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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Thermodruckers (2), zumindest mit dem Schritt:<br/>
(S300) Vorheizen eines Druckkopfs (4) des Thermodruckers (2) durch Ansteuern des Druckkopfs (4) mit einem Vorheiz-Ansteuersignal (VAS), wobei zumindest ein Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals (VAS) eine kürzere Signaldauer und/oder eine geringere Signalhöhe als ein Druck-Wert eines Druck-Ansteuersignals (DAS) zum Erzeugen eines Aufdrucks auf einem Druckerzeugnis (8) aufweist.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="88" he="115" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Thermodruckers. Ferner betrifft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt, einen Thermodrucker und eine Steuereinheit für einen derartigen Thermodrucker.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein Drucker ist ein Gerät, das dazu ausgebildet ist, Text und/oder Grafiken in maschinenlesbarer Form einzulesen und auf einen Bedruckstoff zu übertragen, um ein Druckerzeugnis bereitzustellen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Unter einem Bedruckstoff wird dabei ein Druckmaterial verstanden, das mit einem von dem Drucker durchgeführten Druckverfahren bedruckt werden kann, während das Endergebnis als Druckerzeugnis bezeichnet wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Thermodruck ist ein Druckverfahren, das auf punktueller Hitzeeinwirkung auf den Bedruckstoff beruht. Gängige Anwendungen sind bspw. Kassendrucker, Fahrkartendrucker oder Drucker für Parktickets. In diesem Fall ist der Drucker als Etikettendrucker ausgebildet, der Etiketten von Rollen oder Fanfoldern endlos ausdrucken kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Z.B. kann ein derartiger Thermodrucker als Fahrkartendrucker ausgebildet sein.</p>
<p id="p0006" num="0006">Jedoch sind verschiedene Leistungsparameter, wie z.B. die Druckgeschwindigkeit eines derartigen Thermodruckers temperaturabhängig. Je wärmer ein Druckkopf des Thermodruckers ist, desto weniger Energie wird zum Drucken benötigt und desto schneller kann ein Druckvorgang durchgeführt werden. Niedrige Umgebungstemperaturen reduzieren die Druckgeschwindigkeit, weil ein längeres Heizen erforderlich ist, um die notwendige Aktivierungsenergie zu erzeugen bzw. eine Farbumschlagtemperatur zu erreichen, bei der das Thermopapier aufgrund der Hitzeeinwirkung einen Farbumschlag erfährt.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Es besteht also Bedarf daran, Wege aufzuzeigen, wie ein Betrieb eines derartigen Thermodruckers auch bei niedrigen Temperaturen verbessert werden kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Verfahren zum Betrieb eines Thermodruckers, zumindest mit dem Schritt:<br/>
Vorheizen eines Druckkopfs des Thermodruckers durch Ansteuern des Druckkopfs mit einem Vorheiz-Ansteuersignal, wobei zumindest ein Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals eine kürzere Signaldauer und/oder eine geringere Signalhöhe als ein Druck-Wert eines Druck-Ansteuersignals zum Erzeugen eines Aufdrucks auf einem Druckerzeugnis aufweist.</p>
<p id="p0009" num="0009">Es werden also zum Vorheizen des Druckkopfs Heizelemente des Druckkopfs zum Bedrucken des Bedruckstoffes mit Werten angesteuert, die eine kürzere Signaldauer und/oder eine geringere Signalhöhe haben als die Werte, mit denen die Heizelemente auf ihre Soll-Drucktemperatur gebracht werden. Bei Temperaturwerten unterhalb der Soll-Drucktemperatur erfolgt kein Bedrucken des Bedruckstoffes, da die Farbumschlagtemperatur, bei der das Thermopapier aufgrund der Hitzeeinwirkung einen Farbumschlag erfährt, nicht erreicht wird. So kann ohne zusätzliche Heizelemente der Druckkopf vor einem eigentlichen Druckvorgang vorgeheizt werden, was den Betrieb bei niedrigen Temperaturen, z.B. von Temperaturen des Druckkopfes im Bereich von 10°C bis 60°C, wie z.B. im Bereich unterhalb von 32°C, verbessert, da so die Druckgeschwindigkeit gesteigert werden kann.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gemäß einer Ausführungsform ist der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals eine erste Zeitdauer und der Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals ist eine zweite Zeitdauer. Somit unterscheidet sich der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals von dem Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals durch eine verkürzte Signaldauer, während beide Werte die gleiche Signalhöhe haben<!-- EPO <DP n="3"> --> können. So können der Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals und der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals besonders einfach durch Variieren einer Einschaltdauer bereitgestellt werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Es ist aber auch möglich, alternativ oder zusätzlich zu der Signaldauer die Signalhöhe des Vorheiz-Wertes des Vorheiz-Ansteuersignals kleiner als den Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals zu wählen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß einer weiteren Ausführungsform beträgt die erste Zeitdauer 1/10 bis 1/1000, insbesondere 1/100 bis 1/300, insbesondere 1/30 bis 1/50, der zweiten Zeitdauer. Z.B. kann die erste Zeitdauer im Bereich von mehreren Hundert µs liegen, während die zweite Zeitdauer im Bereich von einigen µs liegt. So wird sichergestellt, dass es zu keinem ungewollten Bedrucken des Bedruckstoffes während des Vorheizens kommt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Druckerzeugnis ein Linerless-Druckerzeugnis. Das Linerless-Druckerzeugnis wird durch Bedrucken eines Linerless-Bedruckstoffs gebildet. Dabei wird unter einem Linerless-Bedruckstoff ein trägerloser, zu einer Rolle aufgewickelter, endloser Bedruckstoff verstanden, der auf einer Seite mit einem thermischen Druckverfahren bedruckt werden kann. Ein derartiger Linerless-Bedruckstoff ist auf seiner Rückseite mit einer Klebstoffbeschichtung versehen, während auf seiner Vorderseite eine Trennschicht vorgesehen ist, die beim Aufwickeln zu einer Rolle in Kontakt mit der Rückseite mit der Klebstoffbeschichtung kommt und ein ungewolltes Verkleben des zur Rolle aufgewickelten Linerless-Bedruckstoff verhindert. Bei Linerless-Bedruckstoff wird bei einem kalten Druckkopf des Thermodruckers zusätzlich die Neigung zur Streifenbildung erhöht, da sich partiell Silikon des Lineless-Bedruckstoffs löst und sich auf dem Druckkopf anhäuft. Die Anhäufung von Silikon kann bewirken, dass an Stellen mit Silikonanhäufung nicht mehr gedruckt werden kann. Die Folge ist, dass in Druckrichtung ungewollte Steifen entstehen. Durch das Vorheizen kann einer Streifenbildung auf dem Druckerzeugnis entgegengewirkt werden, die sonst bei einem Betrieb des Thermodruckers<!-- EPO <DP n="4"> --> z.B. in einem Temperaturbereich von 10°C bis 60°C, wie z.B. bei niedrigen Temperaturen, z.B. bei Temperaturen des Druckkopfes im Bereich unterhalb von 32°C, auftreten. So kann das Druckergebnis verbessert werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Verfahren die weiteren Schritte auf:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Einlesen eines Temperatur-Wertes indikativ für eine Temperatur,</li>
<li>Vergleichen des Temperatur-Wertes mit zumindest einem unteren Referenz-Wert und Durchführen des Schritts Vorheizen eines Druckkopfs des Thermodruckers, wenn der Temperatur-Wert kleiner als der untere Referenz-Wert ist.</li>
</ul></p>
<p id="p0015" num="0015">Mit anderen Worten, das Vorheizen wird nur dann durchgeführt, wenn ein gemessener Temperaturwert z.B. am Druckkopf kleiner als der untere Referenz-Wert ist. Der untere Referenzwert kann in einem Temperaturbereich von 10°C bis 60°C liegen. Er kann z.B. 32°C betragen. Somit wird ein unnötiges Heizen vermieden, wenn der Thermodrucker sich in einer warmen Umgebung befindet. Dies spart zum einen Betriebsenergie, erlaubt aber zum anderen eine schnellere Inbetriebnahme des Thermodruckers, da eine Phase des Vorheizens entfallen kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird im Schritt Vorheizen eines Druckkopfs des Thermodruckers eine Signalfolge verwendet, wobei die Signalfolge zumindest das Vorheiz-Ansteuersignal enthält, wobei die Signalfolge eine zumindest binäre Signalfolge mit zumindest einem Pegel logisch Eins und einem Pegel logisch Null ist. Im Betrieb werden während eines ersten Teilschritts des Vorheizmodus im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Heizelemente der Thermoleiste mit der Signalfolge mittels eines Schieberegisters angesteuert. Ein erstes Heizelement der Thermoleiste wird wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während z.B. das zweite, dritte und vierte Heizelement wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ein<!-- EPO <DP n="5"> --> z.B. fünftes Heizelement der Thermoleiste wird wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während z.B. das sechste, siebte und achte Heizelementwegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. In einem weiteren Teilschritt erfolgt eine zyklische Bitverschiebung (auch Bitrotation) um ein Bit, z.B. wird das letzte Bit der Signalfolge an den Anfang der Signalfolge verschoben, und die Heizelemente der Thermoleiste werden mit der nun geänderten Signalfolge angesteuert. In der Folge wird nun das zweite Heizelement der Thermoleiste wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das erste, dritte und vierte Heizelement wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ebenso wird das sechste Heizelement der Thermoleiste wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das fünfte, siebte und achte Heizelement wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. In einem weiteren Teilschritt während des Vorheizmodus erfolgt eine weitere zyklische Bitverschiebung um ein Bit usw., so dass nacheinander zeitlich versetzt unmittelbar benachbarte Heizelemente vorgewärmt werden. So wird während des ersten Teilschritts das erste Heizelement vorgewärmt, das zweite Heizelement als unmittelbarer Nachbar zum ersten Heizelement nicht. Im zweiten Teilschritt wird dann das zweite Heizelement vorgewärmt, das erste und das dritte Heizelement als unmittelbarere Nachbarn zum zweiten Heizelement nicht, usw. So wird erreicht, dass die Heizelemente der Thermoleiste sich zwischenzeitlich abkühlen können. Dadurch wird sichergestellt, dass die Heizelemente sich nicht übermäßig aufheizen und eine ungewollte hohe Temperatur erreichen, ab der ein ungewollter Farbumschlag erfolgen könnte.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ferner gehören zur Erfindung ein Computerprogrammprodukt, ein Thermodrucker und eine Steuereinheit für einen derartigen Thermodrucker.</p>
<p id="p0018" num="0018">Es wird nun die Erfindung anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1</dt><dd>in schematischer Darstellung Komponenten eines Thermodruckers.<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>in schematischer Darstellung eine Signalfolge zum Betrieb des in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> gezeigten Thermodruckers.</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>in schematischer Darstellung einen Verfahrensablauf zum Betrieb des in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> gezeigten Thermodruckers.</dd>
</dl></p>
<p id="p0019" num="0019">Es wird zunächst auf <figref idref="f0001">Figur 1</figref> Bezug genommen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Dargestellt sind Komponenten eines Thermodruckers 2.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei den Komponenten handelt es sich um einen Druckkopf 4, eine Antriebswalze 6, eine Steuereinheit 10 und einen Temperatursensor 14.</p>
<p id="p0022" num="0022">Mit dem Druckkopf 4 kann ein Bedruckstoff 20 mittels Thermodruck bedruckt werden, um ein Druckerzeugnis 8 bereitzustellen. Der Druckkopf 4 weist hierzu im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Thermoleiste 12 mit einer Mehrzahl von Heizelementen 16 mit je einem Heizwiderstand auf, die in einer Reihe angeordnet sind.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Antriebswalze 6 dient zum Fördern des Druckerzeugnisses 8 zu einem Auslass 18 des Thermodruckers 2.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei dem Druckerzeugnis 8 handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um ein Linerless-Druckerzeugnis, das durch Bedrucken von Linerless-Bedruckstoff bereitgestellt wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Der Bedruckstoff 20, im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Linerless-Bedruckstoff, ist auf seiner Rückseite mit einer Klebstoffbeschichtung 24 versehen, während auf seiner Vorderseite eine Trennschicht 22 vorgesehen ist, die beim Aufwickeln z.B. zu einer Rolle in Kontakt mit der Rückseite mit der Klebstoffbeschichtung 24 kommt und ein ungewolltes Verkleben des zur Rolle aufgewickelten Linerless-Bedruckstoffs verhindert.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Die Steuereinheit 10 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel dazu ausgebildet, einen Temperatur-Wert W, z.B. eine Temperatur des Druckkopfes 4 des Thermodruckers 2, einzulesen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Der Temperatur-Wert W wird mit dem Temperatursensor 14 erfasst, der hierzu im vorliegenden Ausführungsbeispiel wärmeleitend mit dem Druckkopf 4 verbunden ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Steuereinheit 10 ist ferner dazu ausgebildet, den Temperatur-Wert W mit einem unteren Referenz-Wert UR und einem oberen Referenz-Wert OR zu vergleichen. Der untere Referenz-Wert UR kann z.B. in einem Temperaturbereich von 10°C bis 60°C liegen, während der obere Referenz-Wert OR z.B. in einem Temperaturbereich von 12°C bis 65°C liegen kann. Der untere Referenz-Wert UR wie auch der obere Referenz-Wert OR können aber auch in einem anderen Temperaturbereich liegen, in dem eine optimal Betriebstemperatur des Druckkopfes 4 liegt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt z.B. der untere Referenz-Wert UR 32°C und der obere Referenz-Wert OR 35°C.</p>
<p id="p0029" num="0029">Wenn der Temperatur-Wert W im vorliegenden Ausführungsbeispiel z.B. größer als der obere Referenz-Wert OR ist, betreibt die Steuereinheit 10 den Thermodrucker 2 in einem Druckmodus zum Bedrucken des Bedruckstoffs 20, um das Druckerzeugnis 8 bereitzustellen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Hierzu wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Druckkopf 4 von der Steuereinheit 10 mit einem Druck-Ansteuersignal DAS angesteuert, das einen Druck-Wert aufweist, mit dem die Heizelemente 16 der Thermoleiste 12 aktiviert werden und sich damit erwärmen. Die Ansteuerung mit dem Druck-Wert bewirkt dabei, dass eine Farbumschlagtemperatur erreicht wird, so dass in dem Druckmodus der Bedruckstoff 20 bedruckt wird, um das Druckerzeugnis 8 bereitzustellen. Zugleich steuert die Steuereinheit 10 einen Motor 26 der Antriebswalze 6 an, um das Druckerzeugnis 8 in Richtung des Auslasses 18 zu fördern.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Wenn im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Temperatur-Wert W hingegen kleiner als der untere Referenz-Wert UR ist, betreibt die Steuereinheit 10 den Thermodrucker 2 in einem Vorheizmodus zum Vorheizen des Druckkopfs 4.</p>
<p id="p0032" num="0032">Hierzu wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Druckkopf 4 von der Steuereinheit 10 mit einem Vorheiz-Ansteuersignal VAS angesteuert, das einen Vorheiz-Wert aufweist, mit dem die Heizelemente 16 der Thermoleiste 12 aktiviert werden und sich damit erwärmen. Jedoch wird während des Vorheizmodus die Farbumschlagtemperatur nicht erreicht, d.h. in dem Vorheizmodus wird der Bedruckstoff 20 nicht bedruckt und kein Druckerzeugnis 8 bereitgestellt. Des Weiteren steuert die Steuereinheit 10 während des Vorheizmodus den Motor 26 der Antriebswalze 6 nicht an. Somit wird während des Vorheizmodus das Druckerzeugnis 8 nicht in Richtung des Auslasses 18 gefördert.</p>
<p id="p0033" num="0033">Hierzu weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals VAS eine erste Zeitdauer T1 auf, die kürzer als eine zweite Zeitdauer T2 eines Druck-Wertes eines Druck-Ansteuersignals DAS ist. Die erste Zeitdauer T1 kann 1/10 bis 1/1000, insbesondere 1/100 bis 1/300, insbesondere 1/30 bis 1/50, der zweiten Zeitdauer T2 betragen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt die erste Zeitdauer T1 5 µs, während die zweite Zeitdauer T2 200 µs lang ist. Hingegen sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel die jeweiligen Signalhöhen des Druck-Ansteuersignals DAS und des Vorheiz-Ansteuersignals VAS gleich hoch.</p>
<p id="p0034" num="0034">Sobald der Temperatur-Wert W den oberen Referenz-Wert OR erreicht, wird der Vorheizmodus beendet und in den Druckmodus gewechselt.</p>
<p id="p0035" num="0035">Es wird nun zusätzlich auf <figref idref="f0002">Figur 2</figref> Bezug genommen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Dargestellt ist eine vorbestimmte Signalfolge SF, die während des Vorheizmodus zum Vorheizen des Druckkopfs 4 verwendet wird.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0037" num="0037">Dabei weist die Signalfolge SF im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine vorbestimmte Länge auf, z.B. von einem oder mehreren Byte.</p>
<p id="p0038" num="0038">Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Signalfolge SF eine binäre Signalfolge mit den beiden Signalpegeln logisch Eins und logisch Null. Abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Signalfolge SF auch mehrwertig sein, d.h. mehr als zwei Signalpegel aufweisen, z.B. drei oder vier Signalpegel.</p>
<p id="p0039" num="0039">Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Signalfolge SF folgendes Muster auf: Auf einen Signalpegel logisch Eins folgen drei Signalpegel logisch Null. Abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Anzahl der Signalpegel logisch Null auch eine andere sein, z.B. Eins oder 10, 100 oder 1000. Ferner kann die Anzahl der Signalpegel logisch Null selbst gemäß einem vorbestimmten Muster variieren. So können z.B. auf den Signalpegel logisch Eins 100 Signalpegeln logisch Null folgen, gefolgt von einem Signalpegel logisch Eins, gefolgt von 1000 Signalpegeln logisch Null, gefolgt von einem Signalpegel logisch Eins, gefolgt von 100 Signalpegeln logisch Null, gefolgt von einem Signalpegel logisch Eins, gefolgt von 1000 Signalpegeln logisch Null usw.</p>
<p id="p0040" num="0040">Im Betrieb werden in einem ersten Teilschritt während des Vorheizmodus im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Heizelemente 16 der Thermoleiste 12 mit der Signalfolge SF mittels eines Schieberegisters angesteuert. Ein erstes Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wird wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das zweite, dritte und vierte Heizelement 16 des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ein fünftes Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wird wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das sechste, siebte und achte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">In einem weiteren Teilschritt während des Vorheizmodus erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine zyklische Bitverschiebung (auch Bitrotation) um ein Bit: Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird nach links verschoben, d.h.<!-- EPO <DP n="10"> --> das letzte Bit der Signalfolge SF wird an den Anfang der Signalfolge SF verschoben.</p>
<p id="p0042" num="0042">Abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel kann auch eine Bitverschiebung um mehrere Bits, z.B. zwei, drei oder fünf, erfolgen. Des Weiteren kann abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Bitverschiebung nach rechts erfolgen, d.h. das erste Bit der Signalfolge SF wird an das Ende der Signalfolge SF verschoben.</p>
<p id="p0043" num="0043">In der Folge wird nun das zweite Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das erste, dritte und vierte Heizelement wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ebenso wird das sechste Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das fünfte, siebte und achte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden.</p>
<p id="p0044" num="0044">In einem weiteren Teilschritt während des Vorheizmodus erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine weitere zyklische Bitverschiebung um ein Bit usw., so dass nacheinander zeitlich versetzt unmittelbar benachbarte Heizelemente 16 vorgewärmt werden. So wird während des ersten Teilschritts das erste Heizelement vorgewärmt, das zweite Heizelement 16 als unmittelbarer Nachbar zum ersten Heizelement 16 nicht. Im zweiten Teilschritt wird dann das zweite Heizelement vorgewärmt, das erste und das dritte Heizelement 16 als unmittelbarer Nachbarn zum zweiten Heizelement 16 nicht, usw.</p>
<p id="p0045" num="0045">So wird erreicht, dass die Heizelemente 16 der Thermoleiste 12 sich zwischenzeitlich abkühlen können. Dadurch wird sichergestellt, dass die Heizelemente 16 sich nicht übermäßig aufheizen und eine Temperatur erreichen, ab der ein ungewollter Farbumschlag erfolgt.</p>
<p id="p0046" num="0046">Dabei ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils eine Phase der Signalfolge SF mit dem Signalpegel logisch Eins jeweils ein Vorheiz-Ansteuersignal<!-- EPO <DP n="11"> --> VAS. Mit anderen Worten, im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat die Phase der Signalfolge SF mit dem Signalpegel logisch Eins die erste Zeitdauer T1 von 5 µs.</p>
<p id="p0047" num="0047">Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Phasen der Signalfolge SF mit dem Signalpegel logisch Eins und logisch Null gleich lang. Somit haben im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Heizelemente 16 jeweils 15 µs Zeit sich abzukühlen. Abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel können die Phasen der Signalfolge SF mit dem Signalpegel logisch Eins und logisch Null auch unterschiedlich lang sein.</p>
<p id="p0048" num="0048">Es wird nun unter zusätzlicher Bezugnahme auf die <figref idref="f0003">Figur 3</figref> ein Verfahren zum Betrieb des Thermodruckers 2 erläutert.</p>
<p id="p0049" num="0049">In einem ersten Schritt S100 wird der mit dem Temperatursensor 14 gemessene Temperatur-Wert W von der Steuereinheit 10 eingelesen.</p>
<p id="p0050" num="0050">In einem weiteren Schritt S200 vergleicht die Steuereinheit 10 den Temperatur-Wert W mit dem unteren Referenz-Wert UR und dem oberen Referenzwert OR.</p>
<p id="p0051" num="0051">Wenn der Temperatur-Wert W kleiner als der unterer Referenz-Wert UR ist, steuert die Steuereinheit 10 in einem weiteren Schritt S300 den Thermodrucker 2 im Vorheizmodus an.</p>
<p id="p0052" num="0052">Hierzu wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Druckkopf 4 des Thermodruckers 2 mit dem Vorheiz-Ansteuersignal VAS mit dem Vorheiz-Wert angesteuert, der die erste Zeitdauer T1 von 5 µs aufweist.</p>
<p id="p0053" num="0053">Im Betrieb werden hierzu im vorliegenden Ausführungsbeispiel während eines ersten Teilschritts des Vorheizmodus die Heizelemente 16 der Thermoleiste 12 mit der Signalfolge SF mittels eine Schieberegisters angesteuert. Ein erstes Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wird wegen des Signalpegels logisch<!-- EPO <DP n="12"> --> Eins vorgewärmt, während das zweite, dritte und vierte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ein fünftes Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wird wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das sechste, siebte und achte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden.</p>
<p id="p0054" num="0054">In einem weiteren Teilschritt erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel während des Vorheizmodus eine zyklische Bitverschiebung (auch Bitrotation) um ein Bit, d.h. das letzte Bit der Signalfolge SF wird an den Anfang der Signalfolge SF verschoben.</p>
<p id="p0055" num="0055">In der Folge wird nun das zweite Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das erste, dritte und vierte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden. Ebenso wird das sechste Heizelement 16 der Thermoleiste 12 wegen des Signalpegels logisch Eins vorgewärmt, während das fünfte, siebte und achte Heizelement 16 wegen des Signalpegels logisch Null nicht vorgewärmt werden.</p>
<p id="p0056" num="0056">In einem weiteren Teilschritt erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel während des Vorheizmodus eine weitere zyklische Bitverschiebung um ein Bit usw., so dass nacheinander zeitlich versetzt unmittelbar benachbarte Heizelemente 16 vorgewärmt werden. So wird während des ersten Teilschritts das erste Heizelement vorgewärmt, das zweite Heizelement 16 als unmittelbarer Nachbar zum ersten Heizelement 16 nicht. Im zweiten Teilschritt wird dann das zweite Heizelement vorgewärmt, das erste und das dritte Heizelement 16 als unmittelbarere Nachbarn zum zweiten Heizelement 16 nicht, usw.</p>
<p id="p0057" num="0057">Wenn hingegen der Temperatur-Wert W größer als der obere Referenz-Wert OR ist, steuert die Steuereinheit 10 in einem weiteren Schritt S400 den Thermodrucker 2 im Druckmodus an.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0058" num="0058">Hierzu wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Druckkopf 4 des Thermodruckers 2 mit dem Druck-Ansteuersignal DAS mit dem Druck-Wert angesteuert, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Druck-Wert die zweite Zeitdauer T2 von 200 µs aufweist.</p>
<p id="p0059" num="0059">Abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Reihenfolge der Schritte auch eine andere sein. Ferner können mehrere Schritte auch zeitgleich bzw. simultan ausgeführt werden. Des Weiteren können auch abweichend vom vorliegenden Ausführungsbeispiel einzelne Schritte übersprungen oder ausgelassen werden.</p>
<p id="p0060" num="0060">So kann ohne zusätzliche Heizelemente der Druckkopf 4 vor einem eigentlichen Druckvorgang vorgeheizt werden, was den Betrieb bei niedrigen Temperaturen, z.B. in einem Bereich von 10°C bis 60°C, wie z.B. im Bereich von unterhalb 32°C, verbessert, da so die Druckgeschwindigkeit gesteigert werden kann.</p>
<p id="p0061" num="0061">Ferner kann durch das Vorheizen einer Streifenbildung auf dem Linerless-Druckerzeugnis entgegengewirkt werden, die sonst bei einem Betrieb des Thermodruckers 2 bei niedrigen Temperaturen z.B. in einem Bereich von 10°C bis 60°C, wie z.B. bei Temperaturen im Bereich unterhalb von 32°C, auftreten. So kann das Druckergebnis verbessert werden.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0062" num="0062">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>2</dt><dd>Thermodrucker</dd>
<dt>4</dt><dd>Druckkopf</dd>
<dt>6</dt><dd>Antriebswalze</dd>
<dt>8</dt><dd>Druckerzeugnis</dd>
<dt>10</dt><dd>Steuereinheit</dd>
<dt>12</dt><dd>Thermoleiste</dd>
<dt>14</dt><dd>Temperatursensor</dd>
<dt>16</dt><dd>Heizelement</dd>
<dt>18</dt><dd>Auslass</dd>
<dt>20</dt><dd>Bedruckstoff</dd>
<dt>22</dt><dd>Trennschicht</dd>
<dt>24</dt><dd>Klebstoffbeschichtung</dd>
<dt>26</dt><dd>Motor</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>DAS</dt><dd>Druck-Ansteuersignal</dd>
<dt>OR</dt><dd>oberer Referenz-Wert</dd>
<dt>R</dt><dd>Referenz-Wert</dd>
<dt>SF</dt><dd>Signalfolge</dd>
<dt>UR</dt><dd>unterer Referenz-Wert</dd>
<dt>VAS</dt><dd>Vorheiz-Ansteuersignal</dd>
<dt>W</dt><dd>Temperatur-Wert</dd>
</dl>
<dl id="dl0004" compact="compact">
<dt>S100</dt><dd>Schritt</dd>
<dt>S200</dt><dd>Schritt</dd>
<dt>S300</dt><dd>Schritt</dd>
<dt>S400</dt><dd>Schritt</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Betrieb eines Thermodruckers (2), zumindest mit dem Schritt:
<claim-text>(S300) Vorheizen eines Druckkopfs (4) des Thermodruckers (2) durch Ansteuern des Druckkopfs (4) mit einem Vorheiz-Ansteuersignal (VAS),</claim-text>
<claim-text>wobei zumindest ein Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals (VAS) eine kürzere Signaldauer und/oder eine geringere Signalhöhe als ein Druck-Wert eines Druck-Ansteuersignals (DAS) zum Erzeugen eines Aufdrucks auf einem Druckerzeugnis (8) aufweist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals (VAS) eine erste Zeitdauer (T1) und der Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals (DAS) eine zweite Zeitdauer (T2) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2, wobei die erste Zeitdauer (T1) 1/10 bis 1/1000, insbesondere 1/100 bis 1/300, insbesondere 1/30 bis 1/50, der zweiten Zeitdauer (T2) beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Druckerzeugnis (8) ein Linerless-Druckerzeugnis ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit den weiteren Schritten:
<claim-text>(S100) Einlesen eines Temperatur-Wertes (W) indikativ für eine Temperatur, und</claim-text>
<claim-text>(S200) Vergleichen des Temperatur-Wertes (W) mit zumindest einem unteren Referenz-Wert (UR) und Durchführen des Schritts (S300) Vorheizen des Druckkopfs (4) des Thermodruckers (2), wenn der Temperatur-Wert (W) kleiner als der untere Referenz-Wert (UR) ist.</claim-text><!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei im Schritt (S300) Vorheizen eines Druckkopfs (4) des Thermodruckers (2) eine Signalfolge (SF) verwendet wird, wobei die Signalfolge (SF) zumindest das Vorheiz-Ansteuersignal (VAS) enthält, wobei die Signalfolge (SF) eine zumindest binäre Signalfolge mit zumindest einem Pegel logisch Eins und einem Pegel logisch Null ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Computerprogrammprodukt, ausgebildet zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Thermodrucker (2) mit zumindest einem Druckkopf (4), wobei der Druckkopf (4) mit einem Vorheiz-Ansteuersignal (VAS) und mit einem Druck-Ansteuersignal (DAS) ansteuerbar ist, wobei zumindest ein Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals (VAS) eine kürzere Signaldauer und/oder eine geringere Signalhöhe als ein Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals (DAS) zum Erzeugen eines Aufdrucks auf einem Druckerzeugnis (8) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Thermodrucker (2) nach Anspruch 8, wobei der Vorheiz-Wert des Vorheiz-Ansteuersignals (VAS) eine erste Zeitdauer (T1) und der Druck-Wert des Druck-Ansteuersignals (DAS) eine zweite Zeitdauer (T2) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Thermodrucker (2) nach Anspruch 9, wobei die erste Zeitdauer (T1) 1/10 bis 1/1000, insbesondere 1/100 bis 1/300, insbesondere 1/30 bis 1/50, der zweiten Zeitdauer (T2) beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Thermodrucker (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei das Druckerzeugnis (8) ein Linerless-Druckerzeugnis ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Thermodrucker (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, mit einer Steuereinheit (10), wobei die Steuereinheit (10) dazu ausgebildet ist, einen Temperatur-Wert (W) indikativ für eine Temperatur einzulesen, den<!-- EPO <DP n="17"> --> Temperatur-Wert (W) mit zumindest einem unteren Referenz-Wert (UR) zu vergleichen und zum Durchführen des Vorheizens des Drucckopfs (4) des Thermodruckers (2), wenn der Temperatur-Wert (W) kleiner als der untere Referenz-Wert (UR) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Thermodrucker (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, mit einer Steuereinheit (10), wobei die Steuereinheit (10) dazu ausgebildet ist, eine Signalfolge (SF) bereitzustellen, wobei die Signalfolge (SF) zumindest das Vorheiz-Ansteuersignal (VAS) enthält, wobei die Signalfolge (SF) eine zumindest binäre Signalfolge mit zumindest einem Pegel logisch Eins und einem Pegel logisch Null ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Steuereinheit (10) für einen Thermodrucker (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 13.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="148" he="206" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="146" he="222" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="148" he="215" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>US</country><doc-number>2003007059</doc-number><kind>A1</kind><date>20030109</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>E252983</doc-number><kind>T1</kind><date>20031115</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>2366292</doc-number><kind>A1</kind><date>20010920</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>10012360</doc-number><kind>A1</kind><date>20010927</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>1233866</doc-number><kind>A1</kind><date>20020828</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>4342759</doc-number><kind>B2</kind><date>20091014</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>2003526549</doc-number><kind>A</kind><date>20030909</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>KR</country><doc-number>20020008169</doc-number><kind>A</kind><date>20020129</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2003007059</doc-number><kind>A1</kind><date>20030109</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>0168370</doc-number><kind>A1</kind><date>20010920</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>US</country><doc-number>2024100858</doc-number><kind>A1</kind><date>20240328</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>116490371</doc-number><kind>A</kind><date>20230725</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>4292826</doc-number><kind>A1</kind><date>20231220</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>7698956</doc-number><kind>B2</kind><date>20250626</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>2022123961</doc-number><kind>A</kind><date>20220825</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2024100858</doc-number><kind>A1</kind><date>20240328</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2022172537</doc-number><kind>A1</kind><date>20220818</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>US</country><doc-number>2021008893</doc-number><kind>A1</kind><date>20210114</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>3533613</doc-number><kind>A2</kind><date>20190904</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>7065644</doc-number><kind>B2</kind><date>20220512</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>2019151010</doc-number><kind>A</kind><date>20190912</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2019270315</doc-number><kind>A1</kind><date>20190905</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2021008893</doc-number><kind>A1</kind><date>20210114</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>JP</country><doc-number>S6149867</doc-number><kind>A</kind><date>19860311</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
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