[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Saunaofen, der ein Gehäuse, eine Heizvorrichtung
und eine elektrische Steckverbindung umfasst. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Auswechseln einer Heizvorrichtung eines derartigen Saunaofens.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Saunaöfen in verschiedenen Ausgestaltungsformen bekannt.
Die bekannten Saunaöfen weisen regelmäßig ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse angeordnete
Heizvorrichtung auf. Die Heizvorrichtung wird im Rahmen der Montage in das Gehäuse
eingebracht und über eine Verdrahtung, wie einer Anschlussklemmleiste, mittels einer
Stromquelle verbunden.
[0003] Bei den bekannten Saunaöfen ist eine Montage und eine Demontage der Heizvorrichtung
mithin zeit- und arbeitsintensiv. Insbesondere bedarf dies einer Elektrofachkraft
zum Lösen bzw. Verbinden der Heizvorrichtung mit der Stromquelle.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Saunaofen bereitzustellen, welcher
ein einfaches Warten und Auswechseln einer Heizvorrichtung durch einen Monteur ermöglicht.
Des Weiteren ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Auswechseln
einer Heizvorrichtung eines derartigen Saunaofens bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch den Saunaofen mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 und das Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird also ein Saunaofen bereitgestellt, der ein Gehäuse, eine Heizvorrichtung
und eine elektrische Steckverbindung umfasst. Die elektrische Steckverbindung weist
ein an der Heizvorrichtung angeordnetes Steckelement und ein Steckgegenelement auf,
das in dem Inneren des Gehäuses angeordnet ist. Das Gehäuse umfasst eine Heizvorrichtungsöffnung.
Durch die Heizvorrichtungsöffnung ist die Heizvorrichtung derart in das Gehäuse einbringbar,
dass das Steckelement mit dem Steckgegenelement, insbesondere automatisch, in Eingriff
gelangt.
[0007] Kerngedanke der Erfindung ist es also in dem Gehäuse eine Heizvorrichtungsöffnung
vorzusehen, welche es ermöglicht, die Heizvorrichtung auf einfache Weise in das Gehäuse
einzubringen, wobei die elektrische Steckverbindung derart ausgestaltet ist, dass
das Steckelement, wenn die Heizvorrichtung in dem Inneren des Gehäuses angeordnet
ist automatisch mit dem Steckgegenelement in Eingriff gelangt. Die Heizvorrichtung
wird also, wenn diese in das Innere des Gehäuses eingebracht wird, durch die Steckverbindung
automatisch mit einer Stromquelle verbunden, ohne dass es hierzu einer Elektrofachkraft
bedarf, welche die Heizvorrichtung mit einer Stromquelle verbindet. Die Heizvorrichtung
ist somit auf einfache Weise montierbar.
[0008] Bei einer beispielhaften Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung ist die
Heizvorrichtung und mithin auch das an der Heizvorrichtung angeordnete Steckelement
durch die Heizvorrichtungsöffnung aus dem Gehäuse entfernbar bzw. ausbringbar.
[0009] Bei einer beispielhaften Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung ist die
Heizvorrichtungsöffnung mit einer Abdeckung verschließbar.
[0010] Die Abdeckung kann relativ zu dem Gehäuse verschiebbar und/oder schwenkbar sein.
[0011] Die Abdeckung kann an der Heizvorrichtung oder an dem Gehäuse fixiert sein.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Saunaofen nach der Erfindung eine
Positionieranordnung zur Positionierung der Heizvorrichtung relativ zu dem Gehäuse.
[0013] Die Positionieranordnung ist beispielsweise derart ausgestaltet, dass das Steckelement
mit dem Steckgegenelement in Eingriff ist, wenn die Heizvorrichtung in das Gehäuse
eingebracht ist.
[0014] Mittels der Positionieranordnung ist beispielsweise eine Bewegung der Heizvorrichtung
relativ zu dem Gehäuse bei einem Einbringen der Heizvorrichtung in das Gehäuse führbar
und/oder eine Relativbewegung der Heizvorrichtung zu dem Gehäuse begrenzbar.
[0015] Die Positionieranordnung kann also derart ausgestaltet sein, dass die Heizvorrichtung,
wenn diese vollständig in dem Gehäuse angeordnet ist, in einer definierten Position
relativ zu dem Gehäuse ist, in welcher das Steckelement mit dem Steckgegenelement
in Eingriff ist.
[0016] Die Positionieranordnung kann ein Positionierelement und ein Positioniergegenelement
umfassen.
[0017] Das Positionierelement ist beispielsweise an der Heizvorrichtung fixiert.
[0018] Das Positioniergegenelement kann mit dem Gehäuse verbunden sein, insbesondere direkt
an dem Gehäuse fixiert sein.
[0019] Beispielsweise ist das Positionierelement oder das Positioniergegenelement ein Positionierstift
und das Positioniergegenelement bzw. das Positionierelement ist ein Positionierloch,
insbesondere in Form eines Sacklochs.
[0020] Auch kann die Positionieranordnung ein Anschlagelement sein oder umfassen, an welchem
die Heizvorrichtung anliegt, wenn diese vollständig in dem Gehäuse angeordnet ist.
[0021] Bei einer beispielhaften Ausführungsform umfasst der Saunaofen nach der Erfindung
ein Schienensystem.
[0022] Das Schienensystem kann mindestens eine, insbesondere zwei oder eine Vielzahl, mit
dem Gehäuse verbundene Führungs- oder Laufschien(en) und mindestens eine, insbesondere
zwei oder eine Vielzahl, in der bzw. den Führungs- bzw. Laufschiene(n) geführte(s)
Führungselement(e) aufweisen.
[0023] Die Führungselemente können Laufelemente, Gleitstücke bzw. Gleiter und/oder (Schiebe-)Schlitten
sein oder umfassen.
[0024] Bei einer beispielhaften Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung ist die
Heizvorrichtung mittels des Schienensystems zwischen einer Ausfahrposition, in welcher
die Heizvorrichtung außerhalb des Gehäuses angeordnet ist, und einer Einbauposition
verschiebbar. In der Einbauposition ist die Heizvorrichtung vollständig in dem Inneren
des Gehäuses angeordnet und das Steckelement ist mit dem Steckgegenelement in Eingriff.
[0025] Beispielsweise ist die Abdeckung mit dem Schienensystem, insbesondere mit den Führungselementen,
direkt oder indirekt, insbesondere relativ zu den Führungselementen unbeweglich verbunden.
[0026] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Saunaofen nach der Erfindung ein
Aufnahmeelement, welches mittels des Schienensystems verschiebbar ist und auf welchem
die Heizanordnung anordbar ist.
[0027] Das Aufnahmeelement kann plattenartig ausgestaltet sein.
[0028] Bei einer beispielhaften Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung ist die
Positionieranordnung derart ausgestaltet, dass die Heizvorrichtung in genau einer
definierten Position auf dem Aufnahmeelement anordbar ist.
[0029] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung ist die Heizvorrichtungsöffnung
an einer Seitenwand oder einer Oberseite des Gehäuses ausgebildet.
[0030] Die Heizvorrichtung ist demnach beispielsweise durch translatorische Bewegung in
horizontaler bzw. vertikaler Richtung relativ zu dem Gehäuse in das Gehäuse einbringbar
und aus dem Gehäuse ausbringbar.
[0031] Auch kann der Saunaofen ein Führungssystem umfassen, welches ein definiertes Einbringen
der Heizvorrichtung von oben, also durch Bewegen in vertikaler Richtung, insbesondere
durch eine Einsatzöffnung des Gehäuses, ermöglicht.
[0032] Bei einer beispielhaften Ausführungsform des Saunaofens nach der Erfindung umfasst
das Gehäuse eine Bodenplatte.
[0033] Die Heizvorrichtung ist beispielsweise auf der Bodenplatte translatorisch verschiebbar.
[0034] Die Heizvorrichtung kann von der Bodenplatte durch Bewegung relativ zu der Bodenplatte
in vertikaler bzw. senkrechter Richtung entfernbar sein.
[0035] Die Heizvorrichtung kann entlang genau einer sich in horizontaler Richtung erstreckenden
Verschiebeachse verschiebbar auf der Bodenplatte lagerbar sein. Somit ist die Heizvorrichtung
auf einfache Weise definiert in das Gehäuse einbringbar und aus dem Gehäuse ausbringbar.
[0036] Die Verschiebeachse erstreckt sich beispielsweise durch die Heizvorrichtungsöffnung.
[0037] Bei einer beispielhaften Ausführungsform umfasst der Saunaofen nach der Erfindung
einen Einsatz zur Aufnahme von Wärmespeichermitteln, wie beispielsweise Saunasteinen,
Lavasteinen, Specksteinen oder dergleichen.
[0038] Das Gehäuse kann oben offen ausgestaltet sein oder eine Einsatzöffnung aufweisen,
so dass der Einsatz in das Gehäuse einbringbar und aus dem Gehäuse ausbringbar ist.
[0039] Die Einsatzöffnung kann der Heizvorrichtungsöffnung entsprechen.
[0040] Der Einsatz ist beispielsweise mit mindestens einem Griffelement verbunden. Das Griffelement
ermöglicht ein einfaches Einbringen und Ausbringen bzw. Entfernen des Einsatzes aus
dem Inneren des Gehäuses.
[0041] Bei einer beispielhaften Ausführungsform umfasst der Saunaofen nach der Erfindung
eine Dampferzeugungseinrichtung, die mindestens einen Flüssigkeitsaufnahmebehälter
umfasst. Mittels der Heizvorrichtung ist die in dem Flüssigkeitsaufnahmebehälter beinhaltete
Flüssigkeit verdampfbar.
[0042] Des Weiteren wird ein Verfahren zum Auswechseln einer Heizvorrichtung eines insbesondere
im Vorhergehenden beschriebenen Saunaofens bereitgestellt.
[0043] Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
- (a) ein Entfernen einer Heizvorrichtung aus dem Gehäuse durch eine Heizvorrichtungsöffnung
des Gehäuses, und
- (b) ein Einbringen einer weiteren Heizvorrichtung in das Gehäuse durch die Heizvorrichtungsöffnung.
[0044] Durch das Entfernen der Heizvorrichtung aus dem Gehäuse gemäß Schritt (a) wird beispielsweise
automatisch ein Kontakt eines an der Heizvorrichtung angeordneten Steckelements und
eines in dem Gehäuse angeordneten Steckgegenelements gelöst.
[0045] Die weitere Heizvorrichtung ist beispielsweise Baugleich zu der Heizvorrichtung.
[0046] Durch das Einbringen der weiteren Heizvorrichtung in das Gehäuse gemäß Schritt (b)
kann automatisch ein Kontakt eines an der weiteren Heizvorrichtung angeordneten weiteren
Steckelements und des in dem Gehäuse angeordneten Steckgegenelements hergestellt werden.
[0047] Das Steckgegenelement bilden also beispielsweise mit dem Steckelement und dem weiteren
Steckelement eine elektrische Steckverbindung bzw. eine weitere elektrische Steckverbindung.
[0048] Schritt (a) erfolgt beispielsweise durch translatorische Bewegung der Heizvorrichtung
relativ zu dem Gehäuse, insbesondere in horizontaler und/oder vertikaler Richtung.
[0049] Vor Schritt (a) wird beispielsweise die Heizvorrichtungsöffnung geöffnet.
[0050] Insbesondere wird hierbei beispielsweise eine die Heizvorrichtungsöffnung verschließende
Abdeckung entfernt oder derart bewegt, dass die Heizvorrichtungsöffnung freiliegt.
[0051] Die Abdeckung wird hierzu beispielsweise translatorisch bewegt und/oder um eine sich
in vertikale oder horizontale Richtung erstreckende Schwenkachse verschwenkt.
[0052] Nach Schritt (b) kann die Heizvorrichtungsöffnung beispielsweise mittels der Abdeckung
oder einer weiteren Abdeckung verschlossen werden.
[0053] Beispielsweise wird die Abdeckung vor Schritt (a) an der Heizvorrichtung fixiert
und/oder die Abdeckung oder eine weitere Abdeckung wird vor Schritt (b) an der weiteren
Heizvorrichtung fixiert.
[0054] Wird die Abdeckung an der Heizvorrichtung fixiert und/oder wird die Abdeckung oder
die weitere Abdeckung an der weiteren Heizvorrichtung fixiert, wird die Heizvorrichtungsöffnung
automatisch durch Entfernen der Heizvorrichtung aus dem Gehäuse geöffnet bzw. durch
das Einbringen der weiteren Heizvorrichtung in das Gehäuse gemäß Schritt (b) verschlossen.
[0055] Beispielsweise wird die weitere Heizvorrichtung in Schritt (b) auf ein Schienensystem
aufgesetzt.
[0056] Das Verfahren kann des Weiteren ein Herausnehmen eines Einsatzes zur Aufnahme von
Wärmespeichermitteln aus einem Gehäuse des Saunaofens und ein anschließendes Einbringen
eines weiteren Einsatzes in das Gehäuse umfassen.
[0057] Beispielweise wird der Einsatz durch eine Einsatzöffnung des Gehäuses aus dem Gehäuse
herausgenommen.
[0058] Der weitere Einsatz kann durch die Einsatzöffnung in das Gehäuse eingebracht werden.
[0059] Die Erfindung ist im Folgenden anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Saunaofens nach der Erfindung in einem montierten
Zustand;
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Ansicht des Saunaofens aus Figur 1 in einem nicht-montierten
Zustand;
- Figur 3
- eine weitere perspektivische Ansicht des Saunaofens aus Figur 1 in einem nicht-montierten
Zustand,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines weiteren Saunaofens nach der Erfindung in einem
montierten Zustand
- Figur 5
- eine weitere perspektivische Ansicht des weiteren Saunaofens aus Figur 4 in einem
nicht-montierten Zustand; und
- Figur 6
- eine weitere perspektivische Ansicht des weiteren Saunaofens aus Figur 4 in einem
nicht-montierten Zustand.
[0060] In den Figuren 1 bis 3 ist ein Saunaofen 2 nach der Erfindung gezeigt. Der Saunaofen
2 umfasst ein Gehäuse 4, eine auswechselbare Heizvorrichtung 6 und einen auswechselbaren
Einsatz 8.
[0061] Bei der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform des Saunaofens 2 ist das
Gehäuse 4 an einer ersten Seite offen ausgestaltet, so dass eine Heizvorrichtungsöffnung
ausgebildet ist. Durch die Heizvorrichtungsöffnung ist die Heizvorrichtung 6 in ein
Inneres des Gehäuses 4 bzw. in einen von dem Gehäuse 4 definierten Hohlraum einbringbar
und aus diesem entfernbar. Die Heizvorrichtung 6 ist durch die Heizvorrichtungsöffnung
26 somit auf einfache Weise auswechselbar, insbesondere ohne dass es einer Demontage
anderer Bauelemente des Saunaofens 2 bedarf. Die Heizvorrichtungsöffnung 26 ist beispielsweise
mittels einer Abdeckung verschließbar.
[0062] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, umfasst die Heizvorrichtung 6 eine Vielzahl schlangenförmig
gewundener Heizelemente 34. Die Heizelemente sind über eine elektrische Steckverbindung
mit einem Anschlusskabel bzw. ein Stromkabel verbunden. Das Anschlusskabel ist wiederum
mit einer Stromquelle verbindbar.
[0063] Die Steckverbindung weist ein Steckelement 22 und ein Steckgegenelement 24 auf. Das
Steckelement 22 ist fest mit der Heizvorrichtung 6 verbunden. Insbesondere ist das
Steckelement 22 an einer Unterseite der Heizvorrichtung 6 fixiert. Das Steckgegenelement
24 ist fest mit dem Gehäuse 4 verbunden, insbesondere relativ zu dem Gehäuse 4 positionsgesichert.
Beispielsweise ist das Steckgegenelement 24 an einer das Gehäuse in vertikaler Richtung
unten verschließenden Bodenplatte 42 fixiert. Das Steckelement 22 und das Steckgegenelement
24 sind derart zueinander ausgerichtet, dass das Steckelement 22 durch eine Bewegung
relativ zu dem Steckgegenelement 24 in horizontaler Richtung mit dem Steckgegenelement
24 in Eingriff bringbar ist.
[0064] In einer Einbauposition der Heizvorrichtung 6, welche in Figur 1 gezeigt ist, ist
das Steckelement 22 mit dem Steckgegenelement 24 in Eingriff.
[0065] Um eine richtige Positionierung der Heizvorrichtung 6 relativ zu dem Gehäuse 4 in
der Einbauposition sicherzustellen, umfasst das Gehäuse 4 eine Positionieranordnung.
Die Positionieranordnung weist ein fest mit der Heizvorrichtung 6 verbundenes oder
Bestandteil der Heizvorrichtung 6 bildendes Positionierelement und ein Positioniergegenelement
auf. Das Positioniergegenelement ist relativ zu dem Gehäuse 4 positionsgesichert.
Insbesondere ist das Positioniergegenelement fest mit dem Gehäuse 4 verbunden oder
Bestandteil des Gehäuses 4.
[0066] Das Gehäuse 4 ist an seiner Oberseite, d.h. in vertikaler Richtung oben, offen ausgestaltet,
so dass eine Einsatzöffnung 14 ausgebildet ist. Durch die Einsatzöffnung 14 ist der
Einsatz 8 von oben in das Gehäuse 4 einbringbar. In dem Einsatz 8 sind (nicht dargestellte)
Wärmespeichermittel anordbar. Der Einsatz 8 ist derart weit in das Gehäuse 4 einbringbar
bis der Einsatz 8 auf der Heizvorrichtung 6 aufliegt.
[0067] Abweichend von der dargestellten Ausführungsform ist es ebenfalls denkbar, dass der
Einsatz 8 derart weit in das Gehäuse 4 einbringbar bis der Einsatz 8 auf einem fest
mit dem Gehäuse 4 verbundenen Trägerelement aufliegt.
[0068] Wenn der Einsatz 8 an der Heizvorrichtung 6 bzw. an dem Trägerelement zur Auflage
kommt, ist der Einsatz 8 vollständig in dem Gehäuse 4 angeordnet. Der Einsatz 8 steht
also nicht an der Oberseite des Gehäuses 4 hervor.
[0069] Abweichend von der dargestellten Ausführungsform ist es ebenfalls denkbar, dass der
Einsatz einen seitlichen Vorsprung bzw. Flansch umfasst, welcher auf dem Gehäuse aufliegt,
insbesondere derart, dass der Einsatz zumindest größtenteils, insbesondere der Bereich
des Einsatzes, in welchem die Wärmespeichermittel 12 angeordnet sind, in dem Gehäuse
angeordnet ist.
[0070] Um ein Einbringen und Entfernen des Einsatzes 8 in bzw. aus dem Gehäuse 4 zu erleichtern,
ist der Einsatz 8 mit zwei Griffelementen 10 verbunden. Die Griffelemente 10 weisen
jeweils eine eckige, umgekehrte U-Form auf. Die Griffelemente 10 umfassen also jeweils
zwei Schenkel 16 und ein die Schenkel 16 endseitig miteinander verbindendes Querelement
18.
[0071] Die Schenkel 16 sind jeweils derart mit dem Einsatz 8 verbunden, dass diese um einen
definierten Weg relativ zu dem Einsatz 8, insbesondere in vertikaler Richtung, verschiebbar
sind. Somit sind die Griffelemente 10, in funktionsgemäßer Einbaulage des Einsatzes
8 in dem Gehäuse 4, vollständig in dem Inneren des Gehäuses 4 anordbar, d.h. die Griffelemente
10 stehen nicht oben aus dem Gehäuse 4 hervor.
[0072] In den Figuren 4 bis 6 ist ein weiterer Saunaofen 20 nach der Erfindung gezeigt.
Der weitere Saunaofen 20 entspricht im Wesentlichen dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten
Saunaofen 2. Mithin werden im Folgenden lediglich die Unterscheidungsmerkmale erläutert,
wobei im Übrigen die obigen Ausführungen entsprechend gelten.
[0073] Wie insbesondere aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich ist, unterscheidet sich der
weitere Saunaofen 20 von dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Saunaofen 2 dadurch,
dass die Heizvorrichtung 6 von oben, also nicht wie bei dem Saunaofen 2 seitlich,
in das Gehäuse einbringbar ist. Die Einsatzöffnung 14 bildet also gleichzeitig eine
Heizvorrichtungsöffnung.
[0074] Während der Saunaofen 2 das Steckelement 22 und das Steckgegenelement 24 umfasst,
welche durch eine Relativbewegung in horizontaler Richtung miteinander in Eingriff
bringbar und voneinander lösbar sind, umfasst der weitere Saunaofen 20 ein Steckelement
26 und ein Steckgegenelement 28. Das Steckelement 26 und das Steckgegenelement 28
sind durch eine Relativbewegung in vertikaler Richtung miteinander in Eingriff bringbar
und voneinander lösbar.
1. Saunaofen, umfassend ein Gehäuse (4), eine Heizvorrichtung (6) und eine elektrische
Steckverbindung mit einem an der Heizvorrichtung (6) angeordneten Steckelement (22,
26) und einem Steckgegenelement (24, 28), das in dem Inneren des Gehäuses (4) angeordnet
ist, dadurchgekennzeichnet,
dass das Gehäuse (4) eine Heizvorrichtungsöffnung umfasst, durch welche die Heizvorrichtung
(6) derart in das Gehäuse (4) einbringbar ist, dass das Steckelement (22, 26) mit
dem Steckgegenelement (24, 28) in Eingriff ist.
2. Saunaofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtung (6) durch die Heizvorrichtungsöffnung aus dem Gehäuse (4) entfernbar
ist.
3. Saunaofen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtungsöffnung mit einer Abdeckung verschließbar ist, wobei die Abdeckung
insbesondere relativ zu dem Gehäuse (4) verschiebbar und/oder schwenkbar ist und/oder
die Abdeckung an der Heizvorrichtung (6) oder dem Gehäuse (4) fixiert ist.
4. Saunaofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch
eine Positionieranordnung, die derart ausgestaltet ist, dass die Heizvorrichtung (6),
wenn diese vollständig in dem Gehäuse (4) angeordnet ist, in einer definierten Position
relativ zu dem Gehäuse (4) angeordnet ist, in der das Steckelement (22, 26) mit dem
Steckgegenelement (24, 28) in Eingriff ist, wobei die Positionieranordnung insbesondere
ein an der Heizvorrichtung (6) fixiertes Positionierelement und ein mit dem Gehäuse
(4) verbundenes Positioniergegenelement umfasst.
5. Saunaofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
ein Schienensystem, das mindestens eine, insbesondere zwei, mit dem Gehäuse (4) verbundene
Führungs- oder Laufschiene(n) und mindestens eine, insbesondere zwei, in der bzw.
den Führungs- bzw. Laufschiene(n) geführte(s) Führungselement(e) umfasst, wobei die
Heizvorrichtung (6) insbesondere mittels des Schienensystems zwischen einer Ausbauposition,
in welcher die Heizvorrichtung (6) außerhalb des Gehäuses (4) angeordnet ist, und
einer Einbauposition verschiebbar ist, in welcher die Heizvorrichtung (6) vollständig
im Inneren des Gehäuses (4) angeordnet ist und das Steckelement (22, 26) mit einem
Steckgegenelement (24, 28) in Eingriff ist.
6. Saunaofen nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch
ein Aufnahmeelement, welches mittels des Schienensystems verschiebbar ist und auf
welchem die Heizanordnung anordbar ist, wobei die Positionieranordnung insbesondere
derart ausgestaltet ist, dass die Heizvorrichtung (6) in genau einer definierten Position
auf dem Aufnahmeelement anordbar ist.
7. Saunaofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtungsöffnung an einer Seitenwand oder einer Oberseite des Gehäuses
(4) ausgebildet ist.
8. Saunaofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtung (6) auf einer Bodenplatte (42) des Gehäuses (4) oder zwischen
Seitenwänden des Gehäuses (4) verschiebbar ist, insbesondere entlang einer sich in
horizontaler bzw. einer sich in vertikaler Richtung erstreckenden Verschiebeachse.
9. Saunaofen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch
einen Einsatz (8) zur Aufnahme von Wärmespeichermittel, wobei das Gehäuse (4) eine
Einsatzöffnung (14) umfasst, durch welche der Einsatz (8) in das Gehäuse (4) einbringbar und aus dem Gehäuse (4) entnehmbar
ist, wobei der Einsatz (8) mit mindestens einem Griffelement (10) verbunden ist, wobei
die Einsatzöffnung (14) insbesondere der Heizvorrichtungsöffnung entspricht.
10. Verfahren zum Auswechseln einer Heizvorrichtung eines Saunaofens nach einem der Ansprüche
1 bis 9, umfassend folgende Schritte:
(a) Entfernen einer Heizvorrichtung (6) aus einem Gehäuse (4) durch eine Heizvorrichtungsöffnung
des Gehäuses (4), und
(b) ein Einbringen einer weiteren Heizvorrichtung (6) in das Gehäuse (4) durch die
Heizvorrichtungsöffnung.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Schritt (a) automatisch ein Kontakt eines an der Heizvorrichtung (6) angeordneten
Steckelements (22, 26) und eines in dem Gehäuse (4) angeordneten Steckgegenelements
(24, 28) gelöst wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch das Einbringen der weiteren Heizvorrichtung (6) in das Gehäuse (4) gemäß Schritt
(b) automatisch ein Kontakt eines an der weiteren Heizvorrichtung (6) angeordneten
weiteren Steckelements (22, 26) und des in dem Gehäuse (4) angeordneten Steckgegenelements
(24, 28) hergestellt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Schritt (a) die Heizvorrichtung (6) relativ zu dem Gehäuse (4), insbesondere in
horizontaler und/oder vertikaler Richtung, translatorisch bewegt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtungsöffnung vor Schritt (a) geöffnet wird, insbesondere durch translatorisch
Bewegen einer Abdeckung und/oder Verschwenken der Abdeckung um eine sich in vertikale
oder horizontale Richtung erstreckende Schwenkachse.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach Schritt (b) die Heizvorrichtungsöffnung mittels der Abdeckung oder einer weiteren
Abdeckung verschlossen wird, wobei insbesondere die Abdeckung vor Schritt (a) an der
Heizvorrichtung (6) fixiert wird und/oder die Abdeckung oder eine weitere Abdeckung
vor Schritt (b) an der weiteren Heizvorrichtung (6) fixiert wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die weitere Heizvorrichtung (6) in Schritt (b) auf ein Schienensystem des Saunaofens
(2, 20) aufgesetzt wird.