[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugtür für einen Kraftwagen, aufweisend ein türaußenseitig,
oberhalb einer Türbrüstung der Fahrzeugtür angeordnetes Griffelement, ein in die Fahrzeugtür
integriertes, elektrisch entsperrbares Schloss, ein Bedienelement, wobei das Bedienelement
dem Griffelement zugeordnet ist und wobei mittels des Bedienelements das Schloss elektrisch
entsperrbar ist.
[0002] Kraftfahrzeuge und insbesondere Personenkraftfahrzeuge unterliegen einem ständigen
Wandel in Bezug auf eine Bedienbarkeit. Dabei kommt es zu einem Zusammenspiel zwischen
der Bedienbarkeit und einem sich ändernden Design am Kraftfahrzeug. Liegt es im Interesse
des Designers, die äußeren Konturen des Kraftfahrzeugs ansprechend zu gestalten, so
muss dieses ansprechende Design mit einer komfortablen Bedienbarkeit für den Nutzer
des Kraftfahrzeugs einhergehen. So kann es designtechnisch vorteilhaft sein, wenn
eine Fahrzeugtür eines Kraftfahrzeugs eine glatte und ebene Oberfläche aufweist, gleichzeitig
muss aber die leichte, bestenfalls intuitive Bedienbarkeit für das Kraftfahrzeug gegeben
sein.
[0003] Werden im Kraftfahrzeug elektrisch entsperrbare Schlösser eingesetzt, so kann ein
Entsperren des Gesperres und folglich ein Öffnen der Fahrzeugtür auch mittels eines
Funksignals erzielt werden. Elektrisch entsperrbare Schlösser, die auch als Kraftfahrzeugschlösser
oder Schließsysteme bezeichnet werden, eröffnen somit die Möglichkeit auf einen Türaußengriff
bzw. ein Griffelement zum Entsperren des Schlosses zu verzichten. Soll aber nicht
auf ein Griffelement verzichtet werden, so besteht die Möglichkeit, lediglich ein
Griffelement derart anzuordnen, dass die äußere Kontur der Fahrzeugtür nicht verändert
wird, wobei ein Steuersignal auch mittels eines Bedienelements im Griffelement generiert
werden kann. Es besteht somit die Möglichkeit, ein Griffelement an der Fahrzeugtür
anzuordnen und ein Bedienelement dem Griffelement derart zuzuordnen, dass mittels
des Bedienelements ein elektrisches Signal generiert wird, um das elektrisch entsperrbare
Schloss zu öffnen. Ein derartiges Griffelement für eine Fahrzeugtür eines Kraftwagens
ist aus dem Stand der Technik bekannt geworden.
[0004] Die
DE 10 2022 127 590 A1 offenbart ein außenseitig an einer Fahrzeugtür angeordnetes Griffelement, wobei das
Griffelement oberhalb einer Türbrüstung einer Seitentür des Kraftwagens angeordnet
ist. Das Griffelement befindet sich somit außerhalb eines Basiskörpers bzw. einer
Außenbeplankung des Türelements. Das Griffelement, welches auch als Außengriff oder
Türaußengriff bezeichenbar ist, ragt über die Beplankungsaußenhaut der Fahrzeugtür
hinaus und ist in zwei Teilbereiche untergliedert. Ein erster Teilbereich steht vom
Basiskörper der Fahrzeugtür ab, wohingegen ein zweiter Teilbereich des Griffelements
sich im Wesentlichen parallel zu einer B-Säule des Kraftfahrzeugs erstreckt. In den
zweiten Teilbereich des Griffelements ist ein Bedienelement integriert. Das Bedienelement
ist dabei auf einer der B-Säule des Kraftfahrzeugs zugewandten Innenseite des Griffelements
angeordnet. Mittels des Bedienelements kann ein elektrisches Signal generiert werden,
mit dem das Schloss elektrisch entsperrt werden kann.
[0005] Das aus dem Stand der Technik bekannte Griffelement weist den Nachteil auf, dass
durch den zweiteiligen Aufbau des Griffelements eine Griffmulde geschaffen wird, die
den Umwelteinflüssen ausgesetzt ist und insbesondere bei extremen Witterungsbedingungen,
wie beispielsweise Schnee und gefrierender Nässe in der Handhabung eingeschränkt vorliegen
kann. So kann sich in der Griffmulde Schnee ablagern und/oder es können sich Vereisungen
bilden, die die Bedienbarkeit des Bedienelements einschränken können. Darüber hinaus
unterliegt das Bedienelement einer Verschmutzung, die durch den muldenartigen Aufbau
des Griffelements unterstützt wird. Die Bedienbarkeit und insbesondere das Öffnen
des Kraftfahrzeuges muss aber zu jedem Zeitpunkt und unter allen Umständen oder auch
unter extremen Wetterbedingungen gewährleistet werden können. Hier setzt die Erfindung
an.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Griffelement mit hoher Funktionalität
bereitzustellen. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, ein Griffelement für eine
Fahrzeugtür bereitzustellen, die eine hohe Funktionalität zu jedem Zeitpunkt und auch
unter extremen Witterungsbedingungen gewährleistet.
[0007] Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Es wird darauf
hinweisen, dass die im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkend
sind, es sind vielmehr beliebige Variationsmöglichkeiten der in der Beschreibung und
in den Unteransprüchen beschriebenen Merkmale möglich.
[0008] Gemäß dem Patentanspruch 1 wird die Aufgabe der Erfindung dadurch gelöst, dass eine
Fahrzeugtür für einen Kraftwagen bereitgestellt wird, aufweisend eine Türaußenseite
oberhalb einer Türbrüstung der Fahrzeugtür angeordnetes Griffelement, ein in die Fahrzeugtür
integriertes, elektrisch entsperrbares Schloss, ein Bedienelement, wobei das Bedienelement
dem Griffelement zugeordnet ist und wobei mittels des Bedienelements das Schloss entsperrbar
und wobei das Bedienelement mittels einer Bewegung des Griffelements selbst betätigbar
ist, wobei ein Griffteil des Griffelements im Innenbereich der Fahrzeugtür am Türinnenblech
(nicht zu verwechseln mit einem Verstärkungsblech zwischen Türinnen- und Türaußenblech)
der Fahrzeugtür oder am Türrahmen im Bereich einer B-Säule oder C-Säule des Kraftwagens
befestigt ist. Erfindungsgemäß wird folglich das Griffelement selbst zum Generieren
des elektrischen Signals und somit zum Steuern des Schlosses verwendet. Auf ein Bedienelement
an einem äußeren Teil des Griffelements kann somit verzichtet werden. Das Griffelement
selbst bzw. zumindest ein Teil des Griffelements, welches aus der Fahrzeugtür herausragt,
kann bewegt werden, wobei die Bewegung dazu genutzt wird, um ein Signal zu generieren,
welches das elektrische Schloss steuert. Dabei ist ein aus dem Basiskörper der Fahrzeugtür
herausragender oder von der B- oder C-Säule des Kraftfahrzeugs abstehender Teil des
Griffelements geschlossen ausgebildet, so dass äußere Einflüsse keinen Einfluss auf
die Funktionalität des Griffelements haben können. Die Bewegbarkeit des Griffelements
selbst dient zur Generierung des Steuersignals, was im Weiteren im Detail erläutert
wird.
[0009] Das Griffelement bzw. zumindest ein Teil des Griffelements, welcher aus der Fahrzeugtür
herausragt bzw. von der B- oder C-Säule des Kraftfahrzeugs absteht, ist oberhalb einer
Türbrüstung der Fahrzeugtür angeordnet. Als Türbrüstung wird dabei der Übergang zwischen
dem metallischen Teil der Türaußenverkleidung und dem Scheibenbereich bezeichnet.
Die B-Säule bezeichnet dabei die Säulen der Fahrzeugkarosserie, die sich zwischen
den Fenstern der Vordertüren und denen der Hintertüren des Fahrzeugs befindet. Die
C-Säule bezeichnet die Säulen der Fahrzeugkarosserie, die sich seitlich von den Fenstern
der Hintertüren in Richtung Kofferraum befindet. In diesem Übergangsbereich ist zumeist
eine Dichtung angeordnet, die ein Eindringen von Feuchtigkeit in einen Innenbereich
der Fahrzeugtür verhindert. Die Fahrzeugtür weist oberhalb des Basiskörpers einen
Fensterrahmen auf, der den Scheibenbereich umschließt und die Scheibe umlaufend dichtend
aufnimmt. Das Griffelement ist zumindest bereichsweise oder vollständig im Bereich
des Türrahmens und insbesondere einer Erstreckung des Türrahmens ausgehend vom Basiskörper
angeordnet oder es ragt zwischen dem Basiskörper, d.h. der metallischen Türaußenverkleidung
und dem Scheibenbereich heraus.
[0010] Um die Ausrichtung auch des Griffelements in Bezug auf die Fahrzeugtür und das Kraftfahrzeug
zu definieren wird üblicherweise ein Koordinatensystem in das Kraftfahrzeug hineingelegt.
Dabei liegt eine X-Achse in Fahrzeuglängsrichtung vor, eine Y-Achse erstreckt sich
in einer horizontalen Richtung des Kraftfahrzeugs und in Querrichtung des Fahrzeugs
und eine Z-Achse beschreibt eine vertikale Richtung, bezogen auf eine ebene Oberfläche,
auf der sich das Kraftfahrzeug befindet. Das Griffelement ist oberhalb der Türbrüstung
angeordnet und erstreckt sich ausgehend von der Türbrüstung in seitliche Richtung,
so dass sich das Griffelement bezogen auf das Koordinatensystem zumindest bereichsweise
in Y-Richtung erstreckt. Dabei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, dass das
Griffelement sich auch bereichsweise in Z-Richtung erstreckt, so dass das Griffelement,
bezogen auf das Koordinatensystem sich in Y-Z-Richtung schräg zur Kraftfahrzeugtür
erstreckt. Die Z-Richtung kann auch als Hochrichtung bezeichnet werden, wohingegen
die Y-Richtung die Fahrzeug Querrichtung kennzeichnet. Die X-Richtung kann als Fahrzeuglängsrichtung
bezeichnet werden.
[0011] Wie vorstehend bereits angesprochen, ist lediglich ein Teil des Griffelements offen
sichtbar. Dabei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Bedienelement
mittels einer Kippbewegung, insbesondere einer Kippbewegung entlang der Türbrüstung,
des Griffelements betätigt werden kann. Die Bedienung des Bedienelements erfolgt somit
über eine insgesamte Bewegung des äußeren Teils des Griffelements, wobei der äußere
Teil des Griffelements auch als Griffteil, Außengriff oder Handhabe bezeichnet werden
kann. Das Griffteil kann vom Bediener ergriffen und in Bezug auf die Türbrüstung verschwenkt
werden. Dabei ist ein Verschwenken in Richtung der Scheibe bzw. des Türrahmens wie
auch in Richtung der Türaußenhaut bzw. Türaußenverkleidung möglich. Somit sind zwei
Kipprichtungen des Griffelements möglich, wodurch die Möglichkeit besteht, unterschiedliche
Signale zur Steuerung des Schlosses zu generieren. In vorteilhafter Weise kann somit
einerseits ein Verriegeln des Schlosses wie auch ein Entsperren des Schlosses signaltechnisch
generiert und somit das Schloss gesteuert werden. Bei einem Verriegeln des Schlosses
werden mechanische Betätigungen des Kraftfahrzeugschlosses außer Kraft gesetzt. Vorzugsweise
verhindert ein Verriegeln des Schlosses ein manuelles Öffnen des Gesperres. Bei einem
Entsperren des Schlosses wird ein im Kraftfahrzeugschloss befindliches Gesperre entsperrt
und somit die Fahrzeugtür freigegeben.
[0012] In Fortbildung der Erfindung ist das Griffteil auf einem Trägerblech befestigt. Das
Griffteil selbst dient dem Bediener zum Betätigen des Bedienelements. Dabei wird das
Griffteil als separates Bauteil mit dem Trägerblech verbunden, wobei das Trägerblech
selbst Teil des Bedienkonzepts des Griffelements ist. Das Trägerblech dient somit
zur Aufnahme des Griffteils und ist derart ausgebildet, dass mittels der Kombination
aus Griffteil und Trägerblech ein Betätigen des Bedienelements ermöglicht wird.
[0013] Erstreckt sich das Trägerblech in einen Innenbereich der Fahrzeugtür hinein, wobei
das Trägerblech an der Fahrzeugtür, insbesondere an einem Türinnenblech befestigt
ist, so ergibt sich eine weitere Ausgestaltungsvariante der Erfindung. Das Trägerblech
dient einerseits zur Aufnahme des Griffteils bzw. der für den Bediener ergreifbaren
Handhabe und gleichzeitig dient das Trägerblech als Montagemittel des Griffelements.
Dabei erstreckt sich das Trägerblech, ausgehend von der Türbrüstung in den Innenbereich
der Fahrzeugtür hinein. Die Tür wird aus einer Türaußenverkleidung und zumindest einem
Türinnenblech als Rohbau für die Fahrzeugtür gebildet. Im Falle des Vorhandenseins
eines Türrahmens kann sich das Trägerblech auch zwischen der Türrahmenaußenverkleidung
und dem Verlauf des Türrahmens entlang der B- oder C-Säule erstrecken. Wird das Trägerblech
am Türrahmen befestigt, so ist die Montage besonders einfach, da der Türrahmen in
der Regel besser zugänglich ist als der Innenbereich der Tür. Mittels des Trägerblechs
ist das Griffteil in seiner Lage positionierbar und haltbar. Dabei hält das Trägerblech
das Griffteil derart, dass das Griffteil die vorgenannte Kippbewegung ausführen kann.
Mit anderen Worten wird das Griffteil mittels des Trägerblechs gehalten, wobei das
Trägerblech eine Bewegung des Griffteils ermöglicht.
[0014] In Fortführung der Erfindung ist das Trägerblech zumindest bereichsweise beweglich
an der Fahrzeugtür befestigt, so dass das am Trägerblech aufgenommene Griffteil bewegbar
ist. Das Trägerblech erstreckt sich in das Innere der Fahrzeugtür hinein oder erstreckt
sich entlang des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule und ist als Stahlblech
in der Lage, das Griffteil positioniert im Bereich der Türbrüstung zu halten. Wird
erfindungsgemäß von einer Kippbewegung oder einer Beweglichkeit des Griffelements
gesprochen, so sind hierbei lediglich geringe Bewegungen von wenigen Grad, bevorzugt
<8 ° und noch bevorzugter <4 ° und am bevorzugtesten <1,5 ° zu verstehen. Mittels
des Trägerblechs wird folglich das Griffteil nahezu fest im Bereich der Türbrüstung
gehalten, das Trägerblech ermöglicht aber eine Kippbewegung, d.h. ein Hin- und Herbewegen
des Bedienteils. Bevorzugt wird das Trägerblech mit mindestens zwei Befestigungsmitteln,
vorzugsweise Schrauben, am Rohbau der Fahrzeugtür befestigt.
[0015] Eine bevorzugte Ausführungsform ergibt sich dann, wenn das Trägerblech mehrteilig
aufgebaut ist und einen ersten Montagebereich für das Griffelement, einen zweiten
Betätigungsbereich für das Bedienelement und einen dritten flexiblen Bereich aufweist.
Das Trägerblech erstreckt in den Innenbereich der Kraftfahrzeugtür hinein oder entlang
des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule, wobei ein erster Montage- oder Aufnahmebereich
für das Griffelement aus der Türaußenverkleidung herausragt. Auf diesen Montage- oder
Aufnahmebereich kann das Griffelement montiert werden. Dazu wird das Griffelement
vorzugsweise über das Trägerblech montiert und beispielsweise mit dem Trägerblech
verrastet. Dazu können am Trägerblech und/oder am Griffelement Rastelemente vorgesehen
sein, die ein Fixieren des Griffelements auf dem Trägerblech ermöglichen. Sind die
Rastelemente im Innern des Griffelements angeordnet, so kann allein durch das Griffelement
eine äußere Oberfläche generiert werden, was in vorteilhafter Weise des Trägerblech
umfänglich und in Bezug auf die Türaußenverkleidung abdichtet. In einer bevorzugten
Ausführungsform kann zwischen dem Griffelement und der Türaußenverkleidung und/oder
der Türbrüstung und/oder einem Türrahmen und/oder einem Türrahmen eine Dichtung vorgesehen
sein, so dass das Griffteil mit der Dichtung die Montagegriffelement bereitstellt.
[0016] Das Trägerblech weist einen zweiten Betätigungsbereich für das Bedienelement auf.
Das Griffteil ist, wie vorstehend ausgeführt zumindest bereichsweise bewegbar, bevorzugt
kippbar an der Fahrzeugtür montiert. Der zweite sich in das Innere der Fahrzeugtür
hinein und/oder entlang des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule der Tür erstreckende
Bereich des Trägerblechs bildet dabei den Betätigungsbereich für das Bedienelement.
Wird das Griffteil bewegt, so ist der zweite Betätigungsbereich derart starr und unbeweglich
ausgebildet, dass der Betätigungsbereich der Bewegung des Griffteils folgen kann.
Mit anderen Worten wird durch die Bewegung des Griffteils das Trägerblech im zweiten
Betätigungsbereich mitbewegt. Das Mitbewegen des Trägerblechs kann dazu genutzt werden,
um das Bedienelement, der beispielsweise als Sensor ausgeführt ist, zu betätigen.
[0017] Das Trägerblech ist insgesamt als einstückiges Blechteil ausgebildet und weist einen
dritten flexiblen Bereich auf, der einerseits dazu dient, das Trägerblech zu positionieren
und sicher in/an der Fahrzeugtür zu halten und andererseits dazu dient, die Flexibilität
bzw. Bewegbarkeit des ersten Montagebereichs und des zweiten Betätigungsbereichs zu
gewährleisten. Der dritte flexible Bereich erstreckt sich ausgehend vom zweiten Betätigungsbereich
weiter in die Fahrzeugtür hinein oder entlang des Türrahmens im Bereich der B- oder
C-Säule der Tür und bildet den dem Griffbereich gegenüberliegenden Abschluss des Trägerblechs.
Vorzugsweise ist der dritte Bereich sich konisch verjüngend ausgebildet und endseitig,
d.h. am im Griffteil entgegengesetzten Ende mit zumindest einer Montageöffnung zur
Fixierung des Trägerblechs ausgestattet. Ein dem Griffbereich entgegenstehendes Ende
des Trägerblechs wird dabei am Rohbau der Fahrzeugtür oder entlang des Türrahmens
im Bereich der B- oder C-Säule der Tür fixiert. Ausgehend von der Fixierung des Trägerblechs
erstrecken sich die flexiblen Bereiche des Trägerblechs oder erstreckt sich zumindest
ein Steg, vorzugsweise zwei oder mehr schmale Stege, bis hin zum Betätigungsbereich.
[0018] Der Betätigungsbereich selbst kann mit einer Führung versehen sein, so dass das Griffteil
lediglich in eine Richtung auslenkbar ist. Ausgehend von der unteren Fixierung (im
Fall der Montage des Trägerblechs im Türinnenraum) bzw. oberen Fixierung (im Fall
der Montage des Trägerblechs am Türrahmen entlang der B-bzw. C-Säule) des Trägerblechs
erstreckt sich somit das Trägerblech über den flexiblen Bereich hinweg zum starren
Betätigungsbereich und letztlich bis zum Montagebereich für das Griffteil. Das Griffteil
kann dabei auch als Handhabe für den Bediener bezeichnet werden. Insgesamt ergänzen
sich die drei Teilbereiche des Trägerblechs dahingehend, dass das Griffteil für den
Bediener zur Verfügung steht, um eine Bedienkraft in das Trägerblech einzuleiten,
wobei das Griffteil die Kraft in den Montagebereich einleitet und den zweiten Betätigungsbereich
in Bewegung setzt. Eine Führung im Betätigungsbereich ermöglicht es hierbei, dass
die Montageaufnahme und der Betätigungsbereich sich bewegen lassen und der dritte
flexible Bereich die Bewegung ermöglicht, aber gleichzeitig auch eine Fixierung des
Trägerblechs bereitstellt.
[0019] Es sei noch darauf hingewiesen, dass der flexible Bereich bevorzugt mit zwei Stegen
ausgestattet sein kann, die eine entsprechende Dicke und Breite aufweisen, um eine
Bewegung des Betätigungsbereichs zu ermöglichen, der dritte flexible Bereich erlaubt
folglich eine Bewegung des ersten und zweiten Bereichs, bezogen auf die Türaußenverkleidung.
[0020] Wie bereits vorstehend beschrieben, werden lediglich geringe Bewegungen in das Griffteil
und somit das Trägerblech eingeleitet, da aber hochsensible Sensoren verwendet werden,
so kann auch eine Druck- oder Zugbewegung, die in das Bedienteil eingeleitet wird,
vom Sensorelement erfasst werden. Als Sensoren können beispielsweise induktiv arbeitende
oder eine Kraft erfassende Sensoren zum Einsatz kommen.
[0021] Wie vorstehend bereits ausgeführt, ist das Bedienelement mittels des Trägerblechs
betätigbar. Das Trägerblech ist in mindestens drei Teilbereiche unterteilbar. Ein
Ende des Trägerblechs, das dem Bedienteil entgegengesetzt ist, ist fest mit dem Rohbau
der Fahrzeugtür verbunden. Die 1, 2 oder mehr Stege, die sich vom Fixierbereich ausgehend
erstrecken, ermöglichen es, dass sich der Betätigungsbereich innerhalb der Fahrzeugtüre
oder im Bereich des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule der Tür bewegen kann.
Die Bewegung des vorzugsweise starr ausgebildeten ersten und zweiten Bereichs des
Trägerblechs kann dazu dienen, mittels eines Sensorelements die Bewegung des Betätigungsbereichs
zu erfassen und ein entsprechendes Signal zur Steuerung des elektrischen Schlosses
zu generieren. Die zumindest bereichsweise Ausbildung des Trägerblechs als fixiertes,
aber bewegbar in der Fahrzeugtür oder entlang des Türrahmens im Bereich der B- oder
C-Säule der Tür angeordnetes Bedienelement kann dazu genutzt werden, um ein Entsperren
und somit ein Öffnen der Tür zu ermöglichen oder beispielsweise ein Verriegeln des
Kraftfahrzeuges einzuleiten.
[0022] In einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante weist das Trägerblech eine Abkantung
auf, wobei die Abkantung das Bedienelement, insbesondere einen Sensor, übergreift.
Das Trägerblech erstreckt sich im Wesentlichen innerhalb der Fahrzeugtür oder entlang
des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule der Tür linear in Richtung der Fixierung.
Weist nun der Betätigungsbereich eine Abkantung auf, so besteht die Möglichkeit ein
Sensorelement mittels der Abkantung und einer entsprechenden Erstreckung an der Abkantung
zu übergreifen. Dazu besteht die Möglichkeit, parallel zum Trägerblech eine Platine
bzw. einen Elektrokomponententräger anzuordnen und somit das Sensorelement im Bereich
der Abkantung mit der Abkantung in Kontakt zu bringen. Durch die Abkantung kann folglich
eine hohe Flexibilität bei der Anordnung des Sensors in Bezug auf das Trägerblech
erzielt werden. Wird dabei beispielsweise mittels der Abkantung eine Vorspannung in
einen Sensor eingebracht, so ist diese Vorspannung detektierbar, so dass je nach Krafteinwirkung
auf das Trägerblech eine Signalabschwächung oder eine Signalverstärkung mittels des
Sensorelements detektierbar ist. Das Detektieren der mittels des Sensors erfassten
Spannungsschwankung kann dann zum Steuern des Schlosses und insbesondere zur Einleitung
unterschiedlicher Signale in das Schloss verwendet werden. Alternativ zu der Variante
mit einer Vorspannung zwischen Sensor und Abkantung ist auch eine Variante denkbar,
die ohne jegliche Vorspannung und stattdessen mit einem Luftspalt zwischen Sensor
und Abkantung funktioniert.
[0023] Ist das Bedienelement auf einem Elektrokomponententräger aufgenommen, wobei der Elektrokomponententräger
in einem Elektrokomponententräger-Gehäuse aufgenommen ist, so ergibt sich eine weitere
vorteilhafte Ausgestaltungsvariante der Erfindung. Das Trägerblech dient einerseits
zur Aufnahme des Bedienteils und kann andererseits zur Aufnahme eines Gehäuses für
den Elektrokomponententräger bzw. eine Steuerplatine dienen. Die Steuerplatine ist
als elektrisches und/oder elektronisches Bauteil vor Feuchtigkeit zu schützen. Ein
geschlossenes Gehäuse schützt dabei die empfindlichen elektrischen bzw. elektronischen
Bestandteile, so dass eine hohe Lebensdauer des Bedienelements insgesamt gewährleistet
werden kann. Das Gehäuse ist bevorzugt aus Kunststoff gebildet und kann vom Trägerblech
aufgenommen und/oder gehalten werden.
[0024] Reicht die Abkantung des Trägerblechs in das Elektrokomponententräger-Gehäuse hinein
und steht mit dem Bedienelement in Eingriff, so kann eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsvariante
der Erfindung erzielt werden. Das Hineinreichen des Trägerblechs bzw. der Abkantung
ermöglicht es hierbei, dass das Bedienelement einerseits eine Kraft auf den Sensor
ausüben kann, und darüber hinaus bietet diese Ausgestaltungsvariante die Möglichkeit,
den Sensor und/oder den Elektrokomponententräger geschützt in der Kraftfahrzeugtür
oder unter der Verkleidung des Türrahmens im Bereich der B- oder C-Säule der Tür anzuordnen.
Insbesondere eine im Bereich der Türbrüstung angeordnete Dichtung für die Scheibe
ermöglicht ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Innenbereich der Fahrzeugtür. Vor
dieser Feuchtigkeit sind die elektrischen und/oder elektrotechnische Bauteile zu schützen.
Wird das Griffteil und der Elektrokomponententräger am Türrahmen entlang der B- oder
C-Säule des Fahrzeugs befestigt, so lässt sich ein besonders guter Schutz vor Feuchtigkeit
erzielen, da die elektronischen Komponenten in dieser Hinsicht durch die Verkleidung
des Türrahmens geschützt sind. Ebenfalls können zusätzliche Funktionen, wie z.B. eine
NFC-Antenne zur Authentifizierung, kapazitive Sensoren zur Verriegelung oder Näherungserkennung
oder Statusanzeigen im Bereich des Trägerblechs unter der Türrahmenverkleidung angeordnet
werden.
[0025] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau der Fahrzeugtür mit dem im Bereich der Türbrüstung
angeordneten Griffelement kann ein Griffelement zur Verfügung gestellt werden, welches
robust gegen äußere Einflüsse ist und sich auch unter Extrembedingungen zur Bedienung
eines Schlosses eignet. Darüber hinaus wird ein Griffkonzept zur Verfügung gestellt,
welches durch die Anbindung im Bereich der Türbrüstung eine hohe Flexibilität bei
einer konstruktiven, d.h. designtechnischen Auslegung der Fahrzeugtür bietet.
[0026] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es gilt hier jedoch der Grundsatz, dass das Ausführungsbeispiel die Erfindung nicht
beschränkt, sondern lediglich eine Ausgestaltungsvariante der Erfindung darstellt.
Darüber hinaus sind beliebige Modifikationen der in den Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen benannten und gezeigten Merkmale möglich.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Ansicht auf einer Fahrzeugtür mit einem losgelöst von der Fahrzeugtür
dargestelltes Griffelement vor einer Montage des Griffelements in die Fahrzeugtür,
- Fig. 2
- das montierte Bedienelement in der Fahrzeugtür gemäß der Fig. 1,
- Fig. 3
- das Griffelement, bestehend aus dem Griffteil und dem Trägerblech in einer zumindest
bereichsweise dargestellten Explosionszeichnung,
- Fig. 4
- ein Elektrokomponententräger-Gehäuse mit einem Gehäusedeckel und einem Elektrokomponententräger
mit integriertem induktivem Sensor,
- Fig. 5
- ein prinzipieller Schnitt entlang der V-V durch eine Fahrzeugtür gemäß der Fig. 1
mit einem integrierten Kraftsensor,
- Fig. 6
- eine Ausgestaltungsvariante der Fahrzeugtür, bei der das Trägerblech des Griffelements
am Türrahmen im Bereich der B- oder C-Säule der Tür montiert ist und
- Fig. 7
- ein prinzipieller Schnitt entlang der VII-VII durch eine Fahrzeugtür gemäß der Fig.
6 mit einem integrierten Kraftsensor.
[0028] In der Fig. 1 ist eine dreidimensionale Ansicht auf einen Teil einer Fahrzeugtür
1 wiedergegeben. Zu erkennen ist eine Türaußenverkleidung 2, ein Griffelement 3, ein
Türrahmen 4 sowie ein Scheibenbereich 5. Die Türaußenverkleidung 2 schließt mit einer
Türbrüstung 6 ab, wobei in die Türbrüstung 6 eine Montageöffnung 7 für das Griffelement
3 vorgesehen ist. In diesem Ausführungsbeispiel weist die Fahrzeugtür 1 einen Türrahmen
4 auf, wobei sich entlang des Türrahmens 4 eine Scheibendichtung 8 erstreckt. Wie
mit dem Pfeil P angedeutet, wird das Griffelement 3 in Richtung des Pfeils P in die
Montageöffnung 7 eingeführt und mittels Schraubenöffnungen 9, 10 an der Fahrzeugtür
1 montiert.
[0029] Das Griffelement 3 weist ein Griffteil 11, einen Betätigungsbereich 12 und einen
flexiblen Bereich 13 auf.
[0030] Nach der Montage des Griffelements 3 liegt das Griffteil 11 bündig an der Türaußenverkleidung
2 an, wobei lediglich noch das Griffteil 11 zu erkennen ist, wie dies in der Fig.
2 wiedergegeben ist. Neben der Scheibendichtung 8 ist in der Fig. 2 noch eine weitere
Scheibendichtung 35 im Bereich der Türbrüstung 6 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt insofern
die Lage des montierten Griffelements 3 in der Fahrzeugtür 1.
[0031] In der Fig. 3 sind Teile des Griffelements 3, im Einzelnen ein Trägerblech 14 sowie
das Griffteil 11 wiedergegeben. Das Griffteil 11 weist eine Winkelkontur 15 auf, die
ein leichtes Ergreifen für einen Bediener ermöglicht, da sich durch die Abwinkelung
das Griffteil 11 vom Türrahmen 4 weg erstreckt. Das Griffteil 11 wird auf einen ersten
Montagebereich 16 aufgesteckt und umschließt den Montagebereich 16 umfänglich. Zu
erkennen sind im Montagebereich 16 Rastkonturen 17, 18, die mit nicht gezeigten Ausnehmungen
in einem Inneren des Griffteils 11 zusammenwirken und eine formschlüssige Verbindung
zwischen dem Montagebereich und dem Griffteil 11 ermöglichen. An den Montage- oder
Aufnahmebereich 16 schließt sich der Betätigungsbereich 12 einstückig an. Der Betätigungsbereich
12 ist verstärkt ausgebildet, wobei zur Verstärkung des Betätigungsbereichs 12, als
Sicken 19,20 in das Trägerblech 14 eingeformt wurden. Der Montagebereich 16, sowie
der Betätigungsbereich 12 bilden insofern einen inelastischen, starren Teil des Trägerblechs
14.
[0032] An den Betätigungsbereich 12 schließt sich der flexible Bereich 13 des Trägerblechs
14 an. An einem unteren Ende 21 des Trägerblechs 14 ist eine Befestigungsöffnung 22
in Form einer Bohrung 22 eingeformt. Mittels der Bohrung 22 ist das Trägerblech 14
fest mit einem Rohbau der Fahrzeugtür 1 verbindbar. Eine weitere Bohrung 23 im Trägerblech
14 und insbesondere im Betätigungsbereich 12 des Trägerblechs 14 dient zur elastischen
Lagerung des Trägerblechs 14 und ermöglicht eine Kippbewegung in Richtung der Pfeile
P1, P2 des Griffteils 11. Das Trägerblech 14 ist insofern lediglich mittels der Bohrung
22 fixiert und fest positioniert, bzw. gehalten. Die Bohrung 23 ermöglicht zwar eine
Befestigung des Trägerblechs 14, durch eine elastische Lagerung des Trägerblechs 14
mittels eines elastischen Elements, wie beispielsweise eines Dichtrings, kann das
Trägerblech 14 am Rohbau befestigt werden, durch das in der Bohrung 23 aufgenommene
elastische Ringelement kann sich der Betätigungsbereich 12, zwar lediglich bereichsweise,
aber dennoch hin- und her in Richtung der Pfeile P1, P2 bewegen.
[0033] Zu erkennen ist ferner eine Abkantung 24 im Trägerblech 14, wobei die Abkantung 24
als einstückige Abkantung 24 aus dem Trägerblech 14 geformt vorliegt. Durch die Abkantung
24 ist die Möglichkeit gegeben, in ein Gehäuse 25 für einen Elektrokomponententräger
(EKT) 26 einzugreifen. Ein entsprechendes Gehäuse 25 mit einem Gehäusedeckel 27 ist
in der Fig. 4 in einer dreidimensionalen Ansicht wiedergegeben.
[0034] In der Fig. 4 ist das Gehäuse 25 mit dem Elektrokomponententräger 26 und dem Gehäusedeckel
27 als Explosionszeichnung wiedergegeben. Der Elektrokomponententräger 26 ist mit
einem Bedienelement 28 in Form eines Sensors versehen. Kooperierende Ausnehmungen
29,30,31 ermöglichen ein Eingreifen der Abkantung 24 in das Gehäuse 25, so dass die
mittels der Abkantung 24 und einer Bewegung des Trägerblechs 14 das Sensorelement
28 betätigbar ist. In der Fig. 4 ist der Sensor 28 bespielhaft als Spule, das heißt
als induktiver Sensor 28, ausgebildet. Im Zusammenspiel mit der Abkantung 24 kann
über eine Annäherung oder eine Beabstandung der Abkantung zum Sensor 28 jeweils ein
unterschiedliches Signal zur Steuerung des Schlosses generiert werden.
[0035] In der Fig. 5 ist beispielhaft ein prinzipieller Schnitt entlang der Linie V-V gemäß
der Fig. 1 durch das Griffelement 3 wiedergegeben. Die Abkantung 24 greift dabei in
das Gehäuse 25 hinein, greift zusätzlich in den Elektrokomponententräger 26 ein und
steht mit dem Sensorelement 28 in Kontakt. In dieser Ausführung liegt die Abkantung
24 fest am Sensor 28 an, da der Sensor 28 als Kraftsensor ausgebildet ist. So kann
die Abkantung 24 beispielhaft mit einer Vorspannung am Sensor 28 anliegen. Je nach
Bewegung des Griffteils 11 kann dann mittels des Sensors 28 eine Zug- oder Druckbewegung,
bzw. eine Kraftzunahme oder Kraftabnahme, im Griffteil 11 in Richtung der Pfeile P1
und P2 detektiert werden. Somit ist der Bediener in der Lage zwei unterschiedliche
Funktionen am Schloss einzuleiten. Wird beispielsweise auf gegen das Griffelement
gedrückt, so dass das Griffelement 11 eine Bewegung in Richtung des Pfeils P1 vorführt,
so kann der Kraftsensor 28 ein erstes Signal generieren, welches beispielsweise mit
einem Verriegeln des Schlosses einhergeht. Zieht der Bediener am Griffteil 11 in Richtung
des Pfeils P2, so kann der Kraftsensor 28 zweites Signal, eine Kraftabnahme, detektieren
und ein zweites Signal für das Kraftfahrzeugschloss zur Verfügung stellen. Das zweite
Signal kann beispielsweise mit einem Entsperren des Gesperres des Schlosses einhergehen.
[0036] Fig. 6 zeigt eine Variante der Fahrzeugtür 1, bei der das Trägerblech 14 des Griffelements
3 im Bereich der B- bzw. C-Säule des Kraftfahrzeugs am Türrahmen 4 befestigt ist.
Das Trägerblech 14 ist dabei so ausgebildet, dass es sich über die Schraubenöffnungen
9 und 10 mit mindestens zwei Schrauben 32 und 33 am Türrahmen 4 befestigen lässt und
sich das Griffteil 11 an der gleichen Position wie bei der Ausbildung gemäß Fig. 1
befindet. Über eine Steckeraufnahme 34 können durch den Anschluss eines kompatiblen
Steckers die elektrischen Signale des Sensors 28 weitergeleitet werden.
[0037] Fig. 7 zeigt die Fahrzeugtür in einem Schnitt gemäß der Linie VII-VII. Die Schnittdarstellung
zeigt die Position der Abkantung 24 und des Gehäuses 25 für den Elektrokomponententräger
26, deren Funktionalität analog zur Ausbildung des Griffelements 3 gemäß Fig. 1 gegeben
ist.
[0038] Insgesamt kann somit ein Bedienkonzept zur Verfügung gestellt werden, welches unabhängig
von äußeren Einflüssen eine Bedienung des Schlosses ermöglicht und darüber hinaus
die Türaußenverkleidung 2 im Wesentlichen vom Griffteil 11 freihält.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Fahrzeugtür
- 2
- Türaußenverkleidung
- 3
- Griffelement
- 4
- Türrahmen
- 5
- Scheibenbereich
- 6
- Türbrüstung
- 7
- Montageöffnung
- 8,35
- Scheibendichtung
- 9,10
- Schraubenöffnung
- 11
- Griffteil
- 12
- Betätigungsbereich
- 13
- flexibler Bereich
- 14
- Trägerblech
- 15
- Winkelkontur
- 16
- Montagebereich
- 17,18
- Rastkontur
- 19,20
- Sicke
- 21
- Ende des Trägerblechs
- 22,23
- Bohrung
- 24
- Abkantung
- 25
- Gehäuse EKT
- 26
- Elektrokomponententräger (EKT)
- 27
- Gehäusedeckel
- 28
- Bedienelement, Sensor
- 29,30,31
- Ausnehmung
- 32, 33
- Befestigungsschrauben
- 34
- Steckeraufnahme
- P,P1,P2
- Pfeil
1. Fahrzeugtür (1) für einen Kraftwagen, aufweisend eine Türaußenseite (2), ein oberhalb
einer Türbrüstung (6) der Fahrzeugtür (1) angeordnetes Griffelement (3), ein in der
Fahrzeugtür (1) integriertes, elektrisch entsperrbares Schloss, ein Bedienelement
(28), wobei das Bedienelement (28) dem Griffelement (3) zugeordnet ist, wobei mittels
des Bedienelements (28) das Schloss entsperrbar ist und das Bedienelement (28) mittels
einer Bewegung des Griffelements (3) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Griffteil (11) des Griffelements (3) entweder an einem Türinnenblech der Fahrzeugtür
(1) oder an einem Türrahmen (4) im Bereich einer B-Säule oder C-Säule des Kraftwagens
befestigt ist.
2. Fahrzeugtür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (28) mittels einer Kippbewegung, insbesondere einer Kippbewegung
entlang der Türbrüstung (6), eines Griffteils (11) des Griffelements (3) betätigbar
ist.
3. Fahrzeugtür (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffteil (11) auf einem Trägerblech (14) befestigt ist.
4. Fahrzeugtür (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerblech (14) zumindest bereichsweise beweglich an der Fahrzeugtür (1) befestigt
ist, so dass das am Trägerblech (14) angebundene Griffteil (11) bewegbar ist.
5. Fahrzeugtür (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerblech (14) mehrteilig aufgebaut ist und einen ersten Montagebereich (16)
für das Griffelement (11), einen zweiten Betätigungsbereich (12) für das Bedienelement
(28) und einen dritten flexiblen Bereich (13) aufweist.
6. Fahrzeugtür (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (28) mittels des Trägerblechs (14) betätigbar ist.
7. Fahrzeugtür (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerblech (14) eine Abkantung (24) aufweist, wobei die Abkantung (24) das Bedienelement
(28), insbesondere einen Silikonkraftsensor oder einen induktiven Sensor, übergreift.
8. Fahrzeugtür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (28) auf einem Elektrokomponententräger (26) aufgenommen ist, wobei
der Elektrokomponententräger (26) in einem Elektrokomponententräger-Gehäuse (25, 27)
aufgenommen ist.
9. Fahrzeugtür (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkantung (24) des Trägerblechs (14) in das Elektrokomponententräger-Gehäuse
(25,27) hineinreicht und mit dem Bedienelement (28) in Eingriff bringbar ist.