[0001] Die Erfindung befasst sich mit der Implementierung einer Displayeinrichtung in eine
für einen Warenerwerb vorgesehene Umgebung, insbesondere zur Unterstützung einer Kundenführung
im Rahmen des Warenerwerbs.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Lösungen zu schaffen, durch welche sich
im Rahmen des Warenerwerbs in einer hierzu vorgesehenen Umgebung eine verbesserte
Zugänglichkeit zu Informationen für den jeweiligen Kunden ergibt.
[0003] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich die Erfindung hierbei
auf eine Lösung durch welche sich für einen Anwender in Verbindung mit dem Einsatz
eines Einkaufswagens Vorteile gegenüber bislang eingesetzten Konstruktionen ergeben.
Ein erster Lösungsansatz betrifft hierbei einen Einkaufswagen mit einer Aufnahmestruktur,
die einen zur Aufnahme von Waren vorgesehenen Aufnahmebereich definiert, einem Fahrgestell,
das die Aufnahmestruktur trägt, einer Griffeinrichtung zur Bereitstellung eines ersten
und eines zweiten, jeweils manuell aufgreifbaren Griffabschnitts und einer Displayeinrichtung
zur Wiedergabe von Bildinformationen. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auch auf
eine Griffeinrichtung für einen derartigen Einkaufswagen. Erfindungsgemäß ist bei
einem derartigen Einkaufswagen die Displayeinrichtung als transparente Struktur in
Form eines Scheibenkörpers ausgebildet und derart angeordnet, dass diese einen Durchblick
in den Aufnahmebereich des Einkaufswagens hinein ermöglicht.
[0004] Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, einem Anwender im Rahmen der Nutzung
eines Einkaufswagens wechselnde Bildinhalte in einem Bereich zu visualisieren der
bislang der Betrachtung der im Einkaufswagen abgelegten Waren vorbehalten war.
[0005] Gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Displayeinrichtung
als holographisches Display ausgebildet. Die Displayeinrichtung befindet sich dabei
vorzugsweise in einem Zwischenbereich zwischen der ersten und der zweiten Griffeinrichtung.
[0006] Die erste und die zweite Griffeinrichtung sind vorzugsweise an einen Trägerkörper
angebunden insbesondere indem diese einstückig mit diesem ausgebildet sind. Dieser
Trägerkörper trägt gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung auch die
Displayeinrichtung und bildet ein Gehäuse für die für den Betrieb der Displayeinrichtung
erforderlichen Komponenten, insbesondere Spiegel und Projektionsorgane.
[0007] Die Displayeinrichtung ist vorzugsweise in einer Ausrichtung in den Einkaufswagen
eingebunden, in welcher eine durch das Flächenzentrum des Displays verlaufende und
zur Displayhauptebene senkrechte Achse eine Ausrichtung aufweist, die bei gebrauchsüblichem
Aufgriff der Griffeinrichtung durch einen Anwender durchschnittlicher Größe dessen
Kopfbereich erfasst. Die Displayeinrichtung ist hierbei beispielsweise gegenüber einer
Horizontalebene in einer Neigung im Bereich von 30 bis 60° angeordnet. Es ist möglich,
die Displayeinrichtung so in die Griffeinrichtung einzubinden oder auch die Griffeinrichtung
bewegbar, insbesondere kippbar zu führen, dass die Ausrichtung der Displayeinrichtung
einstellbar veränderbar ist.
[0008] Der Einkaufswagen umfasst vorzugsweise eine Schaltungseinrichtung und eine durch
diese angesteuerte Projektionseinrichtung, d.h. diese Komponenten sind in den Einkaufswagen
und hierbei wiederum in eine auch die Griffeinrichtung bildende oder umfassende Baugruppe
eingebunden. Die Einbindung der Schaltungseinrichtung und/oder der Projektionseinrichtung
in den Einkaufswagen wird damit durch eine die Griffeinrichtung tragende oder bereitstellende
Struktur bewerkstelligt.
[0009] Der Einkaufswagen kann so ausgebildet sein, dass dieser eine Pfandschlosseinrichtung
umfasst und dass ein Interaktionsvorgang zur Freigabe der Pfandschlosseinrichtung
oder zur Pfandrückgabe in Verbindung mit der Displayeinrichtung visuell unterstützt
wird. Diesbezüglich wird auf die deutsche Patentanmeldung DE... verwiesen deren Inhalt
in die vorliegende Anmeldung durch diese Bezugnahme vollumfänglich mit eingebunden
wird.
[0010] Der Einkaufswagen kann weiterhin derart ausgebildet sein, dass dieser eine Smartphone-Aufnahmeeinrichtung
bereitstellt, zur Aufnahme eines Smartphones im Bereich der Griffeinrichtung wobei
hierbei wiederum vorzugsweise eine Schnittstelleneinrichtung vorgesehen ist, zur Abstimmung
von Bildinhalten die über die Displayeinrichtung wiedergegeben werden in Verbindung
mit einem Signaltransfer zu und von dem Smartphone.
[0011] Über die Displayeinrichtung kann eine Wiedergabe von Bildinhalten bewerkstelligt
werden, die eine Augmented-Reality Funktion bietet im Zusammenspiel mit den im Warenaufnahmebereich
aufgenommenen Waren oder der Raumgeometrie des Warenaufnahmebereiches.
[0012] Über die Displayeinrichtung kann weiterhin auch eine Navigationsunterstützung zum
Auffinden von Waren bewerkstelligt werden. Über die Displayeinrichtung können auch
Funktionen zur Abwicklung eines Self-Checkouts bereitgestellt werden.
[0013] Die Einkoppelung der Bildinhalte in die Displayeinrichtung kann durch Einkoppelung
von Bildinhalten oder Licht in einen Randseitenbereich der Displayeinrichtung bewerkstelligt
werden. Alternativ hierzu oder auch in Kombination mit dieser Maßnahme kann die Einkoppelung
der Bildinhalte in die Displayeinrichtung auch durch eine Projektionseinrichtung bewerkstelligt
werden, die insbesondere eine Spiegeloptik umfasst.
[0014] Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die eingangs angegebene
Aufgabe auch gelöst durch eine Griffeinrichtung für einen Einkaufswagen mit einem
ersten Griffabschnitt, einem zweiten Griffabschnitt, einem Trägerkörper der die beiden
Griffabschnitte trägt und einer Displayeinrichtung die sich in einem Zwischenbereich
zwischen den beiden Griffabschnitten erstreckt, wobei die Displayeinrichtung durch
einen transparenten Scheibenkörper gebildet ist, der einen Durchblick in einen Warenaufnahmebereich
des Einkaufswagens gestattet. Der Scheibenkörper bildet hierbei vorzugsweise Bestandteil
eines holgraphischen Displays. Der Scheibenkörper kann derart an der Griffeinrichtung
gehalten sein, dass ein Randbereich desselben, vorzugsweise der überwiegende Teil
des Randbereiches frei liegt. Das im Display wiedergegebenen Bild schwebt damit rahmenlos
im Zwischenbereich zwischen dem Anwender und dem Warenaufnahmebereich des Einkaufswagens.
[0015] Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich die Erfindung
hierbei auf eine Lösung durch welche sich Vorteile für einen Kunden in Verbindung
mit dem Einsatz eine Fachsystems insbesondere eines sog. Bake-Off Moduls ergeben durch
welches in frontal einsehbaren Fächern Waren, insbesondere Backwaren zur Entnahme
durch einen Anwender bereitgehalten werden.
[0016] Ein hierauf gerichteter Lösungsansatz betrifft ein Bake-Off Modul, d.h. ein Fachsystem
zur Bereitstellung von Backwaren in frontal zugänglichen Warenfächern die jeweils
mit einer Deckeleinrichtung verschließbar sind, die von einem Kunden in eine Offenstellung
bringbar sind, wobei diese Deckeleinrichtungen und/oder an diese angrenzende Abschnitte
eine Displayeinrichtung bilden, zur Wiedergabe von Bildinformationen. Erfindungsgemäß
bildet bei diesem Bake-Off Modul die jeweils einem Warenfach zugeordnete Displayeinrichtung
eine transparente Struktur in Form eines Scheibenkörpers und ist derart angeordnet,
dass diese einen Durchblick in den Innenbereich eines Warenfaches ermöglicht.
[0017] Die jeweilige Displayeinrichtung kann dabei mit Inhalten bespielt werden, die Werbung
oder Hinweise zum jeweiligen Produkt oder anderweitig ansprechende Inhalte darstellen.
[0018] Ein Bake-Off Modul kann als Fachsystem ausgebildet sein, das mehrere nebeneinanderliegend
sowie übereinanderliegend angeordnete Fächer aufweist, die durch Trennwände voneinander
getrennt sind und auf einer einem Anwender zugänglichen Systemseite Fachdeckel aufweisen
die manuell oder automatisiert in eine Offenstellung verbringbar sind und dabei einen
Zugriff zu dem Innenbereich des jeweiligen Warenfaches oder ein Hineingreifen mit
einem Entnahmehilfsmittel wie z.B. einer Gebäckzange ermöglichen. Insbesondere im
oberen Bereich des jeweiligen Warenfaches kann eine schmale Scheibenstruktur angeordnet
sein, die als holografisches und insgesamt transparentes Display fungiert. Die Einkoppelung
der Bildinhalte kann durch eine Projektionseinrichtung und ggf. eine Spiegeloptik
erfolgen, wobei der Projektionsweg so gewählt ist, dass dieser bei üblicher Füllung
der Warenfächer nicht von den darin liegenden Waren, insbesondere Gebäckstücken unterbrochen
wird. Die Projektionseinrichtung und/oder die Spiegeloptik kann sich insoweit insbesondere
im Dachbereich des jeweiligen Warenfaches befinden und hierbei eine Projektion holografischer
Bildinhalte auf die Rückseite der jeweiligen Fachklappe oder Abdeckleiste d.h. auf
die dem Anwender abgewandte Rückseite der Fachklappe oder Abdeckleiste "von schräg
oben her" vornehmen.
[0019] Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich diese auf eine
Lösung durch welche sich Vorteile für einen Kunden in Verbindung mit dem Einsatz eines
Einkaufswagens ergeben, der zunächst in einer Wagenstation oder Parkbox, beispielsweise
auf einem Kunden-Parkplatz bereitgestellt wird, wobei diese Wagenstation eine überdachte
und an wenigstens einer Seite von einer Seitenwandung begrenzte Umhausung darstellt.
[0020] Ein hierauf gerichteter Lösungsansatz betrifft eine Wagenstation, d.h. eine überdachte
und wenigstens einseitig von einer Seitenwandung begrenzte Umhausung zur Bereitstellung
von Einkaufswagen, wobei die Seitenwandung dieser Wagenstation zumindest partiell
eine Displayeinrichtung bildet, zur Wiedergabe von Bildinformationen. Erfindungsgemäß
bildet bei dieser Wagenstation die wenigstens eine Seitenwandung zumindest abschnittsweise
eine holografische Displayeinrichtung. Die Seitenwandung bildet hierbei eine transparente
Struktur in Form eines Scheibenkörpers und ist derart angeordnet, dass diese von außen
her einen Durchblick in den Abstellbereich der Einkaufswagen ermöglicht.
[0021] Die Einkoppelung der Bildinhalte in diese Seitenwandung der Wagenstation kann dabei
insbesondere durch eine Projektionseinrichtung bewerkstelligt werden, die im Dachbereich
der Wagenstation und hierbei im Innenberiech, d.h. unter dem Dach angeordnet ist und
hierbei eine Projektion auf die Innenseite der Seitenwandung ermöglicht.
[0022] Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich diese auf eine
Lösung durch welche sich Vorteile für einen Kunden in Verbindung mit dem Einsatz eines
Gatesystems ergeben durch welches eine Zugang zu einem Verkaufsbereich oder ein Herausgehen
aus dem Verkaufs- oder Bezahlbereich koordiniert werden kann, wobei dieses Gatesystem
ein Sperrorgan in Form einer Platteneinrichtung umfasst die in eine Sperrstellung
und in eine Freigabestellung bringbar, insbesondere um eine vertikale Achse schwenkbar
ist.
[0023] Ein hierauf gerichteter Lösungsansatz betrifft eine Gateeinrichtung mit einem plattenartigen
Sperrorgan, wobei dieses Sperrorgan zumindest partiell eine Displayeinrichtung bildet,
zur Wiedergabe von Bildinformationen. Erfindungsgemäß bildet bei dieser Gateeinrichtung
das Sperrorgan eine platten- oder scheibenartige Fläche die zumindest abschnittsweise
eine holografische Displayeinrichtung bildet. Das Sperrorgan bildet hierbei eine transparente
Struktur in Form eines Scheibenkörpers. Das Sperrorgan ermöglicht hierbei einen Durchblick
auf den Abschnitt des dem Anwender bezüglich des Sperrorgans abgewandten Abschnitt
des Durchgangsweges.
[0024] Die Einkoppelung der holografischen Bildinhalte in dieses Sperrorgan kann hierbei
wiederum insbesondere durch eine Projektionseinrichtung bewerkstelligt werden, die
in die Gateeinrichtung integriert ist oder zu dieser derart positioniert ist, dass
durch diese eine Projektion holografischer Bildinhalte auf das Sperrorgan ermöglicht
wird.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0025] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Einkaufswagens mit einem
volltransparenten Display das den Durchblicksbereich zwischen Anwender und dem Warenaufnahmebereich
des Einkaufswagens durchquert;
- Figur 2
- eine Skizze zur Veranschaulichung des Aufbaus des Displays als holographisches Display;
- Figur 3
- eine Skizze zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Fachsystems insbesondere eines
sog. Bake-Off Moduls durch welches in frontal einsehbaren Fächern Waren, insbesondere
Backwaren zur Entnahme durch einen Anwender bereitgehalten werden, wobei die Warenfächer
jeweils mit einer Deckeleinrichtung verschließbar sind die von einem Kunden in eine
Offenstellung bringbar sind und diese Deckeleinrichtungen und/oder an diese angrenzende
Abschnitte jeweils eine holographische Displayeinrichtung bilden;
- Figur 4
- eine Skizze zur Veranschaulichung des Aufbaus des Bake-Off Moduls nach Figur 3, bei
welchem die jeweils einem Warenfach zugeordnete Displayeinrichtung eine transparente
Struktur in Form eines Scheibenkörpers bildet und derart angeordnet ist, dass diese
einen Durchblick in den Innenbereich eines Warenfaches ermöglicht;
- Figur 5
- eine Skizze zur Veranschaulichung des Aufbaus einer Wagenstation für Einkaufswagen,
die beispielsweise auf einem Parkplatz bereitgestellt wird, wobei diese Wagenstation
eine überdachte und an wenigstens einer Seite von einer Seitenwandung begrenzte Umhausung
bereitstellt und die Seitenwandung dieser Wagenstation zumindest partiell eine Displayeinrichtung
bildet, zur Wiedergabe von Bildinformationen;
- Figur 6
- eine Skizze zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Gatesystems durch welches ein
Zugang zu einem Verkaufsbereich oder ein Herausgehen aus dem Verkaufs- oder einem
Bezahlbereich koordiniert werden kann, wobei dieses Gatesystem ein Sperrorgan in Form
einer Platteneinrichtung umfasst, die in eine Sperrstellung und in eine Freigabestellung
bringbar, insbesondere um eine vertikale Achse schwenkbar ist und die Platteneinrichtung
hierbei eine Fläche bereitstellt, die zumindest abschnittsweise eine holografische
Displayeinrichtung bildet.
[0026] Die Darstellung nach Figur 1 veranschaulicht den Aufbau eines erfindungsgemäßen Einkaufswagens.
Dieser Einkaufswagen umfasst eine Aufnahmestruktur 1, die einen zur Aufnahme von Waren
vorgesehenen Aufnahmebereich 2 definiert, ein Fahrgestell 3, das die Aufnahmestruktur
1 trägt, eine Griffeinrichtung 4 zur Bereitstellung eines ersten und eines zweiten,
jeweils manuell aufgreifbaren Griffabschnitts 4a, 4b und eine Displayeinrichtung 5
zur Wiedergabe von Bildinformationen. Die Displayeinrichtung ist als transparente
Struktur in Form eines Scheibenkörpers ausgebildet und derart angeordnet, dass diese
einen Durchblick in den Aufnahmebereich ermöglicht.
[0027] Bei dem dargestellten erfindungsgemäßen Einkaufswagen ist die Displayeinrichtung
5 als holographisches Display ausgebildet. Die Displayeinrichtung 5 erstreckt sich
in einem Zwischenbereich zwischen der ersten und der zweiten Griffeinrichtung 4a,
4b.
[0028] Die erste und die zweite Griffeinrichtung 4a, 4b sind an einen Trägerkörper 4c angebunden
und dieser Trägerkörper 4c trägt die Displayeinrichtung 5.
[0029] Die Displayeinrichtung 5 ist in einer Ausrichtung in den Einkaufswagen eingebunden,
in welcher eine durch das Flächenzentrum Z des Displays 5 verlaufende und zur Displayhauptebene
senkrechte Achse X eine Ausrichtung aufweist, die bei gebrauchsüblichem Aufgriff der
Griffeinrichtung durch einen Anwender durchschnittlicher Größe dessen Kopfbereich
erfasst. Die Displayeinrichtung 5 hat bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gegenüber
einer Horizontalebene eine Neigung im Bereich von 30 bis 60°. Es ist möglich, die
Anbindung der Displayeinrichtung so zu bewerkstelligen, dass die Ausrichtung der Displayeinrichtung
einstellbar veränderbar ist.
[0030] Der in der Displayeinrichtung 5 wiedergegebene Bildinhalt kann auf komplexen Programmen
beruhen, er kann offline generiert werden und dabei insbesondere lediglich unter Rückgriffnahme
aus Inhalten abgeleitet werden, die in einer Schaltung abgelegt sind, die in die Griffeinrichtung
eingebunden ist, der Bildinhalt kann auch durch anderweitige Kommunikation, insbesondere
WLAN und Bluetooth- oder NFC-Datenübertragung abgestimmt werden.
[0031] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die gesamte für den Betrieb der Displayeinrichtung
vorgesehene elektronische Schaltung einschließlich Akkueinrichtung in die Griffbaugruppe
eingebunden. Neben der Schaltungseinrichtung ist hier auch und eine durch diese angesteuerte
Projektionseinrichtung vorgesehen und diese beiden Einrichtungen sind wie nachfolgend
in Verbindung mit Figur 2 noch vertieft werden wird in den Einkaufswagen eingebunden.
[0032] Der Einkaufswagen kann so ausgebildet sein, dass dieser eine Pfandschlosseinrichtung
umfasst wobei ein Interaktionsvorgang zur Freigabe der Pfandschlosseinrichtung oder
zur Pfandrückgabe in Verbindung mit Bildinhalten die über die Displayeinrichtung 5
wiedergegeben werden, visuell unterstützt wird. An der Griffeinrichtung 4 ist eine
Smartphone-Aufnahmeeinrichtung 9 vorgesehen, zur Aufnahme eines Smartphones im Bereich
der Griffeinrichtung. Weiterhin ist in der Griffeinrichtung 4 eine NFC-Schnittstelleneinrichtung
vorgesehen, zur Abstimmung von Bildinhalten die über die Displayeinrichtung 5 wiedergegeben
werden in Verbindung mit einem Signaltransfer zu und von dem in der Aufnahme 9 abgelegten
(hier nicht dargestellten) Smartphone eines Anwenders.
[0033] Über die Displayeinrichtung 5 wird bei diesem Ausführungsbeispiel zudem eine Wiedergabe
von Bildinhalten bewerkstelligt, die eine Augmented-Reality Funktion bieten im Zusammenspiel
mit den im Warenaufnahmebereich aufgenommenen Waren oder der Raumgeometrie des Warenaufnahmebereiches.
[0034] Der erfindungsgemäße Einkaufswagen zeichnet sich insbesondere durch die als Griffeinrichtung
fungierende Baugruppe aus. Diese Baugruppe umfasst einen ersten Griffabschnitt 4a,
einen zweiten Griffabschnitt 4b, einen Trägerkörper 4c, der die beiden Griffabschnitte
4a, 4b trägt und die Displayeinrichtung 5, die sich in einem Zwischenbereich zwischen
den beiden Griffabschnitten 4a, 4b erstreckt, wobei die Displayeinrichtung 5 durch
einen transparenten Scheibenkörper gebildet ist, der nach Montage der Griffeinrichtung
einen Durchblick in einen Warenaufnahmebereich des Einkaufswagens gestattet. Der Scheibenkörper
bildet Bestandteil eines holgraphischen Displays.
[0035] Das Fahrgestell 3 umfasst Laufrollen 3a, 3b, wobei hier die vorderen Laufrollen 3a
als Schlepprollen ausgebildet sind. Die Aufnahmestruktur 1 umfasst unterhalb der Griffeinrichtung
eine Klappwand 1a, die bei Einschub eines Wagens in den Einkaufswagen nach oben aufzuschwenken
vermag. Die Griffeinrichtung 4c kann eine Scharnierstruktur 1b für diese Klappwand
1a bereitstellen, so dass auch die Klappwand 1a über die Baugruppe der Griffeinrichtung
in den Einkaufswagen eingebunden werden kann.
[0036] Wie aus der Darstellung nach Figur 2 ersichtlich, wird die Einbindung der Schaltungseinrichtung
6 und der Projektionseinrichtung 7 in den Einkaufswagen durch eine die Griffeinrichtung
4 tragende oder bereitstellende Struktur 4c bewerkstelligt. Durch die Schaltungseinrichtung
6 wird die Projektionseinrichtung 7 angesteuert. Das von der Projektionseinrichtung
emittierte Licht wird an einem Spiegel 8 umgelenkt und auf die Rückseite des Scheibenkörpers
5 der Displayeinrichtung projiziert. Der Scheibenkörper ist mit einem holographischen
Layer versehen.
[0037] Über die Displayeinrichtung 5 kann eine Navigationsunterstützung zum Auffinden von
Waren bewerkstelligt werden, es können über die Displayeinrichtung auch Funktionen
zur Abwicklung eines Self-Checkouts bereitgestellt werden.
[0038] Alternativ zu dem hier gezeigten Projektionskonzept kann die Einkoppelung der Bildinhalte
in die Displayeinrichtung 5 auch durch Einkoppelung von Bildinhalten in einen Randseitenbereich
der Displayeinrichtung 5 bewerkstelligt werden.
[0039] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, über das dem
Warenaufnahmebereich zugewandte Display eine holographische Kamera zu realisieren.
Damit wird es möglich, im Rahmen des Einbringens von Waren in den Aufnahmebereich
diese über optische Wirkung des Displays und die in Verbindung mit diesem Effekt realisierte
Kamerafunktion zu erfassen, durch Bilderkennung zu identifizieren und dann insbesondere
für einen Self-Checkout abzurechnen.
[0040] Der Scheibenkörper des Displays kann gemäß einem weiteren besonderen Aspekt der vorliegenden
Erfindung zur Realisierung einer sog. Bifacialfunktion herangezogen werden. Er kann
eine einseitige Displayfunktion und eine einseitige Kamerafunktion bieten. Er kann
insbesondere auch eine zweiseitige Kamerafunktion bieten, so dass aufgrund der Ausrichtung
und Positionierung der Displayeinrichtung im Zwischenbereich zwischen Anwender und
Aufnahmebereich eine optische Erfassung des Anwenders und des Inhalts des Aufnahmebereiches
ermöglicht wird.
[0041] Es ist möglich, im Display statische Bildinhalte vorzubereiten, insbesondere graphische
Rahmenelemente, Navigationssymbole und insbesondere auch eine Tastaturdarstellung.
Diese statischen Inhalte werden durch definierte Ansteuerung von Leuchtelementen temporär
sichtbar. Über das Display kann eine Touchscreenfunktion realisiert werden, es ist
auch möglich in Kombination hiermit oder alternativ hierzu eine berührungslose Erfassung
von Gesten in einem Raumbereich vor oder hinter dem Display vorzunehmen. Dies kann
auf optischem Wege oder in Verbindung mit anderweitigen Sensoren, insbesondere Näherungssensoren
zur 2D oder 3D Gestenerfassung erfolgen.
[0042] Gemäß einem besonderen weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich,
im Rahmen eines Einkaufs Waren in einer Ablage auszuwählen ohne diese physisch aufzugreifen
und in den Wagen zu verbringen. Diese Waren oder Darstellungen derselben werden dann
im Display visualisiert und im Rahmen des Bezahlvorganges separat an den Point-of-Sale
verbracht. Dieser Ansatz eignet sich in besonders vorteilhafter Weise für den Einkauf
raumfordernder Waren oder Waren von hohem Gewicht, wie insbesondere Getränkepackungen
und Getränkekästen.
[0043] Die Bildinhalte des Displays können durch Drahtloskommunikationseinrichtungen abgestimmt
werden. Festlegungen der Bildinhalte können hierbei in einem Mark oder einer anderweitigen
externen Institution, insbesondere einer Marketingzentrale abgestimmt werden.
[0044] Für die Realisierung des Displays kann insbesondere auf die sog. Smart-Glas Technologie
der Carl Zeiss AG zurückgegriffen werden.
[0045] Die Darstellung nach Figur 3 veranschaulicht den Aufbau eines Fachsystems 10 insbesondere
eines sog. Bake-Off Moduls durch welches in frontal einsehbaren Fächern 11 Waren,
insbesondere Backwaren zur Entnahme durch einen Anwender bereitgehalten werden. Bei
diesem Bake-Off Modul, sind die frontal zugänglichen Warenfächer 11 jeweils mit einer
Deckeleinrichtung 12 verschließbar. Diese Deckeleinrichtungen 12 sind beispielsweise
durch Aufschwenken von einem Kunden in eine Offenstellung bringbar. Diese Deckeleinrichtungen
12 und/oder an diese angrenzende Abschnitte 13 bilden eine Displayeinrichtung, zur
Wiedergabe von Bildinformationen. Erfindungsgemäß bildet bei diesem Bake-Off Modul
die jeweils einem Warenfach zugeordnete Displayeinrichtung 12 eine transparente Struktur
in Form eines Scheibenkörpers und ist derart angeordnet, dass diese einen Durchblick
in den Innenbereich eines Warenfaches ermöglicht.
[0046] Die jeweilige Displayeinrichtung kann dabei mit Inhalten bespielt werden, die Werbung
oder Hinweise zum jeweiligen Produkt oder anderweitig ansprechende Inhalte darstellen.
Der Scheibenkörper 12 ist mit einem holographischen Layer versehen.
[0047] Das Bake-Off Modul ist hier als Fachsystem ausgebildet, das mehrere nebeneinanderliegend
sowie übereinanderliegend angeordnete Fächer aufweist, die durch Trennwände voneinander
getrennt sind und auf einer einem Anwender zugänglichen Systemseite Fachdeckel aufweisen
die manuell oder automatisiert in eine Offenstellung verbringbar sind und dabei einen
Zugriff zu dem Innenbereich des jeweiligen Warenfaches oder ein Hineingreifen mit
einem Entnahmehilfsmittel wie z.B. einer Gebäckzange ermöglichen.
[0048] Wie aus der Darstellung nach Figur 4 ersichtlich kann hierbei insbesondere im oberen
Bereich des jeweiligen Warenfaches eine schmale Leistenstruktur angeordnet werden,
in welche eine Projektionseinrichtung 7 eingebunden ist. Die Einkoppelung der Bildinhalte
durch diese Projektionseinrichtung 7 kann ggf. unter Einbindung einer Spiegeloptik
8 erfolgen, wobei der Projektionsweg so gewählt ist, dass dieser bei üblicher Füllung
der Warenfächer mit Backwaren 14 nicht von den darin liegenden Waren, insbesondere
Gebäckstücken unterbrochen wird. Die Projektionseinrichtung 7 und/oder die Spiegeloptik
8 kann sich insoweit insbesondere im Dachbereich des jeweiligen Warenfaches befinden
und hierbei eine Projektion holografischer Bildinhalte auf die Rückseite der jeweiligen
Fachklappe 12 oder Abdeckleiste d.h. auf die dem Anwenderabgewandte Rückseite der
Fachklappe 12 oder Abdeckleiste "von schräg oben her" vornehmen.
[0049] Die Darstellung nach Figur 5 zeigt einen beispielhaften Aufbau einer Wagenstation
15 oder Wagenparkbox, die beispielsweise auf einem Kunden-Parkplatz bereitgestellt
wird, wobei diese Wagenstation 15 eine überdachte und an wenigstens einer Seite von
einer Seitenwandung 16 begrenzte Umhausung darstellt.
[0050] Bei dieser Wagenstation 15 bildet die Seitenwandung 16 zumindest partiell eine holografische
Displayeinrichtung, zur Wiedergabe von Bildinformationen. Die Seitenwandung 16 bildet
hierbei eine transparente Struktur in Form eines Scheibenkörpers und ist derart angeordnet,
dass diese einen Durchblick in den Abstellbereich der Einkaufswagen 17 ermöglicht.
[0051] Die Einkoppelung der Bildinhalte in diese Seitenwandung 16 der Wagenstation 15 kann
dabei insbesondere durch eine Projektionseinrichtung 7 bewerkstelligt werden, die
im Dachbereich der Wagenstation und hierbei im Innenberiech, d.h. unter dem Dach 18
angeordnet ist und hierbei eine Projektion auf die Innenseite der Seitenwandung 16
ermöglicht. Der Scheibenkörper 16 ist mit einem holographischen Layer versehen.
[0052] Die Darstellung nach Figur 6 zeigt den Aufbau einer Gateeinrichtung 20 durch welche
ein Zugang zu einem reglementierten Bereich, einem Verkaufsbereich oder ein Herausgehen
aus einem Verkaufs- oder Bezahlbereich koordiniert werden kann, wobei diese Gateeinrichtung
20 ein Sperrorgan 22 mit einer Platteneinrichtung 21 umfasst die in eine Sperrstellung
und in eine Freigabestellung bringbar, insbesondere um eine vertikale Achse X schwenkbar
oder in Form einer Schiebetüre verschiebbar ist.
[0053] Bei dieser Gateeinrichtung 20 bildet das Sperrorgan 22 zumindest partiell eine Displayeinrichtung,
zur Wiedergabe von Bildinformationen. Das Sperrorgan 22 bildet eine platten- oder
Scheibenartige Fläche die zumindest abschnittsweise eine holografische Displayeinrichtung
bildet. Das Sperrorgan 22 bildet hierbei eine transparente Struktur in Form eines
Scheibenkörpers. Das Sperrorgan 22 ermöglicht hierbei einen Durchblick auf den Abschnitt
des dem Anwender bezüglich des Sperrorgans abgewandten Abschnitt des Durchgangsweges.
Der Scheibenkörper 21 ist mit einem holographischen Layer versehen.
[0054] Die Einkoppelung der Bildinhalte in dieses Sperrorgan kann hierbei wiederum insbesondere
durch eine Projektionseinrichtung 7 bewerkstelligt werden, die in die Gateeinrichtung
20 integriert ist oder zu dieser derart positioniert ist, dass durch diese eine Projektion
holografischer Bildinhalte auf das Sperrorgan 22 zumindest in der Schließstellung
ermöglicht wird.
[0055] Bei den oben beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen erfolgt durch
Integration von Projektionseinrichtungen eine Projektion holografischer Bildinhalte
auf transparente oder transluzente Flächen. Es wird dabei insbesondere an bewegbaren
Strukturen eine flexible Bespielung mit Inhalten, insbesondere auch dynamisch wechselnden
Bildinhalten ermöglicht. Die dort verwendeten Scheibenelemente können auch Bestandteil
anderweitiger Beleuchtungssysteme bilden oder aus weiteren Lichtquellen mit Licht
beaufschlagt werden.
1. Einkaufswagen mit:
- einer Aufnahmestruktur die einen zur Aufnahme von Waren vorgesehenen Aufnahmebereich
definiert,
- einem Fahrgestell, das die Aufnahmestruktur trägt,
- einer Griffeinrichtung zur Bereitstellung eines ersten und eines zweiten, jeweils
manuell aufgreifbaren Griffabschnitts und
- einer Displayeinrichtung zur Wiedergabe von Bildinformationen,
- wobei die Displayeinrichtung als transparente Struktur in Form eines Scheibenkörpers
ausgebildet und derart angeordnet ist, dass diese einen Durchblick in den Aufnahmebereich
ermöglicht,
und wobei die Displayeinrichtung als holographisches Display ausgebildet ist.
2. Einkaufswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltungseinrichtung und eine durch diese angesteuerte Projektionseinrichtung
vorgesehen ist und dass diese beiden Einrichtungen in den Einkaufswagen eingebunden
sind.
3. Einkaufswagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einkaufswagen eine Pfandschlosseinrichtung umfasst und dass ein Interaktionsvorgang
zur Freigabe der Pfandschlosseinrichtung oder zur Pfandrückgabe in Verbindung mit
der Displayeinrichtung visuell unterstützt wird.
4. Einkaufswagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Smartphone-Aufnahmeeinrichtung vorgesehen ist zur Aufnahme eines Smartphones
im Bereich der Griffeinrichtung und dass eine Schnittstelleneinrichtung vorgesehen
ist, zur Abstimmung von Bildinhalten, die über die Displayeinrichtung wiedergegeben
werden in Verbindung mit einem Signaltransfer zu und von dem Smartphone.
5. Einkaufswagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über die Displayeinrichtung eine Wiedergabe von Bildinhalten bewerkstelligt wird,
die eine Augmented-Reality Funktion bieten im Zusammenspiel mit den im Warenaufnahmebereich
aufgenommenen Waren oder der Raumgeometrie des Warenaufnahmebereiches.
6. Einkaufswagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass über die Displayeinrichtung eine Navigationsunterstützung zum Auffinden von Waren
bewerkstelligt wird.
7. Einkaufswagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über die Displayeinrichtung Funktionen zur Abwicklung eines Self-Checkouts bereitgestellt
werden.
8. Griffeinrichtung für einen Einkaufswagen mit einem ersten Griffabschnitt, einem zweiten
Griffabschnitt, einem Trägerkörper der die beiden Griffabschnitte trägt und einer
Displayeinrichtung die sich in einem Zwischenbereich zwischen den beiden Griffabschnitten
erstreckt, wobei die Displayeinrichtung durch einen transparenten Scheibenkörper gebildet
ist, der einen Durchblick in einen Warenaufnahmebereich des Einkaufswagens gestattet.
9. Griffeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibenkörper Bestandteil eines holgraphischen Displays bildet.
10. Fachsystem insbesondere Bake-Off Modul, zur Bereitstellung von Backwaren in frontal
zugänglichen Warenfächern die jeweils mit einer Deckeleinrichtung verschließbar sind
und die von einem Kunden in eine Offenstellung bringbar sind, wobei diese Deckeleinrichtungen
und/oder an diese angrenzende Abschnitte eine Displayeinrichtung bilden, zur Wiedergabe
von Bildinformationen.
11. Fachsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei diesem die jeweils einem Warenfach zugeordnete Displayeinrichtung eine transparente
Struktur in Form eines Scheibenkörpers bildet und derart angeordnet ist, dass diese
einen Durchblick in den Innenbereich eines Warenfaches ermöglicht.
12. Wagenstation, insbesondere überdachte und wenigstens einseitig von einer Seitenwandung
begrenzte Umhausung zur Bereitstellung von Einkaufswagen, wobei die Seitenwandung
dieser Wagenstation zumindest partiell eine Displayeinrichtung bildet, zur Wiedergabe
von Bildinformationen.
13. Wagenstation nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Wagenstation die wenigstens eine Seitenwandung zumindest abschnittsweise eine
holografische Displayeinrichtung bildet die durch eine transparente Struktur in Form
eines Scheibenkörpers gebildet und derart angeordnet ist, dass diese einen Durchblick
in den Abstellbereich der Einkaufswagen ermöglicht.
14. Gateeinrichtung mit einem plattenartigen Sperrorgan, wobei dieses Sperrorgan zumindest
partiell eine Displayeinrichtung bildet, zur Wiedergabe von Bildinformationen.
15. Gateeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei dieser Gateeinrichtung das Sperrorgan eine platten- oder scheibenartige Fläche
bereitstellt, die zumindest abschnittsweise eine holografische Displayeinrichtung
bildet und dass das Sperrorgan einen Durchblick auf den Abschnitt des dem Anwender
bezüglich des Sperrorgans abgewandten Abschnitts des Durchgangsweges ermöglicht.