[0001] Die Erfindung betrifft eine Linearmotorvorrichtung für eine Schiebetüranlage und
eine Schiebetüranlage mit einer solchen Linearmotorvorrichtung.
[0002] Schiebetüranlagen umfassen wenigstens eine Schiebetür, die oft an zwei in einer Laufschiene
geführten Laufwerken aufgehängt ist. Die Laufschiene wird mittels Montageschrauben
an einer Decke oder einer Wand fest montiert oder mittels einer Befestigungsvorrichtung
an einer Montageschiene lösbar montiert, das seinerseits an einer Decke oder einer
Wand fest montiert wird.
[0003] Vorrichtungen zur Verbindung einer Schiebetür, beispielsweise einer Schiebetür mit
einer Holzplatte oder Glasplatte, mit einem Laufwerk sind aus der
US6438795, der
US6418588B1, der
US6052867A und der
US9341011B2 bekannt
Eine Linearmotorvorrichtung für eine Schiebetüranlage, die eine Schiebetür umfasst,
die mittels zwei Laufwerken entlang einer Laufschiene verschiebbar ist, ist aus
US20100139172A1 bekannt. Diese Linearmotorvorrichtung umfasst ein in der Laufschiene gehaltenes Statorteil
und Läuferteile, die je mit einem Laufwerk verbunden sind.
[0004] Die
EP3702569A1 offenbart eine Linearmotorvorrichtung mit einer Steuerungsanordnung, die zwischen
zwei Statorteilen angeordnet ist.
[0005] Der Aufbau von Linearmotoren, die in ihrem Aufbau einem abgewickelten Elektromotor
entsprechen, ist beispielsweise aus der
US20090256428A1 bekannt. Die
US20090195195A1 offenbart, dass zur Bestimmung der Position der Läuferteile des Linearmotorvorrichtung
Hallsensoren einsetzbar sind.
[0006] Die
EP2476842A2 offenbart eine Schiebetüranlage mit zwei Schiebetüren, die je von einem Laufwerk
oder von mehreren Laufwerken verschiebbar gehalten sind und denen je eine Antriebsvorrichtung
zugeordnet ist, die eine stationär gehaltene Statoranordnung und eine mit dem zugehörigen
Laufwerk verbundene Läuferanordnung aufweist. Sofern die Linearmotorvorrichtung mehrere
Laufwerke für jede der Schiebetüren aufweist, so können diese verschoben und flexibel
an die Breite der zugehörigen Schiebetür angepasst werden, die entsprechend der Breite
der abzuschliessenden Türöffnung gewählt ist. Sofern hingegen nur ein Laufwerk für
jede der Schiebetüren vorgesehen ist, so ist dieses entsprechend der Breite der Schiebetür
bereitzustellen, falls keine Einschränkung des Fahrwegs der Schiebetür zulässig ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Linearmotorvorrichtung
für Schiebetüranlagen bereitzustellen, die wenigstens eine Schiebetür aufweisen.
[0008] Die Linearmotorvorrichtung soll mit einfachen Massnahmen in Schiebetüranlagen integrierbar
sein, die eine oder mehrere Schiebetüren mit unterschiedlichen Abmessungen aufweisen.
[0009] Schiebetüren, beispielsweise Schiebetüren mit einer Holzplatte oder einer Glasplatte,
sollen unabhängig von den vorliegenden Montagevorrichtungen einfach installierbar
sein.
[0010] Die Schiebetüren sollen auch dann einfach montierbar sein, wenn die Laufschiene in
ein Türfach, wie eine Wandtasche, hinein verläuft und nur wenig Raum für die Montage
der Schiebetür zur Verfügung steht.
[0011] Die Linearmotorvorrichtung soll eine einfach ausgestaltete Bedienvorrichtung aufweisen,
die wenig Raum in Anspruch nimmt und einfach bedienbar ist.
[0012] Diese Aufgabe wird mit einer Linearmotorvorrichtung für eine Schiebetüranlage gemäss
Anspruch 1 und einer Schiebetüranlage gemäss Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0013] Die Linearmotorvorrichtung, die für eine Schiebetüranordnung mit wenigstens einer
Schiebetür vorgesehen ist, umfasst wenigstens ein in einer Laufschiene angeordnetes
Statorteil und wenigstens ein in der Laufschiene verschiebbar gehaltenes Laufwerk,
- das in der Laufschiene gelagerte Laufelemente aufweist,
- das durch Montagevorrichtungen mit der zugehörigen Schiebetür verbindbar ist, und
- das einen Laufwerkskörper und ein Läuferteil umfasst, welches Läuferteil eine Vielzahl
von vereinzelten Läufermagneten trägt, die dem Statorteil zugewandt sind.
[0014] Erfindungsgemäss ist vorgesehen,
- dass das Laufwerk modular aufgebaut und in der Länge an die Abmessungen der zugehörigen
Schiebetür anpassbar ist,
- dass der Laufwerkskörper modular ausgebildet ist und wenigstens zwei Laufwerkskörpermodule
aufweist, von denen wenigstens eines vom Laufwerk lösbar ist,
- dass das Läuferteil modular ausgebildet ist und wenigstens zwei Läufermodule aufweist,
von denen wenigstens eines vom Laufwerk lösbar ist,
- dass die Länge eines oder mehrerer der lösbaren Laufwerkskörpermodule der Länge eines
oder mehrerer der lösbaren Läufermodule entspricht; und
- dass Verbindungsmittel vorgesehen sind mittels denen das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul
und das wenigstens eine lösbare Läufermodul mit dem Laufwerk verbindbar sind.
[0015] Das modulare Laufwerk kann daher entsprechend der Länge der zu tragenden Schiebetür
konfiguriert werden. Beispielsweise wird das modulare Laufwerk entsprechend der maximalen
Breite einer Schiebetür geliefert, die von einem Anwender möglicherweise verwendet
wird. Falls der Anwender eine Schiebetür mit geringerer Breite in die Schiebetüranlage
einbauen möchte, so kann er das Laufwerk verkürzen und dazu eines oder mehrere Laufwerkskörpermodule
und eines oder mehrere Läufermodule vom Laufwerk lösen. Das entnommene Laufwerkskörpermodul
oder die entnommenen Laufwerkskörpermodule entsprechen in der Länge jeweils der Länge
des entnommenen Läufermoduls oder der Länge der entnommenen Läufermodule.
[0016] Die Länge des wenigstens einen lösbaren Laufwerkskörpermoduls und die Länge des wenigstens
einen lösbaren Läufermoduls sind vorzugsweise gleich oder stehen vorzugsweise in einem
ganzzahligen Verhältnis zueinander oder weisen ein gemeinsames Vielfaches auf. Die
Laufwerkskörpermodule und/oder die Läufermodule können dabei mit einer einheitlichen
Länge oder unterschiedlichen Längen bereitgestellt werden.
[0017] Zueinander korrespondierende Laufwerkskörpermodule und Läufermodule können beliebig
ausgestaltet, beispielsweise miteinander verbunden oder auch voneinander getrennt
sein.
[0018] Vorzugsweise entspricht die Länge des einen lösbaren Laufwerkskörpermoduls oder aller
lösbaren Laufwerkskörpermodule exakt der Länge des einen lösbaren Läufermoduls oder
aller lösbaren Läufermodule.
[0019] In einer ersten vorzugsweisen Ausgestaltung bilden das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul
und das wenigstens eine lösbare Läufermodul eine Einheit und somit ein vollständiges
Laufwerksmodul mit einem Laufwerkskörpermodul und einem Läufermodule (siehe Fig. 8b)
und sind als Einheit gemeinsam mit dem Laufwerk verbindbar oder vom Laufwerk lösbar.
[0020] In weiteren vorzugsweisen Ausgestaltungen sind das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul
und das wenigstens eine lösbare Läufermodul unabhängig voneinander mit dem Laufwerk
verbindbar oder vom Laufwerk lösbar. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die
lösbaren Laufwerkskörpermodule und die lösbaren Läufermodule wahlweise miteinander
verbunden und an Positionen angeordnet werden können, die besonders vorteilhaft sind.
Weiter ergibt sich der Vorteil, dass die Laufwerkskörpermodule einerseits und die
Läufermodule andererseits jeweils durch besonders vorteilhafte Verbindungsmittel miteinander
verbindbar sind. Die Laufwerkskörpermodule können vorteilhaft durch Schraubverbindungen
miteinander verbunden, während die Läufermodule vorteilhaft durch formschlüssige Verbindungen
mit zueinander komplementären Formelementen miteinander verbunden werden können.
[0021] Beim Zusammenbau des Laufwerks werden beispielsweise zuerst die Laufwerkskörpermodule
miteinander verbunden und erst anschliessend die Läufermodule, oder umgekehrt. Die
Laufwerkskörpermodule und die Läufermodule können alternierend miteinander verbunden
werden.
[0022] In bevorzugten Ausgestaltungen ist das Läuferteil formschlüssig oder formschlüssig
und verschiebbar mit dem Laufwerkskörper verbunden oder verbindbar ist. Das Läuferteil
umfasst vorzugsweise eine modulare Kopplungsschiene, die in einem Ankerprofil des
Laufwerkskörpers formschlüssig, verschiebbar und arretierbar gehalten ist. Bei dieser
besonders vorteilhaften Ausgestaltung halten sich der modulare Laufwerkskörper gegebenenfalls
mit bereits vereinzelten Laufwerkskörpermodulen, und das modulare Läuferteil, gegebenenfalls
mit bereits vereinzelten Läufermodulen, gegenseitig. Die Manipulation der Laufwerkskörpermodule
und der Läufermodule wird dadurch wesentlich erleichtert. Da die Laufwerkskörpermodule
von der Kopplungsschiene gehalten sind, können die Schraubverbindungen zwischen den
Laufwerkskörpermodulen in einfacher Weise gelöst und wieder fixiert werden.
[0023] In vorzugsweisen Ausgestaltungen weist die Kopplungsschiene ein Doppel-T-Profil und
der Laufwerkskörper ein Ankerprofil auf, in dem die Kopplungsschiene axial verschiebbar
gehalten ist. Sofern die Läufermodule durch eine Bewegung formschlüssig miteinander
verbindbar sind, die nicht parallel zur Längsachse des Laufwerks verläuft, sind die
miteinander verbundenen Läufermodule innerhalb des Ankerprofils nicht lösbar voneinander
gehalten. Erst nachdem die Läufermodule aus dem Ankerprofil herausgezogen wurden,
können sie senkrecht zur Längsachse des Laufwerks und voneinander gelöst werden. Die
Verbindung der Läufermodule erfolgt vorzugsweise durch zueinander komplementäre Formelemente,
die geneigt oder senkrecht zur Längsachse des Laufwerks formschlüssig ineinandergefügt
werden können.
[0024] Vorzugsweise umfasst die Kopplungsschiene eine Trägerplatte, eine Zwischenplatte
mit reduzierter Breite und eine Ankerplatte, die ein Doppel-T-Profil bilden, das aufgrund
der reduzierten Breite der Zwischenplatte beidseits eine Haltenut aufweist. Die ausserhalb
des Laufwerkskörper liegende Trägerplatte trägt die Läufermagneten und die Ankerplatte
ist im Ankerprofil des Laufwerkskörpers verschiebbar und arretierbar gehalten. Das
Ankerprofil umschliesst vorzugsweise eine T-Profil-förmige Öffnung, die zur formschlüssigen
Aufnahme der Ankerplatte geeignet ist.
[0025] Die Trägerplatte, die Zwischenplatte und die Ankerplatte können dabei einstückig
miteinander verbunden und nur virtuell gegeneinander abgegrenzt sein und beispielsweise
aus einem einzigen Werkstück gefertigt werden.
[0026] Besonders vorteilhaft werden die Trägerplatte, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff
gefertigt ist, die Zwischenplatte, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gefertigt
ist, und die Ankerplatte, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gefertigt ist,
hingegen als einzelne Elemente bereitgestellt, beispielsweise je aus einem Blechstück
ausgestanzt oder nach einem Extrusionsverfahren hergestellt und beispielsweise formschlüssig,
durch Schrauben oder einen Klebstoff miteinander verbunden.
[0027] In vorzugsweisen Ausgestaltungen weist die Kopplungsschiene, vorzugsweise die Ankerplatte,
wenigstens eine Verjüngung auf, an der das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul
von der Kopplungsschiene entkoppelbar oder daran ankoppelbar ist. Eine oder mehrere
Verjüngungen können an beliebigen Stellen entlang der Kopplungsschiene oder entlang
der Ankerplatte vorgesehen werden. Sofern eine Verjüngung beispielsweise in der Mitte
der Ankerplatte vorgesehen ist, kann ein Laufwerkskörpermodul daher an dieser Stelle
von der Ankerplatte entkoppelt werden. In der Folge wird wenigstens eines der an die
hinterlassene Lücke angrenzenden Laufwerkskörpermodule gegen das andere Laufwerkskörpermodul
verschoben, um die Lücke zu schliessen. Beim Gegeneinanderschieben der verbliebenen
Laufwerkskörpermodule tritt ein Endstück des Läuferteils auf einer Seite des Laufwerks
aus dem Ankerprofil hervor. Vorzugsweise werden lösbare Läufermodule daher an einem
Endstück des Läuferteils oder der Kopplungsschiene vorgesehen, sodass in einfacher
Weise abgetrennt werden können.
[0028] Eines oder mehrere lösbare Laufwerkskörpermodule werden somit vorzugsweise zwischen
zwei Laufwerkskörpermodulen angeordnet, die nicht zum Lösen vom Laufwerk vorgesehen
sind und beispielsweise durch die Montagevorrichtungen mit der zugeordneten Schiebetür
verbindbar sind. Die lösbaren Laufwerkskörpermodule sind daher vorzugsweise nicht
an einem Ende oder an beiden Enden des Laufwerkskörpers, sondern zwischen zwei Laufwerkskörpermodulen
vorgesehen, die vorzugsweise stets mit dem Laufwerk verbunden bleiben.
[0029] Die Laufwerkskörpermodule, die normalerweise mit dem Laufwerk verbunden bleiben,
werden nur dann ausgetauscht, wenn andere Montagevorrichtungen eingesetzt werden und
diese den Austausch erfordern.
[0030] Zur Verbindung der einzelnen Laufwerkskörpermodule miteinander weist der modulare
Laufwerkskörper auf der vom Läuferteil abgewandten Seite einen Montagekanal auf, der
vorzugsweise alle Laufwerkskörpermodule durchläuft. Der Montagekanal ist zur Aufnahme
der Verbindungsmittel vorgesehen, mittels denen die Laufwerkskörpermodule miteinander
verbindbar sind. Weiterhin sind Montageelemente, wie Montageplatten in den Montagekanal
einschiebbar, die beispielsweise zum Anschluss der Montagevorrichtungen vorgesehen
sind, mittels denen das Laufwerk mit der zugehörigen Schiebetür verbunden wird.
[0031] Die Verbindungsmittel, mittels denen die Laufwerkskörpermodule und/oder die Läufermodule
miteinander verbindbar sind, können beliebig ausgestaltet sein und umfassen vorzugsweise
komplementäre Formelemente und/oder Schraubverbindungen und/oder Rastelemente.
[0032] Vorzugsweise sind die Laufwerkskörpermodule durch Schraubverbindungen miteinander
verbunden, die beispielsweise eine Lasche aufweisen, die beidseits in benachbarte
Laufwerkskörpermodule eingreift und dort durch Schrauben fixierbar ist. Die Verbindungsmittel
können auch Rastelemente umfassen, die es erlauben, die Laufwerkskörpermodule besonders
einfach zusammenzusetzen. Beispielsweise kann anstelle einer kurzen Lasche, die in
benachbarte Laufwerkskörpermodule eingreifen kann (siehe Fig. 8a), und dort verschraubt
wird, eine längere Lasche vorgesehen sein, die mehrere oder alle lösbaren Laufwerkskörpermodule
überlappt und durch Schrauben und/oder komplementäre Raster, wie Sägezahnformen oder
Dreiecksformen, die ineinander eingreifen, mit den überlappten Laufwerkskörpermodulen
verbunden wird.
[0033] In weiteren bevorzugten Ausgestaltungen sind Rastzungen vorgesehen, die beispielsweise
mit einem Laufwerkskörperteil fest verbunden sind und in das benachbarte Laufwerkskörperteil
eingreifen und dort beispielsweise automatisch einrasten. Das Laufwerkskörperteil
kann daher vereinzelt werden, indem die Rastzunge gelöst wird.
[0034] In weiteren vorzugsweisen Ausgestaltungen ist vorgesehen, dass die Montagevorrichtungen
je wenigstens ein Verbindungselement, wie eine Stange, Platte oder Gewindestange,
umfassen, welches zur Verbindung des Laufwerks mit der Schiebetür vorgesehen ist,
und dass wenigstens eines der Verbindungselemente vom Laufwerkskörper verschiebbar
oder verschiebbar und arretierbar gehalten ist. Die Öffnung, durch die das Verbindungselement
in das Laufwerkskörpermodule eingeführt wird, kann daher rund oder quadratisch oder
eine langgestreckte Längslochung sein.
[0035] In einer vorzugsweisen Ausgestaltung umfasst die Laufschiene zwei durch ein Kopfstück
miteinander verbundene Seitenstücke, die an den vom Kopfstück abgewandten Enden gegeneinander
gerichtete Laufstege und zwischen den Laufstegen und dem Kopfstück gegeneinander gerichtete
Haltestege aufweisen. Das wenigstens eine Laufwerk ist mit den Laufelementen zwischen
den Laufstegen und den Haltestegen in einem Laufkanal gehalten. Das wenigstens eine
Statorteil ist zwischen den Haltestegen und dem Kopfstück in einem Statorkanal gehalten
und umfasst eine oder mehrere Gruppen von Statormagneten, die dem Laufkanal zugewandt
sind, und eine Steuervorrichtung mit wenigstens einer Steuertaste und optional wenigstens
einer Steueranzeige. Die Anzahl der Statormagneten bzw. Statorspulen kann beliebig
gewählt werden. Vorzugsweise sind zwei Gruppen von Statormagneten vorgesehen die je
sechs Statormagneten aufweisen.
[0036] Die Laufstege und Haltestege weisen Laufflächen für die Laufelemente auf, von denen
erste Laufelemente auf die Oberseite der Laufstege und von denen zweite Laufelemente
an der Unterseite der Haltestege anliegen. Die Länge der Laufstege und Haltestege
sind vorzugsweise entsprechend der Breite der Laufelemente gewählt. Zwischen den einander
zugewandten Frontseiten der Laufstege und Haltestege ist ein Bedienungskanal freigehalten,
in den der Anwender eingreifen kann, um die Steuertasten zu betätigen.
[0037] Die Steuertasten sind vorzugsweise parallel zur Mittelachse der Laufschiene angeordnet,
sodass sie einfach bedient werden können, wenn das Laufwerk weggefahren ist. Alternativ
kann die Steuervorrichtung mittels einer Fernbedienung, gegebenenfalls einem Mobilendgerät
bedient werden. Die Schiebetüranordnung ist vorzugsweise in ein Smart Home System
integriert, welches dem Anwender erlaubt, verschiedenartige Vorrichtungen, wie die
Schiebetüranlage, automatische Rollläden, Beleuchtungsvorrichtungen, elektrische und
elektronische Geräte und dergleichen, zu steuern.
[0038] In weiteren vorzugsweisen Ausgestaltungen sind in der Laufschiene bzw. innerhalb
des Statorkanals mehrere Statorteile oder mehrere Gruppen von Statormagneten angeordnet,
die individuell steuerbar sind. Das Laufwerk kann daher über einen beliebig lange
Strecke entlang der Laufschiene automatisch gefahren werden, indem Statorteile derart
angeordnet werden, dass das Laufwerk vor Verlassen des Einflussbereichs eines ersten
Statorteils in den Einflussbereich eines zweiten Statorteils gelangt. Es ist daher
nicht notwendig, Statormagneten in einer ununterbrochenen Reihe anzuordnen. Stattdessen
können einzelne Gruppen von Statormagneten vorgesehen sein, die über wesentliche Distanzen
voneinander getrennt sind. Die Lücke zwischen zwei Statorteilen ist vorzugsweise etwas
kleiner als die Länge des Laufwerks.
[0039] Mit der erfindungsgemässen Linearmotorvorrichtung können beliebige Schiebetüranordnungen
realisiert werden, die eine oder mehrere Schiebetüren aufweisen, die je entlang einer
Laufschiene verschiebbar gehalten sind. Die wenigstens eine Laufschiene kann direkt
mit einem Gebäudeteil, der Wand oder der Decke eines Gebäudes, verbunden oder mit
einer Montageschiene gekoppelt sein, die ihrerseits mit einem Gebäudeteil verbunden
ist und beispielsweise ein L-Profil oder ein U-Profil aufweist. Die Laufschiene, die
gegebenenfalls von einer Montageschiene gehalten ist, kann entlang der Front einer
Wand oder in einen Türfach hinein verlaufen. Falls die Schiebetür in ein Türfach einfahrbar
ist, ist es von Vorteil wenn das Verbindungselement wenigstens einer der Montagevorrichtungen
vom Laufwerk verschiebbar gehalten ist. Bei der Montage der Schiebetür kann diese
daher auf einer Seite mit einer ersten Montagevorrichtung verbunden und teilweise
in das Türfach eingeschoben werden, wonach die Schiebetür mittels der verschiebbaren
zweiten Montagevorrichtung mit dem Laufwerk verbunden wird. Der Montagevorgang wird
durch die Verschiebbarkeit des Verbindungselements erleichtert, gegebenenfalls erst
ermöglicht.
[0040] Die Schiebetüren können Platten aus Glas, Holz oder anderen Materialien aufweisen.
Schiebetüren aus Holz werden an der Oberseite oft mit einer Ausnehmung versehen, in
die eine Halteschiene eingesetzt wird. Die Halteschiene dient der Aufnahme eines Montagekörpers,
der das Verbindungselement hält. Der Montagekörper wird vorzugsweise vor der Montage
der Schiebetür durch die Verbindungsschraube mit dem Laufwerk verbunden. Durch die
Verschiebbarkeit der Verbindungsschraube gelingt es, den Montagekörper in die Halteschiene
einzuführen und die Schiebetür auch auf dieser Seite mit dem Laufwerk zu verbinden.
Wie dies im eingangs genannten Stand der Technik beschrieben ist, kann ein Montageteil
auch in die Platte der Schiebetür eingesetzt oder darauf aufgesetzt werden.
[0041] In der Laufschiene können zudem Hilfselemente wie Arretiervorrichtungen, Schliessvorrichtungen,
Anschlagvorrichtungen und dergleichen angeordnet werden.
[0042] Ferner können Sensoren, wie Hallsensoren, optische Sensoren, oder elektromagnetische
Sensoren vorgesehen werden, mittels denen der Vorgang des Öffnens und Schliessens
der Schiebetür überwacht und gesteuert werden kann. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung
mittels eines Sensors Bewegungen von Personen erfassen und die Schiebetür automatisch
öffnen oder schliessen. Weiterhin kann der den Statormodulen zugeführte Strom gemessen
und überwacht werden, um Einwirkungen auf die Schiebetür zu detektieren. Mittels Anschlagvorrichtungen
kann der Laufweg der Schiebetür begrenzt werden. Mittels Arretiervorrichtungen oder
Schliessvorrichtungen kann die Schiebetür an bestimmten Positionen fixiert werden.
Mittels Stützvorrichtungen kann die Schiebetür an ausgewählten Positionen, beispielsweise
nach dem Öffnen oder Schliessen, fixiert und abgeschlossen werden.
[0043] Vorzugsweise ist die Schiebetür mittels der Steuervorrichtung entlang dem Laufweg
in Schritten verschiebbar, die in der Steuervorrichtung registrierbar sind. Bei einer
Lernfahrt wird für bestimmte Positionen der Schiebetür vorzugsweise jeweils die Anzahl
vollzogener Schritte registriert. Beispielsweise wird die Anzahl der Schritte geprüft,
die bei einer Verschiebung der Schiebetür von einem zum anderen Endanschlag erfolgen.
In der Folge kann die Schiebetür entsprechend den Spezifikationen der Schiebetüranlage
gesteuert werden. Zum Ausgleich von Toleranzen wird vorzugsweise vorgesehen, dass
die gespeicherte Schrittanzahl für spezifizierte Positionen korrigierbar ist. Vorzugsweise
umfasst das Statorteil zwei Gruppen von Statormagneten mit beispielsweise sechs Statorspulen,
die entsprechend angesteuert werden.
[0044] Beispielsweise wird festgelegt, an welcher Position die Schiebetür mit den Seitenwänden
des Türfachs auf gleicher Höhe liegt und bündig ist. Sofern eine Abweichung vorliegt,
kann durch Betätigung der Steuertasten in der Steuerung ein Korrekturmenü aufgerufen
werden, welches erlaubt, für eine programmierte Position die Schrittanzahl zu korrigieren.
Durch weiteres Betätigen der Steuertasten kann die Schiebetür schrittweise in die
exakte Position gefahren werden, wonach die ermittelte Schrittzahl gespeichert wird.
Haltepunkte können daher entlang dem Fahrweg für beliebige Positionen festgelegt werden.
[0045] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1a
- eine erfindungsgemässe Schiebetüranlage 9 mit einer schematisch gezeigten Linearmotorvorrichtung
1, die ein stationäres Statorteil 12 und ein Laufwerk 11 mit einem Laufwerkskörper
111 und einem Läuferteil 112 umfasst und mittels der eine mit dem Laufwerk 11 verbundene
Schiebetür 8 entlang einer Laufschiene 2 automatisch in ein Türfach 90 hinein verschiebbar
und wieder ausfahrbar ist;
- Fig. 1b
- die Schiebetüranlage 9 von Fig. 1a nach dem teilweisen Öffnen der Schiebetür 8;
- Fig. 1c
- die Schiebetüranlage 9 von Fig. 1b nach dem vollständigen Öffnen der Schiebetür 8;
- Fig. 2a
- einen Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 1c, mit der Schiebetür 8, die mittels
zwei Montagevorrichtungen 7 mit dem Laufwerk 11 der Linearmotorvorrichtung 1 verbunden
ist, das in einer Laufschiene 2, die mit einer Montageschiene 6 gekoppelt ist, verschiebbar
gehalten ist;
- Fig. 2b
- den Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 2a ohne Montageschiene 6 und mit der Laufschiene
2, die derart geschnitten ist, dass die Linearmotorvorrichtung 1 freigelegt ist;
- Fig. 3a
- die Montageschiene 6 von Fig. 2a mit der darin gehaltenen Laufschiene 2;
- Fig. 3b
- die Montageschiene 6 und die davon getrennte Laufschiene 2 von Fig. 3a mit einer aus
der Laufschiene 2 entnommenen Anschlagvorrichtung 25;
- Fig. 4a
- die Laufschiene 2 von Fig. 3b mit zwei durch ein Kopfstück 2A miteinander verbundenen
Seitenstücken 2B, die an den vom Kopfstück 2A abgewandten Enden gegeneinander gerichtete
Laufstege 211 und zwischen den Laufstegen 211 und dem Kopfstück 2A gegeneinander gerichtete
Haltestege 221 aufweisen und die den Statorkanal 22 und den Laufkanal 21 seitlich
begrenzen und mit einem Bedienungskanal 28, der zwischen den Laufstegen 211 und den
Haltestegen 221 durch den Laufkanal 21 nach oben in den Statorkanal 22 hinein verläuft;
- Fig. 4b
- die Laufschiene 2 von Fig. 4a mit aufgesetzten Kopplungsvorrichtungen 5, mit dem in
den Statorkanal 22 eingesetzten Statorteil 12, und mit dem in den Laufkanal 21 eingesetzten
Laufwerk 11, das einen Laufwerkskörper 111 aufweist, der das dem Statorkanal 22 zugewandte
Läuferteil 112 trägt und der durch eine Montagevorrichtung 7 mit der Schiebetür 8
verbunden ist;
- Fig. 4c
- die mit der Linearmotorvorrichtung 1 ausgerüstete Laufschiene 2 von Fig. 4b, die mittels
der Kopplungsvorrichtungen 5 mit der Montageschiene 6 gekoppelt wurde;
- Fig. 5
- den Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 2b (ohne die Laufschiene 2) mit dem Laufwerk
11, das sich etwas weiter als über die ganze Breite der Schiebetür 8 erstreckt und
das ein modulares Läuferteil 112 und einen modularen Laufwerkskörper 111 aufweist;
- Fig. 6a
- das Laufwerk 11 von Fig. 5 in Explosionsdarstellung von der Frontseite;
- Fig. 6b
- einen Teil des Laufwerks 11 von Fig. 6a in räumlicher Darstellung;
- Fig. 7a
- das modulare Läuferteil 112 des Laufwerks 11 von Fig. 5;
- Fig. 7b
- das Laufwerk 11 von Fig. 5 während der Entnahme eines Laufwerkskörpermoduls 111B;
- Fig. 7c
- das Laufwerk 11 nach Entnahme des Laufwerkskörpermoduls 111B und anschliessendem Zusammenschieben
der verbleibenden Laufwerksmodule 111A, 111B, 111C, 111D und Abtrennung eines korrespondierenden
Läufermoduls 112B;
- Fig. 8a
- einen Teil des Läuferteils 112 mit zwei Laufwerkskörpermodulen 111B, von denen eines
in Schnittdarstellung gezeigt ist ;
- Fig. 8b
- ein Laufwerksmodul 11B, das ein Laufwerkskörpermodul 111B und ein Läufermodul 112B
aufweist, die zusammen eine Einheit bilden, die von einem entsprechend ausgestalteten
Laufwerk 11 abgetrennt werden kann;
- Fig. 9a
- die Montagevorrichtung 7 von Fig. 4c;
- Fig. 9b
- eine Montagevorrichtung 7 für eine Schiebetür 8, die eine Glasplatte umfasst;
- Fig. 10a
- die Unterseite des Statorteils 12 von Fig. 5 mit einem Gehäuse 120 und Abdeckungen
128A, 128B, zwischen denen zwei Gruppen mit je sechs Statormagneten 121A, 121B angeordnet
sind, die als Elektromagneten ausgebildet sind und wenigstens eine Spule umfassen;
und
- Fig. 10b
- das Statorteil 12 von Fig. 10a nach Entfernung der Abdeckungen 128A, 128B mit Blick
auf die Stromversorgungsvorrichtung 124 und die Steuervorrichtung 122.
[0046] Fig. 1a zeigt eine erfindungsgemässe Schiebetüranlage 9 mit einer schematisch gezeigten
Linearmotorvorrichtung 1, die ein stationäres Statorteil 12 und ein Laufwerk 11 mit
einem Laufwerkskörper 111 und einem Läuferteil 112 umfasst, und mittels der eine mit
dem Laufwerk 11 verbundene Schiebetür 8 entlang einer Laufschiene 2 automatisch in
ein Türfach 90 hinein verschiebbar und wieder ausfahrbar ist.
[0047] Ein Türfach, beispielsweise eine Wandtasche ist beispielsweise einseitig oder beidseitig
durch eine Holzwand oder ein Mauerwerk begrenzt. Oft ist das Türfach auf einer Seite
durch eine Mauer und auf der anderen Seite durch eine Holzwand begrenzt.
[0048] Die Schiebetüranlage 9 umfasst in dieser Ausgestaltung lediglich eine Schiebetür
8, die zwischen der Frontseite 9F und der Rückseite 9R der Schiebetüranlage 9 verschiebbar
ist, um bedarfsweise eine Türöffnung 900 abzuschliessen, die auf einer Seite durch
ein Frontelement 93 und auf der anderen Seite durch die Frontseiten der Türfachwände
91, 92 des Türfachs 90 begrenzt ist.
[0049] Fig. 1b zeigt die Schiebetüranlage 9 von Fig. 1a nach dem teilweisen Öffnen der Schiebetür
8. Fig. 1c zeigt die Schiebetüranlage 9 von Fig. 1b nach dem vollständigen Öffnen
der Schiebetür 8.
[0050] Die Figuren 1a, 1b und 1c zeigen, dass das im Vergleich zum Laufwerk 11 kurze Statorteil
12, das mit einem schwarzen Doppelpfeil symbolisch gezeigt ist, bei der Verschiebung
der Schiebetür 8 stationär gehalten ist und stets einen Teil des Laufwerks 11, das
mit einem weissen Doppelpfeil symbolisch gezeigt ist, teilweise überlappt. Ein in
den weissen Doppelpfeil eingefügtes Rechteck symbolisiert, dass auf einem Laufwerkskörper
111 das Läuferteil 112 mit einer Reihe von Einzelmagneten angeordnet ist.
[0051] Das Laufwerk 11 und somit der Laufwerkskörper 111 und das Läuferteil 112 sind modular
aufgebaut, sodass die Länge des Laufwerks 11 an die Breite der Schiebetür 8 angepasst
werden kann. Die Modularität des Laufwerks 11, die Modularität des Laufwerkskörpers
111 und die Modularität des Läuferteil 112 können auf verschiedene Weise realisiert
werden, wie dies nachstehend detailliert beschrieben ist.
[0052] Die Schiebetüranlage 9 kann beliebig ausgestaltet und dimensioniert werden. Gezeigt
ist eine Schiebetüranlage 9 mit nur einer Schiebetür 8. Die Schiebetüranlage 9 kann
hingegen auch mit mehreren Schiebetüren ausgerüstet werden. Weiterhin können unterschiedliche
Laufschienen und unterschiedliche Montagemittel für die Laufschienen eingesetzt werden.
Die Laufschiene kann direkt mit einem Gebäudeteil verbunden oder mit einer Montageschiene
gekoppelt werden, wie dies nachstehend beschrieben ist.
[0053] Fig. 2a zeigt einen Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 1c, mit der Schiebetür
8, die mittels zwei Montagevorrichtungen 7 mit dem Laufwerk 11 der Linearmotorvorrichtung
1 verbunden ist, das in einer Laufschiene 2 (schematisch durch eine strichpunktierten
Linie gezeigt) verschiebbar gehalten ist. Die Linearmotorvorrichtung 1 ist innerhalb
der Laufschiene 2 gehalten und daher nicht sichtbar. Die Laufschiene 2 ist mit einer
Montageschiene 6 gekoppelt, die durch Montageschrauben 99 mit einem Gebäudeteil verbunden
ist. Beim Aufbau der Schiebetüranlage 9 wird die Montageschiene 6 vormontiert, sodass
die Laufschiene 2 anschliessend mittels Kopplungsvorrichtungen 5 mit der Montageschiene
6 gekoppelt und bedarfsweise auch wieder entkoppelt werden kann.
[0054] Fig. 2b zeigt den Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 2a ohne die Montageschiene
6 und mit der Laufschiene 2, die derart geschnitten ist, dass die Linearmotorvorrichtung
1 freigelegt ist.
[0055] Fig. 3a zeigt die Montageschiene 6 von Fig. 2a mit der darin gehaltenen Laufschiene
2. Die Montageschiene 6 umfasst zwei Seitenplatten 62, die durch eine Kopfplatte 61
miteinander verbunden sind. Anschliessend an die Seitenplatten 62 sind Distanzleisten
63 vorgesehen, die zwischen der Gebäudedecke und der Kopfplatte 61 einen Distanzraum
630 freihalten. Die Kopfplatte 61 weist Schlüsselloch-förmige Kopplungsöffnungen 60
auf, in denen Kopplungsvorrichtungen 5 verankert werden können. Die Kopplungsvorrichtungen
5 umfassen einen Kopplungskörper 50, der mit dem Kopfstück 2A der Laufschiene 2 verbunden
wird, und einen Kopplungskopf 51, der in die entsprechende Kopplungsöffnung 60 eingeführt
und dort gehalten wird.
[0056] Fig. 3b zeigt die Montageschiene 6 und die davon getrennte Laufschiene 2 von Fig.
3a, die Montageöffnungen 29 aufweist, die der Montage der Kopplungsvorrichtungen 5
dienen. Mit einer strichpunktierten Linie ist gezeigt, dass der Kopplungskopf 51 der
Kopplungsvorrichtung 5 beim Anheben der Laufschiene 2 in ein grösseres Öffnungsteil
601 der Kopplungsöffnung 60 eingeführt und parallel zur Längsachse der Laufschiene
2 verschoben und in einem kleineren Öffnungsteil 602 der Kopplungsöffnung 60 verankert
wird.
[0057] Gezeigt ist ferner eine aus der Laufschiene 2 entnommenen Anschlagvorrichtung 25,
die einen Montagekörper 252 umfasst, der mittels einer Fixierschraube 253 in einem
Statorkanal 22 der Laufschiene 2 fixierbar ist und der einen Endanschlag 251 hält,
der in einen Laufkanal 21 der Laufschiene 2 hineinragt und dort einen Endanschlag
für das Laufwerk 11 bildet.
[0058] Fig. 4a zeigt die Laufschiene 2 von Fig. 3b mit zwei durch ein Kopfstück 2A miteinander
verbundenen Seitenstücken 2B, die an den vom Kopfstück 2A abgewandten Enden gegeneinander
gerichtete Laufstege 211 und zwischen den Laufstegen 211 und dem Kopfstück 2A gegeneinander
gerichtete Haltestege 221 aufweisen und die den Statorkanal 22 und den Laufkanal 21
seitlich begrenzen. Ferner ist ein Bedienungskanal 28 vorgesehen, der zwischen den
Laufstegen 211 und den Haltestegen 221 durch den Laufkanal 21 nach oben in den Statorkanal
22 hinein verläuft.
[0059] Fig. 4b zeigt die Laufschiene 2 von Fig. 4a mit aufgesetzten Kopplungsvorrichtungen
5, mit dem in den Statorkanal 22 eingesetzten Statorteil 12, und mit dem in den Laufkanal
21 eingesetzten Laufwerk 11. Das Laufwerk 11 weist einen Laufwerkskörper 111 auf,
der das dem Statorkanal 22 zugewandte Läuferteil 112 trägt und der durch eine Montagevorrichtung
7 mit der Schiebetür 8 verbunden ist. Gezeigt ist ferner die Hand des Anwenders, der
mit dem Zeigefinger in den Bedienungskanal 28 eingreift, um die Steuervorrichtung
122 des Statorteils 12, insbesondere die Steuertasten 1221 zu betätigen (siehe Fig.
10a).
[0060] Sofern keine Fernsteuerung vorgesehen ist, kann die Linearmotorvorrichtung 1 daher
manuell bedient werden. Die Bedienelemente 1221 und Anzeigeelemente 1222 der Steuervorrichtung
122 sind vorzugsweise in einer Reihe angeordnet (siehe Fig. 10a), sodass sie durch
den Bedienungskanal 28 hindurch sichtbar und leicht erreichbar sind. Alternativ ist
die Linearmotorvorrichtung auch mittels Sensoren, beispielsweise Bewegungssensoren,
kontaktlos steuerbar.
[0061] Erste Laufelemente 1151 des Laufwerks 11 ruhen auf den Laufstegen 211 der Laufschiene
2 und tragen die Last der Schiebetür 8. Zweite Laufelemente 1152 des Laufwerks 11
sind vertikal nach oben verschoben und liegen an der Unterseite der Haltestege 221
an, falls das Laufwerk 11 durch magnetische Wechselwirkung zwischen dem Statorteil
12 und dem Läuferteil 112 angehoben wird.
[0062] Fig. 4c zeigt die mit der Linearmotorvorrichtung 1 ausgerüstete Laufschiene 2 von
Fig. 4b, die mittels der Kopplungsvorrichtungen 5 mit der Montageschiene 6 gekoppelt
wurde, die zuvor mittels Montageschrauben 99 an einem Gebäudeteil G montiert wurde.
Die Distanzleisten 63 der Montageschiene 6 liegen am Gebäudeteil G an, weshalb ein
Distanzraum 630 zwischen dem Gebäudeteil G und der Kopfplatte 61 der Montageschiene
6 freigehalten bleibt. Bei der Montage der Laufschiene 2 wurde der Kopplungskopf 51
durch die Kopplungsöffnung 60 in der Kopfplatte 61 der Montageschiene 6 (siehe Fig.
3b) in den Distanzraum 630 eingeführt und anschliessend in der Kopplungsöffnung 60
verankert. Die erfindungsgemässe Linearmotorvorrichtung 1 lässt sich nach der Integration
in die Laufschiene somit besonders einfach an einer Decke montieren und wieder demontieren.
[0063] Das Laufwerk 11 ist durch eine Verbindungsvorrichtung 7, die einen Montagekörper
71 und eine Verbindungsschraube 72 umfasst, mit einer Schiebetür 8, die eine Holzplatte
umfasst, verbunden. An der Oberseite der Holzplatte ist eine Ausnehmung eingelassen,
in der eine Halteschiene 70 vorgesehen ist. In der Halteschiene 70 ist der Montagekörper
71 verschiebbar und arretierbar gehalten. Die Verbindungsschraube oder Gewindestange
72 ist in den Laufwerkskörper 111 hinein geführt und dort in einem Gewinde einer Montageplatte
114 gehalten.
[0064] Fig. 5 zeigt den Teil der Schiebetüranordnung von Fig. 2b (ohne die Laufschiene 2)
mit dem Laufwerk 11, welche das modulare Läuferteil 112 und den modularen Laufwerkskörper
111 aufweist. Auf dem Läuferteil 112 sind Läufermagneten 1122 nahtlos aneinander eingereiht.
In dieser vorzugsweisen Ausgestaltung sind die Läufermagneten 1122 quaderförmig ausgebildet.
Die Läufermagneten 1122 könne hingegen auch eine andere Form, beispielsweise eine
zylindrische Form aufweisen. Zur Anpassung des Laufwerks 11 an eine Schiebetür 8 werden
Module des Laufwerks 11 wahlweise entfernt oder hinzugefügt.
[0065] Der Laufwerkskörper 111 umfasst drei lösbare Laufwerkskörpermodule 111B, 111C, die
zwischen zwei Laufwerkskörpermodulen 111A, 111D gehalten sind, die durch die Verbindungsvorrichtungen
7 mit der Schiebetür 8 verbunden sind. Vorzugsweise werden daher nicht die speziell
ausgestalteten Laufwerkskörpermodule 111A, 111D an den beiden Enden des Laufwerks
11 bedarfsweise entfernt, sondern eines oder mehrere der dazwischen liegenden Laufwerkskörpermodule
111B, 111C, die keine zusätzliche Funktion aufweisen.
[0066] Den Laufwerkskörpermodulen 111A, 111B, 111C, 111D sind dazu korrespondierende Läufermodule
112A, 112B, 112C, 112D zugeordnet. Bei der Änderung der Länge des Laufwerks 11 ist
somit eines der Laufwerkskörpermodule 111A, 111B, 111C, 111D und ein dazu korrespondierendes
Läufermodul 112A, 112B, 112C, 112D zu entfernen oder zu ergänzen. Die zueinander korrespondierenden
Laufwerkskörpermodule 111A, 111B, 111C, 111D und Läufermodule 112A, 112B, 112C, 112D
können in einer ersten Ausgestaltung der Erfindung einander direkt zugeordnet sein
und ein entsprechendes Laufwerksmodul 11A, 11B, 11C, 11D bilden, wie dies in Fig.
5 illustriert ist. In einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltungen der Erfindung sind
die Laufwerkskörpermodule 111A, 111B, 111C, 111D und die Läufermodule 112A, 112B,
112C, 112D einander örtlich nicht direkt zugeordnet. Die lösbaren Läufermodule 112B,
112C sind vorzugsweise an einem der Enden des Läuferteils 112 angeordnet, wo sie relativ
einfach entfernt oder hinzugefügt werden können.
[0067] Es ist ersichtlich, dass sich das Laufwerk 11 über die ganze Breite der Schiebetür
8 erstreckt und diese nach hinten etwa um 5 % bis 10 % der Länge des Laufwerks 11
überragt. Das Türfach 90 ist daher vorzugsweise entsprechend der Länge des Laufwerks
11 zu dimensionieren. Dadurch wird sichergestellt, dass das Läuferteil 112 stets in
Kontakt mit dem Statorteil 12 verbleibt, wenn die Schiebetür 8 vollständig ausgefahren
wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird nach dem vollständigen Ausfahren der Schiebetür
8 das Laufwerksteil, welches die Schiebetür 8 nach hinten überragt, unterhalb der
Statormagneten 121A, 121B des Statorteils 12 liegen.
[0068] Frontseitig ist das Laufwerk 11 mit einem ringförmigen Verschlussteil 113 versehen,
welches nach Erreichen des Endanschlags von einer Arretiervorrichtung oder Schliessvorrichtung
erfasst und gehalten wird.
[0069] Fig. 6a zeigt das Laufwerk 11 von Fig. 5 in Explosionsdarstellung von der Frontseite.
Das Läuferteil 112 wurde vom modularen Laufwerkskörper 111 getrennt und in die quaderförmigen
Läufermagneten 1122 und in eine modulare Kopplungsschiene 1121 aufgetrennt. Die Kopplungsschiene
1121 weist ein Doppel-T-Profil auf und umfasst eine Trägerplatte 11211, eine Zwischenplatte
11212 mit reduzierter Breite sowie eine Ankerplatte 11213, die vorzugsweise mittels
einer Schraube 11219 miteinander verbunden sind. Im Bereich der Zwischenplatte 11212
weist die Kopplungsschiene 1121 beidseits eine Haltenut 11210 auf.
[0070] Der Laufwerkskörper 111, von dem frontseitig das Laufwerkskörpermodul 111D sichtbar
ist, weist ein U-Profil auf, das zwei Laufwerksseitenstücke 111S, die durch ein Laufwerksmittelstück
111M miteinander verbunden sind, umfasst. Zwischen den Laufwerksseitenstücken 111S
weist der Laufwerkskörper 111 angrenzend an das Laufwerksmittelstück 111M ein Montageprofil
1111 und abgewandt vom Laufwerksmittelstück 111M einen Ankerprofil 1112 auf.
[0071] Das Ankerprofil 1112 ist zur Aufnahme der Ankerplatte 11213 des Läuferteils 112 vorgesehen.
Die Läufermodule 112A, 112B, 112C, 112D sind somit im Ankerprofil 1112 gehalten und
entlang diesem verschiebbar und beispielsweise mittels einer Fixierschraube oder Spannschraube
arretierbar.
[0072] Das Montageprofil 1111 dient hingegen der Aufnahme von Verbindungselementen, wie
den in Fig. 8a gezeigten Verbindungslaschen 1116 oder weiteren Montageelementen, wie
der Montageplatte 114, die mit dem Verschlussteil 113 verschraubt und mit einer Verbindungsschraube
72 einer Montagevorrichtung 7 (siehe Fig. 9a). Frontseitig ist im Laufwerksmittelstück
111M zudem eine Ausnehmung 1113 vorgesehen, die der Aufnahme des Verschlussteils 113
dient.
[0073] Ferner sind Laufelemente 1151, 1152 gezeigt, die vertikal gegeneinander verschoben
sind. Die Laufelemente 1151, 1152 sind als Rollen ausgebildet und mit Lagerwellen
oder Radachsen 11511, 11521 ausgerüstet.
[0074] Fig. 6b zeigt einen Teil des Laufwerks 11 von Fig. 6a in räumlicher Darstellung.
Die Laufelemente 1151, 1152 sind vertikal gegeneinander verschoben und werden mit
den Lagerwellen in die Lageröffnungen 11510, 11520 eingesetzt.
[0075] Die Läufermagneten 1122 sind von der modularen Kopplungsschiene 1121 abgehoben. An
ein langes Läufermodul 112A schliessen vier kurze Läufermodule 112B an. Die Läufermodule
112A, 112B sind durch Verbindungsmittel 1126, 1127 formschlüssig miteinander verbunden.
Die Verbindungselemente 1126 sind ankerförmig und die Verbindungselemente 1127 sind
komplementär dazu ausgebildet. Die Läufermodule 112A, 112B werden, wie Puzzle-Elemente
seriell aneinandergefügt und bilden im zusammengesetzten Zustand die Kopplungsschiene
1121. Die einzelnen Läufermodule 112B sind jeweils durch zwei Schrauben 11219 miteinander
verbunden.
[0076] Fig. 7a zeigt das modulare Läuferteil 112 des Laufwerks 11 von Fig. 5 oder Fig. 6b.
Vier identische Läufermodule 112B wurden von einem ersten Läufermodul 112A gelöst
und vereinzelt. Die Länge der Läufermodule 112B entspricht der Länge der identischen
Laufwerkskörpermodule 111B. Die Länge von zwei Läufermodulen 112B entspricht der Länge
des Laufwerkskörpermoduls 111C. Die Länge aller vier Läufermodule 112B entspricht
daher der Länge der drei Laufwerkskörpermodule 111B, 111C, 111B, die unterschiedliche
Längen aufweisen, die aber in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen.
[0077] Alle Läufermodule 112A, 112B weisen dieselben Merkmale auf, wobei sich das Läufermodul
112A einerseits und die Läufermodule 112B lediglich durch die Länge und eine Besonderheit
der Ankerplatte 11213 voneinander unterscheiden.
[0078] Die Ankerplatte 11213 des langen Läufermoduls 112A, das normalerweise nicht vom Laufwerk
11 gelöst wird, weist vorzugsweise im Bereich eines der Laufwerkskörpermodule 111A,
111D wenigstens eine Verjüngung 112130 derart auf, dass die Ankerplatte 11213 an dieser
Stelle nicht oder nicht vollständig in das Ankerprofil 1112 des Laufwerkskörpers 111
eingreift. Die Länge der Verjüngung 112130 ist derart bemessen, dass ein lösbares
Laufwerkskörpermodul 112B, 112C bis zur dieser Verjüngung verschoben und von der Ankerplatte
11213 gelöst werden kann. Zur Verkürzung des Laufwerkskörpers 111 wird das endseitige
Laufwerkskörpermodul 111A von der Kopplungsschiene 1121 gelöst und verschoben, um
die Verjüngung 112130 freizulegen, wonach das überzählige Laufwerkskörpermodul 111B
zur freigelegten Verjüngung 112130 verschoben und von der Kopplungsschiene 1121 entfernt
wird.
[0079] Fig. 7b zeigt das Laufwerk 11 von Fig. 5 während der Entnahme eines der Laufwerkskörpermodule
111B. Das zugehörige Läufermodul 112B wurde noch nicht entnommen, weshalb das Läuferteil
112 noch alle vier Läufermodule 112B aufweist und entsprechend zu verkürzen ist. Mit
dem Laufwerkskörpermodul 111B wurde eine Lasche 1116 entnommen. Eine der Laschen 1116
verbleibt im Laufwerkskörper 111 und dient dazu, die nun benachbarten Laufwerkskörperteile
111A, 111C, die gegeneinander zu schieben sind, miteinander zu verbinden. Beim Zusammenschieben
der verbliebenen Laufwerkskörpermodule 111A, 111C, 111B, 111D wird ein Teil des Läuferteils
112, d.h. das erste Läufermodul 112B aus dem Ankerprofil 1112 des Laufwerkskörpers
111 hinausgeschoben und wird nun vom angrenzenden Läufermodul 111B gelöst.
[0080] Von den endseitigen Laufwerkskörpermodulen 111A, 111D werden die Verbindungselemente
72 der Montagevorrichtungen 7 (siehe Fig. 9a) gehalten. Exemplarisch ist gezeigt,
dass die Verbindungselemente 72 durch langgestreckte Transferöffnungen 1110 (eine
Transferöffnung 1110 strichpunktiert gezeigt) der Laufwerkskörpermodule 111A, 111D
hindurch geführt und je in einer Montageplatte 114 gehalten sind (siehe Fig. 6b).
Die Verbindungselemente 72 und gegebenenfalls damit verbundener Montagekörper 71 können
daher relativ zum Laufwerk 11 verschoben und mit der Schiebetür 8 verbunden werden.
Dabei genügt es normalerweise, nur eines der Verbindungselemente 72 verschiebbar zu
halten, um die Montage der Schiebetür 8 zu erleichtern. Eine der Transferöffnungen
1110 wird daher vorzugsweise als Längslochung vorgesehen, während die andere Transferöffnung
1110 ein kreisrundes Loch sein kann. In Abhängigkeit der Ausgestaltung der Schiebetüranordnung
9, beispielsweise bei der Installation einer Glastür gemäss Fig. 9b, kann auf die
Verschiebbarkeit der Verbindungselemente 72 auch vollständig verzichtet werden. Beide
Transferöffnungen 1110 sind in diesem Fall als Rundlochungen realisiert.
[0081] Fig. 7c zeigt das Laufwerk 11 nach der Entnahme des Laufwerkskörpermoduls 111B und
dem anschliessenden Zusammenschieben der verbleibenden Laufwerkskörpermodule 111A,
111B, 111C, 111D und Abtrennung eines korrespondierenden Läufermoduls 112B. Die nun
benachbarten Laufwerkskörpermodule 111A, 111C wurden durch eine der Laschen 1116 und
zwei Schrauben 1117 miteinander verbunden. Das entnommene Laufwerkskörpermodul 111B
und das entnommene Läufermodul 112B, die zu einander korrespondierenden, sind separat
gezeigt. Das neu konfigurierte Laufwerk 111 weist nun wieder zwei Verbindungsebenen
auf. Auf der Unterseite sind die Laufwerkskörpermodule 111A, 111C, 111B, 111D durch
die Laschen 1116 und Schrauben 1117 miteinander verbunden. An der Oberseite sind die
Laufwerkskörpermodule 111A, 111C, 111B, 111D durch die Kopplungsschiene 1121 mit der
Ankerplatte 11213, die in Ankerprofil 1112 gehalten ist, miteinander verbunden. Es
resultiert daher eine hohe Stabilität des Laufwerks 111 jeder möglichen Konfiguration.
[0082] Fig. 8a zeigt einen Teil des Läuferteils 112 mit zwei Laufwerkskörpermodulen 111B,
von denen eines in Schnittdarstellung gezeigt ist. Die Länge des von der Kopplungsschiene
1121, d.h. von der Ankerplatte 11213 gelösten Laufwerkskörpermoduls 111B entspricht
der Länge der Verjüngung 112130 in der Ankerplatte 11213. Die Schnittdarstellung zeigt,
dass in den Seitenplatten 111S des Laufwerkskörperteils 111B beidseits Nuten vorgesehen
sind, die das Montageprofil 1111 und das Ankerprofil 1112 bilden.
[0083] Fig. 8b zeigt ein Laufwerksmodul 11B, das ein Laufwerkskörpermodul 111B und ein Läufermodul
112B aufweist, die zusammen eine Einheit bilden, die vom Laufwerk 11 abgetrennt werden
kann. Die Ausgestaltungen von Fig. 8a und Fig. 8b können auch kombiniert werden. Beispielsweise
kann das Laufwerksmodul 11B an einem der Endstücke des Laufwerks 11 von Fig. 7c angehängt
werden.
[0084] Fig. 9a zeigt die Montagevorrichtung 7 von Fig. 4c, mittels der eine Schiebetür 8,
die eine Holzplatte aufweist, mit einem erfindungsgemässen Laufwerk 111 beispielsweise
gemäss Fig. 5 verbindbar ist. Wie mit Bezug zu Fig. 4c erläutert, ist der Montagekörper
71 in einer Halteschiene 70 verschiebbar und mittels einer Spannschraube 75 arretierbar
gehalten. Die Halteschiene 70 ist in einer Ausnehmung 80 an der Oberseite der Holzplatte
der Schiebetür 8 gehalten.
[0085] Das Laufwerk 11 wurde bis zu einem Endanschlag gefahren und dort mittels einer Arretiervorrichtung
oder Schliessvorrichtung 23 arretiert. Die Arretiervorrichtung 23 umfasst einen Montagekörper
232, der im Statorkanal 22 der Laufschiene 2 mittels einer Fixierschraube 233 fixiert
ist. Der Montagekörper 232 hält einen Aktor 231, der ein ausfahrbares Arretierelement
oder Verschlusselement 2311 aufweist, das in das Verschlussteil 113 eingefahren wurde.
Der Aktor 231 ist vorzugsweise mittels der Steuervorrichtung 122 (siehe Fig. 10b)
oder einer Fernbedienung steuerbar.
[0086] Fig. 9b zeigt eine Montagevorrichtung 7 für eine Schiebetür 8, die eine Glasplatte
umfasst. An der Oberseite der Glasplatte sind kreisrunde Ausnehmungen 80 vorgesehen,
in die Kunststoffringe 78 eingesetzt sind. Ferner ist ein Montagekörper 71 mit zwei
Montageplatten vorgesehen, die durch Transversalschrauben 77 miteinander verbunden
werden, die durch die Kunststoffringe 78 hindurch geführt werden. Zwischen den miteinander
verbundenen Montageplatten ist das Verbindungselement 72 Der durch eine Verbindungsschraube
72 mit einem Laufwerk 11 gemäss Fig. 5 verbunden ist. Der Kopf der Verbindungsschraube
72 kann durch ein Fenster hindurch erfasst und gedreht werden.
[0087] Fig. 10a zeigt die Unterseite des Statorteils 12 von Fig. 5 mit einem Gehäuse 120
und Abdeckungen 128A, 128B, zwischen denen zwei Gruppen mit je sechs Statormagneten
oder Elektromagneten 121A, 121B angeordnet sind. Das Statorteil 12 weist auf beiden
Seiten je eine Anschlussvorrichtung 126A, 126B auf, die mit Stromversorgungsleitungen,
Steuerleitungen oder Messleitungen verbindbar sind. Auf der rechten Seite ist ein
Hauptschalter 125 vorgesehen, der wie in Fig. 4b gezeigt, durch die Laufschiene 2
hindurch betätigbar ist und mittels dessen das Statorteil 12 aktiviert wird. Auf der
rechten Seite ist eine Steuervorrichtung 122 vorgesehen, die Steuertasten 1221 und
Anzeigeelemente 1222 aufweist, die durch eine Zugangsöffnung 1280 in der Abdeckung
128A zugänglich sind.
[0088] Die Anzahl der Statormagneten oder Statorspulen 121A, 121B wird möglichst klein gehalten,
kann jedoch je nach Bedarf beliebig gewählt werden. Typischerweise werden für leichtere
Schiebetüren und/oder geringere Beschleunigungen weniger Statormagneten 121A, 121B
und für schwerere Schiebetüren und/oder höhere Beschleunigungen mehr Statormagneten
121A, 121B eingesetzt. Durch die Erhöhung der Anzahl der Statormagneten 121A, 121B
kann auch der Wirkungsbereich oder die Wirkungslänge des Statorteils 12 erhöht werden.
[0089] Der Hauptschalter 125 und die Steuertasten 1221 sind in einer Reihe auf der Höhe
der Mittelachse des Statorteils 12 und somit auch der Mittelachse der Laufschiene
2 angeordnet und somit vom Anwender durch den Bedienungskanal 28 erreichbar, wie dies
Fig. 4b zeigt.
[0090] Fig. 10b zeigt das Statorteil 12 von Fig. 10a nach Entfernung der Abdeckungen 128A,
128B mit Blick auf eine Stromversorgungsvorrichtung 124 und die Steuervorrichtung
122. die Steuervorrichtung 122 umfasst wenigstens einen Prozessor und Leistungselektronik
129, mittels der die Statormagneten oder Elektromagneten 121A, 121B mit Strom vorzugsweise
in 3 Phasen mit einer gewünschten Phasenlage versorgt werden. Zwischen den zwei Gruppen
von Statormagneten 121A, 121B sind Sensoren, typischerweise Hall-Sensoren vorgesehen,
die mit der Steuervorrichtung 122 verbunden sind und mittels denen auftretende Magnetfelder
gemessen werden können.
[0091] Durch die Erzeugung magnetischer Wechselfelder durch die Statormagneten 121A, 121B,
die auf die Läufermagneten 1122 des Laufwerks 11 beispielsweise gemäss Fig. 5 einwirken,
gelingt es, das Laufwerk 11 in die eine oder andere Richtung anzutreiben. In dieser
Ausgestaltung sind 2 Steuertasten 1221 vorgesehen, mittels denen eine Steuerungsmenu
vorzugsweise mit mehreren Menüpunkte aufrufbar ist. Wie dies einleitend beschrieben
wurde, sind Haltepunkte programmierbar, indem die Schritte von einem Endanschlag bis
zu einem bestimmten Haltepunkt gezählt werden und der Haltepunkt durch Betätigung
der Steuertasten 1221 festgelegt und die Schrittzahl gespeichert wird.
Bezugszeichenliste
[0092]
- 1
- Linearmotorvorrichtung
- 11
- modulares Laufwerk
- 11A, 11B
- Laufwerksmodule
- 111
- Laufwerkskörper
- 111A
- festes Laufwerkskörpermodul
- 111B, 111C
- lösbare Laufwerkskörpermodule
- 111M
- Laufwerksmittelstück
- 1115
- Laufwerksseitenstück
- 1110
- Transferöffnungen, kreisförmig oder langgestreckt
- 1111
- Montageprofil
- 1112
- Ankerprofil
- 1113
- Ausnehmung
- 1116
- Verbindungslaschen
- 1117
- Montageschrauben
- 1119
- Bohrungen zur Durchführung
- 112
- Läuferteil
- 112A
- festes Läufermodul
- 112B, 112C
- lösbare Läufermodule
- 1121
- Kopplungsschiene
- 11210
- Haltenut
- 11211
- Trägerplatte
- 11212
- Zwischenplatte
- 11213
- Ankerplatte
- 112130
- Verjüngung in der Ankerplatte
- 11219
- Kopplungsmittel
- 1126
- erstes Formelement, Ankerteil
- 1127
- zweites Formelement, Ankersenke
- 1122
- Läufermagnete
- 113
- Verschlussteil
- 114
- Montageplatte
- 1151
- erste gleitende oder rollende Laufelemente
- 11510
- Lageröffnung
- 11511
- Lagerwelle
- 1152
- zweite gleitende oder rollende Laufelemente
- 11520
- Lageröffnung
- 11521
- Lagerwelle
- 12
- Statorteil
- 120
- Statorgehäuse
- 121A
- erste Gruppe von Statormagneten
- 121B
- zweite Gruppe von Statormagneten
- 122
- Steuervorrichtung
- 1221
- Steuertasten
- 1222
- Steueranzeige
- 124
- Stromversorgungseinheit
- 125
- Hauptschalter
- 126A
- erste elektrische Anschlussvorrichtung
- 126B
- zweite elektrische Anschlussvorrichtung
- 127
- Sensoren, Hallsensoren
- 128A
- erste Gehäuseabdeckung
- 128B
- zweite Gehäuseabdeckung
- 1280
- Zugangsöffnung
- 2
- Laufschiene
- 21
- Laufkanal
- 211
- Laufstege
- 22
- Statorkanal
- 221
- Haltestege
- 23
- Arretiervorrichtung, Schliessvorrichtung
- 231
- Aktor
- 2311
- Arretierelement, Verschlusselement
- 232
- Montagekörper
- 233
- Fixierschraube
- 25
- Anschlagvorrichtung
- 251
- Endanschlag
- 252
- Montagekörper
- 253
- Fixierschraube
- 29
- Montageöffnungen
- 5
- Kopplungsvorrichtung
- 50
- Kopplungskörper
- 51
- Kopplungskopf
- 6
- Montageschiene
- 60
- Kopplungsöffnung
- 61
- Kopfplatte
- 62
- Seitenplatten
- 63
- Distanzleisten
- 630
- Distanzraum
- 7
- Montagevorrichtung
- 70
- Halteschiene
- 71
- Montagekörper
- 72
- Verbindungselement, Verbindungsschraube
- 75
- Spannschraube
- 77
- Transversalschrauben
- 78
- Kunststoffringe
- 8
- Schiebetür, zum Beispiel Holztür oder Glastür
- 80
- Ausnehmung
- 9
- Schiebetüranordnung
- 9F
- Frontseite der Schiebetüranordnung
- 9R
- Rückseite der Schiebetüranordnung
- 90
- Türfach
- 900
- Durchgangsöffnung
- 91
- erste Türfachwand
- 92
- zweite Türfachwand
- 93
- Frontelement der Schiebetüranordnung
- 99
- Montageschrauben
- G
- Gebäudeteil
1. Linearmotorvorrichtung (1) für eine Schiebetüranordnung (9), die wenigstens eine Schiebetür
(8) aufweist, mit wenigstens einem in einer Laufschiene (2) angeordneten Statorteil
(12) und wenigstens einem in der Laufschiene (2) verschiebbar gehaltenen Laufwerk
(11), das in der Laufschiene (2) gelagerte Laufelemente (1151, 1152) aufweist, das
durch Montagevorrichtungen (7) mit der zugehörigen Schiebetür (8) verbindbar ist und
das einen Laufwerkskörper (111) und ein Läuferteil (112) umfasst, welches Läuferteil
(112) eine Vielzahl von vereinzelten Läufermagneten (1122) trägt, die dem Statorteil
(12) zugewandt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laufwerk (11) modular aufgebaut und in der Länge an die Abmessungen der zugehörigen
Schiebetür (8) anpassbar ist,
dass der Laufwerkskörper (111) modular ausgebildet ist und wenigstens zwei Laufwerkskörpermodule
(111A, 111B, 111C) aufweist, von denen wenigstens eines vom Laufwerk (11) lösbar ist,
dass das Läuferteil (112) modular ausgebildet ist und wenigstens zwei Läufermodule (112B,
112C) aufweist, von denen wenigstens eines vom Laufwerk (11) lösbar ist,
dass die Länge eines oder mehrerer der lösbaren Laufwerkskörpermodule (111B, 111C) der
Länge eines oder mehrerer der lösbaren Läufermodule (112B, 112C) entspricht; und
dass Verbindungsmittel (1116, 1117; 1126, 1127) vorgesehen sind mittels denen das wenigstens
eine lösbare Laufwerkskörpermodul (111B, 111C) und das wenigstens eine lösbare Läufermodul
(112B, 112C) mit dem Laufwerk (11) verbindbar sind.
2. Linearmotorvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul (111B, 111C) und das wenigstens
eine lösbare Läufermodul (112B, 112C) ein einheitliches Laufwerksmodul (11A, 11B,
11C, 11D) bilden und gemeinsam mit dem Laufwerk (11) verbindbar oder vom Laufwerk
(11) lösbar sind, oder
dass das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul (111B, 111C) und das wenigstens
eine lösbare Läufermodul (112B, 112C) unabhängig voneinander mit dem Laufwerk (11)
verbindbar oder vom Laufwerk (11) lösbar sind.
3. Linearmotorvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere lösbare Laufwerkskörpermodule (111B, 111C) vorgesehen sind, deren Längen
gleich oder unterschiedlich sind, und
dass mehrere lösbare Läufermodule (112B, 112C) vorgesehen sind, deren Längen gleich oder
unterschiedlich sind.
4. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Läuferteil (112) formschlüssig oder formschlüssig und verschiebbar mit dem Laufwerkskörper
(111) verbunden oder verbindbar ist oder dass das Läuferteil (112) eine modulare Kopplungsschiene
(1121) umfasst und der Laufwerkskörper (111) auf der dem Läuferteil (112) zugewandten
Seite ein Ankerprofil (1112) aufweist, in dem die Kopplungsschiene (1121) formschlüssig,
verschiebbar und arretierbar gehalten ist.
5. Linearmotorvorrichtung (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopplungsschiene (1121) ein Doppel-T-Profil aufweist, welches im Ankerprofil
(1112) des Laufwerkskörpers (111) gehalten ist, oder
dass die Kopplungsschiene (1121) eine Trägerplatte (11211), eine Zwischenplatte (11212)
mit reduzierter Breite und eine Ankerplatte (11213) umfasst, die ein Doppel-T-Profil
bildet, das beidseits eine Haltenut (11210) aufweist, wobei die Trägerplatte (2) die
Läufermagneten (1122) trägt und die Ankerplatte (11213) im Ankerprofil (1112) verschiebbar
und arretierbar gehalten ist.
6. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopplungsschiene (1121) wenigstens eine Verjüngung (112130) aufweist, an der
das wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul (111B, 111C) von der Kopplungsschiene
(1121) entkoppelbar oder daran ankoppelbar ist, oder
dass die Ankerplatte (11213) wenigstens eine Verjüngung (112130) aufweist, an der das
wenigstens eine lösbare Laufwerkskörpermodul (111B, 111C) von der Kopplungsschiene
(1121) entkoppelbar oder daran ankoppelbar ist.
7. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwerkskörper (111) auf der vom Läuferteil (112) abgewandten Seite einen Montagekanal
(1112) aufweist, welcher zur Aufnahme der Verbindungsmittel (1116, 1117) vorgesehen
ist und in den Montageplatten (114) einschiebbar sind, die zum Anschluss der Montagevorrichtungen
(7) vorgesehen sind.
8. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsmittel (1116, 1117; 1126, 1127) zueinander komplementäre Formelemente
(1126, 1127) umfassen, oder
dass die Verbindungsmittel (1116, 1117; 1126, 1127) eine oder mehrere Laschen (1116) sowie
Schrauben (1117) und/oder Rastelemente umfassen, oder
dass die Verbindungsmittel (1116, 1117; 1126, 1127) zueinander komplementäre Formelemente
(1126, 1127) und eine oder mehrere Laschen (1116) sowie Schrauben (1117) und/oder
Rastelemente umfassen.
9. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Laufwerkskörpermodule (111A, 111D) vorgesehen sind, die durch die Montagevorrichtungen
(7) mit der zugehörigen Schiebetür (8) verbindbar sind und zwischen denen ein lösbares
Laufwerkskörpermodul (111B; 111C) oder mehrere lösbare Laufwerkskörpermodule (111B;
111C) angeordnet sind.
10. Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevorrichtungen (7) je wenigstens ein Verbindungselement (72) umfassen,
welches zur Verbindung des Laufwerks (11) mit der zugehörigen Schiebetür (8) vorgesehen
ist, und dass wenigstens eines der Verbindungselemente (72) vom Laufwerkskörper (111)
verschiebbar oder verschiebbar und arretierbar gehalten ist.
11. Linearmotorvorrichtung (1) einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (2) zwei durch ein Kopfstück (2A) miteinander verbundene Seitenstücke
(2B) umfasst, die an den vom Kopfstück (2A) abgewandten Enden gegeneinander gerichtete
Laufstege (211) und zwischen den Laufstegen (211) und dem Kopfstück (2A) gegeneinander
gerichtete Haltestege (221) aufweisen, dass das Laufwerk (11) mit den Laufelementen
(1151, 1152) in einem Laufkanal (21) zwischen den Laufstegen (211) und den Haltestegen
(221) gehalten ist und dass das wenigstens eine Statorteil (12) zwischen den Haltestegen
(221) und dem Kopfstück (2A) in einem Statorkanal (22) gehalten ist und eine oder
mehrere Gruppen von Statormagneten (121A, 121B), die dem Laufkanal (21) zugewandt
sind, und eine Steuervorrichtung (122) mit wenigstens einer Steuertaste (1221) und
wenigstens einer Steueranzeige (1222) umfasst, welche Steuertasten (1221) und Steueranzeigen
(1222) zwischen den Laufstegen (211) und den Haltestegen (221) in einer Reihe angeordnet
sind.
12. Linearmotorvorrichtung (1) einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Laufschiene (2) mehrere Statorteile (12) oder mehrere Gruppen von Statormagneten
(121) angeordnet sind, die individuell ansteuerbar sind.
13. Schiebetüranordnung (9) mit einer Linearmotorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche
1 - 12, mittels der wenigstens eine Schiebetür (8) entlang einer Laufschiene (2) verschiebbar
gehalten ist, die innerhalb eines offenen Raumes oder in ein Türfach (90) verläuft
und die direkt oder gekoppelt mit einer Montageschiene (6) mit einem Gebäudeteil verbunden
ist.
14. Schiebetüranordnung (9) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Laufschiene (2) wenigstens eine Arretiervorrichtung (23) angeordnet ist, mittels
der die Schiebetür (8) arretierbar ist, oder
dass in der Laufschiene (2) wenigstens eine Anschlagvorrichtung (25) mit einem Endanschlag
(251) angeordnet ist, mittels dem der Laufweg der Schiebetür (8) begrenzt ist, oder
dass in der Laufschiene (2) wenigstens eine Arretiervorrichtung (23) angeordnet ist, mittels
der die Schiebetür (8) arretierbar ist, und dass in der Laufschiene (2) wenigstens
eine Anschlagvorrichtung (25) mit einem Endanschlag (251) angeordnet ist, mittels
dem der Laufweg der Schiebetür (8) begrenzt ist
15. Schiebetüranordnung (9) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (8) mittels der Steuervorrichtung (122) entlang dem Laufweg in Schritten
verschiebbar ist, die in der Steuervorrichtung (122) registrierbar sind und dass die
Anzahl der Schritte bis zum Erreichen wenigstens einer Halteposition zwischen zwei
Endpositionen der Schiebetür (8), die durch mechanische Endanschläge definiert sind,
wahlweise einstellbar, speicherbar und abrufbar sind, um die Halteposition elektronisch
festzulegen.