[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gareinrichtung, insbesondere mit wenigstens
einem Möbelfrontelement zum Integrieren in eine Möbelfront. Die Gareinrichtung ist
insbesondere als Dampfgareinrichtung ausgebildet und umfasst wenigstens einen Grundkörper
umfassend wenigstens eine Oberseite, wenigstens einen Garraum und wenigstens eine
Luftauslassöffnung zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper, wobei
der Luftauslassöffnung wenigstens eine Leiteinrichtung zugeordnet ist und wobei die
Leiteinrichtung wenigstens zwischen einer im Wesentlichen geöffneten Stellung und
einer im Wesentlichen geschlossenen Stellung verlagerbar ist. Die vorliegende Erfindung
betrifft zudem ein Einbaugargerätsystem und ein Haushaltsystem.
[0002] Es ist eine Vielzahl von verschiedenen Garreinrichtungen, wie z. B. Backöfen, Mikrowellengeräten
und/oder Dampfgareinrichtungen, mit einem Garraum zum Garen von Nahrungsmitteln und/oder
Lebensmitteln bekannt geworden, welche insbesondere in eine Möbelfront z. B. einer
Küche bzw. einer Küchenzeile und/oder Ähnlichem integrierbar sind.
[0003] Oft weisen bekannte Gareinrichtungen wenigstens einen Luftauslass auf, um vor, während
und/oder nach dem Betrieb der Gareinrichtung Luft und/oder Wrasen aus dem Garraum
in die Umgebung der Gareinrichtung abzuführen. Häufig umfassen bekannte Gareinrichtungen
zusätzlich wenigstens eine Ausblasgeometrie, um den aus der Luftaustrittsöffnung austretenden
Strom von Luft und/oder Wrasen zu kontrollieren und so z. B. die Umgebung der Gareinrichtung
vor einer Verschmutzung und/oder Beschädigung durch austretende Luft und/oder austretenden
Wrasen zu schützen. Solche bekannten Garreinrichtungen arbeiten weitgehend zuverlässig.
[0004] Das Dokument
EP 2905542 A1 offenbart ein Gargerät, welches einen frontseitigen Luftauslass umfasst. Dabei wird
Luft aus der Umgebung durch Zwischenräume in der Tür und durchgeleitet, um die Tür
zu kühlen.
[0005] Die Druckschrift
WO 2012/084600 A1 oder die Druckschrift
JP 2019166115 A1 offenbart ein Gargerät mit einem Luftkanal zum Auslassen der Luft aus dem Garraum.
Hierbei befindet sich innerhalb des Luftkanals eine als Leiteinrichtung dienende schwenkbare
Klappe, welches ein Verschließen der Kanalverbindung zum Garraume bzw. Zumischen von
Frischluft in den Kanal ermöglicht.
[0006] Die Druckschrift
DE 102005019957 A1 offenbart allgemein ein Gargerät mit einem Garraum, bei dem mittels eines Gebläses
Luft aus dem Garraum zur Frontseite des Gerätes gefördert wird.
[0007] Die Druckschrift
EP 3881748 A1 offenbart allgemein ein Gargerät, welches zum Einbau in ein Möbel ausgebildet ist.
[0008] Nachteilig an solchen bekannten Gareinrichtungen ist jedoch, dass diese oft kein
optisch ansprechendes Design ermöglichen. So soll bei z. B. bei zum Integrieren in
eine Möbelfront geeigneten Gareinrichtung die Front der Gareinrichtung eben ausgestaltet
sein, um ein oft als besonders ansprechend und ästhetisch von einem Benutzer empfunden
Erscheinungsbild der Gareinrichtung und oder der Möbelfront zu ermöglichen.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gareinrichtung zur Verfügung
zu stellen, welche ein optisch ansprechendes Design, insbesondere bei der Integration
in eine Möbelfront ermöglicht und vorzugsweise zuverlässig einen aus der Luftaustrittsöffnung
austretenden Strom von Luft und/oder Wrasen kontrolliert.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Gareinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1, ein Einbaugargerätsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 10 und ein Haushaltsystem
mit den Merkmalen des Anspruchs 11. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0011] Die erfindungsgemäß Gareinrichtung insbesondere mit wenigstens einem Möbelfrontelement
zum Integrieren in eine Möbelfront ist insbesondere als Dampfgareinrichtung ausgebildet
und weist wenigstens einen Grundkörpers auf, welcher wenigstens eine Oberseite, wenigstens
einen Garraum und wenigstens eine Luftauslassöffnung zum Auslassen von Luft und/oder
Wrasen aus dem Grundkörper umfasst. Dabei ist der Luftauslassöffnung wenigstens eine
Leiteinrichtung zugeordnet, wobei die Leiteinrichtung wenigstens zwischen einer im
Wesentlichen geöffneten Stellung und einer im Wesentlichen geschlossenen Stellung
verlagerbar ist. Die Luftauslassöffnung ist an der Oberseite des Grundkörpers angeordnet
und die Leiteinrichtung ist dazu geeignet und ausgebildet, in der geöffneten Stellung
aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden Wrasen im Wesentlichen
nach vorne zu leiten.
[0012] Vorzugsweise ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, in der geöffneten
Stellung aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden Wrasen
im Wesentlichen nach vorne, insbesondere im Wesentlichen in eine Richtung senkrecht
zur Möbelfront und/oder aus der Möbelfront heraus zu leiten.
[0013] Dabei ist unter nach vorne insbesondere auf einen vor der Gareinrichtung stehenden
Benutzer zu und/oder auf den Benutzer hin gerichtet zu verstehen. Vorzugsweise ist
eine Vorderseite des Grundkörpers einem Benutzer zugewandt. In einer üblichen Gebrauchssituation
der Gareinrichtung befindet sich ein Benutzer vor der Gareinrichtung und ist insbesondere
der Vorderseite zugewandt.
[0014] Dabei ist die Oberseite insbesondere eine den Grundkörpers nach oben begrenzende
Fläche und/oder Wandung. Vorzugsweise wird der Grundkörpers wenigstens abschnittsweise
von einer Gehäuseeinrichtung begrenzt und/oder bereitgestellt. In zweckmäßigen Weiterbildungen
wird die Oberseite wenigstens abschnittsweise von einer Oberwandung bzw. oberen Wandung
der Gehäuseeinrichtung bereitgestellt.
[0015] Insbesondere wird die Oberseite durch eine Wassertankaufnahme und/oder einen Wassertank
bereitgestellt. Die Leiteinrichtung kann auch an der Wassertankaufnahme und/oder am
dem Wassertank angebunden sein. Die Leiteinrichtung wird insbesondere durch eine Klappeneinrichtung
und/oder eine ähnlich geeignete Einrichtung bereitgestellt.
[0016] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet,
in der geöffneten Stellung aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden
Wrasen im Wesentlichen gezielt und/oder gerichtet nach vorne zu leiten.
[0017] Der Garraum ist insbesondere zum Garen von Nahrungsmitteln bzw. Lebensmitteln geeignet
und ausgebildet. Vorzugsweise ist der Garraum zur Aufnahme eines Garbehälters und/oder
eine Tropfwanne und/oder dergleichen geeignet und ausgebildet. In vorteilhaften Weiterbildungen
weist der Grundkörper wenigstens eine Öffnung zum Befüllen des Garraums auf.
[0018] Vorzugsweise weist die Gareinrichtung wenigstens eine Türeinrichtung zum Verschließen
der Öffnung auf.
[0019] Vorzugsweise ist die Öffnung und/oder die Türeinrichtung an der Oberseite des Grundkörpers
angeordnet und/oder aufgenommen.
[0020] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst der Grundkörper wenigstens eine Gebläseeinrichtung.
Insbesondere stehen die Gebläseeinrichtung, der Garraum und die Luftauslassöffnung
in Wirkverbindung und/oder Fluidkommunikation bzw. Strömungsverbindung miteinander.
[0021] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst der Grundkörper einen Luftauslassabschnitt,
welchem insbesondere die Luftauslassöffnung zugeordnet ist. Vorzugsweise umfasst der
Luftauslassabschnitt wenigstens einen Luftmischabschnitt und/oder stellt wenigstens
abschnittsweise ein Venturidüsenelement bereit. Je nach Aufgabe und Ausgestaltung
kann das Venturidüsenelement auch als separate Baugruppe vom Grundkörper umfasst sein.
[0022] In vorteilhaften Weiterbildungen ist eine Normale der Auslassöffnung bzw. Normale
einer Ebene bzw. Fläche der Auslassöffnung im Wesentlichen senkrecht zur Möbelfront
angeordnet.
[0023] Vorzugsweise umfasst der Grundkörper ein Kanalleitsystem zum Leiten von wenigstens
einem Fluid, wie z. B. Luft, Wrasen und/oder einer Flüssigkeit.
[0024] In besonders vorteilhaften Weiterbildungen ist in der geöffneten Stellung der Leiteinrichtung
der Winkel zwischen wenigstens einem Abschnitt der Leiteinrichtung und wenigstens
einem Abschnitt der Oberseite, insbesondere einem der Luftauslassöffnung benachbarten
Abschnitt der Oberseite, im Bereich von 5° bis 90°, vorzugsweise im Bereich von 5°
bis 70°, bevorzugt im Bereich von 5° bis 45° und besonders bevorzugt im Bereich von
30° bis 45°. Je nach Aufgabe und Ausgestaltung kann in der geöffneten Stellung der
Winkel zwischen wenigstens einem Abschnitt der Leiteinrichtung und wenigstens einem
Abschnitt der Oberseite auch in einem anderen Bereich liegen.
[0025] Vorzugsweise ist in der geöffneten Stellung der Leiteinrichtung die Luftauslassöffnung
im Wesentlichen freigegeben, sodass Luft und/oder Wrasen aus der Luftauslassöffnung
austreten bzw. ausströmen kann.
[0026] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist in der geschlossenen Stellung der Leiteinrichtung
die Luftauslassöffnung wenigstens teilweise und insbesondere vollständig bedeckt bzw.
verschlossen, sodass Luft und/oder Wrasen aus der Luftauslassöffnung nicht ungehindert
austreten bzw. ausströmen kann. Je nach Aufgabe und Ausbildung kann in der geschlossenen
Stellung die Leiteinrichtung die Luftauslassöffnung so bedecken und/oder verschließen,
dass Luft und/oder Wrasen im Wesentlichen nicht aus der Luftauslassöffnung austreten
bzw. ausströmen kann.
[0027] Die erfindungsgemäße Gareinrichtung hat viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil besteht
darin, dass die Luftauslassöffnung an der Oberseite des Grundkörpers angeordnet ist
und dass die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, in der geöffneten
Stellung aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden Wrasen
im Wesentlichen nach vorne zu leiten.
[0028] Dadurch, dass die Luftauslassöffnung an der Oberseite des Grundkörpers angeordnet
ist, wird ein optisch besonders ansprechendes Erscheinungsbild einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung ermöglicht. So ist die Oberseite und somit eine an der Oberseite angeordnete
Luftauslassöffnung in der Regel für einen Benutzer nicht einsehbar. Insbesondere bei
einer Gareinrichtung zum Integrieren in eine Möbelfront ermöglicht eine Anordnung
der Luftauslassöffnung an der Oberseite des Grundkörpers ein optisch besonders ansprechendes
Design der Möbelfront. So ermöglicht eine an der Oberseite angeordnete Luftauslassöffnung
z. B. eine regelmäßig als optisch ansprechend empfundene, ebene bzw. flächenbündige
Ausgestaltung einer Möbelfront.
[0029] Dadurch, dass die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, in der geöffneten
Stellung aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden Wrasen
im Wesentlichen nach vorne zu leiten wird eine Verschmutzung und/oder eine Beschädigung
von im Wesentlichen über der Gareinrichtung angeordneten Einbaumöbeln, Bauelementen
und/oder Ähnlichem reduziert oder je nach Ausgestaltung bestenfalls vermieden. Insbesondere
bei einer Gareinrichtung zum Integrieren in eine Möbelfront bzw. bei in einer in eine
Möbelfront integrierten Gareinrichtung ist eine Leiteinrichtung, mittels welcher aus
der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden Wrasen im Wesentlichen
nach vorne leitbar ist, besonders vorteilhaft. So ermöglicht die Leiteinrichtung einen
zufriedenstellenden und vorzugsweise optimalen Transfer von aus der Luftauslassöffnung
ausströmender Luft und/oder ausströmendem Wrasen vor die Möbelfront.
[0030] Des Weiteren ermöglicht die verlagerbare Ausgestaltung der Leiteinrichtung, dass
in der geöffneten Stellung aus der Luftauslassöffnung austretende Luft und/oder austretenden
Wrasen mittels der Leiteinrichtung nach vorne leitbar ist und in der geschlossenen
Stellung der Leiteinrichtung die Luftauslassöffnung im Wesentlichen bedeckt und/oder
verschlossen ist, sodass ein Eindringen von Schmutz und/oder Staub in die Luftauslassöffnung
weitgehend verhindert werden kann. Auch kann so ein Hineinfallen von Gegenständen
und/oder ein, insbesondere unbeabsichtigtes Hineingreifen eines Benutzers in die Luftauslassöffnung
verhindert bzw. vermieden werden.
[0031] Bevorzugt ist die Leiteinrichtung in der geschlossenen Stellung im Wesentlichen flächenbündig
mit wenigstens einem Abschnitt der Oberseite angeordnet. Vorzugsweise bedeckt die
Leiteinrichtung in der geschlossenen Stellung im Wesentlichen und insbesondere vollständig
die Luftauslassöffnung. Dabei ist unter bedecken insbesondere verdecken und/oder verschließen
zu verstehen.
[0032] Hierdurch wird ein Eindringen von Schmutz, Staub und/oder Gegenständen in die Luftauslassöffnung
weitgehend verhindert. Auch erhält durch die im Wesentlichen flächenbündige Anordnung
der Leiteinrichtung in der geschlossenen Stellung die Gareinrichtung, insbesondere
eine Garschubladeneinrichtung ein optisch noch ansprechendes Erscheinungsbild.
[0033] Vorzugsweise ist die Leiteinrichtung in der geschlossenen Stellung im Wesentlichen
flächenbündig und/oder eben mit wenigstens einem Abschnitt der Oberseite, insbesondere
einem der Luftauslassöffnung benachbarten Abschnitt der Oberseite angeordnet.
[0034] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist die Leiteinrichtung in der geschlossenen Stellung
im Wesentlichen in einer Ebene mit wenigstens einem Abschnitt der Oberwandung und/oder
Oberseite, insbesondere einem der Luftauslassöffnung benachbarten Abschnitt der Oberwandung
und/oder Oberseite angeordnet.
[0035] In vorteilhaften Weiterbildungen ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet,
in der geschlossenen Stellung die Luftauslassöffnung abzudecken und/oder zu verschließen.
[0036] In bevorzugten Ausgestaltungen ist in der geschlossenen Stellung der Winkel zwischen
wenigstens einem Abschnitt der Leiteinrichtung und wenigstens einem Abschnitt der
Oberseite, insbesondere einem der Luftauslassöffnung benachbarten Abschnitt der Oberseite
im Bereich von -10° bis +10°, vorzugsweise von -5° bis +5°, insbesondere 0°.
[0037] Besonders bevorzugt ist die Luftauslassöffnung an und/oder in einem vorderen Abschnitt
der Oberseite angeordnet. Hierdurch kann Luft und/oder Wrasen noch vorteilhafter,
insbesondere zuverlässiger nach vorne vor die Gareinrichtung geleitet werden.
[0038] Dabei wird die Oberseite insbesondere von einer Oberwandung bzw. oberen Wandung einer
Gehäuseeinrichtung bereitgestellt.
[0039] Unter einem vorderen Abschnitt der Oberseite ist insbesondere die vordere Hälfte,
vorzugsweise das vordere Drittel, bevorzugt das vordere Viertel, besonders bevorzugt
das vordere Fünftel der Oberseite des Grundkörpers zu verstehen. Je nach Aufgabe und
Ausgestaltung kann die Luftauslassöffnung auch an dem vordersten Abschnitt der Oberseite
des Grundkörpers angeordnet sein. Es ist auch möglich, dass die Luftauslassöffnung
an und/oder in einem anderen Abschnitt der Oberseite angeordnet ist.
[0040] Vorzugsweise ist die Luftauslassöffnung an einem seitlichen, insbesondere vorderen
Abschnitt der Oberseite angeordnet.
[0041] In vorteilhaften Weiterbildungen ist die Leiteinrichtung schwenkbar an der Oberseite
aufgenommen.
[0042] Dabei ist unter schwenkbar insbesondere klappbar und/oder ähnliches zu verstehen.
Vorzugsweise ist die Leiteinrichtung mittels einer Schwenkachse an wenigstens einem
Abschnitt der Oberseite und/oder der Oberwandung aufgenommen.
[0043] Insbesondere ist die Schwenkachse an einem hinteren Abschnitt der Luftauslassöffnung
bzw. an einem dem vorderen Abschnitt der Luftauslassöffnung abgewandten Seite angeordnet.
[0044] Vorzugsweise ist in der geöffneten Stellung ein vorderer Abschnitt der Leiteinrichtung
von der Oberseite des Grundkörpers beanstandet angeordnet, sodass vorzugsweise die
Leiteinrichtung aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmenden
Wrasen im Wesentlichen nach vorne leitet.
[0045] Besonders bevorzugt ist die Leiteinrichtung mittels eines von der Luft und/oder Wrasen
an der Luftauslassöffnung bereitgestellten Drucks aus der geschlossenen Stellung in
die geöffnete Stellung verlagerbar. Je nach Ausgestaltung kann zusätzlich oder auch
alternativ eine aktive Öffnung der Leiteinrichtung, beispielsweise mittels eines Motors,
vorgesehen sein.
[0046] Bevorzugt ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, mittels eines von
der Luft und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung bereitgestellten Drucks aus
der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung verlagert zu werden. Insbesondere
wird die Leiteinrichtung mittels eines von der Luft und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung
bereitgestellten Drucks aus der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung verlagert.
Dabei ist unter verlagerbar insbesondere verschwenkbar und/oder klappbar zu verstehen.
[0047] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst der Grundkörper eine Vorbelastungseinrichtung,
mittels welcher die Leiteinrichtung zwischen der geschlossenen Stellung und der geöffneten
Stellung verlagerbar ist.
[0048] Vorzugsweise wird die Vorbelastungseinrichtung von einer Federeinrichtung und/oder
einer ähnlich geeigneten Einrichtung bereitgestellt.
[0049] In vorteilhaften Weiterbildungen ist die Leiteinrichtung mittels der Vorbelastungseinrichtung
aus der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung verlagerbar und wird insbesondere
auch mittels der Vorbelastungseinrichtung aus der geschlossenen Stellung in die geöffnete
Stellung verlagert. Hierdurch wird eine besonders zuverlässige Verlagerung der Leiteinrichtung
ermöglicht.
[0050] Bevorzugt ist die Leiteinrichtung mittels der Vorbelastungseinrichtung aus der geöffneten
Stellung in die geschlossene Stellung verlagerbar.
[0051] Besonders bevorzugt ist die Leiteinrichtung mittels ihres Eigengewichtes aus der
geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung verlagerbar.
[0052] Insbesondere ist die Leiteinrichtung mittels ihres Eigengewichts aus der geöffneten
Stellung in die geschlossene Stellung verlagerbar, wenn kein Druck durch ausströmende
Luft und/oder ausströmenden Wrasen auf die Klappe wirkt.
[0053] Vorzugsweise ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, mittels ihres
Eigengewichtes aus der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung verlagert
zu werden. Insbesondere wird die Leiteinrichtung mittels ihres Eigengewichtes aus
der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung verlagert und/oder die Leiteinrichtung
aus der geschlossene Stellung in die geöffneten Stellung verlagert.
[0054] Alternativ kann die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet sein, mit einem
Antrieb, insbesondere Motor oder Dehnelement zusammen zu wirken, welche die Leiteinrichtung
motorisch aus der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung verlagert und/oder
die Leiteinrichtung aus der geschlossene Stellung in die geöffneten Stellung verlagert
[0055] In vorteilhaften Weiterbildungen ist wenigstens eine Türeinrichtung zum Verschließen
des Garraums, insbesondere eine Öffnung zum Befüllen des Garraums vorgesehen.
[0056] Vorzugsweise ist die Türeinrichtung an der Oberseite des Grundkörpers und/oder der
Oberwandung bzw. oberen Wandung der Gehäuseeinrichtung angeordnet.
[0057] Bevorzugt ist die Gareinrichtung als Garschubladeneinrichtung mit wenigstens einem
Möbelfrontelement ausgebildet. Vorzugsweise stellt eine Garschubladeneinrichtung eine
Dampfgarschubladeneinrichtung bereit. Dabei kann eine Garschubladeneinrichtung vorzugsweise
zum Befüllen des Garraumes aus der Möbelfront in Richtung des Benutzers verlagert
werden.
[0058] Bevorzugt umfasst eine als Garschubladeneinrichtung, insbesondere als Dampfgarschubladeneinrichtung
ausgebildet Gareinrichtung eine, vorzugsweise am Grundkörper aufgenommene Verlagerungseinrichtung
auf, mittels welcher der Grundkörper, insbesondere an und/oder in einer Rahmeneinrichtung
zwischen wenigstens einer Einfahrstellung bzw. Verwahrstellung und wenigstens einer
Ausfahrstellung bzw. Handhabungsstellung bzw. Belade-/Entnahmestellung verlagerbar
ist. Dabei ist in der Einfahrstellung das Möbelfrontelement im Wesentlichen Flächen
bündig mit der Möbelfront angeordnet. Dabei ist in der Ausfahrstellung das Möbelfrontelement
im Wesentlichen vor der Möbelfront angeordnet.
[0059] Vorzugsweise ist die Garschubladeneinrichtung in wenigstens eine Zwischenstellung
verlagerbar.
[0060] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist in der Einfahrstellung der Grundkörper im Wesentlichen
hinter wenigstens einer Ebene der Möbelfront angeordnet.
[0061] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist in der Ausfahrstellung der Grundkörper wenigstens
abschnittsweise vor der Möbelfront angeordnet.
[0062] Das erfindungsgemäße Einbaugargerätsystem umfasst wenigstens eine Möbelfront und
wenigstens eine Gareinrichtung mit wenigstens einem Möbelfrontelement, wie sie zuvor
beschrieben wurde. Dabei ist die Möbelfront wenigstens abschnittsweise im Wesentlichen
flächenbündig über dem Möbelfrontelement angeordnet. Dabei sind die Möbelfront und
das Möbelfrontelement wenigstens abschnittsweise horizontal beanstandet zueinander
angeordnet, sodass wenigstens aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder
ausströmender Wrasen mittels der Leiteinrichtung vor die Möbelfront leitbar ist.
[0063] Vorzugsweise sind die Möbelfront und das Möbelfrontelement wenigstens abschnittsweise
so horizontal beanstandet zueinander angeordnet, dass wenigstens in der geöffneten
Stellung Luft und/oder ausströmender Wrasen vor die Möbelfront leitbar vor die Möbelfront
und/oder das Möbelfrontelement leitbar ist.
[0064] Auch das erfindungsgemäße Einbaugargerätsystem weist die Vorteile der erfindungsgemäßen
Gareinrichtung auf. Insbesondere wird ermöglicht, Luft und/oder Wrasen nach vorne
bzw. vor die Möbelfront zu leiten.
[0065] Das erfindungsgemäße Haushaltsystem zum Integrieren in eine Möbelfront umfasst wenigstens
zwei Möbeleinbauelemente, welche wenigstens abschnittsweise übereinander als wenigstens
ein unteres Möbeleinbauelement mit wenigstens einem unteren Grundkörper und als wenigstens
ein oberes Möbeleinbauelement mit wenigstens einem oberen Grundkörper angeordnet sind.
Dabei wird wenigstens das untere Möbeleinbauelemente von einem Haushaltgerät in Form
einer Gareinrichtung, wie sie zuvor beschrieben ist, bereitgestellt.
[0066] Gemäß einem Aspekt umfasst das Haushaltsystem wenigstens eine Möbelfront und wenigstens
ein Möbel bestehend aus wenigstens zwei Möbeleinbauelementen, insbesondere mit Möbelfrontelementen.
[0067] Gemäß einer Ausführungsform sind die Möbelfrontelemente alle in einer Ebene der Möbelfront
angeordnet.
[0068] Vorzugsweise sind die zwei Möbeleinbauelemente wenigstens abschnittsweise so übereinander
angeordnet, dass wenigstens ein oberes Möbeleinbauelement und wenigstens ein unteres
Möbeleinbauelement bereitgestellt werden.
[0069] Auch das erfindungsgemäße Haushaltsystem weist die Vorteile der erfindungsgemäßen
Gareinrichtung und des erfindungsgemäßen Einbaugargerätsystems auf.
[0070] Bevorzugt umfassen die wenigstens zwei Möbeleinbauelemente jeweils wenigstens ein
Möbelfrontelement, wobei die Möbelfrontelemente wenigstens abschnittsweise in einer,
insbesondere im Wesentlichen vertikalen Ebene horizontal beanstandet zueinander angeordnet
sind, sodass wenigstens aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder ausströmender
Wrasen mittels der Leiteinrichtung vor die Möbelfront leitbar ist.
[0071] Vorzugsweise sind die Möbelfrontelemente der wenigstens zwei Möbeleinbauelemente
wenigstens zeitweise, insbesondere in der Einfahrstellung in einer im Wesentlichen
vertikalen Ebene angeordnet.
[0072] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist wenigstens ein Möbeleinbauelement als ein Haushaltgerät,
insbesondere als eine verlagerbare Garschubladeneinrichtung, mit wenigstens einem
Möbelfrontelement ausgebildet. Wenigstens ein anderes der Möbeleinbauelemente ist
als eine Schublade oder ein Schrankfach ausgeführt.
[0073] Insbesondere ist wenigstens aus der Luftauslassöffnung ausströmende Luft und/oder
ausströmender Wrasen mittels der Leiteinrichtung zwischen den wenigstens zwei Möbelfrontelementen
hindurch vor die wenigstens zwei Möbeleinbauelemente leitbar.
[0074] Vorzugsweise sind die Möbelfrontelemente horizontal beanstandet zueinander angeordnet,
sodass Luft und/oder Wrasen mittels der Leiteinrichtung zwischen den Möbelfrontelementen
hindurch, insbesondere vor die wenigstens zwei Möbeleinbauelemente leitbar ist.
[0075] In zweckmäßigen Weiterbildungen sind die Möbelfrontelemente horizontal beanstandet
zueinander angeordnet, sodass in der geöffneten Stellung der Leiteinrichtung Luft
und/oder Wrasen aus der Luftauslassöffnung zwischen den Möbelfrontelementen hindurch,
insbesondere vor die die wenigstens zwei Möbeleinbauelemente, vorzugsweise wenigstens
vor das untere Möbeleinbauelemente leitbar ist.
[0076] Besonders bevorzugt ist an wenigstens einer Vorderseite des oberen Grundkörpers wenigstens
eine verschwenkbare Türeinrichtung angeordnet, wobei die Türeinrichtung insbesondere
des oberen Möbeleinbauelements dazu geeignet und ausgebildet ist, die Leiteinrichtung
beim Verschwenken der Türeinrichtung insbesondere des oberen Möbeleinbauelements wenigstens
zeitweise in die geschlossene Stellung zu überführen. So wird ein effektiver Kollisionsschutz
bereitgestellt.
[0077] Vorzugsweise ist die Leiteinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, wenigstens zeitweise
beim Verschwenken der Türeinrichtung, insbesondere des oberen Möbeleinbauelements
in die geschlossene Stellung überführt zu werden.
[0078] In vorteilhaften Weiterbildungen umfasst der obere Grundkörper wenigstens ein Hilfselement,
welches dazu geeignet und ausgebildet ist, die Leiteinrichtung beim Verlagern des
unteren Möbeleinbauelements , insbesondere eines als Dampfgarschubladeneinrichtung
ausgebildeten Möbeleinbauelements, wenigstens zeitweise in die geschlossene Stellung
zu überführen.
[0079] Vorzugsweise ist das Hilfselement an einer Unterseite des Grundkörpers und/oder einer
Unterwandung einer Gehäuseeinrichtung des oberen Haushaltgeräts aufgenommen und/oder
angeordnet. Das oben angeordnete Möbeleinbauelement, bzw. dessen Grundkörper, bzw.
dessen Hilfselement, wird somit als Hilfsgeometrie genutzt. Insbesondere hat das Hilfselement
keine aktive Funktion, sondern ist lediglich ein passiver Körper.
[0080] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0081] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung in einer in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 3
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung in einer in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gareinrichtung in einer perspektivischen Ansicht; und
- Figur 6
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Einbaugargerätsystems in einer in einer Schnittansicht von der Seite; und
- Figur 7
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsystems in einer in einer Schnittansicht von der Seite.
[0082] In Figur 1 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung
1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt.
[0083] Die Gareinrichtung 1 ist hier als Dampfgareinrichtung 100 ausgeführt und weist in
dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Grundkörper 2 mit einer Oberseite 3 und einer
Vorderseite 12 auf. Die Vorderseite 12 ist in der hier schematisch dargestellten gebrauchsüblichen
Aufstell-und Benutzungsposition der Gareinrichtung 1 einem Benutzer zugewandt und
die Oberseite 3 wird hier von einer oberen Wandung 15 der Gehäuseeinrichtung 13 bereitgestellt.
[0084] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst der Grundkörper 2 einen Garraum
4, welcher hier durch eine Öffnung 14 mit Nahrungsmitteln befüllbar ist, und eine
Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper 2.
[0085] Die Luftauslassöffnung 5 ist hier in einem vorderen Abschnitt 9, d. h. einem der
Vorderseite 12 im Wesentlichen benachbarten und/oder nahe liegenden Abschnitt der
Oberseite 3 des Grundkörpers 2 angeordnet. Die Luftauslassöffnung 5 ist in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel seitlich der Öffnung 14 angeordnet. Je nach Aufgabe und Ausführung
kann die Luftauslassöffnung 5 auch in einem anderen Abschnitt und/oder an einer anderen
Position der Oberseite 3 angeordnet sein.
[0086] Der Luftauslassöffnung 5 ist hier eine Leiteinrichtung 6 zugeordnet, welche in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen einer geöffneten Stellung 7 und einer geschlossenen
Stellung 8 verlagerbar ist. Die Leiteinrichtung 6 ist hier in die geöffnete Stellung
7 verlagert.
[0087] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Leiteinrichtung 6 dazu geeignet
und ausgebildet, in der geöffneten Stellung 7 aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende
Luft und/oder ausströmenden Wrasen im Wesentlichen nach vorne wegzuleiten. Somit leitet
hier die Leiteinrichtung 6 Luft und/oder Wrasen im Wesentlichen auf einen vor der
Gareinrichtung 1 stehenden Benutzer zu.
[0088] Auch leitet die Leiteinrichtung 6 hier aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende
Luft und/oder ausströmenden Wrasen teilweise in eine Richtung senkrecht zu der Normalen
der Oberseite 3. Die Leiteinrichtung 6 leitet hier aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende
Luft und/oder ausströmenden Wrasen teilweise in eine Richtung, welche parallel zu
der Normalen der Vorderseite 12 ausgerichtet ist. Je nach Aufgabe und Ausführung kann
die Leiteinrichtung auch aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende Luft und/oder ausströmenden
Wrasen zu einem überwiegenden Teil in eine Richtung leiten, welche senkrecht zu der
Normalen der Oberseite 3 und parallel zu der Normalen der Vorderseite 12 ausgerichtet
ist.
[0089] In Figur 2 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung
1 mit einer Leiteinrichtung 1 in einer geöffneten Stellung 7 in einer Schnittansicht
von der Seite dargestellt.
[0090] Wie in Figur 1 ist hier die Gareinrichtung 1 als Dampfgareinrichtung 100 ausgeführt
und weist einen Grundkörper 2 mit einer Oberseite 3 und mit einer Vorderseite 12 auf.
[0091] Auch hier umfasst der Grundkörper 2 einen hier nicht näher dargestellten Garraum
4 und eine Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper
2, welcher hier an einem vorderen Abschnitt 9 der Oberseite 3 angeordnet ist.
[0092] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Luftauslassöffnung 5 eine verlagerbare
Leiteinrichtung 6 zugeordnet. Die Leiteinrichtung 6 ist hier schwenkbar an der Oberseite
3 aufgenommen, wobei die Leiteinrichtung 6 hier um eine Schwenkachse hier im Wesentlichen
hinter der Luftauslassöffnung 5 angeordnet ist. Die Leiteinrichtung 6 ist hier zwischen
einer geöffneten Stellung 7 und einer geschlossenen Stellung 8 verlagerbar.
[0093] Die Leiteinrichtung 6 ist hier in eine geöffnete Stellung 7 verlagert, in welcher
hier ein Abschnitt der Leiteinrichtung 6 und ein der Luftauslassöffnung 5 benachbarten
Abschnitt der Oberseite 3 einen Winkel im Bereich von 20° bis 35° einschließen. Je
nach Aufgabe und Ausführung können ein Abschnitt der Leiteinrichtung 6 und ein der
Luftauslassöffnung 5 benachbarten Abschnitt der Oberseite 3 in der geöffneten Stellung
7 auch einen anderen Winkel, z. B. im Bereich von 5° bis 80° oder im Bereich von 5°
bis 45° einschließen. Ein vorderer Abschnitt der Leiteinrichtung 6 ragt in der hier
schematisch dargestellten geöffneten Stellung 7 weiter aus der Oberseite 3 heraus
als ein hinterer Abschnitt der Leiteinrichtung 6, sodass der vordere Abschnitt der
Leiteinrichtung 6 höher als der hintere Abschnitt der Leiteinrichtung angeordnet ist.
[0094] Somit ist in der hier schematisch dargestellten geöffneten Stellung 7 die Luftauslassöffnung
5 freigegeben, sodass Luft und/oder Wrasen aus der Luftauslassöffnung 5 austreten
kann. Die Leiteinrichtung 6 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel dazu geeignet
und ausgebildet, aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende Luft und/oder ausströmenden
Wrasen im Wesentlichen nach vorne, d. h. hier in einen Bereich vor die Vorderseite
12, zu leiten.
[0095] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Grundkörper 2 eine Vorbelastungseinrichtung
10 auf, mittels welcher hier die Leiteinrichtung 6 zwischen der geöffneten Stellung
7 und der geschlossenen Stellung 8 verlagerbar ist. Die Vorbelastungseinrichtung 10
ist hier als ein Federelement ausgeführt. Die Vorbelastungseinrichtung 10 übt hier
eine Kraft auf die Leiteinrichtung auf, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
derart gerichtet ist, dass beim Fehlen einer Gegenkraft, z. B. eines von der aus der
Luftauslassöffnung 5 ausströmenden Luft und/oder Wrasens bereitgestellten Drucks,
die Leiteinrichtung 6 aus einer geöffneten Stellung 7 in eine geschlossene Stellung
8 überführt wird. Je nach Aufgabe und Ausführung kann die Leiteinrichtung auch durch
ihr Eigengewicht bzw. die von Ihr bereitgestellte Gewichtskraft aus einer geöffneten
Stellung 7 in eine geschlossene Stellung 8 überführt bzw. verlagert werden.
[0096] In Figur 3 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung
mit einer Leiteinrichtung 1 in einer geschlossenen Stellung 8 in einer Schnittansicht
von der Seite dargestellt.
[0097] Wie in Figur 2 ist hier die Gareinrichtung 1 als eine Dampfgareinrichtung 100 ausgeführt
und weist einen Grundkörper 2 mit einer Oberseite 3 und mit einer Vorderseite 12 auf.
[0098] Auch hier umfasst der Grundkörper 2 einen hier nicht näher dargestellten Garraum
4 und eine Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper
2, welcher hier an einem vorderen Abschnitt 9 der Oberseite 3 angeordnet ist.
[0099] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Luftauslassöffnung 5 eine verlagerbare
Leiteinrichtung 6 zugeordnet.
[0100] Die Leiteinrichtung 6 ist hier in eine geschlossene Stellung 8 verlagert, in welcher
hier ein Abschnitt der Leiteinrichtung 6 und ein der Luftauslassöffnung 5 benachbarten
Abschnitt der Oberseite 3 einen Winkel von 0° einschließen. Je nach Aufgabe und Ausführung
können ein Abschnitt der Leiteinrichtung 6 und ein der Luftauslassöffnung 5 benachbarten
Abschnitt der Oberseite 3 in der geschlossenen Stellung 8 auch einen anderen Winkel,
z. B. im Bereich von - 5° bis +5° einschließen. In der hier schematisch dargestellten
geschlossenen Stellung 8 ist die Leiteinrichtung im Wesentlichen flächenbündig mit
einem benachbarten Abschnitt der Oberseite 3 angeordnet. Somit bedeckt die Leiteinrichtung
6 hier die Luftauslassöffnung 5, sodass Luft und/oder Wrasen nicht ungehindert aus
der Luftauslassöffnung 5 ausströmen bzw. austreten kann. Je nach Aufgabe und Ausführung
kann in der geschlossenen Stellung die Leiteinrichtung die Luftauslassöffnung auch
so bedecken und/oder verschließen, dass Luft und/oder Wrasen im Wesentlichen nicht
aus der Luftauslassöffnung austreten bzw. ausströmen kann.
[0101] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Leiteinrichtung 6 mittels
eines von der Luft und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung 5 bereitgestellten
Drucks aus der hier dargestellten geschlossenen Stellung 8 in die in Figur 2 schematisch
dargestellte geöffnete Stellung 7 verlagert werden. Dabei übt hier der von der Luft
und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung 5 bereitgestellte Druck eine Kraft auf
die Leiteinrichtung 6 auf, welche hier derart gerichtet ist, dass diese einer Kraft
einer vom Grundkörper umfassten Vorbelastungseinrichtung 10 entgegenwirkt.
[0102] Je nach Aufgabe und Ausführung kann die Leiteinrichtung 6 auch zusätzlich und/oder
ausschließlich mittels ihres Eigengewichts bzw. der von ihr bereitgestellte Gewichtskraft
aus einer geöffneten Stellung 7 in die hier schematisch dargestellte geschlossene
Stellung 8 überführt bzw. verlagert werden. Auch ist es möglich, dass eine von dem
Grundkörper 2 umfasste Vorbelastungseinrichtung 10 eine Kraft bereitstellt, welche
die Leiteinrichtung 6 aus einer geschlossenen Stellung 8 in eine geöffnete Stellung
7 überführt.
[0103] In Figur 4 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer weiteren erfindungsgemäßen
Gareinrichtung 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt.
[0104] Die Gareinrichtung 1 ist hier als Garschubladeneinrichtung 200 mit einem Möbelfrontelement
201 zum Integrieren in eine Möbelfront 50 ausgeführt. Die Garschubladeneinrichtung
200 stellt hier eine Dampfgareinrichtung 100 bereit.
[0105] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Garschubladeneinrichtung
200 eine Türeinrichtung 11 und einen Grundkörper 2 mit einer Oberseite 3 und mit einer
Vorderseite 12 auf. Dabei ist hier das Möbelfrontelement 201 an der Vorderseite 12,
welche in der hier schematisch dargestellten gebrauchsüblichen Aufstell- und Benutzungsposition
der Gareinrichtung 1 einem Benutzer zugewandt ist.
[0106] Der Grundkörper 2 umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen nicht näher
dargestellten Garraum 4 mit einer Öffnung 14, welche hier von der Türeinrichtung 11
verschlossen ist, und eine Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen
aus dem Grundkörper 2.
[0107] Die Luftauslassöffnung 5 ist hier in einem vorderen Abschnitt 9, d. h. einem der
Vorderseite 12 im Wesentlichen benachbarten und/oder nahe liegenden Abschnitt der
Oberseite 3 des Grundkörpers 2 angeordnet.
[0108] Der Luftauslassöffnung 5 ist hier eine Leiteinrichtung 6 zugeordnet, welche in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen einer geöffneten Stellung 7 und einer geschlossenen
Stellung 8 verlagerbar ist.
[0109] Die Leiteinrichtung 6 ist hier in die geöffnete Stellung 7 verlagert und dazu geeignet
und ausgebildet, in der geöffneten Stellung 7 aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende
Luft und/oder ausströmenden Wrasen im Wesentlichen nach vorne zu leiten. Somit leitet
hier die Leiteinrichtung 6 Luft und/oder Wrasen im Wesentlichen auf einen Benutzer
zu.
[0110] Des Weiteren umfasst hier die hier als Garschubladeneinrichtung 200 ausgebildete
Gareinrichtung 1 eine Verlagerungseinrichtung 202. Mittels der Verlagerungseinrichtung
200 ist hier der Grundkörper 2 an und/oder in einer Rahmeneinrichtung zwischen einer
Einfahrstellung, einer Ausfahrstellung und mehreren Zwischenstellungen verlagerbar.
[0111] In Figur 5 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer anderen erfindungsgemäßen
Gareinrichtung 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt.
[0112] Wie in Figur 4 ist hier die Gareinrichtung 1 als eine Garschubladeneinrichtung 200
mit einem Möbelfrontelement 201 zum Integrieren in eine Möbelfront 50 ausgeführt.
Die Garschubladeneinrichtung 200 stellt hier eine Dampfgareinrichtung 100 bereit.
[0113] Auch weist die Garschubladeneinrichtung 200 wie in Figur 4 eine Türeinrichtung 11
zum Verschließen eines Garraums 4, eine Verlagerungseinrichtung 202 zum Verlagern
der Garschubladeneinrichtung 200 und einen Grundkörper 2 mit einer Oberseite 3 und
mit einer Vorderseite 12 auf, wobei hier das Möbelfrontelement 201 an der Vorderseite
12 angeordnet ist.
[0114] Der Grundkörper 2 umfasst einen hier nicht näher dargestellten Garraum 4 und eine
Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper 2.
[0115] Der Luftauslassöffnung 5 ist hier eine Leiteinrichtung 6 zugeordnet, welche hier
zwischen einer geöffneten Stellung 7 und einer geschlossenen Stellung 8 verlagerbar
ist. Die Leiteinrichtung 6 ist hier in die geschlossene Stellung 8 verlagert, sodass
die Leiteinrichtung 6 hier die Luftauslassöffnung 5 bedeckt. Somit kann hier in der
geschlossenen Stellung 8 z. B. ein Eindringen von Schmutz und/oder Staub in die Luftauslassöffnung
5 mittels der Leiteinrichtung 6 im Wesentlichen verhindert werde. Auch ein hier in
der geschlossenen Stellung 8 ein Hineinfallen von Gegenständen und/oder ein, insbesondere
unbeabsichtigtes Hineingreifen eines Benutzers in die Luftauslassöffnung 5 verhindert
bzw. vermieden werden.
[0116] In Figur 6 ist rein schematische ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Einbaugargerätsystems 300 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0117] Das Einbaugargerätsystem 300 umfasst hier eine Möbelfront 50 und eine Gareinrichtung
1 mit einem Grundkörper 2, wobei hier ein Möbelfrontelement 201 an einer Vorderseite
12 des Grundkörpers 2 aufgenommen ist.
[0118] Die Gareinrichtung 1 ist hier als eine Garschubladeneinrichtung 200 ausgeführt und
stellt hier eine Dampfgareinrichtung 100 bereit. Der Grundkörper 2 weist hier einen
nicht näher dargestellten Garraum 4 und eine Luftauslassöffnung 5 zum Auslassen von
Luft und/oder Wrasen aus dem Grundkörper 2 auf. Die Luftauslassöffnung 5 ist hier
in einem vorderen Abschnitt 9 der Oberseite 3 des Grundkörpers 2 angeordnet und hier
eine verlagerbare Leiteinrichtung 6 zugeordnet, welche hier in eine geöffnete Stellung
7 verlagert ist.
[0119] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Möbelfront 50 wenigstens abschnittsweise
im Wesentlichen flächenbündig über dem Möbelfrontelement 201 angeordnet. Dabei sind
hier die Möbelfront 50 und das Möbelfrontelement 201 so horizontal beanstandet zueinander
angeordnet, dass ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen hier mittels der
Leiteinrichtung 6 vor die Möbelfront 50 und das Möbelfrontelement 201 leitbar ist.
Somit kann hier aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende Luft und/oder ausströmender
Wrasen besonders zuverlässig vor die Möbelfront 50 und das Möbelfrontelement 201 geleitet
werden, sodass eine Beschädigung und/oder Verunreinigung von z. B. Einbaumöbeln und/oder
deren Baugruppen hier reduziert oder sogar im Wesentlichen verhindert werden kann.
[0120] In Figur 7 ist rein schematische ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Haushaltsystems 400 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0121] Das Haushaltsystem 400 ist hier dazu geeignet und ausgeführt, in eine Möbelfront
50 integriert zu werden. Das Haushaltsystem 400 umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
zwei Möbeleinbauelemente 410, 420, welche hier übereinander als ein unteres Möbeleinbauelement
410 mit einem unteren Grundkörper 412 und als ein oberes Möbeleinbauelement 420 mit
einem oberen Grundkörper 422 angeordnet sind.
[0122] Das untere Möbeleinbauelement 410 wird hier von einem Haushaltgerät, insbesondere
von einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung 1 bereitgestellt, welche in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel als eine Garschubladeneinrichtung 200 ausgeführt ist und hier
eine Dampfgareinrichtung 100 bereitstellt. Das untere Möbeleinbauelement 410 umfasst
hier somit einen Garraum 4 und eine Luftauslassöffnung 5, welche hier an der Oberseite
3 des Grundkörpers 2, 412 angeordnet ist. Auch umfasst hier das untere Möbeleinbauelement
410 eine der Luftauslassöffnung 5 zugeordnete Leiteinrichtung 6, welche hier in eine
offene Stellung 7 und eine geschlossene Stellung 8 verlagerbar ist.
[0123] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die zwei Möbeleinbauelemente
410, 420 jeweils ein Möbelfrontelement 201 auf, welche hier jeweils an einer Vorderseite
12 der Grundkörper 412, 422 angeordnet sind. Das obere Möbelfrontelement 201 kann
neben einer richtigen Möbelfront auch die Tür des Haushaltgeräts sein. Die Möbelfrontelemente
201 sind hier in einer vertikalen Ebene so horizontal beanstandet zueinander angeordnet,
sodass aus in der hier schematisch dargestellten geöffneten Stellung 7 der Leiteinrichtung
6 aus der Luftauslassöffnung 5 ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen mittels
der Leiteinrichtung 6 vor die Möbelfront 50 und/oder die Möbelfrontelemente 201 leitbar
ist.
[0124] Die Leiteinrichtung 6 wird hier mittels eines von der Luft und/oder dem Wrasen an
der Luftauslassöffnung 5 bereitgestellten Drucks aus einer geschlossenen Stellung
8 in eine hier rein schematisch dargestellte geöffnete Stellung 7 verlagert. Dabei
übt hier der von der Luft und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung 5 bereitgestellte
Druck eine Kraft auf die Leiteinrichtung 6 auf, welche hier der Gewichtskraft der
Leiteinrichtung 6 entgegenwirkt und diese sogar überwinden kann, sodass die Leiteinrichtung
hier aus einer geschlossenen Stellung 8 in eine hier rein schematisch dargestellte
geöffnete Stellung 7 verlagert wird. Übt hier Luft und/oder Wrasen keine Kraft auf
die Leiteinrichtung 6 aus, so wird hier die Leiteinrichtung 6 mittels ihres Eigengewichts
bzw. der von ihr bereitgestellten Gewichtskraft aus der hier schematisch dargestellten
geöffneten Stellung 7 in eine geschlossene Stellung 8 überführt bzw. verlagert.
[0125] Auch ist es hier möglich und vorteilhaft, dass die Leiteinrichtung 6 mittels einer
hier optional an der Vorderseite 423 des oberen Grundkörpers 422 aufgenommenen und
schwenkbaren Türeinrichtung 424 aus einer geöffneten Stellung 7 in eine geschlossene
Stellung 9 überführt wird. Dazu übt hier bei einem Verschwenken der Türeinrichtung
424, die Türeinrichtung eine Kraft auf die Leiteinrichtung 6 auf, sodass die Leiteinrichtung
6 hier aus der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung verlagert wird.
[0126] Des Weiteren ist es hier möglich und vorteilhaft, dass die Leiteinrichtung 6 mittels
eines hier optional an dem oberen Grundkörper 422 aufgenommenen Hilfselement 425 aus
einer geöffneten Stellung 7 in eine geschlossene Stellung 9 überführt wird. Dazu übt
hier das Hilfselement 425 bei einem Verlagern des hier als Garschubladeneinrichtung
200 ausgebildeten unteren Möbeleinbauelements 410, eine Kraft auf die Leiteinrichtung
6 auf, sodass die Leiteinrichtung 6 hier aus der geöffneten Stellung in die geschlossene
Stellung verlagert wird. Dies kann hier z. B. bei einem Verlagern der Garschubladeneinrichtung
200 aus der Ausfahrstellung in die Einfahrstellung oder auch umgekehrt erfolgen.
[0127] Die optionale Hilfseinrichtung 425 und die optionale schwenkbare Türeinrichtung 424
sind hier dazu geeignet und ausgeführt die Leiteinrichtung 6 zeitweise in eine geschlossene
Stellung 8 zu verlagern, sodass ein von der Luft und/oder Wrasen bereitgestellter
Druck an der Luftauslassöffnung 5 bzw. ein auf die Leiteinrichtung 6 wirkender Druck
einen vorbestimmten Wert nicht übersteigt.
Bezugszeichenliste
[0128]
- 1
- Gareinrichtung
- 2
- Grundkörper
- 3
- Oberseite
- 4
- Garraum
- 5
- Luftauslassöffnung
- 6
- Leiteinrichtung
- 7
- geöffnete Stellung
- 8
- geschlossene Stellung
- 9
- vorderer Abschnitt
- 10
- Vorbelastungseinrichtung
- 11
- Türeinrichtung
- 12
- Vorderseite
- 13
- Gehäuseeinrichtung
- 14
- Öffnung
- 15
- Obere Wandung
- 50
- Möbelfront
- 100
- Dampfgareinrichtung
- 200
- Garschubladeneinrichtung
- 201
- Möbelfrontelement
- 300
- Einbaugargerätsystem
- 400
- Haushaltsystem
- 410
- Möbeleinbauelement
- 412
- Grundkörper
- 420
- Möbeleinbauelement
- 422
- Grundkörper
- 423
- Vorderseite
- 424
- Türeinrichtung
- 425
- Hilfselement
1. Gareinrichtung (1) insbesondere mit wenigstens einem Möbelfrontelement (201) zum Integrieren
in eine Möbelfront (50), insbesondere Dampfgareinrichtung (100), mit wenigstens einem
Grundkörper (2) umfassend wenigstens eine Oberseite (3), wenigstens einen Garraum
(4) und wenigstens eine Luftauslassöffnung (5) zum Auslassen von Luft und/oder Wrasen
aus dem Grundkörper (2), wobei der Luftauslassöffnung (5) wenigstens eine Leiteinrichtung
(6) zugeordnet ist und wobei die Leiteinrichtung (6) wenigstens zwischen einer im
Wesentlichen geöffneten Stellung (7) und einer im Wesentlichen geschlossenen Stellung
(8) verlagerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftauslassöffnung (5) an der Oberseite (3) des Grundkörpers (2) angeordnet ist
und dass die Leiteinrichtung (6) in der geschlossenen Stellung die Luftauslassöffnung
(5) im Wesentlichen bedeckt und/oder verschließt und dazu geeignet und ausgebildet
ist, in der geöffneten Stellung (7) aus der Luftauslassöffnung (5) ausströmende Luft
und/oder ausströmenden Wrasen mittels der Leiteinrichtung (6) im Wesentlichen nach
vorne zu leiten.
2. Gareinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (6) in der geschlossenen Stellung (8) im Wesentlichen flächenbündig
mit wenigstens einem Abschnitt der Oberseite (3) angeordnet ist und die Luftauslassöffnung
(5) im Wesentlichen bedeckt.
3. Gareinrichtung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung (5) an einem vorderen Abschnitt (9) der Oberseite (3) angeordnet
ist.
4. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (6) schwenkbar an der Oberseite (3) aufgenommen ist.
5. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (6) mittels eines von der Luft und/oder dem Wrasen an der Luftauslassöffnung
(5) bereitgestellten Drucks aus der geschlossenen Stellung (8) in die geöffnete Stellung
(7) verlagerbar ist.
6. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) eine Vorbelastungseinrichtung (10), umfasst, mittels welcher
die Leiteinrichtung (6) zwischen der geschlossenen Stellung (8) und der geöffneten
Stellung (7) verlagerbar ist.
7. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (6) mittels ihres Eigengewichts aus der geöffneten Stellung (8)
in die geschlossene Stellung (9) verlagerbar ist.
8. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Türeinrichtung (11) zum Verschließen des Garraums (4) vorgesehen
ist.
9. Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gareinrichtung (1) als Garschubladeneinrichtung (200) mit wenigstens einem Möbelfrontelement
(201) ausgebildet ist.
10. Einbaugargerätsystem (300) umfassend wenigstens eine Möbelfront (50) und wenigstens
eine Gareinrichtung (1) mit wenigstens einem Möbelfrontelement (201) nach wenigstens
einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Möbelfront (50) wenigstens abschnittsweise
im Wesentlichen flächenbündig über dem Möbelfrontelement (201) angeordnet ist, wobei
die Möbelfront (50) und das Möbelfrontelement (201) wenigstens abschnittsweise horizontal
beanstandet zueinander angeordnet sind, sodass wenigsten aus der Luftauslassöffnung
(5) ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen mittels der Leiteinrichtung (6)
vor die Möbelfront (50) leitbar ist.
11. Haushaltsystem (400) zum Integrieren in eine Möbelfront (50) umfassend wenigstens
zwei Möbeleinbauelemente (410, 420), welche wenigstens abschnittsweise übereinander
angeordnet sind, wobei ein wenigstens unteres Möbeleinbauelement (410) ein unteres
Haushaltgerät (410) mit wenigstens einem unteren Grundkörper (412) ausgebildet ist
und wobei ein wenigstens oberes Möbeleinbauelement (420) als wenigstens eine Schublade
oder wenigstens ein Schrankfach oder als wenigstens ein oberes Haushaltgerät (420)
mit wenigstens einem oberen Grundkörper (422) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das untere Haushaltgerät (410) von einer Gareinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche bereitgestellt wird.
12. Haushaltsystem (400) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Möbeleinbauelemente (410, 420) jeweils wenigstens ein Möbelfrontelement
(201) umfassen, wobei die Möbelfrontelemente (201) wenigstens abschnittsweise in einer
Ebene horizontal beabstandet zueinander angeordnet sind, sodass wenigsten aus der
Luftauslassöffnung (5) ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen mittels der
Leiteinrichtung (6) vor die Möbelfront (50) leitbar ist.
13. Haushaltsystem (400) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Vorderseite (423) des oberen Grundkörpers (422) wenigsten eine
verschwenkbar Türeinrichtung (424) angeordnet ist, wobei die Türeinrichtung (424)
dazu geeignet und ausgebildet ist, die Leiteinrichtung (6) beim Verschwenken der Türeinrichtung
(424) wenigstens zeitweise in die geschlossene Stellung (9) zu überführen.
14. Haushaltsystem (400) nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei das Haushaltsystem
(400) wenigstens eine Möbelfront (50) und wenigstens ein Möbel bestehend aus wenigstens
zwei Möbeleinbauelementen (410, 420), insbesondere mit Möbelfrontelementen (201) umfasst,
insbesondere wobei die Möbelfrontelemente (201) alle in einer Ebene der Möbelfront
(50) angeordnet sind.
15. Haushaltsystem (400) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Grundkörper (422) wenigstens ein Hilfselement (425) umfasst, welches dazu
geeignet und ausgebildet ist, die Leiteinrichtung (6) beim Verlagern des unteren Haushaltgerätes
(410), insbesondere eines als Dampfgarschubladeneinrichtung wenigstens zeitweise in
die geschlossene Stellung (9) zu überführen.