[0001] Die Erfindung geht aus von einem Frontalauszug für ein Möbel, insbesondere für einen
Spülenunterschrank, wobei der Frontalauszug ein Schubladengestell mit einem Tragrahmen
mit mindestens einer Aufnahme für einen Mülleimer aufweist, wobei das Schubladengestell
zwei parallele und voneinander beabstandete Linearführungen aufweist, die dazu eingerichtet
sind, an gegenüberliegenden Außenwänden eines Möbelkorpus montiert zu werden. Über
die Linearführungen ist das Schubladengestell in Bezug auf den Möbelkorpus zwischen
einer aus dem Möbelkorpus ausgezogenen und einer in den Möbelkorpus eingeschobenen
Position verstellbar. Ein derartiger Frontalauszug ist beispielsweise aus der
US 20240141631 A1 bekannt. Einen ähnlichen Frontalauszug beschreiben auch die
WO 2022233746 A1, die
DE 10 2016 118 381 A1 und die
DE 20 2014 102 726 U1.
[0002] In der Möbelindustrie, insbesondere bei der Gestaltung von Küchenschränken, ist es
üblich, Schubladensysteme zu integrieren, die den Stauraum effizient nutzen. Bekannte
Systeme umfassen typischerweise Schubladen mit festen Rahmen und standardisierten
Abmessungen, die an den Innenwänden des Schrankkorpus befestigt sind. Diese Schubladen
sind oft mit Auszügen ausgestattet, die eine vollständige oder teilweise Öffnung ermöglichen,
um den Zugriff auf den Inhalt zu erleichtern. Ein häufiges Problem bei diesen Systemen
ist jedoch die begrenzte Flexibilität in Bezug auf die Anpassung an unterschiedliche
Küchengeräte oder spezifische Anforderungen der Nutzer. Insbesondere in Spülenunterschränken,
wo der Platz oft durch Rohre und andere Installationen eingeschränkt ist, stoßen herkömmliche
Schubladensysteme an ihre Grenzen.
[0003] Gemäß bekannter Ansätze sind Schubladen in der Regel so konzipiert, dass sie den
gesamten verfügbaren Raum innerhalb des Schrankkorpus ausfüllen. Dies führt dazu,
dass der Platz für die Installation zusätzlicher Küchengeräte, wie Wasseraufbereitungsanlagen
oder Mülltrennsysteme, stark eingeschränkt ist. Einige Systeme versuchen, dieses Problem
zu lösen, indem sie modulare Einheiten anbieten, die jedoch oft kompliziert zu installieren
sind und nicht die gewünschte Stabilität und Funktionalität bieten. Trotz der beträchtlichen
Fortschritte auf dem Gebiet der Möbelgestaltung besteht nach wie vor ein Bedarf an
innovativen Lösungen, die eine bessere Integration von Küchengeräten in Schränken
ermöglichen, ohne den Stauraum zu beeinträchtigen.
[0004] Die aus dem Stand der Technik bekannten Frontalauszüge haben somit den Nachteil,
dass sie für die Integration eines Küchengeräts, vorzugsweise eines Wasseraufbereitungsgeräts
entweder nicht geeignet sind oder zumindest den Frontalauszug destabilisieren, wodurch
die Ergonomie des Frontalauszugs verschlechtert wird.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung einen Frontalauszug bereitzustellen, welcher
die Integration eines Küchengeräts, vorzugsweise eines Wasseraufbereitungsgeräts,
ermöglicht ohne dass der Frontalauszug dadurch destabilisiert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Frontalauszug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der nebengeordnete Anspruch 8 betrifft ein entsprechendes Möbel. Vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.
[0007] In der nachstehenden Beschreibung werden vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben, die über die in den Ansprüchen angegebenen Ausführungsformen hinausgehen.
Obwohl die einzelnen Merkmale dieser Ausführungsformen in der nachstehenden Beschreibung
für das bessere Verständnis in einem inhaltlichen Zusammenhang offenbart sind, können
diese Merkmale für die Verwirklichung vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung
auch unabhängig voneinander geeignet sein und sollen demgemäß auch als unabhängig
voneinander offenbart verstanden werden.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Schubladengestell in einem Bereich zwischen
den parallelen Linearführungen eine Aussparung für ein Küchengerät, vorzugsweise ein
Wasseraufbereitungsgerät, aufweist, die in Verstellrichtung der Linearführungen offen
ist. Vorzugsweise ist die Aussparung an einer einem Möbelkorpus, an dem das Schubladengestell
montiert ist, in einer ausgezogenen Position zugewandten Seite offen. Die Aussparung
kann in dem von den beiden parallelen und voneinander beabstandeten Linearführungen
aufgespannten Bereich angeordnet sein. Wenn die Aussparung zwischen den parallelen
Linearführungen angeordnet ist, kann auch der Schwerpunkt einer an dem Frontalauszug
montierten Möbelfront zwischen den Linearführungen angeordnet sein, wodurch wirkungsvoll
ein Verdrehen des Frontalauszugs in einer vertikalen Ebene senkrecht zur Verstellrichtung
der Linearführungen verhindert und damit die Stabilität des Schubladengestells erhöht
und die Ergonomie des Frontalauszugs verbessert wird.
[0009] Die Linearführungen ermöglichen eine stabile und gleichmäßige Bewegung des Schubladengestells,
indem sie an den gegenüberliegenden Außenwänden des Möbelkorpus befestigt werden können.
Der Tragrahmen des Schubladengestells sorgt für die notwendige Stabilität und unterstützt
die vertikale Möbelfront. Die Aussparung im Schubladengestell schafft Platz für ein
Küchengerät, ohne die Stabilität des Frontalauszugs zu beeinträchtigen.
[0010] Ein Vorteil dieser Anordnung ist die erhöhte Ergonomie des Frontalauszugs, da ein
Verkannten beim Verstellen des Frontalauszugs vermieden wird.
[0011] Die Linearführung kann zwei Hauptkomponenten aufweisen, eine Führungsschiene und
einen Führungsschlitten. Die Führungsschiene kann fest montiert sein, etwa an einer
von zwei gegenüberliegenden Außenwänden eines Möbelkorpus, und bildet eine Bahn, entlang
der sich der Führungsschlitten bewegen kann. Der Führungsschlitten ist mit Lagern,
zum Beispiel Rollen, ausgestattet, die auf der Führungsschiene laufen und so eine
gleichmäßige und stabile Bewegung ermöglichen. Der Führungsschlitten kann an dem Schubladengestell
montiert sein.
[0012] Der Tragrahmen kann eine stirnseitige Schiene für die Montage und/oder Abstützung
einer vertikalen Möbelfront aufweisen, wobei sich die Schiene zwischen den gegenüberliegenden
Linearführungen erstreckt, und wobei vorzugsweise das Schubladengestell an einer von
der Schiene parallel beabstandeten Seite offen ist. Die Stirnseite der Schiene kann
für die Montage der Möbelfront vorbereitet sein. Dafür kann die stirnseitige Schiene
beispielsweise Befestigungsaufnahmen für Befestigungsmittel, beispielsweise Bohrungen
für Schrauben aufweisen. Die stirnseitige Schiene kann unmittelbar mit den gegenüberliegenden
Linearführungen verbunden sein, vorzugsweise mit diesen gefügt sein. Die stirnseitige
Schiene kann an ihren gegenüberliegenden Längsenden unter Einschluss eines 90°-Winkels
mit den Linearführungen verbunden sein. Vorzugsweise bilden die stirnseitige Schiene
und die Linearführungen eine U-Form.
[0013] Die Aussparung kann von der stirnseitigen Schiene und einer der Linearführungen sowie
dem Tragrahmen begrenzt sein. Die stirnseitige Schiene, die Linearführung sowie der
Tragrahmen können vorzugsweise in derselben Ebene angeordnet sein, beispielsweise
in der von der Linearführung und der Schiene aufgespannten Ebene.
[0014] Die stirnseitige Schiene, die Linearführung sowie der Tragrahmen können U-förmig
zueinander angeordnet sein und vorzugsweise ineinander übergehen. Die stirnseitige
Schiene kann die Linearführung und den Tragrahmen miteinander verbinden. Die Aussparung
kann an der offenen Seite der U-Form geöffnet sein.
[0015] Die Aussparung kann sich über die gesamte Tiefe des Schubladengestells in der Verstellrichtung
der Linearführungen erstrecken. Sie kann insbesondere bis zu der stirnseitigen Schiene
heranreichen.
[0016] Der Tragrahmen kann eine die Aussparung begrenzende Strebe aufweisen, die sich vorzugsweise
in der Verstellrichtung der Linearführungen erstreckt. Die Strebe kann ein Versteifungselement
aufweisen, das besonders bevorzugt für die Montage und/oder Abstützung an einer vertikalen
Möbelfront eingerichtet ist.
[0017] Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Möbel beschrieben, insbesondere
ein Spülenunterschrank, der einen Frontalauszug der zuvor beschriebenen Art aufweist.
Das Schubladengestell kann mit seinen Linearführungen an gegenüberliegenden Außenwänden
eines Möbelkorpus des Möbels montiert, vorzugsweise verschraubt, sein. Eine von dem
Möbelkorpus abgewandte Stirnseite des Schubladengestells kann für die Montage einer
Möbelfront eingerichtet sein.
[0018] Der Frontalauszug kann relativ zu einem Küchengerät, vorzugsweise einem Wasseraufbereitungsgerät,
das in dem Möbelkorpus angeordnet ist, in Tiefenrichtung des Möbelkorpus zwischen
einer ausgezogenen Stellposition und einer in den Schrankkorpus eingeschobenen Stellposition
hin und her beweglich sein. Insbesondere kann das Küchengerät, beispielsweise ein
Wasseraufbereitungsgerät, in dem Möbelkorpus stehen oder darin hängend montiert sein.
Das Küchengerät kann insbesondere in dem Möbelkorpus ein statisches, besonders bevorzugt
in dem Möbelkorpus stehendes oder darin hängend montiertes Küchengerät sein.
[0019] Das Küchengerät kann in seiner ausgezogenen Stellposition der Aussparung zumindest
anteilig in der Verstellrichtung der Linearführungen vorgelagert und in seiner eingeschobenen
Stellposition gegenüber der ausgezogenen Stellposition in der Aussparung zumindest
weiter aufgenommen und vorzugsweise vollständig darin aufgenommen sein.
[0020] Der Tragrahmen kann sich in der Verstellrichtung ausgehend von einer stirnseitigen
Schiene für die Montage und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront des Möbels
erstrecken, vorzugsweise über nicht mehr als 80 % der Tiefe des Möbelkorpus in der
Verstellrichtung und besonders bevorzugt über nicht mehr als 60 % der Tiefe des Möbelkorpus
in der Verstellrichtung.
[0021] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachstehenden Figuren erläutert.
[0022] Dabei zeigt:
- Figur 1
- in perspektivischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsformen eines Frontalauszugs;
- Figur 2
- eine Draufsicht einer beispielhaft Ausführungsform eines Frontalauszug;
- Figur 3
- eine perspektivische Rückansicht einer Ausführungsform eines Frontalauszug;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf einen in einen Möbelkorpus eingebauten Frontalauszug im ausgezogenen
Zustand;
- Figur 5
- die Anordnung gemäß Figur 4 bei in den Möbelkorpus eingeschobenem Frontalauszug; und
- Figur 6
- eine beispielhaft Ausführungsform eines Möbels mit darin eingebautem Frontalauszug
in der ausgezogenen Stellung.
[0023] Die in den Figuren 1-6 gezeigten Ausführungsformen zeigen Merkmale, die in beliebiger
Kombination oder einzeln für die Realisierung von Ausführungsformen der Erfindung
relevant sein können.
[0024] Die in den Figuren 1-6 gezeigten Frontalauszüge 1 sind jeweils für den Einbau in
einem Möbel, beispielsweise einem Küchenmöbel, insbesondere einen Unterbauschrank
für eine Küchenarbeitsplatte geeignet. Der Frontalauszug 1 weist dazu an gegenüberliegenden
Seiten Befestigungsplatten 14 auf, über die der Frontalauszug 1 an gegenüberliegenden
Innenseiten von Außenwänden 7 eines Möbelkorpus 8 befestigt, insbesondere verschraubt
werden können.
[0025] Der Frontalauszug 1 weist ein Schubladengestell 2 auf, welches über Linearführungen
an den Außenwänden 7 eine Möbelkorpus 8 befestigt ist, vorliegend mithilfe der Befestigungsplatten
14. Die Linearführungen 6 sind Bestandteil eines Tragrahmens 3 des Schubladengestells
2, welcher eine Aufnahme 4 für einen Mülleimer 5 eines Mülltrennsystems aufweist.
[0026] Der Tragrahmen 3 unterteilt das Schubladengestell 2 in der Breitenrichtung zwischen
den gegenüberliegenden Linearführungen 6 in einen Abschnitt, in welchem die Aufnahme
4 angeordnet ist und in einen Abschnitt, welcher über eine Aussparung 9 in der Tiefenrichtung
des Frontalauszugs 1, mithin in Verstellrichtung der Linearführungen 6, offen ist.
Dadurch wird in dem Schubladengestell 2 Platz geschaffen für die Aufnahme eines Küchengeräts,
beispielsweise eines Wasseraufbereiters.
[0027] Das nicht dargestellte Küchengerät kann in dem Möbelkorpus 8 stehend oder wandhängend
angeordnet sein, wobei es in einer Stellposition des Frontalauszugs 1, bei welcher
der Frontalauszug 1 in den Möbelkorpus 8 eingeschoben ist, in der Aussparung 9 aufgenommen
ist. In einer Stellposition des Frontalauszugs 1, in welcher der Frontalauszug 1 vollständig
oder zumindest teilweise aus dem Möbelkorpus 8 ausgezogen ist, kann die Aussparung
9 dem Küchengerät zumindest teilweise oder vollständig vorgelagert sein.
[0028] Die Linearführung 6, welche die Aussparung 9 begrenzt, kann in einem oberen Bereich
des Frontalauszugs 1 angeordnet sein, sodass unterhalb der Linearführung 6 einen Freiraum
ohne Störkontur für die Aufnahme des Küchengeräts in der eingeschobenen Position des
Frontalauszugs 1 geschaffen wird. In der Einbauposition kann sich das Küchengerät
somit vollständig unterhalb der Linearführung 6 befinden. Alternativ kann die Linearführung
6 In der Montageposition des Küchengeräts zwischen dem Küchengerät und der Außenwand
7 bzw. der Befestigungsplatte 14 angeordnet sein.
[0029] Der die Aussparung 9 begrenzenden Linearführung 6 gegenüberliegend ist eine sich
parallel zu der Linearführung 6 erstreckende Strebe 12 angeordnet, welche einerseits
die Aussparung 9 und andererseits die Aufnahme 4 für die Mülleimer 5 begrenzt. An
geformt an die Strebe 12 ist ein Versteifungselement 13.das Versteifungselement ist
im wesentlichen Platten für mich ausgebildet. Das Versteifungselement erstreckt sich
im Wesentlichen senkrecht zu der von dem Tragrahmen 3 aufgespannten Ebene sowie parallel
zu der Verstellrichtung der Linearführungen 6. Das Versteifungselement 13 weist an
einer mit der stirnseitigen Schiene 10 verbundenen Seite Befestigungsmittel auf, vorliegend
einen Haltewinkel, mithilfe welcher das Versteifungselement 13 an der Möbelfront 11
abgestützt und an dieser befestigt werden kann.
[0030] Dadurch, dass die Linearführungen 6 einen maximal möglichen Abstand aufweisen, indem
sie dazu eingerichtet sind, jeweils an einer der beiden gegenüberliegenden Außenwänden
7 eines Möbelkorpus 8, unmittelbar oder mittelbar über die Befestigungsplatten 14,
montiert zu werden, Obwohl der Tragrahmen 3 zur Aufnahme der Mülleimer 5 lediglich
einen Teil des Abstandes zwischen den Linearführungen 6 einnimmt, weist der Frontalauszug
1 eine hohe Stabilität und dementsprechend eine geringe Tendenz zum verkannten auf,
wenn er manuell über die Möbelfront 11 betätigt wird, um zwischen der eingeschobenen
Position und der ausgezogenen Position verstellt zu werden.
[0031] Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Frontalauszugs 1, der speziell
für den Einbau in ein Möbelstück, wie einen Spülenunterschrank, eingerichtet ist.
Der Frontalauszug 1 umfasst ein Schubladengestell 2, das mit einem Tragrahmen 3 ausgestattet
ist. Der Tragrahmen 3 ist so gestaltet, dass er mindestens eine Aufnahme 4 für einen
Mülleimer 5 enthält. Diese Konstruktion ermöglicht eine effiziente Nutzung des verfügbaren
Raums innerhalb des Möbelkorpus.
[0032] Das Schubladengestell 2 ist mit zwei parallelen und voneinander beabstandeten Linearführungen
6 ausgestattet. Diese Linearführungen 6 sind dazu eingerichtet, dass sie an gegenüberliegenden
Außenwänden eines Möbelkorpus montiert werden können. Die Linearführungen 6 gewährleisten
eine stabile und gleichmäßige Bewegung des Schubladengestells 2 zwischen einer ausgezogenen
und einer eingeschobenen Position.
[0033] Ein besonderes Merkmal des Frontalauszugs 1 ist die Aussparung 9, die sich in einem
Teilbereich des Raums zwischen den Linearführungen 6 befindet. Diese Aussparung 9
ist in der Verstellrichtung der Linearführungen 6 einseitig offen und bietet Platz
für die Aufnahme eines Küchengeräts, vorzugsweise eines Wasseraufbereiters. Die Aussparung
9 ist so gestaltet, dass sie in der ausgezogenen Position des Frontalauszugs 1 dem
Küchengerät vorgelagert ist und in der eingeschobenen Position das Küchengerät vollständig
oder teilweise aufnimmt.
[0034] Der Tragrahmen 3 ist mit einer stirnseitigen Schiene 10 ausgestattet, die vorliegend
für die Montage und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront eingerichtet ist.
Die stirnseitige Schiene 10 erstreckt sich zwischen den gegenüberliegenden Linearführungen
6 und ist dazu eingerichtet, dass sie eine stabile Verbindung zwischen den Linearführungen
6 und dem Tragrahmen 3 bildet. Diese Anordnung verleiht dem Schubladengestell 2 zusätzliche
Stabilität und verhindert ein Verkannten während der Bewegung.
[0035] Zusätzlich ist eine Strebe 12 vorhanden, die die Aussparung 9 begrenzt und sich parallel
zu den Linearführungen 6 erstreckt. An dieser Strebe 12 ist ein Versteifungselement
13 angebracht, das zur Montage und/oder Abstützung an einer vertikalen Möbelfront
eingerichtet ist. Das Versteifungselement 13 sorgt für zusätzliche Stabilität und
unterstützt die strukturelle Integrität des Frontalauszugs 1.
[0036] Die Konstruktion des Frontalauszugs 1 ermöglicht eine effiziente Raumnutzung und
bietet gleichzeitig die Möglichkeit, ein Küchengerät in den Möbelkorpus zu integrieren,
ohne die Stabilität des Auszugs zu beeinträchtigen. Die Linearführungen 6 sind so
konzipiert, dass sie einen maximal möglichen Abstand aufweisen, indem sie an den gegenüberliegenden
Außenwänden des Möbelkorpus montiert werden. Dies trägt zur hohen Stabilität des Frontalauszugs
1 bei und minimiert die Tendenz zum Verkannten, wenn der Auszug manuell über die Möbelfront
betätigt wird.
[0037] Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf eine beispielhafte Ausführungsform eines Frontalauszugs
1. Der Frontalauszug 1 umfasst ein Schubladengestell 2, das mit einem Tragrahmen 3
ausgestattet ist. Der Tragrahmen 3 weist mindestens eine Aufnahme 4 für einen Mülleimer
5 auf. In der dargestellten Ausführungsform ist ein Mülleimer 5 in der Aufnahme 4
angeordnet.
[0038] Das Schubladengestell 2 ist mit zwei parallelen und voneinander beabstandeten Linearführungen
6 versehen, die dazu eingerichtet sind, an gegenüberliegenden Außenwänden eines Möbelkorpus
montiert zu werden. Die Linearführungen 6 ermöglichen eine gleichmäßige und stabile
Bewegung des Schubladengestells 2 in der Verstellrichtung.
[0039] Zwischen den Linearführungen 6 befindet sich eine Aussparung 9, die in Verstellrichtung
der Linearführungen 6 offen ist. Diese Aussparung 9 schafft Platz für die Aufnahme
eines Küchengeräts, beispielsweise eines Wasseraufbereiters, ohne die Stabilität des
Frontalauszugs 1 zu beeinträchtigen.
[0040] Der Tragrahmen 3 ist mit einer stirnseitigen Schiene 10 ausgestattet, die zur Montage
und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront dient. Die stirnseitige Schiene 10
erstreckt sich zwischen den gegenüberliegenden Linearführungen 6 und bildet zusammen
mit diesen eine U-Form. Die Aussparung 9 ist an der offenen Seite der U-Form offen.
[0041] Eine Strebe 12, die sich parallel zu einer der Linearführungen 6 erstreckt, begrenzt
die Aussparung 9 und dient gleichzeitig zur Stabilisierung des Schubladengestells
2. Die Strebe 12 ist mit einem Versteifungselement 13 versehen, das zur Montage und/oder
Abstützung an einer vertikalen Möbelfront eingerichtet ist.
[0042] Die dargestellte Anordnung ermöglicht es, den Frontalauszug 1 ergonomisch zu bedienen,
indem ein Verkannten beim Verstellen des Frontalauszugs 1 vermieden wird. Dies wird
durch die stabile Konstruktion des Schubladengestells 2 und die optimale Anordnung
der Linearführungen 6 erreicht.
[0043] Figur 3 zeigt eine perspektivische Rückansicht einer Ausführungsform eines Frontalauszugs
1. Der Frontalauszug 1 umfasst ein Schubladengestell 2, das einen Tragrahmen 3 aufweist.
Der Tragrahmen 3 ist mit mindestens einer Aufnahme 4 für einen Mülleimer 5 ausgestattet.
Das Schubladengestell 2 ist über zwei parallele und voneinander beabstandete Linearführungen
6 mit gegenüberliegenden Außenwänden 7 eines Möbelkorpus (nicht dargestellt) verbunden.
Die Linearführungen 6 sind an Befestigungsplatten 14 montiert, die an den Außenwänden
7 des Möbelkorpus befestigt werden können.
[0044] Der Tragrahmen 3 weist eine stirnseitige Schiene 10 auf, die zur Montage und/oder
Abstützung einer vertikalen Möbelfront (nicht dargestellt) dient. Die stirnseitige
Schiene 10 erstreckt sich zwischen den gegenüberliegenden Linearführungen 6. Der Tragrahmen
3 ist so gestaltet, dass er eine Aussparung 9 aufweist, die in der Verstellrichtung
der Linearführungen 6 offen ist. Diese Aussparung 9 ermöglicht die Integration eines
Küchengeräts, vorzugsweise eines Wasseraufbereitungsgeräts, ohne den Frontalauszug
1 zu destabilisieren.
[0045] Die Linearführungen 6 sind so angeordnet, dass sie den maximal möglichen Abstand
zueinander aufweisen, indem sie an den gegenüberliegenden Außenwänden 7 des Möbelkorpus
montiert sind. Dies sorgt für eine hohe Stabilität des Frontalauszugs 1 und reduziert
die Tendenz zum Verkannten beim Verstellen des Frontalauszugs 1.
[0046] Der Tragrahmen 3 unterteilt das Schubladengestell 2 in der Breitenrichtung zwischen
den Linearführungen 6 in einen Abschnitt mit der Aufnahme 4 für den Mülleimer 5 und
einen Abschnitt mit der Aussparung 9. Die Aussparung 9 schafft Platz für die Aufnahme
eines Küchengeräts. Eine Strebe 12 des Tragrahmens 3 begrenzt die Aussparung 9 und
erstreckt sich parallel zu den Linearführungen 6. Die Strebe 12 ist mit einem Versteifungselement
13 versehen, das zur Montage und/oder Abstützung an einer vertikalen Möbelfront eingerichtet
ist.
[0047] Das Versteifungselement 13 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und erstreckt
sich senkrecht zur von dem Tragrahmen 3 aufgespannten Ebene sowie parallel zur Verstellrichtung
der Linearführungen 6. An einer Seite des Versteifungselements 13, die der stirnseitigen
Schiene 10 zugewandt ist, sind Befestigungsmittel, wie ein Haltewinkel, vorgesehen.
Diese Befestigungsmittel ermöglichen die Abstützung und Befestigung des Versteifungselements
13 an der Möbelfront.
[0048] Die dargestellte Ausführungsform des Frontalauszugs 1 zeigt, wie die verschiedenen
Komponenten des Systems miteinander verbunden sind und funktionieren, um eine stabile
und ergonomische Lösung für die Integration eines Küchengeräts in einem Möbelkorpus
zu bieten.
[0049] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf einen in einen Möbelkorpus 8 eingebauten Frontalauszug
1 im ausgezogenen Zustand. Der Frontalauszug 1 ist für den Einbau in einem Möbel,
insbesondere einem Spülenunterschrank, vorgesehen und weist ein Schubladengestell
2 auf. Das Schubladengestell 2 ist über zwei parallele und voneinander beabstandete
Linearführungen 6 an den gegenüberliegenden Außenwänden 7 des Möbelkorpus 8 befestigt.
[0050] Das Schubladengestell 2 umfasst einen Tragrahmen 3, der mindestens eine Aufnahme
4 für einen Mülleimer 5 aufweist. In der dargestellten Ausführungsform ist ein Mülleimer
5 in der Aufnahme 4 des Tragrahmens 3 angeordnet. Der Tragrahmen 3 erstreckt sich
zwischen den Linearführungen 6 und ist so gestaltet, dass er eine hohe Stabilität
und eine geringe Tendenz zum Verkannten aufweist.
[0051] Zwischen den Linearführungen 6 befindet sich eine Aussparung 9, die in der Verstellrichtung
der Linearführungen 6 offen ist. Diese Aussparung 9 schafft Platz für die Aufnahme
eines Küchengeräts, vorzugsweise eines Wasseraufbereiters. Die Aussparung 9 ist so
angeordnet, dass sie in der ausgezogenen Position des Frontalauszugs 1 dem Küchengerät
zumindest teilweise oder vollständig vorgelagert ist, während in der eingeschobenen
Position des Frontalauszugs 1 das Küchengerät in der Aussparung 9 aufgenommen ist.
[0052] Der Tragrahmen 3 weist eine stirnseitige Schiene 10 auf, die sich zwischen den gegenüberliegenden
Linearführungen 6 erstreckt und zur Montage und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront
11 dient. Die stirnseitige Schiene 10 ist unmittelbar mit den Linearführungen 6 verbunden
und bildet zusammen mit diesen eine U-Form. Die stirnseitige Schiene 10, die Linearführungen
6 und der Tragrahmen 3 sind in derselben Ebene angeordnet, was zu einer erhöhten Stabilität
des Schubladengestells 2 beiträgt.
[0053] Eine Strebe 12, die sich parallel zu einer der Linearführungen 6 erstreckt, begrenzt
die Aussparung 9 und dient gleichzeitig zur Abgrenzung der Aufnahme 4 für die Mülleimer
5. Die Strebe 12 ist mit einem Versteifungselement 13 versehen, das zur Montage und/oder
Abstützung an der vertikalen Möbelfront 11 eingerichtet ist. Das Versteifungselement
13 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zu der von dem Tragrahmen 3 aufgespannten
Ebene sowie parallel zu der Verstellrichtung der Linearführungen 6.
[0054] Durch die Anordnung der Linearführungen 6 an den gegenüberliegenden Außenwänden 7
des Möbelkorpus 8 wird eine maximale Stabilität des Frontalauszugs 1 erreicht. Dies
ermöglicht eine ergonomische Bedienung des Frontalauszugs 1, indem ein Verkannten
beim Verstellen des Frontalauszugs 1, insbesondere beim Einschieben in den Möbelkorpus
8, vermieden wird. Die Befestigungsplatten 14 dienen zur sicheren Montage der Linearführungen
6 an den Außenwänden 7 des Möbelkorpus 8.
[0055] Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf einen in einen Möbelkorpus 8 eingebauten Frontalauszug
1 im eingeschobenen Zustand. Der Frontalauszug 1 umfasst ein Schubladengestell 2,
das über Linearführungen 6 an den gegenüberliegenden Außenwänden 7 des Möbelkorpus
8 befestigt ist. Die Linearführungen 6 ermöglichen eine gleichmäßige und stabile Bewegung
des Schubladengestells 2.
[0056] Das Schubladengestell 2 weist einen Tragrahmen 3 auf, der eine Aufnahme 4 für Mülleimer
5 enthält. Der Tragrahmen 3 unterteilt das Schubladengestell 2 in der Breitenrichtung
zwischen den Linearführungen 6 in einen Abschnitt mit der Aufnahme 4 und einen Abschnitt
mit einer Aussparung 9. Diese Aussparung 9 erstreckt sich in der Tiefenrichtung des
Frontalauszugs 1 und ist in der Verstellrichtung der Linearführungen 6 offen, um Platz
für die Aufnahme eines Küchengeräts, wie eines Wasseraufbereiters, zu schaffen.
[0057] Die stirnseitige Schiene 10 des Tragrahmens 3 erstreckt sich zwischen den Linearführungen
6 und dient zur Montage und Abstützung einer vertikalen Möbelfront 11. Die Aussparung
9 wird von der stirnseitigen Schiene 10, einer der Linearführungen 6 und dem Tragrahmen
3 begrenzt. Die Aussparung 9 ist an einer der stirnseitigen Schiene 10 gegenüberliegenden
Seite offen. Eine Strebe 12, die sich parallel zu der Linearführung 6 erstreckt, begrenzt
die Aussparung 9 und die Aufnahme 4 für die Mülleimer 5. An die Strebe 12 ist ein
Versteifungselement 13 angeformt, das zur Montage und Abstützung an der vertikalen
Möbelfront 11 eingerichtet ist.
[0058] Die Linearführungen 6 sind so angeordnet, dass sie einen maximal möglichen Abstand
aufweisen, indem sie an den gegenüberliegenden Außenwänden 7 des Möbelkorpus 8 montiert
sind. Dies verleiht dem Frontalauszug 1 eine hohe Stabilität und reduziert die Tendenz
zum Verkannten, wenn er manuell über die Möbelfront 11 zwischen der eingeschobenen
und der ausgezogenen Position verstellt wird.
[0059] In der dargestellten Einbauposition befindet sich ein Küchengerät (nicht dargestellt)
vollständig unterhalb der Linearführung 6, wodurch ein Freiraum ohne Störkontur geschaffen
wird. Alternativ kann die Linearführung 6 in der Montageposition des Küchengeräts
zwischen dem Küchengerät und der Außenwand 7 bzw. der Befestigungsplatte 14 angeordnet
sein.
[0060] Das Küchengerät kann insbesondere freistehend in dem Möbelkorpus 8 angeordnet oder
hängend an der Außenwände 7 montiert sein, welcher die Aussparung 9 zugewandt ist.
[0061] Figur 6 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines Möbels, insbesondere eines
Spülenunterschranks, mit einem darin eingebauten Frontalauszug 1 in der ausgezogenen
Stellung. Der Frontalauszug 1 ist so gestaltet, dass er eine Möbelfront 11 trägt,
die an der Vorderseite des Schubladengestells 2 befestigt ist. Diese Möbelfront 11
ermöglicht es, den Frontalauszug 1 durch Ziehen oder Schieben in eine ausgezogene
oder eingeschobene Position zu bewegen.
[0062] Der Möbelkorpus 8 beherbergt den Frontalauszug 1, der an den gegenüberliegenden Außenwänden
7 des Möbelkorpus 8 montiert ist. Diese Montage erfolgt über Linearführungen 6, die
eine reibungslose Bewegung des Schubladengestells 2 ermöglichen. Die Linearführungen
6 sind an Befestigungsplatten 14 angebracht, die an den Außenwänden 7 befestigt sind.
Diese Konstruktion sorgt für eine stabile Führung des Frontalauszugs 1.
[0063] Innerhalb des Schubladengestells 2 befindet sich eine Aufnahme 4 für einen Mülleimer
5. Der Mülleimer 5 ist so positioniert, dass er leicht zugänglich ist, wenn der Frontalauszug
1 in die ausgezogene Position bewegt wird. Neben der Aufnahme 4 für den Mülleimer
5 ist eine Aussparung 9 vorgesehen, die sich in der Verstellrichtung der Linearführungen
6 erstreckt. Diese Aussparung 9 ist so gestaltet, dass sie Platz für ein Küchengerät,
wie beispielsweise einen Wasseraufbereiter, bietet. Das Küchengerät kann in der Aussparung
9 untergebracht werden, wenn der Frontalauszug 1 in den Möbelkorpus 8 eingeschoben
ist.
[0064] Die Konstruktion des Tragrahmens 3 des Schubladengestells 2 ist so ausgelegt, dass
sie eine hohe Stabilität bietet, auch wenn der Frontalauszug 1 vollständig ausgezogen
ist. Dies wird durch die Anordnung der Linearführungen 6 an den maximal möglichen
Abständen an den Außenwänden 7 erreicht. Die Linearführungen 6 und die stirnseitige
Schiene 10 des Tragrahmens 3 bilden eine U-Form, die die Stabilität des gesamten Systems
erhöht.
[0065] Die Aussparung 9 ist an der offenen Seite der U-Form des Tragrahmens 3 offen, was
den Zugang zu dem in der Aussparung 9 befindlichen Küchengerät erleichtert. Diese
Konstruktion ermöglicht es, das Küchengerät in der ausgezogenen Position des Frontalauszugs
1 teilweise oder vollständig freizulegen, während es in der eingeschobenen Position
vollständig in der Aussparung 9 aufgenommen wird.
Bezugszeichenliste:
[0066]
- 1
- Frontalauszug
- 2
- Schubladengestell
- 3
- Tragrahmen
- 4
- Aufnahme
- 5
- Mülleimer
- 6
- Linearführung
- 7
- Außenwand
- 8
- Möbelkorpus
- 9
- Aussparung
- 10
- Schiene
- 11
- Möbelfront
- 12
- Strebe
- 13
- Versteifungselement
1. Frontalauszug (1) für ein Möbel, insbesondere für einen Spülenunterschrank, wobei
der Frontalauszug (1) ein Schubladengestell (2) mit einem Tragrahmen (3) mit mindestens
einer Aufnahme (4) für einen Mülleimer (5) aufweist, wobei das Schubladengestell (2)
zwei parallele und voneinander beabstandete Linearführungen (6) aufweist, die dazu
eingerichtet sind, an gegenüberliegenden Außenwänden (7) eines Möbelkorpus (8) montiert
zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladengestell (2) in einem Bereich zwischen den Linearführungen (6) eine
Aussparung (9) für ein Küchengerät, vorzugsweise einen Wasseraufbereiter, aufweist,
die in Verstellrichtung der Linearführungen (6) offen ist.
2. Frontalauszug (1) nach Anspruch 1, bei dem der Tragrahmen (3) eine stirnseitige Schiene
(10) für die Montage und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront (11) aufweist,
wobei sich die stirnseitige Schiene (10) zwischen den gegenüberliegenden Linearführungen
(6) erstreckt, und wobei vorzugsweise das Schubladengestell (2) entlang einer von
der stirnseitigen Schiene (10) parallel beabstandeten Seite offen ist.
3. Frontalauszug (1) nach Anspruch 2, bei dem die Aussparung (9) von der stirnseitigen
Schiene (10), einer der Linearführungen (6) sowie dem Tragrahmen (3) begrenzt ist,
wobei die stirnseitige Schiene (10), die Linearführung (6) sowie der Tragrahmen (3)
vorzugsweise in derselben Ebene angeordnet sind, besonders bevorzugt in der von der
Linearführung (6) und der stirnseitigen Schiene (10) aufgespannten Ebene.
4. Frontalauszug (1) nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die stirnseitige Schiene (10), die
Linearführung (6) sowie der Tragrahmen (3) U-förmig zueinander angeordnet sind und
vorzugsweise ineinander übergehen, wobei die stirnseitige Schiene (10) die Linearführung
(6) und den Tragrahmen (3) miteinander verbindet.
5. Frontalauszug (1) nach Anspruch 4, bei dem die Aussparung (9) an der offenen Seite
der U-Form offen ist.
6. Frontalauszug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der sich die Aussparung (9)
über die gesamte Tiefe des Schubladengestells (2) in der Verstellrichtung der Linearführungen
(6) erstreckt.
7. Frontalauszug (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der der Tragrahmen
(3) eine die Aussparung (9) begrenzende Strebe (12) aufweist, die sich in der Verstellrichtung
(L) der Linearführungen (6) erstreckt, wobei die Strebe (12) ein Versteifungselement
(13) aufweist, das für die Montage und/oder Abstützung an einer vertikalen Möbelfront
(11) eingerichtet ist.
8. Möbel, insbesondere Spülenunterschrank, mit einem Frontalauszug (1) nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, wobei das Schubladengestell (2) mit seinen Linearführungen
(6) an gegenüberliegenden Außenwänden (7) eines Möbelkorpus (8) des Möbels montiert,
vorzugsweise verschraubt, ist.
9. Möbel, insbesondere Spülenunterschrank, nach Anspruch 8, bei dem der Frontalauszug
(1) relativ zu einem Küchengerät, vorzugsweise einem Wasseraufbereitungsgerät, in
dem Möbelkorpus (8) in Tiefenrichtung des Möbelkorpus (8) zwischen einer ausgezogenen
Stellposition und einer in den Schrankkorpus eingeschobenen Stellposition hin und
her beweglich ist.
10. Möbel, insbesondere Spülenunterschrank, nach Anspruch 9, bei dem das Küchengerät in
dem Möbelkorpus (8) ein statisches, besonders bevorzugt in dem Möbelkorpus (8) stehendes
oder hängend montiertes Küchengerät ist.
11. Möbel, insbesondere Spülenunterschrank, nach Anspruch 10, bei dem das Küchengerät
in der ausgezogenen Stellposition der Aussparung (9) zumindest anteilig in der Verstellrichtung
der Linearführungen (6) vorgelagert und in der eingeschobenen Stellposition gegenüber
der ausgezogenen Stellposition in der Aussparung (9) zumindest weiter aufgenommen
und vorzugsweise vollständig aufgenommen ist.
12. Möbel nach Anspruch 10 oder 11, bei dem das Küchengerät an der Innenseite einer Außenwand
(7) des Möbelkorpus (8) hängend montiert oder der Innenseite vorgelagert und in dem
Möbelkorpus (8) stehend angeordnet ist.
13. Möbel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem die mindestens eine Aufnahme (4)
beanstandet zu der Innenseite der Außenwand (7) angeordnet ist, wobei ein Abstand
zwischen der Innenseite und einem die mindestens eine Aufnahme begrenzenden Tragrahmen
(3) eine Breite der Aussparung (9) senkrecht zur Verstellrichtung der Linearführungen
(6) bestimmt.
14. Möbel, insbesondere Spülenunterschrank, nach einem der Ansprüche 8 bis 11, bei welcher
sich der Tragrahmen (3) in der Verstellrichtung ausgehend von einer stirnseitigen
Schiene (10) für die Montage und/oder Abstützung einer vertikalen Möbelfront (11)
des Möbels erstreckt, vorzugsweise über nicht mehr als 80 % der Tiefe des Möbelkorpus
(8) in der Verstellrichtung und besonders bevorzugt über nicht mehr als 60 % der Tiefe
des Möbelkorpus (8) in der Verstellrichtung.