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(11) |
EP 4 773 121 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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08.07.2026 Patentblatt 2026/28 |
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Anmeldetag: 02.01.2025 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT
NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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GE KH MA MD TN |
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Anmelder: SIGN-WARE GmbH & Co. KG |
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59846 Sundern (DE) |
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Erfinder: |
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- Vollmer, Gerd
59846 Sundern (DE)
- Teriet, Carsten
59759 Arnsberg (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Dörner & Kötter PartG mbB |
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Körnerstrasse 27 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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VORRICHTUNG ZUM ABHÄNGEN EINER TEXTILBAHN |
(57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn (3), mit einem
länglichen Halteprofil (1), das an einer Querseite einen sich in Längsrichtung erstreckenden
C-Profil-Abschnitt (11) aufweist und das an seiner dem C-Profil-Abschnitt (1) gegenüberliegenden
Seite eine erste Aufnahme (13) für einen Keder (31) einer Textilbahn (3) aufweist,
wobei die erste Aufnahme (13) durch einen sich in Längsrichtung erstreckenden U-Profil-Abschnitt
gebildet ist, wobei in Richtung des C-Profil-Abschnitts (11) beabstandet zu der ersten
Aufnahme (13) eine zweite Aufnahme (14) angeordnet ist, in der ein Klappprofil (2)
schwenkbar gelagert ist, das in einer Endlage-Schwenkposition an der ersten Aufnahme
(13) anliegt.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anhängen einer Textilbahn nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Zu Präsentationszwecken auf Messen ist es bekannt, bedruckte Textilien in ein Profil
einzuhängen oder an Ständerwänden aufzuspannen, die aus Profilelementen gebildet sind,
die über spezielle Verbinder miteinander verbunden werden. Hierzu ist das Profil als
Kederprofil ausgebildet und an dem Textil ein zylinderförmiger Keder angebracht, der
die in dem Kederprofil angeordnete geschlitzte Bohrung eingezogen wird. Es sind auch
Kederprofile bekannt, die als C-Profil ausgebildet sind. Für ein solches Kederprofil
werden Keder mit rechteckigem Querschnitt verwendet, die in das Kederprofil eingezogen
wird. Auf ihrer der Kederaufnahme gegenüberliegenden Rückseite weisen die Profile
regelmäßig einen C-Profil-Abschnitt zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, insbesondere
Nutensteinen zum Anschluss an ein Rahmenprofil oder zur Aufnahme von Tragelementen
auf.
[0003] Nachteilig an den bekannten Präsentationsvorrichtungen ist, dass sich die Befestigung
einer Textilbahn durch Einziehen des an dieser angeordneten Keders sehr aufwendig
gestaltet. Darüber hinaus unterliegend die Keder bei mehrfachem Gebrauch zunehmenden
Abnutzungserscheinungen aufgrund des Abriebs bei Ein- und Ausziehen aus dem Kederprofil.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn bereitzustellen, die eine Einfache
und verschleißarme Befestigung einer mit einem Keder versehenen Textilbahn ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Mit der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn bereitzustellen,
die eine Einfache und verschleißarme Befestigung einer mit einem
[0006] Keder versehenen Textilbahn ermöglicht. Dadurch, dass die erste Aufnahme durch einen
sich in Längsrichtung erstreckenden U-Profil-Abschnitt gebildet ist, ist ein einfaches
Einlegen des Keders ermöglicht. Dadurch, dass in Richtung des C-Profil-Abschnitts
beabstandet zu der ersten Aufnahme eine zweite Aufnahme angeordnet ist, in der ein
Klappprofil schwenkbar gelagert ist, das in einer Endlage-Schwenkposition an der ersten
Aufnahme anliegt, ist eine einfache Fixierung des Keders in der ersten Aufnahme ermöglicht.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung ist die zweite Aufnahme rinnenartig mit im Wesentlichen
kreisbogenförmigen Querschnitt ausgebildet, wobei das Klappprofil eine sich in Längsrichtung
erstreckende, im Wesentlichen zylinderförmige Anformung aufweist, die in die zweite
Aufnahme eingebracht ist und über die das Klappprofil schwenkbar in der zweiten Aufnahme
gelagert ist. Hierdurch ist eine scharnierartige Schwenkverbindung des Klappprofils
mit dem Halteprofil erzielt.
[0008] In Ausgestaltung der Erfindung ist die Anformung mit einem sich in Längsrichtung
erstreckenden Ausschnitt versehen, der bevorzugt durch zwei winklig zueinander angestellte
ebene Flächen gebildet ist, wobei die zweite Aufnahme eine Anschlagkante aufweist,
an welcher der Ausschnitt in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils mit einer
Fläche anliegt. Hierdurch ist eine einfache Montage des Klappprofils in der zweiten
Aufnahme ermöglicht. Nach Einlegen der Anformung in die zweite Aufnahme ist diese
nach Verschwenken des Klappprofils in der zweiten Aufnahme gesichert. Die Öffnung
der zweiten Aufnahme ist hierzu derart bemessen, dass sie etwa dem durch den Ausschnitt
vermindertem Durchmesser der Anformung entspricht, der durch die Öffnung in die zweite
Aufnahme hineinschiebbar ist.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Klappprofil beabstandet zu seiner
der Anformung gegenüberliegenden Querseite einen sich vorzugsweise über die gesamte
Breite erstreckenden Anschlagsteg auf, mit dem das Klappprofil in seiner Endlage-Schwenkposition
an der ersten Aufnahme anliegt. Hierdurch ist ein Einklemmen einer Textilbahn zwischen
dem Halteprofil und dem Anschlagsteg ermöglicht.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist in dem von dem Anschlagsteg begrenzten Endabschnitt
des Klappprofils wenigstens eine Bohrung angeordnet, die bei Anlage des Anschlagsteges
an der ersten Aufnahme mit einer in der ersten Aufnahme eingebrachten Gewindebohrung
fluchtet. Hierdurch ist das Einbringen wenigstens einer Befestigungsschraube ermöglicht,
die durch die Bohrung die Textilbahn durchdringend in die Gewindebohrung einschraubar
ist, wodurch die Textilbahn zuverlässig mit dem Halteprofil verbunden ist. Durch Anziehen
der Schraube wird zudem der Anpressdruck des Anschlagsteges gegen das Halteprofil
erhöht, wodurch die Textilbahn zwischen Klappprofil und Halteblech einspannbar ist.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung weist das Klappprofil an seiner dem Halteprofil zugewandten
Seite einen ersten Raststeg auf, der mit einem an dem Halteprofil hierzu angeordneten
zweiten Raststeg in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils verrastet ist. Hierdurch
ist ein selbsttätiges Aufschwenken des Klappprofils verhindert.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich der erste Raststeg über die
gesamte Länge des Klappprofils und/oder der zweite Raststeg über die gesamte Länge
des Halteprofils. Hierdurch ist die Haltekraft der Rastverbindung zwischen Klappprofil
und Halteprofil verbessert.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist die Haltevorrichtung und/oder das Klappprofil
aus Aluminium, vorzugsweise als Aluminiumgussteil, insbesondere als Aluminiumstranggussteil
hergestellt. Hierdurch ist eine gewichtreduzierte Vorrichtung erzielt.
[0014] In Ausgestaltung der Erfindung weist das Halteprofil eine ebene Rückwand auf, über
welche die erste Aufnahme mit dem C-Profil-Abschnitt verbunden ist, wobei die zweite
Aufnahme an dem C-Profilabschnitt angeordnet ist und über einen Verbindungssteg oberhalb
der ersten Aufnahme mit der Rückwand verbunden ist, wobei der Verbindungssteg mit
der Rückwand einen spitzen Winkel einschließt. Hierdurch ist eine materialreduzierte
Bauweise erzielt, wodurch eine weitere Gewichtsreduzierung der Vorrichtung ermöglicht
ist.
[0015] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Präsentationsvorrichtung mit einer solchen
Vorrichtung nach dem Patentanspruch 10.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung ist durch wenigstens eine Bohrung des Klappprofils
eine Schraube geführt, welche die Textilbahn durchdringend in eine Gewindebohrung
der ersten Aufnahme eingeschraubt ist. Hierdurch ist eine zuverlässige Sicherung der
Textilbahn unter maximiertem Klemmdruck zwischen Halteprofil und Klappprofil erzielt.
[0017] Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
angegeben. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 die schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn
im Querschnitt
- a) mit Klappprofil in Endlage-Schwenkposition;
- b) mit Klappprofil in Öffnungs-Schwenkposition;
- c) mit Klappprofil in Entnahmestellung (Anformung angehoben);
- d) mit demontiertem Klappprofil (Anformung aus zweiter Aufnahme herausgeführt);
Figur 2 die räumliche Darstellung einzelner aufeinanderfolgender Schritte zur Befestigung
einer Textilbahn mit der Vorrichtung nach Figur 1:
- a) Halteprofil;
- b) Einsetzen des Keders einer Textilbahn in die erste Aufnahme;
- c) Haltevorrichtung mit eingesetztem Keder;
- d) Einsetzen des Klappprofils in die zweite Aufnahme der Haltevorrichtung;
- e) Klappprofil in zweite Aufnahme der Haltevorrichtung eingesetzt;
- f) Klappprofil in Endlage-Schwenkposition;
- g) Klappprofil über durch Textilbahn geführte Schraube mit Halteprofil verbunden;
Figur 3 die Darstellung einzelner aufeinanderfolgender Schritte zur Herstellung einer
Präsentationsvorrichtung mit Vorrichtungen gemäß Figur 1:
- a) zwei winklig zueinander angestellte Vorrichtungen mit Profilverbindern und Vertikalprofil;
- b) die Detaildarstellung der Verbindung aus Figur 3 a);
- c) zwei miteinander verbundene Vorrichtungen mit eingesetzten Textilbahnen;
- d) zwischen zwei beabstandet angeordnete, aus jeweils vier verbundenen Vorrichtungen
gebildete Rahmen eingesetzte Textilbahnen;
- e) Fixierung der in die beiden Rahmen eingesetzten Textilbahnen durch Verschwenken
der Klappprofile in die Endlage-Schwenkposition.
[0018] Die als Ausführungsbeispiel gewählte Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn umfasst
ein Halteprofil 1 und ein mit diesem schwenkbar verbundenes Klappprofil 2. Klappprofil
1 und Halteblech 2 sind im Ausführungsbeispiel jeweils als Aluminiumstranggussteil
hergestellt.
[0019] Das Halteprofil 1 ist einstückig ausgebildet und umfasst einen C-Profil-Abschnitt
11. Ein Schenkel 111 des C-Profil-Abschnitts 11 geht in eine ebene Rückwand 12 über,
die wiederum in einen Schenkel 121 einer ersten Aufnahme 13 zur Aufnahme eines Keders
31 einer Textilbahn 3 übergeht, die durch einen sich in Längsrichtung erstreckenden
U-Profilabschnitt gebildet ist. An dem C-Profil-Abschnitt 11 ist eine im Wesentlichen
in Form eines in Längsrichtung durch einen Spalt 141 geschlitzten Hohlzylinders ausgebildete
zweite Aufnahme 14 angeordnet, deren Spalt 141 durch Einführschrägen 142 begrenzt
ist. Die zweite Aufnahme 14 ist über einen Verbindungssteg 15 mit der Rückwand 12
verbunden. Der Verbindungssteg 15 umschließt mit der Rückwand 12 im Ausführungsbeispiel
einen Winkel von 45°. An dem Verbindungssteg 15 ist an seiner der Rückwand 12 entgegengerichteten
Seite ein Raststeg 16 angeordnet, der sich parallel zur zweiten Aufnahme 14 in Längsrichtung
über die gesamte Länge des Verbindungssteges 15 erstreckt. Der Raststeg 16 weist an
seiner der ersten Aufnahme 11 zugewandten Seite eine Rastnase 161 auf.
[0020] Das Klappprofil 2 umfasst eine im Wesentlichen rechteckig ausgebildete Grundplatte
21, die an einer Längsseite in eine Anformung 22 übergeht. Die Anformung 22 ist im
Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden
Ausschnitt versehen, der durch zwei winklig zueinander angestellte ebene Flächen gebildet
ist, eine Gleitfläche 221 und eine Anschlagfläche 222.
[0021] Beabstandet zu seiner der Anformung 22 gegenüberliegenden Querseite ist ein sich
über die gesamte Breite des Klappprofils 2 erstreckenden Anschlagsteg 23 angeordnet,
der orthogonal zu der Grundplatte 21 an diese angestellt ist und sich über die gesamte
Länge des Klappprofils 2 erstreckt. In einer abgewandelten Ausbildung kann der Anschlagsteg
sich auch nur bereichsweise, beispielsweise kammartig über die Länge Klappprofils
2 erstrecken. Der Anschlagsteg 23 begrenzt einen Endabschnitt 24 des Klappprofils
2, in den in Längsrichtung beabstandet zueinander Bohrungen 25 eingebracht sind, die
bei Anlage des Anschlagsteges 23 an der ersten Aufnahme 13 mit einer in der ersten
Aufnahme 13 eingebrachten Gewindebohrung 17 fluchten (Bohrung 25 und Gewindebohrung
17 sind lediglich in Figur 1 a) ) dargestellt).
[0022] An seiner dem Halteprofil 1 zugewandten Seite ist zwischen der Anformung 22 und dem
Anschlagsteg 23 eine erster Raststeg 26 angeordnet, der mit dem an dem Halteprofil
1 angeordneten zweiten Raststeg 16 in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils
2 verrastet ist. Der erste Raststeg 26 weist hierzu eine Abwinklung 261 auf, die hinter
der Rastnase 161 des zweiten Raststeges 16 gehalten ist.
[0023] In den Figuren 3 a) bis e) ist beispielhaft der Aufbau einer Präsentationsvorrichtung
gezeigt. Hierbei kommen acht Vorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art um Einsatz,
in denen vier Textilbahnen 3 verspannt sind. Die Präsentationsvorrichtung umfasst
zwei rechteckförmige Rahmen 5, die jeweils aus vier jeweils rechtwinklig zueinander
angeordneten Halteprofilen 1 gebildet sind, die mittels Eckverbindern 51 miteinander
verschraubt sind. Die Eckverbinder 51 sind aus einem Winkelstück 511 gebildet, an
das orthogonal zu diesem ein Verbindungsstück 512 angestellt ist. Das Verbindungsstück
512 ist in Form eines Nutensteins zum Einbringen in ein C-Profil ausgebildet. In die
zweiten Aufnahmen 14 der Halteprofile 1 ist jeweils ein Klappprofil 2 eingesetzt und
schwenkbar mit diesen verbunden.
[0024] Die beiden Rahmen 5 sind jeweils mit ihren Klappprofilen nach außen gerichtet beabstandet
zueinander angeordnet, wobei die an den vier Ecken jeweils gegenüberliegend angeordneten
beiden Verbindungsstücke 512 jeweils in ein in einen C-Profil-Abschnitt 521 eines
Eckprofils 52 eingebracht und mit diesem verschraubt sind. Die Eckprofile 52 sind
quaderförmig ausgebildet uns weisen an ihrer dem C-Profi-Abschnitt 521 gegenüberliegenden
Seite jeweils eine in Form eines Doppel-U-Profil-Abschnitts ausgebildete Kederaufnahme
522 auf (vgl. Fig. 3 b) ).
[0025] Die vier rechteckig ausgebildeten Textilbahnen 3 sind jeweils an ihren vier Seiten
mit einem Keder 31 versehen, der als quaderförmiger Flachkeder ausgebildet ist. Die
an den Querseiten jeweils einer Textilbahn 3 angeordneten Keder 31 werden jeweils
in ein U-förmige Aufnahme der Kederaufnahme 522 zweier benachbarter Eckprofile eingesetzt,
sodass jeweils von einer Kederaufnahme 522 zwei Keder 31, nämlich jeweils ein Keder
31 von zwei benachbarten Textilbahnen 3 aufgenommen sind. Die an den Längsseiten jeweils
einer Textilbahn 3 angeordneten Keder 31 werden jeweils in eine erste Aufnahme 13
zweier parallel zueinander angeordneter Halteprofile 1 der beiden Rahmen 5 eingesetzt
(vgl. Figur 3 d) ) wonach die Klappprofile 2 in ihre Endlage-Schwenkposition verschwenkt
werden und nachfolgend über Schrauben 4, die durch die Bohrungen 25 der Klappprofile
23 die jeweilige Textilbahn 3 durchdringend in die Gewindebohrungen 17 des Halteprofils
eingeschraubt werden (vgl. Figur 3 e) ). Im Ausführungsbeispiel ist die Länge der
Schrauben 4 derart gewählt, dass sie durch die Gewindebohrungen 16 hindurchragen,
wodurch die in den ersten Aufnahmen 13 eingesetzten Keder 31 gegen die die erste Aufnahme
begrenzende Rückwand 12 gepresst werden.
[0026] Im Ausführungsbeispiel sind die Halteprofile 1 des oberen Rahmens 5 an Seilen 6 aufgehängt,
die über Kopplungsstücke 61, die in die C-Profile-Abschnitte 11 der Halteprofile 1
einschiebbar und gegen diese verspannbar sind, an den Halteprofilen befestigt sind.
1. Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn (3), mit einem länglichen Halteprofil (1),
das an einer Querseite einen sich in Längsrichtung erstreckenden C-Profil-Abschnitt
(11) aufweist und das an seiner dem C-Profil-Abschnitt (1) gegenüberliegenden Seite
eine erste Aufnahme (13) für einen Keder (31) einer Textilbahn (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufnahme (13) durch einen sich in Längsrichtung erstreckenden U-Profil-Abschnitt
gebildet ist, wobei in Richtung des C-Profil-Abschnitts (11) beabstandet zu der ersten
Aufnahme (13) eine zweite Aufnahme (14) angeordnet ist, in der ein Klappprofil (2)
schwenkbar gelagert ist, das in einer Endlage-Schwenkposition an der ersten Aufnahme
(13) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufnahme (13) rinnenartig mit im Wesentlichen kreisbogenförmigen Querschnitt
ausgebildet ist, wobei das Klappprofil (2) eine sich in Längsrichtung erstreckende,
im Wesentlichen zylinderförmige Anformung (22) aufweist, die in der zweiten Aufnahme
(14) eingebracht ist und über die das Klappprofil (2) schwenkbar in der zweiten Aufnahme
(14) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anformung (22) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Ausschnitt versehen
ist, der bevorzugt durch zwei winklig zueinander angestellte ebene Flächen (221, 222)
gebildet ist, wobei die zweite Aufnahme (14) eine Anschlagfläche aufweist, an welcher
der Ausschnitt in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils (2) mit einer Fläche
(222) anliegt.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappprofil (2) beabstandet zu seiner der Anformung (22) gegenüberliegenden Querseite
einen sich vorzugsweise über die gesamte Breite erstreckenden Anschlagsteg (23) aufweist,
mit dem das Klappprofil (2) in seiner Endlage-Schwenkposition an der ersten Aufnahme
(13) anliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von dem Anschlagsteg (23) begrenzten Endabschnitt (24) des Klappprofils wenigstens
eine Bohrung (25) angeordnet ist, die bei Anlage des Anschlagsteges (23) an der ersten
Aufnahme (13) mit einer in der ersten Aufnahme (13) eingebrachten Gewindebohrung (17)
fluchtet.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappprofil (2) an seiner dem Halteprofil (1) zugewandten Seite einen ersten
Raststeg (26) aufweist, der mit einem an dem Halteprofil (1) hierzu angeordneten zweiten
Raststeg (16) in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils (1) verrastet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Raststeg (26) sich über die gesamte Länge des Klappprofils (2) und/oder
der zweite Raststeg (16) sich über die gesamte Länge des Halteprofils (1) erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (1) und/oder das Klappprofil (2) aus Aluminium, vorzugsweise als
Aluminiumgussteil, insbesondere als Aluminiumstranggussteil hergestellt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (1) eine ebene Rückwand (12) aufweist, über welche die erste Aufnahme
(13) mit dem C-Profil-Abschnitt (11) verbunden ist, wobei die zweite Aufnahme (14)
an dem C-Profil-Abschnitt (11) angeordnet ist und über einen Verbindungssteg (15)
oberhalb der ersten Aufnahme (13) mit der Rückwand (12) verbunden ist, wobei der Verbindungssteg
(15) mit der Rückwand (12) einen spitzen Winkel einschließt.
10. Präsentationsvorrichtung, umfassend eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
9 und eine Textilbahn (3), die an einem Ende mit einem Keder (31) verbunden ist, der
einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei der Keder (31) derart in die erste
Aufnahme (13) des Halteprofils (1) eingesetzt ist, die durch einen sich in Längsrichtung
erstreckenden U-Profil-Abschnitt gebildet ist, dass die Textilbahn (3) außen an dem
Halteprofil (1) anliegt, wobei das Klappprofil (2) mit seinem Anschlagsteg (23) an
der ersten Aufnahme (13) des Halteprofils anliegt, wodurch die Textilbahn (3) zwischen
dem Halteprofil (1) und dem Anschlagsteg (23) hindurchgeführt ist.
11. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass durch wenigstens eine Bohrung (25) des Klappprofils (2) eine Schraube (4) geführt
ist, welche die Textilbahn (3) durchdringend in eine Gewindebohrung (17) der ersten
Aufnahme (13) eingeschraubt ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vorrichtung zum Abhängen einer Textilbahn (3), mit einem länglichen Halteprofil (1),
das an einer Querseite einen sich in Längsrichtung erstreckenden C-Profil-Abschnitt
(11) aufweist und das an seiner dem C-Profil-Abschnitt (1) gegenüberliegenden Seite
eine erste Aufnahme (13) für einen Keder (31) einer Textilbahn (3) aufweist, wobei
die erste Aufnahme (13) durch einen sich in Längsrichtung erstreckenden U-Profil-Abschnitt
gebildet ist, wobei in Richtung des C-Profil-Abschnitts (11) beabstandet zu der ersten
Aufnahme (13) eine zweite Aufnahme (14) angeordnet ist, in der ein Klappprofil (2)
schwenkbar gelagert ist, das in einer Endlage-Schwenkposition an der ersten Aufnahme
(13) anliegt, wobei die zweite Aufnahme (13) rinnenartig mit im Wesentlichen kreisbogenförmigen
Querschnitt ausgebildet ist, wobei das Klappprofil (2) eine sich in Längsrichtung
erstreckende, im Wesentlichen zylinderförmige Anformung (22) aufweist, die in der
zweiten Aufnahme (14) eingebracht ist und über die das Klappprofil (2) schwenkbar
in der zweiten Aufnahme (14) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anformung (22) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Ausschnitt versehen
ist, der durch zwei winklig zueinander angestellte ebene Flächen (221, 222) gebildet
ist, wobei die zweite Aufnahme (14) eine Anschlagfläche aufweist, an welcher der Ausschnitt
in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils (2) mit einer Fläche (222) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappprofil (2) beabstandet zu seiner der Anformung (22) gegenüberliegenden Querseite
einen sich vorzugsweise über die gesamte Breite erstreckenden Anschlagsteg (23) aufweist,
mit dem das Klappprofil (2) in seiner Endlage-Schwenkposition an der ersten Aufnahme
(13) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von dem Anschlagsteg (23) begrenzten Endabschnitt (24) des Klappprofils wenigstens
eine Bohrung (25) angeordnet ist, die bei Anlage des Anschlagsteges (23) an der ersten
Aufnahme (13) mit einer in der ersten Aufnahme (13) eingebrachten Gewindebohrung (17)
fluchtet.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappprofil (2) an seiner dem Halteprofil (1) zugewandten Seite einen ersten
Raststeg (26) aufweist, der mit einem an dem Halteprofil (1) hierzu angeordneten zweiten
Raststeg (16) in der Endlage-Schwenkposition des Klappprofils (1) verrastet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Raststeg (26) sich über die gesamte Länge des Klappprofils (2) und/oder
der zweite Raststeg (16) sich über die gesamte Länge des Halteprofils (1) erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (1) und/oder das Klappprofil (2) aus Aluminium, vorzugsweise als
Aluminiumgussteil, insbesondere als Aluminiumstranggussteil hergestellt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (1) eine ebene Rückwand (12) aufweist, über welche die erste Aufnahme
(13) mit dem C-Profil-Abschnitt (11) verbunden ist, wobei die zweite Aufnahme (14)
an dem C-Profil-Abschnitt (11) angeordnet ist und über einen Verbindungssteg (15)
oberhalb der ersten Aufnahme (13) mit der Rückwand (12) verbunden ist, wobei der Verbindungssteg
(15) mit der Rückwand (12) einen spitzen Winkel einschließt.
8. Präsentationsvorrichtung, umfassend eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
9 und eine Textilbahn (3) , die an einem Ende mit einem Keder (31) verbunden ist,
der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei der Keder (31) derart in die erste
Aufnahme (13) des Halteprofils (1) eingesetzt ist, die durch einen sich in Längsrichtung
erstreckenden U-Profil-Abschnitt gebildet ist, dass die Textilbahn (3) außen an dem
Halteprofil (1) anliegt, wobei das Klappprofil (2) mit seinem Anschlagsteg (23) an
der ersten Aufnahme (13) des Halteprofils anliegt, wodurch die Textilbahn (3) zwischen
dem Halteprofil (1) und dem Anschlagsteg (23) hindurchgeführt ist.
9. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch wenigstens eine Bohrung (25) des Klappprofils (2) eine Schraube (4) geführt
ist, welche die Textilbahn (3) durchdringend in eine Gewindebohrung (17) der ersten
Aufnahme (13) eingeschraubt ist.