[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit einem Hubgerüst, einem Lastaufnahmemittel
zur Aufnahme einer Last und einer Schubvorrichtung für das Lastaufnahmemittel, wobei
die Schubvorrichtung gemeinsam mit dem Lastaufnahmemittel an dem Hubgerüst anhebbar
und absenkbar ist und wobei die Schubvorrichtung ausgebildet ist, das Lastaufnahmemittel
relativ zu dem Hubgerüst in horizontaler Fahrzeugquerrichtung des Flurförderzeugs
zu verschieben, wobei das Lastaufnahmemittel als Lastgabel mit mindestens einer Gabelzinke
ausgebildet ist.
[0002] Flurförderzeuge der genannten Art sind häufig als Schmalgangstapler in Form eines
Hochregalstaplers oder Hochregalkommissionierers ausgeführt. Das in der Regel als
Lastgabel ausgeführte Lastaufnahmemittel kann hierbei mittels einer Schubvorrichtung
in Fahrzeugquerrichtung relativ zu dem Hubgerüst bewegt werden.
[0003] Derartige Flurförderzeuge werden in Schmalgang-Regalanlagen, beispielsweise Hochregalanlagen,
für das Ein- und Auslagern von Lasten in Regalfächern von Lagerregalen der Regalanlage
eingesetzt, die entsprechende Einlagerungsplätze bilden. Das Flurförderzeug bewegt
sich im Betrieb längs einer Regalzeile in einem entsprechenden Regalgang der Regalanlage,
beispielsweise einem Schmalgang. Zum Einlagern eines auf dem Lastaufnahmemittels des
Flurförderzeugs befindlichen Ladungsträgers, beispielsweise einer Palette, mit einer
darauf befindlichen Last wird mittels der Schubvorrichtung, beispielsweise einer Teleskopgabel
oder einer Schwenkschubgabel, das Lastaufnahmemittel mit dem darauf befindlichen Ladungsträger
als Last in horizontaler Fahrzeugquerrichtung, d.h. quer zur Fahrtrichtung des Flurförderzeugs
im Regalgang, und somit seitlich in den von dem Regalfach des Regals gebildeten Einlagerungsplatz
ausgeschoben. Das Ausstapeln eines Ladungsträgers mit einer darauf befindlichen Last
erfolgt entsprechend, indem mittels der Schwenkschubgabel bzw. der Teleskopgabel und
dem Lastaufnahmemittel der Ladungsträger in Fahrzeugquerrichtung und somit seitlich
aus dem Regalfach des Regals herausgezogen wird. Die Schubvorrichtung kann hierbei
einen elektrischen oder einen hydraulischen Antrieb aufweisen, der die Bewegung des
Lastaufnahmemittels relativ zu dem Hubgerüst in horizontaler Fahrzeugquerrichtung
des Flurförderzeugs erzeugt.
[0004] Derartige Hochregalstapler oder Hochregalkommissionierer werden zum Einlagern von
Lasten von 0 kg bis 1600 kg verwendet und sind mit Hubgerüsten versehen, die eine
maximale Einlagerungshöhe der Lasten im Bereich von 7m bis 18m ermöglichen.
[0005] Beim Einlagern einer Last in einen Einlagerungsplatz, beispielsweise ein Regalfach
des Lagerregals, wird das Lastaufnahmemittel des Flurförderzeugs mit der darauf befindlichen
Last gemeinsam mit der Schubvorrichtung mittels des Hubgerüsts angehoben und anschließend
das Lastaufnahmemittel mittels der Schubvorrichtung in Fahrzeugquerrichtung in das
Regalfach ausgeschoben und die Last auf horizontalen Regaltraversen, den sogenannten
Querträgern, des Lagerregals abgesetzt.
[0006] Durch den Ausschubweg des Lastaufnahmemittels in Fahrzeugquerrichtung wird hierbei
die Einlagerungstiefe der Last in das Regalfach bestimmt. Die optimale Einlagerungstiefe
der Last in dem Regalfach des Lagerregals wird beeinflusst durch Störgrößen, beispielsweise
eine seitliche Hubgerüstbiegung, die abhängig ist von dem Lastgewicht, dem Lastschwerpunkt
der Last und der Hubhöhe, einer Schrägstellung mit einer seitlichen Neigung des Flurförderzeugs
aufgrund von Bodenunebenheiten, sowie Ungenauigkeiten bei der Aufstellung des Lagerregals
im Schmalgang.
[0007] Diese Störgrößen können zu Positionierungenauigkeiten der Last beim Einlagern der
Last in das Regalfach führen, beispielsweise einem zu tiefen Einlagern der Last in
dem Regalfach mit einer zu hohen Einlagerungstiefe.
[0008] Beispielsweise ist es bei einer entsprechend hohen seitlichen Hubgerüstbiegung des
Hubgerüstes erforderlich, beim seitlichen Ausschieben der Last mittels der Schubvorrichtung
den Ausschubprozess der Last mittels der Schubvorrichtung manuell entsprechend derart
zu steuern bzw. bei einem assistierten automatischen Ausschubprozess den Ausschubprozess
der Last manuell derart zu unterbrechen, dass eine gewünschte Einlagerungstiefe der
Last in dem Einlagerungsplatz, beispielsweise einem Regelfach, erzielt wird. Geschieht
dies nicht, könnte bei einer entsprechend hohen seitlichen Hubgerüstbiegung des Hubgerüstes
ein einzulagernder Ladungsträger zu tief in das Regalfach eingeschoben und eingelagert
werden und nicht auf beiden horizontalen Regaltraversen des Regals aufliegen und/oder
Lasten auf dem dahinterstehenden Regal verschoben werden sowie beim anschließenden
automatischen Aufnehmen der Last mit einem Flurförderzeug die Last nicht vollständig
bis zu einem Gabelrücken von Gabelzinken des Lastaufnahmemittels des Flurförderzeugs
wieder aus dem Regalfach aufgenommen werden.
[0009] Für einen zeitsparenden Arbeitsablauf beim Einlagern einer Last in ein Regalfach
ist es wünschenswert, die durch den Ausschubweg des Lastaufnahmemittels bestimmte
Einlagerungstiefe der Last in das Regalfach nicht vom Bediener des Flurförderzeugs
manuell und nach Augenmaß zu bestimmen, da bei einer manuellen Steuerung der Ausschubbewegung
des Lastaufnahmemittels oftmals korrigierende Schubbewegungen erforderlich sind, die
zu ungewünschten Hubgerüstschwingungen führen können.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der eingangs
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, dass hinsichtlich des Einlagerns von Lasten
in ein Regalfach eines Lagerregals verbessert ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Gabelzinke eine Sensoreinrichtung
angeordnet ist, die einen nach vertikal unten gerichteten Erfassungsbereich aufweist
und ausgebildet ist, eine in dem Erfassungsbereich befindliche horizontale Regaltraverse
eines Lagerregals zu erfassen und ein Erfassungssignal auszugeben, wobei die Sensoreinrichtung
mit einer Steuerungsvorrichtung, insbesondere einer elektronischen Steuerungsvorrichtung,
in Verbindung steht, wobei die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, eine Ausschubbewegung
der Schubvorrichtung beim Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel befindlichen
Last in einen Einlagerungsplatz des Lagerregals in Abhängigkeit von dem Erfassungssignal
der Sensoreinrichtung zu steuern.
[0012] Erfindungsgemäß ist an der Gabelzinke eine Sensoreinrichtung angeordnet, die einen
nach vertikal unten gerichteten Erfassungsbereich aufweist und eine in dem Erfassungsbereich
befindliche horizontale Regaltraverse eines Lagerregals erfasst und bei Erfassen der
horizontalen Regaltraverse ein Erfassungssignal ausgibt. Die mit der Sensoreinrichtung
in Verbindung stehende Steuerungsvorrichtung, beispielsweise eine elektronische Steuerungsvorrichtung,
des Flurförderzeugs steuert die Ausschubbewegung der Schubvorrichtung beim Einlagern
einer auf dem Lastaufnahmemittel befindlichen Last in einen Einlagerungsplatz des
Lagerregals in Abhängigkeit von dem Erfassungssignal der Sensoreinrichtung. Dadurch
ist es möglich, mit der Sensoreinrichtung in einfacher und sicherer Weise beim seitlichen
Ausschieben der Lastgabel in ein Regalfach das Vorhandensein und somit die Position
der horizontalen Regaltraverse, beispielsweise einer vorderen horizontalen Regaltraverse,
am Einlagerungsplatz zu erkennen und mittels der Steuerungsvorrichtung die Ausschubbewegung
der Last derart automatisiert zu steuern, dass eine gewünschte Einlagerungstiefe und
somit eine hohe Positioniergenauigkeiten der Last beim Einlagern der Last in das Regalfach
erzielt wird. Mit der Erfindung können hierbei die Störgrößen, beispielsweise eine
seitliche Hubgerüstbiegung, eine Schrägstellung des Flurförderzeugs aufgrund von Bodenunebenheiten,
sowie Ungenauigkeiten bei der Aufstellung des Lagerregals im Schmalgang, ausgeglichen
werden und eine hohe Positioniergenauigkeiten der Last beim Einlagern der Last in
das Regalfach erzielt werden.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungform der Erfindung ist die Steuerungsvorrichtung
ausgebildet, einen Restausschubweg der Schubvorrichtung beim Einlagern einer auf dem
Lastaufnahmemittel befindlichen Last in den Einlagerungsplatz des Lagerregals in Abhängigkeit
von dem Erfassungssignal der Sensoreinrichtung zu steuern. Mit dem Erfassungssignal
der Sensoreinrichtung wird die Position der horizontalen Regaltraverse erkannt, auf
der die Last abgesetzt werden soll, so dass von der Steuerungsvorrichtung ein verbleibender
Restausschubweg der Lastgabel bestimmt und somit eine Zielposition der abzusetzenden
Last bestimmt und mittels der Schubvorrichtung angefahren werden kann, mit dem die
Last mit einer gewünschten Einlagerungstiefe und somit mit einer hohen Positioniergenauigkeit
in das Regalfach eingelagert wird.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungform der Erfindung ist die Steuerungsvorrichtung
ausgebildet, die Schubvorrichtung beim Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel
befindlichen Last in den Einlagerungsplatz des Lagerregals derart anzusteuern, dass
die Ausschubbewegung mit einer vorgegebenen Verzögerungsrampe am Ende des Restausschubweges
gestoppt wird. Das Ende des Restausschubweges definiert die Zielposition der Last
in dem Regalfach. Hierdurch kann die Zielposition der Last im Regalfach in einfacher
und genauer Weise bestimmt und von der Steuereinrichtung durch entsprechende Ansteuerung
der Schubvorrichtung angefahren werden. Ein Bediener kann hierbei ein die Schubvorrichtung
betätigendes Bedienelement, beispielsweise einen Joystick, komplett ausgelenkt lassen,
da die Schubgeschwindigkeit von der Steuerungsvorrichtung bis zur Zielposition gezielt
gemäß einer vorgegebenen Verzögerungsrampe verlangsamt und gestoppt wird. Die vorgegebene
Verzögerungsrampe ist bevorzugt derart gewählt, dass Hubgerüstschwingungen vermieden
und dadurch ein schneller Einlagerungsvorgang der Last in dem Regalfach erzielt werden
kann.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungform der Erfindung weist die Gabelzinke einen
vertikalen Gabelrücken und ein horizontales Gabelblatt auf und ist die Sensoreinrichtung
an dem Gabelblatt, insbesondere an einer Seitenwand des Gabelblatts, angeordnet. Hierdurch
kann eine einfache und vor Beschädigungen geschützte Anordnung und Befestigung der
Sensoreinrichtung an der Gabelzinke erzielt werden.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungform der Erfindung ist die Sensoreinrichtung
an dem Gabelblatt mit horizontalem Abstand zu dem Gabelrücken angeordnet, wobei der
Abstand im Bereich von 100 mm bis 300 mm, insbesondere im Bereich 150 mm bis 250 mm,
insbesondere im Bereich 175 mm bis 225 mm, ausgebildet ist. Mit einem derartigen Abstand
der an dem Gabelblatt angeordneten Sensoreinrichtung zum vertikalen Gabelrücken kann
ein ausreichend großer Restausschubweg erzielt werden, der ein gezieltes Abbremsen
und Stoppen der Last an der Zielposition ermöglicht.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungform der Erfindung ist die Sensoreinrichtung
als Lichtschranke, insbesondere Reflexionslichtschranke, ausgebildet. Mit einer Reflexionslichtschranke,
beispielsweise einem Reflexionslichttaster, kann mit geringem Bauaufwand für die an
der Gabelzinke angeordnete Sensoreinrichtung die horizontale Regaltraverse, insbesondere
die vordere horizontale Regaltraverse, des Einlagerungsplatzes erkannt werden, auf
der die einzulagernde Last abgesetzt und somit eingelagert werden soll.
[0018] Die Erfindung betrifft weiterhin ein System umfassend ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug
und ein Lagerregal mit mindestens einem Einlagerungsplatz, das mindestens eine horizontale
Regaltraverse aufweist.
[0019] Die Erfindung bietet eine Reihe von Vorteilen:
Die Erfindung ermöglicht es, beim Einlagern einer Last in ein Regalfach die Störgrößen
seitliche Hubgerüstbiegung, Schrägstellung des Flurförderzeugs aufgrund von Bodenunebenheiten,
sowie Ungenauigkeiten bei der Aufstellung des Lagerregals im Schmalgang, auszugleichen
und eine hohe Positioniergenauigkeiten der Last beim Einlagern der Last in das Regalfach
zu erzielen, wobei ein auf der Lastgabel aufgenommener Ladungsträger mit der Last
exakt im Regalfach des Lagerregals positioniert und abgesetzt werden kann.
[0020] Die Ausschubbewegung der Lastgabel in das Regalfach muss nicht vom Bediener vorzeitig
abgebrochen, verlängert oder korrigiert werden. Dadurch können beim Einlagern einer
Last in das Regalfach Hubmastschwingungen verringert werden, der Zeitbedarf für das
Einlagern einer Last in das Regalfach verkürzt sowie der Bediener des Flurförderzeugs
entlastet werden. Weiterhin wird mit der Erfindung ein zu tiefes Einlagern einer Last
in das Regalfach sowie ein zu wenig tiefes Einlagern der Last in das Regalfach, das
zu verringerten Sicherheitsabstände im Schmalgang führt, verhindert und ein sicheres
Absetzen der Last auf den horizontalen Regaltraversen des Lagerregals sichergestellt.
Weiterhin wird es mit der Bestimmung des Restausschubweges und damit der Zielposition
der Last im Regalfach möglich, dass eine Schwingungsdämpfungvorrichtung, die die Schubvorrichtung
mit einer geeigneten Verzögerungsrampe ansteuert, mit der richtigen Zielposition arbeitet.
[0021] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden beispielhaft anhand des in
den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer Seitenansicht,
- Figur 2
- das Flurförderzeug der Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung mit nach oben
ausgefahrenem Hubgerüst,
- Figur 3
- einen Ausschnitt der Figur 2 in einer vergrößerten Darstellung und
- Figur 4
- einen Ausschnitt des Flurförderzeugs der Figuren 1 bis 3 in einer vergrößerten Darstellung,
- Figur 5
- einen weiteren Ausschnitt des Flurförderzeugs der Figuren 1 bis 3 in einer vergrößerten
Darstellung und
- Figuren 6a bis 6c
- ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug beim Einlagern einer Last in ein Regalfach eines
Lagerregals.
[0022] In den Figuren 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßes, als Schmalgangstapler in Form eines
Hochregal-Kommissionierstaplers ausgebildetes Flurförderzeugs 1 dargestellt.
[0023] Das Flurförderzeug 1 weist einen Fahrzeugkörper mit einem Fahrzeugrahmen 2 auf, in
dem ein Batteriefach zur Aufnahme einer beispielsweise als Antriebsbatterie ausgebildeten
Energieversorgungseinheit 3 eines batterie-elektrischen Antriebssystems des Flurförderzeugs
ausgebildet ist. Das Flurförderzeug 1 weist ein von einem Hubgerüst 4 gebildetes Hubwerk
auf, an dem ein als Fahrkorb bzw. Fahrerkabine ausgebildeter Fahrerstand 5, der einen
Fahrerarbeitsplatz F für eine Bedienperson bildet, mittels eines nicht näher dargestellten
Hubantriebs auf- und abbewegbar angeordnet ist. Die mittels des Hubgerüsts 4 erzeugbare
Hubbewegung ist mit einem Pfeil H verdeutlicht.
[0024] Das Flurförderzeug 1 stützt sich mittels zwei nicht-gelenkten und nicht angetriebenen
Lasträdern 8, die an einem lastteilseitigen Ende des Fahrzeugrahmens 2 angeordnet
ist, und einem lenkbaren Antriebsrad 9, das an einem antriebsteilseitigen Ende des
Fahrzeugrahmens 2 angeordnet ist, auf einer Fahrbahn FB ab.
[0025] An dem Hubgerüst 4, beispielsweise an dem anhebbaren und absenkbaren Fahrerstand
5, ist eine Schubvorrichtung 15 mit einem Lastaufnahmemittel 6 befestigt, mit dem
eine Last aufgenommen werden kann. Das Lastaufnahmemittel 6 ist mittels der Schubvorrichtung
15 relativ zu dem Hubgerüst 4 in horizontaler Fahrzeugquerrichtung Q bewegbar. Die
Schubvorrichtung 15 ist gemeinsam mit dem Lastaufnahmemittel 6 an dem Hubgerüst 4
anhebbar und absenkbar.
[0026] Die Schubvorrichtung 15 umfasst einen elektrischen oder hydraulischen Antrieb, mit
dem das Lastaufnahmemittel 6 in Fahrzeugquerrichtung Q des Flurförderzeugs 1 horizontal
verschoben werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Schubvorrichtung
15 weiterhin eine Schwenkvorrichtung 17, mit der das Lastaufnahmemittel 6 um eine
vertikale Achse V verschwenkt werden kann. An die Schwenkvorrichtung 17 ist im dargestellten
Ausführungsbeispiel wiederum eine Zusatzhubvorrichtung 7 gekoppelt, mit der das Lastaufnahmemittel
6 relativ zu dem Fahrerstand 5 und relativ zu dem Hubgerüst 4 angehoben bzw. abgesenkt
werden kann.
[0027] Die Schubvorrichtung 15 ist somit im dargestellten Ausführungsbeispiel als Schwenkschubgabel
ausgebildet, mit der als Bewegung des Lastaufnahmemittels 6 eine horizontale Schubbewegung
in Fahrzeugquerrichtung Q und eine Schwenkbewegung um die vertikale Achse V erzeugbar
ist. Alternativ kann die Schubvorrichtung 15 von einer in Fahrzeugquerrichtung Q verschiebbar
angeordneten Teleskopgabel gebildet werden, mit der als Bewegung des Lastaufnahmemittels
6 nur eine horizontale Schubbewegung in Fahrzeugquerrichtung Q erzeugbar ist.
[0028] In dem Fahrerstand 5 sind die für die Bedienung des Kommissionierflurförderzeugs
1 erforderlichen Steuer- und Bedienelemente angeordnet, beispielsweise in Form einer
als Bedienpult B ausgebildeten Bedieneinrichtung. Das Bedienpult B ist zur Steuerung
zur Steuerung des Fahrantriebs und der Lasthandhabungsfunktionen des Flurförderzeugs
1 mit entsprechende Bedienelementen sowie einem Lenkbetätigungselement zur Steuerung
einer Lenkung versehen.
[0029] Im antriebsteilseitigen Ende des Fahrzeugrahmens 2 ist weiterhin ein nicht näher
dargestelltes elektrisches Antriebssystem angeordnet, das einen elektrischen Fahrmotor
und einen Lenkantrieb, beispielsweise einen elektrischen Lenkmotor, für das lenkbare
Antriebsrad 9 sowie ein elektrisch betriebenes Hydraulikpumpenaggregat umfasst, das
zur Versorgung der Arbeitshydraulik vorgesehen ist, die von dem Hubantrieb des Hubwerkes
4 sowie einem Hubantrieb des Zusatzhubvorrichtung 7 sowie hydraulischen Antrieben
für die im dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehene Schwenkschubgabel als Lastaufnahmemittel
6 gebildet sind.
[0030] Das Hubgerüst 4 des erfindungsgemäßen Flurförderzeugs 1 ist als mehrschüssiges Hubgerüst
ausgebildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel und gemäß der Figur 2 ist das Hubgerüst
4 als sogenanntes Triplex-Hubgerüst ausgeführt mit einem an dem Fahrzeugrahmen 2 angeordneten
Standmast 4a, einem in dem Standmast 4a nach oben ausfahrbaren ersten Ausfahrmast
4b und einem in ersten Ausfahrmast 4b nach oben ausfahrbaren zweiten Ausfahrmast 4c,
an dem die Schubvorrichtung 15 mit dem Lastaufnahmemittel 6 angeordnet ist. In der
Figur 2 ist das Flurförderzeug 1 mit vollständig nach oben ausgezogenem Hubgerüst
4 dargestellt. Auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindet sich eine Last L. In der Figur
2 ist die Schubvorrichtung 15 derart angeordnet, dass sich die Last L mittig zur Fahrzeuglängsachse
LA befindet. In dieser Stellung kann mit dem Flurförderzeug 1 in einem Regalgang,
beispielsweise einem Schmalgang, eines Lagerregals gefahren werden und die Last L
transportiert werden.
[0031] Zum Einstapeln der Last L in einen - in den Figuren 1 bis 3 nicht näher dargestellten
Einlagerungsplatz, beispielsweise ein Regalfach eines Lagerregals, wird das Lastaufnahmemittel
6 mit der darauf befindlichen Last L mittels der Schubvorrichtung 15 in horizontaler
Fahrzeugquerrichtung Q seitlich ausgeschoben. In der Figur 3 ist die Schubvorrichtung
15 in einer Position dargestellt, in der sich die Last L in einer in den Einlagerungsplatz,
beispielsweise ein Regalfach eines Regals, seitlich ausgeschobenen Position befindet.
[0032] Die Schubvorrichtung 15 umfasst bei dem erfindungsgemäßen Flurförderzeug einen Gabelträger
25, an dem das Lastaufnahmemittel 6 angeordnet ist, das bevorzugt zwei Gabelzinken
6a, 6b einer Lastgabel umfasst.
[0033] Abhängig von der Hubhöhe, dem Lastgewicht sowie dem Lastschwerpunkt der auf dem Lastaufnahmemittel
6 befindlichen Last L tritt bei dem Flurförderzeug 1 eine unterschiedliche seitliche
Hubgerüstbiegung des Hubgerüstes 4 auf, die in der Figuren 2 und 3 mit den Pfeilen
B verdeutlicht ist. Zudem kann durch Bodenunebenheiten das gesamte Flurförderzeug
1 um die Fahrzeuglängsachse LA in Richtung der Pfeile B geneigt sein. Weiterhin kann
das Lagerregal ungenau aufgestellt sein.
[0034] Um trotz dieser möglichen Störgrößen (seitliche Hubgerüstbiegung des Hubgerüstes
4; Seitliche Neigung des Flurförderzeugs 1 um die Fahrzeuglängsachse LA; Ungenauigkeiten
in der Aufstellung des Lagerregals) eine gleichmäßige und einheitliche Einlagerungstiefe
der Lasten L in Einlagerungsplätzen, beispielsweise Regalfächern, eines Lagerregals,
zu erzielen, ist erfindungsgemäß das Flurförderzeug 1 mit einer Steuerungsvorrichtung
30, beispielsweise einer elektronischen Steuerungsvorrichtung 30, versehen, die mit
einer Sensoreinrichtung 31 in Wirkverbindung steht. Die Steuerungsvorrichtung 30 ist
vorgesehen, die Schubvorrichtung 15 anzusteuern.
[0035] Wie aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, in denen der Gabelträger 25 mit den
Gabelzinken 6a, 6b näher dargestellt ist, weisen die Gabelzinken 6a, 6b jeweils einen
vertikalen Gabelrücken 6c, mit dem die Gabelzinke 6a bzw. 6b an dem Gabelträger 25
angeordnet ist, und ein horizontales Gabelblatt 6d auf, mit dem ein Ladungsträger,
beispielsweise eine Palette, als Last L aufgenommen werden kann.
[0036] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sensoreinrichtung 31 an dem Gabelblatt
6d der Gabelzinke 6a angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sensoreinrichtung
31 an einer Seitenwand 6e des Gabelblatts 6d der Gabelzinke 6a angeordnet. Zum Schutz
der Sensoreinrichtung 31 vor Beschädigungen kann die Sensoreinrichtung 31 in einer
an dem Gabelblatt 6d befestigten Abdeckung 32 angeordnet sein.
[0037] Die Sensoreinrichtung 31 weist - wie in den Figuren 4 und 5 mit der Linie SL verdeutlicht
ist - einen nach vertikal unten gerichteten Erfassungsbereich EB auf.
[0038] Die Sensoreinrichtung 31 ist an dem Gabelblatt 6d mit horizontalem Abstand AB zu
dem Gabelrücken 6c angeordnet. Der Abstand AB beträgt bevorzugt im Bereich von ca.
200mm.
[0039] Die Sensoreinrichtung 31 ist bevorzugt als Lichtschranke, beispielsweise als Reflexionslichtschranke
bzw. Reflexionslichttaster, ausgebildet. Die Lichtschranke weist als Erfassungsbereich
EB bevorzugt einen nach vertikal unten ausgestrahlten, insbesondere linien- bzw. punktförmigen,
Lichtstrahl auf.
[0040] In den Figuren 6a bis 6c ist das in einem Regalgang, beispielsweise einem Schmalgang,
stehende Flurförderzeug 1 mit angehobenem Lastaufnahmemittel 6 vor einem als Einlagerungsplatz
RF ausgebildeten Regalfach eines Lagerregals R dargestellt, in das eine auf dem Lastaufnahmemittel
6 befindliche Last L, beispielsweise ein als Palette ausgebildeter Ladungsträger,
eingelagert werden soll.
[0041] Das Lagerregal R weist vertikale Regalstützen 40a, 40b und an den vertikalen Regalstützen
40a, 40b angeordnete horizontale Regaltraversen 41a, 41b auf. Die horizontale Regaltraverse
41a bildet eine dem Regalgang und somit dem Flurförderzeug 1 zugewandte vordere Regaltraverse
41a des Lagerregals R und die horizontale Regaltraverse 41b eine dem Regalgang und
somit dem Flurförderzeug 1 abgewandte hintere Regaltraverse 41b des Lagerregals R.
[0042] Beim Einlagern der Last L in das Regalfach RF wird die Last L auf die beiden horizontalen
Regaltraversen 41a, 41b abgesetzt.
[0043] Die Sensoreinrichtung 31 ist ausgebildet, die in dem Erfassungsbereich EB befindliche
horizontale Regaltraverse 41a des Lagerregals R zu erfassen und ein Erfassungssignal
auszugeben, wenn beim seitlichen Ausschieben des Lastaufnahmemittels 6 mittels der
Schubvorrichtung 15 in das Regalfach RF die horizontale Regaltraverse 41a erfasst
wird.
[0044] Die Steuerungsvorrichtung 30 ist ausgebildet, die Ausschubbewegung der Schubvorrichtung
15 beim Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindlichen Last L in den Einlagerungsplatz
RF des Lagerregals R in Abhängigkeit von dem Erfassungssignal der Sensoreinrichtung
31 zu steuern.
[0045] Die Steuervorrichtung 30 ist hierzu bevorzugt ausgebildet, einen Restausschubweg
RS der Schubvorrichtung 15 beim Einlagern der auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindlichen
Last L in den Einlagerungsplatz RF des Lagerregals R in Abhängigkeit von dem Erfassungssignal
der Sensoreinrichtung 31 zu steuern.
[0046] Die Steuervorrichtung 30 ist hierzu bevorzugt ausgebildet, nach Erhalt des Erfassungssignals
der Sensoreinrichtung 31 die Schubvorrichtung 15 derart anzusteuern, dass das Lastaufnahmemittel
6 noch um den Restausschubweg RS seitlich in Fahrzeugquerrichtung Q ausgeschoben wird
und die Schubvorrichtung 15 und somit das Lastaufnahmemittel 6 am Ende des Restausschubweges
RS gestoppt wird.
[0047] Die Bestimmung des Restausschubweges RS kann wie folgt erfolgen.
[0048] In der Steuereinrichtung 30 ist hierzu der Abstand AB der Sensoreinrichtung 31 um
Gabelrücken 6c hinterlegt.
[0049] Der Restausschubweg RS kann in der Steuereinrichtung 30 gemäß folgender Formel berechnet
oder hinterlegt werden:

[0050] Der gewünschte Offset kann aus der Länge LT des einzulagernden Ladungsträgers, beispielsweise
einer Palette, und dem Abstand AT der horizontalen Regaltraversen 41a, 41b gemäß folgender
Formel berechnet werden:

[0051] Bei einer Länge LT des Ladungsträgers von beispielsweise 1200mm und einem Abstand
AT der horizontalen Regaltraversen 41a, 41b von beispielsweise 1100mm ergibt sich
somit ein gewünschter Offset von 50 mm.
[0052] Bei einem Abstand AB der Sensoreinrichtung 31 vom Gabelrücken 6c von beispielsweise
200 mm ergibt sich somit ein Restausschubweg RS von 150 mm. Der Restausschubweg RS
kann als Konstante in der Steuerungsvorrichtung 30 hinterlegt sein.
[0053] Wird beim Einlagern der Last L in das Regalfach RF beim seitlichen Ausschieben des
Lastaufnahmemittels 6 von der an der Gabelzinke 6a angeordneten Sensoreinrichtung
21 die vorderer Quertraverse 41a überfahren, erzeugt die Sensoreinrichtung 31 das
Erfassungssignal und sendet dieses an die Steuereinrichtung 30 weiter, wobei dann
die Steuereinrichtung 30 die Schubvorrichtung 15 derart ansteuert, dass das Lastaufnahmemittel
6 noch um den Restausschubweg RS seitlich in Fahrzeugquerrichtung Q ausgeschoben wird
und die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 am Ende des Restausschubweges RS
gestoppt wird.
[0054] Die Steuerungsvorrichtung 30 ist bevorzugt ausgebildet, die Schubvorrichtung 15 beim
Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindlichen Last L in den Einlagerungsplatz
RF des Lagerregals R derart anzusteuern, dass die Ausschubbewegung mit einer vorgegebenen
Verzögerungsrampe am Ende des Restausschubweges RS gestoppt wird. In dem Restausschubweg
RS wird somit von der Steuerungsvorrichtung 30 die Schubvorrichtung 15 mit einer vorgegebenen
Verzögerungsrampe angesteuert, so dass das Lastaufnahmemittel 6 an der Zielposition
am Ende des Restausschubweges RS angehalten wird unter Vermeidung von Schwingungen
des Hubgerüstes 4.
[0055] In der Figur 6a ist das Flurförderzeug 1 zu Beginn des Einlagervorgangs dargestellt,
mit dem die auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindliche Last L in das Regalfach RF eingelagert
werden soll.
[0056] Zum Einlagern der Last L in das Regalfach RF steuert die Steuerungsvorrichtung 30
die Schubvorrichtung 15 derart an, dass das Lastaufnahmemittel 6 in horizontaler Fahrzeugquerrichtung
Q in das, Regalfach RF ausgeschoben wird.
[0057] Sobald beim Ausschieben der Last L in das Regalfach RF von der an dem Gabelrücken
6d angeordneten Sensoreinrichtung 31 die vordere horizontale Regaltraverse 41a überfahren
wird, erzeugt die Sensoreinrichtung 31 das Erfassungssignal. Hierdurch wird die Position
der vorderen horizontalen Regaltraverse 41a exakt erkannt.
[0058] Die Steuerungsvorrichtung 30 steuert nach Erhalt des Erfassungssignal der Sensoreinrichtung
31 die Schubvorrichtung 15 derart an, dass das Lastaufnahmemittel 6 noch um den Restausschubweg
RS seitlich in das Regalfach RF ausgeschoben wird und am Ende des Restausschubweges
RS die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 gestoppt wird. Dieser Zustand ist
in der Figur 6b dargestellt. Die Schubvorrichtung 15 kann hierzu mit einer den Ausschubweg
messendenden Messvorrichtung versehen sein.
[0059] Anschließend kann die Last L abgesenkt und mit hoher Positioniergenauigkeit - ohne
Korrekturbewegungen - auf die beiden horizontalen Regaltraversen 41a, 41b abgesetzt
werden. Dieser Zustand ist in der Figur 6c dargestellt.
1. Flurförderzeug (1) mit einem Hubgerüst (4), einem Lastaufnahmemittel (6) zur Aufnahme
einer Last (L) und einer Schubvorrichtung (15) für das Lastaufnahmemittel (6), wobei
die Schubvorrichtung (15) gemeinsam mit dem Lastaufnahmemittel (6) an dem Hubgerüst
(4) anhebbar und absenkbar ist und wobei die Schubvorrichtung (15) ausgebildet ist,
das Lastaufnahmemittel (6) relativ zu dem Hubgerüst (4) in horizontaler Fahrzeugquerrichtung
(Q) des Flurförderzeugs (1) zu verschieben, wobei das Lastaufnahmemittel (6) als Lastgabel
(6) mit mindestens einer Gabelzinke (6a; 6b) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Gabelzinke (6a) eine Sensoreinrichtung (31) angeordnet ist, die einen nach
vertikal unten gerichteten Erfassungsbereich (EB) aufweist und ausgebildet ist, eine
in dem Erfassungsbereich (EB) befindliche horizontale Regaltraverse (41a) eines Lagerregals
(R) zu erfassen und ein Erfassungssignal auszugeben, wobei die Sensoreinrichtung (31)
mit einer Steuerungsvorrichtung (30), insbesondere einer elektronischen Steuerungsvorrichtung
(30), in Verbindung steht, wobei die Steuerungsvorrichtung (30) ausgebildet ist, eine
Ausschubbewegung der Schubvorrichtung (15) beim Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel
(6) befindlichen Last (L) in einen Einlagerungsplatz (RF) des Lagerregals (R) in Abhängigkeit
von dem Erfassungssignal der Sensoreinrichtung (31) zu steuern.
2. Flurförderzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (30) ausgebildet ist, einen Restausschubweg (RS) der Schubvorrichtung
(15) beim Einlagern einer auf dem Lastaufnahmemittel (6) befindlichen Last (L) in
den Einlagerungsplatz (RF) des Lagerregals (R) in Abhängigkeit von dem Erfassungssignal
der Sensoreinrichtung (31) zu steuern.
3. Flurförderzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (30) ausgebildet ist, die Schubvorrichtung (15) beim Einlagern
einer auf dem Lastaufnahmemittel (6) befindlichen Last (L) in den Einlagerungsplatz
(RF) des Lagerregals (R) derart anzusteuern, dass die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
(6) mit einer vorgegebenen Verzögerungsrampe am Ende des Restausschubweges (RS) gestoppt
wird.
4. Flurförderzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelzinke (6a) einen vertikalen Gabelrücken (6c) und ein horizontales Gabelblatt
(6d) aufweist und die Sensoreinrichtung (31) an dem Gabelblatt (6d), insbesondere
an einer Seitenwand (6e) des Gabelblatts (6d), angeordnet ist.
5. Flurförderzeug (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (31) an dem Gabelblatt (6d) mit horizontalem Abstand (AB) zu
dem Gabelrücken (6c) angeordnet ist, wobei der Abstand (AB) im Bereich von 100 mm
bis 300 mm, insbesondere im Bereich 150 mm bis 250 mm, insbesondere im Bereich 175
mm bis 225 mm, ausgebildet ist.
6. Flurförderzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (31) als Lichtschranke, insbesondere Reflexionslichtschranke,
ausgebildet ist.
7. System umfassend ein Flurförderzeug (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche und
ein Lagerregal (R) mit mindestens einem Einlagerungsplatz (RF), das mindestens eine
horizontale Regaltraverse (41a; 41b) aufweist.