[0001] Die Erfindung betrifft eine Massagevorrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Massagevorrichtungen zur Behandlung von verschiedenen
Muskelpartien bekannt. Solche Massagevorrichtungen können von einem Therapeuten als
Hilfsmittel verwendet werden, um die Effektivität der Massage zu erhöhen. Es sind
ferner Massagevorrichtungen bekannt, welche zur Eigenanwendung vorgesehen sind, um
eine Behandlung von verspannten Muskelpartien eigenständig durchführen zu können.
Eine solche Massagevorrichtung ist beispielsweise aus
DE 20 2022106226 U1 bekannt.
[0003] Dabei ist es vorteilhaft, wenn solche Massagevorrichtungen flexibel einsetzbar sind
zum einen im Hinblick auf die zu behandelnde Körperpartie, aber auch im Hinblick auf
den Einsatzort. So ist es beispielsweise vorteilhaft, wenn die Massagevorrichtung
leicht transportierbar ist. Gleichzeitig muss die Massagevorrichtung eine gewisse
Stabilität aufweisen, da während der Behandlung häufig große Kräfte über die Massagevorrichtung
auf die jeweils behandelte Körperpartie aufgebracht werden.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Massagevorrichtung bereitzustellen,
welche flexibel einsetzbar ist und welche einen robusten Aufbau aufweist.
[0005] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gelöst durch eine Massagevorrichtung, aufweisend
ein zentrales Aufnahmeelement zur Aufnahme wenigstens eines Massageaufsatzes, und
aufweisend eine Fixiereinrichtung zur lösbaren Befestigung der Massagevorrichtung
an einer Oberfläche, wobei das zentrale Aufnahmeelement zur lösbaren Befestigung mit
der Fixiereinrichtung ausgebildet ist und wobei das Aufnahmeelement als Griffelement
ausgebildet ist.
[0006] Die Massagevorrichtung ist vorteilhaft flexibel ausgebildet, da die Massagevorrichtung
zur Befestigung an einer Oberfläche ausgebildet ist und somit zur Selbstbehandlung
verwendet werden kann und ferner mittels des Griffelements handgehalten verwendet
werden kann. Dies wird vorteilhaft durch das zentrale Aufnahmeelement ermöglicht,
welches vorteilhaft mehrere Funktionen erfüllt. Eine erste Funktion stellt die Verwendung
des Aufnahmeelements als Griffelement dar, um die Massagevorrichtung handgehalten
zu verwenden und die Fixiereinrichtung entweder von der Massagevorrichtung bzw. dem
Aufnahmeelement gelöst sein kann oder nicht. In einer zweiten Funktion kann die Massagevorrichtung
an einer Oberfläche befestigt sein, sodass die Massagevorrichtung zum Selbstbehandlung
ohne einen Therapeuten räumlich fixiert ist und die zu behandelnde Körperpartie relativ
zu der Massagevorrichtung bewegt wird. Sowohl in der Verwendung gemäß der ersten Funktion
als auch der zweiten Funktion kann der wenigstens eines Massageaufsatz an der Massagevorrichtung
befestigt sein oder nicht. Dazu ist der wenigstens eine Massageaufsatz bevorzugt lösbar
an dem Aufnahmeelement fixierbar.
[0007] Bevorzugt ist das Aufnahmeelement stabförmig ausgebildet.
[0008] Wenn kein Massageaufsatz an dem Aufnahmeelement befestigt ist, kann das Aufnahmeelement
selbst vorteilhaft als Massageaufsatz verwendet werden. Dazu weist das Aufnahmeelement
vorteilhaft einen im Wesentlichen stabförmigen Abschnitt mit einem abgerundeten freien
Ende auf oder das zentrale Aufnahmeelement ist vollständig im Wesentlichen stabförmig
ausgebildet, wobei wenigstens eines der Enden oder beide Enden abgerundet ausgebildet
sind.
[0009] Bevorzugt umfasst das zentrale Aufnahmeelement einen Griffabschnitt. Bevorzugt ist
der Griffabschnitt im Wesentlichen stabförmig ausgebildet. Der Griffabschnitt kann
einen Mittelteil des zentralen Aufnahmeelements bilden. Bevorzugt kann der Griffabschnitt
eine Oberflächenstruktur und/oder eine Beschichtung, beispielsweise eine Gummierung,
aufweisen. Dadurch lässt sich die Massagevorrichtung vorteilhaft besser greifen und
verhindert ein Rutschen der Massagevorrichtung in der Hand.
[0010] Bevorzugt ist die Fixiereinrichtung an einem ersten Ende des Aufnahmeelements lösbar
befestigbar, während der wenigstens eine erste Massageaufsatz an einem zweiten Ende
des Aufnahmeelements angeordnet ist. Der Griffabschnitt ist bevorzugt zwischen dem
ersten und dem zweiten Ende angeordnet.
[0011] Bevorzugt ist das zentrale Aufnahmeelement im Bereich des Griffabschnitts an der
Fixiereinrichtung lösbar befestigbar. Bevorzugt bildet dabei ein freies Ende des zentralen
Aufnahmeelements den Griffabschnitt. Das freie Ende kann beispielsweise in der Fixiereinrichtung
aufgenommen werden und dort insbesondere mittels einer oder mehrerer Fixierelemente,
beispielsweise Schrauben, fixiert werden.
[0012] Bevorzugt ist die Fixiereinrichtung ein Saugheber. Der Saugheber ermöglicht es, die
Massagevorrichtung auf einfache und komfortable Art, an einer Vielzahl unterschiedlicher
Oberflächen zu befestigen, beispielsweise an Wänden, Türen oder Tischflächen. Ferner
ist die Massagevorrichtung mit Vorteil sicher an der Oberfläche fixierbar. Dies erhöht
die Sicherheit der Massagevorrichtung in der Handhabung.
[0013] Bevorzugt ist genau ein Saugeheber vorgesehen. Alternativ kann die Fixiereinrichtung
mehr als einen, beispielsweise zwei, Saugheber, umfassen.
[0014] Bevorzugt ist das Aufnahmeelement derart an der Fixiereinrichtung befestigt, dass
eine Längsachse des Aufnahmeelements senkrecht zu einer Oberfläche verläuft, an der
die Massagevorrichtung fixierbar ist.
[0015] Bevorzugt ist an der Fixiereinrichtung ein Befestigungsstift angeordnet, welcher
zur Fixierung des Aufnahmeelements in eine Öffnung in einer Stirnseite des Aufnahmeelement
befestigt werden kann. Der Befestigungsstift ist insbesondere im Wesentlichen identisch
zu den Befestigungsstiften der Massageaufsätze ausgebildet, sodass für die Fixierung
des Aufnahmeelements an der Fixiereinrichtung die selben Öffnungen an den Stirnseiten
verwendet werden können, in denen auch die Massageaufsätze befestigt werden.
[0016] Insbesondere kann der Befestigungsstift aus 42CrMo4 bestehen oder dieses Material
umfassen.
[0017] Bevorzugt umfasst das Aufnahmeelement eine Vielzahl von Aufnahmepunkten zu Aufnahme
des Massageaufsatzes, wobei die Aufnahmepunkte an unterschiedlichen Positionen an
dem Aufnahmeelement angeordnet sind. Bevorzugt weisen die Aufnahmepunkte verschiedene
Abstände untereinander auf oder die Aufnahmepunkte sind gleichmäßig voneinander beabstandet
an dem Aufnahmeelement angeordnet. Es können insbesondere zwischen einem und zehn
Aufnahmepunkten vorgesehen sein. Beispielsweise können sieben Aufnahmepunkte vorgesehen
sein, wobei je ein Aufnahmepunkt an endseitigen Endflächen des Aufnahmeelements angeordnet
sind und fünf Aufnahmepunkte seitlich an einer Flachseite des Aufnahmeelements angeordnet
sind.
[0018] Wenn das Aufnahmeelement bevorzugt im Wesentlichen stabförmig ausgebildet ist, sind
die Aufnahmepunkte bevorzugt an einer Mantelfläche des Aufnahmeelements entlang dessen
Längserstreckung angeordnet. Ferner können mehrere Aufnahmepunkte an verschiedenen
Position entlang des Umfangs des Aufnahmeelements angeordnet sein, sodass an den Aufnahmepunkten
befestige Massageaufsätze seitlich bzw. radial von dem Aufnahmeelement hervorstehen.
Ferner kann an wenigstens einem oder an beiden der freien Enden des Aufnahmeelements
ein Aufnahmepunkt angeordnet sein, sodass ein Massageaufsatz derart befestigbar ist,
dass dieser in Längsrichtung von dem Aufnahmeelement hervorsteht.
[0019] Bevorzugt sind die Aufnahmepunkte Öffnungen zur Aufnahme eines Befestigungsstifts
des Massageaufsatzes. Durch die Befestigung der Massageaufsätze mittels Befestigungsstiften,
welche sich in die Öffnungen erstrecken, werden die Massageaufsätze vorteilhaft fest
in der Massagevorrichtung gehalten.
[0020] Bevorzugt sind die Öffnungen jeweils ein Kernloch und der Befestigungsstift umfasst
ein Außengewinde zur Verschraubung mit dem Kernloch. Dadurch können die Massageaufsätze
auf einfache Weise in das Aufnahmeelement eingeschraubt werden, wobei insbesondere
kein Werkzeug notwendig ist.
[0021] Alternativ können die Öffnungen als Durchgangsöffnungen ausgestaltet sein. Dadurch
ist es vorteilhaft möglich, dass ein Massageaufsatz bzw. ein Befestigungsstift des
Massageaufsatzes an zwei gegenüberliegenden Seiten des Aufnahmeelements befestigt
werden kann.
[0022] Bevorzugt entspricht dabei eine Länge des Befestigungsstifts im Wesentlichen einer
Tiefe der Durchgangsöffnung, sodass ein Ende des Befestigungsstifts bündig mit der
Oberfläche des Aufnahmeelements abschließt, dass der Befestigungsstift in der Durchgangsöffnung
angeordnet ist.
[0023] Bevorzugt kann jeder Öffnung eine seitliche Durchgangsöffnung zugeordnet sein, welche
mit der Öffnung verbunden ist, und durch welche ein Fixierelement, beispielsweise
eine Madenschraube, geführt sein kann, welche zum Fixieren des Befestigungsstiftes
in der Öffnung dienen kann. Die Madenschraube kann dann insbesondere mit einem Inbusschlüssel,
welcher leicht mitgeführt werden kann, gelöst bzw. fixiert werden, um die Massageaufsätze
zu wechseln.
[0024] Bevorzugt kann der Befestigungsstift ein Außengewinde aufweisen, um mit einem Innengewinde
der Öffnung verschraubt zu werden oder die Außenseite des Befestigungsstifts und die
Innenwand der Öffnung können im Wesentlichen glatt ausgebildet sein. Letzteres kann
insbesondere dann vorgesehen sein, wenn die Fixierung des Befestigungsstifts über
das Fixierelement erfolgt. Bevorzugt kann dann eine umfängliche Vertiefung bzw. Nut
in dem Befestigungsstift angeordnet sein, in welchen das Fixierelement greifen kann,
um den Befestigungsstift zu fixieren.
[0025] Die Öffnung ist insbesondere eine M6-Bohrung.
[0026] Die Madenschraube ist insbesondere eine M5-Schraube.
[0027] Eine Tiefe der Öffnung an den Stirnseiten beträgt bevorzugt zwischen 13 mm und 25
mm, besonders bevorzugt zwischen 15 mm und 23 mm, besonders bevorzugt zwischen 17
mm und 20 mm. Die Tiefe kann beispielsweise 19 mm betragen.
[0028] Bevorzugt ist die Öffnung eine Durchgangsöffnung, wobei die Massagevorrichtung ein
Konterelement, insbesondere eine Kontermutter, zum Kontern der Schraubverbindung umfasst.
Dies erhöht vorteilhaft die Sicherheit, da der Massageaufsatz besonders fest in der
Massagevorrichtung befestigt ist. Dies ist insbesondere wichtig, da während der Verwendung
große Kräfte auf den Massageaufsatz wirken können.
[0029] Bevorzugt ist das Aufnahmeelement stabförmig ausgebildet. Bevorzugt ist wenigstens
ein Aufnahmepunkt seitlich an einem Längsabschnitt des Aufnahmeelements und wenigstens
ein Aufnahmepunkt an einer Stirnseite des Aufnahmeelements angeordnet. Dadurch können
die Massageaufsätze besonders flexibel eingesetzt werden. Wenn die Massagevorrichtung
beispielsweise an einer Wand befestigt ist, kann ein Massageaufsatz derart angeordnet
werden, dass es nach vorne bzw. seitlich, nach oben oder nach unten hervorsteht. Dadurch
sind viele Arten der Bearbeitung von Körperpartien möglich. Bevorzugt weist das Aufnahmeelement
eine Länge zwischen 8 cm und 12 cm, besonders bevorzugt zwischen 9 cm und 11 cm, ganz
besonders bevorzugt zwischen 9,5 und 10,5 cm auf. Die Länge kann beispielsweise 10
cm betragen. Bevorzugt kann das Aufnahmeelement abgeflacht ausgebildet sein mit zwei
sich gegenüberliegende Breitseiten und zwei Schmalseiten. Eine Breite der Breitseiten
kann zwischen 1 cm und 3 cm, besonders bevorzugt zwischen 1,5 cm und 2,5 cm betragen.
Beispielsweise kann die Breite 1,9 cm betragen. Eine Breite der Schmalseiten kann
zwischen 0,5 cm und 1,5 cm, besonders bevorzugt zwischen 0,7 cm und 1,3 cm betragen.
Beispielsweise kann die Breite 1,2 cm betragen.
[0030] Ausgehend von einem Ende des Aufnahmeelements mit einer Länge von 10 cm können fünf
Aufnahmepunkte im Abstand von 2,5 cm, 3,75 cm, 5 cm, 6,25 cm und 7,5 cm von dem Ende
des Aufnahmeelements angeordnet sein,
[0031] Bevorzugt umfasst die Massagevorrichtung eine Vielzahl, insbesondere zwei, drei oder
vier, von Massageaufsätzen. Es können einige oder alle der Massageaufsätze zeitgleich
an der Massagevorrichtung befestigt sein. Alternativ kann auch nur eines der Massageaufsätze
an der Massagevorrichtung befestigt sein.
[0032] Bevorzugt unterscheiden sich die Massageaufsätze in der Größe, Form und/oder im Material.
So können die Massageaufsätze speziell für die Behandlung verschiedener Körperpartien
ausgebildet sein. Beispielsweise können die Massageelemente eine abgerundete, genoppt
oder gewellte Oberfläche aufweisen.
[0033] Bevorzugt umfassen die Massageaufsätze, insbesondere medizinischen, Stahl oder bestehen
aus, insbesondere medizinischem, Stahl. Dadurch ist die Verwendung der Massageaufsätze
besonders hygienisch. Allerdings sind auch alternative Materialien denkbar wie Kunststoff,
Gummi, Holz oder Silikon.
[0034] Bevorzugt ist jeder der Massageaufsätze zur lösbaren Verbindung mit jedem der Aufnahmepunkte
ausgebildet. Die Aufsätze können somit vorteilhaft auf flexible Weise an dem Aufnahmeelement
fixiert werden.
[0035] Bevorzugt ist der wenigstens eine Massageaufsatz eine Kugel, insbesondere eine Hohlkugel.
Durch die Ausgestaltung als Hohlkugel kann vorteilhaft Gewicht gespart werden, sodass
die Massagevorrichtung besonders für den Einsatz unterwegs geeignet ist, beispielsweise
auf Reisen. Bevorzugt umfasst die Massagevorrichtung eine Vielzahl von Kugeln mit
identischen oder unterschiedlichen Durchmessern. Bevorzugt kann ein erster Massageaufsatz
eine Kugel, insbesondere eine Hohlkugel, mit einem Außendurchmesser zwischen 0,5 cm
und 1,5 cm, besonders bevorzugt zwischen 0,7 und 13 cm sein. Beispielsweise kann der
Außendurchmesser des ersten Massageaufsatzes 1 cm betragen. Bevorzugt kann ein zweiter
Massageaufsatz eine Kugel, insbesondere eine Hohlkugel, mit einem Außendurchmesser
zwischen 4,6 cm und 5,5 cm, besonders bevorzugt zwischen 4,7 und 5,3 cm sein. Beispielsweise
kann der Außendurchmesser des ersten Massageaufsatzes 5 cm betragen. Zwischen diesen
beiden beispielshaften Durchmessern sind sämtliche Durchmesser denkbar, insbesondere
im Bereich zwischen 0,5 cm und 5,5 cm, besonders bevorzugt zwischen 1 cm und 5cm.
[0036] Bevorzugt besteht der Massageaufsatz aus Metall oder umfasst Metall. Insbesondere
besteht der Massageaufsatz aus Edelstahl, insbesondere V2A-Stahl, welcher rost- und
säurebeständig ist.
[0037] In einer beispielhaften Konfiguration kann je ein Massageaufsatz, insbesondere eine
Massagekugel an dem Aufnahmeelement angeordnet sein. Diese können dann vorteilhaft
als Griffe für eine manuelle Bedienung der Massagevorrichtung dienen.
[0038] Im seitlichen Bereich des Aufnahmeelements können dann bevorzugt zwei identische
Massageaufsätze, insbesondere zwei Massagekugel gleicher Größe, angeordnet sein. Durch
die insbesondere direkt benachbarten Massagekugeln kann vorteilhaft ein besonders
guter Massageeffekt erzielt werden.
[0039] Bevorzugt ist der Massageaufsatz zur Abgabe eines Massagemittels, insbesondere eines
Massageöls oder einer Massagecreme, ausgebildet. Dazu umfasst der Massageaufsatz bevorzugt
einen Roller, über welchen das Massagemittel abgegeben werden kann. Ein solcher Roller
ist insbesondere analog zu einem Deoroller ausgebildet.
[0040] Bevorzugt umfasst der Massageaufsatz Öffnungen zur Abgabe des Massagemittels. Die
Öffnungen sind bevorzugt in einer Oberfläche des Massageaufsatzes ausgebildet und
sind derart ausgestaltet, dass geringe Mengen des Massagemittels während der Verwendung
austreten können.
[0041] Ferner umfasst die Massagevorrichtung bevorzugt einen Aufnahmebehälter, in dem sich
das Massagemittel befindet.
[0042] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen in
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Massagevorrichtung mit zwei Massageaufsätzen,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Massagevorrichtung ohne Massageaufsätze,
- Fig. 3
- eine Darstellung eines Massageaufsatzes mit Konterelement,
- Fig. 4
- eine Darstellung eines Aufnahmeelements,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform der Massagevorrichtung mit drei Massageaufsätzen,
- Fig. 6
- eine Darstellung einer Befestigungseinrichtung der Massagevorrichtung, und
- Fig. 7
- eine Darstellung einer Massagevorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform.
[0043] Figur 1 zeigt eine Massagevorrichtung 100 umfassend ein Aufnahmeelement 10, an dem
zwei Massageaufsätze 11a, 11b lösbar befestigt sind. Bei den Massageaufsätzen 11a,
11b handelt es sich um Hohlkugel aus Stahl, wobei die Hohlkugeln einen unterschiedlichen
Durchmesser aufweisen. Das Aufnahmeelement 10 ist stabförmig ausgebildet mit einem
Längsabschnitt 16 und zwei Stirnseiten 17a, 17b. Das Aufnahmeelement 10 ist lösbar
an einer Fixiereinrichtung 12 befestigt, wobei die Fixiereinrichtung 12 als ein Saugheber
ausgebildet ist.
[0044] Das Aufnahmeelement 10 weist an jener Stirnseite 17b, an welcher die Fixiereinrichtung
12 angeordnet ist, ein Gewindeloch auf, mittels welchem das Aufnahmeelement 10 mit
einer durch die Fixiereinrichtung 12 geführte Schraube verschraubt ist. Die Schraube
ist über eine Unterseite des Saugheber zugänglich. Auf diese Weise ist das Aufnahmeelement
10 fest an der Fixiereinrichtung 12 befestigt, um große Kräfte während der Behandlung
einer Körperpartie aufnehmen zu können.
[0045] Das Aufnahmeelement 10 steht von der Fixiereinrichtung 12 hervor, sodass das Aufnahmeelement
10 senkrecht zu einer Oberfläche angeordnet ist, an welcher die Massagevorrichtung
100 mittels der Fixiereinrichtung 12 fixierbar ist. An dem Aufnahmeelement 10 sind
eine Vielzahl an Aufnahmepunkten in Form von Öffnungen 14 angeordnet, an denen die
Massageaufsätze 11a, 11b lösbar fixierbar sind. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform
sind drei Öffnungen an dem Längsabschnitt 16 angeordnet und jeweils eine weitere Öffnung
14 an jeder der Stirnseiten 17a, 17b. An jeder der Öffnungen kann ein Massageaufsatz
11a, 11b mittels eines Befestigungsstifts 15, welcher an jedem Massageaufsatz 11a,
11b angeordnet ist, fixiert werden.
[0046] Dazu sind die Öffnungen 14 an dem Längsabschnitt 16 als Durchgangsöffnungen ausgestaltet
mit einem Innengewinde, in welches die Befestigungsstifte 15 eingeschraubt werden
können. Zur sicheren Fixierung der Massageaufsätze 11a, 11b ist jeweils ein Konterelement
18 in Form einer Abdeckmutter vorgesehen, welche endseitig auf den Befestigungsstift
15 geschraubt wird.
[0047] An den beiden Stirnseiten 17a, 17b sind die Öffnungen 14 als Sacklöcher ausgestaltet
mit einem Innengewinde zur Verschraubung der Befestigungsstifte 15 bzw. der Schraube
zur Fixierung des Aufnahmeelements 10 an der Fixiereinrichtung 12. Zur sicheren Fixierung
der Befestigungsstifte 15 bzw. der Schraube können seitlich Konterschrauben 20, insbesondere
Madenschrauben, eingeschraubt werden wie beispielhaft in der Figur 2 für die erste
Stirnseite 17 gezeigt ist. An der zweiten Stirnseite 17b kann auf analoge Weise eine
weitere Konterschraube 20 eingeschraubt werden.
[0048] Figur 2 zeigt die Massagevorrichtung 100, wobei kein Massageaufsatz 11a, 11b an dem
Aufnahmeelement 10 angeordnet ist. In diesem Zustand kann das Aufnahmeelement 10 selbst
als Massageelement bzw. als Massageaufsatz fungieren. Dazu ist insbesondere die Stirnseite
17a abgerundet ausgebildet. Ferner ist in Figur 2 die Öffnung 14 an der erste Stirnseite
17a zur Befestigung eines der Massageaufsätze 11a, 11b mittels des Befestigungsstifts
15 dargestellt. An dem stabförmig ausgebildeten Aufnahmeelement 10 ist ein Griffabschnitt
13 angeordnet bzw. ausgebildet, wobei der Griffabschnitt 13 in diesem Fall durch das
stabförmige Aufnahmeelement 10 selbst gebildet wird und der Griffabschnitt 13 gleichzeitig
eine Befestigung an der Fixiereinrichtung 12 ermöglicht.
[0049] Figur 3 zeigt eine Darstellung eines separaten Massageaufsatzes 11a, 11b zusammen
mit einem Konterelement 18. Der Massageaufsatz 11b weist den Befestigungsstift 15
auf, welche nach dem Verschrauben in einer der Öffnungen 14 des Aufnahmeelements 10
mit dem Konterelement 18 sicher fixiert werden kann.
[0050] In Figur 4 ist ein Aufnahmeelement 10 der Massagevorrichtung 100 gezeigt. Das Aufnahmeelement
10 ist nicht an der Fixiereinrichtung 12 fixiert und es sind keine der Massageaufsätze
11a, 11b an dem Aufnahmeelement 10 angeordnet. In diesem Zustand kann das Aufnahmeelement
10 zur Behandlung einer Körperpartie genutzt werden, in dem das Aufnahmeelement 10
direkt in der Hand gehalten wird im Bereich das Griffabschnitts 13 an dem Längsabschnitt
16. Es wäre auch denkbar, dass zusätzlich ein oder mehrere der Massageaufsätze 11a,
11b an dem handgehaltenen Aufnahmeelement 10 angeordnet sind.
[0051] Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Massagevorrichtung 100, in welcher
die Massagevorrichtung 100 nicht an der Fixiereinrichtung 12 befestigt ist, sondern
an Stelle der Fixiereinrichtung 12 ein weiterer Massageaufsatz 11c angeordnet ist.
Insgesamt umfasst die Massagevorrichtung 100 entsprechend drei Massageaufsätze 11a,
11b, 11c, wobei zwei Massageaufsätze 11a, 11c an sich gegenüberliegenden Endflächen
des Aufnahmeelements 10 angeordnet ist und ein weiterer Massageaufsatz 11b mittig
an dem Aufnahmeelement 10 angeordnet ist. Ferner ist eine Befestigungseinrichtung
zur Befestigung der Massageaufsätze 11a, 11c an dem Aufnahmeelement 10 gezeigt. Die
Befestigungseinrichtung umfasst einen an dem Massageaufsatz 11a, 11c angeordneten
Aufnahmestift 21, welcher in eine Aufnahmeöffnung 22 des Aufnahmeelements 10 anordbar
ist. Zum sicheren Fixieren des Aufnahmestifts 21 in der Aufnahmeöffnung 22 kann eine
Fixierschraube in eine seitliche Aufnahmeöffnung in Form einer seitlichen Gewindehülsenabschnitt
23 eingeschraubt werden zum Verklemmen des Aufnahmestifts 21. An dem Aufnahmestift
21 kann endseitig eine umlaufende Vertiefung 24 angeordnet sein, hinter welche ein
Fixierelement in Form einer Madenschraube hintergreifen kann.
[0052] Die in Figur 5 gezeigte Befestigungseinrichtung kann in analoger Weise zur Befestigung
des Aufnahmeelements 10 an der Fixiereinrichtung 12 vorgesehen sein wie in Figur 6
gezeigt. In diesem Fall ist der Befestigungsstift 21 an einer Oberseite der Fixiereinrichtung
12 angeordnet und mittels eines Gewindehülsenabschnitts 23, beispielsweise einer Madenschraube,
fixiert.
[0053] Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Massagevorrichtung 100, wobei in dem
Aufnahmeelement 10 fünf Öffnungen 14, insbesondere Durchgangsöffnung, mit jeweils
zugeordneten Gewindehülsenabschnitten 23, durch welche hier nicht erkennbare Konterschrauben
20 bzw. Madenschrauben schraubbar sind, um die Massageaufsätze 11a, 11b, 11c bzw.
deren Befestigungsstifte 21 in den Öffnungen 14 zu fixieren. Befestigungsstifte 21
können dabei insbesondere analog zu dem Befestigungselement 21 aus Figur 6 ausgestaltet
sein. Es ist ferner zu erkennen wie das Ende des Befestigungsstiftes 21 bündig mit
der Oberfläche des Aufnahmeelements 10 angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 100
- Massagevorrichtung
- 10
- Aufnahmeelement
- 11a, 11b, 11c
- Massageaufsätze
- 12
- Fixiereinrichtung
- 13
- Griffabschnitt
- 14
- Öffnungen
- 15
- Befestigungsstift
- 16
- Längsabschnitt
- 17a, 17b
- Stirnseiten
- 18
- Konterelement
- 19
- Fixierschraube
- 20
- Konterschrauben
- 21
- Befestigungsstift
- 22
- Aufnahmeöffnung
- 23
- Gewindehülsenabschnitt
- 24
- umlaufende Vertiefung
1. Massagevorrichtung (100), aufweisend ein zentrales Aufnahmeelement (10) zur Aufnahme
wenigstens eines Massageaufsatzes (11a, 11b), und aufweisend eine Fixiereinrichtung
(12) zur lösbaren Befestigung der Massagevorrichtung (100) an einer Oberfläche, wobei
das zentrale Aufnahmeelement (10) zur lösbaren Befestigung mit der Fixiereinrichtung
(12) ausgebildet ist und wobei das Aufnahmeelement (10) als Griffelement ausgebildet
ist.
2. Massagevorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei das zentrale Aufnahmeelement (10)
einen Griffabschnitt umfasst.
3. Massagevorrichtung nach Anspruch 2, wobei das zentrale Aufnahmeelement (10) im Bereich
des Griffabschnitts (13) an der Fixiereinrichtung (12) lösbar befestigbar ist.
4. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei die Fixiereinrichtung
(12) ein Saugheber ist.
5. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei das Aufnahmeelement
(10) eine Vielzahl von Aufnahmepunkten zu Aufnahme des Massageaufsatzes (11a, 11b)
umfasst, wobei die Aufnahmepunkte an unterschiedlichen Positionen an dem Aufnahmeelement
(10) angeordnet sind.
6. Massagevorrichtung (100) nach Anspruch 5, wobei die Aufnahmepunkte Öffnungen (14)
zur Aufnahme eines Befestigungsstifts (15) des Massageaufsatzes (11a, 11b) sind, wobei
die Öffnungen (14) vorzugsweise jeweils ein Kernloch sind und der Befestigungsstift
(15) vorzugsweise ein Außengewinde zur Verschraubung mit dem Kernloch umfasst.
7. Massagevorrichtung (100) nach Anspruch 6, wobei die Öffnung (14) eine Durchgangsöffnung
ist und wobei die Massagevorrichtung ein Konterelement (18), insbesondere eine Kontermutter,
zum Kontern der Schraubverbindung umfasst.
8. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei das Aufnahmeelement
(10) stabförmig ausgebildet ist.
9. Massagevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 5 bis 7 und Anspruch 8, wobei wenigstens
ein Aufnahmepunkt seitlich an einem Längsabschnitt (16) des Aufnahmeelements (10)
und wenigstens ein Aufnahmepunkt an einer Stirnseite (17a, 17b) des Aufnahmeelements
(10) angeordnet ist.
10. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, umfassend eine Vielzahl,
insbesondere zwei, drei oder vier, von Massageaufsätzen (11a, 11b).
11. Massagevorrichtung (100) nach Anspruch 10, wobei sich die Massageaufsätze (11a, 11b)
in der Größe, Form und/oder im Material unterscheiden.
12. Massagevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, wobei jeder der Massageaufsätze
(11a, 11b) zur lösbaren Verbindung mit jedem der Aufnahmepunkte ausgebildet ist.
13. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei der wenigstens
eine Massageaufsatz (11a, 11b) eine Kugel, insbesondere eine Hohlkugel, ist; und/oder
wobei der Massageaufsatz (11a, 11b) aus Metall besteht oder Metall umfasst.
14. Massagevorrichtung (100) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei der Massageaufsatz
(11a, 11b) zur Abgabe eines Massagemittels, insbesondere eines Massageöls oder einer
Massagecreme, ausgebildet ist.
15. Massagevorrichtung (100) nach Anspruch 14, wobei der Massageaufsatz (11a, 11b) Öffnungen
zur Abgabe des Massagemittels umfasst.