[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie eine Transportbehälteranordnung nach Anspruch 15.
[0002] Aus
DE 10 2015 013 053 B4 ist ein stapelbarer Koffer sowie eine Kofferanordnung mit zwei aufeinander gestapelten
gleichartigen Koffern bekannt. Der stapelbare Koffer umfasst ein kastenförmiges Unterteil
sowie einen schwenkbar mit diesem verbundenen Deckel. Der Deckel des Koffers weist
je eine Einhängelasche an dessen vorderem und hinterem Bereich auf. Weiter weist der
Koffer bodenseitig an dessen hinterem Bereich einen nach hinten vorstehenden Einhängehaken
sowie eine an der Vorderwand angeordnete schwenkbare Druckplatte mit Verriegelungshaken
auf. Die Vorderwand des Koffers ist dabei als Bedienseite ausgebildet. Speziell ist
dabei ein um eine horizontale Schwenkachse schwenkbarer Klappgriff an der Vorderwand
des Unterteils angeordnet. Die Druckplatte ist in einer Ausnehmung an der Vorderwand
des Koffers, und speziell im Durchgriffsbereich des Klappgriffs, angeordnet. Die Druckplatte
lässt sich hierbei durch den Durchgriffsbereich des Klappgriffs hindurch betätigen,
speziell durch die Hand eines Benutzers drücken oder ziehen. Bei der Kopplung zweier
Koffer aufeinander greifen zum einen die Einhängehaken des oberen Koffers in die hintere
Einhängelasche am Deckel des unteren Koffers. Weiter greifen die Verriegelungshaken
des oberen Koffers in die vordere Einhängelasche am Deckel des unteren Koffers. Durch
das Eingreifen der Einhängehaken und der Verriegelungshaken in die Einhängelaschen
sind die beiden Koffer fest miteinander verbunden und insbesondere gegen ein Abheben
voneinander gesichert. Durch Drücken bzw. Ziehen der Druckplatte durch einen Benutzer
ist die Druckplatte so auslenkbar, dass die Verriegelungshaken aus der vorderen Einhängelasche
ausgebracht sind und die beiden Koffer voneinander getrennt werden können.
[0003] Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe, einen Transportbehälter bereitzustellen, der
ein einfaches Koppeln des Transportbehälters mit einer Trägerstruktur sowie ein einfaches
Lösen des Transportbehälters von der Trägerstruktur ermöglicht. Weiter besteht die
Aufgabe eine Transportbehälteranordnung umfassend einen Transportbehälter sowie eine
mit dem Transportbehälter verbindbare Trägerstruktur bereitzustellen.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Transportbehälter nach Anspruch 1 sowie durch
eine Transportbehälteranordnung nach Anspruch 15. Vorteilhafte Ausgestaltungen und
zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0005] Der erfindungsgemäße Transportbehälter umfasst einen Aufnahmebehälter zur Aufnahme
von Gegenständen in diesem und einen zwischen einer eingeklappten bzw. eingeschwenkten
Lagerstellung und einer ausgeklappten bzw. ausgeschwenkten Ausklappstellung verschwenkbar
an dem Aufnahmebehälter angeordneten Tragegriff. Der Tragegriff ist dabei vorzugsweise
direkt an dem Aufnahmebehälter angebracht. Der Tragegriff dient, insbesondere in einer
ausgeklappten Stellung, in der der Tragegriff vorzugsweise vom Aufnahmebehälter absteht
bzw. nach außen ragt, zum Tragen bzw. zum Transport des Transportbehälters. Bei der
eingeschwenkten Lagerstellung handelt es sich insbesondere um eine Stellung, in der
der Tragegriff an den Aufnahmebehälter herangeschwenkt ist, wobei insbesondere ein
Griffteil des Tragegriffs, der von der Hand eines Benutzers zum Tragen des Transportbehälters
gegriffen wird, an oder nahe an dem Aufnahmebehälter liegt. Demgegenüber ist der Tragegriff
in der Ausklappstellung bzw. Ausschwenkstellung von dem Aufnahmebehälter weggeschwenkt.
Der Transportbehälter umfasst weiter ein zwischen einer Haltestellung und einer Entriegelungsstellung
verschwenkbar an dem Aufnahmebehälter angeordnetes Verriegelungselement. Das Verriegelungselement
ist dabei vorzugsweise direkt an dem Aufnahmebehälter angebracht. Bei dem Verriegelungselement
handelt es sich insbesondere um ein separates, also von dem Tragegriff getrenntes
Bauteil. Das Verriegelungselement dient dabei speziell zum lösbaren Verbinden des
Transportbehälters mit einer Trägerstruktur bzw. zum lösbaren Anbringen des Transportbehälters
an einer Trägerstruktur. Bei der Trägerstruktur kann es sich beispielsweise um eine
Adapterplatte handeln, die zum Beispiel zur Verbindung mit einem anderen Behälter
oder zur Anbringung des Transportbehälters an einer Wand dient. Weiter kann auch ein
weiterer Transportbehälter, bevorzugt an dessen Oberseite, insbesondere an einem Deckel,
die Trägerstruktur aufweisen, so dass ein Koppeln mehrerer Transportbehälter miteinander
möglich ist. Das Verriegelungselement ist dabei insbesondere in der Haltestellung
mit einem Gegenverriegelungselement der Trägerstruktur verbindbar und durch Verschwenken
des Verriegelungselements in die Entriegelungsstellung von dem Gegenverriegelungselement
lösbar. Bei der Haltestellung handelt es sich vorzugsweise um die Grundstellung des
Verriegelungselements. Insbesondere kann das Verriegelungselement durch eine Feder
in der Haltestellung gehalten bzw. federnd in der Haltestellung vorgespannt sein.
[0006] Erfindungsgemäß weist der Tragegriff zumindest ein Betätigungselement auf, das speziell
zum Verschwenken des Verriegelungselements in die Entriegelungsstellung bei Verschwenken
des Tragegriffs in die Ausklappstellung dient. Das Betätigungselement wird dabei insbesondere
bei einem Verschwenken des Tragegriffs mitverschwenkt. Das Betätigungselement ist
dabei vorzugsweise fest, speziell starr, an dem Tragegriff angeordnet. Insbesondere
kann es sich um ein angeformtes Betätigungselement handeln. Bevorzugt ist der Tragegriff
einteilig ausgebildet. Bei der Bewegung in die Ausklappstellung wirkt das Betätigungselement
vorzugsweise direkt bzw. unmittelbar gegen das Verriegelungselement bzw. einen Betätigungsabschnitt
des Verriegelungselements. Bei einem Verschwenken des Tragegriffs zurück in die Lagerstellung
schwenkt das insbesondere in der Haltestellung federnd vorgespannte Verriegelungselement
vorzugsweise wieder in die Haltestellung zurück. Bei der genannten Ausgestaltung ist
einerseits durch das Verriegelungselement ein Koppeln des Transportbehälters mit einer
Trägerstruktur auf einfache Weise möglich und eine zuverlässige Anbringung des Transportbehälters
an der Trägerstruktur gegeben. Weiter ist durch das Bewegen des Verriegelungselements
in die Entriegelungsstellung über das Verschwenken des Tragegriffs in die Ausklappstellung
ein einfaches und schnelles Entkoppeln bzw. Lösen des Transportbehälters von der Trägerstruktur
möglich.
[0007] Bei dem Aufnahmebehälter handelt es sich vorzugsweise um einen kasten- bzw. schalenförmigen
Aufnahmebehälter. Vorzugsweise umfasst der Aufnahmebehälter einen Boden bzw. ein Bodensegment,
eine Vorderwand, eine Rückwand, sowie die Vorderwand und die Rückwand verbindende
Seitenwände, speziell eine rechte und eine linke Seitenwand. Die an dem Boden angeordneten
Wände sind vorzugsweise starr mit dem Boden verbundenen. Der Boden und die Wände umschließen
dabei insbesondere einen nach oben offenen Aufnahmeraum. In einer vorteilhaften Ausgestaltung
sind das Verriegelungselement und der Tragegriff an der Vorderwand des Aufnahmebehälters
angeordnet. Bevorzugt ist das Verriegelungselement dabei innenliegend, d.h. näher
in Richtung des Aufnahmebehälters liegend, und der Tragegriff außenliegend, insbesondere
vor dem Verriegelungselement, angeordnet. Vorzugsweise überdeckt der Tragegriff, insbesondere
bei dessen Anordnung in der eingeschwenkten Lagerstellung, das Verriegelungselement
bereichsweise. Durch die genannte Anordnung des Verriegelungselement und des Tragegriffs
an der Vorderwand ist zum einen eine für das Verschwenken des Verriegelungselements
durch den Tragegriff vorteilhafte Ausgestaltung gegeben. Weiter kann durch die innenliegenden
Anordnung des Verriegelungselements, insbesondere durch das zumindest bereichsweise
Verdecken des Verriegelungselements durch den in eingeschwenkter Lagerstellung angeordneten
Tragegriff, ein ungewolltes Betätigen des Verriegelungselements und somit ein Lösen
des Transportbehälters von der Trägerstruktur verhindert werden. Die Vorderwand des
Aufnahmebehälters kann insbesondere auch einen Aufnahmebereich bzw. einen Aufnahmeabschnitt
zur Aufnahme des Verriegelungselements und des Tragegriffs aufweisen. Speziell kann
der Aufnahmebereich korrespondierend zu der Außenkontur des Tragegriffs und des Verriegelungselements
ausgebildet sein. Insbesondere kann der Aufnahmebereich derart ausgebildet sein, dass
die Außenseite des Tragegriffs in der eingeschwenkten Lagerstellung bündig mit der
Außenseite der Vorderwand abschließt oder der Tragegriff in der eingeschwenkten Lagerstellung
zumindest nicht über die Außenseite der Vorderwand vorsteht. Hierdurch ist, neben
einer ästhetischen ansprechenden Ausgestaltung, insbesondere eine für die Verwendung
des Transportbehälters vorteilhafte Ausgestaltung gegeben. Durch die in dem Aufnahmebereich
angeordneten und nicht über die Außenseite der Vorderwand vorstehende Anordnung des
eingeschwenkten Tragegriffs kann beispielsweise ein Anstehen eines Benutzers an dem
Tragegriff verhindert werden.
[0008] Der Aufnahmebehälter ist bevorzugt einteilig ausgebildet. Insbesondere kann der Aufnahmebehälter
aus Kunststoff, wie z. B. aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), PE (Polyethylen)
oder PP (Polypropylen), ausgebildet sein. Der Aufnahmebehälter kann beispielsweise
durch Spritzgießen hergestellt sein. Hierdurch ist eine fertigungstechnisch vorteilhafte
sowie stabile Ausgestaltung des Aufnahmebehälters gegeben.
[0009] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung weist der Aufnahmebehälter, speziell der Boden
des Aufnahmebehälters, zumindest ein Koppelelement zur halternden Verbindung mit einem
Gegenkoppelelement der Trägerstruktur auf. Das Koppelelement dient insbesondere zur
formschlüssigen Verbindung mit einem korrespondierend hierzu ausgebildeten Gegenkoppelelement.
In einer an der Trägerstruktur angeordneten Koppelstellung des Transportbehälters
greift das Koppelelement vorzugsweise in das Gegenkoppelelement ein bzw. ist eingreifend
in dieses eingeführt. Bevorzugt handelt es sich bei dem Koppelelement um ein nach
hinten bzw. in Richtung der Rückwand ragendes Koppelelement. Insbesondere kann das
Koppelelement als Eingriffs- bzw. Koppelzunge, Koppel-/Eingriffssteg oder Koppelhaken
ausgebildet sein. Das Koppelelement kann dabei in einer zweckmäßigen Ausgestaltung
an der Unterseite des Bodens angeordnet sein bzw. einen Teil der Unterseite bilden.
Besonders bevorzugt ist das Koppelelement rückwandseitig an dem Boden bzw. an einer
der Rückwand des Aufnahmebehälters zugewandten Seite des Bodens angeordnet. Speziell
kann der Boden einen nach unten vorstehenden Absatz bzw. Sockel umfassen, an dessen
hinterer bzw. in Richtung der Rückwand weisenden Seite das zumindest eine Koppelelement
angeordnet ist. Bei dem Absatz handelt es sich vorzugsweise um einen gegenüber den
Wänden des Aufnahmebehälters nach innen versetzten (unteren) Abschnitt des Bodens.
Insbesondere kann das Koppelelement an der rückseitigen Unterkante des Bodens bzw.
des nach unten vorstehenden Absatz des Bodens angeordnet sein. Vorzugsweise weist
der Aufnahmebehälter zwei oder mehr Koppelelemente, insbesondere als Koppelstege bzw.
Eingriffsstege ausgebildete Koppelelemente, auf. Der bzw. die Eingriffsstege ermöglichen
ein einfaches Einführen und Koppeln des Transportbehälters mit entsprechend ausgebildeten
Gegenkoppelelementen der Trägerstruktur. Bei dem Gegenkoppelelement kann es sich insbesondere
um eine an der Trägerstruktur angeordnete Rastaufnahme bzw. Rastnut handeln in die
der bzw. die Eingriffsstege eingreifend eingeführt werden können. Die Trägerstruktur
kann auch mehrere Gegenkoppelelemente zum Koppeln mit dem oder den Eingriffsstegen
aufweisen. Durch das zumindest eine Koppelelement kann der Transportbehälter, insbesondere
in Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement, sicher an der Trägerstruktur angebracht
werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verriegelungselement, insbesondere
an dessen in Richtung des Bodens weisenden unteren Bereich, zumindest einen Verriegelungshaken
zur lösbaren Verbindung mit einem Gegenverriegelungselement der Trägerstruktur auf.
Speziell kann der Verriegelungshaken dabei an dem unteren Ende des Verriegelungselements
angeordnet sein bzw. das untere Ende des Verriegelungselements bilden. Bei dem Verriegelungshaken
handelt es sich vorzugsweise um einen nach vorne bzw. von dem Aufnahmebehälter, speziell
dessen Vorderwand, weg ragenden Verriegelungshaken. Der Verriegelungshaken ist dabei
vorzugsweise, insbesondere bei Anordnung des Verriegelungselements in der Haltestellung,
auf Höhe oder zumindest nahe der Unterseite bzw. des Bodens des Aufnahmebehälters
angeordnet. Das Verriegelungselement ist vorzugsweise derart schwenkbar am Aufnahmebehälter
angeordnet, dass der Verriegelungshaken bei Verschwenken von der Haltestellung in
die Entriegelungsstellung in Richtung des Aufnahmebehälters bewegt wird. In einer
vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verriegelungselement zwei oder mehr Verriegelungshaken
auf. Der bzw. die Verriegelungshaken ermöglichen ein einfaches Sichern des Transportbehälters
an einer Trägerstruktur durch Eingreifen in entsprechend ausgebildete Gegenverriegelungselemente
der Trägerstruktur. Bei dem Gegenverriegelungselement kann es sich insbesondere um
eine an der Trägerstruktur angeordnete Rastaufnahme bzw. Rastnut handeln. Das Gegenverriegelungselement
zum Verbinden mit dem Verriegelungshaken und das Gegenkoppelelement zum Verbinden
mit dem Koppelelement können dabei insbesondere gleichartig ausgestaltet sein. Durch
die genannte Ausgestaltung ist ein Verbinden des Koppelelements sowie des Verriegelungselements
sowohl mit dem Gegenverriegelungselement als auch mit dem Gegenkoppelelement und dadurch
ein Verbinden des Transportbehälters mit der Trägerstruktur in voneinander verschiedenen
Stellungen möglich.
[0011] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen der Verriegelungshaken und das zumindest
eine Koppelelement des Aufnahmebehälters zumindest im Wesentlichen in entgegengesetzte
Richtungen. Dies gilt speziell bei Anordnung des Verriegelungselements in der Haltestellung.
Speziell weist das Koppelelement dabei nach hinten und der Verriegelungshaken nach
vorne. Durch die genannte Ausgestaltung ist ein einfaches Anbringen des Transportbehälters
an einer Trägerstruktur, die entsprechende Gegenkoppel- und Gegenverriegelungselemente
aufweist, möglich. Das Verriegelungselement und das Koppelelement des Aufnahmebehälters
bilden hierbei eine Koppeleinrichtung über die der Transportbehälter an der Trägerstruktur
anbringbar bzw. befestigbar ist. Vorzugsweise wird der Transportbehälter hierbei zunächst
schräg zu der Trägerstruktur angeordnet und das Koppelelement in das Gegenkoppelelement
der Trägerstruktur eingeführt. Anschließend erfolgt ein Verschwenken des Transportbehälters
derart, dass die Vorderwand bzw. Vorderseite des Transportbehälters in Richtung der
Trägerstruktur nach unten bewegt wird. Der Verriegelungshaken des Verriegelungselements
wird hierdurch mit dem Gegenverriegelungselement der Trägerstruktur gekoppelt. Vorzugsweise
steht der Verriegelungshaken hierbei zunächst an dem Gegenverriegelungselement, speziell
dessen Oberseite, an, wodurch kurzzeitig ein Auslenken des Verriegelungselements aus
der Haltestellung in Richtung der Entriegelungsstellung erfolgt. Bei einer Bewegung
der Vorderseite des Transportbehälters weiter nach unten in Richtung der Trägerstruktur
kann der Verriegelungshaken dann durch Zurückschwenken des Verriegelungselements in
die Haltestellung in das Gegenverriegelungselement der Trägerstruktur eingreifen.
Durch dieses Eingreifen des Koppelelements und des Verriegelungshakens in das Gegenkoppel-
bzw. Gegenverriegelungselement ist der Transportbehälter gesichert an der Trägerstruktur
angebracht. Über das Verschwenken des Tragegriffs in die Ausklappstellung und das
Verschwenken des Verriegelungselements in die Entriegelungsstellung wird der Verriegelungshaken
aus dem Gegenverriegelungselement der Trägerstruktur ausgebracht und der Transportbehälter
kann wieder von der Trägerstruktur entfernt werden.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist der Tragegriff um eine Tragegriffschwenkachse
und das Verriegelungselement um eine Verrieglungsschwenkachse verschwenkbar am Aufnahmebehälter
angeordnet. Die Tragegriffschwenkachse und die Verriegelungsschwenkachse verlaufen
vorzugsweise parallel zueinander. Die Verriegelungsschwenkachse und die Tragegriffschwenkachse
sind hierbei insbesondere versetzt zueinander angeordnet, wobei vorzugsweise die Verriegelungsschwenkachse
unterhalb der Tragegriffschwenkachse, d.h. weiter in Richtung des Bodens bzw. der
Unterseite des Aufnahmebehälters, versetzt ist. Durch die parallele und insbesondere
versetzte Anordnung der Tragegriffschwenkachse und der Verrieglungsschwenkachse ist
eine für das Verschwenken des Verriegelungselements durch das Betätigungselement des
Tragegriffs vorteilhafte Ausgestaltung gegeben. Insbesondere kann hierbei das Betätigungselement,
dass zusammen mit dem Tragegriff bei Verschwenken in die Ausklappstellung um die Tragegriffschwenkachse
verschwenkt wird, unmittelbar das Verschwenken des Verriegelungselements in die Entriegelungsstellung
bewirken.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verriegelungselement, speziell an
einem oberen Bereich, d.h. insbesondere einem in Richtung der Oberseite des Aufnahmebehälters
bzw. in Richtung des Deckels weisenden Bereich, einen Betätigungsabschnitt auf, gegen
den das Betätigungselement bei Verschwenken des Tragegriffs in die Ausklappstellung
wirkt. Vorzugsweise weist das Verriegelungselement unterhalb der Verriegelungsschwenkachse,
d.h. an einem weiter in Richtung des Bodens des Aufnahmebehälters angeordneten Bereich,
den zumindest einen Verriegelungshaken und oberhalb der Verriegelungsschwenkachse
den Betätigungsabschnitt auf. Hierdurch liegt eine vorteilhafte hebelartige Ausgestaltung
vor, wobei durch Wirken des Betätigungselements gegen den Betätigungsabschnitt im
oberen Bereich des Verriegelungselements ein Verschwenken des Verriegelungshakens
in dem unteren Bereich des Verriegelungselements erfolgt.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Tragegriff eine zumindest im Wesentlichen
U-förmige Ausgestaltung auf. Speziell weist der Tragegriff hierbei einen Griffteil
sowie zwei an dem Griffteil angeordnete Tragegriffschenkel bzw. Tragegriffseitenteile
auf. Der Tragegriff ist dabei insbesondere über die Tragegriffschenkel schwenkbar
mit dem Aufnahmebehälter verbunden. Die Tragegriffschwenkachse verläuft dabei insbesondere
durch einen oberen Endbereich der beiden Tragegriffschenkel. Hierdurch ist eine für
das Tragen des Transportbehälters über den Tragegriff sowie für das Verschwenken des
Tragegriffs vorteilhafte Ausgestaltung gegeben. Bevorzugt weist zumindest einer der
Tragegriffschenkel, insbesondere an dem oberen bzw. dem von dem Griffteil abweisenden
Ende, das Betätigungselement auf. Besonders bevorzugt ist das Betätigungselement dabei
starr an dem Tragegriffschenkel angeordnet, insbesondere an diesem angeformt. Vorzugsweise
weisen beide Tragegriffschenkel ein Betätigungselement auf. Der Tragegriff ist bevorzugt
aus Kunststoff, wie z. B. aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), PE (Polyethylen)
oder PP (Polypropylen), ausgebildet. Hierdurch ist eine herstellungstechnisch vorteilhafte
und stabile Ausgestaltung des Tragegriffs gegeben.
[0015] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist das zumindest eine Betätigungselement hakenförmig
bzw. als Betätigungshaken ausgebildet. Der Befestigungshaken ragt dabei vorzugsweise
nach hinten, d.h. speziell bei einer Ansicht auf den in eingeschwenkter Lagerstellung
angeordneten Tragegriff in Richtung des Aufnahmebehälters. Der Betätigungshaken ist
dabei insbesondere an dem oberen bzw. dem von dem Griffteil abweisenden Ende des Tragegriffschenkels
eines im Wesentlichen U-förmigen Tragegriffs angeordnet. Vorzugsweise weisen beide
Tragegriffschenkel ein als Betätigungshaken ausgebildetes Betätigungselement auf.
Durch die Ausgestaltung des Betätigungselements als Betätigungshaken ist eine für
das Verschwenken des Verriegelungselements vorteilhafte Ausgestaltung gegeben, bei
dem beispielsweise ein Eingreifen des Betätigungshakens in das Verriegelungselement
und Wirken des Betätigungshakens von hinten gegen das Verriegelungselement erfolgt.
Insbesondere ist hierdurch eine Ausgestaltung möglich, bei der der Tragegriff zunächst
ohne ein blockierendes Anstehen des Betätigungselements an dem Verriegelungselement
von der eingeschwenkten Lagerstellung in die Ausklappstellung verschwenkt werden kann.
[0016] In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung weist das Verriegelungselement eine
zumindest im Wesentlichen U-förmige Ausgestaltung auf. Speziell weist das Verriegelungselement
hierbei einen Basisabschnitt sowie zwei an diesem angeordnete Seitenteile bzw. Schenkel
auf. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung werden die Schenkel des Verriegelungselements
bei der Anordnung des Tragegriffs in der eingeschwenkten Lagerstellung durch die Tragegriffschenkel
teilweise oder bevorzugt vollständig überdeckt. Wie oben beschrieben kann hierdurch
ein ungewolltes Betätigen des Verriegelungselements verhindert werden. Das Verrieglungselement
ist vorzugsweise einteilig ausgebildet. Insbesondere kann das Verriegelungselement
aus Kunststoff, wie z. B. aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), PE (Polyethylen)
oder PP (Polypropylen), ausgebildet sein. Hierdurch ist eine herstellungstechnisch
vorteilhafte und stabile Ausgestaltung des Verriegelungselements gegeben. Vorzugsweise
ist das Verriegelungselement über den Basisabschnitt verschwenkbar an dem Aufnahmebehälter
angeordnet. Die Verriegelungsschwenkachse verläuft hierbei folglich im Bereich des
Basisabschnitts bzw. durch den Basisabschnitt. Speziell ist der Basisabschnitt gelenkig,
insbesondere über zumindest ein im Bereich des Basisteils angeordnetes Gelenk bzw.
eine Gelenkanordnung, mit dem Aufnahmebehälter verbunden. Der von den Schenkeln abgewandte
untere Bereich des Basisabschnitts, speziell das untere Ende des Basisabschnitts,
weist bevorzugt den oder die Verriegelungshaken zur Sicherung des Transportbehälters
an einer Trägerstruktur auf. Vorzugsweise weist einer oder beide Schenkel des im Wesentlichen
U-förmigen Verriegelungselements, speziell deren oberer (End-) Bereich den oben genannten
Betätigungsabschnitt auf, der mit dem Betätigungselement des Tragegriffs zusammenwirkt.
Durch das Wirken des Betätigungselements bei Verschwenken des Tragegriff in die Ausklappstellung
gegen den Betätigungsabschnitt des Verriegelungselements kann hierbei das Verriegelungselement
um die Verriegelungsschwenkachse von der Haltestellung in die Entriegelungsstellung
geschwenkt werden.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist das Verriegelungselement zumindest
eine Eingriffsöffnung bzw. Eingriffsaussparung auf, in die insbesondere das Betätigungselement
bei Verschwenken des Tragegriffs in die Ausklappstellung eingreift. Die Eingriffsöffnung
kann dabei teilweise, insbesondere nach hinten, also in Richtung des Aufnahmebehälters
weisend, offen sein. Bei der genannten U-förmigen Ausgestaltung des Verriegelungselements
kann speziell einer oder beide Schenkel des Verriegelungselements an deren oberen
(End-) Bereich, speziell an deren Oberseite, eine Eingriffsöffnung aufweisen. Insbesondere
kann dabei ein als Betätigungshaken ausgebildetes Betätigungselement bei Verschwenken
des Tragegriffs in die Ausklappstellung in die Eingriffsöffnung eingeführt werden
und von hinten gegen das Verriegelungselement drücken.
[0018] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist der Tragegriff über eine um 90° gegenüber
der eingeschwenkten Lagerstellung verschwenkte Transportstellung in die Ausklappstellung
verschwenkbar. Der Tragegriff ist in der Ausklappstellung folglich um mehr als 90°,
bevorzugt um etwa 100° bis 120°, besonders bevorzugt um etwa 105°, gegenüber der eingeschwenkten
Lagerstellung verschwenkt. Bei der Transportstellung handelt es sich vorzugsweise
um die Stellung, in der der Tragegriff bei einem Transport des Transportbehälters
durch einen Benutzer angeordnet ist. Das Verschwenken des Verriegelungselements in
die Entriegelungsstellung erfolgt bevorzugt erst bei Verschwenken des Tragegriffs
von der Transportstellung in die Ausklappstellung. Insbesondere wirkt das Betätigungselement
des Tragegriffs bei Verschwenken des Tragegriffs in die Transportstellung hierbei
noch nicht mit dem Betätigungsabschnitt des Verriegelungselements zusammen, sondern
erst bei Verschwenken des Tragegriffs von der Transportstellung in die Ausklappstellung.
In der Transportstellung ist das Verriegelungselement dabei folglich noch nicht in
die Entriegelungsstellung ausgelenkt. Speziell sind das Betätigungselement und/oder
der Betätigungsabschnitt also so ausgebildet, dass diese erst bei Verschwenken des
Tragegriffs von der Transportstellung in die Ausklappstellung zusammenwirken, das
Verriegelungselement also erst bei Verschwenken des Tragegriffs von der Transportstellung
in die Ausklappstellung in die Entriegelungsstellung verschwenkt. Hierdurch ist zum
einen gewährleistet, dass ein Transportbehälter nur bei einem bewussten Verschwenken
des Tragegriffs über die Transportstellung hinaus von einer Trägerstruktur gelöst
wird. Weiter wird durch die genannte Ausgestaltung ein unnötiges Verschwenken des
Verriegelungselements in die Entriegelungsstellung sowie ein unnötiges Halten des
Verriegelungselements in der ausgelenkten Entriegelungsstellung bei einem Tragen des
Transportbehälters über den in der Transportstellung angeordneten Tragegriff vermieden.
[0019] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Transportbehälter einen am Aufnahmebehälter
angeordneten bzw. einen mit dem Aufnahmebehälter verbundenen Deckel auf. Vorzugsweise
weist der Transportbehälter einen um eine Deckelschwenkachse verschwenkbar mit dem
Aufnahmebehälter verbundenen Deckel auf. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung verlaufen
die Deckelschwenkachse, die Tragegriffschwenkachse und die Verriegelungsschwenkachse
parallel zueinander. Der Deckel ist insbesondere an der Rückwand des Aufnahmebehälters
angebracht. Speziell ist der Deckel gelenkig mit der Rückwand des Aufnahmebehälters
verbunden, insbesondere über ein an der Rückwand des Aufnahmebehälters angeordnetes
Gelenk bzw. eine Gelenkanordnung. In der geschlossenen Stellung, in der der Deckel
auf den Wänden des Aufnahmebehälters aufliegt, schließt dieser mit dem Aufnahmebehälter
einen Transportbehälteraufnahmeraum ein. Der Deckel kann insbesondere über zumindest
ein Verschlusselement des Transportbehälters in der geschlossenen Stellung gesichert
werden. Vorzugsweise ist das zumindest eine Verschlusselement an dem Aufnahmebehälter,
insbesondere an der Vorderwand des Aufnahmebehälters, angeordnet. Das Vorsehen eines
Deckels ermöglicht insbesondere einen sicheren Transport von in den Aufnahmebehälter
eingegebenen Gegenständen.
[0020] Der Deckel ist bevorzugt einteilig ausgebildet. Insbesondere kann der Deckel aus
Kunststoff, wie z. B. aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), PE (Polyethylen)
oder PP (Polypropylen), ausgebildet sein. Der Deckel kann beispielsweise durch Spritzgießen
hergestellt sein. Hierdurch ist eine fertigungstechnisch vorteilhafte sowie stabile
Ausgestaltung des Deckels gegeben.
[0021] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung handelt es sich bei dem Transportbehälter um
einen stapelbaren Transportbehälter, d.h. einen Transportbehälter, der mit einem gleichartigen
Transportbehälter gekoppelt werden kann. Der Transportbehälter weist hierbei, insbesondere
an dessen Oberseite, eine entsprechend ausgebildete Trägerstruktur auf, an der ein
weiterer gleichartiger Transportbehälter anbringbar ist. Insbesondere kann der Transportbehälter
einen mit dem Aufnahmebehälter vorzugsweise schwenkbar verbundenen Deckel, der die
Trägerstruktur zur Anbringung eines gleichartigen Transportbehälters aufweist, umfassen.
Speziell weist der Deckel zumindest ein Gegenverriegelungselement auf. Das Gegenverriegelungselement
dient speziell zur lösbaren Verbindung mit dem Verriegelungselement eines gleichartigen
Transportbehälters. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung weist der Transportbehälter
weiter zumindest ein Gegenkoppelelement auf. Das Gegenkoppelelement dient speziell
zur Verbindung mit einem Koppelelement eines gleichartigen Transportbehälters. Das
Koppeln zweier gleichartiger Transportbehälter aufeinander erfolgt dabei insbesondere
durch Eingreifen des Koppelelements des oberen Transportbehälters in ein Gegenkoppelelement
am Deckel des unteren Transportbehälters sowie ein Eingreifen des Verriegelungselements
des oberen Transportbehälters in das Gegenverriegelungselement am Deckel des unteren
Transportbehälters. Das Gegenkoppelelement und das Gegenverriegelungselement können
insbesondere gleichartig und jeweils sowohl zur Kopplung mit dem Koppelelement als
auch zur Kopplung mit dem Verriegelungselement ausgebildet sein. Insbesondere kann
es sich bei dem Gegenkoppelelement und dem Gegenverriegelungselement um eine Rastaufnahme
bzw. Rastnut handeln. Speziell kann der Deckel einen hinteren bzw. rückseitigen Randabschnitt
mit einer ersten bzw. hinteren Rastaufnahme sowie einen vorderseitigen Randabschnitt
mit einer zweiten bzw. vorderen Rastaufnahme aufweisen. Die Randabschnitte stehen
dabei insbesondere über einen zwischen diesen liegenden inneren Bereich des Deckels
nach oben über. Die Oberseite des Deckels kann auch einen umlaufenden Rand aufweisen,
der die genannten Randabschnitte umfasst. Bei den Rastaufnahmen der Randabschnitte
handelt es sich insbesondere um in Richtung des inneren Bereichs des Deckels, d.h.
in Richtung des jeweils anderen Randabschnitts offene Rastaufnahmen. Wie oben beschrieben,
kann es sich bei dem Koppelelement um einen Eingriffssteg handeln und das Verriegelungselement
zumindest einen Verriegelungshaken aufweisen. Zur Stapelung bzw. gesicherten Anbringung
zweier gleichartiger Transportbehälters aufeinander werden der Eingriffssteg und der
Verriegelungshaken des oberen Transportbehälters dabei in Eingriff mit je einer Rastaufnahme
des unteren Transportbehälters gebracht.
[0022] Gegenstand der Erfindung ist weiter eine Transportbehälteranordnung mit zumindest
einem oben beschriebenen Transportbehälter sowie einer Trägerstruktur mit zumindest
einem Gegenverriegelungselement zur Kopplung mit dem Verriegelungselement. Vorzugsweise
weist die Trägerstruktur dabei weiter ein Gegenkoppelelement zur Kopplung mit einem
Koppelelement des Transportbehälters auf. Speziell kann die Trägerstruktur dabei Teil
eines weiteren Transportbehälters sein. Insbesondere kann die Transportbehälteranordnung
zwei gleichartige Transportbehälter mit einem die Trägerstruktur aufweisenden Deckel
umfassen.
[0023] Diese und weitere Merkmale sowie Vorteile und Wirkungen des erfindungsgemäßen Transportbehälters
sowie der Transportbehälteranordnung ergeben sich aus dem nachfolgenden unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen näher beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit teilweise
geöffnetem Deckel;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung des Transportbehälters aus Fig. 1 mit geschlossenem
Deckel in teilweise auseinandergebautem Zustand;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Transportbehälter aus Fig. 1 mit geschlossenem Deckel;
- Fig. 4
- eine Unteransicht des Transportbehälters aus Fig. 1;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Transportbehälters aus Fig. 1 mit geschlossenem Deckel;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch die Mittelebene des Transportbehälters aus Fig. 1 mit geschlossenem
Deckel;
- Fig. 7 a, b
- Detailansichten des Verschlussmechanismus des Transportbehälters aus Fig. 1 zur Sicherung
des Deckels;
- Fig. 8
- eine Detailansicht der Vorderwand des Transportbehälters gemäß Fig. 2;
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung des Verriegelungselements;
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung des Tragegriffs;
- Fig. 11 a, b
- Perspektivansichten des Verriegelungselements und des Tragegriffs in eingeschwenkter
Lagerstellung (Fig. 11 a)) und in Transportstellung (Fig. 11 b));
- Fig. 12
- eine Vorderansicht des Transportbehälters gemäß Fig. 2 ohne Verriegelungselement und
ohne Tragegriff;
- Fig. 13
- eine Vorderansicht gemäß Fig. 12 mit angebrachtem Verriegelungselement;
- Fig. 14
- eine Vorderansicht gemäß Fig. 13 mit angebrachtem Tragegriff in eingeschwenkter Lagerstellung;
- Fig. 15 a, b
- Detailansichten eines Schnitts durch den Transportbehälter aus Fig. 14 im Bereich
X-X (Fig. 15 a)) und Y-Y (Fig. 15 b));
- Fig. 16
- eine Vorderansicht gemäß Fig. 14 mit dem Tragegriff in einer um 90° nach oben verschwenkten
Transportstellung;
- Fig. 17 a, b
- Detailansichten eines Schnitts durch den Transportbehälter aus Fig. 16 im Bereich
X-X (Fig. 17 a)) und Y-Y (Fig. 17 b));
- Fig. 18
- eine Vorderansicht gemäß Fig. 14 mit dem Tragegriff in einer um mehr als 90° nach
oben verschwenkten Ausklappstellung;
- Fig. 19 a, b
- Detailansichten eines Schnitts durch den Transportbehälter aus Fig. 18 im Bereich
X-X (Fig. 19 a)) und Y-Y (Fig. 19 b));
- Fig. 20
- das Koppeln zweier gleichartiger Transportbehälter gemäß Fig. 1;
- Fig. 21
- einen Schnitt durch die Transportbehälteranordnung aus Fig. 20 im Bereich X-X;
- Fig. 22
- die Transportbehälteranordnung aus Fig. 20 in gekoppeltem Zustand;
- Fig. 23
- einen Schnitt durch die Transportbehälteranordnung aus Fig. 22 im Bereich X-X;
- Fig. 24 a, b
- Detailansichten des vorderen Bereichs der Transportbehälteranordnung aus Fig. 22 im
Bereich X-X (Fig. 24 a)) und Y-Y (Fig. 24 b));
- Fig. 25
- die Transportbehälteranordnung aus Fig. 22 mit in Ausklappstellung angeordnetem Tragegriff
des oberen Transportbehälters;
- Fig. 26 a, b
- Detailansichten des vorderen Bereichs der Transportbehälteranordnung aus Fig. 25 im
Bereich X-X (Fig. 26 a)) und Y-Y (Fig. 26 b)).
[0024] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 ist in Fig. 1
in einer teilweise geöffneten Perspektivdarstellung und in Fig. 2 in einer geschlossenen
und teilweise auseinandergebauten Perspektivdarstellung gezeigt. Weiter ist der Transportbehälter
in Fig. 3 in einer Ansicht von oben, in Fig. 4 in einer Ansicht unten, in Fig. 5 in
einer Seitenansicht und in Fig. 6 in einer Querschnittsansicht gezeigt.
[0025] Der Transportbehälter 1 umfasst einen Aufnahmebehälter 2 sowie einen um eine Deckelschwenkachse
D verschwenkbar an dem Aufnahmebehälter 2 angeordneten Deckel 3. Der Aufnahmebehälter
2 weist einen Boden 4, eine Vorderwand 5, eine Rückwand 6 sowie eine die Vorderwand
5 und die Rückwand 6 verbindende rechte und linke Seitenwand 7, 8 auf. Der Deckel
3 ist vorliegend gelenkig mit dem Aufnahmebehälter 2 verbunden. Speziell ist der Deckel
3 über ein an der Rückwand 6 des Aufnahmebehälters 2 angeordnetes Gelenk bzw. eine
Gelenkanordnung 9 mit dem Aufnahmebehälter 2 verbunden. In der in Fig. 2 gezeigten
geschlossenen Stellung des Deckels 2 schließen der Aufnahmebehälter 2 und der Deckel
3 einen Transportbehälteraufnahmeraum zur Aufnahme von zu transportierenden Gegenständen
in dem Transportbehälter 1 ein. Durch Verschwenken des Deckels 3 um die Deckelschwenkachse
D kann der Transportbehälter 1 geöffnet werden, wie beispielhaft in Fig. 1 gezeigt
ist, so dass Gegenstände aus dem Aufnahmebehälter 2 entnommen bzw. in diesen eingebracht
werden können.
[0026] Die Sicherung des Deckels 3 in der in Fig. 2 gezeigten geschlossenen Stellung erfolgt
durch zwei an der Vorderwand 5 des Aufnahmebehälters 2 angeordnete Verschlusselemente
10. Eine Detailansicht eines der Verschlusselemente 10 ist in Fig. 7 a) in geschlossenem
Zustand und in Fig. 7 b) in geöffnetem Zustand gezeigt. Das Verschlusselement 10 umfasst
einen um eine Verschlussschwenkachse V schwenkbaren Betätigungskörper 11 sowie einen
um eine Bügelschwenkachse B verschwenkbar an dem Betätigungskörper 11 angeordneten
Verschlussbügel 12. Zur Sicherung des Deckels 3 in der geschlossenen Stellung greift
der Verschlussbügel 12 bzw. dessen oberer Bügelabschnitt, wie in Fig. 7 a) gezeigt
ist, in eine Verschlussaufnahme 13 des Deckels 3 ein. Bei der Verschlussaufnahme 13
des gezeigten Ausführungsbeispiels handelt es sich speziell um eine Nut in einem Vorsprung
bzw. einem vorstehenden Abschnitt des Deckels 3. Zum Entsichern des Deckels 3 wird
der Betätigungskörper 11, wie in Fig. 7 b) gezeigt ist, um die Verschlussschwenkachse
V nach oben geschwenkt. Der Verschlussbügel 12 wird hierdurch aus der Verschlussaufnahme
13 des Deckels 3 ausgebracht. In dieser entsicherten Stellung des Verschlusselements
10 kann der Deckel 3 nach oben geschwenkt und der Transportbehälter 1 geöffnet werden.
[0027] Wie insbesondere in Fig. 4 bis Fig. 6 gezeigt ist, weist der Boden 4 bzw. der den
Boden 4 bildende untere Abschnitt des Aufnahmebehälters 2 einen nach unten vorstehenden
und gegenüber den Wänden 5, 6, 7, 8 des Aufnahmebehälters 2 etwas nach innen versetzten
Sockel bzw. Absatz 14 auf. An der in Richtung der Rückwand 6 weisenden Seite weist
der Boden 4 bzw. der Absatz 14 mehrere Koppelelemente 15 in Form von nach hinten ragenden
Eingriffsstegen auf. Die Koppelelemente 15 dienen speziell zum Eingreifen in ein entsprechend
zu diesen ausgestaltetes Gegenkoppelelement einer Trägerstruktur. Insbesondere kann
auch der Transportbehälter 1 selbst, wie vorliegend und unten beschrieben, eine entsprechende
Trägerstruktur aufweisen, so dass zwei gleichartige Transportbehälter 1 miteinander
gekoppelt werden können.
[0028] Der Deckel 3 des Transportbehälters 1 weist, wie insbesondere in Fig. 2 und Fig.
3 gezeigt ist, einen mittleren bzw. inneren Bereich 16 sowie einen gegenüber dem inneren
Bereich 16 nach oben vorstehenden Rand 17 auf. Bei dem Rand 17 handelt es sich vorliegend
um einen den inneren Bereich 16 umlaufenden Rand 17. Speziell umfasst der Rand 17
einen rückseitigen Randabschnitt 18, einen vorderseitigen Randabschnitt 19 sowie einen
rechten und einen linken seitlichen Randabschnitt 22, 22'. Der rückseitige Randabschnitt
18, d.h. der an der Seite der Gelenkanordnung 9 angeordnete Randabschnitt 18, weist
vorliegend eine in Form einer Nut ausgestaltete erste bzw. hintere Rastaufnahme 20
auf. Der dem rückseitigen Randabschnitt 18 gegenüberliegende vorderseitige Randabschnitt
19 weist eine in Form einer Nut ausgestaltete zweite bzw. vordere Rastaufnahme 21
auf. Bei den Rastaufnahmen 20, 21 handelt es sich insbesondere um auf der Oberseite
begrenzte und in Richtung des inneren Bereichs 16 bzw. in Richtung der anderen Rastaufnahme
21, 20 hin offene Rastnuten. Die hintere Rastaufnahme 20 ist folglich, wie insbesondere
in Fig. 6 zu erkennen ist, nach vorne und die vordere Rastaufnahme 21 nach hinten
hin offen ausgestaltet. Der rechte und der linke seitliche Randabschnitt 22, 22' weisen
weiter hier nicht im Detail beschriebene Kopplungsstrukturen 23, 23' auf. Diese Kopplungsstrukturen
23, 23' dienen zur Kopplung des Transportbehälters 1 mit einem hier nicht gezeigten
andersartigen Behälter, der entsprechende zu den Kopplungsstrukturen 23, 23' ausgebildete
Gegenkopplungsstrukturen aufweist.
[0029] Der Transportbehälter 1 umfasst weiter, wie beispielsweise in der teilweise auseinandergebaute
Darstellung in Fig. 2 gezeigt ist, ein Verriegelungselement 24 und einen Tragegriff
25. Das Verriegelungselement 24 und der Tragegriff 25 sind an der Vorderwand 5 des
Aufnahmebehälters 2 angeordnet bzw. angebracht. Die Vorderwand 5 weist speziell einen
Aufnahmebereich 26 auf, in dem das Verriegelungselement 24 sowie der Tragegriff 25,
wie unten im Detail beschrieben, angeordnet sind. Bei dem Aufnahmebereich 26 handelt
es sich vorliegend speziell um einen zur Aufnahme des Verriegelungselements 24 und
des Tragegriffs 25 ausgestalteten ausgesparten Bereich des Aufnahmebehälters 2. Eine
Detailansicht des Aufnahmebereichs 26 des Aufnahmebehälters 2 ist in Fig. 8 gezeigt.
Das Verriegelungselement 24 und der Tragegriff 25 sind in jeweils separater Darstellung
in Fig. 9 bzw. Fig. 10 gezeigt. Fig. 11 a) und Fig. 11 b) zeigen eine Rückansicht
der Kombination aus Verriegelungselement 24 und Tragegriff 25. Speziell ist der Tragegriff
25 in Fig. 11 a) in einer an dem Verriegelungselement 24 anliegenden eingeschwenkten
Lagerstellung und in Fig. 11 b) in einer um 90° nach oben geschwenkten Transportstellung
angeordnet. In Fig. 12 bis Fig. 14 sind weiter Frontansichten des Aufnahmebehälters
2 gezeigt, wobei Fig. 12 den Aufnahmebehälter 2 ohne Verriegelungselement 24 und ohne
Tragegriff 25, Fig. 13 den Aufnahmebehälter 2 mit angebrachtem Verriegelungselement
24 und Fig. 14 den Aufnahmebehälter 2 mit angebrachtem Verriegelungselement 24 und
angebrachtem Tragegriff 25 zeigt.
[0030] Das Verriegelungselement 24 weist in etwa eine U-förmige Grundform mit einem Basisabschnitt
bzw. Basisteil 27 sowie zwei an diesem angeordnete, nach oben ragende Schenkel 28
auf (vgl. Fig. 9). Der den unteren Teil des Verriegelungselement 24 bildende Basisteil
27 weist einen Vorsprung 29 in Form eines nach vorne vorstehenden Abschnitts auf.
Wie beispielsweise in Fig. 14 gezeigt ist, kommt der Tragegriff 25 in der eingeschwenkten
Lagerstellung oberhalb des Vorsprungs 29 zum Liegen. Unterhalb dieses Vorsprungs 29
weist das Verriegelungselement 24 zwei nach vorne ragende Verriegelungshaken 30 auf.
Diese den unteren Teil des Verriegelungselements 24 bildenden Verriegelungshaken 30
dienen zur lösbaren Sicherung des Transportbehälters 1 an einer Trägerstruktur, wie
unten in Bezug auf Fig. 20 bis Fig. 26 näher beschrieben ist. Zwischen den voneinander
beabstandeten Verriegelungshaken 30 weist das Verriegelungselement 24 eine Führungsaufnahme
31 in Form einer umlaufend begrenzten Öffnung auf. Speziell wird die Führungsaufnahme
31 dabei an Ihrer Unterseite durch ein Randsegment 38 begrenzt. Die beiden Schenkel
28 des Verriegelungselements 24 weisen an Ihrer Oberseite eine Eingriffsöffnung 32
auf, vorliegend eine im Wesentlichen U- bzw. V-förmige Eingriffsöffnung 32. Die Anbringung
des Verriegelungselement 24 an dem Aufnahmebehälter 2 erfolgt über zwei im Bereich
des Basisteils 27 angeordnete Befestigungselemente 33. Bei den Befestigungselementen
33 des vorliegenden Ausführungsbeispiels handelt es sich speziell um in einem ausgesparten
Bereich des Basisteils 27 angeordnete Befestigungsstifte bzw. Befestigungszapfen.
Wie in Fig. 8 und Fig. 12 gezeigt ist, weist der Aufnahmebehälter 2, speziell der
Aufnahmebereich 26, zwei zur Aufnahme der Befestigungselemente 33 ausgebildete Befestigungsaufnahmen
34 auf. Bei den Befestigungsaufnahmen 34 handelt es sich vorliegend um eine durch
zwei voneinander beabstandete Stege gebildete Befestigungsklammer.
[0031] Fig. 13 zeigt den Aufnahmebehälter 2 mit daran angebrachtem Verriegelungselement
24. Wie auch in Fig. 9 und Fig. 11 a) und b) angedeutet, ist das Verriegelungselement
24 um eine durch die Befestigungselemente 33 bzw. die Befestigungsaufnahmen 34 verlaufende
Verrieglungsschwenkachse S schwenkbar am Aufnahmebehälter 2 angebracht. Wie in Fig.
8 und Fig. 12 gezeigt ist, weist der Aufnahmebereich 26 des Aufnahmebehälters 2 ein
nach vorne ragendes stegartiges Führungselement 35 auf. Das Führungselement 35 ist
bei Anordnung des Verriegelungselements 24 an dem Aufnahmebehälter 2, wie aus Fig.
13 hervorgeht, in der Führungsaufnahme 31 des Verriegelungselements 24 geführt. Weiter
ist an dem Aufnahmebereich 26 des Aufnahmebehälters 2 ein Federelement 36 angeordnet
(vgl. Fig. 8 und Fig. 12). Das oberhalb des Führungselement 35 und unterhalb der Befestigungsaufnahmen
34 angeordnete Federelement 36 liegt bei an dem Aufnahmebehälter 2 angebrachtem Verriegelungselement
24 an der Rückseite des Verriegelungselements 24 an (vgl. auch Schnittdarstellung
gemäß Fig. 15 b)). Das Federelement 36 drückt hierbei speziell gegen den unteren Teil
des Verriegelungselements 24, also den Abschnitt des Verriegelungselements 24 unterhalb
der Verrieglungsschwenkachse S. Der untere Teil des Verriegelungselements 24 wird
hierdurch von dem Aufnahmebehälter 2 weg nach vorne gedrückt. Die Bewegung des unteren
Teils des Verriegelungselements 24 nach vorne wird durch das in der Führungsaufnahme
31 geführte Führungselement 35 begrenzt. Speziell weist das Führungselement 35 an
seinem vorderen Ende ein Anlagesegment 37 in Form einer nach unten ragenden Haltenase
auf (vgl. Fig. 8). Durch Anliegen dieses Anlagesegment 37 an dem Randsegment 38 des
Verriegelungselements 24 wird ein Auslenken des unteren Teils des Verriegelungselements
24 nach vorne begrenzt. Unter der Wirkung des Federelements 36 in Zusammenspiel mit
dem Führungselement 35 wird das Verriegelungselement 24 hierdurch in der in Fig. 15
a) bzw. Fig. 15 b) gezeigten Haltestellung, der Grundstellung des Verriegelungselements
24, gehalten.
[0032] Der in Fig. 10 in einer perspektivischen Ansicht gezeigte Tragegriff 25 ist im Wesentlichen
U-förmig ausgebildet. Speziell weist der Tragegriff 25 dabei einen unteren Griffteil
39 sowie zwei daran angeordnete, nach oben ragende Tragegriffschenkel 40 auf. Zur
Materialeinsparung sowie aus produktionstechnischen Gründen weist der Tragegriff 25
vorliegend Aussparungen bzw. Hohlräume auf, wie auch in Fig. 10 skizziert ist. Die
Tragegriffschenkel 40 weisen an ihrem von dem Griffteil 39 entfernten oberen Ende
je drei mit einer Gelenkaufnahme 42 versehene Verbindungsstege 41 auf, die zur unten
beschriebenen Anbringung des Tragegriffs 25 an dem Aufnahmebehälter 2 dienen. An der
Oberseite der mittleren Verbindungsstege 41 sind Betätigungselement 45 angeordnet.
Bei den Betätigungselementen 45 handelt es sich vorliegend um nach hinten ragende
Betätigungshaken. Die Betätigungselemente 45 dienen, wie beispielsweise in Fig. 11
b) angedeutet und unten im Detail beschreiben ist, zum Eingreifen in die Eingriffsöffnung
32 des Verriegelungselements 24. Wie unten im Detail beschrieben ist, wird durch die
Betätigungselemente 45 das Auslenken des Verriegelungselements 24 bei Verschwenken
des Tragegriffs 25 bewirkt.
[0033] Zur Anbringung des Tragegriffs 25 an dem Aufnahmebehälter 2 weist der Aufnahmebehälter
2, speziell der Aufnahmebereich 26 des Aufnahmebehälters 2, rechts und links je zwei
nach vorne ragende Haltestege 43 auf, wie beispielsweise in Fig. 8 und Fig. 13 zu
erkennen ist. Die Haltestege 43 sind bei an dem Aufnahmebehälter 2 angeordnetem Tragegriff
25 (vgl. Fig. 14) jeweils zwischen zwei Verbindungsstegen 41 der Tragegriffschenkel
40 angeordnet. Die Fixierung des Tragegriffs 25 an dem Aufnahmebehälter 2 erfolgt
über in die Gelenkaufnahmen 42 der Verbindungsstege 41 sowie in entsprechende Aufnahmen
der Haltestege 43 eingebrachte Gelenkstifte 44. Der Tragegriff 25 ist hierbei, wie
beispielsweise in Fig. 10 sowie Fig. 14 angedeutet, um eine durch die Gelenkaufnahmen
42 und die Gelenkstifte 44 verlaufende Tragegriffschwenkachse T schwenkbar am Aufnahmebehälter
2 angebracht.
[0034] In Fig. 14 bis Fig. 19 sind unterschiedliche Stellungen des Tragegriffs 25 skizziert.
[0035] Fig. 14 zeigt eine Vorderansicht des Transportbehälters 1, wobei der Tragegriff 25
in der eingeschwenkten Lagerstellung angeordnet ist. Wie in Fig. 14 gezeigt ist, liegt
das untere Ende des Tragegriffs 25 oberhalb des Vorsprungs 29, wobei sich der Vorsprung
29 und der Tragegriff 25 vorzugsweise nicht berühren. Wie Fig. 14 weiter zu entnehmen
ist, überdeckt der Tragegriff 25 das Verriegelungselement 24 oberhalb des Vorsprungs
29. Insbesondere werden die Schenkel 28 des Verriegelungselements 24 durch die Tragegriffschenkel
40 überdeckt. Fig. 15 a) und Fig. 15 b) zeigen zwei Schnittansichten durch die Anordnung
aus Fig. 14 im Bereich X-X (Fig. 15 a)) bzw. Y-Y (Fig. 15 b)). Wie in Fig. 15 a) zu
erkennen ist, ist das Betätigungselement 45 bei eingeklapptem Tragegriff 25 von dem
Verriegelungselement 24 beabstandet und wirkt insbesondere nicht gegen dieses. Durch
das Federelement 36 und das Führungselement 35 wird das Verriegelungselement 24 in
der in Fig. 15 a) und Fig. 15 b) gezeigten Haltestellung gehalten.
[0036] Fig. 16 zeigt eine Vorderansicht des Transportbehälters 1, wobei der Tragegriff 25
in einer gegenüber der eingeschwenkten Lagerstellung aus Fig. 14 um 90° um die Tragegriffschwenkachse
T nach oben geschwenkten Transportstellung angeordnet ist. Das Verschwenken des Tragegriffs
25 in die Transportstellung erfolgt vorzugsweise durch Umgreifen des Griffteils 39
mit der Hand eines Benutzers. In der gezeigten Transportstellung ist ein Halten des
Transportbehälters 1 über das Griffteil 39 sowie ein Transport des Transportbehälters
1 durch einen Benutzer auf einfache und bequeme Weise möglich. Entsprechende Schnittdarstellung
der in Fig. 16 gezeigten Anordnung sind in Fig. 17 a) (Schnitt durch X-X) und in Fig.
17 b) (Schnitt durch Y-Y) gezeigt. Wie insbesondere in Fig. 17 a) gezeigt ist, werden
bei dem Verschwenken des Tragegriffs 25 auch die Betätigungselemente 45 mit verschwenkt.
Die Betätigungselemente 45 bewegen sich speziell, wie in Fig. 17 a) gezeigt ist, in
Richtung der Eingriffsöffnung 32 der Schenkel 28 des Verriegelungselements 24. In
der gezeigten Transportstellung des Tragegriffs 25 wirken die Betätigungselemente
45 jedoch noch nicht gegen das Verriegelungselement 24, so dass noch kein Verschwenken
des Verriegelungselements 24 aus der Haltestellung erfolgt.
[0037] Fig. 18 zeigt eine Vorderansicht des Transportbehälters 1, wobei der Tragegriff 25
in einer gegenüber Fig. 16 weiter um die Tragegriffschwenkachse T nach oben verschwenkten
Ausklappstellung angeordnet ist. Entsprechende Schnittdarstellung der in Fig. 18 gezeigten
Anordnung sind in Fig. 19 a) (Schnitt durch X-X) und in Fig. 19 b) (Schnitt durch
Y-Y) gezeigt. Speziell ist der Tragegriff 25 in der gezeigten Ausklappstellung um
mehr als 90° gegenüber der in Fig. 14 gezeigten eingeschwenkten Lagerstellung nach
oben geschwenkt, vorliegend um etwa 105°. In der gezeigten Ausklappstellung steht
der Tragegriff 24 an einer Anschlagkante im oberen Bereich des Aufnahmebehälters 2
an, so dass ein Verschwenken des Tragegriffs 24 über die Ausklappstellung hinaus nicht
möglich ist. Wie insbesondere die Detailansicht aus Fig. 19 a) zeigt, greifen die
Betätigungselemente 45 des Tragegriffs 24 in der Ausklappstellung über die Eingriffsöffnung
32 in das Verriegelungselement 24 ein und drücken von hinten gegen den als Betätigungsabschnitt
dienenden oberen Abschnitt des Verriegelungselements 24. Das Verriegelungselement
24 wird hierdurch gegen die Wirkung des Federelements 36 um die Verrieglungsschwenkachse
S in die in Fig. 19 a) und Fig. 19 b) gezeigte Entriegelungsstellung geschwenkt. Speziell
wird hierbei der oberhalb der Verrieglungsschwenkachse S angeordnete Teil des Verriegelungselements
24 nach vorne, d.h. von dem Aufnahmebehälter 2 weg, und der die Verriegelungshaken
30 aufweisende untere Teil des Verriegelungselements 24 nach hinten, d. h. in Richtung
des Aufnahmebehälters 2, bewegt. Bei einem Zurückschwenken des Tragegriffs 24 werden
die Betätigungselemente 45 wieder aus den Eingriffsaufnahmen 32 des Verriegelungselements
24 ausgeführt und das Verriegelungselement 24 durch das Federelement 36 zurück in
die in Fig. 14 bis Fig. 17 gezeigte Haltestellung geschwenkt.
[0038] Das Koppeln und Lösen zweier gleichartiger Transportbehälter 1, 1' ist beispielhaft
in Fig. 20 bis Fig. 26 skizziert. Es wird darauf hingewiesen, dass hierbei lediglich
aus Übersichtsgründen nicht alle Bezugszeichen eingezeichnet sind.
[0039] Zum Koppeln eines oberen Transportbehälters 1 auf dem Deckel 3' eines unteren Transportbehälters
1 werden zunächst, wie in Fig. 20 sowie in Fig. 21 (Schnitt durch X-X aus Fig. 20)
dargestellt ist, die als Eingriffsstege ausgebildeten Koppelelemente 15 des oberen
Transportbehälters 1 in die hintere Rastaufnahme 20' des unteren Transportbehälters
1' eingebracht. Der obere Transportbehälter 1 wird hierbei speziell schräg zu dem
unteren Transportbehälter 1' ausgerichtet, um die Koppelelemente 15 in die hintere
Rastaufnahme 20' einführen zu können. Anschließend wird der vordere Teil des oberen
Transportbehälters 1, wie durch den in Fig. 21 eingezeichneten Pfeil angedeutet ist,
nach unten in Richtung des unteren Transportbehälters 1' bewegt. Der obere Transportbehälter
1 gelangt dadurch in die in Fig. 22 bis Fig. 24 gezeigte Koppelstellung in der der
Boden 4 des oberen Transportbehälters 1 auf dem Deckel 3' des unteren Transportbehälters
1' aufliegt, wobei der Tragegriff 25 in der Koppelstellung in der eingeschwenkte Lagerstellung
angeordnet ist. Das Verriegelungselement 24 ist in der Koppelstellung unter Wirkung
des Federelements 36 wieder zurück in die Haltestellung verschwenkt, wodurch der Verriegelungshaken
30 des Verriegelungselements 24 des oberen Transportbehälters 1 in die vordere Rastaufnahme
21' des unteren Transportbehälters 1' eingreift (vgl. insbesondere Fig. 24 a) und
Fig. 24 b)). Durch das Eingreifen der Koppelelemente 15 des oberen Transportbehälters
1 in die hintere Rastaufnahme 20' des unteren Transportbehälters 1' und das Eingreifen
des Verriegelungshakens 30 des oberen Transportbehälters 1 in die vordere Rastaufnahme
21'des unteren Transportbehälters 1' sind die beiden Transportbehälter 1, 1' gesichert
miteinander verbunden. Ein Abheben bzw. Lösen des oberen Transportbehälters 1 von
dem unteren Transportbehälter 1' ist hierbei nicht möglich.
[0040] Bezüglich des beschriebenen Koppelvorgangs wird darauf hingewiesen, dass neben dem
in Fig. 20 und Fig. 21 skizzierten Verschwenken des oberen Transportbehälters 1 in
Richtung des unteren Transportbehälters 1' mit dem in der Ausklappstellung angeordneten
Tragegriff 25 auch ein Verschwenken bei Anordnung des Tragegriffs 25 in der eingeschwenkten
Lagerstellung erfolgen kann. Bei der Bewegung des oberen Transportbehälters 1 in Richtung
des unteren Transportbehälters 1' steht der Verriegelungshaken 30 des Verriegelungselements
24 des oberen Transportbehälters 1 hierbei zunächst an der Oberseite des vorderseitigen
Randabschnitts 19' des unteren Transportbehälters 1' an. Durch das weitere Verschwenken
des oberen Transportbehälters 1 in Richtung des unteren Transportbehälters 1' wird
der Verriegelungshaken 30 gegen die Wirkung des Federelements 36 nach innen gedrückt
und so das gesamte Verriegelungselements 24 in Richtung der Entriegelungsstellung
verschwenkt. Der in der eingeschwenkten Lagerstellung angeordnete Tragegriff 25 wird
hierbei durch Anstehen des oberen Teils des Verriegelungselement 24 an diesem geringfügig,
beispielsweise um etwa 10°, nach außen verschwenkt. Bei vollständigem Verschwenken
des oberen Transportbehälters 1 in Richtung des unteren Transportbehälters l'greifen
die Verriegelungshaken 30 durch das über das Federelement 36 bewirkte Zurückschwenken
des Verriegelungselement 24 in die Haltestellung in die Rastaufnahme 21' ein. In der
genannten Anordnung drückt das Verriegelungselement 24 nicht mehr gegen den Tragegriff
25, wodurch sich dieser schwerkraftbedingt automatisch wieder zurück in die eingeschwenkte
Lagerstellung bewegt und die in Fig. 22 bis Fig. 24 gezeigte Anordnung vorliegt.
[0041] Das Lösen der beiden Transportbehälter 1, 1' ist in Fig. 25 und Fig. 26 skizziert.
Speziell zeigen Fig. 26 a) und Fig. 26 b) Detailansichten durch die Bereiche X-X und
Y-Y aus Fig. 25. Zum Lösen der Transportbehälter 1, 1' voneinander wird der Tragegriff
25 des oberen Transportbehälters 1 von der eingeschwenkten Lagerstellung über die
Transportstellung (90°-Stellung) hinaus um die Tragegriffschwenkachse T nach oben
in die Ausklappstellung geschwenkt. Durch das Drücken der Betätigungselemente 45 von
hinten gegen die Rückseite des oberen Teils des Verriegelungselements 24, also gegen
den Betätigungsabschnitt, wird das Verriegelungselement 24, wie insbesondere in Fig.
26 a) und Fig. 26 b) gezeigt ist, in die Entriegelungsstellung verschwenkt. Der Verriegelungshaken
30 des Verriegelungselements 24 des oberen Transportbehälters 1 wird hierdurch aus
der vorderen Rastaufnahme 21' des vorderseitigen Randabschnitts 19' des unteren Transportbehälters
1' ausgebracht und der obere Transportbehälter 1 kann von dem unterem Transportbehälter
1' abgenommen werden. Speziell wird hierbei - in Umkehr des oben beschriebenen Kopplungsvorgangs
der beiden Transportbehälter 1, 1' - zunächst der vordere Teil des oberen Transportbehälters
1 von dem unteren Transportbehälter 1' nach oben weggeschwenkt. Anschließend können
die Koppelelemente 15 des oberen Transportbehälters 1 aus der hinteren Rastaufnahme
20' des unteren Transportbehälters 1' ausgebracht werden. Dieses Wegschwenken des
oberen Transportbehälters 1 von dem unteren Transportbehälter 1' kann insbesondere
über den in die Ausklappstellung verbrachten Tragegriff 25 erfolgen.
[0042] In dem beispielhaft gezeigten Kopplungsvorgang werden die Transportbehälter 1, 1'
derart miteinander gekoppelt, dass die Transportbehälter 1, 1' dieselbe Ausrichtung
aufweisen. Speziell befinden sich die Tragegriffe 25, 25' der beiden Transportbehälter
1, 1' dabei auf derselben Seite. Bei den Transportbehältern 1, 1' des gezeigten Ausführungsbeispiels
ist jedoch auch eine um 180° gedrehte Kopplung der beiden Transportbehälter 1, 1'
möglich. Speziell können die Koppelelemente 15 des oberen Transportbehälters 1 auch
mit der vorderen Rastaufnahme 21' des unteren Transportbehälters 1' und die Verriegelungshaken
30 des oberen Transportbehälters 1 auch mit der hinteren Rastaufnahme 20' des unteren
Transportbehälters 1' gekoppelt werden.
Bezugszeichen
[0043]
- 1
- Transportbehälter
- 2
- Aufnahmebehälter
- 3
- Deckel
- 4
- Boden
- 5
- Vorderwand
- 6
- Rückwand
- 7
- Rechte Seitenwand
- 8
- Linke Seitenwand
- 9
- Gelenkanordnung
- 10
- Verschlusselement
- 11
- Betätigungskörper
- 12
- Verschlussbügel
- 13
- Verschlussaufnahme
- 14
- Absatz
- 15
- Koppelelement
- 16
- Innerer Bereich
- 17
- Rand
- 18
- Rückseitiger Randabschnitt
- 19
- Vorderseitiger Randabschnitt
- 20
- Hintere Rastaufnahme
- 21
- Vordere Rastaufnahme
- 22
- Seitlicher Randabschnitt
- 23
- Kopplungsstruktur
- 24
- Verriegelungselement
- 25
- Tragegriff
- 26
- Aufnahmebereich
- 27
- Basisteil
- 28
- Schenkel
- 29
- Vorsprung
- 30
- Verriegelungshaken
- 31
- Führungsaufnahme
- 32
- Eingriffsöffnung
- 33
- Befestigungselement
- 34
- Befestigungsaufnahme
- 35
- Führungselement
- 36
- Federelement
- 37
- Anlagesegment
- 38
- Randsegment
- 39
- Griffteil
- 40
- Tragegriffschenkel
- 41
- Verbindungssteg
- 42
- Gelenkaufnahme
- 43
- Haltesteg
- 44
- Gelenkstift
- 45
- Betätigungselement
- B
- Bügelschwenkachse
- D
- Deckelschwenkachse
- T
- Tragegriffschwenkachse
- V
- Verschlussschwenkachse
- S
- Verrieglungsschwenkachse
1. Transportbehälter (1) umfassend einen Aufnahmebehälter (2) zur Aufnahme von Gegenständen
in diesem, einen zwischen einer eingeschwenkten Lagerstellung und einer Ausklappstellung
verschwenkbar an dem Aufnahmebehälter (2) angeordneten Tragegriff (25) sowie ein zwischen
einer Haltestellung und einer Entriegelungsstellung verschwenkbar an dem Aufnahmebehälter
(2) angeordnetes Verriegelungselement (24) zum lösbaren Verbinden des Transportbehälters
(1) mit einer Trägerstruktur, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragegriff (25) zumindest ein Betätigungselement (45) zum Verschwenken des Verriegelungselements
(24) in die Entriegelungsstellung bei Verschwenken des Tragegriffs (25) in die Ausklappstellung
aufweist.
2. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (2) einen Boden (4), eine Vorderwand (5), eine Rückwand (6),
sowie die Vorderwand (5) und die Rückwand (6) verbindende Seitenwände (7, 8) umfasst,
wobei das Verriegelungselement (24) sowie der Tragegriff (25) an der Vorderwand (5)
angeordnet sind.
3. Transportbehälter (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) zumindest ein Koppelelement (15) zur haltenden Verbindung mit einem
Gegenkoppelelement der Trägerstruktur aufweist.
4. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (24), insbesondere an einem unteren Bereich, zumindest einen
Verriegelungshaken (30) zur lösbaren Verbindung mit einem Gegenverriegelungselement
der Trägerstruktur aufweist.
5. Transportbehälter (1) nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (15) und der Verriegelungshaken (30) in entgegengesetzte Richtungen
weisen.
6. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragegriff (25) um eine Tragegriffschwenkachse (T) und das Verriegelungselement
(24) um eine zur Tragegriffschwenkachse (T) parallele Verriegelungsschwenkachse (S)
verschwenkbar am Aufnahmebehälter (2) angeordnet ist.
7. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (24), insbesondere an einem oberen Bereich, einen mit dem
Betätigungselement (45) bei Verschwenken des Tragegriffs (25) in die Ausklappstellung
zusammenwirkenden Betätigungsabschnitt aufweist.
8. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen im Wesentlichen U-förmigen Tragegriff (25) und/oder ein im Wesentlichen U-förmiges
Verriegelungselement (24).
9. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Betätigungselement (45) als Betätigungshaken ausgebildet ist und/oder
das Verriegelungselement (24), insbesondere an dessen oberen Bereich, eine Eingriffsöffnung
(32) aufweist und das Betätigungselement (45) zum Eingreifen in die Eingriffsöffnung
(32) bei Verschwenken des Tragegriffs (25) in die Ausklappstellung ausgebildet ist.
10. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragegriff (25) über eine um 90° gegenüber der eingeschwenkten Lagerstellung
verschwenkte Transportstellung in die Ausklappstellung verschwenkbar ist, wobei bevorzugt
das Betätigungselement (45) zum Verschwenken des Verriegelungselements (24) in die
Entriegelungsstellung erst bei Verschwenken des Tragegriffs (25) von der Transportstellung
in die Ausklappstellung ausgebildet ist.
11. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen um eine Deckelschwenkachse (D) verschwenkbar mit dem Aufnahmebehälter (2) verbundenen
Deckel (3), wobei der Deckel (3) vorzugsweise gelenkig mit der Rückwand (6) des Aufnahmebehälters
(2) verbunden ist und/oder über zumindest ein Verschlusselement (10) in einer geschlossenen
Position sicherbar ist.
12. Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mit dem Aufnahmebehälter (2) verbundenen und zur Anbringung eines gleichartigen
Transportbehälters (1) auf diesem ausgebildeten Deckel (3), wobei der Deckel (3) insbesondere
ein Gegenverriegelungselement zur lösbaren Verbindung mit dem Verriegelungselement
eines gleichartigen Transportbehälters (1) aufweist.
13. Transportbehälter (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) ein Gegenkoppelelement zur Verbindung mit einem Koppelelement (15)
eines gleichartigen Transportbehälters (1) aufweist.
14. Transportbehälter (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) einen rückseitigen Randabschnitt (18) mit einer ersten Rastaufnahme
(20) zur Verbindung mit dem Koppelelement (15) eines gleichartigen Transportbehälters
(1) und einen vorderseitigen Randabschnitt (19) mit einer zweiten Rastaufnahme (21)
zur Verbindung mit dem Verriegelungselement (24) eines gleichartigen Transportbehälters
(1) aufweist.
15. Transportbehälteranordnung umfassend einen Transportbehälter (1) nach einem der voranstehenden
Ansprüche sowie eine Trägerstruktur mit einem Gegenverriegelungselement zur Verbindung
mit dem Verriegelungselement.