Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung mit einem Werkzeug sowie ein zugehöriges
Verfahren zur Herstellung einer solchen Verpackung.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Im Bereich der Verpackungen für Zubehör, beispielsweise für Werkzeuge für Maschinen,
besteht ein wachsender Bedarf an Lösungen, die mehrere wichtige Anforderungen erfüllen.
Dieser Bedarf betrifft Verpackungen, die nicht nur die Sichtbarkeit der Werkzeuge
gewährleisten, sondern auch umweltfreundlich, sicher und für automatisierte Prozesse
geeignet sind.
[0003] Kunden möchten das Werkzeug vor dem Kauf sehen können, um die Qualität und Eignung
besser beurteilen zu können. Eine Verpackung, die das Werkzeug klar sichtbar macht,
ist daher gewünscht.
[0004] Gleichzeitig nimmt das Umweltbewusstsein stetig zu, und es bestehen strenge gesetzliche
Vorgaben zur Reduzierung von Verpackungsmüll. Daher besteht ein dringender Bedarf
an Verpackungen, die nachhaltig und leicht recyclebar sind. Dies reduziert die Umweltbelastung
und fördert die Akzeptanz beim Verbraucher.
[0005] Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist die sichere Fixierung der Werkzeuge in
der Verpackung. Diese müssen so gesichert sein, dass sie während des Transports und
der Lagerung nicht beschädigt werden. Eine sichere Fixierung ist entscheidend, um
die Qualität und Funktionsfähigkeit des Werkzeugs bis zum Endverbraucher zu gewährleisten.
[0006] Darüber hinaus ist die Automatisierung im Verpackungsprozess ein wichtiger Faktor,
um Effizienz und Kostenersparnis zu erzielen. Verpackungen, die sich leicht in automatisierte
Produktionslinien integrieren lassen, ermöglichen eine schnellere und kostengünstigere
Produktion.
[0007] Es besteht daher ein Bedarf einer Verbesserung gegenüber bestehenden Verpackungslösungen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Es wird als Aufgabe der Erfindung gesehen, eine verbesserte Verpackung mit einem
Werkzeug bereit zu stellen.
[0009] Zur Lösung der Erfindung wird insbesondere eine Verpackung für ein Werkzeug definiert,
wobei das Werkzeug ein Aufnahmemittel mit einer Innenkontur aufweist. Die Verpackung
weist ferner eine Basis auf, wobei die Basis eine Öffnung, insbesondere eine Stanzung,
aufweist. Eine Innenkontur der Öffnung stimmt mit der Innenkontur des Aufnahmemittels
zumindest teilweise überein. Die Verpackung weist ferner eine Verriegelungsvorrichtung
mit einem ersten Verriegelungselement auf, das dazu eingerichtet ist, durch die Öffnung
und das Aufnahmemittel durchführbar zu sein und das Werkzeug durch Formschluss drehfest
an der Basis, insbesondere reversibel, zu fixieren.
[0010] Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist eine Verpackung mit mindestens
einem Werkzeug angegeben, wobei das mindestens eine Werkzeug jeweils ein Aufnahmemittel
mit einer Innenkontur umfasst. Sind mehrere Werkzeuge vorgesehen, sind diese vorzugsweise
in einem Stapel angeordnet, wobei die Aufnahmemittel der Werkzeuge übereinander liegen,
so dass das erste Verriegelungselement durch mehrere, insbesondere alle Aufnahmemittel
hindurch treten kann. Die Verpackung weist eine Basis auf, wobei die Basis eine Öffnung,
insbesondere eine Stanzung, mit einer Innenkontur aufweist. Die Innenkontur der Öffnung
stimmt zumindest teilweise mit der Innenkontur des Aufnahmemittels überein. Die Verpackung
weist ferner eine Verriegelungsvorrichtung mit einem ersten Verriegelungselement auf,
wobei die Verriegelungsvorrichtung eingerichtet ist, durch die Öffnung, insbesondere
Stanzung, und das Aufnahmemittel durchführbar zu sein und das mindestens eine Werkzeug,
insbesondere einen Stapel von Werkzeugen durch Formschluss drehfest an der Basis,
insbesondere reversibel, zu fixieren.
[0011] Im Kontext der vorgestellten Lösung bezieht sich "Verpackung" auf eine Vorrichtung,
die speziell für die sichere Aufnahme und Präsentation von Werkzeugen entwickelt wurde.
Sie ist konstruiert, um die Werkzeuge durch eine Kombination aus Basis, Öffnung, insbesondere
Stanzung, Aufnahmemittel des Werkzeugs und Verriegelungsvorrichtung sicher zu halten
und dabei eine möglichst reversible Fixierung zu ermöglichen. Hierdurch wird vor allem
der Transportschutz gewährleistet. Ferner bietet die Basis die Möglichkeit bedruckt
zu werden, um das Werkzeug betreffende Parameter dem Kunden anzuzeigen.
[0012] Als "Werkzeug" wird ein Zubehörteil oder eine Komponente bezeichnet, die in Verbindung
mit einer Maschine, insbesondere handbetriebene Werkzeugmaschine verwendet wird, um
deren Funktionalität zu gewährleisten, zu erweitern, zu verbessern oder spezifische
Aufgaben zu unterstützen.
[0013] Im Sinne der Erfindung ist ein "Aufnahmemittel" zu verstehen als eine speziell gestaltete
Ausnehmung oder Öffnung innerhalb des Werkzeugs. Dieses Aufnahmemittel dient dazu,
das Werkzeug sicher an einer Maschine zu befestigen oder zu verankern. Sie ermöglicht
eine präzise und stabile Verbindung zwischen dem Werkzeug und der Maschine, wodurch
die Funktionalität der Maschine gewährleistet, oder erweitert oder spezialisiert werden
kann.
[0014] Eine "Basis" im Kontext der Erfindung bezieht sich auf eine strukturelle Komponente
der Verpackung, die als stabiler Untergrund oder Plattform dient und das Werkzeug
unterstützt. Diese Basis ist vorzugsweise flächig ausgeführt, insbesondere plattenförmig,
um eine großflächige Auflagefläche für das Werkzeug zu bieten, was eine sichere Fixierung
gewährleistet. Dadurch wird sichergestellt, dass das Werkzeug sicher an Ort und Stelle
bleibt und sich während des Transports oder bei der Handhabung nicht verschiebt, insbesondere
relativ zu der Basis nicht beweglich ist, oder beschädigt wird.
[0015] Die Basis ist in der Regel so gestaltet, dass sie die Geometrie und die spezifischen
Anforderungen des Werkzeugs berücksichtigt. Sie kann verschiedene Formen und Abmessungen
aufweisen, um eine optimale Unterstützung und Sicherung des Werkzeugs zu gewährleisten.
Diese flächige Konstruktion ermöglicht es auch, dass die Verpackung effizient in automatisierte
Produktionsprozesse integriert werden kann, da sie eine stabile Plattform für die
Handhabung und Verarbeitung bietet.
[0016] Das Aufnahmemittel ist typischerweise so dimensioniert und geformt, dass das Werkzeug
passgenau an einer Maschine aufgenommen werden kann und seine Positionierung sicherstellt.
Dies kann durch verschiedene Mittel geschehen, wie beispielsweise durch Formschluss
oder durch die Verwendung zusätzlicher Befestigungselemente.
[0017] Vorzugsweise weist dieses Aufnahmemittel und die Öffnung, insbesondere Stanzung,
im Wesentlichen eine kreisrunde Form auf und weist zusätzlich, ausgehend von der kreisrunden
Form, vorzugsweise nach radial außen erstrecken Ausnehmungen auf. Diese Ausnehmungen,
bevorzugt mindestens zwei, können vorzugsweise polygonartige oder splineartige, Formen
umfassen. Vorzugsweise ergibt sich durch diese Ausnehmungen ein sternartiges Polygon
mit vorzugsweise kreisrunden Abschnitten. Besonders vorteilhaft können Werkzeuge mit
derartigen Ausnehmungen für Maschinen, welche insbesondere für hohe Beanspruchungen
vorgesehen sind, verwendet werden.
[0018] Wenn die Innenkontur der Öffnung, insbesondere Stanzung mit der Innenkontur der Aufnahmemittel
zumindest teilweise übereinstimmt, bedeutet dies, dass die Form und Geometrie der
Stanzung teilweise der Form und Geometrie des Aufnahmemittels angepasst ist, jedoch
nicht unbedingt identisch sein muss. Es könnte bedeuten, dass bestimmte Bereiche oder
Merkmale der Stanzung so gestaltet sind, dass sie sich gut in das Aufnahmemittel einfügen
oder mit ihm interagieren können. Diese Ausführungsform der Öffnung in Verbindung
mit der Verriegelungsvorrichtung ermöglicht eine präzise Ausrichtung und Fixierung
des Werkzeugs, wodurch eine sichere und stabile Werkzeugverpackung gewährleistet wird.
[0019] Eine "Verriegelungsvorrichtung" im Kontext der Erfindung bezeichnet ein mechanisches
Element oder Vorrichtung oder System, das dafür konzipiert ist, das Werkzeug sicher
und drehfest an der Basis zu fixieren. Diese Vorrichtung ist so gestaltet, dass sie
durch die Öffnung und das Aufnahmemittel des Werkzeugs geführt werden kann und es
auf zuverlässige Weise an der Basis der Verpackung arretiert. Dabei sorgt sie für
einen Formschluss, der das Werkzeug sicher drehfest hält, ohne dass es sich unbeabsichtigt
lösen, drehen oder verschieben kann. Die Verriegelungsvorrichtung kann dabei aus einem
oder mehreren Verriegelungselementen bestehen.
[0020] Die Verriegelungsvorrichtung kann unterschiedliche Mechanismen umfassen, wie z. B.
Clips, Bolzen, Riegel oder Schraubvorrichtungen, die so ausgelegt sind, dass sie eine
einfache, insbesondere reversible Montage und Demontage des Zubehörs ermöglichen.
Dadurch ist es möglich, dass die Verriegelungselemente durch Formschluss verbindbar
beziehungsweise trennbar sind. Diese Mechanismen können so konstruiert sein, dass
sie auch eine reversible Fixierung erlauben, sodass das Zubehörteil bei Bedarf leicht
entfernt oder gewechselt werden kann.
[0021] Zusätzlich zu ihrer Fixierfunktion kann die Verriegelungsvorrichtung auch Sicherheitskomponenten
integrieren, wie z. B. Verriegelungssperren oder Sicherheitsclips, die verhindern,
dass das Zubehörteil versehentlich entfernt wird. Dies ist besonders wichtig, um die
Sicherheit und Integrität des Werkzeugzubehörs während des Transports und der Lagerung
zu gewährleisten.
[0022] Die Kombination aus Öffnung, insbesondere Stanzung, Aufnahmemittel und Verriegelungsvorrichtung
schafft eine stabile, zuverlässige und benutzerfreundliche, formschlüssige Verbindung,
die sowohl die Handhabung als auch den Schutz des Werkzeugs optimiert. Durch diese
Lösung wird die Verpackung nicht nur funktional, sondern auch sicher und effizient
in der Anwendung.
[0023] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der die Verriegelungsvorrichtung ein erstes Verriegelungselement und ein zweites
Verriegelungselement aufweist. Das zweite Verriegelungselement ist dabei eingerichtet
mit dem ersten Verriegelungselement verbindbar zu sein insbesondere in das erste Verriegelungselement
einführbar zu sein.
[0024] Durch diese Konstruktion wird eine zuverlässige Fixierung des Werkzeugs gewährleistet,
die nicht nur fest und sicher ist, sondern auch eine einfache Montage und Demontage
des Werkzeugs ermöglicht. Dies ist besonders vorteilhaft für den Benutzer, da Werkzeuge
schnell aus der Verpackung entnommen oder hinzugefügt werden können, ohne dass komplizierte
Mechanismen erforderlich sind.
[0025] Ein Werkzeug, das bevorzugt für eine Handwerkzeugmaschine verwendet wird, kann beispielsweise
ein Schleifwerkzeug oder ein Sägewerkzeug sein. Es ist so konzipiert, dass es um eine
Achse rotiert oder oszilliert, wobei es durch das Aufnahmemittel an der Maschine fixierbar
ist.
[0026] Das Werkzeug ist vorzugsweise zumindest abschnittsweise plattenförmig. Ein Beispiel
für die Verwendung eines solchen Werkzeugs ist das Starlock-System. Dieses Starlock-System
verwendet eine spezielle Befestigungstechnik, um einen sicheren und stabilen Sitz
des Werkzeugs zu gewährleisten.
[0027] Das Starlock-System, geschützt durch das Patent
EP 3 027 362 B1, bietet eine zuverlässige und robuste Lösung für die Montage und die Befestigung
und den Einsatz von Werkzeugen in Handwerkzeugmaschinen. Es stellt sicher, dass das
Werkzeug fest und sicher in der Maschine gehalten wird, um eine optimale Leistung
und Sicherheit während des Gebrauchs zu gewährleisten.
[0028] Das erste oder zweite Verriegelungselement kann in einer Form eines Pilzes ausgeführt
sein, was bedeutet, dass es über ein länglich ausgebildeten Schaft und einen, vorzugsweise
abgerundeten Kopf verfügt. Diese spezielle Gestaltung ermöglicht eine Verriegelung,
bei der das entsprechende Verriegelungselement sicher mit der entsprechenden Aufnahme
des korrespondierenden Verriegelungselement verbindbar ist. Der pilzförmige Kopf erleichtert
zudem das Einsetzen und Entfernen des entsprechenden Verriegelungselements, da er
eine einfache Handhabung und einen sicheren Halt gewährleistet. Zusätzlich bietet
die Innenseite des pilzförmigen Kopfs eine Anlagefläche zum Werkzeug, was den Befestigungsvorgang
und die ortsfeste Positionierung des Werkzeugs an der Basis unterstützt und sicherstellt.
Die Oberfläche des Pilzes kann die Kennzeichnung der Werkzeuge beziehungsweise einen
Hinweis, bei welchen Maschinentyp die Werkzeuge passen, enthalten.
[0029] Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass jedes Verriegelungselement mit einem Farbcode
versehen werden kann, der spezifische Ausführungen von Werkzeugen kennzeichnet. Dies
ermöglicht eine klare und einfache Identifizierung verschiedener Werkzeuge. Durch
die Verwendung verschieden farbiger Verriegelungselemente können ansonsten identische
Verpackungen mit verschiedenen Werkzeugen leicht voneinander unterschieden werden.
Farblich gekennzeichnete Verpackungen für unterschiedliche Werkzeuge erleichtert die
Organisation und das Management der Werkzeuge. Diese Kennzeichnungsfunktion erleichtert
nicht nur die schnelle Auswahl des benötigten Werkzeugs beim Erwerb und bei der Anwendung,
sondern trägt auch zur effizienten Nutzung und Verwaltung bei.
[0030] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der das erste Verriegelungselement eine Außenkontur aufweist, die zumindest teilweise
mit der Öffnung, insbesondere Stanzung, der Basis übereinstimmt beziehungsweise in
Wirkverbindung steht.
[0031] Die Außenkontur des ersten Verriegelungselements, die mit der Innenkontur der Öffnung,
insbesondere Stanzung der Basis zusammenwirkt, ermöglicht in Kombination mit dem Aufnahmemittel
eine präzise und gegen Verdrehung gesicherte Fixierung des Werkzeugs an der Verpackungsbasis.
Dies gewährleistet, dass das Werkzeug während des Transports oder bei der Lagerung
ortsfest an seinem Platz bleibt, wodurch eventuelle Beschädigungen vermieden werden.
[0032] Durch diese Konstruktion wird nicht nur das Werkzeug geschützt, sondern auch die
Effizienz bei der Handhabung erhöht. Bei der Herstellung der Verpackung mit einem
Werkzeug kann das Werkzeug leicht in die Verpackung eingesetzt und sicher befestigt
werden, was insbesondere in industriellen und gewerblichen Anwendungen von Vorteil
ist. Darüber hinaus erleichtert die abgestimmte Form zwischen Außenkontur des ersten
Verriegelungselements, die Öffnung der Basis und das Aufnahmemittel des Werkzeugs,
dem Anwender das einfache Entnehmen und Hinzufügen des Werkzeugs aus und in die Verpackung.
[0033] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der das erste Verriegelungselement mit dem zweiten Verriegelungselement verschraubbar
ist.
[0034] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung
gestellt, bei der das zweite Verriegelungselement mit dem ersten Verriegelungselement
verschraubbar ist.
[0035] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der das erste Verriegelungselement in das zweite Verriegelungselement einschraubbar
ist.
[0036] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der das zweite Verriegelungselement in das erste Verriegelungselement einschraubbar
ist.
[0037] Durch die Möglichkeit, das erste Verriegelungselement mit dem zweiten Verriegelungselement
zu verschrauben, wird eine robuste Verbindung geschaffen, die ein Werkzeug reversibel
ortsfest hält.
[0038] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
welche ferner ein Abstandsmittel aufweist. Das Abstandsmittel ist dabei eingerichtet
zwischen zumindest einem Abschnitt des Werkzeugs und der Basis angeordnet zu sein,
insbesondere zumindest einen Abschnitt des Werkzeugs auf der Basis abzustützen, insbesondere
einen Abstand des Werkzeugs zu der Basis auszugleichen. Vorzugsweise umfasst der Abschnitt
des Werkzeugs, welcher durch das Abstandsmittel abgestützt wird das Aufnahmemittel.
Deshalb weist das Abstandsmittel vorzugsweise eine Aussparung auf, durch die die Verriegelungsvorrichtung
geführt ist. Das Abstandsmittel kann einteilig oder aus mehreren Teilen gebildet sein.
Es ist so geformt, dass die Abstützung des Werkzeugs gewährleistet ist und zusätzlich
das Einführen der Verriegelungsvorrichtung ermöglicht.
[0039] Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass das Abstandsmittel
es ermöglicht, ein Werkzeug mit einer abgesetzten Grundform sicher und ortsfest in
der Verpackung zu positionieren. Bei einem Werkzeug mit einer abgesetzten Grundform
ist der Arbeitsbereich des Werkzeuges in Bezug auf den Bereich beziehungsweise einen
Abschnitt, der das Aufnahmemittel umfasst, versetzt angeordnet. Bei solch geformten
Werkzeugen stellt das Abstandmittel sicher, dass das Werkzeug während des Transports
oder bei der Lagerung keinen unerwünschten Bewegungen ausgesetzt ist, was das Risiko
von Beschädigungen minimiert. Der Arbeitsbereich kann mit einem an sich bekannten
Überzug geschützt sein, sodass dieser unversehrt zur Verfügung steht.
[0040] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der die Verriegelungsvorrichtung inklusive derer Verriegelungselemente und/oder
das Abstandsmittel aus Kunststoff, insbesondere biologisch abbaubaren Kunststoff,
insbesondere transparenten und/oder colorierten Kunststoff aufweist, oder aus einem
solchen bzw. einer Mischung hergestellt ist.
[0041] Biologisch abbaubare Kunststoffe bieten eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen
Kunststoffen und zeichnen sich durch eine Vielzahl von Eigenschaften aus, die sie
für unterschiedliche Anwendungen geeignet machen. Polylactid (PLA) ist ein weit verbreiteter
biologisch abbaubarer Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke
oder Zuckerrohr gewonnen wird. PLA ist transparent, geruchlos, hart und spröde. Es
ist industriell kompostierbar und zersetzt sich bei höheren Temperaturen und Feuchtigkeit.
[0042] Ein weiterer biologisch abbaubarer Kunststoff ist Polyhydroxyalkanoat (PHA), der
durch Mikroorganismen aus Zucker oder Lipiden produziert wird. PHA ist sowohl industriell
als auch heimisch kompostierbar und bietet hervorragende Biokompatibilität und Wasserfestigkeit.
[0043] Polybutylenadipat-Terephthalat (PBAT) ist ein weiterer biologisch abbaubarer Kunststoff,
der häufig in Kombination mit anderen biologisch abbaubaren Polymeren verwendet wird,
um deren Eigenschaften zu verbessern. PBAT ist flexibel, reißfest und kompostierbar
unter industriellen Bedingungen.
[0044] Polycaprolacton (PCL) ist ebenfalls ein biologisch abbaubarer Kunststoff, der durch
seine niedrige Schmelztemperatur und gute Flexibilität besticht.
[0045] Diese biologisch abbaubaren Kunststoffe bieten eine umweltfreundliche Alternative
zu herkömmlichen Kunststoffen und tragen dazu bei, die Umweltbelastung durch Kunststoffabfälle
zu reduzieren.
[0046] Zusätzlich zu den bereits genannten biologisch abbaubaren Kunststoffen gibt es auch
Materialien wie Celluloseacetat, Holz und Maisstärkebasierte Kunststoffe, die ebenfalls
nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen bieten.
[0047] Celluloseacetat wird aus Cellulose gewonnen, einem Hauptbestandteil pflanzlicher
Zellwände, häufig aus Holz oder Baumwolle. Es ist biologisch abbaubar und wird häufig
in der Herstellung von Folien, Fasern und Spritzgussprodukten verwendet. Celluloseacetat
hat eine hohe Transparenz, gute mechanische Eigenschaften und ist relativ widerstandsfähig
gegenüber Wasser.
[0048] Holz ist ein natürliches, biologisch abbaubares Material, das in einer Vielzahl von
Produkten verwendet wird, von Bau- und Möbelmaterialien bis hin zu kleinen Alltagsgegenständen.
Holz ist langlebig, stark und weist eine hohe Festigkeit auf. Es kann recycelt oder
kompostiert werden und hinterlässt nach dem Abbau keine schädlichen Rückstände in
der Umwelt.
[0049] Maisstärkebasierte Kunststoffe, wie thermoplastische Stärke (TPS), werden aus Maisstärke
hergestellt und sind vollständig biologisch abbaubar. Diese Kunststoffe sind flexibel
und können in verschiedenen Formen verarbeitet werden, wie zum Beispiel Spritzgussprodukten
und Verpackungen. TPS hat gute mechanische Eigenschaften und eine hohe Feuchtigkeitsresistenz,
was es ideal für Verpackungen macht.
[0050] Darüber hinaus gewährleisten biologisch abbaubare Materialien weiterhin die erforderliche
Funktionalität und Leistungsfähigkeit für die Verriegelungsvorrichtung und das Abstandsmittel.
Sie bieten robuste Eigenschaften, die notwendig sind, um das Werkzeugzubehör sicher
und stabil in der Verpackung zu halten, während gleichzeitig eine flexible Anpassung
an unterschiedliche Formen und Größen des Zubehörs möglich ist.
[0051] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der das erste Verriegelungselement und/oder das zweite Verriegelungselement einen
Griffsteg aufweisen.
[0052] Durch den Griffsteg können Benutzer das Werkzeug schnell und bequem aus der Verpackung
entnehmen oder darin platzieren, ohne dass zusätzliche Mittel oder komplizierte Handgriffe
erforderlich sind. Dies ist besonders vorteilhaft in Arbeitsumgebungen, in denen Zeitersparnis
und Effizienz entscheidend sind, da die Handhabung des Werkzeugs schnell und mühelos
erfolgen kann.
[0053] Die einfache Zugänglichkeit und Bedienbarkeit durch den Griffsteg trägt dazu bei,
Arbeitsabläufe zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Gleichzeitig gewährleistet
der Griffsteg eine sichere Fixierung des Werkzeugs in der Verpackung, sodass es während
des Transports oder bei der Lagerung geschützt bleibt.
[0054] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
bei der die Verpackung eine Mehrzahl von gestapelten Werkzeugen beinhaltet.
[0055] Ein wesentlicher Vorteil liegt hierbei in der Platzersparnis und der Möglichkeit,
mehrere Werkzeuge in einer Verpackungseinheit unterzubringen. Dadurch können Werkzeugsets
bestehend aus mehreren Werkzeugen in einer Verpackung bereitgestellt werden.
[0056] Darüber hinaus bieten derartige Verpackungen eine sichere Aufbewahrung für das Werkzeug,
indem sie jedes Werkzeug fest und geschützt halten. Dies minimiert das Risiko von
Beschädigungen während des Transports oder im Verkaufsregal.
[0057] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird eine Verpackung zur Verfügung gestellt,
wobei die Basis eine verstärkte Pappe ist, insbesondere ein Displaykarton, eine Blisterkarte
oder Vergleichbares.
[0058] Durch die verstärkte Pappe als Material für die Basis wird eine robuste und stabile
Grundlage geschaffen, die die Sicherheit und Integrität der Verpackung gewährleistet.
Dies ist besonders wichtig, um die Werkzeuge während des Transports oder bei der Lagerung
effektiv zu schützen und Beschädigungen zu vermeiden.
[0059] Die Wahl der verstärkten Pappe bietet zudem eine umweltfreundliche Alternative zu
herkömmlichen Kunststoffverpackungen. Sie ist recycelbar und trägt zur Reduzierung
der Umweltbelastung bei, ohne dabei Kompromisse bei der Funktionalität und Haltbarkeit
einzugehen.
[0060] Darüber hinaus ermöglicht die verstärkte Pappe eine einfache Anpassung und Personalisierung
der Verpackung. Sie kann leicht bedruckt, geformt und gestaltet werden, um den spezifischen
Anforderungen und Markenrichtlinien gerecht zu werden, was die Präsentation der Werkzeuge
im Verkaufsregal verbessert. Insbesondere bei einer Öffnung in Form einer Stanzung
bietet Pappe durch die guten Materialeigenschaften für einen Stanzvorgang Vorteile.
[0061] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform kann die Verpackung ferner eine Siegeleinrichtung
zur Sicherung eines Originalitätszustands der Verpackung umfassen, wobei die Siegeleinrichtung
insbesondere ein Siegelelement aufweist, das eingerichtet ist, bei erstmaliger Entnahme
des Werkzeugs zerstört zu werden.
[0062] Ein Vorteil der Verwendung eines Siegels zur Sicherung ist die Gewährleistung in
der Verpackung tatsächlich die beworbenen Werkzeuge in der entsprechenden Anzahl enthalten
sind. Dies trägt dazu bei, unbefugten Zugriff zu verhindern und die Produkte vor Diebstahl
oder unerlaubter Manipulation zu schützen. Der Einsatz eines Siegels bietet somit
nicht nur Sicherheit, sondern auch Vertrauen für Kunden, dass die Ware unversehrt
und authentisch ist.
[0063] Als eine wesentliche Idee der Erfindung kann angesehen werden eine Verpackungslösung
für Werkzeuge von Maschinen, die mehrere wesentliche Herausforderungen der Industrie
löst, bereit zu stellen. Sie gewährleistet die klare Sichtbarkeit der enthaltenen
Werkzeuge, erfüllt strenge Umweltstandards durch eine nachhaltige und leicht recyclebare
Ausführung.
[0064] Ein zentraler Aspekt der Erfindung ist ferner die sichere, ortsfeste und zuverlässige
Fixierung der Werkzeuge innerhalb der Verpackung. Durch eine spezielle, anpassbare
Fixierungstechnologie werden die Werkzeuge während des Transports und der Lagerung
fest an ihrem Platz gehalten. Dies gewährleistet, dass die Werkzeuge unbeschädigt
und in optimaler Funktionsweise beim Endverbraucher ankommen.
[0065] Darüber hinaus ist die Verpackung so konzipiert, dass sie nahtlos in automatisierte
Produktions- und Verpackungsprozesse integriert werden kann. Dies ermöglicht eine
effizientere und kostengünstigere Fertigung, indem die Verpackungslinien reibungslos
und ohne Unterbrechungen arbeiten können.
[0066] Die Erfindung stellt somit eine umfassende Lösung dar, die die Sichtbarkeit, Umweltverträglichkeit,
Sicherheit und Automatisierung in der Werkzeugverpackungsindustrie verbessert. Sie
adressiert die aktuellen Marktanforderungen und bietet eine zukunftsfähige Alternative
zu herkömmlichen Verpackungslösungen.
[0067] Die Verpackung kann für mehrere identische Werkzeuge geeignet sein, und zwar derart,
dass eine Vielzahl identischer Werkzeuge in der Verpackung angeordnet werden können.
[0068] Eine erfindungsgemäße Verpackung kann auch mehrere in der Form und Funktion unterschiedliche
Werkzeuge umfassen. Eine solche Verpackung weist dann pro Werkzeugform eine separate
Verriegelungsvorrichtung auf. Dabei kann die Verpackung beispielsweise eine Verriegelungsvorrichtung
mit einem Abstandsmittel zur Befestigung von abgesetzten Werkzeugen und eine Verriegelungsvorrichtung
ohne Abstandsmittel für die Befestigung von flachen Werkzeugen aufweisen. Zusätzlich
kann die Anzahl der verschiedenen Werkzeugen unterschiedlich sein. Eine Verpackung
kann mehrere in ihrer Form abweichende Werkzeuge umfassen, wobei jeder Werkzeugform
eine separate Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist.
[0069] Die Erfindung betrifft ferner auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Verpackung, aufweisend die Schritte:
- i) Herstellen der Basis;
- ii) Herstellen der Verriegelungsvorrichtung;
[0070] Die Erfindung betrifft ferner auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Verpackung, aufweisend die Schritte:
- a) Bereitstellen der Basis,
- b) Anordnen des mindestens einen Werkzeugs auf der Basis
- c) Befestigen des mindestens einen Werkzeugs auf der Basis mittels der Verriegelungsvorrichtung.
[0071] Zur Herstellung der Basis (Schritt i) oder a)): Zunächst wird die Basis der Verpackung
hergestellt. Die Basis kann aus verschiedenen Materialien wie Pappe, Kunststoff, vorzugsweise
biologisch abbaubarem Kunststoff, oder anderen geeigneten Werkstoffen gefertigt werden.
Sie ist so gestaltet, dass sie eine Öffnung, insbesondere Stanzung aufweist, die zur
Aufnahme und Fixierung des Werkzeugs dient. In diesem Schritt wird die Basis zugeschnitten
und vorbereitet, wobei die notwendigen Stanzungen oder Ausnehmungen angebracht werden,
die mit dem Aufnahmemittel des Werkzeugs wenigstens in Teilbereichen übereinstimmen.
[0072] Zum Schritt b): Nach dem Schritt a) wird vorzugsweise das mindestens eine Werkzeug
auf der vorbereiteten Basis angeordnet. Das Werkzeug, das ein Aufnahmemittel umfasst,
wird dabei so positioniert, dass dieses Aufnahmemittel mit der Öffnung, insbesondere
Stanzung in der Basis übereinstimmt. Dieser Schritt erfordert eine genaue Platzierung,
um sicherzustellen, dass das Werkzeug später sicher und ortsfest fixiert werden kann.
[0073] Zum Schritt ii) bzw. c): Mindestens ein Verriegelungselement der Verriegelungsvorrichtung
kann durch Spritzgießen hergestellt sein. Die Verriegelungsvorrichtung ist so konzipiert,
dass sie durch die Öffnung bzw. Stanzung in der Basis und das Aufnahmemittel des Werkzeugs
führbar ist. Die Verriegelungsvorrichtung kann verschiedene Formen annehmen, beispielsweise
kann sie aus einem ersten und einem zweiten Verriegelungselement bestehen, die ineinandergreifbar
oder miteinander verschraubbar gestaltet sind. Dadurch lässt sich das Werkzeug durch
Formschluss drehfest und sicher, vorzugsweise reversibel, an der Basis fixieren. Dies
gewährleistet eine stabile und sichere Verpackung des Werkzeugs, die gleichzeitig
eine einfache Entnahme und Wiedereinsetzung ermöglicht.
[0074] Zum Schritt c): Im Schritt c) wird das Werkzeug mittels der Verriegelungsvorrichtung
an der Basis befestigt, insbesondere indem ein erstes Verriegelungselement durch ein
Aufnahmemittel des mindestens einen Werkzeugs und durch eine Öffnung der Basis durchtritt,
und indem ein zweites Verriegelungselement bereitgestellt wird, das mit dem ersten
Verriegelungselement ineinandergreift, insbesondere formschlüssig verbunden, beispielsweise
mit diesem verschraubt werden kann.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0075] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen deutlich. Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionszeichnung einer Verpackung mit mehreren Werkzeugen;
Fig. 2 eine Verpackung mit mehreren Werkzeugen in der Seitenansicht;
Fig. 3 eine Explosionszeichnung einer Verpackung mit mehreren Werkzeugen mit einem
Abstandsmittel;
Fig. 4 eine Explosionszeichnung einer Verpackung mit mehreren Werkzeugen mit einer
bemaßten Stanzung einer Basis;
Fig. 5 eine Explosionszeichnung einer Verpackung mit mehreren Werkzeugen mit einem
bemaßten ersten Verriegelungselement; und
Fig. 6 eine Explosionszeichnung einer Verpackung mit mehreren Werkzeugen mit einem
bemaßten zweiten Verriegelungselement.
Detaillierte Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
[0076] Fig. 1 zeigt eine Explosionszeichnung einer Verpackung 10 mit einem Stapel von identischen
Werkzeugen 12. Die Verpackung 10 ist für die Aufnahme mindestens eines Werkzeuges
12 konzipiert, das ein spezifisches Aufnahmemittel 14 aufweist. Die Basis 16 der Verpackung
10 ist mit einer Öffnung in Form einer Stanzung 18 versehen, deren Form und Positionierung
wenigstens teilweise auf die Innenkontur des Aufnahmemittels 14 des Werkzeugs 12 abgestimmt
ist. Diese Stanzung 18 ist entscheidend um das Werkzeug 12 drehsicher an der Basis
16 anzuordnen. Die Stanzung 18 in Verbindung mit der Verriegelungsvorrichtung 20 ermöglicht
durch einen Formschlussmechanismus eine sichere reversible Verbindung und zusätzlich
auch eine einfache Entfernung des Werkzeugs 12, wenn dies erforderlich ist.
[0077] Die Verriegelungsvorrichtung 20 besteht aus einem ersten Verriegelungselement 22
und einem zweiten Verriegelungselement 24. Das erste Verriegelungselement 22 weist
eine spezielle Außenkontur auf, die so gestaltet ist, dass sie zumindest teilweise
mit dem Aufnahmemittel 14 des Werkzeugs 12 und mit der Stanzung 18 der Basis 16 übereinstimmt.
Diese Konfiguration gewährleistet eine sichere, ortsfeste Befestigung des Werkzeugs
12 an der Basis 16 der Verpackung 10.
[0078] Zusätzlich bietet die Verpackung 10 die Flexibilität, dass das erste Verriegelungselement
22 in das zweite Verriegelungselement 24 eingeschraubt werden kann. Diese Funktion
ermöglicht eine weiter verbesserte und insbesondere reversible Sicherung des mindestens
einen Werkzeugs 12 mittels Formschluss und erhöht die Vielseitigkeit der Verpackung
10 im Einsatz.
[0079] Die Verriegelungsvorrichtung 20 zeigt, dass das erste Verriegelungselement 22 in
Pilz-Form ausgeführt ist, was die einfache Handhabung und Sicherung des Werkzeugs
12 erleichtert. Zudem ist an dem Verriegelungselement 24 ein Steg (gezeigt in Fig.
6) angebracht, der zusätzlichen Komfort beim Öffnen und Schließen bietet.
[0080] Insgesamt bietet diese Konstruktion nicht nur eine sichere Aufbewahrung und Präsentation
eines Stapels von Werkzeugen 12, sondern auch eine einfache Handhabung und Flexibilität
bei der Nutzung. Sie ist darauf ausgelegt, den Anforderungen in verschiedenen Anwendungen
gerecht zu werden und eine zuverlässige Lösung für den Transport und die Lagerung
von Werkzeugen 12 zu bieten.
[0081] Fig. 2 zeigt eine Verpackung 10 mit einem Stapel von Werkzeugen 12 in der Seitenansicht.
Die Verriegelungsvorrichtung 20 ist durch das erste Verriegelungselement 22 und das
zweite Verriegelungselement 24 gekennzeichnet, wobei das erste Verriegelungselement
22 mit einer speziellen Außenkontur versehen ist, die mit der Stanzung 18 der Basis
16 und wenigstens teilweise mit der Form des Aufnahmemittels 14 des Werkzeugs übereinstimmt.
Diese Konfiguration gewährleistet eine robuste Verbindung zwischen dem Werkzeug 12
und der Basis 16.
[0082] Darüber hinaus zeigt die Seitenansicht der Verpackung 10 die Flexibilität der Verriegelungsvorrichtung
20, indem das erste Verriegelungselement 22 in das zweite Verriegelungselement 24
eingeschraubt werden kann. Diese Funktion trägt zur weiteren sicheren Befestigung
des Werkzeugs 12 an der Basis 16 bei und verbessert die Anpassungsfähigkeit der Verpackung
10 für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten.
[0083] Insgesamt bietet diese Seitenansicht einen klaren Überblick über die Funktionalität
und die Sicherheitsmerkmale der Verpackung 10, die speziell entwickelt wurde, um mindestens
ein Werkzeug 12 sicher und effizient zu lagern und zu transportieren.
[0084] Fig. 3 zeigt eine Explosionszeichnung einer Verpackung 10 mit einem Stapel von Werkzeugen
12 mit einem Abstandsmittel 26. Die Verpackung 10 ist so gestaltet, dass sie den Stapel
von Werkzeugen 12 an der Basis 16 sicher und genau positioniert. Zusätzlich ist in
der Verpackung 10 in der gezeigten Ausführungsform ein Abstandsmittel 26 integriert,
um den Abstand zwischen einem abgesetzten Abschnitt des Werkzeugs 12, in dem das Aufnahmemittel
14 des Werkzeugs 12 angeordnet ist, und der Basis 16 auszugleichen. Der Vorteil dieses
Abstandsmittels 26 besteht darin, dass hierdurch ermöglicht wird, Werkzeuge deren
Arbeitsbereich 30 in der Höhe versetzt zu dem Aufnahmemittel 14 angeordnet ist, sicher
in der Verpackung zu halten, ohne dass sie lose oder beweglich sind. Das Abstandsmittel
26 weist eine Aussparung auf, durch die die Verriegelungsvorrichtung 20 geführt ist.
Dies gewährleistet nicht nur eine geordnete Präsentation und Lagerung, sondern auch
einen verbesserten Schutz der Werkzeuge während des Transports oder beim Verkauf.
Darüber hinaus verbessert das Abstandsmittel 26 die Effizienz und Flexibilität der
Verpackung, da er eine Befestigung verschiedener Arten von Werkzeugzubehörteilen 12
ermöglicht, ohne dass maßgeschneiderte Anpassungen notwendig sind. Dies macht die
Verpackung 10 vielseitiger und anpassungsfähiger für unterschiedliche Anwendungen
und Bedingungen in industriellen und gewerblichen Bereichen.
[0085] Fig. 4 eine Explosionszeichnung einer Verpackung 10 mit einem Werkzeug 12 mit einer
bemaßten Stanzung 18 der Basis 16 und einem Abstandsmittel 26.
[0086] Fig. 5 eine Explosionszeichnung einer Verpackung 10 mit einem Werkzeug 12 mit einem
bemaßten ersten Verriegelungselement 22.
[0087] Fig. 6 eine Explosionszeichnung einer Verpackung 10 mit einem Werkzeug 12 mit einem
bemaßten zweiten Verriegelungselement 24. Dieses zweite Verriegelungselement 24 zeigt
den Steg 28.
[0088] Es sei angemerkt, dass der Begriff "umfassen" weitere Elemente oder Verfahrensschritte
nicht ausschließt, ebenso wie der Begriff "ein" und "eine" mehrere Elemente und Schritte
nicht ausschließt.
[0089] Die in den Figuren angeführten Maße gelten für das gezeigte Ausführungsbeispiel.
Davon abweichende Ausführungsbeispiele können andere Maße umfassen.
[0090] Die verwendeten Bezugszeichen dienen lediglich zur Erhöhung der Verständlichkeit
und sollen keinesfalls als einschränkend betrachtet werden, wobei der Schutzbereich
der Erfindung durch die Ansprüche wiedergegeben wird.
Liste der Bezugszeichen
[0091]
- 10
- Verpackung
- 12
- Werkzeugzubehörteil
- 14
- Aufnahmemittel
- 16
- Basis
- 18
- Öffnung, Stanzung
- 20
- Verriegelungsvorrichtung
- 22
- erstes Verriegelungselement
- 24
- zweites Verriegelungselement
- 26
- Abstandsmittel
- 28
- Steg
- 30
- Arbeitsbereich
1. Verpackung (10) für ein Werkzeug (12), aufweisend:
ein Werkzeug (12), das ein Aufnahmemittel (14) mit einer Innenkontur aufweist,
eine Basis (16), wobei die Basis (16) eine Öffnung (18), insbesondere eine Stanzung,
aufweist, wobei eine Innenkontur der Öffnung (18) mit der Innenkontur des Aufnahmemittels
(14) zumindest teilweise übereinstimmt,
eine Verriegelungsvorrichtung (20) mit einem ersten Verriegelungselement (22), das
dazu eingerichtet ist, durch die Öffnung, insbesondere Stanzung, (18) und das Aufnahmemittel
(14) durchführbar zu sein und das Werkzeug (12) durch Formschluss drehfest an der
Basis (16), insbesondere reversibel, zu fixieren.
2. Verpackung (10) nach Anspruch 1,
wobei die Verriegelungsvorrichtung (20) ein zweites Verriegelungselement (24) aufweist,
wobei das zweite Verriegelungselement (24) eingerichtet ist, mit dem ersten Verriegelungselement
verbindbar zu sein, insbesondere in das erste Verriegelungselement (22) einführbar
zu sein.
3. Verpackung (10) nach Anspruch 2,
wobei das erste Verriegelungselement (22) eine Außenkontur aufweist, die zumindest
teilweise mit der Öffnung, insbesondere Stanzung (18) übereinstimmt.
4. Verpackung (10) nach Anspruch 2 oder 3,
wobei das erste Verriegelungselement und das zweite Verriegelungselement miteinander
verschraubbar sind.
5. Verpackung (10) nach Anspruch 2 oder 3,
wobei das zweite Verriegelungselement (24) in das erste Verriegelungselement (22)
einschraubbar ist oder wobei das erste Verriegelungselement (22) in das zweite Verriegelungselement
(24) einschraubbar ist.
6. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
ferner aufweisend ein Abstandsmittel (26), wobei das Abstandsmittel (26) eingerichtet
ist, zwischen zumindest einem Abschnitt des Werkzeugs (12) und der Basis (16) angeordnet
zu sein, insbesondere zumindest einen Abschnitt des Werkzeugs (12) auf der Basis (16)
abzustützen, insbesondere einen Abstand eines Abschnitts des Werkzeugs (12) zu der
Basis (16) auszugleichen.
7. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungsvorrichtung
(20) und/oder das Abstandsmittel (26) Kunststoff, insbesondere biologisch abbaubaren
Kunststoff, insbesondere transparenten oder colorierten Kunststoff aufweist, oder
aus einem solchen bzw. einer Mischung hergestellt ist.
8. Verpackung (10) nach Anspruch 7, wobei der Kunststoff mindestens einen der folgenden
Kunststoffe beinhaltet: Polylactid (PLA), Polyhydroxyalkanoat (PHA), Polybutylenadipat-Terephthalat
(PBAT), Polycaprolacton (PCL), Celluloseacetat, Holz- und Maisstärkebasierte Kunststoffe.
9. Verpackung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei das erste Verriegelungselement
(22) und/oder das zweite Verriegelungselement (24) einen Steg (30) aufweisen.
10. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verpackung (10)
eine Mehrzahl von gestapelten Werkzeugen (12) beinhaltet.
11. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Basis (16) eine
verstärkte Pappe ist, insbesondere ein Displaykarton oder eine Blisterkarte.
12. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend eine Siegeleinrichtung
zur Sicherung eines Originalitätszustands der Verpackung, wobei die Siegeleinrichtung
insbesondere ein Siegelelement aufweist, das eingerichtet ist, bei erstmaliger Entnahme
des Werkzeugs (12) zerstört zu werden.
13. Verpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Verriegelungselement
(22) durch die Öffnung, insbesondere Stanzung, (18) und das Aufnahmemittel (14) durchgeführt
ist und das Werkzeug (12) durch Formschluss drehfest an der Basis (16), insbesondere
reversibel, fixiert.
14. Verfahren zur Herstellung der Bestandteile der Verpackung nach einem der Ansprüche
1 bis 13, ohne das Werkzeug:
i) Herstellen der Basis; und
ii) Herstellen der Verriegelungsvorrichtung.
15. Verfahren zur Herstellung der Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13:
a) Bereitstellen der Basis,
b) Anordnen des mindestens einen Werkzeugzubehörteils auf der Basis
c) Befestigen des mindestens einen Werkzeugzubehörteils auf der Basis mittels der
Verriegelungsvorrichtung.