfte
der Leiterplatte 19 in Fig. 1 entsprechen. Zudem weisen die Seitenwände 416 Rasteinrichtungen
455 zum Halten des Einspeisebauteils 401 in einem Schienenabschnitt, bspw. einem der
Schienenabschnitte 901-903, auf.
[0119] Das Einspeisebauteil 401 weist eine Zuleitung 495 auf, die beispielhaft an einer
stirnseitigen Wand 416a in das Gehäuseteil 406 eintritt.
[0120] Das Einspeisebauteil 401 kann beispielhaft in den Schienenabschnitt 901 oder 902
der Beleuchtungsanordnung 1000, oder in den Schienenabschnitt 901 oder 902 oder 903
der Beleuchtungsanordnung 2000, eingesetzt werden, um die Leiteranordnung 950 des
Schienenabschnitts, in welchen das Einspeisebauteil 401 eingesetzt ist, mit dem elektrischen
Betriebsstrom, etwa bei 48V Gleichspannung, und dem Steuerungssignal, etwa dem DALI-Signal,
zu speisen.
[0121] Unter Verwendung von Leiterbahnen der Leiterplatte des Einspeisebauteils 401 sind
hierbei die Kontaktelemente 461, 462 mit korrespondierenden Leitern der Zuleitung
495 für den Betriebsstrom, und die Kontaktelemente 471, 472 mit korrespondierenden
Leitern der Zuleitung 495 für das Steuerungssignal, elektrisch gekoppelt.
[0122] Entlang einer Längsrichtung des Schienenabschnitts, somit beispielsweise entlang
einer Längsrichtung des Schienenabschnitts 901, 902 oder 903, kann das Einspeisebauteil
401 frei positioniert und somit an einer beliebigen freien Stelle in den Schienenabschnitt
eingesetzt werden. Zudem kann das in den Schienenabschnitt, etwa 901, 902 oder 903,
eingesetzte Einspeisebauteil 401 entlang des Schienenabschnitts verschoben werden.
[0123] Während in Fig. 22 das Einspeisebauteil 401 sich im Wesentlichen geradlinig oder
linear erstreckend ausgebildet ist, kann in Varianten das Einspeisebauteil 401 analog
der oben genannten Variante etwa des Verbinderabschnitts 2 gebogen ausgebildet sein.
[0124] Wenngleich die Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vollständig
beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Art und
Weise modifizierbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0125]
- 1
- Verbinder
- 2, 3
- Verbinderabschnitt
- 6
- kastenartiges Gehäuseteil
- 10
- deckelartiges Gehäuseteil
- 11, 12
- Fortsatz
- 13
- Rastelement
- 14
- Durchgangsöffnung
- 15
- Schraube
- 16
- Seitenwand
- 16a
- Wand
- 18
- Boden
- 19
- Leiterplatte
- 22
- Leiterbahn
- 25, 26
- Leiterplattenabschnitt
- 31,32
- Ausschnitt
- 43
- Rastausnehmung
- 46,47
- Aussparung
- 48
- Rippenstruktur
- 48a
- Längsrippen
- 48b, 48c
- Querrippen
- 49
- Schraubdom
- 50
- Griffleiste
- 55
- Rasteinrichtung
- 61, 62, 63, 64
- Kontaktelement
- 71, 72, 73, 74
- Kontaktelement
- 82
- Befestigungsabschnitt
- 84
- federnder Zwischenabschnitt
- 86
- Kontaktierabschnitt
- 88
- Anlageabschnitt
- 101
- Verbinder
- 102, 103, 104,105
- Verbinderabschnitt
- 106
- kastenartiges Gehäuseteil
- 110
- deckelartiges Gehäuseteil
- 111,112
- Fortsatz
- 113
- Rastelement
- 114
- Durchgangsöffnung
- 116, 117
- Seitenwand
- 116a, 117a
- Wand
- 118
- Boden
- 119
- Leiterplatte
- 120
- Leiterplatte
- 122, 123
- Leiterbahn
- 125, 126, 127, 128
- Leiterplattenabschnitt
- 129
- Scheitelbereich
- 129a
- Ausnehmung
- 131
- Ausschnitt
- 143
- Rastausnehmung
- 146, 147
- Aussparung
- 148
- Rippenstruktur
- 148a
- Längsrippen
- 148b, 148c
- Querrippen
- 149
- Schraubdom
- 150
- Griffleiste
- 155, 155a
- Rasteinrichtung
- 161, 162, 163, 164
- Kontaktelement
- 165, 166, 167, 168
- Kontaktelement
- 171, 172, 173, 174
- Kontaktelement
- 175, 176, 177, 178
- Kontaktelement
- 198, 199
- Markierung
- 201
- Verbinder
- 202, 203
- Verbinderabschnitt
- 206
- kastenartiges Gehäuseteil
- 210
- deckelartiges Gehäuseteil
- 211,212
- Fortsatz
- 213
- Rastelement
- 214
- Durchgangsöffnung
- 216, 217
- Seitenwand
- 216a, 217a
- Wand
- 218
- Boden
- 219
- Leiterplatte
- 222
- Leiterbahn
- 225, 226
- Leiterplattenabschnitt
- 229
- Scheitelbereich
- 229a
- Ausnehmung
- 231
- Ausschnitt
- 243
- Rastausnehmung
- 246,247
- Aussparung
- 248
- Rippenstruktur
- 248a
- Längsrippen
- 248b, 248c
- Querrippen
- 249
- Schraubdom
- 250
- Griffleiste
- 255, 255a
- Rasteinrichtung
- 261, 262, 263, 264
- Kontaktelement
- 271, 272, 273, 274
- Kontaktelement
- 301
- Verbinder
- 302, 303, 304
- Verbinderabschnitt
- 306
- kastenartiges Gehäuseteil
- 310
- deckelartiges Gehäuseteil
- 316,317
- Seitenwand
- 316a, 317a
- Wand
- 318
- Boden
- 319
- Leiterplatte
- 322
- Leiterbahn
- 325, 326, 327
- Leiterplattenabschnitt
- 329
- Scheitelbereich
- 331
- Ausschnitt
- 343
- Rastausnehmung
- 346,347
- Aussparung
- 348a
- Längsrippen
- 348b, 348c
- Querrippen
- 349
- Schraubdom
- 350
- Griffleiste
- 355, 355a
- Rasteinrichtung
- 361, 362, 363
- Kontaktelement
- 364, 365, 366
- Kontaktelement
- 371, 372, 373
- Kontaktelement
- 374, 375, 376
- Kontaktelement
- 401
- Einspeisebauteil
- 406
- kastenartiges Gehäuseteil
- 410
- deckelartiges Gehäuseteil
- 411,412
- Fortsatz
- 416
- Seitenwand
- 416a
- Wand
- 455
- Rasteinrichtung
- 461, 462, 471, 472
- Kontaktelement
- 495
- Zuleitung
- 901, 902, 903
- Schienenabschnitt
- 910
- L-Zwischenstück
- 920
- T-Zwischenstück
- 950
- Leiteranordnung
- 951, 952, 953, 954
- Leiter
- 990
- Beleuchtungseinrichtung
- 1000, 2000
- Beleuchtungsanordnung
- F
- externe Kraft
- Q
- Querrichtung
- T
- Trennstelle
- X, Y
- Richtung
1. Verbinder (1; 101; 201; 301),
der mit jeweils einem Verbinderabschnitt (2, 3; 102-105; 202, 203; 302-304) desselben
in Schienenabschnitte (901-903) eines Beleuchtungssystems einsetzbar ist;
wobei die Schienenabschnitte (901-903) jeweils mit einer Leiteranordnung (950) für
eine Versorgung von mit den Schienenabschnitten (901-903) koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen
(990) mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versehen sind;
wobei der Verbinder (1; 101; 201; 301) dafür ausgebildet ist, die Leiteranordnungen
(950) mindestens zweier der Schienenabschnitte (901-903) elektrisch miteinander zu
koppeln;
wobei der Verbinder (1; 101; 201; 301) eine Leiterplatte (19; 119, 120; 219; 319)
mit Leiterbahnen (22; 122, 123; 222; 322) aufweist und der Verbinder (1; 101; 201;
301) Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) aufweist, die jeweils mit der Leiterplatte (19; 119, 120; 219; 319)
fest verbunden und zum Kontaktieren jeweils eines Leiters (951-954) einer der Leiteranordnungen
(950) der mindestens zwei Schienenabschnitte (901-903) ausgebildet sind; und
wobei der Verbinder (1; 101; 201; 301) ein elektrisches Koppeln einander korrespondierender
der Leiter (951-954) der Leiteranordnungen (950) der mindestens zwei Schienenabschnitte
(901-903) mittels einer elektrischen Kopplung einander zugeordneter der Kontaktelemente
(61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376)
unter Verwendung mindestens einer der Leiterbahnen (22; 122, 123; 222; 322) ermöglicht.
2. Verbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) elastisch federnd ausgebildet sind.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (1; 101; 201; 301) ein Gehäuseteil (6; 106; 206; 306) aufweist, wobei
die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) jeweils, in Abwesenheit einer auf das Kontaktelement (61-64, 71-74;
161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) einwirkenden
externen Kraft (F), an einem Bereich des Gehäuseteils (6; 106; 206; 306) federnd vorgespannt
anliegen, und insbesondere dass die Leiterplatte (19; 119, 120; 219; 319) in einem
Innenbereich des Gehäuseteils (6; 106; 206; 306) aufgenommen ist.
4. Verbinder nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) jeweils mit einem Anlageabschnitt (88) ausgebildet sind, welcher
in Abwesenheit der auf das Kontaktelement (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168,
175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) einwirkenden externen Kraft (F) federnd
vorgespannt innenseitig an dem Gehäuseteil (6; 106; 206; 306) anliegt.
5. Verbinder nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (6; 106; 206; 306) Seitenwände (16; 116, 117; 216, 217; 316, 317)
aufweist, die jeweils mit Aussparungen (47, 46; 147, 146; 247, 246; 347, 346) versehen
sind, wobei die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178;
261-264, 271-274; 361-366, 371-376) und die Aussparungen (47, 46; 147, 146; 247, 246;
347, 346) derart angeordnet und ausgebildet sind, dass durch die Aussparungen (47,
46; 147, 146; 247, 246; 347, 346) jeweils ein zum Kontaktieren eines Leiters (951-954)
vorgesehener Kontaktierabschnitt (86) eines der Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164,
171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) nach außen vorsteht.
6. Verbinder nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) in Abwesenheit der auf das Kontaktelement (61-64, 71-74; 161-164,
171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) einwirkenden externen
Kraft (F) federnd vorgespannt in einem Randbereich der dem Kontaktelement (61-64,
71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) jeweils
zugeordneten Aussparung (47, 46; 147, 146; 247, 246; 347, 346) innenseitig an der
Seitenwand (16; 116, 117; 216, 217; 316, 317) anliegen.
7. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (16; 116, 117; 216, 217; 316, 317) an einen Boden (18; 118; 218;
318) des Gehäuseteils (6; 106; 206; 306) anschließen, wobei die Leiterplatte (19;
119, 120; 219; 319) im Wesentlichen parallel zu dem Boden (18; 118; 218; 318) angeordnet
ist und insbesondere wobei die Seitenwände (16) zusammen mit dem Boden (18; 118; 218;
318) und mit weiteren Wänden (16a; 116a, 117a; 216a, 217a; 316a, 317a) des Gehäuseteils
(6; 106; 206; 306) eine kastenartige Form bilden; und/oder dass die Seitenwände (16;
116, 117; 216, 217; 316, 317) ferner mit Rasteinrichtungen (55; 155, 155a; 255, 255a;
355, 355a) zum rastenden Halten des Verbinders (1; 101; 201; 301) in den Schienenabschnitten
(901-903) ausgebildet sind.
8. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (1) mit einer I-artigen Grundform ausgebildet ist, wobei die Verbinderabschnitte
(2, 3) als freie, miteinander fluchtende Endbereiche des Verbinders (1) ausgebildet
sind; oder dass der Verbinder (101; 201; 301) mit einer X-artigen Grundform oder mit
einer L-artigen Grundform oder mit einer T-artigen Grundform ausgebildet ist, wobei
die Verbinderabschnitte (102-105; 202-203; 302-304) als sich armartig erstreckende
Bereiche des Verbinders (101; 201; 301) ausgebildet sind.
9. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (101) mit einer X-artigen Grundform ausgebildet ist, wobei die Verbinderabschnitte
(102-105) als sich armartig erstreckende Bereiche des Verbinders (101) ausgebildet
sind, und wobei der Verbinder zwei Leiterplatten (119, 120) mit jeweils einer im Wesentlichen
L-artigen Grundform aufweist, jeweils eine Anzahl der Kontaktelemente (61-64, 71-74;
161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) an einer der
beiden Leiterplatten (119, 120) angeordnet sind, jeweils zwei der Verbinderabschnitte
(102-105) einer der beiden Leiterplatten (119, 120) zugeordnet sind, und die beiden
Leiterplatten (119, 120) derart angeordnet sind, dass Scheitelbereiche (129) jeweils
der im Wesentlichen L-artigen Grundform derselben einander benachbart sind.
10. Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) des Verbinders (1; 101; 201; 301) Kontaktelemente (61-64; 161-168;
261-264; 361-366) umfassen, die jeweils zum Kontaktieren von Leitern (951, 953) zur
Bereitstellung einer Betriebs-Gleichspannung für die Beleuchtungseinrichtungen (990),
insbesondere einer Betriebs-Gleichspannung von im Wesentlichen 48 Volt, ausgebildet
sind.
11. Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranordnung (950), mit der die Schienenabschnitte (901-903) jeweils versehen
sind, ferner für eine Bereitstellung eines Steuerungssignals zur Ansteuerung einer
oder mehrerer der mit den Schienenabschnitten (901-903) koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen
(990) eingerichtet ist und insbesondere dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164,
171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) des Verbinders (1;
101; 201; 301) Kontaktelemente (71-74; 171-178; 271-274; 371-376) umfassen, die jeweils
zum Kontaktieren von Leitern (952, 954) zur Bereitstellung des Steuerungssignals,
insbesondere eines DALI-Signals, ausgebildet sind.
12. Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274;
361-366, 371-376) jeweils auf der Leiterplatte (19; 119, 120; 219; 319) angelötet
sind und/oder dass die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178;
261-264, 271-274; 361-366, 371-376) jeweils mit einem Befestigungsabschnitt (82) für
die feste Verbindung mit der Leiterplatte (19; 119, 120; 219, 319) und einem auf den
Befestigungsabschnitt (82) folgenden, gekröpften, federnden Zwischenabschnitt (84)
ausgebildet sind.
13. Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (19; 119, 120; 219; 319) mit langgestreckten Leiterplattenabschnitten
(25, 26; 125-128; 225, 226; 325-327), die jeweils einem der Verbinderabschnitte (2,
3; 102-105; 202, 203; 302-304) zugeordnet sind und sich in dem jeweils zugeordneten
Verbinderabschnitt (2, 3; 102-105; 202, 203; 302-304) erstrecken, ausgebildet ist,
und ferner dass der Leiterplattenabschnitt (25, 26; 125-128; 225, 226; 325-327) jeweils
an einem Rand desselben einen Ausschnitt (31; 131; 231; 331) zur bereichsweise Aufnahme
eines zugeordneten der Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174, 165-168, 175-178;
261-264, 271-274; 361-366, 371-376) aufweist.
14. Verbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Richtung (Q), entlang der die Kontaktelemente (61-64, 71-74; 161-164, 171-174,
165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361 -366, 371 -376) beim Einsetzen des Verbinders
(1; 101; 201; 301) in die Schienenabschnitte (901-903) jeweils federnd zurückweichen
können, im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung (X; X, Y) des Verbinderabschnittes
(2, 3; 102-105; 202, 203; 302-304), in dem das Kontaktelement (61-64, 71-74; 161-164,
171-174, 165-168, 175-178; 261-264, 271-274; 361-366, 371-376) angeordnet ist, und
im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsfläche der Leiterplatte (19; 119,
120; 219; 319) verläuft.
15. Einspeisebauteil (401),
das in mindestens einen Schienenabschnitt (901-903) eines Beleuchtungssystems einsetzbar
ist;
wobei der Schienenabschnitt (901-903) mit einer Leiteranordnung (950) für eine Versorgung
von mit dem Schienenabschnitt (901-903) koppelbaren Beleuchtungseinrichtungen (990)
mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versehen ist;
wobei das Einspeisebauteil (401) dafür ausgebildet ist, die Leiteranordnung (950)
des Schienenabschnitts (901-903) mindestens mit dem elektrischen Betriebsstrom zu
speisen;
wobei das Einspeisebauteil (401) eine Leiterplatte mit Leiterbahnen aufweist und das
Einspeisebauteil (401) Kontaktelemente (461, 462, 471, 472) aufweist, die jeweils
mit der Leiterplatte fest verbunden und zum Kontaktieren jeweils eines Leiters (951-954)
der Leiteranordnung (950) des Schienenabschnitts (901-903) ausgebildet sind; und
wobei das Einspeisebauteil (401) ein elektrisches Koppeln von Leitern (951-954) der
Leiteranordnung (950) des Schienenabschnitts (901-903) mit diesen korrespondierenden
Leitern einer Zuleitung (495) unter Verwendung mindestens einer der Leiterbahnen ermöglicht.
16. Beleuchtungsanordnung (1000; 2000) mit mindestens zwei Schienenabschnitten (901-903),
mindestens einem Verbinder (1; 101; 201; 301) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14,
und mindestens einer Beleuchtungseinrichtung (990), wobei die Schienenabschnitte (901-903)
jeweils mit einer Leiteranordnung (950) versehen sind und die Beleuchtungseinrichtung
(990) mit einem der Schienenabschnitte (901-903) gekoppelt und durch dessen Leiteranordnung
(950) mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versorgbar ist; und
wobei der Verbinder (1; 101; 201; 301) mit jeweils einem Verbinderabschnitt (2, 3;
102-105; 202, 203; 302-304) desselben in die Schienenabschnitte (901-903) eingesetzt
ist und die Leiteranordnungen (950) der Schienenabschnitte (901-903) elektrisch miteinander
koppelt.
17. Beleuchtungsanordnung mit mindestens einem Schienenabschnitt (901-903), mindestens
einem Einspeisebauteil (401) gemäß Anspruch 15, und mindestens einer Beleuchtungseinrichtung
(990),
wobei der Schienenabschnitt (901-903) mit einer Leiteranordnung (950) versehen ist
und die Beleuchtungseinrichtung (990) mit dem Schienenabschnitt (901-903) gekoppelt
und durch dessen Leiteranordnung (950) mindestens mit elektrischem Betriebsstrom versorgbar
ist; und
wobei das Einspeisebauteil (401) in den Schienenabschnitt (901-903) eingesetzt ist
und die Leiteranordnung (950) des Schienenabschnitts (901-903) mindestens mit dem
elektrischen Betriebsstrom speist.