<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.7.1//EN" "ep-patent-document-v1-7-1.dtd">
<!-- This XML data has been generated under the supervision of the European Patent Office -->
<ep-patent-document id="EP24189805A1" file="EP24189805NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="4682017" kind="A1" date-publ="20260121" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-7-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMDGE........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>0009012-RPUB02</B007EP></eptags></B000><B100><B110>4682017</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20260121</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>24189805.5</B210><B220><date>20240719</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20260121</date><bnum>202604</bnum></B405><B430><date>20260121</date><bnum>202604</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B61L   1/16        20060101AFI20250122BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>B61L   1/162       20130101 FI20250108BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>B61L   1/169       20130101 LI20250108BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>MASKIERUNGSVERFAHREN UND ACHSZÄHLEINRICHTUNG MIT MASKIERUNGSFUNKTION</B542><B541>en</B541><B542>MASKING METHOD AND AXLE COUNTING DEVICE HAVING A MASKING FUNCTION</B542><B541>fr</B541><B542>PROCÉDÉ DE MASQUAGE ET DISPOSITIF DE COMPTAGE D'ESSIEUX AVEC FONCTION DE MASQUAGE</B542></B540><B590><B598>5</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Siemens Mobility GmbH</snm><iid>102103506</iid><irf>2024P10150EP</irf><adr><str>Krauss-Maffei-Straße 2</str><city>80997 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Lorenz, Stefan</snm><adr><city>30457 Hannover</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Totzke, Frank</snm><adr><city>38108 Braunschweig</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Kömpel, Thomas</snm><adr><city>38226 Salzgitter</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Siemens Patent Attorneys</snm><iid>101840188</iid><adr><str>Postfach 22 16 34</str><city>80506 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>ME</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>GE</ctry></B849EP><B849EP><ctry>KH</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MD</ctry></B849EP><B849EP><ctry>TN</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung bezieht sich unter anderem auf ein Verfahren zur Maskierung einer Fehlfunktion eines zwischen einem ersten Gleisabschnitt (GA1) und einem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt (GA2) angeordneten Zählpunkts (ZP2) im Rahmen eines Maskierungsverfahrens, wobei im Rahmen des Maskierungsverfahrens ein den ersten und zweiten Gleisabschnitt (GA1, GA2) überspannender virtueller Gleisabschnitt (VGA) berücksichtigt wird. Erfindungsgemäß ist bezüglich des Verfahrens vorgesehen, dass das Maskierungsverfahren eine vorherige Aktivierung erfordert, wobei die Aktivierung des Maskierungsverfahrens verlangt, dass nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnitts (GA1, GA2) eine vollständige Zugdurchfahrt durch die beiden Gleisabschnitte (GA1, GA2) festgestellt wird und das Freisein des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) durch die Zugdurchfahrt bestätigt wird, wobei im Falle einer vorherigen Aktivierung des Maskierungsverfahrens eine Maskierung der Fehlfunktion des Zählpunkts (ZP2) erfolgt, wenn die Überwachung des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) ein Freisein des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) bestätigt, aber der Zählpunkt (ZP2) als gestört gilt, weil er eine widersprechende Information oder keine Information ausgibt, und das Maskieren der Fehlfunktion beendet wird, falls die Störung des Zählpunkts (ZP2) länger als eine vorgegebene Maximalstörungszeitspanne (Tmax) anhält.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="131" he="76" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf Maskierungsverfahren sowie auf Achszähleinrichtungen mit Maskierungsfunktion; solche Verfahren und Einrichtungen werden im Bereich der Eisenbahntechnik zum Überwachen von Eisenbahngleisanlagen eingesetzt.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Erfindung bezieht sich konkret auf ein Verfahren zur Maskierung einer Fehlfunktion eines zwischen einem ersten Gleisabschnitt und einem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt angeordneten Zählpunkts im Rahmen eines Maskierungsverfahrens, wobei im Rahmen des Maskierungsverfahrens ein den ersten und zweiten Gleisabschnitt überspannender virtueller Gleisabschnitt berücksichtigt wird. Ein derartiges Verfahren ist aus der deutschen Patentschrift <patcit id="pcit0001" dnum="EP0739802B1"><text>EP 0 739 802 B1</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der beschriebenen Art weiterzuentwickeln.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in Unteransprüchen angegeben.</p>
<p id="p0005" num="0005">Danach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Maskierungsverfahren eine vorherige Aktivierung erfordert, wobei die Aktivierung des Maskierungsverfahrens verlangt, dass nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnittes eine vollständige Zugdurchfahrt durch die beiden Gleisabschnitte festgestellt wird und das Freisein des virtuellen Gleisabschnitts durch die Zugdurchfahrt bestätigt wird, wobei im Falle einer vorherigen Aktivierung des Maskierungsverfahrens eine Maskierung der Fehlfunktion des Zählpunkts erfolgt, wenn die Überwachung des virtuellen Gleisabschnitts ein Freisein des virtuellen Gleisabschnitts bestätigt, aber der Zählpunkt als gestört gilt, weil er eine widersprechende Information oder keine Information ausgibt, und das Maskieren der Fehlfunktion beendet wird, falls die Störung des Zählpunkts länger als eine vorgegebene Maximalstörungszeitspanne anhält.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass durch die erfindungsgemäß vorgesehene durchfahrtsabhängige Aktivierung der Fehlermaskierung in<!-- EPO <DP n="2"> --> Kombination mit einer zeitlichen Begrenzung der Fehlermaskierung die Betriebssicherheit gegenüber herkömmlichen Maskierungsverfahren deutlich verbessert wird, weil die Maskierung erst nach Überprüfung der Funktionsfähigkeit der beteiligten Zählpunkte begonnen bzw. freigeschaltet wird und - beispielsweise achszählerseitig - autark wieder beendet wird, sobald eine Fortsetzung der Maskierung als problematisch erkannt wird, weil sie für eine nur temporäre Störung zu lange anhält. Meistens werden unkritische Störungen durch eine externe Einspeisung starker elektromagnetischer Felder hervorgerufen, die beispielsweise durch Lichtbögen im Bereich der Stromabnehmer der Schienenfahrzeuge erzeugt werden, zum Beispiel, wenn die Stromabnehmer verstellt werden; solche Störungen sind in der Regel nur sehr kurz und liegen im Sekundenbereich, sodass sie für den Betrieb der Eisenbahnanlage ungefährlich sind. Hingegen deuten unplausible Zählpunktmeldungen, die deutlich länger anhalten, auf ein ernstes Sicherheitsproblem hin, weil beispielsweise tatsächlich ein Zählpunkt defekt ist oder ein dem Stellwerk unbekanntes Schienenfahrzeug tatsächlich einen Zählpunkt passiert; eine solche Überfahrt eines Zählpunkts dauert in der Regel deutlich länger als die beschriebenen Fehler durch Lichtbögen. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Kombination einer notwendigen vorherigen Aktivierung zur primären Bestätigung der Funktionsfähigkeit der Zählpunkte mit einer zeitlichen Begrenzung der Maskierung werden Probleme für die Betriebssicherheit, wie sie stellwerksseitig unbekannte Schienenfahrzeuge, Geisterzüge oder defekte Zählpunkte hervorrufen können, deutlich reduziert.</p>
<p id="p0007" num="0007">Als vorteilhaft wird es angesehen, wenn die realen Gleisabschnitte als frei angesehen und nach außen als frei gemeldet werden, solange das Maskieren der Fehlfunktion anhält.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die realen Gleisabschnitte werden vorzugsweise nach außen als besetzt gemeldet, wenn die Störung des Zählpunkts länger als die vorgegebene Maximalstörungszeitspanne anhält. Die Maximalstörungszeitspanne beträgt vorzugsweise zwischen 4 Sekunden und 20 Sekunden, um beispielsweise die oben beschriebenen Störungen durch Lichtbögen ausblenden zu können.</p>
<p id="p0009" num="0009">Im Falle, dass die Störung noch während des Maskierens endet, wird eine durch die Störung verursachte interne Besetztannahme des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts vorzugsweise grundgestellt, indem die betroffenen realen Gleisabschnitte intern als frei definiert werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das Grundstellen des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts schließt vorzugsweise ein, im Falle eines durch die Störung verursachten ersten abschnittsbezogenen Zählerstandsfehlers, der den ersten realen Gleisabschnitt betrifft, und/oder zweiten<!-- EPO <DP n="3"> --> abschnittsbezogenen Zählerstandsfehlers, der den zweiten realen Gleisabschnitt betrifft, die betroffenen abschnittsbezogenen Zählerstände zu korrigieren, beispielsweise auf Null zu setzen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Im Falle eines wiederholten Auftretens von Störungsereignissen werden diese vorzugsweise als zu derselben oben genannten Störung, deren zeitliche Länge mit der vorgegebenen Maximalstörungszeitspanne verglichen wird, gehörig angesehen, wenn der zeitliche Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Störungsereignissen kürzer als eine vorgegebene Trennzeitspanne ist. Im letztgenannten Falle wird das Auftreten des ersten Störungsereignisses vorzugsweise als Beginn der Störung angesehen. Die Trennzeitspanne kann die Latenz bzw. Übertragungsverzögerung zwischen den Zählpunkten und einer mit diesen verbundenen Achszähleinrichtung berücksichtigen, wodurch vermieden wird, dass aufgrund der Latenz ein einziges Fehlerereignis von der Achszähleinrichtung mehrfach erfasst bzw. als Mehrfachfehlerereignis missinterpretiert wird; die Trennzeitspanne beträgt vorzugsweise maximal 5 Sekunden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Verfahren wird vorzugsweise von einer Achszähleinrichtung durchgeführt, die eingangsseitig mit dem zwischen dem ersten Gleisabschnitt und dem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt angeordneten Zählpunkt sowie ausgangsseitig mit einer übergeordneten Einrichtung verbunden ist und die Fehlfunktion des Zählpunkts gegenüber der übergeordneten Einrichtung maskiert, indem sie die realen Gleisabschnitte trotz der Fehlfunktion des Zählpunkts der übergeordneten Einrichtung gegenüber als frei meldet. Die übergeordnete Einrichtung ist vorzugsweise ein Stellwerk.</p>
<p id="p0013" num="0013">Im Falle, dass die Störung noch während des Maskierens endet, wird die Achszähleinrichtung eine durch die Störung verursachte interne Besetztannahme des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts vorzugsweise korrigieren, indem sie betroffenen realen Gleisabschnitte intern als frei definiert.</p>
<p id="p0014" num="0014">Im Rahmen der Korrektur der internen Besetztannahme wird die Achszähleinrichtung einen durch die Störung verursachten ersten Zählerstandsfehler, der den ersten realen Gleisabschnitt betrifft, und/oder zweiten Zählerstandsfehler, der den zweiten realen Gleisabschnitt betrifft, vorzugsweise durch Korrektur der betroffenen Zählerstände, insbesondere durch Setzen auf Null, beheben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Die beiden realen Gleisabschnitte können nach außen durch weitere Zählpunkte begrenzt werden. In einem solchen Falle ist die Achszähleinrichtung vorzugsweise auch mit diesen weiteren Zählpunkten verbunden und veranlasst die vorherige Aktivierung des Maskierungsverfahrens, wenn sie nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnittes die Zugdurchfahrt durch den virtuellen Gleisabschnitt anhand auch der von den weiteren Zählpunkten gelieferten Zählereignismeldungen festgestellt hat.</p>
<p id="p0016" num="0016">Das Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnittes erfolgt vorzugsweise auf eine externe Anweisung der übergeordneten Einrichtung hin, also durch eine Anweisung einer anderen Einrichtung als der Achszähleinrichtung.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Achszähleinrichtung mit zumindest einem Eingangsanschluss zum Anschluss an einen zwischen einem ersten Gleisabschnitt und einem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt angeordneten Zählpunkt sowie zum Anschluss an weitere Zählpunkte, die die beiden realen Gleisabschnitte nach außen begrenzen, und zumindest einem Ausgangsanschluss zum Anschluss an eine übergeordnete Einrichtung. Bei einer solchen Achszähleinrichtung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Achszähleinrichtung ausgestaltet ist, ein Verfahren wie oben beschrieben durchzuführen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bezüglich der Vorteile der erfindungsgemäßen Achszähleinrichtung und vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Achszähleinrichtung sei auf die obigen Ausführungen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und dessen vorteilhafter Ausgestaltungen verwiesen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorteilhaft ist es, wenn die Achszähleinrichtung eine Recheneinrichtung und einen Speicher umfasst, in dem ein Steuerprogrammmodul abgespeichert ist, das dazu ausgestaltet ist, bei Ausführung durch die Recheneinrichtung das Verfahren wie oben beschrieben durchzuführen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorteilhaft ist es, wenn das Steuerprogrammmodul ein Zählmodul umfasst, das die Zählpunktmeldungen der Zählpunkte erfasst und für die beiden realen Gleisabschnitte sowie den virtuellen Gleisabschnitt jeweils einen abschnittsbezogenen Zählerstand ermittelt.</p>
<p id="p0021" num="0021">Vorteilhaft ist es, wenn das Steuerprogrammmodul ein Grundstellmodul umfasst, das bei Eingang eines das Grundstellen der beiden realen Gleisabschnitte befehlenden Steuerbefehls eines Stellwerks die den beiden realen Gleisabschnitten zugeordneten Zählerstände auf Null setzt, indem es an das Zählmodul einen Nullsetzbefehl übermittelt.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Vorteilhaft ist es, wenn das Steuerprogrammmodul ein Überwachungsmodul umfasst, das nach dem von dem Stellwerk veranlassten Grundstellen der den beiden realen Gleisabschnitten zugeordneten Zählerstände die Zählpunktmeldungen der Zählpunkte auf das Auftreten eines vollständigen Durchfahrereignisses überwacht, wie dies oben erläutert wurde; außerdem setzt das Überwachungsmodul vorzugsweise nach einer Detektion eines solchen Durchfahrereignisses den dem virtuellen Gleisabschnitt zugeordneten Zählerstand durch einen Nullsetzbefehl auf Null und aktiviert das Maskierungsverfahren durch einen Aktivierungsbefehl.</p>
<p id="p0023" num="0023">Vorteilhaft ist es, wenn das Steuerprogrammmodul ein Maskierungsmodul umfasst, das nach Eingang des Aktivierungsbefehls das oben beschriebene Maskierungsverfahren durchführt. Liegt beispielsweise eine Fehlfunktion des zweiten Zählpunkts vor, wie dies oben erläutert wurde, so maskiert das Maskierungsmodul diesen Fehler vorzugsweise dem Stellwerk gegenüber, indem es die realen Gleisabschnitte mittels einer entsprechenden Stellwerksmeldung weiter als frei meldet. Wird die Fehlersituation vor Ablauf einer Maximalstörungszeitspanne beendet, so übermittelt das Maskierungsmodul an das Zählmodul vorzugsweise einen Rücksetzbefehl, mit dem die Zählerstände der beiden realen Gleisabschnitte auf Null gesetzt werden, und setzt das Maskierungsverfahren wieder in seinen aktiven Ausgangszustand zurück, also in den Zustand nach seiner Aktivierung durch das Überwachungsmodul; andernfalls beendet das Maskierungsmodul vorzugsweise die Maskierung und meldet mittels einer Stellwerksmeldung die realen Gleisabschnitte als besetzt und/oder übermittelt mittels der Stellwerksmeldung eine Störungsmeldung an das Stellwerk. Solange das Maskierungsverfahren inaktiv ist, übermittelt das Maskierungsmodul im Rahmen der Stellwerksmeldung vorzugsweise unmittelbar die Zählerstände der realen Gleisabschnitte und/oder die sich daraus ergebenden Besetzt- und/oder Freimeldungen für die jeweiligen Gleisabschnitte.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert; dabei zeigen beispielhaft:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>ein Ausführungsbeispiel für eine Eisenbahngleisanlage, die mit einem Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Achszähleinrichtung ausgestattet ist,</dd>
<dt>Fig. 2-5</dt><dd>die Achszähleinrichtung gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> während eines beispielhaften Betriebs, wobei anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Verfahren erläutert wird,<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Fig. 6-9</dt><dd>näher im Detail eine bevorzugte Ausführungsvariante der Achszähleinrichtung gemäß den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Figuren 1 bis 5</figref>, wobei verschiedene Betriebsphasen der Achszähleinrichtung dargestellt sind, und</dd>
<dt>Figur 10</dt><dd>eine weitere Eisenbahngleisanlage, die mit einem Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Achszähleinrichtung, beispielsweise der Achszähleinrichtung gemäß den <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Figuren 6 bis 9</figref>, ausgestattet ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0025" num="0025">In den Figuren werden der Übersicht halber für identische oder vergleichbare Komponenten stets dieselben Bezugszeichen verwendet.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die <figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt einen ersten realen Gleisabschnitt GA1 und einen daran angrenzenden zweiten realen Gleisabschnitt GA2 einer Eisenbahngleisanlage 10. Der erste Gleisabschnitt GA1 wird durch einen ersten Zählpunkt ZP1 und einen zweiten Zählpunkt ZP2 begrenzt; der zweite Gleisabschnitt GA2 wird durch den zweiten Zählpunkt ZP2 und einen dritten Zählpunkt ZP3 begrenzt. Der zweite Zählpunkt ZP2 ist also zwischen dem ersten Gleisabschnitt GA1 und dem zweiten Gleisabschnitt GA2 angeordnet und trennt bzw. verbindet diese. Die Zählpunkte ZP1 bis ZP3 sind in üblicherweise dazu ausgestaltet, Durchfahrereignisse zu detektieren und korrespondierende Zählpunktmeldungen ZPM auszugeben.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Zählpunkte ZP1 bis ZP3 stehen mit einer Achszähleinrichtung 20 in Verbindung, die die Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 auswertet und den Besetzt- bzw. Freizustand der Gleisabschnitte durch Auswerten der Zählpunktmeldungen ZPM bestimmt. Beispielsweise kann die Achszähleinrichtung 20 auf der Basis der Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 für jeden der beiden Gleisabschnitte GA1 und GA2 jeweils einen abschnittsbezogenen Zählerstand ZS bilden, der die Anzahl der in dem jeweiligen Gleisabschnitt GA1 bzw. GA2 befindlichen Schienenfahrzeugachsen angibt: Beträgt der abschnittsbezogene Zählerstand ZS Null, so wird der jeweilige Gleisabschnitt GA1 als frei angesehen; beträgt der Zählerstand ZS hingegen nicht Null, so wird der jeweilige Gleisabschnitt GA1 als nicht frei bzw. als besetzt angesehen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Achszähleinrichtung 20 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> beobachtet darüber hinaus den Besetztzustand eines die beiden Gleisabschnitte GA1 und GA2 übergreifenden virtuellen Gleisabschnitts VGA. Dessen Zustand, also besetzt oder frei, ermittelt die Achszähleinrichtung 20 anhand der von dem ersten Zählpunkt ZP1 und dem dritten Zählpunkt ZP3 gelieferten Zählpunktmeldungen ZPM, also unabhängig von Zählpunktmeldungen des zweiten Zählpunkts ZP2; die<!-- EPO <DP n="7"> --> Zählpunktmeldungen des ersten und dritten Zählpunkts ZP1 und ZP3 definieren einen Zählerstand ZS, der die im virtuellen Gleisabschnitt VGA befindliche Achsanzahl angibt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Das Erfassen von Durchfahrereignissen und das Zählen von Rädern bzw. Achsen, das Erzeugen von entsprechenden Zählpunktmeldungen ZPM und das Ermitteln von abschnittsbezogenen Zählerständen ZS ist allgemein bekannt, sodass diesbezüglich auf den Stand der Technik verwiesen sei, insbesondere auf die eingangs genannte Patentschrift.</p>
<p id="p0030" num="0030">Bei den Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 kann es sich beispielweise um Ereignismeldungen handeln, die jedes Durchfahrereignis jeweils individuell melden; alternativ kann vorgesehen sein, dass die Zählpunkte ZP1 bis ZP3 Durchfahrereignisse durch Hoch- oder Herunterzählen interner Zählerpunktzählerstände erfassen und diese Zählerpunktzählerstände an die Achszähleinrichtung 20 übermitteln. Die Ausgestaltung der Zählpunktmeldungen ZPM spielt keine Rolle, solange die Achszähleinrichtung 20 anhand der Zählpunktmeldungen ZPM die abschnittsbezogenen Zählerstände ZS und damit den Besetzungszustand der realen und virtuellen Gleisabschnitte GA1 und GA2 bzw. VGA ermitteln kann.</p>
<p id="p0031" num="0031">Unter Umständen kann der Fall eintreten, dass einer der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 ausfällt oder nur zeitweise durch externen Einfluss gestört ist und keine oder falsche Zählpunktmeldungen ZPM ausgibt. Um zu vermeiden, dass falsche Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 unmittelbar bzw. voreilig zu einer entsprechenden Meldung an eine der Achszähleinrichtung 20 übergeordnete Einrichtung, bei der es sich beispielsweise um ein Stellwerk 30 handeln kann, führen, ist die Achszähleinrichtung 20 dazu ausgebildet, ein Maskierungsverfahren durchzuführen, mit dem Zählpunktfehler dem Stellwerk 30 gegenüber zeitlich begrenzt verheimlicht werden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die Achszähleinrichtung 20 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ist bezüglich einer Maskierung von Fehlern derart ausgestaltet, dass sie für das Maskierungsverfahren eine vorherige Aktivierung erfordert und außerdem das Maskierungsverfahren abbricht, wenn eine Fehlersituation eine vorgegebene Maximalstörungszeitspanne Tmax überschreitet. Die Arbeitsweise der Achszähleinrichtung 20 bezüglich des Maskierungsverfahrens wird nachfolgend beispielhaft für den Fall erläutert, dass der zweite Zählpunkt ZP2 ausgefallen oder gestört ist und eine fehlerhafte Zählpunktmeldung ZPM liefert.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die vorherige Aktivierung des Maskierungsverfahrens erfordert bei der Achszähleinrichtung 20 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> zweierlei, nämlich zunächst ein stellwerkseitiges Grundstellen der realen<!-- EPO <DP n="8"> --> Gleisabschnitte GA1 und GA2 und eine nachfolgende vollständige Zugdurchfahrt durch den virtuellen Gleisabschnitt VGA.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die <figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt einen Zeitpunkt t1, nachdem ein stellwerkseitiger Grundstellbefehl SB vom Stellwerk 30 zur Achszähleinrichtung 20 übermittelt worden ist und die Achszähleinrichtung 20 die Gleisabschnitte GA1 und GA2 intern grundgestellt hat, indem sie intern die abschnittsbezogenen Zählerstände ZS für die realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 auf Null gesetzt hat. Der virtuelle Gleisabschnitt VGA ist vom Grundstellen noch nicht betroffen, sodass dessen Zählerstand noch nicht auf Null gesetzt worden ist und auf einem Defaultwert DW verbleibt; eine Grundstellung des virtuellen Gleisabschnitts VGA erfolgt erst, wenn die Achszähleinrichtung 20 anhand der Zählpunktmeldung ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 eine vollständige Zugdurchfahrt hat feststellen können, wodurch die stellwerkseitig erzwungene Grundstellung der realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 inhaltlich bestätigt wird sowie auch die korrekte Funktionsfähigkeit der Zählpunkte in unabhängiger Weise von der Achszähleinrichtung 20 bestätigt wird.</p>
<p id="p0035" num="0035">Eine Aktivierung des Maskierungsverfahrens ist zu dem in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> gezeigten Zeitpunkt t1 demgemäß auch noch nicht erfolgt, da nach dem Grundstellen der realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 noch keine vollständige Zugdurchfahrt stattgefunden hat.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die <figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt einen späteren zweiten Zeitpunkt t=t2 (t2&gt;t1), nachdem die Achszähleinrichtung 20 anhand der Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 eine vollständige Zugdurchfahrt eines Schienenfahrzeugs 50 hat feststellen können, wodurch die stellwerkseitig erzwungene Grundstellung der realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 inhaltlich bestätigt wurde. Die Achszähleinrichtung 20 sieht nach der Zugdurchfahrt den virtuellen Gleisabschnitt VGA als frei an, setzt den Zählerstand ZS des virtuellen Gleisabschnitts auf Null und aktiviert das Maskierungsverfahren. Bei der Darstellung gemäß <figref idref="f0002">Figur 2</figref> wird beispielhaft davon ausgegangen, dass die Zählpunkte ZP1 bis ZP3 noch korrekt arbeiten und die abschnittsbezogenen Zählerstände ZS demgemäß Null betragen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die <figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt einen späteren dritten Zeitpunkt t=t3 (t3&gt;t2), zu dem ein Fehler des zweiten Zählpunkts ZP2 aufgetreten ist; dabei wird beispielhaft davon ausgegangen, dass - beispielsweise durch eine externe Einspeisung eines elektromagnetischen Feldes durch einen Lichtbogen im Bereich eines Nachbargleises - der zweite Zählpunkt ZP2 ein Durchfahrereignis gemeldet hat, das real nicht stattgefunden hat. Die internen abschnittsbezogenen Zählerstände ZS für die beiden realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 betragen somit nicht mehr Null, sondern<!-- EPO <DP n="9"> --> bei dem beschriebenen Beispiel "-1" und "+1". Der Zählerstand ZS für den virtuellen Gleisabschnitt VGA bleibt dagegen bei Null, weil der erste Zählpunkt ZP1 und der dritte Zählpunkt ZP3 korrekt arbeiten und keine Durchfahrereignisse signalisiert haben.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Achszähleinrichtung 20 führt in der beschriebenen Situation nun die Maskierung des Fehlverhaltens des zweiten Zählpunkts ZP2 durch, indem die die beiden realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 dem Stellwerk 30 gegenüber mit einer Stellwerksmeldung ZM weiter als frei meldet. Außerdem startet die Achszähleinrichtung 20 eine Zeitmessung und beobachtet die weiteren Zählpunktmeldungen ZPM des zweiten Zählpunkts ZP2.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die <figref idref="f0004">Figur 4</figref> zeigt einen späteren vierten Zeitpunkt t=t4 (t4&gt;t3), der nach dem Start der Zeitmessung innerhalb einer vorgegebenen Maximalstörungszeitspanne Tmax nach dem Start der Zeitmessung liegt, es gilt hier also: <maths id="math0001" num=""><math display="block"><mi>t4</mi><mo>−</mo><mi>t3</mi><mo>&lt;</mo><mi>Tmax</mi></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="24" he="4" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0040" num="0040">Die Maximalstörungszeitspanne Tmax liegt vorzugsweise in einem Bereich zwischen 4 und 20 Sekunden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Bei der Darstellung gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> wird beispielhaft davon ausgegangen, dass der zweite Zählpunkt ZP2 nach der falschen Zählpunktmeldung zum Zeitpunkt t3 für eine vorgegebene Trennzeitspanne Tmin (Tmin &lt; Tmax) keine weitere falsche Zählpunktmeldung ZPM an die Achszähleinrichtung 20 übermittelt hat. Die Trennzeitspanne Tmin liegt vorzugsweise in einem Bereich zwischen 2 und 10 Sekunden.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die Achszähleinrichtung 20 geht mit Ablauf der Trennzeitspanne Tmin zum Zeitpunkt t4 = t3 + Tmin davon aus, dass der zweite Zählpunkt ZP2 nicht mehr gestört ist, sodass ein Zurücksetzen der abschnittsbezogenen Zählerstände ZS erfolgen kann, also die realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 intern als frei definiert bzw. intern grundgestellt werden können.</p>
<p id="p0043" num="0043">Nach dem internen Grundstellen der Zählerstände der realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 wird wieder der in der <figref idref="f0002">Figur 2</figref> gezeigte Zustand erreicht, in dem das Maskierungsverfahren aktiviert ist und eine Maskierung im Falle eines später nachfolgenden Zählpunktfehlers erfolgen kann.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0044" num="0044">Die <figref idref="f0005">Figur 5</figref> zeigt - ausgehend von dem in der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> gezeigten Zustand - beispielhaft ein anderes Szenario, also ein anderes als das in der <figref idref="f0004">Figur 4</figref> gezeigte Szenario, zu einem späteren fünften Zeitpunkt t5, für den gilt: <maths id="math0002" num=""><math display="block"><mi>t5</mi><mo>=</mo><mi mathvariant="normal">t</mi><mn>3</mn><mo>+</mo><mi>Tmax</mi></math><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="27" he="4" img-content="math" img-format="tif"/></maths> sowie für den Fall, dass der zweite Zählpunkt ZP2 nach dem in der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> gezeigten zweiten Zeitpunkt t2 kontinuierlich in zeitlichen Abständen unterhalb der Trennzeitspanne Tmin weiter falsche Zählpunktmeldungen ZPM übermittelt hat und die Maximalstörungszeitspanne Tmax abgelaufen ist.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die Achszähleinrichtung 20 bricht mit Ablauf der Maximalstörungszeitspanne Tmax das Maskierungsverfahren ab und übermittelt dem Stellwerk 30 mithilfe der Stellwerksmeldung ZM, dass die realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 nicht mehr als frei angesehen werden können, also als besetzt betrachtet werden müssen; mit der Stellwerksmeldung ZM können beispielsweise für die realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 Besetztsignale B übertragen werden.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die <figref idref="f0006">Figur 6</figref> zeigt Bestandteile eines Ausführungsbeispiels für die Achszähleinrichtung 20 gemäß den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Figuren 1 bis 5</figref>. Die Achszähleinrichtung 20 umfasst eine Recheneinrichtung 200 und einen Speicher 210. In dem Speicher 210 ist ein Steuerprogrammmodul SPM abgespeichert, das bei Ausführung durch die Recheneinrichtung 200 den Betrieb der Achszähleinrichtung 20 steuert und damit auch das oben beschriebene Maskierungsverfahren bestimmt.</p>
<p id="p0047" num="0047">Das Steuerprogrammmodul SPM umfasst ein Zählmodul 211, das die Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 erfasst und für die beiden realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 sowie den virtuellen Gleisabschnitt VGA jeweils einen abschnittsbezogenen Zählerstand ZS ermittelt.</p>
<p id="p0048" num="0048">Das Steuerprogrammmodul SPM umfasst außerdem ein Grundstellmodul 212, das bei Eingang eines das Grundstellen der beiden realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 befehlenden Steuerbefehls SB des Stellwerks 30 die den beiden realen Gleisabschnitten GA1 und GA2 zugeordneten Zählerstände ZS auf Null setzt, indem es an das Zählmodul 211 (siehe <figref idref="f0007">Figur 7</figref>) einen Nullsetzbefehl NSB1 übermittelt.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0049" num="0049">Das Steuerprogrammmodul SPM umfasst außerdem ein Überwachungsmodul 213, das nach dem Grundstellen der den beiden realen Gleisabschnitten GA1 und GA2 zugeordneten Zählerstände ZS die Zählpunktmeldungen ZPM der Zählpunkte ZP1 bis ZP3 auf das Auftreten eines vollständigen Durchfahrereignisses überwacht, wie dies oben im Zusammenhang mit der <figref idref="f0002">Figur 2</figref> erläutert wurde; außerdem setzt das Überwachungsmodul 213 nach einer Detektion eines solchen Durchfahrereignisses den dem virtuellen Gleisabschnitt VGA zugeordneten Zählerstand ZS durch einen Nullsetzbefehl NSB2 auf Null und aktiviert das Maskierungsverfahren durch einen Aktivierungsbefehl AB (siehe <figref idref="f0008">Figur 8</figref>).</p>
<p id="p0050" num="0050">Das Steuerprogrammmodul SPM umfasst außerdem ein Maskierungsmodul 214, das nach Eingang des Aktivierungsbefehls AB das oben beschriebene Maskierungsverfahren durchführt. Liegt beispielsweise eine Fehlfunktion des zweiten Zählpunkts ZP2 vor, wie dies oben im Zusammenhang mit der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> erläutert wurde, so maskiert das Maskierungsmodul 214 diesen Fehler dem Stellwerk 30 gegenüber, indem es die realen Gleisabschnitte mittels einer entsprechenden Stellwerksmeldung ZM weiter als frei meldet.</p>
<p id="p0051" num="0051">Wird die Fehlersituation vor Ablauf der Maximalstörungszeitspanne Tmax beendet, so übermittelt das Maskierungsmodul 214 an das Zählmodul 211 einen Rücksetzbefehl RS (vgl. <figref idref="f0009">Figur 9</figref>), mit dem die Zählerstände der beiden realen Gleisabschnitte intern auf Null gesetzt werden, und setzt das Maskierungsverfahren wieder in seinen aktiven Ausgangszustand zurück, also in den Zustand nach seiner Aktivierung durch das Überwachungsmodul 213 (siehe <figref idref="f0008">Figur 8</figref>); andernfalls beendet das Maskierungsmodul 214 die Maskierung und meldet mittels der Stellwerksmeldung ZM die realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 als besetzt und/oder übermittelt mittels der Stellwerksmeldung ZM eine Störungsmeldung an das Stellwerk 30.</p>
<p id="p0052" num="0052">Solange das Maskierungsverfahren inaktiv ist, übermittelt das Maskierungsmodul 214 im Rahmen der Stellwerksmeldung ZM unmittelbar die Zählerstände ZS der realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 und/oder die sich daraus ergebenden Besetzt- und/oder Freimeldungen für die jeweiligen Gleisabschnitte.</p>
<p id="p0053" num="0053">Im Übrigen gelten die obigen Erläuterungen im Zusammenhang mit den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Figuren 1 bis 5</figref> für die Achszähleinrichtung 20 gemäß den <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Figuren 6 bis 9</figref> entsprechend.</p>
<p id="p0054" num="0054">Die beiden realen Gleisabschnitte GA1 und GA2 können nach außen auch durch weitere Zählpunkte ZP4 und ZP5 begrenzt werden, sodass komplexere Gleistopologien erfasst werden können, wie beispielhaft die <figref idref="f0010">Figur 10</figref> zeigt. In einem solche Falle kann die Achszähleinrichtung<!-- EPO <DP n="12"> --> 20 mit diesen weiteren Zählpunkten verbunden werden. Die Achszähleinrichtung 20 veranlasst die vorherige Aktivierung des Maskierungsverfahrens vorzugsweise dann, wenn sie nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnittes GA1 und GA2 eine Zugdurchfahrt durch den virtuellen Gleisabschnitt VGA auch anhand der von den weiteren Zählpunkten ZP4 und ZP5 gelieferten Zählpunktmeldungen ZPM hat feststellen können.</p>
<p id="p0055" num="0055">Im Übrigen gelten die obigen Erläuterungen im Zusammenhang mit den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009">Figuren 1 bis 9</figref> für die Anlagentopologie gemäß <figref idref="f0010">Figur 10</figref> entsprechend.</p>
<p id="p0056" num="0056">Abschließend sei erwähnt, dass die Merkmale aller oben beschriebenen Ausführungsbeispiele untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Ausführungsbeispiele der Erfindung zu bilden.</p>
<p id="p0057" num="0057">Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen jeweils für sich mit jedem der nebengeordneten Ansprüche kombiniert werden, und zwar jeweils für sich allein oder in beliebiger Kombination mit einem oder mehreren anderen Unteransprüchen, um weitere andere Ausführungsbeispiele zu erhalten.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0058" num="0058">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>10</dt><dd>Eisenbahngleisanlage</dd>
<dt>20</dt><dd>Achszähleinrichtung</dd>
<dt>30</dt><dd>Stellwerk</dd>
<dt>50</dt><dd>Schienenfahrzeug</dd>
<dt>200</dt><dd>Recheneinrichtung</dd>
<dt>210</dt><dd>Speicher</dd>
<dt>211</dt><dd>Zählmodul</dd>
<dt>212</dt><dd>Grundstellmodul</dd>
<dt>213</dt><dd>Überwachungsmodul</dd>
<dt>214</dt><dd>Maskierungsmodul</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>AB</dt><dd>Aktivierungsbefehl</dd>
<dt>B</dt><dd>Besetztsignal</dd>
<dt>DW</dt><dd>Defaultwert</dd>
<dt>GA1</dt><dd>erster realer Gleisabschnitt</dd>
<dt>GA2</dt><dd>zweiter realer Gleisabschnitt</dd>
<dt>NSB1</dt><dd>Nullsetzbefehl</dd>
<dt>NSB2</dt><dd>Nullsetzbefehl</dd>
<dt>RS</dt><dd>Rücksetzbefehl</dd>
<dt>SB</dt><dd>Grundstellbefehl</dd>
<dt>SPM</dt><dd>Steuerprogrammmodul</dd>
<dt>t1</dt><dd>Zeitpunkt</dd>
<dt>t2</dt><dd>späterer zweiter Zeitpunkt</dd>
<dt>t3</dt><dd>späterer dritter Zeitpunkt</dd>
<dt>t4</dt><dd>späterer vierter Zeitpunkt</dd>
<dt>t5</dt><dd>späterer fünfter Zeitpunkt</dd>
<dt>Tmax</dt><dd>vorgegebene Maximalstörungszeitspanne</dd>
<dt>Tmin</dt><dd>vorgegebene Trennzeitspanne</dd>
<dt>VGA</dt><dd>virtueller Gleisabschnitt</dd>
<dt>ZM</dt><dd>Stellwerksmeldung</dd>
<dt>ZP1-ZP5</dt><dd>Zählpunkt</dd>
<dt>ZPM</dt><dd>Zählpunktmeldung</dd>
<dt>ZS</dt><dd>Zählerstand</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Maskierung einer Fehlfunktion eines zwischen einem ersten Gleisabschnitt (GA1) und einem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt (GA2) angeordneten Zählpunkts (ZP2) im Rahmen eines Maskierungsverfahrens, wobei im Rahmen des Maskierungsverfahrens ein den ersten und zweiten Gleisabschnitt (GA1) überspannender virtueller Gleisabschnitt (VGA) berücksichtigt wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>das Maskierungsverfahren eine vorherige Aktivierung erfordert, wobei die Aktivierung des Maskierungsverfahrens verlangt, dass nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnitts (GA1, GA2) eine vollständige Zugdurchfahrt durch die beiden Gleisabschnitte (GA1, GA2) festgestellt wird und das Freisein des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) durch die Zugdurchfahrt bestätigt wird,</claim-text>
<claim-text>wobei im Falle einer vorherigen Aktivierung des Maskierungsverfahrens eine Maskierung der Fehlfunktion des Zählpunkts (ZP2) erfolgt, wenn die Überwachung des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) ein Freisein des virtuellen Gleisabschnitts (VGA) bestätigt, aber der Zählpunkt (ZP2) als gestört gilt, weil er eine widersprechende Information oder keine Information ausgibt, und</claim-text>
<claim-text>das Maskieren der Fehlfunktion beendet wird, falls die Störung des Zählpunkts (ZP2) länger als eine vorgegebene Maximalstörungszeitspanne (Tmax) anhält.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) als frei angesehen und nach außen als frei gemeldet werden, solange das Maskieren der Fehlfunktion anhält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) nach außen als besetzt gemeldet werden, wenn die Störung des Zählpunkts (ZP2) länger als die vorgegebene Maximalstörungszeitspanne (Tmax) anhält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
im Falle, dass die Störung noch während des Maskierens endet, eine durch die Störung verursachte interne Besetztannahme des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts<!-- EPO <DP n="15"> --> grundgestellt wird, indem die betroffenen realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) als frei definiert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 4,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das Grundstellen des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts einschließt, im Falle eines durch die Störung verursachten ersten abschnittsbezogenen Zählerstandsfehlers, der den ersten realen Gleisabschnitt (GA1) betrifft, und/oder zweiten abschnittsbezogenen Zählerstandsfehlers, der den zweiten realen Gleisabschnitt (GA2) betrifft, die betroffenen abschnittsbezogenen Zählerstände (ZS) zu korrigieren, insbesondere auf Null zu setzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
im Falle eines wiederholten Auftretens von Störungsereignissen diese als zu derselben oben genannten Störung, deren zeitliche Länge mit der vorgegebene Maximalstörungszeitspanne (Tmax) verglichen wird, gehörig angesehen werden, wenn der zeitliche Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Störungsereignissen kürzer als eine vorgegebene Trennzeitspanne (Tmin) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das Verfahren von einer Achszähleinrichtung (20) durchgeführt wird, die eingangsseitig mit dem zwischen dem ersten Gleisabschnitt (GA1) und dem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt (GA2) angeordneten Zählpunkt (ZP2) sowie ausgangsseitig mit einer übergeordneten Einrichtung verbunden ist und die Fehlfunktion des Zählpunkts (ZP2) gegenüber der übergeordneten Einrichtung maskiert, indem sie die realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) trotz der Fehlfunktion des Zählpunkts (ZP2) der übergeordneten Einrichtung gegenüber als frei meldet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die übergeordnete Einrichtung ein Stellwerk (30) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 7 bis 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
<!-- EPO <DP n="16"> -->im Falle, dass die Störung noch während des Maskierens endet, die Achszähleinrichtung (20) eine durch die Störung verursachte interne Besetztannahme des ersten und/oder zweiten realen Gleisabschnitts korrigiert, indem sie betroffenen realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) intern als frei definiert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Achszähleinrichtung (20) im Rahmen der Korrektur der internen Besetztannahme einen durch die Störung verursachten ersten Zählerstandsfehler, der den ersten realen Gleisabschnitt (GA1) betrifft, und/oder zweiten Zählerstandsfehler, der den zweiten realen Gleisabschnitt (GA2) betrifft, durch Korrektur der betroffenen Zählerstände (ZS), insbesondere durch Setzen auf Null, behebt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 7 bis 10,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>die beiden realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) nach außen durch weitere Zählpunkte (ZP1, ZP3-ZP5) begrenzt werden und</claim-text>
<claim-text>die Achszähleinrichtung (20) mit diesen weiteren Zählpunkten verbunden ist und die vorherige Aktivierung des Maskierungsverfahrens veranlasst, wenn sie nach einem Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnitts (GA1, GA2) die Zugdurchfahrt durch den virtuellen Gleisabschnitt (VGA) anhand der von den weiteren Zählpunkten gelieferten Zählpunktmeldungen (ZPM) festgestellt hat.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 7 bis 11,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das Grundstellen des ersten und zweiten realen Gleisabschnitts (GA1, GA2) auf eine externe Anweisung der übergeordneten Einrichtung hin erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Achszähleinrichtung (20) mit zumindest einem Eingangsanschluss zum Anschluss an einen zwischen einem ersten Gleisabschnitt (GA1) und einem daran angrenzenden zweiten Gleisabschnitt (GA2) angeordneten Zählpunkt (ZP2) sowie zum Anschluss an weitere Zählpunkte (ZP1, ZP3-ZP5), die die beiden realen Gleisabschnitte (GA1, GA2) nach außen begrenzen, und zumindest einem Ausgangsanschluss zum Anschluss an eine übergeordnete Einrichtung,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
<!-- EPO <DP n="17"> -->die Achszähleinrichtung (20) dazu ausgestaltet ist, ein Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 12 durchzuführen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Achszähleinrichtung (20) nach Anspruch 13,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>die Achszähleinrichtung (20) eine Recheneinrichtung (200) und einen Speicher (210) umfasst, in dem ein Steuerprogrammmodul (SPM) abgespeichert ist,</claim-text>
<claim-text>wobei das Steuerprogrammmodul (SPM) dazu ausgestaltet ist, bei Ausführung durch die Recheneinrichtung (200) das Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 12 durchzuführen.</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="129" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="128" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="128" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="129" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="129" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="153" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0007" num="7"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="153" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0008" num="8"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="153" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0009" num="9"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="153" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0010" num="10"><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="149" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="154" he="240" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="154" he="240" type="tif"/><doc-page id="srep0003" file="srep0003.tif" wi="159" he="240" type="tif"/></search-report-data><search-report-data date-produced="20250110" id="srepxml" lang="de" srep-office="EP" srep-type="ep-sr" status="n"><!--
 The search report data in XML is provided for the users' convenience only. It might differ from the search report of the PDF document, which contains the officially published data. The EPO disclaims any liability for incorrect or incomplete data in the XML for search reports.
 -->

<srep-info><file-reference-id>2024P10150EP</file-reference-id><application-reference><document-id><country>EP</country><doc-number>24189805.5</doc-number></document-id></application-reference><applicant-name><name>Siemens Mobility GmbH</name></applicant-name><srep-established srep-established="yes"/><srep-invention-title title-approval="yes"/><srep-abstract abs-approval="yes"/><srep-figure-to-publish figinfo="by-applicant"><figure-to-publish><fig-number>5</fig-number></figure-to-publish></srep-figure-to-publish><srep-info-admin><srep-office><addressbook><text>DH</text></addressbook></srep-office><date-search-report-mailed><date>20250128</date></date-search-report-mailed></srep-info-admin></srep-info><srep-for-pub><srep-fields-searched><minimum-documentation><classifications-ipcr><classification-ipcr><text>B61L</text></classification-ipcr></classifications-ipcr></minimum-documentation></srep-fields-searched><srep-citations><citation id="sr-cit0001"><patcit dnum="WO0196164A1" id="sr-pcit0001" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=WO0196164&amp;CY=ep"><document-id><country>WO</country><doc-number>0196164</doc-number><kind>A1</kind><name>SIEMENS AG [DE]</name><date>20011220</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Seite 2, Zeile 18 - Seite 3, Zeile 20 *</passage><passage>* Seite 4, Zeile 1 - Seite 9, Zeile 14 *</passage><passage>* Abbildungen 1-3 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0002"><patcit dnum="EP0739802A2" id="sr-pcit0002" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP0739802&amp;CY=ep"><document-id><country>EP</country><doc-number>0739802</doc-number><kind>A2</kind><name>SEL ALCATEL AG [DE]</name><date>19961030</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Spalte 1, Zeile 39 - Zeile 57 *</passage><passage>* Spalte 3, Zeile 1 - Spalte 5, Zeile 20 *</passage><passage>* Abbildungen 1-2 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0003"><patcit dnum="EP0958986B1" id="sr-pcit0003" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP0958986&amp;CY=ep"><document-id><country>EP</country><doc-number>0958986</doc-number><kind>B1</kind><name>VAE GMBH [AT]</name><date>20060322</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Abs&#228;tze [0013] - [0015],  [0023] - [0027] *</passage><passage>* Abbildungen 1-3 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0004"><patcit dnum="DE19809087A1" id="sr-pcit0004" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE19809087&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>19809087</doc-number><kind>A1</kind><name>SIEMENS AG [DE]</name><date>19990826</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Spalte 4, Zeile 65 - Spalte 5, Zeile 8 *</passage><passage>* Abbildungen 1-5 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0005"><patcit dnum="DE19709840A1" id="sr-pcit0005" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE19709840&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>19709840</doc-number><kind>A1</kind><name>SIEMENS AG [DE]</name><date>19980903</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Spalte 1, Zeile 56 - Spalte 2, Zeile 12 *</passage><passage>* Spalte 5, Zeile 1 - Spalte 5, Zeile 19 *</passage><passage>* Abbildungen 1-3 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0006"><nplcit id="sr-ncit0001" npl-type="b"><article><book><author><name>WOLFGANG FENNER ET AL</name></author><book-title>Chapter 2: Sicherungstechnische Systemkomponenten</book-title><imprint><name>BAHNSICHERUNGSTECHNIK : STEUERN, SICHERN UND &#220;BERWACHEN VON FAHRWEGEN UND FAHRGESCHWINDIGKEITEN IM SCHIENENVERKEHR, PUBLICIS CORPORATE PUBL, ERLANGEN, DE, PAGE(S) 26 - 137</name><pubdate>20030101</pubdate></imprint><isbn>978-3-89578-177-3</isbn><refno>XP009554818</refno></book></article></nplcit><category>A</category><rel-claims>1-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Seite 81, Absatz 2.4.3.6 - Seite 82, Absatz 2.4.3.6 *</passage><passage>* Abbildung 2.4.12 *</passage></rel-passage></citation></srep-citations><srep-admin><examiners><primary-examiner><name>Massalski, Matthias</name></primary-examiner></examiners><srep-office><addressbook><text>The Hague</text></addressbook></srep-office><date-search-completed><date>20250110</date></date-search-completed></srep-admin><!--							The annex lists the patent family members relating to the patent documents cited in the above mentioned European search report.							The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>WO</country><doc-number>0196164</doc-number><kind>A1</kind><date>20011220</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>E340114</doc-number><kind>T1</kind><date>20061015</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>1436135</doc-number><kind>A</kind><date>20030813</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>10029124</doc-number><kind>A1</kind><date>20020117</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>1292480</doc-number><kind>A1</kind><date>20030319</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>HK</country><doc-number>1058027</doc-number><kind>A1</kind><date>20040430</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>0196164</doc-number><kind>A1</kind><date>20011220</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>EP</country><doc-number>0739802</doc-number><kind>A2</kind><date>19961030</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>E218998</doc-number><kind>T1</kind><date>20020615</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>19515345</doc-number><kind>A1</kind><date>19961031</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>0739802</doc-number><kind>A2</kind><date>19961030</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>ES</country><doc-number>2176373</doc-number><kind>T3</kind><date>20021201</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>EP</country><doc-number>0958986</doc-number><kind>B1</kind><date>20060322</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>406857</doc-number><kind>B</kind><date>20001025</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>E320953</doc-number><kind>T1</kind><date>20060415</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>0958986</doc-number><kind>A2</kind><date>19991124</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>ES</country><doc-number>2260897</doc-number><kind>T3</kind><date>20061101</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>19809087</doc-number><kind>A1</kind><date>19990826</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>19709840</doc-number><kind>A1</kind><date>19980903</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0739802B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0739802</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
